Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Moderator: bigbird

Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon jes_25913 » Sa 28. Mai 2011, 09:33

Meta hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Wenn bsw. Jesus unerkannt als Mensch unter uns wäre, und in den verschiedenen kirchlichen Abteilungen lehren möchte, könnte er es nur, wenn er die bestehenden Lehrinhalte bestätigt. Er könnte also nirgendwo lehren....


wenn Jesus als Jude wieder kommen würde, würde kein Christ ihn erkennen, und Christen belehren dürfte er nirgends !!!

Eine traurige Tatsache !!

Liebe Meta,
das ist nicht nur ein christliches Problem, sondern ein allgemein-menschliches. Der Mensch hört eben nur gern, was seine Meinung bestätigt und ihm schmeichelt. Allerdings kann er so eben nicht vorwärts kommen und etwas lernen. Da kann dann nur noch Gericht (Leid) helfen.
Man kann sagen: Wer nicht freiwillig lernt, den zwingt das Leben.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon onThePath » Sa 28. Mai 2011, 10:35

jes_25913 hat geschrieben:das ist nicht nur ein christliches Problem, sondern ein allgemein-menschliches. Der Mensch hört eben nur gern, was seine Meinung bestätigt und ihm schmeichelt. Allerdings kann er so eben nicht vorwärts kommen und etwas lernen. Da kann dann nur noch Gericht (Leid) helfen.
Man kann sagen: Wer nicht freiwillig lernt, den zwingt das Leben.


Ja, und es kann sein, dass das Leben zu Jesus hin zwingt.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon jes_25913 » Sa 28. Mai 2011, 13:07

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:das ist nicht nur ein christliches Problem, sondern ein allgemein-menschliches. Der Mensch hört eben nur gern, was seine Meinung bestätigt und ihm schmeichelt. Allerdings kann er so eben nicht vorwärts kommen und etwas lernen. Da kann dann nur noch Gericht (Leid) helfen.
Man kann sagen: Wer nicht freiwillig lernt, den zwingt das Leben.


Ja, und es kann sein, dass das Leben zu Jesus hin zwingt.

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Richtig.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Laodicea » Sa 28. Mai 2011, 16:36

onThePath hat geschrieben:Ja, und es kann sein, dass das Leben zu Jesus hin zwingt.


Hm, wie meinst du das denn?
Hört sich irgendwie so an, als ob Du sagen willst das uns gewisse Lebensumstände zwingen könnten eine Entscheidung für Jesus zu treffen.
Das sehe ich anders.
Spr 19,3 Die Narrheit des Menschen führt ihn in die Irre, aber auf den HERRN ist sein Herz wütend.
Ich glaube, dass nicht jeder Mensch geschaffen ist für das Reich Gottes.
Nur solche, die vorher auch dazu bestimmt sind.

Gruß Laodicea
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Columba » Sa 28. Mai 2011, 16:50

Laodicea hat geschrieben:...
Nur solche, die vorher auch dazu bestimmt sind.

Gruß Laodicea

bist du dazu bestimmt?

Grüße Columba
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Laodicea » Sa 28. Mai 2011, 17:19

Columba hat geschrieben:bist du dazu bestimmt?


Ja.
Und Du?
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon gbg » Sa 28. Mai 2011, 17:56

Hallo zusammen ... :)

Noch ein paar Punkte die ich nicht verschweigen möchte:

Wenn wir Menschen gefährlichste Verbrecher nicht töten sondern nur ins Gefängnis stecken oder in die Psychiatrie einweisen um wieviel gnädiger wird da Gott gegenüber uns sein.

Das müssen wir Kleingläubige uns immer wieder vor Augen halten damit unsere Last leicht wird.

So kann so manch ein Christ wieder befreit aufatmen.

Deshalb bzgl. Gefängnis bzw. Psychiatrie der Menschen glaube ich - vom allmächtigen Gott werden alle gerettet.

P.S.: Selbst glaube ich nicht an eine Hölle.

Denn Gott steht mE als Absolutes über dem nur Relativen.

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon kingschild » Sa 28. Mai 2011, 18:28

gbg hat geschrieben:
Deshalb bzgl. Gefängnis bzw. Psychiatrie der Menschen glaube ich - vom allmächtigen Gott werden alle gerettet.

