Kriminalgeschichte des Christentums

Theater, Tanz, bildende Kunst, Kleinkunst, Architektur,

Moderator: firebird

Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Sa 16. Mär 2013, 19:28

Hallo zusammen,

das neue Buch Deschners wird in diesen Tagen von Vielen gelesen, besprochen, kommentiert.
Die 2000 jährige Geschichte des Christentums hat ihre bösen Schattenseiten, doch ebenso ihre hellen, friedlichen Seiten.
Nach meinem Eindruck sind diese (mindestens 2) Seiten des Christentums bereits durch Bibeltexte vorgespurt:
Einerseits Liebe und Frieden, andererseits Drohungen mit Strafgerichten und Hölle.
Oder fing die Kriminalgeschichte erst mit den christlichen Gemeinden an?

Was meint ihr dazu?
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Mär 2013, 19:47

Hallo,

ich habe hierher verschoben, dieser Threadstart hatte unter "Bibel" wirklich nichts zu suchen.

Thelonious - Senior-Mod.
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15739
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » So 17. Mär 2013, 18:06

Orpheus hat geschrieben:Hallo zusammen,

das neue Buch Deschners wird in diesen Tagen von Vielen gelesen, besprochen, kommentiert.
Die 2000 jährige Geschichte des Christentums hat ihre bösen Schattenseiten, doch ebenso ihre hellen, friedlichen Seiten.
Nach meinem Eindruck sind diese (mindestens 2) Seiten des Christentums bereits durch Bibeltexte vorgespurt:
Einerseits Liebe und Frieden, andererseits Drohungen mit Strafgerichten und Hölle.
Oder fing die Kriminalgeschichte erst mit den christlichen Gemeinden an?

Was meint ihr dazu?


Hallo Orpheus

Der Krimi fing dort an wo Kain den Abel erschlug, also lange vor dem Christentum. Seit dem ersten Christen werden die Christen verfolgt und angefeindet, dies hat sich bis heute nicht geändert.

Christus hat Erlösung gebracht und die Menschheit wollte keine Erlösung. Sie waren dem Evangelium des Friedens Feind. Wer meint er brauche keinen Erlöser und den Erlöser kreuzigt, auf welche Art auch immer, der will von seinen bösen Werken nicht umkehren. Das Böse ist seit jeher, dem guten Feind.

Leider meint der Mensch von heute, ein Strafgericht sei nicht nötig, für die welche morden und den Menschen anderes Unrecht antun. Wer recht handlet und eine reine Weste hat, der muss sich von einem gerrechten Richter nicht bedroht fühlen. Ein Gericht bestraft Übeltäter, somit fürchten Gerechte ein Gericht nicht. Nur der Übeltäter fürchtet sich vor dem Richter.

Wer sich im Hinblick auf sein eigenes schlechtes Gewissen bedroht fühlt, von einem gerechten Gericht und einem aufrichtigen Richter, dem schadet es nicht sich mit Umkehr und Erlösung zu befassen. Wer dort das Kriegsbeil begräbt, wird leben.

Mat. 5.9 Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen!

Was dieser Text im umgekehrten Sinn bedeutet, für die welche nicht Friedfertig sind und Feindschaft anstreben, das kann sich jeder selbst ausmalen. Umkehren ist also das beste was einem solchen Menschen passieren kann. Die Hand dessen ergreifen, der Erlösung und Frieden bietet ist besser, als mit dem Schwert durch die Gegend zu rennen und Feindschaft und Zwietracht zu säen. Denn was man sät, das ernet man.

Die Kriminalgeschichte fing also dort an wo die Menschheitsgeschichte anfing, dort wo der Mensch das töten, kriegen, lügen und betrügen mehr liebte als das vergeben. Mit dem kommen des Messias sahen sich die Menschen noch mehr gestört im töten, kriegen, lügen und betrügen. Gott sei Dank sind aber einige umgekehrt und Gott sei Dank tun dies noch heute viele Menschen.

Christus hat die Vergebung gelehrt. Unsere Aufgabe von heute ist es diese Vergebung anzuwenden. Frieden zu schliessen. Frieden mit Gott, Frieden mit Menschen.

Das Böse kommt nicht von Christus. Es war vor Christus da und wird am Tage seiner Wiederkunft sein endgültiges Ende finden.

Die Kriminalgeschichte fängt bei der Sünde an und hört dort auf wo der Sünder erlöst wird. Für unerlöste ist umkehren ein Fremdwort, das sie nicht verstehen. Das solche Kriminalgeschichten erst im Gericht enden können das versteht der Gute auf anhieb aber der Böse wird es nicht verstehen.

Die Christen wissen lediglich wo der Anfang lag und wie diese Kriminalgeschichte enden wird. Die Kriminalgeschichte hat also nichts mit dem Christentum, nichts mit Juden, nichts mit Muslimen oder anderen Gruppierungen zu tun, sondern mit Menschen welche das Böse mehr lieben als Gott.

Menschen welche die Feindschaft gegen Gott, dem Frieden mit Gott vor ziehen. Solche Menschen finden wir überall auf dieser Welt und sie tragen unterschiedliche Namen, Titel und kommen aus allen Völkern und Nationen.

Gleich wie auch die Erlösten und Umkehrer, aus allen diesen Völkern und Nationen kommen.

Dort wo die Bösen Schattenseiten anfingen Ihren Schatten zu werfen, dort fing dieser Krimi an. Adam meinte er könne das mit den Schattenseiten händeln und die Menschen von heute meinen es noch heute. Einige Schatten haben sie erkannt, einige können sie vor lauter Dunkelheit, bis heute nicht erkennen.

Nur Licht kann die Dunkelheit erhellen aber solange der Mensch dem Licht Feind sein will, solange tappt er weiter im Dunkeln.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6240
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » So 17. Mär 2013, 20:38

Grüss dich Kingschild,
und danke für deinen Beitrag.
Für Jene, die du Übeltäter nennst, bleibt die Leidensgeschichte tatsächlich auch in der Bibel scheusslich.
Der Bibelgott rühmte sich, ganze Völker "zerstampft zu haben wie Trauben in der Kelter." (Jes. 63.3)
Als Chef der Heere befahl er auch: "Töte ohne Erbarmen Männer und Frauen,
Kinder und Säuglinge..." (Sam 15.2)
Das sind Vorgaben für ethnische Säuberungen.
Säuglinge und Kinder passen bestimmt nicht in deine Übeltäter- Kategorie.

Sogar Friedfertige waren nicht immer erwünscht:
"Fluch über jeden, der sein Schwert zurückhält vom Blutvergiessen."
(Jer. 48.10)
Im Heiligen Krieg des Bibelgottes waren Pazifisten verflucht.Beklemmend aktuell.

Jesus drohte mit dem ewigen Feuer und Gottes Fluch. (z.B. Ev. Math. 25.41)
Ebenso wird in der Offenbarung mit einem gigantischen Holocaust gedroht.
Zyklon B reicht da nicht - es muss ein See von brennendem Schwefel sein.
(Offb. 21.7)

Auch da, und damit hast du Recht: nichts Neues.

Gewalttätigkeit und Qual bleiben. Jetzt halt für Jene, die der Bibelgott nach seinem Endsieg zu unwertem Leben erklärt und sie wie Ungeziefer liquidiert.

Grauen also menschlich wie biblisch, mal von uns Menschen verschuldet, mal vom Bibelgott kommandiert.
Dass du, Kingschild, die Perspektive erweiterst, finde ich sehr wichtig.

Wo und wie Friedfertigkeit und Versöhnung gelebt werden kann,
wird zur wichtigen Frage/Aufgabe.
Auch das hat seine Geschichte,oft verborgen oder verkannt.

E Gruess
Orpheus
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Gnu » Mo 18. Mär 2013, 02:09

Orpheus hat geschrieben:Hallo zusammen,

das neue Buch Deschners wird in diesen Tagen von Vielen gelesen, besprochen, kommentiert.
Die 2000 jährige Geschichte des Christentums hat ihre bösen Schattenseiten, doch ebenso ihre hellen, friedlichen Seiten.
Nach meinem Eindruck sind diese (mindestens 2) Seiten des Christentums bereits durch Bibeltexte vorgespurt:
Einerseits Liebe und Frieden, andererseits Drohungen mit Strafgerichten und Hölle.
Oder fing die Kriminalgeschichte erst mit den christlichen Gemeinden an?

