Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » Do 13. Mai 2010, 18:13

und noch eine andere sicht zum thema „gottesbild“
nehmen wir mal zwei unterschiedliche menschen.

der eine ist elternlos auf den strassen indiens aufgewachsen, ein „abfallkind“ das mit stehlen, gewalt, missbrauch und krankheiten sehr vertraut war.
doch nun als jesus christus ihn befreite, und er die liebe des „vaters“ entdeckte. haute es ihn fast aus den socken wie kraftvoll diese annahme und liebe ist die er nie kannte. einfach auf dem schoss von papa sitzen sich ausweinen und trösten und lieben lassen, waren das grösste für ihn.

der andere ist sohn eines pastors, geliebt, bewahrt und gesegnet aufgewachsen. heute selbst jugendpastor und sehr angesehen. Gott forderte ihn heraus aus seinem boot zu steigen und aus glauben, risiken (in anbetracht seines „ichs“) zu wagen.
herausgefordert und mit einem zittern in den knieen steht er nun auf dem wasser und geht jesus entgegen.

ich glaube dass wenn der erste nun von gott erzählt, der zweite nicht damit einverstanden wäre mit dessen „kuschel-bild“ eines vater gottes. „du hast ja schön reden!“ würde er sagen „komm erst mal hier raus aufs wasser, dann wirste schon sehen!“

was glaubst du welcher von ihnen liegt falsch mit seinem gottesbild?

:-) ich glaube beide liegen richtig *staun*

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sage ich alles andere ist falsch, bin ich ein intoleranter fundamentalist,

versuche ich dir zu erklären warum das so ist, bin ich ein fanatischer intoleranter fundamentalist.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon kingschild » Do 13. Mai 2010, 18:39

truth rider hat geschrieben:wie jetzt?
das buch hat mich getroffen, und das muss nicht bedeuten, dass das ein reden gottes ist?


Das Dich ein reden Gottes getroffen hat das nehme ich an aber eben das reden des Gottes der Hütte wenn das Dein Gott ist dann lasse ich Ihn Dir.

das habe ich nicht behauptet! ich sagte weder, dass ich meine emotionen als reden gottes ansehe, noch meine betroffenheit!


Das weiss ich aber was Du geschrieben hast das musst Du nochmals lesen, Gefühle und dann Gott hat zu mir gesprochen durch das Buch.

ach wenn jemand echte vergebung erfährt brauchst du nicht zu zweifeln? gut! wan ist sie denn deiner meinung nach "echt"?


Vergebung ist dann echt wenn sie von Gott kommt und im Einklang ist mit dem Wort Gottes.

weisst du was der geist gottes sagt oder beauftragt, ist meist nicht mit dem verstand oder der logik zu fassen. oder nicht mal theologisch.
das tuch vom himmel in der vision von petrus, war weder logisch noch theologisch fassbar.


Für den Christen ist es aber schon fassbar. Was Gott rein spricht kann kein Mensch unrein sprechen.

du weisst nicht was die blumen für einen auftrag haben, du entscheidest über gottes motive? weil dein nachbar einen anderen gott angenommen hat gehorchst du nicht? vieleicht hat er im zweifel seiner entscheidung doch noch einmal zum gott der bibel gebetet, und einen liebes beweis seiner existenz gefordert?


Du gehst davon aus das jede Stimme Die du hörst Gottes stimme ist und weil Du davon ausgehst meinst Du das der Mensch nicht mehr prüfen soll vor Gott. War vorletzt in einem Gottesdienst da sagte jemand ich höre von Gott und Ihr habt zu folgen. Prüfet die Geister heisst aber das Credo. Wenn Gott tatsächlich zu mir spricht werde ich es tun wenn es eine andere Stimme ist werde ich es wissen und sollte ich mal das falsche tun so wird Gott trotzdem den Nachbarn nicht im Stich lassen :-P Was wäre aber wenn der Nachbar zum falschen Gott betet gib mir ein Zeichen, der falsche Gott sagt zu mir kaufe Blumen und bringe sie dem Nachbarn, der Nachbar wäre dann von der Existenz des falschen Gott überzeugt?? Ich wäre nichts weiter als ein Werkzeug des Teufels. Prüfet die Geister.

und hey; kann gott zu dir sprechen durch deinen ungläubigen chef? durch einen nicht erretteten arzt? oder durch ein leid, das dir widerfährt?
oder muss diese person oder ereignis erst 100% in der wahrheit sein und biblisch einwandfrei bevor du glaubst was gott sagen will??


Gott ist nicht begrenzt wie er zu einem sprechen will, notfalls auch Durch einen Esel. Aber das wesentliche ist, die Aussage darf nicht dem Wort Gottes wiedersprechen gerade dann wenn man ein Gottesbild vermittelt das dem eigenen fehlerhaften Bild entsricht. Truth rider ich glaube Dir das Dich dieses Buch angesprochen hat aber das sagt noch nichts darüber aus was dieses Buch für ein Gottes Bild vermittelt.

Emotionell werden viele angesprochen das zeigt ja schon der Erfolg des Buches aber das sagt absolut nichts darüber aus welches Bild vermittelt wird das richtige oder das falsche. Für Dich mag es das richtige sein, für mich nicht, es ist nicht mehr als eine erfundene Geschichte eine unwahrer Roman ein Menschenbild von Gott.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon kingschild » Do 13. Mai 2010, 18:48

truth rider hat geschrieben:und noch eine andere sicht zum thema „gottesbild“
nehmen wir mal zwei unterschiedliche menschen.

der eine ist elternlos auf den strassen indiens aufgewachsen, ein „abfallkind“ das mit stehlen, gewalt, missbrauch und krankheiten sehr vertraut war.
doch nun als jesus christus ihn befreite, und er die liebe des „vaters“ entdeckte. haute es ihn fast aus den socken wie kraftvoll diese annahme und liebe ist die er nie kannte. einfach auf dem schoss von papa sitzen sich ausweinen und trösten und lieben lassen, waren das grösste für ihn.

der andere ist sohn eines pastors, geliebt, bewahrt und gesegnet aufgewachsen. heute selbst jugendpastor und sehr angesehen. Gott forderte ihn heraus aus seinem boot zu steigen und aus glauben, risiken (in anbetracht seines „ichs“) zu wagen.
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ich glaube dass wenn der erste nun von gott erzählt, der zweite nicht damit einverstanden wäre mit dessen „kuschel-bild“ eines vater gottes. „du hast ja schön reden!“ würde er sagen „komm erst mal hier raus aufs wasser, dann wirste schon sehen!“

was glaubst du welcher von ihnen liegt falsch mit seinem gottesbild?

