Gottes Wort als gute Saat

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 2. Okt 2019, 09:26

www.gute-saat.de So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.
Johannes 3,16
Gott hat uns ewiges Leben gegeben, und dieses Leben ist in seinem Sohn.
1. Johannes 5,11
Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!
2. Korinther 9,15


Viele Menschen leben in der Vorstellung, dass Gott vor allem eine Reihe von Forderungen an uns stellt. Aber das Neue Testament zeigt uns, dass Gott zuerst gibt, bevor Er irgendetwas von einem Menschen erwartet. Und was gibt Er? Seine höchste Gabe ist Jesus Christus, Gottes eingeborener Sohn. Durch und mit Christus will Gott uns - wenn wir an seinen Sohn glauben - unendlich reich beschenken. Zu seinen Gaben zählen:

Vergebung der Sünden und ewiges Leben,
ein Erretter und Helfer, ein Herr, der es wert ist, dass wir Ihm folgen,
jemand, der uns liebt und den wir lieben,
eine Quelle beständiger Freude für das Herz,
Gewissheit für den Geist,
vollkommener Frieden für das Gewissen,
eine mächtige Waffe, damit wir das Böse über­winden können,
das Recht, Kinder Gottes zu heißen.
Für die Gegenwart haben Kinder Gottes durch den Glauben Sinn und Ziel in ihrem Leben; und für die Zukunft besitzen sie eine Sicherheit über den Tod hinaus und ein himmlisches Erbe bei Christus, ihrem Herrn.

Jeder kann diese Gaben empfangen. Aber jeder muss sie persönlich durch den Glauben annehmen. - Tun Sie es selbst! Niemand anders kann es für Sie tun. Doch wie jedes Angebot läuft auch dieses zu einer ganz bestimmten Frist ab; und die kennt nur Gott.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 3. Okt 2019, 16:08

www.gute-saat.de Ich bin der HERR, der dich heilt.
2. Mose 15,26

Der Herr - unser Arzt (1)

Das Leben vieler Menschen ist nicht auf Rosen gebettet. Ratlosigkeit, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit machen sich breit. Vielleicht sind auch Sie gerade verzweifelt oder mutlos? Und vielleicht weiß niemand, wie es wirklich um Sie steht. - Wirklich niemand? Doch! Gott weiß es! Er kennt Sie und Ihre Lage. Er nimmt Anteil an Ihrem Ergehen und will deshalb gern mit Ihnen reden. Und das, obwohl wir Menschen oft gar nicht mit Ihm reden wollen!

So wie ein guter Arzt dem Patienten zunächst eine Diagnose stellt, um dann mit einer geeigneten Therapie zu beginnen, so handelt Gott mit uns Menschen. In den folgenden Punkten geht es zunächst um die Diagnose, die Gott dem Menschen stellt, und zwar jedem Menschen. Nach der Diagnose kommt dann die Therapie. Darüber lesen wir morgen.

Diagnose

1. Gott sagt: Durch die Sünde ist deine Beziehung zu mir, dem lebendigen und heiligen Gott, völlig unterbrochen.
„Eure Ungerechtigkeiten haben eine Scheidung gemacht zwischen euch und eurem Gott“ (Jesaja 59,2).
„Ihr wart tot in euren Sünden und Vergehungen …, ohne Christus …, keine Hoffnung habend und ohne Gott in der Welt“ (Epheser 2,1.12).
2. Gott sagt: Weil du von der Sünde infiziert bist und die Sünde all dein Denken und Handeln beeinflusst, kannst du dich nicht selbst erlösen und nicht aus eigener Kraft zu mir kommen. Auf dich allein gestellt, hättest du nur Tod und Gericht zu erwarten.
„Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.“
„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Römer 3,23; 6,23).
(Schluss morgen)
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Fr 4. Okt 2019, 09:19

www.gute-saat.de Ich bin der HERR, der dich heilt.
2. Mose 15,26

Der Herr - unser Arzt (2)

Gestern haben wir die Diagnose gelesen, die Gott für jeden Menschen stellt. Heute geht es um die Therapie, um die „Medizin“, die Gott dem Menschen verordnet, damit wir sein Heil empfangen und nicht für ewig verloren gehen.

Therapie und Medizin

1. Gott lässt seine Geschöpfe in diesem Zustand nicht allein. Er möchte, dass jeder Mensch in eine glückliche Beziehung zu Ihm kommt. Deshalb sandte Er seinen Sohn auf diese Erde: Jesus Christus. In Ihm finden wir Therapie und Medizin, und Er ist die Brücke zu Gott. Jeder Mensch, der im Glauben zu Christus kommt, der seine Lebensschuld einsieht und Ihm offen bekennt, empfängt Vergebung und Frieden. Jesus Christus spricht:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6).
„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben“ (Matthäus 11,28).
„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37).
2. Von seiner Seite aus hat Gott alles getan, damit Sie in eine glückliche Beziehung zu Ihm kommen können und damit Ihr Leben gesunden kann. Ja, Er will Ihnen - durch den Glauben an Christus - ewiges Leben schenken, Leben in allerhöchstem und allerglücklichstem Sinn. Vertrauen Sie sich deshalb ganz dem Herrn Jesus Christus an! Er spricht:
„Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit“ (Johannes 10,28).
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 5. Okt 2019, 14:04

Ein Mann der im Gefängnis war, hatte es nach seiner Bekehrung endlich geschafft an einer Bibelschule in Südafrika aufgenommen zu werden (mehrere europäische hatten ihn abgelehnt) berichtet über ein Reiseerlebnis:

Während ich noch in Südafrika war, fuhren wir einmal im Rahmen der Bibelschule zu einer Gebetsstunde in einem etwa 2000 Kilometer entfernten Ort. Wir fuhren zwei oder drei Tage und kurz vor unserem Ziel sagte unser Chauffeur Jonny zu mir: »Helmi, ich habe das Gefühl, du solltest morgen auf die Bühne steigen und zur Einleitung reden.«

»Ich habe noch nie eine Einleitung gemacht«, entgegnete ich entrüstet, »ich weiß gar nicht, wie das geht. Und ich kann weder Englisch noch Afrikaans. Nicht mit mir!« Doch Jonny ließ sich nicht abwimmeln. Er meinte, ich solle die Einleitung eben auf Deutsch halten.

Was niemand von uns wusste: Zur selben Zeit redete eine Frau in Kapstadt mit ihrem Mann. Seit zwanzig Jahren ging sie regelmäßig in den Gottesdienst, ihr Mann allerdings, ein gebürtiger Stuttgarter, wollte nichts von alldem wissen. Immer wieder hatte sie es versucht. So auch an diesem Tag, worüber die beiden in Streit gerieten und die Stimmung immer angespannter wurde. Mitten in der Auseinandersetzung sagte der Mann:

»Jetzt reicht es mir! Ich komme mit – ein einziges Mal.
Du behauptest, Jesus würde leben – dann will ich heute einen Beweis oder nie mehr von dir damit belästigt werden!« Der Mann überlegte und versuchte, sich das Abwegigste auszudenken, was passieren könnte, um ja nicht mehr von seiner Frau auf das Thema angesprochen zu werden. Kurzerhand sagte er: »Wenn es Jesus gibt, dann soll der Gottesdienst auf Schwäbisch stattfinden!«

Ich hätte gerne das Gesicht des Mannes gesehen, als er am nächsten Tag mit seiner Frau in der letzten Reihe saß, während ich auf die Bühne kletterte und in breitestem Akzent sagte: »I woiß jetzt gar net, was i saga soll, i hab ja no nia so a Einleidung gschwätzt.« Auf jeden Fall bekehrte sich der Mann noch am selben Tag. Nicht wegen dem, was ich gesagt hatte. Sondern weil ich nichts anderes getan hatte, als das, was ich immer tue: schwäbisch sprechen. Heute ist der Mann Pastor in Südafrika.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 5. Okt 2019, 14:17

www.gute-saat.de Das Herz des Menschen erdenkt seinen Weg, aber der HERR lenkt seine Schritte.
Sprüche 16,9

Unser Bibelwort sagt nicht, dass Gott jede Einzelheit im Leben eines Menschen im Voraus geplant und festgelegt hätte. Dann wäre Gott ja auch für alles Böse verantwortlich, was ein Mensch tut. Das ist natürlich nicht so! Aber Gott gibt seine Oberhoheit nicht auf, Er setzt dem Handeln des Menschen Grenzen, und Er behält sich vor, von Fall zu Fall die Gedanken und Schritte der Menschen zu lenken, damit seine eigenen, guten Pläne zustande kommen. Ein Beispiel dafür steht mit der Geburt Jesu Christi in Verbindung.

Zu dieser Zeit herrschte Kaiser Augustus über das Römische Reich. Vielleicht plante er ein höheres Steueraufkommen, weil er mehr Geld brauchte; vielleicht wollte er aber auch nur die östlichen Provinzen seines Reiches neu organisieren - auf jeden Fall ordnete er eine Volkszählung an. Im Zuge dieser „Einschreibung“ machten sich auch Josef und Maria auf, um von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa zu ziehen (Lukas 2,1–5).

Kaiser Augustus weiß bei seiner Verordnung nichts von dem, was 500 Jahre zuvor der Prophet Micha geweissagt hat: Der Messias soll in Bethlehem in Juda geboren werden (Micha 5,1). Bethlehem war die Heimat von König David und wird auch oft die Stadt Davids genannt. Im Zuge der Volkszählung müssen Joseph und Maria als direkte Nachkommen Davids nun in die Stadt ihrer Vorfahren zurückkehren. Sie machen sich auf, obwohl Maria hochschwanger ist. Als sie ankommen, gebiert Maria „ihren erstgeborenen Sohn“: Jesus Christus. In Bethlehem - wie angekündigt! (Lukas 2,7).

