EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Di 16. Apr 2019, 10:29

Gnu hat geschrieben:Gibt es auch ein Zitat von Kant, welches nicht auf der Meta-Ebene gedeutet werden muss, um zum Thema etwas beizutragen?


Wie wäre es mit - sapere aude!!!

Hier gibt es wohl keine Meta-Ebenen und auch keine Gründe für verschwörungstheoretische Phantasmagorien, nicht?

Natürlich immer vorausgesetzt man hat ihn, Verstand meine ich jetzt.

Noch besser passen würde:

"Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne."
(Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft)

Aber wenn die Maximen deines Willens immer in Verschwörungstheorien münden, dann sagt das wenig über Kant, aber alles über den User Gnu.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Columba » Di 16. Apr 2019, 10:36

@Gnu


Über Verschwörungstheoretiker sagte Kant:

"Das Schattenreich ist das Paradies der Phantasten." in Träume eines Geistersehers


Grüsse Columba
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon lionne » Di 16. Apr 2019, 10:45

POW hat geschrieben:Aber wenn die Maximen deines Willens immer in Verschwörungstheorien münden, dann sagt das wenig über Kant, aber alles über den User Gnu.

Gnu allein auf Verschwörungstheorien zu limitieren, finde ich nicht nett! :warn:

Genauso wenig nett finde ich es, wenn man einen Menschen nur auf seine Sexualität limitiert! ;)
P.S. Nur um vorzugreifen: Das heisst jetzt nicht, dass ich Homosexualität grundsätzlich gutheisse! ;)
Gruss lionne
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Di 16. Apr 2019, 11:16

Jesus ein Humanist und Pazifist ?
Wo Jesus nicht den Tunnelhorizont wie diese hatte.
Denn er bewies immer wieder, dass die verborgene Wirklichkeit Gottes für ihn sichtbar war. Er hatte den Durchblick, den wir Menschen nicht haben.
Das hebt ihn heraus aus jeder menschlichen Beurteilung und Einschätzung.

Auf den gesunden Menschenverstand zu hoffen, geht schon mal nicht, weil der Mensch nicht mal die Existenz Gottes erkennt oder glaubt. Gerade als Humanist nicht.

Lg, otp
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Di 16. Apr 2019, 11:51

Ich musste jetzt nachschauen, was sapere aude bedeutet. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Aber ihr Katholiken sprecht eben lieber lateinisch als deutsch. Na ja, an meinem Verstand verzweifle ich manchmal auch, wenn ich in der Bibel Widersprüche finde. Aber deswegen schütte ich doch nicht das Jesuskind mit dem Weihwasser des Papstes aus. Dieser den Keks hochhaltende Priester kann mich mal, und das wisst ihr alle auch. In diesem Freddo geht es darum, ob Mann mit Mann Schande treiben darf oder nicht. Und ich finde, dass er das schon darf, wenn er auf Kant & Co vertraut, was ich aber nicht tue. Was hat denn die Aufklärung dafür getan, totalitäre Regimes und Philosophien zu verhindern? Ich bin ein Freund des Pazifismus. Deshalb neige ich auch zu Verschwörungstheorien. Ich befinde mich damit in guter Gesellschaft. Daniele Ganser, um ein Beispiel zu nennen.
:angel:
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Di 16. Apr 2019, 12:19

Gleichgeschlechtlichkeit kann man ja wohl nicht als die Norm bezeichnen. Aber Abweichungen kommen so einige vor.
Körperlich kann man wohl zweifelsfrei sagen, dass Abweichungen vom körperlichen Geschlecht nicht Absicht sind. Wenn die Geschlechtsmerkmale nicht entsprechend sind.


Bei gleichgeschlechtlicher Orientierung geht es um Psychisches. Da wird es mit Norm und Normal schwieriger.



Aber was wenn Gott die sexuelle Beziehung wirklich nur innerhalb einer Ehe haben möchte ? Als etwas Zusätzliches zur Möglichkeit der Zeugung ? Als gemeinsames und verbindendes Erlebnis zweier Menschen die in der Ehe sich das ganze Leben treu sein wollen ? Jedenfalls macht es die Gemeinsamkeit in der Ehe reicher.

Gleichgeschlechtlicher Sex wird um so mehr akzeptierbar, wie man die sexuelle Lustbeschaffung verselbstständigt.
Schon die sexuelle Lustbefriedigung außerhalb der Ehe gefährdet das Ideal Ehe. Und ungezügelter Sex zum Lustgewinn mit Gleichgeschlechtlichen oder gar Gruppensex sind auch eine Gefahr für schwache Eheleute.


