Cannabis Konsum und die Folgen

Berufstalltag, Haushalt, Schule, Burnout, Lebensfreude, Montag Morgen & Freitag Abend

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Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Kastaniensammler » So 29. Jan 2017, 00:47

Ich lebe in Deutschland. Eine gläubige Freundin von mir (Katholikin und über 30) kifft alle paar Wochen auf Partys (zusätzlich zu Alkohol). Gelegentlich auch, wenn sie in der Berufsschule ist. Für das Cannabis wird in ihrem Freundeskreis Geld gesammelt, woran sie sich ebenfalls beteiligt.

Meine Frage ist nun: Ist dieser Erwerb von Cannabis Sünde? Letztlich fließt das Geld ja in die organisierte Kriminalität und man bricht damit zudem das Gesetz. Weltliche Gesetze sind ja grundsätzlich zu beachten, wenn sie nicht zur Glaubens- und Sittenlehre im Widerspruch stehen ("So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!").

Meine Freundin meint, dass es nicht gut sei, wenn das Geld an die organisierte Kriminalität fließe. Allerdings würde man durch den Kauf von Kleidung ja auch Produktionsbedingungen unterstützten, die unmoralisch seien. Es sei ihr eben genau wie bei der Kleidung hinreichend wichtig. Im Übrigen bezahle sie nur ein oder zwei Mal im Quartal.

Mich persönlich hat das nicht wirklich überzeugt. Man kann ein Übel ja schlecht damit rechtfertigen, das man ja auch ein anderes begeht ("Whataboutism"). Das ist moralischer Relativismus. Und wie viel Geld es nun ist, spielt m. E. auch nur eine nachrangige Rolle. Wichtig ist, dass es regelmäßig und in bewusster Kenntnis der Folgen geschieht.

Im Übrigen finde ich auch den erwähnten Mischkonsum (sie sagt sie vertrage das problemlos) sowie den Konsum während der Schulzeit (halte ich den Lehrern gegenüber für unmöglich) problematisch. Was meint ihr? Sehe ich das richtig oder übertreibe ich?
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon lionne » So 29. Jan 2017, 14:14

Bei Cannabis interessieren mich v.a. die gesundheitlichen Folgen.... Gerade vergangene Woche stand im 20 Min. und anderen Tageszeitungen erneut darüber zu lesen!!!! Stichwort: Cannabis und Schizophrenie, neue Studie aus Lausanne!
Cannabis, ob Erwerb und/oder Konsum, gehört nicht in ein Christenleben.
LG lionne
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Mariette M. » So 29. Jan 2017, 15:41

Gnu hat geschrieben:@Kastaniensammler

Erwartest du eine Antwort aus katholischer oder eine aus biblischer Sicht?

MfG Gnu

Wieso... gibt es da einen Unterschied??

Lg Mary
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon onThePath » So 29. Jan 2017, 19:41

Ich denke, es versteht sich von selber, dass ein Christ sich nicht schädigt durch Cannabis. Und genauso nicht schädigt mit Alkohol.
Habe dazu Aktuelles im Internet gesucht, und eine Studie über die Summe schädigender Wirkungen, auch sozial und familier einbezogen, besagt, Alkohol stehe an erster Stelle.

Cannabis hat mögliche schwere psychische Schäden als Folge.

Ich persönlich halte es sowieso grundsätzlich fūr schädigend, wenn man gute Laune durch Alkohol oder Cannabis kūnstlich erzeugen möchte. Das schwächt die Persönlichkeit auf jeden Fall.

Ich meine, gerade wenn man sich emotional und psychisch nicht gut befindet, grundsätzlich nicht zu Alkohol oder Cannabis greifen, sondern die Psyche durch vernünftige Bemühungen ins Lot bringen. Und das stärkt die Persönlichkeit.

Mein christliches Verständnis ist sowieso, ohne Alkohol, Cannabis und andere Drogen zurechtkommen.
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Lepitoptera » So 29. Jan 2017, 22:33

Cannabis ist gefährlich! Ein Familienangehöriger hatte dadurch eine Psychose ausgelöst bekommen und sein Leben dadurch weitgehend zerstört. Nicht nur als Christ sollte man die Finger davon lassen, sondern auch sonst!

Lg Lepitoptera
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon lionne » So 29. Jan 2017, 22:47

Lepitoptera hat geschrieben:Cannabis ist gefährlich! Ein Familienangehöriger hatte dadurch eine Psychose ausgelöst bekommen und sein Leben dadurch weitgehend zerstört. Nicht nur als Christ sollte man die Finger davon lassen, sondern auch sonst!

Da hast Du vollkommen Recht! :cry:
Ich kenne einige junge Menschen (m + w), denen es genauso ergangen ist!
>>> Ein jämmerliches Leben, mehrheitlich in der 'Geschlossenen'.
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Gnu » So 29. Jan 2017, 23:23

Kastaniensammler hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:@Kastaniensammler

Erwartest du eine Antwort aus katholischer oder eine aus biblischer Sicht?