:-) ich glaube beide liegen richtig *staun*

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Das was Du hier schreibst ist Annahme. Das der zweite den ersten nicht annehmen kann. Wenn aber jemand in Christus wiedergeboren ist wird er annehmen was von Christus gewirkt ist. Er wird aber auch korrigieren wenn etwas nicht von Ihm kommt.

Mein Herr schreibt wahre Geschichten :D und die können wir anhand der Bibel prüfen ob sie von Ihm stammen. ;)

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » Do 13. Mai 2010, 18:49

ja! aber du zweifelst an dass gott zu mir gesprochen hat durch dieses buch welches wie du sagst ein falsches "gottesbild" vermittelt.
du urteilst über etwas das du nicht geprüft hast, und du daher keine urteilsfähigkeit besitzt.

"für dich stimmts und für mich nicht?" solche aussagen von dir zu hören verwundert mich :-) wo bleibt denn da der "wahrheitsfaktor" ?

und gott HAT geredet zu mir durch dieses "was auch immer" buch! belass es so oder frag gott selbst :-)

herzlichst
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » Do 13. Mai 2010, 19:04

kingschild hat geschrieben:Mein Herr schreibt wahre Geschichten :D und die können wir anhand der Bibel prüfen ob sie von Ihm stammen. ;)
Kingschild


dein herr schreibt? *augenzwinker*

jesu gleichnisse sind zum teil auch nie so geschehen und sind doch wahr. meinst du solche geschichten? von den zehn jungfrauen? von lazarus und dem reichen?

"aber jesus, wusstest du nicht dass es theologisch unkorrekt ist und der bibel eigentlich nicht entspricht, dass man wenn man seinen sünden gestorben ist, von da aus in den himmel sieht?
und überhaupt jesus, die vision mit dem tuch voll unkoscheren viehs, also weist du das verbietet unser glaube ganz und gar solches getier zu essen. ich kanns dir sogar biblisch belegen" :-) :-)

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon alegna » Do 13. Mai 2010, 19:10

truth rider hat geschrieben:und gott HAT geredet zu mir durch dieses "was auch immer" buch! belass es so oder frag gott selbst :-)

Was hat Gott denn genau gesagt durch das Buch, ist es einfach ein verstanden werden, oder hast Du Dich angenommen gefühlt, was genau ist es?
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon alegna » Do 13. Mai 2010, 19:20

truth rider hat geschrieben:ich masse mich nicht an eines anderen gottesbild als "richtig" oder "falsch" zu beurteilen. die frage besteht auch nciht darin ob "ich" ein problem damit habe, sondern ob gott eins damit hat.

Es ist richtig, dass jeder ein anderes Gottesbild haben kann, dies gründet sich auf dem wie er selbst aufgewachsen ist, seine mitgegebenen Prägungen, Erziehung, etc.
Doch sollten wir bemüht sein darum, unser Gottesbild mit dem in Einklang zu bringen wie Gott in der Bibel beschrieben wird.
Wenn jetzt also ein Buch erscheint das ein Gottesbild beschreibt, das der Bibel widerspricht, ist es doch sehr kritisch zu betrachten, denn all zu schnell wird ein Mensch durch das Beschriebene fehlgeleitet. Wir sollten alles an der Bibel, und somit an Gott selbst messen und wenn es widerspricht, ist es nicht zu empfehlen, schnell könnte man auch auf den Gedanken kommen, es brauche die Bibel, die doch von Gott zeugt, nicht, weil Gott doch so individuell ist wie die Menschen Ihn sich vorstellen.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » Do 13. Mai 2010, 19:21

er sagte mir unter anderem, dass es nicht meine schuld ist, dass ich meine tochter nicht retten konnte.
und er sagte mir dass es kein "psychologischer" trost sei wenn ich sie bei ihm aufgehoben weiss, sondern fakt.
und er half mir die schuldkiste einwenig zu verstehen. denn auch er ist nicht schuld :-)

alles kann ich hier nicht mitteilen, das ist eine sache zwischen mir und gott!

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon alegna » Do 13. Mai 2010, 19:40

truth rider hat geschrieben:alles kann ich hier nicht mitteilen, das ist eine sache zwischen mir und gott!

Ist schon in Ordnung truth rider, das versteh ich natürlich, danke für Deinen kleinen Einblick den Du uns gewährst :umarm:
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon kingschild » Sa 15. Mai 2010, 13:41

truth rider hat geschrieben:ja! aber du zweifelst an dass gott zu mir gesprochen hat durch dieses buch welches wie du sagst ein falsches "gottesbild" vermittelt.


Stimmt nicht ganz ob er zu Dir gesprochen hat oder nicht das kann ich nicht beurteilen, da müsste ich mehr wissen. Was ich aber beurteilen kann ist das dieses Buch ein falsches Bild wiedergibt und nicht mehr ist als ein Roman. Es erkweckt aber den Eindruck es sei mehr, obschon es nicht mehr ist als eine Geschichte die viele Menschen an Ihren Wunden Punkten emotionell trifft. Genau das finde ich eben gefährlich ein Buch das fast jeden Menschen emotionell anspricht aber in ganz bestimmten Bereichen weit von der Bibel entfernt ist.

du urteilst über etwas das du nicht geprüft hast, und du daher keine urteilsfähigkeit besitzt.


Jedes Werk kann geprüft werden, wenn Du meinst meine Prüfung war falsch damit muss ich leben, genau wie Du damit leben musst wenn ich sage da ist etwas eben nicht ganz so wie es sein sollte und das in wesentlichen Punkten.

"für dich stimmts und für mich nicht?" solche aussagen von dir zu hören verwundert mich :-) wo bleibt denn da der "wahrheitsfaktor" ?


Der Wahrheitsfaktor liegt im Wort Gottes, dem kannst Du das Buch gegenüber stellen, für die einen hat es Bestand für die anderen keinen.

und gott HAT geredet zu mir durch dieses "was auch immer" buch! belass es so oder frag gott selbst :-)

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Truth rider Gott kann wirken wo und wann er will. Bei mir war es ein Buch das meine Gefühle ansprach aber nicht Gott. Vielleicht war es bei Dir Gott und nicht das Buch das müssen wir hier nicht diskutieren aber wenn es Gott war, so wird das Buch und das Gottesbild im Buch dadurch nicht korrekter.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon kingschild » Sa 15. Mai 2010, 14:26

truth rider hat geschrieben:
dein herr schreibt?