Davon ausgehend gibt es wirklich einen Wust an Fragen zur Sexualität.


lg, oTp
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Di 16. Apr 2019, 13:26

Gnu hat geschrieben:Ich musste jetzt nachschauen, was sapere aude bedeutet. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Aber ihr Katholiken sprecht eben lieber lateinisch als deutsch.


:lol: :lol: :lol: :party: :pray:

Wenn dir wirklich nichts besseres mehr einfällt, als mich unter die Katholiken einzufädeln, dann solltest du dich wirklich einmal deines Verstandes bedienen.

Außerdem, was überzeugt sich davon, das die Katholiken in der Allgemeinheit, die schlechteren Christen sind, als du es bist.
Vollchristen, Halbchristen, Viertelchristen, dabei habe ich jetzt die Edel und Superchristen vergessen, fällt euch denn nichts anderes mehr ein, als gegen die Christen anderer Konfessionen vom Leder zu ziehen.

Was hat denn die Aufklärung dafür getan, totalitäre Regimes und Philosophien zu verhindern?


Die Aufklärung war für die Aufklärung der Menschen zuständig, gewaltlos, das sagt doch schon die Bezeichnung aus, allerdings waren diese Menschen nicht für Kreuzzüge, die Mission mit Feuer und Schwert und für die Autodafes zuständig. Für diesen Bereich tätiger Nächstenliebe fühlten dann eher die einzig wahren Christen zuständig.

Deus vult, wie jetzt die Lateiner...., Tschudligung, die Katholiken sagen würden!

(Übrigens finden wir unter den großen Namen der Aufklärung nicht wenige Christen.)
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Di 16. Apr 2019, 13:30

onThePath hat geschrieben:
Auf den gesunden Menschenverstand zu hoffen, geht schon mal nicht, weil der Mensch nicht mal die Existenz Gottes erkennt oder glaubt. Gerade als Humanist nicht.

Lg, otp


Als Humanist kann man kein Christ sein? Als Pazifist also auch nicht?

Danke für die Auskunft, wusste ich noch nicht.

Auf den gesunden Menschenverstand zu hoffen, geht schon mal nicht,


Offensichtlich nicht.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Di 16. Apr 2019, 13:35

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Auf den gesunden Menschenverstand zu hoffen, geht schon mal nicht, weil der Mensch nicht mal die Existenz Gottes erkennt oder glaubt. Gerade als Humanist nicht.

Lg, otp


Als Humanist kann man kein Christ sein? Als Pazifist also auch nicht?

Danke für die Auskunft, wusste ich noch nicht.

Auf den gesunden Menschenverstand zu hoffen, geht schon mal nicht,


Offensichtlich nicht.


POW, wenn es dir nicht auffällt:
Wenn ein Mensch nur den Humanismus hat oder Pazifist ist, ohne Gott. Stimmt also, denken ist nicht leicht.
Du greifst ja meine Denkfähigkeit und Glaubwürdigkeit schon in ihren Grundlagen an mit deiner Behauptung. Das ist sehr menschlich aber sollte dir nicht zu oft passieren. Weil dann keine fruchtbare Diskussion sich entwickeln kann.

lg, oTp
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Di 16. Apr 2019, 15:58

onThePath hat geschrieben:Weil dann keine fruchtbare Diskussion sich entwickeln kann.

lg, oTp


Wenn in den christlichen Foren welcher konfessioneller Deutungshoheit auch immer, das Thema der Homosexualität diskutiert wird, dann kann diese Diskussion nicht wirklich fruchtbar sein, es endet immer in einem wilden Chaos der vermeintlich moralischen Herrenmenschen, vulgo Christen.

Rekapitulieren wir das einmal:

Man duldet die Schwulen kalten Herzens, aber, aber, aber..., wenn sich ein Christ schon einmal in Toleranz einübt, dann endet diese spätetestens beim Gericht Gottes, wir wissen alles was das bedeutet.

Und mit Verlaub, die Faschisten hatten ihre Rassengesetze zur "Reinhaltung der Art" nebst den Nürnberger Gesetzen mit seinen späteren Endlösungen. Die Ausgrenzung anders denkender Menschen, auch Menschen mit einer "speziellen Sexuaität", Menschen die kritisch waren, oder Menschen die es nicht mir ihrem Gewissen vereinbaren konnten und wollten, dieser braunen Religion zu folgen, ihr aller Schicksal ist uns bekannt.

Im Christentum gibt es das Gericht Gottes, mit der Folter und Qual in alle Ewigkeiten als Strafe für des Menschen Sünden, darunter fällt auch die Homosexualität.

