Migration nach Europa, wie weiter?

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Di 2. Jul 2019, 15:34

POW hat geschrieben:... aber auch da wären wir, am ende, wieder bei Jesus und dem reichen Jüngling angekommen, siehe Markus 10.17, Matthäus 19.16, Lukas 18.18)

Hat der Tanz, auch vieler, zu vieler Christen, um das goldene Kalb jemals aufgehört?


Klar kommen wir immer wieder zu Jesus und dem reichen Jüngling. Da gibt es nichts zu relativieren und nichts umzudeuten. Eine recht harte Forderung, die Jesus den Christen schenkt.

Grüsse Columba
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 15:48

Ich bin keine Rechtsgelehrte für "Internationales Recht"/"Internationales Seerecht", usw. und möchte mich dahingehend auch nicht weiter äussern; ist nicht mein 'Spezialgebiet'! Was aber klar ist/für jeden klar sein sollte: Hier wurde Recht gebrochen!
>>> Ja, diese Rechtsverletzungen sind Mode geworden. Was schert einen Recht und Gesetz, wenn es einer "guten" Sache dient?
>>> Und was "gut" ist, bestimmen die Rechtsbrecher selbst. :mrgreen:

Beim Brüsseler Gipfel im Juni 2018 waren sich die EU-Regierungen (noch) einig, dass der Shuttle-Service die Migration erst richtig befeuert und letztlich Tausende von Todesfällen verursacht hat.
Wie (weiter oben) gesagt, die (konsequente) italienische Migrationspolitik hat dazu geführt, dass viel weniger Menschen im Mittelmeer ertrinken.

Statt sich für Italien einzusetzen, das zum einen richtig reagiert hat und zum anderen aufgrund seiner geografischen Lage oft genug mit der Flüchtlingsproblematik alleingelassen worden ist, werden von oben herab sinnfreie Phrasen gedroschen. Einfach nur widerlich. :x
LG lionne

P.S. Seenotrettung = Menschenhandel :shock:
>>> zu lesen heute in Welt.de, allerdings hinter Paywall, im Artikel "Seenotrettung ist das falsche Wort, es ist Menschenhandel"
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 16:25

Columba hat geschrieben:Klar kommen wir immer wieder zu Jesus und dem reichen Jüngling. Da gibt es nichts zu relativieren und nichts umzudeuten. Eine recht harte Forderung, die Jesus den Christen schenkt.

Kleine Frage am Rande: Habt ihr eure Sparkonti, Freizügigkeitskonti, etc. schon aufgelöst und das Eigenheim/die Eigentumswohnung schon verkauft ? :mrgreen:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Di 2. Jul 2019, 16:37

lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Klar kommen wir immer wieder zu Jesus und dem reichen Jüngling. Da gibt es nichts zu relativieren und nichts umzudeuten. Eine recht harte Forderung, die Jesus den Christen schenkt.

Kleine Frage am Rande: Habt ihr eure Sparkonti, Freizügigkeitskonti, etc. schon aufgelöst und das Eigenheim/die Eigentumswohnung schon verkauft ? :mrgreen:
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Kannst sicher sein, bei mir wirst Du faast nichts davon finden. Ich habe gegeben, als ich viel verdiente, weniger als ich wenig verdient habe. Haus oder Wohnung wollte ich nie kaufen.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Di 2. Jul 2019, 16:41

lionne hat geschrieben:P.S. Seenotrettung = Menschenhandel :shock:
>>> zu lesen heute in Welt.de, allerdings hinter Paywall, im Artikel "Seenotrettung ist das falsche Wort, es ist Menschenhandel"


Ich sage schon, bei einem widerlichen Game auch gerade noch die Ärmsten leiden und bewusst ertrinken zu lassen durch Nichthilfe, ist dann noch eine Stufe tiefer. Italien muss nicht gegen die Geretteten vorgehen, sondern gegen die anderen Staaten, die Italien nicht beistehen.

Grüsse Columba
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 16:52

Columba hat geschrieben:Ich finde es hier im Forum überraschen, wie inhuman einige Christen argumentieren. Recht, Recht, Recht und nochmals Recht. Aber nichts von der christlichen Pflicht, zu retten und Hilfe zu leisten. Das kann es ja nicht sein, dass der italienische Staat hier so verteidigt wird, mit diesem unethischen Verhalten.



Gesetze garantieren den inneren und äußeren Frieden und, und auch die Existenz der Staaten und Nationen.

Und wer hier meint, sich mit zeitgeistlicher Pseudo-Ethik und Moral, die auf Kosten der Asylanten ausgetragen wird, über die Gesetze eines Staates hinwegsetzen zu können, der scheint einige demokratische Grundprinzipien nicht verstanden zu haben, oder auf Grund seiner hier immer wieder ewtas übersteuerten pseudohumanitären Blauäugigkeit der gesetzesfreien Willkür Tür und Tor öffnen zu wollen.

Jetzt meine Frage, hast du diesen Link überhaupt verstehend gelesen, https://www.nzz.ch/meinung/sea-watch-3-kapitaenin-rackete-steht-nicht-ueber-dem-gesetz-ld.1492805 im begreifen wollen dessen, das Italien auch das Recht und vor seinem Volk auch die unbedingte Pflicht hat, seine Gesetze durchzusetzen, noch einmal - durchzusetzen.

Trug Italien nicht die Hauptlast der Flüchtlingsansturms?

Wurde Italien, mit den immensen Flüchtlingsproblemen, nicht von der EU im Stich gelassen?

Gelang es Italien, durch einen "Deal" mit den Schleppern, die Todesopfer der Flüchtlinge im Mittelemeer drastisch zu senken?

Hatten nicht mehrere Staaten (darunter auch Deutchland und Holland) dem Schiff eine Anlaufstelle angeboten?

Warum wollte diese zielichtige Dame mit allen Mitteln in Italien anlegen? Und irrte zwei Wochen lang auf dem Mittelmeer herum?

In der Zeit hätte sie doch einen sicheren Hafen in Deutschland oder den Niederlanden anlaufen können?

Und vor allem und da gibt es wohl kein wenn und aber, warum rammte die Dame Rackete brutal ein Boot der italienischen Steuerbehörde und riskierte unbedenktlich das Leben von Menschen?

