Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

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Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Hanspeter » Fr 27. Jan 2017, 18:08

Ein langer Text, aber es lohnt sich!

Bekennende Christen lassen sich nicht einfach verführen!
Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen
Martin Bühlmann, Leiter der Vineyard Bewegung Deutschland, Österreich, Schweiz

Der Text ist zu lang zum kopieren, deshalb nur der Link.

http://www.vineyard-dach.net/aktuelles/ ... ungen.html

Dieser Text gibt sehr gut wieder, was für mich christliche Haltung bedeutet.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Thelonious » Fr 27. Jan 2017, 20:38

Hallo Hanspeter,

vorweg: auch ich finde diesen Artikel gut und lesenswert! Auch mir macht z.B. maximal viel Sorge, wie viele Christen (so ist jedenfalls meine Wahrnehmung) speziell den rechten "Rattenfängern" auf den Leim gehen!

Trotzdem: dieses "ich poste 'was, wie ist Eure Meinung?" entspricht einfach nicht unserem Diskussionsstil. Hier ist keine Art von Pinnwand oder so, hier werden eigene Meinungen gepostet.

Bitte hebe also heraus, was DU konkret diskutieren möchtest. Danke.

Die anderen user bitte ich hiermit diese Konkretisierung abzuwarten, erst danach dazu zu schrieben. Danke also auch für Euer Verständnis!

Gruß
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Hanspeter » Sa 28. Jan 2017, 00:23

Ich will also Thelos Wunsch nachkommen.

Bei der nun geschlossenen Diskussion über die Flüchtlinge habe ich mehrmals versucht zu erklären, was mein Verständnis vom Christsein und von Barmherzigkeit ist. Dabei bin ich auf ziemliches Unverständnis gestossen, zumindest habe ich dies so empfunden. Ich wundere mich immer wieder, wie unterschiedliche und oft wie gegensätzliche Haltungen wir Christen zu den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben, trotz unserem gemeinsamen Glauben. Wie ist es möglich, dass wir trotz diesem gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Meinungen und Haltungen kommen? Aus meiner Sicht sollten wir unseren Glauben nicht an der Garderobe abgeben, wenn es um Politik und Gesellschaft geht. Alles, wirklich alles, sollten wir im Lichte des Glaubens beurteilen.
Für mich bringt es der Artikel auf den Punkt, wie unsere Haltung als Christen sein sollte. Dies ist übrigens die Haltung sämtlicher Vineyard-Gemeinden.

Wie ist es möglich, dass wir trotz diesem gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Meinungen und Haltungen kommen? Warum ist das so? Warum kommen Christen trotz dem Gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Schlüssen? Warum wird Jesus so unterschiedlich verstanden?

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Gnu » Sa 28. Jan 2017, 05:07

:mrgreen:
Ich kenne keine Christen, welche rechten Rattenfängern auf den Leim gehen. Wenn ihr euch auf dieses Niveau von Diskussion begeben wollt, dann bitte nur mit Namensnennung. Wen meint ihr konkret, und was hat derjenige getan, um christliche Ratten einzufangen?
8-)

:idea:
Zum Artikel von Martin Bühlmann selbst habe ich nach dem ersten Durchlesen nicht viel zu sagen. Ich frage mich allerdings, mit welcher Absicht er ihn kurz nach dem Terroranschlag von Berlin veröffentlicht hat. Zufall oder Führung durch den Heiligen Geist?

Was du, Hanspeter, in dem anderen Thread geschrieben hast, muss ich zuerst noch nachlesen, denn damals war ich noch ausser Netz.
:D
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon jes_25913 » Sa 28. Jan 2017, 11:09

Hanspeter hat geschrieben:Für mich bringt es der Artikel auf den Punkt, wie unsere Haltung als Christen sein sollte. Dies ist übrigens die Haltung sämtlicher Vineyard-Gemeinden.

Wie ist es möglich, dass wir trotz diesem gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Meinungen und Haltungen kommen? Warum ist das so? Warum kommen Christen trotz dem Gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Schlüssen? Warum wird Jesus so unterschiedlich verstanden?

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Hallo Hanspeter,

zunächst möchte ich sagen, dass ich mit der Einschätzung der Situation der Vineyard-Gemeinden im Wesentlichen übereinstimme. Die gegenwärtige Situation hat tatsächlich viel mit den Verhältnissen der Weimarer Republik (nur eben jetzt nicht nur auf Deutschland beschränkt) zu tun, und die Gefahr des Abgleitens in totalitäre Machtstrukturen ist durchaus gegeben. Deshalb gilt es besonders wachsam zu sein.
Wenn man auf immer noch demokratische, liberale Medien die Begriffe "Lügenpresse" anwendet oder demokratisch gewählte Politiker, die in großer Verantwortung ihren Job recht gut machen (wobei man natürlich nicht allen Entscheidungen zustimmen muss) aufs übelste beschimpft, so ist das sehr bedenklich. Oder ein Mann an die Spitze der größten Weltmacht gewählt wird, der ohne Skrupel offen Wahrheit Lüge nennt und Lüge Wahrheit, dann ist es mit der Menschheit wirklich weit gekommen...

Was nun aber die unterschiedlichen Meinungen bei Christen betrifft: Früher dachte ich auch einmal, wer in einer Sache als Christ gut ist, muss es auch in der anderen sein. Aber das ist nicht der Fall. Alles hängt eben von den ganz individuellen Fähigkeiten eines jeden Einzelnen ab. Das sieht man ja auch schon bei jeder Diskussion um rein christliche Themen. Von dem einen hört man das, der andere behauptet das Gegenteil und ein anderer, wieder etwas anderes.

LG,
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"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Helmuth » Sa 28. Jan 2017, 11:49

Wenn ich auch mal meinen Senf dazu abgeben darf :D

Wir stehen beständig in einem Spannungsfeld zwischen zwei Fronten.

Einerseits heißt es z.B.: "Gib jedem der dich bittet", anderseits auch: "Werft eure Perlen nicht vor die Säue"
Oder: "Seid gastfreundlich" und anderseits für bestimmte Fälle: "Grüßt solche nicht einmal"
Oder: "Ich werde dem Heiden ein Heide" und wiederum: "Meidet jede Art Götzendienst"

Hierin sehe ich wie Gott jeden einzelnen herausfordert und ihn individuell führt. Ich sage es ist ein Lernprozess. Ich würde mich daher hüten, in Bereichen in denen ich keine ausdrückliche Eintscheidungskompetenz oder Autoritätsbefugns erteilt bekommen habe das Handeln eines anderen darin zu richten.

Nehmen wir einmal das aktuelle Beispiel Trumps her. Gerade entnehme ich den Medien, dass er einen Einreisestopp für syische Flüchtlinge bzw. Menschen aus muslimischen Nationen erlassen hat.

Man kann nun sofort lospoltern und ihn richten und abstempeln. Aber ist es auch unsere Entscheidungskompetenz oder Autoritätsbefugnbis diese Sache überhaupt zu bewerten? Kennen wir sein Motiv, sein Herz? Seine Befugnis ist es aber sehr wohl, diese Dinge nun für sein Land zu regeln. Dafür wurde von niemand Geringeren als Gott selbst eingesetzt. Und jeder steht und fällt mit seinem Herrn. Der Ausspruch kommt übrigens auch von Paulus.

Für mich haben selbst Gottes Gemeinden hier kein Privileg erhalten eine richtungsweisende Rechtssprechung vorzunehmen, selbst wenn ich einer Vineyard Gemeinde positiv gegenüberstehe, weil ich dort auch Brüder und Schwestern (in Wien) habe.
Herzliche Grüße
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon kingschild » Sa 28. Jan 2017, 13:36

Hanspeter hat geschrieben:
Wie ist es möglich, dass wir trotz diesem gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Meinungen und Haltungen kommen? Warum ist das so? Warum kommen Christen trotz dem Gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Schlüssen? Warum wird Jesus so unterschiedlich verstanden?

Hanspeter



Hallo Hanspeter

Der Text habe ich gelesen und ich könnte Dir auf viele Punkte konkret eine Antwort geben, warum ich Ihn grundsätzlich für lesenswert halte aber eben trotzdem auch in einer gewissen Art und weise auch eine Manipulative Art erkennen kann. Konkret kann ich eben darin auch eine starke Prägung der Medienlandschaft Schweiz und Deutschland in diesem Text wieder finden kann, die ich persönlich alles andere als Christlich bezeichnen würde, sondern als mehrheitlich von der Welt geprägt und von den Politischen Machthabern dieser Welt. Also defintiv nicht von Christus und seinen Werten.

