Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gottes

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Lazar » Di 13. Aug 2019, 16:36

Habatom hat geschrieben:
Um auf deine Eingangsthese zurück zu kommen. Wir selbst haben erstmal keinen Einfluss darauf, unter welchem Geist wir stehen. Und aus welchem Geist heraus wir leben und handeln.

Das Wollen haben wir oft schon. Aber das Vollbringen des Guten, daran hapert es meist.

Das Satan dann direkt in einen Mensch fährt, erleben wir in der Bibel bei Judas - aber auch erst zu einem bestimmten Zeitpunkt. Von anderen heißt es, das sie von Dämonen getrieben sind. In einer Art und Weise, die hier schon ein langanhaltende Bindung mit speziellen langanhaltenden Verhaltensweisen aufweist.

Ich persönlich betrachte mittlerweile hier ausschließlich den Menschen, woher er kommt, worin er gerade steht, und wohin er gehen möchte - oder gehen muss.


Das ist für mich die Haupt-Frage: Woher kommen wir, wenn wir nicht den reinen Heiligen Geist Gottes in uns haben und auf Erden erst von Neuem geboren werden müssen, um Gott erkennen zu können und Ihm gehorchen zu wollen?
Können wir dann überhaupt Gottes Kinder und nach Seinem Abbild erschaffen worden sein? Wenn wir von "unten her" sind und nicht von "oben her". Oder gibt es von Anfang an bereits bei unserer Geburt gravierende Unterschiede im menschlichen Wesen?

Menschliches Abbild von Gott bleibt für mich auf jeden Fall allein der Menschensohn Jesus Christus.
Er wollte allein den Willen Gottes - und damit Gutes tun - und sein Fleisch war dazu auch nicht zu schwach.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Habatom » Mi 14. Aug 2019, 11:03

Lazar hat geschrieben:
Das ist für mich die Haupt-Frage: Woher kommen wir, wenn wir nicht den reinen Heiligen Geist Gottes in uns haben und auf Erden erst von Neuem geboren werden müssen, um Gott erkennen zu können und Ihm gehorchen zu wollen?
Können wir dann überhaupt Gottes Kinder und nach Seinem Abbild erschaffen worden sein? Wenn wir von "unten her" sind und nicht von "oben her". Oder gibt es von Anfang an bereits bei unserer Geburt gravierende Unterschiede im menschlichen Wesen?

Menschliches Abbild von Gott bleibt für mich auf jeden Fall allein der Menschensohn Jesus Christus.
Er wollte allein den Willen Gottes - und damit Gutes tun - und sein Fleisch war dazu auch nicht zu schwach.

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Lieber Eleazar,

ich bin für jede Frage immer dankbar und auf der anderen Seite immer wieder erschüttert über die Menschen, die keine Fragen mehr haben oder sich selbst nicht in Frage stellen möchten.

Aber es sei ihnen belassen.

Du sprichst die Vorstellung an, das wir als Menschen alle schon einen "göttlichen Kern" oder göttlichen Funken in uns tragen?

Diese Vorstellung gibt es zumindest. Auch in der Vorstellung, das der Mensch einen guten Kern hat, den es dann zu fördern gilt.


Wenn wir nach Gottes Bilde einst erschaffen wurden - dann heißt das übersetzt - auf ihn Bezogen hin...und mit der Vorstellung Gottes - einmal so auch zu werden...

mit den Eigenschaften zu Herrschen über die Schöpfung.... sie zu bebauen und zu bewahren... fruchtbar zu sein.... sich zu mehren..

Nur kam der erste Mensch Adam mit seiner Frau Eva dann gleichsam erst aus der Kinderstunde Gottes und fiel am Gebot Gottes und in der Verführung durch die Schlange in eine Trennung von Gott.

Und da hinein werden seitdem alle Menschen geboren. In eine Trennung von Gott.

Streben seitdem danach, den Weg zu Gott wieder zu finden. Und tun dies durch eigene Anstrengungen (Religionen) oft so lange, bis sich Gott ihnen zu erkennen gibt.

Auf das sie dann hören, sehen und glauben können. Das Reich Gottes schmecken können, verkörpern tun, wo sie als Leib Jesu die Gemeinde auf Erden darstellen. Jesus, das Haupt im Himmel nun unter ihnen, die sie als Glieder des Leibes das Reich Gottes auf Erden darstellen.

