Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Hermann » Mi 3. Jul 2013, 17:24

Schokotimmi: Gibt die Bibel (der Buddhismus/Islam ..) eigentlich eine Begründung? Unterscheidet da jemand zwischen Veranlagung und einem Hingedrängt werden von eher Bisexuell veranlagten etwa durch eine furchtbare Mutter-Erfahrung eines Jungen?? Die erste Gruppe dürfte durch striktes Verbot jeden Sexes zu seelischen Krüppeln werden; ob das die Bibel so gewollt hat? Gibt sie nicht einen Ausweichrat, wie Paulus es den 98% der Männern gibt, die Sex mögen. Er sagt:" Für Euch ist heiraten schon besser, wenn ihr nicht mönchisch "nur für Jesus" leben könnt, so wie ich.
Jeffry mc: ich bin kein Evo. Aber für mich gibt es noch die Lebenserfahrung- und da muss die Bibel sich schon dran messen lassen.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 3. Jul 2013, 18:00

Hermann hat geschrieben:Jeffrey, ja, vor 2500 Jahren war das von einigen wichtigen Leuten so geschrieben worden; die Gründe sollten aber auch mal betrachtet werden. Viele sind in der Geschichte gegen Homos gewesen, weil sie ein Land schwächen können: Es kommen keine Kinder aus einer Beziehung, also keine Soldaten usw.


Hat die Bibel, was du hier geschrieben hast im Zitierten (sei es auch nur ca.), das Zitierte über "der Mann soll nicht beim Manne liegen" und so, gemeint?
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon schokotimmi » Mi 3. Jul 2013, 18:37

Hermann hat geschrieben:Schokotimmi: Gibt die Bibel (der Buddhismus/Islam ..) eigentlich eine Begründung? Unterscheidet da jemand zwischen Veranlagung und einem Hingedrängt werden von eher Bisexuell veranlagten etwa durch eine furchtbare Mutter-Erfahrung eines Jungen?? Die erste Gruppe dürfte durch striktes Verbot jeden Sexes zu seelischen Krüppeln werden; ob das die Bibel so gewollt hat? Gibt sie nicht einen Ausweichrat, wie Paulus es den 98% der Männern gibt, die Sex mögen. Er sagt:" Für Euch ist heiraten schon besser, wenn ihr nicht mönchisch "nur für Jesus" leben könnt, so wie ich.



Hier kommen wir, und du, dann endlich einmal zum eigentlichen Problem!
Denn ich schrieb immer: nach biblischen Aussagen ist HS eine Sünde.

Wie gehen nun Menschen die homosexuell sind, mit ihren Glauben um, falls sie dann einen Glauben überhaupt noch haben. Wie reagieren homosexuelle Menschen auf diese biblisch fundierte christliche Ablehnung, teils auch Verteufelung der Homosexualität überhaupt?
Homosexualität ist eigentlich angeboren. Man kann so einen Menschen von seiner Homosexualität nicht "heilen", also was tun und hier wird es dann sehr, sehr konkret mit dem Glauben, der Bibel und dem Christsein überhaupt. Ich persönlich kenne keinen einzigen Fall, in dem ein Christ durch Gebet und Andacht von seiner HS "geheilt" wurde, wäre ja auch irgendwie ein großer Widerspruch in sich.
Nun sind die Christen, die nicht homosexuell sind, dem homosexuell Veranlagten mit gutem Rat immer voraus, aber eine Lösung dafür sind weder Bibellsprüche, noch Drohungen, noch Ausgrenzung und Abgrenzung gegenüber diesem wirklich brennenden Problem innherhalb der menschlichen/christlichen Gemeinschaft.

Wie also löst man das auf? Zumal ich weiß, das es sich viele Homosexuelle mit ihrer Veranlagung und dem Glauben wirklich nicht leicht machten und zuoft endete es mit dann mit einem Glaubenswechsel, also hin zum Atheistmus/Agnostizismus/Pantheismus, oder ähnlichem.
Es ist und bleibt also grundsätzlich immer eine Gewissensentscheidung, entweder hilft dir Gott, oder auch nicht, oder du gehst den Weg zur Bergspitze allein aber dafür immer in deiner persönlichen Entscheidungsfreiheit.

Grüsse,

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon SunFox » Mi 3. Jul 2013, 19:28

schokotimmi hat geschrieben:Homosexualität ist eigentlich angeboren. Man kann so einen Menschen von seiner Homosexualität nicht "heilen", also was tun und hier wird es dann sehr, sehr konkret mit dem Glauben, der Bibel und dem Christsein überhaupt. Ich persönlich kenne keinen einzigen Fall, in dem ein Christ durch Gebet und Andacht von seiner HS "geheilt" wurde, wäre ja auch irgendwie ein großer Widerspruch in sich.


Hallo lieber schokotimmi, ob das so stimmt?

