GvC Frau in Leitung

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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mi 28. Sep 2011, 18:41

jeig hat geschrieben:*Bemerkung*

In der GVC Winterthur predigt diese "Älteste" nicht.

Eine andere Frau hat ab und zu diese Verantwortung (predigen). Kommt aber sehr sehr sehr sehr selten vor.


Danke für das Update. Dann ist das noch immer so ;-)
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Do 29. Sep 2011, 08:43

Zorro hat geschrieben:Danke für das Update. Dann ist das noch immer so ;-)



Jepp, das ist so.

Als du damals von der GVC weggingst...hast du das Gespräch mit den Leitern gesucht? (Wie du ein paar Posts vorher schreibst..?)

Oder warst du noch nicht lange genug da?

Soweit ich weiss, haben die Leiter - weil dieses Thema eben Uneinigkeit verursacht - einen Abend einberufen, an dem sie die Sache aus ihrer Sicht, erklärt haben. Es gibt auch eine CD dazu. Ich habe diese aber nie gehört.

Ich werde mal versuchen die CD aufzutreiben. ;)
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Mo 3. Okt 2011, 19:35

CD ist da :ugeek:

Zorro, gib Antwort auf die Fragen :P
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon firebird » Di 4. Okt 2011, 18:39

Hallo zusammen,

Ja, Frauen in der Leitung von Gemeinden, ja sogar von Hauskreisen kann ein heikles Thema sein, je nach Verständnis und Anwendung des Bibelwortes. Zu dem Thema hätte ich verschiedene Aspekte vorzubringen. Spontan kommen mir zwei Frauen in den Sinn, von denen die Bibel berichtet, dass sie Herrschaft ausgeübt haben. Einmal ist es Debora in Richter 4 & 5, als gutes Beispiel und Isebel als schlechtes Beispiel.

In Richter 4, 8 & 9 lesen wir von der Ängstlichkeit Baraks, der Deboras Beistand benötigte.

In 1.Könige ist genug zu lesen von den Machenschaften Isebels, der Frau von Ahab der eine schwächliche Figur von einem König darstellte.

Wenn wir heute die Sache ansehen, komme ich immer mehr zum Schluss, dass das Problem nicht bei den Frauen liegt, welche leiten, sondern bei der weit verbreiteten geistlichen Inkompetenz von uns Männer. War zeitweise im alten Israel so und ist heute auch wieder so.

Wie leben heute viele Männer die sich im christlichen Lager tummeln?

Wir sind einmal vom Beruf, oftmals eben von einer beruflichen Karriere, derart eingespannt. Der Samstag und Sonntag gehört unseren Hobies oder der Familie und am Rand, wenn überhaupt noch, einen Gottesdienst. Unter der Woche gibt es am Abend oftmals Überstunden, sind dann nachher so müde, dass die Kräfte nicht mehr für eine aktive Teilnahme in einem Gebetskreis oder Hauskreis ausreichen. Sport & Fitness muss ja auch als Ausgleich zum Job da sein, vorallem wenn man an die Bewegungsarmut bei vielen Berufen denkt. Wenn so die Jahre eines "christlichen" Männerdaseins vorbeigehen, wen wunderts, dass dann ein Mangel an geeignten Gemeindeleitern entsteht und dass es dann so ist, dass Frauen in die Bresche springen müssen? Wie will ein Mann mit solch einer "christlichen" Laufbahn für andere Lehrer sein können und sich dem strengeren Urteil (gem. Jakobus 3.1) stellen können?

Schauen wir uns in Hauskreisen, Gebetskreisen, Hilfsaktionen ..... etc. einmal um. Da sind oftmals Frauen in der überwiegenden Mehrzahl. Durch jahrelanges Engagement reift frau dann heran um dann später Leitungsaufgaben zu übernehmen.

Nun nochmals zu Debora und Isebel zurück. Dann sind wir nämlich genau bei dem wovon Sugi geschrieben hat. Die Herzenshaltungen dieser beiden Frauen sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Natürlich gibt es auch Isebels die sich die Herrschaft unter den Nagel reissen und die eigentlichen Leiter nur noch Marionetten dieser Isebels sind. In Offenbarung 2, 20 werden solche Verantwortliche die Isebel gewähren lassen gerügt. In meinen Jahren des Christseins habe ich hin und wieder einmal beobachtet, dass es Frauen gibt die mit der Versuchung des Herrischseins zu kämpfen haben. Doch da sind kompetente Leiter gefragt, welche fähig sind solche Glaubensschwestern geschickt zu ermahnen.

