Der Unsinn von Analoguhren

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Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Gnu » Sa 9. Sep 2017, 21:44

Jedesmal, wenn ich eine 12 Stunden Analoguhr sehe, frage ich mich, welcher Idiot diesen Unsinn erfunden hat. Ist jemand anderer Meinung, so darf er gerne argumentieren. 8-)
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Jure » Sa 9. Sep 2017, 21:51

Hmmm - ich bin zwar anderer Meinung - aber das Thema ist mir einfach nicht wichtig genug, mehr Zeit daran zu geben, als diese paar Sekunden. :comeon:
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Gnu » So 10. Sep 2017, 08:43

Wie häufig fährst du mit der SBB? :?:
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Helmuth » So 10. Sep 2017, 09:01

Ich bin froh für die Entwicklung von digitalen Uhren. Die verwenden einfach erzeugbare Industriequarze mit einer Genauigkeit von ca. 10 E-6. Das heisst nach 1.000.000 Sekunden geht die Uhr in etwa um eine Sekunde falsch. Das entspricht in etwa einer halben Minute pro Jahr

Ich muss sie sozusagen nur alle 2 Jahre um ein Minute korrigieren. Damit kann ich lkeben. Analog ist out. :mrgreen:
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon onThePath » So 10. Sep 2017, 12:07

Der gute alte Quarz der eine bestimmte Frequenz erzeugt.
Das machen auch Spule und Kondensator. Aber nicht so genau wie ein Quarz. Frquenzerzeugung mittels Spule und Kondensator ist störanfälliger.
Die mechanischen Uhren können auch nicht genau sein. Schon die Temperaturschwankungen beeinflussen. Und die vielen mechanischen Teile sind störungsanfällig.
Ganz sicher geht man mit der Funkuhr oder auch mit dem Handy.

Und ohne die Möglichkeit genaue Frequenzen einzuhalten könnte kann kein Computer funktionieren.
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon bigbird » So 10. Sep 2017, 12:14

Gnu hat geschrieben:Jedesmal, wenn ich eine 12 Stunden Analoguhr sehe, frage ich mich, welcher Idiot diesen Unsinn erfunden hat. Ist jemand anderer Meinung, so darf er gerne argumentieren. 8-)


Da hätten wir aber lange auf Uhren warten müssen, bis dann endlich die digitale erfunden worden ist :lol: :lol: :lol:

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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Gnu » So 10. Sep 2017, 13:05

Es gibt auch quarzgesteuerte und funkgesteuerte Analoguhren und in Bern Wankdorf hat es am SBB Verwaltungsgebäude eine computerbilderzeugte Analoguhr, auch wird in manchen Computern die Zeitanzeige mit einem Ührchen mit Zeigern angezeigt. Der Aufwand dafür ist um einiges grösser als eine Zeitanzeige mit 4 Ziffern. Was ich der Analoguhr mit der 12 Stundenanzeige vorwerfe ist ihre schlechte Ablesbarkeit und dass es schlicht eine Falschanzeige ist. Der Tag hat 12 Stunden und die Nacht hat 12 Stunden. Einer Zeigeruhr siehst du nicht an, ob es Tag oder Nacht ist. Stell dir vor, du erwachst aus dem Koma, es ist halbdunkel und die Uhr steht auf 6 Uhr. Du musst dir irgendwo anders die Information beschaffen, ob es jetzt 6 oder 18 Uhr ist. Auf einer Pilotenuhr werden deshalb 24 Stunden angezeigt, nicht 12. Die SBB, dieser Verein, der die Desinformation erfunden hat, ist soo stolz auf ihre runde Uhr, dass sie in den Bahnhöfen stur nirgends die echte Zeit anzeigt, so dass der arme Benutzer immer auf eine eigene Digitaluhr angewiesen ist, wenn er den Zug nicht verpassen will. Das nenne ich Benutzerfreundlichkeit, gell. ;)
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon onThePath » So 10. Sep 2017, 14:00

Jo,
Aber im Sprachgebrauch der Engländer gibt es die Anpassung an die 12 Stunden Uhr:

12 Uhr AM und
12 Uhr PM
Und da war ich dann lange Zeit im Ungewissen da ich mir dir Bedeutung von P M und AM nicht gemerkt habe. :roll:

Lg
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Jure » So 10. Sep 2017, 16:32

Jetzt hab' ich etwas mehr Tagesguthaben auf der Anna log Uhr.

Also ich komme mit ihr recht gut klar. Meistens bin ich mir darüber im Klaren, ob wir Tag oder Nacht haben, auch Vor- und Nachmittag sind mir meistens geläufig und so kann ich denn auch "am" für "ante meridiem" und "pm" für "post meridiem" meistens ganz gut auseinanderhalten. Im Englischunterricht war die Eselsbrücke: "a"m - "A" vor "m"ittag - also Vormittag, und "p" nach dem "a" --- genau.

Und was soll ich sagen: Ich musste lange genug mit Digitaluhren umgehen. Nicht dass mich das gestört hätte. Aber wenn ich die Zeigerstellung der Anna log Uhr sehe, "gongt" es an einer Stelle in meinem Hirn automatisch die Zeit - bei der Digitalzeit muss ich immer erst kurz übersetzen.