P.S.: Selbst glaube ich nicht an eine Hölle.

Denn Gott steht mE als Absolutes über dem nur Relativen.

L.G. gbg


Zumindest ist das Wort Gottes unfehlbar:

Thessalonicher 2,11: "Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben!"

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon kingschild » Sa 28. Mai 2011, 18:33

gbg hat geschrieben:Hallo zusammen ... :)

Noch ein paar Punkte die ich nicht verschweigen möchte:

Wenn wir Menschen gefährlichste Verbrecher nicht töten sondern nur ins Gefängnis stecken oder in die Psychiatrie einweisen um wieviel gnädiger wird da Gott gegenüber uns sein.

Das müssen wir Kleingläubige uns immer wieder vor Augen halten damit unsere Last leicht wird.

So kann so manch ein Christ wieder befreit aufatmen.

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gbg Gott sagt der Sünde Sold ist der Tod und Gott ist wahrlich kein Lügner.

Aufatmen kann man erst, wenn man von der Lüge (eigenen Lehre) umgekehrt zu Gott. Wir müssen nicht die Last kleinreden, sondern uns von der Last der Lüge befreien lassen damit wir aufatmen können.

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon gbg » Sa 28. Mai 2011, 18:35

kingschild hat geschrieben:Zumindest ist das Wort Gottes unfehlbar:
Thessalonicher 2,11: "Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben!"


Hallo kingschild

Ich glaube dass Gott das Absolute ist und dass er als Absolutes immer das letzte Wort hat.

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon kingschild » Sa 28. Mai 2011, 18:44

gbg hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Zumindest ist das Wort Gottes unfehlbar:
Thessalonicher 2,11: "Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben!"


Hallo kingschild

Ich glaube dass Gott das Absolute ist und dass er als Absolutes immer das letzte Wort hat.

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Ja wenn Gott die Wahrheit ist was ich glaube, so wird das letzte Wort nicht von dem abweichen was er bereits verkündigt hat....den Gott ist kein Lügner und die Lüge ist nicht in Ihm.

Gott wandelt in der Wahrheit und sein letztes Wort wird auch darin zu finden sein.

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Columba » Sa 28. Mai 2011, 19:51

Laodicea hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:bist du dazu bestimmt?

Ja.
Und Du?

Ja, aber im gegensatz zu Dir, glaube ich, dass Gott keinen Menschen erschaffen hat, mit der vorbestimmung zum tode! jesus rief auf, alle zu seinen jüngern zu machen und sie zu taufen. die frage kann nur lauten, ob alle seine jünger werden wollen!


Grüße Columba
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon jes_25913 » So 29. Mai 2011, 10:26

gbg hat geschrieben:Hallo zusammen ... :)

Noch ein paar Punkte die ich nicht verschweigen möchte:

Wenn wir Menschen gefährlichste Verbrecher nicht töten sondern nur ins Gefängnis stecken oder in die Psychiatrie einweisen um wieviel gnädiger wird da Gott gegenüber uns sein.
Dieser Vergleich legt es nahe. Aber stimmt er wirklich? - Rettet uns - und damit eventuell alle - Gott, oder hat er bereits die Menschen errettet?
Wenn Jesu Tod und Auferstehung die Rettungstat waren, dann sind prinzipiell bereits alle Menschen gerettet. Denn Jesus hat diesen Tod für die ganze Menschheit erlitten. Wenn aber dieser Tod nicht zu unserer Rettung geschah, weshalb dann ?
Gehen wir davon aus, dass tatsächlich Jesu Tod die Errettung ist. Dann kann Gott nichts darüber hinaus tun, weil schon alles getan wurde.
Menschen können deshalb nur dann gerettet werden, wenn Sie die Tat Jesu für sich persönlich in Anspruch nehmen, also darauf ihr Leben aufbauen.
Aus der Idee, erlöst zu sein, folgt ein Leben in völliger Ruhe und Frieden. Alle Notwendigkeit schwindet. Das Leben ist dann ein kindliches Spiel. Es gibt keinen Lebensernst mehr...Alles das, aber haben wir überhaupt noch nicht begriffen. Deshalb leben wir immer noch als wäre keine Erlösung geschehen.