Warum hast du das "Überlesen", oder sind das Wahrheiten, die nicht in dein pseudohumanes Konzepte passen:

Italien erlebte seit 2014 einen Zugang von Hunderttausenden von ungebetenen Migranten, die über das Mittelmeer übersetzten. Mit dieser Belastung wurde das Land vom Rest Europas sehr allein gelassen – bis Rom die Reissleine zog und 2017 einen europäischen Deal mit der libyschen Übergangsregierung und einer Reihe von lokalen Führern einfädelte, der die Eindämmung des libyschen Schleppergeschäfts und die Etablierung einer eigenen Küstenwache vor Libyens Küste einsetzte. Die Wirkung war eklatant. Seit dem Sommer 2017 ist die Zahl der Migranten, die von Libyen nach Italien kamen, dramatisch eingebrochen. 2016 wurde laut Angaben des Uno-Flüchtlingshilfswerks ein Höhepunkt von 181 000 Menschen gezählt, die übers Meer in Italien ankamen. Nicht weniger als 4578 sind bei dem Versuch ertrunken. Zwei Jahre später waren es noch 23 370 Angekommene bzw. 1311 Tote. In diesem Jahr schafften es bisher bloss 2447 nach Italien, und 341 haben den riskanten Versuch im zentralen Mittelmeer mit ihrem Leben bezahlt.



Hier noch einmal der Link zu einer demokratisch freien Presse, denn die schweizer Zeitungen sind inzwischen, für immer mehr deutsche Bürger, so etwas wie das neue "Westfernsehen"!

https://www.nzz.ch/meinung/sea-watch-3-kapitaenin-rackete-steht-nicht-ueber-dem-gesetz-ld.1492805

Wenn einem Staat die Durchsetzung seiner demokrtischen Gesetzgebung von einem anderen Staat in einem kaum zu überbietenden Staats-Populismus vorgeschrieben wird, denn auch Italien ist Mitglied der EU, dann gehen wir Zeiten entgegen, die wir schon einmal hatten und diese Zeiten gehören gewiss nicht zu den glückichsten Stunden der Völker Europas.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 17:06

Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:P.S. Seenotrettung = Menschenhandel :shock:
>>> zu lesen heute in Welt.de, allerdings hinter Paywall, im Artikel "Seenotrettung ist das falsche Wort, es ist Menschenhandel"


Ich sage schon, bei einem widerlichen Game auch gerade noch die Ärmsten leiden und bewusst ertrinken zu lassen durch Nichthilfe, ist dann noch eine Stufe tiefer. Italien muss nicht gegen die Geretteten vorgehen, sondern gegen die anderen Staaten, die Italien nicht beistehen.

Offenbar hast du einen Informationsrückstand! Beziehungsweise weigerst du dich, auch Artikel, Infos etc. zu lesen/zur Kenntnis zu nehmen, die deinem Weltbild nicht entsprechen!
>>> Die konsequente italienische Migrationspolitik, die da so grosse Empörung hervorruft, hat dazu geführt, dass viel weniger Menschen im Mittelmeer ertrinken.!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 17:08

Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Klar kommen wir immer wieder zu Jesus und dem reichen Jüngling. Da gibt es nichts zu relativieren und nichts umzudeuten. Eine recht harte Forderung, die Jesus den Christen schenkt.

Kleine Frage am Rande: Habt ihr eure Sparkonti, Freizügigkeitskonti, etc. schon aufgelöst und das Eigenheim/die Eigentumswohnung schon verkauft ? :mrgreen:
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Kannst sicher sein, bei mir wirst Du faast nichts davon finden. Ich habe gegeben, als ich viel verdiente, weniger als ich wenig verdient habe. Haus oder Wohnung wollte ich nie kaufen.

War ja auch ein rhetorische Frage! ;)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 17:10

Thelonious hat geschrieben:
Sorry für diese deutlichen Worte: Aber an alle, die hier so kleinkariert um ein "ähm, durfte die das? diskutieren: es ging auch hierbei ganz, ganz dringend um L e b e n s r e t t u n g.


Es geht hier in erster Linie um die Durchsetzung der Gesetze eines freien demokratischen Staates, gegen eine "Kapitänin", die zur Durchsetzung ihrer politischen Interessen Menschenleben gefährdete.

Und wer diesen Aspekt nicht von allen Seiten beleuchtet, wer hier den wahren Sachverhalt unter den Teppich kehrt, und immer nur einseitig berichtet, der degradiert die Userinnen und User dieses Forum zu einer moralisch-politischen Verfügungsmasse, man kann es auch die Usurpation (d)einer Wahreit nennen, die mit den Realitäten nichts mehr zu tun hat.

Lebensrettung durch die Gefährdung unschuldiger Menschen, in dem diese zweifelhafte Dame ein Boot der Steuerfandung rammte? Deine Moral ist genauso anzuzweifen wie die Inbesitznahme der Deutungshoheit.

Solltest du nicht vielmehr den Italienern dankbar sein? Denn auch um diese Fakten wirst du nicht herumkommen:

Italien erlebte seit 2014 einen Zugang von Hunderttausenden von ungebetenen Migranten, die über das Mittelmeer übersetzten. Mit dieser Belastung wurde das Land vom Rest Europas sehr allein gelassen – bis Rom die Reissleine zog und 2017 einen europäischen Deal mit der libyschen Übergangsregierung und einer Reihe von lokalen Führern einfädelte, der die Eindämmung des libyschen Schleppergeschäfts und die Etablierung einer eigenen Küstenwache vor Libyens Küste einsetzte. Die Wirkung war eklatant. Seit dem Sommer 2017 ist die Zahl der Migranten, die von Libyen nach Italien kamen, dramatisch eingebrochen. 2016 wurde laut Angaben des Uno-Flüchtlingshilfswerks ein Höhepunkt von 181 000 Menschen gezählt, die übers Meer in Italien ankamen. Nicht weniger als 4578 sind bei dem Versuch ertrunken. Zwei Jahre später waren es noch 23 370 Angekommene bzw. 1311 Tote. In diesem Jahr schafften es bisher bloss 2447 nach Italien, und 341 haben den riskanten Versuch im zentralen Mittelmeer mit ihrem Leben bezahlt.

Deine Beiträge und deine "Presseverweise" sind politisch so einseitig, das man sie schon als Fake-News bezeichnen könnte,
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 17:15

lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:P.S. Seenotrettung = Menschenhandel :shock:
>>> zu lesen heute in Welt.de, allerdings hinter Paywall, im Artikel "Seenotrettung ist das falsche Wort, es ist Menschenhandel"


Ich sage schon, bei einem widerlichen Game auch gerade noch die Ärmsten leiden und bewusst ertrinken zu lassen durch Nichthilfe, ist dann noch eine Stufe tiefer. Italien muss nicht gegen die Geretteten vorgehen, sondern gegen die anderen Staaten, die Italien nicht beistehen.

