Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Mo 16. Okt 2017, 03:08

Hallo

mir geht es um Auslegung folgende Bibelstelle. Offenbarung 18, 11 Fall von Babylon

Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen um sie, weil ihre Ware niemand mehr kaufen wird: 12 Gold und Silber und Edelsteine und Perlen und feines Leinen und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei wohlriechende Hölzer und allerlei Gerät aus Elfenbein und allerlei Gerät aus kostbarem Holz und Erz und Eisen und Marmor 13 und Zimt und Balsam und Räucherwerk und Myrrhe und Weihrauch und Wein und Öl und feinstes Mehl und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und Leiber und Seelen von Menschen. 14 Und das Obst, an dem deine Seele Lust hatte, ist dahin; und alles, was glänzend und herrlich war, ist für dich verloren und man wird es nicht mehr finden. 15 Die Kaufleute, die durch diesen Handel mit ihr reich geworden sind, werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual, werden weinen und klagen: 16 Weh, weh, du große Stadt, die bekleidet war mit feinem Leinen und Purpur und Scharlach und geschmückt war mit Gold und Edelsteinen und Perlen, 17 denn in "einer" Stunde ist verwüstet solcher Reichtum! ...


Vor allem Gold und Silber haben in der Geschichte immer einen wert gehabt. ich denke vor dem großen Crash sollte erst einmal einen Großen Preisanstieg (von Gold und Silber) an Börsen der Welt und Edelmetalle kommen. erstaunlich ist die Zeit Angabe. in einer Stunde soll das ganze Reichtum weg sein. Das geht sogar viel zu schnell für heutigen Börsen aber möglich durch den vollautomatischen Computerhandel. Seht ihr das nächste Börsencrash als das letzte an?

LG
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Thelonious » Mo 16. Okt 2017, 20:44

Ashur hat geschrieben:...Seht ihr das nächste Börsencrash als das letzte an?


Nein, ich zumindest nicht, Ashur. Ich halte sowieso absolut nichts von (hier nicht / in den anderen Rubriken ebensowenig) solchen Endzeitphantasien. Wenn man Revue passieren lässt: wie viele Ereignisse gab schon es, bei welchen immer und immer wieder jemand sinngemäß gesagt bzw. geschrieben hat... das war es aber! Oder so ähnlich.

Ja, es gibt wirklich starke, ankündigende Zeichen in der Bibel für die Wiederkunft des Herrn, keine Frage und diese sind selbstverständlich auch für mich wichtig und relevant.

Jetzt aber -ich nehme deinen Theadstart nur als Beispiel - bei jeden eher katastrophal anmutenden Ereignis gleich wieder "die Endzeit!" zu proklamieren? Damit wird man der Wichtigkeit des Geschehens auch nicht gerecht und das ist eher kontraproduktiv. Könnte bis hin zu "abnutzend" wirken!

Das wird allerdings immer in der Naherwartung der Parusie stehen sollen, ist selbstverständlich richtig und absolut wahr. Aber auch dem wird man mit einem immer und bei jeder Gelegenheit wiederholten "...aber jetzt!" so nicht einmal ansatzweise gerecht.

Also in Kurzform: lebe in der Gewissheit, dass auch du jeden Augenblick vor Seinem Thron stehen könnten. Ja! Aber höre auf aus diesem oder jenem Ereignis einen Zeitpunkt dessen ableiten zu wollen, denn
Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. (Mt. 24,36).

Gruß
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon toemu » Di 17. Okt 2017, 08:04

Salü zäme,

Thelonious hat geschrieben:Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. (Mt. 24,36).

Tag und Stunde nicht; aber Monat und Jahr dürfen wir schon beobachten.

1Thes 5,3 Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.


Geburtswehen kommen ja auch nicht unerwartet; die Frau weiss ja dass sie schwanger ist und erst zu Schluss können die Wehen plötzlich kommen.
Wenn wir die Endzeit mit einer Schwangerschaft vergleichen sind wir vielleicht im 8. Monat?
Der Herr Jesus sagt ja selber dass wir die Zeichen der Zeit lesen sollen.
Von daher meine ich dass wir eher am Ende der Endzeit leben.

LG
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Thelonious » Mi 18. Okt 2017, 17:38

toemu hat geschrieben:Salü zäme,

Thelonious hat geschrieben:Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. (Mt. 24,36).

Tag und Stunde nicht; aber Monat und Jahr dürfen wir schon beobachten.


Wie "beobachtest" du denn in diesem Zusammenhang, toemu?

Nein. Hier verbietet sich - zumindest meiner Auffassung nach - andauerndes spekulieren. Jedenfalls über das hinaus, was die Bibel dazu sagt.

Was in diesem Zusammenhang maximal wichtig ist, ist Glauben, Wachsamkeit, Treue, Verwalterschaft, Bereitschaft, also in dem Bewusstsein leben, dass es jeden Augenblick soweit sein kann, wirklich jeden Augenblick. Jedwede Form der Datumsspekulation führt nur weg vom Wichtigen.

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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Johelia » Mi 18. Okt 2017, 19:09

Thelonious hat geschrieben:Jetzt aber -ich nehme deinen Theadstart nur als Beispiel - bei jeden eher katastrophal anmutenden Ereignis gleich wieder "die Endzeit!" zu proklamieren? Damit wird man der Wichtigkeit des Geschehens auch nicht gerecht und das ist eher kontraproduktiv. Könnte bis hin zu "abnutzend" wirken!

Ich denke nicht, dass ein solcher Threadstart eine Endzeitproklamation ist, sondern ein Frage eines Christen betreffend seinen Beobachtungen der Endzeit.

Wir leben in der Endzeit das ist unbestritten.
Leider gibt es heute zu viele unterschiedliche Meinungen. Da ist eine Diskussion in Ruhe und Eintracht sicher zur Freude des Herrn.

Thelonious hat geschrieben:Dass wird allerdings immer in der Naherwartung der Parusie stehen sollen, ist selbstverständlich richtig und absolut wahr.


Genau! :pray:

Äs Grüessli
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Mi 18. Okt 2017, 20:39

Thelonious hat geschrieben:
Ashur hat geschrieben:...Seht ihr das nächste Börsencrash als das letzte an?



Also in Kurzform: lebe in der Gewissheit, dass auch du jeden Augenblick vor Seinem Thron stehen könnten. Ja! Aber höre auf aus diesem oder jenem Ereignis einen Zeitpunkt dessen ableiten zu wollen, denn
Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. (Mt. 24,36).

Gruß
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Hallo

Danke für deine Worte. Es ist klar dass man nicht auf ein Datum spekulieren sollte. dies hat mehrfach die Krichen Geschichte gezeigt. Aber die Bibel ist ein Prophetisches Buch. und es ist für uns geschrieben, damit wir es lesen und uns Gedanken drum machen.

