Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon kingschild » Fr 2. Aug 2019, 19:05

Lazar hat geschrieben:
"Jesus Erweckung und extrem enge Verbindung mit Gott" beginnt also erst zu dem Zeitpunkt als in Markus 1, 10
"sich der Himmel auftat und und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn" Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen".

Genau so, wie es auch zu uns Menschen geschieht, wenn Gott auswählt.



Hallo Lazar

Das ist die Bestätigung von Gott direkt aber auch der Engel bestätigte Josef:

Mt 1:20 Während er aber solches im Sinne hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn was in ihr erzeugt ist, das ist vom heiligen Geist.

Das ist der Unterschied zwischen Jesus und uns. Wir alle haben einen Leiblichen und Physischen Vater. Jesus nicht. Er hatte aber ein Phyisiche Mutter.

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » Sa 3. Aug 2019, 15:13

Habatom hat geschrieben:
Lieber Lazar,
wir müssen uns überlegen, woher holen wir uns unsere Erkenntnisse und Aussagen und wenn wir dann mit Bibelaussagen argumentieren, dann müssen diese Worte und Sätze der Bibel auch im Zusammenhang betrachtet werden...

Du schreibst: "Nur der Sohn kennt den Vater - sonst niemand.

Greifst du dies aus der Bibel auf, musst du aber weiter festhalten das dort im selben Vers steht:

und wem es der Sohn offenbart:

Im Zusammenhang betrachtet aus Matthäus 11,27

wo es darum geht, das Menschen sich trotz der Zeichen, die Johannes der Täufer gab, wo er zur Abkehr von bösem selbstgefälligem Verhalten aufrief, nicht bekehrten (Buße taten),
weil sie es nicht WOLLTEN.

25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart.
26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen.

27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.


Denn obwohl nicht alle Gott erkennen werden /wollen - sind alle Menschen, die Hilfe suchen, eingeladen zu kommen. Die keine Hilfe suchen, erleben zwar Zeichen und Wunder, aber werden sich selten so einfach zu Gott wenden - aber Ausnahmen gibt es hier auch (vom Saulus zum Paulus bzw. - wo Gott dem Saulus im Licht erschien....)
.......
Möge Gott unser Herz nicht verhärten und unsere Ohren öffnen.


Lieber Habatom,
da hast Du leider Recht, viele Menschen wollen ihre "ständige Verfehlung des Ziels" einfach nicht einsehen, geschweige denn sich dementsprechend ändern.
Und zwar nicht nur anderen, nicht einmal sich selbst zuliebe.
Wem Jesus jedoch im friedlich-liebenden und verständigen Geiste äußerst nahekommt, dem ist ewige "Erweckung" beschert.

Johannes der Täufer sprach dann zuletzt Vergebung zu, dort wo Schuld bekannt wurde. Auch ein auf Null stellen des Lebens.
Aber - der Mensch erliegt dann in Folge ja weiter seinen Begierden.
Also kam Jesus und Jesus taufte dann mit heiligem Geist.


In der ersten Aussage muss ich Dir leider widersprechen, weil genau dieses "Vergebung zusprechen" und damit "Zurücksetzen der Schuld auf Null" einer der Hauptgründe für viele jüdische Priester und Schriftgelehrte war, Jesus "als selbsternannten Gott" anzufeinden.
Denn die Taufe von Jesu Jüngern bedeutete nicht mehr nur eine Taufe zur Buße & Umkehr - so wie es in Wahrheit bei Johannes war, sondern tatsächlich eine "Taufe der Vergebung der Sünden vor Gott".
Denn Jesus war für sie innerhalb Gottes Menschensohn "gottgleich".

Für Johannes wäre es kaum denkbar gewesen im Namen Jahwes Sünden zu vergeben, denn er setzte sich wohl eher gleich dem wiedergekommenen Propheten Elia, der laut Maleachi 3,23 erscheinen sollte, bevor das große Endgericht von Jahwe eintritt.

Ich fürchte, dies ist im NT leider missverständlich dargestellt (also nicht Deine Schuld). Johannes hat sehr wahrscheinlich keine "Taufe zur Vergebung der Sünden" vollführt, denn dies war ja genau das, worin er sich von Jesus unterschied!

Beide - Johannes, der Täufer als auch Jesus - wollten im Endeffekt dennoch dasselbe erreichen: möglichst viele Menschen bekehren - und damit retten.

Das bedeutet, das der Mensch, der aus diesem Geist heraus lebt, nun frei WIRD .. ein Prozess oft - nicht mehr sündigen zu müssen.
Im heiligen Geist gar nicht sündigen kann.
So wie Jesus auch nicht sündigen konnte. Auch wenn er ein sterblicher Mensch aus Fleisch und Blut war, wie wir alle auch.

Das heißt, wandeln wir im heiligen Geist - so wie Jesus es auch tat - können wir nicht sündigen...

lg,
Thomas


Theoretisch nicht... doch praktisch müssen wir vermutlich noch viel üben... :)

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon KoS » Sa 3. Aug 2019, 16:08

Lieber Kingschild
kingschild hat geschrieben:Das ist der Unterschied zwischen Jesus und uns. Wir alle haben einen Leiblichen und Physischen Vater. Jesus nicht. Er hatte aber eine physische Mutter.

Und das sogar ""nur"" aus irdischer Sicht: heute würde man sagen eine Leihmutter. ohne despektierlich sein zu wollen, Maria ist bildlich beschrieben biologisch der Geburtskanal des Menschen Jesus Christus.
Im Wort stehts geschrieben, du hast es uns weiter vor ausgelegt: Der heilige Geist hat in Maria eine befruchtetes Ovum eingesetzt. Nur wer glaubt kann das verstehen, ebenso wie die Brot- und Fischvermehrung, die 6 Tage Schöpfung, das Gehen über Wasser usw.

ER ist der Mensch vom Himmel! Er ist in seinem eigene Blut gekommen! Er ist voll und ganz Mensch und hat dennoch nichts mit dem ersten Mensch nichts gemein, als dass er der letzte Adam ist.
Er ist der EWIGE Sohn Gottes. ER ist Gott!
Wunderbare Gnade die allen Menschen geschenkt ist!

Durch Glauben verstehen wir... !

Alles Lob und Ehre und alle Herrlichkeit sei Ihm, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Sa 3. Aug 2019, 19:29

KoS hat geschrieben: Er ist in seinem eigene Blut gekommen!



Seit wann ist bei der Befruchtung einer Eizelle Blut notwendig?


- wenn du Dich in deinen anderen Aufzählungen, was einen Menschen ausmacht, auch auf biologische Merkmale hinweist?

Blut - steht ansonsten sinnbildlich in der Bibel immer für das "Leben" selbst --- der intakte Kreislauf... - zwischen Körper (Leib) und menschlichem Denkvermögen (im Gehirn)

Der heilige Geist ist dann der Geist, der unser menschliches Denkvermögen "inspiriert""..


von daher heißt es auch (Dein Wille - wohin Gottes heiliger Geist hier lenkt (überzeugt) geschehe ... und nicht Mein Wille (der aus meinem rein menschlichem Willen und Denken entspringt)
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » So 4. Aug 2019, 09:21

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:
"Jesus Erweckung und extrem enge Verbindung mit Gott" beginnt also erst zu dem Zeitpunkt als in Markus 1, 10
"sich der Himmel auftat und und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn" Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen".

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Hallo Lazar

Das ist die Bestätigung von Gott direkt aber auch der Engel bestätigte Josef:

Mt 1:20 Während er aber solches im Sinne hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn was in ihr erzeugt ist, das ist vom heiligen Geist.

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@ Alle

Hi Kingschild,
wäre dann aber Jesus Christus im Himmel nicht weiterhin eine Art "Mischwesen", also weder ganz Mensch, noch ganz Gott? So stellen sich viele Christen Jesus auch vor.
Er sitzt als Menschensohn Gottes neben Gott zur Rechten auf dem Thron. Dann kann aber Jesus nicht Gott selbst sein, wenn Er neben Ihm sitzt.

Was zusätzlich Kopfzerbrechen bereitet, ist die Betrachtungsweise der Seele des Menschen Jesus Christus. Hatte Er eine menschliche Seele wie wir, oder war diese gleichsam als Gottes Sohn bereits im Vorfeld speziell angelegt. Aber auch dann wäre Jesus kein 100%iger Mensch mehr.

