Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon George P » Do 2. Mai 2019, 15:46

Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

In letzten Jahren hat sich ein Trend der Kirchenaustritt in Deutschland etabliert. Wer die Zahlen anschaut, der bemerkt der Christen in Deutschland jedes Jahr mit 1% weniger sind.

Jahr 2012 waren es noch 59,2%
Jahr 2013 waren es noch 58,4%
Jahr 2014 waren es noch 57,4%
Jahr 2015 waren es noch 56,0%
Jahr 2016 waren es noch 55,1%
Jahr 2017 waren es noch 54,2%

Mann kann ohne großes Aufwand weiter rechnen:

Jahr 2018 waren es noch 53,2%
Jahr 2019 Christen werden 52,2%
Jahr 2020 Christen werden 51,2%
Jahr 2021 Christen werden 50,2%
Jahr 2022 Christen werden 49,2%
Jahr 2023 Christen werden 48,2%
Jahr 2024 Christen werden 47,2%
Jahr 2025 Christen werden 46,2%
Jahr 2026 Christen werden 45,2%
Jahr 2027 Christen werden 44,2%
Jahr 2028 Christen werden 43,2%
Jahr 2029 Christen werden 42,2%
Jahr 2030 Christen werden 41,2%

Jahr 2040 Christen werden 31,2%

Jahr 2050 Christen werden 21,2%

Jahr 2060 Christen werden 11,2%

Die Forscher haben es jetzt gesagt die Mitgliederzahlen beider Kirchen bis 2060 um etwa die Hälfte zurückgehen, von insgesamt 44,8 auf 22,7 Millionen Männer und Frauen.

Bei ein Volk von 80-85 Millionen sind es dann 25%

Gruß,
George.
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon George P » Do 2. Mai 2019, 15:48

Christliche Kirchen werden die Hälfte ihrer Mitglieder verlieren

Die Kirchen in Deutschland werden in den kommenden Jahrzehnten etliche Millionen Mitglieder verlieren. Auch das Geld wird knapper. Wie wollen die Kirchenoberen darauf reagieren?

Es wird derzeit viel geschimpft auf die Kirchen in Deutschland. Missbrauchs- und Finanzskandale haben das Vertrauen der Gläubigen ausgehöhlt, die vom Staat eingetriebene Kirchensteuer steht in der Kritik. Und nur wenige verstehen, warum der Staat die Kirchen aufgrund von Enteignungen im 19. Jahrhundert im großen Stil bezuschusst - allein im vergangenen Jahr mit 520 Millionen Euro.

Umso mehr verwundert es, dass - trotz periodischer Austrittswellen - immer noch mehr als die Hälfte der Deutschen Mitglied in einer der beiden großen christlichen Kirchen ist und ihnen saftige Steuereinnahmen beschert - allein 2018 waren es 11.838.000.000 Euro.

Doch wird das in Zukunft so bleiben? Daran scheinen selbst die Kirchenoberen Zweifel zu haben. Die katholische und die evangelische Kirche haben bei Forschern der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität eine Prognose in Auftrag gegeben. Wie werden sich die Mitgliederzahlen langfristig entwickeln, und was bedeutet das für die Einnahmen aus der Kirchensteuer? Die Ergebnisse liegen nun vor - und sie sind für Katholiken und Protestanten dramatisch.

Demnach werden die Mitgliederzahlen beider Kirchen bis 2060 um etwa die Hälfte zurückgehen, von insgesamt 44,8 auf 22,7 Millionen Männer und Frauen. Grund dafür sind Sterbefälle und Kirchenaustritte, aber auch geburtenschwache Jahrgänge, die nachrücken. Die Babyboomer-Jahrgänge gehen in Rente, die sinkende Zahl der Kirchensteuerzahler wird dazu führen, dass die Einnahmen nicht im gleichen Maße wachsen wie die Ausgaben.

In die Prognosen eingeflossen sind Daten des Statistischen Bundesamtes zu Mortalität, Fertilität und Migration. Die Kirchen stellten Zahlen zu Taufen, Kirchenaustritten und -eintritten in den 20 evangelischen Landeskirchen und 27 katholischen Bistümern zur Verfügung.

