Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Moderator: bigbird

Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon kingschild » Do 21. Jul 2011, 13:18

Kimi hat geschrieben:
Ich weiß natürlich, dass man in einem christlichen Forum auch entsprechende Antworten erhält. Ich glaube Dir, lieber Kingchild, dass Du aus ehrlichem Herzen und voll Begeisterung von Deinem Glauben erzählst und auch Andere dafür begeistern möchtest. Du hast Deinen Schatz gefunden. Nur - wie gesagt - dass es einen einzigen exklusiven Glauben geben soll, der einzig für jeden Menschen gelten soll, das glaube ich nicht.

Kimi


Kimi Du hast sehr gut erkannt das ich "den" Schatz gefunden habe. Was es für ein Schatz ist und das dieser eben nicht nur für mich alleine bestimmt ist, sondern für alle Menschen, das hast Du noch nicht sehen können, weil Du eben nicht durch die enge Pforte hindurch gegangen bist. Was ich Dir aber sehr zugute halten möchte ist, Du hast gesehen das ich diesen Schatz eben nicht für mich alleine behalten möchte und es mir ein Anliegen wäre, das alle Menschen von diesem Schatz Ihren Teil abbekommen. Dies ist auch der Wunsch des Herrn dieses Schatzes, der Herr dem ich diene. Ohne diesen hat der Mensch nichts was er geben könnte und ohne diesen wird der Mensch auch nichts finden, was Ihm Zuflucht gibt für die Ewigkeit.

Der Herr dieses Schatzes und ich können akzeptieren das Du von diesem Schatze keinen Teil möchtest und das Du nicht näher wissen möchtest, was dieser Schatz genau ist.

Du hast richtig gesagt das jeder Mensch etwas von Wahrheit spricht, um so wichtiger wäre es wenn alle Menschen hören würden, was der Herr aller Wahrheit sagen würde, denn dann würden sie verstehen was er über den Schatz gesprochen hat, denn ich finden durfte. Wer verstehen will, wird ohne das Mahl mit meinem Herrn nie verstehen, wer seine Einladung zum Mahl ausschlägt, der darf weiter draussen bleiben, denn er ist nicht würdig genug dem Herrn des Hauses Ehre zu erweisen und er ist auch nicht würdig genug für das Haus selbst.

Wer Eingang möchte der soll wissen auf der Türe meines Herrn steht die Anschrift: Jesus Christus und jeder der wer will darf herzutreten, sollte er einmal Müde werden bei der Suche draussen. Ich bete für Dich Kimi, das die Türe dann nicht verschlossen ist, den der Hausherr hat eine Zeit bestimmt. Du kennst die Türe nun, weisst etwas über den Schatz und Du weisst von mir und meinem Herrn ohne Eingang zum Mahl wirst Du draussen bleiben. Zudem weisst du auch das alle geladen sind zum Hause des Herrn zu kommen. Das Geheimnis des Schatzes wird sich erst hinter der Türe lüften.

Der Frieden zwischen den suchenden draussen vor der Türe und denen die bereits drinnen sind ist immer gewährt, solange die draussen den Frieden bewahren und dem Hausherrn nicht wiedersprechen oder anfangen denen drinnen zu erklären, wie es drinnen aussehen sollte. Den ein geheiligtes Haus ist Heilg und dort sollte der Unheilige nicht dem Herrn des Hauses erklären, wie es dort aussehen sollte.

Ich wünsche Dir weiterhin alles gute für Deine Zeit draussen vor der Türe und danke Dir das Du eben den Frieden trotzdem zu bewahren versuchtest, obschon Du auch versuchst warst dem Versucher zu folgen, dies rechne ich Dir hoch an.

Der Herr mein Gott hat noch ein Wort für Dich:

Das glaube ich nicht, wird nie durch die Enge Pforte, in mein Haus eingehen können, so spricht der Herr mein Gott zu Dir.

Ob ich Ihm diene und seine Wahrheit sage, das kannst Du prüfen. Ich und mein Vater würden sich freuen Dich in seinem Hause begrüssen zu dürfen, der Name der Pforte ist Dir bekannt und was Du ablegen musst auch.

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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Savonlinna » Do 21. Jul 2011, 13:32

Schoham hat geschrieben:
Kimi hat geschrieben: Zudem macht es mich stutzig, wenn jemand behauptet, die Wahrheit zu kennen. Das behaupten doch so viele Menschen und auch viele Christen. Und dadurch entsteht Streit und Unfrieden. Jeder beharrt auf seinem Glauben, will den Anderen überreden. Da fängt für mich die Lieblosigkeit an.


Streit entsteht, wo Wahrheit auf unwahrheit trifft und das muss sein, weil es keine Liebe ohne Wahrheit gibt. Darum lebt es sich im Glauben oft nicht leicht, weil die Wahrheit, den Menschen, die in der Lüge leben, nicht gefällt. Die Wahrheit kennen heisst, den Vater im Himmel zu erkennen.


Ich zweifele keineswegs daran, dass manche Christen es so drehen, dass Liebe den Krieg erfordert.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon kingschild » Do 21. Jul 2011, 13:50

Savonlinna hat geschrieben:
Schoham hat geschrieben:
Kimi hat geschrieben: Zudem macht es mich stutzig, wenn jemand behauptet, die Wahrheit zu kennen. Das behaupten doch so viele Menschen und auch viele Christen. Und dadurch entsteht Streit und Unfrieden. Jeder beharrt auf seinem Glauben, will den Anderen überreden. Da fängt für mich die Lieblosigkeit an.


Streit entsteht, wo Wahrheit auf unwahrheit trifft und das muss sein, weil es keine Liebe ohne Wahrheit gibt. Darum lebt es sich im Glauben oft nicht leicht, weil die Wahrheit, den Menschen, die in der Lüge leben, nicht gefällt. Die Wahrheit kennen heisst, den Vater im Himmel zu erkennen.


Ich zweifele keineswegs daran, dass manche Christen es so drehen, dass Liebe den Krieg erfordert.


Lüge und Wahrheit werden nie eine Friedliche Co Existenz finden. Der einzige Weg ist die Lüge geht Ihren Weg und die Wahrheit Ihren Weg aber wenn die zwei sich kreuzen wird es immer Krieg geben. Nicht weil die Wahrheit den Krieg sucht, sondern weil die Lüge nicht bereit ist Frieden zu schliessen mit der Wahrheit.

Die Wahrheit wird auch nie bereit sein mit der Lüge Frieden zu schliessen denn das ist Ihr unmöglich, weil sie in der Liebe wandelt und die Liebe mit der Lüge nichts gemeinsames hat. Die Liebe freut sich immer nur mit der Wahrheit. Sie kann sich nie mit der Lüge freuen.

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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Savonlinna » Do 21. Jul 2011, 14:08

kingschild hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:Ich zweifele keineswegs daran, dass manche Christen es so drehen, dass Liebe den Krieg erfordert.

Lüge und Wahrheit werden nie eine Friedliche Co Existenz finden.


Es ist derjenige, der behauptet, der andere wüde lügen, der dafür sorgt, dass Streit und Krieg entsteht.

Für mich ist darum die Frage: Sind Christen Kriegstreiber? Sind sie es von ihrem Selbstverständnis her?

Es sind ja sie selber, die einfach behaupten: ich sage die Wahrheit, der andere lügt. Die anderen werden pauschal als Lügner bezeichnet. Das ist für mich die Ursache jeglichen Krieges.