Was für mich eigentlich eher als logisch erscheint, ist, dass Jesus sehr wohl ein 100%iger Mensch war, von Josef gezeugt, aber dennoch von Gott schon dazu auserwählt, dass nur Sein Wesen und Heiliger Geist komplett in Jesus fährt, während Gott auf diese Weise dennoch weiterhin im Himmel bleibt.
Stirbt Jesus allerdings, dann fahren theoretisch seine menschliche Seele und der Heilige Geist getrennt wieder in den Himmel auf.

Dennoch bedeutet es, dass Jesus Christus wegen Seinem Gehorsam bereits als Mensch (eher wie Abraham als Adam) eine Sonderposition für Gott hatte, und auch jetzt im Himmel innehat, Jesus Christus also ehemaliger Mensch tatsächlich König über unsere Menschenseelen ist, während Gott/Christus den gesamten Himmel und die Engel regiert.

Wie seht Ihr diesen komplizierten Fall im Glauben, denn ist schon ein extremer Unterschied, ob es "Christus" erst seit seiner menschlichen Geburt gibt oder bereits immer schon.

Herzliche Grüße
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » So 4. Aug 2019, 10:04

Hallo Lazar,

Maria als Jungfrau im Sinne einer unbefleckten Empfängnis dann...


.....

mal als kleine Anregung ein hilfreicher Text aus den Apogryphen


Weisheit - Kapitel 7
Salomo preist die Weisheit
1 Ich bin auch ein sterblicher Mensch gleich wie die andern, geboren vom Geschlechte des ersten, aus Erde geschaffenen Menschen; 2 und bin als Fleisch gebildet im Mutterleib zehn Monden lang, in Blut zusammengeronnen aus Mannessamen durch Lust im Beischlafen,


3 und habe auch, da ich geboren war, Odem geholt aus der gemeinen Luft; und bin auch gefallen aufs Erdreich, das uns alle gleich trägt; und Weinen ist auch gleich wie der andern meine erste Stimme gewesen;
4 und bin in den Windeln auferzogen mit Sorgen.

5 Denn es hat kein König einen andern Anfang seiner Geburt,
6 sondern sie haben alle einerlei Eingang in das Leben und gleichen Ausgang.


Jesus - König der Juden ... ein Merkmal..... - wenn ich den Menschen Jesus als Christus betrachte....


Aber von Jesu Geburt wird beschrieben, dass Josef Maria, bis zur Geburt Jesu, nicht anrührte....
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon onThePath » So 4. Aug 2019, 10:10

Hallo, Lazar.

Ich denke darüber kaum noch nach. Weil alle Interpreatations-Versuche scheitern. Scheitern müssen.
Und wer sich und seine Interpretationen mit Erfolg vertritt, schafft es höchstens, eine sektiererische oder separierende christliche Denomination zu gründen, eine Spaltung. Oder nimmt die Interpretation der Erleuchtungslehren. Diese Frage war schon immer brisant.

Lg, otp
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » So 4. Aug 2019, 11:28

Hallo otp,



hier kann ich dir nur bedingt zustimmen,


denn letztendlich kann man Jesus als den Christus nur persönlich erfahren.

Aber darüberhinaus hier auch den Zugang zu finden und nicht zu versperren, tut eine biblische Lehre , die sich natürlich an Vorbildern zu messen hat, einen wichtigen Beitrag zur Entfaltung einer Gemeinde/Glaubensgemeinschaft.


Apg 2,42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.


Was dann auch die vier Säulen von Gemeinde ausmacht, in denen wir die Kraft Gottes, Heil und Heilung von vollmächtiges Handeln erfahren können.


Was zeichnet also ein Gemeinde von Christen aus:

Gemeinschaft - Brot teilen - einander brechen .. nicht als erstes die eigenen Bedürfnisse zu stillen suchen ---

Apg. 4
32 Die Menge derer aber, die gläubig wurden, war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein eigen sei, sondern es war ihnen alles gemeinsam.


Gebet - einmütig...einen Sinnes und einen Geistes... nicht zur Befriedigung eigener Bedürfnisse sondern zur Verherrlichung Gottes....sein Reich kommen zu lassen, sichtbar werden zu lassen....

31 Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.


Für die Lehre haben wir Lehrer... die uns entweder in einer gesunden biblischen Lehre unterrichten und Vorbild sein können... oder etwas lehren, worin wir später Mühe haben bestimmte Dinge im rechten Licht beleuchten zu können
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » So 4. Aug 2019, 11:34

onThePath hat geschrieben:Oder nimmt die Interpretation der Erleuchtungslehren. Diese Frage war schon immer brisant.

Lg, otp




Die Frage, die hier kreist, wird in der Bibel thematisiert mit der Fragestellung, mit der wir an andere herantreten sollen:


Verkörpert er das was er sagt auch selbst.

Ist Christus in ihm auch lebendig, sichtbar. In - sein eigenes Leben (Fleisch) gekommen.

Oder malt er uns nur eine theologische dogmatische Schau vor Augen.

Wo es darum geht erst zu jemand zu werden. Und wir hier dann durch eigene Anstrengung womöglich noch dazu angetrieben werden, ein bestimmtes Verhaltensmuster an den Tag zu legen.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon onThePath » So 4. Aug 2019, 11:43

Habatom, gegen deine Ausführungen gerade habe ich nichts einzuwenden.

Du sagst auch:
Letztlich kann man Jesus als den Christus nur persönlich erfahren.

Ja, und daraus ergibt sich ein Verhalten, woran das für Andere auch sichtbar wird.

Lg, otp
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon KoS » So 4. Aug 2019, 12:43

Habatom hat geschrieben:
KoS hat geschrieben: Er ist in seinem eigene Blut gekommen!

Seit wann ist bei der Befruchtung einer Eizelle Blut notwendig?
.
.
Blut - steht ansonsten sinnbildlich in der Bibel immer für das "Leben" selbst

Behauptest rhetorisch auch nur du, und beschreibst es ja gleich selbst...

Aber... das Blut Jesu Christi ist eben nicht nur Symbol für das Leben sondern es ist auch SEIN eigenes, physisches Blut, in dem ER gekommen ist um es für die Vielen zu vergiessen. Wer das Blut Christi auf das symbolische begrenzt geht letztlich fehl. In Ägypten vorgeschattet sahen die Menschen das vergossene Blut des toten Tieres, Der Würgengel -Gott der Richter- sah im Vorbeigehen nur das Blut an den Türpfosten.
Und um den Römisch-Katholischen Irrsinnsgedanken aufzuzeigen, der Heilige Geist habe irgendwie ein Ovum der Maria befruchtet (Anteil Christi an Fleisch- und Blut der Maria) und die Sünde sei dann einzig über die Vaterlinie gekommen (wird auch mancherorts ausserhalb der RKK so irrsinnig gelehrt...), muss man verstehen, dass das Blut der Mutter nicht dem Blut des Kindes entspricht. Der Blutkreislauf des Kindes geht nicht über den Blutkreislauf der Mutter. Die Plazenta macht interessanter das ganz anders. Gott weiss weshalb ER das so eingerichtet hat, wunderbarer Schöpfer! Auch wenn diese Zusammenhänge vor 2000 Jahren wohl noch nicht bekannt waren.
Die Schrift macht es dem Glaubenden ohne dieses Wissen klar; durch Glauben verstehen wir...

Jesus Christus ist der Ewige, der Mensch vom Himmel und hat kein Teil am Menschen vom Staub. Weder an Fleisch, Blut oder Genetik vom Staub. Und auch Fleisch hat einen weiten Bedeutungsumfang. Der der Schrift Glaubende versteht's.
Hebräer 9,11 Christus aber, gekommen als Hoherpriester der zukünftigen Güter, in Verbindung mit der größeren und vollkommneren Hütte, die nicht mit Händen gemacht (das heißt nicht von dieser Schöpfung ist)
12 auch nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blute, ist ein für allemal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » So 4. Aug 2019, 16:31

Wenn ich aus den Apogryphen zitierte, was der König Salomon über sich selbst feststellt:

1 Ich bin auch ein sterblicher Mensch gleich wie die andern, geboren vom Geschlechte des ersten, aus Erde geschaffenen Menschen;
2 und bin als Fleisch gebildet im Mutterleib zehn Monden lang,

in Blut zusammengeronnen aus Mannessamen

durch Lust im Beischlafen,


dann sagt das ein Mensch von sich selbst, der zwei leibliche Eltern hatte.