Was meint ihr dazu?

Ist das neue Buch besser als die bisherigen? Die Kriminalgeschichte gibt es erst, seit Deschner sie so nennt. Vorher war es Kirchengeschichte, ein Trauerspiel in 7 Akten. Gegenwärtig ist der letzte Akt: Evangelische Allianz.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11418
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 16:19
Wohnort: Salorino

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Mo 18. Mär 2013, 07:44

Guten Tag Gnu,

deinen Beitrag verstehe ich nicht. Du kombinierst Evangelische Allianz mit Trauerspiel.
Wie meinst du das? Handeln diese Menschen denn schlimm, verlogen, gewalttätig?
Was wäre die bessere Alternative?

Gruss
Orpheus
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Gnu » Mo 18. Mär 2013, 08:05

Orpheus hat geschrieben:Guten Tag Gnu,

deinen Beitrag verstehe ich nicht. Du kombinierst Evangelische Allianz mit Trauerspiel.
Wie meinst du das? Handeln diese Menschen denn schlimm, verlogen, gewalttätig?
Was wäre die bessere Alternative?

Gruss
Orpheus

Was bietet Deschner als Alternative an? Was meint Deschner zur Allianz? Es geht in diesem Thread doch hauptsächlich um ihn und seine Haltung gegenüber der Kirche, die er Christentum nennt. Diese Kirche besteht aus einer Mutter und Töchter, wobei die Töchter in Offenbarung 17 nicht extra erwähnt werden.

Die bessere Alternative, welche die Bibel anbietet, ist die Heiligung, ein anderes Wort für Absonderung. Das Trauerspiel der Kirche begann, als sie sich in die Welt einmischte und sie regieren wollte.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11418
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 16:19
Wohnort: Salorino

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Mo 18. Mär 2013, 10:27

Danke, Gnu, für deine Antwort.
Ich frag(t)e unter anderem nach, wie es sich mit der Gewalttätigkeit in der Bibel verhält - und ob die eine Vorgabe ist für spätere Entgleisungen von Christinnen und Christen.
Deine Sicht von der Kirche als Mutter und Töchtern vermag ich so nicht zu deuten oder zu verstehen.Wer ist für dich Mama? Wer Töchter? Gibts auch Söhne?
Wegen der Allianz belässt du es bei einer Andeutung. Was wirfst du denen vor?

Deine Unterscheidung zwischen Kirche,Christinnen und Christen, die sich in die Welt einmischen , (mit?)regieren wollen, und Heiligung/Absonderung dürfte sehr interessant werden. Wie du schreibst: Als Alternative.
Magst du mehr darüber schreiben?
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon SunFox » Mo 18. Mär 2013, 14:03

Gnu hat geschrieben:Die bessere Alternative, welche die Bibel anbietet, ist die Heiligung, ein anderes Wort für Absonderung. Das Trauerspiel der Kirche begann, als sie sich in die Welt einmischte und sie regieren wollte.


Also lieber Gnu, ich weiß nicht, wie du aus dem Begriff 'Heiligung' das Wort 'Absonderung' heraus lesen willst?

Meiner Meinung nach ist dieses eine Irrlehre! :mrgreen:

Diese Heiligung versuchen schon immer genügend Mönche zu erlangen, wenn sie sich in ihre Kloster zurückziehen! Aber erreicht man Heiligung, wenn man sich bis ans Lebensende in Klostermauern vor der Welt versteckt?

Jesus sagte: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Menschen!", und da ist ein Kloster wohl genau der falsche Ort! Gut, hin und wieder verirrt sich mal irgendwer dorthin, aber warum?

Apostelgeschichte 2,42: "Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet."

1.Korinther 1,9: "Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn."

Das Gläubige Gemeinschaft haben sollen, das ist biblisch verbrieft und das Gläubige nichts mit der Finternis zu tun haben sollen, das ist eigentlich selbstredend!

Epheser 5,10.11: "Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf."

Also nicht Absonderumg, sondern Auftreten gehört mit zur Heiligung!

Laßt euer Licht leuchten!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon SunFox » Mo 18. Mär 2013, 14:55

Orpheus hat geschrieben:Ich frag(t)e unter anderem nach, wie es sich mit der Gewalttätigkeit in der Bibel verhält - und ob die eine Vorgabe ist für spätere Entgleisungen von Christinnen und Christen.


Die Gewaltätigkeiten der Bibel beruhen auf menschliche Verirrungen, obwohl ihnen gesagt wurde, wo die Straße lang geht! Es handelt sich also um Folgereaktionen lieber Orpheus! Wenn man mit dem Auto auf einen Abgrund zufährt und man sämtliche Warnhinweise in den Wind schlägt, dann wird man eben abstürzen! Dabei ist es auch ganz egal, wer mit im Auto sitzt, ob nun Mann oder Frau, Kind oder Greis, abstürzen tun sie alle!

Für spätere Entgleisungen der Christenheit sind genauso menschliche Verirrungen mit für verantwortlich!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Gnu » Mo 18. Mär 2013, 15:13

SunFox hat geschrieben: Also lieber Gnu, ich weiß nicht, wie du aus dem Begriff 'Heiligung' das Wort 'Absonderung' heraus lesen willst?

Das Wort heilig heisst in der hebräischen Sprache dasselbe wie abgesondert.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11418
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 16:19
Wohnort: Salorino

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon SunFox » Mo 18. Mär 2013, 15:17

Gnu hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben: Also lieber Gnu, ich weiß nicht, wie du aus dem Begriff 'Heiligung' das Wort 'Absonderung' heraus lesen willst?

Das Wort heilig heisst in der hebräischen Sprache dasselbe wie abgesondert.


Also ist der Heilige Israels ein Abgesonderter lieber Gnu?

Ich dachte immer, ER war zuerst da und der Rest hat sich abgesondert!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon SunFox » Mo 18. Mär 2013, 15:21

Im Judentum ist „קדוש“ (hebräisch kaddosch, „heilig“) ein Wort, das vor allem die einfache Bedeutung von „besonders“ oder „das Besondere“ hat und damit im Gegensatz zu profan (im Sinne von „weltlich, normal, alltäglich“) steht.

„Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin Ich, JHWH, euer Gott.“

Quelle

Heilig = besonders

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Mo 18. Mär 2013, 20:43

SunFox,
zu deinem Vergleich mit dem Abstürzen:
Wenn mal festgelegt wird, wer schuldig ist,dann sind alle Mittel zu Strafe und Rache erlaubt :
Sogar Säuglinge und Kinder stürzen (für dich) ab, weil ihre Umgebung den falschen Glauben, die falsche Rasse oder Nationalität hat.
Also Sippenhaftung.
Das hatten wir noch erst.
Es braucht nur noch den Hinweis, dass die Gequälten selbst schuld sind,
um Gewalttätigkeit gegen sie zu legitimieren.
Biblisch wie nachbiblisch - dein Beitrag machts deutlich.

Gnu,
deine Perspektive von heilig/abgesondert kommt mir vor wie ein Gegenpol zu
diesem Abgrund von Strafe und Rache.

Ich grüsse euch alle
Orpheus
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Patch Adams » Mo 18. Mär 2013, 21:10

@Orpheus

Du scheinst ja langsam zur Hochform aufzulaufen. Ich würde ja gerne mit diskutieren, aber ich besitze von Deschners Kriminalgeschichte des Christentums so gut wie gar kein Wissen.

Mir hat zu diesem Thema diese Aussage hier sehr gut gefallen:

Kingschild
Christus hat die Vergebung gelehrt. Unsere Aufgabe von heute ist es diese Vergebung anzuwenden. Frieden zu schliessen. Frieden mit Gott, Frieden mit Menschen.


Dir noch viel Freude am Thema.

Gruß

Patch Adams
Wer immer die Wahrheit sagt, muss ein schnelles Pferd haben.