P.S.: Selbst glaube ich nicht an eine Hölle.

Denn Gott steht mE als Absolutes über dem nur Relativen.

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Was jemand glaubt muss keinen interessieren. Denn in diesem Fall benutzt Du das Wort Glaube nicht als Vertrauen auf die Wahrheit, sondern als etwas Dir Wahrscheinliches aber doch Unsicheres.
Wenn es einen Himmel gibt muss es selbstverständlich auch eine Hölle geben. Denn Himmel und Hölle sind nichts weiter als die extreme Ausgestaltung von dem, was uns persönlich angenehm (Himmel) oder unangenehm (Hölle) ist.
Wenn wir allein existieren würden (also nichts außer uns - wie das bei Gott der Fall ist), dann gäbe es weder Himmel noch Hölle, sondern nur reines Sein.
Da wir aber niemals allein sind, weder hier auf Erden, noch nach dem Tod, noch sonstwo werden wir von allem berührt. Und damit ist immer Ablehnung (Leid) und Annahme (Freude) verbunden.
Wie sollen wir da jemals heil werden? - Wenn wir für uns persönlich alles was geschehen ist, geschieht und geschehen wird bejahen könnten, dann würden wir im Himmelreich leben. Wo noch etwas Verneinung da ist, so ist auch entsprechend dem Grad der Verneinung das Himmelreich getrübt, also keine volle Glückseligkeit.
Dort wo alles Verneint wird, ist die Hölle(d.h. die Qual).
Wir müssen eben lernen alles zu Bejahen, so kommen wir dem Himmelreich immer näher. Und dieses bejahen gelingt uns auf Grund der Tatsache, dass wir ewig leben und uns nicht wirklich vernichten kann. Dann ist uns jede Berührung angenehm.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Savonlinna » So 29. Mai 2011, 11:18

jes_25913 hat geschrieben:Da wir aber niemals allein sind, weder hier auf Erden, noch nach dem Tod, noch sonstwo werden wir von allem berührt. Und damit ist immer Ablehnung (Leid) und Annahme (Freude) verbunden.
Wie sollen wir da jemals heil werden? - Wenn wir für uns persönlich alles was geschehen ist, geschieht und geschehen wird bejahen könnten, dann würden wir im Himmelreich leben.


"Bejahen" ist ein schwieriges Wort. Meinst Du das so, dass wir lernen sollen, die Folter zu bejahen? Zu bejahen, dass Menschen von anderen Menschen gequält werden - damit wir selber uns dann wie im Himmelreich fühlen können?

Ich selber betone dabei dann immer zum einen den Entwicklungscharakter - so wie es jetzt ist, ist es noch nicht richtig, stimmig - und unser Eingebundensein in das Geschehen: wir selber msüsen, z.B., die Folter abschaffen.

Es ist sicher angenehmer, Folter und Qualen anderer Menschen hinzunehmen und zu sagen - "muss alles so sein" -, dann gelingt es einem wohl leichter, sich wie im Himmel zu fühlen. Finde ich aber ätzend. Da geht es dann doch nur wieder um das eigene Wohlbefinden. auf Kosten anderer.

Eventuell meintest Du das aber anders, jes.
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Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon jes_25913 » So 29. Mai 2011, 11:45

Savonlinna hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Da wir aber niemals allein sind, weder hier auf Erden, noch nach dem Tod, noch sonstwo werden wir von allem berührt. Und damit ist immer Ablehnung (Leid) und Annahme (Freude) verbunden.
Wie sollen wir da jemals heil werden? - Wenn wir für uns persönlich alles was geschehen ist, geschieht und geschehen wird bejahen könnten, dann würden wir im Himmelreich leben.


