Humanist

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Beitragvon Tulbi » Fr 28. Jan 2011, 23:21

Hallo zusammen

Wie definiert ihr den Begriff "Humanist"?

Wer ist eurer Meinung nach der "grösste" Humanist?

Lg

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Re: Humanist

Beitragvon Columba » Sa 29. Jan 2011, 09:05

Für mich ist Erasmus von Rotterdam der grösste Humanist. Er stand zwischen dem Mittelalter und der Neuzeit und lebte gerade in der Zeit der Reformation um 1500.

Erasmus war Theologe und Philologe. So schwer das für einige humanismuskritische Christen sein muss, auf Erasmus geht auch der Textus Receptus zurück. Diese Text des Neuen Testamentes wurde Grundlage der Lutherbibeln bis 1912 und der King James Bibel. Beide Übersetzungen sind ja in sehr strengen christlichen Kreisen noch hoch im Kurs.

Hätten Katholiken und Lutheraner etwas besser auf Erasmus gehört, wäre viel Leid zu vermeiden gewesen. Erasmus hat ganz klar die Schwächen der katholischen Kirche damals gekannt und benannt. In gemeinsamer Arbeit z.B. unter Erasmus wäre es wahrscheinlich nicht zu einer Trennung der Kirchen gekommen. Es war ja zuerst nicht das Ziel der katholischen Kirchen und der reformatorischen Gruppierungen getrennte Wege zu gehen. Eine Reform war ja gesucht und keinen Bruch.


Grüsse Columba
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Re: Humanist

Beitragvon Tulbi » Sa 29. Jan 2011, 09:28

Hallo Columba

Luther war ja (aus heutiger Sicht) konservativer als Erasmus oder?

Die (religiösen) Ideen von Erasmus wären zum Teil ja heute noch fortschrittlich.

Lg

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Re: Humanist

Beitragvon Columba » Sa 29. Jan 2011, 10:28

Richtig.

In den Wirren der Reformation ist auch die Extreme auf beiden Seiten zum Ausdruck gekommen. Etwas mehr Erasmus hätte allen gut getan, auch wenn nicht alles von Erasmus akzeptiert worden wäre.


Grüsse Columba
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Re: Humanist

Beitragvon LordAlm » Sa 29. Jan 2011, 12:12

Tulbi hat geschrieben:Hallo zusammen

Wie definiert ihr den Begriff "Humanist"?

Wer ist eurer Meinung nach der "grösste" Humanist?

Elvis, er hat viele schöne Songs gesungen. :lol:
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Re: Humanist

Beitragvon Tulbi » Sa 29. Jan 2011, 12:15

Hallo LordAlm

Ich weiss nicht, was daran lustig sein sollte.

Wenn es Humanisten nicht gegeben hätte, dann wäre dein Glaube unfrei!

Lg

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Re: Humanist

Beitragvon Gnu » Sa 29. Jan 2011, 16:10

Tulbi hat geschrieben: Wie definiert ihr den Begriff "Humanist"?

Ein Humanist ist ein Anhänger des Humanismus.

Tulbi hat geschrieben: Wer ist eurer Meinung nach der "grösste" Humanist?

Tulbi ist der grösste lebende Humanist. Wieviele cm gross bist du eigentlich?
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Re: Humanist

Beitragvon Tulbi » Sa 29. Jan 2011, 17:18

Hallo Gnu

Ich weiss nicht, warum du alles, was dir nicht gefällt ins lächerliche ziehst...

Und Deutsch ist nicht Englisch, und daher hat gross auch ZWEI Bedeutungen und dein Witz wirkt auf mich so lustig, wie eine Gelateria für ein Italiener.

Lg

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Re: Humanist

Beitragvon Gnu » Sa 29. Jan 2011, 18:07

Tulbi hat geschrieben: Ich weiss nicht, warum du alles, was dir nicht gefällt ins lächerliche ziehst...

Ich lasse mich eben gerne von dir provozieren.
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Re: Humanist

Beitragvon LordAlm » Sa 29. Jan 2011, 18:13

Tulbi hat geschrieben:Hallo LordAlm

Ich weiss nicht, was daran lustig sein sollte.

Wenn es Humanisten nicht gegeben hätte, dann wäre dein Glaube unfrei!

Human ist auch wenn man sich fair der Situation anpasst, das gefällt dir sicher besser. Glaube hat doch nichts mit Abhängigkeit zu tun. LG LA
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Re: Humanist

Beitragvon Tulbi » Sa 29. Jan 2011, 18:17

Hallo LordAlm

Bedeutet es für dich auch, dass man den Menschen/Menschengruppe ins Zentrum des Interessen stellt?

Und hast du auch einen "Lieblingshumanisten" ?

Lg

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Re: Humanist

Beitragvon LordAlm » Sa 29. Jan 2011, 18:54

Tulbi hat geschrieben:Hallo LordAlm

Bedeutet es für dich auch, dass man den Menschen/Menschengruppe ins Zentrum des Interessen stellt?
Nein, im Zentrum des Interesses sollte erst Jesus stehen und dann der Mensch!
Und hast du auch einen "Lieblingshumanisten" ?
Ja, er ist für mich am Kreuz gestorben. LG LA
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Re: Humanist

Beitragvon Tulbi » Sa 29. Jan 2011, 18:58

Hallo LordAlm

Nein ich wollte fragen, ob dies zu deiner Definition von einem Humanisten gehört?

Lg

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Re: Humanist

Beitragvon LordAlm » Sa 29. Jan 2011, 19:05

Tulbi hat geschrieben:Hallo LordAlm

Nein ich wollte fragen, ob dies zu deiner Definition von einem Humanisten gehört?

Eigentlich kann ich dazu gar nichts sagen, denn ich fühle mich nicht kompetent genug, das Thema zu bereichern. LG LA
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Re: Humanist

Beitragvon kingschild » Sa 29. Jan 2011, 20:08

LordAlm hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Hallo LordAlm

Nein ich wollte fragen, ob dies zu deiner Definition von einem Humanisten gehört?

Eigentlich kann ich dazu gar nichts sagen, denn ich fühle mich nicht kompetent genug, das Thema zu bereichern. LG LA



Tulbi wir können Dir sagen was ein Humanist ist aus der Sicht von Gott:

Mr 7:21 Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen heraus böse Gedanken, ....

Wer dies dann als Mass aller Dinge setzt, ist der grösste Humanist. Wer dies oben erkennt und sich verändern will, der folgt Christus nach.

Von den bösen Gedanken sind auch Christen nicht gefeit aber sie setzen sie dann eben nicht als Mass aller Dinge sondern tun Busse darüber.

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Re: Humanist

Beitragvon Debian » Sa 29. Jan 2011, 20:14

kingschild hat geschrieben:
Von den bösen Gedanken sind auch Christen nicht gefeit aber sie setzen sie dann eben nicht als Mass aller Dinge sondern tun Busse darüber.


Bis zum nächsten bösen Gedanken.
Oder willst du mir wirklich erzählen, Kingschild, das nach der Busse nie mehr keine bösen Gedanken auftauchen?

Das wäre dann ein böser Gedanke, das so einmal feststellend

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Re: Humanist

Beitragvon kingschild » Sa 29. Jan 2011, 20:25

Debian hat geschrieben:
Bis zum nächsten bösen Gedanken.
Oder willst du mir wirklich erzählen, Kingschild, das nach der Busse nie mehr keine bösen Gedanken auftauchen?

Das wäre dann ein böser Gedanke, das so einmal feststellend

Debian


Ich habe Humanist definiert aus der Sicht Gottes. Nicht mehr und nicht weniger. Also machen wir nicht etwas daraus was ich nie sagte.

Du darfst Deine Definition gerne reinstellen damit wir beim Thema bleiben.

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Re: Humanist

Beitragvon Debian » Sa 29. Jan 2011, 20:38

kingschild hat geschrieben:
Debian hat geschrieben:
Bis zum nächsten bösen Gedanken.
Oder willst du mir wirklich erzählen, Kingschild, das nach der Busse nie mehr keine bösen Gedanken auftauchen?

Das wäre dann ein böser Gedanke, das so einmal feststellend

Debian


Ich habe Humanist definiert aus der Sicht Gottes. Nicht mehr und nicht weniger.


Und genau das tatest du nicht, Kingschild, du stelltest hier nur einen Bibelvers ein, der an theologischer Beliebigkeit kaum zu übertreffen.
Denn nach dieser Buße ist grundsätzlich immer vor der nächsten Buße.

Dir damit hilfreich bei deinen theologischen Gehversuchen helfend

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Re: Humanist

Beitragvon Thelonious » Sa 29. Jan 2011, 21:00

Debian hat geschrieben:Dir damit hilfreich bei deinen theologischen Gehversuchen helfend

Debian


Unterlasse solche überheblichen Formulierungen, Debian!

Dir damit hilfreich bei deinen Forengehversuchen helfend ;)

Gruß
Thelonious
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Humanist

Beitragvon Debian » Sa 29. Jan 2011, 21:07

Um beim Thema zu bleiben:

kingschild hat geschrieben:
Tulbi wir können Dir sagen was ein Humanist ist aus der Sicht von Gott:


Humanitas bedeutet auch Menschlichkeit. Willst du Gott als einen Gott vermitteln, der das Gegenteil von menschlich ist.
Wer war menschlicher, wer war den Menschen näher in seiner Menschlichkeit als Jesus Christus, wer war beispielgebender in seiner tiefen Menschlichkeit als Jesus Christus.
Menschlichkeit als Fluchtwort, als Unwort der Christen? Kenne ich so auch nicht, jedenfalls von den Christen, mit denen ich zusammen bin.
Ein Christ der Menschlichkeit fürchtet, ein Christ der Menschlichkeit ablehnt, der hat entscheidendes in den Evangelien überlesen.
Ein Christ der Menschlichkeit fürchtet, der also Humanitas fürchtet, der fürchtet sich auch vor den Menschen.

Da keinen wirklichen Unterschied zwischen Christsein und Humansein sehend

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Re: Humanist

Beitragvon kingschild » Sa 29. Jan 2011, 21:10

Debian hat geschrieben:

Und genau das tatest du nicht, Kingschild, du stelltest hier nur einen Bibelvers ein, der an theologischer Beliebigkeit kaum zu übertreffen.
Denn nach dieser Buße ist grundsätzlich immer vor der nächsten Buße.

Dir damit hilfreich bei deinen theologischen Gehversuchen helfend



Der Humanist beruft sich auf das was er aus sich hervorbringt und setzt dies als Mass aller Dinge. Aus der Sicht von Christus ist also für den Humanisten ersichtlich auf was er sich beruft...und was er als Mass aller Dinge setzt.

Mr 7:21 Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen heraus böse Gedanken,....

Debian, was denn diese bösen Gedanken sind, darüber kann man theologisch debattieren aber das sie aus dem Herzen der Menschen kommen darüber nicht.

Wer also denn Menschen als Mass aller Dinge setzt, kann aus Christlicher Sicht sehen welcher Sünde er dient. Ob er dann Hochmut als Sünde definieren möchte ist dabei unwesentlich aus Christlicher Sicht.

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Re: Humanist

Beitragvon Savonlinna » Sa 29. Jan 2011, 21:17

kingschild hat geschrieben:Der Humanist beruft sich auf das was er aus sich hervorbringt und setzt dies als Mass aller Dinge.


Falsch. Absolut falsch. Das schreibe ich Dir hier inzwischen jedesmal, wenn Du das behauptest. Und jedesmal ignorierst Du das.

Der Humanist sagt nicht, dass der Mensch das Maß aller Dinge sei. Das hast Du Dir nur so ausgedacht.

Belegen kannst Du das offenbar nicht, sonst hättest Du es ja längst getan.

Du bist einer Ente aufgesessen.
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Re: Humanist

Beitragvon kingschild » Sa 29. Jan 2011, 21:25

Debian hat geschrieben:
Humanitas bedeutet auch Menschlichkeit. Willst du Gott als einen Gott vermitteln, der das Gegenteil von menschlich ist.
Wer war menschlicher, wer war den Menschen näher in seiner Menschlichkeit als Jesus Christus, wer war beispielgebender in seiner tiefen Menschlichkeit als Jesus Christus.


Christus hat den Menschen den Frieden mit Gott gebracht. Genau das ist es was nichts mit Menschlichkeit zu tun hat. Die Menschlichkeit hat in den letzten nichts anders hervorgebracht als Zwietracht mit Gott. Dies seit dem Sündenfall. Gerade darum hat Christus dem Menschen gedient aber er kam um Ihn von der Menschlichkeit zu erlösen.

Menschlichkeit als Fluchtwort, als Unwort der Christen? Kenne ich so auch nicht, jedenfalls von den Christen, mit denen ich zusammen bin.


Ja dann zeige mir mal was die Menschlichkeit hervor gebracht hat seit dem Sündenfall. Ich zeige Dir dann wo die Menschlichkeit enden wird. Ich bezeichne eben Nächstenliebe nicht als Menschlich sondern als Göttlich. Menschlich ist für mich das was Gott wiederspricht und darum geht es auf dieser Welt so menschlich zu.



Ein Christ der Menschlichkeit fürchtet, ein Christ der Menschlichkeit ablehnt, der hat entscheidendes in den Evangelien überlesen.
Ein Christ der Menschlichkeit fürchtet, der also Humanitas fürchtet, der fürchtet sich auch vor den Menschen.


Ein Christ fürcht sich nicht vor Menschen sondern von der Menschlichkeit. Ein Christ hat erkannt das der Mensch nicht das Mass aller Dinge ist sonder Gott. Wer das noch nicht erkannt hat der hat das erste Gebot Gottes überlesen und das steht auch in den Evangelien.

Zwischen Menschlichkeit und Göttlichkeit besteht ein feiner Wesentlicher Unterschied und der Christ strebt nach dem was Gott will. Das auch Humanisten gute Ansätze sehen das mag niemand bezweifeln aber wieviel sie in den letzten Jahrhunderten ereichten sehen wir und was sie bis zur Wiederkunft Christi erreichen werden können wir in den Prophezeiungen Gottes nachlesen.

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Re: Humanist

Beitragvon Debian » Sa 29. Jan 2011, 21:25

kingschild hat geschrieben:Aus der Sicht von Christus ist also für den Humanisten ersichtlich auf was er sich beruft...und was er als Mass aller Dinge setzt.



Was ist das Maß aller Dinge für den Humanisten?
Der Mensch ist das Maß aller Dinge, so sagst du, das es die Humanisten sagen. Und wer sagt das?
Das ist doch nun wirklich Beckmesserei, Kingschild.
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Re: Humanist

Beitragvon kingschild » Sa 29. Jan 2011, 21:27

Savonlinna hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Der Humanist beruft sich auf das was er aus sich hervorbringt und setzt dies als Mass aller Dinge.


Falsch. Absolut falsch. Das schreibe ich Dir hier inzwischen jedesmal, wenn Du das behauptest. Und jedesmal ignorierst Du das.

Der Humanist sagt nicht, dass der Mensch das Maß aller Dinge sei. Das hast Du Dir nur so ausgedacht.

Belegen kannst Du das offenbar nicht, sonst hättest Du es ja längst getan.

Du bist einer Ente aufgesessen.


Die Grundsätze sind nach zu lesen in verschiedenen Verbänden und auf Wiki.

Wenn Du eine Sonderform vertrittst dann bringe Du Deine Grundsätze. Oder poste mal das was verbindlich ist im Namen aller Humanisten.

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Re: Humanist

Beitragvon Savonlinna » Sa 29. Jan 2011, 21:29

Ich habe Dir das alles längst geschrieben.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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Re: Humanist

Beitragvon Debian » Sa 29. Jan 2011, 21:35

kingschild hat geschrieben:
Debian hat geschrieben:
Humanitas bedeutet auch Menschlichkeit. Willst du Gott als einen Gott vermitteln, der das Gegenteil von menschlich ist.
Wer war menschlicher, wer war den Menschen näher in seiner Menschlichkeit als Jesus Christus, wer war beispielgebender in seiner tiefen Menschlichkeit als Jesus Christus.


Christus hat den Menschen den Frieden mit Gott gebracht.


Nein, das hat Christus leider nicht.
Christus hat nicht einmal den Frieden unter den Christen selbst gebracht.

Ein Christ fürcht sich nicht vor Menschen sondern von der Menschlichkeit.


Es ist gut, Kingschild, das du diesen Satz hier so geschrieben hast: Ein Christ fürchtet sich vor der Menschlichkeit.
Das kann man unkommentiert für sich wirken lassen.

Das auch Humanisten gute Ansätze sehen das mag niemand bezweifeln aber wieviel sie in den letzten Jahrhunderten ereichten sehen wir


Das auch Christen gute Ansätze sehen das mag niemand bezweifeln aber wieviel sie in den letzten Jahrhunderten ereichten sehen wir...
Fällt dir dabei etwas auf?
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Re: Humanist

Beitragvon Gnu » So 30. Jan 2011, 08:32

Tulbi hat geschrieben: Wie definiert ihr den Begriff "Humanist"?

Wer ist eurer Meinung nach der "grösste" Humanist?


Ein Humanist ist einer, welcher dem Humanismus anhängt.

Ein grosser Humanist war Napoleon I. weil er den Papst entführte.

Den grössten Humanisten gibt es nicht, es sind alle von sich selbst überzeugte Winzlinge.
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Re: Humanist

Beitragvon Tulbi » So 30. Jan 2011, 11:19

Hallo Gnu

Bitte hör sofort auf Leute zu beleidigen.

Bitte hör sofort auf komische dinge zu schwatzen.
(ala "Humanisten hängen Humanismus an"
"Napoleon hat den Papst entführt" )

Ansonsten will ich dich bitten, nicht mehr an dieser Diskussion teilzunehmen.

Lg

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Re: Humanist

Beitragvon Wolfi » So 30. Jan 2011, 12:01

Tulbi, du gefällst mir. Viel Erfolg & Glück wünsch ich dir!

Ein Humanist ist einer, der Menschen trotz all ihrer Schwächen zu lieben vermag; jedenfalls liebenswerte Menschen. Da fällt mir grad ein guter Buchtitel ein: "Vom Humanisten zum Humoristen" ... Ach, wenn das Schreiben eines Buches nur nicht immer so viel Zeit in Anspruch nehmen würde ... ;-) Schönen Sonntag allerseits!
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Humanist

Beitragvon Columba » So 30. Jan 2011, 12:15

LordAlm hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Hallo LordAlm

Bedeutet es für dich auch, dass man den Menschen/Menschengruppe ins Zentrum des Interessen stellt?
Nein, im Zentrum des Interesses sollte erst Jesus stehen und dann der Mensch!
Und hast du auch einen "Lieblingshumanisten" ?
Ja, er ist für mich am Kreuz gestorben. LG LA


Anscheinend ist das Wort "Humanist" ein Tabuwort! Eigentlich ist doch Gott der grösste Humanist? Er liebt die Menschen über alles, oder nicht LordAlm?

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Re: Humanist

Beitragvon kingschild » So 30. Jan 2011, 13:33

Savonlinna hat geschrieben:Ich habe Dir das alles längst geschrieben.


Du hast bis jetzt nur gesagt das was auf auf der verlinkten Seite sei, habe nichts mit den Grundsätzen des Humanismus zu tun und der Mensch sei nicht das Mass aller Dinge für Humanisten.

Das ist es was ich aber lese auf Humanistischen Seiten, genau solche Grundsätze, also poste mal 5 verbindliche Grundsätze von Humanisten aber nicht solche die Christus schon vor 2000 Jahren erzählte und Gott schon viel länger.

Ich finde sie hier nicht Deine Humanistischen Grundsätze, also kann ich mich nur auf die beziehen die ich in der grossen Google Welt so lese.

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Re: Humanist

Beitragvon kingschild » So 30. Jan 2011, 13:55

Debian hat geschrieben:Nein, das hat Christus leider nicht.
Christus hat nicht einmal den Frieden unter den Christen selbst gebracht.


Dann empfehle ich Dir die Evangelien als Lektüre.

Joh 14:27 Den Frieden lasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht!

Wegen ein paar Zwietracht Pflanzer, wird der Frieden Gottes nicht zerstört. Das meint höchstens derjenige der kräftig sät.


Es ist gut, Kingschild, das du diesen Satz hier so geschrieben hast: Ein Christ fürchtet sich vor der Menschlichkeit.
Das kann man unkommentiert für sich wirken lassen.


Ja Du siehst ja selbst welche Abgründe aus den Herzen der Menschen hervorkommen. Wenn nicht empfehle ich Dir die Nachrichten. Solche Abgründe sind für mich der Ausdruck einer gefallen Menschheit. Sein vertrauen auf solches zu setzen wäre für mich keine Option darum habe ich auf das Göttliche gesetzt und nicht auf das Humanistische.


Das auch Christen gute Ansätze sehen das mag niemand bezweifeln aber wieviel sie in den letzten Jahrhunderten ereichten sehen wir...
Fällt dir dabei etwas auf?


Ja der Teufel ist noch nicht in Ketten und Gottes Gebote werden mit Füssen getreten und der Mensch setzt immer mehr an den Platz dem ihm nicht zusteht. Der Turmbau zu Babel hat neue Dimensionen erreicht. Bis jetzt ist jedes Reich zerbrochen das auf Menschenkraft setzte, das fällt mir auf. Selbst das jüdische Reich wurde zerbrochen als die Menschen anfingen auf Menschliches zu setzen. Fällt Dir auf warum es Menschen gibt, die das Göttliche dem Humanistischen vorziehen?

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Re: Humanist

Beitragvon onThePath » So 30. Jan 2011, 14:09

Wolfi hat geschrieben:Ein Humanist ist einer, der Menschen trotz all ihrer Schwächen zu lieben vermag; jedenfalls liebenswerte Menschen.



Der ungläubige Mensch begreift auch, dass man seine Mitmenschen achten und lieben soll.
Darauf beruht der Humanismus.

Und wie wir sehen, -christliche Lehre-, ist humanes Verhalten des Menschen wichtig für seine Zukunft nach dem Tode.

Da ist er voll Gott gegenüber verantwortlich, wie human er sich verhalten hat.
Gottes Wille ist also wichtiger als menschliche Ansichten über humanes Handeln.
Und Gott bezieht die Liebe auch zu ungeliebten Menschen mit ein.

Glaube bezieht das mit ein, da wir keine bloss materiellen Wesen sind sondern über unseren Tod hinaus weiter existieren.
Wir sind vor Gott für unser Verhalten verantwortlich und werden von ihm zur Rechenschaft gezogen. Das findet dann natürlich nach unserem Leben statt.

Humanisten werden sagen, sie seien nur ihrem eigenen Gewissen und Wissen gegenüber verantwortlich.
Dass sie den Fokus dabei nur auf einen persönlichen Maßstab haben, versteht sich von selber.


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Humanist

Beitragvon Debian » So 30. Jan 2011, 14:31

kingschild hat geschrieben:
Ja der Teufel ist noch nicht in Ketten und Gottes Gebote werden mit Füssen getreten und der Mensch setzt immer mehr an den Platz dem ihm nicht zusteht.



Der Mensch, der nicht an die Gebote Gottes glaubt, kann diese nicht mit seinen Füssen treten, denn er kennt sie nicht. Und wenn ich mir den Weg und Werdegang des Christentums betrachte, dann trat keiner die Gebote Gottes mehr mit seinen Füssen, als die Kirchen, als die Christen selbst.
Das es so gekommen ist, wie es jetzt ist, das ist die Schuld der Menschen und der Welt, Christen sind da grundsätzlich aus der Selbstkritik genommen, denn sie büßen ja ihre Schuld regelmäßig am dafür zuständigen Gott fleissig ab. Jedenfalls bis zur nächsten Sünde, auf die dann die nächste Buße folgt, um dann fleißig zur nächsten Sünde..., ein Teufelskreis.

Fällt Dir auf warum es Menschen gibt, die das Göttliche dem Humanistischen vorziehen?


Don Quixchote kämpfte gegen die Windmühlen. In einem ähnlichen Sinn kämpfen viele Christen heute auch, nur das sie allzu gern für die Windmühlen kämpfen.
Ein Glauben ohne Menschlickeit ist ein Koloß auf tönerenden Füssen. Wer die Menschlichkeit von sich weist, der wird zum Unmenschen. Der kann die Nöte, das Leid, die Fragen seines Nächsten nicht mehr verstehend und anteilnehmend in sich aufnehmen, wird zum kalten und herzelosen Postulator beliebiger Bibelverse und fühlt sich dabei auch noch unter die Gerechten und Erlösten gezählt.
Wer die Menschlichkeit ablehnt, wird in seiner selbst gewählten Unmenschlichkeit zu einem lieblosen Erdenkloß, der in papierender Bibelliebe die Menschen in ihrer Menschlichkeit nicht mehr erreicht, nicht mehr versteht und auch nicht mehr verstehen kann, denn er ist einer vermeintlichen Gottesliebe verfallen, die dem hilfesuchenden Menschen einfach narrativ, plakativ und heuchlerisch erscheint.
Denn Humanitas heißt Mensch sein, wer das Mensch sein ablehnt, der frönt und huldigt dann der Unmenschlichkeit, so ist das nun einmal, Kingschild.

Der Gott der Mensch wurde, und dann elendig starb, um Gott zu besänftigen.
Hier dann das Pendant der Menschlichkeitsgegner: Der Christ, der unmenschlich sein muss, unmenschlich handeln muss, unmenschlich denken muss, um göttlich zu werden.

Kingschild, werde du dann selig in deiner Unmenschlickeit, ich werde selig in meiner mitfühlenden Menschlichkeit, werde selig im anteilnehmenden Leid an alle Menschen, die einfach nur menschlich sind und oft nur allzu menschlich sein können.
So soll es sein.

Das Christsein auch als Mensch sein verstehend, lebend und liebend

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Re: Humanist

Beitragvon Savonlinna » So 30. Jan 2011, 14:34

kingschild hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:Ich habe Dir das alles längst geschrieben.

Du hast bis jetzt nur gesagt das was auf auf der verlinkten Seite sei nichts mit den Grundsätzen des Humanismus zu tun hat und der Mensch nicht das Mass aller Dinge sei für Humanisten.

Das ist es was ich lese auf Humanistischen Seiten ist aber immer solche Grundsätze


Ich habe Dich mehrfach gebeten, das wörtlich zu zitieren. Es steht eben nicht auf der Wikipedia-Seite, dass das Grundprinzip des Humanismus sei, dass das Maß aller Dinge der Mensch sei.

Das hast Du Dir einfach nur ausgedacht.

Und wo genau das bei dem Humanistischen Verband Niedersachsen steht, solltest Du bitte auch verlinken. Als Moderator solltest Du wissen, dass dergleichen Pflicht ist, wenn man etwas behauptet.


kingschild hat geschrieben:also poste mal 5 verbindliche Grundsätze von Humanisten aber nicht solche die Christus schon vor 2000 Jahren erzählte denn und Gott schon viel länger.


Erst mal bist Du dran mit Belegen. Du musst ja erst mal Deine Behauptungen belegen.

Zum zweiten: die Prinzipien des Humanismus kannst Du in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte nachlesen und in der Präambeil zur Verfassung der deutschen Bundesrepublik.


kingschild hat geschrieben:Ich finde sie hier nicht Deine Humanistischen Grundsätze also kann ich mich nur auf die beziehen die ich in der grossen Google Welt so lese.


Doch, die habe ich Dir aufgeschrieben. Ich habe sie ebenfalls aus Wikipedia zitiert, weil Dir Wikipedia so sehr der Maßstab ist.

Ich zitier diesen kleinen Disput zwischen uns auszugsweise noch einmal hierher:

Savonlinna hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben: Man kann auch unter Wiki nachlesen von wo der Begriff kommt und mit was für Werten er in Verbindung steht.

Ich will aber schwer hoffen, dass der Christ genau die gleichen Werte hat. "Würde des Menschen", "Toleranz", "Gewaltfreiheit", "Gewissensfreiheit". Das sind die Prinzipien unserer Demokratie. Dass ein Christ sie abzulehnen habe, musst Du mir erst nachweisen.


Es gibt durchaus Gläubige - in verschiedenen Religionen - die "Würde des Menschen", "Toleranz", "Gewaltfreiheit", "Gewissensfreiheit" ablehnen und auch bekämpfen.

Falls Du zu ihnen gehörst, dann ist der Humanismus natürlich für Dich ein Feind. Falls die geistige Diktatur des Menschen für Dich erklärtes Ziel ist, dann ist die Würde des Menschen für Dich natürlich abscheulich.

Falls Du erreichen willst, dass die Kirche wieder die Staatsoberhäupter stellt und der Staat von der Kirche gelenkt wird, dann musst Du mit Recht die Demokratie fürchten.

Allerdings - und das haben hier andere auch schon geschrieben - würde ein Gottesstaat auch Deine Ansicht verbieten.

Erst der Humanismus hat für die Meinungsfreiheit gesorgt. Du hast also auch die Freiheit, gegen die Demokratie und gegen Humanität zu sein.

Nur: in dem Moment, wo Du dazu aufrufst, dass die Menschenrechte verletzt werden, wird es anders.

Aber soweit sind wir hier nicht.

Beschreibe doch mal genau, wie Du Dir die Struktur der Gesellschaft vorstellst. Was soll anders werden. Parteien abschaffen? Oder wie?
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Re: Humanist

Beitragvon onThePath » So 30. Jan 2011, 14:42

Eine humane Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn alle sich an die Vorgaben halten, was unmöglich ist,
oder wenn man Zwang ausübt mit Sanktionen, wo es nicht funktioniert.

Der Mensch selber ist dabei das Problem, egal ob "Die Kirche" die Kontrolle ausübt und die Regeln macht oder ein Staat.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Humanist

Beitragvon Debian » So 30. Jan 2011, 14:53

onThePath hat geschrieben:
Der Mensch selber ist dabei das Problem, egal ob "Die Kirche" die Kontrolle ausübt und die Regeln macht oder ein Staat.


Der Mensch selber ist dabei das Problem

Ja. Der Mensch ist das Problem. In allen Weltanschauungen, Religionen, Vereinen und Parteien ist immer das Mensch das Problem und der Mensch des Menschen Problem. Das stimme ich ausdrücklich zu.

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Re: Humanist

Beitragvon blakki » So 30. Jan 2011, 15:07

Debian hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Der Mensch selber ist dabei das Problem, egal ob "Die Kirche" die Kontrolle ausübt und die Regeln macht oder ein Staat.


Der Mensch selber ist dabei das Problem

Ja. Der Mensch ist das Problem. In allen Weltanschauungen, Religionen, Vereinen und Parteien ist immer das Mensch das Problem und der Mensch des Menschen Problem. Das stimme ich ausdrücklich zu.


NIcht unbedingt bei allen Weltanschauungen. Die heutigen Kommunisten scheinen der Ansicht zu sein, dass im Falle der Etablierung des Kommunismus der Mensch sofort edel und hilfreich (im kommunistischen Sinne natürlich :lol: ) sein wird.

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Re: Humanist

Beitragvon Savonlinna » So 30. Jan 2011, 15:13

blakki hat geschrieben:Die heutigen Kommunisten scheinen der Ansicht zu sein, dass im Falle der Etablierung des Kommunismus der Mensch sofort edel und hilfreich (im kommunistischen Sinne natürlich :lol: ) sein wird.


Interessant, was es doch alles für Klischeevorstellungen gibt. Und das sogar bei Menschen, denen ich bisher differenziertes Denkvermögen zugetraut habe.
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