War Ellen White Rassistin?

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon yotham » Mo 5. Sep 2011, 14:35

Nem, ich bewundere dich, ich habe es schon lange sein lassen...... Bringt nichts, ich habe eine Mac mit einer Magic Mouse, da geht das Scrollrad nicht kaputt :-)
:respekt:
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon NEM » Mo 5. Sep 2011, 15:30

yotham hat geschrieben:Nem, ich bewundere dich, ich habe es schon lange sein lassen...... Bringt nichts, ich habe eine Mac mit einer Magic Mouse, da geht das Scrollrad nicht kaputt :-)
:respekt:


Danke yotam :umarm:

auch mir macht es keines Spass, glaub mir! :roll:

Aber wenn diese Arbeit auch nur einer einzigen Seele hilft, die Wahrheit zu finden war es das schon hundert mal wert. :praise: :jump: :party:

Es hilft mir auch meine Liebe zu schulen und täglich die Schriften zu erforschen. :)) :lesen: :]

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » Mo 5. Sep 2011, 16:01

NEM hat geschrieben:Tatsache ist, dass viel von der Adventistischen Bibel Auslegungen sich soweit biegt, dass es mit den Schriften EGW's zusammen passt. "Die söhne Seths" als Beispiel in diesem Thread.


Hier nun das Beispiel:

NEM hat geschrieben:2.) Da aber die Söhne Sets nicht direkt von Gott erschaffen wurden sondern in der Linie über Adam entstanden sind können sie NICHT als „Söhne Gottes“ bezeichnet werden.


Können nicht? ;)

Römer 9,24-26: "Als solche hat er auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden; wie er auch durch Hosea (Hosea 2,1) spricht: »Ich will das ›mein Volk‹ nennen, was nicht mein Volk war, und die ›Geliebte‹, die nicht Geliebte war. Und es soll geschehen, an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk!, da sollen sie ›Söhne des lebendigen Gottes‹ genannt werden.«"

Und nun lieber NEM?

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon manfred » Mo 5. Sep 2011, 16:14

Damit aber auch kein falscher Eindruch entsteht, was waren die Beweggrpnde für diesen Thread?
Nun ich habe mich in eine Frau aus einem anderen Kontinent verliebt.
Und ich war wirklich glücklich.
Und ich hätte mir erwartet, daß sich alle mit mir freuen.
Doch dann kam dieser Hammer mit den Aussagen von EGW die mich trafen wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht.
Ich sollte keine Frau aus einem anderen Kulturkreis heiraten.
Es gab einige die mir gratuliert haben.
Aber andere waren hoch entsetzt und riefen aus: Paß ja auf. Die könnte dich reinlegen.
Ich war verwirrt von diesen Warnungen und enttäuscht.
Die Verletzung ging soweit, daß ich mir sogar den Austritt aus meiner Kirche überlegt habe.
Doch meine Freundin, vor der mich manche so gewarnt haben, flehte mich an, die Kirche nicht zu verlassen.
So sagte ich ihr ich werde es mir noch einmal überlegen.
Ich weiß natürlich, daß es mein Bruder nicht schlecht gemeint hatte.
Er wollte mich einfach vor einer Enttäuschung bewahren.
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon manfred » Mo 5. Sep 2011, 16:20

Und dann kommt der 2.Aspekt der hier in diesem Forum dann auch sichtbar wurde.
Selbtverständlich wird Kirche und die Mitglieder immer versuchen die Organisation im guten Licht da stehen zu lassen,
So hat es ein Täter auch immer leicht.
Denn es wird die Kirche immer auf biegen und brechen verteidigt werden-
Und letztendlich das Opfer noch einmal vergewaltigt bis es endlich Ruhe gibt.
Das sehe ich auch ein.
So werden die Argumente immer so hingedreht, daß letztendlich die Verletzung immer wieder aufbricht.
Denn letztendlich geht es auch um den Schaden der angerichtet wird.
Und hier steht der Einzelne hinter der Organisation.
Und es besser einer stirbt als das ganze Werk.
So wird die Vergewaltigte nochmal vergewaltigt um den Täter zu schützen.
Anderseits wäre es auch dann vielleicht einmal an der Zeit für Reform und nachzudenken, was wir Christen falsch machen.
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Gnu » Mo 5. Sep 2011, 16:29

Ach, lieber manfred

lass dir doch von den Büchern einer Frau nicht deine Ehe vermiesen. Prüfe besser die Argumente, die für und gegen eine rassenübergreifende Ehe sprechen, mit deiner Freundin während der Verlobungszeit unter gemeinsamem Gebet und Bibelstudium, dann kann der Geist Jahwehs mehr Klarheit und Segen bringen, als es alle gutgemeinten Ratschläge der Brüder deiner Denomination zusammen vermögen.

Jahweh segne dich und deine Braut. :umarm:
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » Mo 5. Sep 2011, 17:06

manfred hat geschrieben:Doch dann kam dieser Hammer mit den Aussagen von EGW die mich trafen wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht.

Ich sollte keine Frau aus einem anderen Kulturkreis heiraten.


Hallo lieber Manfred, wenn man in eine andere Kultur hinein heiratet, dann kann dieses immer Probleme geben, aber es muß nicht zwangsläufig so sein!

Wer hat dir denn diesen Verweis uaf E.G.W. gegeben?

manfred hat geschrieben:Es gab einige die mir gratuliert haben.


Ich hätte dir auch alles Gute gewünscht! :umarm:

manfred hat geschrieben:Aber andere waren hoch entsetzt und riefen aus: Paß ja auf. Die könnte dich reinlegen.


Merkst du was? Man witterte Verrat, du könntest von dieser Frau reingelegt werden!

Hier ist nicht mehr E.G.W. das Argument, sondern man sieht Gefahr in Verzug für dich!

Ist diese Gefahr begründet?

manfred hat geschrieben:Doch meine Freundin, vor der mich manche so gewarnt haben, flehte mich an, die Kirche nicht zu verlassen.


Diese Reaktion deiner Freundin sollte eigentlich alle deine Bedenken über den Haufen werfen! Sie stellt sich schützend vor die, die dich vor ihr gewarnt haben! Sie gibt dir die Stärke im Glauben an unseren HERRN, sagt aber praktisch über die Verwarner: "Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht wozu sie raten!" - Das nenne ich Nächstenliebe in die Tat umgesetzt!