Nun schauen wir uns Gott, den Vater an, was dieser über Jesus sagt und Jesus über sich selbst:

Sein Wort ward Fleisch


Gottes Wort --- ins Fleisch --- Maria --- gekommen


durch Lust im Beischlafen? - nein ... aber er (Gott sein Vater) hatte ein Lust an Jesus - den er vor allen anderen Zeugen dann bei der Taufe von Johannes als seinen Sohn bekennt, an dem er wohlgefallen hat.

Im Blut zusammengeronnen aus Männersamen?

Nein - Jesus macht hier in seiner Geburt eine große einzigartige Ausnahme.


Sein Blut vergossen ... --- ja ... sprich sein Leben (denn im Blut(kreislauf) steht und fällt das Leben) für uns dahingegeben...


Sünde - Trennung von Gott --ist dann nicht gekommen. Sondern in die Trennung von Gott werden alle hineingeboren.

Und aus dieser Trennung heraus fällt der Mensch dann früher oder später in Schuld. Übertretungen.

Bei Jesus war dies Zeitlebens aber nicht der Fall.

Er blieb ohne Schuld.

Man fand keine Schuld an ihm.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » Mo 5. Aug 2019, 08:35

onThePath hat geschrieben:Hallo, Lazar.

Ich denke darüber kaum noch nach. Weil alle Interpreatations-Versuche scheitern. Scheitern müssen.
Und wer sich und seine Interpretationen mit Erfolg vertritt, schafft es höchstens, eine sektiererische oder separierende christliche Denomination zu gründen, eine Spaltung. Oder nimmt die Interpretation der Erleuchtungslehren. Diese Frage war schon immer brisant.

Lg, otp


Hi oTP,
es ist oft, als "entwischte" uns Christus geistig immer wieder, als wenn Er den Status des Unbegreifbaren niemals verlassen könnte. Keine einzige "Interpretation" wird Ihm wohl auf Erden jemals gerecht.
Sundar Singh hörte zum Beispiel die Heiligen im Himmel zum Geist eines gestorbenen Götzendieners über Christus sagen *:

"Es ist kein Gott hier außer dem einen wahren Gott und Christus, der seine Offenbarung ist."

Nur durch und in Christus "sieht" man Gott, und nur durch Christus findet man den wahren Weg zu Gott.

Herzliche Grüße
Eleazar

* "Gesichte aus der jenseitigen Welt", S. 34, von Sundar Singh
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon onThePath » Mo 5. Aug 2019, 13:43

Ja. Aber das Beispiel bringt enge Christen so richtig in Konflikte. Da ja pauschal nur der gerettet wird, der Jesus Christus im Leben kennengelernt hat. Bis auf Ausnahmen. In diesem Erlebnis steckt ja so Einiges drin. Auch dass Christus Beziehungsperson der Verbindung mit Gott ist. Das versteht jeder Christ.


Und dieser Mensch ist noch nicht reif, um die ganze Herrlichkeit Christ zu erleben. Auch das wieder ein Konfliktpunkt. Denkt der Christ doch oft, im Himmel sind alle gleich, und zwar gleich.

Man kann mit Sundars Berichten nicht jedem Christ Vorfreude auf den Himmel machen. Weil er nicht ihren Vorstellungen entspricht.

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Mo 5. Aug 2019, 16:32

Hallo Lazar:


kurze Info an dich über die Vererbung von Blutgruppen...

https://praxistipps.focus.de/blutgruppe ... aert_98339


Beide Elternteile - also leiblicher Vater und leibliche Mutter sind an der Entstehung einer Blutgruppe beteiligt.

Maria war eine Frau zweier leiblicher Elternteile. Hatte also eine ganz bestimmte Blutgruppe.

Jesus Blut dürfte also auch mit Hinweisen aus Maria"s Blutgruppe versehen sein.

Das Jesus einen leiblichen Vater (Erzeuger) hatte, schließen wir ja dann beide aus.

Also hat Gott, der Vater durch den heiligen Geist aus dem Blute Marias eine neue Blutgruppe - die von Jesus -- hervorgebracht. Vielleicht auch die gleiche - spielt - letztlich keine Rolle.

Durch die eheliche Bindung und die schon lange angeraumte Verlobung - wo Maria durch Übereinkunft der Eltern dann wohl - wie es damals üblich war -- dem Josef versprochen wurde - wo dessen Eltern dann auch eine Einwilligung gaben, galt Jesus dann als Sohn des Zimmermann Josefs.

Wurde aber ohne dessen leiblicher Beteiligung in Maria gezeugt.


Das kann man glauben oder auch nicht glauben wenn man anfängt das Wort "Jungfrau" mit einer jungen Frau zu übersetzen und dann alles andere ausblendet...

Die Blutgruppe spielt aber eigentlich keine große Rolle dann weiter.


Wenn man für sich selbst erfährt, das Jesus einem Bruder, Freund und Herr und Heiland ist und man über seine Glaubensgeschwister einen gemeinsamen Vater im Himmel hat.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » Mo 5. Aug 2019, 19:43

Habatom hat geschrieben:Hallo Lazar:

kurze Info an dich über die Vererbung von Blutgruppen...
https://praxistipps.focus.de/blutgruppe ... aert_98339
Beide Elternteile - also leiblicher Vater und leibliche Mutter sind an der Entstehung einer Blutgruppe beteiligt.
Maria war eine Frau zweier leiblicher Elternteile. Hatte also eine ganz bestimmte Blutgruppe.
Jesus Blut dürfte also auch mit Hinweisen aus Maria"s Blutgruppe versehen sein.

Das Jesus einen leiblichen Vater (Erzeuger) hatte, schließen wir ja dann beide aus.

Also hat Gott, der Vater durch den heiligen Geist aus dem Blute Marias eine neue Blutgruppe - die von Jesus -- hervorgebracht. Vielleicht auch die gleiche - spielt - letztlich keine Rolle.


Durch die eheliche Bindung und die schon lange angeraumte Verlobung - wo Maria durch Übereinkunft der Eltern dann wohl - wie es damals üblich war -- dem Josef versprochen wurde - wo dessen Eltern dann auch eine Einwilligung gaben, galt Jesus dann als Sohn des Zimmermann Josefs.
Wurde aber ohne dessen leiblicher Beteiligung in Maria gezeugt.

Das kann man glauben oder auch nicht glauben wenn man anfängt das Wort "Jungfrau" mit einer jungen Frau zu übersetzen und dann alles andere ausblendet...

Die Blutgruppe spielt aber eigentlich keine große Rolle dann weiter.

Wenn man für sich selbst erfährt, das Jesus einem Bruder, Freund und Herr und Heiland ist und man über seine Glaubensgeschwister einen gemeinsamen Vater im Himmel hat.


Lieber Habatom,
bezüglich der puren menschlichen "Geschlechtlichkeit" von Christus braucht Maria jedoch keine bestimmte Blutgruppe, sondern vor allem ein Y-Chromosom.
Doch dies kann die Frau nur von einem Mann verabreicht bekommen, wieso sollte es bei uns sonst zwei Geschlechter geben? Also von Josef.
Dass sich der Heilige Geist auf ein "menschlich nachgebautes Y-Chromosom" reduziert, um Christus "Mann werden" zu lassen, kann ich mir nicht vorstellen - auch wenn Er es natürlich könnte.
Bloß wozu, wenn es ohnehin nur der Geist ist, der lebendig macht? Auch unser sterbliches Fleisch ist letztendlich nur als "Träger unseres Geistes" nutze.

Mit Deiner letzten Schlussfolgerung stimme ich gerne überein:
Wenn man für sich selbst erfährt, das Jesus einem Bruder, Freund und Herr und Heiland ist und man über seine Glaubensgeschwister einen gemeinsamen Vater im Himmel hat.


Nur hierin differiert es wieder:
Die Blutgruppe spielt aber eigentlich keine große Rolle...


Außer bei einer Bluttransfusion. Ich zum Beispiel würde gerne Blut spenden, was nur leider wenig nützt, weil meine relativ seltene Blutgruppe AB alles dominiert. Mein Blut kann also weder jemand mit Blutgruppe A, noch B, noch 0 verabreicht werden - und damit auch nicht helfen - allenfalls nur wenigen mit gleichfalls AB.
Ich hingegen kann jedes Blut (A, B, AB, 0) empfangen.

So ähnlich wird es für mich auch in Gottes Geiste geschehen - doch Er will, dass Jeder von uns Alles von Ihm empfangen kann.