Befreiung aus dem Homo-Gefängnis - Ein ehemaliger Homosexueller berichtet

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon schokotimmi » Mi 3. Jul 2013, 20:06

SunFox hat geschrieben:
schokotimmi hat geschrieben:Homosexualität ist eigentlich angeboren. Man kann so einen Menschen von seiner Homosexualität nicht "heilen", also was tun und hier wird es dann sehr, sehr konkret mit dem Glauben, der Bibel und dem Christsein überhaupt. Ich persönlich kenne keinen einzigen Fall, in dem ein Christ durch Gebet und Andacht von seiner HS "geheilt" wurde, wäre ja auch irgendwie ein großer Widerspruch in sich.


Hallo lieber schokotimmi, ob das so stimmt?

Befreiung aus dem Homo-Gefängnis - Ein ehemaliger Homosexueller berichtet

Liebe Grüße von SunFox


Ein sehr tendenziöser Artikel:

"Befreiung aus dem Homo-Gefängnis"

"Schwulenlobby"

"Eine Studie ergab, dass jeder der befragten Homosexuellen im Durchschnitt 80 Sexualpartner gehabt hat."
(Hier fehlt natürlich der Link, von welchem wissenschaftlichen Institut diese Studie verfasst wurde.)

"Für wen ist dieses Buch geeignet? Zunächst für solche, die selbst Betroffene sind und ihr schwules Leben als traurig, einsam und furchtbar empfinden. Sie wollen aus einem satanischen Kreislauf ausbrechen..."

das ist unseriös und diskriminierend.

Grüsse,

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Gnu » Mi 3. Jul 2013, 20:36

Mich würde interessieren, woher die Gewissheit kommt, Homosexualität sei angeboren. :?
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Columba » Mi 3. Jul 2013, 20:44

SunFox hat geschrieben:
schokotimmi hat geschrieben:Homosexualität ist eigentlich angeboren. Man kann so einen Menschen von seiner Homosexualität nicht "heilen", also was tun und hier wird es dann sehr, sehr konkret mit dem Glauben, der Bibel und dem Christsein überhaupt. Ich persönlich kenne keinen einzigen Fall, in dem ein Christ durch Gebet und Andacht von seiner HS "geheilt" wurde, wäre ja auch irgendwie ein großer Widerspruch in sich.


Hallo lieber schokotimmi, ob das so stimmt?

Befreiung aus dem Homo-Gefängnis - Ein ehemaliger Homosexueller berichtet

Liebe Grüße von SunFox


Lieber Sunfox

Diese Zusammenfassung ist schon fast bösartig. Ich hoffe wenigstens, dass das Buch seriöser ist. Nur schon die ersten 4 Punkte sind polemisch bis demagogisch: Es wird nämlich unterlassen zu erklären, ob diese Zahlen Folge der Homosexualität ist oder die Folge der gesellschaftlichen Ausgrenzung Homosexueller. ...und das ist entscheidend.

Ich kann Dir sogar sagen, dass in Sierra Leone, wo homosexuelles Leben mit lebenslänglich bestraft wird, Einsamkeit, Suizidalität und Depressionen noch verbreiteter sind. Die Anzahl Sexualpartner wird ebenfalls hoch sein, weil ausser one-night-stands gar nicht anderes möglich ist. Aber eben schuld ist die Repression der Gesellschaft - nicht die sexuelle Ausrichtung des Menschen.

Auch in Russland, wo jetzt homosexuelle Menschen wieder vermehrt diskriminiert und verfolgt werden, werden die Suizide auch wieder zunehmen. Homosexuelle Menschen werden wieder in die Einsamkeit verbannt. Das ist die gesellschaftliche Realität dort.

So bin ich doch sehr erstaunt, dass eine christliche Web-Seite so undifferenziert, verfälschend und menschenverachtend (und damit auch christusverachtend) das Thema angeht. ...und dass homosexuelle Menschen noch gewaltig diskriminiert sind, hat man im letzten Thread vor 2 bis 3 Monaten gesehen. Hier im Forum v.a. auch von Christen, die verlangen, dass homosexuelle Menschen so tolerant sein sollten, Diskriminierungen zu akzeptieren.


Grüße Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 3. Jul 2013, 21:24

Columba hat geschrieben:. Hier im Forum v.a. auch von Christen, die verlangen, dass homosexuelle Menschen so tolerant sein sollten, Diskriminierungen zu akzeptieren.


Nur mal so: Es gibt viele Evo-Christen, die diskriminierten hier im Forum Kroes!!!

Und zu sagen, dass Gott Homosexualität nicht gut heißt (Gräul) und nicht will (Manne nicht beim Manne liegen), ist vollkommen in Ordnung. Homos können sich aufgrund dessen ja mit Gott leben: und die Entscheidung, die nicht immer von jetzt auf gleich sein wird, ist bei denen. Doch Mutmacher und Unterstützer wie dich Columba, tragen ihren Einfluss für Homos und deren Entscheidungen bei, sich mit HS toll zu fühlen: Was für eine Sünde!!
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 3. Jul 2013, 21:38

Gnu hat geschrieben:Mich würde interessieren, woher die Gewissheit kommt, Homosexualität sei angeboren. :?