Die Endzeit in der Offenbarung zeigt uns ein Globalisiertes Weltregierung, und wir beobachten, dass die Welt darauf zusteuert. Dann beobachten wir dass der Stadt Israel wieder da ist. Dies war auch in den letzten 1900 jahren nicht der fall. Der erste und zweite Weltkrieg waren auch in 20. Jahrhundert. Ich bin mir sicher dass auch ein Großes Börsencrash kommen wird. Jedoch wann das sein wird weiß ich nicht. In der Vergangenheit, gab es auch immer wieder mal ein Börsen Crash. Diese werde ich als Geburts wehen deuten die immer stärker werden. Jesus hat die Menschen mit Nohas Zeiten verglichen, die einfach Gott vergessen haben und ihre Leben weiter lebten während Noha an der Arche gebaut hat. Übrigens es gab in der Jungere Zeit eine Expedition zu Arche Noha. Diese ist möglich weil sich die Gletscher in Sommer zurück gezogen haben. In der Welt ist es kaum beachtet worden.

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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Thelonious » Do 19. Okt 2017, 18:09

Hallo Ashur,

einfach, damit wir uns noch nicht einmal ansatzweise missverstehen: JA, die Bibel benennt (schrieb ich ja auch schon) absolut gültige und beachtenswerte Vorzeichen für den Tag, an dem Jesus sichtbar auf die Erde wiederkehrt! Ich - jedenfalls für mich persönlich - lehne trotzdem und unverändert dieses dauernde Spekulationsgehabe ab.

Z.B. ja es wird weitere Börsencrashs geben - keine Frage! Weißt Du, wann es der finale, resp. das Finale ist? Bei jedem "aber jetzt!" zu rufen, wird dem nicht gerecht.

Du selbst erwähntest den ersten und den zweiten Weltkrieg. Wie viele hätten - n a c h v o l l z i e h b a r - sagen können: "aber jetzt!". Und? War es dass?

VG
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Do 19. Okt 2017, 19:49

Thelonious hat geschrieben:Hallo Ashur,

....

Du selbst erwähntest den ersten und den zweiten Weltkrieg. Wie viele hätten - n a c h v o l l z i e h b a r - sagen können: "aber jetzt!". Und? War es dass?

VG
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hallo

Du hast recht. Aber ich denke, dass wir Menschen irren dürfen. Das bedeutet, dass wir auch darüber nachdenken dürfen, wie das eine oder andere in der Bibel auszulegen ist. Eine gesunde Skepsis gehört auch dazu. Ansonnten kann man über vieles aus der Bibel nicht nachdenken bzw austauschen dürfen.

mfg
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Thelonious » Do 19. Okt 2017, 20:04

Wie gesagt, lieber Ashur: ich denke, jeder / jede hat genug damit zu tun in der Gewissheit (und das ist die Gewissheit) so bewusst zu leben, dass es JEDEN Augenblick soweit sein könnte! Und nicht erst an einem pseudo-errechneten XYZ-Tag!

VG
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon manfred » Mo 23. Okt 2017, 11:13

Wenn dann die Institution in der Person in Scharlach und Purpur gekleidet sind, gefallen sind, d.h. wenn diese Institution zusammengebrochen ist, dann denke sind wir bald vor der Wiederkunft.
Da es diese Macht immer noch gibt, kommt Jesus nicht morgen, aber bald.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Sa 7. Sep 2019, 07:54

hallo

Aktuell mehren sich die Anzeichen einen Weltweiten Finanzkrise. Gold und Silber Steigen, Wir haben zunehmend minus Zinsen, 500 Euro schein ist ab geschafft. 200 Euro und 100 Euro schein werden auch abgeschafft werden. und die Bezahlung Digital zu machen wo jeder kontrolliert werden kann.
zu Gold und Silber:
Ich denke bevor Gold und Silber Wertlos werden, werden diese extrem steigen um dann später wertlos verfallen. hat der Anstieg begonnen?

zu Bargeld Abschaffung
https://www.youtube.com/watch?v=pQmwwhNcB6s

Mikrochip unter die Haut
https://www.youtube.com/watch?v=u98JMXiVxww

Grüße
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon manfred » So 8. Sep 2019, 13:25

Bei minus Zinsen heißt dann das auch das wir natürlich keine Inflation haben?
Da wir aber Inflation haben und auch Minus Zinen haben, wird das Geld doppelt bestraft.

:(
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Thelonious » Mo 9. Sep 2019, 14:09

Ja, leider! Das althergebrachte "minus mal* minus gleich plus" stimmt hier leider nicht.

*= mal ist natürlich auch nicht korrekt.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Mo 21. Okt 2019, 05:39

Hallo

Mach euch Gedanken. Der Satan hat in Buch Hiob gezeigt, dass er am liebsten Hiob alles wegnehmen will. Hätte Gott es erlaubt, hätte er Hiob getötet. Lasst euch das ersparte nicht enteignen.

Ich denke das beste wäre in gold und silber zu investieren bis die Welle der Geld Entwertung vorbei ist. Wahrscheinlich werden wir eine neue digitale Euro bekommen. Kann noch zwei Jahre dauern vielleicht früher.

Grüße
Johannes 6,40
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon KoS » Mo 21. Okt 2019, 06:07

Die Endzeit dauert bereits fast 2000 Jahre und wie lange sie noch geht weiss niemand.
Später kommt die Zeit der grosse Drangsal Jakobs.
Offenbarung 18 handelt nicht in der Endzeit sondern am Ende Drangsal Jakobs.
Kein einziges, wiedergeborenes Kind Gottes der Gnadenzeit, also kein echter Christ, durchlebt die Gerichtszeit der Drangsal Jakobs auf der Erde. Es werden aber viele christliche Bekenner darin umkommen, nebst allen Ungläubigen, und es werden auch Menschen zum Glauben kommen.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Habatom » Mo 21. Okt 2019, 09:12

Hallo lieber Leser,


Hier geht es um "Babylon" - der "Welt", mit allem was in der Welt ist und das Treiben in der Welt ausmacht (In Kapitel 18 beschrieben mit dem Anhäufen von materiellen Gütern - Fleischeslust (das was wir zu besitzen trachten), wonach wir uns fortwährend sehnen (Augenlust) und worin wir unsere Bestätigung finden wollen und uns vergleichen (Hochmütiges Leben).

Auftauchen tut Babylon erstmalig in der Offenbarung 16 (die hier nur im Zusammenhang gelesen und verstanden werden kann, als ein Handlungsstrang Gottes, ein Geschichtsschreiben Gottes mit uns, und mit der Welt):

15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe. –

Zeitpunkt und Stunde bestimmter Ereignisse sind dann für uns, wie hier schon angesprochen wurde, unbekannt.

16 Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf Hebräisch Harmagedon.