Ja Jesus Christus hat Geschichte geschrieben und schreibt noch heute Geschichte aber damit war ja nicht gemeint er war Autor. ;)

jesu gleichnisse sind zum teil auch nie so geschehen und sind doch wahr. meinst du solche geschichten? von den zehn jungfrauen? von lazarus und dem reichen?


Wir haben Erzählungen über die Gleichnisse die aber mit dem AT im Einklang sind, wir haben Geschichten wo Begegnungen wieder gegeben wurden und dies hat bis in die heutige Zeit nicht aufgehört. Alles was Gott Ihm Leben eines Menschen wirkt ist eine Geschichte für sich, sogar wenn Gott Dich berührte und Du bereit warst für die Busse ist das eine Geschichte. Die Hütte ist aber ein Roman und für mich nicht ein Gleichnis wie es eben Christus gab. Das wir vergeben sollen ist korrekt das wir nicht mit Gott hadern sollen auch aber es gibt noch viele Punkte mehr die in dem Buch angesprochen sind die eben meiner Meinung nach sehr gefährlich sind.

"aber jesus, wusstest du nicht dass es theologisch unkorrekt ist und der bibel eigentlich nicht entspricht, dass man wenn man seinen sünden gestorben ist, von da aus in den himmel sieht?


Auf was möchtest Du da hinaus? Kannst Du hier konkreter werden?

und überhaupt jesus, die vision mit dem tuch voll unkoscheren viehs, also weist du das verbietet unser glaube ganz und gar solches getier zu essen. ich kanns dir sogar biblisch belegen" :-) :-)


Du meinst die Vision die Petrus hatte, das ist für einen Juden der Christus nicht hat, völlig nicht nachvoll ziehbar aber für jemanden der Christus als Herrn kennt ist das kein Problem den das Wort konnte nur zu den Heiden kommen, wenn diejenigen die es empfangen haben auch den Heiden brachten. Eigentlich kann man sehen im Wort das es Gottes Plan ist das aus allen Nationen Menschen gerettet werden und das hätten auch die Juden von damals sehen können das Petrus nichts falsches tat wenn er zu den unbeschnittenen ging. Zudem die Auflage mit den reinen Tieren explizit an das Volk des ersten Bundes gerichtet. Petrus hatte aber den neuen Bund in Christus und er war gehorsam.

Wir können darüber diskutieren ob diese Eingebung von unten kam aber bei genauem betrachten hält sie der Prüfung stand im Gegensatz zu dem was lediglich eine Menschenbild ist.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » Sa 15. Mai 2010, 18:20

ich geb auf...

:-)

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon thery » Sa 15. Mai 2010, 23:57

thery hat geschrieben:Bin ja, mal gespannt auf dieses Buch. Eine Freundin von mir will es mir ausleihen. Selber hätte ich es wohl nicht gekauft.


Hab das Buch übrigens nicht gelesen, und werde es auch nicht lesen.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Taube » Mi 19. Mai 2010, 22:25

Das Buch kann ja nicht so böse sein, den auf Livenet kann man ja auch Werbung aufgeschaltet sehen für dieses Buch.

Gruss Taube
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Oli4 » Do 20. Mai 2010, 08:48

Taube hat geschrieben:Das Buch kann ja nicht so böse sein, den auf Livenet kann man ja auch Werbung aufgeschaltet sehen für dieses Buch.

Ironische Phase, Taube ?
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Taube » Do 20. Mai 2010, 09:56

Ja!
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Taube » Di 25. Mai 2010, 10:04

alegna hat geschrieben:Hallo scutum
ist das Deine eigene Zusammenfassung? Wenn ja hast Du selbst das Buch gelesen...
scutum hat geschrieben:Eine große Zahl von Leuten hat behauptet, dass dieses Buch ihr Leben verändert hat, indem es ihnen eine „neue und wunderbare Kenntnis von Gott gegeben hat, welche sie aus der Bibel nicht gewonnen hatten“.

Diese Aussage erschreckt mich dann schon sehr, die Bibel genüge nicht? Schade schade schade :(
Wenn ich die Kritiken so lese, könnte ich das Buch nicht empfehlen, schon gar nicht einem Frischling, ein erfahrener Christ würde noch gehen, aber einem Neuling wohl eher nicht, die Gefahr ist zu gross, dass er ein falsches Gottesbild bekäme.

Klar ergeben sich neue Kenntnisse, aber leider nicht viel Christliches. Von da her würde ich es nie einem Christen verschenken, höchstens dafür, um ihm zu zeigen, was alles unter Christentum läuft. Auch wenn vieles scheinbar biblisch fundiert ist, zeigt es eben ein Bild das nicht der Bibel entspricht:

Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene, quasi als Mitte der Zeit, lebte vor 2000 Jahren und ist damals in die reale Geschichte eingetreten und hat als Gott gewordener Mensch gewirkt. Wenn er auch möglicherweise dem Vater geholfen hat und Holz gehobelt hat, ist das damals gewesen und nicht heute und nicht heute in der Phantasie, nicht in Vision oder auch nicht in einer Privatoffenbarung. Ich denke, für das Christentum ist es entscheidend wichtig, dass es damals ganz real stattgefunden hat. Gesandt hat Jesus Christus dann an Pfingsten den Heiligen Geist als Beistand: "Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern BEISTAND geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit." (Joh.14,16)

Wenn jeder nun einen eigenen Jesus auf Erden offenbart, kommt es eben zum einem Sammelsurium von Jesuse, wie es schon hunderte davon gibt: Selbst Gibson hat in "Passion of Christ" so eine Privatoffenbarung einer Nonne verarbeitet, was dem Film noch fragwürdiger machen liess. Wenn auf j.ch geschrieben wird:
"Die Hütte" vermittelt fundamentale Wahrheiten über Gott, die biblisch sind. Es gibt auch ein paar Aspekte in der Geschichte, mit denen ich nicht übereinstimme. Hier und da habe ich einige Kleinigkeiten entdeckt, die nicht zu den Buchcharakteren zu passen scheinen. Einige der Aussagen, die Young Gott in den Mund schiebt, würde ich so nicht formulieren. Ich finde nicht, dass sie die Botschaft des Buches völlig untergraben, aber man sollte sie mit einem Fragezeichen versehen. Doch nichtsdestotrotz kann uns die Geschichte sehr viel bringen.
frage ich mich schon, ob der verantwortliche Redaktor bei j.ch das Buch tatsächlich gelesen und verstanden hat.
Alegna, hat diesen Link zitiert: http://www.jesus.ch/index.php/D/article ... esbild_des

Nur Worte, welche biblische Weisheiten bringen, sind noch lange nicht biblisch, wenn sie im falschen Kontext genannt werden oder wenn sie auf Jesus.ch stehen. Jesus schreinert nicht mehr in seiner Werkstatt, kann aber mit dem Schreiner sein und ist es auch. ...und das ist ein Unterschied! ...meiner Meinung nach ein ganz entscheidender Unterschied. Schreinert er heute noch mit Mack aus dem Buch in der Werkstatt, dann ist die Gefahr gross, dass fragwürdige Gottesbilder entstehen.