Offenbar hast du einen Informationsrückstand! Beziehungsweise weigerst du dich, auch Artikel, Infos etc. zu lesen/zur Kenntnis zu nehmen, die deinem Weltbild nicht entsprechen!
>>> Die konsequente italienische Migrationspolitik, die da so grosse Empörung hervorruft, hat dazu geführt, dass viel weniger Menschen im Mittelmeer ertrinken.!
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Herbert Schnädelbach schrieb vor längerer Zeit einmal folgendes:

„Die vollkommene Anpassung des Bewusstseins und seine objektive Unfähigkeit, sich Alternativen zum Bestehenden auch nur vorzustellen, ist die Ideologie der Gegenwart.“

Und Christian Morgenstern schrieb in einem seiner Palmström-Gedichte:

Und er kommt zu dem Ergebnis:
Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil, so schließt er messerscharf,
»nicht sein kann, was nicht sein darf.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 17:18

Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Klar kommen wir immer wieder zu Jesus und dem reichen Jüngling. Da gibt es nichts zu relativieren und nichts umzudeuten. Eine recht harte Forderung, die Jesus den Christen schenkt.

Kleine Frage am Rande: Habt ihr eure Sparkonti, Freizügigkeitskonti, etc. schon aufgelöst und das Eigenheim/die Eigentumswohnung schon verkauft ? :mrgreen:
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Grüsse Columba


Aber ein Finger auf eine offen schmerzende Wunde der Jesus nachfolgenden Christenheit war meine Frage doch sicherlich schon, immerhin hattest du und Lionne den Mut, überhaupt darauf einzugehen.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 17:40

POW hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:
Sorry für diese deutlichen Worte: Aber an alle, die hier so kleinkariert um ein "ähm, durfte die das? diskutieren: es ging auch hierbei ganz, ganz dringend um L e b e n s r e t t u n g.


Es geht hier in erster Linie um die Durchsetzung der Gesetze eines freien demokratischen Staates, gegen eine "Kapitänin", die zur Durchsetzung ihrer politischen Interessen Menschenleben gefährdete.

Und wer diesen Aspekt nicht von allen Seiten beleuchtet, wer hier den wahren Sachverhalt unter den Teppich kehrt, und immer nur einseitig berichtet, der degradiert die Userinnen und User dieses Forum zu einer moralisch-politischen Verfügungsmasse, man kann es auch die Usurpation (d)einer Wahreit nennen, die mit den Realitäten nichts mehr zu tun hat.

Lebensrettung durch die Gefährdung unschuldiger Menschen, in dem diese zweifelhafte Dame ein Boot der Steuerfandung rammte? Deine Moral ist genauso anzuzweifen wie die Inbesitznahme der Deutungshoheit.

Solltest du nicht vielmehr den Italienern dankbar sein? Denn auch um diese Fakten wirst du nicht herumkommen:

Italien erlebte seit 2014 einen Zugang von Hunderttausenden von ungebetenen Migranten, die über das Mittelmeer übersetzten. Mit dieser Belastung wurde das Land vom Rest Europas sehr allein gelassen – bis Rom die Reissleine zog und 2017 einen europäischen Deal mit der libyschen Übergangsregierung und einer Reihe von lokalen Führern einfädelte, der die Eindämmung des libyschen Schleppergeschäfts und die Etablierung einer eigenen Küstenwache vor Libyens Küste einsetzte. Die Wirkung war eklatant. Seit dem Sommer 2017 ist die Zahl der Migranten, die von Libyen nach Italien kamen, dramatisch eingebrochen. 2016 wurde laut Angaben des Uno-Flüchtlingshilfswerks ein Höhepunkt von 181 000 Menschen gezählt, die übers Meer in Italien ankamen. Nicht weniger als 4578 sind bei dem Versuch ertrunken. Zwei Jahre später waren es noch 23 370 Angekommene bzw. 1311 Tote. In diesem Jahr schafften es bisher bloss 2447 nach Italien, und 341 haben den riskanten Versuch im zentralen Mittelmeer mit ihrem Leben bezahlt.

Deine Beiträge und deine "Presseverweise" sind politisch so einseitig, das man sie schon als Fake-News bezeichnen könnte,

Dem ist nicht hinzuzufügen.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Di 2. Jul 2019, 17:45

POW hat geschrieben:
Gesetze garantieren den inneren und äußeren Frieden und, und auch die Existenz der Staaten und Nationen.

Und wer hier meint, sich mit zeitgeistlicher Pseudo-Ethik und Moral, ...


Jetzt sind wir mal in der Ethikdiskussion, die hier leider immer wieder vergessen geht.


Zur Erinnerung und als Vorgedanke:
Am 30. Januar 1933 begann die europäische Katastropfe, alles ganz legal und gesetzlich. Vieles wurde gemäss Gesetz verordnet und bestimmt. Gesetze standen über Moral und Ethik. Viele fielen darauf hinein und machten mit - auch viele Chrsiten. Wenige - z.B. die Zeugen Jehovas - hatten den Mut von Anfang an zu sagen, was unmoralisch und unethisch ist. Christen waren viel besser als andere. Autoritäts- und staatsgläubig waren viele - die lutherische Ethik mit dem Grundsatz Regierung sei von Gott eingesetzt leistete viel dabei. Kirchen fielen in den Abgrund.

Einige merkten es: Die Bekennende Kirche entstand. Der Bekenntnisfall war da. Das Barmer Bekenntnis, die Theologische Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) wurde geschrieben. Nicht erstaunlich, dass v.a. der Theologe Karl Barth die meisten Ideen formulierte. Er als Reformierten ist von Zwingli her nicht so staatsgläubig.


Die jetzige Situation darf nicht direkt mit damals verglichen werden. Wir haben keinen Bekenntnisfall.

Aber doch typisch bleiben einige Sachen ähnlich wie damals: "Die Gesetze garantieren..." und gleichzeitig die Abwertung von Moral und Ethik (zeitgeistlicher Pseudo-Ethik und Moral). Damals wie heute gibt es diese Reflexe in den einschlägigen (sozialen) Medien. Wo bleiben da noch die Grundlagen der christlichen Religion mit ihren Leitbildern an Ethik und Moral, Wenn selbst Christen diesem Zeitgeist folgen, dass Ethik und Moral abgewertet werden und die weltlichen nationalen Gesetze als wichtiger gelten als alles andere. Das was Du schreibst, lieber POW, das ist Zeitgeist pur.

