Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon KoS » Mi 24. Jul 2019, 10:54

Lieber otp. Denken ist wichtig und gut, nutze die Zeit jedoch noch besser, um den eigenen wirklichen Glauben in das ganze Wort zu prüfen. Die Lehre dazu steht ja vollständig und schlicht und einfach da. Mittelst Glauben haben wir Zugang zu dieser Gnade die uns in allem hilft im Glauben zu wachsen, nicht durch erstmals besseres Verstehen. Durch diese Gnade geleitet, lernen wir erst besser zu verstehen, dazu benötigt man halt eben schon zu Beginn Glauben - wie bei den Werken die nach-folgen und nie vor-folgen.
Ich halte das immer so und sehe dann bei mir selbst oft Dinge und Teilbereiche wo noch viel Glaubens-Arbeit vorhanden ist.

Viel trinken und einen kühlenden sanften Ventilator empfehle ich in den nächsten Tagen!
Zuletzt geändert von KoS am Mi 24. Jul 2019, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon kingschild » Mi 24. Jul 2019, 11:25

onThePath hat geschrieben:
Ohne Denkpause komme ich nicht weiter.

lg, otp


Halle oTP

Nimm dies mit Dir in die Pause:

Rö 10:13 denn « wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden ».


Dies ist die wunderbare Verheissung von Gott an die welche an Ihren Werken scheiterten und Paulus nimmt genau auf das Bezug.

God bless
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon Columba » Mi 24. Jul 2019, 18:05

Lazar hat geschrieben:Hi Columba,
in meiner Denkweise schon, da die in den Pastoralbriefen herrschende Theologie mit der von Paulus oft nicht übereinstimmt. Für den Brief an Titus gilt dies gleichermaßen. Da die rechtgläubige Kirche die Briefe des Paulus zu Anfang konsequent abgelehnt bis hin sogar bekämpft hat, also sie allein wegen ihrer bereits starken Verbreitung durch Markion in den Kanon mit aufgenommen hat, muss damit gerechnet werden, das einige Stellen von ihr stark redaktionell verändert wurden. Wie zum Beispiel auch 1. Korinther 14, 34-35; diese Verse gelten großteils als komplett erfundener nachträglicher frauenfeindlicher "Einschub", der nicht den Ursprung in Paulus hat.

Herzliche Grüße
Eleazar


Nur noch kurz, da das Thema nicht in diesen Thread passt. Ich habe es oben auch nur als PS angefügt: Der Ausdruck Pastoralbriefe gab es schon, bevor man an der Autorenschaft von Paulus zweifelte. Schon von daher kann ich Deiner Argumentation nicht folgen.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon Lazar » Do 25. Jul 2019, 07:34

KoS hat geschrieben:@Lazar

Ich bin völlig ruhig...?
... nur würde es mich in der Seele und Geist zutiefst beunruhigen, in solchen verstrickten Lügengebäuden zu leben wie du es dir aufbaust. Je grösser du es baust, umso mehr wird es auf dich niederkrachen, hoffentlich schon bald; die rettende Hand wartet auf deine Buße.

Lieben zu behaupten und das Wort verleugnen geht halt einfach nicht.


Wieso sollte ich nicht völlig ruhig sein, Kos? Mein angebliches "Lügengebäude" ist doch völlig stabil, denn es hat nicht nur den richtigen Eckstein, sondern auch den richtigen Untergrund: Eckstein und Fels heißt Christus. Meine Liebe gilt allein Ihm.

Dein Eckstein hingegen heißt er nicht vielmehr Paulus, respektive ist nicht eher sein eigener Glaube an Jesus Christus Dein Untergrund? Aber dies stimmt wohl:

Rö 10:13 denn «wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden».

@all: Immer wieder interessant, wie Menschen den Verfassern des Wort Gottes ihnen gefällige Sätze entnehmen und voll für sich selbst und als geistliche Wahrheit beanspruchen, alle anderen Stellen wiederum voll ablehnen, also verleugnen.
Solche Menschen prüfen halt das Wort Gottes an ihrer persönlichen Meinung, ihrer Erfahrung, ihrem Denken, ihren entwickelten Philosophien usw. und halten gerade diese Verse alleinstehend hoch , anstatt sich selbst auf ihre Moral, ihr Sein, Ihre Unfähigkeit Im göttlichen Lichte der göttlichen Forderungen usw. am Wort Gottes zu prüfen.
Das Prinzip des Menschenmörders von Anfang an; sollte Gott wirklich gesagt haben...?


