Die Offenbarung des Johannes

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 13. Dez 2018, 07:34

Von daher fangen wir mal an Offenbarung 4 zu betrachten:

Heute in Kurzform die Übersicht über 11 Verse hier:

1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.


Johannes sieht sich in seiner Vision vor dem Thron Gottes im Himmel steigen. Wir erinnern hier auch an die Engel - die hier auf einer Leiter hoch und runtersteigen ... von der schon Jakob träumte..

Ziel ist es für uns eine Vision zu eröffnen, was über uns hinaus noch alles passiert, auf das wir dann im Jetzt und Heute sicher leben können. Zukunft finden.

2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.

Saß EINER - Gott der Vater - der EINE Gott - aber hier auch in Verkörperung seines Sohnes - und vor ihm anzusehen wie Jaspis (Edelstein der von dem Leiden Jesu und der Überwinder aus den vorigen Kapiteln der Sendschreiben spricht) und wie Sardis (Edelstein der von der Reinheit und den Weißen Kleidern spricht) ...

3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und der Sarder;

und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.

Regenbogen hier das Zeichen der Gnade - die Gott vor diesem Throne walten lässt...

4 Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen.

5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier Wesen, voller Augen vorn und hinten.
7 Und das erste Wesen war gleich einem Löwen, und das zweite Wesen war gleich einem Stier, und das dritte Wesen hatte ein Antlitz wie ein Mensch, und das vierte Wesen war gleich einem fliegenden Adler.
8 Und ein jedes der vier Wesen hatte sechs Flügel, und sie waren rundum und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
9 Und wenn die Wesen Preis und Ehre und Dank geben dem, der auf dem Thron sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,
10 fallen die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und legen ihre Kronen nieder vor dem Thron und sprechen:
11 Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.



Hier wird Gott der Vater angebetet - der sich im Leid seines Sohnes dann in denen verklärt hat, die hier schon überwunden haben und ihn sehen/erkennen dürfen.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Jimmy » Do 13. Dez 2018, 10:43

PEDRO1 hat geschrieben:
Joh 20:17 "Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich (JESUS CHRISTUS) fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott."

JESUS CHRISTUS ist also, wie wir gesehen haben, GOTT! Warum sagt er dann in Joh20:17: "Ich fahre auf ... zu meinem GOTT"?

Hat JESUS CHRISTUS einen GOTT ueber sich?


Weißt du die Antwort PEDRO1?
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon KoS » Do 13. Dez 2018, 17:13

Hat JESUS CHRISTUS einen GOTT über sich?
Als Mensch der sich eins mit Seinem Volk gemacht hat, JA.

Wer z.Bsp. Dreieinheit u.a. irdisch-menschlich-biologisch erklären möchte, muss auch Geist irdisch-menschlich-biologisch erklären können und wird dabei 2x scheitern. Auch der Glaube kann es nicht erklären aber der Glaube kann es verstehen.
Philipper 2,5 Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war, 6 welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein,
7 sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, 8 und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Do 13. Dez 2018, 22:36

KoS hat geschrieben:
Hat JESUS CHRISTUS einen GOTT über sich?
Als Mensch der sich eins mit Seinem Volk gemacht hat, JA.

Wer z.Bsp. Dreieinheit u.a. irdisch-menschlich-biologisch erklären möchte, muss auch Geist irdisch-menschlich-biologisch erklären können und wird dabei 2x scheitern. Auch der Glaube kann es nicht erklären aber der Glaube kann es verstehen.
Philipper 2,5 Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war, 6 welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein,
7 sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, 8 und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze.


Danke KoS, solche Beiträge sind erbauend, damit das Verständnis aller wachsen kann.

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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Fr 14. Dez 2018, 03:10

Jimmy hat geschrieben:Weißt du die Antwort PEDRO1?

Ja

WEITER IN DER OFFENBARUNG

Da ja wiegesagt die Offenbarung zum grossen TEIL eine Enthuellung GOTTES ist, mein lieber Habatom, auch heute wieder eine Enthuellung GOTTES.

... DER GOTT-VATER


Wir lesen in unserem Lieblingsvers:

Off 1:8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der HERR, GOTT, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

Wir halten fest:

Ich bin ... spricht der HERR, GOTT ... der Allmächtige.

Der HERR, GOTT spricht: -> GOTT ist ein HERR! Und keine 2 HERREN oder 3 HERREN!

Dieser eine HERR, GOTT gibt sich als der Allmaechtige (= El Shaddai) aus dem AT zu erkennen!

Der HERR, GOTT spricht: "Ich Bin" (= JAHWE = Ein HERR!)


Daraus folgt:

GOTT ist also Einer, d.h. eine einzige maennliche Person (1Kor8:4; Jk2:19).

Waere der HERR, GOTT mehrere Personen, z.B. eine Dreifaltigkeit, dann wuerde der HERR, GOTT sagen: "Wir sind" - aber der HERR, GOTT sagt "Ich Bin".


Wer ist dieser eine HERR, GOTT, wer ist diese einzige maennliche Person hier in Off1:8? Natuerlich finden wir die Antwort im NT geschrieben (2 Zeugen!):

1Kor8:6 Wir aber wissen, DASS ES NUR EINEN GOTT GIBT, DEN VATER, ...

joh17:1+3 "...VATER, die Stunde ist gekommen. ... Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich (= VATER), den ALLEIN WAHREN Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."

Laut Joh17:3 und 1Kor8:6 gibt es nur einen wahren GOTT: Den VATER!


Fazit:

Der GOTT, der hier in Off1:8 spricht ist der eine allein wahre GOTT, naemlich der VATER!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Fr 14. Dez 2018, 04:14

Habatom hat geschrieben:Lediglich dann in deiner Ewigkeit gibt es keine Zeit - Pedro1. In meiner schon...

Mein lieber Habatom, du erstaunst mich von Tag zu Tag mehr. Deine These findet natuerlich Unterstuetzung in der Heiligen Schrift, in der Offenbarung:

Off22:2 In der Mitte ihrer (d. h. der Stadt) Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen.

Der Baum des Lebens steht hier nicht mehr im Garten Eden, sondern er ist in der neuen Schoepfung zu finden, im himmlischen Jerusalem.


... der zwölfmal Früchte trägt ...

12 ist hier ein Hinweis auf das himmlische Volk Gottes -> 12 Staemme = Israel.


... und jeden Monat seine Frucht gibt; ...

Hier haben wir es, mein lieber Habatom: Wenn hier von einem Monat die Rede ist, bedeutet das, dass es dort im himmlischen Jerusalem, in der "Ewigkeit", noch Zeiteinheiten gibt! Das heisst: In der Ewigkeit existiert die Zeit.

Das ist unter anderem deshalb wichtig zu erkennen, weil wir in Jes66:22-23 eine Parallelstelle haben und die Adventisten behaupten, dass es eben auf der Neuen Erde noch den Sabbath gibt ... Aber das ist ein anderes Thema ...
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Sa 15. Dez 2018, 02:39

Habatom hat geschrieben:Off4:8 Und ein jedes der vier Wesen hatte sechs Flügel, und sie waren rundum und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und DER DA KOMMT.

Bei der Offenbarung handelt es sich u.a. um die Enthuellung GOTTES. Und ueberall finden wir daher in der Offenbarung "versteckte" Hinweise, um ihn zu enthuellen. Nur wenn man diesen Hinweisen detailliert nachgeht und sie mit dem Rest der Bibel abgleicht, enthuellt sich GOTT immer mehr.


Mein lieber Habatom, Off4:8 erinnert uns doch sehr stark an unseren Lieblingsvers:

Off1:8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der HERR, GOTT, der ist und der war und DER KOMMT, der Allmächtige.

Er ist also in Off4:8 auch noch nicht gekommen. Wir haben gestern enthuellt, dass es sich bei dem "HERRN, GOTT, ... DER KOMMT", um den einzigen GOTT handelt, naemlich den VATER:

1Kor8:6 Wir aber wissen, das es NUR EINEN GOTT GIBT, DEN VATER, ...


Der "Kommende" ist aber immer der Richter, der SOHN JESUS CHRISTUS:

Off22:12 Siehe, ich (= JESUS) komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.

vergl.: Mt 16:27 Denn der Sohn des Menschen WIRD KOMMEN in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.


Frage: Wer kommt denn jetzt genau? Der SOHN (= der Richter der Toten und Lebendigen), der GOTT-VATER (laut 1Kor8:6 der einzige GOTT), oder beide? Kommt der HEILIGE GEIST auch, oder kommt er nicht - oder ist er vielleicht schon da?


Off22:12 Siehe, ich (= JESUS) komme bald - "komme bald": Ja, woher kommt denn JESUS eigendlich bald?

Der SOHN kommt laut Joh3:13 aus dem Himmel. Der Sohn ist laut eigener Aussage (und er luegt nicht) der einzige, der jemals in den Himmel hinaufgestiegen ist und zugleich der einzige, der aus dem Himmel herabgestiegen ist - und sonst niemals jemand anderer:

Joh 3:13 "Und NIEMAND ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist. 

Laut Sprueche30:4 ist aber der VATER zum Himmel hinauf- und wieder herabgestie-gen:

Spr30:4 "Wer ist hinaufgestiegen zum Himmel und herabgefahren? ... Was ist sein Name und WAS IST DER NAME SEINES SOHNES? Weißt du das?


1
Luegt der SOHN hier? Er behauptet ja der EINZIGE zu sein, der jemals in den Himmel hinauf-und wieder herabgestiegen ist - und sonst niemand! Doch laut Spr30:4 ist der VATER auch hinauf- und wieder herabgestiegen ... Wie bekommt man diese beiden Bibelstellen denn zusammen?

2
Wie lautet denn der Name des VATERS, der Name des SOHNES und weil wir gerade dabei sind, der Name des HEILIGEN GEISTES?


Vergiss nie, mein lieber Habatom: Die Offenbarung enthuellt GOTT!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Sa 15. Dez 2018, 16:08

PEDRO1 hat geschrieben:

1
Luegt der SOHN hier? Er behauptet ja der EINZIGE zu sein, der jemals in den Himmel hinauf-und wieder herabgestiegen ist - und sonst niemand! Doch laut Spr30:4 ist der VATER auch hinauf- und wieder herabgestiegen ... Wie bekommt man diese beiden Bibelstellen denn zusammen?