Dieser Hinweis verweist auf ein Ende des Wirkens Satans in dieser Welt. Wo es hier um ein letztes Aufbäumen geht, der Teufel in und mit den Menschen, die hier nicht von Gottes Geist bestimmt sind, einen letzten - dann weltweiten - Krieg führen wird.
Noch sind wir davon eine noch unbestimmte Zeit (aus unserer Sicht) entfernt.


17 Und der siebente Engel goss aus seine Schale in die Luft;.....
19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Völker stürzten ein. Und Babylon, der Großen, wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns.


Babylon - die Welt im Ganzen - im Sinne dessen, das hier ein weltweiter politischer und herrschaftlicher Zustand dann eingetreten ist, in einer Zeit, wo Gemeinde Gottes nicht mehr auf Erden anwesend ist. Gemeinde Gottes, die im und durch den heiligen Geist dem weltweiten Wirken Satans dann noch Widerstand leisten tut - bislang.

Und nun erst - wird dann diesem, bis dahin zur vollen Blüte gelangtem System, ein Ende gemacht.
Was in Offenbarung 17 rückblickend als System einen Lauf beschreiben lässt, wo im Ringen nach Macht und Einfluss auf Erden durch die verschiedenen herrschenden politischen Systeme, die sich hier im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder abgelöst haben, dann der Kampf Satans gegen Gott selbst, gegen seine Gemeinde beschrieben steht.

Offenbarung 17,
14 Die werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.


was hier das Grundsätzliche Überwinden der Christen beschreibt - angefangen in den Sendschreiben der Offenbarung Kapitel 2-3 -- wonach die Zeit der Gemeinde dann ab Kapitel 4 abgeschlossen ist ---im Sinne auf das gegenwärtige Handeln Gottes an seinen Kindern und nun zukünftiges und vergangenes beleuchtet werden.

Offenbarung 17,
15 Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.
16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.


Hier erkennen wir nun, das in diesem antichristlichem System Völker und Nationen (die Gott nicht kennen) nun selbst dieses System "Babylon" zum kippen bringen werden.


17 Denn Gott hat's ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes.

18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden.

Die Frau hier im für den damaligen Leser verwunderlichem Vergleich einer herrschenden Person (was sonst ausschließlich Männern vorbehalten war)

Und dann fängt Offenbarung 18 an, wieder mit einem Rückblick in Bezug darauf, das davon berichtet wird, das Babylon nun schon gefallen ist:

1 Danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte große Macht, und die Erde wurde erleuchtet von seinem Glanz.
2 Und er rief mit mächtiger Stimme: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Tiere.


Und jetzt könnte ich noch eine gute Nachricht darin sehen. Wenn wir mal davon ausgehen, dass die Bibel es nicht grundsätzlich verbietet, Handel zu betreiben und Gewinn zu machen. Sonst würde ein Abraham und viele andere Glaubenshelden in der Bibel ziemlich schlecht dastehen vor Gott, würde man hier alles verteufeln.

Babel - ursprünglich der Ort mit dem Turmbau zu Babel, wo Menschen den Versuch unternahmen, sich einen bleibenden Namen vor Gott zu schaffen und wo Gott sie in die Sprachenverwirrung - in die Geschäftichkeit jeden Einzelnen - dann dahin gab.

Hier könnten wir auch das "Geschäftsmodel" der Juden uns vor Augen stellen, denen "verboten" war untereinander Zins zu nehmen, von nicht Gefolgsleuten dann jedoch schon den Zins zu fordern. Was zu einer wirtschaftlichen Vorrangstellung der Juden (u.a.) führte.

Hier jedoch nun sehen wir das "Geschäftsmodel" des Welt(handels) als unsauber geführtes Model (unreinen Geistes/Geister) rein auf den eigenen Gewinn orientiert.

3 Denn von dem Zorneswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit.

Hurerei hier das Wegsehen von Gott, dem Geber aller Gaben, dem hier insofern Dank gebührt, als das wir das, was wir von Gott gutes empfangen haben, letztlich ihm auch wieder zurückführen sollen, darin unsere Dankbarkeit ausdrücken (was in der Gemeinde Gottes dann in der Gütergemeinschaft der ersten Christen in Vollendung zum Ausdruck kam).
Also in der Abkehr zu Gott zeigt sich die Hurei - dem Dienst gegenüber anderen "Göttern", Götzen, Interessen, was Zorn bewirkt, bzw. beinhaltet, dort wo ich von etwas nicht genug bekommen kann und mich dann hierin mit anderen auch noch vergleiche und anderen etwas neide. Letztendlich die große Eitelkeit und Nichtigkeit der Welt, die schon Salomon im Buch Prediger beschreibt.

Dies ist nun grundsätzlich auch eine Warnung für uns Christen, die wir seit dem Sündenfall in Eden immer auch mit der Welt zu tun haben:

4 Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden, und hinaus aus ihren Plagen, damit ihr sie nicht empfangt!

5 Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott gedachte ihrer Frevel.


Hier wird vom Tropfen geschrieben, der das Fass dann irgendwann zum überlaufen bringt.



7 Was ihr Glanz verlieh und was sie verprasste, das schenkt ihr ein als Qual und Leid! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen.
8 Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richtet.
9 Und es werden sie beweinen und beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und geprasst haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand.
10 Sie werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, du große Stadt, Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen!


An einem Tag, wir sorgen immer nur für den heutigen Tag. Insofern kümmert uns der morgige Tag dann nicht - vom Prinzip her... wenn wir Jesu Worte beachten wo es darum geht, Handel und Gewinn betreiben zu wollen...

15 Die Kaufleute, die durch diesen Handel mit ihr reich geworden sind...
17 denn in einer Stunde ist verwüstet solcher Reichtum!



wacht und betet, denn ihr wisst nicht zu welcher Stunde Gott kommt...
-- auch der eigene Tod kann dann allen Plänen schnell ein Ende machen, wenn wir vor Gott treten...

und schließen möchte ich jetzt hier mit Vers 20:

20 Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen.


Um der Kinder (Heiligen) Gottes wegen. Hat Gott die Welt gerichtet. Hat ihr ein Ende aufgezeigt, auf das wir wissen können, wo "die Reise hingeht".


ich wünsche allen noch einen schönen Tag,

mfg,
habatom
Zuletzt geändert von Habatom am Mo 21. Okt 2019, 09:40, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Habatom » Mo 21. Okt 2019, 09:20

Noch ein kleiner Hinweis an alle, die meinen längere Texte nicht lesen zu wollen oder zu müssen.
Ich hatte von ursprünglich 1064 Zeichen dann auf deutlich unter 1000 Zeichen hier gekürzt. Hielt es aber der Vollständigkeit halber für wichtig, hier umfangreicher auf die Eingangsfrage einzugehen.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Do 31. Okt 2019, 08:03

Hallo allerseits

Ich war am Samstag auf World of Value und alle Experten sind überzeugt, Der nächste Crash ist nicht zu Verhindern.
Wahrscheinlich in einem Jahr und Zusammenbruch der Europäische Banken mit Auswirkungen auf Finanzwelt.