Dort wo schon zwei oder drei in Jesu Namen - in Christus - zusammenkommen. Stellen sie Leib Jesu da. Stellen sie Gemeinde da. Und erwarten Jesu Wiederkunft.

Die Gemeinde, bestehend aus allen Gläubigen als Braut. Jesus als Bräutigam, der der Braut entgegen eilt.

Herr - komme bald.


Menschliches Abbild ist Jesus Christus. - Als Erstgeborener dann allein derjenige, als das Lamm Gottes, der die Welt Sünde trug.

Wir - als seine Söhne und seine Töchter dann die danach geborenen Kinder Gottes.

Wobei die Bibel auch unterscheidet zwischen Kind im Glauben, jungen Erwachsenen und Vätern/Müttern im Glauben.

Wir stehen also als Menschen - bei unserer Geburt - wie auch als Kinder Gottes - wenn wir uns mal bekehrt haben und wiedergeboren wurden - unter einer Obhut.

Vor allem natürlich unter der Obhut Gottes. Aber oft auch unter der Obhut einer Kirche/Gemeinde von bestimmten Predigern, Lehrern, die uns sagen, was gut und richtig ist. Wie wir bestimmte Dinge verstehen können.


Du schreibst weiter davon, das Jesu Fleisch nicht zu schwach war ---

so würde ich es nicht sagen..Jesus kam ins Fleisch - kam in menschlicher Natur .. so wie wir alle in diese menschliche Natur - die die Bibel mit dem Alten Adam bezeichnet, der nur seinen Begierden erliegen kann -- die sich am Gebot reiben..bzw. am Gebot erst sichtbar werden...

aber Jesus war und ist der Einzige, der niemals auch nur eine Sünde/eine Schuld/eine Übertretung begangen hat.

Das kann keiner von uns sagen.

Jesus wurde in allem versucht wie wir, doch blieb ohne Schuld.

Und weil er hier ein vollkommenes Opfer darstellt, werden auch wir in Christus, wenn er in uns lebt -- vor Gott als vollkommen dastehen. Spätestens im Himmel. Denn Gott führt die seinen dahin.
Und was an Schuld dann doch auftaucht, dürfen wir bekennen und wissen, Vergebung ist da. Wir werden nicht mehr von Gott gerichtet. Weil Jesus uns vergeben hat.

Mehr braucht man nicht zu wissen.


lg,
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Lazar » Do 15. Aug 2019, 15:52

Lieber Habatom,
es ist für mich immer wieder erstaunlich zu sehen, welch völlig unterschiedlichen Glauben wir haben. Wir überschneiden uns darin zwar hin und wieder, aber allenfalls punktweise - wie bei einer gegensätzlichen Sinus-/Cosinus-Schwingung... :)

Einen "Funken Gottes" haben wir sicherlich in uns - selbst wenn wir Menschen allesamt "Satans Kinder" wären. Denn gar Luzifer ist Gott entsprungen und wir sind allesamt am Leben.
Sobald wir "SIND", wird Gott real - nur in völlig unterschiedlichem Ausmaß.
Eben nur als "Lebens-Funke" oder sogar zu 100% = Christus

Adam möchte ich also grundsätzlich ungern mit Jesus Christus vergleichen (Alter Adam - neuer Adam), denn Adam ist weder das erste Geschöpf Gottes, gilt also nicht als erster "Sohn Gottes", noch war er gehorsamster Diener Gottes, noch schuldloser Gesandter Gottes, noch Heiland... nichts von alldem, was Jesus Christus als Menschensohn hingegen für uns verkörpert!

Dies "Merkmal" trifft leider auch auf die meisten Menschen zu, das heißt, nicht nur der Ungehorsam vor Gott hat sich bei uns vermehrt, sondern auch das "nicht wirklich in Gottes Geist sein" - und durch diese beiden Mängel erleben wir das Trennende, und das sich abgeschieden fühlen von Gott.