Ein Arbeitskollege von mir, von Haus auf Amerikaner, nach dem Krieg in die Schweiz gekommen und hier geheiratet, wollte wieder einige Jahre zurück in die USA mit seiner Familie. Er wollte eigentlich der Familie seine Herkunft zeigen. Schon nach 18 Monaten kam er frustriert zurück aus den USA und sagte mir, er könne dort nicht mehr leben. Als er wegging, war ein Denkprinzip die Fairness, bei Arbeit und im Privaten. Aber das hätte sich geändert. nur noch das Gesetz ist wichtig, und vor allem immer bis an die Grenze des Gesetzes gehen. Der Anwalt sei für alles zuständig, damit man genau weiss, was man soll. In Europa sei das immer noch viel besser, meinte er.

Aber es scheint, dass das alles heute nicht mehr gilt.

Gerade die jetzige Problematik mit Sea-Watch 3 macht es überdeutlich. Nicht die Rettung geht vor, nicht der barmherzige Samariter wird vergessen, die Gesetz gehen vor. Das Gesetz ist da um eingehalten zu werden. Selbst bei Lübcke werden die Tatem der Worttäter relativiert, weil die Worte nicht dem Strafgesetz unterordnet sind. Die moralischen und ethischen Aspekte der Worttaten werden nicht ernst genommen.

Doch auch bei der Migration nach Europa soll und muss auch unser Handeln unter ethischen und moralischen Aspekten beleuchtet werden. Moral und Ethik einfach als "zeitgeistliche Pseudo-Ethik und Moral" zu behandeln, ist sehr grenzwertig.


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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 18:05

Columba hat geschrieben:Das Gesetz ist da um eingehalten zu werden.

Das ist doch wohl selbstverständlich! :x Und wer das Gesetz nicht einhält, wird bestraft! :roll: Die Gesellschaft braucht einen Rahmen (Gesetze/Gewohheitsrecht), um ein Zusammenleben überhaupt zu ermögichen. Ansonsten verssinkt sie im totalen Chaos.
Gruss lionne
Zuletzt geändert von lionne am Di 2. Jul 2019, 18:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 18:07

POW hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:
Sorry für diese deutlichen Worte: Aber an alle, die hier so kleinkariert um ein "ähm, durfte die das? diskutieren: es ging auch hierbei ganz, ganz dringend um L e b e n s r e t t u n g.


Es geht hier in erster Linie um die Durchsetzung der Gesetze eines freien demokratischen Staates, gegen eine "Kapitänin", die zur Durchsetzung ihrer politischen Interessen Menschenleben gefährdete....


An solchen Beleidigungen wie jetzt auch von dir POW, beteilige ich mich nicht. Ich spiele nicht unter der Gürtellinie.

In allem Weiteren irrst du ebenfalls:

in erster Linie geht es um Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit, Solidarität, Hilfe leisten..., alles also echte christliche Kristallisationspunkte!. Es geht um Menschen!

Ein paar hundert Kilometer entfernt auf dem Sofa sitzen und dann urteilen wollen, was in solchen echten NOTSITUATION um Menschenleben zu retten, geht und was nicht. Typisch! Immer lieber weggucken. Richtig?

Und danach noch versuchen, dazu dir selbst nicht genehmen Meinungen und Artikel als fake-news-artig zu diskreditieren. Haste beim Donald T abgeschaut, gell?

Mein Resümee: Auch du verkennst leider die Wichtigkeit: nach christlichen Wertmaßstäben Menschenleben retten. Und eben nicht nur kleinkarriert rumeiern.

Eindeutige Worte auch zur rechtlichen Sitiation (und nicht so "um dunklen rumstochern", wie du es tust).
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 18:19

Columba hat geschrieben:
Gerade die jetzige Problematik mit Sea-Watch 3 macht es überdeutlich. Nicht die Rettung geht vor, nicht der barmherzige Samariter wird vergessen, die Gesetz gehen vor. Das Gesetz ist da um eingehalten zu werden. Selbst bei Lübcke werden die Tatem der Worttäter relativiert, weil die Worte nicht dem Strafgesetz unterordnet sind. Die moralischen und ethischen Aspekte der Worttaten werden nicht ernst genommen.



Aber du, genau du, du bist es doch, der hier mit Ausnutzung und Verstärkung vorhandener Stimmungslagen zu eigenen politischen Zwecken die momentane Situation ausnutzt, denn der allgemein thematisch gültige common sense wird von den linksgrünen Adepten (also du und Theoloninous) zum zeitpolitischen Drama moralischer Oberhoheit über Landesgesetze deklariert und umfuntkioniert.

Die populistisch gefärbte Moralisierung kommt doch allein schon in deinem geschichtlichen Rückgriff auf das dritte Reicht zu Tage und was Lübcke hier für einen Zweck als Argument erfüllen soll, das unterliegt allein deiner weltanschaulich willkürlichen Willensbildung, übrigens, der Lübcke hat sein Geständnis wiederrufen.

Vielleicht sollte hier die erste und letzte Stimme das Volk Italiens selbst haben, was denken also die Menschen eines demokratischen Landes, die es unmittelbar angeht. Oder haben die Menschen dieses Landes, die von der EU mit ihren Flüchtlingsproblemem allein gelassen wurde, in deinem moralischen linksgrünen Wertesytem keine vorrangige Stimme?

Was meinst du denkt das italienische Volk über die Kapitänin Carola Rackete, über ihre Tat, über ihr leichtsinniges Umgehen mit Menschenleben?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Di 2. Jul 2019, 18:22

lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Das Gesetz ist da um eingehalten zu werden.

Das ist doch wohl selbstverständlich! :x Und wer das Gesetz nicht einhält, wird bestraft! :roll: Die Gesellschaft braucht einen Rahmen (Gesetze/Gewohheitsrecht), um ein Zusammenleben überhaupt zu ermögichen. Ansonsten verssinkt sie im totalen Chaos.
Gruss lionne


Richtig! Das internationale Seerecht muss auch von Italien eingehalten werden.

Summum jus, summa injuria (Das auf die Spitze getriebenes Recht ist auc das schwerste Unrecht). Das wussten schon die Römer vor Christi Geburt. ...und Christus lehrte das noch kosequenter: Der Buchstaben tötet - der Geist macht lebendig. Siehst Du den Zusammenhang mit diesem aktuellen Fall auf Lampedusa


Grüsse Columba
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 18:25

Thelonious hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:
Sorry für diese deutlichen Worte: Aber an alle, die hier so kleinkariert um ein "ähm, durfte die das? diskutieren: es ging auch hierbei ganz, ganz dringend um L e b e n s r e t t u n g.


Es geht hier in erster Linie um die Durchsetzung der Gesetze eines freien demokratischen Staates, gegen eine "Kapitänin", die zur Durchsetzung ihrer politischen Interessen Menschenleben gefährdete....