Matthäus 5,43-45: "Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne (und natürlich auch Töchter) eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte."

Ich wünsche dir und deiner Freundin auf jeden Fall alles Gute für die gemeinsame Zukunft, bleibt im HERRN alle Zeit, denn der HERR kennt die Seinen! :praisegod:

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » Mo 5. Sep 2011, 17:13

yotham hat geschrieben:und
SunFox hat geschrieben:Willst du nun alle, die einen Obelisken auf ihrem Grab stehen haben, als Freimaurer hinstellen?

Israelitischer Friedhof Im Breitenloch


und wieder werden die Juden geprügelt.....


Nein lieber yotham, hier werden keine Juden geprügelt, sondern ich habe NEM lediglich aufzeigen wollen, wohin seine obskuren Gedankengänge hinführen, wenn man andere immer gleich für alles Mögliche verdächtigt!

Ich tue das nicht und ich erhebe auch keine Vorwürfe dieser Art, in dem ich solche "Beweisführung" anwende!

Also im Klartext: "Die erhobenen Vorwürfe die NEM gegen E.G.W. erhebt, wende ich nicht in gleicher Art und Weise gegen Juden oder sonst wen an!"

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon NEM » Mo 5. Sep 2011, 18:41

Lieber Manfred

ich kann Deine Beweggründe sehr gut verstehen und versichere Dir, dass mir genau das gleiche wiederfahren ist.
manfred hat geschrieben:Nun ich habe mich in eine Frau aus einem anderen Kontinent verliebt.
Und ich war wirklich glücklich.
Und ich hätte mir erwartet, daß sich alle mit mir freuen.

Da habe ich damals auch erwartet, aber auch bei mir gab es die unterschiedlichsten Reaktionen. Es scheint uns Europären nicht angeboren, sich mit und für jemanden zu freuen.
manfred hat geschrieben:Doch dann kam dieser Hammer mit den Aussagen von EGW die mich trafen wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht.
Ich sollte keine Frau aus einem anderen Kulturkreis heiraten.

Eine Haltung, die ich aufs schärfste zurückweise, speziell wegen des "religiösen" Hintergrunds!
manfred hat geschrieben:Aber andere waren hoch entsetzt und riefen aus: Paß ja auf. Die könnte dich reinlegen.

Hier muss ich ehrlich mit Dir sein. Ja solche situationen gibt es.
In meiner jahrelangen internationalen Erfahrung habe ich einige solcher Fälle erlebt. Diese Reaktion der Personen kann auch fürsorglich und wohlwollend (obwohl sehr schmerzhaft) gemeint gewesen sein, was Du ja auch bestätigt hast.

manfred hat geschrieben:Die Verletzung ging soweit, daß ich mir sogar den Austritt aus meiner Kirche überlegt habe.
Doch meine Freundin, vor der mich manche so gewarnt haben, flehte mich an, die Kirche nicht zu verlassen.
So sagte ich ihr ich werde es mir noch einmal überlegen.

Ja, überlege es Dir gut. Ein Austritt ist ein grosser Schritt! Die Frage die ich da als sehr wichtig betrachte ist , wohin dann?
Das schlechteste was Du in diesem Zusammenhang tun kannst ist Dich von Jesus abzuwenden. Wäge gut ab, geh ins Gebet und höre auf das Sprechen des Herrn.
manfred hat geschrieben:Ich weiß natürlich, daß es mein Bruder nicht schlecht gemeint hatte.
Er wollte mich einfach vor einer Enttäuschung bewahren.


Ich war in dieser Situation auch hin und her gerissen. Einerseits liebt man die Frau ja, andererseits will sich da Misstrauen einschleichen. Eine Katastrophe!

Schlussendiech habe ich mir ein Herz gefasst und die Situation mit meiner "Damals noch-Freundin" offen und ehrlich durchgesprochen. Wir haben bekannte "Missbrauchsfälle" offen besprochen. Da nun unsere gegenseitige Liebe stark war hatte Sie auch ein offenes Gehör für meine Ängste. Später haben wir uns, noch vor der Ehe gegen Eventualitäten abgesichert und einen Ehevertrag gemacht.

Als die Zeit dann zeigte, dass alles nur unbegründete Ängste waren haben wir alles normalisiert. Heute sind wir 14 Jahre verheiratet und verliebt wie am ersten Tag. 1. Kor 13, 7 (Liebe) sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.

Ich gratuliere Dir zu Deiner Freundin und Deiner Liebe! Vertraue Gott und der Liebe und folge Deinem Herzen! :umarm:

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon NEM » Mo 5. Sep 2011, 19:53

SunFox hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:2.) Da aber die Söhne Sets nicht direkt von Gott erschaffen wurden sondern in der Linie über Adam entstanden sind können sie NICHT als „Söhne Gottes“ bezeichnet werden.


Können nicht? ;)

Römer 9,24-26: "Als solche hat er auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden; wie er auch durch Hosea (Hosea 2,1) spricht: »Ich will das ›mein Volk‹ nennen, was nicht mein Volk war, und die ›Geliebte‹, die nicht Geliebte war. Und es soll geschehen, an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk!, da sollen sie ›Söhne des lebendigen Gottes‹ genannt werden.«"

Und nun lieber NEM?


Hallo SunFox
Ich sehe nicht wie Dein "und nun" irgend etwas aufzeigen sollte.

Betrachtet man die Situation der Schöpfung so erkennt man , dass Gott Adam und Eva (aus Adam) perfekt geschaffen hat. Nach dem Sündenfall stand diese Kreation unter dem Fluch der Sünde. Was für die Linien Kains UND Abels gleichermassen galt.
Durch das ganze AT hindurch standen die Menschen unter dem Fluch und konnten nur durch strikte Befolgung des Gesetzes temporär (von Opfer zu Opfer) von ihrer Sünde befreit werden.
Dann kam Jesus und hat die Sünde für Seine Nachfolger beseitigt. :clap: :praise:

Römer 9,22-26 spricht nun von der "Neuen Kreation" (wiedergeborene) in Jesus. Durch diese "Wiedergeburt" wurde die Sünde beseitigt und diese Menschen wieder in denselben Zustand gebracht wie sie Adam und Eva VOR dem Sündenfall hatten.
Die Referenz zu Hosea 2 im Römer zeigt uns, dass schon die Propheten des AT davon gesprochen haben.