So weit einmal.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Mi 5. Okt 2011, 19:35

Firebird, du klingst wie Eva: "Er ist schuld..."

:geek:
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon sugi » Mi 5. Okt 2011, 20:28

Ich empfand es anders als du jeig.. ;)

Denn die Schuld trägt schlussendlich jeder.. Aber wir können auch da stehen bleiben, und weiterhin den Finger auf den anderen zeigen.. :-P ob es was bringen wird? Das mag ich bezweifeln..!!!
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Do 6. Okt 2011, 10:44

sugi hat geschrieben:Ich empfand es anders als du jeig.. ;)


Was ganz neues :P


Ich will damit lediglich sagen, dass es an der Bibelstelle nichts ändert (egal, wie man sie auslegt!).

Wenn man jetzt sagt: "Wären die Männer nicht so, wären die Frauen nicht gezwungen ihren Platz einzunehmen und die Bibelstelle zu ignorieren...." - dann geht das nicht auf.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon firebird » Fr 7. Okt 2011, 12:48

jeig hat geschrieben:Firebird, du klingst wie Eva: "Er ist schuld..."

:geek:


Lieber Jeig,

Vorerst einmal am Rande bemerkt: Hinter Firebird steckt keine Eva, sondern ein Adam, der die Probleme in den Reihen des eigenen Geschlechts sucht.

Beim vorherigen Post ging es mir gar nicht darum, die Aussagen von 1.Timotheus 2,12 weg zu rationalisieren. Sicher, wir müssen einzelnen Versen der Bibel die gebührende Beachtung schenken. Doch wir dürfen das Gesamtzeugnis der Schrift dadurch nicht aus den Augen verlieren. Dies führt dazu, dass wir einander, das rein Äusserliche im Fokus, nach dem Buchstaben der Bibel richten. Die Pharisäer taten dies ja noch und nöcher. Hier ein Beispiel dazu, Johannesevangelium 8 Verse 1 bis 11

1 Jesus aber ging zum Ölberg. 2 Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. 3 Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte 4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. 5 Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? 6 Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. 8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand.10 Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?11 Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.

Was wir aus diesen Zeilen einmal sehen können ist, dass die Pharisäer den Buchstaben der Schrift auf ihrer Seite hatten. (Vers 5) Dieser Fact lieferte den Pharisäer den nötigen Rückhalt um Jesus versuchen und anklagen zu können. (Vers 6a) In Vers 7 dann die Gewissensfrage welche wie ein Pfeil mitten ins Herz trifft.
Dann interessant, Jesu Reaktion in Vers 11: Jesus hat die Frau nicht verdammt.

Ja, so etwas, dass Jesus selbst sich über die Schrift hinwegsetzt !!! ???

Da wir ja so leben und handeln sollen wie Jesus, die Frage nach den Herzensmotiven einer Person die in der Gemeinde in einer leitenden Funktion ist:

Bist Du ein/e Leiter/in nach dem Herzensgrund einer Deborah oder bist Du wie Isebel eingestellt, welche heimlich im Hintergrund die Macht an sich gerissen hat und dementsprechend die Macht auch missbraucht?

Es Grüessli von
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Fr 7. Okt 2011, 13:18

Hallo Adam :))

firebird hat geschrieben:Ja, so etwas, dass Jesus selbst sich über die Schrift hinwegsetzt !!! ???



Mit solchen Aussagen wäre ich eher zurückhaltend. Das könnte wie ein Freischein zum "tu-was-immer-du-willst". Schliesslich setzt sich Jesus nach deinen Angaben selber über die Schrift hinweg, warum sollte ich sie also beachten?

Jesus durchschaut die Typen und sagt der Frau am Schluss sie solle nicht mehr sündigen. Er hat ihr vergeben, nicht zum weiteren Ehebruch ermuntert.

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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon sugi » Fr 7. Okt 2011, 14:10

jeig, mit diesem....

jeig hat geschrieben:"tu-was-immer-du-willst"

.....wäre ich vorsichtug und zurückhaltend..

Denn wer so denkt, der handelt auch nicht nach Gottes Wort!