War das nur Zufall? Nein! Kaiser Augustus hat eine Idee, einen Willen - und erfüllt mit seiner Volkszählung doch nur den Ratschluss Gottes. Der Mensch denkt, doch Gott lenkt!
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 6. Okt 2019, 09:41

www.gute-saat.de Da suchten sie wieder, Jesus zu greifen, und er entging ihrer Hand. Und er ging wieder weg auf die andere Seite des Jordan an den Ort, wo Johannes zuerst taufte, und er blieb dort. Und viele kamen zu ihm und sagten: Johannes tat zwar kein Zeichen; alles aber, was Johannes von diesem gesagt hat, war wahr. Und viele glaubten dort an ihn.
Johannes 10,39–42

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Die Werke Jesu sind der unmissverständliche Beweis dafür, dass eine göttliche Person hier ist, die in Liebe und Vollmacht handelt. Gott, der Vater, ist in dem Sohn - und der Sohn wird offenbart als Der, der mit dem Vater eins ist: in seinem Wesen, in seinen Gedanken und in seinen Absichten der Liebe.

Die Gegner Jesu haben ihre Steine wieder fallen lassen, ihren Hass allerdings nicht. Sie wollen Ihn festnehmen - jetzt schon das dritte Mal (Kap. 7,30.32.44). Doch allein der Sohn Gottes bestimmt, wann man Ihn greifen darf. Jetzt ist es noch nicht so weit; jetzt geht Er zunächst an den Ort zurück, wo sein erster öffentlicher Auftritt als der verheißene Messias stattgefunden hatte: an den Jordan.

Johannes der Täufer lebte schon länger als drei Jahre nicht mehr. Doch sein Zeugnis war seinerzeit so eindrücklich gewesen, dass sich in diesem Augenblick viele Juden daran erinnern.

Johannes war der letzte Prophet der Zeitepoche des Gesetzes. Da waren - wie immer am Ende einer biblischen Zeitepoche - Wunder nicht an der Tagesordnung. Doch Johannes bezeugte Christus glaubhaft, und das war besser als jedes Wunder.

Wir stehen heute in der Endzeit der christlichen Zeitepoche und brauchen ebenfalls nicht zu erwarten, dass Gott durch Menschen Zeichen und Wunder wirkt. Die Christen heute sollten sich deshalb Johannes den Täufer als Vorbild nehmen und darauf achten, dass alles, was sie über Christus reden, auch wahr ist.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 7. Okt 2019, 11:12

www.gute-saat.de Ich sah alle Mühe und alle Geschicklichkeit bei der Arbeit, dass es Eifersucht des einen gegen den anderen ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind. Prediger 4,4
Einer der besten Jongleure in Mitteleuropa hat sich früh auf das Jonglieren mit Volleybällen spezialisiert. Ein inoffizieller Weltrekord bringt ihm die Aufmerksamkeit der Medien ein.
Neben Geschicklichkeit sind harte Arbeit und eiserne Selbstdisziplin der Schlüssel für diesen Erfolg - das wird in einem Zeitungsinterview deutlich. Der Mann arbeitet mit Bällen, und das nicht nur so aus „Spaß an der Freude“. Denn er ist erst dann zufrieden, wenn dem Zuschauer der Mund vor Staunen offen steht und die Darbietung das Publikum nicht mehr loslässt.
Anerkannt, beneidet oder bewundert zu werden, das ist wohl ein Leistungsmotiv nicht nur von Artisten, sondern der Menschen überhaupt. Unser heutiger Bibelvers bestätigt das. Doch früher oder später wird jeder merken, dass die Anerkennung der Menschen selten von Dauer ist. Dann kommt die Frage auf: Wozu das Ganze? Wenn alle Anstrengung sich nur als ein „Greifen nach Wind“ erweist, ist das doch ein tragischer Schlusspunkt.
Der Apostel Paulus hingegen versicherte, dass er seinen Lebenslauf eben nicht ziellos oder wie ins Blaue hinein führte und dass er nicht wie ein Boxer kämpfte, der nur Luftschläge ausführt (vgl. 1. Korinther 9,26). Paulus hatte kein leichtes Leben, ganz und gar nicht; aber er wusste, dass sich seine Mühe lohnen würde. Er stand im Dienst seines Herrn und Erlösers Jesus Christus. Und er wusste: Nach diesem kurzen irdischen Leben würde er in der ewigen Herrlichkeit die Anerkennung seines Herrn finden. Diese Freude war ihm die Anstrengungen wert.
Und noch dieses: Wer in der Gunst Gottes steht, der verliert nicht viel, wenn Menschen ihn wieder vergessen.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 9. Okt 2019, 15:19

www.gute-saat.de Jesus spricht zu seinen Jüngern: Kinder, wie schwer ist es, dass die, die auf Vermögen vertrauen, in das Reich Gottes eingehen! Es ist leichter, dass ein Kamel durch das Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes eingehe.
Markus 10,24.25


Reiche Menschen neigen dazu, auf ihr Vermögen zu vertrauen und nicht auf Gott. Das ist die besondere Gefahr des Wohlstands.

Ein Christ kam einmal mit einer steinreichen Frau ins Gespräch. Er spürte ihr Interesse am biblischen Glauben und fragte: „Wie kommt es, dass Sie sich für die Bibel interessieren, für Gottes Wort?“

Sie erzählte dann, dass sie selbst und ihr Mann früher gar kein besonderes Interesse an Gott und der Bibel gehabt hatten. Ihr Lebensinhalt war „das Geschäft“. Eines Tages aber, als sie ihr Kind im Kinderwagen spazieren fuhr, begegnete ihr ein älterer Herr. Er grüßte freundlich, warf einen Blick in den Kinderwagen und fragte dann sehr herzlich: „Wissen Sie, dass Gott Sie sehr lieb hat?“

„Dieser Satz von der Liebe Gottes hat mich nicht mehr losgelassen“, sagte die Frau. Sie fing an, die Bibel zu lesen, und fand die Bestätigung. Sie las darin von der Liebe Gottes und der Retterliebe des Erlösers Jesus Christus. Und sie empfing die Vergebung ihrer Sünden und tiefen Frieden für ihr Herz. Das wünschte sie nun auch für ihren Mann und ihre Kinder.

„Wir haben erkannt und geglaubt
die Liebe, die Gott zu uns hat.
Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott und Gott in ihm.“
1. Johannes 4,16
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 10. Okt 2019, 11:02

www.gute-saat.de Agrippa aber sprach zu Paulus: In kurzem überredest du mich, ein Christ zu werden. Paulus aber sprach: Ich möchte wohl zu Gott beten, dass über kurz oder lang nicht allein du, sondern auch alle, die mich heute hören, solche würden, wie auch ich einer bin, ausgenommen diese Fesseln.
Apostelgeschichte 26,28.29

Gefangen - aber glücklicher als ein König

Der Apostel Paulus war kaum zu beneiden! Obwohl er sein Volk sehr liebte, hätte die Volksmenge in Jerusalem ihn beinahe getötet. Er war durch die römische Ordnungsmacht befreit worden, wurde dann von einem Gerichtshof zum anderen geschleppt und blieb schließlich ein Gefangener.

Nun wurde der Apostel durch den römischen Statthalter und die Vornehmen der Stadt dem König Agrippa vorgeführt. Die hohe Stellung seiner Zuhörer beeindruckte Paulus überhaupt nicht; er fand klare Worte zu seiner Verteidigung und beendete seine Rede schließlich, indem er das Evangelium verkündigte. Dabei wagte er sogar, dem König ins Gewissen zu reden. Agrippa schien nicht völlig unberührt zu bleiben, aber er war auch nicht bereit, den entscheidenden Schritt zu Christus zu tun. Trotz seiner königlichen Stellung glich er einem Gefangenen. Der wirklich freie Mann in diesem Gerichtssaal war der Apostel Paulus: Er war befreit von seinen Sünden, befreit von der Gier nach Ruhm und Ehre und befreit von Menschenfurcht.

Sein Glück bestand darin, für seinen auferstandenen Herrn zu leben, der ihm beistand und ihn stärkte. Paulus wusste, dass er für eine gerechte Sache leiden musste. Sein Gewissen war in Frieden und sein Herz voller Hoffnung. Er war gefesselt wie ein Übeltäter, und doch konnte er aufrichtig allen wünschen, dass jeder seiner Hörer das würde, was er selbst schon war: ein Christ, und zwar ein so glücklicher Christ wie er - viel glücklicher als der König. Dieses Glück hätte er gern mit allen geteilt. Darum verkündigte er das Evangelium.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Fr 11. Okt 2019, 11:14

www.gute-saat.de Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden.
Apostelgeschichte 16,31

Wenn man das heute jemand sagt, hört man oft den Einwand: „Glauben heißt nicht wissen.“ Oder auch: „Glauben kannst du in der Kirche“, und man ergänzt unausgesprochen: „… aber im wirklichen Leben ist Wissen gefragt.“ Doch ist der Glaube, den die Bibel meint, so unsicher, so diffus?

In Nigeria sollte die Bibel in die Eingeborenensprache Ebira übersetzt werden. Dabei stellte das Wort „glauben“ die Übersetzer vor große Schwierigkeiten. Zunächst übersetzten sie es mit „zustimmend hören“. Doch als sie nachfragten, erkannten sie, dass diese Formulierung zu schwammig, zu wenig aussagekräftig war. So suchten sie weiter.

Dabei erfuhren sie Folgendes: Wenn ein Eingeborener einem Boten einen Geldbetrag gibt, der ihn an eine dritte Person weitergeben soll, das heißt, wenn man diesem Boten also vertraut, dann sagt man: „Du nimmst deine Leber und legst sie auf diese Person.“ Die Übersetzer wussten, dass in der Ebira-Sprache die Leber für die Persönlichkeit stand. Man sagte dort: „Meine Leber ist kaputt“, und meinte damit: „Ich bin traurig“; und wenn man sagte: „Meine Leber ist süß“, dann bedeutete das: „Ich freue mich.“ - Auch in unserem Sprachgebrauch wird die Leber manchmal als der Sitz der Empfindungen gesehen: Wenn wir „uns etwas von der Leber reden“, dann meinen wir damit, dass wir offen über das reden, was uns belastet, und uns so davon befreien.