Ich gebe dem Schreiber soweit recht, das wir uns politisch da nicht vor den Karren einer Politisch Rechten Partei einspannen lassen sollten. Unsere Aufgabe als Christen ist es jedoch auch uns nicht vor den Karren, von Politischen Linken Parteien, von Medien oder von der Finanzwelt, also für Welt und Ihre Zwecke generell einspannen zu lassen.

Unser Herr ist ja Jesus Christus und von seinen Werten sollten wir uns prägen lassen und für sein Reich sollten wir einstehen, welches da lautet Gerechtigkeit und Frieden, Barmherzigkeit und Abkehr von Bösen Werken und mit diesen Werten eben auch denen dienen, die von dem nichts wissen.

Geistig gesehen gibt es Verhaltensweisen die Segen bringen und Verhaltensweisen die einen Fluch bringen, für eine Person, Gemeinschaft oder auch Land. Wenn wir aber den Fluch den durch eigene Verhaltensweisen kommt, dann noch unterstützen und fördern mit falsch verstandener Barmherzigkeit, dann dienen wir dem Fluch und nicht dem Reich Gottes.

Lehren wir aber die Welt durch unser Zeugnis von Christus, von den Bösen Werken umzukehren, dann dienen wir dem Reich Gottes. Wie Gott aber auch trotz Fluch, die Sonne scheinen lässt über Gut und Böse, so müssen wir sicher auch mit unserer Barmherzigkeit, Licht sein. Wir dürfen aber Böses Verhalten nicht mit unserer von Gott gegeben Barmherzigkeit noch belohnen oder fördern. Dies ist immer eine sehr grosse Gratwanderung für jeden einzelnen Menschen, für die soziale Gemeinschaft oder eben für ein Land, vorallem wenn es eben nicht unter der Führung Gottes unterwegs ist oder von der Führung Gottes nichts wissen möchte.

Dort sind wir gefordert das wir als Christen eben die Wirkung von Segen und Fluch auch den Menschen aufzeigen, welchen in der Blindheit verworfen werden kann. Der eine wird vielleicht hellhörig, der andere stösst sich daran, der eine kehrt um, weil er das Gute sieht, der anders stösst sich an der Wahrheit, weil er weiter die Bösen Werke tun möchte, welche eben den Fluch nach sich ziehen.

Was hat also Christus getan, er hat die Pharisäer und die ungerechten Steuereintreiber, sowie auch die Ehebrecher und Götzendiener, eines bessern Weges gelehrt, einen Weg zur Umkehr und einer Erlösung durch Aufnahme des Reiches Gottes (des Erlösungwerkes Christi) in sich selbst. Er hat allen Menschen nicht in Ihren Böse Absichten, Ihrem bösen vorgehen unterstützt, sondern hat auf die Umkehr hingewiesen, auf den geraden und gerechten Weg Gottes.

So nun schauen wir uns diese Welt an, was links will, was rechts will, was die Medien wollen, was der Mammon will, was der Ehebrecher will, was der Betrüger will, der welcher sich selbst betrügt und andere usw. und allen müssen wir aufzeigen, was Gottes Wille wäre zum Segen für Ihn und das ganze Land.

Jetzt konkret zu Deiner Frage warum sehen es auch Christen unterschiedlich und lassen sich eben für das falsche von Links, das falsche von Rechts, das falsche des Betrüger, das falsche der Sexuellen Unmoral usw, das falsche des Kaptitalismus einspannen, also für die Sünde einspannen?

Dies hat damit zu tun das wir alle verschieden sind, der eine handelt mit dem Kopf, der andere mit dem Gefühl, beides ist o.k aber der Fehler bei beiden Seiten könnte dort passieren oder passiert oft, wo man eben das Gefühl nicht unter die Kontrolle des Wort Gottes, die Autorität Gottes und dem Willen Gottes unterordnet. Dasselbe gilt für die welche eben auch den eigenen Verstand, nicht unter das Wort Gottes, die Autorität Gottes und dem Willen Gottes unterordnen und eben anfangen gewisse Stellen aus dem Wort zu reissen, um den eigenen Verstand zu rechtfertigen oder eben auch umgekehrt gesehen, man gewisse Stellen aus dem Wort Gottes reisst, um sein eigenen Gefühle rechtertigen zu können.

Beides wäre also falsch, weil beides dem eigenen Denken dient und nicht dem Reich Gottes und dem Willen des Vaters. Wir Menschen sind also Grundsätzlich gefährdet das wir anfangen, unseren Willen oder unsere Gefühle über den Willen Gottes zu erheben und gerade im Zusammenhang mit Ängsten, Unreife, wenig Kenntis des Wort Gottes usw. sind auch Christen anfällig für solche Dinge.

Die einen lassen sich dann für die linken Werke des Teufels einspannen, die anderen für die Rechten Werke des Teufels, welche eben beide nicht dem Willen Gottes entsprechen, sondern beide dem Reich des Satans.

Ein gefestigter Christ der lässt sich hier nicht einspannen und sagt eben immer was ist Dein Wille Vater, was sagt Dein Wort, wie sieht Dein Reich aus Vater und im Gespräch mit Gott kommt er dann zur Erkenntnis, weil Ihn Gott dann eben auch lehrt und wie er das tut, das lesen wir eben auch hier:

Ps 119:105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht für meinen Pfad.

Damit ist nicht gemeint, sein Wort sollte aus dem Kontext gerissen werden, zu Bestätigung meines Gefühles oder meines Verstandes. Damit ist gemeint das Wort im Kontext gelesen, auf die heutige Zeit adaptiert und im stetig demütigen fragen, Herr Jesus Christus habe ich wirklich richtig verstanden und wenn nicht, so lehre mich Heiliger Geist, den Weg Christi und den Weg des Vaters in Geist und Wahrheit zu beschreiten und nicht von meinem Gefühl und Verstand beherrscht, mich einspannen zu lassen für die Anliegen des Teufels, des Fluches und der Sünde.

Auf diesem Weg kann uns aber auch an Erkenntnis, an Weisheit, an Geduld und anderen Dingen mangeln und so fallen auch wir Christen ab und an, vorallem die Babys welche über die Geistigen Dinge wenig Ahnung haben aber eben meinen, schon als Lehrer auftreten zu können.

Jetzt gibt es aber auch Unterschiede in den Gaben und die wären ja nicht schlecht, nur müssen wir Christen uns in acht nehmen, das wir die eben nicht gegeneinander auspielen, denn dies könnte dann am Ende in einem Reich enden, das mit sich selbst zerstritten ist und das ist auch nicht der Wille Gottes das will nur der Teufel.

Unterschiede ist also o.k und sinnvoll, sofern eben unsere Gaben nicht für den Fluch des Teufels eingespannt werden oder missbraucht werden vom Teufel, für ein falsches Gottes Bild in die Welt zu setzen. Wie wir ja wissen versucht das der Wiedersacher aber da müssen wir nicht hand bieten, sofern wir eben gehorsam sind dem Wort Christi und des Vaters.

So jetzt könnte ich konkret werden im Bezug auf den Text bezüglich EU und Flüchtlingspolitik, wo eben der Schreiber des Dir verlinkten Textes, zum Teil sicher richtig liegt im Bezug auf den Willen Gottes, im genau gleichen Text aber auch dem Willen der Welt (Teufels) dient und er vermag das nicht zu unterscheiden.

Aus welchen Gründen Ihm diese Unterscheidungsgabe fehlt, weiss ich nicht. Ich sehe aber er hat sie nicht oder wendete sie im konkreten Fall nicht an oder eben er dient einem Reich das in sich selbst zerstritten ist, bewusst oder unbewusst, spielt in diesem Fall keine Rolle.

Gottes Reich ist aber nicht in sich zerstritten, sondern eins mit dem Vater, Sohn und Geist.

Also konkret: Gott will Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Weisheit, Verstand in seinem Reich und möglichst viel davon auch in dem Land, wo seine Diener unterwegs sind. Er möchte jedoch keinen Missbrauch, Manipulation, Betrügereien, Lügen usw. in seinem Reich sehen oder das man gar aus falsch verstandener Barmherzigkeit, eben dem Betrug dient, der Lüge dient, der Manipulation der Welt dient, dem Missbrauch dient, denn dies ist nicht Gottes Reich, sondern das Reich der Finsternis.