Vielleicht antwortet einer ja darauf...
Dann aber fehlt vielleicht das Wissen, oder du musst 1000 Seiten lesen, könne man evtl. nie kurz und verständlich sagen, oder, oder, oder!!
Aber wie heißt es in einem Lied "Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie geschehen".
Ich würde es auch gerne wissen. Aber wissenschaftlich lässt sich sogar die unwahre Evolution und co erklären und Funde/Fossilien etc für sich auszulegen um Lüge zu belegen: eben Evo-beeinflusste Wissenschaft... und jene Wissenschaft ist anerkannt.
Vielleicht gibt es jetzt erst recht keine Antwort, denn man könne dann ja nicht sagen: hey, mach mal halb lang, jetzt sage ich es dir kurz und knapp / relativ kurz".
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Mi 3. Jul 2013, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Johelia » Mi 3. Jul 2013, 21:49

Columba hat geschrieben:So bin ich doch sehr erstaunt, dass eine christliche Web-Seite so undifferenziert, verfälschend und menschenverachtend (und damit auch christusverachtend) das Thema angeht. ...und dass homosexuelle Menschen noch gewaltig diskriminiert sind, hat man im letzten Thread vor 2 bis 3 Monaten gesehen. Hier im Forum v.a. auch von Christen, die verlangen, dass homosexuelle Menschen so tolerant sein sollten, Diskriminierungen zu akzeptieren.


Grüße Columba


Im Grunde sehe ich das Problem dort, wo beide Parteien aneinanger vorbei reden.

- Die Einen wollen das Wort Gottes mit seiner glasklaren Einschätzung der Homosexualität auflösen und eine wohlfühl, selbstbedienungs Theologie herkuscheln.

- Die Anderen kommen nicht über die Sünde hinaus und vergessen die Liebe, die allen Menschen gebührt. Lk6,37, Mt 7,3-4

Ich schlage vor, Homosexualität als Kranheit einzustuffen. Eine Krankheit des Herzens und des Geistes. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Hinstrukturen sich aufgrund eingefahrener Denkprozesse verändern / verankern.
Worüber man permanent siniert, kann zu Geissel werden. Eine Veränderung des Gedankenguts kann in Jesus jederzeit erfolgen. Aber was nützt die Beste Medizin, wenn sie der Patient nicht isst.

Ich kenne enige HS die zuvor Familliär tief verletzt wurden, und die empfundenen Gefühle unter der HS verdeckt haben. Bei anderen wollten die Eltern eigentlich ein Kind des anderen Geschlechts, usw und haben durch eine androgyne Erziehung mit Tensenz zum Wunscheschlecht, eine HS gefördert.

lg
:praise:
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon schokotimmi » Mi 3. Jul 2013, 22:14

Jeffrey mc hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Mich würde interessieren, woher die Gewissheit kommt, Homosexualität sei angeboren. :?


Vielleicht antwortet einer ja darauf...
Dann aber fehlt vielleicht das Wissen, oder du musst 1000 Seiten lesen, könne man evtl. nie kurz und verständlich sagen, oder, oder, oder!!
...
Vielleicht gibt es jetzt erst recht keine Antwort, denn man könne dann ja nicht sagen: hey, mach mal halb lang, jetzt sage ich es dir kurz und knapp / relativ kurz".


Wenn man sich mit dem Thema ernsthaft auseinander setzen möchte, dann muss man eben lesen, anderes geht es einfach nicht, Jeffrey mc.
Also, zur Geschichte von Homosexualität und Psychiatrie:

http://www.community-muenchen.de/drescher.htm

der Verfasser dieses Beitrags ist Vorsitzender der American Psychiatric Association im New York County District, also ein Mann vom Fach und trotzdem ist der Artikel gut zu lesen.

Ich würde es auch gerne wissen. Aber wissenschaftlich lässt sich sogar die unwahre Evolution und co erklären und Funde/Fossilien etc für sich auszulegen um Lüge zu belegen: eben Evo-beeinflusste Wissenschaft... und jene Wissenschaft ist anerkannt.


deine immensen und anscheinend unbewältigten Probleme mit irgendwelchen Evos und Kreos, könntest du diese nicht in einem anderen Thread bewältigen?
Hier geht es nicht darum, Menschen zu verteufeln, sondern Menschen zu helfen, eine Sinnrichtung zu geben und gangbare Wege aufzuzeigen.


Grüsse,

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 3. Jul 2013, 22:26

@Schokotimmi

Im Gegensatz zu dir gehe ich davon aus, dass man (realitv kurz) was zusammenfassen kann, wobei ich nicht in Frage stelle, dass das dann eine Grundlage wäre um genauer zu verstehen. Man kann mühsam weiter kommen oder nicht. Und viele wissenschafltiche Berichte, verlangen von einem ab, Fremdwörter zu kennen und Links zu folgen oder so um dann einen Aspekt zu verstehen auf dem aufgebaut wurde in einer Erklärung...