Sowohl im überwiegend protestantischen Norden und Osten der Republik als auch im mehrheitlich katholischen Westen und Süden werden die Kirchensteuereinnahmen 2060 nur für die Hälfte der 2017 möglichen Ausgaben reichen. Um sich im Jahr 2060 den gleichen kirchlichen Warenkorb leisten zu können wie 2017, bräuchten die Kirchen knapp 25 Milliarden Euro - sie werden aber den Berechnungen zufolge nur 12 Milliarden zur Verfügung haben.

"Die Ergebnisse haben wir im Grunde so erwartet", sagt der Projektleiter, der Wirtschaftswissenschaftler Bernd Raffelhüschen. Neu sei die Erkenntnis, dass der demografische Wandel nur für weniger als die Hälfte des Mitgliederrückgangs verantwortlich sei. "Einen größeren Einfluss haben das Aus- und Eintrittsverhalten der Kirchenmitglieder sowie die Taufen." Die Kirchen seien also nicht ausschließlich einem unabänderlichen, demografischen Trend ausgeliefert, sondern könnten ihre Anstrengungen auf "Zusammenhänge richten, die sie beeinflussen können".

"Aufruf zur Mission"

Welche genau das sind, scheint noch nicht ganz klar zu sein. Der Chef der deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, sagte: "Wir geraten angesichts der Projektion nicht in Panik, sondern werden unsere Arbeit entsprechend ausrichten." Für ihn sei die Studie auch "ein Aufruf zur Mission".

"Die Situation ist dramatischer, als die Zahlen zeigen", sagt hingegen der Mathematiker Andreas Barner, der auch EKD-Ratsmitglied ist. "Wir sind Teil eines säkularen Trends, der schwer zu beeinflussen ist."

https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 65341.html
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon George P » Do 2. Mai 2019, 15:54

Wenn die Christen in Minderheit sind, dann fängt es eine Verfolgung an.
Auch ohne man es zu bemerken.

Die Christen können nicht lange in Minderheit überleben. Die Menschen sind weich, nicht mehr so stark wie früher.


Welche Religion werde dann ab Jahr 2060 die Dominanz in Deutschland zeigen?
Ist Atheismus so stark? Kann der Atheismus die dominante Kraft sein?
Werden die Alte-Traditionen sich etablieren?

Gruß,
George.
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon lionne » Do 2. Mai 2019, 16:30

Ja, was soll man dazu sagen! :roll: :cry:

War ja alles absehbar, oder nicht!
Wer solche Kirchen(-Vertreter) und solche Politiker hat, braucht wahrlich keine Feinde!
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon Columba » Do 2. Mai 2019, 16:37

George P hat geschrieben:Wenn die Christen in Minderheit sind, dann fängt es eine Verfolgung an.
Auch ohne man es zu bemerken.

...


Du verwchselst Christen und Mitglieder der Kirche.

Es sind wahrscheinlich jetzt schon kaum mehr als 25% Christen.


Grüsse Columba
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon bigbird » Fr 3. Mai 2019, 10:24

Columba hat geschrieben:
George P hat geschrieben:Wenn die Christen in Minderheit sind, dann fängt es eine Verfolgung an.
Auch ohne man es zu bemerken.

...


Du verwchselst Christen und Mitglieder der Kirche.

Es sind wahrscheinlich jetzt schon kaum mehr als 25% Christen.


Grüsse Columba


Stimmt, Columba!

Abgesehen davon, wir sind hier ein Schweizer Forum, warum bringst du das hier - mit Zahlen aus Deutschland? Das Thema wird zwar schon das Gleiche sein ...

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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon Columba » Fr 3. Mai 2019, 11:07

Ich finde die Daten schon interessant, die George P bringt. Die deutschsprachigen Länder sind schon mehr oder weniger zu vergleichen, wenn es auch viele kulturelle Unterschiede hat.