Ich bleibe bei meiner Aussage betreffend den Söhnen Sets.

Und nun lieber SunFox?

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Reginald 32 » Mo 5. Sep 2011, 20:01

Hallo Manfred.

Nach meinem Wissen gibt es von der Bibel her keine Argumente, jemanden von einer anderen Rasse nicht zu heiraten. Auch von Ellen White her nicht. Da haben Deine Informanten/Warner wohl falsche Informationen gehabt.

Es gibt aber sehr wohl eine Menge Erfahrungswerte aus bisher geschlossenen Ehen. Eine habe ich Dir ja schon genannt. Die von dem jungen Akademiker, der ein Mulatte war und weder von den Schwarzen noch von den Weißen akzeptiert wurde. Dieses Phänomen ist überall auf der Welt weit verbreitet. Mulatten sind oft darauf angewiesen, wiederum Mulatten zu heiraten.

Dann kenne ich einsehr kluges Akademiker-Ehepaar, die sehr glücklich verheiratet sind. Er ist Deutscher, sie Chinesin. Beide sind Dr. Ing.

Ein anderes Ehepaar lernte ich kennen, wo die kulturellen Vorstellungen zum Bruch der Ehe führten. Sie war Philippinin, er Deutscher. Beide Christen. Er verdiente seinerzeit ca. 100 000 DM jährlich, als ich ihn kennen lernte, lebte er am Rande der Sozialhilfe. Sie hatte sein ganzes Vermögen zu ihrer Familie auf die Philippinen gebracht und sich dann von ihm scheiden lassen. Für sie war die Unterstützung ihrer Familie ihre oberste Pflicht. Diese Denkweise ist in Ost- und Südostasien häufig an zu treffen. Man kann das aber alles vorher regeln und braucht nicht blind vor Liebe in eine Ehe zu tappen, wie das mein Bekannter seinerzeit tat.

Ich kenne auch eine Reihe Ehepaare aus unterschiedlichen europäischen Ländern, wo es eigentlich keine Probleme gibt. Außer, dass manchmal die ausländischen Eltern es lieber gesehen hätten, wenn ihr Kind keinen Deutschen geheiratet hätte.

Ein Pastor hat eine hübsche Ärztin aus dem arabischen Raum geheiratet. Sie wurde Christin, aber nicht ihrem Mann zu liebe, sondern aus Überzeugung. Hier in Deutschland fühlt sie sich wohl. Sie hängt aber auch an ihren (wohlhabenden) Eltern aus dem arabischen Raum. Doch bei Besuchen gibt es immer so ein klammes Problem. Ihre Mutter weiß von ihrer Taufe, ihr Vater aber nicht, ahnt aber etwas. So wird das Thema "Religion" krampfhaft verschwiegen und ausgeklammert. Denn wenn ihr Vater es offiziell wüsste, müsste er sie (schon wegen der großen moslemischen Verwandtschaft) öffentlich verfluchen und wenn möglich, umbringen.

Von einem anderen Fall weiß ich, wo sie, (nach meiner Ansicht) eine gute Christin und er ein lascher Moslem aus Tunesien war. Die Ehe lief anfänglich gut, später, als Kinder kamen, wollte er unbedingt, dass sie moslemisch und sie, dass sie christlich erzogen werden. Die Reibereien dauern an.

Du siehst, lieber Manfred, es handelt sich immer wieder nicht um biblische, sondern um menschliche Probleme, die aber vorher gut geregelt werden können.

Liebe Grüße von Reginald.
Zuletzt geändert von Reginald 32 am Mo 5. Sep 2011, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon manfred » Di 6. Sep 2011, 06:36

Ja danke regnald für die verschiedenen Beispiele.
Wäre natürlich auch interessant ob auch Ehen zwischen Europäern deutlich besser laufen oder nicht?
Ich kenne auch das Beispiel mit einem Kubaner der seine österreichische Frau betrogen hat.
Aber machen das nicht auch Österreicher oder Deutsche?
Ich habe meine Frau gefragt ob ich Ihren Eltern Geld mitbringen soll, wenn ich sie bescuche, weil ich einen Gedankenblitz hatte, der mir gesagt hat, ich sollte etwas mitnehmen. Meine Freundin ist aus den Phillipinen.
Sie hat das klar und entschieden zurückgewiesen.
Das brauche ich nicht und ihre Eltern werden das nicht annehmen.
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon bigbird » Di 6. Sep 2011, 07:58

Hallo Leute

Ihr kommt mal wieder auf schöne Abwege, könnt ihr bitte aufhören mit euren persönlichen Angriffen?

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Reginald 32 » Di 6. Sep 2011, 11:18

Hallo, lieber Manfred.

Vielen Dank für Deine Meldung. In meinem Beispiel von der Phillipinin waren beide STA gewesen, und er hatte ihr blindlings vertraut, weil er sie so liebte, und nicht an die unheimlich starke, kulturell bedingte, familiäre Bindung gedacht. Die Geschichte ist eigentlich noch viel umfangreicher, doch das gehört wohl nicht hier her.

Ich kenne eine zweite Geschichte von einer deutsch-phillipinischen Ehe. Er hatte ein gehobene Stelle bei einem europäischen Autokonzern, die jedoch wegrationalisiert wurde. Dafür bekam er eine gaaanz dicke Abfindung. Mit seiner phillipinischen Frau, die er kurz zuvor geheiratet hatte ( beide heirateten zum 2. mal) zog er dann auf die Phillipinen. Womit er nicht gerechnet hatte: Sie hatte dort eine Großfamilie, alle so ziemlich ohne regelmäßiges Einkommen. Er kaufte sich dort Land, und die ganze Familie stürzte sich auf ihn, weil er etwas besaß und nach ihren Vorstellungen erwarteten, dass er ihnen helfen und ihnen Arbeit geben würde. Natürlich wollten sie auch arbeiten und nicht nur die Hand aufhalten. Aber auch seine dicke Abfindung und das Land konnten sie nicht alle auf Dauer ernähren, und so erfuhr ich dann vor einigen Jahren, als seine Mutter noch lebte, dass Hilfe von ihrer bescheidenen Rente in Deutschland hoch willkommen war (aber nicht gefordert wurde). Was aus der Sache bis heute geworden ist, weiß ich aber nicht. Auch in diesem Fall waren alle STA, auch auf den Philippinen.

