Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

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Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Fr 23. Dez 2011, 05:38

Wertes Forum,
aus dem Buch "Früchte des Zorns" des Nobelpreisträgers für Literatur John Steinbeck stammen diese Zeilen, die ich für Weihnachten ganz passend finde:
"Ich sage nicht, dass ich wie Jesus bin", fuhr der Prediger fort. "Aber ich bin genauso müde gewesen wie er und habe genauso ein Durcheinander gehabt wie er, und da bin ich in die Wüste gegangen, wie er. Und in der Nacht habe ich auf meinem Rücken gelegen und zu den Sternen aufgeschaut, morgens gesehen, wie die Sonne langsam hochkam...Manchmal habe ich gebetet wie früher. Nur dass ich nicht mehr gewusst habe, zu wem ich bete und wofür. Da waren die Berge und da war ich, und wir waren nicht mehr zu trennen. Wir waren eins. Und das Eine war heilig."
Und ich habe angefangen, nachzudenken, aber ich habe nachgedacht, es war viel tiefer als Nachdenken . Ich habe gedacht, wie heilig wir sein würden, wenn wir eins wären, und wie die ganze Menschheit heilig sein würde, wenn sie eins wäre. Und dass alles nur unheilig wird, wenn ein elender Bursche seine Zähne in was verbeißt und seinen eigenen Weg davonläuft. So einer macht die ganze Heiligkeit kaputt.

Man kann -denke ich- sich gerade in Sätze verbeißen, die behaupten, dass "nur ein Weg" zum Heil führt, usw. Ich wünsche allen Usern ein Weihnachstfest mit heiligen Momenten von ähnlicher Einheit.
"Falls ich nicht in der Gnade Gottes bin,
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon kingschild » Fr 23. Dez 2011, 21:06

PhiloMuc hat geschrieben:Wertes Forum,
aus dem Buch "Früchte des Zorns" des Nobelpreisträgers für Literatur John Steinbeck stammen diese Zeilen, die ich für Weihnachten ganz passend finde:
"Ich sage nicht, dass ich wie Jesus bin", fuhr der Prediger fort. "Aber ich bin genauso müde gewesen wie er und habe genauso ein Durcheinander gehabt wie er, und da bin ich in die Wüste gegangen, wie er. Und in der Nacht habe ich auf meinem Rücken gelegen und zu den Sternen aufgeschaut, morgens gesehen, wie die Sonne langsam hochkam...Manchmal habe ich gebetet wie früher. Nur dass ich nicht mehr gewusst habe, zu wem ich bete und wofür. Da waren die Berge und da war ich, und wir waren nicht mehr zu trennen. Wir waren eins. Und das Eine war heilig."
Und ich habe angefangen, nachzudenken, aber ich habe nachgedacht, es war viel tiefer als Nachdenken . Ich habe gedacht, wie heilig wir sein würden, wenn wir eins wären, und wie die ganze Menschheit heilig sein würde, wenn sie eins wäre. Und dass alles nur unheilig wird, wenn ein elender Bursche seine Zähne in was verbeißt und seinen eigenen Weg davonläuft. So einer macht die ganze Heiligkeit kaputt.

Man kann -denke ich- sich gerade in Sätze verbeißen, die behaupten, dass "nur ein Weg" zum Heil führt, usw. Ich wünsche allen Usern ein Weihnachstfest mit heiligen Momenten von ähnlicher Einheit.


Du hast ein ziemlich hoffnungsloses unterfangen gewählt Philomuc. Trotzdem ein netter Versuch wieder mal Dein Evangelium zu setzen.

1Kor 6:17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.

Wenn Du also ernsthaft Einheit willst und es dies Dir ein ernsthaftes Anliegen wäre, dann hättest zu Weihnachten zurückgehalten Christus seine Aussagen als Behauptungen zu deklassieren:

Joh 14:6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!

Ich hoffe das jeder User von dieser Weltlichen Einheit bewahrt wird und eins wird mit Jesus Christus so wie in Johannes beschrieben, denn nur in solcher Einheit ist Heiligkeit zu finden. Von Weltreligion und vom beissen in Äpfel halte ich sehr wenig und da verbeisse ich mich lieber in die Worte des Herrn Jesus Christus, nötigenfalls wie Du siehst auch zu Weihnachten, gerade dort ist lauwarme und fade Suppe unangebracht.

Ich wünsche Dir eine gesegnete und besinnliche Weihnachstzeit.

Joh 4:22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.

Wenn Du Einheit willst bleibt Dir nichts anderes übrig als auf den einen Weg zu wechseln von dem Christus sprach.

Du kannst auch sonst Einheit finden auf dieser Welt aber irgendwann muss der Mensch sich entscheiden will ich Einheit mit der Welt oder Einheit mit Christus beides passt nicht zusammen.

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon Fee » Fr 23. Dez 2011, 22:31

kingschild hat geschrieben:Wenn Du also ernsthaft Einheit willst und es dies Dir ein ernsthaftes Anliegen wäre, dann hättest zu Weihnachten zurückgehalten Christus seine Aussagen als Behauptungen zu deklassieren:

Joh 14:6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!


Zu Weihnachten bringen wir jetzt mal ein wenig Harmonie rein! :mrgreen:

Der "eine Weg" ist nicht deklassierbar in Bezug auf die Aussage Jesu, sondern in Bezug auf das, was man so interpretatorisch damit machen kann und gemacht hatte - vor allem bei einer Kirche, die Einheit als Monopolisierung ihres Einflusses verstand hatte.

PhiloMuc kann man genau im Sinne Joh 14,6 verstehen.
Jesus ist der Weg. Und Jesus geht einen Weg der Einheit. Willst Du Ihn gehen oder nicht? Jesus beschreibt seinen Weg der Einheit: "Was Ihr einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. - Was Ihr einen meiner geringsten Brüder nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan."
Die Einheit ist hier ersichtlich. Wenn ich den Weg Jesu gehe, dann kümmert mich der Nächste. Was ihm getan wird, ist dann so, als wenn es mir getan wird.
Und PhiloMuc schrieb ob z.B. dass es schön wäre, wenn die Menscheit eins wäre.
Ja, im Sinne Jesu wäre es schön!
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Sa 24. Dez 2011, 05:39

Kingschild, Du übersiehst den grundsätzlichen Unterschied zwischen einem Gnadenerlebnis eines (inzwischen unsicher ob des angeblichen "rechten" Glaubens gewordenen) Predigers, wie es Steinbeck schildert, und Deinen Herauspicken und Einseitig-Auslegen von Bibelstellen, die offenbar wenig Erlebnischarakter haben, vielmehr den Duktus des "Angelernten" ausstrahlen. Da "überkam" einen Menschen etwas, da hat niemand ein Erbauungsbuch eines kaum sinnlich gedeuteten Christentums hergenommen und ihm ging ein Licht auf oder so ähnlich.
Die Fee gibt mir recht, dass man mit den geöffneten Augen eines solchen Erlebnisses dann auch plötzlich auf die damit kompatiblen Bibelstellen stößt, die ja zum Teil von von Menschen, die ähnliche Einheitserlebnisse mit Gottes Schöpfung gehabt haben dürften, geschrieben wurde.
Vielleicht ist das eines der großen Unterschiede zwischen den Strömungen hier: Die einen leben und setzen das Erlebte als Ausgangspunkt ihres Denkens; die anderen stoßen auf einen von allen Seiten "wichtig" und mit dem Merkmal "von Gott" tituliertes Buch, bleiben vor allem auf der sterilen Wortebene und gehen dann mit einer so vorgeprägten Brille durchs Leben und wundern sich vielleicht in gelegentlichen hellen Momenten, warum jegliches sinnliche Gottes- oder Einheitserleben ausbleibt. Kein Wunder, dass solche Menschen dann auch so wenig BeGEISTerungsfähigkeit in Glaubensdingen haben. Da fehlt einfach dieser gewisse "Funken".
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » Sa 24. Dez 2011, 11:12

Das Erlebte als Anstoß: Möglich.