So suche ich dennoch keine wie Du schreibst "Obhut einer Kirche/Gemeinde von bestimmten Predigern, Lehrern, die uns [mir] sagen, was gut und richtig ist. Wie wir bestimmte Dinge verstehen können", denn allein Christus ist mein Meister.
Es kann für mich in diesem Sinne auch keine "Gemeinde" als Braut Christi (auch kein Volk) geben, sondern immer nur einzelne Menschen, die sich der Herr jedoch selbst erwählt - je nach ihrer "Reife".
Mit diesen "Auserwählten" auf Erden verbindet sich Christus dann mit Seinem Geist und fängt an sie zu lehren und zu erziehen. Und erst dadurch wird ein Mensch von Gott von Neuem geboren, denn kein Mensch kann diesen von Gott-gewollten-Akt auslösen!
Und zwar erwählt Gott ihn zu Seinem eigenen Diener, das heißt jedoch nicht, dass die anderen Menschen verloren sind! Christus ist der Herr über alle Menschen.

So wird auch ein jeder von uns immer noch einzeln gerichtet, denn es kommt doch beim Gericht nicht allein auf Gottes Vergebung und unsere Straffreiheit an?
Warum sollte ein Mensch vor Gott automatisch als Mensch "vollkommen" sein, nur weil ihm von Christus dessen Schuld vergeben wurde? Die Seele lebt doch im Himmel weiter, und wenn man als Seele nicht so bleiben kann, wie man auf Erden war, dann muss man sich auch nach dem Tod doch immer noch wandeln? Selbst im Himmel?

Jesu "leiblich sichtbare Wiederkunft" erwarte ich natürlich nicht, da ich mir sicher bin, Christus und das Königreich Gottes sind bereits anwesend - nur meist "unsichtbar" auf Erden. Anscheinend auch oft relativ "erfolglos". Aber es ist eben nicht so einfach in einer Welt, in der jeder einen freien Willen hat - und der ohne Zustimmung des Menschen von Gott in der Regel nicht gebrochen oder blockiert wird (geht aber).

Jesus wirkt jedenfalls nach wie vor, und war nach Seinem Tod auch niemals wirklich fort von uns. Unser Herrscher lässt uns nicht allein, selbst wenn es oft so aussieht.

Herzliche Grüße
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Habatom » Do 15. Aug 2019, 17:52

Lieber Lazar,


unsere Vorstellung von Gott gehen allein deswegen oft weit auseinander, weil wir durch verschiedene Lehrer und verschiedene Quellen geprägt sind.

Betrachten wir als gemeinsame Grundlage die Bibel, so lässt sich hier folgendes Festhalten.

Adam wurde nach dem Bilde Gottes (in Bezug auf Gott - als Beziehungswesen --mit ähnlichen Eigenschaften bezüglich seiner zukünftigen Bestimmung, dort wo der Mensch einst dann durch Christus zur Kindschaft Gottes gelangt.

Zuvor war er rein geschöpflich. Zeigte sich darin als Kind des Teufels, als das er den Einflüsterung der Schlange erlag. Somit dessen Geistes Kind wurde.
Johannes macht hier in den Briefen des Johannes allein nur diesen Unterschied.

Von Natur aus sind wir Kinder des Teufels. Unter der Macht der Sünde und unter der Macht Satans stehen, in diese Welt hineingeboren. Seitdem Adam und Eva hier erstmals erlagen. Der Schlange mehr trauten als Gott. Und somit auch der Schlange - dem Verführer - dem Verdreher Gottes Wortes - dem Satan dann folgten. In dem sie auch so sein wollten wie Gott und selbst über sich bestimmen wollten. Selbst entscheiden wollten, was gut und was nicht gut für sie ist.

Darin erkannten - bzw. identifizierten sie sich mit dem Bösen. Mit der Geisteshhaltung des Satans.

Der als ehemaliger Lichtengel darin dann von Gott verflucht wurde, zu Fall kam und fortan auf der Erde "kriechen" musste. Sich von dem Tod (vom Staub..zu dem der Mensch wieder wurde...) nähren.

Bis das er einst von Jesus Christus dann besiegt werden sollte. Der ihm die Macht - das Haupt - nahm (zertrat). Ihn endgültig besiegte.

Engel , dienstbare Geister Gottes, sind dann nicht geschaffen wurden. Sie waren schon immer in Gottes Gefolge. Einige verließen ihre himmlischen Behausungen - und wurden/werden dafür früher oder später gerichtet.

Der Judas Brief im neuen Testament berichtet davon.

Die Vorstellung von einem göttlichen Funken im Menschen ist eher von Aristoteles geprägt. Der allem Sein auch eine Beziehung zu Gott verwies, bzw. allem hier etwas göttliches anhaften wollte. Was dann in der katholischen Theologie zum Beispiel beim Abendmahl aufgegriffen wurde. Wandlung von Brot und Wein.