Ich wollte damit sagen, dass eine solche Mentalität nichts mit dem Glauben, sondern einfach mit der Kultur zu tun hat.. Die Menschen kennen es dort nicht anders, und wer dort europäisch handelt (jeder sorgt zuerst mal für sich selbst, ehe er Hilfe von der Familie erwartet), dem begegnet man mit Unverständnis. Deshalb meine ich, dass man bei aller Liebe füreinander diese Mentalität nie vergessen sollte. Es muss nicht so sein, ist es aber oft. Hinterher ist es zu spät. Deshalb sollte man in einem solchen Fall von kulturellen Unterschieden unbedingt vor der Hochzeit einen Ehevertrag machen. Das hat sogar Fürst Albert von Monaco mit seiner weißen südafrikanischen Frau gemacht. und ist überhaupt keine Schande.

Wenn Du nach Asien zu Deinen Schwiegereltern fliegst, dann halte die Augen auf und schau Dir an, wie weit alle in der Verwandtschaft (die reicht manchmal bis zu Kusinen und Vettern 3. Grades) ihr Auskommen haben. Wenn dort irgendwo sozialer Bedarf besteht, erwartet man von Dir einfach, dass Du als "Habender" abgibst, auch wenn das Deiner Frau (die ja jetzt wohl unsere Mentalität kennt) etwas peinlich sein sollte. Und nimm nette Geschenke mit, aber keinen Briefumschlag mit Geld.

Noch ein anderes Beispiel von dieser Mentalität, auch von STA, aus Indien (wurde mir von einem Gewährsmann erzählt, der es mit erlebte):

Ein Lehrer an einer Schule verdient dort gerade so viel, dass es für seine Frau und seine beiden Kinder reichte. Seine Frau musste sogar noch etwas dazu verdienen. Dann kam ein Vetter 2. Grades auf die Idee, seinen Sohn gerade auf diese Schule zu schicken. Er erwartete nicht nur, dass sein Sohn dort in der Familie kostenlos aufgenommen wurde, sondern dass sein Vetter 2. Grades auch das Schulgeld für seinen "Bruder" (die genauen Verwandtschaftsbezeichnungen kennt man in deren Sprache nicht, alle männlichen Verwandten sind "Brüder") bezahlte., da er selbst das nicht konnte. (auch alles STA)

Also: Viel Glück und Freude auf den Phillipinen, und komm gesund wieder heim.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon NEM » Di 6. Sep 2011, 11:33

bigbird hat geschrieben:Hallo Leute

Ihr kommt mal wieder auf schöne Abwege, könnt ihr bitte aufhören mit euren persönlichen Angriffen?

bigbird, Admin

Lieber BB

Danke für Deine Ermahnung. Ich werde dem nun Folge leisten.

Lieber SunFox, Reginald und Leuchte

Wie wir bereits bei den monatelangen Disskussionen um die Eschatologie festgestellt haben, haben wir auch ganz am Anfang der Bibel wieder grundlegenst verschiedene Ansichten. Diese Ansichten werden sich m.E in keiner Disskussion annähern können. Daher erachte ich eine weitere Diskussion um das Thema Genesis nur noch zum Verderben des Mitlesers.

Was das Threadthema anbelangt habe ich (fast) nichts mehr beizuzufügen und bleibe bei den gemachten Aussagen.

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon NEM » Di 6. Sep 2011, 11:53

Lieber Manfred

Einige meiner sehr guten Freunde sind mit wunderbaren Damen aus den Filipinen sehr glücklich verheitatet. Kulturell betrachte ich diese Menschen als absolut kompatibel zu unserer europäischen Mentalität. Wunderschön an den Menschen dieser Region finde ich den tollen Familiensinn und die überaus hohe Loialität zu ihren Partnern.

Natürlich gab es auch bei den Filipinas negative Beispiele. Ich rate Dir gehe mit Deiner Frau Ihre Familie für mehrere Wochen besuchen und lebe im Haus der Familie. Schau Dir die Situation gut an und versetze Dich in deren Situation. Entscheide dann weislich und wenn Du unsicher bist schliesse einen Ehevertrag ab. Ich sehe überhaupt keinen Grund Dir von dieser Heirat abzuraten aber eben nichts überstürzen.

Viel Glück und Gottes Segen euch beiden!! :umarm:

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Reginald 32 » Di 6. Sep 2011, 12:56

Hallo zusammen.

In diesem Thread geht es um die Frage Manfreds, ob Ellen White aus rassistischen Gründen eine Ehe unter rassisch verschiedenen Menschen ablehnt.

Dazu hat NEM ein paar aus dem Zusammenhang gerissene Sätze von Ellen White zitiert, die dies bei böswilliger Deutung an zu deuten scheinen.

Ich habe nun die Sätze zurück in ihren Zusammenhang gestellt - und siehe da - sie besagen ganz etwas Anderes.

Es geht zunächst mal gar nicht darum, ob Dämonen (gefallene Engel) mit Menschenfrauen Kinder gezeugt haben. Diese Vorstellung stammt ursprünglich wie auch andere Vorstellungen (z.B. unsterbliche Seele) aus dem antiken Heidentum, wo ja auch Götter und Halbgötter sich mit Menschenfrauen einließen (aber nicht umgekehrt! Interessant) In NEM's Belegquelle, die ich zitierte, wird auch nur gesagt, dass es sich um eine m ö g l i c h e Deutung handelt, und nicht, wie NEM behauptet, um die einzig richtige Deutung. Es gibt daneben bessere Deutungen. Doch das gehört eigentlich in einen separaten Thread.

Fest steht jedoch, dass Ellen White in ihrem Buch <Spiritual Gifts>, Bd. 3, ab etwa S. 60 davon ausgeht, dass die Nachkommen Seths Leute waren, die an Gott glaubten, und die Nachkommen Kains, die Vielweiberei betrieben, zu den Ungläubigen zu rechnen sind. Und sie vertritt auch die Ansicht, dass die beiden Gruppen sich auch äußerlich unterschieden. (solche Unterschiede kann man ja auch heute zwischen gläubigen Familien und z.B. einer Trinkerfamilie erkennen).