Aber wie Du schon sagst kann es in Konflikt bringen mit der Wahrheit und Wirklichkeit die Jesus uns erklärt.

Du übersiehst den grundsätzlichen Unterschied zwischen einem Gnadenerlebnis eines (inzwischen unsicher ob des angeblichen "rechten" Glaubens gewordenen) Predigers, wie es Steinbeck schildert


Anderson warnt sogar davor, unbedingt "die Taufe mit dem Heiligen Geist" erleben zu wollen. Oder unbedingt in Zungen reden zu wollen. Wenn Du solches immer als völlig harmlos ansiehst, kennst Du das Wesen des Menschen und die Möglichkeiten Satans meiner Meinung nach schlecht.

Dein Glaube ist auf freier Ebene ja vergleichbear mit den Pfingstlern, die unbedingt "erleben" "fühlen" mehr erleben wollen von der transzendenten Welt, von der wir getrennt sind. So Mancher Erlebnis- und Gefühls- Gesteuerter Esoteriker läßt sich in seinen Erlebnissen wer-weiss-wohin treiben.

Da tut Nüchternheit not. Sonst verliert man das Evangelium vor lauter Selbstvertrauen auf Gefühle und Erlebnisse.

Also von der Erlebnisecke aus ist kaum das Evangelium auszuhebeln. Man kann sich aber selbst von dem Evangelium des Christus durch Erlebnisse und Erlebnishunger entfernen. Ein Gefühls- und Ahnungsgesteuerter Mensch verliert meist den Überblick, weil er sein Urteilsvermögen schleifen läßt und mehr seinen inneren Aufwallungen Glauben schenkt.

Seltsamerweise, weil ich auch die Erlebnisse von christlichen Mönchsvätern, Ordensstifterinen und Heiligen kenne, sehe ich deutlich, dass in der christlichen Lehre eigentlich nichts fehlt. Und man trotz Erlebnissen Christus völlig verbunden bleiben kann.

Man wendet sich doch nicht anderen Religionen und der Esoterik zu, wenn man das Fundament, Christus, kennt. Er, dem alle Entscheidungsmacht im Himmel gegeben ist vom Vater.
Und Kritik an Christen und Christentum geht auch konstruktiv, indem man vor Oberflächlichkeit und Lauheit warnt.

Wenn Du unbedingt eine Erlebnisreligion haben möchtest:
Da die meisten Menschen noch nicht mal mit ihren inneren Abgründen umgehen können, ist das in erster Linie ein Aufruf zum inneren Chaos, das dadurch mit Sicherheit entstehen wird.

Ich erinnere Dich an die Wüstenväter und andere Heilige, die jahrelang schlimme Kämpfe mit ihrem eigenen Wesen und mit satanischen Mächten hatten. Nur der Einfältige kann das übersehen und übergehen.

Und so sagen uns die Mönchsväter und Heiligen sehr deutlich, wo es langgeht. Nicht in erster Linie ein Aufruf zum Erleben, sondern zur Selbstbeschneidung, weil unser verderbtes Wesen der Einigkeit mit Gott im Wege steht.

Der Buchstabe ist keine Buchstaben-Religion., er tötet auch nicht lebendige Religion. Der Buchstabe der Bibel fordert uns auf, uns innerlich zu ändern. Und darauf legt die Bibel den Schwerpunkt, und nicht auf das Suchen von Erlebnissen. Statt dessen muß der Mensch sich ändern und sein gottgemäßes Verhalten, Denken und Fühlen sich mehren und stabilisieren. Erst dann kann er überhaupt mit Erlebnissen richtig umgehen.



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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Sa 24. Dez 2011, 12:23

Du schaffst es wieder, in einem ungewöhnlichen Skeptizismus gegenüber dem absichtslosen Erleben, wie es Steinbeck geschildert hat. Du behauptest, "Erlebnishunger" stecke dahinter. Eine völlige Verdrehung der Tatsachen! 180 Grad! Allerdings beschreibt Steibeck den Weg, innerlich frei zu werden für das Ergießen des einenden Heiligen Geistes: Das Verlassen aller Konzepte! Der Prediger im Text behält die Grundhaltung des Betens bei, wird also in etwa "universal-religiös", weil er die Adressaten-Verengung überwindet...er betet sozusagen zum ALL. Und da reagiert eben manchmal, wenn die innere Arbeit einigermaßen gelaufen ist, wie Du richtig immer wieder auch betonst, mit einem extatischen "Danke-Schön." Weil es ein Gesetz der Anziehung des Wesensgleichen gibt.
Zur friedlichen Orientierung hier ein Link: http://www.youtube.com/watch?v=1l0dK_ImKRI
Schöne Weihnachten!
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » Sa 24. Dez 2011, 13:37

er betet sozusagen zum ALL.


"Erde ruft All" :mrgreen: Aber im Ernst:
Etwas genauer könnte man den Adressat schon anrufen....

Der Prediger im Text behält die Grundhaltung des Betens bei, wird also in etwa "universal-religiös", weil er die Adressaten-Verengung überwindet


Niemand kann Gott begreifen, aber wir dürfen ihn Vater nennen und Jesus Freund.

Das All, Ein Es, ein Sein sind dem Glauben an Gott gerade nur dem förderlich, der mit Jesus und seiner Lehre nichts anfangen kann. Welche "Enge" soll denn da aufgelöst werden ? Die eigene Enge ? Sicher nicht die Enge der Person und des Wesens von Christus und seiner Botschaft.


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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Sa 24. Dez 2011, 14:02

otp, beschäftige dich doch mal mit der Negativen Theologie: Sie hat -wie Du- genau kapiert, dass Gott unbegreiflich ist, kommt aber zu einem überzeugenderen Schluss: Nämlich, dass wir nur Aussagen darüber treffen können, was Gott nicht ist! Und genau dieses demütige Erkennen des Nicht-Wissens (2. Buchtipp: Kusanus "Doctor Ignorantia", Ku. wäre fast Papst geworden) bringt solche Erlebnisse zustande, die mein Eingans-Post vermitteln will. Man spürt förmlich bei Dir einen ganzen Ballast von Konzepten, die diesen Zustand der Demut trickreich (oder aufgrund falscher rel. Beeinflussung) umgehen wollen.
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » Sa 24. Dez 2011, 14:35

Philo,
Du redest immer gegen das Christentum und gegen Kritiken, die gegen Dich gerichtet sind.
Sieh mal die Fülle, die die Lehre Christi beinhaltet-dann mußt Du nicht überall sonstwo suchen.

So gesehen sehe ich Dich sehr kritisch und werde es auch immer so handhaben.

Ansonsten sieht man bei Dir eine Menge Konzepte, die Du mal in Deinem Spiegel erkennen solltest.
Wenn Du die Perlen der Lehre Christi so recht aufsammeln würdest, hätte ich viel weniger bei Dir zu kritisieren.

An erste Stelle eine "Erfahrungsreligion" zu stellen ist jedenfalls verfehlt.
Christliche Mönche haben zum Teil viel erlebt, aber sich dennoch nicht in Oposition zur Bibel gestellt.


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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon Gnu » Sa 24. Dez 2011, 20:43

PhiloMuc hat geschrieben: Ich habe gedacht, wie heilig wir sein würden, wenn wir eins wären, und wie die ganze Menschheit heilig sein würde, wenn sie eins wäre. Und dass alles nur unheilig wird, wenn ein elender Bursche seine Zähne in was verbeißt und seinen eigenen Weg davonläuft. So einer macht die ganze Heiligkeit kaputt.