Gott möchte Umkehr und Busse und nicht das wir dem Götzendienst noch mehr Tür und Tor öffenen, der ist schon sehr gross bei uns.

Sowohl für den Einheimischen und Fremdling soll geleiches Recht herschen und diese Recht heisst: Gnade und Barmherzigkeit bei Busse und Umkehr aber nicht Barmherzigkeit als Belohnung und Förderung für die Lüge, den Missbrauch und Betrug. Soviel zum Reich Gottes und falschen Anreizen und zum Missbrauch vom Wort Barmherzigkeit.

Wenn also ein Land den Missbrauch, die Lüge, den Betrug belohnt und sagt, das fordert die Barmherzigkeit Gottes, so ist ein solches Land nicht nach dem Willen Gottes unterwegs, sondern nach dem Willen des Teufels. Genau gleich wie ein Land, das eben nicht ihm Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfe gewährt.

Der Fremdling der Recht und Ordnung beachtet, dem sollte im Rahmen der Möglichkeiten eines Landes willkommen sein. Der welcher aber das Recht und die Ordung mit Füssen tritt, wo er nur kann, von dem schützt Gott sein Reich das in Ewigkeit bestehen wird und darum lässt er in dort gebunden bis er demütig wird. Was ist also unsere Aufgabe für dieses Weltreich, wir sollen so handeln wie Gott, Barmherzig aber auch schützend. Die Barmherzigkeit und auch der Verstand eben immer dem Willen Gottes unterordnend.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon kingschild » Sa 28. Jan 2017, 13:38

Daran erkennen wir wo unser Land steht. Wir sollen für Gottes Reich einstehen aber eben nicht dort mithelfen wo Gut Böse genannt wird und Böse zu Gut, gemacht wird. In Gebet, in Wort, in Tat und in den Geistgen Kämpfen die zu kämpfen sind.

Was unsere Medien, Politiker, Ungläubigen Mitmenschen tun ist nicht immer generell gut oder generell falsch, den die Welt ist in einem Reich, das zerstritten ist vom Satan. Gott ist gekommen aus der Lüge zu befreien, damit eben diese zerstrittenheit aufhören könnte.

So sollen wir dienen, der welcher das Gute übt und will, denn sollen wir loben und bestärken darin, der welcher das Böse sucht, dem sollen wir zeigen das dieser Weg direkt in den Tod führt und wenn ein Reich in sich zerstritten ist und nicht eins wird, dann am Ende zerfallen wird in Krieg und Chaos.

Das muss die Welt hören, das ohne Orientierung oder nach dem Willen Gottes, das eigene Ich, die soziale Gemeinschaft, das Land und die Welt vom Teufel zerstört wird, durch seine Lüge und die Folge daraus.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon kingschild » Sa 28. Jan 2017, 14:11

Helmuth hat geschrieben:
Man kann nun sofort lospoltern und ihn richten und abstempeln. Aber ist es auch unsere Entscheidungskompetenz oder Autoritätsbefugnbis diese Sache überhaupt zu bewerten? Kennen wir sein Motiv, sein Herz? Seine Befugnis ist es aber sehr wohl, diese Dinge nun für sein Land zu regeln. Dafür wurde von niemand Geringeren als Gott selbst eingesetzt. Und jeder steht und fällt mit seinem Herrn. Der Ausspruch kommt übrigens auch von Paulus.

Für mich haben selbst Gottes Gemeinden hier kein Privileg erhalten eine richtungsweisende Rechtssprechung vorzunehmen, selbst wenn ich einer Vineyard Gemeinde positiv gegenüberstehe, weil ich dort auch Brüder und Schwestern (in Wien) habe.


Hallo Helmuth

Das hast Du richtig erkannt.

Wir haben Amerika nicht vor zu schreiben, wenn sie wählen sollen und was der gewählte dann zu tun oder zu lassen hat. Das ist Amerikas Verantwortung und die Verantwortung des gewählten vor Gott. Der wird sowohl die Wähler und die Gewählten mal vor den Richterstuhl bringen und dann wird geschaut, haben sie im Sinne des Reiches Gottes gehandelt oder eben nur Ihm Sinne des Teufels.

Wir können sagen, das hätte wir nicht so getan oder wir können loben aber wie auch immer wir sind nicht von der Mehrheit gewählt und wir sind auch nicht Amerika und somit lassen wir Amerika und schauen zuerst bei uns selbst und wenn wir das richtig tun wird das Segen bringen, 20, 30 oder eben 100 fältig.

Wir wären lediglich dafür verantwortlich das eben nicht Amerika oder sonst eine Macht auf dieser Welt uns bestimmt, was wir zu tun und zu lassen haben. Das ist unsere Verantwortung vor Gott, sondern das unsere Politik wohl mehr nach dem Willen Gottes fragen würde als, nach dem was die anderen fordern, sei es das Kapital oder andere Weltmächte. Weil am Ende wird nicht die EU oder Amerika von uns Rechenschaft fordern, sondern Gott wird fragen, was hast Du mit deinen Talenten gemacht, Schweiz. Hast Du sie mir untergeordent oder hast Du sie missbraucht, hast Du sie vermehrt oder vergraben.

Texte die eben sowohl dem Reich Gottes wie auch dem Reich dieser Welt dienen, was wir davon zu halten hat, das sagt Christus:

Mr 3:24 Und wenn ein Reich in sich selbst uneinig ist, so kann ein solches Reich nicht bestehen.

und wohin führt das, das lehrt die Geschichte und das Wort Gottes sagt auch etwas dazu:

Mr 13:8 Denn ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere; es wird hier und dort Erdbeben geben, und Hungersnöte und Unruhen werden sein. Das ist der Wehen Anfang.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Hanspeter » Sa 28. Jan 2017, 17:21

kingschild hat geschrieben:die ich persönlich alles andere als Christlich bezeichnen würde, sondern als mehrheitlich von der Welt geprägt und von den Politischen Machthabern dieser Welt. Also defintiv nicht von Christus und seinen Werten.


Vielen Dank. Also definitiv. Damit sagst du nichts anderes, als dass der Autor, mit ihm sämtliche Vineyard-Gemeinden, und ich damit, des Teufels sind.

Genau dies haben die Pharisäer Jesus vorgeworfen.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon kingschild » Sa 28. Jan 2017, 18:48

Hanspeter hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:die ich persönlich alles andere als Christlich bezeichnen würde, sondern als mehrheitlich von der Welt geprägt und von den Politischen Machthabern dieser Welt. Also defintiv nicht von Christus und seinen Werten.


Vielen Dank. Also definitiv. Damit sagst du nichts anderes, als dass der Autor, mit ihm sämtliche Vineyard-Gemeinden, und ich damit, des Teufels sind.

Genau dies haben die Pharisäer Jesus vorgeworfen.

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Das habe ich eigentlich nicht gesagt. Ich schrieb ziemlich ausführlich das dieser Text Weltliche Elemente enthält, welche eben teilweise von den Weltlichen Medien geprägt sind und das der Autor das nicht merkt, wieso weiss ich nicht und ob bewusst oder unbewusst, das spielt auch keine Rolle.

Wieso es kommt das eben auch Christen teilweise solche Dinge übernehmen, habe ich auch ausgeführt und ich habe nicht gesagt, das ich darüber erhaben wäre nicht auch mal Weltlich zu denken und nicht Christlich. Was ich aber meinte ist das man nicht seine von Medien geprägten Gefühle über den Willen Gottes stellen sollte, sowie man auch nicht den Verstand über den Willen Gottes stellen sollte, solche Fehler passieren allen.

Zudem geht eben der Autor einseitig auf die Rechten Parteien ein, obschon er das links kurz am Eingang erwähnt. Frappant ähnlich wie die Medien und er verliert absolut kein Wort darüber wie sich eben Christen auch von links Ideologischen Hippie Gedanken der 68 knechten lassen können und dort eben zum Teil ganz massive Bindungen bestehen. Wenn man also einen neutralen Artikel machen will, das Christen grundsätzlich nicht der Welt dienen sollten, sondern den Werten Christi, müsste man beides klar beleuchten, sonst hinter lässt es eben einen Nachgeschmack, das einmal mehr ein Bild über Parteien gezeichnet wird, das zu einfach gedacht wäre. Diesen Medienmainstream ungefiltert übernehmen, ist eben auch nicht Reich Gottes.

Kein Christ und keine Christliche Gemeinde ist darüber erhaben nie Fehler zu machen, sonst müssten wir ja kein Vater unser mehr beten. Sowie auch Leiter nicht darüber erhaben sind.

Bitte Hanspeter, ich habe Dich bis anhin als aufrichtigen Schreiber betrachtet auch wenn wir in vielen Dingen nicht eins sind. Ich habe Dir geschrieben wie es zu so Unterschieden kommen kann und das diese eben nicht nur negativ gesehen werden müssen, wenn Du den Text nochmal ausführlich liest, wirst Du erkennen können, das dein Statment oben, eher nicht passend ist.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Helmuth » Sa 28. Jan 2017, 19:45

kingschild hat geschrieben:Texte die eben sowohl dem Reich Gottes wie auch dem Reich dieser Welt dienen, was wir davon zu halten hat, das sagt Christus:

Mr 3:24 Und wenn ein Reich in sich selbst uneinig ist, so kann ein solches Reich nicht bestehen.

und wohin führt das, das lehrt die Geschichte und das Wort Gottes sagt auch etwas dazu:

Mr 13:8 Denn ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere; es wird hier und dort Erdbeben geben, und Hungersnöte und Unruhen werden sein. Das ist der Wehen Anfang.

Das ist ein guter Einwand. Denn es zeichnet sich global allmählich ab, dass Konflikte heute zunehmend mehr auf nationaler Ebene verlagert und ausgetragen werden. Dazu trägt das Zeitalter der globalen Vernetzung bei, aber es bestätigt umso mehr die Worte Jesu.

Ich bin schon der Auffassung, dass wir Dinge auch öffentlich, die klar falsch sind, anprangern, aber dann sollen sie auch klipp und klar falsch sein. Bloße Auffassungsunterschiede reichen dazu nicht. Es spielen sich halt zuviele als Experten über die Krisen und Meinungen auf.

Eines stört mich zurzeit: Z.B. Dass sich linksorientierte Politiker es einfach herausnehmen Andersdenkende ein kriminelles Mäntelchen umhängen zu wollen, so als hätten gerade sie die Moral dieser Erde für sich gepachtet. Da geht mir manchmal schon der Kragen hoch, aber ich zügle so weit es geht mein Temperament, um nicht eine persönliche Diffamierung eines Politikers öffentlich auszusprechen.

Hitzige Debatten fürchte ich deshalb noch lange nicht. Besonders unter Arbeitskollegen geht es oft ordentlich rund. Wichtig ist sachlich zu bleiben und sich das Wort Gottes immer zu vergegenwärtigen. Das tut bei mir Gott sei Dank der Heilige Geist. Ohne ihn wäre ich ein ziemlich unguter und rechthaberischer Zeitgenosse.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon kingschild » So 29. Jan 2017, 11:09

Helmuth hat geschrieben:
Das ist ein guter Einwand. Denn es zeichnet sich global allmählich ab, dass Konflikte heute zunehmend mehr auf nationaler Ebene verlagert und ausgetragen werden. Dazu trägt das Zeitalter der globalen Vernetzung bei, aber es bestätigt umso mehr die Worte Jesu.


Hallo Helmuth

Die Mächtigen haben den Völkern jetzt jahrelang die Globalisierung aufgeschwatzt und eben das Volk hat man gar nicht gefragt, will es die überhaupt und in dieser Form. Nun gewinnen die Nationalisten eben wieder aufwind, weil sie eben genau die Wunde der Globalisierung kennen. Der Nationale Verband sieht eben eher was er für seine Bürger tun muss als eine ferne Diktatur, welche eh abgehoben am Volk vorbei politisiert. Die Lösung National im kleinen die Probleme angehen und Global gute Beziehungen zu pflegen ist eben viel besser als eine Welt Einheitsregierung, die am Ende so gross und mächtig ist das sie die Bedürfnisse der Menschen aus den Augen verliert und nur noch Ihren eigenen Interessen dient. Wenn Christus kommen wird, dann wird dies möglich sein aber da werden dann eben auch noch geistig gesehen ein paar Dinge so verändert, das es möglich wird.

Ich bin schon der Auffassung, dass wir Dinge auch öffentlich, die klar falsch sind, anprangern, aber dann sollen sie auch klipp und klar falsch sein. Bloße Auffassungsunterschiede reichen dazu nicht. Es spielen sich halt zuviele als Experten über die Krisen und Meinungen auf.


Ja wir können falsche Dinge ansprechen aber dann sollte dies eben auch ausgewogen sein. Ich habe es schon mal geschrieben, wenn Trump auspricht was Clinton tat, so wird Trump verurteil und bei Clinton findet man das dann nicht mal der Rede wert. Genau diese Heuchelei geht eben nicht. Wenn wir alle Fehler haben, dann kann man eben nicht sagen die welche ein wenig moderater auftreten aber leise sich für das Böse einsetzen, seien besser und die welche halt Ihre Zunge vielleicht nicht so im Zaum halten, seien grundsätzlich schlecht. Aus Christlicher Sicht sollte man sie die Zunge auch kontrollieren aber wir wählen halt Weltliche Politiker in den meisten Fällen und so können wir nicht auf einen Christus hoffen in der Politik.

Wir wissen aber z.B was den Antichristen auszeichnet, er wird wie ein Lamm daher kommen aber wie ein Drache reden, also sanft aber wenn er den Mund auftut wird nur tödliches Gift rauskommen, er will eben eine globale Welt errichten und er wird die Welt und sogar die Juden mit dem Wörtchen Frieden, Frieden fangen können aber es wird das schlimmste Reich sein, das die Welt je gesehen hat. Wir werden diesen Antichristen nicht verhindern können aber sollten ihn eben nicht noch aus falsch verstandener Barmherzigkeit, unsere Stimme geben oder seinen plänen dienen. Wie entsteht eben diese Weltdiktatur, indem eben eine kleine Gruppe, der Welt erklären will wie der Frieden kommt. Das Reicht Gottes ist aber nicht so, dort soll die kleine Gruppe so perfekt und gesegnet sein, das die Grosse Gruppe anfängt so zu handeln, damit sie auch diesen Segen erlangen kann.


Eines stört mich zurzeit: Z.B. Dass sich linksorientierte Politiker es einfach herausnehmen Andersdenkende ein kriminelles Mäntelchen umhängen zu wollen, so als hätten gerade sie die Moral dieser Erde für sich gepachtet. Da geht mir manchmal schon der Kragen hoch, aber ich zügle so weit es geht mein Temperament, um nicht eine persönliche Diffamierung eines Politikers öffentlich auszusprechen.


Das ist genau der Punkt, sie sprechen von Moral aber leben sie eben auch nicht, gerade Ihre zum Teil Antichristlichen Vorstellungen, bringen das Land genau gleich in Schieflage, wie eben einer der es gut meint aber die Zunge nicht im Zaum halten kann.

Hitzige Debatten fürchte ich deshalb noch lange nicht. Besonders unter Arbeitskollegen geht es oft ordentlich rund. Wichtig ist sachlich zu bleiben und sich das Wort Gottes immer zu vergegenwärtigen. Das tut bei mir Gott sei Dank der Heilige Geist. Ohne ihn wäre ich ein ziemlich unguter und rechthaberischer Zeitgenosse.


Ja Gott sei Dank haben wir erkannt, das wir ohne Gott nicht das wären, was wir sind. Hart aber Fair wäre eine Devise, wenn es um das Politische geht. Zuerst sollte aber ein Land eben schauen das es seine Probleme auf die Reihe kriegt und wenn es dann gut läuft, wird es eben von selbst als gutes Besipiel dastehen, so das vielleicht andere eben fragen wie habt Ihr das geschafft. Trump soll wie er sagt mal die Probleme von den USA versuchen zu lösen und ja wenn er erfolgreich wäre, dann werden andere auch schauen das sie besser sein können als er, ohne das er mit Krieg den anderen vorgeben will, wie sie Ihre Land gestalten sollten, wie das ja seine Vorgänger taten.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Helmuth » So 29. Jan 2017, 13:13

kingschild hat geschrieben:Zuerst sollte aber ein Land eben schauen das es seine Probleme auf die Reihe kriegt und wenn es dann gut läuft, wird es eben von selbst als gutes Besipiel dastehen, so das vielleicht andere eben fragen wie habt Ihr das geschafft.