2
Wie lautet denn der Name des VATERS, der Name des SOHNES und weil wir gerade dabei sind, der Name des HEILIGEN GEISTES?


Vergiss nie, mein lieber Habatom: Die Offenbarung enthuellt GOTT!



2Mo 3:14 Gott sprach zu Mose: « Ich bin, der ich bin! »

Jes 44:6 So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

Zef 3:15 Denn der HERR hat die Gerichte von dir abgewendet, er hat deinen Feind weggeräumt! Der HERR, der König Israels, ist in deiner Mitte; du brauchst kein Übel mehr zu fürchten!

Ps 29:10 Der HERR regierte zur Zeit der Sündflut, und der HERR herrscht als König in Ewigkeit.

Joh 19:21 Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der König der Juden, sondern daß jener gesagt habe: Ich bin König der Juden.

Jesus sagte:

Joh 12:45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.

Nun was sagt der Sohn:

Lu 10:22 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater; und wer der Vater ist, weiß niemand als nur der Sohn und wem der Sohn es offenbaren will.

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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » So 16. Dez 2018, 01:58

kingschild hat geschrieben:Jes 44:6 So spricht JAHWE, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

Joh 1:49 "Nathanael antwortete und sprach zu ihm (JESUS): Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!"


kingschild hat geschrieben:Jes 44:6So spricht JAHWE, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR (Jahwe) der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

Rev22:13 Ich (= JESUS) bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. ... Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt ...


kingschild hat geschrieben:Ps 29:10 JAHWE regierte zur Zeit der Sündflut, und der JAHWE herrscht als König in Ewigkeit.

Ps24:8 Wer ist dieser König der Herrlichkeit? JAHWE, stark und mächtig! JAHWE, mächtig im Kampf!

Rev17:14 Diese werden mit dem LAMM Krieg führen, und das LAMM wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind, sind Berufene und Auserwählte und Treue.


kingschild hat geschrieben:2Mo 3:14 Gott (= JAHWE) sprach zu Mose: « Ich bin, der ich bin! »

JAHWE = "Ich bin"

JESUS ist nur die griechische Form des Namens Josua. Das ist leicht nachweisbar, denn im griechischen Grundtext steht in Heb4:8 fuer Josua "JESUS" (Strong G2424).

JOSUA ist nur die Kontraktion von JAHOSUA und damit beinhaltet dieser Name den Namen JAHWE, weil:

"JA" steht fuer "JAHWE"

"HOSUA" heisst "der Erretter"

also:

JAHOSUA = JAHWE der Erretter = JESUS

Vergleiche:

Joh4:42 ... denn wir selbst haben gehört und wissen, dass dieser (= JESUS CHRISTUS) wahrhaftig der Retter der Welt ist.

Jes43:11 Ich, ich bin JAHWE, und außer mir gibt es keinen Retter.






... WEITER IN DER OFFENBARUNG:

Natuerlich mit unserem Lieblingsvers Off1:8, mein lieber Habatom:

Rev1:8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

... der Kommende

Obwohl es sich bei der Offenbarung um Prophetie handelt und es hier um das Zweite Kommen JESUS CHRISTUS geht (der immer der Kommende ist!), lohnt es sich manchmal einen Blick in die Vergangenheit zu werfen - passend zum Thema JAHWE - JESUS. Beim ersten Kommen geschah folgendes:


Luk7:19-23 ... Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und lässt dir sagen: BIST DU DER KOMMENDE, oder sollen wir auf einen anderen warten? ... Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, ...

Jes35:4-7 Sehen werden sie die Herrlichkeit JAHWES ... Sagt zu denen, die ein ängstliches Herz haben: Seid stark, fürchtet euch nicht! Siehe, da ist euer GOTT (= JAHWE), Rache kommt, die Vergeltung Gottes! ER SELBST KOMMT und wird euch retten. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet. Dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, ... Kein Unreiner wird darüber hinziehen,


Die Frage des Johannes war eigendlich:

Bist du GOTT selbst, der kommen soll, so wie es Jesaja geweissagt hat?

Und JESUS antwortete: Meine Freunde, ihr seht doch an den Zeichen hier, dass ich der Kommende bin.


Laut Psalm 2:7 ist allerdings JAHWE der VATER von dem SOHN JESUS CHRISTUS:

Ps2:7 Ich will den Ratschluss JAHWES verkünden; er hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.


1Co 8:2 Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll;


Es lohnt sich, diese Spur GOTTES weiterzuverfolgen (vor allem auch den Engel JAHWES), mein lieber Habatom: "Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden." (Mat7:8)
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mo 17. Dez 2018, 03:07

... SIEHE, ER KOMMT MIT DEN WOLKEN

Heb9:27 "So wurde auch Christus nur einmal geopfert, um die Sünden vieler wegzunehmen. Das zweite Mal wird ER ohne jegliche Beziehung zur Sünde erscheinen, zum Heil derer, die auf ihn harren".


Die Offenbarung wurde nicht für hochgebildete Bibellehrer, Theologen und Geschichtsprofessoren aus Europa oder USA im 20. oder 21. Jhd. geschrieben, sondern für ALLE GLAEUBIGEN DER WELT ZU ALLEN ZEITEN!

Wenn man die Offenbarung mit der Brille einer zukuenftigen Apokalypse als endzeitlichen Fahrplan liest (= Dispensationalismus), wie soll sie denn dann eine Segnung für einen Glaeubigen zu allen Zeiten sein, da sie klar am Anfang und am Ende aussagt, dass JEDER, der dieses Buch liest und bewahrt, glueckselig ist:

O 1,3 "Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest, und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe."

Off22:7 Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!

Wie kann aber ein einfacher Mensch, der die Offenbarung liest, Segen daraus gewinnen koennen, wenn das Buch so entsetzlich schwierig ist und nur eine Apokalypse in der Zukunft mit einer 7-jaehrigen Truebsalzeit beschreibt? Der Segen und das Verstaendnis dieses Buches kann also gar nicht in unerreichbarer Tiefe liegen, sondern muss JEDEM Leser zugaenglich sein. Es muss einen Segen für jeden Leser enthalten und dieser Segen muss auch erreichbar sein, denn sonst ist es ja gar kein Segen. Es muesste ja einer studieren, um sonst eine Segnung aus der Offenbarung zu empfangen.

Die U-Bahn von Mexico City war das erste U-Bahn System weltweit, auf dem jede Haltestelle mit einem individuellen Symbol gekennzeichnet wurde (und eben nicht mit Namen). Der Grund dafuer ist ganz einfach: es gab und gibt dort so viele Analphabeten und man wollte dieser Bevoelkerungsschicht entgegenkommen.

Ein hochstudierter Harvardprofessor wuerde sich in Mexico City nicht mit der U-Bahn fortbewegen koennen, wenn er sich nicht mit den Symbolen der unterschiedlichen U-Bahnstationen auseinandersetzen wuerde. Er wuesste nie, wo er ist und wo er umsteigen muss. Ein "strohdummer analphabetischer" Mexikaner ist in der U-Bahn in Mexico City jedem Harvard Professor haushoch ueberlegen!

Da die Offenbarung für alle Menschen zu allen Zeiten geschrieben wurde, wurde sie groesstenteils auch in einer so symbolischen Sprache wie in der U-Bahn in Mexico City geschrieben, welche alle Jahrhunderte, Kontinente, Kulturen, Lebensumstaende und natuerlichen Sprachen zu ueberbruecken vermag. Bereits ganz kurz nach ihrer Abfassung wurde sie in den sieben Gemeinden Kleinasiens vorgelesen und in ihrer praktischen Bedeutung verstanden. Das hat Paulus über seine Zuhoerer geschrieben:

1 Kor 1:26 "Denn seht, eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; 27 sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, ...

Paulus hat sie mehr oder weniger als Dummkoepfe bezeichnet! Und diese Dummkoepfe von damals haben die Offenbarung verstanden! Sind wir duemmer als diese Dummkoepfe von damals und brauchen studierte Theologen fuer die Auslegung der Offenbarung? Das erinnert sehr stark ans U-Bahnfahren in Mexico City ...

Nachdem die Offenbarung also in diesen sieben Gemeinden vorgelesen wurde, ging sie als das letzte Buch der Bibel um die ganze Welt. In den letzten knapp 2000 Jahren wurde sie dann zu allen Zeiten an allen Orten und in allen Kontinenten von Menschen aller Kulturen, Geschlechter, Hautfarben, Sprachen und Bildungsstufen gehoert und verstanden und sie haben einen Segen davon gehabt. Es waere vollkommen unmoeglich gewesen, von einem Glaeubigen des 4. Jahrhunderts in Europa oder von einem Glaeubigen des 16. Jahrhunderts in Amerika oder Asien zu verlangen, dass er Einzelheiten der politischen und geschichtlichen Geschehnisse des 20. und 21. Jahrhunderts in Europa verstehen sollte. Schon hier sieht man, dass der Ansatz der Auslegung des Dispensationalismus (endzeitlicher Fahrplan), ein vollkommener ***** ist. Die Wurzel des Baumes ist faul!

Wie haette solch ein Mensch des 16. Jahrhunderts sich ueberhaupt für diese Dinge interessieren koennen? Wie haette er einen Segen aus dem Buch empfangen koennen? Diese oftmals verfolgten und leidenden Glaeubigen frueherer Jahrhunderte brauchten Hoffnung, Trost und Ermunterung für ihr eigenes schwieriges Leben, in ihren eigenen notvollen und gefaehrlichen Umstaenden. Sie hatten beim besten Willen keine Zeit, ueber das Leben ihrer Geschwister in kommenden Jahrhunderten zu philosophieren.

Die Offenbarung ist "verwurzelt" in der gesamten Bibel, in ihrer Symbolik vor allem im Alten Testament. Daher muss in Uebereinstimmung mit der gesamten Bibel ausgelegt werden. Diese Zusammenhaenge sind fuer JEDEN Bibelleser erkennbar. Allerdings hat das NT bei der Auslegung der Offenbarung Vorrang, da das NT nicht nur als Endoffenbarung Gottes uns Menschen gegeben wurde, sondern auch als die von Gott legitimierte Auslegung des Alten Testaments ist!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Jimmy » Mo 17. Dez 2018, 14:48

PEDRO1 hat geschrieben:Luegt der SOHN hier? Er behauptet ja der EINZIGE zu sein, der jemals in den Himmel hinauf-und wieder herabgestiegen ist - und sonst niemand! Doch laut Spr30:4 ist der VATER auch hinauf- und wieder herabgestiegen ... Wie bekommt man diese beiden Bibelstellen denn zusammen?