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Das ist ein anderes Verständnis von Heiligkeit als das, was Jahweh darunter versteht. Die ganze Welt wäre nur dann als Einheit heilig, wenn die ganze Welt Jahweh lieben würde, was ja offensichtlich nicht der Fall ist. Oder zeigst du mir, wie sie es tut?
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Sa 24. Dez 2011, 22:24

otp, ich wende mich nicht gegen das Christliche sondern empfinde sehr viel für ein Verständnis von dieser Religion, wie Walter Nigg und eben Kardinal Kusanus es vertreten haben. Lerne doch erstmal die ganze Fülle möglicher Christentümer aus 2000 Jahren kennen, bevor Du die Front immmer wieder gegen mich aufmachst. Und dann sage, wenn Du mir dennoch nicht folgen kannst, doch bitte: "Dein Verständnis von Jesus bin ich nicht gewohnt (halte ich für die falsche Strömung) und lehne es daher ab." Oder eine ähnliche Formulierung.
Gnu: Deine Beiträge beantworte ich nicht, weil sie mir zu simplifizierend sind.
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » So 25. Dez 2011, 00:21

Lerne doch erstmal die ganze Fülle möglicher Christentümer aus 2000 Jahren kennen,


Ich glaube nicht dass Du alles kennst, denn Du selektierst nach Deinen Vorlieben wie Du Glauben interpretierst.
Und ich kann auch nicht behaupten, alles zu wissen. Wenn auch schon eine beachtliche Menge.

"Lerne doch erst mal " was denn ? Ich sehe keinen Sinn in Deiner Formulierung.
Wenn wir Beide schon eine Menge wissen, sagt das aber noch lange nichts über die Richtigkeit unserer Orientierung.

Es gibt Religionswissenschaftler, die haben keinen Glauben und meinen alles zu wissen,
und einfältige Mönche, die das was entscheidend ist wissen.

Das Spielchen "Wer weiss mehr" ist völlig falsch. Es gibt sicherlich einige Dinge, von denen ich mit Sicherheit mehr weiß wie Du. Desgleichen Du.Aber lasse wir diesen Quatsch, Wissen und Wahrheit kann man nicht messen.
Es geht um Glaubensorientierung und der persönliche Umgang mit dem, was wir glauben.

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » So 25. Dez 2011, 06:56

otp, ich habe den Rat des "Mehr wissens" nicht als Vorschlag zu mehr Wissens-Anhäufung gemeint, sondern weil Du durch die Kenntnis der verschiedenen Strömungen seit 200 Jahren einfach offener und weiter werden könntest (wie so manch anderer hier). Es gibt ernsthafte Sucher, die z.B. die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, dass jemand nicht die fundamentalen Unterschiede des "johanneischen" erkennt, die es vom Ansatz des wohl gegensätzlich anzusehenden Matthäus als dem Evangelisten der "anderen" Strömung gibt. Kusanus hat im Übrigen nichts von einem kopflastigen Eigentlich-Ungläubigen, da liegst Du mit Deinen Spekulationen völlig falsch. Er hätte beinahe die Wiedervereinigung mit der abgespaltenen Ostkirche als Verhandlungsführer überwunden, wenn nicht Engstirnler der Westseite "Verrat!" geschrien hätten. Er war aus dem Holz, aus dem große Gestalten der Menschheitsgeschichte geschnitzt werden. Einen von Dir in den Himmel gehobenen Sundar Singh würde ich da doch eher in die dritte Liga einstufen.
Noch zu dem (aus Wikipedia):
Auch über 70 Jahre nach seinem Verschwinden bleibt Sadhu Sundar Singh einer der einflussreichsten indischen Christen des 20. Jahrhunderts, da er mit seinem Leben bewies, dass das Christentum keine westliche und mit der indischen Kultur nichtkompatible Religion ist.
Theologie

Sundar Singh ist der erste neuzeitliche indische Theologe, der seine Verkündigung ganz innerhalb des indischen Kulturkreises entwickelte. Das bedeutete auch, dass er auf westliche Philosophie verzichtete und die eigenen indischen Traditionen heranzog. Dadurch erreichte er gerade die einfachen Menschen. Dem Einwand aus hinduistischen Kreisen, er verkündige eine fremde Religion, begegnete er mit dezidiert indischen Argumentationsmustern.
Na, jedes Wort könnte ich mittragen. An andrer Stelle fordert er im Westen mehr Spiritualität ein. Ja, wunderbar! Ein Begriff, den Du doch schon als verwaschen darstellen würdest, weil er in der Bibel nicht vorkommt. Eine Zusatz-Lehre des Herrn Singh doch wohl,, oder fg*.
Vielleicht ist unser beider Hauptproblem dies: Ich fühle mich von Denkern angesprochen, die in akademischen Kreisen geschätzt werden, Du, bei denen der einfache Mensch berührt wird, siehe oben. Zwei Ebenen des Glaubens. Keine ist besser als die andere.
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » So 25. Dez 2011, 12:22

Philo,

zunächst mal: Versuche mich nicht einzuordnen, dazu bin ich zu sehr 360° informiert.

Sundar Singh ist eine erstaunliche Ausnahme mit umfangreichen "Erfahrungen", ich würde sagen, Erlebnissen in der uns verborgenen Welt Gottes. Und er ist auch keiner, der alle Religionen der Welt vereinigen möchte. Sundar hat meine Zustimmung. Aber er hat ja auch Christus als den Lebensmittelpunkt in der jenseitigen, verborgenen Welt klar erkannt und erlebt. Auch seine Erlebnisse sind christozentrisch. Und er hat unzählige Engel und Dämonen gesehen, was viele Deiner Sorte gerne schnell bestreiten würden.

Die Bedeutung Sundar Singhs kann ich als sehr hoch einschätzen.
Da ist wenig Kompatiblität mit der hinduistischen Glaubensform bei ihm. Es geht so weit, dass er im Himmel Yogies begegnete die begriffen haben, dass es keine Wiederverkörperung gibt und dass Christus "der oberste aller Oberen" ist.

sondern weil Du durch die Kenntnis der verschiedenen Strömungen seit 200 Jahren einfach offener und weiter werden könntest


Ach was, ich fange schon bei den Upanischaden an :)
Und die Neuzeit bringt eine Vielzahl unheiliger und verkopfter Lehren und Denkerischer Versuche von Einheitslehren.
Siehe Rudolf Steiner. Den kann ich absolut nicht bejahen.

Was ist an Sundar also anders, dass ich ihm gerne zustimme während ich Dich gerne kritisiere ?

Vielleicht ist unser beider Hauptproblem dies: Ich fühle mich von Denkern angesprochen, die in akademischen Kreisen geschätzt werden, Du, bei denen der einfache Mensch berührt wird, siehe oben. Zwei Ebenen des Glaubens. Keine ist besser als die andere.


Das meinst Du. Ich rieche aber förmlich, dass viele "komplizierte Denker", besonders moderne Philosophen, die "sich über Glaubensfragen hermachen" in die falsche Richtung denken und tote Worte reden. Sie bringen sowieso keine neuen Ideen, das weiß man, wenn man wie ich sich mit allen wesentlichen religiösen und esoterischen Strömungen auseinander gesetzt hat. Also: Deine neuen Strömungen sind gar nicht neu. Klar dass die neuen Denker mich deshalb nicht faszinieren können, weil sie nur Altes durchkauen mit ihrem Denken. Das finde ich teilweise sogar haaresträubend, was da dargestellt, verdreht und kombiniert wird.