MfG Gnu


Alles was Du zu bieten hast. Also gerne auch beides. ;)

Aus biblischer Sicht darf sie alles konsumieren, bis der Heilige Geist ihr die rote Laterne anzündet, aus katholischer Sicht kann ich keine Antwort geben, denn ich bin reformiert erzogen worden und aus der Kirche ausgetreten, als ich deren Inkompatibilität mit der Bibel festgestellt hatte.
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon onThePath » So 29. Jan 2017, 23:34

Lepitoptera und Lionne
Ich habe um mich herum das Gleiche erlebt. Und eine Klinikärztin, die ja solche psychisch kaputten jungen Leute bekommt, nannte Cannabis sogar eine Geißel der Menschheit. Auch durch Kontakte mit dem Einen oder Anderen wurde mir das Elend immer deutlicher.
Ob die, die keine Berührung mit diesem Elend haben, sich Illusionen machen, dass Cannabis harmlos sei ?

LG otp
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon kingschild » Mo 30. Jan 2017, 12:06

Kastaniensammler hat geschrieben:
Meine Frage ist nun: Ist dieser Erwerb von Cannabis Sünde? Letztlich fließt das Geld ja in die organisierte Kriminalität und man bricht damit zudem das Gesetz. Weltliche Gesetze sind ja grundsätzlich zu beachten, wenn sie nicht zur Glaubens- und Sittenlehre im Widerspruch stehen ("So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!").


Hallo Kastaniensammler

Wer es ernst meint mit der Nachfolge Christi der hört auf die Apostel Christi. Mal davon abgesehen das sie ganz bewusst mit dem Erwerb von Cannabis die Mafia unterstützt, für die das Cannabis nur eine Mittel ist um die Menschen noch tiefer ins Elend zu stürzen, gibt es folgenden Aspekt zu beachten, den Du mit Deiner Antwort oben schon angetönt hast. Wenn wir also den Apostel Paulus lesen so, lesen wir:

Rö 13:2 Wer sich also der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Ordnung Gottes; die aber widerstreben, ziehen sich selbst die Verurteilung zu.

Meine Freundin meint, dass es nicht gut sei, wenn das Geld an die organisierte Kriminalität fließe. Allerdings würde man durch den Kauf von Kleidung ja auch Produktionsbedingungen unterstützten, die unmoralisch seien. Es sei ihr eben genau wie bei der Kleidung hinreichend wichtig. Im Übrigen bezahle sie nur ein oder zwei Mal im Quartal.


Siehst Du Deine Freundin sieht im Moment durch Ihr Gewissen heute noch selbst, das sie Unrecht handelt. Weil sie aber auch von der Droge abhängig ist (wenn auch nicht so stark) so ist sie trotzdem von dieser Droge gebunden, dass heisst sie versucht Ihr Verhalten, das sie eigentlich als Unrecht sehen kann zu entschuldigen und Ihr Gewissen mit dieser Entschuldigung ab zu töten.

Das heisst sieh nimmt es in Kauf die Kriminalität bewusst zu unterstützen, nur damit sie alle paar Monate ein wenig künstliches "High Gefühl" erleben kann, durch ein Rauschgift.

Ist dieses handeln Christlich oder hätte Christus so gehandelt, so gelehrt? Ich lese nichts darüber in der Bibel, das man Unrecht fördern sollte, damit das eigene Fleisch für ein paar Stunden befriedigung und verwirrung des Geistes erleben kann.

Was ich aber lese ist von der Freude die von Christus und seinem Vater kommt, nicht von Rauschgift.

Ps 97:11 Licht wird dem Gerechten gespendet und Freude den aufrichtigen Herzen.

Joh 15:Joh 15:11 Solches habe ich zu euch geredet, auf daß meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.

Wie sagte Jesus, wer zu mir kommt, den wird nicht mehr hungern und dürsten. Wer aber zum Rauschgift greift dessen Seele hungert und dürstet immer wieder nach der Scheinfreude und Ungerechtigkeit.

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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon kingschild » Mo 30. Jan 2017, 12:29

Le Chef hat geschrieben:
Ganz genau! Christen sollten nur saufen was das Zeug hält. Schliesslich hat Jesus schon aus Wasser Wein gemacht.

Und nicht zu vergessen, was die ganzen Abstinenzler so für komische Ideen haben.


Dein Mund ist voller Lüge Le Chef, weil Du keine Ahnung hast:

Eph 5:18 Und berauschet euch nicht mit Wein, was eine Liederlichkeit ist, sondern werdet voll Geistes,

Epheser deutet auf den Missbrauch hin.

1Ti 5:23 Trinke nicht mehr bloß Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens willen und wegen deiner häufigen Krankheiten.

Dies wäre dann ein Einsatz in gemässigten Dosen und im Rahmen einer Therapie.


Jesus hat gesagt mein Reich ist nicht von dieser Welt, somit war auch der Wein der Jesus aus Wasser machte, nicht von dieser Welt, mal darüber nachdenken. Im Text steht sogar, das der Wein der nicht von dieser Welt war, eindeutig der bessere war.