Ein Wiedergeborenenr hat doch nicht in seinem Hinterkopf, "ach, kommt ja eh nicht darauf an".. Das ist nicht ehrlich..und man belügt nicht nur Gott, wenn man das überhaupt kann, sondern man belügt sich selbst..und sich dann noch in den Spiegel anschauen können, dass sei dann ihm überlassen..aber ich weiss nicht, es werden so vielmehr Steine für sich in den Weg gestellt, dem Widersacher werden "Trümpfe" in die Hände gegeben, und man hindert sich schlussendlich nur selbst, soll das dass Ziel sein, ich denke nicht!!

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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon firebird » Fr 7. Okt 2011, 16:00

Hallo Jeig

jeig hat geschrieben:Hallo Adam :))

firebird hat geschrieben:Ja, so etwas, dass Jesus selbst sich über die Schrift hinwegsetzt !!! ???


Mit solchen Aussagen wäre ich eher zurückhaltend. Das könnte wie ein Freischein zum "tu-was-immer-du-willst". Schliesslich setzt sich Jesus nach deinen Angaben selber über die Schrift hinweg, warum sollte ich sie also beachten?


Insofern muss ich mich korrigieren:
Nämlich, dass sich Jesus über den Buchstaben der Schrift hinweggesetzt hat.

Noch eine andere Bibelstelle: Matthäus 5, 27 & 28
27 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen!«11
28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Wenn wir diesen Vers buchstabengetreu anwenden, oh wieviele Männer müssten gesteingt werden. Ich jedenfalls würde auch zu jenen Männer gehören.


Jesus durchschaut die Typen


Ja, richtig

... und sagt der Frau am Schluss sie solle nicht mehr sündigen. Er hat ihr vergeben, nicht zum weiteren Ehebruch ermuntert.


Und am Schluss habe ich jene Frauen die leiten oder eine Leiterfunktion anstreben, gesagt, dass sie ihre Motive überprüfen sollen.

Gesetzt der Fall, dass in einem Hauskreis oder in einer Gemeinde Männer da sind, die kompetent leiten (aufgepasst, heisst nicht fehlerfrei!!) und es kommt eine Frau, die es meint besser zu können und jene Männer wegdrängt, dann wäre ich derjenige der anhand von 1. Tim. 2, 12 an die Ordnungen Gottes appelliert. Da ist es ja dann auch offensichtlich, dass die Motive schräg sind.

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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Fr 7. Okt 2011, 16:21

jeig hat geschrieben: Als du damals von der GVC weggingst...hast du das Gespräch mit den Leitern gesucht? (Wie du ein paar Posts vorher schreibst..?)


Ich habe die GL kontaktiert ja. Und wurde auf diese CD verwiesen, die ich mir dann auch besorgt habe. Darin findet sich aber (leider) die bekannte These der kulturhistorischen Betrachtung, womit ich unabhängig vom Thema nichts anfangen kann.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Fr 7. Okt 2011, 16:29

firebird hat geschrieben: Insofern muss ich mich korrigieren:
Nämlich, dass sich Jesus über den Buchstaben der Schrift hinweggesetzt hat.


Da wollte ich jetzt auch einhaken. Denn Jesus hat nicht den Ehebruch gutgeheissen, im Gegenteil hat er in der Bergpredigt die "Bedingungen" verschörft gegenüber der Praxis der Rabbis, sondern er hat den Anwesenden das Recht abgesprochen, diese Ehebrecherin zu verurteilen. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Es steht mir also nicht zu, Strafen auszusprechen und auszuführen über Frauen, die trotz des Verbots, lehren. Aber das ändert nichts daran, dass das Verbot besteht.

Wenn wir diesen Vers buchstabengetreu anwenden, oh wieviele Männer müssten gesteingt werden. Ich jedenfalls würde auch zu jenen Männer gehören.


Na heute müssen wir nicht mehr steinigen, aber schuldig sind wir deswegen dennoch. Und wenn wir fallen, dann kann Vergebung uns geschenkt werden in Gnade. Das soll uns aber nicht davon abhalten, unsere Augen zu disziplinieren und damit Gottes Geboten zu gehorchen. Das darf nicht vermischt werden.


Und am Schluss habe ich jene Frauen die leiten oder eine Leiterfunktion anstreben, gesagt, dass sie ihre Motive überprüfen sollen.


Das ist eine Hinzufügung, die aber so nicht in der Bibel steht. Es steht nicht, die innere Einstellung einer Frau muss stimmen, dann darf sie lehren. Sondern "Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten."