Ich schätze die, ob komliziert oder volkstümlich, die nicht so überheblich vom logischen Kopf denken bestimmt sind. Ich glaube, Nigg hat das mal ähnlich ausgedrückt.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am So 25. Dez 2011, 14:01, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon kingschild » So 25. Dez 2011, 12:50

Fee hat geschrieben:Zu Weihnachten bringen wir jetzt mal ein wenig Harmonie rein! :mrgreen:

Der "eine Weg" ist nicht deklassierbar in Bezug auf die Aussage Jesu, sondern in Bezug auf das, was man so interpretatorisch damit machen kann und gemacht hatte - vor allem bei einer Kirche, die Einheit als Monopolisierung ihres Einflusses verstand hatte.

PhiloMuc kann man genau im Sinne Joh 14,6 verstehen.
Jesus ist der Weg. Und Jesus geht einen Weg der Einheit. Willst Du Ihn gehen oder nicht? Jesus beschreibt seinen Weg der Einheit: "Was Ihr einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. - Was Ihr einen meiner geringsten Brüder nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan."
Die Einheit ist hier ersichtlich. Wenn ich den Weg Jesu gehe, dann kümmert mich der Nächste. Was ihm getan wird, ist dann so, als wenn es mir getan wird.
Und PhiloMuc schrieb ob z.B. dass es schön wäre, wenn die Menscheit eins wäre.
Ja, im Sinne Jesu wäre es schön!


So sehr sich die Menschheit nach Einheit sehnt und er in dieser Sehnsucht auch immer wieder tiefgreifende Erlebnisse hat das dies möglich sein könnte so sehr muss ich Dir hier wiedersprechen Fee. Die einzige Einheit die Christus lehrte ist die Einheit mit dem alleinig wahren Vater im Himmel und um diese zu bringen brachte er entzweiung auf diese Erde. Wer Eins werden will micht Christus und mit Gott der kann nicht eins sein mit der Welt.

Hören wir was Christus meinte zu dieser allgemeinen Einheit:

Mt 10:35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;

Wenn aber alle umkehren würden dann hätten wir Einheit die Einheit welche sich so viele danach sehnen. Es gibt aber nun mal keine Einheit zwischen solchen die umkehren und solche die eine Umkehr als überflüssig bezeichnen. Es gibt keine Einheit zwischen denen die das Fleisch essen und das Blut trinken und demjenigen der Fleisch und Blut den Götzen opfert. Es gibt keine Einheit zwischen dem der Sünde liebt und dem der sich von dieser nicht lösen will.

Der Mensch wird von Christus eingeladen auf den Weg den Christus ging und wir sehen Milliarden von Menschen sind nicht bereit sich auf diesen Weg zu begehen und träumen lieber von einem Weg aller Mensch gemachten Religionen. Wenn Christus sagt das niemand zum Vater kommt als Durch Ihn so ist dieser Weg vorgegeben und es ist auch klar wer nicht auf diesem Weg ist.

Wenn ich meinem nächsten im Bezug auf diesen Weg Christi Sand in die Augen streue so gehe ich nicht den Weg Christi. Wenn meinem nächsten hier Sand in die Augen gestreut wird so wäre ich ein schlechter Mensch wenn ich nicht versuchen würde diesen wieder zu entfernen. Wenn ein Haufen nächster hier sind welche vor lauter Sand nur noch eine Einheit sehen nähmlich die Einheit des "Sandes in den Augen" dann wäre es schlecht wenn man sagen würde diese Einheit hat Christus gelehrt. Christus hat gelehrt das man umkehren muss und in diesem Beispiel würde dies bedeuten den Sand auswaschen.

Philomuc hat ein Sehnsucht die ich mit Ihm teile Einheit zwischen allen. Ich kenne aber nur eine Einheit und dies ist zugleiche meine Sehnsucht alle in Christus mit dem Vater vereint.

Diese wird aber hier auf Erden nicht kommen obschon der Antichrist soetwas ähnliches zu installieren versucht.

Wenn Christus gekommen ist um zu entzweien und wir Christus nachfolgen dann können wir nicht einfach eine Einheit bilden zwischen Götzendiener und Gott gläubigen, zwischen Nachfolger und nicht Nachfolger, zwischen Sünder und von der Sünde befreiten, sonst tun wir nicht das was Christus tat.

Die Einheit mit dem Vater für alle wäre schön aber ich muss respektieren nicht alle wollen mit diesem eins sein, nicht alle wollen mit Christus eins sein, darüber bin ich nicht glücklich aber es ist nun mal so das es Menschen gibt die von Christus seiner Lehre nichts wissen wollen und staatdessen von einem unpersönlichen Einheit sprechen.

Wenn ich aber eins bin mit Christus dann weiss ich das Christus der Weg ist und ich kenne auch von wo allein das Heilt kommt, wenn ich das nicht weiss dann bete ich an was ich nicht kenne und sehne mich nach etwas was nie kommen wird.

Joh 17:11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir!

Diese Einheit kenne ich, für diese stehe ich alles was darüber hinaus geht von dem trennt sich derjenige selbst der nichts von dieser Einheit hören will. Jeder ist eingeladen dieser Einheit beizutreten aber nicht jeder ist bereit einzutreten.

Mt 7:14 Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden!
Es ist legitim eine Allversöhnung zu installieren und davon zu träumen nur müsste man dann auch so nüchtern sein um zu erkennen das Christus nicht davon sprach. Wie soll ich aber mit jemanden eine Einheit bilden der Christus seine Worte deklassiert und ignoriert und stattdessen von Einheit träumt und welcher Christus seine Worte vom schmalen Weg zu einer breiten Einheit verkommen lässt und dabei noch sagt ich streue keinen Sand in die Augen meines nächsten und tue Ihm gutes?

Da bin ich doch lieber einer der sich verbissen an Christus seine Worte hält und hört was er sagt und bin entzweit von einer solchen Gemeinschaft. Da stehe ich sogar gerne Abseit von dieser Gemeinschaft und ich schäme mich auch nicht dafür als verbissener zu gelten oh nein es ist mir sogar eine Ehre denn ich bin lieber heiss als lauwarm und kalt.

Enweder ist die Pforte eng oder alle versöhnt, da ich Christus glaube und dem der Ihn sandte ist für mich klar das seine Worte Wahrheit sind und das es genau so kommen wie er sagt, wenige sind es die Ihn finden!

Da von der Allversöhnung schon fast die ganze Welt spricht inkl. einiger Religiösen Christen ist das ein eindeutiges Indiz für mich das dies keine enge Pforte ist.

Lu 2:11 Denn euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon kingschild » So 25. Dez 2011, 14:16

PhiloMuc hat geschrieben:Kingschild, Du übersiehst den grundsätzlichen Unterschied zwischen einem Gnadenerlebnis eines (inzwischen unsicher ob des angeblichen "rechten" Glaubens gewordenen) Predigers, wie es Steinbeck schildert, und Deinen Herauspicken und Einseitig-Auslegen von Bibelstellen, die offenbar wenig Erlebnischarakter haben, vielmehr den Duktus des "Angelernten" ausstrahlen. Da "überkam" einen Menschen etwas, da hat niemand ein Erbauungsbuch eines kaum sinnlich gedeuteten Christentums hergenommen und ihm ging ein Licht auf oder so ähnlich.


Christus hat gesagt ich bin die Wahrheit. Wenn es eine Wahrheit gibt so muss man diese nicht auf tausend Seiten auslegen. Der Mensch ist zwar fähig dazu aber am Schluss gibt es nur eine die Richtig ist. Das jeder mal seine Wahrheit finden kann das wissen wir, deshalb kam Christus auf diese Welt und hat gesagt: Ich bin und nicht ich bin eine von vielen. Dies gilt es mal zu respektieren also Orientierung für die Wahrheit ausser man respektiere Christus nicht dann muss man auch seine Aussagen nicht anehmen.