So ist es auch nicht zufällig, dass das Buch endet mit einem Gedicht von Elizabeth Barrett Browning, einer bekannten englischen Schriftstellerin, für welche die Bibel vor allem poetische Dichtung ist, welche Browning weiterbaute in ihren apokalyptischen Visionen. Hier also das abschliessende Gedicht im Buch "Die Hütte". Das Gedicht ist wirklich zu vieldeutig für ein sogenannt christliches Buch, zeigt aber auch auf, wie Youngs Bestseller aufgebaut ist, nämlich mit viel Unklarheit.
Die Erde ist randvoll mit Himmel,
Und in jedem gewöhnlichen Dornbusch brennt Gott,
Aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus;
Die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren.


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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Pilgrim » Mi 26. Mai 2010, 03:12

Taube hat geschrieben:Alegna, hat diesen Link zitiert: http://www.jesus.ch/index.php/D/article ... esbild_des

Nur Worte, welche biblische Weisheiten bringen, sind noch lange nicht biblisch, wenn sie im falschen Kontext genannt werden oder wenn sie auf Jesus.ch stehen.

…oder wenn sie vom "Alphalive"-Aufbautag vermärktelt werden… :x
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Taube » Mi 26. Mai 2010, 09:07

Der Aufbautag eignet sich speziell für Alphalive-Kursabgänger, welche weitere Schritte im Glauben machen wollen

wird in diesem Link von Pilgrim geschrieben. Klar sind es weitere Schritte, aber in welche Richtung? Sieben Millionen verkaufte "Die Hütte" Bücher als Argument sind kaum stichhaltig.

Für mich ist das Buch ärgerlich, zum Glück habe ich es gelesen. Man kann vieles lernen, was heute so unter so alles läuft in diesem Bereich, aber auch wie unkritisch viele Bewegungen auf diesen Zug springen.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Faith » Do 27. Mai 2010, 03:40

sagtmal kennt ihr noch was anderes als nur Kritik ? anscheinend nicht, immer nur böses vermuten. Euer Christsein muss ja echt langweilig sein und traurig dazu.

Dieses ewige rumnörgeln und kritisieren unter den Christen ist echt ne Krankheit, schlimmer als die Bildzeitung. Langsam wirds echt ätzend.

Jaja ich weiss, ich gehör ja zu den verführten, hätte nichts zu melden und ich solle endlich mal meine Bibel lesen ... immer die gleichen phrasen, die ich mittlerweile mit leidenschaft ignoriere!

Durch das Buch "die Hütte" hab ich selber viel Heilung erlebt, aber ich weiss dass zählt ja nicht, der arme Paul Young ist ja einer der schlimmsten Verführer.... gäääähn ...

nunja ist euer Christsein, nicht meines!

sorry aber dieser Kritikgeist den ihr verbreitet und sowieso nichts anderes kennt und noch dazu meint, wenn auch durch die Blume, ihr wüsstet eh alles und alle anderen liegen falsch, sind einfach nur langweilig und teilweise echt abstossend, lernt mal auch das gute zu sehen, wie Paulus es empfiehlt, aber ich glaube dass ist bei manchen schon zuviel verlangt.

traurig...traurig .... sowas ....
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Taube » Do 27. Mai 2010, 10:21

Faith hat geschrieben:...
Das Buch ist für mich keine Fiktion mehr, sondern leitet meiner Meinung nach einen Paradigmenwechsel ein, der bitte nötig ist unter Christen. Den Gott den die meisten Gemeinden meiner Meinung nach verkünden ist absolut unbiblisch und erzeugen Druck und eine Unheilige Dreieinigkeit, nähmlich Bindung, Gemeinde und vieles mehr.
...


Hallo Faith, Du rufst jetzt einfach aus und fühlst Dich nicht verstanden. Aber bis jetzt bist Du nie in die Tiefe gegangen: Wenn das Buch keine Fiktion ist, was ist denn in der Hütte tatsächlich passiert. Welche Paradigmen werden aufgegeben und welche neuen Paradigmen kommen? Was hat denn die Bibel unter den neuen Paradigmen für eine Funktion? Was ist denn die unheilige Dreieinigkeit, welche nicht biblisch ist: Du nennst zwei konkret, nämlich Bindung und Gemeinde. Das Dritte ist bei Dir einfach "vieles mehr". Also werde mal konkreter, dann kann man auch besser diskutieren.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Ihr » Fr 28. Mai 2010, 08:25

Meine Güte Faith, tu mal nicht so empfindlich - du springst ja gewöhnlich auch nicht eben zimperlich mit anderen um, die deine Meinung nicht teilen. Die meisten Kritiken, die hier gekommen sind, sind einigermassen ausgewogen und differenziert. Was man von deiner "Zusammenfassung" leider nicht behaupten kann. Du tust, als ob besonnene Kritik die Ursünde wäre, obwohl wir in der Bibel ausdrücklich dazu aufgefordert werden. Der Vorwurf des irreführenden Gottesbildes scheint dir dagegen unproblematisch zu sein, obwohl in der Bibel unmissverständlich davor gewarnt wird.

Was ist der Inhalt deines "Faith", Faith? Ist es der Gott Israels, welcher sich in der Bibel offenbart hat, und welcher gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist? Oder beschränkt sich deine Frömmigkeit darauf, die Werbetrommel für alles und jedes zu rühren, was beim christlichen Konsumpublikum momentan gerade "in" ist?
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon onThePath » Fr 28. Mai 2010, 13:38

Ich habe vor einigen Jahren die Visionen von Rick Joyner gelesen. Ich vermute mal, sie haben mir nicht geschadet.
Ich fand die Bücher sogar aufbauend.

Allerdings nehme ich auch nichts an Lehren an, wenn Derjenige sagt, es käme von Gott. Ich gleiche es an der Bibel ab und im Zweifelsfall ist für mich die Bibel maßgebend. Mich wundert also auch nicht, wenn angeblich christliche Visionen, Erlebnisse, egal auf welche Weise sie entstanden sind, Irrtümer enthalten.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon alegna » Fr 28. Mai 2010, 19:37

onThePath hat geschrieben: Ich gleiche es an der Bibel ab und im Zweifelsfall ist für mich die Bibel maßgebend.