Es geht also Ellen White bei ihrer Auslegung der vorsintflutlichen Welt nicht um die heute vorhandenen Menschenrassen, sondern um die Unterschiede zwischen Gläubigen und Ungläubigen. Und es geht ihr darum, dass beide Gruppen sich miteinander vermischten. In diesem Umfeld verwendet sie das Wort "amalgamation" aus der Metallurgie, was am besten in diesem Fall mit "Vermengung" übersetzt wird. Ellen White stellt also fest, dass die Vermengung dieser beiden "Rassen" (Gläubige und Ungläubige) und das daraus resultierende Elend (Nephilim, die man am genauesten heute mit "Terroristen" übersetzen kann, Götzendienst, Ansammlung der irdischen Schätze in den Händen Weniger) die eigentliche Ursache für die Vernichtung des Bildes Gottes im Menschen und für die Sintflut verantwortlich waren.

Einen Rassismus kann man aus ihren Äußerungen überhaupt nicht heraus lesen.

Eine ausführlichere Schilderung des ganzen Gedankenganges findet man in Ellen Whites Buch <Patriarchen und Propheten>, Kap. 6. Es wird klar, dass sie mit "amalgamation" eine Vermengung der "Rasse" Kains mit der "Rasse" Seths meint und nicht den Unterschied von z.B. schwarz und weiß.

editiert
Lieber NEM, Dass Engel nicht heiraten können (was gleichbedeutend mit Sex haben ist) steht in Matth.22: 29+30:

Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. 30 Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel.


In diesem Fall geht es mir nicht um die Auferstehung, sonders darum, dass die Engel nicht heiraten können. Wenn Du meinst, dass Dämonen sehr wohl menschliche Nachkommen zeugen können, begibst Du Dich m. E. in das Gebiet der griechischen Sagen- und Fabelwelt. Ein Geist hat keinen Körper, er lebt in einer anderen, höheren Dimension, aus der heraus er mal in besonderen Fällen sichtbar werden kann. Es hat aber noch niemand, auch in spiritistischen Sitzungen, wo Dämonen erschienen, eine DNA-Spur von ihnen ausmachen können.

Und nun könnten wir uns über 1.Mose 6 vielleicht in einem neuen Thrad unterhalten, wenn es jemand wünscht und ihn eröffnen mag.

Liebe Grüße von Reginald.
Zuletzt geändert von alegna am Di 6. Sep 2011, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: zu persönlich werdend!
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon alegna » Di 6. Sep 2011, 13:55

Also, ich habe einiges an persönlichen Angriffen, Unterstellungen etc. gelöscht.
Ich bitte Euch nun beim Thema zu bleiben und zu versuchen ohne zu persönlich zu werden, weiter über das Threadthema zu diskutieren, sollte dies nicht möglich sein, werde ich definitiv dicht machen.

Ihr schafft das ;)

lieber Gruss
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon alegna » Di 6. Sep 2011, 15:56

@SunFox
sorry habe Deine letzten beiden Beiträge gelöscht, bitte bleibe einfach beim Thema. Ich werde da rigoros allen auf die Fingerchen schauen und löschen oder editieren, sobald die kleinen feinen Seitenhiebe wieder anfangen sollten.

lieber Gruss
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » Di 6. Sep 2011, 16:04

Hallo liebe alegna, das erste war mir nur ins Auge gefallen, da es so wie es weiter oben als Aussage da steht mich echt schmunzeln ließ, da ich es mir bildlich vorstellte! ;)

Das Zitat von A.A. hatte keinen Adressaten, war also von Allgemeingültigkeit!

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon alegna » Mi 7. Sep 2011, 08:56

So liebe Leute
habe das Thema nun geteilt, da es nicht mehr um das eigentliche Threadthema geht hier. Ihr könnt also gerne hier unter diesem Thema
"Gottes Söhne" weiterdiskutieren und hier wieder zum Thema zurückkommen, BITTE!!

lieber Gruss
alegna
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Sandra73- » Mi 7. Sep 2011, 16:14

Achso, okay...Rätsel gelöst, na dann danke alegna ;)
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » Fr 9. Sep 2011, 15:55

Columba hat geschrieben:Wenn E.G. White als keine Rassistin im üblichen Sinne war, muss sie also Rassistin in einem unüblichen Sinne gewesen sein. wie drückt sich also Whites Rassismus aus? White als ein besonders von Gott auserkorenes Werkzeug muss also ihren nicht üblichen Rassismus von der Bibel haben oder direkt von Gott erhalten haben? ...oder hat sie sich geirrt?


Hallo lieber Columba, hätte E.G.W. auf irgendeine Art und Weise einen Rassismus vertreten, dann müßte es zum einen schon eindeutigere Schriftbeweise geben und zum zweiten hätte sich dieses dann sicherlich auch irgendwo in der Entwicklung der STA niedergeschlagen!

Hier ein schönes Beispiel, wie black and white geschwisterlich geeint sind!

Natürlich denke ich, das es wie zur damaliger Zeit üblich war dunkelhäutige und hellhäutige Menschen getrennt saßen, bzw. ihre eigenen Gemeinden hatten, aber das war bei allen anderen Kirchen genauso! ;)

Aber daraus kann man nun wirklich keinen üblichen, bzw. unüblichen Rassismus auf E.G.W. übertragen!

Und mit obigen Link wünsche ich nun allen einen gesegneten Sabbat!

Unser gemeinsamer HERR segne euch alle! :praisegod:

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon NEM » Sa 10. Sep 2011, 09:43

So und nun die Üblichen gegenseitigen Schulterklopfer. Solange bis die Sicht von SunFox und Columba ganz klar gemacht wird! Schliesslich gibt es keine andere Sicht, odere sie muss egal wie "versenkt werden".


Schlussendlich bleibt:
EGW vertrat die "Seth Ansicht": Diese Sicht kreiert zwei Klassen Menschen. "Gute" über Seths linie, "Schlechte" über Kains linie. Die Vermischung zwischen den beiden Linien war vor und nach der Flut beim Menschen sichtbar.

Hier nun die zugrunde liegenden Gedankengänge:

- zwei Klassen Menschen
- Seth's linie sind "Söhne Gottes". (nur die Männer, Frauen sind Kinder der Menschen)
- Die schlechten Frauen der Kains Linie, vermischten sich mit den Heiligen Männern der Seth linie.
- Vermischung der Rassen ist schlecht.