An solchen Beleidigungen wie jetzt auch von dir POW, beteilige ich mich nicht. Ich spiele nicht unter der Gürtellinie.

Ich hab's (auch) schon mal geschrieben: Die Definition von "Beleidigung" ist ja hier im Forum nicht dieselbe, wie ich sie beispielsweise habe!
(Vielleicht mal Google konsultieren >>> Synonyme) oder auch die Begriffserklärung nachschauen! Ebenso für den Begriff "unter der Gürtellinie"!
Deutsche sprache, schwere Sprache! :baby:
Gruss lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 18:32

Thelonious hat geschrieben:
in erster Linie geht es um Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit, Solidarität, Hilfe leisten..., alles also echte christliche Kristallisationspunkte!. Es geht um Menschen!



Die Ausblendung so gewisser Tatsachen gehört bei dir offensichtlich zum Repertoire der Solidarität, wie diese auch immer verstanden.

Und wer eine Person, die das Leben anderer Menschen kaltblütig auf's Spiel setzt, wenn also das Tun dieses Menschen für dich unter Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe fällt, dann ist dein Verhälntis zum Evangelium kräftigst zu hinterfragen.
Oder geht es dir wirklich nur darum, eine öffentliche Meinung in Richtung eines dir gewünschten Konsens zu manipulieren?

Wer hier bei jeder sich bietenden Gelegenheit, seinen Diskussionspartner eines blinden rechten Auges verdächtigt, vorsätzlich und mit Verve, dem scheint jeder moralisch verantwortliche Wertebgriff verloren gegangen sein.
Wobei dein schon militant linksgrünes Demokratieverständnis auch einmal von dir selbst hinterfragt werden sollte...
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 18:37

lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Das Gesetz ist da um eingehalten zu werden.

Das ist doch wohl selbstverständlich! :x Und wer das Gesetz nicht einhält, wird bestraft! :roll: Die Gesellschaft braucht einen Rahmen (Gesetze/Gewohheitsrecht), um ein Zusammenleben überhaupt zu ermögichen. Ansonsten verssinkt sie im totalen Chaos.
Gruss lionne


Wenn die Welt nur so einfach wäre, wie du es immer von dir gibst. lionne. Jedenfalls verstehe ich dich so,

Vorweg: Antifaschistischer Widerstand wurden damals in Nazideutschland mit allen Konsequenzen (man denke an diese unsäglichen Freisler-"Prozesse) nach (demzufolge Nazi-) Recht und Gesetzen abgeurteilt. Korrekt so für dich?

Das Gleiche lässt sich so für div. Unrechtsregime sagen.

ALso passe bitte auf, einfach nur immer so unreflektiert
lionne hat geschrieben:Und wer das Gesetz nicht einhält, wird bestraft! :roll:

arszuhauen.

Um aber zum aktuellen "Sea-Watch3"-Vorfall zurückzukehren. Begreife doch bitte endlich mal, dass hierzu die tatsächliche Gesetzeslage noch voll und ganz in der Evaluierung ist! Und springe nicht auf die erstbeste Meldung auf oder hinterher.

Versuche lieber mal auch in diesem Kontext aufs Große und Ganze zu schauen. Hier eben: Völkerrechtsmaßstäbe.

Eine wirklich absolut valide Meinung dazu ist die des von mir geschätzten Hamburger Seerechtsprof Valentin Schatz
Hier ein natürlich absolut lesenswerter ZDF-Artikel dazu.

Eine Passagen hieraus zitiere ich gern (falls die der ganze Artikel zu lang sein sollte).

Laut dem Völkerrecht müssen die Nationalstaaten Regelungen zur Seenotrettung treffen – und diese in nationales Recht gießen. Deutsche, italienische oder auch niederländische Schiffe wie die "Sea-Watch 3" hätten die Pflicht, Hilfe zu leisten, sagt Valentin Schatz vom Lehrstuhl für Internationales Seerecht an der Universität Hamburg. Dabei sei es "völlig egal, aus welchen Gründen das Schiff in eine Notlage geraten" sei. Egal ob Schlepper, Flüchtlinge oder ein Familienausflug: Allen Menschen in Seenot müsse geholfen werden.


Es gibt ein historisch gewachsenes, gewohnheitsrechtliches Nothafenrecht. "Schiffe, die in einer besonderen Notlage sind, sollen Sicherheit in einem Hafen finden", sagt Schatz....


Dazu, was auch in diesem Fall rechtens und was nicht gewesen ist, ist das letzte Wort noch längst nicht gesprochen.

Bitte begreife : dein (sinngemässes) ...also es gibt da ein Gesetz... ist ungleich komplexer, als du es vermutest / erhoffst / wahr haben willst.

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 18:49

POW,

so bist du für mich einfach kein Diskutant mehr

POW hat geschrieben:...Die Ausblendung so gewisser Tatsachen gehört bei dir offensichtlich zum Repertoire der Solidarität, wie diese auch immer verstanden...Oder geht es dir wirklich nur darum, eine öffentliche Meinung in Richtung eines dir gewünschten Konsens zu manipulieren?...Wobei dein schon militant linksgrünes Demokratieverständnis auch einmal von dir selbst hinterfragt werden sollte...


Das IST unter der Gürtellinie. Deine Gefilde, nicht meine.

Wenn du dich auch von der Schreibe her wieder abgeregt hast? Gern weiter.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 18:50

Thelonious hat geschrieben:
Um aber zum aktuellen "Sea-Watch3"-Vorfall zurückzukehren. Begreife doch bitte endlich mal, dass hierzu die tatsächliche Gesetzeslage noch voll und ganz in der Evaluierung ist! Und springe nicht auf die erstbeste Meldung auf oder hinterher.


Carola Rackete hat ihr Schiff entgegen dem ausdrücklichen Verbot der italienischen Behörden in den Hafen gesteuert und da kann man auch mit dem Völkerrecht keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Ist nicht die Rechtsstaatlichkeit außerordentlich gefährdet, wenn unter Berufung auf gesinnungsethische Motive Gesetze gebrochen werden?
Dass sie die Hafeneinfahrt gegen die Widerstände der Regierung durchboxte, musste sie das nicht folgerichtig in Konflikt mit der italienischen Justiz bringen, wie jedes Staates der auf die Einhaltung seiner Gesetze besteht.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 19:00

Hier noch einmal angemerkt:

Das von der umtriebigen Dame gerammte Schiff der Finanzpolizei zählt in Italien zu den Militärschiffen.
Und so heißt einer der Anklagepunkte - Widerstand gegen ein Militärschiff.