Dass verschiedene Menschen notdgedrungen verschiedene Wahrheiten haben, wird geleugnet, weil das Bedürfnis da ist, andere an "Wahrheit" zu übertrumpfen.

Und um den Bogen zu diesem Threadthema hier zu schlagen:
Es lebt sich leichter, wenn man glaubt, man sei den anderen an Wahrheit überlegen. Dann hat man einfach immer recht. Das fasziniert die Massen.
Zuletzt geändert von Robby am Sa 23. Jul 2011, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Kimi » Do 21. Jul 2011, 14:19

Savonlinna hat geschrieben:editiert


Hier muss ich Savonlinna leider recht geben. Es ist diese Überheblichkeit über andere, alleinig die Wahrheit gepachtet zu haben und andere als Lügner zu bezeichnen oder als Menschen, die der Lüge glauben und folgen, die mir das Christentum unannehmbar machen bzw. den Jesus, den man ja "nur" anzunehmen bräuchte. Ganz schrecklich ist das.

@Kingchild

Verpackt und versteckt in Deinen netten Worten liegen Drohung und Anklage. Drohung, weil Du sinngemäß sagst "wenn Du meinen Jesus nicht annimmst oder zur Tür eingehst, dann wirst Du schon sehen, was mit Dir passiert. Irgendwann wird es zu spät sein, aber Du hast ja alles gewusst und Dich bewusst dagegen entschieden." Was für eine Schreckensbotschaft wird denn hier verbreitet? Soll das Liebe sein?
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon onThePath » Do 21. Jul 2011, 16:24

Wie Wahrheit manipuliert und verdreht werden kann zeigen uns am besten die professionellen Rechtsverdreher unter den Rechtsanwälten. Zerreden von Wahrheit hat hier im Forum auch bisweilen intelligente Streiter..

Der Christ ist eher der Staatsanwalt der die Wahrheiten der Bibel verteidigt und Andere die Rechtsanwälte in eigener Meinungs-Sache.

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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Do 21. Jul 2011, 16:30

Kimi hat geschrieben:Hier muss ich Savonlinna leider recht geben. Es ist diese Überheblichkeit über andere, alleinig die Wahrheit gepachtet zu haben und andere als Lügner zu bezeichnen oder als Menschen, die der Lüge glauben und folgen, die mir das Christentum unannehmbar machen bzw. den Jesus, den man ja "nur" anzunehmen bräuchte. Ganz schrecklich ist das.


Relativismus, lieber Kimi, ist der Feind des Glaubens. Es gibt immer nur eine Wahrheit, meistens aber verschiedene Perspektiven, sie zu betrachten. Aber die Wahrheit bleibt unique. So auch hier, wenn wir, Stichwort Glaube, glauben, was Jesus Christus uns gesagt hat und immer noch sagt. ER ist der alleinige und einzige Weg zum Vater. Nach dem Ausschlussverfahren kannst du jetzt alles nennen, das diese Aussage nicht unterstützt (aber bitte nicht in diesem Thread). Das kann man beschönigen in Worten, aber das soll man nicht beschönigen. Jeder Mensch hat das Anrecht auf die ganze Wahrheit. Was du damit machst ist aber alleine deine Entscheidung.


@Kingchild

Verpackt und versteckt in Deinen netten Worten liegen Drohung und Anklage. Drohung, weil Du sinngemäß sagst "wenn Du meinen Jesus nicht annimmst oder zur Tür eingehst, dann wirst Du schon sehen, was mit Dir passiert. Irgendwann wird es zu spät sein, aber Du hast ja alles gewusst und Dich bewusst dagegen entschieden." Was für eine Schreckensbotschaft wird denn hier verbreitet? Soll das Liebe sein?


Das ist lediglich ein Schrecken, wenn du das Liebes- und Versöhnungsangebot Jesu ablehnst. Dies ist beileibe aber keine Drohung, sondern ein Aufzeigen der Konsequenz deines Handelns. Transparent, wie heute immer wieder gefordert wird.

Lieber Gruss
Robby
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Schoham » Do 21. Jul 2011, 16:50

Kimi hat geschrieben: Es ist diese Überheblichkeit über andere, alleinig die Wahrheit gepachtet zu haben und andere als Lügner zu bezeichnen oder als Menschen, die der Lüge glauben und folgen...


Die Wahrheit ist Jesus Christus.

Jesus Christus übergibt man sich freiwillig, als Seinen Besitz, weil man Gott als die Liebe erkennt und desshalb für immer Ihm gehören will, der auch die Wahrheit und das Licht Ist.

Solange wir nicht zur Liebe befreit worden sind, leben wir in der Lüge, im Betrug. Denn es ist eine Lüge, zu glauben, ohne Jesus zum Vater zu kommen. Wer das nicht glauben will, der sagt damit, dass der heilige, reine und sündlose Sohn Gottes, ein Lügner Ist.

...niemand kommt zum Vater denn durch mich.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Kimi » Do 21. Jul 2011, 16:52

Hallo Robby!

Robby hat geschrieben:So auch hier, wenn wir, Stichwort Glaube, glauben, was Jesus Christus uns gesagt hat und immer noch sagt. ER ist der alleinige und einzige Weg zum Vater


Gehen wir doch mal ca. 1.800 Jahre in der Geschichte zurück. Das Konzil von Nicäa hatte noch nicht stattgefunden. Die christliche Gemeinde war in Begriff, sich zu formieren. Es gab etliche christliche Strömungen damals, die sich alle gegenseitig der Häresie bezichtigten. Alle glaubten an das, was Jesus sagte, beriefen sich auf sein Wort, so wie sie es verstanden. Die Heilige Schrift war erst in Begriff zu entstehen. Eine Gruppe setzte sich irgendwann durch und bestimmte, was der "wahre" Glaube zu sein hat. Dann entstand der Kanon. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Hat der Stärkere automatisch auch die Wahrheit?
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon onThePath » Do 21. Jul 2011, 17:01

Kimi hat geschrieben:Hallo Robby!

Robby hat geschrieben:So auch hier, wenn wir, Stichwort Glaube, glauben, was Jesus Christus uns gesagt hat und immer noch sagt. ER ist der alleinige und einzige Weg zum Vater


Gehen wir doch mal ca. 1.800 Jahre in der Geschichte zurück. Das Konzil von Nicäa hatte noch nicht stattgefunden. Die christliche Gemeinde war in Begriff, sich zu formieren. Es gab etliche christliche Strömungen damals, die sich alle gegenseitig der Häresie bezichtigten. Alle glaubten an das, was Jesus sagte, beriefen sich auf sein Wort, so wie sie es verstanden. Die Heilige Schrift war erst in Begriff zu entstehen. Eine Gruppe setzte sich irgendwann durch und bestimmte, was der "wahre" Glaube zu sein hat. Dann entstand der Kanon. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Hat der Stärkere automatisch auch die Wahrheit?


Hat die Mehrheit immer Unrecht ?

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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Schoham » Do 21. Jul 2011, 17:02

Kimi hat geschrieben:Gehen wir doch mal ca. 1.800 Jahre in der Geschichte zurück.


Noch ein wenig weiter zurück:

Mose prophezeit das Kommen von Jesus Christus als einen Propheten dem sie gehorchen sollen.
Jesus bezieht Sich auf Mose.
Die Stimme aus dem Himmel sagt, sie sollen auf Jesus hören.

Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.
5. Mo 18,15

Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!
Mat. 17,5

Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Kimi » Do 21. Jul 2011, 17:55

Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.
5. Mo 18,15


Zum einen: Hier wir ein Prophet angekündigt. Damit kann doch nicht Jesus gemeint sein, denn Jesus hat das Nahe Kommen des Reiches Gottes angekündigt, das bis heute aber nicht gekommen ist! Außerdem wurde mit keiner Silbe im Alten Testament erwähnt, dass Gott seinen Sohn auf die Erde schicken wird, um ein neue Religion, das Christentum, zu gründen. Hinzu kommt, dass Mose diese Worte an sein Volk, den Juden, gerichtet hat. Diese sollten ihm, dem Propheten der da kommen soll, folgen. Da die Juden das nicht getan haben, kann mit dieser Aussage auch nicht Jesus gemeint sein.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon kingschild » Do 21. Jul 2011, 18:14

Savonlinna hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:Ich zweifele keineswegs daran, dass manche Christen es so drehen, dass Liebe den Krieg erfordert.

Lüge und Wahrheit werden nie eine Friedliche Co Existenz finden.


Es ist derjenige, der behauptet, der andere wüde lügen, der dafür sorgt, dass Streit und Krieg entsteht.

Für mich ist darum die Frage: Sind Christen Kriegstreiber? Sind sie es von ihrem Selbstverständnis her?

Es sind ja sie selber, die einfach behaupten: ich sage die Wahrheit, der andere lügt. Die anderen werden pauschal als Lügner bezeichnet. Das ist für mich die Ursache jeglichen Krieges.

Dein Satz, Kingschild, schürt den Hass. Es ist er, der die Lüge in die Welt bringt.

Dass verschiedene Menschen notdgedrungen verschiedene Wahrheiten haben, wird geleugnet, weil das Bedürfnis da ist, andere an "Wahrheit" zu übertrumpfen.

Alegna, falls Du hier mitliest: hier kannst Du buchstäblich mitlesen, wie das Böse entsteht: durch Überheblichkeit über andere. Es wurzelt im Christentum selbst.

Und um den Bogen zu diesem Threadthema hier zu schlagen:
Es lebt sich leichter, wenn man glaubt, man sei den anderen an Wahrheit überlegen. Dann hat man einfach immer recht. Das fasziniert die Massen.



Ich habe nicht gesagt das hier jemand lügt, ich habe gesagt Lüge und Wahrheit werden nie eine Friedliche Co Existenz haben und dies muss ich nicht mal belegen, es ist bereits offenbar geworden.

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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Kimi » Do 21. Jul 2011, 18:40

Robby hat geschrieben:Dies ist beileibe aber keine Drohung, sondern ein Aufzeigen der Konsequenz deines Handelns.


Ich stelle mir vor, wie der Regierungschef von China Folgendes sagt: "Liebe Studenten, natürlich könnt ihr auf dem Platz des Himmlischen Friedens demonstrieren. Aber wenn ihr das macht, kommt ihr dafür für 20 Jahre in das Gefängnis. Dies ist natürlich keine Drohung, sondern ich will euch damit nur die Konsequenz eures Handelns aufzeigen."
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Savonlinna » Do 21. Jul 2011, 18:42

kingschild hat geschrieben:
ich habe gesagt Lüge und Wahrheit werden nie eine Friedliche Co Existenz haben und dies muss ich nicht mal belegen, es ist bereits offenbar geworden.


Wenn die Christen dafür sorgen, dass die friedliche Koextistenz verhindert wird, dann wird es natürlich "offenbar", dass sie verhindert wird.

Es entsteht daraus eben für mich die Frage, ob es, solange es Religionen gibt, kein Frieden auf Erden möglich ist, weil zumindest einige ihrer Vertreter ihn grundsätzlich boykottieren.

Die alte Frage, die ich habe: ist das Wesen einer Religion Krieg? Muss sie immer andere als Lügner bezeichnen und verhindern wollen, dass religiöse und nichtreligilöse Menschen sich friedlich auf einen gemeinsamen Nenner einigen?
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Gnu » Do 21. Jul 2011, 19:26

Kimi hat geschrieben:
Robby hat geschrieben:Dies ist beileibe aber keine Drohung, sondern ein Aufzeigen der Konsequenz deines Handelns.

Ich stelle mir vor, wie der Regierungschef von China Folgendes sagt: "Liebe Studenten, natürlich könnt ihr auf dem Platz des Himmlischen Friedens demonstrieren. Aber wenn ihr das macht, kommt ihr dafür für 20 Jahre in das Gefängnis. Dies ist natürlich keine Drohung, sondern ich will euch damit nur die Konsequenz eures Handelns aufzeigen."

In China gilt das chinesische Recht, in der Ewigkeit gilt Gottes Recht, daran lässt sich auch durch dein Beispiel nichts ändern. Es ist einfach so, ob ich will oder nicht.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon kingschild » Do 21. Jul 2011, 20:39

Kimi hat geschrieben:
@Kingchild

Verpackt und versteckt in Deinen netten Worten liegen Drohung und Anklage. Drohung, weil Du sinngemäß sagst "wenn Du meinen Jesus nicht annimmst oder zur Tür eingehst, dann wirst Du schon sehen, was mit Dir passiert. Irgendwann wird es zu spät sein, aber Du hast ja alles gewusst und Dich bewusst dagegen entschieden." Was für eine Schreckensbotschaft wird denn hier verbreitet? Soll das Liebe sein?


Gott hat mich aber nicht bedroht als er mir diese Information gab, im Gegenteil ich sah wie gut er es meint mit mir. Kinder Gottes danken Ihrem Gott für seine Detailreiche Information und die Einladung zur Hochzeit. Was Gott mir sagte habe ich Dir gesagt und siehe da, die Botschaft welche mir Freude brachte, diese genau gleiche Botschaft bringt Dir das Gegenteil. Es liegt also nicht an der Botschaft wenn sich die Kinder Gottes freuen und andere etwas anderes empfinden. Hast Du schon mal darüber nachgedacht das es nicht an der Botschaft liegen könnte Kimi wenn zwei etwas ganz unterschiedliches empfinden bei der gleichen Botschaft?

Mt 25:10 Und da sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und welche bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit. Und die Tür ward verschlossen.
11 Zuletzt kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf!
12 Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euer nicht.
13 Darum wachet! Denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird.

Für mich ist es eine Freudenbotschaft und ich sage Danke Vater, danke Jesus für diese Infos und die Einladung zur Hochzeit mit den Details. Ich Liebe Dich dafür Christus und ich danke Dir Vater, das Du Deinen Sohn gesandt hast mir diese Botschaft zu bringen. Gepriesen sei der der da Kommt im Namen des Herrn und selig sind die nicht Anstoss nehmen, an seiner Botschaft.

Meine Bitte an Dich Kimi, mach mir und anderen hier nicht das Hochzeitfest madig und kläre deine Anschuldigung mit dem Vater und dem Sohn direkt, denn alle Kinder Gottes freuen sich über Ihre Einladung zum Fest.

Wenn also die Kinder Gottes die Einladung sehen können und die anderen eine Drohbotschaft und beide das gleiche lesen, wo liegt dann das Probem? An der Einladung des liebenden Vaters oder an dem Überbringer der Einladung?