Versuchst Du mich nicht auch, Kos? Nämlich von meinem ganz klaren Christus Weg abzukommen, indem ich nun besser irgendwelchen anderen Menschen glauben soll. Menschen, die Christus nie gesehen haben und allesamt ständig um den richtigen Glauben an Ihn streiten? Wie wir. Ein Haus, das in sich uneins ist, zerfällt auch.

Zudem, ich weiß inzwischen zu viel über die Entstehung der Bibel als auch die früheren Glaubensformen der Juden. Ich verfolge gerade alles zurück wie die Physiker zum Urknall. Und Christus führt mich.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon KoS » Do 25. Jul 2019, 09:07

Lazar hat geschrieben:Wieso sollte ich nicht völlig ruhig sein, Kos?

>>> lies doch bitte selber was du schreibst:
lazar hat geschrieben:Beruhige Dich, ... {KoS}

Antwort:
KoS hat geschrieben:Ich bin völlig ruhig... ?




Lazar hat geschrieben:Zudem, ich weiß inzwischen zu viel über die Entstehung der Bibel als auch die früheren Glaubensformen der Juden.

Ich verfolge gerade alles zurück wie die Physiker zum Urknall. Und Christus führt mich.

Alles klar für dich...



Lazar hat geschrieben:Menschen, die Christus nie gesehen haben und allesamt ständig um den richtigen Glauben an Ihn streiten?



Für mich und alle Kinder Gottes gilt weiterhin was geschrieben steht ...
Johannes 20,29 Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt.
Glückselig sind, die nicht gesehen und geglaubt haben!

deshalb
2. Korinther 5,7 denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen;


Hebräer 12,1 Deshalb nun, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben {Anm. KoS Hebr. 11}, laßt auch uns, indem wir jede Bürde und die leicht umstrickende Sünde ablegen, mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf, 2 hinschauend auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens, welcher, der Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.
3 Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, auf daß ihr nicht ermüdet, indem ihr in euren Seelen ermattet.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon John1955 » Do 25. Jul 2019, 09:22

KoS hat geschrieben:Für die dem Wort Ungehorsamen, Halsstarrigen und am Herzen Unbeschnittenen, welche Ewig verloren gehen werden, ein finsterer Glaube, für die Glaubenden biblisch, Licht und Leben aus Gott spendend


Wenn du dich dann vielleicht bekehrt hast, dann wirst du auch zwischen Gott, Gott dem Richter, Gott dem Vater, dem Sohn des Menschen, dem Ewigen Sohn, dem Mensch Jesus Christus, dem Herr Jesus, dem Richter Jesus usw. udf. unterscheiden können, und zwar so wie es die Schrift unterscheidet und lehrt; wenn nicht dann nicht, es liegt an dir alleine.



Was heisst denn für die Freikirchler "dem Wort ungehorsam sein"? KoS? Welchem Wort? Dem Wort der hartherzigen, Nachfolger der damaligen Schriftglehrten, die den Israeliten Gesetzeswerke aus der Tora aufbürdeten die sie selber niemals tun würden? Also jenen, denen durch missachten des Willens Gottes im Himmel die Himmelstür verschlossen bleibt?

Dasselbe geschieht ja durch die Kirchenoberen ab dem 4. Jahrhundert und nun durch angeblich bibeltreue Bibellehrer, bei welchen die Bibeltreue dort endet, wo die Bibel den Weg anhand Christi Lehren, zu einem künftig sündenfreien Leben gelehrt wird.

Stephanus wählte diese deine obigen Worte für seine Mörder, also solche welche ja klar gegen das Evangelium Jesus vom Reich Gottes ankämpften und nebst unseren Herrn Jesus dann auch seine NOCH-Befolger seines Missionsauftrages.

Apg 7.51 Ihr, halsstarrig und unbeschnitten an Herzen und Ohren, ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Väter, so auch ihr.52 Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben getötet, die zuvor verkündigten das Kommen des Gerechten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid.53 Ihr habt das Gesetz empfangen durch Weisung von Engeln und habt's nicht gehalten.


Ich vernehme hier keine Lobesworte über die Kreuzigung, wie dies in Freikirchen als einzigen Weg zu Gott, gar zum Christsein behauptet wird.