Das kann ich aus der Bibel aber nicht rauslesen. Der Mensch war ein belebtes , beatmetes Wesen - von Gott geformt. Aber noch ohne heiligen Geist.

Sonst hätte der Mensch gar nicht sündigen können. Hätte er --- wie Jesus Christus auch - den Geist Gottes. Denn wer im Geist wandelt, der kann die Werke des Fleisches nicht vollbringen - schreibt der Römerbrief.

Die einzelnen Menschen, die Gott ---als verlorene Schafe aus dem Hause Israel - und hier aus den Heidenvölkern wie auch aus den Juden -- nun herausruft, auf das sie sich bekehren mögen und zur Wiedergeburt/Kindschaft Gottes gelangen, stellen als Glieder eines Leibes die weltweite Gemeinde der Heiligen dar. Vertreten punktuell immer dort, wo schon 2 oder 3 sich in Jesu Namen versammeln.

Jesus - das Haupte, wir die Glieder. Als Reben am Weinstock.


lg,
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Daniel_8 » Fr 16. Aug 2019, 10:08

Matthäus 18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!
- Gott ist ein persönlicher Gott -
Man kann Gott nur erfahren, wenn man ihn sucht!
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Lazar » Mo 19. Aug 2019, 19:49

Habatom hat geschrieben:
Lieber Lazar,

unsere Vorstellung von Gott gehen allein deswegen oft weit auseinander, weil wir durch verschiedene Lehrer und verschiedene Quellen geprägt sind.

Betrachten wir als gemeinsame Grundlage die Bibel, so lässt sich hier folgendes Festhalten.

Lieber Habatom,
unsere Vorstellung von Gott geht deswegen auseinander, weil ich allein Christus als meinen Lehrer habe. Scheinbar glaubt mir keiner diesen einfachen "roten Faden".

Insofern hat Daniel schon Recht wenn er schreibt:
Daniel_8 hat geschrieben:Matthäus 18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!


Wer im Glauben an Gott kein Kind wird - und das hieß zu Jesus Zeiten in Israel, dass jemand alles von Mose und den Propheten Gelehrte erst einmal vergisst, solange Er - Gottes Sohn - es nicht eindeutig bestätigt ... weil es eben unsicher ist, an all das zu glauben, was all die anderen Propheten und Lehrer von Gott sagen. Dies genau bedeutet eigentlich auch der Satz in Matt. 5, 17:

"Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen."

Das geht eindeutig schneller als sich wegen dem anderen sinnlos zu Tode zu diskutieren ... denn Jesus hatte nicht lange Zeit.

Herzliche Grüße
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Habatom » Mo 19. Aug 2019, 21:45

Lazar hat geschrieben:Lieber Habatom,
unsere Vorstellung von Gott geht deswegen auseinander, weil ich allein Christus als meinen Lehrer habe. Scheinbar glaubt mir keiner diesen einfachen "roten Faden".

Insofern hat Daniel schon Recht wenn er schreibt:
Daniel_8 hat geschrieben:Matthäus 18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!


Wer im Glauben an Gott kein Kind wird - und das hieß zu Jesus Zeiten in Israel, dass jemand alles von Mose und den Propheten Gelehrte erst einmal vergisst, solange Er - Gottes Sohn - es nicht eindeutig bestätigt ... weil es eben unsicher ist, an all das zu glauben, was all die anderen Propheten und Lehrer von Gott sagen. Dies genau bedeutet eigentlich auch der Satz in Matt. 5, 17:

"Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen."

Das geht eindeutig schneller als sich wegen dem anderen sinnlos zu Tode zu diskutieren ... denn Jesus hatte nicht lange Zeit.

Herzliche Grüße
Eleazar



Auf Christus - oder einen Messias - zu hoffen und zu warten, ist ja nicht verkehrt.

Die Frage ist nur, woran erkenne ich denn Christus? Wenn ich sage, das ich Christus als Lehrer habe?

Für uns Christen ist es hier die Person Jesus. Der uns Gottes Wesen vor Augen geführt hat und uns alles gesagt hat, was wir wissen müssen.