Wie soll man sich selbst schützen? Wenn die EZB die Zinsen weiter senkt. Und eine riesen Geldschwemme erzeugt. Die Antworten :
Raus aus Geld werte, Versicherungen, Bargeld,
Rein in Sachwerte: Gold und Silber, Immobilien (bedingt)

Die Gute Nachricht:
es ist noch Zeit umzuschichten.

LG
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Gnu » Do 31. Okt 2019, 13:19

Das Problem mit dem Finanzcrash ist, dass ihn alle Experten herbeireden wollen und auch sehr gut begründen können, er aber schon seit Jahren überfällig ist und durch irgendwelche nur den Insidern bekannte Machenschaften immer wieder verhindert wurde, mit Ausnahme einiger Testländer, wie Griechenland. Am Fall Griechenland wird übrigens die EU-Lüge offensichtlich.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Thelonious » Fr 1. Nov 2019, 18:10

Ja und eben diese insider gucken jeweils diesen supergeheimen Wahrheitschannel -dieses (flüster, flüster) youtube - gell, Gnu? :roll:
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Gnu » Fr 1. Nov 2019, 21:39

Thelonious hat geschrieben:Ja und eben diese insider gucken jeweils diesen supergeheimen Wahrheitschannel -dieses (flüster, flüster) youtube - gell, Gnu? :roll:

Nein die verkehren untereinander im Darknet und mittels Geheimdienstkanälen, YouTube ist nur für uns Idioten, ganz ähnlich wie die öffentlich-rechtlichen Kanäle für Deutsche, welche abgeschafft werden sollen. :mrgreen:
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Habatom » Sa 2. Nov 2019, 14:00

Ashur hat geschrieben:Hallo allerseits

Ich war am Samstag auf World of Value und alle Experten sind überzeugt, Der nächste Crash ist nicht zu Verhindern.
Wahrscheinlich in einem Jahr und Zusammenbruch der Europäische Banken mit Auswirkungen auf Finanzwelt.

Wie soll man sich selbst schützen? Wenn die EZB die Zinsen weiter senkt. Und eine riesen Geldschwemme erzeugt. Die Antworten :
Raus aus Geld werte, Versicherungen, Bargeld,
Rein in Sachwerte: Gold und Silber, Immobilien (bedingt)

Die Gute Nachricht:
es ist noch Zeit umzuschichten.

LG



Als Christ in einem christlichen Forum würde ich eher auf eine Bibelstelle hier hinweisen:

Mt 6,19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen.



Nun könnte man zwar sagen, Gold rostet nicht. Und die Tresore in der Schweiz sind sicher.
Aber :

Pred 5,12 Es ist ein böses Übel, das ich sah unter der Sonne: Reichtum, wohl verwahrt, wird zum Schaden dem, der ihn hat.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon bigbird » Sa 2. Nov 2019, 14:23

Habatom hat geschrieben:Als Christ in einem christlichen Forum würde ich eher auf eine Bibelstelle hier hinweisen:

Mt 6,19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen.



*daumenhoch*
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Thelonious » Sa 2. Nov 2019, 17:14

Ja, wirklich ein wertvoller "Einwurf", Habatom.

Wollen wir uns vielleicht hier nicht besser gemeinsam die bibelkonformen Zeichen der anbrechenden Endzeit anschauen.

Gruß
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Habatom » Mi 6. Nov 2019, 12:48

Thelonious hat geschrieben:
Wollen wir uns vielleicht hier nicht besser gemeinsam die bibelkonformen Zeichen der anbrechenden Endzeit anschauen.

Gruß
Thelonious



Hier die Zeichen der Zeit erkennen und zu deuten wissen ist sicherlich interessant. Ashur hatte schon geschrieben:

Ashur hat geschrieben:
Die Endzeit in der Offenbarung zeigt uns ein Globalisiertes Weltregierung, und wir beobachten, dass die Welt darauf zusteuert.
Ich bin mir sicher dass auch ein Großes Börsencrash kommen wird. Jedoch wann das sein wird weiß ich nicht.


In diesem Zusammenhang einer globalen Weltregierung unter einem Antichristlichem Herrscher wäre nun die Frage, wie dieses Wirtschaftssystem aussehen könnte. Wo niemand kaufen oder verkaufen kann, der nicht das Zeichen/Mahl des Antichristen angenommen hat. Und hier vermute ich, das dieser "Handel" dann nur noch über das Internet ablaufen wird. Wobei das Internet an sich ja noch nicht teuflisch ist.

Und es wäre eine Frage, wie sich denn nun die gottesfürchtigen Menschen hier von den Anhängern des Antichristen unterscheiden. Die dieses antichristliche System nicht anbeten, hier nicht ihre Hoffnung darauf setzen, sich hiervon distanzieren, was dann zum Tode für sie führen wird.

Unser bisheriges bestimmendes Weltwirtschaftssystem ist ja der Kapitalismus. Ein Raubtierkapitalismus, der der gefallenen Natur des alten Adams am nächsten kommt, der auf immer größeres Wachstum angewiesen ist und sich als Ziel einen immer größeren persönlichen Wohlstand erhofft - meist zu Lasten einer damit einhergehenden zunehmenden Armut in "Dritte Welt" Ländern durch Ausbeutung in Form von Niedriglöhnen -, der sich dann in immer maßloserem Konsum von Gütern ausdrückt. Der danach trachtet, Reichtum anzuhäufen, diesen durch Handel und Zinsen zu vermehren.

Dem entgegen steht und stand in der Bibel die Gütergemeinschaft der Christen. Wo jedem dieser Gemeinschaft alles gehört. Keiner etwas als sein Eigentum betrachtete. Keiner etwas dem anderen mit Zinsforderungen verlieh. Eine Form der Gesellschaft, die auch im Kommunismus angestrebt wurde, aber dort nicht funktionieren konnte, solange der Mensch nicht von seiner egoistischen alten Adamsnatur befreit werden konnte. Was erst für Christen dann möglich ist.

Heutzutage erleben wir eine Entwicklung, wo meiner Meinung nach, weltweit danach getrachtet wird, unser bisheriges Zinssystem zum Kippen zu bringen. Weil Geld zunehmend keinen realen Gegenwert mehr hat (diesbezüglich habe ich mal gehört, das hier über 10x höhere Geldsummen auf dem Papier existieren, als es dafür reale Gegenwerte gibt) und insofern dann auch nicht mehr mit Zinsen zurückgefordert werden können ohne das eine Geldinflation (die ja ohnehin ständig da ist) überhand nehmen würde.