Das finde ich sehr löblich, genau dies sollte jeder der sich Christ nennt tun, leider machen dies zu wenige...ich weiss selbst dass alle Bücher sehr gerne gelesen werden, solange es nicht die Bibel ist...schade, auch ich muss mich immer bemühen die Bibel vorzuziehen.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon ImHermes » Do 24. Jun 2010, 22:12

Ich hab mir das Buch mal bestellt - für 20.-sFr. bei so guten Feedbacks kann man ja mal was wagen ;)

Nun hab ich es noch nicht ausgepackt, da ich zurzeit "Leben mit Vision" lese. Das einzige was ich wissen will ist, ob es viele Metapher/Parabeln hat, bei denen man lange studieren kann, oder ob es ein 1-Wochen-Ferien-Buch ist.

Dann kann ich es mir mal einplanen :D

Gruss
Hermes
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Faith » Sa 26. Jun 2010, 00:46

Ihr hat geschrieben:Meine Güte Faith, tu mal nicht so empfindlich - du springst ja gewöhnlich auch nicht eben zimperlich mit anderen um, die deine Meinung nicht teilen. Die meisten Kritiken, die hier gekommen sind, sind einigermassen ausgewogen und differenziert. Was man von deiner "Zusammenfassung" leider nicht behaupten kann. Du tust, als ob besonnene Kritik die Ursünde wäre, obwohl wir in der Bibel ausdrücklich dazu aufgefordert werden. Der Vorwurf des irreführenden Gottesbildes scheint dir dagegen unproblematisch zu sein, obwohl in der Bibel unmissverständlich davor gewarnt wird.

Was ist der Inhalt deines "Faith", Faith? Ist es der Gott Israels, welcher sich in der Bibel offenbart hat, und welcher gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist? Oder beschränkt sich deine Frömmigkeit darauf, die Werbetrommel für alles und jedes zu rühren, was beim christlichen Konsumpublikum momentan gerade "in" ist?


erstens ich reagiere empfindlich wann es mir passt, vorallem dann wenn Christen mit Lügen argumentieren und hinter jedem Busch einen Dämon sehen und zweitens, lass mal mein Glaube, Glaube sein, der ist schon richtig. Was gerade für mich in ist oder nicht, dass lass mal meine Sorge sein. Ich habe meinen Glauben, du der deinige, belassen wir es so und ich will nicht den quatsch hören, ob meiner mit der Bibel vereinbar ist, wenn ich sage meiner ist richtig und ich empfinde das so für mich, dann gibts keine Diskussion darüber!
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon alegna » Sa 26. Jun 2010, 07:29

Faith hat geschrieben: ich will nicht den quatsch hören, ob meiner mit der Bibel vereinbar ist, wenn ich sage meiner ist richtig und ich empfinde das so für mich, dann gibts keine Diskussion darüber!

Schade, ist doch die Bibel Gottes Wort an uns, also ich möchte schon meinen Glauben nur auf die Bibel ausgerichtet wissen..............aber nein, wir reden nicht darüber, gell!
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » So 9. Jan 2011, 14:45

Ich wollte diese diese diskusion noch einmal aktivieren, da es gerade in meinem umfeld wieder an aktualität zugenommen hat.

die kritik an dem buch "die hütte" dreht sich meist um den zweifel, ob dem buch überhaupt etwas gutes und wahres abzugewinnwen sei.
es werden einzelne aussagen oder begebenheiten abgewogen und im licht der bibel betrachtet.
eins bleibt unmissverständlich klar: "die hütte" ist nicht die bibel! und, wenn sich nach einem buch richten - dann bitte nach der bibel.
Aber können wir - oder sollen wir etwas mithilfe der bibel und unserer auslegung dazu, in der luft zerreissen und als "von gott nicht brauchbar" oder gar "schädlich" bezeichnen?
Welche gemeinde oder kirche würde da beispielsweise bestehen?

einer der immer wiederkehrenden stein des anstosses ist die person des gott-vaters der in "die hütte" als dunkelhäutige frau dargestellt wird.
hierzu möge mann bedenken, dass es nicht um eine theologische lehre geht, sondern um den zugang mackezies zu gott in seinem spezifischen und individuellen "schiksal". es bleibt auch nicht unbegründet warum gott so in erscheinung tretet. selbst machenzie selbst kommt erst in theologische konflikte darum

Elouisa (gott) sagt im buch:
»Mackenzie, ich bin weder männlich noch weiblich, obwohl beide Geschlechter meiner Natur entstammen. Wenn ich mich entscheide, dir als Mann oder als Frau zu erscheinen, geschieht das, weil ich dich liebe. Dass ich dir als Frau erscheine und vorschlage, dass du mich Papa nennst, ist einfach eine Vermischung von Metaphern, die ver- hindern soll, dass du allzu schnell in deine gewohnte religiöse Kon- ditionierung zurückfällst.«
Sie beugte sich vor, als wollte sie ihn in ein Geheimnis einweihen. »Würde ich dir als weiße Großvatergestalt erscheinen, so wie Gandalf, würde das nur deine religiösen Stereotypen verstärken, und darum geht es an diesem Wochenende wirklich nicht.«
und
Er glaubte, mit dem Verstand jeden- falls, dass Gott ein Geist war, weder männlich noch weiblich, aber dennoch musste er sich eingestehen, dass alle seine Vorstellungen von Gott sehr weiß und sehr männlich waren.
Sie schwieg einen Moment, aber nur lange genug, um ein paar Gewürze auf ein Regalbrett über dem Fenster zu stellen. Dann wandte sie sich wieder ihm zu. Sie schaute Mack intensiv an. »Ist es dir nicht immer schon schwergefallen, mich als deinen Vater zu akzeptieren? Und nach allem, was du durchgemacht hast, könntest du im Moment ohnehin nicht viel mit einem Vater anfangen, habe ich recht?«