Wie bekommt man denn diese beiden Bibelstellen zusammen, PEDRO1?


PEDRO1 hat geschrieben:Wie lautet denn der Name des VATERS, der Name des SOHNES und weil wir gerade dabei sind, der Name des HEILIGEN GEISTES?


Kannst du auch diese Frage beantworten und zeigen, wo der Name des Heiligen Geistes in der Bibel steht?

Ich habe noch nie etwas in so einer Form gelesen, was du da schreibst. Und ich glaube nicht, das ich da der Einzige bin ...
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Mo 17. Dez 2018, 15:39

PEDRO1 hat geschrieben:

Die Offenbarung wurde nicht für hochgebildete Bibellehrer, Theologen und Geschichtsprofessoren aus Europa oder USA im 20. oder 21. Jhd. geschrieben, sondern für ALLE GLAEUBIGEN DER WELT ZU ALLEN ZEITEN!

Wenn man die Offenbarung mit der Brille einer zukuenftigen Apokalypse als endzeitlichen Fahrplan liest (= Dispensationalismus), wie soll sie denn dann eine Segnung für einen Glaeubigen zu allen Zeiten sein, da sie klar am Anfang und am Ende aussagt, dass JEDER, der dieses Buch liest und bewahrt, glueckselig ist:

O 1,3 "Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest, und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe."

Off22:7 Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!

Wie kann aber ein einfacher Mensch, der die Offenbarung liest, Segen daraus gewinnen koennen, wenn das Buch so entsetzlich schwierig ist und nur eine Apokalypse in der Zukunft mit einer 7-jaehrigen Truebsalzeit beschreibt?


Hallo Pedro1

Du fängst gut an, in dem Du sagst für wenn das Buch geschrieben ist. Dann aber willst Du wieder als einer für den ja das Buch anscheinend nicht geschrieben ist, erklären wie die es zu lesen und verstehen haben, für die es geschrieben ist. Das heisst nach einem guten Start mit einer Wahrheit, folgt als nächstens eine grosse Lüge.

Aus diesem Buch kann jeder Gläubige der es liest, sehr viel Segen heraus nehmen, nicht weil er vielleicht alles jetzt und heute entschlüsseln kann, was verschlüsselt ist, sondern ganz einfach wenn er sieht was eben der Gläubige am Ende dieser Zeiten bewahren muss und das sehr grosse Gefahren und Versuchungen auf Ihn zukommen werden, wo er angeleitet wird ganz nah bei Gott zu bleiben um unbeschadet durch die Zeit zu kommen.

Du vertrittst also auch bei deiner zweiten Aussage, eine zweite grosse Lüge, weil du sagst jeder des es liest. Nein jeder Gläubige der es liest, die Welt versteht von diesem Buch noch weniger, als von dem was sonst in der Bibel steht.

Da Gott Stück für Stück enschlüsselt, ist es aber sehr wohl auch ein genauer Fahrplan über das Ende der Zeit. Selbst wenn man die Umrisse betrachtet, kann man sich in etwa gut vorstellen, was kommen wird und wie es kommen muss. Die Nachfolger Christi haben ja nicht nur diese Offenbarung über die Endzeit bekommen, sondern auch noch offenbarungen von anderen Propheten und von Jesus über diese Zeit. Jeder weiss daher so ungefähr, wie das Puzzle am Ende aussehen wird, auch wenn er noch nicht jedes Puzzle Teil ganz zusammengefügt hat oder das ganze Bild vollkommen mit allen Details erkennen kann.

Er weiss aber sehr wohl das passt und das passt nicht, weil er Stück für Stück, eines nach dem anderen zusammenfügen kann mit Gottes Hilfe und Segen.

Alles zusammen heisst es: Bleibt fest in mir, kehrt ab von aller Ungerechtigkeit, Grosse Verfolgung wird euch deswegen widerfahren, die Belohnung am Ende wird grösser sein.

Dann gibt sie aber auch die Merkmale Preis, über den der Verfolgen wird und mit was für Lügen der auftreten wird und wer sich alles daran beteiligen wird.

Ein Lüge ist z.b. das es kein Fahrplan sei der genau ist und den man genau beachten sollte. Erkennt man schon nur diese eine Lüge Pedro1, hat man schon einen grossen Segen aus der Offenbarung für sich und seine Zukunft heraus nehmen können. Die zweite habe ich Dir ja schon aufgezeigt.

Wie aber gesagt, das ist vielleicht ein Puzzle Teil aber ein sehr wichtiges, das erkennen des ganzen Bildes reicht wenn wir so die festen Fixpunkte mal erkennen und vorallem erkennen, wenn diese dann eintreten ach ja, davon bin ich ja von Gott schon ausführlich informiert worden, das ich mich davor hüten soll.

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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mo 17. Dez 2018, 23:50

Jimmy hat geschrieben:
Wie bekommt man denn diese beiden Bibelstellen zusammen, PEDRO1?

Mein lieber Jimmy, du bist auf dem richtigen Weg:

De 4:29 ... Und du wirst den HERRN, deinen GOTT finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.

Bleibe im Wort GOTTES, Jimmy, und lass dich NICHT von den ganzen Christen, ihren Lehren und leeren Philosophien taeuschen, "die den HERRN nicht suchen und nicht nach ihm fragen" (Zep1:6).


Also zu deiner Frage:

Der SOHN kommt laut Joh3:13 aus dem Himmel. Der Sohn ist laut eigener Aussage (und er luegt nicht) der einzige, der jemals in den Himmel hinaufgestiegen ist und zugleich der einzige, der aus dem Himmel herabgestiegen ist - und sonst niemals jemand anderer:

Joh 3:13 "Und NIEMAND ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist.

Laut Sprueche30:4 ist aber der VATER zum Himmel hinauf- und wieder herabgestie-gen:

Spr30:4 "Wer ist hinaufgestiegen zum Himmel und herabgefahren? ... Was ist sein Name und WAS IST DER NAME SEINES SOHNES? Weißt du das?

Luegt der SOHN hier? Er behauptet ja der EINZIGE zu sein, der jemals in den Himmel hinauf-und wieder herabgestiegen ist - und sonst niemand! ... Wie bekommt man diese beiden Bibelstellen denn zusammen?


Wir lassen Paulus deine Frage beantworten:

Eph4:10 Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.

"Ist derselbe" kann alternativ auch mit "Er selbst" uebersetzt werden. Wirds jetzt klarer?


Die zweite Frage, wie der Name des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes lautet beantworte ich dir morgen.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Di 18. Dez 2018, 00:54

kingschild hat geschrieben:Das heisst nach einem guten Start mit einer Wahrheit, folgt als nächstens eine grosse Lüge. ... Du vertrittst also auch bei deiner zweiten Aussage, eine zweite grosse Lüge, ... Ein Lüge ist z.b. das es kein Fahrplan sei der genau ist und den man genau beachten sollte. Erkennt man schon nur diese eine Lüge Pedro1,

Ga1:20 Was ich euch schreibe, ist die Wahrheit - das erkläre ich hiermit vor Gott, dass ich nicht lüge.

Gamaliel, der Lehrer von Paulus, gab den Juden einen weisen Rat, den er sicherlich auch dir geben wuerde:

Apg5:38-39 Und jetzt sage ich euch: Lasst ab von diesen Menschen und lasst sie laufen! Denn wenn dieser Rat oder dieses Werk aus Menschen ist, so wird es zugrunde gehen; wenn es aber aus Gott ist, so werdet ihr sie nicht zugrunde richten können; damit ihr nicht gar als solche befunden werdet, die gegen Gott streiten.


Mt 5:11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.



kingschild hat geschrieben:... Erkennt man schon nur diese eine Lüge Pedro1

1Co 8:2 Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll;



kingschild hat geschrieben:Da Gott Stück für Stück enschlüsselt, ist es aber sehr wohl auch ein genauer Fahrplan über das Ende der Zeit. Selbst wenn man die Umrisse betrachtet, kann man sich in etwa gut vorstellen, was kommen wird und wie es kommen muss. ... Ein Lüge ist z.b. das es kein Fahrplan sei der genau ist ... Erkennt man schon nur diese eine Lüge Pedro1,

2Co 11:31 Der Gott und Vater des Herrn Jesus, der gepriesen ist in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge.

Die Offenbarung, mein lieber kingschild, hat einen zyklischen Aufbau, aehnlich dem ersten Johannesbrief. Diese Abfolge kann man mit einer Spirale vergleichen, wobei die Ereignisse einem Ziel zustreben. Das Endziel ist einerseits das Endgericht, d.h. dass alle Menschen für ihr Handeln vor Gott Verantwortung ablegen muessen, und vor allem die neue Schoepfung.

Gott zeigt Johannes einerseits in Offenbarungen Katastrophen, die sich auf dieser Erde abspielen; andererseits schaut er immer wieder die Herrlichkeit und den
Lob um den Thron Gottes, des Lammes (= Jesus Christus) und den Erloesten. Diese
Visionen haben bereits das Endgericht und die neue Schoepfung im Visier. Abwechselnd oeffnet sich Johannes der Himmel, und dann schaut er wieder die
Gerichte Gottes, die jedes Mal einen anderen Aspekt aufzeigen (z.B. Off6,12:17;
11,15:19; 16,16:21; 18,20:24; 20,7:15).

Die Gerichte sind kein Endzeitfahrplan, sie wiederholen sich vielmehr in aehnlicher Weise im Lauf der Jahrhunderte und spitzen sich gegen das Ende der Welt immer mehr zu! Die Visionen sind nicht chronologisch aneinander gereiht.

Eine Falschprophetie entsteht dann, wenn man aus der Offenbarung einen „Endzeitfahrplan“ macht (= Dispensationalismus)! Bei einer chronologischen Auslegung faellt man einer falschen Prophetie anheim.

Vergleicht man z.B. die drei Siebenerreihen der Siegel-, Posaunen- und Schalen-gerichte (Off6,1:8,1; 8,7:9,21; 16,2:21) entdeckt man, dass sie in aehnlicher Folge
beschrieben werden. Die Zerstoerungen nehmen jedoch immer groeßere Ausmasse an, d.h. sie haben einen progressiven Charakter.