Buffalo Bill
Benutzeravatar
Patch Adams
Member
 
Beiträge: 261
Registriert: Mo 30. Apr 2012, 10:20

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Mo 18. Mär 2013, 22:08

die überschrift könnte lauten:

Auch als angebliche Christen kann das Benehmen eines Menschen immer noch kriminell sein.

Nicht Jeder bessert sich, der dem Namen nach Christ ist.

Hätten wir denn Gebote und Regeln von Gott nötig, wenn der Mensch nicht dieses verdorbene Wesen hätte ?

Wessen Gesinnung "böse" ist, tut Böses, egal ob er sich Christ nennt oder anders.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Di 19. Mär 2013, 06:53

Grüss dich, Patch Adams,
du siehst,hier wirds lebhaft.

Es geht um ein Muster:
Himmel,Sozialismus,Volksgemeinschaft (usw) für die Guten,Bekehrten,Erlösten,
Begnadeten, völkisch Reinen -

Hölle,Gulag,Auschwitz (usw) für die Verdammten des Bibelgottes,die Sauhunde,
Klassenfeinde,Juden,Schwulen und anderes Ungeziefer.

Und es geht um die Fragen:
Hat da die Bibel vorgespurt mit solchen vor-Bildern?
Und gibts Alternativen?

Du nennst und zitierst Versöhnung.
Die ist mir auch fest wichtig.
Ein schnelles Pferd kann Leben retten ; dein Zitat hab ich mir notiert.

E Gruess
Orpheus
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Gnu » Di 19. Mär 2013, 07:22

Orpheus hat geschrieben: Es geht um ein Muster:
Himmel, …

Hölle, …

Nach diesem Muster gäbe es am Ende der Weltzeit einen vollen Himmel und eine volle Hölle, aber eine leere neue Erde. Es sei denn, auf der neuen Erde leben die Guten der nichtchristlichen Religionen, was ja auch sein könnte, die Bibel schliesst es nicht aus.

Wir haben noch rund tausend Jahre Zeit, es herauszufinden, den dritten Tag Gottes seit dem erstmaligen Erscheinen des Messias.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11418
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 16:19
Wohnort: Salorino

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Di 19. Mär 2013, 07:28

Und es geht um die Fragen:
Hat da die Bibel vorgespurt mit solchen vor-Bildern?
Und gibts Alternativen?


Weißt Du, was Jesus bedeutet ?
Mehr jedenfalls als alle Auswege, die irgendwelche Philosophen erfinden wollen.

Nur auf der Grundlage dessen, was Jesus bedeutet kommt der Mensch aus seiner Misere heraus.

Es geht um ein Muster:
Himmel,Sozialismus,Volksgemeinschaft (usw) für die Guten,Bekehrten,Erlösten,
Begnadeten, völkisch Reinen -


Bei Jesus hört alle Unterstellung eines jämmerlichen Musters auf.

Ich frage mich, was Dein Dialog mit Christen wohl bezwecken soll ?
Würdest Du Dich an Jesus orientieren, wären Deine Fragen sicherlich gelöst.

Selbst wenn Du Dich an Buddha orientieren würdest, müßtest Du Dich mit einer Vergeltung und deshalb qualvollen unzähligen Lebenszyklen anfreunden. Aber bei ihm ohne Gnade, man muß alles auslöffeln was man angerichtet hat.
Noch dazu selbstständig in Eigenerlösung.

Was haben die Philosophen zur Verbesserung der Aussichten des Menschen beizutragen ? Und über ein verantwortungsvolles Leben in Liebe zu seinen Mitmenschen: Wer kann da der Autorität Jesu noch was hinzuufügen ?

Aber es ist Deine Sache, worüber Du nachdenkst. So kann man sich,nach Lösungen unentwegt suchend, sein Leben lang im Kreise drehen.

Wenn die Kriminalgeschichte des Christentums angesprochen wird dann deshalb, weil Christen an Jesus vorbei gelebt haben.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon SunFox » Di 19. Mär 2013, 08:04

SunFox hat geschrieben:
Orpheus hat geschrieben:Ich frag(t)e unter anderem nach, wie es sich mit der Gewalttätigkeit in der Bibel verhält - und ob die eine Vorgabe ist für spätere Entgleisungen von Christinnen und Christen.


Die Gewaltätigkeiten der Bibel beruhen auf menschliche Verirrungen, obwohl ihnen gesagt wurde, wo die Straße lang geht! Es handelt sich also um Folgereaktionen lieber Orpheus! Wenn man mit dem Auto auf einen Abgrund zufährt und man sämtliche Warnhinweise in den Wind schlägt, dann wird man eben abstürzen! Dabei ist es auch ganz egal, wer mit im Auto sitzt, ob nun Mann oder Frau, Kind oder Greis, abstürzen tun sie alle!

Für spätere Entgleisungen der Christenheit sind genauso menschliche Verirrungen mit für verantwortlich!

Liebe Grüße von SunFox


Orpheus hat geschrieben:SunFox,
zu deinem Vergleich mit dem Abstürzen:
Wenn mal festgelegt wird, wer schuldig ist,dann sind alle Mittel zu Strafe und Rache erlaubt :
Sogar Säuglinge und Kinder stürzen (für dich) ab, weil ihre Umgebung den falschen Glauben, die falsche Rasse oder Nationalität hat.
Also Sippenhaftung.
Das hatten wir noch erst.


Hallo lieber Orpheus, du solltest richtig lesen was ich schreibe! ;)

Ich habe geschrieben, das es um menschliche Verirrungen geht und dann das Beispiel mit dem Auto gebracht!

Die Mitinsassen in dem Wagen können nichts dafür, wenn derjenige der am Steuer sitzt einen black out, oder einen verwirrten Geist hat! Dennoch werden sie durch die gegebenen Umstände in Mitleidenschaft gezogen!

Und deine Herleitung von falschen Glauben, falsche Rasse oder falsche Nationalität kanst du dir sparen! Es könnte ja auch ein Bus sein, wo eben Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft drin sitzen!

Orpheus hat geschrieben:Es braucht nur noch den Hinweis, dass die Gequälten selbst schuld sind,
um Gewalttätigkeit gegen sie zu legitimieren.
Biblisch wie nachbiblisch - dein Beitrag machts deutlich.



Es geht nicht um legitmierte Gewalt in zwischenmenschlichen Beziehungen und schon garnicht in diesem Fall um eigene Schuld, das interpretierst du hinein, denn was ist 'Schuld'?


Mein Beitrag hat dir garnichts deutlich gemacht, dein Beitrag zeigts!

Liebe Grüße von SunFox

PS: Ich orientiere mich nicht an Deschners Buch, sondern bringe mich nur so in die Thematik ein! Deschner muß ich nicht lesen! ;)
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Di 19. Mär 2013, 09:23

Nennt sich Deschner eigentlich Christ ?

Wenn Nein, ist er ja Christus nicht verpflichtet, und braucht Christus nicht verstehen, dann wäre seine Kritik aber nicht angemessen.

Wenn ja, übt er denn konstruktive Kritik und macht er es besser als die von ihm Angeklagten ?

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon bigbird » Di 19. Mär 2013, 09:46

Gnu hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben: Also lieber Gnu, ich weiß nicht, wie du aus dem Begriff 'Heiligung' das Wort 'Absonderung' heraus lesen willst?

Das Wort heilig heisst in der hebräischen Sprache dasselbe wie abgesondert.



nein: aus-gesondert! auserwählt!

Und Heiligung heisst, dieser Auserwählung gerecht zu werden, das heisst, nach dem zu streben, was in Gottes Sinn ist / im Licht leben / in Ehrfurcht vor Gott leben / zuerst nach dem Reich Gottes trachten und solche Sachen!

bigbird
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
Benutzeravatar
bigbird
Administrator
 
Beiträge: 45992
Registriert: Do 7. Mär 2002, 07:25
Wohnort: Raum Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Schoham » Di 19. Mär 2013, 10:44

Gnu hat geschrieben:Das Wort heilig heisst in der hebräischen Sprache dasselbe wie abgesondert.