Wenn nun jemand sich dazu entscheidet, dass dieses buch nichts für ihn ist, finde ich das okay. Nur möchte ich mal die messlatte mit welcher gemessen wird etwas aufdecken.
Wenn aufgrund dessen, dass "die hütte" theologisch nicht einwandfrei ist, sie total verworfen werden sollte, wie ists denn mit der von christen so hochgelobten "passion of the christ" von mel gibson? Trotz der offensichtlichen widersprüche und irrlehren wurde dieser film sehr missionarisch verwendet. Gemeinden mieteten ganze kinos um ungläubige einzuladen.(nebst eben den besagten fehler im film hat mir persönlich der film etwas aufgezeigt und mir gut getan)
wie ist es mit weihnachten?
dies soll kein urteil sein sondern nur zum nachdenken anregen.
was ich in meinem glaubensleben tue liegt in meiner eigenen verantwortung und es geht immer darum aus meiner überzeugung offen für gott zu handeln und mich jeden tag verändern zu lassen. das ist eine persönliche und intime angelegenheit zwischen mir und gott.
leider sind wir viel zu viel damit beschäftigt über andere zu urteilen und dinge zu schubladisieren, dass die souveränität gottes manchmal fast unter den teppich gekeht wird.
es ist seine sache! und was masse ich mir an zu urteilen was gott nun gebrauchen will und was nicht? besser schaue ich dass mein herz rein und ungeteilt zu gott hin fokussiert ist!

herzliche grüsse
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sage ich alles andere ist falsch, bin ich ein intoleranter fundamentalist,

versuche ich dir zu erklären warum das so ist, bin ich ein fanatischer intoleranter fundamentalist.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon thery » So 9. Jan 2011, 15:16

Hm, ich habe da so mein Problem damit das sich Gott überhaupt als Person zeigen sollte. Ich habe jedenfalls noch nirgends in der Bibel davon gelesen das Gott sich selbst jemandem als Person gezeigt hat. Oder auch Jesus nachdem er aufgefahren ist.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Gnu » So 9. Jan 2011, 15:40

truth rider hat geschrieben: Welche gemeinde oder kirche würde da beispielsweise bestehen?
Obwohl dieser Einwand berechtigt ist — er wäre einen eigenen Thread wert — ist der Vergleich eines Buches mit einer Gemeinde m. E. nicht statthaft.
truth rider hat geschrieben: einer der immer wiederkehrenden stein des anstosses ist die person des gott-vaters der in "die hütte" als dunkelhäutige frau dargestellt wird.
Der Stein des Anstosses sind nicht einzelne Teile des Buches, sondern das Buch in seiner Gesamtheit. Das ist wie mit einer Falschprophetie, die teilweise wahre Dinge beinhaltet. Eine solche muss stets gesamtheitlich verworfen werden, nicht zerpflückt in wahre und falsche Teile, denn es ist bekanntlicherweise der Teufel, der so gemischt daherredet.
truth rider hat geschrieben: wie ist es mit weihnachten?
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon onThePath » So 9. Jan 2011, 15:59

thery hat geschrieben:Hm, ich habe da so mein Problem damit das sich Gott überhaupt als Person zeigen sollte. Ich habe jedenfalls noch nirgends in der Bibel davon gelesen das Gott sich selbst jemandem als Person gezeigt hat. Oder auch Jesus nachdem er aufgefahren ist.


thery, das ist für mich auch ein wichtiger Kritikpunkt

Gott der Vater wird in der Bibel niemals geschaut. Ist auch kaum möglich, das hiesse z.B. auch, ihn völlig zu begreifen, in seiner ganzen Fülle und sein ganzes Wesen.
Wenn ich zum Vergleich "Entrückungen" nehme, etwa von Ian McCormack, Sundar Singh, Jesse Dupantis, Rick Joyner z.B. , dann wird er von ihnen auch nicht als Person erlebt.

Anders ist es mit Jesus, der in verschiedener Herrlichkeit mit Wundmalen in menschlicher Gestalt wahrgenommen wurde. Ich halte das für möglich.

Mir ist andererseits völlig klar, dass Satan kein Problem damit hat, in einer beliebigen Gestalt zu erscheinen, auch als Christus.

Wie kann man denn dann noch nachprüfen, ob die visuellen Erlebnisse einer Entrückung echt sind ?
Andererseits wird Christus durchaus "gesehen" werden können in einer herrlichen menschlichen Gestalt- und das auch nur wie durch ein schützendes rußgeschwärztes Sonnenglas hindurch, denn auch die volle Herrlichkeit Christi wird Niemand ertragen können. Gesehen auch nicht mit menschlichen Augen.

Wichtig sind also besonders die nonverbalen verbalen Mitteilungen, die nicht mit körperlichen Ohren gehört werden.

Einziges Kriterium: Die Bibel, das verinnerlichte Wissen um Gott aus der Bibel heraus, das in Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist vom Gläubigen errungen wird.

Es ist deshalb gut, wenn man bei der Prüfung persönlicher Offenbarungen merkt, was den Glauben verfälschen könnte. Wir brauchen uns keine illusionen darüber machen, wie mächtig und tätig Satan in Manipulationen durch "Eindrücke" und "Erlebnisse" wirkt.

Und so ist jede "Entrückung" nur Anregung und Denksport, um über Gott nachzudenken. Jeder Unkritische und nicht bibelfest verankerter Christ befindet sich in Gefahr der Verstrickung in Irrtümern.
Satan kommt ja dem Christen nicht mit dicken Lügen, die er nämlich sofort erkennen würde und sofort merken würde, dass Satan der Offenbarer ist, sondern dem Christ gibt er kleine Lügen, geschickt versteckt hinter Wahrheiten und Halbwahrheiten.

Und das ist es, was Satan bewirken will: Kleine Irrtümer , übernommen aus "Entrückungen" werden zu Schwachpunken des Christen, die Satan benutzt, um ihm mehr zu schaden. So ist schon Mancher in an sich leicht durchschaubaren unsinnigen Ansichten gelandet und erkennt dann in Verblendung nicht mehr seine religiösen Irrtümer. Weil er die Kontrolle über seine Gedankengänge verloren hat, die er auf Lügen und Irrtümer aufbaute.
Von dieser Art ist jedes esoterische Geschwafel.

Der Christ wird wacher werden und mehr resistent gegen Lügen Satans werden, wenn er sich nicht verwirren läßt beim Lesen von "Entrückungen". So wird ihm das Lügengespinst Satans sogar nutzen, weil er es durchschauen lernt.
So wird dieser standhafte Christ diesem Gespinst auch manche Bereicherung abgewinnen.

In den zwei Richtungen: Vorstellungen über Gott und Wissen um die Arbeitsweise und die Inhalte der Lügen Satans.
Denn wer solche "Offenbarungen" als standfester Christ liest, für den sind sie Prüfungen an denen er wachsen kann.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Ihr » Fr 14. Jan 2011, 00:35

truth rider hat geschrieben:die kritik an dem buch "die hütte" dreht sich meist um den zweifel, ob dem buch überhaupt etwas gutes und wahres abzugewinnwen sei. es werden einzelne aussagen oder begebenheiten abgewogen und im licht der bibel betrachtet. eins bleibt unmissverständlich klar: "die hütte" ist nicht die bibel! und, wenn sich nach einem buch richten - dann bitte nach der bibel.