Was und wie die italienische Bevölkerung selbst über diesen Fall denkt und diesen beurteilt, das spielt im Reigen der human ethischen Befindlichkeitsträger hier offensichtlich keine Rolle....
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 19:04

POW hat geschrieben:[Carola Rackete hat ihr Schiff entgegen dem ausdrücklichen Verbot der italienischen Behörden in den Hafen gesteuert und da kann man auch mit dem Völkerrecht keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Ist nicht die Rechtsstaatlichkeit außerordentlich gefährdet, wenn unter Berufung auf gesinnungsethische Motive Gesetze gebrochen werden?
Dass sie die Hafeneinfahrt gegen die Widerstände der Regierung durchboxte, musste sie das nicht folgerichtig in Konflikt mit der italienischen Justiz bringen, wie jedes Staates der auf die Einhaltung seiner Gesetze besteht.


Okay, einmal versuche ich es noch. Ich weiß nicht, warum es so schwer ist auch dir Rechtsmaßstäbe, christliche Solidaritätsprinzipien nahezubringen????

Das VÖLKERRecht ist eine überstaatliche Rechtsgrundlage und auch unter eben diesem wichtigen Gesichtspunkt wird das Sea-Watch3-"Geschehen aktuell evaluiert. Siehe z.B, die von mir vorstehend genannten Aussagen des Seerechtlers Valentin Schatz.

Also nicht immer so schnell aus der Hüfte schiessen!

Und : es ging bei diesem aktuellen Lampedusageschehen eben NICHT um einen
POW hat geschrieben:...Blumentopf...
:warn: Es ging um Menschenleben! Ich jedenfalls finde, gesonders in so einem Zusammenhang sollte man auf seine Schreibe achten.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 19:12

POW hat geschrieben:Was und wie die italienische Bevölkerung selbst über diesen Fall denkt und diesen beurteilt, das spielt im Reigen der human ethischen Befindlichkeitsträger hier offensichtlich keine Rolle....


"human"..."ethisch" sind eigentlich maximal wichtige und einzig positiv interpretierte Wertmaßstäbe. Es sein denn, du gebrauchst diese.

Für dich steht also die ggf. populistisch Volkesmeinung über die tatsächlich relevante Gesetzgebung?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 19:15

Thelonious hat geschrieben:
POW hat geschrieben:[Carola Rackete hat ihr Schiff entgegen dem ausdrücklichen Verbot der italienischen Behörden in den Hafen gesteuert und da kann man auch mit dem Völkerrecht keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Ist nicht die Rechtsstaatlichkeit außerordentlich gefährdet, wenn unter Berufung auf gesinnungsethische Motive Gesetze gebrochen werden?
Dass sie die Hafeneinfahrt gegen die Widerstände der Regierung durchboxte, musste sie das nicht folgerichtig in Konflikt mit der italienischen Justiz bringen, wie jedes Staates der auf die Einhaltung seiner Gesetze besteht.


Okay, einmal versuche ich es noch. Ich weiß nicht, warum es so schwer ist auch dir Rechtsmaßstäbe, christliche Solidaritätsprinzipien nahezubringen????

Das VÖLKERRecht ist eine überstaatliche Rechtsgrundlage und auch unter eben diesem wichtigen Gesichtspunkt wird das Sea-Watch3-"Geschehen aktuell evaluiert.


Aber nicht mehr, wenn der Dame eindeutig die Hafeneinfahrt verwehrt wurde. Verwehrt, in diesem Zusammenhang ist deine Argumentation ebenso unfruchtbar wie deine Drohung.

Wohl jedes Gericht der Welt hat das Recht, einen brutalen Widerstand gegen eines ihrer Militärschiffe gesetzlich zu ahnden. Warum blendest du das immer und immer wieder aus?

Es ging um Menschenleben!


Das ist doch jetzt nur noch überdramatisierende Heuchelei, und die Menschenleben auf dem Militärboot, die zählen für dich nicht?
Warum geht bei dir nichts mehr ohne idealisierend populistische Verzerrungen?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 19:21

Thelonious hat geschrieben:
Für dich steht also die ggf. populistisch Volkesmeinung über die tatsächlich relevante Gesetzgebung?


Alle Italiener haben für dich also eine populistische Volksmeinung? Ohne Vorverurteilung geht dir anscheinend nichts mehr.

Das ist der dunkle Geist eines finsteren und menschenverachtenden Nationalismus. Und das von einem User, der hier nicht müde wird, anderen Usern rechte Blindheit vorsätzlich zu unterstellen.

Wie nahe bist du selbst rechten Gedankengut, ist das nicht schon ein wenig in der Nähe der Volksverhetzung, was du hier ablässt?
Zuletzt geändert von POW am Di 2. Jul 2019, 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 19:33

Thelonious hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Das Gesetz ist da um eingehalten zu werden.

Das ist doch wohl selbstverständlich! :x Und wer das Gesetz nicht einhält, wird bestraft! :roll: Die Gesellschaft braucht einen Rahmen (Gesetze/Gewohheitsrecht), um ein Zusammenleben überhaupt zu ermögichen. Ansonsten verssinkt sie im totalen Chaos.
Gruss lionne


Wenn die Welt nur so einfach wäre, wie du es immer von dir gibst. lionne. Jedenfalls verstehe ich dich so,

Vorweg: Antifaschistischer Widerstand wurden damals in Nazideutschland mit allen Konsequenzen (man denke an diese unsäglichen Freisler-"Prozesse) nach (demzufolge Nazi-) Recht und Gesetzen abgeurteilt. Korrekt so für dich?

Das Gleiche lässt sich so für div. Unrechtsregime sagen.

ALso passe bitte auf, einfach nur immer so unreflektiert
lionne hat geschrieben:Und wer das Gesetz nicht einhält, wird bestraft! :roll:

arszuhauen.

Um aber zum aktuellen "Sea-Watch3"-Vorfall zurückzukehren. Begreife doch bitte endlich mal, dass hierzu die tatsächliche Gesetzeslage noch voll und ganz in der Evaluierung ist! Und springe nicht auf die erstbeste Meldung auf oder hinterher.

Versuche lieber mal auch in diesem Kontext aufs Große und Ganze zu schauen. Hier eben: Völkerrechtsmaßstäbe.

Eine wirklich absolut valide Meinung dazu ist die des von mir geschätzten Hamburger Seerechtsprof Valentin Schatz
Hier ein natürlich absolut lesenswerter ZDF-Artikel dazu.