Gesetzt der Fall, dass in einem Hauskreis oder in einer Gemeinde Männer da sind, die kompetent leiten (aufgepasst, heisst nicht fehlerfrei!!) und es kommt eine Frau, die es meint besser zu können und jene Männer wegdrängt, dann wäre ich derjenige der anhand von 1. Tim. 2, 12 an die Ordnungen Gottes appelliert. Da ist es ja dann auch offensichtlich, dass die Motive schräg sind.


In allen mir bekannten Gemeinden, und das sind doch einige, gibt es diesen Vorbehalt nicht. Dort ist Frauenlehre erlaubt, uneingeschränkt. Wäre es eine Bedingung, dass wirklich kein berufener Mann vorhanden wäre, dann könnte man so argumentieren. Das geschieht aber nicht. Denn gerade Deborah wäre ein Beispiel dafür, dass eine Frau nur dann die Leitung übernimmt, wenn der Mann (Barak) versagt und seinen Auftrag nicht wahrnimmt. Aber solche Restriktionen, auch dass verheiratete Frauen nicht lehren sollen, gibt es meines Wissens nirgendwo.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Fr 7. Okt 2011, 16:57

sugi hat geschrieben:jeig, mit diesem....

jeig hat geschrieben:"tu-was-immer-du-willst"

.....wäre ich vorsichtug und zurückhaltend..

Denn wer so denkt, der handelt auch nicht nach Gottes Wort!

Ein Wiedergeborenenr hat doch nicht in seinem Hinterkopf, "ach, kommt ja eh nicht darauf an".. Das ist nicht ehrlich..und man belügt nicht nur Gott, wenn man das überhaupt kann, sondern man belügt sich selbst..und sich dann noch in den Spiegel anschauen können, dass sei dann ihm überlassen..aber ich weiss nicht, es werden so vielmehr Steine für sich in den Weg gestellt, dem Widersacher werden "Trümpfe" in die Hände gegeben, und man hindert sich schlussendlich nur selbst, soll das dass Ziel sein, ich denke nicht!!

Weisst du worauf ich hinaus will? :)



Ehm Sugi...hast du gelesen was ich geschrieben habe? Ich meine, alles??
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon firebird » Fr 7. Okt 2011, 17:46

Zorro hat geschrieben:
jeig hat geschrieben: Als du damals von der GVC weggingst...hast du das Gespräch mit den Leitern gesucht? (Wie du ein paar Posts vorher schreibst..?)


Ich habe die GL kontaktiert ja. Und wurde auf diese CD verwiesen, die ich mir dann auch besorgt habe. Darin findet sich aber (leider) die bekannte These der kulturhistorischen Betrachtung, womit ich unabhängig vom Thema nichts anfangen kann.
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Wenn Du die kulturhistorische Betrachtung ablehnst, kann ich das so stehen lassen. Die Lehre der Gemeinde zu der ich etliche Jahre angehöre, unterstützt die kuluturhistorische Betrachtungsweise auch. Vor ein paar Jahren war ich in einer Hauszellgruppe die von einem Ehepaaar geleitet wurde. Vorallem jene Glaubensschwester hat dort Vieles eingebracht. In jener Zeit ging ich auch zu jener Frau in die Seelsorge. An jene gesegnete Zeit in jener Hausgruppe denke ich sehr gerne noch zurück. Vorallem bin ich Gott dankbar für das Beispiel einer Glaubensschwester die einen gesegneten Dienst tat, indem sie eine Hausgruppe mitleitete. In jener Zeit leitete sie auch einmal im Monat ein Frauenfrühstück, meine Frau ging immer sehr gerne dorthin. Manchen Frauen unseres Wohnortes wurde das Evangelium näher gebracht. Ich glaube kaum, dass Gott etwas segnet, das nicht seinem Willen entspricht.

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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon sugi » Fr 7. Okt 2011, 22:09

jeig hat geschrieben:Ich meine, alles??

Ja klar..ich lese nicht nur einen Teil.. :mrgreen:

Sieh es mehr als Ergänzung meinerseits an..also, mein weiteres denken..!
Es soll keinen Einspruch an dich sein 8-)
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Fr 7. Okt 2011, 23:18

sugi hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:Ich meine, alles??