Diese Gedankengänge sind einer "Prophetin" die mehr als die Bibel geschrieben hat, und deren Schriften eine Freikirche massgeblich beeinflusst hat, nicht würdig.

An ihren Früchten......

lg NEM
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Columba » Sa 10. Sep 2011, 11:33

SunFox hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Wenn E.G. White als keine Rassistin im üblichen Sinne war, muss sie also Rassistin in einem unüblichen Sinne gewesen sein. wie drückt sich also Whites Rassismus aus? White als ein besonders von Gott auserkorenes Werkzeug muss also ihren nicht üblichen Rassismus von der Bibel haben oder direkt von Gott erhalten haben? ...oder hat sie sich geirrt?

Hallo lieber Columba, hätte E.G.W. auf irgendeine Art und Weise einen Rassismus vertreten, dann müßte es zum einen schon eindeutigere Schriftbeweise geben und zum zweiten hätte sich dieses dann sicherlich auch irgendwo in der Entwicklung der STA niedergeschlagen!
...
Natürlich denke ich, das es wie zur damaliger Zeit üblich war dunkelhäutige und hellhäutige Menschen getrennt saßen, bzw. ihre eigenen Gemeinden hatten, aber das war bei allen anderen Kirchen genauso! ;)

Aber daraus kann man nun wirklich keinen üblichen, bzw. unüblichen Rassismus auf E.G.W. übertragen!


das sind nicht gerade die antworten auf meine fragen!

immerhin ist aus deinem beitrag zu sehen, dass Ellem G. White auch eine nur eine damals übliche sicht hatte auf die grossen ethischen Rassenprobleme - so wie viele andere christen auch. als ein besonders von gott auserkorenen Werkzeug kann ich da bei EGW wenig erkennen. da gab es einige weitsichtigere menschen damals.

...und heute? hoffentlich ist es besser geworden. Die STA in südafrika jedenfalls haben in ihrem schuldbekenntnis vom jahre 1998 1) zugegeben, dass sie schuld aufgeladen haben, indem sie die Rassentrennung lange unterstützt haben. Sogar zwei kirchen (eine für schwarze und eine für weisse) existierten bei der STA.

warum also gab es nicht genügend widerstand? ...wenn doch EGW so klar gegen rassismus gewesen sein soll? die schriften EGW dürften höchst wahrscheinlich auch den verantwortlichen kirchenführern in südafrika bekannt gewesen sein. die kirche der STA, eine kirche wie andere auch, da gibt es sonne und licht, eine gemeinde-/kirchengründerin, wie andere auch, schwächen und stärken wie andere auch!



Grüße Columba



1) http://web.uct.ac.za/depts/ricsa/commiss/trc/sad.htm
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » Sa 10. Sep 2011, 14:39

NEM hat geschrieben:So und nun die Üblichen gegenseitigen Schulterklopfer. Solange bis die Sicht von SunFox und Columba ganz klar gemacht wird! Schliesslich gibt es keine andere Sicht, odere sie muss egal wie "versenkt werden".


Schlussendlich bleibt:
EGW vertrat die "Seth Ansicht": Diese Sicht kreiert zwei Klassen Menschen. "Gute" über Seths linie, "Schlechte" über Kains linie. Die Vermischung zwischen den beiden Linien war vor und nach der Flut beim Menschen sichtbar.

Hier nun die zugrunde liegenden Gedankengänge:

- zwei Klassen Menschen
- Seth's linie sind "Söhne Gottes". (nur die Männer, Frauen sind Kinder der Menschen)
- Die schlechten Frauen der Kains Linie, vermischten sich mit den Heiligen Männern der Seth linie.
- Vermischung der Rassen ist schlecht.


Lieber NEM, der HERR teilt die Menschen immer in zwei Klassen, in Gläubige und Ungläubige!

Willst du daraus gegenüber dem HERRN einen Rassismus ableiten?

NEM hat geschrieben:Diese Gedankengänge sind einer "Prophetin" die mehr als die Bibel geschrieben hat, und deren Schriften eine Freikirche massgeblich beeinflusst hat, nicht würdig.


Ich finde es sogar sehr würdig als Christ, wenn man sich gegen die Welt stellt!

2.Korinther 6,14: "Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?"

NEM hat geschrieben:An ihren Früchten......

lg NEM


2.Timotheus 2,19: "Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt."

Und?

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » Sa 10. Sep 2011, 15:00

Columba hat geschrieben:wenn doch EGW so klar gegen rassismus gewesen sein soll? die schriften EGW dürften höchst wahrscheinlich auch den verantwortlichen kirchenführern in südafrika bekannt gewesen sein. die kirche der STA, eine kirche wie andere auch, da gibt es sonne und licht, eine gemeinde-/kirchengründerin, wie andere auch, schwächen und stärken wie andere auch!


Lieber Columba, du bringst in deinen Gedanken einen ganz anderen Aspekt zum tragen! ;)

Wenn jemand sich nicht klar gegen den Rassismus stellt in schriftlicher Form, dann bedeutet dieses noch lange nicht, das man deswegen ein Rassist ist, bzw. das man diesen befürwortet!

Darüber das man sich über eine Sache mehr oder weniger ausschweigt, darf nie so gegen einen angewendet werden, das ein Schweigen einer Befürwortung gleich kommt!

E.G.W. hat andere Prioritäten gesetzt, nämlich die Botschaft Gottes der Welt zu vermitteln! Wenn nun in Folge Botschaften von ihr falsch oder unsachgemäß angewendet werden, dann ist das nicht von ihr zu vertreten, sondern von denen, die gewisse Fehler begangen haben!

So wie das Wort der Bibel oft falsch und unsachgemäß angwendet wird, so kann auch jedes andere Wort der Botschaft ebenso falsch und unsachgemäß angewendet werden! Bloß aus Fehlern sollte man lernen, denn Mensch bleibt nun einmal Mensch und Fehler sind grundsätzlich nicht ausgeschlossen! Und so sind eben auch unter den Adventisten diverse Fehler begangen worden, welches dann zur Folge hatte, das sich Splittergemeinden gebildet haben! Bloß das Thema Rassismus von irgendeiner Seite war nie ein Thema und zwar getreu dem Motto: "Geht hin in alle Welt ...", und da wäre Rassismus völlig fehl am Platz! Aber einige Neider müßen ja immer wieder versuchen, an dem anderen Flecken auf dem Kleid zu suchen und wo keine da sind, da werden eben welche rein fiktiv auserkoren!