„Glauben“ heißt also in der Ebira-Sprache: Du legst das, was dich ausmacht, auf eine andere Person. Ein starker Ausdruck dafür, dass du ihm bis zum Letzten vertraust.

Biblischer Glaube ist nicht seicht oder unbeständig, sondern tief und fest. „Glaube an den Herrn Jesus“ heißt also, Ihm mit jeder Faser des Herzens und mit der ganzen Überzeugung der Person zu vertrauen.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Fr 11. Okt 2019, 14:09

Die Bekehrung ist erst der Anfang, das Ziel erreichen wir in der Lehre von Jesus Christus bleiben.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 12. Okt 2019, 14:23

www.gute-saat.de Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN … Und Gott der HERR rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? 1. Mose 3,8.9

Christen, die die gute Botschaft von der Liebe Gottes weitersagen und den Menschen eine Bibel anbieten, machen immer wieder eine merkwürdige Erfahrung: Manche Leute zucken förmlich zurück; sie haben eine unerklärliche Scheu, dieses Buch anzunehmen.

Woran liegt das? - Viele wollen mit religiösen Dingen überhaupt nichts mehr zu tun haben. Oder jemand fühlt sich durch die Bibel an die Kirche mit ihrem feierlichen Orgelklang und an den Mann im Talar erinnert, wovon er sich längst freigemacht hat.

Vielleicht ist ein Mensch aber auch durch Elternhaus, Schule oder irgendeine Organisation so gründlich von christlichen Dingen aller Art „kuriert“, dass er sich scheut, ein Neues Testament auch nur zu berühren! - Ich bin sicher, das sind längst noch nicht alle Gründe, warum viele Menschen keine Bibel annehmen wollen.

Unser heutiges Bibelwort ist ein Ausschnitt aus der Szene im Garten Eden, ganz am Anfang der tragischen Menschheitsgeschichte. Adam und Eva hatten Gottes Gebot - es war nur ein einziges - übertreten. Das hatte ihr ganzes Leben zum Schlechten verändert. Anstelle von Zutrauen zu Gott war jetzt Angst da. Jetzt versteckte der Mensch sich vor Gott.

Gott aber gibt durchaus nicht gleich auf, wenn der Mensch vor Ihm davonläuft. Als wenn das überhaupt möglich wäre!

„Wo bist du?“, hallte Gottes Ruf durch den Garten Eden. „Wo bist du?“, so fragt Gott auch Sie durch sein Wort, die Bibel. - Hören Sie auf Ihn! Antworten Sie Ihm! Weil Jesus Christus, der Retter, gekommen ist, braucht sich niemand vor dem Ruf Gottes zu fürchten.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 13. Okt 2019, 13:52

www.gute-saat.de Es war aber ein Gewisser krank, Lazarus von Bethanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Martha. (Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete; deren Bruder Lazarus war krank.) Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank.
Johannes 11,1–3

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Die Eingangsverse dieses Kapitels lassen erkennen, dass das Johannes-Evangelium geschrieben wurde, als die anderen Evangelien bereits bekannt waren. Der Schreiber setzt voraus, dass die Leser die beiden Frauen Maria und Martha besser kennen als das Dorf Bethanien, denn es wird das Dorf der Maria und Martha genannt. Außerdem wird von Maria gesagt, dass sie es war, die den Herrn salbte, obwohl Johannes uns diese Begebenheit erst im nächsten Kapitel berichtet. Die Geschichte war offensichtlich weithin bekannt.

Diese drei Geschwister Martha, Maria und Lazarus wohnten in einem Haus. In dieses Haus hatten sie auch den Herrn schon eingeladen, wobei Martha die Gastgeberin war (Lukas 10,38–42). Es war ein Haus, das durch Gottesfurcht geprägt war, wo Jesus geehrt wurde und wo man seine Liebe erfuhr. Doch jetzt bleibt das Haus nicht von Krankheit verschont. Lazarus wird todkrank.

Was sollen die Schwestern nun tun? Sollen sie den Herrn bitten zu kommen, damit Er Lazarus heile? Es wäre gewiss das Nächstliegende. Sie wissen ja, dass der Herr bereits viele andere geheilt hat. Doch sie bitten den Herrn nicht, zu kommen. Sie vertrauen einfach auf seine Liebe und breiten ihren Kummer vor Ihm aus. Sie berufen sich nicht auf ihre eigene Liebe zum Herrn, sondern einzig und allein auf seine Liebe zu Lazarus. Ihr Vertrauen in den Herrn und seine Liebe schenkt ihnen die Gewissheit, dass sie Ihm alles überlassen können; Er würde das Richtige tun.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 14. Okt 2019, 11:06

www.gute-saat.de Das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
Johannes 1,17


Das Gesetz, das Gott seinem Volk Israel in der Wüste gab, war „heilig und gerecht und gut“ (Römer 7,12). Es zeigt uns - besonders in den Zehn Geboten - die gerechten Ansprüche Gottes an den Menschen und an seine Lebensführung. Doch abgesehen von Jesus Christus ist es keinem gelungen, die heiligen Ansprüche Gottes zu erfüllen. Das Gesetz zeigt uns unsere Fehler. Es deckt unsere Sünden auf, gibt uns aber keine Kraft, unser Leben zu ändern, keine Kraft, das Gute zu tun. Das Gesetz stellt die Diagnose, aber es hat keine Medizin dagegen, sondern fällt das Urteil: Tod und Verdammnis.

Durch Jesus Christus, den Sohn Gottes, „ist die Gnade und die Wahrheit geworden“. Er hat die Fülle der Gnade Gottes zu sündigen Menschen gebracht - und das keineswegs auf Kosten der Wahrheit. Weil Gott heilig ist und Sünde bestrafen muss, ist Jesus am Kreuz für Sünder gestorben und hat die gerechte Strafe auf sich genommen.

Wenn wir das Alte Testament lesen, finden wir viele Gläubige, die sich auf die Gnade Gottes stützten, weil sie erkannten, dass sie schuldig waren. Ihr Glaube wurde von Gott anerkannt und belohnt. Doch inzwischen ist der Erlöser auf die Erde gekommen, und wir dürfen Ihn kennen als Den, der voller Gnade ist. Auch Er stellt wie ein Arzt die Krankheit ans Licht, aber nicht um uns zu richten, sondern um uns zu retten. Das Heilmittel ist der Glaube an Ihn und seinen Sühnetod.

Auch bei mir und dir will Gott erreichen, dass wir durch seine Wahrheit unsere völlige Hilflosigkeit erkennen und uns ganz auf seine Gnade stützen.

„Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es: nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ Epheser 2,8
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Di 15. Okt 2019, 06:46

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag, und ein erfülltes und glückliches neues Lebensjahr mit viel Freude an allem was du an Gutem erleben kannst.

Möge auf deinem neuen Lebensabschnitts dich kein unberechenbares Schicksal treffen, sonder Gottes Liebe dich vor allem Bösen bewahren.

Jesus Christus hat in seinem Leben, in seinem Sterben am Kreuz für alle Menschen, und in seiner Auferstehung von den Toten gezeigt, dass Gott zu allen Menschen steht. Selbst alle Sünden, alle Schwachheiten und Nöte können nicht wegwischen, dass Gott Gedanken des Friedens und des Heils für alle Menschen hat.

Wenn du Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn angenommen hast, so kannst du darauf vertrauen, das selbst aufkommende Fragen nach der Zukunft, die dir Angst und Sorgen bereiten könnten, nicht verdrängen musst, sondern als Aufgabe annehmen kannst, weil Jesus Christus dir in allen Lebenslangen beisteht.

Diese Gewissheit wünsche ich dir von Herzen und grüsse dich mit dem Lied, dessen Worte dich ins neue Lebensjahr begleiten mögen.
https://www.youtube.com/watch?v=DYD5mwm ... ex=15&t=0s
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Di 15. Okt 2019, 10:44

www.gute-saat.de Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele einbüßt?
Markus 8,36

Ein gewöhnlicher nigerianischer Polizist (1)

1978 bin ich in das Korps der nigerianischen Polizei eingetreten. Wie jeder Polizist in Nigeria genoss ich als Hüter des Gesetzes eine gewisse Macht und hatte meinen Landsleuten einige Privilegien voraus. So oder ähnlich fassten die meisten von uns ihren Beruf auf.

Im April 1983 ereignete sich zwischen der Hauptstadt Lagos und Ibadan ein tödlicher Verkehrsunfall. Zwei Menschen kamen ums Leben, und drei weitere wurden schwer verletzt. Mit einem Kollegen musste ich den Unfallhergang abklären. Ich beauftragte ihn, die Verletzten ins nächstliegende Krankenhaus zu bringen.

Meine Aufgabe war es, nach Gegenständen zu suchen, die zur Identifizierung der Betroffenen führen könnten. So durchsuchte ich das erste Auto. Dabei machten mich zwei Gegenstände neugierig: eine Aktentasche mit Bargeld im Wert von (umgerechnet) mehr als 1000 Euro und eine neue Bibel, in der kein Name stand. Da ich allein war, ließ ich Geld und Bibel verschwinden. So etwas gehörte zu den „Leckerbissen“ eines gewöhnlichen nigerianischen Polizisten.