Ich sehe, wir verstehen uns in diesen Dingen recht gut. Wenn ich zuvor von Entscheidungskompetenz und Machtbefugnisse gesprochen habe, so reduziere ich "mein Land" mittlerweile auf meine eigene Familie. Wenn ich es schaffe hier endlich den Frieden Gottes herzustellen, dann gehe ich einen Schritt weiter und könnte mich für Bezirkspolitik (im Wirkungsbereich einer Ortsgemeinde) interessieren.

Hier hätten wir von Paulus eigentlich eine gute Grundlage, wie das zu bewerkstelligen wäre:
1Tim 2,1-2 hat geschrieben:So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit;

Ich setze sehr viel auf Gebet und weniger auf Aktionismus. Wobei ich noch ergänze, jeder auf seiner Ebene. Also eine kleine Ortsgemeinde hat keine Machtbefugnisse für den gesamten EU-Raum, wohl aber für die örtliche Polizei oder den Bezirksvorsteher (als Wiener sage ich das). Das gilt für mich sowohl in weltlicher als auch in geistlicher Hinsicht. Dienst du im Rathaus kommst du schon bis an den Bürgermeister heran. So sehe ich das.

Aber jeder kehre mal zuvor vor seiner eigenen Haustüre würde ich dazu mal sagen, bevor er den Straßenverkehr einer ganzen Stadt regeln will.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon jes_25913 » So 29. Jan 2017, 16:54

kingschild hat geschrieben:Hallo Helmuth

Die Mächtigen haben den Völkern jetzt jahrelang die Globalisierung aufgeschwatzt und eben das Volk hat man gar nicht gefragt, will es die überhaupt und in dieser Form. Nun gewinnen die Nationalisten eben wieder aufwind, weil sie eben genau die Wunde der Globalisierung kennen. Der Nationale Verband sieht eben eher was er für seine Bürger tun muss als eine ferne Diktatur, welche eh abgehoben am Volk vorbei politisiert. Die Lösung National im kleinen die Probleme angehen und Global gute Beziehungen zu pflegen ist eben viel besser als eine Welt Einheitsregierung, die am Ende so gross und mächtig ist das sie die Bedürfnisse der Menschen aus den Augen verliert und nur noch Ihren eigenen Interessen dient.


Hallo kingschild,
eine Globalisierung kann und muss man niemandem aufschwatzen. Sie ist einfach durch die wirtschaftlich-technische Entwicklung unumgänglich, sie ist einfach längst da. Kein Land ist mehr eine Insel auf dieser Welt, das seine eigene Suppe ohne Abhängigkeit von anderen kochen kann.
Jeder Nationalismus ist deshalb ein Unsinn, denn er behindert die Lösung globaler Probleme. Die Nationalisten haben ja keine Lösungen zu bieten, sondern schüren nur die Ressentiements. Deshalb bedienen sie sich diktatorischer Mittel: Verunglimpfung der Demokraten, einfache Aufteilung (rechts=gut, links/grün = schlecht), Lüge = Wahrheit.

LG,
jes
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Johelia » So 29. Jan 2017, 16:58

Hanspeter hat geschrieben:Ein langer Text, aber es lohnt sich!

Bekennende Christen lassen sich nicht einfach verführen!
http://www.vineyard-dach.net/aktuelles/ ... ungen.html

Dieser Text gibt sehr gut wieder, was für mich christliche Haltung bedeutet.

Hanspeter


Sali Hanspeter

habe mir den langen Text rein gezogen. :ugeek:

Ich kann Herr Bühlmann beistimmen was die Christliche Haltung angelangt, ja.
Andererseits bemängle ich die politischen Betrachtungen die er aufgestellt hat. Wie Kingschild die geistlichen Aspekte kommentiert hat und den Geist dahinter aufgezeigt hat, so möchte ich real politische Tatsachen nicht ausser Acht lassen.

Die Medien die heute weltweit die Informationen verbreiten und so die Meinung der Masse prägen gehören alle denselben Konsortien / Banken, welche untereinander gute Absprachen haben. Diese Leute haben von der Links Liberalen Welle enorm profitiert haben sind von reich zu super reich geworden.

Aber wenn 1% der Bevölkerung 90% des Weltvermögens besitzen, dann haben sie uns damit in der Hand. Wenn das dann noch dieselben Leute sind die unsere Meinung prägen dann sollten wir uns wirklich Gedanken machen.

Was ist im System Falsch gegangen, dass wir so Wenigen die ganze Macht fast allen Besitzes abgegeben haben und noch die Meinung dessen vertreten, der uns verkauft hat.

Herr Bühlmann gibt unverhohlen die Meinung der Medien wieder, welche uns momentan suggerieren, dass alles was heute nicht Liberal, pro Gey, pro Globalisierung, pro multikulti, .... automatisch lieblos, gegen Christus , ewiggestrig, ungebildet, ängstlich, Nazi, homophob, abstossend, rückständig ist.

Ich denke, dass sich die Christen in Christlichen Belangen uneins sein können. In politischen Belangen kann es jedoch erhebliche Differenzen geben. Die Spanne von Rechts bis Links ist enorm und da entstehen Brillen die dann den Blickwinkel und das gesamte Denken einfärben.

Es ist momentan schade, dass die wenigsten Menschen merken wie sehr sie von den Medien beeinflusst wurden und wie intolerant und undemokratisch sie geworden sind.

Verliert links , wird das Resultat interpretiert und die Minderheit will mit Streiks und zivilem Ungehorsam ihre Meinung durchsetzen. Diese Reaktion ist absolut undemokratisch.

In der Demokratie gewinnt die Mehrheit und die Minderheit fügt sich.Die Stärke und Charakter eineŕ Geselshaft zeigt sich im Verlierer.

Die Demokratie stirbt wenn das Prinzip der Mehrheit verworfen wird.

Grüsse
Johel
Zuletzt geändert von Johelia am So 29. Jan 2017, 21:41, insgesamt 2-mal geändert.
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Le Chef » So 29. Jan 2017, 18:04

Gnu hat geschrieben::mrgreen:
Ich kenne keine Christen, welche rechten Rattenfängern auf den Leim gehen. Wenn ihr euch auf dieses Niveau von Diskussion begeben wollt, dann bitte nur mit Namensnennung. Wen meint ihr konkret, und was hat derjenige getan, um christliche Ratten einzufangen?
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon kingschild » So 29. Jan 2017, 19:33

jes_25913 hat geschrieben:

Hallo kingschild,
eine Globalisierung kann und muss man niemandem aufschwatzen. Sie ist einfach durch die wirtschaftlich-technische Entwicklung unumgänglich, sie ist einfach längst da.


Sicher ist sie da, weil sie uns längst aufgeschwatzt wurde. Die Grosskonzerne bestimmen eben schon längst, was sie gerne möchten. Freier Zugang zu den Märkten und zu den Arbeitskräften aber möglichst wenig Soziale Verantwortung für die weniger Privilegierten. Steuermaximierung auf Kosten der Allgemeinheit, legal bewilligt durch ein Herr von Politikern die uns den Weltuntergang verkünden, wenn wir nicht ja sagen zur Globalen Weltordnung der Konzerne.

Kein Land ist mehr eine Insel auf dieser Welt, das seine eigene Suppe ohne Abhängigkeit von anderen kochen kann.
Jeder Nationalismus ist deshalb ein Unsinn, denn er behindert die Lösung globaler Probleme. Die Nationalisten haben ja keine Lösungen zu bieten, sondern schüren nur die Ressentiements.


Wir waren auch nie eine Insel aber konnten trotzdem immer miteinander Handeln oder eben Frieden halten, dazu braucht es keine Multinationalen Diktatoren, welche uns erklären wie wir den Frieden und den Handel aufrecht erhalten können. Die Schweiz lebt, besser wenn nicht alles in Brüssel bestimmt wird und auch ohne Gross Deutschland haben wir den zweiten Weltkrieg auch besser überstanden als viele andere. Zusammenarbeit ja, Fremdbestimmung nein.

Deshalb bedienen sie sich diktatorischer Mittel: Verunglimpfung der Demokraten, einfache Aufteilung (rechts=gut, links/grün = schlecht), Lüge = Wahrheit.