Es gibt zudem mehrmals proleptische Ausdruecke oder ganze proleptische Abschnitte (proleptisch = vorausschauend). Ein zentraler proleptischer Abschnitt innerhalb der Gerichte ist z.B. der Text der großen Menschenmenge im Kap. 7, die bereits den Trost erfahren darf, der im Rahmen der neuen Schoepfung in den Kapiteln 21 und 22 ausfuehrlicher beschrieben wird.

Die ganze Offenbarung ist wiegesagt nicht strikt chronologisch. Es wird z.B. in Kapitel 12 – nachdem in den vorigen Kapiteln bereits die endzeitlichen Siegel- und Posaunengerichte prophezeit wurden – die Geburt des Messias (Off12:5) und die darauffolgende Entwicklung beschrieben.

Das ist nicht der einzige zeitliche Bruch in der Offenbarung. Das Endgericht wird z.B. auch im Laufe des Buches mehrmals erwaehnt, obwohl es danach jeweils mit Ereignissen vor dem eigentlichen Ende fortfaehrt usw. usw.

Schauen wir uns z.B. kurz die sehr offensichtlichen Parallelen zwischen Offenbarung 12 und 20 an:

1.
Himmlischer Schauplatz (12:7) - Himmlischer Schauplatz (20:1)

2.
Kampf des Engels Michaels und anderer gegen Satan und sein Heer (12:7-8) - Der Engel bindet Satan (20:2)

3.
Satan wird auf die Erde geworfen (12:9) - Satan wird in den Abgrund geworfen (20:3)

4.
Der Drache, die Schlange, die den Erdkreis verführt (12:9) - Der Drache, die Schlange, die die Nationen verführt (20:2-3.7-8)

5.
Der Satan hat Wut und nur eine „kurze Zeit“ (12:12) - Der Satan wird für „kurze Zeit“ freigelassen (20:3)

6.
Der Fall Satans führt zur Herrschaft Christi mit seinen Heiligen (12:10-11) - Der Fall Satans führt zur Herrschaft Christi (20:4)

7.
Die Mitherrschaft der Heiligen ist mit ihrem Überwinden „wegen des Wortes ihres Zeugnisses“ „bis zum Tod“ verbunden (12:11) - Die Mitherrschaft der Heiligen ist damit verbunden, dass sie „um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren“ (20:4)

Demnach folgt Off20:1-7 auch nicht zeitlich auf Off19 ...

Die Offenbarung ist nicht so kompliziert und so schwer verstaendlich, mein lieber kingschild! Jeder "Vollidiot" kann sowohl die Offenbarung verstehen als auch einen persoenlichen Segen daraus ziehen - wenn, ja wenn er euch nicht zuhoert, denn ihr "verdreht die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN der Heerscharen, unseres Gottes."(Jer23:36)!!!


Joh 8:55 ... und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, SO WÜRDE ICH EUCH GLEICH SEIN: EIN LÜGNER. Aber ich kenne ihn, und ich bewahre sein Wort.

1Jo 2:4 ... Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit.


1Jo 3:1 ... Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.


1.Joh2:27 „... und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch seine Salbung alles lehrt, so ist's wahr und ist KEINE LÜGE,


Sei Herzlichst gesegnet im Namen des HERRN JESUS CHRISTUS, mein lieber kingschild.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Di 18. Dez 2018, 14:35

PEDRO1 hat geschrieben:
Die Offenbarung ist nicht so kompliziert und so schwer verstaendlich, mein lieber kingschild! Jeder "Vollidiot" kann sowohl die Offenbarung verstehen als auch einen persoenlichen Segen daraus ziehen - wenn, ja wenn er euch nicht zuhoert, denn ihr "verdreht die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN der Heerscharen, unseres Gottes."(Jer23:36)!!!


Also mit Bibelversen um Dich werfen und jonglieren, darin bist Du wirklich ein Meister. Das Du Dich aber zuweilen gleich mit deinem eigenen Katalog von geposteten Bibelstellen, gleich selber widerlegst, dafür legen deine Texte hier Zeugnis ab.

Ich denke schon nur an den anderen Thread über den freien Willen und diesen Text hier. Einmal behauptest Du es gibt keinen freien Willen, dann sagst Du jeder "Vollidiot" könne den Segen gleich selbst aus dem Wort hinaus ziehen und nimmst damit noch eines der Bücher welches nicht für "jeden" geschrieben ist, als Beispiel.

Schon nur das Du schreibst "Jeder" zeigt auf, wie viel du verstanden hast. Da kannst Du noch 1000 Stellen aus der Bibel darunter posten das du verstanden hast. Deine Texte zeugen von deinem Herrn und seiner Frucht.

God bless
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Di 18. Dez 2018, 21:36

Jimmy hat geschrieben:Kannst du auch diese Frage beantworten und zeigen, wo der Name des Heiligen Geistes in der Bibel steht?

Wie lautet der Name des VATERS, der Name des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES?

Der Taufbefehl von JESUS nach seiner Auferstehung lautet:

Mat 28:19 "So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen (=Einzahl!) des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes"

Unbegreiflicherweise wurde aus diesen Worten eine Taufformel konstruiert. In Matth. 28:19 liegt jedoch kein (!) formelhafter und verbindlicher Wortlaut vor (sozusagen eine dogmatisierte vorformulierte Wortschablone wie z.B. "Im Namen des Volkes"). Bei "tauft sie auf den Namen" steht "Namen" in der Einzahl und nicht im Plural! Es wurde im NT nicht ein einziges Mal mit dieser "Taufformel" getauft! Dieser Name des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes wird von den Aposteln MEHRMALS als JESUS CHRISTUS identifiziert. (z.B.: Apg2:38; 8:16; 10:48; 19:5; Rom6:3; Gal3:27).

Apg 2:38 "Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden;"

Haben die Aposteln diesen Namen des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES richtig identifiziert? Oder war Petrus zu bloed oder einfach zu vergesslich, sich ueber 2 Wochen den Aussendungsbefehl des HERRN JESUS CHRISTUS zu merken oder hat er den Taufbefehl korrekt ausgefuehrt? Haben alle anderen Aposteln auch falsch getauft?


Beweisfuehrung ueber die Schrift:


NAME DES SOHNES:

In Luk10:17 lesen wir, dass die siebzig vom HERRN ausgesandten Juenger zurückkehrten und voller Freude berichteten:

Luk10:17 „Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen.

Dabei ist klar, dass diese Maenner die Kraft des Namens JESUS erlebt und gemeint haben.

Bei den Worten des HERRN in Mat18:20 ist auch klar, dass es sich dabei um den Namen JESUS handelt, auch wenn er nicht ausgesprochen wurde.:

Mat 18:20 „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.”

In Luk 24:47 steht, dass in Seinem Namen Busse zur Vergebung der Suenden gepredigt werden soll:

Luk24:47 und in seinem Namen soll Buße und Vergebung der Sünden verkündigt werden unter allen Völkern, beginnend in Jerusalem.

Und in Joh. 2:23 steht, dass viele an Seinen Namen glaubten:

Joh2:23 Als er aber am Passahfest in Jerusalem war, glaubten viele an seinen Namen, weil sie seine Zeichen sahen, die er tat.

Bei allen solchen Bibelstellen weiss jeder, welcher Name gemeint, naemlich der Name JESUS CHRISTUS.

Nur bei Matthäus 28:19 nicht. Das ist doch sonderbar. Darueber sollte ernsthaft mal nachgedacht werden.

Damit ist der Name des Sohnes klar als JESUS CHRISTUS identifiziert.


NAME DES VATERS

Der HERR lehrte uns beten:

Mat6:9 „Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme;”

Millionen sprechen dieses Gebet, ohne sich zu fragen, welches denn der heilige Name des VATERS ist, der geheiligt werden soll.

In Johannes 12:28 sprach der Sohn:

Joh12:28 „Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und werde ihn auch wiederum verherrlichen.”

Welcher Name ist damit gemeint? Wie heisst GOTT, der Seinen Namen noch einmal verherrlichen moechte? Es gibt doch nur einen Namen, durch den wir uns GOTT nahen koennen und das ist Sein eigener Name!

Im hohepriesterlichen Gebet sagte der Sohn mit Bezug auf den Vater:

Joh17:6 „Ich habe deinen Namen geoffenbart den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast.....”

Ist denn hier von einem alttestamentlichen Namen wie z.B JAHWE die Rede? Gewiss nicht. Wer aufmerksam die Bibel gelesen hat, dem wird auffallen, dass der Name des VATERS denen geoffenbart wird, die Ihm als Soehne und Toechter angehoeren. Sie sind von GOTT erkannt worden, und sie wiederum erkennen GOTT.

Nun wird die Sache auf einen Nenner gebracht:

Joh17:11 „Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast....”

Deutlicher kann es nicht gesagt werden: Der Name des Sohnes ist zugleich der Name des Vaters.

In Vers 26 gab Er die Verheissung:

Joh17:26 „Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun.....”

Den Juden sagte er damals:

Joh5:43 „ICH BIN IM NAMEN MEINES VATERS GEKOMMEN, und ihr nehmet mich nicht auf.....”

Der Vater hat sich im Sohn geoffenbart und uns Seinen Namen kundgetan! Wie aber lautet nun Sein Name?

Der Name des Vaters ist natuerlich auch JESUS CHRISTUS.


NAME DES HEILIGEN GEISTES

Die Bibel erklaert in Joh14:26 explizit, dass der HEILIGE GEIST in dem Namen JESUS auf die Erde kommt:

Joh14:26 „Der Sachwalter aber, der HEILIGE GEIST, welchen der VATER senden wird IN MEINEM NAMEN (d.h. JESUS CHRISTUS), jener wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.”

Durch das eben Dargelegte loest sich das Raetsel von Mat28:19 und muendet in dem Namen des HERRN JESUS CHRISTUS.

Der Name des HEILIGEN GEISTES ist also auch JESUS CHRISTUS.


Da es laut Eph4 nur eine einzige Taufe gibt, ist also entweder die Taufe auf den Namen (Einzahl!) „des Vaters, des Sohnes oder des Heiligen Geistes“ oder die Taufe auf den Namen „JESUS CHRISTUS“ falsch und UNGUELTIG!

Eph 4:5 Ein Herr, ein Glaube, EINE TAUFE,

Nach dieser Beweisführung hier ist klar, warum die Apostel in Apostelgeschichte ca. 10 mal auf den Namen „JESUS CHRISTUS“ getauft haben und nicht mit der „Taufformel“, denn der Name (Einzahl!) des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES ist nun mal JESUS CHRISTUS. Der Taufbefehl Mat28:19 wurde also von den Aposteln korrekt ausgefuehrt. Daher steht auch klar geschrieben:

Apg4:12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name (als eben JESUS CHRISTUS) unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!

Wo bleibt da jetzt die Dreieinigkeitslehre?

Lass dich NICHT von den Christen und ihren (Irr)Lehren (wie z.B. eben der Dreieinigkeitslehre, Dispensationalismus usw.) leiten und verwirren, mein lieber Jimmy. Gleiche alles mit der Bibel ab. Das ist nicht so schwer. Glaube ihnen Nichts! Gar Nichts! Das ist nur BlaBlaBla ohne Substanz dahinter. Sie kennen ja noch nicht mal ihre eigene Taufe! Sie machen alles kompliziert! 2000 Jahre Kirchengeschichte, Tradition, "Maenner GOTTES", Lehren usw. gehoeren dahin, wo sie hingehoeren: Naemlich in den M...eimer!!! *****

JESUS hat ueber sie folgendes gesagt:

Mt 15:14 Lasst euch nicht einschüchtern! Sie wollen Blinde führen, sind aber selbst blind. Wenn nun ein Blinder einen anderen Blinden führen will, werden beide in die Grube fallen!«

Sei Herzlichst gesegnet im Namen des HERRN JESUS CHRISTUS, mein lieber Jimmy.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Columba » Di 18. Dez 2018, 23:01

Hallo PEDRO1

Dein ständiges Hinweisen auf Namen als Einzahl zeigt, dass Dein "Beweis" leider fragwürdig ist. Das Wort Namen hat zwei Bedeutungen im Deutschen: 1. Kennzeichnung eines Einzelwesens oder einer Sache, die 2. Wort, das das auch eine Gattung meint. Beide Bedeutungen können in Einzahl stehen, die obwohl bei Bedeutung 2 eine Mehrzahl dahintersteckt. Der Beweis ist also via deutscher Sprache auf Deine Art nicht zu erbringen.

Grüsse Columba
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Columba » Di 18. Dez 2018, 23:03

Nachtrag

Siehe Duden für die Bedeutungen vom Wort Namen
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mi 19. Dez 2018, 00:45

Columba hat geschrieben:Dein ständiges Hinweisen auf Namen als Einzahl zeigt, dass Dein "Beweis" leider fragwürdig ist. ... Siehe Duden für die Bedeutungen vom Wort Namen

Lieber Columba, vielen Dank fuer deinen Hinweis. Vielen Dank dafuer. Siehe jedes Physikbuch, dass man nicht auf dem Wasser gehen kann ...


Columba hat geschrieben:Der Beweis ist also via deutscher Sprache auf Deine Art nicht zu erbringen.

Der Beweis, dass JESUS auf dem Wasser gegangen ist, kann also nicht mit einem Physikbuch erbracht werden.

Meine Beweisfuehrung wurde aus der Bibel erbracht. Dann fuehre auch den Gegenbeweis AUS DER BIBEL und nicht aus dem Duden!


Aber die Bibel lest ihr anscheinend nicht, sondern nur im Duden ...

Ihr praktiziert genau das, was ihr uns Nichtchristen vorwerft!

Ihr Christen koennt nichts anderes als verwirren, verwirren und nochmals verwirren! Nach jetzt genau 4 Jahren Bibellesen kann ich auch eindeutig sagen, dass ihr Christen in eurem Unglauben sterben werdet, wenn die Bibel GOTTES Wort ist. Denn ihr glaubt einfach nicht das, was in der Bibel steht. Ihr glaubt nicht mal das, was JESUS sagt! Hier einige Beispiele (habe ca. 50-70 gesammelt):

Die Bibel sagt .... Bibeltreue Christen antworten:

1. JESUS sagt, dass man getauft sein muss, um gerettet zu werden:

Mar16:16 Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.

Was antworten "bibeltreue Christen" unserem Herrn JESUS: Das steht so nicht wirklich in der Bibel, das ist falsch JESUS, denn: man muss NICHT getauft sein um gerettet zu werden.


2. Paulus sagt, nur Taeter des Gesetzes (= Menschen, die das Gesetz befolgen!) werden gerechtfertigt werden (in der Zukunft!):

Rom2:13 - es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.

Was antworten "bibeltreue Christen" Paulus: Das stimmt so nicht lieber Paulus, wir wissen es besser: Wir werden nicht in der Zukunft als Taeter des Gesetzes gerechtfertigt werden, sondern wir sind "Allein aus Glauben" am Anfang unseres Glaubenslebens gerechtfertigt worden, OHNE Taeter des Gesetzes zu sein. Da irrst du sehr Paulus! Druecke dich bitte besser aus Paulus!


3. Johannes sagte, Gebote halten / befolgen ist fuer ein Kind GOTTES nicht schwer:

1Jo 5:3 Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Was antworten "bibeltreue Christen" Johannes: Das stimmt so nicht lieber Johannes, wir wissen es besser: Die Gebote sind sehr schwer und niemand kann sie halten und unser Vorbild Luther hat 1520 gesagt: "der Christenmensch ist frei und entbunden ist allen Geboten und Gesetzen". Das ist die christl. Freiheit." Also komm du uns ja nicht mit Geboten lieber Johannes, wir sind nicht unter Gesetz!


4. Johannes und Paulus sagen, der VATER ist der alleinige GOTT:

Joh17:3 so ist doch für uns EIN GOTT, DER VATER von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und Ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

1Kor8:6 NL Wir aber wissen, DASS ES NUR EINEN GOTT GIBT, DEN VATER, ...


"Bibeltreue Christen" antworten: Wir wissen es besser, Johannes! GOTT ist eine Dreieinigkeit (Trinitaet): 3 Personen und Ein GOTT! Der Vater ist nicht der alleinige GOTT! GOTT ist der VATER, der SOHN und der HEILIGE GEIST!


5. Paulus sagt der HERR JESUS CHRISTUS ist der "Erstgeborene aller Schoepfung":

Kol1:3+15 ... unseres Herrn Jesus Christus, ... Er (= Der Herr Jesus Christus) ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.

"Bibeltreue Christen" antworten: Das stimmt so nicht Paulus! Der HERR JESUS CHRISTUS ist der "ewige GOTT SOHN" ohne Anfang und Ende! Du hast einfach keinen Plan Paulus ...


6. Die Bibel sagt, niemand hat sein Schicksal selber in der Hand:

Jer10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg führt.

Bibeltreue Christen antworten: Das stimmt so nicht. Jeremia. Jeder hat sein Schicksal durch eine freie Entscheidung fuer JESUS CHRISTUS selber in der eigenen Hand, da irrst du dich sehr!


Treffend steht in der Bibel folgendes ueber euch Christen:

Apg7:51 Ihr seid wirklich unbelehrbar!« ... »Ihr habt eure Ohren für Gottes Botschaft verschlossen, und auch euer Herz gehört ihm nicht. Könnt ihr nicht endlich aufhören, euch dem Heiligen Geist zu widersetzen? ...


Vom HEILIGEN GEIST seid ihr sicher nicht geleitet! Ihr wirkt auf Aussenstehende laecherlich und wie eine Farce! Christen und Bibel passt einfach nicht zusammen - es fehlt euch an jeglichem Bibelverstaendnis! Ihr versperrt den Weg in GOTTES Reich! Wer euch Christen folgt, folgt euch - ohne den geringsten Zweifel - ins Verderben!

Also : Ganz, Ganz toll gemacht mein lieber Columba ... hat er als Christ aus dem Duden die Ausfuehrung eines Nichtchristen und Hobbybibellesers zur Taufe aus der Heiligen Schrift widerlegt. Ganz, Ganz toll gemacht ... Ganz toll... Damit kannst du Christen und Menschen beeindrucken, aber nicht GOTT! Beschwere dich nie wieder ueber einen Atheisten, der die Richtigkeit der Bibel aufgrund der Evolutionslehre anzweifelt!!! Nie wieder - weil du machst es genauso! Und komme auch niemals irgend jemanden mit Glauben - denn du hast keinen - ausser den an den Duden!


Weisst du, warum kein Christ in der Kraft GOTTES kommt und seine Botschaft von GOTT mit Zeichen und Wundern bestaetigt wird, wie z.B. bei Paulus und Barnabas?

Ganz einfach: Ihr habt GOTT nicht! Ihr bastelt euch jeder euren eigenen JESUS! Die Wahrheit versucht ihr sogar mit Duden zu widerlegen! Ein Christ ist nichts anderes als ein Unglaeubiger, der darauf besteht und hartnaeckig darauf "beharrt", glaeubig zu sein. Der wahre GOTT wird eure Irrlehren sicher nicht mit Zeichen und Wundern bestaetigen! Ganz sicher nicht!

Aber redet euch nur weiter ein, dass ihr schooon laengst gerechtfertigte Kinder Gottes seid und alle anderen verloren, wenn sie sich nicht fuer euren selbstgebastelten JESUS aus eigenem Willen frei entscheiden. Nochmals: Wer euch und euren Ratschlaegen folgt, folgt euch ins ewige Verderben ...

Ich mag euren Christus. Ich mag nur eure Christen nicht.
Eure Christen sind ganz anders als euer Christus - Mahatma Gandhi


Sei Herzlich gesegnet im Namen des HERRN JESUS CHRISTUS, lieber Columba.
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Mi 19. Dez 2018, 01:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Gnu » Mi 19. Dez 2018, 01:47

Hier kurz mein Zeugnis:

Ich wurde als Baby in irgendeiner reformierten Landeskirche der Schweiz getauft, ich wurde als Jüngling in der reformierten Landeskirche Amriswil konfirmiert. Nach einem weiteren Jahr Religionsunterricht an der Kantonsschule Frauenfeld hatte ich von dem dortigen Pfarrer, der den Unterricht gab, so die Schnauze voll, dass ich mich für den Atheismus entschied, allerdings ohne die Konsequenz des Kirchenaustritts. Ich spielte einfach schön fromm und ging an Hochzeiten und Beerdigungen von Verwandten und Freunden, unter anderem auch die Beerdigung meines Vaters. Bald darauf interessierte ich mich für die Dinge der unsichtbaren Welt und nach einem Ausflug in die Welt des Hinduismus kehrte ich zu einer persönlichen Bekehrung zu Jesus Christus um, ging dann kurze Zeit in die Predigten der reformierten Landeskirche Cham, dort auch in einen Hauskreis, bald auch in eine freie evangelische Gemeinde, dann liess ich mich noch einmal taufen durch untertauchen. Die Taufe fand am 12. 12. 1982 statt. Die Taufformel weiss ich nicht mehr, ob da auf oder in den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes oder auf oder in den Namen Jesus Christus getauft wurde. Bald darauf trat ich aus der reformierten Landeskirche aus und ging dann hintereinander in mehrere freievangelische Gemeinden. Zuletzt trat ich aus dem EGW Münchenbuchsee aus und bin heute in keiner Gemeinde mehr eingeschriebenes Mitglied. Ich glaube an Jesus Christus und den Vater Jesu Christi und den Heiligen Geist und die sieben Geister Jahwes und die unvollständige Bibel, somit an die Elfeinigkeit. Mit mir wären es dann zwölf, aber ich bin nichts, kann nichts, habe nichts und tauge nichts. Als zwölftes kommt deshalb noch die flache Erde dazu.
:comeon:
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Columba » Mi 19. Dez 2018, 03:44

PEDRO1 hat geschrieben:
Meine Beweisfuehrung wurde aus der Bibel erbracht.


Nein, auch mit noch so vielen Bibelzitaten ist der Beweis nicht aus der Bibel erbracht, wenn man z. B. der Sprache nicht mächtig ist. Es geht nicht um Physik - Du lenkst damit ab - sondern um ein sprachliches Problem, auf das ich Dich aufmerksam gemacht habe. Dieses ist aber Anfang und Grundlage Deiner Beweisführung, die somit auf wackeligen Füssen steht.

Grüsse Columba
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mi 19. Dez 2018, 04:22

Columba hat geschrieben:Nein, auch mit noch so vielen Bibelzitaten ist der Beweis nicht aus der Bibel erbracht, wenn man z. B. der Sprache nicht mächtig ist.

Mein lieber Columba, das habe ich ganz uebersehen, dass das, was da in der Bibel geschrieben steht, eigendlich gar nicht so drinnen steht! Das ist ja ganz anders. "Name" bedeutet naemlich nicht "Name". Sondern etwas ganz anderes! "Name" in der Einzahl ist ein hochkomplizierter Ausdruck! Das kann eben ein normaler Mensch nicht verstehen, es sei denn, er studiert Sprachwissenschaften und ist dann der Sprache maechtig! Alles klar! Logisch!

Warum beweist du (als Christ!) nicht einfach das Gegenteil aus der Bibel?


Columba hat geschrieben:Es geht nicht um Physik - Du lenkst damit ab -


Natuerlich nicht, mein lieber Columba. Natuerlich nicht ... natuerlich nicht ... Das kann man gaaaar nicht vergleichen ... aber gaaaar nicht ...


Sei Herzlich gesegnet im Namen des HERRN JESUS CHRISTUS, mein lieber Columba.
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Mi 19. Dez 2018, 05:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mi 19. Dez 2018, 05:00

Kennt ihr das Märchen von Rumpelstielzchen?


Einen Namen, den keiner kennt - als nur derjenige, der diesem Namen zugesprochen wird....


Den Gott ihm gibt. Etwas sehr wertvolles und schönes.

Wenn wir uns denn nicht in unserer Person in Jesus Christus wiederfinden...

Dann drehen wir uns manchmal über und um Personen, die wir letztendlich nicht mehr einordnen können... die uns alles entgegen werfen , wo wir dann sagen müssen...

das wir uns selbst verloren haben..


10 Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.

11 Ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!

12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mi 19. Dez 2018, 05:10

Wir schauen nun weiter mit unserem Blick in das 4. Fenster --passend in der Adventszeit, wo schon drei Türen/Lichter geöffnet wurden/brennen...


uns vorbereiten auf die Ankunft des Herrn.. uns ein Fundament legen wollen und geben tun, zu sehen, was dann kommt....was zuvor war..... was gegenwärtig ist...


--- gegenwärtig hustet zur Zeit nur meine Frau ein wenig... aber das legt sich wieder...


:D


Kapitel 4 der Offenbarung eröffnet Johannes einen Blick auf die Fundamente seines Glaubens an Gott. Auf einer neuen Grundfläche /Plattform wird hier in diesem Kapitel nicht mehr die Erde als Blickrichtung geführt - die Erde in ihrer zuvor beschriebenen Lage aus dem was Jesus Christus - was Gott selbst - in Kapitel 1 über sich zu sagen weiß, was er den Gemeinden auf Erden in Kapitel 2 und 3 zu sagen weiß, und was er hier selbst dann in Vollendung der vorigen Kapitel sehen kann.


Als für mich selbst in jüngeren Jahren Gott sich mir offenbart hatte, hatte ich auch einmal einen Traum.

Ich sah mich in einer Kirche sitzen als Feuer über diese Kirche hereinbrach und ein "Höllenengel" mit nahm in die Tiefe zu fahren...

Ich sagte stopp - ich gehöre hier eigentlich gar nicht hin...

Daraufhin befand ich mich in diesem Traum auf einer gewundenen Leiter stehen - die Richtung Himmel verlief - mitten in Wolken in einer Reihe stehen...vor mir viele andere Personen .. die sich hier mittlerweile stauten... sodass ich warten musste....

Anstand...


In Offenbarung nun wird uns im 1. Vers etwas ähnliches berichtet...:

1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.


Wer steigt nun hinauf?

Steigt hier noch jemand hinab?
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Jimmy » Mi 19. Dez 2018, 11:58

PEDRO1 hat geschrieben: Jimmy hat geschrieben:
Kannst du auch diese Frage beantworten und zeigen, wo der Name des Heiligen Geistes in der Bibel steht?

Nach dieser Beweisführung hier ist klar, warum die Apostel in Apostelgeschichte ca. 10 mal auf den Namen „JESUS CHRISTUS“ getauft haben und nicht mit der „Taufformel“, denn der Name (Einzahl!) des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES ist nun mal JESUS CHRISTUS. Der Taufbefehl Mat28:19 wurde also von den Aposteln korrekt ausgefuehrt.


Vielen Dank für die Antwort PEDRO1. Ich glaube das, WEIL es in der Bibel steht. Du hast mich zum Nachdenken gebracht.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Rattenfreundin » So 23. Dez 2018, 02:08

Was -BALD - was unweigerlich kommen muss..


Dieses Bald kann ich nicht mehr hören. Schon vor über 2000 Jahren wurde in der Bibel geschrieben, dass Jesus bald wiederkommen wird. Er ist bis heute nicht gekommen.

Auch die Zeichen die Jesus nennt, welche vor seiner Wiederkunft geschehen sollen sind noch nicht eingetroffen.

Ich sehe daher keinen Grund anzunehmen, wieso Jesus so bald wieder kommen sollte. Ich halte das schlicht für Panikmache von falschen Propheten.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Gnu » So 23. Dez 2018, 08:42

Rattenfreundin hat geschrieben:
Was -BALD - was unweigerlich kommen muss..


Dieses Bald kann ich nicht mehr hören. Schon vor über 2000 Jahren wurde in der Bibel geschrieben, dass Jesus bald wiederkommen wird. Er ist bis heute nicht gekommen.

Auch die Zeichen die Jesus nennt, welche vor seiner Wiederkunft geschehen sollen sind noch nicht eingetroffen.

Ich sehe daher keinen Grund anzunehmen, wieso Jesus so bald wieder kommen sollte. Ich halte das schlicht für Panikmache von falschen Propheten.

Nun ja, das meiste darin ist ja längst Vergangenheit oder Gegenwart. Man muss es nur biblisch auslegen und nicht griechisch-philosophisch.

Ich gebe zu, dass ich selbst mich auch frage, welche Pilze Johannes gegessen hatte, bevor er seine Schriften verfasste. Aber ich bin ja auch nur ein Stück Dreck von Ackererde, geformt nach dem Bild Gottes. Wäre ich Jesus, ich würde euch täglich die Bibel auslegen.
:comeon:
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon KoS » Mo 24. Dez 2018, 08:48

Dein eigene Haltung, Gnu, lässt dein geistliches Verständnis auf der Ebene von Dreck stehen.

Es müsste nicht so sein.
Genesis 1,27 Und Gott schuf den Menschen in seinem Bilde, im Bilde Gottes schuf er ihn; Mann und Weib schuf er sie.
Nur völlige Abkehr (Busse, metanoia) von allen falschen Lebens-Wegen ändert daran etwas.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon KoS » Mo 24. Dez 2018, 08:54

Johannes Schau muss man sich als auf ein römisches Theater-Bühnenbild projeziert vorstellen, hilft ein wenig.
+ Einteilung machen wo ist das Bühnenbild Himmel und bei welchen Versen dasjenige Erde vor einem stehend.

Um die Schrift besser einteilen zu lernen empfehle ich Rober Lee mit dem kompakten Büchlein „Abrisss und Gliederung der biblischen Bücher“. CSv Verlag in D Euro 12.30 oder Beröa Verlag in CH Fr. 16.10
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mo 24. Dez 2018, 11:47

Offenbarung 4 handelt vom Thron Gottes. Der hier in einer Vision dem Johannes zuteil wurde. Eine Vollendung all dessen, was denjenigen dann ausmachen wird, der im Leben Überwunden hat, der Sünde gestorben ist, der Welt mit ihrer Lust nicht verfallen war, sein Leben bis zum Ende geführt hat, als einer, der in Hoffnung und Geduld auf die Verheißungen seines Herrn und Gottes gewartet hat und sich hier nun wiederfindet:


1 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine Tür, geöffnet im Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune, die mit mir redete, sprach: Komm hier herauf! Und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muss.

Nach diesem Geschehen in den ersten drei Kapiteln, der Zeit der Gemeinde auf Erden, wird eine nun neue Tür geöffnet für den Menschen, der gestorben ist, sich wiederfindet nun im Himmel.

Und die erste Stimme - die Stimme Jesu die uns rief ihm zu folgen spricht nun, dort wo wir als treu befunden waren - in den Hoffnungen die wir gesetzt haben - dem Glauben in dem wir befunden worden - komm hier herauf...


bleib nicht im Tode stehen..... der Tod hat hier nun kein letztes Wort mehr... das Ruhen im Wartebereich der Zeit -- des irdischen Sterbens .. auf das Ende hin...das Leben vor Gott im neuen Himmel...

Und wer holt hier herauf? Gott selbst, der auferweckt, wieder lebendig macht... die Toten, die in Christus gestorben sind ...im Hinblick auf die Gemeinde...die Zeit die wir unter Geschwistern als Leib Jesu auf Erden verbracht haben...




2 Sogleich war ich im Geist: Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer.


Gott spricht - und schon geschieht es...

Jesus jedoch musste erst seinen Geist aufgeben... um ihn dann vom Himmel her zu senden... zu Pfingsten... die Zeit, in der die Gemeinde Jesu bislang lebt und darauf wartet, das Jesus leibhaftig als Messias zurück kehren wird...


3 Und der da saß, war von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sarder, und ein Regenbogen war rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd.


Hier sieht Johannes Gott selbst, den Vater in seiner Pracht und Herrlichkeit - ein Gott der Gnade... sein Ansehen zwischen grün und rotbraun im Auge des Betrachters hier von Johannes selbst.... er sieht sich willkommen...findet sich darin wieder...

unter der Gnade... die ihm umhüllt ... - nicht unter dem Gesetz dem er verpflichtet war... Gott selbst rief ihn hinauf...


4 Und rings um den Thron sah ich vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Siegeskränze.


24 als Zeichen all derjenigen die vollendet wurden, aus dem Überrest derer, die durch das Gesetz Gerechtigkeit empfingen und dem Überrest derer, die aus den Heiden hinzugefügt wurden, aus Gnade...

Die Christen hier nun zuerst .... als hinweggenommene Gemeinde Jesu... in der Schau von Johannes...

bis auch all diejenigen hinzukommen sollten... die zu Ankunft des Messias diesen als Herrn erkennen..


5 Und aus dem Thron gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind.


Von den sieben Geistern Gottes haben wir zuvor gehört, die alles erkennen und erleuchten, was sie schauen und erkannt haben.

6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und inmitten des Thrones und rings um den Thron vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten.



Wir schauen hier wie durch einen Spiegel (gläserner Meer) und erkennen uns in dem der Anfang und Vollender unseres Glaubens ist.


7 Und das erste lebendige Wesen war gleich einem Löwen und das zweite lebendige Wesen gleich einem jungen Stier, und das dritte lebendige Wesen hatte das Angesicht wie das eines Menschen, und das vierte lebendige Wesen war gleich einem fliegenden Adler.

Löwe - als König und Herrscher...als der Messias der Befreier der kommen wird, der gekommen war ..

Stier als dem Träger und Diener, dem Zugtier und Kämper, dem Bereiter des Weges... unter dessen Joch wir dienen, als Knechte unseres Herrn Jesus Christus, in Demut und nicht in Stolz und Überhebung..

Und all dieses in einer Person.... Mensch geworden zu dienen als Herrscher... zu sehen, was da kommen wird --- der Glaube in Hoffnung auf die Wiederkunft seines Königs..


8 Und die vier lebendigen Wesen hatten, eines wie das andere, je sechs Flügel und sind ringsum und inwendig voller Augen, und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der war und der ist und der kommt!


Gott verkündet sich selbst - Gott teilt sich mit... und lässt sich her erkennen als der der mitgeteilt hat...der demjenigen der es sieht und hört hier alles erklären und erkennen lassen tut..


9 Und wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden dem, der auf dem Thron sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,


Ewigkeit läuft ab mit der Zeit in der wir uns befinden....
Unser Universum ist endlich....

Hier erleben wir eine neue Zeit (Rechnung)...

10 so werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Thron sitzt, und den anbeten, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, und werden ihre Siegeskränze niederwerfen vor dem Thron und sagen:


Dort wo sie auf Erden in ihrer Zeit noch als Sieger -Überwinder - hervorgegangen sind, als gerecht durch den Glauben befunden wurden... werden sie hier ihre Ehre dem geben, dem das alles zu verdanken ist... dem allein Ehre gebührt..

11 Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.


Der Blick dieser Menschen hier ist dann ganz in Dankbarkeit und Ehrerbietung auf dem Einen, dem Einzigen Gott und Schöpfer des ganzen Universums gerichtet, dem sie nun in ihren Leben ganz und gar als ursächlich erkennen und würdigen tun.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mo 24. Dez 2018, 11:47

- soweit meine persönlichen Gedanken hierzu.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Di 25. Dez 2018, 18:52

Offenbarung 5 - ein Buch mit sieben Siegeln...

1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln.
2 Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?
3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun noch es sehen.
4 Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen.

5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.


Niemand auf der Erde unter den Menschen ist bis hierhin würdig erachtet worden, das Buch von dem was geschehen wird (der Zukunft) auf zu tun. Aber nicht nur der Zukunft. Sondern auch der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Dinge um uns herum im rechten Licht der Wahrheit zu erkennen und zu beurteilen. Auf das wir vorbereitet sind für alles was kommen wird. Und auf das wir verstehen all das, was bisher in der Geschichte des Universums geschehen ist und zwangsläufig daraus hinaus auch in Zukunft geschehen muss.

Die Offenbarung zu lesen soll Jesu Jüngern also Sicherheit und Zuversicht auf ihren Glaubensweg geben.

Hier geht es darum, wer nun würdig vor Gott erachtet sein kann - am Ende - wenn wir einmal vor ihm stehen werden, als Menschen, die in eine gefallene Welt hineingeboren wurden. Die von Natur aus nicht anders können, als in ihren Begierden (des alten Adams) ihre Selbsterhaltung und ihre Entfaltung der Persönlichkeit zu suchen - weil sie halt als letztes Wort den Tod, das Verfallen des irdischen Leibes - vor Augen haben. Der bislang das letzte Wort hatte und dem bislang kein Mensch entrinnen konnte.

Bis vor 2000 Jahren, als Jesus nach seinem Tod am Kreuz den Tod auch besiegt hatte. Auferstanden war. Nun zur Rechten Gottes sitzt und nächstes Mal als Messias auf Erden wieder kommen wird.

Er war und ist allein würdig hier das Buch mit den sieben Siegeln aufzutun. Und er lässt es vor 2000 Jahren Johannes in einer Schau kund werden. Was auf die Welt zukommen muss. - Bevor Jesus sichtbar für alle wieder kommen wird.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Natascha » Mi 26. Dez 2018, 12:31

Jimmy hat geschrieben: PEDRO1 hat geschrieben:
Kannst du auch diese Frage beantworten und zeigen, wo der Name des Heiligen Geistes in der Bibel steht?

Nach dieser Beweisführung hier ist klar, warum die Apostel in Apostelgeschichte ca. 10 mal auf den Namen „JESUS CHRISTUS“ getauft haben und nicht mit der „Taufformel“, denn der Name (Einzahl!) des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES ist nun mal JESUS CHRISTUS. Der Taufbefehl Mat28:19 wurde also von den Aposteln korrekt ausgefuehrt.


Vielen Dank für die Antwort PEDRO1. Ich glaube das, WEIL es in der Bibel steht. Du hast mich zum Nachdenken gebracht.


Da schließe ich mir dich an, Jimmy.


PEDRO1 hat geschrieben: Columba hat geschrieben:
Nein, auch mit noch so vielen Bibelzitaten ist der Beweis nicht aus der Bibel erbracht, wenn man z. B. der Sprache nicht mächtig ist.

Mein lieber Columba, das habe ich ganz uebersehen, dass das, was da in der Bibel geschrieben steht, eigendlich gar nicht so drinnen steht! Das ist ja ganz anders. "Name" bedeutet naemlich nicht "Name". Sondern etwas ganz anderes! "Name" in der Einzahl ist ein hochkomplizierter Ausdruck! Das kann eben ein normaler Mensch nicht verstehen, es sei denn, er studiert Sprachwissenschaften und ist dann der Sprache maechtig! Alles klar! Logisch!

Warum beweist du (als Christ!) nicht einfach das Gegenteil aus der Bibel?


Warum tust du das nicht, Columba und beweist das Gegenteil aus der Bibel?

So etwas habe ich noch nie in einem christlichem Forum gelesen: Da beweist ein Nichtchrist einem Christen etwas aus der Bibel. Als ist das nicht irrsinnig genug kontert der Christ mit dem Duden und will dem Nichtchristen das Gegenteil aus dem Duden beweisen ohne Bezug zur Schrift. Welt verkehrt.

Die höchste Instanz eines Christen sollte die Bibel sein!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Mi 26. Dez 2018, 14:47

Natascha hat geschrieben:
Die höchste Instanz eines Christen sollte die Bibel sein!


Da würde ich Dir widersprechen, die höchste Instanz ist der Herr des Wortes. Auch der Teufel selbst missbrauchte dieses Wort schon um Jesus in Versuchung zu bringen und die Pharisäer wollten mit diesem Wort schon Christus belegen, das er Dämonisch besessen sei. Ihn Ihren Augen haben sie zwar auch die Bibel als Instanz genommen aber eben dabei denn nicht erkannt, welcher die Bibel gegeben hat.

Wenn also Weltliche Ausleger mit zig Bibelsprüchen, die Lüge als Wahrheit verkaufen und nicht hören wollen, wenn man schon nur mit einem einzigen Vers ihr ganze Konstrukt zu Fall bringt, da ergibt es wenig Sinn, weiter mit Bibelstellen das Gegenteil zu beweisen.

Was weltliche Ausleger anbelangt, musst Du eines wissen Natascha, da reicht ein Hinweis von Christus:

Joh 3:3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!

Wer also das Reich Gottes nicht sehen kann, der wird es auch nicht mit zig Bibelsprüchen fähig sein es auslegen zu können aber was er kann ist mit zig Bibelsprüchen, das Reich Gottes verdrehen in ein Satanisches Konstrukt.

