Islam und Religionsfreiheit

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

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Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Ashur » So 1. Mai 2016, 19:43

Hallo

Ich wollte hier über das Thema Religionsfreiheit in Islam disskutieren. Schreibt ruhig mit Quellangaben.

LG
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Thelonious » So 1. Mai 2016, 20:13

Lieber Ashur,

ich denke schon zu wissen, worauf Du hierbei hinaus willst.

Für mich ist dieses "Islam und Religionsfreiheit" aber ein eher befremdlicher Threadbeginn. "Islamische Staaten und Religionsfreiheit" könnte ich schon eher verstehen. Es sind doch immer Verwaltungsorgane, die eigentlich eine freie Ausübung dér Religionen in ihrer Zuständigkeit gewährleisten sollten, nicht die Religionen selbst. Bezogen auf die Religionen könnte man doch eher von dem Bemühen einer friedlichen Koexistenz reden.

Oder?

Gruß
Thelo
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Ashur » So 1. Mai 2016, 23:29

hallo

Ich bin der Meinung dass ein Hindu in ein islamisches Land nicht freidlich sein Religion nachgehen darf.

Der Prophet selbst hat Götzen Tempel mit Gewalt betreten und die Götzen zerstört. Im Koran wird aufgerufen die Ungläubige zu verfolgen und zu töten.

Wer sind diese ungläubige?

LG
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Adam » So 12. Jun 2016, 00:04

Ashur hat geschrieben:hallo

Ich bin der Meinung dass ein Hindu in ein islamisches Land nicht freidlich sein Religion nachgehen darf.

Der Prophet selbst hat Götzen Tempel mit Gewalt betreten und die Götzen zerstört. Im Koran wird aufgerufen die Ungläubige zu verfolgen und zu töten.

Wer sind diese ungläubige?

LG


Hallo Ashur,

Ich bin der Meinung dass ein Hindu in ein islamisches Land nicht freidlich sein Religion nachgehen darf


Wer ist im Islam schon Frei?
Selbst der Islamist ist nicht frei...besonders die Frauen nicht...
Wie sollte er dann Freiheit geben?

Wer sind diese ungläubige?

so viel ich weiß, alle nicht muslimischen Menschen...und besonders die Juden und Christen.

Aber warum stellst gerade DU - mit deinem Wissen über den Islam - diese Frage?

LG
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Dreieck » So 12. Jun 2016, 08:26

[...]
Wer sind diese ungläubige?

LG

"Ungläubig" sind immer die Anderen. :D
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Johelia » So 12. Jun 2016, 17:42

Sali Ashur

Ashur hat geschrieben:Ich bin der Meinung dass ein Hindu in ein islamisches Land nicht freidlich sein Religion nachgehen darf.

Ich habe einige Jahre in muslimischen Ländern gelebt und kann aus Erfahrung sagen, dass es in einem muslimischen Land möglich ist friedlich einen anderen Glauben als den Islam zu haben. Nur darf das nicht öffentlich dargestellt werden und schon gar keine Muslime damit "belästigt" werden. (Ein Kreuzanhänger ist oft schon zu viel)

Natürlich überall dort wo heutzutage extreme islamische Fundamentalisten am Werk sind ist extreme Vorsicht geboten. Was jedoch in den meisten Islamischen Ländern (min90%) blitzschnell zu Repressalien bis min. Gefängnis führt ist das missionieren für jede Religion ausserhalb des Islams. Schliesslich gebietet der Koran ja, dass nur der Islam übrigbleiben darf und alle anderen Religionen vernichtet werden müssen. (So oder so)

Der Prophet selbst hat Götzen Tempel mit Gewalt betreten und die Götzen zerstört. Im Koran wird aufgerufen die Ungläubige zu verfolgen und zu töten.

Das stimmt so.
Die Kaba in Mekka war früher ein Tempel in dem über hundert Götzenbilder von Arabischen Göttern angebetet wurde.
Der Kriegsherr Mohammed hat dann alle anderen Götzenbilder aus dem Mekka Tempel zerstört und nur den Arabischen Wüstenmond Götze Allah in der Kabba belassen. Mohammed erklärte dann eben diesen Allah Götze zum Gott des Islams.
Darum beten ein Islamgläubiger noch heute Richtung Mekka zum Mondgötzen Allah.

Ashur hat geschrieben:Wer sind diese Ungläubige?

Ungläubige sind ALLE jene die nicht an Mohammed und den Koran glauben, plus ALL JENEN die gemäss Fundamentalisten einen falschen Glaube innerhalb des Islams haben.