Menschen die für Ihr Land einstehen und nicht die Demokratie unterwandern, sind nicht schlecht. Die welche aber die Demokratie nicht mehr respektieren und für ein Linsengericht verserbeln, die welche Demokratie sagen aber Diktat meinen, die sind für mich weitaus gefährlicher. Von der Schweizer Demokratie, könnten da noch einige etwas lernen aber die welche unsere Demokratie abschaffen möchten, die sind für mich die gefährlichen.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon kingschild » So 29. Jan 2017, 19:40

Helmuth hat geschrieben:
Ich sehe, wir verstehen uns in diesen Dingen recht gut. Wenn ich zuvor von Entscheidungskompetenz und Machtbefugnisse gesprochen habe, so reduziere ich "mein Land" mittlerweile auf meine eigene Familie. Wenn ich es schaffe hier endlich den Frieden Gottes herzustellen, dann gehe ich einen Schritt weiter und könnte mich für Bezirkspolitik (im Wirkungsbereich einer Ortsgemeinde) interessieren.


Genau das ist Gottes Reich bauen, darum sind wir uns darin eben gleich, obschon wir eben nicht im gleichen Land leben, arbeiten wir an einem Reich das Zukunft hat und Christus hat genau das praktiziert. Er ist nicht als König aufgetreten, sondern hat im kleinen und in Demut dem Reich des Vaters gedient und darum war es so erfolgreich und hat uns soviel Werte hinterlassen das wir fast nicht nachkommen sie alle um zu setzen.


Ich setze sehr viel auf Gebet und weniger auf Aktionismus. Wobei ich noch ergänze, jeder auf seiner Ebene. Also eine kleine Ortsgemeinde hat keine Machtbefugnisse für den gesamten EU-Raum, wohl aber für die örtliche Polizei oder den Bezirksvorsteher (als Wiener sage ich das). Das gilt für mich sowohl in weltlicher als auch in geistlicher Hinsicht. Dienst du im Rathaus kommst du schon bis an den Bürgermeister heran. So sehe ich das.


Da bist Du voll auf dem rechten Weg.

Aber jeder kehre mal zuvor vor seiner eigenen Haustüre würde ich dazu mal sagen, bevor er den Straßenverkehr einer ganzen Stadt regeln will.


Genau und wenn wir dann unser Haustüre und unser Haus in Ordnung haben, dann hat Gott dann vielleicht auch etwas neues für uns parat.

Es freut mich das zu lesen.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Le Chef » Mo 30. Jan 2017, 12:10

Johelia hat geschrieben:In der Demokratie gewinnt die Mehrheit und die Minderheit fügt sich.Die Stärke und Charakter eineŕ Geselshaft zeigt sich im Verlierer.

Die Demokratie stirbt wenn das Prinzip der Mehrheit verworfen wird.


Bisschen zu einfach, oder? Wenn zu viele Menschen den falschen Führern folgen, muss man diese vor sich selbst schützen. Das hat nichts damit zu tun, dass man ein schlechter Verlierer ist, sondern ob man über einen gesunden Menschenverstand verfügt. Dann muss man den Dummen, und da gibt es leider immer mehr und mehr davon, die Hand reichen und ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Ansonsten ist wieder schnell fertig mit Demokratie. So lange gibt es die in Deutschland ja noch nicht...
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon firebird » Mo 30. Jan 2017, 12:21

Le Chef hat geschrieben:.... sondern ob man über einen gesunden Menschenverstand verfügt. Dann muss man den Dummen, und da gibt es leider immer mehr und mehr davon, die Hand reichen und ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Ansonsten ist wieder schnell fertig mit Demokratie. So lange gibt es die in Deutschland ja noch nicht...


Wer entscheidet darüber ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist?

Selbst mit einem Maximum an gesunden Menschenverstand, kann man nicht jedes Detail voraus kalkulieren.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon kingschild » Mo 30. Jan 2017, 12:54

Le Chef hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:In der Demokratie gewinnt die Mehrheit und die Minderheit fügt sich.Die Stärke und Charakter eineŕ Geselshaft zeigt sich im Verlierer.

Die Demokratie stirbt wenn das Prinzip der Mehrheit verworfen wird.


Bisschen zu einfach, oder? Wenn zu viele Menschen den falschen Führern folgen, muss man diese vor sich selbst schützen. Das hat nichts damit zu tun, dass man ein schlechter Verlierer ist, sondern ob man über einen gesunden Menschenverstand verfügt. Dann muss man den Dummen, und da gibt es leider immer mehr und mehr davon, die Hand reichen und ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Ansonsten ist wieder schnell fertig mit Demokratie. So lange gibt es die in Deutschland ja noch nicht...


Le Chef in der Demokratie entscheidet die Mehrheit und wir als Christen müssen täglich hinnehmen das die Mehrheiten Dummheiten beschliessen und wir müssen damit leben.

Wir können mit Argumenten in der Demokratie dagegen halten aber wenn man eben die Mehrheit in der Demokratie nicht mehr respektiert, genau dort fängt die Diktatur und das verlassen des Demokratischen Weges an, das hat Johelia richtig erkannt.

Wir Christen wollen weder die Bestimmung durch Linke Minderheiten, noch durch Rechte Minderheiten, wir respektieren aber wenn die Türkische Bevölkerung, wie gerade jetzt Ihre Demokratischen Rechte einem Diktator übertragen will und eben somit per Mehrheits Beschluss die Demokratie abschafft. Das ist das Recht der Mehrheit, finde ich völlig daneben, nicht o.k aber wenn die Mehrheit es so will, soll sie bekommen was sie will, einen Diktator der die Rechte der Minderheiten mit Füssen tritt, das will die Mehrheit in dieser Demokratie, das ist nicht Rechtstaat oder Recht aber eben Demokratie. Wer die Dummheit wählt, muss damit leben und wer sich per Mehrheitsbeschluss selbst entmachtet, der hat nicht mehr verdient als einen Diktator.

Ich als Minderheit würde sagen, schlimm was die Demokratie da anrichtet aber es ist eben Demokratisch. Jeder Demokratische Rechtsstaat oder gewählte Politiker sollte aber wissen, das er nicht die Minderheiten mit Füssen tritt, dies können Diktaoren nicht mehr sehen, tragisch aber Gott wird sie richten, wenn sie die Schwachen zertreten mit Ihrer Macht und wenn sie nicht wissen, dass man in der Demokratie auch die Minderheit respektiert. Wenn sich aber die Minderheit über die Mehrheit überhebt, dann ist das defintiv, keine Demokratie mehr, sondern die Abschaffung derer.

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Le Chef » Mo 30. Jan 2017, 14:14

firebird hat geschrieben:Wer entscheidet darüber ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist?

Selbst mit einem Maximum an gesunden Menschenverstand, kann man nicht jedes Detail voraus kalkulieren.

Firebird


Nein, das kann man natürlich nicht. Wenn aber die Basis der "Demokratie" Hass, Wut und Angst sein soll, dann ist man offensichtlich auf dem Holzweg. Da ist es dann nun wirklich keine grosse Herausforderung zu sehen, was richtig oder falsch ist.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Gnu » Mo 30. Jan 2017, 18:42

Hanspeter hat geschrieben:Ich will also Thelos Wunsch nachkommen.

Bei der nun geschlossenen Diskussion über die Flüchtlinge habe ich mehrmals versucht zu erklären, was mein Verständnis vom Christsein und von Barmherzigkeit ist. Dabei bin ich auf ziemliches Unverständnis gestossen, zumindest habe ich dies so empfunden. Ich wundere mich immer wieder, wie unterschiedliche und oft wie gegensätzliche Haltungen wir Christen zu den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben, trotz unserem gemeinsamen Glauben. Wie ist es möglich, dass wir trotz diesem gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Meinungen und Haltungen kommen? Aus meiner Sicht sollten wir unseren Glauben nicht an der Garderobe abgeben, wenn es um Politik und Gesellschaft geht. Alles, wirklich alles, sollten wir im Lichte des Glaubens beurteilen.
Für mich bringt es der Artikel auf den Punkt, wie unsere Haltung als Christen sein sollte. Dies ist übrigens die Haltung sämtlicher Vineyard-Gemeinden.

Wie ist es möglich, dass wir trotz diesem gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Meinungen und Haltungen kommen? Warum ist das so? Warum kommen Christen trotz dem Gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Schlüssen? Warum wird Jesus so unterschiedlich verstanden?