Jesus konnte ja logischerweise nur zu solchen aufmerksam ihm Zuhörenden und Umsetzern des Gelernten sagen:
Mt 5,16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure[b] guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
[/b]

Sicher nicht zu solchen Freikirchlern, die unter Bekehrung was gaaaanz Anderes glauben, als die Bibel, u.a. Petrus als solches in Apg 3,26 lehrte.
Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, daß ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit. Apostelgeschichte 3.26


Gruss John
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon KoS » Do 25. Jul 2019, 09:32

Sei auch du John, einzig meinem Herrn und Heiland Jesus Christus anbefohlen.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon John1955 » Do 25. Jul 2019, 09:43

kingschild hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Ohne Denkpause komme ich nicht weiter.

lg, otp


Halle oTP

Nimm dies mit Dir in die Pause:

Rö 10:13 denn « wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden ».


Dies ist die wunderbare Verheissung von Gott an die welche an Ihren Werken scheiterten und Paulus nimmt genau auf das Bezug.

God bless
Kingschild


Kann es sein, Kingschild, dass Du noch immer nicht gelernt hast, zwischen Guten Werken unter der Führung durch den Hl.Geist Gottes und jenen mosaischen Gesetzeswerken mit welchen man ja genau genommen zum Sünder wurde, also nicht als Gerechter vor dem Vater des Retters von solchen Forderungen zu gottlosem Handeln bestehen kann? Gott in Christus vergab auch jenen durch seinen Sohn.
Apg 13,38 So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,


Nur den Namen Jesus in den Mund nehmen und versäumen seine Lehren sich einzuverleiben zu beherzigen um dadurch wahrhaftige Errettung aus dem Einfluss der Macht des Fürsten dieser Welt zu erleben und beibehalten zu können führt am von Gott gewollten Ziel mit der Sendung seines Sohnes vorbei.

Doch gerade dies erlebt man oft von AN JESUS Glaubenden, Die sich aus Gnade errettet glauben, sind oft noch von wahrer Errettung entfernt, so sie nicht in sich gehen und von Jesus lernen was zu tun und zu lassen sei um vollkommene Erlösung vom Bösen erleben zu können.

Bibelstudium sollte dazu führen, dass der Mensch Gottes vollkommen liebevoll und barmherzig geworden von Gott zu nurmehr Guten Werken geschickt werden kann. (2. Tim 3.16 und 17 im einstigen und wahren Sinn)

Dafür darf man aber all jene Anweisungen hierfür von Jesus und all seinen Getreuen jener Zeit, die in der Bibel festgehalten sind nunmal nicht einfach ignorieren und stattdessen die Befolger derselben der Sonderlehrenverbreitung bezichtigen.

Gruss John

Paulus lehrte ganz klar, dass fleischliche Gesinnung Feindschaft gegenüber Gott bedeutet. Dazu gehören Hass, Neid, Eifersucht Gal. 5, 19-21.
Wandelt im Geist, so werdet ihr die Werke des Fleisches nicht -mehr- vollbringen. Denn die Christus angehören haben ihr Fleisch gekreuzigt...die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses, darum ist die Liebe Helfer, ein wahrhaft gottgefälliges Leben als glaubwürdiger Christ zu führen, Licht zu sein und durch entsprechend Gute Werke Menschen den Weg zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus Christus schmackhaft zu machen......
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon John1955 » Do 25. Jul 2019, 09:55

KoS hat geschrieben:Sei auch du John, einzig meinem Herrn und Heiland Jesus Christus anbefohlen.


Wieso EINZIG DEINEM Herrn und Heiland Jesus Christus anbefohlen KoS? :?: Falls Du es noch immer nicht erkannt hast:

Im Gegensatz zu den meisten Freikirchenvertretern zählen für getreue Nachfolger UNSERES Herrn Jesus Christus EINZIG die Lehren des Sohnes des wahrhaftigen Gottes, dem Vater im Himmel als Weg in sein Licht, zum wahren, geläuterten Menschen wie es die Ausbreitung Jesus Evangelium Reich Gottes bedingt.

In Wahrheit sind Trinität wie sie gelehrt wird, so auch Erbsünde und auch Sühneopfertoddogma KEINE Lehren unseres Herrn Jesus Christus. Der einzige Weg zu Gott - in den Himmel- führt über wachsende Liebe und Barmherzigkeit.