In weniger als drei Monaten hatte ich das Geld ausgegeben, die Bibel aber lag weiterhin bei mir zu Hause unbeachtet auf einem Tisch. Monate später hatte ich die Angelegenheit „vergessen“ - wie jeder gewöhnliche Polizist -, bis mich eines Tages ein befreundeter Kollege besuchte. Er sah die Bibel und blätterte darin. Zufällig stieß er auf den Abschnitt mit unserem Tagesvers: „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele einbüßt?“

Da erinnerte ich mich daran, wie dieses Buch in meine Hände geraten war. Aber ich versuchte, die Sache zu verdrängen, und eine Woche später hatte ich Urlaub.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 16. Okt 2019, 12:24

www.gute-saat.de Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele einbüßt?
Markus 8,36
Ein gewöhnlicher nigerianischer Polizist (2)
Als ich im Urlaub eines Morgens das Radio andrehte, wurde gerade eine Predigt übertragen. Aus Tausenden von Bibelversen hatte der Prediger ausgerechnet Markus 8,36 ausgewählt! Verärgert schaltete ich ab. Aber ich konnte das Bibelwort nicht aus meinen Gedanken verbannen. Und schließlich verbrachte ich in diesem Urlaub sogar viele Tage damit, die Bibel zu lesen.
Ein Freund bemerkte mein neues Interesse und riet mir, zuerst das Johannes-Evangelium und dann den Römer-Brief zu lesen. Das tat ich denn auch. Dabei kam es mir vor, als sei die Bibel nur für mich geschrieben worden.
Als ich eines Morgens das dritte Kapitel im Johannes-Evangelium las, konnte ich nicht anders, als Gott meine Sünden zu bekennen und Ihn um Vergebung zu bitten.
Plötzlich begann ich das Leben mit anderen Augen zu sehen. Ich lernte, dass die Seele eines Menschen viel wichtiger war als alles Geld der Welt.
Mein Urlaub ging zu Ende, und ich kehrte an die Arbeit zurück. Zunächst stand ich unter dem Eindruck, ich müsse meinen Dienst aufgeben: Ein Leben nach der Bibel schien mir mit dem Beruf eines nigerianischen Polizisten unvereinbar zu sein! Doch Gott führte mich zu einem Nachbarn, der nicht nur Zollbeamter, sondern auch Christ war. Der zeigte mir, dass es sogar in meinem Beruf möglich war, Jesus Christus als Herrn nachzufolgen. Und das wollte ich tun!
In der Folge brachte mir das zwar Probleme und Spott ein. Ich stieß auf Unverständnis und wurde diskriminiert. Aber diese Schmach wollte ich gerne auf mich nehmen; sie gehört zu einem Leben mit Christus dazu. Als gläubiger Polizist kann ich nicht länger ein „gewöhnlicher“ Polizist sein.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Fr 18. Okt 2019, 20:50

www.gute-saat.de Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.
Matthäus 25,12

Jemand hat seine religiösen Zeitgenossen einmal wie folgt beschrieben:

„Ich hätte gern für 3 Dollar Gott! Bitte nicht so viel, dass es meine Seele angreift oder meinen Schlaf stört, aber gerade so viel, wie es einer Tasse warmer Milch oder ­einem Nickerchen in der Sonne gleichkommt. Ich möchte Begeisterung, nicht Änderung. Ich möchte die Wärme des Mutterleibes, nicht die Wiedergeburt. Ich möchte 1 Pfund Ewigkeit in einer Papiertüte. Ich hätte gern für 3 Dollar Gott, bitte!“
Haben Sie diesen „Beter“ wiedererkannt? In Ihrem Nachbarn oder Ihrem Arbeitskollegen - oder gar in sich selbst?

Sicher ist: Diesen Gott, von dem der Mann hier gesprochen hat, den gibt es gar nicht!

Entweder man erkennt den lebendigen Gott so an, wie Er ist - groß, heilig, gerecht und voller Liebe -, oder man lässt Ihn.

„Ach, dass du kalt oder warm wärest!“, ließ Jesus Christus an Menschen schreiben, die sich nur äußerlich zum Christentum bekannten. „So, weil du lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund“ (Offenbarung 3,15.16). Mit solchen Menschen will Christus nichts zu tun haben, und Gott auch nicht! Im Gericht wird der Herr ihnen mit aller Deutlichkeit erklären: „Ich kenne euch nicht!“

Warum haben so viele Angst, dass der lebendige Gott ihr Leben umkrempeln könnte? Fürchten sie die Unruhe, die das mit sich bringt? - Bedenken Sie bitte: Gerade die Veränderung, die Gott bewirkt, bringt Ihnen endlich die Ruhe, nach der Sie sich sehnen. Denn Jesus Christus hat versprochen, dass Er allen, die zu Ihm kommen, Ruhe geben wird (Matthäus 11,28.29).
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 19. Okt 2019, 08:56

www.gute-saat.de Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
Viel mehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn.
Römer 5,1.9


Als ein Missionar einmal eine sterbende Frau fragte, ob sie denn keine Angst habe, vor Gott zu erscheinen, gab sie zur Antwort: „Nein, denn ich bin gerechtfertigt.“

„Wie meinen Sie das?“

Erstaunt antwortete sie: „Das wissen Sie doch gut. Wenn ich vor Gott stehen werde, ist Jesus Christus dort. Ich stehe hinter Ihm, so dass Gott nur Christus sieht und nicht mich. Und wenn Gott etwas fragt, werde ich schweigen, denn Christus wird für mich antworten.“

Wie klar ist diese Vorstellung! Jesus Christus hat durch sein Blut die Sünden der Gläubigen gesühnt. Gott sieht die Sünden nicht mehr. Er sieht alle, die Christus angenommen haben, in seinem Sohn. Daher braucht niemand, der durch den Glauben an Christus Frieden gefunden hat, um sein ewiges Heil zu fürchten. - Christus und sein Sühnetod ist die Antwort auf alle Fragen.

Treffend sagt daher ein Liederdichter aus dem 19. Jahrhundert:

Ew’ge Gerechtigkeit,
Du bist mein Ehrenkleid
vor meinem Gott.
In deinem Blut allein
bin ich von Sünden rein,
heilig, vollkomm’n, gerecht,
der Welt zwar Spott.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 20. Okt 2019, 06:34

www.gute-saat.de Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tod, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde. Jesus aber liebte Martha und ihre Schwester und Lazarus. Als er nun hörte, dass er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war.
Johannes 11,4–6

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Die beiden Schwestern Martha und Maria hatten sich in der Not um ihren Bruder Lazarus an Jesus gewandt. Respekt- und zugleich vertrauensvoll hatten sie Ihm sagen lassen: „Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank.“

Solch ein Vertrauen erfreut den Herrn. Doch seine Antwort und sein Verhalten sind auf den ersten Blick rätselhaft. „Diese Krankheit ist nicht zum Tod.“ - Aber war Lazarus nicht kurz darauf gestorben? Richtig, aber der Tod war nicht die Endstation. An Lazarus sollte die Herrlichkeit Gottes in der Person Jesu offenbar werden. Seine Ehre, seine Macht und seine Liebe sollten den Menschen noch einmal eindrücklich gezeigt werden.

In Notsituationen stellt der Herr auch uns oft auf die Probe. Unser Gebet wird vielleicht nicht auf genau die Weise erhört, wie wir uns das gewünscht haben. Manchmal lässt Er uns warten, und manchmal scheint alles verloren. Doch der Sohn Gottes hat höhere Gedanken als wir: Er weiß, was für Ihn und für uns am besten ist.

Vergessen wir nicht, dass Er die Seinen liebt! Das war auch in Bethanien so. Tatsächlich, Jesus liebte jeden Einzelnen der drei Geschwister. Und Martha, die dem Herrn bei einem Besuch Anlass zum Tadeln gegeben hatte, steht sogar auf dem ersten Platz in der Aufzählung, den wir vermutlich für Maria reserviert hätten (Lukas 10,41).

Wir lernen: Die Liebe Jesu wird nicht durch die Wechselhaftigkeit eines Gläubigen beeinträchtigt. Der Herr liebt uns trotz all unserer Eigenarten, weil Er selbst Liebe ist (1. Johannes 4,7.8).
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Di 22. Okt 2019, 06:32

www.gute-saat.de Als der König David nach Bachurim kam, siehe, da kam von dort ein Mann … heraus, sein Name war Simei, der Sohn Geras. Er kam unter Fluchen heraus und warf mit Steinen nach David und nach allen Knechten des Königs David.
2. Samuel 16,5.6

Lassen Sie uns heute über Gottes Gerechtigkeit sprechen. Die meisten Menschen glauben zwar nicht (mehr) daran, denn unsere Welt ist von Unrecht erfüllt - und Gott reagiert nicht. Die Bibel erklärt dazu: noch nicht!

Ein Ereignis aus der Geschichte Davids, des Königs über das alte Israel, macht uns das klar. Simei war ein Israelit aus dem Stamm Benjamin. Er hatte den König schwer beleidigt und sich gegen seine Autorität aufgelehnt. Weil David aber selbst die Gnade und Vergebung Gottes erfahren hatte, wollte er sich nicht an Simei rächen.

Als später Salomo seinem Vater David auf den Thron folgte, war Simeis Vergehen noch immer nicht geahndet. Simei hatte sich zwar äußerlich dem König unterworfen, aber seine rebellische Haltung hatte sich nicht geändert.

König Salomo ist für seine Weisheit bekannt. In diesem Fall setzt er Simeis Strafe zur Bewährung aus: Er legt das Schicksal Simeis in dessen eigene Hand.

So macht es übrigens auch Gott heute noch mit jedem von uns: Er macht unsere Zukunft von unserer Entscheidung für oder gegen Jesus Christus abhängig. - Für Simei lautete die Auflage, die Stadtgrenzen nicht zu überschreiten, andernfalls drohte ihm die Todesstrafe. Doch es kam, wie es kommen musste: Wegen einer Geringfügigkeit missachtete Simei die Bedingung; und die Gerechtigkeit nahm ihren Lauf.