Weisst Du Kimi heute wurde Dir nicht nur die Einladung vorgelegt sondern auch noch ein paar Perlen für das Hochzeitfest, was Du daraus gemacht hast dafür bin ich Dir nicht böse. Ich hoffe für Dich das Du bereit sein wirst wie die klugen Jungfrauen bereit sind.

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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Savonlinna » Do 21. Jul 2011, 20:51

kingschild hat geschrieben:Was Gott mir sagte habe ich Dir gesagt und siehe da, die Botschaft welche mir Freude brachte, diese genau gleiche Botschaft bringt Dir das Gegenteil. Es liegt also nicht an der Botschaft wenn sich die Kinder Gottes freuen und andere etwas anderes empfinden.


kingschild, ist das denn logisch dermaßen schwer zu verstehen?
Du bist nun schon so viele Jahre hier im Forum, hast mit wer weiß wie vielen Nichtgläubigen diskutiert, hast vermutlich auch da mitgelesen, wo Du nicht daran beteiligt bist:
Du kennst also die Argumente der Andersdenkenden noch und nöcher.
Wie kannst Du Dich also so stellen, als ob Du sie noch nie gehört hast? Wieso kannst Du sie nicht einbauen in Deine Beträge, zumindest berücksichtigen?

Wir können uns hier doch nicht Jahr um Jahr im Kreis drehen, nur weil Du so tust, als ob Du noch nie in Deinem Leben ein Gegenargument gegen Deine Rede gehört hättest und immer wieder dasselbe sagst, was doch schon hundertfach widerlegt wurde.

Das, was ich oben von Dir zitiert habe, hat einen Riesenhaken, und den hat man Dir weiß wie oft schon genannt:

Es bist DU, nicht Gott, der dem Kimi was geschrieben hat vorhin hier im Forum.
Und es war vermutlich auch nicht Gott persönlich, der DIR was gesagt hat, sondern es war wahrscheinlich auch ein Mensch, oder durch einen Menschen Vermitteltes.

Es geht hier im Moment nur um Deine Art zu missionieren. Nicht Gott missioniert, sondern Du. Und darauf reagieren einige mit Abwehr. Nicht auf die Botschaft, sondern auf Dich. Vielleicht lässt es Deine Eitelkeit nicht zu, zwischen Gott und Dir zu unterscheiden. Aber das merken wir andern aber, den Unterschied.


Nachtrag:

Was ich vergaß zu schreiben:
eine Botschaft ist immer abhängig von dem, der sie in der und der Weise verstanden hat. Wenn also Mensch A dem Menschen B eine Botschaft vermittelt, und Mensch B vermittelt sie dann an Mensch C weiter, dann sind diese beiden Botschaften überhaupt nicht mehr identisch.

Einmal, weil der Sender jeweils ein anderer war und zum anderen, weil der Empfänger ein anderer war.
Zuletzt geändert von Savonlinna am Do 21. Jul 2011, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Savonlinna » Do 21. Jul 2011, 20:55

Gnu hat geschrieben:
Kimi hat geschrieben:
Robby hat geschrieben:Dies ist beileibe aber keine Drohung, sondern ein Aufzeigen der Konsequenz deines Handelns.

Ich stelle mir vor, wie der Regierungschef von China Folgendes sagt: "Liebe Studenten, natürlich könnt ihr auf dem Platz des Himmlischen Friedens demonstrieren. Aber wenn ihr das macht, kommt ihr dafür für 20 Jahre in das Gefängnis. Dies ist natürlich keine Drohung, sondern ich will euch damit nur die Konsequenz eures Handelns aufzeigen."

In China gilt das chinesische Recht, in der Ewigkeit gilt Gottes Recht, daran lässt sich auch durch dein Beispiel nichts ändern. Es ist einfach so, ob ich will oder nicht.


Der Unterschied ist, dass niemand Gottes Recht kennt.
Kimis Vergleich ist treffend. Genauso kommt es bei vielen von uns an, wenn uns gesagt wird, darin sei keine Drohung enthalten.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Schoham » Do 21. Jul 2011, 20:56

An Kimi

Jesus hat das nahe kommen des Reiches Gottes angekündigt und es kam mit Ihm. Und es kommt seither durch jeden Menschen der sein Herz für Gottes gutes Wirken öffnet. Jesus ist keine neue Religion. Er Ist das Leben das ich haben muss, um zu leben.

Mose gab dem Volk den Rat, dem kommenden Propheten zu gehorchen. Weil sie Ihm nicht gehorcht haben heisst nicht, dass Er nicht der von Mose angekündigte war.

Im alten Testament wurde Jesus, der Sohn Gottes angekündigt dessen Herrschaft ewig Bestand haben wird.

Und der HERR verkündigt dir, dass der HERR dir ein Haus bauen will. Wenn nun deine Zeit um ist und du dich zu deinen Vätern schlafen legst, will ich dir einen Nachkommen erwecken, der von deinem Leibe kommen wird; dem will ich sein Königtum bestätigen. Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will seinen Königsthron bestätigen ewiglich. Ich will sein Vater sein und er soll mein Sohn sein.
2. Sam. 7, 11-14
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Kimi » Do 21. Jul 2011, 21:20

gnu hat geschrieben:In China gilt das chinesische Recht, in der Ewigkeit gilt Gottes Recht, daran lässt sich auch durch dein Beispiel nichts ändern. Es ist einfach so, ob ich will oder nicht.


Vielleicht hast Du mich nicht verstanden, oder wolltest es nicht. Selbst wenn ich unterstelle, Du, lieber Gnu, würdest Gottes Recht kennen (was ich als ungeheure Anmassung empfinden würde) so ändert es nichts daran, dass eine offensichtliche Drohung durch Verharmlosung schöngeredet wird. Aber das wundert mich eigentlich nicht, denn genau mit diesen Mitteln hat die Kirche fast 2000 Jahre lang die Menschen gefügig gemacht.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Metropolis79 » Fr 22. Jul 2011, 00:40

Schoham hat geschrieben:Wahrheit ist eine Person. Wahrheit ist Jesus Christus. Vollkommen eins mit dem Vater der die Liebe Ist. Ohne Jesus, heisst ohne Vater zu sein und darum ohne Liebe. Liebe ist das Grösste. Etwas ganz wunderbares und starkes und durch nichts zu töten. Aus der Ewigkeit strömend bleibt sie für immer bestehen. Wer liebt ist aus Gott geboren und tut die Wahrheit.

Siehst du, Schoham, und das nenne ich eine "Behauptung" die man nicht belegen kann.
Der Christ entnimmt diese Aussagen der Bibel und beginnt, sie für sich zu glauben!
Es wird für den "christlichen Gläubigen" Wahrheit, was er glaubt und nun fühlt er sich dazu beautragt, seine Wahrheit andren verkünden zu "müssen" weil eben in der Bibel steht, man (die Apostel eigentlich) sollte hinaus gehn in alle Welt und das verkünden, was in der Bibel steht.