Darum sollt ihr mir heilig sein; denn Ich, der HERR, bin heilig, der euch abgesondert hat von den Völkern, dass ihr mein wäret.
3. Mo 20,26


Der Grund der Absonderung/Unterscheidung/Auserwählung, ist, dem Schöpfer zu gehören der Heilig ist.
Schoham
My home is my castle
 
Beiträge: 10305
Registriert: Di 12. Jul 2005, 14:47

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Di 19. Mär 2013, 11:03

Für Unchristliche:

Der Mensch lebt nicht in Harmonie mit Gott, nicht in Einklang mit den geistgen und geistlichen Eigenschaften Gottes.
Er ist, was das angeht orientierungslos und anfällig für falsche Entscheidungen, die gegen Gott gerichtet sind. Noch dazu sieht man Gott und seine sehr lebendige unsichtbare Welt nicht und fühlt sich auch deswegen Gott nicht verpflichtet.
Deshalb ist er erlösungsbedürftig. Wer sich nicht in die harmonische Gemeinschaft mit Gott einfügt wird verworfen weil er Fehl am Platze wäre, er passt nicht für ein Leben in Harmonie mit Gott. Das gottwidrige hat niemals Gemeinschaft mit Gott.

Der Mensch hat nun mal einen Verstand und Eigenverantwortung . Er kann seinen Willen benutzen zum gottgemäßen oder gottwidrigen. Anders als die Naturgesetze, die festgelegt sind, darf aber muß er sich entscheiden, mit Gott und seinen Gesetzmäßigkeiten übereinzustimmen oder für sich und gegen Gott nach seinem Eigenwillen zu leben. Niemals kann er ein von Gott unabhängiges selbstgefälliges Paradies bauen.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Di 19. Mär 2013, 12:55

SunFox,
Gewalttätigkeit,Grausamkeit als Folgereaktionen (dein Wort) halten eine Verkettung aufrecht,wie ein Nullsummenspiel: Leidende,Verlierer, sind immer alle Beteiligten.
Das gilt namentlich auch für die "Mitinsassen" in deinem Gleichnis.

onThePath,
du verweist auf Jesus. Da empfinde ich oft eine Doppelbotschaft:
Friedlich in der Bergpredigt, beängstigend in seinen Drohungen mit der Hölle.
Daher finde ich deinen Hinweis auf Verstand und Eigenverantwortung wichtig und hilfreich.
Nimmst du das Gewissen auch noch dazu?


Ich grüsse euch alle
Orpheus
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Di 19. Mär 2013, 13:12

Nimmst du das Gewissen auch noch dazu?


Das Gewissen ist bei Jedem Menschen unterschiedlich. Gäbe es die 10 Gebote nicht, was wüßte das Gewissen von sich selber her, aus dem Mensch selber heraus ? Und Jesus gibt Richtlinien.

Ich weiß: Konfutius und weise Traditionen schulen auch das Gewissen jeder Generation...In der weisheit wird oft Norm des Gewissens definiert.

Die 10 Gebote schließen aber auch noch Gott mit ein.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » Di 19. Mär 2013, 13:28

Orpheus hat geschrieben:
Gewalttätigkeit und Qual bleiben. Jetzt halt für Jene, die der Bibelgott nach seinem Endsieg zu unwertem Leben erklärt und sie wie Ungeziefer liquidiert.

Grauen also menschlich wie biblisch, mal von uns Menschen verschuldet, mal vom Bibelgott kommandiert.
Dass du, Kingschild, die Perspektive erweiterst, finde ich sehr wichtig.

Wo und wie Friedfertigkeit und Versöhnung gelebt werden kann,
wird zur wichtigen Frage/Aufgabe.
Auch das hat seine Geschichte,oft verborgen oder verkannt.


Hallo Orpheus

Das es eine Trennung gibt das steht so in der Bibel. Das dort wo der Kampf des Bösen gegen das Gute in die Endrunde geht, nicht rosig zu und her geht das ist so. Dieser Kampf beginnt aber nicht Gott, sondern dieser Kampf hat der Mensch begonnen und der Mensch hätte die Möglichkeit, diesen Kampf gegen das Gute heute zu beenden.

Ja warum tut er das nicht, wenn er könnte? Wie soll man aber mit dem umgehen der weiter kämpfen will und unwillig ist Frieden zu schliessen. Sollte diesen Gott mit dem Himmelreich belohnen? Solchen Mist glauben die Islamisten, das diejenigen, die Unschuldgige in die Luft sprengen, noch mit dem Himmelreich belohnt werden. Gott sagt solche Übeltäter kommen in ein Gericht und das was sie säten, werden sie ernten.


Seit Adam sagt Gott dem Menschen, das er Frieden schliessen soll. Seit Adam ist der Mensch nicht bereit dies zu tun. Gott schaut seit Adam zu, wenn er eingreift ist nicht recht (sind wir unzufrieden), wenn er nicht eingreift ist auch nicht recht.

Wenn der die Übeltäter vor Gericht zieht ist nicht recht, wenn er die Übeltäter nicht sofort richtet auch nicht. Wenn er Übeltäter hart ins Gericht nimmt ist er ein böser Gott, wenn er sie zu milde richtet, sagen wir er sei unfähig.

Der Mensch will es seit Adam besser wissen aber seit Adam ist er nicht in der Lage Frieden zu schliessen, weder mit seinen Brüdern noch mit Gott. Das ist Fakt.

Mit dem Gesetz Auge um Auge kam der Mensch nicht klar, die Gnade lehnt er aber genau gleich ab. Beides hat für seine Zeit aber seine Berechtigung gehabt, sowohl das Auge um Auge für die damalige Zeit, wie die Gnade in der heutigen Zeit.

Der Mensch ist aber lernresistent, sowohl im Bereich Auge um Auge hat er nicht begrifen, sowie im Bereich Gnade begreift er nicht und hört nicht. Nur die welche die Gnade begreifen, sind Menschen des Friedens. Nur die welche aus Auge um Auge lernen begreifen. Wer beides nicht begreift, dem kann Gott auch nicht mehr weiterhelfen.

Gott gewährt dem Bösen (Satan) sowie den Menschen in seiner Langmut es besser zu machen als er? Die Syrer könnten es besser machen, die Nordkoreaner, die Amerikaner, die Franzosen, die Afrikaner, die Chinesen, die Islamisten usw. Was wählen aber die Menschen seit Adam?

Mord, Totschlag, Ausbeutung der Armen und Schwachen, Korruption, Drogenkriege, Zerstörung der Schöpfung (Erde) mit Ihren Bewohnern, Machtspiele usw. und so fort und dies seit jeher. Die einen vergiften die anderen mit Drogen, die anderen vergiften sie mit Chemiewaffen und wenn diese Menschen bei Harmageddon gegen Gott in den Krieg ziehen dann soll er Deiner Meinung nach aufgeben und diesen die Herrschaft überlassen?

Nachdem er jetzt seit 10000 Jahren weiss wie die Menschen Ihr Erbe das er Ihnen geschaffen hat verwalten? Nachdem sie täglich beweisen das sie absolut unfähig sind, soll er sie noch mit dem Himmel belohnen, ja er belohnt sie mit dem Himmel aber nur die welche bereit sind um zu kehren aber nicht die welche endlos weiter kriegen wollen.

Du meinst also es sei Gut wenn Gott diesem treiben endlos zuschauen sollte? Das er die Menschheit für diese Werke belohnen sollte? Ja jeder wird seinen Lohn bekommen, der welcher in Syrien die Soldaten Assad in die Luft jagt, sowie auch der Soldat Assad der die Rebellen in die Luft jagt. Gleich auch wie der Zivilist der sagt es ist gut das man Assad Soldaten in die Luft jagt und auch der Zivilist der sagt es ist gut wenn man die Rebellen mit Raketen zerstört. Auch der Westen der den Rebellen Waffen liefern will wird ins Gericht kommen, sowie auch die welche Assad die Waffen lieferten. Jeder wird ins Gericht kommen und wenn er meint dort bestehen zu können dann ist ja gut, wenn nicht dann hat er hier und heute die Möglichkeit umzukehren und mit Gott Frieden zu schliessen.