Und heute? Alle Menschen sind vor Gott schuldig, und sei es dadurch, dass sie Ihn ignoriert oder verachtet haben. Aber Gott ist langmütig; Er will nicht, dass Menschen für ewig verloren gehen. Es liegt in der Entscheidung jedes Einzelnen, Gottes Gnadenangebot in Jesus Christus im Glauben anzunehmen.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 23. Okt 2019, 06:32

www.gute-saat.de Man schrieb das Jahr 1945, und es herrschte noch Krieg. Ich war 14 Jahre alt, und unsere Schule war von Berlin nach Österreich evakuiert worden. Dann war alles vorbei - und 90 Jungen mussten allein zurechtkommen.

Mit drei Freunden sollte ich bei den Bauern etwas Essbares auftreiben. Geld hatten wir, aber keiner wollte uns etwas verkaufen. Wir waren hungrig, enttäuscht, voller Angst und wussten nicht weiter.

Früher, zu Hause, hatte ich geglaubt und gebetet. Doch im Krieg hatte ich alles über Bord geworfen. Doch jetzt erinnerte ich mich wieder an Gott. Leise hörte ich mich sagen: Wir sollten für unsere Suche beten. So stellten wir uns zusammen, und ich betete: Lieber Herr Jesus, du weißt, wie hungrig wir sind. Bitte berühre das Herz des nächsten Bauern, dass er uns etwas zu essen gibt!

Als wir bei dem Bauer ankamen, fragte er uns: Was habt ihr gemacht, als ihr dort zusammen­standet? Wir sagten ihm, dass wir gebetet hätten. Er lachte uns nicht aus, sondern füllte Mehl, Zucker und Hafer in kleine Säcke. Dann sagte er: Ich hätte 30 Mark von euch verlangt. Aber ihr habt sicher um ein Wunder gebetet. Ich lasse es euch für 15 Mark. Auch der nächste Bauer war bereit, uns Korn und Kartoffeln zu verkaufen. Wir staunten nur! Ab dann nannte man uns „das himmlische Nahrungs-Suchkommando“. Damals habe ich wieder gelernt, zu beten und meinem himmlischen Vater zu vertrauen.

Vielleicht haben Sie früher auch einmal an Jesus Christus geglaubt. Sie haben gebetet und sich zu Ihm bekannt. Doch dann wurde Ihr Leben durch Not oder eigene Schuld erschüttert, und Sie warfen Ihren Glauben über Bord. - Der Herr Jesus wartet auf Sie! Gerade jetzt sucht Er Sie, um Sie nach Hause zu bringen und für immer glücklich zu machen! (Lukas 15,3–7).
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mi 23. Okt 2019, 12:59

Lass dich von Gott ansprechen, wenn er möchte, dass du auch dabei bist.
https://www.msd-online.ch/aktuell-move19/
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 24. Okt 2019, 07:48

www.gute-saat.de Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach trittst; sondern sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird geheilt werden.
Matthäus 8,8


Sogar der Herr Jesus Christus verwunderte sich über die Worte und den Glauben dieses römischen Hauptmanns - ein Grund für uns, einmal etwas näher hinzuschauen. Der Offizier hatte den Herrn gebeten, seinen kranken Knecht zu heilen. Dieses Mitgefühl mit einem leidenden Knecht ist schon bemerkenswert genug. Aber das ist noch nicht alles: Dieser Hauptmann glaubte ohne Weiteres, dass Jesus Christus heilen könne, und das sogar aus der Entfernung!

So etwas war selbst für gläubige Juden unerhört. Wohl kaum einer von ihnen traute das diesem Lehrer Jesus von Nazareth zu. Der römische Offizier aber drückte sein uneingeschränktes Vertrauen zu Ihm aus.

Und dann fügte der Hauptmann noch hinzu: „Denn auch ich bin ein Mensch unter Befehlsgewalt und habe Soldaten unter mir; und ich sage zu diesem: Geh!, und er geht; und zu einem anderen: Komm!, und er kommt; und zu meinem Knecht: Tu dies!, und er tut es.“ Er sagte damit gleichsam: Du brauchst nur zu befehlen, Herr! Denn so, wie meine Untergebenen mir folgen müssen, so hast Du erst recht Autorität und Macht über alles! - Der Hauptmann war von der Vollmacht des Herrn so sehr überzeugt, dass Jesus den Glauben dieses Mannes öffentlich herausstellte.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass der Knecht genau in derselben Stunde gesund wurde, als dieses Gespräch stattfand.

Ist das nicht eine gute Predigt, die uns dieser Hauptmann hält? Noch immer können die Menschen unserer Zeit sein eindrucksvolles Zeugnis über Jesus Christus hören oder lesen - und seinen Glauben nachahmen.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 26. Okt 2019, 06:44

www.gute-saat.de Während Pilatus aber auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten; denn viel habe ich heute im Traum gelitten um seinetwillen.
Matthäus 27,19

Die Ehefrau des Pilatus zu sein, der die römische Provinz Judäa verwaltet, ist sicher keine leichte Stellung: Heimat und Verwandte leben im fernen Italien; der Gatte ist mit der heiklen Mission betraut, die unbeugsamen Juden in Schach zu halten. Eines Nachts hat die Frau einen Traum, der sie so sehr aufwühlt, dass sie beschließt, ihren Mann auf dem Richterstuhl zu warnen: „Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten“ - mit Jesus!

Diese Warnung erreicht Pilatus, als er den Juden eine Art Vergleich anbietet. Die Gelegenheit dazu scheint ihm günstig, denn zum jährlichen Passahfest, das gerade gefeiert wird, ist es ­üblich, einen Gefangenen zu begnadigen. Er stellt die Juden vor die Wahl, entweder Jesus oder den Mörder Barabbas freizulassen. Ähnlich wie seine Frau hält auch Pilatus diesen Jesus von Nazareth für unschuldig und bezeichnet Ihn als einen „Gerechten“ (Lukas 23,4.14.22; Matthäus 27,24).

Die dramatischen Ereignisse entwickeln nun erst recht Dynamik: Ganz entgegen der Erwartung von Pilatus fordern die Juden für den Mörder Barabbas die Freilassung und für den Gerechten, für Jesus, die Todesstrafe! So tappt der Richter exakt in die Falle, vor der seine Frau ihn gewarnt hat: Entnervt gibt Pilatus schließlich dem Drängen des rasenden Mobs nach und verurteilt den Schuldlosen zum Tod. Nichts fürchtet er mehr, als dass nach Rom durchsickert, er habe die Lage in seiner Provinz nicht unter Kontrolle.

Und der Herr Jesus Christus? Er, „der Gerech­te“ lässt diese unfassbare Willkür über sich ergehen, um am Kreuz für uns zu leiden und zu sterben.

„Es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.“ 1. Petrus 3,18
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 27. Okt 2019, 07:15

www.gute-saat.de Danach spricht Jesus dann zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen! Die Jünger sagen zu ihm: Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und wieder gehst du dahin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag wandelt, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht wandelt, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.
Johannes 11,7–10

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Die Juden hatten Jesus festnehmen wollen, und Er war auf die andere Seite des Jordan gegangen, „wo Johannes zuerst taufte“ (Kap. 10,40). Es könnte das „Bethanien“ von Kapitel 1,28 gewesen sein. Dann wäre die Nachricht über Lazarus von dem einen Bethanien (in der Nähe von Jerusalem) zum anderen Bethanien (im Ostjordanland) gegangen.

Als der Herr den Jüngern sagt, dass Er wieder nach Judäa gehen wolle, fürchten sie sich. Kannte Er nicht viel besser als sie den mörderischen Hass der Juden? Hatte Er vergessen, dass sie wiederholt versucht hatten, Ihn zu steinigen?

Das Handeln des Sohnes Gottes können wir manchmal nicht nachvollziehen: Auf der einen Seite sind die beiden Schwestern, die Ihn sehnsüchtig erwarten - aber Er kommt nicht. Auf der anderen Seite sehen wir die ängstlichen Jünger, die froh sind, aus der Gefahrenzone zu sein - aber jetzt geht der Herr wieder dorthin zurück.

Der Herr erklärt sein Handeln mit einer gleichnishaften Rede: Für den Herrn ist es Tag - und nicht Nacht. Da gilt es, den Willen und die Werke seines himmlischen Vaters zu tun (vgl. Kap. 9,4). Und jetzt hat Er den Auftrag erhalten, Lazarus aufzuerwecken. Davon würde Ihn niemand abhalten können.

Wir dagegen sehen oftmals nur auf die äußeren Umstände: Dann stolpern und fallen wir, und unser Weg ist unsicher und dunkel. Licht für unseren Weg werden wir nur dann haben, wenn wir auf Christus schauen und nach seinem Willen leben.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 28. Okt 2019, 07:05

www.gute-saat.de Die Frau spricht zu Jesus: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn das lebendige Wasser?
Johannes 4,11

Eine Frau kommt mit ihrem Wasserkrug zum Brunnen. Immer wieder macht sie diesen Weg. Nach kurzer Zeit ist das Wasser aufgebraucht und neue Anstrengung ist nötig: hin zum Brunnen, das Wasser in einem Gefäß aus der Tiefe heraufziehen, den schweren Krug in die Stadt tragen. Und trotz aller Mühe ist der Krug bald wieder leer.

Genauso geht es ihr und den meisten Menschen auch auf der Suche nach dem Glück. Alles Mög­liche wird ausprobiert, um Freude zu finden, doch schon am nächsten Morgen ist sie meist wieder verflogen. Dauerhaftes Glück hat noch niemand durch eigene Anstrengung gefunden.

Heute sitzt ein ermüdeter Mann am Brunnen und bittet die Frau um etwas Wasser. In der nun folgenden Unterhaltung spricht er über die Gabe Gottes und über das lebendige Wasser, das er ihr geben kann. Das versteht sie nicht. Woher will er denn das Wasser nehmen, noch dazu Wasser, das den Durst endgültig löscht? Erst im Lauf des Gesprächs wird ihr klar, dass dieser Fremde nicht von natürlichem Wasser spricht, sondern von einem ganz neuen Leben in der Kraft des Heiligen Geistes. Dieses Leben will Jesus denen schenken, die Ihn als Sohn Gottes und Erretter anerkennen.