Kurz und lang: Mir gefällt's.
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Gnu » So 10. Sep 2017, 20:00

Jure, du hast dich an die Annalügt-Uhr gewöhnt und willst mit ihr in Frieden leben. Das ist dein gutes Recht und ich will niemandem seinen Glauben und seine Gewohnheiten madig machen, denn wir haben ja noch Gedanken-, Meinungs- und Religionsfreiheit und sogar die Wissenschaft ist offiziell noch frei. ;)

OnThePath, das mit der AM PM Erfindung der Engländer und ihrer Abhängigen macht die Sache nicht besser, denn um Mittag und Mitternacht ist die Zählung echt ScheiBe. Mach dir mal eine Tabelle von Normalzeit und angelsächsischer Zeit und du wirst eventuell merkeln, was da faul ist. :mrgreen:

An alle: Die Schweizerischen Bundesbahnen haben echt ein Problem, wenn die Züge nach Fahrplan (24 Stunden Schreibweise) fahren sollten und in den Bahnhöfen Zeigeruhren (12 Stunden Anzeige) hängen, die man von der Seite nicht ablesen kann. Ganz abgesehen davon, dass sie die Synchronisierung ihrer runden Schmuckstücke bis heute nicht geschafft haben, es sei denn ich hätte etwas verpasst. Digitale Leuchtziffern lassen sich mit ein wenig Aufwand an die Umgebungshelligkeit anpassen; die mechanischen Monstren sind entweder hintergrundbeleuchtet oder nicht und bei Halbdunkel niemals vernünftig ablesbar.

Die Dinger sind auch so teuer, dass die SBB aus Spargründen nur ganz wenige aufhängen, und natürlement immer dort, wo ich gerade nicht stehe, wenn ich auf den Zug warte, sondern versteckt hinter irgendwelchen Pfosten, Tafeln oder Ecken oder direkt über mir und deshalb nicht ablesbar. Eine Anzeige mit vier Ziffern könnte man mit moderner Technik so billig herstellen, dass man sie in Rollen à 1000 Stück erwerben und wie Klebeband abreissen und überall anheften könnte. Ich warte auf die Briefmarke, die das kann. Welcher Entwicklungsingenieur wagt es, mit mir zusammen dieses Produkt von der Idee zur Serienreife zu bringen?
:comeon:
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Jure » So 10. Sep 2017, 21:02

Gnu hat geschrieben:Welcher Entwicklungsingenieur wagt es, mit mir zusammen dieses Produkt von der Idee zur Serienreife zu bringen?
Leider bin ich kein Ingenieur und mit Entwicklungen dieser Art habe ich es auch nicht so. Aber könnte ich Dir mit einer einwandfrei funktionierenden Digitalarmbanduhr behilflich sein? Oder sollte es dann doch eine Anna wird nicht mehr lügen Uhr sein?
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Gnu » Mo 11. Sep 2017, 11:03

Ja gerne, Jure. Woran denkst du denn dabei? Eine Zeigeruhr wie Piloten sie haben mit 24 Stunden auf dem Zifferblatt wäre schon ein Fortschritt, aber auch eine Armbanduhr mit Ziffern anstatt Zeigern würde viel Rechenarbeit und Irrtümer ersparen, denn ich habe heute noch Mühe, 15 Uhr von 17 Uhr von 19 Uhr zu unterscheiden. Jedesmal 12 abzählen in unserem Dezimalsystem überfordert meine Spontanrechenkunst. ;)
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Jure » Mo 11. Sep 2017, 11:33

Da wäre dieses Exemplar, nicht zu billig für den seriösen Herrn
UNO24 Black Edition Quarz. Und dann wäre da eine sprechende Armbanduhr St. Leonhard Sprechende Herren-Armbanduhr mit Weckfunktion St. Leonhard Sprechende Armbanduhren die Dir alle Mühe des Ablesens und Rechnens abnimmt und Dir auf Knopfdruck sagt, was es geschlagen hat. Eine Tante von mir bekam eine solche Uhr zu ihem 60jährigem Jubiläum geschenkt und war hell begeistert. Solltest Du irgendwann einmal - was ich Dir keinesfalls wünsche - in ein Koma fallen - die sagt auf Wunsch auch das Datum noch mit an, damit Du zu jeder Tages- und Nachtzeit darüber informiert sein kannst, in welchem Dezennium Du wieder aufgewacht bist. Die ist auch für in der Kälteschlafkammer befindliche Zeitreisende sicher gut geeignet.
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Helmuth » Mo 11. Sep 2017, 15:41

onThePath hat geschrieben:Und da war ich dann lange Zeit im Ungewissen da ich mir dir Bedeutung von P M und AM nicht gemerkt habe. :roll:

LOL, geht mir heute noch so. :mrgreen:
Herzliche Grüße
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Re: Der Unsinn von Analoguhren

Beitragvon Reginald 32 » Sa 16. Sep 2017, 20:20

Guten Abend.

Nab kann sie Analog- und Digital-Uhren natürlich auch aus einem anderen Blickwinkel sehen.

Analoguhren fördern das (ana-) logische Denken. Der Kopf muss arbeiten. Das hält ihn jung und leistungsfähig. Man muss genau hin schauen und gut überlegen.

Digital-Ihren fordern den Kopf nicht. Jedes kleine Kind, welches die Zahlen kennt, kann die Zeit Minuten genau angeben.

Lässt das jetzt Rückschlüsse auf den Kopf der jeweiligen Befürworter zu ?

Ich habe beide Typen, bevorzuge aber analog. Die sind viel ästhetischer.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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