Ich bin gerne ein Ungläubiger, denn ich glaube nur an Adonai (JHWE) und Jeshua HaMashiach.

Liebe Grüsse

Johelia
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon onThePath » Do 8. Dez 2016, 11:54

http://www.christliche-impulse.de/?pg=2267

In dem Artikel geht es um die Frage eines Euro-Islam.
Es lohnt sich, diese vielen Artikel durchzulesen, wovon einige sich mit dem Islam auseinander setzen.
In diesem Artikel geht es um den gesellschaftlichen Sprengstoff, zu dem Muslime werden können. Die mangelnde Religionsfreiheit von Christen in muslimischen Staaten zeigt ja schon ein despotisches Wesensmerkmal des Islam. Kann das beeinflußt werden zu mehr Toleranz den Christen gegenüber ? Oder ist das nur ein naiver Traum der Christen, bzw. der gottlosen Politik ?
Ich meine der Islam ist so gestrickt, dass Muslime leicht zu Unterdrückern der Freiheit von Christen werden. Das absolut schlimme daran ist, dass sie auch noch meinen das sei ihr gottgefälliges Recht. Gegen diese Einstllung ist keine Vernuft gewachsen. Es ist leicht, Muslime aufzuhetzen gegen Christen, werden ja die primitivsten Persõnlichkeitsmerkmale des Hasses aktiviert, die jeden Mord ermöglichen. Und die primitive Überheblichkeit, angeblich minderwertige Menschen unterdrücken zu dürfen. Das sind teuflische Mechanismen, in jedem Mensch veranlagt und vom Islam auch noch begünstigt. Gibt es Konflikte, gräbt man den muslimischen Hasshammmer aus. Dadurch wird der Muslim unberechenbar. Solcher Wahnsinn kann auch bei sonst vrnūnftigen Menschen ausbreczen, trotz ihrer Versicherung, vernünftig zu denken. Gott sei Dank lehrt Christus nicht diesen diabolischen Hass, sondern unterscheidet sich ganz wesentlich von dem angeblich letzten und höchsten Propheten.

lg, otp
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Do 8. Dez 2016, 14:40

Zu "Euro-Islam:
Einen dog. Euro-Islam gibt es nicht!!! >>> eine Utopie
Vgl. dazu Hardcore-Moslem Erdogan:
"Islam ist Islam." :baby:
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Mo 26. Dez 2016, 08:59

Eine interessante Doku, in der (viele) Grundsätze des Islam aufgezeigt werden (wer sie denn hören will ;) ). Ich hab's jetzt mal hier hereingestellt, könnte aber ebenso im Thread 'Verfolgte Christen' plaziert werden.
Pakistan: Haroon aus Pakistan, Gesichter der Verfolgung, ein Imam wird Christ
https://www.youtube.com/watch?v=soi2MHFFlf8
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon maria139 » Do 29. Dez 2016, 14:30

Hallo, also gemäss Sure 109 im Koran wird festgehalten: 109, Al-Kafirun im Namen Allahs des Allerbarmers des Allbarmherzigen:

Sprich, oh ihr Ungläubigen

Ich diene nicht dem, dem ihr dient
Und ihr dient nicht dem dem ich diene
Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient
Und ihr dient nicht dem, dem ich diene
Ihr habt eure Religion, ich habe meine Religion

Meine muslimischen Freundinnen respektieren meinen Glauben und ich ihren.

Gruss Maria
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Ashur » Mo 2. Jan 2017, 22:29

maria139 hat geschrieben:Hallo, also gemäss Sure 109 im Koran wird festgehalten: 109, Al-Kafirun im Namen Allahs des Allerbarmers des Allbarmherzigen:

Sprich, oh ihr Ungläubigen

Ich diene nicht dem, dem ihr dient
Und ihr dient nicht dem dem ich diene
Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient
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Gruss Maria


darf ein Moslem sein Glaube wechseln? nach Koran nicht. Dieser Moslem wird nicht nur die Hölle angedroht. Seine muslimische Verwandschaft ist verpflichtet dieser zum Islam zurück zu zwingen wenn er sich weigert müssen ihn seine eigene Verwandten/ Gemeinde töten.

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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Mo 2. Jan 2017, 22:43

Ashur hat geschrieben:Darf ein Moslem sein Glaube wechseln? nach Koran nicht. Dieser Moslem wird nicht nur die Hölle angedroht. Seine muslimische Verwandschaft ist verpflichtet dieser zum Islam zurück zu zwingen wenn er sich weigert müssen ihn seine eigene Verwandten/ Gemeinde töten.