Ja, dieser Mann am Brunnen ist Jesus Christus. Er ist der verheißene Erlöser, der ihr völliges Glück und tiefe Zufriedenheit der Seele schenken will. Als sie das verstanden hat, lässt sie ihren Wasserkrug stehen und läuft in die Stadt. Sie denkt nicht mehr an das Brunnenwasser, sondern an das Lebenswasser, das Jesus gibt. Sie will allen in der Stadt erzählen, dass sie Den gefunden hat, der ihre innere Sehnsucht gestillt hat. Als Folge davon kommen viele aus ihrer Stadt zu Jesus Christus und glauben an Ihn.

Der Weg zu Christus steht für alle offen, die in ihrer Seele diesen tiefen, ungestillten Durst empfinden.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Di 29. Okt 2019, 07:42

www.gute-saat.de Bei dir ist der Quell des Lebens, in deinem Licht werden wir das Licht sehen.
Psalm 36,10

Vom Suchen und Finden

Einkauf in einer der vielen Filialen des Möbelriesen. Zwischen Zeitschriftensammlern, Aufbewahrungsboxen, Schubladenkästen und anderen mehr oder weniger nützlichen Utensilien, die Ordnung im Haus schaffen sollen, sticht mir ein Werbeslogan ins Auge: „Das Leben wird leichter, wenn du findest, wonach du suchst.“

Klar, dem Werbetexter ging es um blanke Verkaufsunterstützung; klar auch, dass sich das Suchen und Finden hier nur auf Gegenstände bezieht, die man verlegt haben könnte, also um materielle Dinge, die man bereits besitzt!

Ebenso klar ist: Auch bei der Suche nach ideellen Werten sollten wir genau wissen, wo wir diese finden können! Wo finden wir den Sinn für unser Leben, wo Geborgenheit, Sicherheit, Frieden und bleibende Freude?

Angebote gibt es, nicht anders als bei materiellen Gütern, sehr viele. Aber „zu finden, wonach wir suchen“, ist bei den ideellen Werten noch schwieriger. Wer klug ist, geht zur Quelle: zur Quelle alles Guten, zu Gott selbst, der Quelle des Lebens.

Nur Gott will und kann den tiefen Lebensdurst stillen. In Jesaja 55 können wir lesen, wie Gott uns zu sich ruft und uns seinen Reichtum „ohne Geld und ohne Kaufpreis“ anbietet. Zugleich warnt Er uns vor den anderen Angeboten, die nicht umsonst sind und uns dennoch nicht das geben können, wonach wir suchen. Er ruft uns zu:

„Sucht den HERRN, während er sich finden lässt; ruft ihn an, während er nahe ist.“
Wer müde ist vom Suchen, wer wirklich finden will, der sollte nicht zögern. Gott appelliert an unser Herz - da gilt es, freimütig zuzugreifen!
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 31. Okt 2019, 05:41

www.gute-saat.de Mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit. Römer 10,10

Bei dem Gespräch in der Bahn ging es zunächst allgemein um weltanschauliche Fragen, dann aber auch um christliche Themen. Die alte Dame unterhielt sich gern darüber. Sie hatte von Kindheit an die Kirche besucht und eine gute christliche Erziehung erhalten, die sie bis ins Alter prägte.

Sicher, das Leben mit seinen schweren Schicksalsschlägen war darüber hingegangen. Ja, sie glaubte noch immer an Gott, an seinen Sohn Jesus Christus, an Himmel und Hölle, an das „Jüngste Gericht“. - Aber ihr Gesprächspartner war damit noch nicht zufrieden. Warum nur? War ihr Glaube irgendwie mangelhaft? War er nur ein theoretischer „Kopf-Glaube“? Bestand ihr Glaube nur aus guten christlichen Traditionen, die ihr Leben geprägt hatten?

Eine gute christliche Prägung - das ist schon ein großer Segen für unser Leben hier! Aber Traditionen können auch Überlegungen und Herzenshaltungen überdecken, die dann so schnell nicht sichtbar werden. Deshalb muss irgendwann in unserem Leben einmal das Innerste unserer Persönlichkeit erschüttert werden, damit wir uns selbst so erkennen, wie Gott uns sieht.

Die Überzeugung, dass wir ohne Christus, den Retter, vor Gott nicht bestehen können, ist uns nicht in die Wiege gelegt. Christliche Anschauungen zu übernehmen heißt noch nicht, wirklich mit dem Herzen zu glauben.

Deshalb muss es den Augenblick im Leben eines Menschen geben, wenn seine Verfehlungen und Sünden ihm tiefe Gewissensnot bereiten und er den Herrn bewusst um Rettung anruft. Dann sieht ein Mensch ein, dass er ohne Christus verloren ist. Und dann erst ist er bereit, alles, worauf er sich bis dahin gestützt hat, beiseitezulegen und wie ein Kind zu glauben:

„Mit dem Herzen wird geglaubt
zur Gerechtigkeit.“
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 31. Okt 2019, 06:14

Das Zeugnis von Michael Putzi hat uns sehr berührt. Hör es dir an und lass dich Ermutigen von Gottes Wunder an uns Menschen. www.youtube.com/watch?v=yk9rTD3v24
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 31. Okt 2019, 14:32

www.gute-saat.de o hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Johannes 3,16

Gott ist Liebe. Das klingt schön - aber stimmt es denn auch? Es gibt doch so viel Not und Herzeleid in der Welt, so viel Ungerechtigkeit. Muss man da nicht fragen, wo die Liebe Gottes überhaupt zu sehen ist?

Solange in unserem Leben alles glattging, haben wir vielleicht geglaubt, dass Gott Liebe ist. Aber dann kam plötzlich ein Orkan auf, der alles zerschlagen hat. Und damals - nicht wahr? -, da haben wir ein Fragezeichen hinter Gottes Liebe gemacht.

Dennoch ist Gott Liebe. Doch um das zu glauben, muss man einen überzeugenden Grund haben. Und den gibt es! Es ist das Kreuz von Golgatha. „So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.“ Wir müssen von unseren eigenen, nur zeitweiligen Erfahrungen absehen und sowohl Gott als auch uns selbst im Licht des Kreuzes Christi sehen. Dort erblicken wir den leuchtenden Beweis für die Liebe Gottes.

Dazu gehört noch diese wichtige Tatsache: Wer vom Kreuz Jesu redet, muss auch von der Sünde reden. Denn das Kreuz Christi hat mit unserer Sünde zu tun. An diesem Kreuz musste Jesus Christus den Sühnetod erleiden. Wer jetzt schuldbewusst zu Gott kommt und im Glauben zu dem Gekreuzigten aufschaut, der erfährt die Liebe und das Erbarmen Gottes in der Vergebung seiner Schuld:

An dem Kreuze trug der Reine
deiner Sünde Lohn;
sieh, wie liebt dich dieser Eine,
Gottes Sohn!
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Fr 1. Nov 2019, 08:03