Das was ich erlebte deckt sich eins mit dem was Christus sagte. Mit dem schmalen Weg den er vorstellte, der hat er mir vorgestellt und mich gefragt ob ich bereit bin, meinen breiten zu verlassen. Was will ich also weiter von breiten Wegen träumen, wenn Christus seine Prophzeiungen in eine ganz andere Richtung ziehlen, da träume ich doch lieber vom Hochzeitfest, wo aus allen Völkern und Nationen Menschen dabei sein werden aber bin mir bewusst das viele den breiten Weg gehen und nicht dabei sein werden. Nicht weil sie die Einladung nicht bekommen haben, nein, weil sie diese nicht annahmen oder ins lächerliche zogen oder keine Zeit hatten dafür.

Oh sicher wäre schön wenn sich die ganze Welt bekehren, annehmen würde. Ich würde mich freuen Philomuc aber die Welt will es nicht und das nehme ich dann einfach nüchtern zur Kenntnis das Christus recht hatte mit seinen Prophezeiungen. Ich glaube dann Christus einfach ohne seine Worte auf meine Weise auszulegen und nehme seine Worte einfach so, wie sie stehen. (Schmal und Breit führen nichts an den gleichen Ort).

Das dem Menschen Lichter aufgehen im Leben, das kenne ich aber Irrlichter führen nicht ans Ziel auch wenn es Lichter sind, soviel meine eigene Erfahrung. Zudem finde ich es nicht gut wenn man einzelne Bibelstellen nicht im Kontext anschaut eben das genau ist nicht mein Weg und da waren wir uns ja auch schon uneins darüber wie weit dies zulässig wäre. ;) Es gibt aber gewisse Grundausagen von Christus die kann man nicht einfach auslegen wie es einem beliebt, sondern man kann sie einfach nehmen oder ablehnen wie sie sind.

Es ist schön zu träumen, denn träumen kann ja schön sein aber wenn Christus sagt etwas ist nicht möglich und wird nie sein, dann muss ich auch wieder mal aus meinem Traum erwachen und nüchtern werden und das nötigenfalls auch an Weihnachten.

Die breite Masse auf dem breiten Weg darf sicherlich träumen und sich darüber aufregen das sich einige sich absondern liessen auf den schmalen Weg. Das man diese dann als verbissene Eigenbrötler denunziert das ist auch nichts neues und war von Anfang an Noah hat sich in die Arche verbissen, Abraham in den einen wahren Gott, Christus in den Vater, Paulus in Christus, Petrus in Christus usw. und alle wurden sie als Unruhestifter in der grossen Einheit dennunziert.

Solange die breite Masse nicht breit ist den schmalen Weg zu gehen und das wird gemäss Prophezeiung von Jesus Christus nicht geben, kann man entweder weiter träumen oder eben hören was Christus sagt über diese zwei Wege und akzeptieren das zwischen diesen zwei Wegen, dem breiten und schmalen nie eine Einheit sein wird. Diese Trennung die Christus brachte zwischen breiten und schmalen Weg und den Hinweis das man auf den schmalen umkehren sollte darüber kann man sich aufregen oder darüber freuen aber eines kann man nicht, wegträumen. ;) Keine Vision wird helfen, sich über Christus seine Aussagen hinweg zu setzen, höchstens um Christus seine Ausagen zu ignorieren dafür helfen solche Visionen.

Die Fee gibt mir recht, dass man mit den geöffneten Augen eines solchen Erlebnisses dann auch plötzlich auf die damit kompatiblen Bibelstellen stößt, die ja zum Teil von von Menschen, die ähnliche Einheitserlebnisse mit Gottes Schöpfung gehabt haben dürften, geschrieben wurde.
Vielleicht ist das eines der großen Unterschiede zwischen den Strömungen hier: Die einen leben und setzen das Erlebte als Ausgangspunkt ihres Denkens; die anderen stoßen auf einen von allen Seiten "wichtig" und mit dem Merkmal "von Gott" tituliertes Buch, bleiben vor allem auf der sterilen Wortebene und gehen dann mit einer so vorgeprägten Brille durchs Leben und wundern sich vielleicht in gelegentlichen hellen Momenten, warum jegliches sinnliche Gottes- oder Einheitserleben ausbleibt. Kein Wunder, dass solche Menschen dann auch so wenig BeGEISTerungsfähigkeit in Glaubensdingen haben. Da fehlt einfach dieser gewisse "Funken".


Wenn jemand auf dem breiten Weg wandelt und auf den schmalen wechselt dann geschieht das ganz bestimmt nicht durch ein Buch Philomuc. Toter Buchstabe kann solches nicht bewirken. Wenn aber das Erlebte nicht auf Christus hinweist dann kommt das Erlebte nicht von Christus, sondern von seinem Gegenspieler und dort hilft nur noch ein zweischneidiges Schwert um zu trennen.

Wenn das Leben von Gefühlen, Wahrnehmungen, Eingebungen dominiert wird und die rechte Orientierung fehlt dann kann man sich in dieser Welt gewaltig verirren, sogar so stark das plötzlich Dunkel zum Licht wird und das Licht zum Dunkel.

Ich habe nichts dagegen wenn Steinbeck von Einheit träumt auch ich tue dies aber irgendwann muss ich dann auch wieder aufwachen aus meinem Traum und nüchtern lesen was Christus lehrte, zumindest wenn ich im folgen will. Ich sage nicht das dieses aufwachen und nüchtern werden immer toll und angenehm ist aber es ist heilsam. Aufwachen führt dazu das man vor lauter träumen den Weg nicht mehr sieht den man längst verlassen hat. Träume umsetzen ist gut aber nicht wenn diese Träume gegen die Prophezeiung Christus sprechen dann ist es nonsens.

Ich muss es einfach akzeptieren Du willst nicht auf den Weg meines Gottes kommen und ich nicht auf den Deines Gottes. Wir müssen uns auch nicht darüber streiten ob meiner der schmale sei oder nicht, denn gemäss Steinbecks aussagen wird das ziemlich deutlich und ich sage Dir Philomuc ich bin glücklich auf meinem schmalen Weg und lasse Dir und Steinbeck den breiten Weg der Einheit aller und bin auch nicht entäuscht darüber wenn ich zu dieser Einheit nicht dazu gehöre. Dazu habe ich mal gehört und ich habe mich entschieden ohne zu träumen nach reiflicher Überlegung das will ich nicht mehr und das habe ich meinem Gott auch so mitgeteilt und er hat mich angenommen. Ob dies Weise ist werden wir sehen aber gemäss meinem Gott ist es eine sehr weise Entscheidung und ich glaube meinem Gott der sich als das A und O bezeichnet.