So ist es; so sieht's aus! :cry:
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Mi 4. Jan 2017, 16:05

Ashur hat geschrieben:Seine muslimische Verwandschaft ist verpflichtet dieser zum Islam zurück zu zwingen wenn er sich weigert müssen ihn seine eigene Verwandten/ Gemeinde töten.

Wir hatten mal - ist schon etwa 6 Jahre her - einen Fall in einer Gemeinde hier vor Ort, wo sich ein Christ und eine Muslimin gefunden hatten und heiraten wollten. Das war damals eine 'Aufruhr', die Gottesdienste mussten 'unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen' (u.a. jedesmal an einem anderen Ort) stattfinden. Die Eltern der Muslimin waren vehement gegen die Verbindung. Soweit ich informiert bin, haben die beiden trotz aller Widerstände geheiratet; wie die Sache weiterging, entzieht sich meiner Kenntnis.
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Hanspeter » Do 5. Jan 2017, 09:21

Es gibt vielleicht wirklich keinen sog. "Euro-Islam". Offenbar gibt es aber doch europäische Moslems, welche sich von den radikalen Organisationen wie z.B. dem IZRS nicht vertreten fühlen.

http://www.nzz.ch/schweiz/schweizer-mus ... -ld.137853

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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon onThePath » Do 5. Jan 2017, 09:51

Euroislam wäre ja eine Chance für den Islam sich aus dem Sog wahllos menschenmordernder teuflischer Verbrecher innerhalb des Islam zu distanzieren und diese todbringende Eigenschaft es Islam zu überwinden. Geschieht nichts, bleibt der Islam eine potentielle Gefahr wie der Kommunismus siehe Stalin und der totalitären Herrscher Marke Hitler. Diese verbrecherischen Tendenzen müssen vom Islam in den Griff gekommen werden. Es muss dieser Gewalt der lehrmässige Nährboden entzogen werden. Sonst braucht der Islam sich nicht wundern, wenn man diese Religion grundsätzlich verurteilt und nicht toleriert. Wenn das die Früchte des Islam sind, gute Nacht. Vernichtungswille. Im Gegensatz dazu die Feindesliebe Christi.

Der Grössenwahnsinn und die Selbstherrlichkeit des Islam lässt sich auch nicht überbieten. Sie selber lügen über Christus, gestatten aber keinerlei Kritik am Koran.

lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Do 5. Jan 2017, 10:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Do 5. Jan 2017, 09:56

Hanspeter hat geschrieben:Es gibt vielleicht wirklich keinen sog. "Euro-Islam". Offenbar gibt es aber doch europäische Moslems, welche sich von den radikalen Organisationen wie z.B. dem IZRS nicht vertreten fühlen.

http://www.nzz.ch/schweiz/schweizer-mus ... -ld.137853

Hanspeter

Du stellst wieder mal in Frage, ob es einen Euro-Islam gibt? :roll:
Nein, es gibt ihn nicht! (>>>Recherche :mrgreen: )

i.S. IZRS: Du meinst hier nun wohl "Schweizer Muslime, die sich vom IZRS nicht vertreten fühlen (und stellst den NZZ-Link rein!). Gleichzeitig könnte ich hier nun x Links reinstellen, die gerade/genau das Gegenteil aussagen! :roll: Werde es aber jetzt nicht tun, denn schliesslich heisst der Thread ja "Islam und Religionsfreiheit"....
Gruss lionne
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Do 5. Jan 2017, 10:10

Zurück zum Thema!!

Gewährt der Islam Glaubensfreiheit? Ja und nein. In der Regel betrachten Muslime ebenso wie Vertreter der islamischen Theologie die Hinwendung eines Menschen zum Islam als wünschenswert, während sein Abfall vom Islam meist sehr negativ beurteilt wird. Das gilt umso mehr, wenn sich der „Apostat“ einer anderen Religion zuwendet, wie etwa dem christlichen Glauben. Das hat mehrere Gründe:

Zwar sagt der Koran: „Es gibt keinen Zwang in der Religion“ (Sure 2,256). Auch haben muslimische Theologen im Laufe der Geschichte der Koranauslegung häufig betont, dass niemand zur Konversion zum Islam gezwungen werden dürfe. Das spiegelt sich auch mindestens in Teilen der islamischen Eroberungsgeschichte wider, in der Christen und Juden in den von Muslimen eroberten Gebieten in der Regel ihren Glauben und ihre religiöse Autonomie behalten durften und nicht konvertieren mussten, dafür aber „Schutzbefohlene“ (dhimmis) und Unterworfene wurden, die Sondersteuern entrichten mussten. Sure 2,256 bedeutet aber nicht, dass der Islam für Religionsfreiheit im umfassenden Sinne oder die Gleichheit aller Religionen eintreten würde. So waren Juden und Christen im islamisch eroberten Gebiet Geduldete, Bürger zweiter Klasse und rechtlich Benachteiligte, da sie einer durch den Islam überholten – und durch die Abweichungen vom Islam als verfälscht beurteilten – Religion anhingen.

In der Tatsache, dass schon der Koran das Juden- und Christentum als minderwertige Religionen ansieht, liegt ein Grund, warum eine Konversion zum Christentum als grundlegend falsch gilt, denn sie scheint ein Rückschritt zu einem überholten Glauben zu sein, der aus Sicht des Islam durch das Kommen des Islam und Mohammed, das „Siegel der Propheten“ (Sure 33,40), abgelöst wurde. Zudem gilt das Christentum als „westliche“ Religion, als Religion der Kreuzfahrer und der Kolonialherren und wird oft mit westlich-politischer Dominanz verknüpft.

Ein weiterer Grund für die Ablehnung des freien Religionswechsels liegt in der Tatsache, dass viele Muslime die Abwendung vom Islam nicht als Privatangelegenheit eines Menschen betrachten, sondern als Schande für die ganze Familie, ja, manchmal wird eine Konversion als politisches Handeln begriffen, als Aufruhr, Unruhestiftung oder Kriegserklärung an die muslimische Gemeinschaft. Weil sich nach Mohammeds Tod im Jahr 632 mehrere Stämme auf der Arabischen Halbinsel, die den Islam zunächst angenommen hatten, wieder von ihm abwandten, bekämpfte Abu Bakr, der erste Kalif nach Mohammed, diese Stämme in den sogenannten ridda-Kriegen (Abfall-Kriegen) und schlug ihren Aufstand erfolgreich nieder. Daher ist der Abfall vom Islam im kollektiven Gedächtnis der muslimischen Gemeinschaft von diesem Zeitpunkt an mit politischem Aufruhr und Verrat verknüpft.

Koran, Überlieferung und Theologie über den Abfall vom Islam und die Konversion

Der Koran spricht einerseits vom Unglauben der Menschen und vom „Abirren“ (2,108), dem der „Zorn Gottes“ (9,74) sowie die Strafe der Hölle (4,115) droht, definiert andererseits aber kein Strafmaß und benennt kein Verfahren zur einwandfreien Feststellung der Apostasie. Einige Verse scheinen sogar die freie Religionswahl nahezulegen (z. B. 3,20), während andere, wie etwa Sure 4,88-89, Muslime ermahnen, die zu „greifen und zu töten“, die sich abwenden. Ein vieldeutiger Textbefund also, der von einigen muslimischen Theologen so ausgelegt wird, dass der Koran volle Religionsfreiheit befürwortet.

Die bis zum 9./10. Jahrhundert entstandene Überlieferung verurteilt den Abfall schärfer und fordert nun auch eindeutiger die Todesstrafe für die Abwendung. Dieser Forderung schließen sich bis zum 10. Jahrhundert die Gründer und Schüler der vier sunnitischen sowie der wichtigsten schiitischen Rechtsschulen an, so dass die Mehrzahl der einflussreichen Theologen der Frühzeit des Islam die Todesstrafe bei Konversion fordert.

Ob diese Todesstrafe besonders in der Frühzeit des Islam in jedem Fall vollzogen wurde, ob der Abgefallene Gelegenheit zur Reue erhielt und wer überhaupt berechtigt war, den Abfall zu beurteilen und den Beschuldigten anzuklagen und hinzurichten, ist aus der Geschichte nicht eindeutig zu rekonstruieren. Bis zum 19. Jahrhundert sind hier und da Einzelfälle von Hinrichtungen bekannt, ein lückenloses Bild des Umgangs mit Apostasie in der islamischen Geschichte erhält man dadurch jedoch nicht. Im 20. Jahrhundert erhält die Thematik neue Bedeutung, als im Zusammenhang mit dem Aufkommen des Islamismus und der Forderung politisch-islamischer Kräfte, die Scharia in vollem Umfang zur Anwendung zu bringen, sich auch vermehrt Rufe nach der Hinrichtung von Apostaten erheben. So kam es in den letzten zehn Jahren des 20. Jahrhunderts in Ägypten zu mindestens 50 Klagen wegen Apostasie vor Gericht; einige Theologen forderten die Einführung der Todesstrafe im ägyptischen Recht.