Geborgen
Im Oktober 1998 wurde ich wegen einer Zyste am Knie operiert. Alles ging gut und ich konnte nach vier Tagen wieder nach Hause gehen. Nach einigen Tagen bekam ich starke Schmerzen. Der Arzt stellte eine innerliche Nachblutung fest. Er empfahl mir mehr Bettruhe und verordnete Blutverdünnungsspritzen. Das Bein aber schmerzte weiter. Ich wollte geduldig sein und abwarten. Eine Nachbarin besuchte mich. Sie ist Krankenpflegerin und befürchtete eine Thrombose. Sie riet mir nochmals zum Arzt zu gehen. Der Arzt bestätigte die Gefahr, und behielt mich in der Klinik.
Im Krankenbett erinnerte ich mich an Personen, die an einer Thrombose gestorben sind, weil ein Blutgerinnsel in die Lunge wanderte. Ich bekam plötzlich Angst und fragte mich: «Was wird nun mit mir geschehen? Wenn ich auch eine Embolie mache und sterbe, wäre ich bereit?» «Ja, ich wäre bereit!» Sagte ich mir. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als bei Gott zu sein, wo es keine Schmerzen, kein Leid und keine Tränen mehr gibt.
Aber was ist mit meinem Mann und unseren Kindern? Sie hätten es schwer ohne mich. Um ihnen dieses grosse Leid zu ersparen, wünschte ich weiterzuleben. Ich betete um mein Leben und schlief getröstet mit der Gewissheit im Herzen ein, dass Gott über meinem Leben wachen wird.
Am nächsten Morgen las ich in der Bibel den Psalm 121,5-8: Der Herr gibt auf dich acht; er steht dir zur Seite und bietet dir Schutz vor drohenden Gefahren. Der Herr schützt dich vor allem Unheil, er bewahrt dein Leben. Nun war ich ganz sicher, dass Gott wirklich über mich wacht.
Nach vier Tagen durfte ich wieder nach Hause gehen. Ich musste Blutverdünner und Antibiotika nehmen. Ich fühlte mich noch sehr schwach und manchmal ganz erschöpft, aber ich war zuversichtlich, dass es mir immer besser gehen würde. Am zweiten Sonntag konnte ich wieder den Gottesdienst besuchen. Ich habe mich darüber sehr gefreut. Nach dem Gottesdienst fühlte ich mich unwohl. Ich wollte baldmöglichst nach Hause gehen, um mich hinzulegen. Da sah mich unser Hausarzt der auch im Gottesdienst war. Er kam auf mich zu, weil er bemerkte, dass es mir nicht gut ging. Er prüfte meinen Puls und erschrak über den schnellen Pulsschlag. Er wollte mich sofort zur Notfallstation fahren. Ich sagte zu aber dachte: «Was macht der für ein Theater!» Auf der Notfallstation steckte mir die Krankenschwester gleich eine Infusion. Es bestand der Verdacht auf eine Lungenembolie. Nach den Untersuchungen bestätigte sich der Verdacht. Die Notfallärztin sagte mir: «Sie haben grosses Glück gehabt. Sie hätten auf dem Heimweg plötzlich umfallen und tot sein können.»
Ich war nun überzeugt, dass Gott unseren Hausarzt geführt hat, mich anzusprechen. Von mir aus hätte ich ihm nichts gesagt. Nun war ich schon zum dritten Mal im Spital. Mir kam alles wie ein böser Traum vor. Ich musste weinen. Dabei kam mir plötzlich der Gedanke, dass ich eigentlich schon in der Leichenhalle liegen könnte, wenn Gott nicht wieder so wunderbar über meinem Leben gewacht hätte. Ich trocknete meine Tränen und dankte Gott für mein Weiterleben.
Seitdem ich Gott kenne, hat mein Leben eine ganz neue Perspektive bekommen! Gott hat mein Leben unendlich reich und ausgefüllt gemacht. Durch ihn habe ich die Gewissheit, dass es nach dem Tod ein vollkommenes, herrliches Leben ohne Leid, ohne Tränen, und ohne Tod gibt. Das Leben hier auf der Erde ist für mich wie eine Durchreise zu einem wunderbaren Ziel. Diese Reise ist voller Erlebnisse und Eindrücke, bei welchen ich mich von Gott begleitet weiss. Wenn ich in der Bibel lese, finde ich Hilfe, Kraft und Führung für mein Leben. Auch die Spitalaufenthalte gehörten zu einem Abschnitt dieser Lebensreise. Für mich waren es erfahrungsreiche Tage, wo ich Gottes Hilfe, auch im grössten Leid, ganz intensiv erleben durfte. Auch mein Mann und unsere Kinder erlebten in dieser Zeit Gottes gnädige Hilfe. Sie wurden getröstet und mein Mann erhielt die Kraft, den Haushalt zu führen, seiner Arbeit nachzugehen und mich während den Besuchen zu ermutigen. Es war keine einfache Zeit, aber Jesus Christus hat uns in allem wunderbar geholfen.
Als ich noch keine Beziehung zu Gott hatte, neigte ich dazu, Gott anzuklagen, wenn es mir schlecht ging. Heute weiss ich, dass ich auch im Leid auf ihn zählen kann. Meine Beziehung zu Gott begann, als ich Jesus Christus im Gebet alle meine Sünden bekannte 1. Johannes 1,9 und ihn, als meinen Erlöser und Herrn in mein Leben aufnahm Joh. 1,12. Seitdem ich die Führung meines Lebens Jesus Christus übergab Lukas 9,23, bin ich sicher, dass wirklich alles zu meinem Besten dient Römer 8,28. Mein Glaube wächst, wenn ich täglich die Bibel lese, mit Gott rede und Gemeinschaft zu anderen Christen habe. Ich wünsche auch dir, dass auch du dich von Gott geborgen weisst.
Silvia Dura
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 2. Nov 2019, 07:02

www.gute-saat.de Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.
1. Korinther 1,18

Zweimal gerettet (2)

„Ich weiß nicht, wie lange ich dort mit ausgestreckten Armen auf dem Sprungbrett stand und warum ich nicht ins Wasser sprang. Auf jeden Fall ging ich schließlich auf dem Brett zurück und stieg vom Turm hinunter. Ich ging am Rand des Schwimmbeckens entlang zur Treppe, um dort ins Wasser zu steigen.

Ich erreichte den Grund des Beckens - aber meine Füße berührten den harten, glatten Fußboden … Am Abend zuvor hatte man das Wasser aus dem Becken abgelassen, ohne dass ich davon erfahren hatte!

Ein kalter Schauer lief mir den Rücken hinunter. Wäre ich gesprungen, würde es mein letzter Sprung gewesen sein. Das Kreuzzeichen an der Mauer rettete mich in dieser Nacht. Ich war so dankbar, dass Gott mir in seiner Gnade das Leben erhalten hatte, dass ich am Rand des Beckens niederkniete.

Mir wurde bewusst, dass außer meinem natürlichen Leben auch meine Seele gerettet werden musste. Dafür war ein anderes Kreuz nötig gewesen, das Kreuz, an dem Jesus Christus starb, um Sie und mich zu retten. Und Er hat auch mich gerettet, als ich meine Schuld vor Ihm bekannte und Ihm mein Leben übergab.

In dieser Nacht wurde ich zweimal gerettet. Mein Körper blieb unversehrt bewahrt, aber viel wichtiger ist, dass ich für die Ewigkeit errettet bin.

Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum ich immer zuerst meine große Zehe ins Wasser strecke, bevor ich hineinspringe.“

„Denn Gott hat uns nicht zum Zorn gesetzt, sondern zur Erlangung der Errettung durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, sei es, dass wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben.“ 1. Thessalonicher 5,9.10
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 2. Nov 2019, 07:03

www.gute-saat.de Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.
1. Korinther 1,18

Zweimal gerettet (2)

„Ich weiß nicht, wie lange ich dort mit ausgestreckten Armen auf dem Sprungbrett stand und warum ich nicht ins Wasser sprang. Auf jeden Fall ging ich schließlich auf dem Brett zurück und stieg vom Turm hinunter. Ich ging am Rand des Schwimmbeckens entlang zur Treppe, um dort ins Wasser zu steigen.

Ich erreichte den Grund des Beckens - aber meine Füße berührten den harten, glatten Fußboden … Am Abend zuvor hatte man das Wasser aus dem Becken abgelassen, ohne dass ich davon erfahren hatte!

Ein kalter Schauer lief mir den Rücken hinunter. Wäre ich gesprungen, würde es mein letzter Sprung gewesen sein. Das Kreuzzeichen an der Mauer rettete mich in dieser Nacht. Ich war so dankbar, dass Gott mir in seiner Gnade das Leben erhalten hatte, dass ich am Rand des Beckens niederkniete.

Mir wurde bewusst, dass außer meinem natürlichen Leben auch meine Seele gerettet werden musste. Dafür war ein anderes Kreuz nötig gewesen, das Kreuz, an dem Jesus Christus starb, um Sie und mich zu retten. Und Er hat auch mich gerettet, als ich meine Schuld vor Ihm bekannte und Ihm mein Leben übergab.

In dieser Nacht wurde ich zweimal gerettet. Mein Körper blieb unversehrt bewahrt, aber viel wichtiger ist, dass ich für die Ewigkeit errettet bin.

Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum ich immer zuerst meine große Zehe ins Wasser strecke, bevor ich hineinspringe.“

„Denn Gott hat uns nicht zum Zorn gesetzt, sondern zur Erlangung der Errettung durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, sei es, dass wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben.“ 1. Thessalonicher 5,9.10
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 3. Nov 2019, 07:48

www.gute-saat.de Dies sprach Jesus, und danach sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. Da sprachen die Jünger zu ihm: Herr, wenn er eingeschlafen ist, wird er geheilt werden. Jesus aber hatte von seinem Tod gesprochen; sie aber meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes. Dann nun sagte ihnen Jesus geradeheraus: Lazarus ist gestorben; und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort war, damit ihr glaubt; aber lasst uns zu ihm gehen! Da sprach Thomas, der Zwilling genannt wird, zu den Mitjüngern: Lasst auch uns gehen, dass wir mit ihm sterben!
Johannes 11,11–16

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Der Herr hatte gleichnishaft über den Lebenswandel im Licht Gottes gesprochen. Jetzt benutzt Er wieder die Bildersprache: Lazarus schläft und soll aufgeweckt werden. Wie so oft beschränkt sich die Sicht der Jünger auf das Sichtbare und Natürliche. Doch der Herr hat Größeres vor, als den Tod durch Heilung zu verhindern: Er will zeigen, dass Er der Sieger über den Tod ist.

Jetzt erfahren wir, dass die Krankheit und der Tod des Lazarus nicht nur eingetreten sind „um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde“ (V. 4), sondern auch um der Jünger willen. Ihr Glaube soll dadurch gestärkt werden, dass sie die Auferstehungsmacht Jesu kennenlernen, bevor Er selbst am Kreuz stirbt und wieder aufersteht. - Auch heute lässt Gott Not in einer christlichen Familie nicht nur zum Segen der direkten Angehörigen zu, sondern auch zum Segen der Mitgläubigen (vgl. Römer 8,28).