Herzliche Grüße
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Thelonious » Mo 5. Aug 2019, 20:05

Wisst ihr woran mich eure letzte Diskussion hier erinnert?

Es soll ja Gemeinden gegeben haben, die haben sich heillos darüber zerstritten, ob Adam und Eva mit oder ohne Bauchnabel abgebildet werden sollen :roll:

Ihr versucht das Wunder der Menschwerdung Jesu durch Chromosomenzählen, durch Blutgruppenphantastereien zu ergründen? Wird nix, sage ich Euch.

Gruß
Thelonious
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » Mo 5. Aug 2019, 21:12

Für mich geht es gerade allerdings mehr um eine "geistige Bluttransfusion", lieber Thelonious. Ist Jesus AB, dann können nur Gottes Kinder mit ebenfalls AB seine Sprache verstehen - und damit auch Seinen Hohen Geist erkennen.

Menschen mit nur A, B und 0 fehlt jedoch im Geist etwas.
Nämlich ein B, ein A oder sogar beides: AB
Und wegen denen ist Christus eigentlich - zwar in einem Manneskörper - zu uns gekommen.
Wäre Christus Erscheinen bzw. das "Wunder der Menschwerdung" Gottes in dem weiblichen Körper einer Frau dann für Dich/uns etwas anderes gewesen?

Diese Frage habe ich mir schon desöfteren gestellt.

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Di 6. Aug 2019, 15:30

Lazar hat geschrieben:Lieber Habatom,
bezüglich der puren menschlichen "Geschlechtlichkeit" von Christus braucht Maria jedoch keine bestimmte Blutgruppe, sondern vor allem ein Y-Chromosom.
Doch dies kann die Frau nur von einem Mann verabreicht bekommen, wieso sollte es bei uns sonst zwei Geschlechter geben? Also von Josef.
Dass sich der Heilige Geist auf ein "menschlich nachgebautes Y-Chromosom" reduziert, um Christus "Mann werden" zu lassen, kann ich mir nicht vorstellen - auch wenn Er es natürlich könnte.



Lieber Lazar,


ich denke das wir aufpassen müssen Gottes Menschwerdung, in der Person Jesus Christus, nicht mit dem zu verwechseln, wie wir, als von zwei leiblichen Eltern gezeugte Menschen, dann zu Kindern Gottes werden.

Wir Menschen können uns mit der Person von Jesus Christus insofern nicht vergleichen, als das wir

a) nicht von uns behaupten können oder behaupten werden können, Zeit unseres irdischen Lebens ohne eine einzige Sünde/Übertretung gelebt zu haben.

b) wir auch nicht - wie die Bibel erzählt - eine leibliche Mutter haben, die von sich sagen kann/konnte von keinem Manne berührt worden zu sein, als sie uns als Kind empfing und austrug. (Samenspenden jetzt mal ausgenommen....)


Und von der Schöpfungskraft Gottes sagst du ja selbst, das Gott der Vater durch seinen heiligen Geist alles aus einer Eizelle einer Frau machen kann.

Schließlich stammt die Frau ja - wenn wir bei der Schöpfungsgeschichte anfangen - aus dem Genpol des ersten Menschens - wie immer hier dieser erste Mensch Adam und geartet gewesen ist).

Gott konnte aus seinem "Genmaterial - seiner Rippe" eine Frau formen.

Wobei ich mir gut vorstellen kann, das der erste Mensch Adam vielleicht sogar vorher etwas zu viel hatte - wenn Gott ihm Genetisch/Rippentechnisch etwas "herausnahm" - wonach er sich dann anschließend hingezogen fühlte.

Was ihm nach dem "Eingriff" fehlte. Denn eine Entsprechung beim Benennen der Tiere fand Adam ja erstmal nicht.
Die wollte ihm Gott aber geben, auf das er - ähnlich wie die Tiere, nicht allein sein müsse und von seiner Art/Gattung dann auch die Erde bevölkern könne (seid fruchtbar und mehret euch... - all dies Aussprüche Gottes zu dem Menschenpaar, bevor sie mit Gott entzwei rieten... und dann auch untereinander in den Geschlechterkampf fielen).


Jesus hat dann zwar von Johannes dem Täufer eine (Wasser)Taufe erlebt. Aber bedurft hätte er es ja nicht - wie Johannes der Täufer selbst sagt.

Aber damit fängt auch für alle anderen Menschen sichtbar die Demut auf, in die sich Jesus hineinbegibt, dem Menschen gleich macht. Indem er sich auch taufen lässt.

Wassertaufen/Reinwaschen lassen von was? Jesus wurde einmal gefragt: Wer hat gesündigt? Dieser, oder seine Eltern? Es gibt und gab also Krankheiten und Behinderungen, die durch entweder eigene Schuld oder die Schulden/Sünden der Eltern/Großeltern (bis ins 3./4. Glied) auftraten. Auch wenn es in diesem Falle, wo Jesus gefragt wurde, weder die Eltern noch der Betreffende selbst (siehe ein Hiob hier zum Beispiel) waren, die aufgrund von Schuld hier in Banden gefangen waren (ich meine es ging um den Blindgeborenen -- würde man heute sagen... Genetisch bedingt...z.B.)

Jesus wusste, das alle Menschen, als Nachfahren von Eva und zuletzt von Noahs Familien in Sünde/Trennung von Gott geboren wurden und dann früher oder später auch nur in Schuld/Übertretung fallen konnten.

Maria, Jesu Mutter hier mit eingeschlossen.
Sie war ein Mensch wie jeder andere Mensch auch. In die Trennung von Gott hineingeboren.
Auch wenn sie das Privileg hatte, Jesus zur Welt bringen zu dürfen. Und dann noch ohne, das hier ein Mann dazu beitrug. So steht es zumindest in der Bibel und ich kann dieses auch gut glauben. Für Gott ist halt nichts unmöglich.


Wir Menschen nun bedürfen vor dem Empfang des heiligen Geistes, der uns dann als Kinder Gottes erst auszeichnen tut, dort wo wir als Sünder dann in Übertretung fallen (ein Säugling kann noch nicht in Schuld fallen... - auch wenn es in die Trennung von Gott hineingeboren wird... Jesus ausgenommen...), eine Reinwaschung. Darum sind wir zur Buße/Umkehr erstmal aufgerufen. Einzuhalten und umzukehren von dem Wege und von den Handlungen, die uns Gott als Schuld vor Augen hält.

Und da ist es dann nicht erst, wie Jesus in der Bergpredigt sagt, die vollbrachte Tat, sondern schon der begehrliche Wunsch/Blick, der uns als den "alten Adam" auszeichnet. Der nicht anders kann, als früher oder später seinen Begierden zu erliegen.

Darum muss Gott - muss der heilige Geist - jeden Menschen erst einmal an diesen Punkt führen, das er sich als Schuldner Gottes, als Schuldner an den Mitmenschen, an denen er sich immer wieder so oft versündigen tut, erkennt.

Auf das ihm dann Vergebung (Wassertaufe - des Johannes) zugesprochen werden kann, auf sein Bekenntnis/Bewußtsein Schuldner zu sein, und nun erst der heilige Geist (Geisttaufe - Jesus tauft mit dem heiligen Geist) dann einziehen kann.

Manchmal geschieht dieses sofort, wie bei der Pfingstpredigt von Petrus, durch das Wort der Predigt... das Glauben bewirkte sodass er heilige Geist auf alle fiel. die sich dann als Sünder erkannten(worauf ihnen in der Wassertaufe Vergebung zugesprochen werden konnte).

Manchmal (wie bei Simon dem "Zauberer", der Menschen hier manipulativ beeinflusst und geprägt hat) bedarf es erst der Handauflegung - sprich bedarf es dem Einfluss von Menschen, die hier "Väterlich" jemanden "in Obhut" nehmen.

Dem heiligen Geist kann man dann Raum geben. Oder man kann ihn dämpfen. Das wir nur "funzeln". Aber auch hier hat Gott versprochen, das er die seinen, die er sich erwählt hat, auch zum brennen bringen möchte, ans Ziel bringen möchte, auf das wir zu den klugen "Jungfrauen" gehören, deren Lichter brennen, wenn Jesus kommt (für diese dann spätestens mit dem irdischen Ableben).

Das ist dann oft ein lebenslanger Prozess mit (wie ich bei mir sehe) vielen auf und abs.

lg,
Thomas
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » Di 6. Aug 2019, 20:49

Lieber Thomas,
Dein lebenslanger Prozess ist bereits sichtbar, denn Du hast für mich ein ausgesprochen gutes Benehmen und einen sehr angenehmen Umgangsstil, selbst wenn unser Glaubensgebäude stark differiert.