Ja klar..ich lese nicht nur einen Teil.. :mrgreen:


Ah o.k. Meine nächste Frage wäre: Hast du es auch verstanden? :tongue:
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon sugi » Sa 8. Okt 2011, 12:58

Ja, eigentlich schon, aber wir können jetzt auch hin und her schrieben.. 8-) :D

Schriftgelerhte und Pharisäergetue sind echte wahre Besispiele die in der Bibel vorkommen und davon gibt es noch zu genüge................und wird es immer geben!!
Von aussen alles i.O., aber wie sieht es im innern aus?? Der Schein trügt..wo wir wieder bei der Herzenseinstellung wären!


Und nochmals: Sieh mein posting mehr als Ergänzung von mir her an. Mehr nicht :)
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Sa 8. Okt 2011, 15:35

firebird hat geschrieben: Wenn Du die kulturhistorische Betrachtung ablehnst, kann ich das so stehen lassen.


Ich lehne sie nicht generell ab, erst dann, wenn man mit diesem Argument versucht Bibelstellen für die Gemeinde als ungültig oder nur damals gülig zu erklären. Dass diese Betrachtungsweise auch helfen kann zu verstehen, ist definitiv so. Aber es setzt Gottes Ordnung nicht ausser Kraft.

Ich glaube kaum, dass Gott etwas segnet, das nicht seinem Willen entspricht.


Dann könnte Gott niemand von uns gebrauchen, da wir alle fehlerhaft sind. Aber das bedeutet doch nicht, dass wir an der erkannten Fehlerhaftigkeit festhalten sollen, weil Gott sogar daraus Segen und Früchte wachsen lassen kann! Wenn der "offensichtliche Segen" der Massstab ist, dann muss ich mich ganz anderen Gemeindebewegungen anschliessen, die anscheinend Bekehrungen im Minutentakt verzeichnen können. Da müssen wir wahnsinnig aufpassen.
Aber selbst ein Ungläubiger kann mir zum Segen werden. Wenn Gott ihn gebraucht. Das heisst aber auch nicht, dass Unglaube etwas Gutes wäre...
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon firebird » Sa 8. Okt 2011, 21:39

Zorro hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:
Ich glaube kaum, dass Gott etwas segnet, das nicht seinem Willen entspricht.


Dann könnte Gott niemand von uns gebrauchen, da wir alle fehlerhaft sind. Aber das bedeutet doch nicht, dass wir an der erkannten Fehlerhaftigkeit festhalten sollen, weil Gott sogar daraus Segen und Früchte wachsen lassen kann! Wenn der "offensichtliche Segen" der Massstab ist, dann muss ich mich ganz anderen Gemeindebewegungen anschliessen, die anscheinend Bekehrungen im Minutentakt verzeichnen können. Da müssen wir wahnsinnig aufpassen.
Aber selbst ein Ungläubiger kann mir zum Segen werden. Wenn Gott ihn gebraucht. Das heisst aber auch nicht, dass Unglaube etwas Gutes wäre...
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Lieber Zorro,

Klar, Sünden sind Sünden, ganz egal ob ich lüge oder gar jemanden umbringe. Die Konsequenzen dieser genannten Beispiele sind allerdings unterschiedlich. Jede Sünde ist auch ein Verstoss gegen die Ordnungen Gottes. Doch eines möchte ich festhalten, Gott segnet nichts, das seinen Ordnungen widerspricht. Wenn das anders wäre, würde eine wilde Ehe den gleichen Segen geniessen wie ein Ehebund der vor Gott geschlossen wurde. Den gleichen Segen würden dann auch gleichgeschlechtliche Ehen geniessen. Ganz bestimmt würde Gott auch bei einer Abtreibung die schützende Hand über der Frau halten.

Nein-nein-nein!!! Riesiger Unsinn !!!

Wenn wiedergeborene Christen Solches tun, übertreten sie ganz klar wider besseres Wissen Gottes Ordnung. Wenn ich Deine Zeilen richtig interpretiere, stufst Du eine Frau die in der Leitung ist, als Übertretung der Ordnungen Gottes ein, ebenfalls nach dem Prinzip wider besseres Wissen. Dieser Sichtweise kann ich nicht folgen.

Wenn Übertretungen der Ordnungen Gottes gelaufen sind, gilt es, Busse zu tun, was auch miteinschliesst, dass die begangene Übertretung so weit als möglich wieder rückgängig gemacht wird. Wenn das geschehen ist, ist der Weg zu Gottes Segen wieder frei.