Jesus möchte aber das Menschen Freude haben und diese Freude schenkte er den Menschen am Fest aber nicht indem er Ihnen etwas irdisches schenkte, sondern etwas das vom Himmel her war.

Rö 14:17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist;

Das heisst also im Kontext, Gott möchte nicht das wir unseren Geist verwirren lassen, das wir am nächsten Morgen mit einem Kater und einem blöden Kopf aufwachen. Gott möchte andere Freude schenken, eine Freude vom Himmel her und die ist gut und vollkommen. Das heisst nicht das wir nichts irdisches anfassen dürfen aber Gott möchte das unser Durst eben vom Himmel her gestillt wird auch unser Durst nach Freude.

Dies heisst aber nicht das wir nicht auch etwas irdisches geniessen dürfen aber geniessen ist eben Mass und nicht Unmass und sich schon gar nicht davon beherrschen, verwirren oder in eine Abhängigkeit führen lassen.

Wenn wir aber um unserer Freude willen gegen die Gesetze der Obrigkeit und die Gesetze Gottes verstossen, so ist das sicher nicht im Sinne Gottes und eben auch nicht dass was uns Christus lehrte, in der Nachfolge.

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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon onThePath » Mo 30. Jan 2017, 13:54

Wer das Elend von schlimmen Folgen von Cannabis hautnah und lange miterlebt hat, kann auch die verhalmlosende Darstellung des Cannabis-Verbandes was die Gefahren und Folgen des Cannabiskonsums angeht, nicht verstehen.

Es ist ähnlich verschleiernd wie man gefährliche Arzneimittel verharmlost.

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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon kingschild » Di 31. Jan 2017, 12:47

Le Chef hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Dein Mund ist voller Lüge Le Chef, weil Du keine Ahnung hast:


Na, was jetzt? Bin ich ein Ahnungsloser oder ein Lügner? :lol:

Komm mal wieder runter, das war ja offensichtlich nicht ernst gemeint.

Aber die Frage an sich ist schon so schräg, was soll man darauf ernst antworten?


Le Chef ich weiss ja das Du ein zyniker bist und es nicht so böse meinst aber viele die hier mitlesen, verstehen eben Dich vielleicht nicht und darum musste ich Dir recht sagen, wenn Du solches verkündest:

Le Chef hat geschrieben:Ganz genau! Christen sollten nur saufen was das Zeug hält.


Dann ist das eine Lüge eines Ahnungslosen auch wenn es zynisch gemeint ist.

Für uns ist das Thema eben schon ein ernstes, weil wir vielleicht nicht die genau gleichen Masstäbe anwenden, wie ein Mensch der ohne Christus unterwegs ist. Es geht also um die Frage, wie ist es aus der Sicht des Wortes Gottes, der Sicht Christi zu betrachten, nicht wie die Welt es eben empfindet.

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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Le Chef » Di 31. Jan 2017, 12:58

Also gut, dann eine ernst gemeinte Antwort:

Ich persönlich sehe keinen grossen Unterschied zwischen Alkohol trinken und kiffen. Berauschen kann man sich mit beidem. Konsequenterweise sollte man als Christ wohl weitestgehend auf beides verzichten, bzw. in Massen geniessen. Gilt natürlich für Nicht-Christen vom gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen genau so, man muss aber kein schlechtes Gewissen haben. ;) Und wenn man eines hat, sollte man seinen Konsum überdenken...

Ich denke nicht, dass das Thema explizit in der Bibel erwähnt wird. Es ist auch schwer abzugrenzen: Jemand hat geschrieben, man sollte seinen Körper nicht schädigen. Aber wo fängt das an? Tattoos, Zucker, Fett, Alkohol, Canabis. Alles fliessend.

Man soll nicht stehlen: In der Schweiz sind Musik-Downloads nicht verboten, woanders schon. Halte ich mich als Schweizer Christ dann an die 10 Gebote, ein Deutscher Christ nicht?

Was ich sagen will: Letztendlich muss das jeder Christ für sich persönlich abschätzen, ob seine Taten im Einklang mit seinem Glauben sind, oder eben nicht. Ich denke nicht, dass man die Bibel da als 1:1 Anleitung für das Leben nehmen kann.

Ob man mit dem Drogenkonsum irgendwelche kriminellen Aktivitäten unterstütz, betrachte ich hier eher als zweitrangig, da tut man genau so viel Schlechtes, wenn man irgendeinen Multikonzern unterstützt.

PS: Wenn ich ahnungslos bin, weiss ich es nicht besser. Folglich lüge ich nicht, da ich ja die vermeintliche Wahrheit oder korrekte Antwort nicht kenne. Dann bin ich wohl eher ein ahnungsloser Dummkopf. ;)
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon kingschild » Di 31. Jan 2017, 17:12

Le Chef hat geschrieben:Also gut, dann eine ernst gemeinte Antwort:

Ich persönlich sehe keinen grossen Unterschied zwischen Alkohol trinken und kiffen.