Hanspeter

Die von dir erwähnte Diskussion zu finden, war für mich nicht allzu schwierig :geek: .

Ich habe auch die letzten Beiträge von dir dort gelesen. Wenn ich richtig begriffen habe, ging es dort hauptsächlich um ein Duell zwischen dir und lionne. Falls ich falsch liege, bitte korrigiere mich.

Es ging um das Problem der Verallgemeinerungen. Das ist wirklich eine Gefahr, der auch ich schon einigemale erlegen bin. Bevor ich daran gehe, den Beitrag von Martin Bühlmann noch einmal zu lesen, um mir eine Meinung darüber zu bilden, lasse ich lieber die anderen Schreiber ihr Pulver verschiessen.

Bezüglich des Flüchtlingsproblems habe ich vorläufig folgende Meinung: Es ist ein vom Finanzkartell künstlich erzeugtes Problem. Das Finanzkartell seinerseits wird von einer Gruppe von Satanisten regiert. Der Satan selbst versucht, den in der Bibel offenbarten Heilsplan zu verhindern.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Johelia » Mo 30. Jan 2017, 18:49

Le Chef hat geschrieben:Wenn aber die Basis der "Demokratie" Hass, Wut und Angst sein soll, dann ist man offensichtlich auf dem Holzweg.

Deine Interpretation ist egoistisch und verachtet die Demokratie. Du willst dich als Minderheit über die Demokratie hinwegsetzen und wirst genau zu dem was du anderen vorwirfst.

Einem Diktator der meint alles besser zu wissen.

Da ist es dann nun wirklich keine grosse Herausforderung zu sehen, was richtig oder falsch ist.

Stimmt! Ich sehe das unrechtmässìge Diktat einer wütigen, Andersdenkende hassenden Minderheit die Angst davor hat, dass die Mehrheit die Sch***ze voll von ihnen hat.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Gnu » Mo 30. Jan 2017, 19:15

Le Chef hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben::mrgreen:
Ich kenne keine Christen, welche rechten Rattenfängern auf den Leim gehen. Wenn ihr euch auf dieses Niveau von Diskussion begeben wollt, dann bitte nur mit Namensnennung. Wen meint ihr konkret, und was hat derjenige getan, um christliche Ratten einzufangen?
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Thelonious » Mo 30. Jan 2017, 20:07

Hallo und 'n Abend,

bei meinem "nicht rechten Rattenfänger auf den Leim gehen!!!" hatte ich (ich lebe in D) ganz konkret Gruppen resp. Parteien wie Pegida und die AfD vor Augen. Ich weiß nicht, was noch passieren muss, damit allen klar wird, was für ein (sinnbildlich gemeint) Geist (nämlich ein ganz alter und maximal brauner) dort herrscht. Man gibt den "Anwalt des kleinen Mannes", ist aber - so sehr ich das jedenfalls - immer mal wieder viel zu viel in argumentativen Gefilden unterwegs, die eigentlich seit '45 erledigt sein sollten.

Man spielt mit dem Faktor Angst (vor sozialem Abstieg, vor Fremden, vor was auch immer). Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.

Christen sollten sich meines Erachtens nach diesem unsäglichen Einfluss keinesfalls aussetzten.

Christliche Maxime sind Nächstenliebe, Hilfeleitung - wo immer möglich.

In der AfD tummeln sich Holocaustverharmloser wie z.B. B. Höcke (AfD-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag). Mit solchem Gedankengut machen sich Christen bitte nicht gemein!

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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon jeig » Mo 30. Jan 2017, 20:19

Hanspeter hat geschrieben:Wie ist es möglich, dass wir trotz diesem gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Meinungen und Haltungen kommen? Warum ist das so? Warum kommen Christen trotz dem Gemeinsamen Glauben zu so unterschiedlichen Schlüssen? Warum wird Jesus so unterschiedlich verstanden?


Unterschiedliche Prägungen.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Johelia » Mo 30. Jan 2017, 22:10

Thelonious hat geschrieben:Man spielt mit dem Faktor Angst (vor sozialem Abstieg, vor Fremden, vor was auch immer). Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.


Sali Thelo

Jetzt mal ehrlich: Woher hast du diese Information?

Grüsse Johel
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon jeig » Mo 30. Jan 2017, 22:16

Gnu hat geschrieben:Bezüglich des Flüchtlingsproblems habe ich vorläufig folgende Meinung: Es ist ein vom Finanzkartell künstlich erzeugtes Problem. Das Finanzkartell seinerseits wird von einer Gruppe von Satanisten regiert. Der Satan selbst versucht, den in der Bibel offenbarten Heilsplan zu verhindern.
:praisegod:


Ok, immerhin besteht Hoffnung, dass du die Meinung noch änderst :mrgreen:
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon jes_25913 » Mo 30. Jan 2017, 22:49

Johelia hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Man spielt mit dem Faktor Angst (vor sozialem Abstieg, vor Fremden, vor was auch immer). Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.


Sali Thelo

Jetzt mal ehrlich: Woher hast du diese Information?

Grüsse Johel


Hallo Johelia,
dass eine solche Frage gestellt wird, zeigt bereits, dass man an Wahrheit nicht mehr interessiert ist, sondern in seinen Voreinstellungen sich fest positioniert hat.
Ich weiß, woher Thelonius solche Infos hat. Ich würde antworten aus unabhängigen, seriösen Berichten, vielleicht sogar aus authentischen Zeugnissen.
Aber wie will man gegen Wut im Bauch mit Argumenten ankommen?

Als Christen sollten wir in der Heiligung leben und das heißt, dass wir alle persönlichen Vorlieben und Abneigungen immer mehr überwinden sollen, um die Wahrheit zu erkennen. Gerade in einer solchen turbulenten Zeit sollten wir uns besonders darum bemühen. Wir ernten keine Lorbeeren, wenn wir auf die emotionale Pauke hauen.

LG,
jes
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Johelia » Mo 30. Jan 2017, 23:48

jes_25913 hat geschrieben:dass eine solche Frage gestellt wird, zeigt bereits, dass man an Wahrheit nicht mehr interessiert ist, sondern in seinen Voreinstellungen sich fest positioniert hat.


Da mein lieber jes liegst du mmn so was von daneben!

Klar bin ich an der Wahrheit interessiert, nur begnüge ich mich nicht damit fremd Vorgekautes als Wahrheit zu akzeptieren. Heisst es doch prüfet alles! Das mach ich.

Ich würde antworten aus unabhängigen, seriösen Berichten, vielleicht sogar aus authentischen Zeugnissen.

Gib mir irgendwelche Beweise dass die Medien, die die politische Rechte verunglimpfen A) seriös, B) unabhängig, C) Authentisch sind. Kannst du das schlüssig beweisen?

Aber wie will man gegen Wut im Bauch mit Argumenten ankommen?

Warum nur unterstellt ihr jedem der diesen links liberalen rot/grün Müll nicht fressen will Wut oder Angst. Von eurer verblendeten Seite her seit ihr gar nicht fähig die Gefühle eurer Gegenüber nachzufühlen.
Ihr plappert nur das nach was euch die Medien vorgeben, ihr Marionetten.

Als Christen sollten wir in der Heiligung leben und das heißt, dass wir alle persönlichen Vorlieben und Abneigungen immer mehr überwinden sollen, um die Wahrheit zu erkennen.

Da stimme ich dir zu, doch muss ich die Vorwürfe betreffs Wahrheit nicht erkennen auf euch zurück werfen.
Ich bin absolut der Meinung, dass das was ich vertrete der Wahrheit entspricht, jedoch eures nicht.

Grüsse
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Le Chef » Di 31. Jan 2017, 09:30

Johelia hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Man spielt mit dem Faktor Angst (vor sozialem Abstieg, vor Fremden, vor was auch immer). Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.


Sali Thelo

Jetzt mal ehrlich: Woher hast du diese Information?

Grüsse Johel


Le Chef vermutet, er geht mit offenen Augen durch die Welt und benutzt sein Gehirn.

Alternativ: Wahlprogramm von AFD, NPD und CSU durchlesen. Oder, wenn du es richtig Harcore willst:

https://www.youtube.com/results?search_query=bj%C3%B6rn+h%C3%B6cke
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Le Chef » Di 31. Jan 2017, 11:24

Johelia hat geschrieben:Deine Interpretation ist egoistisch und verachtet die Demokratie. Du willst dich als Minderheit über die Demokratie hinwegsetzen und wirst genau zu dem was du anderen vorwirfst.

Einem Diktator der meint alles besser zu wissen.


In dem Fall bist du der Meinung, es war gut, dass die Leute sich 1933 nicht gegen das braune Diktat gewährt haben, war ja die gewählte Mehrheit? OK, lassen wir mal so stehen...
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon jes_25913 » Di 31. Jan 2017, 15:06

"Trump führt einen offenen "Krieg" gegen die Medien und ihre demokratische Kontrollfunktion. Fast täglich wettert er gegen die "New York Times" und CNN und drohte jetzt sogar mit einer klassisch-totalitären Methode der Gleichschaltung: Man müsse missliebige Publikationen aufkaufen und auf Linie bringen - oder einstellen."
SO

Kommt einen alles bekannt vor: Verschwörungstheorien in die Welt setzen, hetzen gegen demokratische Medien, gleichschalten....
Nichts gelernt aus der Geschichte!

LG,
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Thelonious » Di 31. Jan 2017, 20:12

Johelia hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Man spielt mit dem Faktor Angst (vor sozialem Abstieg, vor Fremden, vor was auch immer). Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.


Sali Thelo

Jetzt mal ehrlich: Woher hast du diese Information?

Grüsse Johel


Hallo Johel,

Immer ganz erhlich!

Ich weiß, es ist maximal unhöflich, eine Frage mit einer Gegenfrage "zu beantworten". Aber siehst Du es nicht so, daß diese Organisationen wie z.B. diese unsägliche AfD z.B. mit Überfremdungsängsten quasi "spielen"? Es tut mir leid, aber ich werde diese (sorry für diese harten Worte) teils "perversen" Aussagen hier nicht als Beweis posten. Denn damit würde ich ja wiederum zur Verbreitung beitragen. Und ich poste nichts, was rassistisch, ausgrenzend, beleidigend, judenfeindlich oder was auch immer ist.

Okay für Dich?

VG
Thelo
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Johelia » Mi 1. Feb 2017, 00:22

Thelonious hat geschrieben:Immer ganz erhlich!

Ich weiss, und das schätze ich ja auch so an dir. :umarm:

Aber siehst Du es nicht so, daß diese Organisationen wie z.B. diese unsägliche AfD z.B. mit Überfremdungsängsten quasi "spielen"?

Ganz ehrlich habe ich mich nicht ins Detail mit der AfD befasst. Ich habe jedoch ein paar mal Frauke Petry sprechen gehört. Sie ist mir so ungefähr auf dem selben Niveau wie unsere schweizerische SVP erschienen.
Vielleicht habe ich auch nicht die "richtigen" Stellen gehört??

In der Schweiz ist jedenfalls die Überfremdung alltäglich und überall präsent und durch das Knüppeldiktat der EU ist sogar unsere Regierung zum Verfassungsbruch gezwungen worden. Es gibt kein Land in Europa mit einem so hohen Anteil an Ausländern (25%). In unserer Firma sind wir Schweizer heftig in der Minderzahl (ca 25/75%)

Was die jetzige Situation betrifft ist mir extrem aufgefallen, dass die Medien eine grauenhafte, schon fast perverse Hetzjagd auf alles was nicht Links-Liberal ist veranstaltet haben. (Nun gut sie durften ja 15 Jahre Lang autokratisch den Weg ins Reich des Antichristen propagieren und fördern. Jetzt nach Trump müssen sie sich die Wunden lecken, das tut halt weh!)

Ich bin ein Gegner der extrem Links-Liberalen Welle, da im Zuge der letzten Jahre jegliche Zurückhaltung und Struktur fallen gelassen wurde. Werte die in der Bibel vertreten werden, sind komplett verpönt und das Gegenteil ist heute salonfähig und schick. Die Medien spielen dabei DIE weltweit agierende Macht die das Antichristleiche Gedankengut permanent verbreiten.
Zusammen mit dem Generalmaulkorb der "Politische Korrektheit" wurden alle Andersdenkenden zum Schweigen geknüppelt. (Super Sozial eben :roll: )

Der Tolle Westen, halt !!

Ich bin Gegner der Globalisierung, die nur die Profitgier einiger gieriger Grosskonzerne dient und die Steuerflucht fördert aber der hart arbeitenden Bevölkerung des Primärsektors die regionale Lebensgrundlage zerstört und die Arbeiter des Sekundärsektor in die moderne Sklaverei treibt bis sie alle an Burnouts verheitz sind und an den Staat abgeschoben werden können.

Der Tertiärsektor schürt Angst und einzieht der Bevölkerung dann Rest an Lebensqualität (finanzielle Mittel). Auf dem Buckel des Quartärsektor wird dann den Menschen der Rest ihres Verstandes abgewürgt (Soaps). Mit diesem Sektor werden die gewünschten Gedanken implantiert und das Volk gelenkt.

Eine schöne neue Weltortnung.
Ich verstehe nicht was an diesem System rettenswert wäre.


Okay für Dich?

Liebe Grüsse
Johel[/quote]
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
(basirend auf 2.Tim3)
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Dreieck » Di 4. Apr 2017, 08:14

Aus dem Link in Hanspeters Startbeitrag [Hervorhebung von mir]:
[...] So vieles erinnert heute an die Zeit der Weimarer Republik. Die wirtschaftlichen Entwicklungen sind unsicher, man spricht davon, dass die jüngere Generation wohl keine oder nur wenig Rente bekommen wird. Es herrscht eine Stimmung, dass Ungerechtigkeit das Leben bestimmt. Die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren gehört zu den größten Ängsten der Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
[...]


Die Stimmung eingefangen ... "Ungerechtigkeit" ...
Jaja, diese pöhse Welt, kübelt grundlos Unbill auf die Erdbewohner ...
diese "Wut" wäre gelindert,
würde gesehen, dass die Auswirkungen mit denen gelebt wird, sehr wohl begründet sind, kurz auch "Ursache und Wirkung" ("Ger[a]echt" / "Was der Mensch sät, erntet er") genannt.

Wenn der Mensch mal selbst Verantwortung übernimmt, an Statt sein (Nicht-)Tun anderen Mächten anzuhängen. Es ist einfacher, ernsthaft "Gott", "Satan", Mitmenschen zu (be)schimpfen als sich selbst. :D

Und "man" nun mal Parteien wählte, die Kapitalismus, Zwangsdemokratisierung (durch Kriege)
fest in ihrem Repertoire verankert haben, genauso, wie das Manipulieren der Schafe durch verschiedenste mediale Verlautbarungen, in immer kürzeren Intervallen (vergleicht mal die Abstände / die tägliche Gesamtdauer der "Nachrichten"sendungen in den "Öffentlich Rechtlichen" TV- und Radioanstalten mit denen vor 15 und 30 Jahren). Unmerklich für den gewöhnlichen Bürger wurde (d)er(selbe) zum nassen, willenlosen Sack erzogen.
Da gibt es also nichts zu klagen. Träge gemacht, wird alles hingenommen. Und wird sich mal aufgerafft, dann gegen die, von denen der TV-Apparat sagt "DAS sind die Bösen, die müsst ihr verfolgen, ächten, vernichten."
Der Glaube also, wiedereinmal, nicht an "Gott". Sondern in dem Fall an Sudelpropaganda und an diejenigen, die sie verbreiten (lassen).
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Gnu » Mi 28. Jun 2017, 19:02

Am 22. Juni 2017 wurde im deutschen Bundestag beschlossen, dass der Bundestrojaner zur Verbrechensbekämpfung eingesetzt werden darf. Das bedeutet, dass jedes Smartphone und jeder PC zur Bespitzelung missbraucht werden kann.
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Re: Gedanken zu gegenwärtigen politischen Entwicklungen

Beitragvon Lee » Di 4. Jul 2017, 16:44

Johelia hat geschrieben:Ich verstehe nicht was an diesem System rettenswert wäre.

Ich habe 28.Jahre im real existierenden Sozialismus gelebt. Da ist mir bei allen Probleme die die Gesellschaft heute hat, dieses noch viel näher als die alte Gesellschaft. Sollte mir bei einer Gelegenheit große Zweifel kommen muss ich mir nur meine alte Akte von der Staatssicherheit(Stasi) durchlesen! Die Rattenfänger gibt es auch von der linken Seite und dieses sind nicht weniger gefährlich als die rechten Rattenfänger.
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