Aber, nur weil in einem Buch, eben der Bibel, geschrieben steht, dass ein gewisser Mann Namens Jesus von sich behauptet, er sei die Wahrheit, bedeutet dass noch lange nicht, das dem auch wirklich so ist .
Wenn dies jemand so glauben möchte, dann soll er es tun, was man nicht tun sollte, ist darauf zu beharren, das dies die einzige/endgültige/absolute Wahrheit ist und wer diesem Weg nicht folgt, ist verloren und landet im Feuersee und wird ewiglich gequält ( Warnung oder Drohung?), weil dies ebenfalls in einem Buch Namens Bibel steht, von dem man nicht mal beweisen kann, dass dessen Inhalt auch wirklich stimmt und nicht Einiges daraus der Vorstellung irgendwelche Menschen entspring, etc..
Darum sollte man da schon etwas Vorsichtiger mit gewissen Aussagen vorgehn, wenn man selber nicht zu 100% "weiss" ob es sich so verhält/verhalten wird, nur weil eben geschrieben steht..!
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Metropolis79 » Fr 22. Jul 2011, 01:24

Kimi hat geschrieben:Hier muss ich Savonlinna leider recht geben. Es ist diese Überheblichkeit über andere, alleinig die Wahrheit gepachtet zu haben und andere als Lügner zu bezeichnen oder als Menschen, die der Lüge glauben und folgen, die mir das Christentum unannehmbar machen bzw. den Jesus, den man ja "nur" anzunehmen bräuchte. Ganz schrecklich ist das.

Kimi, ich sehe im Grossen und Ganzen keine Überheblichkeit bei vielen Gläubigen!
Bedenke, sie sind geprägt vom Inhalt der Bibel, des Koran, der Tora uva. und für sie wird" das Geglaubte" real und somit auch Wahrheit, dazu kommen dann auch noch "Erfahrungen" hinzu, die das Ganze noch bekräftigen.
Nur ist es so, dass nicht nur Christen mit ihrem Glauben Erfahrungen machen, sondern auch Gläubige anderer "Religionen" .
Somit stützen sich Gläubige auf Lehren und Erfahrungen und es wird Wahrheit für sie, jeder hat seine Wahrheit.
Überheblich wird es dann, wenn man, wie ich Schoham es schon kundtat, behauptet, man "weiss" es, dass es die absolute Wahrheit ist und man auch behauptet, die Bibel oder der Koran oder was auch immer IST Gottes Wort.
Wenn ich an etwas glaube, bedeutet das noch lange nicht, dass ich etwas weiss oder es Wahrheit ist
Auch Erfahrungen können täuschen, und man kann sich so intensiv in etwas reinsteigern, das es einem real erscheint.

Kingchilds Worte sind offen und ehrlich und ich bin überzeugt davon, dass daraus Liebe und Fürsorge spricht und er "warnen" möchte vor dem, was die Bibel aussagt (Weg ins Verderben), aber es ist nun mal so, dass man Glauben nicht erzwingen kann, weil es verlangt wird (Jesus verlangt) oder weil einem eventuell eine "Hölle" bevorsteht...

Die Bibel selber sagt doch aus, dass der Vater einem ziehn muss?

Oder man sich eben aus freien Stücken für Gott entscheidet, aus Liebe zu ihm oder weil man selber versuchen möchte, etwas heraus zu finden...nicht weil es irgendwo steht oder gepredigt wird oder gewarnt wird oder einem Schmackhaft gemacht wird.

Es ist ja nicht so, dass man sich wehrt zu glauben, man kann es halt einfach nicht, egal ob es nun Buddhismus ist oder Christentum oder sonstwas..
Es gibt ja genug Leutchen, die genau so sagen, ich glaub nicht, was der Koran aussagt, ich kann nicht glauben, was der Buddhismus lehrt oder die Esoteriker spinnen ja, ich glaub den Unsinn nicht und so ist es eben auch mit dem Inhalt der Bibel, es gibt Menschen, die es eben nicht glauben können.
Und nun sagt man denen, du bist verloren, wenn du nicht Jesus annimmst?
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Gnu » Fr 22. Jul 2011, 04:11

Savonlinna hat geschrieben: Der Unterschied ist, dass niemand Gottes Recht kennt.
Kimis Vergleich ist treffend. Genauso kommt es bei vielen von uns an, wenn uns gesagt wird, darin sei keine Drohung enthalten.

Diese Behauptung, dass niemand Gottes Recht kennt, ist mir zu absolut. Mose kannte es, Jesus kennt es, der Teufel kennt es, die Kinder Gottes kennen es. Das ist per Summe also niemand?

Die Drohung ist im Recht enthalten. Bei Übertretung eines Gesetzes droht das Gesetz Strafe an. Das Evangelium zeigt einen Ausweg aus der ewigen Todesstrafe. Den einzigen Ausweg übrigens, ich kenne keinen anderen. Wer diesen Weg nicht gehen will, der bleibt in der ewigen Todesstrafe, die er sich durch Nichteinhalten von Gottes Gesetz selbst verdient hat.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Savonlinna » Fr 22. Jul 2011, 04:51

Gnu hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben: Der Unterschied ist, dass niemand Gottes Recht kennt.
Kimis Vergleich ist treffend. Genauso kommt es bei vielen von uns an, wenn uns gesagt wird, darin sei keine Drohung enthalten.

Diese Behauptung, dass niemand Gottes Recht kennt, ist mir zu absolut.
Mose kannte es, Jesus kennt es, der Teufel kennt es, die Kinder Gottes kennen es. Das ist per Summe also niemand?


Ich präzisiere: Menschen, die nachweislich gelebt haben.
Konkret gemeint habe ich die Forenuser.
Und ich meinte mit "Gott" natürlich nicht den Gott, den manche Christen meinen: den strafenden Gott. Ich meinte den Gott, der im Gesamtgeschehen enthalten ist.


Gnu hat geschrieben:Die Drohung ist im Recht enthalten.


Nur im Strafrecht. Es gibt ja auch das Recht, sich zu entfalten. Wer sich nicht schnell genug entfaltet, wird nicht bestraft. Er hat nur einfach das Recht dazu.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon NEM » Fr 22. Jul 2011, 05:52

Savonlinna hat geschrieben:Und ich meinte mit "Gott" natürlich nicht den Gott, den manche Christen meinen: den strafenden Gott. Ich meinte den Gott, der im Gesamtgeschehen enthalten ist.
In dieser Aussage sehe ich aber nur einen Gott.

Ich gehe bei meinem Gottesbild nicht von einem "strafenden" Gott aus. Gott ist nie Böse, Gott ist Liebe. Das Gesetz zeigt die Limiten und Konsequenzen, das Evangelium den Ausweg. Es ist unsere Wahl.

Wie Gnu sagte:
Gnu hat geschrieben:Die Drohung ist im Recht enthalten. Bei Übertretung eines Gesetzes droht das Gesetz Strafe an. Das Evangelium zeigt einen Ausweg aus der ewigen Todesstrafe. Den einzigen Ausweg übrigens, ich kenne keinen anderen. Wer diesen Weg nicht gehen will, der bleibt in der ewigen Todesstrafe, die er sich durch Nichteinhalten von Gottes Gesetz selbst verdient hat.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Maroni » Fr 22. Jul 2011, 06:50

Dieser Thread begann in gegenseitiger Achtung, in der Wertschätzung des Glaubens meines Mitmenschen gegenüber. Der Ton, die Sprache, in diesem Thread, war von gegenseitiger Achtung geprägt, war vorsichtig tastend, um keinen Christen in seinem Glauben zu verletzen.
Trotz alledem das Thema:
Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Wahrlich kein einfaches Thema ist.

editiert
Zuletzt geändert von Robby am Fr 22. Jul 2011, 09:19, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Folgeposting
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Savonlinna » Fr 22. Jul 2011, 07:15

NEM hat geschrieben:Das Gesetz zeigt die Limiten und Konsequenzen, das Evangelium den Ausweg. Es ist unsere Wahl.