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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Sa 8. Okt 2011, 21:58

firebird hat geschrieben: Ganz bestimmt würde Gott auch bei einer Abtreibung die schützende Hand über der Frau halten.


Auch wenn eine Abtreibung Sünde ist, so kann Gott dennoch Erbarmen mit dieser Frau haben und daraus Frucht und Zeugnis entstehen lassen. Dies kann sogar geschehen, wenn die Frau das Unrecht nicht einmal einsieht. Würde Gott nicht so gnädig verfahren, so hätten wir alle das sofortige Todesurteil verdient, auch wir Christen.



Wenn wiedergeborene Christen Solches tun, übertreten sie ganz klar wider besseres Wissen Gottes Ordnung. Wenn ich Deine Zeilen richtig interpretiere, stufst Du eine Frau die in der Leitung ist, als Übertretung der Ordnungen Gottes ein, ebenfalls nach dem Prinzip wider besseres Wissen. Dieser Sichtweise kann ich nicht folgen.


Selbsteverständlich! Es steht genug klar und deutlich, welche Stellung Mann und Frau haben soll. Gerade die Ordnung der Gemeinde, der Gemeinde Gottes, ist zentral. Denn die Gemeinde ist Zeugnis Gottes in die Welt hinaus und wird entsprechend auch wahrgenommen. Wenn nicht mal mehr die Gemeinde nach den Ordnungen ihres Gottes lebt, wie fällt dann dieses Zeugnis aus?
Und nocheinmal: Segen kann selbst aus Sünde entstehen. Die Grösse Gottes ermöglicht das. Eine Frau, die in der Gemeinde lehrt und damit die Ordnungen Gottes missachtet, kann Gott dennoch benutzen, damit Menschen das Wort hören. Nicht alles was diese Frau sagt ist Fluch, sondern kann auch Segen sein. Hingegen wird es gerade im Punkt der Ordnung der Gemeinde und zwischen den Geschlechtern kein Zeugnis sein können, da diese Ordnung auf den Kopf gestellt wird. Aber das Evangelium kann dennoch verkündet werden. Auch in einer Gemeinde, in der Frauen lehren. Aber das Übertreten der Ordnungen Gottes, also Sünde, hat immer auch Folgen. Darum ist es kein Detail des christlichen Lebens, ob eine Frau sich in der Gemeinde über den Mann erhebt (Gemeindeleitung) oder das Wort lehrt (Lehrerin/Predigerin). Es ist eine Grundsatzordnung, dessen Übertretung bis in die Ehen der Gemeinde Konsequenzen haben wird. Ansonsten müsste man ja sagen, dass Gottes Ordnung keinen Sinn machen würde. Denn die Ordnungen sollen uns nicht drangsalieren, sondern auf dem richtigen Weg leiten und uns vor Fehltritten beschützen.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon sugi » So 9. Okt 2011, 13:26

firebird hat geschrieben:Ich glaube kaum, dass Gott etwas segnet, das nicht seinem Willen entspricht.

..da kommt mir spontan David in den Sinn....

Wir Menschen können nie so ein wie Jesus, in dem Moment wo wir denken, dass wir es "gut" machen, indem Moment sind wir schon wieder gefallen..............................
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » So 9. Okt 2011, 17:58

firebird hat geschrieben:Doch eines möchte ich festhalten, Gott segnet nichts, das seinen Ordnungen widerspricht.


Hier möchte ich festhalten, dass Gott Ausnahmen machen kann :lesen:
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Metropolis79 » Mo 10. Okt 2011, 01:44

sugi hat geschrieben:Wir Menschen können nie so ein wie Jesus,...

in dem Moment wo wir denken, dass wir es "gut" machen, indem Moment sind wir schon wieder gefallen..............................

So ist es-aber auch genau umgekehrt
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Metropolis79 » Mo 10. Okt 2011, 01:57

firebird hat geschrieben:Lieber Jeig,........
....die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte 4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.....
5 Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen
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Und als ich dies in der Bibel las, kam mir die Frage in den Sinn, warum führte man nicht auch den vor, der mit ihr den Ehebruch vollzog?
War Eva allein schuld oder war denn nicht auch Adam beteiligt?
Dann dachte ich, wo sind die Zeugen? Oder gingen die einfach so ins Haus und ertappten die beiden Täter?

