Schöpfung als Schnittstelle

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Schöpfung als Schnittstelle

Beitragvon Gnu » Mo 10. Apr 2017, 09:43

Gott ist [ein] Geist und unsichtbar und die Quelle des Lebens. Leben kann man sich auch denken ohne Materie, obwohl, wer ist denn schon „man“? Wissenschaft ist normalerweise auf Materie beschränkt, es gibt aber immer wieder offene Fragen, die innerwissenschaftlich kaum bis nicht beantwortet werden können, z. B. die Frage, warum oder wozu das alles so ist, wie es eben ist.

Ich habe beim Lesen der Bibel in letzter Zeit häufig gelesen, dass Gott inmitten seiner Schöpfung wohnen will. Bilder dafür sind die Stiftshütte (das Zelt der Zusammenkunft), der Steintempel auf dem Zionshügelchen, das auch Berg Zion genannt wird, und auch schon Berg Morijah hiess. Visionäre Bilder dafür sind die neue Erde mit der Brautstadt des Messias in Form eines Heiligtums (Würfel).

Als Arbeitshypothese nenne ich die Schöpfung Schnittstelle zwischen unsichtbarer und sichtbarer Welt. Ich bin gespannt, ob darauf aufbauend weitere Erklärungen der Bibel und der Wissenschaft möglich sind.
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Re: Schöpfung als Schnittstelle

Beitragvon Such_Find » Do 13. Apr 2017, 21:03

Gnu hat geschrieben:Gott ist [ein] Geist und unsichtbar und die Quelle des Lebens. Leben kann man sich auch denken ohne Materie,

"was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist."
(Jo3:6)

:?:
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Re: Schöpfung als Schnittstelle

Beitragvon Keili » Fr 14. Apr 2017, 11:17

Hallo Gnu,

die Naturwissenschaften gründet sich hauptsächlich auf Beobachtungen/Empirie aber selbst dort muss es einen Geist im Menschen geben, der es beobachtet oder bzw. das was er sucht auch empirisch zu beweisen. Dazu gibt es das Experiment. Dort werden aber auch viel Hypothesen gebildet. Ihr heutiger Erfolg liegt darin, dass sie suchtbares hervorbringt, nämlich die Technik in dem Wissen verarbeitet ist.
Materie ist verdichteter Geist und sehr grob und steht damit dem Tod näher. Materie ist Mittel zum Zweck, aber nicht das Leben selbst. Materie oder Stoff ist Träger von Eigenschaften, die nützlich sind für den Menschen im Leibe. Sucht er das Geistige oder Gott in Allem, dann tut er Recht. Sieht er die Materie an als das was sie ist, ein Schatten, dann ist es gut so, sieht er sie aber als dauerhaft an, dann berlügt er sich und kann sich in ihr verrennen.
Die materielle Schöpfung dient als Gleichnis. Der Mensch soll durch ein Liebeleben vom Gröberen zum Feineren, vom Äußeren zum Inneren übergehen, von Materie ins Geistige.
Nächstenliebe ist der Weg zur Gottesliebe.
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