Wäre die Frage, was unser derzeitiges Geld und Finanzsystem ablösen könnte. Und worin dann der Mensch mit seinen Fähigkeiten, seinem vorhandenem Besitz und seinen möglichen Arbeitsleistungen im Mittelpunkt steht, hier mit anderen in eine Handelsbeziehung aus Kaufen und Verkaufen einzutreten.
Die anders funktionieren wird, als in einem christlich orientierten Solidarsystem, wo der Starke die Lasten des Schwachen mit trägt, dann nun rein Leistungsorientiert sein wird. Wohlstand verspricht, für den, der viel leistet. Und eine Grundsicherung für den, der wenig oder gar nichts leistet/leisten kann.

Manchmal denke ich hier an den Roman von Huxley: Schöne neue Welt. Wo es dann im Rahmen von genetischen Test und genetischer Manipulation schon vor der Geburt entschieden wird, worin ein Mensch seinen Aufgabenbereich im Leben finden kann. Ob als Alphamensch, Betamensch oder Gammamensch dann in bestimmten Schichten der Gesellschaft nur tätig sein kann. Vielleicht ja mit Fleiß hier auch einen Aufstieg erleben kann. Aber letztendlich leistungsorientiert vorbestimmt sein wird als Rädchen im Getriebe einer Welt, wo sich jeder selbst der Nächste sein wird und nur noch nach der Selbstverwirklung seines eigenen Lebens streben wird.

Wie wird dieser antichristliche Mensch in der unmittelbaren Zeit vor Jesu Wiederkunft nun aussehen:


2. Timotheus 3,
2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,
3 lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind,
4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Ausschweifungen mehr als Gott;


Umso mehr liegt es dann an uns, in Christus zu wachsen, unsere Identität als Bürger des Himmels in Christus festzumachen um dann hier einen Unterschied zu setzen, zwischen den Menschen, die in ihrer gefallenen Natur sich dann als (Mahls)Gemeinschaftliche Menschen mit den Antichristen/Satan auszeichnen werden. Die den Weg Kains eingeschlagen haben in ihrer Selbstüberhebung über ihren Bruder, ihre Schwester.

lg,
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Gnu » Mi 6. Nov 2019, 17:00

Habatom hat geschrieben:Und hier vermute ich, das dieser "Handel" dann nur noch über das Internet ablaufen wird. Wobei das Internet an sich ja noch nicht teuflisch ist.

Sofern der Antichrist nicht teuflisch ist, stimmt das. Aber das Internet ist die Kommunikationsschiene des Antichristen, und deshalb gibt es heute schon Christen, welche das Internet strikt meiden. Vergiss nicht, dass das Internet eine Entwicklung des gottlosen CERN ist, ursprünglich mit dem Ziel, ein im Kriegsfall unzerstörbares Kommunikationsnetz zu schaffen. Irgendwann, als man dieses ausfallsichere Netz nicht mehr brauchte, wurde es für den Kommerz freigegeben. Und es ist bestens dazu geeignet, unterschwellige hypnotisierende Botschaften an den Konsumenten zu senden, und auch, das Verhalten des Konsumenten zu analysieren und auszuspionieren.

Die Strategie ist: Möglichst alles vernetzen (Strom, Wasser, Oel, Telefon, Radio, Fernsehen, Zahlungsverkehr, Produktion, Entsorgung) und dann durch Unterbrechen/Abschalten eines oder mehrerer Netze in kurzer Zeit ein Chaos erzeugen, aus welchem uns der falsche Messias scheinbar erlösen kann. Es gibt darüber einige fantastische Filme, in denen solche Szenarien vorgeführt werden.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Habatom » Mi 6. Nov 2019, 19:10

Gnu hat geschrieben:Die Strategie ist: Möglichst alles vernetzen (Strom, Wasser, Oel, Telefon, Radio, Fernsehen, Zahlungsverkehr, Produktion, Entsorgung) und dann durch Unterbrechen/Abschalten eines oder mehrerer Netze in kurzer Zeit ein Chaos erzeugen, aus welchem uns der falsche Messias scheinbar erlösen kann. Es gibt darüber einige fantastische Filme, in denen solche Szenarien vorgeführt werden.



Stoff für Science Fiktion und Horror Filme allmal, sicherlich. Nur warum sollte ein Antichrist solch ein Netz abschalten? Wenn darüber alles kontrolliert werden kann, ein gläserner Mensch abbildbar und kontrollierbar ist?
Interessant ist, das die Menschen in der Endzeit ja von diesem System des Antichristen begeistert sein werden. Verführt durch einen falschen Propheten, der es irgendwie schaffen wird, alle Religionen auf einen gemeinsamen Nenner zurück zuführen. Worin der Mensch dann sich selbst vergöttern wird. Die Lüge der Schlange in Eden eine neue Dimension erreicht. "Ihr werdet sein wie Gott..."

Ich denke, das durch das Internet dem Menschen dann alle Informationen verfügbar sein werden. Er mit allen anderen Menschen vernetzt sein wird. Seine Vitalwerte ständig überwacht werden und Vorschläge gemacht werden können, die ihm ein möglichst hohe körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und Gesundheit versprechen, was sich dann entsprechend auf mehr oder weniger hohe Versicherungsbeiträge in den Gesundheitskassen auswirkt. Vielleicht werden wir irgendwann sogar unsere Erinnerungen, unser Bewußtsein, unseren Geist auf einen Roboter übertragen können. Darin dann auf eine Unsterblichkeit hinstreben. Theoretisch wäre das alles ja schon denkbar.

Nur befürchte ich, das diese Art von Unsterblichkeit für den Menschen eine große Quälerei werden wird.

Offenbarung 9,
6 Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und nicht finden, sie werden begehren zu sterben und der Tod wird von ihnen fliehen.



Allerdings ist dies jetzt auch "Spinnerei" von mir. Der Text aus Offenbarung 9 muss sicherlich anders gedeutet werden. Vielleicht fällt jemand ja was ein?

- der zum letzten Finanzkrach in der Endzeit passt... :lesen:
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Gnu » Mi 6. Nov 2019, 21:44

Nein nein, es ist genauso wie du es schreibst.

Nur einen kleinen Einwand hätte ich noch, Du fragst, warum der Antichrist die Netze abschalten sollte. Weil er uns dezimieren will, denn für ihn sind 500 Mio. Menschen leichter zu verwalten als 5 Mia. Menschen. Er ist ja nicht Gott, sondern er tut nur so.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Habatom » Do 7. Nov 2019, 10:20

Gnu hat geschrieben:Nein nein, es ist genauso wie du es schreibst.

Nur einen kleinen Einwand hätte ich noch, Du fragst, warum der Antichrist die Netze abschalten sollte. Weil er uns dezimieren will, denn für ihn sind 500 Mio. Menschen leichter zu verwalten als 5 Mia. Menschen. Er ist ja nicht Gott, sondern er tut nur so.