Bist Du ein/e Leiter/in nach dem Herzensgrund einer Deborah oder bist Du wie Isebel eingestellt, welche heimlich im Hintergrund die Macht an sich gerissen hat und dementsprechend die Macht auch missbraucht?

Firebird-du siehst hier leider nur die beiden weiblichen Symbolbilder
Aber du siehst scheinbar nicht die männlichen, auch hier war Machtmissbrauch in der Geschichte dieser Religion...(und nicht nur in Religionen)
Bitte schon genau hinsehn.
Adam und Eva(Symbolbild) waren beide beteiligt.
Isebel ist lediglich ein Bild für einen "Geist"(Macht)
Zuletzt geändert von Metropolis79 am Mo 10. Okt 2011, 02:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Metropolis79 » Mo 10. Okt 2011, 02:22

Zorro hat geschrieben: "Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten."

Wer ist "ich"?
Paulus...oder Gott?
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 10. Okt 2011, 06:29

Metropolis79 hat geschrieben:Wer ist "ich"?
Paulus...oder Gott?


Da wäre dann wieder die Frage nach den Vorussetzungen gegeben:
1. Sehe ich Gottes Wort als Autorität für mein Leben? Wenn nein, dann hat sich diese Diskussion erledigt.
2. Wie ist Gottes Wort gemeint und welche Bedeutung hat es in meinem Leben?


Aus meinem Beitrag von Zorro » Mi 14. Sep 2011, 18:35.

Wo die Heilige Schrift nicht Gottes Wort ist, da müssen wir auch nicht über Bibelstellen diskutieren. Denn dann hat es keine Autorität.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon sugi » Mo 10. Okt 2011, 14:25

Metropolis79 hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Wir Menschen können nie so ein wie Jesus,...

in dem Moment wo wir denken, dass wir es "gut" machen, indem Moment sind wir schon wieder gefallen..............................

So ist es-aber auch genau umgekehrt
Dieses- in gut und böse (be)urteilen steht niemanden zu.
Dafür ist die Obrigkeit da :)

..jedoch wie schnell kommt der Hochmut und Stolz, eben das Ego/Fleisch?!

Daher: Demütig bleiben, denn.....
Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden. Mt 23,12
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » So 27. Mai 2012, 22:01

firebird hat geschrieben:
Wenn Übertretungen der Ordnungen Gottes gelaufen sind, gilt es, Busse zu tun, was auch miteinschliesst, dass die begangene Übertretung so weit als möglich wieder rückgängig gemacht wird. Wenn das geschehen ist, ist der Weg zu Gottes Segen wieder frei.

Firebird


Das ist klar. Wie siehst du das aber im Zusammenhang dieses Themas?
Es scheinen sich immer mehr Gemeinden dazu zu entscheiden, Frauen predigen oder leiten zu lassen.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » So 27. Mai 2012, 22:38

Hui, da gräbt einer Themen aus... ;)
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 28. Mai 2012, 09:14

jeig hat geschrieben:Hui, da gräbt einer Themen aus... ;)


Dieses Thema ist nicht begraben, es ist aktuell. Auch in der eher konservativen ETG hat der theologische Kopf, Bernhard Ott, ein Schreiben verfasst, warum Frauen lehren sollen. Man kann also die Gemeinden, die noch auf die Ordnung Gottes in 1. Tim. 2,12 bauen bald an einer Hand abzählen.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Columba » Mo 28. Mai 2012, 10:04

Sicher Zorro! - Aber bald brauchst Du gar keine Finger mehr, um diese Gemeinden zu zählen. Die Frage aber muss gestellt werden: Warum sollen es gerade diese Gemeinden sein, die sich auf Gottes Wort stützen? Vielleicht wurden die anderen, die heutige Mehrheit der Gemeinden vom Heiligen Geist gelehrt, dass sie Paulus missverstanden haben?

So darfst auch Du Dich fragen lassen, ob Du oder die anderen sich in dieser Frage vom Heiligen Geist leiten liessen? ...oder möchtgest Du mit Bestimmtheit behaupten, dass Deine Sicht die ganz absolut richtige ist im Sinne des Heiligen Geistes?


Grüsse Columba
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Mo 28. Mai 2012, 12:27

Dann sollte man aber den Titel hier ändern. Dass in der GVC eine Frau in der Leitung ist, bedeutet nicht, dass eine Frau dort lehrt.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 28. Mai 2012, 15:56

Columba hat geschrieben: Warum sollen es gerade diese Gemeinden sein, die sich auf Gottes Wort stützen?