Und noch einmal mit Verlaub, worin besteht nun der Unterschied zwischen den Faschisten und den Christen, denn ich nenne das und dazu stehe ich, ich nenne die Hölle des christlichen Glaubens, samt deren Menschen verachtender Theologie, ein himmlisches Konzentrationslager mit dem einzigen Unterschied zum Faschismus, das in diesem KZ des lieben Gottes die Menschen niemals sterben dürfen. Auch die Homosxuellen nicht, die in das so genannte Gericht kommen. Und jetzt darfst du einen Homosexuellen von der Gnade und Liebe des christlichen Gottes überzeugen. Im besten Fall lachen dich diese Menschen aus, aber ob diese Menschen jemals Christen werden möchten, das wage ich stark zu bezweifeln, warum auch sollten diese oft von den Christen Ausgegrenzten mit den Wölfen heulen, die sie fressen wollen.

Ich habe einige gute Freunde unter den Schwulen, aber kein Mensch der Welt kann mir erzählen, das diese Menschen auch nur um einen Deut schlechter sind, als die fanatischen und bigotten Christen welcher Konfession auch immer.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Di 16. Apr 2019, 16:10

Tja, Der Glaube an sich beinhaltet Strafe und Belohnung. Jedenfalls die wichtigsten. Der Biblische Zweig mit seinen Ablegern, den Muslimen. Und Andererseits der Hinduismus mit seiner Reform, den Buddhismus. Plus Mischreligionen, die unter Esoterik fallen.

Im Buddhismus wirst du gnadenlos wiedergeboren bis du es gelernt hast, dein Karma zu besiegen. Wobei das dann nach dem Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn gehen soll.

Diesen Konflikt muss der Mensch also schon aushalten, mit der Bestrafung, wenn er an Gott glaubt.
Übrigens kennt auch der Buddhist dämonische Wesen. Das gehört zum Verständnis von Gut und Böse.

Die an Wiedergeburt glauben, hoffen auf Befreiung, die sündigen Christen mit Hilfe von Christus. Jesus kam ja zweifellos mit der Mission, Menschen vor dem Gericht seines himmlischen Vaters zu retten.

Dann wäre keine Religion die passende für dich, POW ? Schon gar nicht die christliche mit einer ewigen Hölle. Oder der totalen Auslöschung.

Die Wiedergeburt und die unerbittliche Karmalehre wäre ja eine Alternative dazu.




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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Di 16. Apr 2019, 17:50

Johelia hat geschrieben:Hallo POW

POW hat geschrieben: Ich stelle fest und behaupte, das wir nicht in der Brunei leben. Ich behaupte weiterhin, das ein Großteil der Menschen die Todesstrafe für Homosexuelle ablehnt, Und weiterhin behaupte ich das ein Mensch, der Mensch ist und Mensch geblieben ist, den Homosexuellen gegenüber eine humane und menschliche Haltung zeigt.

Ich hoffe, du weisst schon, dass Brunei ein fundamentalistisch muslimischer Staat ist?
Und vielleicht weisst du auch dass nirgendwo im einem christlichen Land die Todesstrafe auf Homosexualität steht.
Solche Argumentationen mit triefenden Unwahrheiten betrachte ich als pure Polemik, oder um deinen Jargon zu nehmen, pure Hassrede.

Ich persönlich betrachte deine Herangehensweise an Homosexualität als inhuman uns menschen verachtend, weil ich um der Gerichte Gottes weiss, kann ich keinen Homosexuellen mit offenen Augen ins offene Messer (sprich den Feuersee Offb 20,15) laufen lassen.
Daher versuche ich einem Homosexuellen die Augen zu öffnen und ihm den Weg zu Jesus aufzuzeigen.
Äs Grüessli
Johel :praise:


Du weisst aber hoffentlich schon Johel, dass die Todesstrafe für Homosexuelle, wie auch für Ehebrecherinnen keine Erfindung der fundamentalistisch geprägten Islamisten ist. Hätte sich Mohammed einzig und allein am Gottesglauben von Jesus Christus orientiert, gäbe es in keinem Land Diskriminierung von Homosexuellen geschweige die Verhängung einer Todesstrafe für sich gleichgeschlechtlich Liebende,davon bin ich überzeugt.