Eine Wahrheit nehmen und verdrehen ist das absolute Gegenteil von dem was Christus lehrte. Selbst ein Mohammed nahm Wahrheiten aus der Bibel um sie in abscheuliches, zu verdrehen. Wenn die Ehrfurcht von der höchsten Instanz fehlt , scheut sich der Mensch meist nicht, wenn er das Wort der höchsten Instanz auf das abscheulichste verdrehen kann.

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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Natascha » Mi 26. Dez 2018, 23:47

kingschild hat geschrieben:Da würde ich Dir widersprechen, die höchste Instanz ist der Herr des Wortes.

Da gebe ich dir recht.


kingschild hat geschrieben:Auch der Teufel selbst missbrauchte dieses Wort schon um Jesus in Versuchung zu bringen

Ja, das stimmt. Aber Jesus hat dem Teufel gekontert mit "es steht auch geschrieben". Columba hat gekontert mit "es steht im Duden geschrieben". Wir sind aber als Christen dazu angehalten wie die Beröa im Wort Gottes zu forschen, ob es sich so verhält (Apostelgeschichte 17).


kingschild hat geschrieben:Wenn also Weltliche Ausleger mit zig Bibelsprüchen, die Lüge als Wahrheit verkaufen.

Welche Lüge will er als Wahrheit verkaufen?


kingschild hat geschrieben:Eine Wahrheit nehmen und verdrehen ist das absolute Gegenteil von dem was Christus lehrte.

Welche Wahrheit hat er genommen und in das absolute Gegenteil verdreht? Wenn wir Christen jemanden anklagen und richten (was wir nicht sollen), dann muß das mindestens mit der Schrift belegt werden. Und dann kommt noch das hinzu, was PEDRO1 gesagt hat: "10 Christen haben 10 verschiedene Wahrheiten". Für einen Nichtchristen hat er einen ganz guten Überblick:

Meine Recherchen haben ergeben, daß etliche christliche Seiten im Netz dieselbe Ansicht mit der Taufformel vertreten, daß "Name" in der Einzahl steht, z.B.:
http://www.jesus-ist.net/index_htm_file ... rTaufe.pdf
http://www.injesus.de/taufe.php
https://befreiendewahrheit.wordpress.co ... t-oneness/

Viele Christen vertreten außerdem die Meinung, daß nur die Taufe auf den Namen "Jesus Christus" die richtige Wassertaufe ist. Das war nichts neues, was PEDRO1 da geschrieben hat. Und auch da hat er Recht: Im NT wurde ausschließlich auf den Namen Jesus Christus getauft.


kingschild hat geschrieben:Wenn also Weltliche Ausleger

Welche Nichtchristen lesen die Bibel und legen sie aus? Ich habe bisher noch nie etwas von weltlichen Bibelauslegern gehört. Das ist mir neu.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon onThePath » Do 27. Dez 2018, 12:16

Kleine Zwischenbemerkung von mir:
Es gibt genug Leute die sich veranlasst sehen, Teile der Bibel so zu interpretieren wie es ihrem Weltbild entspricht. Es entspringt ihrem Wissen. Sie stellen es so dar, wie es sich ihnen darstellt mit ihrem Wissen und gemäß ihrer Ansichten.

Das Spektrum geht von atheistische Deutung der Bibel bis hin zu ihrer Umdeutung durch die Erleuchtungsreligionen, die viel Gemeinsamkeit mit der Esoterik haben. Diese Strömung war schon immer recht bedeutend. Für sie ist die Offenbarung Gottes in der Bibel und durch Jesus nur ein Teil davon, woran sie glauben. Sie glauben auch an andere Offenbarer und daran, dass sie selber Offenbarungen bekommen. Deshalb fallen sie bisweilen arrogant über christliche Foren her. Oder versuchen in ihrem Sinne sanft zu manipulieren. Da ich ihre Glaubensinhalte kenne fällt es mir oft schnell auf.
Die Arroganz von Atheisten gegenüber gläubigen Christen ist ja oft sehr deutlich.

Lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 27. Dez 2018, 13:57

Natascha hat geschrieben:Viele Christen vertreten außerdem die Meinung, daß nur die Taufe auf den Namen "Jesus Christus" die richtige Wassertaufe ist. Das war nichts neues, was PEDRO1 da geschrieben hat. Und auch da hat er Recht: Im NT wurde ausschließlich auf den Namen Jesus Christus getauft.


kingschild hat geschrieben:Wenn also Weltliche Ausleger

Welche Nichtchristen lesen die Bibel und legen sie aus? Ich habe bisher noch nie etwas von weltlichen Bibelauslegern gehört. Das ist mir neu.



Es ist ja interessant welche Themen hier nebenher Interesse finden.
Angefangen mit der Dreieinigkeit.

Gott Vater (im Himmel als Schöpfer des Universums), Gottes Sohn (als durch den heiligen Geist gezeugtes Menschenkind (Sohn des Menschen) von Maria, und der heilige Geist als der Ausdruck des Willens und Wesens Gottes, der uns Christen verliehen ist, hierin mehr und mehr verwandelt zu werden in das Bild/Wesen Gottes, um als Gemeinde unbefleckte reine und heilige Braut des Bräutigam Jesus zu sein, ihm hierin zu erwarten, bis das er kommt.

Taufe - als Taufformel oft missverstanden, wenn ich denn ein Akt daraus mache im Benetzen oder Untertauchen von Wasser einen Menschen dann als darin vollzogen nun Gott zugehörig zu formulieren.

Wassertaufe - oder das Reinwaschen von Schuld durch das Bekenntnis von Schuld - symbolhaft im AT durch die Wassertaufe des Johannes des Täufers (zuletzt) vollzogen ist für den Menschen, der sich als Sünder erlebt die Grundvoraussetzung danach dann den heiligen Geist erst zu empfangen.

Jeder Mensch wird in die Trennung von seinen himmlischen Vater hineingeboren und bedarf dann der Obhut Gottes. Einer Gemeinde oder eines christlichen Elternhauses, um dahin zu gelangen unbeschwert aufwachsen zu können.

Bis er es gelernt hat, das Gute zu erwählen und das Böse zu verwerfen. Was dann eine Mündigkeit auszeichnet.

In der Regel läuft der heranwachsende Mensch aus "behütetem christlichem Elternhause" dann aber schnell Gefahr, so wie Adam und Eva auch, hier seinen natürlichen Begierden nachzugeben, auf das er so wie jeder andere Mensch auch eine Erkenntnis seiner Schuld benötigt, auf das er dann Vergebung und Erneuerung erfahren kann.

Taufe ist dann problematisch wo man wie in Apostelgeschichte 8 "nur auf den Namen Jesu " getauft wurde. Also nur der Form halber an das glaubt, was andere einem gesagt haben, das es richtig sei, und man sich so aufgrund seiner Säuglingstaufe schon als guter Christ wähnt, aber den heiligen Geist noch nicht empfangen hat.

Der in der Apostelgeschichte durch Handauflegung verliehen wurde - in diesem gesondertem Falle wo zuvor die Menschen durch eine andere "Religion" verzaubert waren.

Ansonsten wird Glaube durch die Verkündigung des Wortes Gottes geweckt, womit dann auch der heilige Geist auf die Zuhörer fallen kann. Wie bei der ersten Pfingstpredigt von Petrus.


Ich will jetzt aber mal mit Offenbarung 5 weitermachen, wo zuletzt ausgesagt wird, das Jesus Christus selbst uns die Offenbarung zugänglich machen kann und gemacht hat.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 27. Dez 2018, 14:02

Offenbarung 6

1 Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eines der vier Wesen sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!

2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.



Und ich sah - meint hier Johannes.

Dem diese Offenbarung, die auf eine Zukunft hinweist, gegeben wurde.

Zu dem Reiter auf dem weißen Pferd gibt es jetzt unterschiedliche Auslegungsmöglichkeiten.

Manche sehen hier Jesus selbst als den siegreichen Helden, der uns den Weg bereitet hat um als Erstling dann dahin zu kommen, uns die Offenbarung zu eröffnen.


Ich bin eher geneigt in diesem Bild den Antichristen aus der Endzeit zu sehen.

Einen Verführer, der Teufel in Lichtgestalt, der sich ausgibt Christus zu sein.
Der anfängt die Völker zu einen. Der es schaffen wird, ein zeitweiliges Friedensreich aufzurichten. Für eine gewisse Zeit lang...
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 27. Dez 2018, 14:10

Offenbarung 6

3 Und als es das zweite Siegel auftat, hörte ich das zweite Wesen sagen: Komm!

4 Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.



Wir wollen erstmal dem einen Deutungsstrang folgen.

Auch wenn wir hier eine Vielschichtigkeit haben.
So wie über Jesus selbst gesagt wurde und er zu seiner Zeit vorgelesen hat:

Jesaja 61
1 Der Geist des Herrn, HERRN, ist auf mir; denn der HERR hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen,
2 auszurufen das Gnadenjahr des HERRN und den Tag der Rache für unsern Gott, zu trösten alle Trauernden,

Gnadenjahr - seit nunmehr 2000 Jahren fortschreitend - anhaltend --

aber dann auch den Tag der Rache für unseren Gott..


ein begrenzte kurze Zeit angesichts des Gnadenjahres zuvor.

Der weiße Reiter richtet eine Friedenszeit her -

Der feuerrote Reiter nimmt diesen Frieden wieder durch Krieg..
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 27. Dez 2018, 14:15

Offenbarung 6

5 Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand.
6 Und ich hörte etwas wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar! Und dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu!
7 Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm!
8 Und ich sah: Und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist "Tod"; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde.


Wir hören und lesen hier von Gerichten. Einer Zeit der großen Bedrängnis, die allerdings immer wieder auch schon Christen in Verfolgung haben erleben müssen. Die aber am Ende der Zeit nocheinmal zunehmen wird. Sich zuspitzen wird.

Die Spanne zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Krieg und Naturkatastrophen werden sich häufen, etc..




[u]9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?
[/u]

Hier sehen wir die Märtyrer aus allen Zeiten. Angefangen mit Abel, der von seinem Bruder Kain erschlagen wurde.


11 Und es wurde ihnen einem jeden ein weißes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kurze Zeit abwarten sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet seien, die ebenso wie sie getötet werden sollten.


Zeit spitzt sich zu und läuft ab. Bis Jesus Christus dann irgendwann wiederkommt. Bis dann noch später irgendwann ein himmlisches Jerusalem in einem neuen Universum unsere Heimat sein wird.
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