Wenn Du nun meine Erklärungen mehr gleichnismäßig betrachtest als naturwissenschaftlich/bibelwissenschaftlich, wirst Du mich vielleicht besser verstehen:

"ADAM" heißt Mensch, das heißt in ihm war in der Schöpfung sowohl der Mann als auch die Frau angelegt, sprich biologisch gesehen das X- und das Y-Chromosom.
Mann und Frau sind in Wahrheit also gleichwertig, denn es wurde als erstes der MENSCH erschaffen, und nicht als erstes der Mann und danach die Frau.

Ergo, in der Rippe spaltete Jahwe die Frau (X) von Adam zwar ab, aber ohne dass er dabei das eigene X-Chromosom verliert. Denn Adam als Mensch hatte immer noch beide Chromosome in sich: XY - die Frau jedoch nur noch XX.

Ohne Jahwe und ohne Frau geschieht beim Menschen also keine Geburt,
so wie es auch die Natur ganz eindeutig beweist - und auch die Bibel - denn Jahwe kann schließlich jeder Frau Kinder erwecken. Sei nun die Frau unfruchtbar/zu alt oder ein Mann zu alt oder gar nicht daran beteiligt.

Jesus ist deshalb für mich etwas ganz Besonderes.
Denn er war ein ganz normales Kind von Mann und Frau.
Und dennoch war Er der Menschensohn Gottes. Von Natur an.
Denn Gott hat Ihn aus allen Menschen auserwählt.

Das heißt, Jesus war nicht Gottes Menschensohn, weil Er kein normaler Mensch war, sondern weil Er eben schon ein normaler Mensch war.
Denn dann hat Jesus es uns gezeigt... dass es selbst als normaler Mensch möglich ist vor Gott - und auch dem Satan - sündlos zu sein. Diese Tat - oder auch dieser Beweis ist es, der unvergleichlich ist - und uns so demütig vor Ihm machen muss.

Gleich, ob Er nun Mensch oder gleich Gott ist.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Mi 7. Aug 2019, 15:56

Lazar hat geschrieben:
"ADAM" heißt Mensch, das heißt in ihm war in der Schöpfung sowohl der Mann als auch die Frau angelegt, sprich biologisch gesehen das X- und das Y-Chromosom.
Mann und Frau sind in Wahrheit also gleichwertig, denn es wurde als erstes der MENSCH erschaffen, und nicht als erstes der Mann und danach die Frau.




ADAM - heißt vom Erdboden genommen
Eva - heißt Männin - von Adam genommen

Gleichwertig sind sie sowieso. Mann und Frau - spätestens in Christus. Zuvor gab es ja durch die im Menschen noch innewohnenden und dann aufgestachelten Begierden, die sich zudem am Gebot Gottes rieben - erst am Gebot dann sichtbar wurden...

dann die Überzeugung und das Misstrauen, Gott könne ihnen etwas vorenthalten, wenn sie nicht auch mit dem Eins würden (die Einflüsterungen der Schlange/Satans) sich zu eigen machten, das es besser ist, lieber selbst entscheiden zu können was (Gut - Erlaubt) und Böse (Verboten) ist.

Und im Wunsch ihr eigener Gott und Herr sein zu wollen, erkannten sie sich dann halt nackt und bloss und hilflos.

Das führte dann dazu, das Gott sie die Folgen ihres Tuns (was Fluch bedeutet) ertragen ließ:

Was ausserhalb Edens dann mit dem erschwerten Broterwerb für den Manne anfing, der unter Schweiss und Tränen dann früher oder später nun einem Zerfallsprozess (Altern) unterlag. Der infolge der Jahre nicht zu stoppen war..

Und für die Frau, die hier dem Manne von der Frucht - selbst zu wissen was gut für sie und ihn wäre --- hier iss... ich habe auch schon gekostet... schmeckt wunderbar...
gab:


1. Mose 3,
4 Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!
5 Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.
6 Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß.

musste nun umgekehrt erleben, das sie fortan:

16 Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären!
Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein,
er aber wird über dich herrschen!



nicht mehr so Einfach Kinder gebären und austragen solle, gerade auch in Bezug auf die Situation im Verlangen nach ihrem Manne hier plötzlich in eine Situation zu geraten, wo sie eher als das schwache (schwächere) Geschlecht dann in Abhängigkeiten gerät...

Und im alten Adamskostüm gibt es halt diesen Geschlechterkampf schon sehr lange. Nur in Christus kann er wieder aufgehoben werden.


Wie Adam - bevor Eva ihm vom Gott zugeführt wurde - nun genau beschaffen war, darüber lässt sich schwer spekulieren.

Die Anzahl der Rippen unterscheidet sich ja nicht zwischen Mann und Frau. Von den 26 Chromosomenpaare hat halt der Mann eines mit xy. Die Frau 26 xx Chromosomenpaare.

Könnte man sogar sagen, die Frau läuft am Ende auf jeden Fall "runder" ... :)

Adam hat sich aber nach allem was wir lesen, nicht wesentlich verändert oder unterschieden, nachdem Gott (aus einem Teil von ihm) eine Frau formte.

Zu sagen er hätte zuvor vielleicht ein "xxy" Chromosom, woraus dann ein x entfernt wurde, das ihn zu xy machte, wäre spekulativ.

Dann wäre Jesus am Ende gar kein Mann mit xy Chromosomen sondern womöglich noch xxy.
Das nehme ich jedoch nicht an.

Auf jeden Fall hatte er ja dann auch Halbbrüder. Von Josef und Maria. Und vielleicht auch Halbschwestern.
Aber er war auf jeden Fall einzigartig.
Zuletzt geändert von Habatom am Mi 7. Aug 2019, 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Mi 7. Aug 2019, 16:01

wobei ...

der Baum der Erkenntnis (des Eins werden) mit dem Guten wie dem Bösen..


und seine Frucht ....


Früchte gedeihen und reifen langsam...



sodass wir uns hier keinen "Apfelbaum" oder Fruchtbaum allein vorstellen müssen, sondern vielmehr an die Frucht der Erkenntnis denken, die dort unabhängig gedeiht, wo ich meinen Blick halt nicht auf den Herrn gerichtet habe. Nicht im Herr bin. In Christus bin.

Für Adam und für Eva war das noch eine ganze andere Situation anfangs.
Sie waren sozusagen Geschöpfe im Kindergarten Gottes.

Hatten noch nicht gelernt Gut von Böse auseinander zu halten. Identifizierten sich hier mit dem Bösen und meinten - das Gott ihnen etwas vorenthalten wolle - indem er vom endgültigem Tod/Sterben sprach --- was sie ja noch gar nicht kannten...

Ich kann für mich festhalten, das die Identifizierung mit etwas anderem als Gott allein, hier nur den bleibenden (endgültigen) Tod bringen kann.

Weil ich halt auch schon beides kennengelernt habe. Weiß, wie es ist ohne eine Beziehung zu Gott zu leben und weiß wie es ist, mit Gott zu leben.

Ich kenne also den Unterschied zwischen Gut und Böse.

Nur das ich im Gegensatz zu Adam und Eva nun unter der Gnade leben darf. Als begnadigter Sünder, der durch Christus nun die Möglichkeit hat, nicht mehr den Begierden des Fleisches (der alten Adamsnatur) zwanghaft erliegen zu müssen.

Nicht das ich keine Fehler mehr mache. Aber Gott hilft mir immer wieder auf. Dort wo ich falle. Und verbannt mich nicht, wie Adam und Eva - aus seiner Umgebung/Nähe.

lg,
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon kingschild » Mi 7. Aug 2019, 19:42

Habatom hat geschrieben:
Nicht das ich keine Fehler mehr mache. Aber Gott hilft mir immer wieder auf. Dort wo ich falle. Und verbannt mich nicht, wie Adam und Eva - aus seiner Umgebung/Nähe.

lg,
Thomas


Hallo Thomas

Ich glaube dies zeigt auch deutlich auf, den Unterschied zwischen uns und Jesus und das wir eben in Jesus und durch Jesus versöhnt sind mit dem Vater.

Jesus war von Anfang an versöhnt mit Gott. Er konnte nie anders obschon er kennen lernte, wie das Fleisch und seine Vergänglichkeit eben kämpfe auslöste, die er auch voll durchleben musste, als derjenige der im Fleisch gesandt war, uns zur Versöhnung.