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » So 25. Dez 2011, 16:33

Kingschild, die Einheit, die im Buch als Erlebnis geschildert wird, ist ein Alleinheits-Erlebnis mit dem Universum. Du scheinst den Begriff Einheit immer wieder auf eine weltweite Ökumene aller Religionen zu beziehen. Das sind doch zwei völlig verschiedene Paar Stiefel!
otp, gekonnt, wie Du die intellektuellen Christen, offenbar auch die allermeisten ja letztlich von der Kirche bezahlten Theologie-Profs als "kompliziert" in ihrem Denken einordnest. Ich spreche bei intelligenten (=zur Ein-Sicht fähigen) Menschen aber auch von der Fähigkeit zu differenziertem Denken, auch die geistige Kraft zu einer kulturellen Überschau. Ich denke, dieser Unterschied sagt doch viel über uns beide aus.
Da mir viele Themen mal wieder undiskutierbar mit Dir erscheinen, möchte ich mich nun auf eines beschränken:
1) Ist Sundar Singh -wie Wikipedia meint- ein spiritueller Mensch?
2) Wo spricht die Bibel davon, dass spirituell sein zum Christsein gehört?
Dies sind Disput-Fragen, um den Unterschieden zw. uns auf den Grund zu gehen. Ich selbst bezeichne mich gerne in entsprechenden Diskussionen als "spirituell" und die meisten wissen 2011 auch ganz gut, mit welchen Wertentscheidungen das in etwa zusammenhängt.
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » So 25. Dez 2011, 16:43

PhiloMuc hat geschrieben: Ich spreche bei intelligenten (=zur Ein-Sicht fähigen) Menschen aber auch von der Fähigkeit zu differenziertem Denken, auch die geistige Kraft zu einer kulturellen Überschau. Ich denke, dieser Unterschied sagt doch viel über uns beide aus.
Da mir viele Themen mal wieder undiskutierbar mit Dir erscheinen, möchte ich mich nun auf eines beschränken:
1) Ist Sundar Singh -wie Wikipedia meint- ein spiritueller Mensch?
2) Wo spricht die Bibel davon, dass spirituell sein zum Christsein gehört?
Dies sind Disput-Fragen, um den Unterschieden zw. uns auf den Grund zu gehen. Ich selbst bezeichne mich gerne in entsprechenden Diskussionen als "spirituell" und die meisten wissen 2011 auch ganz gut, mit welchen Wertentscheidungen das in etwa zusammenhängt.


Philo, ich denke gerade religiös sehr differenziert. Ich maße mir gerade deshalb an, auch über die modernen Denker zu urteilen.

Sundar Singh dürfte für dich sogar schwer verdaulich sein, weil er kaum mit Dir übereinstimmt. Ob er nun spirituell genannt wird oder nicht.

Spirituell muß tatsächlich definiert werden.

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon kingschild » So 25. Dez 2011, 17:27

PhiloMuc hat geschrieben:Kingschild, die Einheit, die im Buch als Erlebnis geschildert wird, ist ein Alleinheits-Erlebnis mit dem Universum. Du scheinst den Begriff Einheit immer wieder auf eine weltweite Ökumene aller Religionen zu beziehen. Das sind doch zwei völlig verschiedene Paar Stiefel!



Als Christ suchst Du doch die Einheit mit dem Schöpfer des Universums und nicht die Verschmelzung mit der Schöpfung. Das ich Deine Texte missverstehen kann, das kann passieren Philomuc, wenn aber Steinbeck von Verschmelzung spricht und zugleich nachdoppelt das nur gewisse Leute die sich auf Texte aus dem Wort Gottes verbeissen diese Einheit zu stören und Du dann noch nachdoppelst dies können Texte vom alleinigen Heil durch Christus sein dann ist für mich klar um was es schlussendlich geht nicht um Einheit sondern darum das alleinige Heil in Jesus Christus zu torpedieren zugunsten einer Universums Einheit.

Dann wird ersichtlich das da zwei Welten sind die irgendwie nicht zusammen geführt werden können. Das ist richig das diese Welten nicht zusammengeführt werden können aber was zählt eben mehr das Erlebnis oder das Wort Gottes und somit muss ich sagen bei mir steht das Wort Gottes über allem was ich fühle und erlebe an erster Stelle.

Wenn Gott an erster Stelle steht dann ist sein Wort höher als mein Erleben und fühlen. Wenn Gott nicht an erster Stelle steht dann gibt es auch keine Einheit mit Ihm und somit ist auch jedes Einheitserleben hinfällig.

2) Wo spricht die Bibel davon, dass spirituell sein zum Christsein gehört?
Dies sind Disput-Fragen, um den Unterschieden zw. uns auf den Grund zu gehen. Ich selbst bezeichne mich gerne in entsprechenden Diskussionen als "spirituell" und die meisten wissen 2011 auch ganz gut, mit welchen Wertentscheidungen das in etwa zusammenhängt.


Philomuc die Bibel spricht dauernd davon:

Ga 4:6 Weil ihr denn Söhne seid, hat Gott den Geist Seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der schreit: Abba, Vater!

Eph 5:18 Und berauschet euch nicht mit Wein, was eine Liederlichkeit ist, sondern werdet voll Geistes,

Der Geist der Wahrheit, Der Geist der Weisheit, die Gnadengaben Gottes sind alles Geschenke von Gott ohne die wir rein geistig gesehen Tot wären. Aber unseren Geist den sollen wir unter den gehorsam Gottes nehmen und wenn uns dies nicht gelingt, durch die Kraft Gottes, dann nützt es uns nichts auch wenn wir die spirituellesten Menschen auf Erden sind.

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon bigbird » So 25. Dez 2011, 18:08

Und wieder: Ich habe nicht alles gelesen, aber eins ist klar: Dies ist keine "Frage zum christlichen Glauben".

Deshalb habe ich den Thread hierin verschoben.

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Mo 26. Dez 2011, 06:36

bigbird hat geschrieben:Und wieder: Ich habe nicht alles gelesen, aber eins ist klar: Dies ist keine "Frage zum christlichen Glauben".

Deshalb habe ich den Thread hierin verschoben.

bigbird, Admin


Vielleicht ist diese Einordnung vom Moderator das Aussagekräftigste, was im Moment für mich die Unterschiede der verschiedenen christlichen Grundauffassungen ausleuchtet: Vom Heiligen Geist zu sprechen, ausgehend von der Schilderung der Liebes-Extase eines Menschen angesichts der Schönheit des von gott geschaffenen Sternenzeltes, nein, das gehört angeblich nicht zum christlichen Glauben.
Aber zurück zu den von Dir zitierten, sehr schönen Bibelstellen: Merkst Du, wie sich das Universum des Christseins völlig dreht, wenn man diese Bibelstelle in den Mittelpunkt rückt und sagt: "Wess` Geistes Kind jemand ist ist wichtiger, als welche Gedanken er hat." Am Schluss könnte sich da manch von der Liebe zu den Mitmenschen und zur Schöpfung durchglühter Atheist später im Himmel wiederfinden, während in einem harthertigen Fanatiker-Eck der Hölle vl. Räume für Bibelstunden eingerichtet sind.
otp, dann definiere doch mal Spiritualität und beantworte mir die Frage, ob Du die Mainstreamer hier als spiritúell einordnest.
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » Mo 26. Dez 2011, 07:39

Philo,

Hat der Begriff Spiritualität denn für uns einen brauchbaren Sinn ?

Wiki sagt dazu:
Spiritualität (von lat. spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgr. ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen. Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht dann auch immer für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.


Wenn schon von einer geistigen Verbindung zum Transzendenten geredet wird, dann auch von einer Komunikation damit, einer Verbindung und einer Beziehung des Menschen mit Gott.

Merkmale gelebter Spiritualität:

1. Gebet, Gottvertrauen und Geborgenheit
2. Erkenntnis, Weisheit und Einsicht
3. Transzendenz-Überzeugung
4. Mitgefühl, Großzügigkeit und Toleranz
5. Bewusster Umgang mit anderen, sich selbst und der Umwelt (entspricht im weitesten Sinne einem achtsamen Umgang auf horizontaler Ebene)
6. Ehrfurcht und Dankbarkeit
7. Gleichmut und Meditation.


Es ist klar, dass es die verschiedenst geprägten Arten von Spiritualität gibt.

Z.B. von Kulturen mit Menschenopfern, bis hin zum Christentum, wo Gott sich selber opfert.

Vom In-Verbindung Treten mit Geistern wie Schamanen und Spiritisten bis hin zum sich Führen lassen durch den Heiligen Geist Gottes.