Wer sagt dass er in IHM bleibt, soll auch Leben, Handeln wie Jesus Christus nach Erscheinen am Jordan all seinen Zuhörern ans Herz legte zu befolgen. . Denn dies allein führt zur Erkenntnis Gottes und damit verbunden auch zu Erkenntnis wofür wir von Gott mit den uns innewohnenden Gaben ausgestattet wurden.

Gruss John
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon onThePath » Do 25. Jul 2019, 11:46

Das Thema ist verwirrend, wenn man darüber nachdenkt. Wenn man es als Dogmen einfach nur glaubt, wird es erst gar nicht so kompliziert. Wer es sich also schwerer macht, denkt über rettenden Glauben und Werke nach.


Der Glaube als Rettung ist entspannend. Er verhindert und rettet vor dem vergeblichen Rennen nach Vollkommenheit. Vollkommenheit, und damit Werke, sind aber der Kernpunkt der Erleuchtungslehren. Sie lehrt, man lebt so oft, bis man vollkommen geworden ist.


Es ist sehr tröstlich, und auch notwendig, dass zum Glauben an ein einmaliges Leben die Rettung durch den Glauben gehört.


Hier wurde davon geredet, dass zu guten Werken aus Glauben heraus das Motiv entscheidet, ob sie vor Gott angenehm sind.


Soweit erstmal angesichts all der Verwirrung, die dieses Thema bringen kann.

Wie gesagt haue ich nicht gerne mit der biblischen Keule und werfe nicht gerne mit Bibelversen. Obwohl wir die Bibel haben, gibt es haufenweise voneinander abweichende Glaubensbekenntnisse anhand von Bibelstellen. Von naiv bis zu Sektentum. " Ich glaube an das was in der Bibel steht", kann also sehr verschieden sein. Und man muss sowieso davon ausgehen, dass alle Zeugnisse des NT die richtige Lehre vermitteln.

Es sage keiner, das sei einfach damit. Alle sagen man müsse nur glauben und den Zusammenhang anhand aller Bibelstellen verstehen. Das tun alle, und das geht von kindlich glauben bis hin zu Sektierertum. Und zum Unglauben. Beweisen, man selber habe das beste Verständnis, kann man deshalb auch anhand vieler Bibelstellen nicht völlig. Und alle werden sagen, dass der Heilige Geist (oder der gesunde Menschenverstand) ihre Ansicht dazu bestätigt.


Schon haben wir offene Kämpfe und Grabenkämpfe. Bei denen echter Glaube abgesprochen und nach Verdammnis gerufen wird.


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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon kingschild » Do 25. Jul 2019, 13:19

John1955 hat geschrieben:
Doch gerade dies erlebt man oft von AN JESUS Glaubenden, Die sich aus Gnade errettet glauben, sind oft noch von wahrer Errettung entfernt, so sie nicht in sich gehen und von Jesus lernen was zu tun und zu lassen sei um vollkommene Erlösung vom Bösen erleben zu können.



Erlösung fängt mit dem Werk an Gott zu glauben und nicht mit dem Werk die Gnade mit Füssen zu treten und dabei zu vergessen, wer und was einem erettet, nähmlich der Erlöser allein, dem alle Ehre gebührt.

Israel hat die Türpfosten mit Blut bestrichen, weil sie Gott glaubten. Wie wir wissen dieser Glaube rettete sie und nicht der Umstand das sie Helden waren mit Werken. Ein Werk mussten sie tun, im Glauben die Türpfosten bestreichen und nicht im Unglauben rum meckern, das ergibt keinen Sinn und genügt nicht.

Die Gnade für gering erachten und sein Werk aufs Podest stellen, ist gerade der Hochmut, von dem Gott sagt so nicht.

Darum sprechen die aus Gnade eretteten das Gebet das Jesus sie lehrte: Und vergib uns und ja sicher als zweites wie auch wir vergeben.

Das diese Zwei Dinge zusammen gehören ist richtig aber das Gebet heisst eben nicht man bin ich gut, das ich das Erlösungswerk Gottes mit Füssen in den Boden stampfen kann, weil ich so gut bin.

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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon KoS » Do 25. Jul 2019, 15:27

Schon haben wir offene Kämpfe und Grabenkämpfe.