Eine Passagen hieraus zitiere ich gern (falls die der ganze Artikel zu lang sein sollte).

Laut dem Völkerrecht müssen die Nationalstaaten Regelungen zur Seenotrettung treffen – und diese in nationales Recht gießen. Deutsche, italienische oder auch niederländische Schiffe wie die "Sea-Watch 3" hätten die Pflicht, Hilfe zu leisten, sagt Valentin Schatz vom Lehrstuhl für Internationales Seerecht an der Universität Hamburg. Dabei sei es "völlig egal, aus welchen Gründen das Schiff in eine Notlage geraten" sei. Egal ob Schlepper, Flüchtlinge oder ein Familienausflug: Allen Menschen in Seenot müsse geholfen werden.


Es gibt ein historisch gewachsenes, gewohnheitsrechtliches Nothafenrecht. "Schiffe, die in einer besonderen Notlage sind, sollen Sicherheit in einem Hafen finden", sagt Schatz....


Dazu, was auch in diesem Fall rechtens und was nicht gewesen ist, ist das letzte Wort noch längst nicht gesprochen.

Bitte begreife : dein (sinngemässes) ...also es gibt da ein Gesetz... ist ungleich komplexer, als du es vermutest / erhoffst / wahr haben willst.

Mein (kurzer) Kommentar: Blablabl…… Ich habe keine Lust, nun hier auf jeden einzelnen 'Textbaustein'von dir einzugehen! Die 'Unendliche Geschichte' hat Michael Ende bereits geschrieben..... ;) Nur sowiel: Ich brauche keine Lebenshilfe/christliche Lebenshilfe/Nachhilfeunterricht oder sonst was!

Im übrigen könnte ich da x links setzen, die exzellente Kommentare zum laufenden Geschehen liefern könnten, aber >>>> Sysyphus-Arbeit, wie bekannt! Bin keine Masochistin! :mrgreen:
>>> Der Friede ist das Meisterwerk der Vernunft. (Immanuel Kant)
Schönen Feierabend!
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Zuletzt geändert von lionne am Di 2. Jul 2019, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 19:40

POW hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:
Für dich steht also die ggf. populistisch Volkesmeinung über die tatsächlich relevante Gesetzgebung?


Alle Italiener haben für dich also eine populistische Volksmeinung? Ohne Vorverurtebeilung geht dir anscheinend nichts mehr.

Das ist der dunkle Geist eines finsteren und menschenverachtenden Nationalismus. Und das von einem User, der hier nicht müde wird, anderen Usern rechte Blindheit vorsätzlich zu unterstellen.

Wie nahe bist du selbst rechten Gedankengut, ist das nicht schon ein wenig in der Nähe der Volksverhetzung, was du hier ablässt?


Höre endlich auf meine Worte dauernd zu verdrehen :roll: Ich schrieb von einer ggf. populistischen Volksmeinung. Ggf. bedeutet bekanntermaßen "gegebenenfalls". D.h. da wird es absolut populistische Volksmeinungen dazu geben. Sicherlich auch christliche, menschenfreundliche. Das bekannte Spektrum eben

Und leider kannst du unverändert nicht sachlich argumentieren
POW hat geschrieben:...ist das nicht schon ein wenig in der Nähe der Volksverhetzung, was du hier ablässt?
. Nein ist es nicht. Ich argumentiere mit allem gebotenen christlichen Nachdruck gegen ultrarechte Abgrenzungsphantasten. Leute, die gebotene Hilfeleistungen verweigern. Die ungerührt akzeptieren können, dass Männer, Frauen, Kinder z.B. im Mittelmeer ertrinken. Denen wie auch immer verstandene Besitzstandswahrung über jedwede Empathie geht. Wenn du dich angesprochen fülst?

Du wirst jedoch von post zu post aggressiver mit deiner viel zu persönlich werdenden Wortwahl. Aber das fällt einzig auf dich zurück. Ist so.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 19:44

Thelonious hat geschrieben:Alle Italiener haben für dich also eine populistische Volksmeinung? Ohne Vorverurtebeilung geht dir anscheinend nichts mehr.
vorsätzlich zu unterstellen.

Kleiner Tipp: Falls du das denkst, Thelonious, dann kennst du die aktuelle Lage in Italien nicht! ;)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 19:45

Thelonious hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Was und wie die italienische Bevölkerung selbst über diesen Fall denkt und diesen beurteilt, das spielt im Reigen der human ethischen Befindlichkeitsträger hier offensichtlich keine Rolle....


"human"..."ethisch" sind eigentlich maximal wichtige und einzig positiv interpretierte Wertmaßstäbe. Es sein denn, du gebrauchst diese.

Für dich steht also die ggf. populistisch Volkesmeinung über die tatsächlich relevante Gesetzgebung?


Noch ein Wort zu diesem unfassbaren Beitrag. Unfassbar, weil hier nicht nur ein ganzes Volk uralter und für Europa richtungsweisender Kultur unter Genaralverdacht gestellt wird, hier wird auch eine ganze Kulturnation an den Pranger einer völlig menschenunwürdigen Argumentation gestellt. Jedenfalls ist das für mich in einer böswilligen Verächtlichmachung zu verstehen und von dir dargestellt, die das italienische Volk einfach nicht verdient hat.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 19:47

lionne hat geschrieben:Mein (kurzer) Kommentar: Blablabl…… Ich habe keine Lust, nun hier auf jeden einzelnen 'Textbaustein'von dir einzugehen...


Ja, bekannter Reflex wenn einem die Argumente ausgehen, dann ist das zuvor geschriebene halt Blablabla. Merkst du nicht, wie solche "Beiträge" einzig auf dich zurückfallen, lionne? Wenn du nichts dazu sagen kannst, dann lasse es doch einfach.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 19:50

lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Alle Italiener haben für dich also eine populistische Volksmeinung? Ohne Vorverurtebeilung geht dir anscheinend nichts mehr.
vorsätzlich zu unterstellen.

Kleiner Tipp: Falls du das denkst, Thelonious, dann kennst du die aktuelle Lage in Italien nicht! ;)
Gruss lionne


Das, was du hier zitierst, hat POW geschrieben, NICHT ich, lionne :roll: Du willst mir jetzt wohl alle Äußerungen, die dir nicht gefallen, in die Schuhe schieben.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 19:54

Thelonious hat geschrieben:Ich argumentiere mit allem gebotenen christlichen Nachdruck gegen ultrarechte Abgrenzungsphantasten. Leute, die gebotene Hilfeleistungen verweigern. Die ungerührt akzeptieren können, dass Männer, Frauen, Kinder z.B. im Mittelmeer ertrinken.