Der Glaube an einen Gott stellt bestimmte Anforderungen an den Gläubigen, die sich auf sein Alltagsleben auswirken.

Der Mensch kann Gott aber nicht völlig begreifen und tut sich deshalb schwer damit, eine Religion zu finden, die völlig der Wahrheit, völlig der jenseitigen Wirklichkeit entspricht.

Und hier beginnt auch die neue Spiritualität:
Andere Vorstellungen von Gott und wie man mit ihm in Verbindung treten könne. Einerseits durch angewachsenes neuzeitliches Wissen geprägt von Verstand und Vernunft, andererseits von der Suche nach neuen Wegen, mit dem Traszendenten, ihren unsichtbaren Wesen und Gott in Verbindung treten.

Dass dabei aber auch gar nichts neu ist, auch nicht die Konstruktionen eines Gottesbildes nach Verstand und Vernunft, kommt den meisten dabei anscheinend nicht zu Bewußtsein. Unser menschlicher Verstand kann nur bestimmte Szenarien konstruieren, wie Gott und die Zukunft des Menschen sein könnte. Und die menschliche Vernunft meint, sich über die Aussagen der Bibel erheben und hinweg setzen zu können.

Was Erfahrungssuche angeht, ist anscheinend jedes Mittel recht: Vom schamanischen Geisterkontakt über den Kontakt mit angeblichen Engeln bis hin zum angeblich völligen Durchblick und völlige Vereinigung durch mystische Erlebnisse.

Auch das gibt es seit tausenden von Jahren, da ist nichts neu dran.
Von den "Neuspirituellen" wird dabei jede Warnung in den Wind geschlagen, dass man sehr leicht in die Falle geht und mit den negativen, verführenden und verderbenden Geistern schnell in Kontakt kommt. Das vergisst man zu gerne, um des Kontaktes Willen zum Transzendenten. Die Bibel ist da die Illusions- und Spaß- Bremse, da sie diese verhängnisvollen Kontakte aufdeckt.

Die moderne Spirutualität wird einerseits gesteuert von der unzureichenden Vernunft, dem unzureichenden Durchblick des Menschen, indem er sich einen Gott schafft nach seinen Vorstellungen, andereseits von leichtfertigen Kontaktversuchen zum Jenseits wodurch er in Kontakt kommt zerstörerischen Geistern.

All das ist z.B. bei Sundar Singh nicht der Fall. Oder bei Ian McCormack.
Andere Erlebnisse mögen die Fantasie der modern-Spirituellen in ihren Ansichten "beflügeln". Denn der Mensch ist sehr anfällig gegenüber Täuschungen und Vorspiegelungen falscher Tatsachen. Kein Mensch ist fähig, die transzendenten Wahrheiten ausreichend zu erfassen und für Andere zu formulieren. Deshalb ist es die Sache von "Weisen" und Propheten und Offenbarern. In der Moderne haben wir neben der Offenbarung des Spiritismus (durch spiritistisch aktive Geister) ja Offenbariungen von der Gründerin der Theosophie, von Rudolf Steiner, Lorber und Dudde. Gesprächige Geister formulieren-diktieren geradezu- dabei zum Zeitgeist passende Vorstellungen vom Ganzen. Dass wir es hier mit der Schmuddelpresse des Jenseits zu tun haben, nämlich mit verführerischen Lügengeistern, wird vielen Menschen nicht bewußt: Haupsache sie finden etwas, was zu ihren eigenen Vorstellungen passt. So gibt es dann neuzeitliche esoterische Lehren. Kommen sehr spirituell und mächtig daher, versprechen den totalen Durchblick in Stufen durch Verwirklichung eines fiktiven Übermenschen. So meint jeder Mensch, sein eigener Prophet sein zu können und die volle Wirklichkeit Gottes und der jenseitigen Welt entdecken zu können. Gleichzeitig wird er geführt von Zeichen und Wundern, übernatürliche Fähigkeiten werden als Anzeichen einer vermeintlichen Höherentwicklung gedeutet. Was wiederum die "Ungeister" gerne bewirken, weil sie damit den Menschen irreführen können.

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Mo 26. Dez 2011, 08:36

otp, nun merke ich wieder, wie sich der Kreisschluss vollzieht. Immer wieder siehst Du nur den bösen Verstand, der sich ego-bezogen angeblich über "die Bibel" hinwegsetzt. Die größe Arroganz könnte aber darin bestehen, die eigene Deutung der Schrift für die einzig richtige zu halten. Und in diesem Punkt bist Du nun mal Forums-Mainstream, auch wenn weiterdenkende, studierte Pastoren wie Walter Nigg Dich an manchen weitere Dachluke zu Gott hin, in den freien Himmel hinein, zu führen scheinen/schienen. Ich kann aber verstehen, dass man sich im Haus der Denkkonventionen, der kirchlich-gesponsertenTraditionen auch ganz kuschelig-warm fühlt. Ich wünsche Dir ein gutes Jahr 2012!
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon Gnu » Mo 26. Dez 2011, 09:53

PhiloMuc hat geschrieben: Gnu: Deine Beiträge beantworte ich nicht, weil sie mir zu simplifizierend sind.

Ist schon gut, PhiloMuc. Ich kenne John Steinbeck nicht und Weihnachten ist für mich ein rotes Tuch. Deshalb kann ich jeweils nur auf Teilaspekte deiner Beiträge eingehen. Allversöhnung bzw. Allverbrüderung ist auch nicht mein Rechaud, weshalb ich eben den Beitrag gegen deinen falschen Begriff von Heiligkeit vom Stapel liess. Es gab in der Geschichte des Christentums ein einziges in der Bibel überliefertes Mal eine Zeit, in der alle Beteiligten ein Herz und eine Seele waren. Heute gibt es das eventuell sporadisch wieder, aber man hört in der Presse natürlich nichts davon. Und wenn ich davon lese, dass in irgendeinem Ashram irgendwo auf der Erde so etwas vorkommt, dann stelle ich mir das leicht anders vor, als es damals in Jerusalem war. (Nachzulesen in Apg 2.44 und 4.32)
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » Mo 26. Dez 2011, 23:33

PhiloMuc hat geschrieben:otp, nun merke ich wieder, wie sich der Kreisschluss vollzieht. Immer wieder siehst Du nur den bösen Verstand, der sich ego-bezogen angeblich über "die Bibel" hinwegsetzt. Die größe Arroganz könnte aber darin bestehen, die eigene Deutung der Schrift für die einzig richtige zu halten. Und in diesem Punkt bist Du nun mal Forums-Mainstream, auch wenn weiterdenkende, studierte Pastoren wie Walter Nigg Dich an manchen weitere Dachluke zu Gott hin, in den freien Himmel hinein, zu führen scheinen/schienen. Ich kann aber verstehen, dass man sich im Haus der Denkkonventionen, der kirchlich-gesponsertenTraditionen auch ganz kuschelig-warm fühlt. Ich wünsche Dir ein gutes Jahr 2012!


Tja, meine religiöse Welt ist nicht die "naive christliche" sondern mit Bergaussicht nach allen Richtungen.
In Einigen dürften wir sogar Gemeinsamkeiten haben, wie beim Wissen was so alles in der Esoterik abläuft.

Ich wünsche Dir trotz aller schier unüberbrückbaren geistlichen Gegensätze ein gutes Neues Jahr 2012 und spannende konstruktive Begegnungen mit Deiner Welt hier im Forum.

Und in diesem Punkt bist Du nun mal Forums-Mainstream, auch wenn weiterdenkende, studierte Pastoren wie Walter Nigg Dich an manchen weitere Dachluke zu Gott hin, in den freien Himmel hinein, zu führen scheinen/schienen.