Gott hat geschrieben:1. Timotheus 1,15 Das Wort ist gewiß und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, von welchen ich der erste bin. 16 Aber darum ist mir Barmherzigkeit zuteil geworden, auf daß an mir, dem ersten, Jesus Christus die ganze Langmut erzeige, zum Vorbild für die, welche an ihn glauben werden zum ewigen Leben. 17 Dem Könige der Zeitalter aber, dem unverweslichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
18 Dieses Gebot vertraue ich dir an, mein Kind Timotheus, nach den vorangegangenen Weissagungen über dich, auf daß du durch dieselben den guten Kampf kämpfest, 19 indem du den Glauben bewahrst und ein gutes Gewissen, welches etliche von sich gestoßen und so, was den Glauben betrifft, Schiffbruch gelitten haben; 20 unter welchen Hymenäus ist und Alexander, die ich dem Satan überliefert habe, auf daß sie durch Zucht unterwiesen würden, nicht zu lästern.
Wer lieber nicht kämpfen will kann das, soll sich aber bitte nicht wundern unterzugehen vor lauter Nachsinnen über dasjenige was nicht Gottes ist, sondern dasjenige was der Menschen ist.


Gott hat geschrieben:Epheser 4,12 zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi, 13 bis wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Manne, zu dem Maße des vollen Wuchses der Fülle des Christus;
14 auf daß wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Winde der Lehre, die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum;
15 sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe
, laßt uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus,


Alle Briefe sind gespickt mit eindringlichen Warnungen zu wachen, zu kämpfen zu warnen usw.. wozu wohl? dass wir weiterdösen, trotz der Hitze des Tages?
Gott hat geschrieben:Epheser 4,14 auf daß wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Winde der Lehre, die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum;
Glaubst du das lieber Mitleser?
Der Hebräer kennt für Glauben keinen Unterschied zum Tun; es ist für ihn ein und dasselbe.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon Lazar » Do 25. Jul 2019, 17:09

oTP hat geschrieben
Das Thema ist verwirrend, wenn man darüber nachdenkt. Wenn man es als Dogmen einfach nur glaubt, wird es erst gar nicht so kompliziert. Wer es sich also schwerer macht, denkt über rettenden Glauben und Werke nach.


Hi oTP,
Wichtig ist ein einfacher Glaube, den jeder Mensch sofort begreifen kann und ihn sofort in die richtige Gottes Richtung weist; denn auch dies stellt bereits im Ursprung eine Art „Gericht“ dar.
Jesus Christus Gleichnisse waren gleichermaßen sehr darauf ausgelegt auch Arme, Kranke und Ungebildete zu erreichen, ansonsten wäre es vor Ihm nicht gerecht, wenn nur die „Schrift-Gelehrten“ Ihn wahrlich verstehen und erkennen könnten. Doch genau jene taten es nicht.
"Gottes Volk“ sollte sich von Jesus Christus aus möglichst flächendeckend ausbreiten, um überall Heil über die Erde zu bringen, und dafür wurden sie unter anderem von Ihm auswählt. Ob sie dabei "vollkommen" sind, ist für mich erst einmal gar nicht maßgeblich, so wie Du es auch sagst:

Der Glaube als Rettung ist entspannend.
Er verhindert und rettet vor dem vergeblichen Rennen nach Vollkommenheit.


Vollkommenheit, und damit Werke, sind aber der Kernpunkt der Erleuchtungslehren. Sie lehrt, man lebt so oft, bis man vollkommen geworden ist.


Den Glauben an die große Gnade Gottes und Jesus Sündenvergebung teile ich, doch nicht vielermanns „Erkenntnis“ daraus, der Glaube an Christus allein genüge, um "gerecht" zu sein oder gar damit zu den bereits eigentlich Vollkommenen und "Auserwählten" zu gehören. Wir bleiben allesamt Anwärter.

Jesus Sündenvergebung macht aus einem Kranken keinen Gesunden, er wird erst gesund, wenn er sich danach aus eigenem Willen und Gott zuliebe wandelt, und möglichst keine Sünde mehr begeht.
Ein "Werk" kann auch darin bestehen, etwas einfach nur nicht (mehr) zu tun.
Dies und ihr Gehorsam vor allem ist es, was Gottes Kinder von anderen Kindern unterscheidet.
Deswegen kann aber doch genauso wenig allein durch Glauben an Christus aus einem Ungerechten ad hoc ein Gerechter werden, wenn er dann nicht danach lebt?