Was verstehst denn Du darunter, einem Homosexuellen zu versuchen die Augen zu öffnen, und ihm den Weg zu Jesus aufzuzeigen? Offenbar weisst Du nicht, dass es auch homosexuelle Christen gibt, welche womöglich enger mit Jesus Christus verbunden sind, als so manch wohl an Jesus glaubender Christ, der durch erkennbares Verharren in der AT-Gesetzlichkeit Jesus Christus offenbar nicht glaubt, dass nur er den wahrhaftigen Gott kennt und in dessen Auftrag auf Erden vertritt und dessen Willen klar und verständlich zur Erkenntnis gibt.. Wer Jesus Worte liest und tut weisst ja gemäss Jesus auf einen klugen Mann hin.

Auf www.zwischenraum.com treffen sich homosexuelle Christen....mein Cousin und sein Lebensgefährte, beides ebenfalls in persönlicher Beziehung zu Jesus Christen haben mich gebeten, den Link zu veröffentlichen um vielleicht zu ermöglichen, dass dieser für etwas mehr Verständnis nützlich sein könnte.

Wie du weisst ist Gott Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm. Es gibt kein Gebot, du sollst keine gleichgeschlechtliche Beziehung eingehen. Somit ist es doch lieblos, Homosexuelle als Sünder zu beschimpfen....und sie aus Gemeinden zu jagen, wie teils auch Geschiedene....ist ja wohl dann klar unchristlich, finde ich.

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Di 16. Apr 2019, 18:02

John, ist Gleichgeschlechtlichkeit konform mit den körperlichen Geschlechtsmerkmalen ?
Nein, deshalb ist sie eine Abweichung. Ob nun rein psychisch oder auch hormonell, ist eine weitere Frage.
Müssen Abweichungen unbedingt als Erweiterung der Norm gesehen werden ?
Ob und wann Homosexualität sündiges Handeln sind, das ist nicht einfach völlig zu klären.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 16. Apr 2019, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Di 16. Apr 2019, 18:05

POW hat geschrieben:
Als Humanist kann man kein Christ sein? Als Pazifist also auch nicht?

Danke für die Auskunft, wusste ich noch nicht.

[.


Wenn ich Jesus Christus während den 3 Aufklärungsjahren über wahrhaftigen Gottesglauben und dessen Willen, die Liebe, das Verständnis/Barmherzigkeit unter seinen Geschöpfen zu fördern und Jesus sogar noch bezeugt, dass wer Frieden stifte, respektive die Friedfertigen Gottes Kinder heissen werden, POW, dann stelle ich fest:

Jesus Christus offenbarte doch eine klar humanistisch und pazifistisch geprägte Einstellung. Wenn er löblich von Andersgläubigen spricht, wie im Gleichnis vom Barmherzigen Samariter, und aufzeigt, dass es nicht auf die Religionszugehörigkeit ankommt (der Priester lief am Überfallenen achtlos vorbei) sondern auf die Herzensbildung,(Samarier) dann bin ich überzeugt, dass Jesus auch Homosexuelle als Jünger dann anerkennt, wenn sie seine Lehren beherzigen und eben Menschen in Not beistehen, ohne Ansehen der Person.

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Di 16. Apr 2019, 18:26

onThePath hat geschrieben:John, ist Gleichgeschlechtlichkeit konform mit den körperlichen Geschlechtsmerkmalen ?
Nein, deshalb ist sie eine Abweichung. Ob nun rein psychisch oder auch hormonell, ist eine weitere Frage.
Müssen Abweichungen unbedingt als Erweiterung der Norm gesehen werden ?

lg, oTp


Ich nehme an du weisst, otp, dass es bezüglich Geschlechtsmerkmale Menschen mit weder noch oder sowohl als auch gibt. Hier mal ein Link, wo die Intersexualität thematisiert wird, also ein Mensch mit Penis und Eierstöcken geboren wird. Müssen Abweichungen von der Norm als "schlecht" geltend gemacht werden?
https://www.dw.com/de/mann-frau-beides- ... a-41389331

Wenn man die Liebe zwischen 2 Menschen, egal ob Homo- oder Heterosexuell als schlecht bezeichnet, dann vergisst man wohl, dass Gott Liebe ist und dass er nicht auf das Äusserliche achtet sondern auf das Herz. Und wenn es dort stimmt, dann soll doch niemand zu trennen versuchen was Gott = Liebe zusammengefügt hat.

Nicht alle Schwulen betreiben Analverkehr, was ihnen ja oft angedichtet wird. Es gibt auch solche, die dies rigoros ablehnen. Es gäbe wichigers als Triebbefriedigung in einer Beziehung sagte mir mein Cousin schon vor Jahren. Er freute sich sehr, dass er in unserer Familie auf verständnisvolle Christen zählen konnte. Wir sind wie er dem liberalen Flügel der reformierten Landeskirche zugehörig.