Und Kreos, vielleicht bist du ja einer, nehmen halt die Bibel beim Wort bezüglich "der Mann soll nicht beim Manne liegen" und "Gräul Gott". Wer Kreo ist, nimmt die Bibel beim Wort. Es sei denn er hat was verstanden, jene gerade gesagten Bibelstellen nicht mehr beim Wort zu nehmen. Und zufällig sind hier im Forum nun mal viele Evos, die auch HS befürworten und jene Bibelstelle aufgehoben wissen, und erklären und erklären und geben zu verstehen undnutzen die Bibel nicht so, wie du (auch) schon, um zitieren und darauf aufzubauen und auch zu verstehen zu geben.

Ich verteufel hier keinen. So gesehen könnte man dir das auch vorwerfen, wenn du so harsch gegen HS redest, dass die Bibel Klartext spreche oder so, was keine Homo freuen wird, und wo du sogar was zitiertest hast, wo man dir vom alten und neuen Bund erzählte.

Ein hauptsächlich Bibel wörtlich nehmer (ab Schöpfung), ist in der Regel gegen HS und in ein Kreo.
Ein nicht hauptsächlich Bibel wörtlich nehmer (ab Schöpfung), ist oft für HS und immer Regel Evo.
Beide können aber Überschneidungen haben: Jesus ist Sohn Gottes (kennen einen der sieht Jesus nur als Mensch und so); HS schlecht/böse oder gut/i.O.
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Mi 3. Jul 2013, 23:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Gnu » Mi 3. Jul 2013, 22:32

@schokotimmi

Der von dir angegebene Artikel enthält nur Vermutungen von Psychiatern und Entscheide irgendwelcher amerikanischen Gremien plus statistische Erhebungen. Woher aber weiss man, wenn man es denn überhaupt weiss, dass HS angeboren ist?

Oder habe ich etwas überlesen? Dann bitte hier hineinkopieren.
Zuletzt geändert von Gnu am Mi 3. Jul 2013, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon schokotimmi » Mi 3. Jul 2013, 22:35

Jeffrey mc hat geschrieben:@Schokotimmi

Im Gegensatz zu dir gehe ich davon aus, dass man (realitv kurz) was zusammenfassen kann, wobei ich mit keinem Wort erwähnt habe, dass das dann keine Grundlage wäre um weiter zu kommen.

Und Kreos, vielleicht bist du ja einer, nehmen halt die Bibel beim Wort bezüglich "der Mann soll nicht beim Manne liegen" und "Gräul Gott". Wer Kreo ist, nimmt die Bibel beim Wort. Es sei denn er hat was verstanden, jene gerade gesagten Bibelstellen nicht mehr beim Wort zu nehmen. Und zufällig sind hier im Forum nun mal viele Evos, die auch HS befürworten und jene Bibelstelle aufgehoben wissen, und erklären und erklären und geben zu verstehen undnutzen die Bibel nicht so, wie du (auch) schon, um zitieren und darauf aufzubauen und auch zu verstehen zu geben.

Ich verteufel hier keinen. So gesehen könnte man dir das auch vorwerfen, wenn du so harsch gegen HS redest, dass die Bibel Klartext spreche oder so, was keine Homo freuen wird, und wo du sogar was zitiertest, wo man dir vom alten und neuen Bund erzählte.


Selbstverständlich redet die Bibel klar und eindeutig zur HS. Die Bibel und das habe ich immer wieder betont und deutlich gemacht und das dürfte auch dir nicht entgangen sein.
Aber ich sehe HS nicht als Menschen, die schlechter wären als viele Christen. Ich sehe HS auch nicht als Menschen zweiter Klasse und auch nicht als Menschen, denen ich nun permanent Moral predigen muss. Ich fange da und zuerst immer bei mir selbst an!

Und was die Kreos und Evos anbetrifft: nichts ist mir gleichgültiger und ferner als die Umtriebigkeiten und Machenschaften pseudowissenschaftlicher Scharlatane. Interessiert mich einfach nicht mehr, seit dem einige führende "Kreos" des Betruges überführt wurden und damit justiziabel.
Und damit wieder zurück zum Thema.

Grüsse,

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon schokotimmi » Mi 3. Jul 2013, 22:39

Gnu hat geschrieben:@schokotimmi

Der von dir angegebene Artikel enthält nur Vermutungen von Psychiatern und Entscheide irgendwelcher amerikanischen Gremien. Woher aber weiss man, wenn man es denn überhaupt weiss, dass HS angeboren ist?

Oder habe ich etwas überlesen? Dann bitte hier hineinkopieren.


Google. Die Stichworte schwul/homosexuell/medizin/wissenschaft liefern genug Material, um dich diese Nacht wachzuhalten. Ein wenig arbeit darfst du dir auch machen und außerdem ist nun gleich "Geisterstunde" und also Zeit zum Ruhen.

Dann bis morgen,

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 3. Jul 2013, 22:45

schokotimmi hat geschrieben:
Selbstverständlich redet die Bibel klar und eindeutig zur HS. Die Bibel und das habe ich immer wieder betont und deutlich gemacht und das dürfte auch dir nicht entgangen sein.

Das stimmt!

Aber ich sehe HS nicht als Menschen, die schlechter wären als viele Christen. Ich sehe HS auch nicht als Menschen zweiter Klasse und auch nicht als Menschen, denen ich nun permanent Moral predigen muss. Ich fange da und zuerst immer bei mir selbst an!