Wenn man nur die Ebene des Rauschzustandes betrachtet, ja. Wenn man tiefer geht in der Betrachtung eher nein, zwei Drogen die beide sicher Ihre Gefahren haben und die gefahren des Cannabis gehten dann eben eher in die geistigen Bereiche.


Ich denke nicht, dass das Thema explizit in der Bibel erwähnt wird. Es ist auch schwer abzugrenzen: Jemand hat geschrieben, man sollte seinen Körper nicht schädigen. Aber wo fängt das an? Tattoos, Zucker, Fett, Alkohol, Canabis. Alles fliessend.


Sicher sollten wir sorge tragen zu dem was uns Gott schenkte, da gehört sicher das Physische auch dazu aber im Bezug auf Drogen eben sehr stark die Geistigen Dinge. Sagen wir so, wenn Du zuviel Alkohl trinkst, weisst Du am nächsten Morgen jedenfalls, das Du ein wenig bremsen solltest, es sei den die Abhänigkeit ist eben schon fortgeschritten richtung Sucht. Beim Cannabis denkt man noch es ist alles im Grünen Bereich, wenn der Geist schon längst, total quer zum Wort Gottes unterweg ist. Mal abgesehen von den Psychischen Problemen die eben auch bei massvollem Konsum zum Thema werden kann.

Grundsätzlich heisst es seid nüchtern und wachsam, wenn der Geist dann ständig betäubt wird, ist das eben nicht mehr möglich.


Was ich sagen will: Letztendlich muss das jeder Christ für sich persönlich abschätzen, ob seine Taten im Einklang mit seinem Glauben sind, oder eben nicht. Ich denke nicht, dass man die Bibel da als 1:1 Anleitung für das Leben nehmen kann.


Nun die Bibel sagt auch betreibe keinen Okkultismus, wenn ich also Substanzen nehme die eine Öffnung in diesen Bereichen möglich machen, dann wäre die Anleitung eben schon ziemlich klar. Obschon ein Kiffer sagen, würde ich praktiziere es ja nicht bewusst.

Ob man mit dem Drogenkonsum irgendwelche kriminellen Aktivitäten unterstütz, betrachte ich hier eher als zweitrangig, da tut man genau so viel Schlechtes, wenn man irgendeinen Multikonzern unterstützt.


Eine Mafia die bewusst Menschen tötet oder eine Land das bewusst Drogen verkauft um seine Kriege zu verkaufen, da sind eben schon noch ein paar Unterschiede. Obschon die Mulitkonzerne bei der Umseztung der Standards Christi sicher auch keine Engelchen sind. Ob ich aber Nahrung und Kleidung kaufe weil ich nicht selber kochen oder nähen möchte oder ob ich bewusst Gift kaufe, welches illegal wäre und ich eigentlich nicht brauche, da würde ich eben schon noch einen Unterschied sehen. Damit meine ich nicht das man jetzt alles gutheissen muss, was die Gross Konzerne alles bieten.


PS: Wenn ich ahnungslos bin, weiss ich es nicht besser. Folglich lüge ich nicht, da ich ja die vermeintliche Wahrheit oder korrekte Antwort nicht kenne. Dann bin ich wohl eher ein ahnungsloser Dummkopf. ;)


Mein Einwurf war in diesr Hinsicht ja konkret auf deinen zynischen Einwurf gerichtet, der eben ganz falsch verstanden werden könnte, wenn man Dich nicht kennt.

Du bist sicher kein Dumkopf aber was in der Bibel steht zu deinem einwurf vom saufen, das habe ich ja ausführlich dargelegt. Biblisch gesehen wird aber vieles anders betrachtet, als eben Weltlich gesehen.

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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Gnu » Sa 22. Dez 2018, 18:28

Ich hole diesen Thread aus der Versenkung, weil ich einmal über die gesunden Aspekte von Cannabis austauschen möchte. Dabei schliesse ich ausdrücklich das Kiffen (Rauchen von Tabak mit Cannabis) aus. Man kann das Hanföl nämlich auch für Suppen, Biskuits und so weiter verwenden.

Das ist garantiert nicht schädlich.

Schädlich ist einzig das genmutierte CBD, welches unsere „Regierung“ legalisiert hat.
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon onThePath » Sa 22. Dez 2018, 21:31

GNU, es wird jedenfalls immer etwas nach Hexenküche riechen :lol:

Ich weiss mit Sicherheit nur, dass mein Mitbringsel aus der Türkei: Mohnöl , ganz harmlos ist. :D

Meinst du, es sind beim Öl wirklich keine psychogenen Wirkungen ?

Mich jedenfalls widert schon der Geruch von qualmenden Cannabis an. Kann man ja bisweilen weit weg davon auf der Strasse riechen. Es hat so etwas schleimig Lockendenes, dass ich sofort alarmiert und wachsam werde. Da müsste ich schon genau wissen, dass es bei bestimmten Krankheiten mehr Nutzen als Schaden bringt.