Ich glaube, dass in der Diskussion um "Die Hütte" vor allem aneinander vorbei geredet wird. Die Kritiker beziehen sich auf Inhalte, und die Verteidiger weisen darauf hin, dass ihnen das Buch persönlich geholfen habe.

Aber können wir - oder sollen wir etwas mithilfe der bibel und unserer auslegung dazu, in der luft zerreissen und als "von gott nicht brauchbar" oder gar "schädlich" bezeichnen?

Das hat - soweit ich das überblicke - niemand getan. Wir sind ja angehalten, alles zu prüfen, und zwar in Liebe und in gegenseitigem Respekt. Wenn man etwas "nützlich" nennen darf, weshalb darf man dann nicht auch auf Gefahren hinweisen? Die Sorge um das geistliche Wohlbefinden unserer Mitchristen gebietet uns, uns Gedanken über solche Dinge zu machen. Wir sind doch nicht einfach hirnlose Fanboys von allem, was sich gut verkauft und wo "Gott" draufsteht?

Welche gemeinde oder kirche würde da beispielsweise bestehen?

Ja, DAS ist ein Rätsel, welches Gott mit sich vereinbaren muss. Am löblichen Verdienst der Gemeinde selbst kann es jedenfalls nicht liegen, egal wieviel wir uns darauf einbilden.

einer der immer wiederkehrenden stein des anstosses ist die person des gott-vaters der in "die hütte" als dunkelhäutige frau dargestellt wird. hierzu möge mann bedenken, dass es nicht um eine theologische lehre geht, sondern um den zugang mackezies zu gott in seinem spezifischen und individuellen "schiksal". es bleibt auch nicht unbegründet warum gott so in erscheinung tretet. selbst machenzie selbst kommt erst in theologische konflikte darum

Die Kritik bezieht sich idR. weniger darauf, WIE Jahwe in "Die Hütte" als Mensch dargestellt ist, sondern DASS er als Mensch dargestellt ist. Gott ist nicht Mensch. Weder lässt er sich in eine menschliche Form pressen, noch ist er beflissen, unseren individuellen Bedürfnissen zu entsprechen. Als Gott sich als Mensch darstellte, tat er dies in der Person Jesus Christus. Das genügt für alle Menschen zu allen Zeiten. Diesen Punkt "checkt" Young meines Erachtens nicht. Natürlich ist es falsch, wenn wir uns Gott als einen weisshaarigen Pappeli vorstellen, aber das lässt sich nicht ausgleichen, indem man einfach eine andere Vermenschlichung Gottes gegenüberstellt.

Nur möchte ich mal die messlatte mit welcher gemessen wird etwas aufdecken.
Wenn aufgrund dessen, dass "die hütte" theologisch nicht einwandfrei ist, sie total verworfen werden sollte, wie ists denn mit der von christen so hochgelobten "passion of the christ" von mel gibson? Trotz der offensichtlichen widersprüche und irrlehren wurde dieser film sehr missionarisch verwendet. Gemeinden mieteten ganze kinos um ungläubige einzuladen. (nebst eben den besagten fehler im film hat mir persönlich der film etwas aufgezeigt und mir gut getan)

Der Vergleich mit der "Passion" ist ein guter Punkt, aber der Film wurde durchaus auch kritisch aufgenommen. Um tatsächlich eine ungleiche Messlatte zu diagnostizieren müsstest du schon konkret jemanden interviewen, der das eine gutheisst und das andere ablehnt.

das ist eine persönliche und intime angelegenheit zwischen mir und gott.

Oh nein, das ist die irrtümliche Wunschvorstellung des modernen Individualisten. Jesus-Glaube findet im Kontext seines Leibes, dh. seiner Gemeinde statt und ist mitnichten eine "intime Angelegenheit zwischen mir und Gott". Zu dieser Behauptung würde sich nicht einmal Young versteigen. Es ist genau die Gemeinde, die uns davor bewahrt, uns Gott nach unseren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen zu konfigurieren.

leider sind wir viel zu viel damit beschäftigt über andere zu urteilen und dinge zu schubladisieren, dass die souveränität gottes manchmal fast unter den teppich gekeht wird. es ist seine sache! und was masse ich mir an zu urteilen was gott nun gebrauchen will und was nicht? besser schaue ich dass mein herz rein und ungeteilt zu gott hin fokussiert ist!

Dieses Urteilen masst sich der Fan von "die Hütte" doch genauso an wie der Kritiker. Mir hat übrigens der Film "Children of Men" (2006) etwas aufgezeigt und mir gutgetan, ohne dass mir dabei ein explizites Gottesbild aufgedrängt wurde. Aus dieser Tatsache allein lässt sich wenig bis gar nichts über eine Erzählung sagen. Gott kann selbst das, was mit gottlosen oder menschenverachtenden Absichten produziert wurde für seine Ziele verwenden. Die Reaktionen gegen "die Hütte" wären wohl viel gemässigter, wenn das Buch nicht an allen Ecken derart penetrant gepusht würde und verkündigt würde: Seht her, so ist Gott, hier wirkt er - wehe dem der es wagt, die Salbung des kommerziellen Erfolges zu hinterfragen.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » So 23. Jan 2011, 11:08

Ihr hat geschrieben:
truth rider hat geschrieben:das ist eine persönliche und intime angelegenheit zwischen mir und gott.


Oh nein, das ist die irrtümliche Wunschvorstellung des modernen Individualisten. Jesus-Glaube findet im Kontext seines Leibes, dh. seiner Gemeinde statt und ist mitnichten eine "intime Angelegenheit zwischen mir und Gott". Zu dieser Behauptung würde sich nicht einmal Young versteigen. Es ist genau die Gemeinde, die uns davor bewahrt, uns Gott nach unseren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen zu konfigurieren.


oh doch! ich kann meinen jesusglaube im kontext seines leibes praktizieren ganz ohne persönliche und intime beziehung zu gott. fehlte da deines erachtens nicht das wesentlichste? könnte mann da sagen ich kannte somit gott nicht? wusste von und über ihn doch kannte ihn nicht? so könnte es sein, dass ich meine mein leben lang gott gedient zu haben, aber die antwort bekomme: ich kenne dich nicht!?
wenn ich einst vor dem richter stehe werde ich nach meinem leben gefragt, meine beziehung zu gott und nicht das der anderen, und wohl nicht was ich im kontext des leibes darstelle.
versteh mich nicht falsch, ich sage auch dass es falsch ist ein "solochrist" zu sein. doch es gibt da ein level der persönlichen beziehung mit gott welche an erster stelle kommt. ich bin für gemeinschaft und verbindliche rechenschaft und korrektur und ermutigung. doch was ich daraus mache, ob ich die verantwortung wahrnehme, was ich glaube und was nicht(es gibt ja keine gemeinde die von a-z recht behält), ist allein meine verantwortung.
ich meine "sorry gott, meine denomination hat dass einfach so gemacht und darum hab ich das auch so geglaubt und praktiziert.." zählt wohl nicht oder?

ich glaube über das wunder der "einheit wie jesus in gott eins ist" muss ich auch noch ne menge lernen. :-)

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Ihr » Mo 24. Jan 2011, 20:38

truth rider hat geschrieben:wenn ich einst vor dem richter stehe werde ich nach meinem leben gefragt, meine beziehung zu gott und nicht das der anderen, und wohl nicht was ich im kontext des leibes darstelle.

Das weisst offenbar viel genauer als ich. Das Hauptproblem, welches ich in diesem Denken sehe ist, dass du die Beziehung zu Gott auseinanderdividierst von der Beziehung zu seinem Leib. Gemäss der Bibel bedingt sich aber beides gegenseitig, das eine ist ohne das andere gar nicht zu haben, genau wie zB. Glaube und Werke auch, oder Rettung und Taufe.

doch es gibt da ein level der persönlichen beziehung mit gott welche an erster stelle kommt.

Wenn es diesen Level gibt, dann spielt er in der Bibel jedenfalls ein sehr untergeordnete Rolle. Die Beziehung zu Gott ist meistens eng verbunden mit dem Teilhaben an der Gemeinschaft seines Volkes.

doch was ich daraus mache, ob ich die verantwortung wahrnehme, was ich glaube und was nicht(es gibt ja keine gemeinde die von a-z recht behält), ist allein meine verantwortung.

Du gehst davon aus, dass dein persönliches Empfinden grundsätzlich der verlässlichere Kompass sei, und im Zweifelsfall die Weisheit der Gemeinschaft übertrumpft. Diese Theorie entstammt dem Evangelium des Modernismus. Wenn du es in der Bibel findest, dann hast du es hineingelesen oder aus der "Hütte" aufgeschnappt.

ich meine "sorry gott, meine denomination hat dass einfach so gemacht und darum hab ich das auch so geglaubt und praktiziert.." zählt wohl nicht oder?

Warum nicht? Gemeinschaft heisst immer auch Unterordnung, Sich-Eingliedern, Teilhaben. Genau dazu mahnt doch Paulus die Römer in Kap 12. Das gemeinsame Darbringen ist wahrer Gottesdienst, auf eine Art wie es der Einzelne scheinbar nicht zustandebringt. Die Leidenschaft Jesu für seine Jünger war nicht dogmatisch korrektes Glauben jedes einzelnen, sondern ihre Einheit.

Ich rede hier nicht von sektenmässigem Kadavergehorsam, sondern von einem solidarischen und engagierten Mittragen, welches es auch einmal zulässt, individuelle Vorlieben und Ideen zugunsten gemeinschaftlicher Traditionen und Überzeugungen zurückzustecken. Wenn ich Jesus und Paulus richtig verstehe, dann steckt genau in diesem Zurückstecken im Interesse der Gemeinschaft ein geistlicher Wert an und für sich.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Faithful » Do 16. Feb 2012, 01:02

Hey Truth Rider,

lass Dich mal mit Deiner persönlichen Gottesbeziehung nicht durcheinander bringen.
Die ist nämlich wirklich wichtig - ganz besonders im Hinblick auf Deine persönliche Idendität in Jesus - und je inniger, desto besser.
Diese persönliche, eigenständige Beziehung zu Gott nur über die Gemeinschaft aufbauen geht, meiner Meinung nach, nämlich nicht !
So eine innige Beziehung kann ich ja nur über Vertrauen aufbauen....und ganz ehrlich,
Vertrauen kann ich doch nur zu jemand haben, der es gut mir mir meint und der mir das auch zeigt. In einer innigen Beziehung nenne ich das durchaus Liebe.
Hier komme ich jetzt zum Inhalt von diesem Roman. Dort wird uns vor allem der UNS liebende Gott gezeigt. Darum geht es und im Roman ganz besonders darum, dass dieser verzweifelte Mann dies wieder zu erkennen vermag, transportiert durch ihm verständliche "menschliche" Nähe und Wärme.
Die Kirche mit ihren allgemeinplatzhaltenden Stereotypen hat es nämlich nicht geschafft - und das ist jetzt durchaus authentisch denn das ist bei ganz vielen Menschen heutzutage ganz genauso !!

liebe Grüsse an Alle hier....
wie sagte doch Jesus bei seiner Verhaftung: "steck Dein Schwert weg, denn wer das Schwert benutzt, der wird auch durch das Schwert umkommen"
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Elise » Sa 18. Aug 2012, 10:56

Die Bibel ist die Wahrheit und das Buch " Die Hütte" ein Märchen -------
meiner Meinung eine große Lüge !!!

Jesus ist nicht der beste Weg zum Vater,
sondern DER EINZIGE !!!!


Und der Heilige Geist ist der Geist der Ordnung, der Klarheit und der Sicherheit !



http://www.bibelblog.com/kritisch/die-h ... e-weg.html

„Nachdem sie gebetet und sich dem Großen Geist überantwortet hatte, erfüllte sie die Prophezeiung und stürzte sich ohne Zögern in den Tod.“

Missy fragt: „Ist der große Geist ein anderer Name für Gott – du weißt schon, den Papa von Jesus?“

Die Antwort von Mack: „Das will ich meinen.“
(Die Hütte, Seite 36)

Auf Seite 125 spricht der “Hüttenjesus” zu Mack:

„Ich bin der beste Weg, wie die Menschen zu Papa und Sarayu in Beziehung treten können.“

In der Bibel jedoch heißt es nicht, dass Jesus der Beste Weg sei, sondern der einzige.

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
(Johannes, 14:6)

Ein kleiner, aber feiner Unterschied, den man nicht übersehen sollte.

Die Apostel verkünden:

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.
(Apostelgeschichte 4:12)

Weiter sagt der “Heilige Geist” der Hütte:

Ich habe eine große Vorliebe für Unbestimmtheit.
(engl. Uncertainty = Unklarheit, Zweifelhaftigkeit, Unsicherheit, Unwägbarkeit)

Diese Aussage des Hütten-Geists hat jedoch nichts mit dem Heiligen Geist, wie er uns in der Bibel beschrieben wird, gemeinsam.
Unser Gott ist ein guter Gott !
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