Jeder wird seinen Lohn bekommen im Gericht, was willst Du mehr? Jeder kann hier und heute Frieden schliessen. Er kann hier und heute wählen Segen (Frieden) oder Fluch (Krieg). Ich kann aber nicht dauernd im Krieg sein gegen Gott und am Ende der Tage bei Harmageddon, in den Endkrieg ziehen gegen Gott und meinen das was ich selber säe, würde ich dann nicht ernten. Keiner muss aber in den Krieg ziehen, ich kann heute Frieden schliessen mit Gott und mit meinem Nächsten und mit dem Volk Gottes. Wenn ich das tue so habe ich auch kein Gericht zu fürchten, auch nicht das Gericht Gottes.

Was meinst Du Orpheus wie lange sollte Gott in seiner Langmut diesem Treiben der Menschen noch zuschauen? Nochmals 10'000 Jahre? Der Mensch hat es heute in der Hand Frieden zu schliessen, warum praktiziert er in nicht? Weil er Gut ist?

Gott hat gesagt warum der Mensch es nicht tut und sein Urteil stimmt, es ist täglich ersichtlich wie Kain den Abel erschlägt, mit Worten und Taten. Ich habe das Buch Dreschners nicht gelesen aber das was ich als Auszug gelesen habe sagt mir eines, dieser Mensch ist ein anklagender und nicht ein vergebender Mensch. Im Gegensatz zu ihm hat Christus den Menschen die Sünden vergeben und nicht angeklagt.

Welche Haltung nun die Friedfertige und Gute ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Bibel sagt der Ankläger ist der Böse, der Gute ist der welcher Frieden schliesst und bereit ist zu vergeben. Für mich ist hier Christus klar der Gewinner, den er hat Vergebung geübt. Er wurde gesandt vom Vater um zu erlösen vom Geist der Anklage, damit jeder umkehren kann und dieser vergebenden Haltung nachfolgen kann. Keiner muss umkehren aber wer nicht umkehrt der wählt das Böse. Wer das Böse als seinen Lehrmeister nimmt und diesem nachfolgt der wird vom Bösen überwunden, gebunden. Christus ist gekommen diese Fesseln zu lösen. Wer nicht erlöste werden will aus dieser Gebundenheit, der darf weiter gebunden bleiben und dem Bösen weiter nachfolgen.


Die Herrscharen welche bei Harmageddon gegen das Gute in den Krieg ziehen, das sind die törichten welche nicht erkannten das der Krieg gegen das Gute in der Niederlage enden wird. Das Böse wird nie siegen.

Selig ist wer vor Harmageddon Frieden geschlossen hat mit Gott. Verflucht wer so töricht ist, um gegen das Gute in den Krieg zu ziehen. Du sieht also wir können selig werden oder töricht bleiben. Wir entscheiden, wir haben die Wahl. Gott hat nur gesagt, das er diesem letzten Feldzug des Bösen ein Ende bereiten wird. Wer dort den Frieden lebt, der wird leben. Wer dort in den Krieg zieht und nicht bereit ist umzukehren zum guten, der wird das Ende finden. Ja das Ende wird nicht schön sein aber was man sät das erntet man.

Mt 26:52 Da spricht Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort; denn alle, die das Schwert nehmen, werden durchs Schwert umkommen.

Also was heisst das im Hinblick auf Harmageddon? Wer das Schwert beiseite legt und Frieden schliesst, der wird nicht umkommen. Wer das Schwert ergreift, wird durch das Schwert umkommen. Oder im Hinblick auf die neuen Waffen, wer die Atombombe wirft auf Gott und sein Volk, der wird durch das Feuer dieser Bombe umkommen. Soweit verstanden?

Nicht mehr und nicht weniger. Heute kann jeder weiter Bomben werfen und in den Krieg ziehen gegen Gott oder er kann umkehren und zeigen das er gewillt ist ein Mann des Friedens zu werden. Selig sind die Friedfertigen, denn sie haben das Gericht Gottes nicht zu fürchten.

Jetzt hat der Mensch also die Wahl was er am Tage Harmageddon tun will und er kann es seinen Kindern vorleben das Gute oder das Böse. Er kann sich mit dem Bösen verbünden und gegen das Gute in den Krieg ziehen oder er kann sagen, mit dem Bösen will ich nichts zu tun haben, ich will Frieden mit den Menschen und mit Gott schon heute. Wer Frieden hat der wird die Finger vom Schwert lassen, wer Böse ist, wird durch das Schwert umkommen.

Wir beenden also die Kriminalgeschichte in dem wir uns heute vom Bösen trennen und mit Gott Frieden schliessen. Wenn wir das tun, dann kämpfen wir hier und heute nicht gegen Gott (das Leben), sondern wir schliessen Frieden mit dem Leben (kehren um) und überlassen den Bösen in den Krieg zu ziehen, gegen das Leben.

Wer umkehrt gewinnt das Leben, wer Krieg führt gegen das Gute, der hat das Leben (Gott) nicht.

Joh 10:10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, auf daß sie Leben haben und es in Überfluß haben.

Dreschner hat das mit dem Leben nicht verstanden. Die Kirchen und Machthaber haben es auch nicht alle verstanden aber unsere Aufgabe als Christen ist nicht zu richten, weder über die Kirchen, die Machthaber, unsere Vorfahren oder sonst wenn, wir sollen vergeben. Denn wir wissen das "Jüngste Gericht" wird kommen und dort wird jeder rein kommen, der nicht im Buche des Lebens steht.

Haben wir Frieden mit Gott, mit unserem Nächsten oder klagen wir sie an? Folgen wir Christus und vergeben? Folgen wir dem Teufel und klagen an? Klagen wir Gott an und den Nächsten? Die Kirchen, die welche uns unrecht getan haben oder vergeben wir Ihnen?


God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6240
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » Di 19. Mär 2013, 13:32

Orpheus ich kann es nur wiederholen.

Die Kriminalgeschichte fängt dort an wo wir anklagen und nicht bereit sind zu vergeben. Sie endet dort wo wir Frieden schliessen mit Gott und seinem Volk (unserem Nächsten).

Wer die Chance nicht nutzt zur Umkehr (Frieden) der hat wahrlich ein Problem aber das Problem liegt dann weder bei Gott noch beim Volk Gottes. Das Problem hat dann auch nichts mit dem Christentum zu tun, sondern mit seinem eigenen bösen Herzen.

1Mo 6:5 Und Jehova sah, daß des Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.

Der welcher Umkehr anbietet der ist nicht Böse, wer nicht umkehren will der bleibt Böse. Der Böse wird das Himmelreich nie sehen und das ist Gut so. Der Gute sieht es schon heute. Der Böse fürchtet sich vom Richter, der Gute hat keinen Grund sich zu fürchten und auch das ist Gut.

Die einen erachten es als sinnvoll vom Bösen umzukehren, die anderen erachten es als sinnvoll gegen das Gute in den Krieg zu ziehen, weil sie nicht umkehren wollen, von ihren Bösen Werken. Alle werden Ihren gerechten Lohn erhalten.

Wir wählen.

Frieden oder Krieg? Segen oder Fluch? Anklagen oder vergeben? Wir entscheiden und diese Entscheidung treffen wir heute.

Dreschner hat die Anklage gewählt und die Feindschaft. Ich sage die Kirchen haben sicher viel Fehler gemacht, ich habe viel Fehler gemacht aber gleich wie ich will das Gott mir vergibt, so will ich auch den Kirchen vergeben. Ich bin weder Ankläger noch Richter der Kirchen, noch Ankläger meines Nächsten. Ich kann lediglich aufzeigen das etwas nicht nach Gottes Wille läuft. Wo die Anklage herscht, so gilt auch das Recht auf Anhörung der Gegenseite.

Vorzüglicher ist wenn wir:

Lu 11:4 und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist;

Selig ist wer umkehrt und hört.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6240
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon SunFox » Di 19. Mär 2013, 13:46

Orpheus hat geschrieben:SunFox,
Gewalttätigkeit,Grausamkeit als Folgereaktionen (dein Wort) halten eine Verkettung aufrecht,wie ein Nullsummenspiel: Leidende,Verlierer, sind immer alle Beteiligten.
Das gilt namentlich auch für die "Mitinsassen" in deinem Gleichnis.



Hallo lieber Orpheus, wir können nun einmal so sehr wir uns auch anstrengen, das Leid und die Ungerechtigkeit nicht aus der Welt schaffen!