Wäre es wie bei Cholisterinsenkern, wäre es zu riskant. ( Die hätten mit der Zeit meine Muskeln dauerhaft ruiniert)

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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon lionne » Sa 22. Dez 2018, 22:02

Mich persönlich widert schon nur der Gestank vom Cannabisrauchen extrem an; rieche das sofort und muss fast koxxxx; passiert immer wieder mal, wenn ich bei der Bushaltestelle auf den Bus warte...

Eine Kollegin von mir bekam ja das Oel ganz legal, weil sie starke Schmerzen hatte; da durfte sie jeweils ein paar Tropfen nehmen.... Sie hat mir gesagt, dass sie dadurch für ein paar Stunden (2-3) schmerzfrei war.
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon onThePath » Di 25. Dez 2018, 00:12

Da haben wir den Salat.

In Form von Hanföl, eben gut für den Salat, das wohl gänzlich unbedenklich ist, und dem CBD, vom dem du auch sprichst, GNU. Das CBD schafft Konflikte.
Danke dass du mich darauf aufmerksam machst. Macht mich auf Irrtümer aufmerksam im Zuge meines Info-Prozesses.

Über das CBD informiere ich mich gerade.

Hier Infos dazu:
https://www.google.com/amp/s/www.zentru ... t,amp.html

CBD wird wie Cannabis aus der Blüte gewonnen und eventuell aus den Blättern, muss es noch genau herausfinden. Das Präparat enthält die ca. 50 Wirkstoffe des Cannabbis. Nur das berauschende und der Hauptschuldige für die psychotisierende Wirkung im Cannabis enthaltene THC ist nicht im CBD Öl enthalten.

Es wirkt angstlösend und entspannend. Soll Psychosen entgegenwirken.
Allerdings alarmiert mich die Möglichkeit, damit Satan durch Beelzebub auszutreiben. Man denke an die psychisch geschädigten Cannabis-Konsumenten, die nun zu CBD greifen wollen um ihre Ängste und sonstigen Beeinträchtigunhen damit zu bekämpfen. Dieses Öl soll auch Schmerzen bekämpfen. Wäre also auch zu prüfen ob es starke Schmerzmittel bis hin zu Opiaten ersetzen könnte. Und kann CBD etwa auch Psychotika ersetzen oder zumindest ergänzen ?

Möge man mit Vernunft objektiv die richtige Meinung von CBD sich erarbeiten. Ohne sich von den Vertreibern mit himmelhohen Lobeshymnen dämlich einlullen zu lassen, dass es ein völlig unbedenkliches Wundermittel sei. Das muss man selber prüfen.


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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon onThePath » Di 16. Jul 2019, 19:06

Das muß ich noch loswerden :lol:
Ist albern, aber komisch:
Bill Ramsay. Haschisch Halef Omar

Finde ich passend, weil ironisch. Aus der Hippiezeit.
https://www.youtube.com/watch?v=ofn_v3D ... ex=49&t=0s

Lg, otp
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Gnu » Mi 7. Aug 2019, 13:58

@oTP

Ich bin soeben dran, meinen neuen Laptop kennen zu lernen. Ich war deswegen längere Zeit nicht mehr im Forum und lese nun alle ungelesen Beiträge (beinahe alle) seit dem letzten Besuch.

Den Song von Bill Ramsey kannte ich noch nicht. ich werde den noch meinem Glaubensbruder, der selbst Erfahrung mit Cannabis hat, weiterleiten.

;)
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon onThePath » Mi 7. Aug 2019, 14:02

Also ich muß jedesmal lachen, wenn ich dieses Lied höre. Ich finde es zu Cannabis passend ironisch. Kommt wohl aus der Beobachtung von Hippies damals.

Viel Spaß mit deinem Laptop.

Hätte da noch ein wahnsinnig komisches Lied aus den frühen 60ern. The trashmen surfin bird. Auch das Video davon in familie guy. Ob der Sänger schon 1963 auf Cannabis war ?

https://youtu.be/9Gc4QTqslN4
https://youtu.be/zUi5xKQXG6I

Lg, otp
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Nachteule » Do 8. Aug 2019, 09:26

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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon bigbird » Do 8. Aug 2019, 16:12

onThePath hat geschrieben:Das muß ich noch loswerden :lol:
Ist albern, aber komisch:
Bill Ramsay. Haschisch Halef Omar

Finde ich passend, weil ironisch. Aus der Hippiezeit.
https://www.youtube.com/watch?v=ofn_v3D ... ex=49&t=0s

Lg, otp


Die Frage ging aber in eine ganz andere Richtung - also bitte!!! :warn:
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Ist der Erwerb von Cannabis Sünde?

Beitragvon Lambert » Fr 17. Jan 2020, 13:13

Hallo Ihr Lieben!