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Di 16. Apr 2019, 18:32

John1955 hat geschrieben:Ich nehme an du weisst, otp, dass es bezüglich Geschlechtsmerkmale Menschen mit weder noch oder sowohl als auch gibt. Hier mal ein Link, wo die Intersexualität thematisiert wird, also ein Mensch mit Penis und Eierstöcken geboren wird. Müssen Abweichungen von der Norm als "schlecht" geltend gemacht werden?
https://www.dw.com/de/mann-frau-beides- ... a-41389331

Wenn man die Liebe zwischen 2 Menschen, egal ob Homo- oder Heterosexuell als schlecht bezeichnet, dann vergisst man wohl, dass Gott Liebe ist und dass er nicht auf das Äusserliche achtet sondern auf das Herz. Und wenn es dort stimmt, dann soll doch niemand zu trennen versuchen was Gott = Liebe zusammengefügt hat.

Gruss John



100% der gottgegebenen Norm sind solche Abweichungen jedenfalls nicht. Sofern es körperliche Abweichungen sind, sind sie ja nicht mal von der Natur, der Materie beabsichtigt.

Deine Definierung von Gottes Liebe kann nicht ganz zutreffen auf sexuelle Liebe. Liebet einander gilt für alle Menschen. Daraus kann man auch keinen Gruppensex ableiten. Sexuelle Liebesbeweisungen gelten 100% erst mal für die Ehe. Über alles Weitere kann man sich streiten.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Johelia » Di 16. Apr 2019, 23:11

Hallo John & POW

Ich finde ihr zwei seid ganz besonders typische Vertreter der menschlichen Rasse, wie sie sich heute in unseren Zeiten präsentiert.
Ihr stellt euch besonders Weise dar und doch trieft aus praktisch jedem Satz genau das heraus was die Bibel über die heutige Zeit beschreibt.

Rö1: Weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde, indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen.

John1955 hat geschrieben:Du weisst aber hoffentlich schon Johel, dass die Todesstrafe für Homosexuelle, wie auch für Ehebrecherinnen keine Erfindung der fundamentalistisch geprägten Islamisten ist.

Ja das weiss ich schon, jedoch wird dieser Teil des jüdischen Gesetzes seit Jahrtausenden nicht mehr praktiziert.

Mohamed hat diesen Gedanken ein paar hundert Jahre nach Christus aufgenommen und im Koran verewigt.
Leider wird das heute von den fundamentalistischen Moslems wieder praktiziert. Wer hat also etwas dazugelernt und wer nicht.
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

John1955 hat geschrieben:Was verstehst denn Du darunter, einem Homosexuellen zu versuchen die Augen zu öffnen, und ihm den Weg zu Jesus aufzuzeigen? Offenbar weisst Du nicht, dass es auch homosexuelle Christen gibt, welche womöglich enger mit Jesus Christus verbunden sind, als so manch wohl an Jesus glaubender Christ,…


Darunter zu versuchen Homosexuellen die Augen zu öffnen verstehe ich ihnen aufzuzeigen, dass Homosexualität in Gottes Augen Sünde ist. Unter dem mosaischen Gesetz war das ganz klar, aber auch im NT zeigt Römer 1 auf, dass Homosexualität für Gott ein Gräuel ist.

Als Resultat aus der Uneinsichtig erleiden leider viele Homosexuelle, da sie der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm, Bedrängnis und Angst über die ihre Seelen (Rö2)

Die heutige Gesellschaft nennt Homosexualität wunderbar, eine Errungenschaft der Aufklärung und bestärkt die Homosexuellen im Glauben dass alles super sei. Diese Irrleitung fängt heute schon in der Schule mit der Genderideologie an.

Das Ganze ist aber eine Lüge Satans, der versucht die Gesellschaft möglichst von den Wegen Gottes abzuhalten.

John1955 hat geschrieben:Auf http://www.zwischenraum.com treffen sich homosexuelle Christen….

Du meintest wahrscheinlich https://www.zwischenraum.net/ , denn die dot.com Webseite steht zum Verkauf.
Ich werde da bei Gelegenheit mal reinschauen, danke für den link.

John1955 hat geschrieben:Wie du weisst ist Gott Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm. Es gibt kein Gebot, du sollst keine gleichgeschlechtliche Beziehung eingehen. Somit ist es doch lieblos, Homosexuelle als Sünder zu beschimpfen....und sie aus Gemeinden zu jagen, wie teils auch Geschiedene....ist ja wohl dann klar unchristlich, finde ich.

Wenn man darauf abzielt nur das einzuhalten, was explizit in einem Gebot verboten ist, dann ist das eine unbussfertige doch eher egoistische Haltung.

Das klingt mir nach: Rö 2: Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge überreich geworden ist zu seiner Herrlichkeit, warum werde ich auch noch als Sünder gerichtet?
8 Und sollen wir es etwa so machen, wie wir verlästert werden und wie einige sagen, dass wir sprechen: Lasst uns das Böse tun, damit das Gute komme? Deren Gericht ist gerecht.


Ich habe noch nie Homosexuelle beschimpft. Nein ich habe doch eher Mitleid mit ihnen, denn wie vorhin beschrieben führt ihre unstillbare Neigung doch eher zu einem Seelischen Kampf im Innern des Homosexuellen.

Ich finde es nicht gut wenn Homosexuelle aus einer Gemeinde vertrieben werden, denn grade dort könnten sie Hilfe und Ruhe finden. Die Gemeinde sollte aber auch sagen dürfen, dass Homosexualität Sünde ist, ohne dass der Homosexuelle sich an die Richter wendet.

Genau darum ist auch die EDU gegen das Diskriminierungsverbot, weil dann Sünde nicht mehr als Sünde bezeichnet werden darf ohne dass es zu Zwangsverordnungen durch Gerichte kommen wird.

Ich finde es jedoch nicht angebracht wenn Homosexuelle ein höheres (Ältester) oder sogar Priesteramt bekleiden.

Nun versteht ihr beeide mich vielleicht etwas besser und könnt mit der Polemik aufhören. Dieses Forum ist nun mal wie es ist und ich finde es gut so.

Äs Grüessli
Johel :praise:
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
(basirend auf 2.Tim3)
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Mi 17. Apr 2019, 07:19

@POW

Da ich es satt habe, mit dir zu streiten, werde ich eine Zeitlang mit dir lateinisch reden.

Alea iacta.

Quidquid agis prudenter agas et respice finem!

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Mi 17. Apr 2019, 07:36

Johelia hat geschrieben:Hallo John & POW

Ich finde ihr zwei seid ganz besonders typische Vertreter der menschlichen Rasse, wie sie sich heute in unseren Zeiten präsentiert.


Allein nur dieser eine Satz offenbart doch eindeutig, wessen Geistes Kind du wirklich bist, denn der Begriff der Rasse, der ist nicht nur vorbelastet, wird nicht nur gerade heute wieder von den neuen Nazis wieder öffentlich ideologisiert, sondern den Begriff der Rasse, auf Menschen bezogen, der ist eigentlich völlig falsch.

Lies dir doch dazu diese Links einmal aufmerksam durch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rasse

ebenfalls empfohlen:

https://www.zeit.de/2018/17/rassismus-migration-anthropologie-menschheitsgeschichte/seite-2

Und mit so gewissen Leuten, die eine rassistische Denkweise im Zusammenhang mit einer weltanschaulichen Diskussion offenbaren, denn das sagt dein Satz, samt dessen Formulierung, der sagt das klar eindeutig aus, von diesen Leuten distanziere ich mich hier und im realen Leben, auch wenn sie Christen sind, gerade auch wenn sie Christen sind und sich für ganz besondere Übermenschen halten.

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch
(Berthold Brecht)
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Mi 17. Apr 2019, 07:43

Gnu hat geschrieben:
Homo hominis lupus.


Völlig richtig, dafür stehender langanhaltender Beifall und nicht endende Ovationen und Begeisterungsstürme.
Und immer daran denken :arrow: Sol lucet omnibus :!:
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Columba » Mi 17. Apr 2019, 07:56

Johelia hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Du weisst aber hoffentlich schon Johel, dass die Todesstrafe für Homosexuelle, wie auch für Ehebrecherinnen keine Erfindung der fundamentalistisch geprägten Islamisten ist.

Ja das weiss ich schon, jedoch wird dieser Teil des jüdischen Gesetzes seit Jahrtausenden nicht mehr praktiziert.



Aber Bestrebungen sind im Gange, z.B. in Uganda, wo auch Evangelikale für drastische Strafen für homosexuell Liebende sind:

https://www.zeit.de/politik/ausland/200 ... ettansicht

Selbst der ugandische Vorsteher einer christlichen Gruppierung, John Kakembo, unterstützte diesen neuen Gesetzesentwurf für die Todesstrafe von Homosexuellen. Glück war es, dass die Gerichte in Uganda dieses Gesetz abgelehnt haben, sonst hätten sich die Evangelikalen dort wahrscheinlich durchgesetzt.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Mi 17. Apr 2019, 08:05

In Uganda soll sich einmal ein Diktator namens Idi Amin dadurch einen Namen gemacht haben, dass er seinen Gästen Fleisch von Menschen serviert habe. Hoffentlich wurden in wikipedia noch nicht alle Spuren entfernt.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Columba » Mi 17. Apr 2019, 08:12

Gnu, nicht ablenken. Diese schlimme Zeid von Idi Amin war vor 40 Jahren.

Es waren christliche Leute im 21.Jahrhundert, die mit anderen für die Todesstrafe bei Homosexulität waren.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Mi 17. Apr 2019, 08:23

onThePath hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Ich nehme an du weisst, otp, dass es bezüglich Geschlechtsmerkmale Menschen mit weder noch oder sowohl als auch gibt. Hier mal ein Link, wo die Intersexualität thematisiert wird, also ein Mensch mit Penis und Eierstöcken geboren wird. Müssen Abweichungen von der Norm als "schlecht" geltend gemacht werden?
https://www.dw.com/de/mann-frau-beides- ... a-41389331

Wenn man die Liebe zwischen 2 Menschen, egal ob Homo- oder Heterosexuell als schlecht bezeichnet, dann vergisst man wohl, dass Gott Liebe ist und dass er nicht auf das Äusserliche achtet sondern auf das Herz. Und wenn es dort stimmt, dann soll doch niemand zu trennen versuchen was Gott = Liebe zusammengefügt hat.

Gruss John



100% der gottgegebenen Norm sind solche Abweichungen jedenfalls nicht. Sofern es körperliche Abweichungen sind, sind sie ja nicht mal von der Natur, der Materie beabsichtigt.

Deine Definierung von Gottes Liebe kann nicht ganz zutreffen auf sexuelle Liebe. Liebet einander gilt für alle Menschen. Daraus kann man auch keinen Gruppensex ableiten. Sexuelle Liebesbeweisungen gelten 100% erst mal für die Ehe. Über alles Weitere kann man sich streiten.


Eigentlich läuft doch diese ganze Diskussion unter dem Motte: Der Berg kreiste und gebar eine Maus.

Denn die Bibel ist doch zu dieser Thematik eindeutig:

13 Wenn ein Mann bei einem Mann liegt, als würde er bei einer Frau liegen, so haben sie beide einen Greuel begangen, und sie sollen unbedingt getötet werden; ihr Blut sei auf ihnen!
(Aus Moses 3, 20-13)

Dazu einige Nachrichten aus der lieben weiten Welt.

Religiöser Hass gegen Schwule und Lesben
https://www.deutschlandfunkkultur.de/religioeser-hass-gegen-schwule-und-lesben.1278.de.html?dram:article_id=234749

oder hier:

Fanatische Christen beschimpfen Schwule
https://www.welt.de/politik/article1319601/Fanatische-Christen-beschimpfen-Schwule.html



Hier soll es dann genug sein, mit der religiös fundierten Barbarei, denn die Liste ließe sich endlos fortführen.

Ich kann hier weder etwas erkennen, was sich mit der menschlichen Vernunft wirklich vereinbaren lässt, noch eine gesunde und dem Menschen nützliche Ethik herausfiltern.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Mi 17. Apr 2019, 08:27

Einen wichtigen Link habe ich noch vergessen, das sei hiermit nachgeholt:

"Homosexuelle sind gestört" - Strafanzeige gegen Bischof

https://www.l-mag.de/news-1010/homosexuelle-sind-gestoert-strafanzeige-gegen-bischof.html

Wenn man einmal wirklich und wahrhaftig grundehrlich zu sich selbst ist, was sagt uns das alles?
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Orpheus » Mi 17. Apr 2019, 08:51

Johelia hat geschrieben:Ich habe noch nie Homosexuelle beschimpft. Nein ich habe doch eher Mitleid mit ihnen, denn wie vorhin beschrieben führt ihre unstillbare Neigung doch eher zu einem Seelischen Kampf im Innern des Homosexuellen.


Johelia, du hast gewiss mit schwulen Männern und lesbischen Frauen gesprochen,
wenn du das so gut weisst.
Was haben sie dir erzählt?
Unstillbare Neigung..seelischer Kampf.. bei hetero - Menschen kommt so etwas auch vor.

Egal wie die Abstimmung ausgeht:
Du wirst doch weiterhin Homosexualität als Sünde bezeichnen und Andersdenkende einer von dir bestimmten" Rasse " zuordnen.
Was fürchtest du dich denn vor Gerichten oder Zwangsverordnungen?