Dann zitier mal, und du wirst keine Stelle finden, an denen ich sagte, dass Homosexuelle schlechter wären als andere Christen.

Und was die Kreos und Evos anbetrifft: nichts ist mir gleichgültiger und ferner als die Umtriebigkeiten und Machenschaften pseudowissenschaftlicher Scharlatane. Interessiert mich einfach nicht mehr, seit dem einige führende "Kreos" des Betruges überführt wurden und damit justiziabel.
Und damit wieder zurück zum Thema.

Deine Gerechtigkeit in Gottes Ohr: "Interessiert mich einfach nicht mehr, seit dem einige Kreos des Betrugs überführt wurden."
Und Evos werden auch mal Dreck am stecken gehabt haben!!!! Und wenn das dann nicht zählt. Ohje, weißt du denn nicht, dass keiner frei ist von Sünde?
Aber so wie du redest und was du eben sagtest bezüglich Kreo, habe ich keinen Bock mit dir dann weiterhin darüber zu sprechen (und ich habe hier nur angesprochen, da es vielleicht manche interessiert. Doch zum weiterreden GÄBE es diverse Threads!). Nur mal so: Man kann aufrichtige Wissenschaft betreiben, indem man die wörtlich genommene Schöpfung nicht aufhebt. Und glaube mal, dass Galileo damals kein Evo war, weil Evolution und Co damals nicht bekannt waren und er wissenschaftliche Aussage tat, die kein Betrug war, wobei sich so ohne Evo Chaos gezeigt hätte, wo die Bibel meint oder dirket sagt und wo Bibelstellen falsch gesehen worden sind (fixierte Sterne/ Sonne/ Planeten kann man auch als Kreo verstehen!!). Und man muß kein Evo sein um Galileo zu verstehen!!! Denn ich tue es und habe kein Problem Kreo zu sein!!!

Und damit wieder zurück zum Thema!
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon SunFox » Mi 3. Jul 2013, 23:26

Columba hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
schokotimmi hat geschrieben:Homosexualität ist eigentlich angeboren. Man kann so einen Menschen von seiner Homosexualität nicht "heilen", also was tun und hier wird es dann sehr, sehr konkret mit dem Glauben, der Bibel und dem Christsein überhaupt. Ich persönlich kenne keinen einzigen Fall, in dem ein Christ durch Gebet und Andacht von seiner HS "geheilt" wurde, wäre ja auch irgendwie ein großer Widerspruch in sich.


Hallo lieber schokotimmi, ob das so stimmt?

Befreiung aus dem Homo-Gefängnis - Ein ehemaliger Homosexueller berichtet

Liebe Grüße von SunFox


Lieber Sunfox

Diese Zusammenfassung ist schon fast bösartig. Ich hoffe wenigstens, dass das Buch seriöser ist.


Lieber Columba, es geht mir um die Aussage von schokotimmi, wo er schreibt: "Ich persönlich kenne keinen einzigen Fall, in dem ein Christ durch Gebet und Andacht von seiner HS "geheilt" wurde, wäre ja auch irgendwie ein großer Widerspruch in sich."

Wie kann man zu der Aussage kommen, das es ein großer Wiederspruch wäre, wenn ein HS durch Gebet und Andacht davon befreit würde?

Für was erachtet man denn da die Kraft Gottes?

Johannes 14,13: "Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn."

Kolosser 1,9-11: "Darum lassen wir auch von dem Tag an, an dem wir's gehört haben, nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes und gestärkt werdet mit aller Kraft durch seine herrliche Macht zu aller Geduld und Langmut."

Ich bin davon überzeugt, das unter den benannten Bedingungen jeder HS befreit werden könnte von seiner Leidenschaft, bloß er selbst muß es zuvor wollen! Alles andere wäre ein Zweifel an die Kraft und herrliche Macht Gottes!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon schokotimmi » Do 4. Jul 2013, 08:22

SunFox hat geschrieben:Kolosser 1,9-11: "Darum lassen wir auch von dem Tag an, an dem wir's gehört haben, nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes und gestärkt werdet mit aller Kraft durch seine herrliche Macht zu aller Geduld und Langmut."

Ich bin davon überzeugt, das unter den benannten Bedingungen jeder HS befreit werden könnte von seiner Leidenschaft, bloß er selbst muß es zuvor wollen! Alles andere wäre ein Zweifel an die Kraft und herrliche Macht Gottes!

Liebe Grüße von SunFox


Unter den "benannten Bedingungen", das musste früher oder später einfach kommen!
Dann müssten sich ja Krankheiten auch durch Bitten und Beten beseitigen lassen.

In unserem Bibelkreis ist eine ältere Frau, die langsam erblindet. Bittgebete und Gebetsaufrufe in sonder Zahl, es half nichts. Ein Mann mittleren Alters litt viele Jahre lang an einer äußerst seltenen Kranhkeit, auch hier half kein Bitten und Beten der Gemeinde, erst ein anerkannter medizinischer Spezialist konnte diese Krankheit endlich heilen.