Heute vertreten muslimische Theologen meist drei Positionen zur Frage des Glaubenswechsels: Eine Minderheit fordert kompromisslos die Anwendung der Todesstrafe für jeden, der den Islam verlässt. Ebenso vertritt eine Minderheit die unbedingte Freiheit in Glaubensfragen, die auch die Freiheit beinhaltet, sich vom Islam ab- und einer neuen Religion zuzuwenden. Die Mehrheit der Theologen dürfte die Auffassung befürworten, dass ein Muslim in seinem Innersten Zweifel hegen darf, ohne dass dies negative Folgen für ihn hat, solange er nicht darüber spricht und versucht, andere vom Islam abzuwerben oder zu einer anderen Religion konvertiert. Tut er dies, wird das vielfach als politischer Aufruhr, Verrat und Entzweiung der muslimischen Gemeinschaft betrachtet, was bestraft und unterbunden werden muss.

Die Reaktion der Familien

Muslime, die in islamisch geprägten Gesellschaften Christen werden, haben daher mit mancherlei Schwierigkeiten zu kämpfen: Oft ist ihre Familie von diesem Schritt schockiert und versucht, sie umzustimmen, bedroht oder verstößt sie sogar. Der Konvertit kann enterbt werden, ihm kann die Zwangsscheidung drohen, seine Kinder können ihm entzogen werden und er verliert oft seine Arbeitsstelle oder sogar sein Zuhause. In dramatischen Fällen kann es soweit kommen, dass Mitglieder der Familie oder Gesellschaft selbst Hand an den Konvertiten legen und ihn schlagen oder versuchen, ihn umzubringen. Manche glauben, die gesellschaftliche Schande nicht ertragen zu können, andere hören vom Imam oder Mullah, dass es rechtens sei, Konvertiten zu töten.

Trotz der hohen Kosten wenden sich Muslime dem christlichen Glauben zu; einige kehren jedoch wegen des großen gesellschaftlichen Drucks wieder zum Islam zurück, und zwar besonders dann, wenn sie keine christliche Gemeinschaft finden, die ihnen eine neue Heimat und Gemeinschaft bieten kann. Umgekehrt konvertieren nominelle oder auch praktizierende Christen zum Islam, teilweise im Zuge einer Eheschließung, aber nicht nur aufgrund dessen. Einige dieser Konvertiten gerieten unter den Einfluss radikaler Prediger und haben als Dschihad-Kämpfer in Afghanistan oder Pakistan von sich reden gemacht.
Quelle: www.orientdienst.de
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Hanspeter » Do 5. Jan 2017, 11:10

lionne hat geschrieben:Du stellst wieder mal in Frage, ob es einen Euro-Islam gibt? :roll:
Nein, es gibt ihn nicht! (>>>Recherche :mrgreen: )


Habe ich das gemacht? Nein! Und warum "wieder mal"? Wo habe ich das auch schon gemacht?

Ich habe lediglich einen Artikel reingestellt, den ich interessant und diskussionswürdig finde. Ob der Artikel zum Thema passt, kann man sicher in Frage stellen, jedenfalls ist dies die aktuell laufende Diskussion zum Thema Islam. Dieser Imam spricht von Demokratie und Freiheit, dazu gehört für mich auch die Religionsfreiheit.

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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Do 5. Jan 2017, 12:43

Thema verpasst, 1! :mrgreen:

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P.S. Wir sind hier nicht im Thread "aktuell laufende Diskussion zum Thema Islam"! Dieser Thread wurde schon vor langer, langer Zeit geschlossen!
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon kingschild » Do 5. Jan 2017, 15:55

Hanspeter hat geschrieben:Es gibt vielleicht wirklich keinen sog. "Euro-Islam". Offenbar gibt es aber doch europäische Moslems, welche sich von den radikalen Organisationen wie z.B. dem IZRS nicht vertreten fühlen.

http://www.nzz.ch/schweiz/schweizer-mus ... -ld.137853

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Hallo Hanspeter

Eine echte Warnung vom konservativen Islam wird es nicht geben, denn dann müsste man ja von den Lehren Mohammeds warnen.

Ich kann nicht sagen ob dieser Imam in Bern es aufrichtig meint oder nicht weil man ja gemäss Koran auch lügen darf, wenn es der Sache "Allahs" dient und der Ausbreitung und Akzeptanz der Lehren Mohammeds. Gehe aber davon aus das dieser Imam wohl überzeugt ist, von dem was er glaubt.

Jedoch sehe ich im angepassten Islam fast noch eine grössere Gefahr, weil er den Menschen suggeriert, das der Islam die Religionsfreiheit grundsätzlich zulasse.

Ja hier im Westen gestehen moderate Muslime dem Menschen die Freiheit zu. Würden sie ja das nicht tun, wäre Ihr Ruf und dem Ruf dieser Relgion noch mehr Schaden zugefügt worden und dies muss ein Muslim/a eigentlich auch verhindern, wenn er aufrichtig seinen Glauben lebt.

Daher wird es im Westen eben vermieden zu sagen um was es geht und viele wissen ja gar nicht um was es im Islam eben geht.

Christen sollten aber wissen um was es geht im Islam und daher sollten wir uns nicht von schönen Worten verführen lassen, seien sie gut gemeint oder nicht. Wir müssen wissen mit was wir es zu tun haben und da stützen wir uns nicht auf schöne Worte des Islam oder der gemässigten Imame ab, sondern auf das was Gott und Christus, über den Islam sagt. Dies ist der Masstab zur Prüfung wie es mit dem Islam und Christentum weitergehen wird auf Europäischen Grund.

Ich finde es ja schön wenn immer wieder vom Frieden gesprochen wird aber wenn der wahre Frieden nur im Vater und Sohn zu finden ist, was müssen wir also von Friedensverkündern halten, welche den Vater und den Sohn leugnen? Dazu lehrt das Wort Gottes viel, für alle die es eben kennen.

Aber zurück zur Religionsfreiheit ob es die gibt oder nicht.

Kann man in Islamischen Ländern unbehelligt Evangelisieren?

Wenn wir diese Frage mit nein beantworten können, dann gibt es keine Religionsfreiheit im Islam.

Kann eine Muslim, in einem Muslimischen Land ohne schikanen der Familie, Glaubensgemeinschaft, Behörden usw. den Glauben wechseln?

Wenn wir diese Frage mit nein beantworten können, dann gibt es die Religionsfreiheit im Islam nicht.

Ja es gibt Suren die von der Freihheit sprechen aber andere die sagen das Gegenteil. Was also zählt ist, was wird dann im Gesamtkontext eben dort praktiziert wo der Islam die Vorherschaft hat? Die Freihheit oder die Verfolgung?

Das ist der Masstab um heraus zu finden, ob es die Freiheit wirklich gibt oder man nur vorgibt es gäbe sie.

Wenn dort wo der Islam die Vorherschaft hat, die Verfolgung dominiert oder eben Christen nur geduldet sind wenn sie nicht über die Lehren Christi, mit anderen Menschen öffentlich oder privat sprechen dürfen, dann gibt es die Freiheit nicht.

Am besten kannst Du als Christ es selbst herausfinden, indem Du nach Saudi Arabien fährst und dort eine Evangelisation durchführst. Wenn Du dort lebend und frei wieder das Land verlassen kannst, dann gibt es die Freiheit, wenn nicht, dann gibt es sie nicht.

Alternativ kannst Du auch den Iran, Afgahnistan, Pakistan oder sonst ein Land wählen, das Muslimisch dominiert und geprägt ist.

Das man aber hier im Westen, zugunsten des Islam die Freiheit predigen muss, ist ja eigentlich logisch, weil würde man dies nicht tun, würde man gegen das geltende Gesetz verstossen und somit auch dem Ziel der Vorherschaft des Islam im Wege stehen.

Wenn Du aber in einem Islamischen Land öffentlich Evangelisierst oder teilweise auch im privaten, dann verstösst Du dort gegen die Gebote die im Islam gelten. Somit wird eben die Wahrheit mittels gesellschaftlichem Druck und Sharia meistens unterbunden.

Mohammed selbst hat als Prophet, Juden köpfen lassen die ihn ablehnten. Zu diesem Mohammed bekennen sich ja gemäss Koran alle Muslime, die gemässigten und die welche eben weniger gemässigt auftreten und auch die welche keine Ahnung haben von Ihrem Glauben. Wenn also schon der Prophet die Freiheit nicht gewährte, wie sollten es dann seine Nachfolger tun?

Anders bei Christus, der gewährte den Menschen Ihn ab zu lehnen, Ihn zu verspotten, ihn zu kreuzigen und er hat für diese gebetet und sie nicht mit dem Schwert drangsaliert oder schlecht behandelt. Christus hat also die Freiheit versprochen und auch Freiheit gewährt einem jeden Menschen.

Diese Freiheit hat Mohammed weder gekannt, noch seinen Gegnern gewährt. Die Freiheit gibt es im Islam genau so lange bis man die Vorherschaft hat, dann wird die Freiheit entsorgt und mit dem wahren Inhalt des Islam gefüllt.

God bless
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon der Stern » Sa 7. Jan 2017, 13:11

Ashur hat geschrieben:hallo

Ich bin der Meinung dass ein Hindu in ein islamisches Land nicht freidlich sein Religion nachgehen darf.

Der Prophet selbst hat Götzen Tempel mit Gewalt betreten und die Götzen zerstört. Im Koran wird aufgerufen die Ungläubige zu verfolgen und zu töten.

Wer sind diese ungläubige?

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Inder haben in Golfstaaten eigene Gebetsräume.
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon onThePath » Sa 7. Jan 2017, 15:06

Hallo neuer Stern im Forenhimmel,

Dort sind ja viele Inder als Arbeiter. Und man hört dass es ihnen dort nicht besonders gut geht.

LG otp
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon der Stern » Mo 9. Jan 2017, 00:37

Hallo.

Wieso, weil sie nicht rechtzeitig beten können?
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon onThePath » Mo 9. Jan 2017, 11:21

Hallo (neuer) Stern

Die indischen Arbeiter sind wohl meistenteils Hindus, es sei denn die Saudis bevorzugen Muslime.
Man hört davon, dass ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht so gut sind.

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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Di 2. Mai 2017, 19:58

Eine Begebenheit aus der (kruden) Realität, welche (einmal mehr) das Threadthema ("Islam du Religionsfreiheit") ganz konkret behandelt:
Messermord in Prien am Chiemsee: Ermordete Afghanin war zum Christentum übergetreten
Am vergangenen Wochenende ereignete sich im einst beschaulichen Prien am Chiemsee ein grausames Verbrechen: Eine Afghanin wurde beim Verlassen des dortigen Supermarkts vor den Augen ihrer beiden Kinder (5 und 11 Jahre) auf brutale Weise erstochen.
Augenzeugen sprechen von einem großen Messer, mit dem der Täter ihr zuerst in den Kopf gestochen, dann die Kehle durchschnitten habe. Gleichsam im Blutrausch habe er dann immer noch weiter mit dem Messer auf die bereits tote Frau eingestochen – während die Kinder dabei hilflos zuschauen mussten.

Der 29-jährige Täter hielt sich als Asylant in Prien auf und kommt ebenfalls aus Afghanistan. Er wurde zunächst in die Psychiatrie eingewiesen.

Während die Medien bislang zu der Beziehung, in der der Täter zu dem Opfer stand und zu seinen Motiven nichts herausgefunden haben wollen, zitiert die „Bildzeitung“ heute die Schwester der ermordeten Frau:

„Meine Schwester musste sterben, weil sie Christin wurde.“

Bereits kurz nach der Tat hatte sich ein Bekannter der Ermordeten zu Wort gemeldet und gesagt: „Das war ein gezielter Anschlag, aber keine Beziehungstat.“
Quelle(n): verschiedene, hier der link zur Bild-Zeitung http://www.bild.de/regional/muenchen/ro ... .bild.html
Soviel heute von meiner Seite zum Thema "Islam und Religionsfreiheit" :cry:
LG lionne

P.S.: Merke: Die Konversion vom Islam zum Christentum gilt für Muslime als eines der schwersten Verbrechen überhaupt, das mit dem Tod zu bestrafen ist.
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon Le Chef » Mi 3. Mai 2017, 08:08

lionne hat geschrieben:Eine Begebenheit aus der (kruden) Realität, welche (einmal mehr) das Threadthema ("Islam du Religionsfreiheit") ganz konkret behandelt:
Messermord in Prien am Chiemsee: Ermordete Afghanin war zum Christentum übergetreten
Am vergangenen Wochenende ereignete sich im einst beschaulichen Prien am Chiemsee ein grausames Verbrechen: Eine Afghanin wurde beim Verlassen des dortigen Supermarkts vor den Augen ihrer beiden Kinder (5 und 11 Jahre) auf brutale Weise erstochen.
Augenzeugen sprechen von einem großen Messer, mit dem der Täter ihr zuerst in den Kopf gestochen, dann die Kehle durchschnitten habe. Gleichsam im Blutrausch habe er dann immer noch weiter mit dem Messer auf die bereits tote Frau eingestochen – während die Kinder dabei hilflos zuschauen mussten.