Religionszahlen sind eh sehr fragwürdig. Mitgliederzahlen sind keine richtigen Hinweise. Besser wäre schon die Frage, wer einen Glauben "praktiziert". Dies nicht nur beim Christentum sondern auch bei anderen Religionen. Einige meiner Arbeitskollegen sind aus Ex-Jugoslawien und stammen aus einer moslemischen oder orthodox-christlichen Tradition. Aber wenige kennen eine orthodoxe Kirche oder ein islamisches Zentrum von innen. Das säkulare Leben ist vorwiegend.

Wo reiht man diese Leute ein, dich sich Christen, Moslems, etc. nennen, aber sich ihren Kirchen so weit entfernt haben, dass diese ihnen gleichgültig sind.

Während Atheisten und Agnostiker sich religiös einstufbar sind, ist eine grosse Anzahl von Leuten heute gar nicht mehr religiös fassbar. So bleibt die Zahl von 53.2% Kirchenmitgliedern in Deutschland v.a. noch eine finanzielle, steuerliche Grösse:

Die Kirchen spielen aber in finanzieller Hinsicht immer noch eine grössere Rolle. Viele soziale Einrichtungen gingen verloren, weil der Staat nicht bereit ist, diese sozialen Einrichtungen finanziell zu übernehmen. Dieser Aspekt darf nicht unterschätzt werden. Möglichst viele zahlende Mitglieder sind da auch weiterhin gefragt.



Grüsse Columba
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon eddy » Fr 3. Mai 2019, 11:19

Papst Benedikt hat ja damals bei seinem wie ich finde sehr erbaulichen Deutschlandbesuch in einer guten Rede die Entweltlichung der Kirche eingefordert.

Daraus: "Die geschichtlichen Beispiele zeigen: Das missionarische Zeugnis der entweltlichten Kirche tritt klarer zutage. Die von ihrer materiellen und politischen Last befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein. Sie kann ihre Berufung zum Dienst der Anbetung Gottes und zum Dienst des Nächsten wieder unbefangener leben." (2011 in Freiburg)

Muss nicht erwähnt werden, dass bei Papst Franziskus die Entweltlichung eine noch größere Rolle spielt. Es wäre so gesehen die Pflicht eines guten Katholiken, keine Kirchensteuer mehr zu bezahlen. Wenn das nur durch Austritt möglich ist, dann ist das eben so. Ich gehe ja trotzdem hin und gebe halt vor Ort etwas, anstatt einen finanziell undurchsichtigen und ohnehin sehr wohlhabenden Machtapparat zu unterstützen.
Zuletzt geändert von eddy am Fr 3. Mai 2019, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon lionne » Fr 3. Mai 2019, 12:19

(Zitat) Wissenschaftler
02. Mai 2019
Die Kirchen verlieren bis 2060 die Hälfte ihrer Mitglieder
Frankfurt am Main (idea) – Die Zahl der Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland wird von Ende 2017 bis 2060 um 49 Prozent auf dann 22,7 Millionen sinken. Das prognostiziert das Forschungszentrum Generationenverträge (FZG) der Freiburger Universität in einer wissenschaftlichen Projektion. Die bis 2017 vorhandenen Daten bildeten die Bemessungsgrundlage der Untersuchung. Ihr Ergebnis wurde am 2. Mai veröffentlicht. Auch das voraussichtliche Kirchensteueraufkommen in den 20 evangelischen Landeskirchen 2060 und den 27 katholischen Bistümern wurde untersucht. Es wird nominal bei etwa zwölf Milliarden Euro pro Jahr stagnieren. Doch bis 2060 wird die Kaufkraft des Geldes dann um 51 Prozent gesunken sein, teilte der Direktor des Forschungszentrums, Prof. Bernd Raffelhüschen (Freiburg), in einem Hintergrundgespräch für Journalisten in Frankfurt am Main mit. Weiter erläuterte er, dass bei der Kirchenmitgliederentwicklung die demografischen Faktoren – mehr Sterbefälle als Geburten sowie Zuzüge – nur 21 Prozentpunkte ausmachten. Für 29 Prozentpunkte seien andere Faktoren ausschlaggebend wie die Zahl der Taufen sowie Kirchenein- und austritte. Für Raffelhüschen lohnt sich deshalb ein differenzierter Blick auf die Gründe des Mitgliederrückgangs. Sein Rat: "Die Kirchen sollten ihre Anstrengungen bei der Suche nach Zusammenhängen intensivieren, die sie beeinflussen können." (Zitat Ende)
Quelle/ganzer Artikel bei idea.de und ideaschweiz.ch
Diese Entwicklung ist ja schon lange im Gange.... nicht erst seit gestern!
Da wäre es schon an der Zeit, dass sich gewisse Leute mal ein paar Fragen stellen! :mrgreen:
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon Columba » Fr 3. Mai 2019, 13:06