Immer die gleiche Leier! >>>> Es ertrinken weit weniger Menschen im Mittelmeer als auch schon!
Mal ein paar Recherchen anstellen, was die Gründe dafür anbetrifft! :roll:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 19:54

POW hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Was und wie die italienische Bevölkerung selbst über diesen Fall denkt und diesen beurteilt, das spielt im Reigen der human ethischen Befindlichkeitsträger hier offensichtlich keine Rolle....


"human"..."ethisch" sind eigentlich maximal wichtige und einzig positiv interpretierte Wertmaßstäbe. Es sein denn, du gebrauchst diese.

Für dich steht also die ggf. populistisch Volkesmeinung über die tatsächlich relevante Gesetzgebung?


Noch ein Wort zu diesem unfassbaren Beitrag. Unfassbar, weil hier nicht nur ein ganzes Volk uralter und für Europa richtungsweisender Kultur unter Genaralverdacht gestellt wird, hier wird auch eine ganze Kulturnation an den Pranger einer völlig menschenunwürdigen Argumentation gestellt. Jedenfalls ist das für mich in einer böswilligen Verächtlichmachung zu verstehen und von dir dargestellt, die das italienische Volk einfach nicht verdient hat.

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Muss ich jetzt bezüglich der Abkürzung "ggf," also gegenbenenfalls noch auf Wiktionary verlinken. Bitte nicht mehr mit so (bildlich gesprochen) "Schaum vorm Mund" schreiben, danke.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 20:02

lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Ich argumentiere mit allem gebotenen christlichen Nachdruck gegen ultrarechte Abgrenzungsphantasten. Leute, die gebotene Hilfeleistungen verweigern. Die ungerührt akzeptieren können, dass Männer, Frauen, Kinder z.B. im Mittelmeer ertrinken.

Immer die gleiche Leier! >>>> Es ertrinken weit weniger Menschen im Mittelmeer als auch schon!
Mal ein paar Recherchen anstellen, was die Gründe dafür anbetrifft! :roll:
lionne


Es sollte zumindest ALLES daran gesetzt werden zu versuchen, dass auch auf dieser Fluchtrute niemand mehr stirbt. Selbst ein "weit weniger" ist herzlos und absolut unchristlich. Und da IST die Seenotrettung selbstverständlich ein ganz wesentlicher Aspekt! Ist das hierzu also nicht dein christlicher und menschlicher Anspruch?

Wer weiß, was auch den Flüchtlingen geworden wäre, wenn sie die "Sea-Watch 3" nicht aufgenommen und in Lampedusa an Land gebracht hätte.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 20:04

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Thelonious hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Alle Italiener haben für dich also eine populistische Volksmeinung? Ohne Vorverurtebeilung geht dir anscheinend nichts mehr.
vorsätzlich zu unterstellen.

Kleiner Tipp: Falls du das denkst, Thelonious, dann kennst du die aktuelle Lage in Italien nicht! ;)
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Das, was du hier zitierst, hat POW geschrieben, NICHT ich, lionne :roll: Du willst mir jetzt wohl alle Äußerungen, die dir nicht gefallen, in die Schuhe schieben.
Nichts dergleichen!!!! :roll:
Habe auch keine Lust jetze retour zu scrollen und das genau nachzuvollziehen, ist ja auch nicht relevant!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon POW » Di 2. Jul 2019, 20:06

Thelonious hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
Noch ein Wort zu diesem unfassbaren Beitrag. Unfassbar, weil hier nicht nur ein ganzes Volk uralter und für Europa richtungsweisender Kultur unter Genaralverdacht gestellt wird, hier wird auch eine ganze Kulturnation an den Pranger einer völlig menschenunwürdigen Argumentation gestellt. Jedenfalls ist das für mich in einer böswilligen Verächtlichmachung zu verstehen und von dir dargestellt, die das italienische Volk einfach nicht verdient hat.

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Muss ich jetzt bezüglich der Abkürzung "ggf," also gegenbenenfalls noch auf Wiktionary verlinken. Bitte nicht mehr mit so (bildlich gesprochen) "Schaum vorm Mund" schreiben, danke.


Das nützt dir jetzt auch nichts mehr, da hilft auch nicht der alte lange Bart mit dem Schaum vor dem Mund, argumentativ warst du aber schon weit vorher am ende, denn Argumente auf die entscheidenden Fragestellungen hattest du nicht, nichts außer Sprachlosigkeit und einen menschenverachtenden Nationalismus sehr brauner Schule und wohl auch Vorbilder.

Wobei ich jetzt einmal hoffe, das hier keine User/Innen italienischer Nationalität mitschreiben oder lesen.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 2. Jul 2019, 20:09

Thelonious hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Mein (kurzer) Kommentar: Blablabl…… Ich habe keine Lust, nun hier auf jeden einzelnen 'Textbaustein'von dir einzugehen...


Ja, bekannter Reflex wenn einem die Argumente ausgehen, dann ist das zuvor geschriebene halt Blablabla. Merkst du nicht, wie solche "Beiträge" einzig auf dich zurückfallen, lionne? Wenn du nichts dazu sagen kannst, dann lasse es doch einfach.

Das hättest du wohl gerne! :mrgreen:
Ich habe viel zu sagen.... Ich wiederhole mich ungerne: Aber blablabla bleibt halt blablabla.... Und da ist halt viel blablabla.... leider!
Aber zum Glück gibts ja nicht nur jesus.ch zum sich austauschen! ;)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 2. Jul 2019, 20:14

lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Das, was du hier zitierst, hat POW geschrieben, NICHT ich, lionne :roll: Du willst mir jetzt wohl alle Äußerungen, die dir nicht gefallen, in die Schuhe schieben.
Nichts dergleichen!!!! :roll:
Habe auch keine Lust jetze retour zu scrollen und das genau nachzuvollziehen, ist ja auch nicht relevant!
lionne


Du zitierst falsch, schiebst mir POWs Äüsserungen, die dir nicht gefallen, in die Schuhe und sagst frech"
lionne hat geschrieben:Habe auch keine Lust jetze retour zu scrollen und das genau nachzuvollziehen, ist ja auch nicht relevant!
lionne


Falsch zitieren kann mal passieren. Sich nichts daraus zu machen und (sinngemäß) zu schreiben "habe keine Lust, das richtig zu zitieren" geht überhaupt nicht. Das ist ein ganz schlechter Stil, lionne und nicht forenkompatibel. Wie soll so von dir eine ernst zu nehmende Diskussion daraus werden. Das MUSS sich bitte ändern.

Thelonious - Senior-Mod.
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