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, zeigt auf, das es - wie es ein Kind von Natur aus hat - eines vertrauensvollen und zuversichtlichen Glauben benötigt, wenn ich etwas von Gott empfangen möchte. Kinder zweifeln da nicht. Kinder stellen keine Bedingungen - erst mach mal ein Wunder.. und dann höre ich vielleicht auf dich...

Was im Gesetz des Mose und in den Propheten geschrieben steht, weist alles auf Jesus Christus hin. Erfüllt sich in seiner Person, in seinem Lebenswerk. Vor 2000 Jahren als das Lamm Gottes, als der in Erniederung geborene Menschensohn. Und irgendwann in Zukunft als der wiederkommende Messias.

Solange sind wir als Jünger Jesu noch mit ihm auf dem Weg.

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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Daniel_8 » Di 20. Aug 2019, 10:13

ich meine auch, dass es einem kind gegeben ist, dem herrn zu glauben. ein kind weiß sozusagen von "natur" - eigentlich von gott aus, dass es gott gibt und er alles geschaffen hat.
auch wird ein kind, so es als kind stirbt, nach dieser aussage in den himmel kommen.

hier nochmal der kontext:

1 Zu jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist wohl der Größte im Reich der Himmel? 2 Und Jesus rief ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen! 4 Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel. 5 Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.

meint ihr jesus ruft ein kind herbei und redet darüber, wie das kind zu sein, wenn er tatsächlich nicht auch das kind meint? war das kind denn nur allein mittel zum zweck der veranschaulichung? sicher auch.

doch kennen wir es nicht: ich erkläre jemanden etwas anhand eines beispieles/vorbildes.
zum beispiel: diese katze ist ein beispiel für ein säugetier.
soll dann das beispiel etwa selbst nicht gelten, sondern nur symbolisch gemeint sein?
nun dann wäre es ein schlechtes beispiel!
ist es nicht jedem menschen ins herz gelegt, nach gott zu suchen?

...und wieder zeigte mir der herr einen text zum reich gottes:

28 Da sprach Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt! 29 Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Eltern oder Brüder oder Frau oder Kinder verlassen hat um des Reiches Gottes willen, 30 der es nicht vielfältig wieder empfinge in dieser Zeit und in der zukünftigen Weltzeit das ewige Leben!

aus diesem text geht eindeutig hervor, dass das reich gottes bereits in uns ist, so wir den herrn angenommen haben. ich merke gerade selbst wie ich in dieser zeit vielfältig empfange.
ich habe jesus gebeten, mich über das reich gottes aufzuklären. nun zeigt er mir jede woche etwas neues, um mir zu verdeutlichen, dass das reich gottes bereits in mir ist.
:praisegod:
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Habatom » Di 20. Aug 2019, 10:27

Daniel_8 hat geschrieben:aus diesem text geht eindeutig hervor, dass das reich gottes bereits in uns ist, so wir den herrn angenommen haben. ich merke gerade selbst wie ich in dieser zeit vielfältig empfange.
ich habe jesus gebeten, mich über das reich gottes aufzuklären. nun zeigt er mir jede woche etwas neues, um mir zu verdeutlichen, dass das reich gottes bereits in mir ist.
:praisegod:



Du kannst als Einzelner unter der Herrschaft Gottes stehen.

Jesus spricht dann davon, das dort das Reich Gottes unter den Menschen ist, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind.


Das Reich Gottes bezeichnet dann ein Miteinander - wo Glaubensgeschwister sich lieben.
So wie Jesus nur ein Neu Gebot an seine Jünger gibt: Das ihr liebet einander, wie ich euch geliebt habe!

Ein Kind lebt im Schauen. Und zwar schaut es das, was von aussen auf ihn einfällt.
Aber es hat nicht Gott geschaut - auch wenn Gott auf das Kind schaut. Es bringt zum Teil oft viele Vorbelastungen mit in die Welt, was Gott bis ins 3. und 4. Glied einer Generationenfolge heimsuchen tut.
Wenn das Kind nicht das "Glück" hat, in ein frommes Elternhaus hineingeboren zu werden. Oder zum Glauben an Gott irgendwann findet.

Wenn du dich - wie ein Kind - vor Gott als rein - reinen Herzens - empfindest. Wunderbar.

Aber das Reich Gottes wird dann durch eine Herrschaft bestimmt. Die Herrschaft Gottes über unser Leben. Als Individuum und als Gemeinschaft (von Gläubigen).