Wer die Roman von Jeremias Gotthelf liest, weiss, dass es schon früher im 19. Jahrhundert so war. Unermüdlich musste Gotthelf in den Romanen z.B. predigen, dass der richtige Christ in den Gottesdienst geht. Wäre das normal gewesen, hätte Gotthelf das nicht immer schreiben müssen.

Der Unterschied war einfach, dass früher die soziale Kontrolle besser war. Man musste fast in die Kirche gehen. Selbst die wenigsten Freikirchenbesucher traten zur Kirche aus. ...und dies hat sich heute grundlegend geändert. Im Prinzip ist es ja nicht schlecht. Lieber Leute in den Gemeinden haben, die überzeugt sind.

Überlegen sollte man sich schon, wie es heute mit dem Glauben steht. War es nicht einfach ein Wahn, dass man meinte, der christliche Glauben sei früher noch viel verbreiteter gewesen?


Grüsse Columba


PS
Die Sache mit dem Glauben früher: Lest mal das Drama "Gespenster" von Henrik Ibsen aus dem Jahre 1881. Dort sieht man schön, wie kritische Leute ihren traditionellen Glauben schon infage stellten.
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon Columba » Fr 3. Mai 2019, 15:30

Zum Schmunzeln: Kann es wirklich so schlimm sein um die Christenheit?

Mehr Kirchen als Pubs in Großbritannien

Amen statt Prost?

Kurioses aus dem Bereich Statistik: Laut einer Studie des National Church Trust gibt es in Großbritannien mittlerweile mehr Kirchen als Pubs. Als Grund dafür verweisen die Autoren auf das sogenannte Pub-Sterben der vergangenen Jahre.

...


Quelle: https://www.domradio.de/themen/weltkirc ... britannien


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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon lionne » Fr 3. Mai 2019, 16:09

Die Kirchen schrumpfen (und zwar meine dich da allen vorab die beiden Landeskirchen); das ist eine Tatsache. Die Zahl der Kirchenmitglieder ist seit 50 Jahren beständig rückläufig...
Die wenigen noch praktizierenden Christen (!!??), die regelmässig die Gottesdienste besuchen und sich an der Bibel orientieren, sind inzwischen zu einer gesellschaftlichen Randgruppe geworden. Als solche kann sie die Gesellschaft nicht mehr mit ihren Werten prägen und sie erfährt auch kaum noch gesellschaftspolitische Rücksichtnahme.
Ja, immer häufiger werden bibel- und bekenntnistreue Christen als lästige Mahner, Spielverderber und gesellschafts-politische Bremser und Störer empfunden und zuweilen als Fundamentalisten diffamiert.
Wie bereits geschrieben, wäre es wirklich an der Zeit, dass sich gewisse Leute mal ein paar Fragen stellen (zu dieser Entwicklung). Wie reagieren die 'Kircheninstitutionen' auf diese Entwicklung? :?:
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon eddy » Fr 3. Mai 2019, 16:38

lionne hat geschrieben:Wie reagieren die 'Kircheninstitutionen' auf diese Entwicklung? :?:
LG lionne

Ich finde dieses Zitat sehr treffend, bzgl. einer christlichen Kultur in unseren Gesellschaften:

"Der Tod einer Kultur beginnt damit, dass ihre normsetzenden Institutionen es nicht mehr schaffen, Ideale so zu kommunizieren, dass sie innerlich verpflichtend bleiben." - Philip Rieff (aus: Rod Dreher, Die Benedikt-Option)