Und diese Beispiele ließen sich endlos fortführen. Waren diese Menschen nun schlechte Christen, liebten sie Gott nicht genug, waren sie heimliche Sünder? Und wer würde sich erlauben, hier wirklich zwischen schlechten und guten Christen zu richten?

Sun Fox, so funktioniert das einfach nicht, nicht einmal bei einem kleinen Mädchen, das unter Blutkrebs leidet und auch hier wurden eine Vielzahl von Gebeten und Bitten an Gott gesandt, es half nichts. War dieses Kind nun sündig, oder unwert, oder sah und hörte Gott die vielen Gebete nicht und fand deshalb dieses todkranke Mädchen in Gottes Augen keine Gnade?
Dein biblischer Patriotismus hat mit der Realität von Krankheitsverlauf, Restitution und Rekonvaleszenz wenig bis nichts zu tun. Es werden Menschen vom Krebs geheilt die Atheisten sind und es sterben Menschen an Krebs (und anderen schweren Krankheiten) die Christen sind. Daran ändern auch die schönsten Bibelverse nichts.

Grüss,

schokotimmi
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Columba » Do 4. Jul 2013, 08:49

Johelia hat geschrieben:Ich schlage vor, Homosexualität als Kranheit einzustuffen. Eine Krankheit des Herzens und des Geistes. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Hinstrukturen sich aufgrund eingefahrener Denkprozesse verändern / verankern.
Worüber man permanent siniert, kann zu Geissel werden. Eine Veränderung des Gedankenguts kann in Jesus jederzeit erfolgen. Aber was nützt die Beste Medizin, wenn sie der Patient nicht isst.


Einfach eine Pathologisierung? ...das ist zu einfach, aber oft gemacht in religiösen und säkularen Kreisen: Was nicht passt ist krank. ...und alles hat Einfluss auf die Hirnstrukturen, logischerweise - auch bei Schmerzpatienten. So können auch Christen krank sein und krank bleiben. Auch in Jesus wird Heilung nicht jederzeit erfolgen, denn Sein Wille geschieht. Oder Du postulierst, dass Krankheiten nur ungenügenden Glauben beweisen. Dann aber bist Du in der Thematik der Selbsterlösung. ...und kommst wiederum in Probleme: Bei Depressionen ist es oft so, dass gerade das Wollen nicht mehr geht, d h glauben wollen geht gar nicht mehr.

Somit führt die Pathologisierung der Homosexualität m E in eine Sackgasse der Unmenschlichkeit oder des Unglaubens. siehe auch die "Statistik" von SunFox


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon SunFox » Do 4. Jul 2013, 09:38

schokotimmi hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Kolosser 1,9-11: "Darum lassen wir auch von dem Tag an, an dem wir's gehört haben, nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes und gestärkt werdet mit aller Kraft durch seine herrliche Macht zu aller Geduld und Langmut."

Ich bin davon überzeugt, das unter den benannten Bedingungen jeder HS befreit werden könnte von seiner Leidenschaft, bloß er selbst muß es zuvor wollen! Alles andere wäre ein Zweifel an die Kraft und herrliche Macht Gottes!

Liebe Grüße von SunFox


Unter den "benannten Bedingungen", das musste früher oder später einfach kommen!
Dann müssten sich ja Krankheiten auch durch Bitten und Beten beseitigen lassen.


Hallo lieber schokotimmi, genau das ist der Punkt! ;)

Matthäus 6,27: "Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?"

schokotimmi hat geschrieben:In unserem Bibelkreis ist eine ältere Frau, die langsam erblindet. Bittgebete und Gebetsaufrufe in sonder Zahl, es half nichts.


Matthäus 6,30: "Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?"

Eine ältere Frau, die langsam erblindet! Sie wird auch einmal sterben, will man da mit Gebet auch drauf Einfluss nehmen?

Es ist nun einmal normal, das der Mensch mit dem Alter in sich zerfällt! Der eine wird taub, der andere wird blind, ein weiterer bekommt Alzheimer oder Krebs usw. usw. - und?

schokotimmi hat geschrieben: Ein Mann mittleren Alters litt viele Jahre lang an einer äußerst seltenen Kranhkeit, auch hier half kein Bitten und Beten der Gemeinde, erst ein anerkannter medizinischer Spezialist konnte diese Krankheit endlich heilen.


Du glaubst also wirklich, das der Spezialist den Mann geheilt hat? Ihr habt noch nicht einmal Kleinglauben in eurem Gebetskreis, wenn dort alle diese Einstellung haben! Ihr setzt den Menschen über Gott und da soll ER sich damit befassen?

Und hat auch nur einer bei euch in der Gemeinde Gott dafür gedankt, das Gott diesen Spezialisten die Hand geführt hat?

Haben, haben, haben und der Dank?

schokotimmi hat geschrieben:Und diese Beispiele ließen sich endlos fortführen. Waren diese Menschen nun schlechte Christen, liebten sie Gott nicht genug, waren sie heimliche Sünder? Und wer würde sich erlauben, hier wirklich zwischen schlechten und guten Christen zu richten?