Der Jünger Thomas ist verzweifelt. Er hat nur den Tod vor Augen, obwohl der Herr von der Auferstehung gesprochen hat. Allerdings zeigen seine Worte, dass Thomas sich trotz der dunklen Aussichten an Christus klammert. In seiner Liebe möchte Thomas lieber mit Ihm sterben als ohne Ihn leben. Es könnte sein, dass wir mehr Verständnis haben als Thomas - und doch weniger Liebe haben als er.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Mo 4. Nov 2019, 05:35

www.gute-saat.de Jesus sprach zu seinen Jüngern: Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet.
Johannes 14,3

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs - so erzählt ein Engländer - wurde ich zum Dienst in Nordafrika eingezogen. Zu meiner Mutter sagte ich: „Mutter, wenn Gott mich am Leben erhält, werde ich zu dir zurückkommen.“

Sie wartete sechs Jahre lang. Hätte man sie gefragt, worauf sie warte, so hätte sie geantwortet: „Ich warte darauf, dass mein Sohn heimkommt.“ Hätte man weiter gefragt: „Heimkommen? Du erwartest doch wohl nicht, dass er persönlich, sichtbar, tatsächlich zurückkommt?“, dann hätte meine Mutter erwidert: „Doch, genau auf diese Weise wird er wiederkommen!“ Und wenn jemand versucht hätte zu erklären: „Bestimmt erhältst du Briefe von ihm; oder er schickt dir Pakete; das wird er gemeint haben; darin kommt er zu dir“, dann hätte meine Mutter unerschütterlich entgegnet: „Nein, so hat er es nicht gemeint; er hat gesagt, dass er selbst zurückkommen will.“

Nach dem Krieg wurde ich entlassen und kehrte mit dem Schiff in die Heimat zurück. Ich schritt den Landungssteg hinunter und umarmte meine Mutter mit den Worten: „Mutter, hier bin ich!“

Der Herr Jesus Christus ist nach seinem Tod und seiner Auferstehung in den Himmel zurückgekehrt. Aber Er hat den Christen zugesagt, tatsächlich und persönlich wiederzukommen. Damit ist nicht gemeint, dass Er nur in übertragenem Sinn mit seiner Hilfe zu uns kommt, wenn wir zu Ihm beten oder in Schwierigkeiten sind. Zwar ist Christus den Gläubigen schon jetzt in allen Lebensumständen nahe, und das gibt ihnen eine tiefe Geborgenheit und Freude (Matthäus 28,20). Aber eine besondere Verheißung und eine besondere Freude für den Gläubigen ist es, dass Christus persönlich wiederkommen wird.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Di 5. Nov 2019, 11:16

www.gute-saat.de Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8.9

Wir hatten mit einem Chor im Krankenhaus gesungen. Nun sprachen wir noch mit einigen Kranken über die Lieder. Dabei fragte ich einen jungen Mann, ob er an Den glauben würde, von dem wir gesungen hatten - an Jesus Christus, den Sohn Gottes?

„Nein“, sagte er, „das ist nichts für mich. Ich müsste es glauben - und ich kann nicht glauben. Wissen Sie, ich kenne die Bibel ganz gut, ich habe schon als Kind oft darin gelesen. Ein paar Freunde haben auch schon ein paar Mal versucht, es mir zu erklären. Ich verstehe es nicht.“

Ich nahm aus meinem Portemonnaie einen 10-Euro-Schein heraus und hielt ihn ihm hin: „Hier, ich schenke Ihnen das Geld. Nehmen Sie es an?“ - „Klar“, sagte er, „nehme ich es; sicherlich wollen Sie mir damit etwas erklären. Danach gebe ich es Ihnen auch gleich wieder zurück.“ - „Nein, nein“, sagte ich, „ich schenke es Ihnen, und ich hoffe, Sie zweifeln nicht an meinen Worten. Noch einmal: Nehmen Sie es an?“ Er nickte. Ich fragte ihn: „Warum habe ich Ihnen denn das Geld geschenkt?“ Er zuckte die Schultern: „Ich weiß es nicht. Es gibt keinen Grund. Sie wollten es - einfach so.“ - „Und Sie haben es angenommen!“, sagte ich. Er nickte.

„Sehen Sie“, fuhr ich fort, „genauso bietet Ihnen Jesus Christus die Errettung an. Er schenkt sie Ihnen. Einfach, weil Er es will. Sie müssen gar nichts dazutun, Sie müssen sie nur annehmen. Warum nehmen Sie sein Geschenk nicht an wie dieses Geld?“ Der junge Mann schluckte: „Die Errettung ist ein Geschenk? Wie dieser ­10‑Euro-Schein? Das wusste ich nicht. Ja, ich will es annehmen!“

„Wen dürstet, der komme; wer will, nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ Offenbarung 22,17
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Do 7. Nov 2019, 06:46

www.gute-saat.de Ich tat dir meine Sünde kund und habe meine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt. Ich sprach: „Ich will dem HERRN meine Übertretungen be­kennen“; und du hast die Ungerechtigkeit meiner Sünde vergeben.
Psalm 32,5

Einwand: „Gott kann mir nicht vergeben!“

Vor einigen Jahren traf ich einen Mann, der ganz unten angekommen war. Sein Körper war von Krebs zerfressen; er war wortwörtlich am Ende. Seine Geschichte ließ nur erahnen, wie er sich fühlen musste. Einige Jahre zuvor hatte er als Soldat in Afghanistan schreckliche Dinge gesehen und auch selbst getan. Eines Tages beobachtete er dort einige Soldaten, die ein kleines Mädchen quälten und dann töteten. In rasender Wut griff er zur Waffe und erschoss sie alle. Er richtete ein Blutbad an.

Zurück in Deutschland griff er - zerfressen von Schuldgefühlen und belastet durch seine furchtbaren Erinnerungen - zur Flasche. Seine Frau trennte sich von ihm; er selbst fand keine Arbeit mehr. Nun saß er vor mir, den Tod vor Augen. Seine ganze Hoffnungslosigkeit kam zum Vorschein, als er mit Schmerz in der Stimme sagte: „Ich habe dort so schreckliche Dinge getan! Das kann Gott mir niemals vergeben - unmöglich!“

Anhand der Bibel zeigte ich ihm, dass Jesus Christus am Kreuz alle Sünden derer, die an Ihn glauben, auf sich genommen hat. Er, der völlig Schuldlose, stand vor Gott, als ob Er selbst alle diese schrecklichen Sünden begangen hätte. Er wurde dafür bestraft und hat mit seinem Tod für jede einzelne dieser Sünden bezahlt.

„Und genau deshalb“, erklärte ich weiter, „darfst du sicher sein, dass Gott dir deine ganze Schuld vergeben kann und will - egal, wie schlimm sie auch ist.“

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ 1. Johannes 1,9
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » Sa 9. Nov 2019, 06:29

www.gute-saat.de Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.
Johannes 6,35
Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.
Matthäus 4,4

Nie mehr Hunger, nie mehr Durst?

Die Volksmenge drängte sich um Jesus. Am Vorabend hatten sie Ihn zum König machen wollen, weil Er ihnen durch ein Wunder Nahrung gegeben hatte. Aber Er hatte sich ganz allein auf den Berg zurückgezogen, denn keinem Menschen steht es zu, dem Sohn Gottes eine Würde zu verleihen. Zudem waren ihre Beweggründe fadenscheinig: Sie wollten nur satt zu essen haben. Daher hatte Er ihnen auch gesagt: „Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die bleibt ins ewige Leben“, und noch hinzugefügt, dass sie an Ihn glauben müssten, „den Gott gesandt hat“ (Johannes 6,27–29).

Stattdessen waren die Leute darauf aus, immer neue Wunder zu erleben. Deshalb erklärt Jesus ihnen jetzt: „Ich bin das Brot des Lebens“, und zeigt ihnen, dass Er die geistlichen Bedürfnisse eines jeden, der zu Ihm kommt, endgültig stillt.

Der Mensch hat materielle Bedürfnisse, aber auch geistliche. Und solange er nicht in einer lebendigen Beziehung zu Gott steht, lebt er nicht im wahren Sinn des Wortes. In seinem Innern fehlt etwas; er hat einen Durst, den nichts auf der Erde stillen kann.

Aber wer zum Herrn Jesus kommt und sein Leben Ihm übergibt, bekommt Antworten auf alle seine Lebensfragen, und die Bedürfnisse seines Herzens und seines Gewissens werden für immer gestillt. Alle Vortrefflichkeiten Jesu Christi, des Sohnes Gottes - zum Beispiel sein reines Leben voller Liebe auf dieser Erde - werden ihm dann zur geistlichen Nahrung. In diesem Sinn wird ein wahrer Christ nie mehr hungern.
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Re: Gottes Wort als gute Saat

Beitragvon Bernhard » So 10. Nov 2019, 09:17

www.gute-saat.de Pilatus schrieb aber auch eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz. Es war aber geschrieben: Jesus, der Nazaräer, der König der Juden.
Johannes 19,19

Bei den Römern war es Brauch, die Schuld eines Verurteilten auf eine Tafel zu schreiben. So ließ der römische Statthalter Pilatus über dem Kreuz Jesu die Aufschrift anbringen: „Jesus, der Nazaräer, der König der Juden“. Das entsprach der Anklage der jüdischen Führer, die sie gegen Jesus vorgebracht hatten. Wer ohne Zustimmung Roms Anspruch auf einen Königstitel erhob, galt als Aufrührer und wurde mit dem Tod durch Kreuzigung bestraft.

Aber wie verkehrt war es, den Herrn Jesus schuldig zu sprechen! Denn Jesus hatte Pilatus ja erklärt, dass „sein Reich nicht von dieser Welt“ war. Und Pilatus hatte seine Unschuld ausdrücklich festgestellt und gleich mehrfach öffentlich ausgesprochen. Er wusste genau, dass die Führer der Juden Jesus aus purem Neid aus dem Weg schaffen wollten (Johannes 18,36; Lukas 23,14.15.22; Matthäus 27,18).

Doch Pilatus gab dem Druck der Hohenpriester nach und verurteilte Jesus wider besseres Wissen. Ob er sich dafür mit der Inschrift über dem Kreuz revanchieren wollte? Tatsächlich beschwerten sich die Hohenpriester über den Wortlaut und forderten den Zusatz, dass Jesus nur gesagt habe, er sei König der Juden. Aber Pilatus antwortete schroff: „Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben“ (Johannes 19,22).

Über allem stand Gott. Er sorgte dafür, dass bei allem Leid und aller Demütigung, die der Herr Jesus erfuhr, sein wunderbarer Name Jesus (= „Der HERR ist Rettung“) und sein rechtmäßiger Königstitel über dem Kreuz zu lesen waren. Der Heiland litt und starb, um für alle, die an Ihn glauben, das ewige Heil zu erwirken. Und einmal wird Er als „König der Könige und Herr der Herren“ auf der Erde erscheinen. Schließlich wird sich „jedes Knie“ vor Ihm beugen, und „jede Zunge“ wird bekennen, „dass Jesus Christus Herr ist“ (1. Timotheus 6,15; Philipper 2,10.11).
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