Es wäre schön, wenn wir hier unsere Annahmen auch mit Aussagen aus der Offenbarung unterstützen könnten.


Um einige Schlüsselverse zu nennen wo von dem Mal des Antichristen gesprochen wird:

Offenbarung 13

11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.
12Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.
13 Und es tut große Zeichen, sodass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen;
14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.
15 Und es wurde ihm gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.
16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn
17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.


Auch Jesus berichtet in den Endzeitreden von diesen Tagen:

Mt 24,
21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.
23 Wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder dort! so glaubt es nicht!
24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.



Eine Bedrängnis der Christen durch die Welt - die zwar grundsätzlich immer stattfindet - aber hier größer ist, als sonst üblich. Was auf die allerletzte Zeit verweist. Eine Bedrängnis mit Christenverfolgung (die aktuell weltweit auch sehr stark zunimmt gerade) unter einer in der westlichen Welt eher lauen Christenheit.


Offenbarung 16,

1 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Geht hin und gießt die sieben Schalen des Grimmes Gottes aus auf die Erde.
2 Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten.



15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt umhergehe und man nicht seine Schande sehe!

Vers 15 verweist darauf, das auch hier noch Gotteskinder auf Erden sein werden, die hier aufgerufen sind, in ihrem Stande als Gotteskind zu ver/beharren.

Seine Kleider (Christi Gerechtigkeit) anzubehalten und zu waschen (sich immer wieder von Schuld reinwaschen zu lassen - einander zu vergeben).
Nackt umher zu gehen bedeutet sich nicht mehr auf Gott zu verlassen. Sich nicht mehr von ihm reinwaschen zu lassen und in seiner Schuld befunden zu werden. Dort wo ich auf etwas anderes schaue, mir von jemand anderem Heil/Erlösung verspreche. Hier in dieser Zeit von dem Antichristen, der vielleicht ein Art Selbsterlösungstheologie anpreist. Anstatt auf Christi Gerechtigkeit zu setzen die eigene Gerechtigkeit und Göttlichkeit den Menschen anpreist.


Aber auch hier wird es ein gutes Ende geben:

Offenbarung 17,
14 Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind, sind Berufene und Auserwählte und Treue.


Und ein bisschen ist diese Stelle auch Zeitlos und Zeitübergreifend denn Überwinder können und sollen wir als Christen dann in allen Zeiten sein und werden.

Das hier aber dann mit einem letzten Weltreich und Weltherrscher diese Universumszeit dann zu Ende geht, können wir auch wissen:

Offenbarung 19,
20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet - der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten -, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.

21 Und die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß; und alle Vögel wurden von ihrem Fleisch gesättigt.

Vers 21 verweist darauf, das zuletzt all diejenigen Menschen, die nicht zu Gott gehören durch das Wort Gottes selbst gerichtet werden. Es ihnen den Tod bringen wird. Und hier denke ich dann schon an den 2. - ewigen - Tod.

Danach wird der Satan dann für 1000 Jahre gebunden und ein 1000 jähriges Friedensreich auf Erden bricht an. Also, wie man sieht kommt noch einiges auf uns zu und ich bin nicht wenig gespannt, inwieweit dies alles in unsere Zeit hineinragen wird.


lg,
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Di 12. Nov 2019, 22:06

Habatom hat geschrieben:
Ashur hat geschrieben:Hallo allerseits

Ich war am Samstag auf World of Value und alle Experten sind überzeugt, Der nächste Crash ist nicht zu Verhindern.
Wahrscheinlich in einem Jahr und Zusammenbruch der Europäische Banken mit Auswirkungen auf Finanzwelt.

Wie soll man sich selbst schützen? Wenn die EZB die Zinsen weiter senkt. Und eine riesen Geldschwemme erzeugt. Die Antworten :
Raus aus Geld werte, Versicherungen, Bargeld,
Rein in Sachwerte: Gold und Silber, Immobilien (bedingt)

Die Gute Nachricht:
es ist noch Zeit umzuschichten.

LG



Als Christ in einem christlichen Forum würde ich eher auf eine Bibelstelle hier hinweisen:

Mt 6,19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen.



Nun könnte man zwar sagen, Gold rostet nicht. Und die Tresore in der Schweiz sind sicher.
Aber :

Pred 5,12 Es ist ein böses Übel, das ich sah unter der Sonne: Reichtum, wohl verwahrt, wird zum Schaden dem, der ihn hat.


Hallo

Wo ist das Schatz? Man darf sein Herz nicht am Gegenständer haben. Sein erspartes erarbeitetes zu Schutzen ist dein Pflicht. Nur so ist dir möglich kein Last für andere Sein und andere noch zu helfen. Hiob Abraham Isaak und Jakob waren gesegnet. Der Satan hat Hiob ebenfalls Ruinieren. und Säter sogar sein Gesundheit weggenommen. Am Liebsten hätte der Satan den Hiob umgebracht, er dürfte es nicht.

LG
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Di 12. Nov 2019, 22:45

Habatom hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:
Wollen wir uns vielleicht hier nicht besser gemeinsam die bibelkonformen Zeichen der anbrechenden Endzeit anschauen.

Gruß
Thelonious



Hier die Zeichen der Zeit erkennen und zu deuten wissen ist sicherlich interessant. Ashur hatte schon geschrieben:

Ashur hat geschrieben:
Die Endzeit in der Offenbarung zeigt uns ein Globalisiertes Weltregierung, und wir beobachten, dass die Welt darauf zusteuert.
Ich bin mir sicher dass auch ein Großes Börsencrash kommen wird. Jedoch wann das sein wird weiß ich nicht.


...
Unser bisheriges bestimmendes Weltwirtschaftssystem ist ja der Kapitalismus. Ein Raubtierkapitalismus, der der gefallenen Natur des alten Adams am nächsten kommt, der auf immer größeres Wachstum angewiesen ist und sich als Ziel einen immer größeren persönlichen Wohlstand erhofft - meist zu Lasten einer damit einhergehenden zunehmenden Armut in "Dritte Welt" Ländern durch Ausbeutung in Form von Niedriglöhnen -, der sich dann in immer maßloserem Konsum von Gütern ausdrückt. Der danach trachtet, Reichtum anzuhäufen, diesen durch Handel und Zinsen zu vermehren.

Dem entgegen steht und stand in der Bibel die Gütergemeinschaft der Christen. Wo jedem dieser Gemeinschaft alles gehört. Keiner etwas als sein Eigentum betrachtete. Keiner etwas dem anderen mit Zinsforderungen verlieh. Eine Form der Gesellschaft, die auch im Kommunismus angestrebt wurde, aber dort nicht funktionieren konnte, solange der Mensch nicht von seiner egoistischen alten Adamsnatur befreit werden konnte. Was erst für Christen dann möglich ist.