"so zu kommunizieren" hat in der Moderne viel mit Vernunft zu tun, man muss die Dinge klar benennen und erklären. Das ist auch der Unterschied gegenüber der Tradition, wo die Schrifen, Dogmen und Pfarrersworte allgemeingültig waren. In der Moderne muss sich jeder Einzelne selber vergewissern, ob das was gesagt wird schlüssig ist oder nicht. Wenn man dann nicht von dem bequemen sich an die Tradition Anlehnen wegkommt, und meint allein mit der von Gott gegebenen Authorität weiterhin über den Glauben und das Leben von Menschen bestimmen zu können, dann wird der Schwund unabwendbar sein.
Aber wenn man dagegen bereit ist auch mal zu fragen, wo man ist und was die Menschen eigentlich brauchen, dann wird man wissen, wie man die Akzentverschiebung machen muss. Und dann hat man als Kirche auch wieder Gültigkeit, und die Möglichkeit, gegen den Materialismus und die oftmals feindselige Wissenschaft aufzustehen, und die eigene religiös-traditionelle Position mit Entschlossenheit und Stärke zu behaupten. So eine religiöse Institution bräuchten wir dringend, finde ich.
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon Columba » Fr 3. Mai 2019, 17:01

Dabei ist auch zu beachten, dass es auch bei den Freikirchen nicht allzu positiv ist. Es sind also nicht nur die Volkskirchen, bei denen es schwieriger wird.

Ein Artikel aus dem Jahre von jesus.de zeigt auch gerade nicht ein optimistisches Bild: Einzig die Pfingstgemeinden zeigen ein rechtes Wachstum. Andere - auch sogenannte bibeltreue und bekenntnistreue Gemeinde - dümpeln dahin. vielleicht mal ein leichtes aber abnehmendes Wachstum, aber oft auch nur sinkende Mitgliedszahlen.

https://www.jesus.de/mitgliederzahlen-k ... m-teil-zu/

Wären da nicht auch einige eher den Jugendkirchen zugeordnete Gemeinden, sähe das Bild noch weniger rosig aus.


Auch in der Schweiz haben diverse traditionelle Freikirchen einige Probleme beim Wachstum. Der positive Bericht auf Livenet vom letzten Jahr ( https://www.livenet.ch/news/schweiz/323 ... elegt.html ) ist relativieren. Hat doch der Präsident des Verbandes VFG - Freikirchen Schweiz die altorientalischen und orthodoxen Kirchen auch gerade noch den Freikirchen zugeordnet, siehe der eine Kommentar im Livenet Artikel unten.

Ich glaube es wird deutlich, dass die Christen in Zukunft mehr und radikaler zusammenarbeiten müssen. Gegenseitige Ausgrenzungen und Streitigkeiten bringen nicht mehr viel neue Mitglieder, oft ist es nur ein Wachstum auf Kosten anderer.


Grüsse Columba
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon Johelia » Sa 4. Mai 2019, 14:05

Hallo George

George P hat geschrieben:Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!
.....
Die Forscher haben es jetzt gesagt die Mitgliederzahlen beider Kirchen bis 2060 um etwa die Hälfte zurückgehen, von insgesamt 44,8 auf 22,7 Millionen Männer und Frauen.

Bei ein Volk von 80-85 Millionen sind es dann 25%


Deine Berechnung beruht auf empirischen Daten, aber du berücksichtigst die Geistigen Mächte die hier am Werk sind viel zu wenig.

Die Bibel lehrt uns:
1Tim 4,1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten viele vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, 2 durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind,...

Tagtäglich wird die Gesellschaft durch die Medien (Zeitungen, Internet, TV, Sozialmedia...) in die bereits prophezeite Richtung manipuliert und die Menschen sind unfähig geworden die Lehre der Bibel zu erkennen oder zu verteidigen, weil sie der lieber der Lüge Satans lauschen. (z.B: Sünde hat keine Konsequenzen und Gerichte gibt es nicht,uvm)

Viel zu viele falsche Propheten sagen "man" müsse heutzutage Liberal, Humanistisch, Rot, Grün (LHRG) sein, denn nur das entspreche der wahren Humanistischen Lehre.