Philo, ich kenne alle Dachluken, und Du auch, da muß man sich auch in Esoterik auskennen.

Nur: Ich mache aus all den Informationen die ich habe mir ein anderes Abbild von der Wirklichkeit als Du.

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Di 27. Dez 2011, 19:51

Danke -onthepath- für den versöhnlichen Ton. Auch bei der Walter Nigg-Reihe vor einigen Wochen war ja zu merken, dass wir auf ähnliche Denker stark reagieren, wobei die Unterschiede zwar geringer als die Gemeinsamkeiten waren, aber vl. doch nicht klein.
Eine Sache nur noch zum Schluss: Denke mal über diesen Aspekt nach, den Psychologen vielleicht "Fixierung auf das Negative" nennen würden. Es erinnert mich ein wenig an eine Beifahrerin im Auto, die alle drei Minuten ruft: "Siehst Du nicht die Gefahr davorne, die nahenden stark-roten Bremslichter?" Und wenn der Fahrer antwortet:" Ich sehe sie, aber es ist noch genug Platz und Zeit zum Bremsen! Außerdem fahre ich 300000 km ohne Unfall." Sie:"Nur, weil ich Dich so oft warne."
Das scheint mir die Struktur zu sein, die Du theologisch mit einem merkwürdigen Super-Eifer in Form der Warnungen vor dem Widersacher, etc. verdächtig oft vorbringst. Und natürlich ist dann für Dich der Sicherheitsgurt und die Scheibenbremse christlicher Art die einzig wirksame...Ein Automatismus im Denken, der mir dann merkwürdig erscheint, wenn Du Dich von den naiven Christen -sicherlich 60% des Forums- immerhin erfreulich und bewusst absetzt. Wieviel Schutz vor dem Teufel würdest Du diesem Mainstream attestieren?
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon onThePath » Di 27. Dez 2011, 20:15

Alles falsch:
Vergegenwärtige Dir nur, was im Justiz-Sektor abläuft. Tathergänge müssen aus deutlichen und undeutlichen Spuren rekonstruiert werden. Was man da alles falsch machen kann bezüglich Tathergang und Finden des wahren Schuldigen !

Denke an die "Verschwörungstheorien, etwa, dass die Mondladung nur vorgetäuscht war, dass die Word-Trade-Center kontrolliert gesprengt wurden. Alles Behauptungen, die Wahrheit für sich beanspruchen.

Noch abenteuerlicher geht es auf dem Glaubensgebiet zu.
Da wird so viel Schwachkram behauptet auf Grund mangelnen Durchblicks und mangelnder Bewisfähigkeit der echten Wahrheit, dass man unendlich viele Varianten und Verschiedenheiten zur völligen Wahrheit erklären kann.

Und ich berücksichtige nun mal eine unzählige Anzahl von Fakten und Wissen, das es zu bewerten gab um daraus die Wahrheit bestätigen zu können. Und ich für meinen Teil behaupte: Die Bibel hat recht. Und wenn sie recht hat kann jeder einfältige Gläubige sich darauf verlassen, dass die Bibel und Jesus ihn schon richtig leiten.

Wieviel Schutz vor dem Teufel würdest Du diesem Mainstream attestieren ?

Wenn der Christ die Bibel als Gebrauchsanweisung für sein Leben eifrig nutzt, hat er den Sieg gegen die eigene verdorbene Natur, gegen die verführende Welt und gegen die Einflüsterungen Satans.

Das scheint mir die Struktur zu sein, die Du theologisch mit einem merkwürdigen Super-Eifer in Form der Warnungen vor dem Widersacher, etc. verdächtig oft vorbringst. Und natürlich ist dann für Dich der Sicherheitsgurt und die Scheibenbremse christlicher Art die einzig wirksame.


Lächerlich :mrgreen:
" Und wenn das Volk den Teufel im Nacken hat, es würde das nicht merken"
Der menschliche Leichtsinn, und seine Irrtumsfähigkeit sind geradezu grenzenlos. Schon eigene Natur und Welt sind unglaubliche Verführer und Betrüger, und Satan ist der Koordinator in Sachen Einflüsterung um zu täuschen und irre zu führen.

Jeder Christ profitiert sehr vom Verinnerlichen der Bibel.
Es ist rettende Wahrheit, wenn man sie auf sich anwendet.

Satan versuchte Jesus mit aus dem Sinnzusammenhang gelösten und fehlinterpretierten Bibelstellen, um ihn zu verführen.
Und Jesus konterte mit der ganzen echten Wahrheit der Bibel. Eine Wahrheit die die Macht und Kraft hat, vor Welt, eigenem Wesen und Satan bestehen zu können. Das verschleiern und unverständlich machen der wirksamen Wahrheit der Bibel ist eine Tragödie. Unverständnis und Unwillen und Fehlinterpretation haben heutzutage ein großes Ausmaß erreicht und macht die Kraft der Bibelwahrheiten unwirksam.

Nochmal zu Deiner Frage: Die Wahrheiten der Bibel machen Satans Macht unwirksam, so wie er wütend sich von Jesus abwenden mußte. Es macht den Christ für ihn unüberwindbar. Und dazu muß der Christ nicht gelehrt und gebildet sein...

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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon PhiloMuc » Mi 28. Dez 2011, 05:39

otp, jezt fällst Du ja wieder mächtig in Dein "Alter Ego" zurück, schade.
Zum Tone Deiner Äußerungen habe ich diesen Text hinzuzufügen. Du merkst seiner Sprache sicher gleich an, dass er nicht "Dein Tonfall" ist. Der Autor am Schluss zeigt, dass der Unterschied auch kulturell begründet ist:

Wenn die Wahrheit so hart wie ein Hammer ist,
dann sage man lieber niemals die Wahrheit,
dann folge niemand in der Welt einer solchen Wahrheit!

Wo ist dann jene Wahrheit,
die Frieden zu geben vermag,
die heilt,
die Herz und Seele tröstet,
die die Seele erhebt und Harmonie und Schönheit erschafft,
welcher Quelle entspringt sie?

Jene Wahrheit entsteht aus der verständnisvollen Feinfühligkeit
in Gedanken, Worten und Handlungen,
die Freude, Schönheit, Harmonie und Frieden mit sich bringt.

Hazrat Inayat Khan (Sufi-Geistlicher, verst. um 1995) -Diesen Text widme ich auch bigbird, der da wohl auch seine Lernaufgaben hat.-

Und Deine -otp- höchst einseitig-verengten obigen Äußerungen stoßen nicht nur durch den Tonfall ab, sondern werden durch hunderte Beobachtungen und Fakten in Frage gestellt, die ich nur mit einem Beispiel entkräften möchte: Religionssoziologen haben die NSDAP-Aktiven untersucht und geprüft, welche Gruppen dem Satan Hitler besonders intensiv auf den Leim gingen und dies dann nicht nur als wohlwollende Mitläufer, sondern eben aktiv: Protestanten, Männer, mittelalte. Die beherrschten das Bild. ich denke, dass evtl. alle drei Kriterien auf Dich zutreffen.
Ich will Dich damit nicht in die nur-dunkle Ecke stellen, zugestehen, dass Deine religiöse Haltung kaum ausschließt, dass sie in einigen Bereichen zwar vor dem Dunklen effektiv warnt, aber dass eine Teilblindheit mir auch in den zahlreichen Besuchen bei mehreren Usern förmlich zum Greifen erschienen ist.
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Re: Gedanken zu Weihnachten- nach John Steinbeck

Beitragvon Robby » Mi 28. Dez 2011, 07:11

Ok, da sind wir weit weg von weihnachtlichen Gedanken und darum schliesse ich hier.


Lieber Gruss
Robby
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süss und Süsses bitter nennen!Jesaja 5,20
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