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Columba » Sa 10. Sep 2011, 15:18

SunFox hat geschrieben:Wenn jemand sich nicht klar gegen den Rassismus stellt in schriftlicher Form, dann bedeutet dieses noch lange nicht, das man deswegen ein Rassist ist, bzw. das man diesen befürwortet!

Darüber das man sich über eine Sache mehr oder weniger ausschweigt, darf nie so gegen einen angewendet werden, das ein Schweigen einer Befürwortung gleich kommt!
...


1. in meinem 1. post in diesem thread habe ich gesagt, dass, dass man aus heutiger sicht es anders beurteilen muss als damals.

2. ich habe in meinem vorigen beitrag nicht gesagt, dass EGW rassistin war, meine argument war, dass sie einfach ein kind ihrer zeit war und damit nichts ausserordentliches.


Grüße Columba
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » Sa 10. Sep 2011, 15:23

Columba hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Wenn jemand sich nicht klar gegen den Rassismus stellt in schriftlicher Form, dann bedeutet dieses noch lange nicht, das man deswegen ein Rassist ist, bzw. das man diesen befürwortet!

Darüber das man sich über eine Sache mehr oder weniger ausschweigt, darf nie so gegen einen angewendet werden, das ein Schweigen einer Befürwortung gleich kommt!
...


1. in meinem 1. post in diesem thread habe ich gesagt, dass, dass man aus heutiger sicht es anders beurteilen muss als damals.


Dem lieber Columba kann ich zustimmen, bloß einige wollen es nicht aus heutiger Sicht beurteilen und versuchen einen Strick zum aufhängen zu erstellen!

Columba hat geschrieben:2. ich habe in meinem vorigen beitrag nicht gesagt, dass EGW rassistin war, meine argument war, dass sie einfach ein kind ihrer zeit war und damit nichts ausserordentliches.

Grüße Columba


Man ist immer irgendwo Kind seiner Zeit und wer weiß, wie man in 100 Jahren über diese oder jene Persönlichkeit denkt, bzw. spricht!

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Columba » Sa 10. Sep 2011, 16:03

SunFox hat geschrieben:Darüber das man sich über eine Sache mehr oder weniger ausschweigt, darf nie so gegen einen angewendet werden, das ein Schweigen einer Befürwortung gleich kommt!



Sie hat eben nicht ganz geschwiegen, denn sie sagte, dass die schwarz-weiss schranken von alleine fallen, wenn die menschen gott gehorchen. da wäre allerdings etwas mehr zu sagen gewesen, denn in bezug auf die sklaverei war EGW auch klarer gegen die sklaverei. ...wie auch Joseph Bates.

wenn aber ein uriah smith behauptet, dass es nicht möglich ist zu sagen, wann wo der mensch endet und wo das tier beginnt, ist das eine ganz kritische aussage. uriah smith lebte zur zeit von EGW, sie hat aber meines wissens nichts beigetragen, um solche gefährlichen bemerkungen zu klären.


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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon yotham » Sa 10. Sep 2011, 18:54

Ich finde die Kais-Interpretation generell schwierig, wie sie hier von den Christen dargestellt hat.

a) Kain war der erste Mensch, der Busse für seine Sünde tat, Adam und Eva nicht.... Zumindest nicht in meiner hebräischen Bibel.
b) G'tt hat die Busse angenommen und das von christlichen Theologen als schlecht dargestellte "Kainszeichen" war von G'tt gegeben um Kain vor der Blutrache zu schützen. Also hat G'tt hat die Busse Kains angenommen als echte Reue und das Kainszeichen ist also positiv.
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » So 11. Sep 2011, 01:09

yotham hat geschrieben:Ich finde die Kais-Interpretation generell schwierig, wie sie hier von den Christen dargestellt hat.

a) Kain war der erste Mensch, der Busse für seine Sünde tat, Adam und Eva nicht.... Zumindest nicht in meiner hebräischen Bibel.


Was lieber yotham hat Kain getan? Busse? Davon kann ich in der Bibel nichts finden!

Es heißt in 1.Mose 4,9: "Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Kain sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?"

Kain tat keine Busse, vielmehr verstellte er sich und leugnete sein Vergehen!

Nach diesem leugnen heißt es in Vers 10 und 11: "Der HERR aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen."

Also bei aller Liebe, ich kann bei Kain kein reuevolles Verhalten erkennen und darum kam der Fluch Gottes über Kain!

yotham hat geschrieben:b) G'tt hat die Busse angenommen und das von christlichen Theologen als schlecht dargestellte "Kainszeichen" war von G'tt gegeben um Kain vor der Blutrache zu schützen. Also hat G'tt hat die Busse Kains angenommen als echte Reue und das Kainszeichen ist also positiv.


Es heißt dann nach diesem Fluch Gottes über Kain in Vers 13 und 14: "Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte. So wird mir's gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet."

Kain tat keine Busse, sondern sagte zu Gott, das seine Strafe zu groß ist! Das ist keine Busse, sondern ein Einwand und Kain tat es, weil er Angst um sein Leben hatte!

Gott sagte dann aus lauter Gnade: "Wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände."

Und Kain sagte ebenfals in Vers 14 zum HERRN: "Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden."

Also deine Aussagen stimmen vorne und hinten nicht lieber yotham, oder aber deine hebräischen Bibel hat wirklich einen anderen Inhalt!

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » So 11. Sep 2011, 08:46

Columba hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Darüber das man sich über eine Sache mehr oder weniger ausschweigt, darf nie so gegen einen angewendet werden, das ein Schweigen einer Befürwortung gleich kommt!

Sie hat eben nicht ganz geschwiegen, denn sie sagte, dass die schwarz-weiss schranken von alleine fallen, wenn die menschen gott gehorchen. da wäre allerdings etwas mehr zu sagen gewesen, denn in bezug auf die sklaverei war EGW auch klarer gegen die sklaverei. ...wie auch Joseph Bates.