Einer meiner Dummheit, nach meiner Bekehrung hattes ich mich einer gute Bekannte, die war ja auch ganz lieb, ließ ich zum Kiffen von Gras verleiten, obwohl gegen meines besseren Wissen, es nicht zu tun. Ich habe eben gegen meinen Gewissen gehandelt. Was soll ich hier eigentlich sagen? Ja, der Herr hat mich tatsächlich gestraft, und mit was? Ich hatte Morgens einen Kopfschmerz meines Leben, hatte so ein Gefühl, das mein Kopf so riesig ist, das ich durch keine Tür komme, mir war es so übel und beklemmend. Und da hat Jesus mir deutlich gezeigt, das Cannabis ein Übel ist. Von da ab wusste ich es, da hatte ich keine Frage dazu.. Von da ab war, und heute noch gegen einer Legalisierung. Denn heute hat das käufliche Gras hat die heutige Hanfpflanze ein 40% stärkere Wirkung von HCT. Ich kenne ja die Wirkung von den letzten 40 Jahren, denn ich habe ja hin und wieder Gekifft, aber es ja eine andere Geschichte, denn da hat Gott mich bewahrt, ohne das ich Ihn kannte. Aber heute ein Hammer, wenn man die Wirkung
von damals vergleicht, also Hände weg, keine Experimente :shock:

Herzliche grüsse, Lambert :praisegod:
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Re: Ich frage mich gerade ....

Beitragvon kingschild » So 14. Jun 2020, 10:09

onThePath hat geschrieben:Darüber mache ich mir auch schon lange Gedanken.
Hat das was mit reichen Urlaubern in der Schweiz zu tun, da ist ja die Schweiz ein Treffpunkt.
Oder auch mit den relativ vielen wohlhabenden Schweizern ?

lg, oTp


Hallo otp die Schweizer Drogenpolitik wird seit vielen Jahren von der Droleg Bewegung bestimmt und die wird mit viel Geld unterstützt.

Die Vorstellung das man mit Cannabis, Kokain und Heroin nur der rechte Umgang gefunden werden muss wird von dieser Bewegung seit Jahren so propagiert und fliesst teilweise eben auch in offizielle Präventios Massnahmen und allgemeine Drogenpolitik mit ein. Es ist also eine Frucht dieser Politik. Zudem wird heute in der Prävention auch oft gar nicht mehr über die Gefährlichkeit von Substanzen gesprochen, sondern man spricht einfach davon lehre Gesund zu leben. Dies kann sicher Teil der Prävention sein aber reicht eben als ganzes nicht aus.

Des weiteren hat es schon mit dem Geld zu tun. Zudem die Drogleg Politik unterwandert die Strafverfolgung seit Jahren. Das heisst es gab mal einen Fall wo einer 2 Kilogramm Kokain verdealte, nicht ein Süchtiger und dem hat man dann lediglich eine bedingte Strafe gegeben. Unter solche Umständen, wird eben auch der Handel lukrativ.

Zudem hat eben auch St. Gallen die Verfolgung von Mindestmengen in letzter Zeit aufgegeben, was eben auch zu einer Verlagerung führt wo gehandelt und konsumiert wird. Das Pilgern an solche Drogenorte, wird eben sowohl für Süchtige und Dealer attraktiv. Früher musste man dafür nach Amsterdam pilgern. Heute muss man darüber nicht mehr über die Grenze hinaus. Auf gut Deutsch, die Politik in der Schweiz ist heute schon de facto Liberaler als in Amsterdam. Einziger Unterschied wo Amsterdam liberaler ist, betrifft den geregeltenn Verkauf und genau diesen strebt die Drogleg Bewegung seit Jahren an. Da das Volk bei den Abstimmungen nicht mitmachte, wird es eben durch die Regierenden durch ständige Stück für Stück Liberalisierung der Gesetze erreicht, bezw. undurchsichtige Weisungen erreicht. Siehe unten:

https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/zwei ... ld.1114437

Per Weisung werden Stück für Stück die Gesetze aussser Kraft gesetzt, um das Ziel zu erreichen, was die Droleg Bewegung an der Urne nicht schaffte. Per Weisung durfte die Polizei am Platzspitz in den 90er Jahren nicht mehr eingreifen, dadruch entstand dort das grosse Elend und als es dann so gross war das man keine Lösung mehr sah, kamen die Drogleg Ärzte und Politiker und sagten: Heroin Abgabe ist die Lösung und das Ziel. So werden lebenslang Süchtige produziert und der Steuerzahler kann dann diesen Unsinn finanzieren und nach dem gleichen Prinzip will man jetzt auch beim Cannabis und Kokain ans Ziel kommen der Droleg.

Die kämpfen seit Jahren für die Legalisierung aller Drogen und wie gesagt an der Urne scheiterten sie kläglich und aber mit Weisungen und Drogenlobbyismus in den Parlamenten und bei den offiziellen Stellen, sind sie schon bald am Ziel angelangt ohne lästige Volksabstimmung.

Aber Ende geht es immer um das Geld, wo ein paar wenige schnell Reich werden und die Allgemeinheit darf dann das ganze Elend das daraus entstanden ist danach finanzieren. Im Moment kann die Schweiz sich dies noch leisten aber eben die Schere zwischen Reich und Arm wird auch hierzulande immer grösser. Steigende Krankenkassenprämien welche durch solche Experimente am Mensch weiter zunehmen, sind nur Punkt der dazu beiträgt und ein weiterer eben immer mehr Junge die schon früh auf Sozialleistungen angewiesen sind wie IV und Sozialhilfe. Aber eben zuviel kann verdient werden als das man dies ändern möchte, zumindest im Moment.