"Bejahen" ist ein schwieriges Wort. Meinst Du das so, dass wir lernen sollen, die Folter zu bejahen? Zu bejahen, dass Menschen von anderen Menschen gequält werden - damit wir selber uns dann wie im Himmelreich fühlen können?
Hallo, liebe Savonlinna,
ich meinte es so, dass jeder nur das bejaht, was ihm ganz persönlich selbst betrifft.
Ich persönlich kann nicht verhindern, dass ich gefoltert werde. Da aber prinzipiell die Möglichkeit besteht wird erst durch die Angst davor das Leben allgemein versauert und dann tatsächlich das Ereignis zu einer schmerzvollen Sache.
Ich denke aber, dass eine zu erreichende Freiheit von der Angst dazu führen kann, dass ich unter Folter keine Schmerzen erleide (wie das u.a. von christl. Märtyrern berichtet wird). Eine bestimmte Geistesstärke könnte aber auch dazu führen, dass erst niemand Hand an mich legen könnte...
Ich jedenfalls möchte niemandem jemals ein Leid antun. Aber ein solcher Wunsch wird schnell korrumpiert, wenn man Angst hat. Deshalb ist es so wichtig diese zu verlieren.
Selbstverständlich heißt Bejahung nicht, dass man die Anwendung von Folter bei anderen bejaht. Diese ganzen Negativitäten in der Welt geschehen ja nur, weil die Menschen angst haben. Daraus entspringt u.U. eben auch Sadismus.
Ich selber betone dabei dann immer zum einen den Entwicklungscharakter - so wie es jetzt ist, ist es noch nicht richtig, stimmig - und unser Eingebundensein in das Geschehen: wir selber msüsen, z.B., die Folter abschaffen.
Ja klar, das widerspricht ja nicht der persönlichen All-Bejahung.
Es ist sicher angenehmer, Folter und Qualen anderer Menschen hinzunehmen und zu sagen - "muss alles so sein" -, dann gelingt es einem wohl leichter,
Nein, so war es keinesfalls gemeint. Es ist schlimm und überhaupt nicht zu akzeptieren, dass gefoltert oder sonst Böses getan wird.
sich wie im Himmel zu fühlen. Finde ich aber ätzend. Da geht es dann doch nur wieder um das eigene Wohlbefinden. auf Kosten anderer.
Nein, eben nicht Wohlfühlen auf Kosten anderer, sondern Wohlfühlen, weil es keine Notwendigkeit zum Leiden mehr gibt.
Eventuell meintest Du das aber anders, jes.
Übrigens, ich freu mich, dass Du wieder da bist.

Ja, ich freue mich auch wieder mit Dir zu diskutieren. Ist für mich allerdings nur in diesem Bereich möglich und ohne ein eigenes Thema erstellen zu können.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon onThePath » So 29. Mai 2011, 14:25

Ich denke aber, dass eine zu erreichende Freiheit von der Angst dazu führen kann, dass ich unter Folter keine Schmerzen erleide (wie das u.a. von christl. Märtyrern berichtet wird). Eine bestimmte Geistesstärke könnte aber auch dazu führen, dass erst niemand Hand an mich legen könnte...


Hallo, jes
Im katholischen Heiligenkalender habe ich dazu erstaunliches gelesen. Aber auch wenn der Nachfolger Christi schlimmste Folter- und Tötungstorturen heil überstand, fühtre das meist nicht zum Umdenken, sondern es wurde immer heftiger zu Tode gequält, bis der lästige Christ endlich endgültig tot war....

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Savonlinna » So 29. Mai 2011, 14:37

Ich möchte einmal darauf hinweisen, dass nicht nur Christen gefoltert wurden.
Diejenigen, die heute gefoltet werden, werden es oft, weil sie einem diktatorischen Staat widersprechen.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon onThePath » So 29. Mai 2011, 14:47

Savonlinna hat geschrieben:Ich möchte einmal darauf hinweisen, dass nicht nur Christen gefoltert wurden.
Diejenigen, die heute gefoltet werden, werden es oft, weil sie einem diktatorischen Staat widersprechen.


Davon könnte Wurmbrandt ein Liedchen singen. Eine lange tragische, schmerzvolle Arie. Folter und Sterben im Kommunismus. Aber auch den Halt in dem, der der einzige Halt und die einzige Sicherheit des Mensch ist. Es bewahrte ihn vor dem Wahnsinn bei all diesem Terror.


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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Savonlinna » So 29. Mai 2011, 15:02

Ich sprach von gefolterten Nicht-Christen.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Sandra73- » So 29. Mai 2011, 15:14

Ich denke, dass es hier wie "drei Kategorien" gibt:

Gefolterte Christen an sich.
Gefolterte Nicht-Christen, die gegen einen diktatorischen Staat aufstehen.
Gefolterte Christen, die gefoltert werden auch deswegen, weil sie mit und nebst ihrem Christsein gegen einen diktatorischen Staat aufstehen.

In der letzten Kategorie schliesst das Eine das Andere nicht aus.
Aber dass Du, Savonlinna, die gefolterten Nichtchristen als allgemeine Tatsache zu "Gefoltert wegen Christsein" klarstellen wolltest, kommt in meinen Augen deutlich aus Deinen Zeilen.

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Sandra
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Savonlinna » So 29. Mai 2011, 15:27

Ja, Sandra. Und ich denke, dass wir beide uns darin einig sind, dass jede Folter gleich verwerflich ist, egal, wen sie trifft. Es muss also kein Unterschied gemacht werden, warum jemand gefoltert wird. Folter ist immer ein Verbrechen an Menschen.

Und wenn es wahr ist, dass einige Menschen die Folter leichter ertragen können, dann gilt auch dies für alle Menschen.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon onThePath » So 29. Mai 2011, 15:34

Savonlinna hat geschrieben:Ich sprach von gefolterten Nicht-Christen.


Solls ja auch geben. Natürlich, wer einem Regiem oder sonstigen Unrechtsmenschen im Wege steht, wird verfolgt und ausgeschaltet.

Ein verfolgter Christ wird nicht wegen Schuld verfolgt, sondern weil er Christ ist. Wegen schlechtem Gewissen quasi.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Sandra73- » So 29. Mai 2011, 15:45

Ich stimme sowohl mit Dir, Savonlinna, überein, wie auch mit Deinem Argument, oTp.
Denn Folter an jedem Menschen ist verwerflich. Egal aus welchem Grund, die Tat an sich einem Menschen gegenüber ist sowohl aus menschlicher Sicht wie auch in den Augen Gottes verwerflich.
Auch die Schmerzgrenze hängt von der Konstitution des einzelnen Menschen ab und wie fest seine Überzeugung ist, für die er einsteht. Unabhängig vom Anliegen, ob Christ oder Nichtchrist.

Aber es ist, wie oTp richtig schreibt, der entscheidende Unterschied: Dass ein Christ eifach deshalb gefoltert wird, weil er Jesus liebt udn dies bekennt udn dazu steht. Nicht wegen einer menschlichen Tat, die aus bestimmter Einstellung heraus entstanden ist.

Das gilt natürlich aber auch für alle andere Folter, die das Ziel hat, Menschen zu quälen wegen einer bestimmten Religions-oder Rassenszugehörigkeit.

Dass aber treue Nachfolger Jesu gefoltert und verfolgt werden, ist uns von Jesus selbst vorhergesagt und kann auch nicht durch politisch herbeigeführte Menschenrechte verhindert werden.
Was aber nicht heisst, dies nicht zu ahnden udn versuchen, wo es möglich ist, den Gefolterten beizustehen und sie wennimmer möglich aus der Qual zu befreien.
Denn zuschauen aus falsch verstandenem Fatalismus heraus führt ebenso in Sünde udn menschliche verwerfliche Abgründe wie die Folter selbst.

Liebe Grüsse,
Sandra
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Savonlinna » So 29. Mai 2011, 15:47

Klingt immer noch so, otp, als ob es für Dich schlimmer ist, wenn ein Christ gefoltert wird als einer, der sich gegen Nazis gestellt hat und dabei kein Christ ist.

Ein Regimekritiker wird also auch nicht wegen "Schuld" verfolgt.

Nachtrag an Sandra:

Woher weißt Du, aus welchem Grund jemand einen Christen foltert? Du kannst nicht in dessen Gehirn gucken. Der Christ kann provoziert haben, er kann den anderen psychisch kaputt gemacht haben - durch Höllendrohung, was weiß ich.

Und noch ein Nachtrag
Ein Regmiekritiker kann aus Liebe zu seinen Mitmenschen die Folter auf sich nehmen.
Warum soll das weniger wert sein als einen abstrakten Jesus zu lieben, der doch gar nicht auf der Erde ist?

Es heißt ja sogar: 'Was ihr einen dieser Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan'.

Insofern handelt ein Regimekritiker, falls er genau diese Motive hat, wie ein Christ, der ebenfalls aus diesen Motiven heraus handelt.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon onThePath » So 29. Mai 2011, 15:58

Die Liebe hat ihre Macht und Bestimmung aber durch Jesus Christus.
Liebe ist untennbar von ihm.
Liebe hätte man dann gern, aber bitte ohne Jesus Christus `?

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Savonlinna » So 29. Mai 2011, 16:02

onThePath hat geschrieben:Liebe hätte man dann gern


Keiner, der gegen einen gefährlichen Diktator anredet, um die Bürger seines Landes aus der Angst zu befreien, und dabei Gefängnis und Foter bewusst eingeht, denkt so wie Du "Liebe hätte man gern".

Sie tun es aus Liebe. Aber spuck sie nur an, otp.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Sandra73- » So 29. Mai 2011, 16:06

Liebe Savonlinna,

jetzt warst Du schneller mit Deiner Frage ;)
Ich wollte noch einen Nachtrag machen genau dazu: Dass das genauso der Fall sein kann, dass ein Christ wegen einer aus seiner Einstellung heraus resultierenden Tat gefoltert wird, wie auch ein Regimekritiker an sich wegen seiner Einstellung.
Und dass es dann aber auch so ist, dass die "Verwerflichkeit" einer Tat einerseits von der Tat selbst abhängt (es ist ein Unterschied, ob man jemanden umgebracht hat oder Flugbölätter verteilt hat, beiderseits) und auch davon, wie sie beim Regime beurteilt wird.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon onThePath » So 29. Mai 2011, 16:26

Savonlinna hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Liebe hätte man dann gern


Keiner, der gegen einen gefährlichen Diktator anredet, um die Bürger seines Landes aus der Angst zu befreien, und dabei Gefängnis und Foter bewusst eingeht, denkt so wie Du "Liebe hätte man gern".

Sie tun es aus Liebe. Aber spuck sie nur an, otp.


Tick mal richtig:
Ich weise Dich auf Christus hin, und habe überhaupt nicht gegen Menschen geredet, die aus Liebe handeln.

Die eine Seite ist die, dass Gott bestimmte Menschen, die Christus nicht angenommen haben, nur danach beurteilen wird, wie ihr Leben war, besonders ihre Liebe. Das heißt aber nicht, dass man Christus nicht braucht.
" Ich brauche Christus nicht, sondern nur die Liebe" finde ich also eigensinnig und unklug. Wenn Christus unser Chef ist braucht ihn Jeder. Wenn die Welt nun mal gottzentriert und christuszentriert ist, ist Christus nun mal unser Zentrum, ohne dass wir nichts sind. Und alles sind wir dann durch Christus.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am So 29. Mai 2011, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Savonlinna » So 29. Mai 2011, 16:32

Sandra73- hat geschrieben:Liebe Savonlinna,

jetzt warst Du schneller mit Deiner Frage ;)
Ich wollte noch einen Nachtrag machen genau dazu: Dass das genauso der Fall sein kann, dass ein Christ wegen einer aus seiner Einstellung heraus resultierenden Tat gefoltert wird, wie auch ein Regimekritiker an sich wegen seiner Einstellung.
Und dass es dann aber auch so ist, dass die "Verwerflichkeit" einer Tat einerseits von der Tat selbst abhängt (es ist ein Unterschied, ob man jemanden umgebracht hat oder Flugbölätter verteilt hat, beiderseits) und auch davon, wie sie beim Regime beurteilt wird.


Sodass wir auf beiden Seiten unterscheiden müssten:
Tat und Motiv.

Die Tat selber - auf beiden Seiten - ist beurteilbar, sogar beschreibbar. 'Öffentliche Rede gegen den Diktator' (als Beispiel)- auf der einen Seite - 'Folter im Gefängnis*(als Beispiel) - auf der anderen Seite.

Die Motive - auf beiden Seiten - sind von außen nicht beurteilbar.

Ich erwähne einmal kurz ein Drama von Friedrich Hebbel, "Judith", wo genau diese Motivfrage hinter der Tat abgehandelt wird.

Judith, eine Jüdin, will den Diktator Holofernes töten, um ihr Volk von seiner Brutalität zu befreien.
Sie geht zu ihm, und es passiert ihr, dass sie sich in ihn verliebt. Er veführt sie, und als sie merkt, dass er sie nicht so wie sie ihn liebt, tötet sie ihn.

Ihr Volk ist zwar durch diesen Mord gerettet, aber das Motiv, das Judith hatte, war realiter ein anderes geworden: ein rein persönliches.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Savonlinna » So 29. Mai 2011, 16:36

onThePath hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Liebe hätte man dann gern


Keiner, der gegen einen gefährlichen Diktator anredet, um die Bürger seines Landes aus der Angst zu befreien, und dabei Gefängnis und Foter bewusst eingeht, denkt so wie Du "Liebe hätte man gern".

Sie tun es aus Liebe. Aber spuck sie nur an, otp.


Tick mal richtig:
Ich weise Dich auf Christus hin, und habe überhaupt nicht gegen Menschen geredet, die aus Liebe handeln.


Okay, dann hattest Du einen ganz anderen Gedankengang verfolgt. Ich war noch bei dem gerade diskutierten Thema.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Pilgrim » So 29. Mai 2011, 19:00

Columba hat geschrieben:…glaube ich, dass Gott keinen Menschen erschaffen hat, mit der vorbestimmung zum tode! jesus rief auf, alle zu seinen jüngern zu machen und sie zu taufen. die frage kann nur lauten, ob alle seine jünger werden wollen!

Von uns die Worte des Evangelium zu hören erhöht ihre Schuld vor Gott wenn sie diese ablehnen und sich weigern zu bereuen und in Christus zu glauben (Lukas 12:4; Johanne 3:36; 12:48; Römer 2:4-5).
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Laodicea » So 29. Mai 2011, 19:23

Columba hat geschrieben:
Laodicea hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:bist du dazu bestimmt?

Ja.
Und Du?

Ja, aber im gegensatz zu Dir, glaube ich, dass Gott keinen Menschen erschaffen hat, mit der vorbestimmung zum tode! jesus rief auf, alle zu seinen jüngern zu machen und sie zu taufen. die frage kann nur lauten, ob alle seine jünger werden wollen!


Grüße Columba


Hallo Columba,
Da bleibt dann die Frage, warum sie wohl nicht zum Herrn kommen wollen!
Vielleicht ist ja doch der Same des Glaubens nicht in ihnen angelegt.

Schau mal, Kain und Abel, nach Deiner Meinung hatten sie beide die gleichen Voraussetzungen.
Warum bringt Abel ein wohlgefälliges Opfer und Kain nicht?
Oder, warum spricht Gott, dass Er Jokob liebt und Esau haßt?
Warum heißt es in:

1.Mose 3:15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.

Gruß Laodicea
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
da lebt der Mensch verkehrt!
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Pilgrim » So 29. Mai 2011, 20:36

Laodicea hat geschrieben:Da bleibt dann die Frage, warum sie wohl nicht zum Herrn kommen wollen!
Vielleicht ist ja doch der Same des Glaubens nicht in ihnen angelegt.

Schau mal, Kain und Abel, nach Deiner Meinung hatten sie beide die gleichen Voraussetzungen.
Warum bringt Abel ein wohlgefälliges Opfer und Kain nicht?
Oder, warum spricht Gott, dass Er Jokob liebt und Esau haßt?
Warum heißt es in:

1.Mose 3:15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.

…und dazu noch Epheser 1:11, "In Ihm haben wir ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluß Seines Willens"… :idea:
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Columba » So 29. Mai 2011, 21:36

seines willens zur rettung und nicht zur verwerfung.
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Thelonious » So 29. Mai 2011, 21:39

Was ist das Gegenteil von Rettung?
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon SunFox » Mo 30. Mai 2011, 15:38

Thelonious hat geschrieben:Was ist das Gegenteil von Rettung?


Rettung lieber Thelo bedeutet die Befreiung aus einer lebensbedrohlichen Notlage! Bleibt diese Rettung, oder Befreiung aus, dann ist man dem Untergang geweiht!

SOS = Save Our Souls = Rettet unsere Seelen

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Pilgrim » Di 31. Mai 2011, 00:07

Columba hat geschrieben:seines willens zur rettung und nicht zur verwerfung.

Epheser 1:11 sagt Gott wirkt alles nach dem Ratschluß Seines Willens…". Wenn du "alles" auf "einiges" umdefinieren willst, so forfaitierst du deine Prüftexte für unbeschränkte Sühne…dein Dilemma.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Columba » Di 31. Mai 2011, 13:17

n mein dilemma!

weil ich auf das ganze kapitel achte!
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon jes_25913 » Fr 21. Okt 2011, 16:50

jes_25913 hat geschrieben:Ich habe es nicht anders erwartet: Harold Camping macht trotz ausgebliebener Entrückung weiter wie bisher.. Das kennen wir von der Miller-Bewegung, wo dann Frau E.G. White mit einem neuen Irrtum die STA begründete, wir kennen es von den Zeugen Jehovas, von Wim Malgo (dem Gründer v. "Mitternachtsruf") und vielen anderen....

Da erhebt sich die Frage, welcher sogenannte fromme Mensch, ist vertrauenswürdig?
Da kann zunächst einmal gesagt werden, ein Mensch, der nur "gläubig" ist, auf keinen Fall. Was ist ein nur Gläubiger? - Das ist jemand, der keine Erkenntnis hat, also nur die Bibel zitieren kann, sich nur auf die Bibel berufen kann. Dieser zeigt eben, dass er noch unselbstständig ist. Und ein unselbständiger Mensch kann nicht den anderen belehren.
Solche sind alle o.g. "Lehrer" gewesen.
Ein wirklich von Gott berufener Lehrer ist heute einer, der durch viele Kämpfe und Zweifel zur Wahrheit gefunden hat. Es ist also jemand, der sich selbst in Frage stellen ließ.
Er hat deshalb eine Sicherheit, die nichts Fanatisches an sich hat. Denn er hat ja die Argumente, die seinen Ansichten widersprachen nicht abgewiesen, sondern wohl durchdacht.
In der heutigen Zeit, wo der Mensch Zugang zu allem Wissen der Welt hat, muss der
Lehrer natürlich sich auch immer wieder von diesem konfrontieren lassen.
Er wird also nicht einer sein, der sagt, ich bin Christ, weil Gott sagt, dass wir Jesus nachfolgen sollen. Sondern er wird wissen, ich bin Christ deshalb weil ich erkannt habe, dass Christus tatsächlich die Lösung der menschlichen Probleme ist.
Zu einer solchen Erkenntnis kann man aber nicht kommen, wenn man überhaupt nicht das Grundproblem des Menschen kennt, von den anderen Religionen, von Esoterik, Philosophie und Psychologie keine Ahnung hat.

Ein wirklich Gottberufener bringt Unruhe in die bestehenden Gemeinden, in die Gesellschaft. Er wird selten mit offenen Armen empfangen. Eher ausgeschlossen. Oder er tritt von vornherein ausserhalb der etablierten Gemeinden auf.
Wir können das auch aus dem A.T. erkennen, aber auch bei Johannes d. Täufer, Jesus und den Aposteln.

Kann man sich zum Beispiel vorstellen, dass Gott durch den Papst etwas bringen könnte, was die bisherige Lehre in Frage stellt? - Dem stünde ja nicht nur das Dogma der Unfehlbarkeit im Wege, sondern auch dier ganze bischöfliche Mannschaft, die ja an das Tradierte glaubt...

Wer z.B. 10 Jahre in eine Gemeinde gegangen ist, in der er immer wieder das Gleiche hörte, wird kaum hinzulernen können. Wer eine solche nicht verlassen möchte, sollte versuchen auf anderem Wege zu neuen Gedanken zu kommen.

Was meint ihr dazu?


Übrigens: Heute ist Weltuntergang! Camping und seine Anhänger haben immer noch nichts gelernt (s. oben fett): http://www.spiegel.de/ (Auf der Seite unten Video "Warnung: Weltuntergang" anklicken)
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Irrtum - Lüge - Unwahrheit

Beitragvon Gnu » Fr 21. Okt 2011, 17:24

Was wird Harold Camping als Argument vorbringen, wenn am Sonntag in der Schweiz National- und Ständeratswahlen sind, obwohl die Welt am Freitag unterging?
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