Ich fürchte, sich mit den Lippen szu Christus bekennen reicht nicht aus, wenn das Herz trotzdem von Ihm fernbleibt.

Herzliche Grüße
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon Lazar » Fr 26. Jul 2019, 08:18

Hi Kos, Du hast mir geschrieben
"... nur würde es mich in der Seele und Geist zutiefst beunruhigen, in solchen verstrickten Lügengebäuden zu leben wie du es dir aufbaust. Je grösser du es baust, umso mehr wird es auf dich niederkrachen, hoffentlich schon bald; die rettende Hand wartet auf deine Buße.

Lieben zu behaupten und das Wort verleugnen geht halt einfach nicht.

Das echte Wort von Christus verleugne ich natürlich nicht, aber Worte, die Ihm von gläubigen Menschen in den Mund gelegt werden...
Lazar hat geschrieben:Zudem, ich weiß inzwischen zu viel über die Entstehung der Bibel als auch die früheren Glaubensformen der Juden.
Ich verfolge gerade alles zurück wie die Physiker zum Urknall. Und Christus führt mich.

Alles klar für dich...

Für mich ist eben gar nichts mehr klar. Bereits die ersten Jünger hatten nicht mehr völlig einheitliche Meinungen über Christus, später die gnostischen Christen und Judenchristen, dann die rechtläubige Kirche, die ersten Kirchenväter, und bei den Konzilien ging es noch ganz anders zu als hier bei uns. Christliche Einigkeit im Glauben an Christus? Fehlanzeige.
Die ersten dreihundert Jahre nach Christus war wohl nichts geklärt:
Lazar hat geschrieben:Menschen, die Christus nie gesehen haben und allesamt ständig um den richtigen Glauben an Ihn streiten?


Kos hat geschrieben: Für mich und alle Kinder Gottes gilt weiterhin was geschrieben steht ...
Johannes 20,29 Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt.
Glückselig sind, die nicht gesehen und geglaubt haben!

deshalb
2. Korinther 5,7 denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen;

Natürlich "sehen" wir Christus, Er zeigt sich Seinen Kindern nicht nur in der Schrift, sondern auch im alltäglichen Leben. Und dann "glaubst" Du wirklich, wenn Gott Dich jeden Tag spürbar begleitet und mit Rat und Tat zur Seite steht. Er Dir - nur das Richtige - in Erfüllung gehen lässt, was Du Dir von Ihm erbittest.
Hebräer 12,1 Deshalb nun, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben {Anm. KoS Hebr. 11}, laßt auch uns, indem wir jede Bürde und die leicht umstrickende Sünde ablegen, mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf, 2 hinschauend auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens, welcher, der Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.
3 Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, auf daß ihr nicht ermüdet, indem ihr in euren Seelen ermattet.

Worin widerspreche ich Christus selbst? Worin liegt denn die "Vollendung des Glaubens"? Indem wir für immer mit dem Herrn zusammenleben. Und Gottes Kinder fangen bereits vor ihrem Tod damit an, erdulden durch die vor ihnen liegende Freude auf Christus das "Kreuz des Lebens" auf Erden, im allseits unerschütterlichen Vertrauen auf ihren Herrn.

Herzliche Grüße
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Re: Jakobus 2: Glaube, Werke und Rechtfertigung

Beitragvon Leuchte » Di 20. Aug 2019, 11:24

Hallo Yuki,

Deinen Startbeitrag sehe ich in folgender Grundsatz-Frage zusammengefasst, von der der Rest abhängt:

Desweiteren ist mir keine Unterscheidung zwischen „Glauben“ und „echten Glauben“ in der Schrift bekannt (von dieser Wortwahl her; ich lese immer nur „Glauben“).

Hebräer 11 beschreibt, was echter Glaube ist. Es ist nicht bloß das Für-Wahr-Halten von bestimmten Offenbarungen, sondern die Umkehr von einem Ich-gesteuerten Lebensstil zu einer Lebensart, die durch vollkommene Hingabe gekennzeichnet ist. Paulus drückt es so aus:"Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir". Jesus verglich das in Gleichnisse mit Seinen Dienern, die willig ihrem Herr dienen. Hier ist die Gesinnung entscheidend: ist Jesus der Herr in allen Aspekten meines Lebens?
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
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