Matthäus 5,45: "Der HERR lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte."

Wenn das nun aber alles wäre, dann wäre es schlecht um uns bestellt, nämlich nichts Neues unter der Sonne!

2.Petrus 3,13: "Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt."

Auf dieser unserer Erde wird es keine Gerechtigkeit geben, aber das was uns zur Gerechtigkeit gereichen kann, das hat der HERR für uns vollbracht!

Alle Anklagen und Schuldzuweisungen sind fehl am Platz, wie gerne man auch Gott für alles verantwortlich machen möchte, bzw. aus diesem Grund den Rückschluss ziehen möchte, das es keinen lieben Gott geben kann!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » Di 19. Mär 2013, 14:33

Orpheus hat geschrieben:Friedlich in der Bergpredigt, beängstigend in seinen Drohungen mit der Hölle.
Daher finde ich deinen Hinweis auf Verstand und Eigenverantwortung wichtig und hilfreich.
Nimmst du das Gewissen auch noch dazu?


Der Tod und die Hölle ist des Menschen Feind.

Christus hat den Tod übewunden und ist gekommen uns Leben zu geben. Er hat gezeigt, das er Autorität hat über die Macht des Todes.

Wer das Leben hat, dem kann weder Tod, Hölle noch Teufel etwas anhaben. Den er ist vom Tod zum Leben übergegangen. Wer das Leben nicht hat, der kann nicht bestehen.

Wer noch dem Tod dient, der tut gut daran das er sich von ihm fürchtet und das er über diesen genau aufgeklärt ist. Wer das Leben findet, den wird der Tod nicht verschlingen.

Wer den Tod nicht fürchtet und das Leben nicht hat (nicht aufgeklärt ist), den wir der Tod verschlingen.

Christus ist gekommen damit uns der Tod nicht verschlingen kann, er ist gekommen uns von den Ketten des Todes zu befreien. Der Tod ist bedrohlich, Christus hat uns lediglich aufgeklärt das es so ist, wie es ist.

Jetzt können wir ihm glauben (sein Zeugnis annehmen) oder wir können denken, besser wäre es wenn wir nicht aufgeklärt wären. Ich danke Christus jeden Tag das er mich informiert und aufgeklärt hat, ich danke Ihm aber noch mehr dafür, das er mir das Leben gab und das ich nun frei bin. Das er die Fesseln des Todes löste. Darum geht es, das diese Fesseln des Todes gelöst werden können.

Der Aufklärer und der welcher die Lösung bringt aus dem Problem, das ist nicht der Böse (Bedroher). Der welcher fesselt und gebunden hält im Tod, das ist der Böse. Das Böse ist die Bedrohung für den Menschen und das hat Gott schon Adam gesagt und Christus sagt es noch heute. Was macht der Mensch, hört er die Stimme des Herrn, der Herr ist über alle Geister? Oder ist er bereits so tot und gefangen, dass er nicht mehr hören und sehen kann?

Ja der Teufel und der Tod sind eine grosse Bedrohung. Derjenige der uns in Sünde gebunden hält und mit Blindheit schlägt, das ist der Bedroher. Wenn wir in Sünde gebunden bleiben wollen, dann haben wir ein Problem.

Der Böse (Satan) will aber den Guten (Gott) zum Bösen machen und der durch die Sünde tote Mensch, erkennt das Leben nicht mehr, weil er durch die Sünde gebunden ist und im Tod gehalten wird. Erst wenn die Fesseln gelöst sind/werden, kann er erkennen wer ihn bedroht und wer ihn befreien kann.

Schon Adam wollte Gott die Schuld geben für seine Sünde (Fehler). Wir sind Nachfahren Adams und wenn wir nicht Nachfolger Christi werden, dannn bleiben wir Nachfolger Adams. Den Fehler nicht bei uns und dem Teufel suchen, sondern den Fehler bei Gott suchen, der nichts anderes möchte als das wir umkehren können von diesem tödlichen Verhaltensmuster das tun Nachfolger Adams. Die Nachfolger Chrisi haben durch Christus erkannt wo der Fehler tatsächlich liegt und mit welcher Kraft allein man ihn beseitigen kann.

Joh 8:36 Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.

Der Befreier ist lediglich der welcher uns sagt, von was wir umkehren müssen und von was wir befreit werden müssen. Wer nicht frei werden will, der darf dort bleiben wo er ist. Das Zeugnis Christi annehmen und die Aufklärung Christi das muss niemand aber wer wirklich Leben will, der kommt um dieses nicht herum.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6240
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Mi 20. Mär 2013, 20:52

Kingschild,
du verweist auf die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er Frieden schliessen will /mag,und welches die Folgen für die Gegenwart sind.
Das verhindert Kriminalgeschichten.
Mir bedeutet das unter anderem, andere zu achten in ihrer Würde.

Du schreibst aber auch von deinen Visionen vom "Tag Hermageddon",
also über deine Bilder eines zukünftigen Geschehens.
Wenn ich diese Bilder auf mich wirken lasse, wäre meine Aufgabe dort klar:
Einsatz im Niemandsland, als unbewaffneter Sanitäter.Wo gelitten wird, brauchts Hilfe.
Ich grüsse dich
Orpheus
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Mi 20. Mär 2013, 21:26

onThePath,
ich habe das Gewissen erwähnt, weil es wichtige, eindrückliche Beispiele gibt,
wo Menschen sich gegen religiöse,politische und andere Zwänge und Gewalt wehrten - aus ihrem Gewissen heraus.
Und weil ihnen Anderes wichtig war als das Verordnete oder dogmatisch Erzwungene.

SunFox,
- vielleicht auch aus der Ahnung von einer "neuen Erde" heraus,von der du schreibst.

e Gruess
Orpheus
Orpheus
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Sa 2. Nov 2002, 01:01
Wohnort: Kanton Bern

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » Fr 22. Mär 2013, 17:47

Orpheus hat geschrieben:Kingschild,
du verweist auf die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er Frieden schliessen will /mag,und welches die Folgen für die Gegenwart sind.
Das verhindert Kriminalgeschichten.
Mir bedeutet das unter anderem, andere zu achten in ihrer Würde.


Orpheus die Folgen für die Gegenwart sind gravierend auch in der Vergangenheit waren sie gravierend. Der Mensch ist bis zu einem gewissen Punkt fähig Frieden zu halten und ab einem gewissen Punkt, will er davon nichts mehr wissen.

Eindeutig auf dieser Welt, ist, dass der Mensch, es mit dem Frieden mit Gott äusserst ungenau nimmt, daraus resultiert, dass er es mit den Mitmenschen auch nicht so genau nimmt. Achtet der Mensch Gott, so verheisst im Gott ein Leben in Würde und Frieden. Wenn der Mensch das Leben verachtet, anstatt zu achten, dann hat der Mensch ein Problem das er hier und jetzt lösen könnte.

Wer das Leben verachtet, der dient dem Tod. Wir entscheiden, ob wir dem Leben nachfolgen oder dem Tod.

Wenn man Diener des Todes ist, darf man nicht überrascht oder erbost sein,wenn die eigene Nachfolge im Tod endet. Das was man sucht, wird man finden. Wen man den Tod sucht, wird man ihn finden. Wenn man das Leben sucht, wird man das Leben finden.

Nur wer das Leben findet, wird aus dem Tod befreit.

Du schreibst aber auch von deinen Visionen vom "Tag Hermageddon",
also über deine Bilder eines zukünftigen Geschehens.
Wenn ich diese Bilder auf mich wirken lasse, wäre meine Aufgabe dort klar:
Einsatz im Niemandsland, als unbewaffneter Sanitäter.Wo gelitten wird, brauchts Hilfe.
Ich grüsse dich
Orpheus


Es sind nicht meine Bilder, es ist die Offenbarung einer meiner Mitbrüder, denn mir mein Herr beglaubigt hat.

Harmageddon ist der Tag wo sich das Böse ein letztes mal, gegen das Gute erheben wird. Dem Guten kannst Du dort nicht helfen, denn dem Guten, kann man das Leben, das er hat, nicht mehr nehmen. Dem Bösen wirst Du dort nicht helfen können, weil der Böse will Böse bleiben und vom Leben nichts wissen. Törichten Geistern und Dämonen, kann man nicht helfen.