Es ist diese Satanische Menschenlehre (LHRG) die die Gesellschaft lenkt, manipuliert und die Bühne für den Antichristen bereitet. Sie wird aus dem Hintergrund durch die Mächte der Bosheit in der Himmelswelt, genährt und angetrieben. :shock:

Eph 6,12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.


2Thess 2,1 Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, .... 3 ... Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens;

Dadurch, dass 99% der Medien in der "westlichen" Welt durch den humanistisch-, sozialistischen- Geist Satans gleich geschaltet sind, ist die Manipulation ganz einfach und die Menschen haben bereits die Fähigkeit verloren, den Geist hinter der Abfalls-Lehre zu erkennen.
Satan will um jeden preis noch seine Satanische Trinität aufbauen und an die Macht gelangen lassen.

Lieber George, da die oben beschriebenen Mächte nicht in deinen Empirischen Daten mitberechnet sind, gehe ich davon aus, dass wir 2060 eine grundlegend "anti christliche" Gesellschaft haben werden und sehr viele die sich noch "Christen" nennen, sofort Malzeichen des Tieres annehmen werden sobald sie vor die Wahl (Off13, 16-17) gestellt werden. Es werden nur wenige den schmalen Weg in den Tod wählen.


Äs Grüessli
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon George P » So 5. Mai 2019, 19:14

lionne hat geschrieben:Ja, was soll man dazu sagen! :roll: :cry:

War ja alles absehbar, oder nicht!
Wer solche Kirchen(-Vertreter) und solche Politiker hat, braucht wahrlich keine Feinde!
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Papst fordert Bulgarien zur Hilfe für Migranten auf

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... umen-radew

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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon lionne » Do 9. Mai 2019, 12:27

Dieser (unsägliche) Papst Franziskus ist für mich, (um es gelinde auszusprechen) nur noch peinlich... :x
Wie wir gesehen haben (letztes Posting), hat Papst Franziskus sogenannte Flüchtlinge in Bulgarien besucht. Der Überfremdungsfanatiker liess dabei die Gelegenheit nicht aus, den Migranten für ihren "guten Willen" zu danken, ….(Selbstzensur).
Es fällt einfach nur auf, dass der Vatikan bisher keinen einzigen "Flüchtling" aufgenommen hat und beabsichtigt dies auch keineswegs. (Den umstrittenen Migrationspakt unterschrieb der Papst selbstredend nicht. ;))
Weitere Kommentare erspare ich mir..... ;) bringt ja nichts. :D
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon lionne » Di 14. Mai 2019, 20:52

Wie schon weiter oben gesagt: Wer solche Kirchenvertreter hat, braucht keine Feinde! :mrgreen:
Es reicht dem (unsäglichen) Papst nicht, die Füsse zu waschen, jetzt muss er sie auch noch küssen! :mrgreen:
Wie bescheuert ist das?
Wenig überzeugend die halboffizielle Erklärung, die aus Vatikanischen Kreisen kam: Der Papst habe die Politiker eindringlich zum Frieden ermahnen wollen. Weder in der Römischen Tradition noch in Argentinien ist allerdings ein solcher Brauch der Unterwerfung im Zusammenhang mit der Ermahnung zum Frieden bekannt. :roll:
>>> https://www.domradio.de/themen/weltkirc ... es-papstes
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Re: Deutschland 2060, nur 25% sind noch Christen!!

Beitragvon George P » Di 14. Mai 2019, 23:53

"Der Papst habe die Politiker eindringlich zum Frieden ermahnen wollen."

Der Papst braucht Politkern nicht zu ermahnen.
Papst ist der Chef in Europa.
Ohne sein Wille ......


Hast du ein Patriarchen aus Osten, die sind auch Papst.... von Moskau... Sofia ...und so weiter.
Hat eine so etwas gesagt?
Hat ein einziges Papst von Osten gegen sein Volk gesprochen?


Früher waren auch in West-Europa mehrere Päpste, jede Region und Volk hatte sein eigene Papst.
Papa bedeutet der ältere, der ältere Priester.

Grüsse,
George.
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