Gerade die letzten Stunden zeigen dies deutlich auf.

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon John1955 » Do 8. Aug 2019, 00:59

kingschild hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:
Nicht das ich keine Fehler mehr mache. Aber Gott hilft mir immer wieder auf. Dort wo ich falle. Und verbannt mich nicht, wie Adam und Eva - aus seiner Umgebung/Nähe.

lg,
Thomas


Hallo Thomas

Ich glaube dies zeigt auch deutlich auf, den Unterschied zwischen uns und Jesus und das wir eben in Jesus und durch Jesus versöhnt sind mit dem Vater.

Jesus war von Anfang an versöhnt mit Gott. Er konnte nie anders obschon er kennen lernte, wie das Fleisch und seine Vergänglichkeit eben kämpfe auslöste, die er auch voll durchleben musste, als derjenige der im Fleisch gesandt war, uns zur Versöhnung.

Gerade die letzten Stunden zeigen dies deutlich auf.

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Versöhnt mit dem Vater im Himmel kann nur durch und dank Jesus werden, Kingschild, wer nebst Leser Jesus Vorgaben hierfür auch getreulicher Umsetzer derselben wird und bleibt.

Vergiss nicht, dass die Christus angehören ihr Fleisch vollends gekreuzigt haben. Denn fleischlich gesinnt sein bedeutet Feindschaft gegenüber Gott. Geistliche Gesinnung ist gefragt was ja hilft Werke des Fleisches künftig zu ignorieren.

Wer ist eine neue Schöpfung in Christus Jesus? Doch nur solche, welche den alten sündigen Menschen mit all seinen Begierden ausgezogen haben, aufgehört haben der Sünde Knecht zu sein und deshalb von Jesus als Lichter bezeichnet wird.

Gruss John

Keine Angst, der 100 %ige und barmherzige, gnadenvolle Gott, also der Jesus vom Tode auferweckte wohlverstanden, vergibt reuigen Sündern solange und mit der Hoffnung, dass auch sie nurmehr Gott untertan sind, dem Teufel widerstehen, der dann flieht, wie Jakobus feststellte.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon John1955 » Do 8. Aug 2019, 01:34

Habatom hat geschrieben:
Hatten noch nicht gelernt Gut von Böse auseinander zu halten. Identifizierten sich hier mit dem Bösen und meinten - das Gott ihnen etwas vorenthalten wolle - indem er vom endgültigem Tod/Sterben sprach --- was sie ja noch gar nicht kannten...

Mir ist nicht bekannt, Habatom,,dass die Elohim, nicht Gott, vom endgültigen Tod/Sterben gesprochen haben sollen. Es hiess an jenem Tag, wo sie davon kosten würden würden sie sterben, nicht von da an oder endgültig.

Um zu vermeiden, dass Adam und Eva vom Baum des Ewigen Lebens kosten könnten wiesen die Elohim die Beiden aus dem Paradies. [/quote]

Habatom hat geschrieben: Ich kann für mich festhalten, das die Identifizierung mit etwas anderem als Gott allein, hier nur den bleibenden (endgültigen) Tod bringen kann.

Weil ich halt auch schon beides kennengelernt habe. Weiß, wie es ist ohne eine Beziehung zu Gott zu leben und weiß wie es ist, mit Gott zu leben.

Ich kenne also den Unterschied zwischen Gut und Böse.

Das ist auch immer wichtig gewesen. Für uns Christen heisst es ja, das Gute tun das Böse zu lassen. Ohne Kenntnisse der Unterschiede von gut und böse respektive gottgefällig und gottlos wäre dies ja unmöglich.

Habatom hat geschrieben:Nur das ich im Gegensatz zu Adam und Eva nun unter der Gnade leben darf. Als begnadigter Sünder, der durch Christus nun die Möglichkeit hat, nicht mehr den Begierden des Fleisches (der alten Adamsnatur) zwanghaft erliegen zu müssen.

Unter welchen Voraussetzungen Gott jemandem Sünden vergibt und versöhnlich in die Arme nimmt,weiss man erst durch Jesus Hinweisen hierfür.

Habatom hat geschrieben:Nicht das ich keine Fehler mehr mache. Aber Gott hilft mir immer wieder auf. Dort wo ich falle. Und verbannt mich nicht, wie Adam und Eva - aus seiner Umgebung/Nähe.

lg,
Thomas[/quote]

Gott freut sich aber sicher sehr, wenn seine Geschöpfe allmählich bis vollkommen aufhören mit Sündigen. Wer liebt tut dem Nächsten nichts Böses,,was mit Sünde gemeint ist.

Fehler, wie den Schlüssel verlegen, oder vergessen was man einkaufen wollte und dergleichen sind keine Sünde.Solange man weder stiehlt noch hintergeht, verleumdet oder bewusst verbal oder physisch verletzt lebt man in inniger Gottverbundenheit..

Gruss John
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Do 8. Aug 2019, 06:52

Hallo John1955,



langsam im besser werden - immer weniger in Übertretungen fallen ..


das ist es nicht.


Gott verwies dann aus Eden (wobei Eden nicht das Paradies ist, das dann einem Schächer am Kreuz verheißen wurde)).

Wörtlich (Hebräisch/Deutsch) lautet Gottes Hinweis:

1. Von allen Bäumen des Gartens darfst Du essen. -- Also auch vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Wobei es hier um das Eins werden, das Identifizieren mit Etwas geht.


2. Wenn Du aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen isst,

wirst du unaufhaltsam eines Todes sterben...
wird dir diese Frucht allein keine bleibende Sättigung hervorrufen


willst du immer mehr davon... wirst du darin nie zu einem Ende kommen..
mal alles frei interpretiert...

Und damit in diesem Zustande dann, in dem der Mensch dann von Gott befunden wurde, er nicht ewig bleiben müsse, wenn er nun auch noch vom Baum des Lebens esse, verwies Gott (nicht irgendwelche Engel) den Menschen aus Eden. Engel bewachten dann den Rückweg.

So dass der Mensch erst über den Weg des Gesetzes dann in Christus zu dem finden sollte, was Gott sich ursprünglich gedacht hatte.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Do 8. Aug 2019, 06:56

John1955 hat geschrieben:Keine Angst, der 100 %ige und barmherzige, gnadenvolle Gott, also der Jesus vom Tode auferweckte wohlverstanden, vergibt reuigen Sündern solange und mit der Hoffnung, dass auch sie nurmehr Gott untertan sind, dem Teufel widerstehen, der dann flieht, wie Jakobus feststellte.




Nein - Vergebung ist an keine Bedingung und an keinem Gehorsam geknüpft,
oder an einen guten Willen unsererseits ,bestimmte Verhaltensmuster oder Taten in Zukunft nicht mehr tun zu wollen.

Gott vergibt dem Menschen, der sich in seiner Ohnmacht erkennt:

Lk 18,13 Der Zöllner aber stand weitab und wollte sogar die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!



Für Christen ist es so, das Gott überführt, wo wir schuldig geworden sind.

Aufeinander zu zu gehen und zu sagen, tut mir leid, das ich dies oder jenes dir getan habe, über/von dir gesagt habe..n
reicht dann schon...

Denn Vergebung ist ja da. Gott will uns ja gnädig ansehen. Wo wir zu ihm kommen.

Andererseits rechnet der Christ dann anderen ihre Sünden nicht mehr an, deckt sie zu. Lässt sich übervorteilen, geht die 2. Meile, hält die andere Wange hin....etc..
Sucht nicht heim, verlangt kein Entgegenkommen...

1. Korinther 13,
4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,
5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit,
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.

Agape - göttliche Liebe, die als Frucht mehr und mehr gedeihen kann im Leben eines Christen... die auch die geschwisterliche Liebe in der Gemeinde dann ausmacht...

In Eden ging es auch nicht um eine Schuld, die Adam und Eva begangen hätten.

Sie durften ja von allen Bäumen essen.

Es ging um einen Zustand, in dem sie sich befanden, aus dem heraus dann später Verfehlungen und Schuld entsprangen.
Kain war hier der erste, der in seinem Neid und seiner Eifersucht Abel erschlug. Was gerechter Weise nach Genugtuung schrie (Abels vergossenes Blut)
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Di 13. Aug 2019, 10:56

Hallo "Yuki",

Yuki hat geschrieben:
Schauen wir uns mal die Eigenschaft an, "versucht zu werden zum Bösen". Auf Menschen trifft das doch zweifellos zu, dass ein jeder Mensch zum Bösen versucht werden kann. Aber auf Gott eben nicht (Jakobus 1,13 ... Denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen ... ).