...
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Hallo

Zu Aktuelle Schuld / Geld System..
Ich fasse mich Kurz jeder sollte sich selbst informieren.
Dieses System gehört zu Endzeit. Ohne dieses System wären Kriege nicht finanzierbar. Ein gold gedecktes System schafft frieden weil Geldvermehrung aus dem nichts zu Probleme führt. Aber die Bibel zeigt, dass die Welt seinem Ende entgegen geht und da gehört Dieses Fiat Geld dazu.

Zu Biblische Güterteilung in Apostel-zeit:
Diese Bibelstelle hat für mich eine tiefe Bedeutung. Nach Himmelfahrt, sollte die Botschaft in die Welt gehen. Gott hat in dieser Zeit viele Heilungswunder bewirkt. Christen standen vor eine Zeit der Verfolgung. Rückwirkend betrachtet, müssten neue Christen, das Evangelium von Apostel lernen und verstehen, was Zeit benötigte, und so war zu Arbeit zu gehen hinderlich. Mit der Verfolgung ist die Evangelium ausgebreitet worden und Besitztümer (Grundstücke, Häuser, ... ) wären in diese Phase hinderlich gewesen. Als Sklaven müssten die ersten Christen bis nach Rom beeindruckend genesend sein. Die Ausstrahlung alles zu haben aber nichts zu besitzen (Paulus). Christliche Glaube hat sich rasend schnell verbreitet.

Kann man das auf heute übertragen? nicht 1 zu 1. Das Evangelium ist (Endzeit) fast überall verkundet worden. Es gibt Sat. Fernseher Radiomission und Internet. Kommunismus Umverteilung hat nicht funktioniert. Jeder sollte selbst geben und nicht zwang enteignet werden.

LG
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Habatom » Mi 13. Nov 2019, 15:45

Ashur hat geschrieben: Ein gold gedecktes System schafft frieden weil Geldvermehrung aus dem nichts zu Probleme führt. Aber die Bibel zeigt, dass die Welt seinem Ende entgegen geht und da gehört Dieses Fiat Geld dazu.
Das Evangelium ist (Endzeit) fast überall verkundet worden. Es gibt Sat. Fernseher Radiomission und Internet. Kommunismus Umverteilung hat nicht funktioniert. Jeder sollte selbst geben und nicht zwang enteignet werden.

LG



Die Bibel ist ja nicht grundsätzlich gegen Reichtum. Fällt einem Reichtum zu, soll er dann nicht sein Herz daran hängen.
Ein "gerechtes" Handels/Geldsystem wäre dann in meinen Augen eines, wo keine Zinsen genommen werden. Wo alles, was man erarbeitet hat dann auch einen entsprechenden gerechten Gegenwert in Form von Geld zugemessen wird. Ungerechtigkeit herrscht dort, wo Menschen durch zu geringe Löhne oder zu hohe Zinslasten ausgebeutet werden, zum Nutzen weniger reicher Menschen.

Nichts als sein Eigentum anzusehen - sprich alles von Gott gegeben zu sehen ... und somit es auch loslassen zu können, bzw. Sinnstiftend für andere einsetzen und sich mit einem bescheidenen Lebensstil Genüge tun zu lassen, halte ich für vorbildlich.
Das dies natürlich stets nur freiwillig erfolgen darf, ist selbstverständlich.

Ein Hauptsatz bleibt sicherlich, das Geben seliger ist als Nehmen. Und hier muss ich mir auch immer wieder an die eigene Nase fassen.


Wie denn das Finanzsystem in der Endzeit bezüglich des Handels von Begehrlichkeiten ein Ende nehmen wird, bleibt abzuwarten.

Tatsache ist, das vor Jesu Wiederkunft Ungerechtigkeit überhand nehmen wird. Jeder wird nach seinem Recht und nach seinem Vorteil trachten. Wahrscheinlich wird vermehrt das Recht des Stärkeren Anklang finden. Die Betonung auf Selbstverwirklung und das "Recht" auf uneingeschränkte Entfaltung des eigenen Willens und der eigenen Persönlichkeit im Vordergrund stehen. Worin natürlich dann nicht die Rechte anderer beschnitten werden dürfen. Aber es wird immer weniger eine Solidargesellschaft geben und immer mehr die Lebensleistung des Einzelnen im Vordergrund stehen und gewürdigt werden.

Für uns Christen kann es hier dann nur umso wichtiger werden, zu wissen und zu erfahren, das Gott uns beisteht und versorgt. Das er in allem die Hand über uns hält und uns durchtragen wird. In der Endzeit wird es um ein Ausharren gehen. Um ein Durchhalten und Hoffen - in der Gewißheit, das in aller umgebenden zunehmenden sozialen und materiellen Not Gott die Seinen durchtragen wird. Und hier ist und bleibt dann jeder Christ gefragt mit dem was er hat anderen Gutes zu tun. Vorerst den Glaubensgeschwistern.


lg,
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Do 14. Nov 2019, 08:44

Hallo

Du siehst die Zinsen als übel an. Dabei darf das nicht so einfach sehen. Die Zinsen gehören zu diesem Geldsystem. Aktuell haben wir fast null zinsen erreicht und die Menschen haben mehr Probleme ihre habe zu schützen.

Geld ist ein Gesetzliches Tauschmittel aber es soll auch einen Wertspeicher sein. Wie soll man für sein Ruhe Stand etwas zu sparen, wenn durch Inflation und Steuer das ersparte vernichtet wird? Der einfache Mensch wird mehr arbeiten müssen um mehr zu sparen damit er hoffentlich genug im Alter hat.

Gold und Silber ist in der Bibel als Währung erwähnt. Wenn Christen versuchen würden ihre Altersvorsorge Zinslos in Gold und Silber zu machen, ohne dass ihre Herzen dran hängt, dann würden sie auch nicht so sehr unter Druck stehen. Die Staaten wollen aber nicht das die Menschen in Gold und Silber sparen. Um die Menschen zu enteignen ist es einfacher in Papier Währung oder noch besser Digitale Währung anzustreben.

Bargeld Abschaffung, Gold verbot Inflation sind Mittel um die Menschen zu enteignen.

Ich hoffe ich kann einiges aufklären, damit ihr euch bestmöglich schützen könnt.

"Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben"

LG
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Daniel_8 » Do 14. Nov 2019, 09:07

Ashur, tut mal wieder gut hier einen Text wie deinen zu lesen. Ich unterschreibe was du schreibst.