Weil diese sich an die Ordnung in diesem Punkt halten?

Vielleicht wurden die anderen, die heutige Mehrheit der Gemeinden vom Heiligen Geist gelehrt, dass sie Paulus missverstanden haben?


2000 Jahre lang konnte das der Heilige Geist nicht? Auch nicht in offenen Kulturen wie der Griechischen, die bereits Frauen als Hohepriesterinnen kannten? Und trotzdem die junge christliche Gemeinde sich an 1. Tim. 2,12 hielten?

oder möchtgest Du mit Bestimmtheit behaupten, dass Deine Sicht die ganz absolut richtige ist im Sinne des Heiligen Geistes?


Es gibt eine Wahrheit. Und nicht zwei. Das bedeutet aber nicht, dass ich alle Wahrheit gepachtet habe, aber die Heilige Schrift hat sie!
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 28. Mai 2012, 15:58

jeig hat geschrieben:Dann sollte man aber den Titel hier ändern. Dass in der GVC eine Frau in der Leitung ist, bedeutet nicht, dass eine Frau dort lehrt.


Die GvC hat auch die Türen zur Frauenordination geöffnet. Das bestätigt ihre CD, die man mit dem Argumentarium im Sekretariat beziehen kann. Es haben auch bereits Frauen gepredigt (von einer weiss ich persönlich), auch wenn das schon einige Jahre zurück liegt. Dazu kommt, dass 1.Tim. 2,12 das Lehren und das <sich über den Mann erheben> verbietet. Es gehört inhaltlich also zusammen.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Columba » Mo 28. Mai 2012, 16:51

Zorro hat geschrieben:Es gibt eine Wahrheit. Und nicht zwei. Das bedeutet aber nicht, dass ich alle Wahrheit gepachtet habe, aber die Heilige Schrift hat sie!
ZORRO


Aber dann könnte ja Deine Auslegung der Heiligen Schrift falsch sein? ...oder bist Du dabei sicher, dass Deine Auslegung absolut richtig ist?


Grüße Columba
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Mo 28. Mai 2012, 17:26

Zorro hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:Dann sollte man aber den Titel hier ändern. Dass in der GVC eine Frau in der Leitung ist, bedeutet nicht, dass eine Frau dort lehrt.


Die GvC hat auch die Türen zur Frauenordination geöffnet.



Wäre das so..wäre die GVC die einzige Gemeinde in diesem Punkt? Nein, sagst du ja selber.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 28. Mai 2012, 18:21

Columba hat geschrieben: Aber dann könnte ja Deine Auslegung der Heiligen Schrift falsch sein? ...oder bist Du dabei sicher, dass Deine Auslegung absolut richtig ist?


Grüße Columba


Dann meinst du, dass der Heilige Geist es in den letzten knapp 2000 Jahren nicht geschafft hatte, die Menschen zu überzeugen?
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon Zorro » Mo 28. Mai 2012, 18:25

jeig hat geschrieben:Wäre das so..wäre die GVC die einzige Gemeinde in diesem Punkt? Nein, sagst du ja selber.


Ach dir geht es um die GvC im Titel? Das habe ich damals aus aktuellem Anlass genommen. Heute spielt die Gemeinde nicht so eine Rolle, mich interessiert bloss, welche Gemeinde in diesem Punkt noch standfest ist. (Um Columba nicht zu verärgern: Nach der mir klaren Auslegung der Heiligen Schrift, dass Frauen aufgrund der Schöpfungsordnung nicht lehren und Männer geistlich nicht leiten sollen). Von mir aus kann der Titel angepasst werden, mir geht es nicht mehr bloss um die GvC. Da bekomme ich nur noch indirekt mit, was vor sich geht und das stimmt mich nachdenklich.
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Re: GvC Frau in Leitung

Beitragvon jeig » Mo 28. Mai 2012, 18:27

Zorro hat geschrieben:Dann meinst du, dass der Heilige Geist es in den letzten knapp 2000 Jahren nicht geschafft hatte, die Menschen zu überzeugen?


Gegenfrage: Wenn sich nun eine Gemeinde nach intensivem Gebet dazu entschliesst eine Frau predigen zu lassen..müsstest du dann nicht Gott anklagen, da du meinst diese Gemeinde liegt falsch?
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