Wie ist es nun mit Jesus? Wenn er versucht werden kann, dann ist er demnach nicht 100% Gott. Und wenn er nicht versucht werden kann, dann ist er nicht 100% Mensch. Welchen Sinn hat dann noch die Aussage "gleichzeitig 100% Gott und 100% Mensch"?
.



Gott - Jesus in der Wüste vom Satan - konnte nicht der Versuchung erliegen (im Sinne der Teufel/Satan fand dann keine Angriffsfläche am Ende mehr ...

wurde versucht --- erlag aber nicht.... - hierin also seine Menschliche Natur - vollkommen Mensch ... wird Versuchungen gegenüber gestellt ... wurde in allem versucht, wie auch wir Menschen ... von unseren Begierden dann verleitet werden hier in Schuld zu fallen...

Jesus - erlag aber nicht - verwies in allem auf Gott den Vater - ihm sollst du gehorsam sein.... - seinem HERRn - der auch der HERR - Bestimmer über Satan ist..... was Satan nicht wollte...darum ging Satan irgendwann fort... von Jesus...für eine zeitlang...




Du - Yuki - schreibst weiter:

Schauen wir uns mal die Eigenschaft an, einen physischen Leib zu haben und gesehen zu werden: Über Gott heißt es in 1. Tim 6, 16:

der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann.

Trifft das jetzt auf Jesus zu oder nicht? Wenn nicht, dann ist er doch nicht 100% Gott.



Trifft auf Jesus insofern zu, als das der Tod ihn nicht halten konnte - er nach drei Tagen auferstanden ist ...

Hierin erweist sich seine Unvergänglichkeit - seine Gottes Natur.


lg,
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Leuchte » Fr 16. Aug 2019, 19:57

Hallo Yuki,

Wenn Gott den Mantel "Mensch" anzieht, bleibt Er weiterhin 100% Gott, nach Aussen aber 100% Mensch.

Halb Gott und halb Mensch macht gerade keinen Sinn: was soll das für ein "Mutant" sein? Wie soll Gott nur "halb" werden? Wo hast du einen funktionierenden halben Menschen gesehen?
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » Sa 17. Aug 2019, 11:05

Leuchte hat geschrieben:Hallo Yuki,

Wenn Gott den Mantel "Mensch" anzieht, bleibt Er weiterhin 100% Gott, nach Aussen aber 100% Mensch.

Halb Gott und halb Mensch macht gerade keinen Sinn: was soll das für ein "Mutant" sein? Wie soll Gott nur "halb" werden? Wo hast du einen funktionierenden halben Menschen gesehen?


Hi Leuchte,
aber machst Du nicht selber Gott zu einem "Mutant"? In einem anderen Thread "Jesu Leib in Ewigkeit total entstellt"* schreibst Du hingegen, dass Jesus in seinem menschlichen Körper inklusive der Wundmale in den Himmel aufgefahren ist.
Wie passt das aber zu der Vorstellung von einem riesigen allmächtigen Gott?
Der scheinbar den Mantel eines völlig normalen Menschen nicht mehr auszieht?

Dies ist für mich völlig unmöglich, Leuchte, Christus besitzt eine monströse Herrlichkeit im Himmel, dass wirklich jeder in die Knie geht. Selbst wenn Er für uns dort auch in "menschlicher Gestalt" erscheinen kann.

Herzliche Grüße
Eleazar

* http://forum.livenet.ch/viewtopic.php?p=864574#p864574
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Sa 17. Aug 2019, 11:41

Was ist so schwer sich in Jesus Christus einen vollständigen, vollkommenen Menschen - so wie ihn sich Gott einst gedacht hatte - vorzustellen, der zugleich in seiner Person und in seinem Werk und Leben in 100 % Übereinstimmung mit dem Willen Gottes gelebt hat. Uns Gottes Wesen, seine Liebe, sein Charakter, seine Ziele mit dem Universum, mit den Menschen, mit der Schöpfung nahe gebracht hat?

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Helmuth » Sa 17. Aug 2019, 11:43

Leuchte hat geschrieben:Wenn Gott den Mantel "Mensch" anzieht, bleibt Er weiterhin 100% Gott, nach Aussen aber 100% Mensch.

Mit theologisch geschultem Scharfsinn (oder auch Unsinn) geht alles, einfach alles. Man kann Gott dann auch zu einem Stein machen und diesen anbeten. Und tatsächlich, Menschen machen dies.

Wenn Gott in Erscheinung tritt ist deswegen die Erscheinungsform nicht identisch mit Gott. Gott bleibt Gott, ok, aber auch Mensch bleibt Mensch. Eine etwaige Erscheinungsform wird unserem Wahrnehmungsvermögen angepasst, sonst check ich ja gar nicht, das da was Göttliches in Erscheinung tritt, das zu mir spricht.

Gleich einem Telefonat: Wenn mein Handy das Gesicht des Anrufers zeigt, weil ich ihn kenne, verwandelt sich das Handy deswegen nicht in den Anrufer. Ich sehe den Anrufer, ich höre ihn sogar mit seiner echten Stimme, aber der Anrufer bleibt der Anrufer und das Handy bleibt das Handy.

Gott ist also nicht Erscheinung, nicht Feuer, nicht Wind, nicht Engel, nicht Wort, nicht Mantel und letzlich auch nicht Mensch, sondern Geist. Jesus selbst sagte das. Der Geist ist einfach anderer Wesensart als das was er schafft bzw. bewirkt.

Was für ein Problem liegt denn nur vor, Jesus nicht als den Sohn Gottes belassen zu können, was doch die Schrift im Klartext bezeugt? Dieser Zwang an Theologie ist bei manchen dämonisch und ich interpretiere dahingehend auch die Weissagung, wie sie uns Paulus durch den Heiligen Geist gegeben hat:

1 Timotheus 4,1 hat geschrieben:Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.

Derselbe Geist hat bereits Mose per Gebot die Answeisung gegeben sich kein Gleichnis und Bildnis von JHWH zu machen. Die Thelologie versucht es trotzdem und das unentwegt, was mein Haupotvorwurf an sie ist, als sie ncht erkennt, wie sehr sie damit diesem Prinzip und 2. Gebot aus den 10 Geboten zuwiderläuft.

Die so Gebrandmarkten haben mittlerweile über Jahrhunderte auch das Herz von zig Millionen Christen gebrandmarkt. Ich denke erst die Wiederkunft Jesu wird diesem Wahnsinn der Theologie ein Ende bereiten.
Zuletzt geändert von Helmuth am Sa 17. Aug 2019, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Habatom » Sa 17. Aug 2019, 11:52

Helmuth hat geschrieben:Wenn Gott in Erscheinung tritt ist deswegen die Erscheinungsform nicht identisch mit Gott. Gott bleibt Gott, ok, aber Mesch bleibtr auch Mensch. Eine etwaige Erscheinungsform wird unserem Wahrnehmungsvermögen angepasst, sonst check ich ja gar nicht, das da was Göttliches in Erscheinung tritt, das zu mir spricht.

Gott ist also nicht Erscheinung, nicht Feuer, nicht Wind, nicht Engel, nicht Wort, nicht Mantel und letzlich auch nicht Mensch, sondern Geist.



Ist Gott nur Geist?

Bleibt Gott - Gott... Geist?

Wird er nicht in Jesus Mensch?

Ist Jesus Christus nicht der Erstgeborene Sohn Gottes. Wir - als Christen - dann auch Söhne/Töchter Gottes? Jesus Brüder und Schwestern?


Und musste Jesus nichts mehr lernen, wenn es heißt das er an dem , was er litt, Gehorsam lernte?
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Helmuth » Sa 17. Aug 2019, 12:07

Habatom, deine Fragen passen für meine Begirffe nicht zu meine Ausführungen. Jesus musste sich dem Problem schon selbst stellen. Ich führe aus:

Joahnnes 5,17-18 hat geschrieben:Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch. Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleich machte.


Christen drehen den Spieß nun um und "töten" (in geistlichtem Sinne) iwederum diejenigen, die das in Frage stellen. Ja, der Teufel versteht sein G'schäft, er täuscht Pharisäer wie Christen, das sage ich aber für ihn als sein Vernichtungsurteil.