Was hat das mit guten und schlechten Christen zu tun? Das Problem liegt bei euch: "Wir beten zu Gott, und dann hat er uns zu gehorchen!" - das funktioniert so nicht!

schokotimmi hat geschrieben:SunFox, so funktioniert das einfach nicht, nicht einmal bei einem kleinen Mädchen, das unter Blutkrebs leidet und auch hier wurden eine Vielzahl von Gebeten und Bitten an Gott gesandt, es half nichts. War dieses Kind nun sündig, oder unwert, oder sah und hörte Gott die vielen Gebete nicht und fand deshalb dieses todkranke Mädchen in Gottes Augen keine Gnade?


Wie gesagt, das Problem liegt bei euch selbst, denn ein Wort Gottes hätte zur Heilung genügt!

Matthäus 17,20: "Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein."

Matthäus 9,23-25: "Und als er in das Haus des Vorstehers kam und sah die Flötenspieler und das Getümmel des Volkes, sprach er: Geht hinaus! Denn das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff sie bei der Hand. Da stand das Mädchen auf."

schokotimmi hat geschrieben:Dein biblischer Patriotismus hat mit der Realität von Krankheitsverlauf, Restitution und Rekonvaleszenz wenig bis nichts zu tun.


Bei so einer Einstellung könnt ihr soviel beten wie ihr wollt: "Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten!"

schokotimmi hat geschrieben:Es werden Menschen vom Krebs geheilt die Atheisten sind und es sterben Menschen an Krebs (und anderen schweren Krankheiten) die Christen sind. Daran ändern auch die schönsten Bibelverse nichts.


Gott läßt seine Sonne scheinen über Gut und Böse und auch der Regen trifft beide gleichermaßen, wer aber die Macht des Gebetes in Frage stellt ("Es könnte ja sein das Gott hilft, laßt es uns einmal versuchen!"), der muß sich nicht wundern, wenn von Oben keine Antwort kommt!

Nichts ist dem unmöglich der glaubt! Meine Mutter hat seit über 35 Jahren Krebs, sie ist jetzt 84 und es geht ihr den Umständen und dem Alter Rechnung getragen entsprechend gut! Was denkst du wohl warum?

Weil die Ärzte so gut waren, oder weil ihr Gott dieses Alter gegeben hat? Sie hadert nicht mit ihrem Schiksal, sie dankt Gott dafür, das ER ihr trotz aller Widrigkeiten soviele Jahre geschenkt hat!

Dein Beitrag hat mich traurig gestimmt!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon schokotimmi » Do 4. Jul 2013, 09:54

SunFox hat geschrieben:
Du glaubst also wirklich, das der Spezialist den Mann geheilt hat? Ihr habt noch nicht einmal Kleinglauben in eurem Gebetskreis, wenn dort alle diese Einstellung haben! Ihr setzt den Menschen über Gott und da soll ER sich damit befassen?


Und wie soll man Gott danken, das er das Mädchen nicht vom Blutkrebs geheilt hat?
Gott danken, das er dem medizinischen Personal nicht die Hand geführt hat?

Deine Vergleiche sind jeder Realität fern, wie gesagt. Du stellst hier einen Gott der Willkür und Beliebigkeit auf.
Und das mit dem Kleinglauben in der Gemeinde, das dürfte dann für viele Gläubige dort ein Schlag in's Gesicht sein. Das ist die Theologie mit dem Hammer der Arroganz. Kennst du die Menschen dort überhaupt, das du so überheblich urteilen kannst?
Du richtest aus der Ferne über Menschen, die du nicht einmal kennst?
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon SunFox » Do 4. Jul 2013, 10:11

schokotimmi hat geschrieben:Deine Vergleiche sind jeder Realität fern, wie gesagt.


Liebe schokotimmi, Jesus hätte wohl geantwortet: "Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes."

schokotimmi hat geschrieben:Du stellst hier einen Gott der Willkür und Beliebigkeit auf.


Nein, nichts ist dem unmöglich dem der da glaubt! Aber wer auf dem Wasser geht und dann Furcht vor einer Welle an den Tag legt, der wird untergehen!

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon schokotimmi » Do 4. Jul 2013, 12:40

SunFox hat geschrieben:
schokotimmi hat geschrieben:Deine Vergleiche sind jeder Realität fern, wie gesagt.


Liebe schokotimmi, Jesus hätte wohl geantwortet: "Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes."



Jesus hätte wohl eher gesagt, das man die Menschen einer anderen Gemeinde Gottes weder verunglimpft noch schlecht über sie redet, noch aus der Ferne über diese Kinder Gottes richtet und rechtet.
Und genau das hast du getan.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon SunFox » Do 4. Jul 2013, 13:16

Wo bitte lieber schokotimmi, habe ich jemanden verunglimpft oder schlecht über jene geredet?

Ich bin auf deine Äußerungen eingegangen und meine Ansicht dazu gesagt und dann schrieb ich auch unter anderen: "Du glaubst also wirklich, das der Spezialist den Mann geheilt hat? Ihr habt noch nicht einmal Kleinglauben in eurem Gebetskreis, wenn dort alle diese Einstellung haben!"