Man könnte allerdings noch hinzufügen, dass den Teufelsanbetern, daran gelegen ist, auch die Gold und Silberwerte zu manipulieren und genau das tun sie seit Jahren.
Das tun sie vereinfacht gesagt über "Wert"papiere, die vorgaukeln, dass du mit Wert dieses Papiers ein Anrecht hättest, dieses gegen Edelmetalle einzutauschen, tatsächlich ist das aber der gleiche Trick wie sie es mit dem Geldsystem tun. Denn soviel Edelmetalle wie sie "Wert"papiere herausgeben, ist gar nicht vorhanden!

Um das Geldsystem zu verstehen, braucht es nicht mehr als dieses Filmchen:

https://www.youtube.com/watch?v=_h0ozLvUTb0

Es war seinerzeit ein wahrer Eye-opener für mich!
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Habatom » Do 14. Nov 2019, 14:36

Ashur hat geschrieben:Hallo

Du siehst die Zinsen als übel an. Dabei darf das nicht so einfach sehen. Die Zinsen gehören zu diesem Geldsystem.
LG



vielleicht hilft dir dieses Video weiter unser Geldsystem samt Zinssystem zu verstehen:

https://www.youtube.com/watch?v=spY19t2lyQg

Es zeigt auf, das Geld von den Banken aus dem Nichts geschöpft wird und nur in Form von Krediten (Schulden) einen Bestand hat. Schulden, die nie zurückgezahlt werden können, weil mehr Geld auf dem Papier existiert als es einen Gegenwert an Leistungen und Gütern hat. Was wiederum eine ständige Geldinflation zur Folge hat mit immer größeren Schuldenlasten von einer Masse von Menschen bei immer größerem Reichtum von sehr wenigen Menschen.
Das ist eine sehr große Ungerechtigkeit. Und was wird hier Gott am Ende machen:


Ashur hat geschrieben:Gold und Silber ist in der Bibel als Währung erwähnt. Wenn Christen versuchen würden ihre Altersvorsorge Zinslos in Gold und Silber zu machen, ohne dass ihre Herzen dran hängt, dann würden sie auch nicht so sehr unter Druck stehen. Die Staaten wollen aber nicht das die Menschen in Gold und Silber sparen.
LG



Wir unterhalten uns ja über Offenbarung 18,

2...Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gefängnis jedes unreinen Geistes und ein Gefängnis jedes unreinen und gehassten Vogels.
3 Denn von dem Wein der Wut ihrer Unzucht haben alle Nationen getrunken, und die Könige der Erde haben Unzucht mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Erde sind durch die Kraft ihrer Üppigkeit reich geworden.
4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!



Ich frage mich wie wir uns als Christen hier nun verhalten sollen. Wir können ja nicht die Welt verlassen. Sind ja in der Welt, in einem Arbeitsverhältnis angestellt. Aber wir könnten es uns zum Prinzip machen, keine Schulden mehr zu machen.Nicht auf Zinsen zu spekulieren, die ja dann andere für uns in Abhängigkeit bringen würde, diese Zinsen zu bezahlen.
Sich Gold und Silber zu horten, um hier einer Inflation zu entgehen, Geldwerte zu erhalten, geht ja dann auch nur auf Kosten anderer. Ich denke das vielmehr unsere Arbeitsleistung durch unser Hände Arbeit an 1. Stelle stehen sollte. Das wir mit dem handeln und das gemeinsam teilen, was wir an Gütern haben. Was wir an Arbeitsleistung aufbringen können.

Ich kann es mit meinem Gewissen nicht mehr verantworten, das andere Menschen für meinen Reichtum im Alter herhalten müssen. Ich werde mich allein auf die gesetzliche Rente ausrichten und meine Lebensstandard im Alter dann wohl einschränken werden. Oder auch im Alter noch arbeiten gehen.

Aber unser Geldsystem insgesamt, wenn man mal sich das Video angeschaut hat, was ich verlinkt habe, basiert nur auf Ungerechtigkeiten.

Einzige Alternative wäre da eine Gütergemeinschaft von Christen.
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Mo 25. Nov 2019, 22:17

Habatom hat geschrieben:...

Ich kann es mit meinem Gewissen nicht mehr verantworten, das andere Menschen für meinen Reichtum im Alter herhalten müssen. Ich werde mich allein auf die gesetzliche Rente ausrichten und meine Lebensstandard im Alter dann wohl einschränken werden. Oder auch im Alter noch arbeiten gehen.

Aber unser Geldsystem insgesamt, wenn man mal sich das Video angeschaut hat, was ich verlinkt habe, basiert nur auf Ungerechtigkeiten.

Einzige Alternative wäre da eine Gütergemeinschaft von Christen.


Hallo

Wie bewertest du folgende Szenario (hab ich mir ausgedacht)

Ein Mensch Heute Ur -Opa der um 1900 lebt würde gerne für sein Ur Enkel einen Anzug Kaufen. Diese Anzug Kostet um das Jahr 1900 1 Dollar. Entspricht das Wochen Gehalt. Die Unze gold Kostet auch 1 Dollar.

Wenn er das Geld zurücklegt Kann sein Ur Enkel nach 100 Jahre nur eine Dose Cola kaufen. Er kann auch dem Ur- Enkel eine Unze Gold überlassen der dann 1400 Dollar wert ist, was auch eine gute Maßgeschneiderte Anzug auch Kostet. Dieser Mensch hat meiner Meinung nach niemanden betrogen. Er hat sich gegen das Entwerten seinen Geldes gewährt.

Grüße
Johannes 6,40
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Daniel_8 » Di 26. Nov 2019, 09:47

Ich könnte mir vorstellen, dass mit dem nächsten globalen Finanzcrash endgültig die bargeldlose Zahlung eingeführt wird.
Was also tun, wenn man nicht mehr kaufen oder verkaufen kann ohne den Namen des Tieres anzunehmen?
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Thelonious » Di 26. Nov 2019, 11:54

Daniel_8 hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass mit dem nächsten globalen Finanzcrash endgültig die bargeldlose Zahlung eingeführt wird...


Wie meinst Du, Daniel_8, liefe das konkret? Du hast dazu eine konkrete Vermutung. Oder?

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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Daniel_8 » Di 26. Nov 2019, 12:25

Ich vermute, dass die Luziferier es nicht schaffen werden, eine Weltregierung zu errichten ohne einen großen Krieg (womöglich zwischen "Christen" und Islamisten).
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Re: Der letzte Finanzkrach in der Endzeit

Beitragvon Ashur » Di 26. Nov 2019, 19:42

Daniel_8 hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass mit dem nächsten globalen Finanzcrash endgültig die bargeldlose Zahlung eingeführt wird.
Was also tun, wenn man nicht mehr kaufen oder verkaufen kann ohne den Namen des Tieres anzunehmen?


Da bieten sich Silbermünzen als Zahlungsmittel an.

Silber wird eher als Zahlungsmittel akzeptiert. und aktuell ist der Silberpreis eher zu niedrig sagen die Experten.

Grüße
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

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