Dabei behauptet Jesus doch nirgendwo Gott zu sein, sondern er bezeugt sich konsequent als Sohn, enweder als Sohn Gottes oder als Sohn des Menschen. Die Gottmär kommt aus der Theologie, weil man die Schrift nicht korrekt kennt.

Bis später, jetzt muss ich mal kochen für die Gäste. :]
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Leuchte » Sa 17. Aug 2019, 12:41

Lazar hat geschrieben:
Leuchte hat geschrieben:Hallo Yuki,

Wenn Gott den Mantel "Mensch" anzieht, bleibt Er weiterhin 100% Gott, nach Aussen aber 100% Mensch.

Halb Gott und halb Mensch macht gerade keinen Sinn: was soll das für ein "Mutant" sein? Wie soll Gott nur "halb" werden? Wo hast du einen funktionierenden halben Menschen gesehen?


Hi Leuchte,
aber machst Du nicht selber Gott zu einem "Mutant"? In einem anderen Thread "Jesu Leib in Ewigkeit total entstellt"* schreibst Du hingegen, dass Jesus in seinem menschlichen Körper inklusive der Wundmale in den Himmel aufgefahren ist.[/url]

Jesu Körper, den Er nach der Auferstehung hatte, war ein verwandelte Körper, kein "irdisch-menschlicher" Körper mehr. Dennoch besass dieser Körper die Wundmale.

Wenn Jesus wiederkommt, werden wir ähnlich verwandelt werden, ein Leib der Herrlichkeit erhalten.

Ansonsten kann ich deinen restlichen Worten zustimmen.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Leuchte » Sa 17. Aug 2019, 12:48

Hallo Helmut,

Du schreibst:

Was für ein Problem liegt denn nur vor, Jesus nicht als den Sohn Gottes belassen zu können, was doch die Schrift im Klartext bezeugt? Dieser Zwang an Theologie ist bei manchen dämonisch und ich interpretiere dahingehend auch die Weissagung, wie sie uns Paulus durch den Heiligen Geist gegeben hat:

Die Bibel bezeugt sehr eindrucksvoll und unmissverständlich

- einerseits, dass Jesus Gott ist (z. B. Philippe 2)

-andererseits, dass Jesus von Seiner göttlichen Macht keinen Gebrauch macht, sondern als Mensch völlig auf Gott angewiesen ist.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » Sa 17. Aug 2019, 13:54

Helmut hat geschrieben:
Wenn Gott in Erscheinung tritt ist deswegen die Erscheinungsform nicht identisch mit Gott. Gott bleibt Gott, ok, aber auch Mensch bleibt Mensch. Eine etwaige Erscheinungsform wird unserem Wahrnehmungsvermögen angepasst, sonst check ich ja gar nicht, das da was Göttliches in Erscheinung tritt, das zu mir spricht.

Gleich einem Telefonat: Wenn mein Handy das Gesicht des Anrufers zeigt, weil ich ihn kenne, verwandelt sich das Handy deswegen nicht in den Anrufer. Ich sehe den Anrufer, ich höre ihn sogar mit seiner echten Stimme, aber der Anrufer bleibt der Anrufer und das Handy bleibt das Handy.

Nicht schlecht, lieber Helmut!
Wenn man den "Menschensohn" Jesus Christus nun mit dem "Handy" gleichsetzt, dann bleibt "Jeschua ben Josef" dabei 100%iger Mensch, und ist keinerlei Art von "Zwischenwesen" - sowie es die "Rechtgläubige Kirche" seit Ignatius von Antiochien mit Jesus "Zeugung durch den Heiligen Geist" und der anschließenden "Jungfrauengeburt" jedoch predigt.
Gott ist also nicht Erscheinung, nicht Feuer, nicht Wind, nicht Engel, nicht Wort, nicht Mantel und letzlich auch nicht Mensch, sondern Geist. Jesus selbst sagte das. Der Geist ist einfach anderer Wesensart als das was er schafft bzw. bewirkt.

Exakt, der "Heilige Geist" ist das Wesen Gottes. Seine Ihm eigene Liebe, sein ewiges Leben, seine Heilkraft, seine allein "gottgute" getreue Gesinnung. Und exakt dieses Wesen hat Gott/der Vater Seinem Abbild und damit "Gottes Sohn" im Himmel - Christus - zu 100% "genetisch" weitergegeben. Sie sind damit "Eins", obwohl sie zwei sind.
Was für ein Problem liegt denn nur vor, Jesus nicht als den Sohn Gottes belassen zu können, was doch die Schrift im Klartext bezeugt? Dieser Zwang an Theologie ist bei manchen dämonisch und ich interpretiere dahingehend auch die Weissagung, wie sie uns Paulus durch den Heiligen Geist gegeben hat:

Das Problem ist, lieber Helmut, wenn Jesus erst bei der Taufe des Johannes von Gott als Sein "Menschensohn" auserwählt wurde und damit Christus (der "echte Sohn" aus dem Himmel, und Gottes Abbild als immens reines "Licht") ab da "Wohnung in Jesus nahm" - so wie es die Ur-Christen wohl auch gelehrt haben - dann muss beim Zurückkehren von Christus/Gottes Geist in den Himmel aber der rein menschliche Körper von Jesus/(das Handy) theoretisch als fleischliche "Hülle wieder übrig bleiben"? Geht aber bei einer Lehre von einem menschlichen "Gottwesen" schlecht.

Also ließ man den "Menschensohn" Jesus ben Josef fälschlicherweise einfach "im Fleisch" gen Himmel auffahren. So war es aber nicht, sondern komplett anders.

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Lazar » Sa 17. Aug 2019, 14:14

Leuchte hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:
Leuchte hat geschrieben:Hallo Yuki,

Wenn Gott den Mantel "Mensch" anzieht, bleibt Er weiterhin 100% Gott, nach Aussen aber 100% Mensch.
Halb Gott und halb Mensch macht gerade keinen Sinn: was soll das für ein "Mutant" sein? Wie soll Gott nur "halb" werden? Wo hast du einen funktionierenden halben Menschen gesehen?


Hi Leuchte,
aber machst Du nicht selber Gott zu einem "Mutant"? In einem anderen Thread "Jesu Leib in Ewigkeit total entstellt"* schreibst Du hingegen, dass Jesus in seinem menschlichen Körper inklusive der Wundmale in den Himmel aufgefahren ist.

Jesu Körper, den Er nach der Auferstehung hatte, war ein verwandelte Körper, kein "irdisch-menschlicher" Körper mehr. Dennoch besass dieser Körper die Wundmale.

Wenn Jesus wiederkommt, werden wir ähnlich verwandelt werden, ein Leib der Herrlichkeit erhalten.

Ansonsten kann ich deinen restlichen Worten zustimmen.


Hi Leuchte,
ja, dem kann ich ebenfalls zustimmen, dass Jesu Körper nach der Auferstehung einen nicht mehr fleischlichen, sondern verwandelten/feinstofflichen und damit sonst unversehrten Körper hatte, deswegen hat Ihn darin auch niemand seiner Jünger sofort erkannt.
Er war wohl der "Prototyp" für uns Menschen, so wie wir auch einmal sein werden.

Aber Christus, Gottes Sohn im Himmel, werden wir erst sehen, wenn wir nach unserem Tod zu IHM kommen - nicht Er zu uns auf Erden.

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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Helmuth » Sa 17. Aug 2019, 16:22

Leuchte hat geschrieben:Die Bibel bezeugt sehr eindrucksvoll und unmissverständlich
- einerseits, dass Jesus Gott ist (z. B. Philippe 2)

Nichts dergleichen steht dort, aber glaub es halt. Es ist dein Glaube nicht meiner. Was Jesus über sich selbst sagt steht übrigens immer höher als irgendein Mensch bezeugt.
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Re: Jesus 100% Mensch und 100% Gott: Was ist hier der Sinn?

Beitragvon Leuchte » Sa 17. Aug 2019, 16:52

Helmuth hat geschrieben:
Leuchte hat geschrieben:Die Bibel bezeugt sehr eindrucksvoll und unmissverständlich
- einerseits, dass Jesus Gott ist (z. B. Philippe 2)

Nichts dergleichen steht dort, aber glaub es halt. Es ist dein Glaube nicht meiner.

In meinen Bibeln steht es halt. :-)

Was Jesus über sich selbst sagt steht übrigens immer höher als irgendein Mensch bezeugt..

Die Inspiration ist dieselbe, da sie immer vom Heiligen Geist kommt.
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