Ich finde es schön das Du helfen willst und ich hoffe Du hast den Frieden mit Gott. Du musst aber eines Wissen, in einer Schlacht, wo es nicht um Fleisch und Blut geht, da ist der Sanitäter überflüssig.

Die Heilung des Menschen geschieht vor dieser Schlacht oder sie wird nicht geschehen. Damit diese Heilung jedem möglich ist, dafür ist Christus breits gekommen. Die Propheziung deutet aber darauf hin, das die Menschheit keine Heilung vom Tod wünscht. Dieser Umstand ist traurig aber wahr und zeigt wie das Böse Macht hat über den Menschen.

Wo keine Heilung gewünscht ist, dort ist der Arzt überflüssig.

Lu 9:11 Als aber die Volksmenge es erfuhr, folgte sie ihm; und er nahm sie auf und redete zu ihnen vom Reiche Gottes, und die der Heilung bedurften, machte er gesund.

Wie willst Du als Sanitäter die heilen, welche den Arzt verfolgen, verleumden, kreuzigen?

Ich sage Dir eines, wer den Arzt ablehnt, der wird sterben. Wer nicht gesund werden will, der wird sterben. Wer vor Harmageddon nicht gesund ist, dem wirst auch Du, nicht helfen können.

Bevor man helfen kann, muss man wissen wie die Krankeit heisst und mit was für Mitteln sie geheilt werden kann. Wenn man den Arzt nicht kennt, dann steht man als Sanitäter alleine da, wenn man da die Krankeit nicht kennt, wird man nicht helfen können.

Ich schaue in eine Welt hinaus und ich sehe mit meinen eigenen Augen, der Arzt wird verspottet, verleumdet, verworfen, gekreuzigt, schlecht gemacht und das alles im Namen des Friedens. Ich sehe aber auch solche die geheilt werden und die erkennen, was Frieden mit Gott heisst und was für Auswirkungen dieser Frieden hat.

Wer die Geister nicht erkennt die Ihn beherrschen, der wird auch nie erfahren, wie er sie los wird.

Entweder man ist für den Friedefüst oder man zieht in den Krieg gegen ihn. Wer Krieg führt mit dem Frieden, der wird Blind und Taub, im Unfrieden diese Welt verlassen.

Es gibt aber Menschen die wollen keine Heilung vom Tod, sie wollen keinen Frieden mit dem Leben, sie wollen weder sehen noch hören und das was sie wollen, das bekommen sie. Mehr kann man den freien Willen nicht mehr achten.

Selig ist, wer vorher Heilung erlangt.

Du Orpheus sagst das Du andere achtest in Ihrer Würde. Wie die Menschen Christus achteten, das lehrt uns die Geschichte, wie sie Gott achteten und seine Propheten auch.

Dreschners Buch verachtet Christus und das Heil Gottes. Er wurde verletzt von der Kirche und zieht aus seiner beschränkten Erkenntnis Rückschlüsse. Er sollte aber Heilung für seine Verletzung suchen und keine falschen Rückschlüsse ziehen, aus Unkenntnis.

Unvergebenheit, Falsches Zeugnis, Unkenntnis führen zu Feindschaft und nicht zu Frieden. Genau deshalb sagt Gott das man solches nicht tun sollte. Wer meint das er mit Feindschaft, Unvergebenheit im Herzen, falschem Zeugnis (Lüge) und Unkenntnis, in einem gerechten Gericht bestehen kann, der sollte dann nicht enteuscht sein, wenn ein gerrechter Richter aufgrund solcher Taten das Urteil liest. Da nützt die Erbostheit über den Richtspruch nicht weiter, wenn die Anklagepunkte gegen die Aufnahme in ein Friedensreich sprechen.

Missachtung des Gerichts, Missachtung des Gesetzes, Missachtung des Friedens, Missachtung der Nächstenliebe, ablehnen des Anwalts, ablehnen des Therapeuten der Heilung bringen könnte, Feindschaft gegenüber dem Leben usw. sind Tugenden welche in einem Friedensreich keinen Platz haben.

Darüber kann man erbost sein oder nicht, man kann es als ungerecht bezeichnen oder nicht, man kann sich darüber aufregen oder man kann umkehren, bevor das Gericht über einem kommt.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6240
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Sa 23. Mär 2013, 10:47

Orpheus hat geschrieben:onThePath,
ich habe das Gewissen erwähnt, weil es wichtige, eindrückliche Beispiele gibt,
wo Menschen sich gegen religiöse,politische und andere Zwänge und Gewalt wehrten - aus ihrem Gewissen heraus.
Und weil ihnen Anderes wichtig war als das Verordnete oder dogmatisch Erzwungene.

SunFox,
- vielleicht auch aus der Ahnung von einer "neuen Erde" heraus,von der du schreibst.

e Gruess
Orpheus


Ich sehe, was Du hier sagst, positiv.
Aber ich denke, man kann sich nicht von Christus abwenden. An ihm vorbei gibt es weder richtiges Gewissen noch Ethik, noch ein richtiges Konzept, wie Menschen als Gemeinschaft sein sollen.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon morris » Sa 23. Mär 2013, 15:40

Geht hier alles etwas zaghaft am Thema vorbei.

In der zehnbändigen Kriminalgeschichte des Christentums geht es um die bald unzählbaren Verbrechen, die innerhalb der zweitausenjährigen Geschichte des Christentums verübt wurden.
Gut, den Titel empfinde ich als etwas unglücklich gewählt, aber es sind eben die Fakten und Beweise, die dieses großartige Gesamtwerk ausmachen, Fakten und Beweise, denen man und so sehr man sich auch bemühte, keine Fehlerhaftigkeit nachweisen konnte.
Wie stellt man sich nun diesem Werk?
Niedermachen, kleinreden, abwinken, oder man setzt sich mit der Thematik ehrlich auseinander und sieht ein, das es so mit der Nächstenliebe, Demut, Ehrlichkeit und Armut nicht weit her war und ist, im zweitausendjährigen Christentum.

Ich setze hier einmal einen Link, da kann man sich dann so ungefähr ein Bild darüber machen, was Deschner da eigentlich wirklich schrieb und wirklich meinte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

Also von der Entstehung und dem Aufstieg des Christentums zur römischen Staatsreligion (Band 1), bis zum Niedergang des Papsttums (Band 10).

Vielleicht kann man sich dann ehrlichen Hauptes dieser Thematik stellen, ohne demgogische Befindlichkeiten, konfessionellen Populismus und konterkarierten Themenverwischungen.
Wenn das Herz seine Gründe hat, die die Vernunft nicht kennt, so mag dies daher rühren, dass unsere Vernunft weniger vernünftig ist als unser Herz.
(R. Radiguet)
morris
Gesperrt
 
Beiträge: 59
Registriert: Do 5. Jul 2012, 17:24

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Sa 23. Mär 2013, 16:36

Vielleicht kann man sich dann ehrlichen Hauptes dieser Thematik stellen, ohne demgogische Befindlichkeiten, konfessionellen Populismus und konterkarierten Themenverwischungen.


Ziemlich oberflächliche Anklage, morris

Du vergisst völlig die vielen aufrichtigen Christen, die "gewachsen sind", die geworden sind durch die Bibel.

Würdest Du noch berücksichtigen, wie der Mensch ist in seiner Zerrissenheit zwischen Gut und Böse, würdest Du eine Analyse machen, die nicht so anklagend sein kann, wie Du es tust. Du würdest als Erstes erkennen, was Jesus lehrt, und Du würdest auch von der Bibel her verstehen, warum im Christentum der (bösartige) natürliche Mensch immer wieder zum Vorschein kommt. Denn mit der Sünde kämpft der Mensch sein ganzes Menschenleben lang.

Angefangen deutlich mit der niedrigen Gesinnung Saphira und Hananias. Und das in der Urgemein, gleich zu Anfang. Aber eine exemplarische Strafe machte deutlich, was so eine Gesinnung und Beschmutzung der Gemeinde Christi verdient: Den Tod. Es wurde aber auch deutlich, dass die reine Gemeinde und reine Gesinnung immer gefährdet war, von Anfang an.