Der 29-jährige Täter hielt sich als Asylant in Prien auf und kommt ebenfalls aus Afghanistan. Er wurde zunächst in die Psychiatrie eingewiesen.

Während die Medien bislang zu der Beziehung, in der der Täter zu dem Opfer stand und zu seinen Motiven nichts herausgefunden haben wollen, zitiert die „Bildzeitung“ heute die Schwester der ermordeten Frau:

„Meine Schwester musste sterben, weil sie Christin wurde.“

Bereits kurz nach der Tat hatte sich ein Bekannter der Ermordeten zu Wort gemeldet und gesagt: „Das war ein gezielter Anschlag, aber keine Beziehungstat.“
Quelle(n): verschiedene, hier der link zur Bild-Zeitung http://www.bild.de/regional/muenchen/ro ... .bild.html
Soviel heute von meiner Seite zum Thema "Islam und Religionsfreiheit" :cry:
LG lionne

P.S.: Merke: Die Konversion vom Islam zum Christentum gilt für Muslime als eines der schwersten Verbrechen überhaupt, das mit dem Tod zu bestrafen ist.


Hab aufgehört zu lesen, als das Wort Bildzeitung (übrigens ein Paradoxon) vorkam.
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
Moralisch bankrott
Dass ihr das nicht kapiert
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Mi 3. Mai 2017, 14:03

Die Sünde der Apostaten
Basiswissen Islam:
Bereits Prophet Mohammed soll die Tötung von Abtrünnigen angeordnet haben. In einem Hadith, der schriftlichen Überlieferung seiner Worte, wird er mit dem Satz zitiert: «Wer seine Religion wechselt, den tötet.» Daher wird in der Scharia, der islamischen Rechtsordnung, der Tod für den Abfall vom Glauben - die Apostasie - gefordert. In Ländern wie Iran, Pakistan oder Saudi-Arabien, Somalia, Sudan.... besteht die Todesstrafe für Apostaten. Der Übertritt zu einem anderen Glauben wird von der Familie und dem gesellschaftlichen Umfeld als Schande aufgefasst; dadurch verlieren Konvertiten ihr Leben öfter durch privates Eingreifen als durch den Staat. Muslime, die sich vom Islam abwenden, werden häufig von der eigenen Familie unter Druck gesetzt, bedroht und tyrannisiert.

Inzwischen gibt es (trotzdem) viele, die sich offen zu ihrem (neuen) Glauben an Jesus Christus bekennen, die jedoch immer Auf der Hut sein müssen und gff. abtauchen (müssen).... Beispiele gibt es zuhauf....
>>>Wer Augen hat zu sehen, der sehe, wer Ohren hat zu hören, der höre....
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon onThePath » Mi 3. Mai 2017, 20:29

Das erinnert eigentlich an Mafia Strukturen. Wer aussteigt stirbt. Damit ist der Islam ein unfreiheitliches Zwangssystem das mit Angst agiert. Eine satanische Praktik. Eine andere ist das Kritikverbot. Das kennt man auch von Zwangssystemen. Und ja, Allah, bzw. Mohamed, ist der größte. Muss ja auch, passt zu den anderen Regeln. Sonst wäre ja der Koran angreifbar. Man muß, besonders das Christentum, die Anderen schlecht machen. Auch das ist ein schlimmes Kennzeichen der Selbstrechtfertigung. Feindlich und kämperisch, das sind die Eigenschaften der Unterdrücker. Christi Liebe ist wohl ihr Feind Nummer eins. Weil das, was Christus ist und lehrt, eine Bedrohung für die Muslime ist. Man kann damit anfangen, dass man Mohammed mit Jesus vergleicht.


lg, otp
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Re: Islam und Religionsfreiheit

Beitragvon lionne » Di 27. Jun 2017, 09:21

Islam, Religionsfreiheit im Islam, Apostasie im Islam, Scharia und so weiter…………….. darüber ist schon soviel geschrieben/gesagt worden und die Realität, die jeden Tag diesbezüglich zu sehen und zu hören ist, spricht doch für sich. Islam ist Krieg...äahh Frieden :oops:! Warum dann weiter darüber diskutieren? Vom alleinigen Diskutieren ändert sich nichts, aber auch gar nichts!
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