Welches Gesetz denn, NEM? Ich verstehe ja nicht einmal, wovon die Rede ist. Ich kenne Gesetze von Menschen, und ich kenne mein inneres Gesetz. Mein inneres Gesetz ist mir sozusagen angeboren, es ergibt sich aus meinen Veranlagungen. Das hat aber rein gar nichts mit Strafe zu tun. Ich bin zum Beispiel techisch unbegabt und uninteressiert, und als Konsequenz ergibt sich daraus meine Berufswahl. Mit der bin ich aber nicht gestraft, sondern sie ist ein Geschenk.

Andere haben andere innere Gesetze, und erst das Zusammenspiel der verschiedenen inneren Gesetze macht, dass das menschliche Leben funktioniert. Ich finde es toll, wenn andere etwas können, was ich nicht kann, weil das dann das Spektrum erweitert und man zusammen etwas machen kann. Warum sollte ich also meine eigenen Gesetzmäßigkeiten als für andere gültig erklären?

Darum verstehe ich das Christentum überhaupt nicht. Was dem einen einleuchtet, soll jetzt auch dem anderen einleuchten? Und falls es ihm nicht einleuchtet, sieht man ihn in der Verdammnis?

Das ist für mich das Gefährliche an solcher Sichtweise. Dass man den anderen dann, nur weil er eine andere Gestzmäßigkeit hat, verdammt sieht. Das ist dann für mich eine Art Zweiklasengesellschaft: "Wir Christen" und "die anderen". Das spüre ich hier jeden Tag, dass ich als Mensch zweiter Klasse angesehen werde. Nicht von allen, aber von ausreichend vielen. Man fühlt sich sehr überlegen.

Ich sehe die Gefahr in dieser Einteilung der Menschheit in Christen und "die anderen", in die Erlösten und die Unerlösten. Ich habe Angst vor der Zukunft, wenn dieses Denken der Zweiklassen-Gesellschaft wieder zunimmt. So haben immer die Kriege begonnen, immer: dass eine Gruppe sich besser, wertvoller fühlt als die andere.

Der Krieg muss nicht physischer Natur sein, er kann mental ablaufen. Er bringt Menschen gegeneinander auf. Er schafft Fronten, und die Fronten sollen da sein, wie kingschild oben schreibt.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Kimi » Fr 22. Jul 2011, 07:41

Gnu hat geschrieben:Die Drohung ist im Recht enthalten. Bei Übertretung eines Gesetzes droht das Gesetz Strafe an. Das Evangelium zeigt einen Ausweg aus der ewigen Todesstrafe. Den einzigen Ausweg übrigens, ich kenne keinen anderen. Wer diesen Weg nicht gehen will, der bleibt in der ewigen Todesstrafe, die er sich durch Nichteinhalten von Gottes Gesetz selbst verdient hat.


Wenigstens sind wir uns jetzt einig, dass es sich hier um eine Drohung handelt.

Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass es sich mit einem Glauben bzw. mit dem Glauben von einigen Usern hier, tatsächlich leichter leben lässt! Warum? Ganz einfach: Die Welt ist klar unterteilt in die Guten und in die Schlechten, mal salopp gesagt. Die Guten, das sind die, die sich als Christen bezeichnen, sich also deren eigener Auffassung nach auf dem guten Weg befinden und einmal im Himmel sein werden, als Belohnung. Als "Guter" hat man die vorrangige Aufgabe, den "Schlechten", dem Ungläubigen vom eigenen - dem guten und richtigen - Weg zu überzeugen, ihn zu missionieren. Das ist einfach, gibt dem Leben einen Sinn. Den haben die anderen nicht. Die Schlechten sind die Anderen, die Zweifler, die Fragenden, die Nicht-Christen, deren Lohn einmal die Hölle sein wird. Die Menschen werden pauschal in zwei Gruppen eingeteilt. Das ist sehr leicht dann, so zu leben mit einem solchen Glauben.

Schwierig ist es, die Facetten zu sehen, die Graustufen. Den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen und zu akzeptieren, dass eben nicht alles nur schwarz oder weiß ist, dass er Fragen und Zweifel hat, der Mensch. Das macht Mühe und kostet etwas. Die Fragen und Zweifel der Menschen (und auch bei sich selbst!) zu akzeptieren und nicht als "Rebellion gegen Gott" oder dergleichen anzusehen, das ist der mühsamere Weg. Sich mit dem Menschen auseinanderzusetzen und auch mit sich selbst, nicht etwas abzutöten in sich, sondern sich und andere zuzulassen. Das ist der schwierigere Weg. Auch zu akzeptieren, dass es einfach keine einfachen Antworten gibt im Leben, das ist herausfordernd und kein leichter Weg!
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Kimi » Fr 22. Jul 2011, 08:57

Kingchild hat geschrieben:Was Gott mir sagte habe ich Dir gesagt


Wenn Gott so groß und allmächtig ist, warum braucht er dann einen Mittler wie Dich, um mir etwas zu sagen? Warum sagt er es mir dann nicht selbst? Das fänd ich wesentlich überzeugender!

Zudem, ist das eben genau diese Überheblichkeit, die ich meine. Da sehen sich Menschen als Gottes Sprachrohr und wollen Andere damit überzeugen oder beeindrucken. Eigene Gedanken und Eindrücke werden als die von Gott ausgegeben. Damit kann viel Schindluder getrieben werden. Mir sind Fälle bekannt, wo Männer den Eindruck von Gott hatten, dass sie eine bestimmte Frau heiraten sollten und solche Dinge. Den Frauen wurde dann gesagt "Gott hat mir gesagt, dass wir heiraten sollen."
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Fr 22. Jul 2011, 08:58

Hi all

Dieser Thread wird jetzt geschlossen und dann werde ich ihn auch noch von netiquettewidrigen Beiträgen entfernen.

EDIT: Da das Thema wichtig und interessant ist, möchte ich den Thread nocheinmal wiedereröffnen.

Lieber Gruss
Robby
Zuletzt geändert von Robby am Fr 22. Jul 2011, 09:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wiedereröffnung
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Fr 22. Jul 2011, 09:29

Kimi hat geschrieben:Hallo Robby!

Robby hat geschrieben:So auch hier, wenn wir, Stichwort Glaube, glauben, was Jesus Christus uns gesagt hat und immer noch sagt. ER ist der alleinige und einzige Weg zum Vater


Gehen wir doch mal ca. 1.800 Jahre in der Geschichte zurück. Das Konzil von Nicäa hatte noch nicht stattgefunden. Die christliche Gemeinde war in Begriff, sich zu formieren. Es gab etliche christliche Strömungen damals, die sich alle gegenseitig der Häresie bezichtigten. Alle glaubten an das, was Jesus sagte, beriefen sich auf sein Wort, so wie sie es verstanden. Die Heilige Schrift war erst in Begriff zu entstehen. Eine Gruppe setzte sich irgendwann durch und bestimmte, was der "wahre" Glaube zu sein hat. Dann entstand der Kanon. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Hat der Stärkere automatisch auch die Wahrheit?