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Re: Ich frage mich gerade ....

Beitragvon onThePath » So 14. Jun 2020, 14:02

Was ich mich frage ist eben grundsätzlich.
Vernünftiger Umgang mit Drogen ? Da zweifle ich grundsätzlich an der Vernunft schon beim Cannabis. Es ist eine Einstiegsdroge. Und kann Jugendliche dauerhaft psychisch zerstören.
Und bei harten Drogen ist das total lächerlich.

Aber Verbot nützt auch nicht sehr viel, sogar im Gefängnis kann man sie sich verschaffen.


Lg, otp
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Re: Ich frage mich gerade ....

Beitragvon kingschild » Mo 15. Jun 2020, 12:35

onThePath hat geschrieben:Was ich mich frage ist eben grundsätzlich.
Vernünftiger Umgang mit Drogen ? Da zweifle ich grundsätzlich an der Vernunft schon beim Cannabis. Es ist eine Einstiegsdroge. Und kann Jugendliche dauerhaft psychisch zerstören.
Und bei harten Drogen ist das total lächerlich.

Aber Verbot nützt auch nicht sehr viel, sogar im Gefängnis kann man sie sich verschaffen.


Lg, otp


Das ist aber die Philosophie der Drogleg. Sie glauben der Umgang mit allen Drogen sei möglich, obschon eigentlich schon die legalen Drogen zeigen, das dies eben nicht funktioniert und die Todesfälle und Gesunheitlichen Nebenwirkungen fatal sind. Je nach Substanz mag es bei der einen oder anderen Substanz funktionieren aber bei den meisten funktioniert es eben nicht. Sagen wir so die Bilanz positiv contra negativ endet meist in einer zusätzlichen Belastung für eine Gesellschaft und Familiären Tragödien bis eben hin zu Psychatrie, Sozialhilfe oder frühzeitigen Tod.

Sagen wir so Verbote können nicht allles verhindern, aber eine Masslose Gesellschaft, welche sich selbst keine Grenzen setzt, die erzeugt immer mehr Elend. Das die Drogleg Leute meist alles Konsumenten sind, zeigt sich deutlich in Ihrer Philosophie. Das Süchtige sich nur mit Drogen ein vernüftiges Leben vorstellen können ist ja bekannt. Von daher ist auch begreiflich, warum sie für mehr Drogen bereit sind auch unvernüftige Konzepte zu etablieren und nicht in der Lage sind über den Tellerrand Ihrer eigenen Sucht hinaus zu schauen.

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Re: Ich frage mich gerade ....

Beitragvon onThePath » Mo 15. Jun 2020, 12:49

Das die Drogleg Leute meist alles Konsumenten sind, zeigt sich deutlich in Ihrer Philosophie.

Hallo, kingschild
Solche Leute sollten gar keinen Einfluss haben.
Im Internet gibt es ja sogar Foren zum Austausch von "guten" Drogenerfahrungen. Das hat mich sehr alarmiert.
Ja, wer an der Droge kleben bleibt, sucht sich eben weiter "schöne" Drogenerfahrungen. Er ist eh sonst psychisch in der Drogenhölle. Er mag sie auch noch so loben, seine Drogentrips, es sind armselige Kreaturen.

Das sage ich, der nicht zu Drogen neigt, aber selber weiss, was da alles läuft mit Selbstzerstörung. Es ist die Hölle auch für Angehörige.


lg, oTp
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Re: Ich frage mich gerade ....

Beitragvon kingschild » Mo 15. Jun 2020, 17:10

onThePath hat geschrieben:

Das sage ich, der nicht zu Drogen neigt, aber selber weiss, was da alles läuft mit Selbstzerstörung. Es ist die Hölle auch für Angehörige.



Das Familie oder Angehörige leiden, ist dem Süchtigen sowie auch der Drogenlegalisierungs Mafia völlig egal. Der Drogensüchtige ist süchtig nach Drogen und die Mafia süchtig nach Geld. Beides produziert viel Leid aber eben im Rahmen des Zeitgeistes wird beides oft als völlig normal angesehen und ja die Schweiz ist bezüglich dieses Zeitgeistes nicht gerade ein Vorbild.

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Re: Ich frage mich gerade ....

Beitragvon Saphira » Mo 14. Sep 2020, 06:00

Wer zu Drogen greift, hat meist oder fast immer psychische/seelische Probleme.
Ich rede da aus Erfahrung.
Niemand mit einem gesunden Menschenverstand greift zu Drogen.
Ich kenne aber Leute die nach jahrelangem Kampf auf der Strasse, Prostitution und Heroin und Kokainsucht, frei geworden sind.
Eigentich kenne ich nur eine. Sie war ganz unten und hat sich einer Drogentherapie unterzogen. Ist Heute seit Jahrzehnten völlig frei und clean.
Andere sind seit Jahren im Methadonprogramm steckengeblieben.