Gruss
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Mi 17. Apr 2019, 09:36

POW,
Ich muss nicht Homosexualität grundsätzlich gut finden. Es ist eine Eigenschaft und ein Lebensstil wie es viele gibt. Jeder Mensch hat seine eigenen Ansichten, was er gut findet, welche Menschen ihm guttun, wem er lieber aus dem Weg geht.

Das ist normal, oder ? Die Menschen, denen ich lieber aus dem Weg gehe, gegen die habe ich ja keinen Hass. Entweder tun sie mir sowieso nicht gut, oder ihr Einfluss wäre negativ auf mich oder ich möchte Distanz halten und mich abgrenzen von ihnen.

Möchtest du Christen abschaffen, weil sie zumindest skeptisch dem Lebensstil von Homosexuellen gegenüber stehen ? Weil da ein Mann sich wie eine Frau benimmt, und eine Frau wie ein Mann.

Soll eine Zeit kommen, wo Christen dafür geächtet werden sollen ?

Lg, otp
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Mi 17. Apr 2019, 10:17

onThePath hat geschrieben:
Möchtest du Christen abschaffen

Lg, otp


Das hat ein entmenschter Blutsäufer wie Stalin einmal versucht, mit allen Mitteln, allerdings befindet sich der Kommunismus/Sozialismus/Stalinismus nun auf dem Müllhaufen der Geschichte, also da, wo er auch hingehört. Eine Religion abschaffen zu wollen, das ist doch nun wirklich barer Unsinn. Aber versuchten das die Christen nicht ähnliches? Die Ausmerzung der Ungläubigen, was immer die Christen darunter auch verstanden, und der so genannten Ketzer mit allen Mitteln?

Es geht mir um die Gegenüberstellung der Aussagen der Bibel, auf die du ruhig hättest Bezug nehmen können, also die Aussagen und Vorgaben der Bibel zur Homosexualität und die Befolgung im WIE der Christen, auch heute noch.
Es geht mir nicht um den persönlichen Bezug der Christen zu den Homosexuellen, denn auch die Deutschen hatten nach dem Krieg alle einen Juden im Keller versteckt, sondern wie wirken sich die biblischen Vorgaben (der geforderte Tod des biblischen Gottes für Homosexuelle) auf die Menschen aus, die fest daran glauben.

Soll eine Zeit kommen, wo Christen dafür geächtet werden sollen ?


Ächten die Christen sich nicht selbst, die auch heute noch gegen Homosexuelle hetzen, diese ausgrenzen und an Leib und Leben bedrohen, ächten sich diese Christen nicht selbst? Oder befolgen sich einfach nur die Gebote Gottes?

Ich könnte jetzt auch schreiben, die Christen sind schon eine seltsame "Rasse"*, aber jeder Christ ist auch immer ein Mensch und genau aus diesem Grund macht mich der Hass nicht weniger Christen auf die Homosexuellen (und Menschen anderer Weltanschauung) immer auch nachdenklich.

* Ein Bock, der auch in einem christlichen Forum nicht geschossen werden sollte. Für mich nach wie vor einfach unfassbar.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Mi 17. Apr 2019, 11:13

Hallo POW,

Ich nehme zum Vorbild, dass Jesus die Ehebrecherin nicht steinigen ließ. Jesus richtet sowieso den Fokus auf Gott als den liebenden Vater. Damit änderte er die harten Gesetze der Juden.

Die Mohammedaner stellen Jesus einfach zur Seite und Mohammed war ja auch ein Kriegsmensch, oder ? Deshalb falle ich schon mal grundsätzlich nicht auf den Islam rein als spätere Offenbarung Gottes. Der Islam, besonders die armen im Geiste unter ihnen, werden angeheizt zur Gewalt. Aber eben auch nur, wenn die eigene Vernunft versagt.

Ich verstehe die Juden grundsätzlich, dass ihnen Homosexualität nicht passte. Weil eine Gemeinschaft nun mal Normen hochhält. Eine der wichtigsten war und ist die Ehe von Mann und Frau. Und Verbote werden zu Tabus.
Lg, otp
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon lionne » Mi 17. Apr 2019, 11:32

Gnu hat geschrieben:@POW

Da ich es satt habe, mit dir zu streiten, werde ich eine Zeitlang mit dir lateinisch reden.

Alea iacta.

Quidquid agis prudenter agas et respice finem!

Homo hominis lupus.


:lol: 8-) :P

Etiam tacere est respondere.
Gruss lionne
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon bigbird » Mi 17. Apr 2019, 11:40

Sagt mal, wo seid ihr eigentlich gelandet mit dem Thema?

Ich schliesse mal, vielleicht kann Thelo (oder ich später) da etwas OT aufräumen und wieder aufmachen!

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