Hi Kimi

Der Stärkere wäre vielleicht die jüdische Gemeinde gewesen oder mit Sicherheit die gottlosen Römer. Die christliche Botschaft hingegen setze sich durch. Warum? Weil Gott sie selber führte durch SEINEN Geist und über Jahrtausende mittlerweilen überlieferte. Übrigens sehr inhaltsgetreu, wie die Schriftrollenfunde von Qumran zeigten. Aber das wäre dann ein anderes Thema.


Lieber Gruss
Robby
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Fr 22. Jul 2011, 09:40

Kimi hat geschrieben:
Robby hat geschrieben:Dies ist beileibe aber keine Drohung, sondern ein Aufzeigen der Konsequenz deines Handelns.


Ich stelle mir vor, wie der Regierungschef von China Folgendes sagt: "Liebe Studenten, natürlich könnt ihr auf dem Platz des Himmlischen Friedens demonstrieren. Aber wenn ihr das macht, kommt ihr dafür für 20 Jahre in das Gefängnis. Dies ist natürlich keine Drohung, sondern ich will euch damit nur die Konsequenz eures Handelns aufzeigen."


Hi Kimi

Wenn wir bei menschlichen Vergleichen bleiben, biblisch fundiert natürlich:
Ist es eine Drohung, wenn Noah den Menschen sagte, dass eine Sintflut komme und wenn sie nicht umkehrten und in die Arche kämen, sterben würden? Alle? Oder war es ein prophetisches Wort, das bereits einen Hauch von Christi Erlösung am Kreuz beinhaltete? Ein Aufzeigen der Konsequenzen des eigenen Handelns? "Wenn Sie rauchen, sterben Sie früher!"steht auf den Zigarettenpäckli. Ist das eine Drohung oder eine Tatsache oder beides? Wobei wir hier auch die Eventualität betrachten müssen, dass man theoretisch auch als Raucher 110 Jahre alt werden kann. Bei Gott gibt es aber keine Eventualität, sondern nur Leben oder Tod.
Ist es ungerechtfertigt, wenn das Strafgesetz vorsieht, dass bei Mord eine Strafe von mehreren Jahren Gefängnis droht? Sollte man deshalb verbieten, dass das Gesetz dies transparent und öffentlich macht? Oder soll man gar die Strafe verbieten? (unter Androhung einer Strafe natürlich).
Dass der Mensch komplett frei entscheiden könne, das habe ich schon immer bestritten. Bedingungen sind gegeben, Konsequenzen auch. Aber er KANN entscheiden, muss aber auch dafür gerade stehen. Freiheit beinhaltet immer auch Verantwortung.

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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Fr 22. Jul 2011, 09:42

Gnu hat geschrieben:In China gilt das chinesische Recht, in der Ewigkeit gilt Gottes Recht, daran lässt sich auch durch dein Beispiel nichts ändern. Es ist einfach so, ob ich will oder nicht.


Genau Gnu. Und wenn ich ja nicht daran glaube, dann kann mich das Ganze ja auch kalt lassen, oder? Was interessiert mich eine Hölle, wenn ich nicht mal an Gott glaube? Vielleicht hat das aber damit zu tun, dass eben jeder Mensch alleine in der Natur erkennt, dass es einen Gott gibt. Einen Schöpfer allen Lebens.


Lieber Gruss
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Fr 22. Jul 2011, 09:45

Savonlinna hat geschrieben:Kimis Vergleich ist treffend. Genauso kommt es bei vielen von uns an, wenn uns gesagt wird, darin sei keine Drohung enthalten.


Hi Savonlinna

"Wenn du bei starkem Verkehr über die Autobahn spazierst, wirst du überfahren." Tatsache oder Drohung?
"Wenn du Jesus Christus nicht glaubst und IHN ablehnst, wirst du keine Beziehung zu Gott finden und auf ewig von IHM getrennt sein" Tatsache oder Drohung? Wenn du sagst, es sei keine Tatsache, was interessiert es dich dann?


Lieber Gruss
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Fr 22. Jul 2011, 09:48

Kimi hat geschrieben: Vielleicht hast Du mich nicht verstanden, oder wolltest es nicht. Selbst wenn ich unterstelle, Du, lieber Gnu, würdest Gottes Recht kennen (was ich als ungeheure Anmassung empfinden würde) so ändert es nichts daran, dass eine offensichtliche Drohung durch Verharmlosung schöngeredet wird. Aber das wundert mich eigentlich nicht, denn genau mit diesen Mitteln hat die Kirche fast 2000 Jahre lang die Menschen gefügig gemacht.


Da braucht es kein Gnu dazu, Gott hat dir SEIN Gesetz in dein Herz geschrieben (Gewissen). Auch stehen dir SEINE Gebote (10 Gebote) als klare Willensäusserung zur Verfügung.


Lieber Gruss
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Fr 22. Jul 2011, 09:55

Kimi hat geschrieben:Zudem, ist das eben genau diese Überheblichkeit, die ich meine. Da sehen sich Menschen als Gottes Sprachrohr und wollen Andere damit überzeugen oder beeindrucken. Eigene Gedanken und Eindrücke werden als die von Gott ausgegeben. Damit kann viel Schindluder getrieben werden. Mir sind Fälle bekannt, wo Männer den Eindruck von Gott hatten, dass sie eine bestimmte Frau heiraten sollten und solche Dinge. Den Frauen wurde dann gesagt "Gott hat mir gesagt, dass wir heiraten sollen."


Hi Kimi

Solche Beispiele sind mir auch bekannt. Wir müssen aber klar unterscheiden, was Gott in der Bibel über sich selber geoffenbart hat. Der Heilsweg, also der Weg aus dem Tod ins Leben, ist klar und deutlich in der Bibel umschrieben. Auch dazu braucht es kein Gnu oder sonst ein User, der seine eigene Sicht einbringt. Die Bibel, im Heiligen Geist, spricht für sich selbst. Wenn wir hier die Bibel zitieren, dann weil die meisten Menschen heute nicht mal mehr wissen, wie sich Bibel schreibt, geschweige denn darin lesen. Wie können sie aber den Weg finden, wenn niemand ihnen die frohe Botschaft der Erlösung von aller Schuld nennt?
Hattest du einmal Schulden? Finanzielle Verbindlichkeiten? Wenn es aussichtslos scheint, weil Aufwand und EInkommen in keinem Verhältnis stehen und dann plötzlich ein weisser Ritter kommt, der all deine Schuld auf sich nimmt, dann ist das wahrlich eine Entlastung, die seinesgleichen sucht. Stell dir vor, dass Jesus Christus aber nicht einfach die finanziellen Schulden getilgt hat, sondern die Schuld, die zwangsläufig zum ewigen Tod führt, durch SEIN eigenes Blut gesühnt hat (also den Preis bezahlt), damit du leben kannst! Und du sagst dazu nein?


Lieber Gruss
Robby
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Kimi » Fr 22. Jul 2011, 09:55

Robby hat geschrieben:
Kimi hat geschrieben:
Robby hat geschrieben:Dies ist beileibe aber keine Drohung, sondern ein Aufzeigen der Konsequenz deines Handelns.