Es liegt keine Verurteilung vor, sondern eine Beurteilung, welche ich festgemacht habe an deinen Äußerungen bezüglich Gebet etc. und das hast du dir ja selbst zuzuschreiben!

Und über gewisse christliche Gemeinden sagte Jesus folgendes vorher:

Offenbarung 3,15.16: "Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde."

Auch das ist keine Verurteilung von irgend jemanden, sondern nur ein Hinweis auf Ursache und Wirkung!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Gnu » Do 4. Jul 2013, 15:05

Wäre Homosexualität angeboren, müssten Homosexuelle den Schutz rassischer Minderheiten geniessen. Es wäre dann bei Strafe verboten, Homosexualität als sexuelles Fehlverhalten zu bezeichnen. Damit wird die Bibel zur rassistischen Literatur und kann verboten werden. Ziel erreicht. Satan kann das Thema abhaken und weitere Ethiken erfinden, mit denen er seinem tierisch-menschlichen Ebenbild die Strasse bahnt.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon jeig » Do 4. Jul 2013, 20:12

schokotimmi hat geschrieben:Und was die Kreos und Evos anbetrifft: nichts ist mir gleichgültiger und ferner als die Umtriebigkeiten und Machenschaften pseudowissenschaftlicher Scharlatane. Interessiert mich einfach nicht mehr, seit dem einige führende "Kreos" des Betruges überführt wurden und damit justiziabel.


Interessant. Darf man mehr darüber erfahren? Neuer Thread vielleicht? :))

Danke.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon jeig » Do 4. Jul 2013, 20:17

SunFox hat geschrieben:wer aber die Macht des Gebetes in Frage stellt ("Es könnte ja sein das Gott hilft, laßt es uns einmal versuchen!"), der muß sich nicht wundern, wenn von Oben keine Antwort kommt!


Ja, so einfach ist das. Denn wenn die Gebete nicht erhört werden, ganz einfach --> Hey, du glaubst zu wenig. :roll:

(Ironie, gäll)
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon Gnu » Fr 5. Jul 2013, 06:38

Soeben habe ich im Radio SRF1 einige Ausschnitte aus der gestern abend gesendeten Diskussion gehört, und prompt hat sich ein Hörer in dem Sinn geäussert, das mit der Religion sei Unsinn, schliesslich sei man nicht so einfach schwul, wie man Jeans anziehe, es seien die Gene.

Im Volk scheint die Meinung verbreitet zu sein, es handle sich bei der Homosexualität um eine genetische Veranlagung. Dass dies so nicht stimmt, hat meines Erachtens die modernere Forschung klar ergeben. Es handelt sich um ein Gerücht, welches vor einigen Jahren gestreut wurde. Das Gen, welches einen Menschen homosexuell macht, wurde nämlich nicht gefunden. Hätte man es gefunden, so wüsste es ein Jahr später jedermann, denn sofort würde das an allen Hoch- und Niedrigschulen verbreitet und auch in der Politik breitgetreten.
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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon SunFox » Fr 5. Jul 2013, 09:05

Der Weg zur Heilung wäre dann per Genmanipulation nicht mehr weit! :roll:

Und danach gehts wieder in Richtung des perfekt geklonten Menschen! :o

Die Zukunft sieht rosig aus! :shock:

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Re: Homo-Urteil in den USA: Ein Sieg von Paulus?

Beitragvon onThePath » Fr 5. Jul 2013, 15:40

Hermann hat geschrieben:otp: Du entlarvst dich auf peinliche Weise mit Deinem Beitrag! Die Sexualisierung passiert bei Dir, nicht bei meiner Argumentation. Ich sage (mit 60% der Amerikaner)dies: Ein liebevolles Homo-Paar, das vl. ein Kind adoptiert, schenkt diesem mehr Lebenschancen und Geborgenheit als ein Hetero-Paar ihren (in den vl. wenigen guten Ehemonaten) gezeugtes Kind, sich aber bald darauf die halbe Zeit des Alltags streitet.
Der andere User: Könnte das Fehlen einer Bemerkung zu Homos bei Jesus nicht auch ein Zeichen dafür sein, dass er das Thema für nicht (mehr) wichtig erachtete? So wie viele heute über die Muslime spotten, weil ihr noch geltendes Schweinefleischverbot ein völlig zeitgebundes war (fehlende sichere Kühlmöglichkeite damals).


Wer sich hier wichtig tuend und überrennend hervortut, entlarft sich auch selber.

Es geht nun mal um die ganze Bandbreite des Homo-Seins.

Hingegen in solchen Diskussionen von Befürwortern um " Landeinnehmen" mittels manipulierenden Beiträgen.
Und gleich zu schreien, da entlarve sich der Teilnehmer, ist Teil solcher Manipulationen.

Aber auf diese Art habe ich dann auch verständlicher weise keine Lust und Veranlassung weiter darüber zu reden, dass die Bibel Homosexualität zu recht nicht befürwortet.

Für mich geht es einzig und allein darum ob ich mit Homosexuellen freundlich umgehen kann. Und gar nicht mehr darum, ob die Bibel Homosexualität vielleicht doch unterstützt als sündlos.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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