Es ist nicht ins Herz gelegt nach Gott zu suchen. Es ist ein Bestreben des in die Trennung von Gott hineingeborenen Menschens, diese verloren gegangene Beziehung wieder herzustellen.

Pred 3,11 Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt — nur dass der Mensch das Werk, das Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.

Hier geht es um die Bestimmung des Menschens. Eine Ahnung um eine Ewigkeit. Um ein Leben nach dem Tode. Aber wie der Mensch dahin gelangen tut, und was Gott alles dafür tut, auf das Menschen dorthin gelangen möge. Das können wir nicht in aller Tiefe ergründen.


Diese Bibelstelle im Zusammenhang:

Prediger 3,

10 Ich habe das Geschäft gesehen, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich darin abzumühen.
11 Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.
12 Ich erkannte, dass es nichts Besseres bei ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun.
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Daniel_8 » Di 20. Aug 2019, 12:28

danke habatom..die stelle im prediger hatte ich vorhin gesucht und nicht gefunden...
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Re: Etliche, welche den Tod nicht sehen, ehe das Reich Gotte

Beitragvon Habatom » So 25. Aug 2019, 07:00

Daniel_8 hat geschrieben:Lukas 9, 27 Ich sage euch aber in Wahrheit: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, welche den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes sehen.




Hallo "Daniel_8",


vieles haben wir hier ja schon angesprochen, ein neuer Aspekt kam mir heute morgen beim Lesen des Hebräerbriefes Kapitel 11, wo es um den Glauben der Menschen im alten Bund geht (Elberfelderübersetzung):

35 Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder; andere aber wurden gefoltert, da sie die Befreiung nicht annahmen, um eine bessere Auferstehung zu erlangen.

Die Bibelübersetzung "Hoffnung für alle" übersetzt hier so, das man es besser verstehen kann:

35 Und einige Frauen erlebten, wie ihre verstorbenen Angehörigen von Gott auferweckt wurden. Andere, die auch Gott vertrauten, wurden gequält und zu Tode gefoltert. Sie verzichteten lieber auf ihre Freiheit, als ihren Glauben zu verraten. Die Hoffnung auf ihre Auferstehung gab ihnen Kraft.

Von Lazarus wissen wir, das er durch Jesus wieder dem Reich des Todes entrissen wurde. Er den Tod (nicht bleibend) schmecken musste.

Von Elia und Elisa wissen wir, das sie Tote (junge verstorbene Söhne von Müttern) erweckt haben (Elisa in 2. Könige 4,35).

Elia wurde dann ja "entrückt". Von Elisas Tod wird berichtet:

2. Könige 13,
20 Und Elisa starb, und man begrub ihn. Und es kamen moabitische Räuberscharen ins Land, als das Jahr anfing.
21 Und es geschah, als sie einen Mann begruben, siehe, da sahen sie die Räuberschar, und sie warfen den Mann in das Grab Elisas. Als aber der Mann da hineinkam und die Gebeine Elisas berührte, da wurde er lebendig und stellte sich auf seine Füße.


Von Jesus wird berichtet:

Mt. 27,
50 Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.
51 Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen,
52 und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf
53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.



Das Reich (die Herrschaft) Gottes (unter Menschen) ist dann dort, wo Jesus unter ihnen ist. In ihrer Mitte ist.

Lukas 23,
40 Aber der am anderen Kreuz wies ihn zurecht: »Du bist genauso zum Tode verurteilt worden wie dieser Mann. Fürchtest du Gott nicht einmal jetzt?
41 Wir werden hier zu Recht bestraft. Wir bekommen, was wir verdient haben. Der hier aber ist unschuldig; er hat nichts Böses getan.«
42 Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!«
43 Da antwortete ihm Jesus: »Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.«


Vers 43 übersetzen mache: Ich versichere dir noch heute, du wirst mit mir im Paradies sein.

Wie dem auch sei, "aufwachen" - auferweckt werden - geschah für diesen Manne nach seinem Tode "umgehend" - in dem Sinne das er vom Totenreich/Scheol - wo für ihn keine Zeit vergeht, umgehend aus seiner Sicht ans Ende unseres Zeitalters (Äon) angekommen sein wird und zu denen gehören tut, deren Namen im Buch des Lebens gefunden werden um ins ewige Leben unter einer neuen Erde und einem neuen Himmel einzugehen.
So stelle ich mir dies zumindest vor.

lg,
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