Ich glaube es braucht einen enormen Willen da rauszukommen. Disziplin ebenfalls.
Das haben die wenigesten.
Ich selbst hatte viele Schutzengel, oder Gott der mich bewahrt hat, vor solch einer Sucht.
Ich nehme zwar heute viele Medikamente, aber das sind legale Drogen.

Cannabis oder besser gesagt das CBD, ohne Rauschwirkung, wird bei vielen schwerkranken als Heilmittel eingesetzt.
Eigentlich ist es ja eine Heilpflanze, welche einfach viele missbrauchen und als Einstiegsdroge konsumieren.
Aber vielen Schwerkranken, MS und Schmerzpatienten, kann Cannabis helfen.
Nicht jeder wird dadurch zu anderen Drogen hingezogen oder psychisch krank.

Mich hat aber Cannabis psychisch krank gemacht. Unter anderem.
Für mich ist das Gift.
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Re: Ich frage mich gerade ....

Beitragvon onThePath » Mo 14. Sep 2020, 10:13

Hallo, Saphira
Warum Jugendliche zu Cannabis greifen, besonders, welche psychischen Zustände und Gesinnungen eine Rolle spielen, ist mir nicht ganz klar. Aber man weiß inzwischen, daß Cannabis besonders bei Jugendlichen psychisch schädigen kann.

Und regelrecht gegruselt hat mich, was in Drogenforen geschrieben wurde. Wo Menschen schrieben, was den besten Kick macht. Dass da Abhängige auch noch ein Loblied auf Drogen abstimmen. Einfach abartig gruselig.

Gruselig finde ich auch, wenn Drogenabhängige sich für Legalisierung der Drogen einsetzen.

Lg, otp
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Re: Ich frage mich gerade ....

Beitragvon Saphira » Mo 14. Sep 2020, 15:08

onThePath hat geschrieben:Hallo, Saphira
Warum Jugendliche zu Cannabis greifen, besonders, welche psychischen Zustände und Gesinnungen eine Rolle spielen, ist mir nicht ganz klar. Aber man weiß inzwischen, daß Cannabis besonders bei Jugendlichen psychisch schädigen kann.

Und regelrecht gegruselt hat mich, was in Drogenforen geschrieben wurde. Wo Menschen schrieben, was den besten Kick macht. Dass da Abhängige auch noch ein Loblied auf Drogen abstimmen. Einfach abartig gruselig.

Gruselig finde ich auch, wenn Drogenabhängige sich für Legalisierung der Drogen einsetzen.


Lg, otp


Nun es gibt ja Cannabisöl mit ärztlichem Rezept, dies jedoch nur für Schwerstkranke Schmerzpatienten und MS.
Es gibt auch die Heroinabgabe für Drogenabhängige.
Ich finde nicht dass das gut ist, aber besser, als sich die Droge durch Prostitution oder Raub zu verschaffen.

Wer nie von etwas abhängig war, kann wohl eine Sucht nicht nachvollziehen.

Ich bin einfach dankbar, dass ich nie drogenabhängig geworden bin.

Aber ja, leider greifen zuviele Jugendliche einfach aus Blödsinn zu Cannabis und anderen Drogen. Nicht weil es eine Heilpflanze ist welche Schmerzen lindert, sondern wie Du schreibst wegen dem Kick.
Schade.

Hast du den Film wir Kinder vom Bahnhof Zoo schon mal gesehen ?
Ich hab das Buch gelesen und den Film.
Ist sehr krass.

Ebenfalls habe ich den Film Platzspitzbaby im Kino gesehen.
Da geht es um die Kinder von Drogenabhängigen Eltern.
Ein sehr eindrücklicher Film.

Lg
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Cannabis Konsum und die Folgen

Beitragvon firebird » Do 17. Sep 2020, 13:58

Grüezi mitenand,

für viele Menschen leider ein Alltagsthema, ist der Konsum von Cannabis. Diese Sache die harmlos erscheint, wird schon seit Jahren schöngeredet. Man kann sich fragen, was wohl in den vielen zu meist linken Politiker steckt, welche den Cannabis-Konsum legalisieren möchten.

Wir kennen eine Familie welche einen Sohn hatten, der im gleichen Alter war wie unsere Tochter. Als die Frauen schwanger waren hatten sie öfters Erfahrungsaustausch. Leider hat dann dieser Sohn Suizid begangen. Auslöser dieser Tragödie waren Depressionen, die wiederum durch Cannabis Konsum ausgelöst wurden.

Jahre später fuhr ich mit dem Vater dieses Sohnes mit dem ÖV zur Arbeit. Legaliserung von Cannabiskonsum war gerade Tagesthema in den Zeitungen. Sein Kommentar dazu: "Denn sie wissen nicht was sie tun!!"

Zu diesem Thema gibt es lediglich ein zerstreute Postings, davon auch drei von neuerem Datum. So fasse ich jene Postings in diesem Thread zusammen.

En Gruess
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