Ich stelle mir vor, wie der Regierungschef von China Folgendes sagt: "Liebe Studenten, natürlich könnt ihr auf dem Platz des Himmlischen Friedens demonstrieren. Aber wenn ihr das macht, kommt ihr dafür für 20 Jahre in das Gefängnis. Dies ist natürlich keine Drohung, sondern ich will euch damit nur die Konsequenz eures Handelns aufzeigen."


Hi Kimi

Wenn wir bei menschlichen Vergleichen bleiben, biblisch fundiert natürlich:
Ist es eine Drohung, wenn Noah den Menschen sagte, dass eine Sintflut komme und wenn sie nicht umkehrten und in die Arche kämen, sterben würden? Alle? Oder war es ein prophetisches Wort, das bereits einen Hauch von Christi Erlösung am Kreuz beinhaltete? Ein Aufzeigen der Konsequenzen des eigenen Handelns? "Wenn Sie rauchen, sterben Sie früher!"steht auf den Zigarettenpäckli. Ist das eine Drohung oder eine Tatsache oder beides? Wobei wir hier auch die Eventualität betrachten müssen, dass man theoretisch auch als Raucher 110 Jahre alt werden kann. Bei Gott gibt es aber keine Eventualität, sondern nur Leben oder Tod.
Ist es ungerechtfertigt, wenn das Strafgesetz vorsieht, dass bei Mord eine Strafe von mehreren Jahren Gefängnis droht? Sollte man deshalb verbieten, dass das Gesetz dies transparent und öffentlich macht? Oder soll man gar die Strafe verbieten? (unter Androhung einer Strafe natürlich).
Dass der Mensch komplett frei entscheiden könne, das habe ich schon immer bestritten. Bedingungen sind gegeben, Konsequenzen auch. Aber er KANN entscheiden, muss aber auch dafür gerade stehen. Freiheit beinhaltet immer auch Verantwortung.

Lieber Gruss
Robby


Hi Robby!

Erstmal danke, dass Du den spannenden Thread wieder geöffnet hast! :)

Robby hat geschrieben:Zigarettenpäckli.


Süß :)) , Ihr Schweizer habt schon eine goldige Sprache!

Wenn Sie rauchen, sterben Sie früher!"steht auf den Zigarettenpäckli. Ist das eine Drohung oder eine Tatsache oder beides?


Ich weiß nicht, ob man das so vergleichen kann. Es ist ja eine erwiesene Tatsache, dass manche Dinge dem menschlichen Organismus schaden können. Aber ist denn diese Hölle so erwiesen? Sie ist letztlich nicht beweisbar - auch nicht wirklich aus der Bibel - und doch wird daraus eine Tatsache gemacht. Diese Warnung vor dem Rauchen beispielsweise ist wie Du richtig sagst "Ein Aufzeigen der Konsequenzen des eigenen Handelns." So verhält es sich aber m.E. mit der Höllenthematik bzw. dem Angstmachen davor nicht. Hier wird, ob bewusst oder unbewusst, dem Menschen Angst gemacht.

Dass der Mensch komplett frei entscheiden könne, das habe ich schon immer bestritten. Bedingungen sind gegeben, Konsequenzen auch. Aber er KANN entscheiden, muss aber auch dafür gerade stehen. Freiheit beinhaltet immer auch Verantwortung.


Wegen der Entscheidung. Hat man denn Deiner Meinung nach bereits eine Entscheidung getroffen, wenn man keine getroffen hat? Ist das dann schon ein GEGEN-Gott-Entscheiden? Wenn man kritsch hinterfragt, nicht alles isst, was einem aufgetischt wird, ist das dann schon gegen Gott?

Viele Grüße!
Kimi
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Savonlinna » Fr 22. Jul 2011, 09:56

Robby hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:Kimis Vergleich ist treffend. Genauso kommt es bei vielen von uns an, wenn uns gesagt wird, darin sei keine Drohung enthalten.

Hi Savonlinna

"Wenn du bei starkem Verkehr über die Autobahn spazierst, wirst du überfahren." Tatsache oder Drohung?


Keine Drohung.


Robby hat geschrieben:"Wenn du Jesus Christus nicht glaubst und IHN ablehnst, wirst du keine Beziehung zu Gott finden und auf ewig von IHM getrennt sein" Tatsache oder Drohung?


Drohung. Weil die Beziehung zu dem, was Du "Gott" nennst, längst gefunden sein kann und man einem erklärt, man habe die richtigen Buchstaben zu benutzen, ansonsten würde man von Gott entfernt sein und nach dem Tod leiden, wo man nichts mehr ändern könne.


Robby hat geschrieben:Wenn du sagst, es sei keine Tatsache, was interessiert es dich dann?


Hoffe, ich hab die Frage verstanden. Ich antworte so, wie ich sie verstanden habe. Sie interessiert mich darum, weil Menschen durch Drohungen psychisch zerstört werden können.

Ich bin doch nicht nur ich, Robby. Mich interessiert das Los der Menschen insgesamt, sogar das Los der Menschen nach meinem Tod.
Das geht doch vielen so.
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Re: Lebt es sich mit oder ohne Glaube leichter?

Beitragvon Robby » Fr 22. Jul 2011, 10:20

Savonlinna hat geschrieben:
Keine Drohung.


Weshalb kann dies nicht als Drohung verstanden werden? Weil wir wissen, dass es so ist und es sich wissenschaftlich beweisen lässt?

Drohung. Weil die Beziehung zu dem, was Du "Gott" nennst, längst gefunden sein kann und man einem erklärt, man habe die richtigen Buchstaben zu benutzen, ansonsten würde man von Gott entfernt sein und nach dem Tod leiden, wo man nichts mehr ändern könne.


Siehst du, für mich ist es genau so, wie wenn ich dich warne (gefällt mir deutlich besser als drohen), dass du auf der Autobahn überfahren wirst. Weil ich weiss, dass Gott lebt (wie Hiob), aus eigener und anderer Erfahrung. Darum kann das für mich keine Drohung sein, sondern eine liebevolle, zur rechten Zeit ausgesprochene, Warnung verbunden mit dem Weg aus der todbringenden Situation heraus.
Wenn du sagen würdest, du hättest eine lebendige Beziehung zu Gott, dann würde ich mir nie anmassen, über dich zu urteilen. Ich würde einzig die biblische Botschaft zitieren, aber dir nie ein Urteil sprechen. Das tut Gott und ich habe dazu kein Recht. Dich zum Denken und Prüfen anregen, das hingegen ist sinnvoll.

Hoffe, ich hab die Frage verstanden. Ich antworte so, wie ich sie verstanden habe. Sie interessiert mich darum, weil Menschen durch Drohungen psychisch zerstört werden können.
Ich bin doch nicht nur ich, Robby. Mich interessiert das Los der Menschen insgesamt, sogar das Los der Menschen nach meinem Tod.


Das nehme ich dir auch ganz ab. Ich glaube aber, dass es viele Menschen gibt, die nicht zuest an Mitmenschen denken, sondern an sich selbst.
Weltlich gesprochen möchte ich über ein Thema immer umfassend informiert sein, möglichst von "allen Seiten", damit ich mir ein Bild machen kann. Darum wäre mein Anspruch auch als Nicht-Christ, dass man mir alles sagt. Auch die Glaubenssätze der Bibel. Dann kann ich immer noch entscheiden, was für mich stimmt, was ich glaube und was nicht. Dieses Recht auf Information hat doch jeder Mensch?

Lieber Gruss
Robby
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