Pilgerreise

Musik und Tonträger, Buch- und Filmbesprechungen, herkömmliche und elektronische Spiele

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Re: Pilgerreise

Beitragvon Laodicea » So 27. Feb 2011, 16:47

Liebe doro,
ich glaube wir sind uns einig und mein letztes Post hat das Übrige geklärt! 8-)

einen schönen sonntag noch!
Gruß
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Re: Pilgerreise

Beitragvon Gnu » So 27. Feb 2011, 18:33

Dieser Thread hat einen Defekt: Beim Blättern von Seite 2 auf Seite 3 wiederholt er die letzten zwei Beiträge von Seite 2 unten auf Seite 3 oben. Das ergibt beim Lesen einen déjà-vu-Effekt.
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Re: Pilgerreise

Beitragvon Sandra73- » So 27. Feb 2011, 18:35

Besser ein Beitrag erscheint zwei Mal, als aus Versehen gar nicht ;)

Und was meinst Du zum Inhalt bezw. der hier diskutierten Frage, Gnu? Deine Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

Liebe Grüsse,
Sandra
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Re: Pilgerreise

Beitragvon doro » So 27. Feb 2011, 22:30

Hallo zusammen

Ich habe jetzt also hier einen neuen Thread eröffnet: viewtopic.php?f=4&t=19571&p=726151#p726095

Dort können wir unsere Diskussion zur Thematik "breiter - schmaler Weg" weiter führen. :))

lg, doro - Admin
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Pilgerreise

Beitragvon Laodicea » Mo 28. Feb 2011, 17:43

Nochmal zum eigentlichen Thema:
Die Pilgerreise, ein Buch von John Bunyan
unbedingt lesenswert...! :applause:
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Re: Pilgerreise

Beitragvon aguila » Mo 28. Feb 2011, 17:48

doro hat geschrieben:Ich habe jetzt also hier einen neuen Thread eröffnet: http://forum.jesus.ch/viewtopic.php?f=4 ... 51#p726095

Hallo, nur schade das ich nicht mitlesen kann.
Gruß
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Ich hörte einen Adler hoch oben am Himmel fliegen
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Re: Pilgerreise

Beitragvon thery » Sa 23. Jul 2011, 12:25

Also, ich habe ja jetzt endlich endlich angefangen die Pilgerreise zu lesen. :)) Und da habe ich schon das erste Verständigungsproblem, nämlich auf Seite 43.

Da ist Christ bei dem Ausleger zu Hause. Und wie das Wort Ausleger ja schon aussagt legt Ausleger dem Christ verschiedene Bilder aus die er ihm zeigt und die ihm auf seinem weiteren Weg hilfreich sein sollen.

Hier sieht er in einem stockfinsteren Zimmer einen Mann in einem Käfig sitzen. Der Mann sah sehr traurig aus. Die Augen hielt er zu Boden gesenkt, die Hände gefaltet, und er seufzte, als ob ihm das Herz bräche. Ausleger fordert Christ auf, nachdem er ihn fragt was das bedeute, mit dem Mann selber zu reden. Der Mann erklärt ihm dann warum er in diesem Käfig gelandet ist.
"Ich war einmal ein tüchtiger und eifriger Bekenner, sowohl in meinen Augen als auch in den Augen der anderen. Ich dachte, ich hätte es zweifellos verdient, in die himmlische Stadt zu gelangen, und freute mich schon darauf dort anzukommen." Auf die Frage von Christ: "Aber was bist du denn jetzt?" Antwortet er:"Jetzt bin ich gefangen in der Verzweiflung wie in diesem eisernen Käfig und kann nicht hinaus. Ach, ich kann nicht." Auf die Frage von Christ wie er denn in diese Lage geraten sei, erzählt der Mann Christ wie er in seiner Wachsamkeit und Nüchternheit nachgelassen habe, wie er seinen Begierden freien Lauf gelassen hat und wie er gegen Christus gesündigt habe. Wie er den Teufel herausgefordert habe und er Gott zum Zorn gereizt habe und ihn dieser nun verlassen habe. Und dann sagt er: "Ich habe mein Herz so sehr verhärtet das ich keine Busse mehr tun kann."
Nachdem Ausleger den Mann fragt ob es denn keine Hoffnung für ihn gibt antwortet der Mann: "Nein, nicht die geringste". Ausleger sagt: "Oh, aber der Sohn des Gepriesenen ist sehr barmherzig." Darauf der Mann: " Aber ich habe ihn aufs neue gekreuzigt. Ich habe ihn und seine Gerechtigkeit verachtet; ich habe sein Blut als etwas Unheiliges betrachtet; ich habe dem Geist der Gnade getrotzt. Dadurch habe ich mich selbst von allen Verheissungen ausgeschlossen, und jetzt bleiben für mich nur noch Drohungen, furchtbare Drohungen, grauenhafte Drohungen des unausweichlichen Gerichts, in dem der feurige Zorn mich als einen Feind verschlingen wird."
Ausleger fragt ihn: "Wofür hast du dich selbst in diese Lage gebracht"? Der Mann antwortet: "Für die Begierden, die Freuden und den Gewinn dieser Welt. Davon, diese zu geniessen, habe ich mir viel Wonne versprochen; aber nun beisst mich jedes einzelne dieser Dinge und nagt an mir wie ein feuriger Wurm."
Ausleger: " Aber kannst du nicht Busse tun und umkehren?" Und der Mann antwortet ein letztes mal: " Gott lässt mich nicht zur Busse kommen. Sein Wort fordert mich nicht mehr zum Glauben auf. Er selbst hat mich ja in diesen Käfig eingeschlossen, und kein Mensch auf der ganzen Welt kann mich herauslassen. O Ewigkeit, Ewigkeit! Wie soll ich nur das Elend ertragen, das mir in Ewigkeit zuteil werden muss?"

Ich verstehe nicht warum Gott den Mann nicht zur Busse und zur Umkehr kommen lassen soll. Offensichtlich hat der Mann doch erkannt was er alles falsch gemacht hat und möchte bereuen? Ich würde es ja begreifen wenn er seine Fehler nicht einsehen würde.
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Re: Pilgerreise

Beitragvon Schoham » Sa 23. Jul 2011, 14:24

thery hat geschrieben:Ich verstehe nicht warum Gott den Mann nicht zur Busse und zur Umkehr kommen lassen soll.


Glaubt an das Licht, solange ihr's habt...
Joh. 12,36


Der Messias tat Zeichen und Wunder vor ihren Augen und sie wollten nicht an Ihn glauben. Ihre Herzen wurden durch Unglauben verhärtet. Sie selbst hatten sich bewusst vom Reich Gottes ausgeschlossen. Gott liess sie wo sie sein wollten, indem sie nicht mehr umkehren konnten und sich bekehren. Sie hatten sich selbst gerichtet. Das schrieb der Prophet Jesaja und Jesus zitierte die Schrift (Joh. 12, 37-41) als Bestätigung Seiner Worte.

Es ist ein ernstes Wort für diejenigen die meinen, sie könnten sich jederzeit zu Gott bekehren, wenn sie nur wollten.
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Re: Pilgerreise

Beitragvon thery » Sa 23. Jul 2011, 14:50

Danke Shoham, für die Antwort. Verstehen tue ich es immer noch nicht, ich muss mich mal eingehender mit diesen Bibelstellen befassen. Das würde ja heissen das man eben doch vom Glauben abfallen kann, das der Mann gar nie wirklich bekehrt war oder das eben doch nicht jeder zum Glauben kommen kann...... :?
thery
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Re: Pilgerreise

Beitragvon Laodicea » Sa 23. Jul 2011, 15:11

thery hat geschrieben:Danke Shoham, für die Antwort. Verstehen tue ich es immer noch nicht, ich muss mich mal eingehender mit diesen Bibelstellen befassen. Das würde ja heissen das man eben doch vom Glauben abfallen kann, das der Mann gar nie wirklich bekehrt war oder das eben doch nicht jeder zum Glauben kommen kann...... :?


Hallo thery,
klasse, dass Du die Pilgerreise liest.
Ich tue das immer wieder aufs Neue. Bin gerade im 2. Teil unterwegs.
Ja, es gibt die Möglichkeit vom Glauben abzufallen,so sagt es die Bibel und wie es in der Pilgerreise so eindrücklich beschrieben ist.
Hebr. 6,4 Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben
5 das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt
6 und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.




Es gibt auch solche, die sich selbst betrügen, indem sie behaupten Christen zu sein, sind es aber nur dem Reden nach und nicht den Taten entsprechend.
Sollche allerdings haben die Möglichkeit umzukehren, wenn sie ihren Irrtum erkennen.

Jak 1,22 Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!

Gruß Laodicea
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Re: Pilgerreise

Beitragvon Schoham » Sa 23. Jul 2011, 15:57

thery hat geschrieben:Danke Shoham, für die Antwort. Verstehen tue ich es immer noch nicht, ich muss mich mal eingehender mit diesen Bibelstellen befassen. Das würde ja heissen das man eben doch vom Glauben abfallen kann, das der Mann gar nie wirklich bekehrt war oder das eben doch nicht jeder zum Glauben kommen kann...... :?


Ein Mensch der Reue empfindet und umkehren will, in dessen Herz flammt noch Gottes Gnade. Einer der sich von Gott so weit entfernt hat, dass er nicht mehr umkehren kann, dessen Herz und Gewissen zeigen wohl keine solcher Regungen mehr.

Ob das in der Pilgerreise, wie es dargestellt wird, auch richtig ist, das weiss ich nicht. Es ist wichtig, dass wir auf den rechten Ausleger hören und der Beste ist Gott Selbst, durch Seinen Geist.

Es erschreckt, zu hören das man abfallen kann und das sollte uns dazu führen, uns Gott ganz hinzugeben, so wie der Sklave, der freiwillig bei seinem Herrn bleiben wollte, obwohl er ihn frei gab. Es zeigt auch unsere Abhängigkeit von Jesus. Wir können uns nicht selber halten. Darum müssen wir in Christus bleiben. Das Licht annehmen solange die Gnade vor unserem Herzen anklopft. Unser Herz mit Gottes Geist ausfüllen lassen, so dass es nicht leer steht und eine Behausung für unreine Geister wird. So wie wir täglich Essen und Trinken müssen um am leben zu bleiben, so müssen wir täglich aus Seiner Fülle nehmen, Gnade um Gnade. Gott lässt Sein Schäfchen nicht einfach so gehen wenn es sich verlauft oder verirrt. Das Schaf muss schon sehr trotzig und eigenwillig vom Hirten fern bleiben und fern bleiben wollen, bis der Hirte es seinen selbst gewählten Irrweg gehen lässt...
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Re: Pilgerreise

Beitragvon thery » Sa 23. Jul 2011, 19:14

Danke Laodicea und Schoham für eure Erklärungen. Jetzt verstehe ich es schon viel besser. Ja massgeblich ist und bleibt natürlich Gottes Wort selbst. Ich finde es sehr interessant auf diese Reise mitzugehen, mitzudenken und vielleicht hie und da etwas plötzlich in einem anderen Licht zu sehen und auch sich selber immer wieder zu fragen wie es denn eigentlich bei einem selber aussieht.
Also ich gehe mal weiter mit auf die Reise und komme jetzt zum Berg der Beschwernis. Bin gespannt wie es weitergeht. :))
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Re: Pilgerreise

Beitragvon Schoham » So 24. Jul 2011, 07:43

Die Pilgerreise ist spannend. Unsere auch! Wissen wir doch nie, wie es weitergeht. Wir wissen nur, dass Er es weiss, mit dem wir zusammen ans Ziel gehn.
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Re: Pilgerreise

Beitragvon firebird » Sa 30. Jul 2011, 22:29

Hallo zusammen,

Heute habe ich fast den ganzen Thread "Pilgerreise" gelesen. Viel Bewegendes wurde geschrieben. Das Buch Pilgerreise habe ich vor 10 Jahren gelesen, dazu auch eine Biographie über John Bunyan. Damals habe ich die Entdeckung gemacht, dass die Lehre welche ein Prediger verkündet, eng mit seiner Biographie verknüpft ist. Nicht umsonst gibt uns die Bibel, neben der Verkündigung einzelner Lehrer oder Prohpeten auch Sequenzen deren Biographie weiter. (zB. Paulus, Petrus, Johannes, Mose, Salomon ... usw.). Im Weiteren habe ich heute auch festgestellt, dass wieder einmal Zeit ist dieses Buch zu lesen.

John Bunyan 1628 - 1688 lebte in einer Zeit wo es gar nicht so einfach war, sich ausserhalb der Staatskirche zu Jesus Christus zu bekennen. Zwei Mal, insgesammt 12,5 Jahre sass er wegen seiner Predigttätigkeit, als sogenannter Dissenter, im Gefängnis. In einer kleineren sehr strengen puritanischen Gemeinschaft wurde er im christlichen Glauben unterwiesen. Darauf wirkte er als unerschrockener Prediger. Obwohl er keine Schulbildung bekam, entwickelte er in lebenspraktischen Dingen ein hohes Geschick. Wie ich schätze, öffnete sich ihm durch die stetige Vertiefung in Gottes Wort sein Denkhorizont, sodass er zu einem Buchautor geworden ist, dessen Bücher noch gut 450 Jahre später gelesen werden und sehr geschätzt sind.

Bekanntlich hat England schon seit Jahrhunderten die Staatsform einer Monarchie. Doch dies ist im 17 Jahrhundert für eine kurze Zeit anders gewesen. Oliver Cromwell trug mit seiner Armee sehr viel zum Sieg der Republikaner über die Royalisten bei. 1649 wurde die englische Republik aufgerufen. Doch 1660 wurde Karl II wieder englischer König. Allgemein ist festzustellen, dass die damaligen englischen Herrscher sehr unzimperlich ans Werk gingen. Gott hat also John Bunyan genau in dieser Zeit in England eingesetzt. Im Glutofen der Verfolgung hat Gott ein Werkzeug gefunden, dessen Segen wir heute noch geniessen dürfen. Wenn er uns heute begegnen würde und wenn wir ihn diesbezüglich ansprechen würden, was würde er sagen? Vielleicht dasselbe, was Paulus gesagt hat: "Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin........" 1.Kor.15.10. Dieselbe Gnade die heute noch wirksam ist.

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Re: Pilgerreise

Beitragvon Laodicea » Di 9. Aug 2011, 18:45

Hier mal eine kleine Unterhaltung wie sie in der Pilgergeschichte ab Seite 254 zu lesen ist:

Mutherz: Vater Redlich, hast du nicht auch einen gewissen Herrn Ängstlich gekannt, der aus deiner Gegend auf die Pilgerschaft gezogen ist?
Redlich. Ja, ich kannte ihn sehr wohl. Er war ein Mann, der das
eine besaß, das not tut; aber er war einer der ängstlichsten Pilger,
die ich je in meinem Leben getroffen habe.
Mutherz: Ich merke wohl, du kennst ihn, denn du hast ihn ganz richtig geschildert.
Redlich: Wie sollte ich ihn nicht kennen? Ich bin lange Zeit sein Gefährte gewesen, und wir sind ein gutes Stück unseres Weges miteinander gepilgert. Schon in den ersten Anfängen seines neuen Lebens hatte ich Umgang mit ihm.
Mutherz: Und ich war sein Führer von meines Herrn Haus an bis zu den Toren der himmlischen Stadt.
Redlich: Nun, dann kann Dir seine allzu große Ängstlichkeit nicht verborgen geblieben sein.
Mutherz: Ich weiß es. Ich habe ihn trotzdem doch recht liebgewonnen; denn Leuten meines Berufs wird des öfteren die Führung solcher Seelen anvertraut.
Redlich: Nun, so laß uns doch etwas hören von ihm, wie er auf seiner Pilgerfahrt durchgekommen ist.
Mutherz: Ach, er war immer in Angst, daß er das Ziel seiner Sehnsucht nicht erreichen wiirde. Jede Kunde von bevorstehenden Hindernissen und Gefahren, die an sein Ohr drang, versetzte ihn in nicht geringen Schrecken. Umkehren wollte er dennoch um keinen Preis. ,,Lieber tot als ungetreu,,, konnte man ihn oft sagen
hören, und doch war er mutlos bei jeglicher Schwierigkelt und stolperte über jeden Strohhalm, der auf dem Weg lag. Bei dem Sumpf der Verzagtheit soll er über einen Monat jammernd auf und ab gegangen sein, ehe er es wagte, seinen Fuß hineinzusetzen, obwohl mehrere der vorübergehenden Pilger ihn dazu hilfreiche
Hand boten. Dann auf einmal, es war an einem sonnigen Morgen, nahm er einen Anlauf und kam, ich weiß nicht wie, glücklich hinüber. Es war auch ihm selber wie ein Wunder. Ich glaube, er hatte eben solch einen Sumpf der Verzagtheit in seinem Herzen, sonst hätte es anders um ihn stehen müssen. So kam er denn an die Pforte, die am Eingang dieses Weges ist, und auch da währte es eine geraume Zeit, bis er den Mut fand, anzuklopfen. Als sich die Pforte öffnete, trat er zurück und machte anderen Platz die nach ihm angekommen waren, weil er sich unwürdig fühlte einzutreten. Zitternd und zagend stand der arme Mann da, ein Bild des Erbarmens! Zurückgehen wollte er natürlich nicht. Endlich faßte er sich ein Herz, schlug mit dem Klöpfel, der an der Tür hing, ein- oder zweimal an. Alsbald wurde ihm geöffnet, aber er bebte zurück wie zuvor. ,,Du Zitternder, was begehrst du?" fragte der Torwächter. Ängstlich viel zur Erde nieder. Jener, da er den armen Mann in so großer Schwachheit fand, sprach: ,,Friede sei mit dir! Steh auf, die Pforte ist offen; komm herein, du Gesegneter des Herrn!" Nur langsam erhob er sich, und zitternd trat er ein, wagte es jedoch lange nicht, seine Augen aufzuheben. Freundlich wurde er aufgenommen und bewirtet, und man wies ihm den Weg, den er nun nehmen sollte. So kam er denn an das Haus meines Herrn, des Auslegers. Wie bei der engen Pforte, so machte er es auch hier wieder. Er fürchtete sich, anzuklopfen, und doch wollte er nicht mehr umkehren. Trotz der kalten Nächte schlich er eine lange Zeit um das Haus herum und stand in Gefahr, vor Hunger und Kälte zu verderben. Überdies hatte er ein dringendes Empfehlungsschreiben an meinen Herrn in der Tasche, daß er ihn aufnehmen und ihm alle Erquickung und Tröstung des Hauses zukommen lasse und ihm auch einen tüchtigen und beherzten Führer mitgeben möchte, weil er selber nicht mehr Herz habe als ein Küchlein. Ja, so groß war seine Niedergeschlagenheit, daß er, obschon er mehrere andere anklopfen und hineingehen
sah, selbst es dennoch nicht zu tun wagte. Endlich gewahrte ich von meinem Fenster aus einen Menschen vor der Tür auf und ab gehen. Ich trat zu ihm hinaus und fragte, wer er wäre. Aber der arme Mann! Die Tränen standen ihm in den Augen, und so entdeckte ich denn die Ursache seines Kummers. Als mein Herr dies erfuhr, gab er mir den Auftrag, den Mann hereinzuführen; allein ich muß gestehen, daß es mir schwer wurde, ihn dazu zu bringen. Indessen gelang es mir doch, und mein Herr nahm sich seiner mit der größten Liebe an. Von all den guten Gerichten,
die noch von der Tafel übrig waren, wurde ihm auf einem Teller vorgesetzt. Hierauf überreichte er meinem Herrn sein Empfehlungsschreiben. Als dieser es gelesen hatte, wurde ihm die Erfüllung seiner Bitte zugesagt. Während seines Aufenthalts bei uns schien er wieder ein wenig Herz zu fassen und zuversichtlicher zu werden;
denn mein Herr, das mußt du wissen, hat ein besonders großes herzliches Erbarmen gegen die Verzagten und tut alles, um ihnen Mut zu machen. Nachdem ihm nun alle Merkwürdigkeiten des Ortes gezeigt worden waren und er sich bereitmachte,
seine Reise nach der himmlischen Stadt fortzusetzen, gab ihm mein Herr, wie er es einstmals Christ getan hatte eine Flasche mit stärkendem Getränk und einige Erfrischungen mit auf den Weg. So zogen wir aus, und ich ging vor ihm her; allein der Mann war einer von wenig Worten, nur seufzte er oft laut auf.
Bald erreichten wir den Ort, wo die drei Bösewichter hingen; da sprach er die Befürchtung aus, daß es auch mit ihm ein solches Ende nehmen werde. Nur da schien er froh zu sein, als er das Kreuz und das Grab erblickte. Hier wünschte er ein wenig zu verweilen, um diese Stätte anzuschauen, und darauf erhellte sich
sein Angesicht ein wenig. Bei dem Berg der Beschwerde machte es mit ihm gar keine Schwierigkeiten, er fürchtete sich auch nicht vor den Löwen; denn du mußt wissen, daß er sich weniger über dergleichen Dinge ängstigte, sondern seine größte Sorge war die, ob er auch zuletzt werde in Gnaden angenommen. Im Palast Prachtvoll machte ich ihn mit allen Gliedern des Hauses bekannt; allein er war zu schüchtern, sich in ihre Gesellschaft zu begeben, und suchte lieber die Einsamkeit auf. Gleichwohl
boten ihm erbauliche Gespräche hohen Genuß, und oft stellte er sich hinter einen Vorhang, um unbemerkt zuzuhören. Auch an altertümlichen Sachen hatte er großes Gefallen und sann gern bei sich darüber nach. Späterhin gestand er mir, er wäre an der engen Pforte und im Haus des Auslegers gern ein wenig länger geblieben, doch habe er nicht den Mut gehabt, diese Bitte au zusprechen. DerAbstieg vom Berg in dasTal der Demütigung vollzog sich bei ihm mit der größten Leichtigkeit, wie ich es kaum je mit eine anderen erlebt habe; denn er fragte nichts danach, wie tief es
hinab ginge, wenn er nur zuletzt selig würde. Ja, ich glaube, zwischen ihm und diesem Tal bestand eine ganz besondere Übereinstimmung, sah man ihn doch auf der ganzen Pilgerreise nie fröhlicher einhergehen als hier. Er warf sich da nieder, als wollte er den Erdboden umschlingen, und küßte selbst die Blumen, die darauf wachsen. Jeden Morgen stand er schon bei Tagesanbruch auf, um talauf und talab zu wandern. Am Eingang des Tales der Todesschatten aber, da schien es, als sollte ich um meinen Mann kommen. Nicht daß er irgendwelche Neigung gehabt hätte umzukehren, davor hatte er immer einen Abscheu, sondern eine wahre Todesangst bemächtigte sich seiner. ,,O die Kobolde, die Kobolde, sie wollen mich ergreifen!"
schrie er einmal über das andere; und es gelang mir nicht, es ihm auszureden. Er erhob ein solches Zetergeschrei, daß zu befürchten war, das ganze höllische Heer könnte sich versammeln, um uns zu überfallen. Wunderbarerweise blieb alles ruhig, als wir hindurchzogen, wie es zuvor und seitdem nie gewesen ist. Ja, unser Herr hielt die Feinde zurück, daß sie sich nicht regen durften, bis Herr Ängstlich hindurch wäre. Es würde zu weit führen, wollte ich dir alle Einzelheiten der Reihe nach erzählen; einen oder zwei Vorfälle nur will ich noch erwähnen. Als wir auf den Eitelkeitsmarkt kamen, meinte ich, er wolle mit allen Leuten auf derr Markt anbinden; ich besorgte, man würde uns beiden die Köpfe zerschlagen, so eifrig trat er gegen ihre Torheiten auf. In dem bezauberten Grund war er sehr wachsam. AIs er aber den Fluß erreichte, über den keine Brücke führt, da war er wieder in schweren Ängsten. ,,Jetzt, ach, nun muß ich in die Tiefe versinken", jammerte er, ich werde mich nie am Angesicht des Herrn erquicken dürfen, um dessentwillen
ich diesen weiten Weg zurückgelegt habe" Eben hier erlebte ich wieder etwas Seltsames. Der Wasserstand war gerade zu dieser Zeit so niedrig, wie ich es sonst hoch nie angetroffen habe. So kam er denn hinüber, wobei das Wasser ihm nicht viel höher als über die Schuhe ging. AIs er nach der Pforte der himmlischen Stadt hinanstieg, nahm ich Abschied von ihm und wünschte ihm eine gute Aufnahme droben. Er sprach: ,,Amen, Amen." Noch einmal winkte ich ihm zu, und bald war er
meinen Blicken entschwunden.
Redlich: So ist es ihm am Ende doch noch gut ergangen.
Mutherz: Daß es mit ihm noch gut werden würde, daran hegte ich nie einen Zweifel. Er war ein Mann von ungewöhnlich himmlischer Gesinnung; nur war er immer niedergedrückt, und das machte ihm sein Leben so mühsam und anderen beschwerlich (Ps. 88). Seine tiefe Abscheu vor der Sünde war wirklich vorbildlich,
und er fürchtete sich so sehr davor, jemand Unrecht zutun, daß er sich oft Erlaubtes versagte, damit er nur niemand Anstoß gäbe.

Fortsetzung folgt
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Re: Pilgerreise

Beitragvon Laodicea » Di 9. Aug 2011, 18:45

Fortsetzung

Redlich: Aber was mochte wohl die Ursache davon sein, daß ein so frommer Mann sein ganzes Leben hindurch in solcher Dunkelheit wandeln mußte?
Mutherz: Der Ursachen mögen verschiedene sein. Eine ist, daß es der weise Gott so haben wollte. Die einen müssen pfeifen, die anderen klagen (Matth. 11, 16. 17). So war nun Ängstlich einer, der den Baß spielen mußte. Er und seinesgleichen blasen die
Baßposaunen, deren Töne tiefer klingen als die anderer Musikinstrumente, wiewohl manche sagen, der Baß sei der Grundton in der Musik. Ich meinerseits kann ebenfalls eine Bekehrung nicht als echt anerkennen, die nicht mit einer Traurigkeit des Herzens beginnt. Die erste Saite, die der Musiker beim Spielen seines Instrumentes berührt, ist die Baßsaite. So rührt Gott auch diese Saite zuerst, wenn die Seele Ihm wohlgefällig erklingen soll. Es lag aber hier nur an der Unvollkommenheit des Herrn Ängstlich, daß er bis an sein Ende keinen anderen Ton als diesen anzuschlagen wußte.
(ich habe mich dieser bildlichen Sprache bedient, um besonders
jugendliche Leser dadurch zum Nachdenken zu veranlassen. Auch
im Btrch der Offenbarung, Kapitel 14,2.3, lesen wir, wie die Erlösten
gleich einem Chor von Sängern ihre Loblieder vor dem
Thron singen und auf ihren Harfen spielen.)
Redlich: Wie man aus deinem Bericht entnehmen kann, war Herr Ängstlich dennoch kein Feigling. Schwierigkeiten, Löwen und den Markt der Eitelkeit fürchtete er gar nicht; nur Sünde, Tod, Hölle waren die Dinge, die ihn schreckten, weil er noch einige Zweifel über seineAufnahme in der himmlischen Stadt hegte.
Mutherz: Du hast recht. Seine Angst rührte von einer Gemütsshwachheit her, keinesrwegs von Schwäche seines Geistes, wie dies sein frommer Pilgerwandel hinlänglich bewies. Für seinen Herrn wäre er, wie man zu sagen pflegt, durchs Feuer gegangen. Aber was ihn bedrückte, hat noch niemand so leicht abschütteln
können.
Christin: Deine Mitteilungen über Herrn Ängstlich haben mir sehr wohl getan. Ich habe bisher gemeint, es ginge niemand so wie mir; nun aber sehe ich, daß der Lebensgang dieses frommen Mannes mit dem meinen manche Ähnlichkeit hat. Darin sind wir allerdings verschieden, daß seine Beängstigungen zum Ausbruch kamen, während ich sie bei mir verschlossen hielt. Er war so niedergeschlagen, daß er es nicht einmal wagte, an den zum Aufenthalt der Pilger eigens bestimmten Häusern anzuklopfen während die Sorge um mein Seelenheil mich hierin um so kühner machte.
Barmherzig: Wenn ich gleichfalls mitreden darf, so muß ich bekennen, daß dergleichen Beängstigungen sich auch bei mir finden. Der Gedanke an den Feuersee oder an die Möglichkeit, vom Herrn ausgestoßen zu werden, hat mich mehr in Schrecken versetzt als irgend etwas anderes. O, dachte ich, wenn ich im Paradies
eine Wohnstätte erhalte, so will ich für dieses Glück gern eine ganze Welt darangeben!
Matthäus: Mich hat auch solche Furcht auf den Gedanken gebracht, daß ich weit entfernt sei von dem, was zu unserer Seligkeit gehört. Wenn es aber mit diesem frommen Mann so stand, warum sollte es dann nicht auch mit mir gut gehen?
,,Wo diese Furcht fehlt, da ist auch keine Gnade", sagte Jakob.
"Obgleich die Furcht vor der Hölle noch keine Gnade in sich schließt, so ist doch das gewiß, daß da keine Gnade ist, wo keine Furcht Gottes ist."
Mutherz: Du hast das Richtige getroffen, Jakob; denn die Furcht Gottes ist der Weisheit Anfang, und das ist gewiß: Wo kein Anfang ist, da ist auch kein Fortgang und kein Ziel. Doch wir wollen hier unser Gespräch über Herrn Ängstlich abbrechen.


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Re: Pilgerreise

Beitragvon firebird » So 18. Sep 2011, 13:40

firebird am 30.Juli 2011: hat geschrieben:Hallo zusammen,
Heute habe ich fast den ganzen Thread "Pilgerreise" gelesen. Viel Bewegendes wurde geschrieben. Das Buch Pilgerreise habe ich vor 10 Jahren gelesen, dazu auch eine Biographie über John Bunyan.


Hallo zusammen,

Ja, nach 10 Jahren ist es wieder an der Zeit, dass ich mich dieser Perle der christlichen Literatur annehme. Zur Hand habe ich die Ausgabe welche im Jahre 1998 beim Johannisverlag erschienen ist.

Im Teil 1 geht Christ auf die Pilgerreise. John Bunyan hat ihn im Jahre 1678 geschrieben.

Im Teil 2 welcher John Bunyan im Jahre 1684 geschrieben hat, geht Christin auf die Pilgerreise.

Als Erinnerung von damals ist mir mitunter das hängen geblieben, dass Im Teil 2 das Gemeinschaftliche, das im Leben als Christ einen wichtigen Stellenwert hat, ganz schön illustriert ist.

"Warum gaht`s denn nöd als Solochrist", heisst es in einem schweizer Mundartlied.

So weit meine Eindrücke von damals.

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Re: Pilgerreise

Beitragvon firebird » So 18. Sep 2011, 14:24

Als Einführung steht da: "Des Autors Rechtfertigung für sein Buch"

Mir kommt da ein unsicherer John Bunyan entgegen. Er hat seine Sicht/Vision/Traum vom Christenleben mit all seinen Absturzmöglichkeiten zu umfangreichem Papier gebracht. Ja und was nun damit? Ist das anderen Christen eine Hilfe oder ist es nur unnützes Geschreibsel?

Manchmal wünsche ich mir, dass die heutigen Christen welche mit ihren Begabungen im Reiche Gottes tätig sind, so eine bescheidene Meinung von sich und ihrem Erzeugnis haben.

Weiter ist zu entnehmen, dass John Bunyan von einigen seiner christlichen Zeitgenossen ein positives Feedback erhalten hat. Andere Zeitgenossen dagegen konnten mit seinen zahlreichen Zeilen nichts anfangen, oder fanden Worte der Kritik.

Auch da ist eine reife christliche Haltung von John Bunyan ersichtlich. Er freut sich über das teilweise positive Echo. Doch er unterlässt es, seinen Kritikern destruktive Worte entgegen zu schleudern. Ja, er respektiert auch seine Kritiker.

Schlussendlich kommt John Bunyan zum Entscheid, diese vielen Zeilen doch zu publizieren. Wem sie als Stärkung dienen, ist eingeladen sich in seinen Träumen zu vertiefen:

"Ist das dein Wunsch, bist herzlich du gebeten
mit Herz und Kopf in dies Buch einzutreten"

(Seite 16)

Welcher Segen liegt auf diesem Entscheid!! Ich rechne damit, dass ich durch diesen mit Weisheit getroffenen Entscheid noch 327 Jahre später gesegnet werde. Sofort ersehe ich, dass es John Bunyon sehr ferne lag, jemandem etwas aufzudrängen. Er hatte es nicht nötig, zu manipulieren und Druck ausüben, wie es heute leider so oft geschieht. Sein Vertrauen ruhte ganz in Gott, der weiss, wer für bestimmte Wahrheiten wann reif ist.

Es grüsst
Firebird
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