Hallo lieber Columba, es gibt vieles klares und es gibt vieles unklares und sie hat mit Sicherheit mehr gesagt wie geschrieben! In wie weit das ungeschriebene Wort manchmal deutlicher war in seinen Aussagen das weiß ich nicht, das weiß keiner!

Columba hat geschrieben:wenn aber ein uriah smith behauptet, dass es nicht möglich ist zu sagen, wann wo der mensch endet und wo das tier beginnt, ist das eine ganz kritische aussage. uriah smith lebte zur zeit von EGW, sie hat aber meines wissens nichts beigetragen, um solche gefährlichen bemerkungen zu klären.


Uriah Smith setzte sich glaube ich auch dafür ein, das Christus ein geschaffenes Wesen sei, dennoch hat sich als Ergebnis die Dreieinigkeitslehre durchgesetzt! In den ersten Jahrzehnten der Glaubenslehrenfindung gab es mit Sicherheit so einige gefährliche Ansichten und viele Meinungen stießen aufeinander! Das was die Adventisten heute lehren, das ist das was sie nach dem Stand der Erkenntnis als Wahrheit bezeugen!

EGW hat mit Sicherheit auch zu solchen Aussagen Stellung bezogen, bzw. Meinung gehabt und diese geäußert, aber Tonaufnahmen waren damals noch unüblich! ;)

Und zu guter letzt sollte man auch bedenken, das kein Mensch zu 100% Irrtumsfrei und Fehlerfrei ist! Die Propheten des AT waren dieses nicht, die Jünger Jesu waren dieses nicht, also warum sollte es EGW sein?

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon NEM » So 11. Sep 2011, 14:17

SunFox hat geschrieben:Und zu guter letzt sollte man auch bedenken, das kein Mensch zu 100% Irrtumsfrei und Fehlerfrei ist! Die Propheten des AT waren dieses nicht, die Jünger Jesu waren dieses nicht, also warum sollte es EGW sein?


Na, na, die Propheten des AT waren vielleicht zuweilen störrisch und hatten Ausrutscher, daber NICHT wenn sie ein Bild Gottes oder eine Aussage Gottes vermittelten.
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Meta » So 11. Sep 2011, 18:06

SunFox hat geschrieben:
yotham hat geschrieben:Ich finde die Kais-Interpretation generell schwierig, wie sie hier von den Christen dargestellt hat.

a) Kain war der erste Mensch, der Busse für seine Sünde tat, Adam und Eva nicht.... Zumindest nicht in meiner hebräischen Bibel.


Was lieber yotham hat Kain getan? Busse? Davon kann ich in der Bibel nichts finden!

Es heißt in 1.Mose 4,9: "Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Kain sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?"

Kain tat keine Busse, vielmehr verstellte er sich und leugnete sein Vergehen!

Nach diesem leugnen heißt es in Vers 10 und 11: "Der HERR aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen."

Also bei aller Liebe, ich kann bei Kain kein reuevolles Verhalten erkennen und darum kam der Fluch Gottes über Kain!

yotham hat geschrieben:b) G'tt hat die Busse angenommen und das von christlichen Theologen als schlecht dargestellte "Kainszeichen" war von G'tt gegeben um Kain vor der Blutrache zu schützen. Also hat G'tt hat die Busse Kains angenommen als echte Reue und das Kainszeichen ist also positiv.


Es heißt dann nach diesem Fluch Gottes über Kain in Vers 13 und 14: "Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte. So wird mir's gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet."

Kain tat keine Busse, sondern sagte zu Gott, das seine Strafe zu groß ist! Das ist keine Busse, sondern ein Einwand und Kain tat es, weil er Angst um sein Leben hatte!

Gott sagte dann aus lauter Gnade: "Wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände."

Und Kain sagte ebenfals in Vers 14 zum HERRN: "Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden."

Also deine Aussagen stimmen vorne und hinten nicht lieber yotham, oder aber deine hebräischen Bibel hat wirklich einen anderen Inhalt!

Liebe Grüße von SunFox


jetzt müsste der Jude Jesus Dir doch sagen, dass Yothams Erklärung simmt !!!
Warum hörst Du seine Stimme nicht !!!

editiert

http://www.bibeltv.de , Mediathek , Die Bibel aus jüdischer Sicht
Zuletzt geändert von alegna am Mo 12. Sep 2011, 00:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: keine Beleidigung gegenüber dem Christentum!
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » So 11. Sep 2011, 18:12

NEM hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Und zu guter letzt sollte man auch bedenken, das kein Mensch zu 100% Irrtumsfrei und Fehlerfrei ist! Die Propheten des AT waren dieses nicht, die Jünger Jesu waren dieses nicht, also warum sollte es EGW sein?


Na, na, die Propheten des AT waren vielleicht zuweilen störrisch und hatten Ausrutscher, daber NICHT wenn sie ein Bild Gottes oder eine Aussage Gottes vermittelten.


Lieber NEM, sie irrten hier und da auch in ihren Ansichten, denn jeder Mensch hat sein eigenes Ich und ist nicht Gott!

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon SunFox » So 11. Sep 2011, 18:18

Meta hat geschrieben:jetzt müsste der Jude Jesus Dir doch sagen, dass Yothams Erklärung simmt !!!
Warum hörst Du seine Stimme nicht !!!


Ach, und du hast jetzt mit deiner Anfeindung bewiesen das dem so ist liebe Meta, oder wie?

Was im AT kann man in jeder Bibel lesen und jeder kann nachlesen, ob ich was falsches oder was richtiges wiedergegeben habe! :lesen:

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Re: War Ellen White Rassistin?

Beitragvon Leuchte » Mo 12. Sep 2011, 13:32

Meta hat geschrieben:http://www.bibeltv.de , Mediathek , Die Bibel aus jüdischer Sicht

Rapide Luth finde ich eine interessante, gelehrte Persönlichkeit, die sicherlich viel zu sagen hat, was ich aus ihren Videos früher festgestellt habe. Aber für eine seriöse Auseinandersetzung mit dem heutigen Verständnis des Christentums reichen die Videos leider nicht aus. Es sind dann nur ihre schriftlichen Arbeiten gefragt, wo sie auf einem entsprechenden theologischen Niveau das Neue Testament auslegt und die falschen Interpretationen der Theologen aufzeigt. Aber vielleicht kennst du solche Quellen.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
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