Beachtet muß auch werden, dass immer machtgierige Menschen mitspielten.

Niedermachen, kleinreden, abwinken, oder man setzt sich mit der Thematik ehrlich auseinander und sieht ein, das es so mit der Nächstenliebe, Demut, Ehrlichkeit und Armut nicht weit her war und ist, im zweitausendjährigen Christentum.

Ich zweifele einfach nur aufrichtig an der Richtigkait dieser Deiner Behsauptung.

Lehrt nun Christus das Versagen des Christentums ? NEIN !
Wo ist von daher ein Zweifel an seiner Aufrichtigkeit und seiner Leere: Niergens!

Du mußt schon den sündigenden Christ von der Lehre trennen:

Die Lehre Christi völlig aufrichtig.
Die Nachfolger als zum Teil recht fragwürdige Nachfolger.

Denk dran, Jesus steht hier nicht vor Gericht, und seine Lehre ist tadellos.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Sa 23. Mär 2013, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon morris » Sa 23. Mär 2013, 16:52

onThePath hat geschrieben:
Vielleicht kann man sich dann ehrlichen Hauptes dieser Thematik stellen, ohne demgogische Befindlichkeiten, konfessionellen Populismus und konterkarierten Themenverwischungen.


Ziemlich oberflächliche Anklage, morris

Du vergisst völlig die vielen aufrichtigen Christen, die "gewachsen sind", die geworden sind durch die Bibel.

Würdest Du noch berücksichtigen, wie der Mensch ist in seiner Zerrissenheit zwischen Gut und Böse, würdest Du eine Analyse machen, die nicht so anklagend sein kann, wie Du es tust. Du würdest als Erstes erkennen, was Jesus lehrt, und Du würdest auch von der Bibel her verstehen, warum im Christentum der (bösartige) natürliche Mensch immer wieder zum Vorschein kommt. Denn mit der Sünde kämpft der Mensch sein ganzes Menschenleben lang.

Beachtet muß auch werden, dass immer machtgierige Menschen mitspielten.

Niedermachen, kleinreden, abwinken, oder man setzt sich mit der Thematik ehrlich auseinander und sieht ein, das es so mit der Nächstenliebe, Demut, Ehrlichkeit und Armut nicht weit her war und ist, im zweitausendjährigen Christentum.

Ich zweifele einfach nur aufrichtig an der Richtigkait dieser Deiner Behsauptung.

Lehrt nun Christus das Versagen des Christentums ? NEIN !
Wo ist von daher ein Zweifel an seiner Aufrichtigkeit und seiner Leere: Niergens!

Du mußt schon den sündigenden Christ von der Lehre trennen:

Die Lehre Christi völlig aufrichtig.
Die Nachfolger als zum Teil recht fragwürdige Nachfolger.

Denk dran, Jesus steht hier nicht vor Gericht, und seine Lehre ist tadellos.

lg, oTp


Ja, gut, ich hätte es wissen müssen, die Fähigkeit zu Selbstkritik ist nicht jedem gegeben.
Nun denn, auf Grundlage dieser eigentlich leeren und nichts aussagenden Diskussionsbasis scheint mir dann die Agonie und Leere dieses Forums nur folgerichtig.
Wenn das Herz seine Gründe hat, die die Vernunft nicht kennt, so mag dies daher rühren, dass unsere Vernunft weniger vernünftig ist als unser Herz.
(R. Radiguet)
morris
Gesperrt
 
Beiträge: 59
Registriert: Do 5. Jul 2012, 17:24

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Sa 23. Mär 2013, 16:55

Ja, gut, ich hätte es wissen müssen, die Fähigkeit zu Selbstkritik ist nicht jedem gegeben.
Nun denn, auf Grundlage dieser eigentlich leeren und nichts aussagenden Diskussionsbasis scheint mir dann die Agonie und Leere dieses Forums nur folgerichtig.


Deine Anklage, morries, outet Dich für mich als verständigen Menschen. Es fehlt genau das, was Du einseitig einforderst von mir.

Wie steht es wohl im Hinblick auf Dich mit der inneren Lehre ?

Also: Ist Jesus oder seine Lehre irgendwie kritisierbar ?
Wenigstens darauf könntest Du eingehen, wenn es Dir um Ehrlichkeit geht. Selbst die meisten Nichtchristen und Athesisten würden sich keine negativen Urteile über Christus erlauben.

Oder sage wenigstens frei heraus, wer besser war in Deiner Sicht als Jesus.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon morris » Sa 23. Mär 2013, 17:24

onThePath hat geschrieben:
Ja, gut, ich hätte es wissen müssen, die Fähigkeit zu Selbstkritik ist nicht jedem gegeben.
Nun denn, auf Grundlage dieser eigentlich leeren und nichts aussagenden Diskussionsbasis scheint mir dann die Agonie und Leere dieses Forums nur folgerichtig.


Also: Ist Jesus oder seine Lehre irgendwie kritisierbar ?



Kritisierbar?
Nun muss ich doch ein wenig schmunzeln, wie soll man eine "Lehre" krisieren, dich sich, in seiner Geschichte und seinem Wirken, absolut unmöglich gemacht hat?
Da gibt es eigentlich keine Kritik mehr, nur die Einsicht, das dieses Christentum doch eigentlich auf der ganzen Linie vollkommen gescheitert ist.

Oder sage wenigstens frei heraus, wer besser war in Deiner Sicht als Jesus.


Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, denn Jesus ist eine mythische Gestalt aus einem Buch, denn ebenso hättest du fragen können: Wer war besser, Jesus oder Harry Potter?
Oder um bei den religiösen Phantasiegestalten zu bleiben: Jesus oder Buddha, oder Mohammed, oder wer da auch immer.

Und das ganze Gottes und Jesusgerede kannst du dir eigentlich sparen, denn entweder dieser Jesus stellt sich bei mir selbst und höchstpersönlich vor, oder mir kann dieses ganze Palaver gestohlen bleiben, und das ein für allemal.

Fakt ist nun einmal, das dieses Christentum in einem Sumpf von unendlich grausamen Verbrechen versunken ist. Das, und nur das erkennen die Menschen, einen Jesus, den allerdings sah noch keiner!
Wenn das Herz seine Gründe hat, die die Vernunft nicht kennt, so mag dies daher rühren, dass unsere Vernunft weniger vernünftig ist als unser Herz.
(R. Radiguet)
morris
Gesperrt
 
Beiträge: 59
Registriert: Do 5. Jul 2012, 17:24

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Sa 23. Mär 2013, 17:41

Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, denn Jesus ist eine mythische Gestalt aus einem Buch, denn ebenso hättest du fragen können: Wer war besser, Jesus oder Harry Potter?
Oder um bei den religiösen Phantasiegestalten zu bleiben: Jesus oder Buddha, oder Mohammed, oder wer da auch immer.

Und das ganze Gottes und Jesusgerede kannst du dir eigentlich sparen, denn entweder dieser Jesus stellt sich bei mir selbst und höchstpersönlich vor, oder mir kann dieses ganze Palaver gestohlen bleiben, und das ein für allemal.


Sicher, morris

Jesus war eine Legende, und das Christentum ist von Grund auf schlecht.
Aber wenigstens ehrlich geäußert von Dir.

Fakt ist nun einmal, das dieses Christentum in einem Sumpf von unendlich grausamen Verbrechen versunken ist. Das, und nur das erkennen die Menschen, einen Jesus, den allerdings sah noch keiner!


Jetzt erzählst Du sowas wie Märchen. Eine Schande, gibt es doch viele unscheinbare Christen in der Menschheitsgeschichte, die durch Christus hervorragende Beispiele an Menschlichkeit geworden sind.


Und dafür war Jesus hier auf der Erde: Um den Ausweg zu zeigen aus der angeblichen ausweglosigkeit und Todesverlorenheit. Das Leben endet eben nicht mit dem Tod. Und Jesus ist keine Phantasiegestalt. Und Gott existiert, und er lädt uns alle ein, trotz unserer Schlechtigkeit umzukehren und in Ewigkeit in Liebe mit ihm verbunden zu sein.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20618
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Nächste

Zurück zu Kunst und Kultur

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron