freikirche der 7tags adventisten

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Kalle » Di 11. Mai 2010, 15:40

Auszug aus der Seite der EKD:
Die ersten Christen und Christinnen stammten aus dem Judentum und begingen deshalb zunächst den Sabbat. Als das Christentum sich über die ganze Welt ausbreitete, kamen jedoch mehr und mehr Christen nicht aus dieser Tradition. Dagegen wurde der auf den Sabbat folgende Tag, der Sonntag, zum wichtigsten Tag der christlichen Woche. Nach dem Zeugnis der Evangelien galt er als Tag der Auferstehung Jesu Christi (vgl. Markus 16,2). Die Christen versammelten sich an diesem ersten Tag der Woche zu abendlichen Mahlfeiern, um der Auferstehung ihres Herrn zu gedenken (vgl. Lukas 24,30-43; Johannes 20.1). Im 2. Jahrhundert finden sich dann weitere eindeutige Belege für einen christlichen Sonntagsgottesdienst.

Es gibt in allen Evangelien nicht einen einzigen Hinweis, dass das Halten des Sabbats für Christen verbindlich wäre. In der Apostelgeschichte finden wir die Geschichte des Apostelkonzils, in der die Apostel die Frage klären ob aus den Völkern stammende Christen die Gesetze des Judentums zu übernehmen hätten. Die Antwort fällt eindeutig aus – Christen aus anderen Völkern müssen sich nicht beschneiden lassen, die jüdischen Speiseregeln gelten nicht für sie, sie haben nicht zu den jüdischen Festen Wallfahrten nach Jerusalem zu unternehmen und sie müssen auch den Sabbat nicht halten.

Das Halten des Sabbats ist aber eigentlich nicht Thema dieser Diskussion, sondern die Gemeinschaft der Siebententags Adventisten.


Die Botschaft des Christentums lautet: Gott hat sich durch Jesus Christus mit den Menschen versöhnt. Das ist das Evangelium, die frohe Botschaft.

Das Problem mit solchen Freikirchen wie den Siebententags Adventisten ist doch, dass sie die frohe Botschaft wieder anders deuten: Gott hat sich durch Jesus Christus mit den Menschen versöhnt, aber nur wenn:
- sie den Sabbat halten (Siebententags Adventisten)
- sie sich als Erwachsene taufen lassen (Baptisten)
- sie den Stammapostel anerkennen (Neuapostolische Kirche)
- sie den Lehren einer Organisation gehorchen (Zeugen Jehovas)
usw. usw.
Wenn nicht, dann sind sie allesamt verloren, weil sie nicht richtig glauben, ihre Kirchen sind Handlanger Satans und andere Verunglimpfungen mehr. Evangelium der Liebe Gottes mit Einschränkungen und Sonderregeln.

Und natürlich sind sie alle der Meinung, dass Jesus die Menschen liebt, aber den kommenden Weltuntergang und die Bestrafung des Christentums können sie kaum abwarten. Das ist keine Nächstenliebe, die ja laut Jesus das höchste Gebot ist (genau wie den himmlischen Vater zu ehren).

Manchmal frage ich mich, warum der himmlische Vater seinen Sohn sandte, der noch als Zimmermann tätig war. Er hätte lieber einen Rechtsanwalt schicken sollen, wenn das Christentum darin besteht, dass man möglichst rechtgläubig lebt.
Ob man nur dann in die Herrlichkeit eingeht, wenn man am Jüngsten Gericht eine Theologieprüfung erfolgreich absolviert?
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 16:38

Soviel faktisch Falsches wie hier Kalle vom Stapel gelassen hat, das ist ja schon nicht mehr normal! Nun, wenn man sich auf die Aussagen einer Kirche stützt, die selbst den Sonntag irgendwie verteidigen muß, so bleibt einem wohl nichts anderes übrig!

Und wenn man dann die vermeindlichen Sonderlehren zum besseren Verständnis erklären möchte, dann wird einem der Hahn zugedreht! So muß ich halt eben alles dort einstreuen, wo ich es gerade für passend finde, oder spezifische Themen erdenken, wo ich es dann unterbringen kann! Ich hätte es lieber an eine Stelle zusammengefasst, aber egal, ich füge mich da ganz der Obrigkeit! Wir sollen ihr ja untertan sein! :mrgreen:

Liebe Grüße von SunFox

PS: Einlassungen zu Kalles kopierten Beiträgen werde ich hier und da in meine nächsten Beiträge mit einfliessen lassen und zwar mit einem dementsprechenden Hinweis! Auch werden meine Beiträge etwas genauer ins Detail gehen, womit ich aber beginne weiß ich noch nicht genau!
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Naqual » Di 11. Mai 2010, 17:05

Kalle hat geschrieben:
- sie den Lehren einer Organisation gehorchen (Zeugen Jehovas)
usw. usw.
Wenn nicht, dann sind sie allesamt verloren, weil sie nicht richtig glauben, ihre Kirchen sind Handlanger Satans und andere Verunglimpfungen mehr. Evangelium der Liebe Gottes mit Einschränkungen und Sonderregeln.

Der Gehorsam gegenüber der Organisation ist typisch für das organisierte Christentum, wie man leicht am Beispiel der RKK verdeutlichen kann.
So sagte letztes Jahr ein Kath. Bischof als Entgegnung auf "Wir sind Kirche" (ein Zusammenschluss kritischer Katholiken) zu den Anwesenden: "Die katholische Kirche ist KEINE Demokratie". (Bischof Müller, Regensburg)

Für mich sind die Adventisten nicht anders wie Lutheraner, Kalvinisten, Katholiken, usw. Und vielen ihrer religiösen Überzeugungen liegen trifftige Gründe zugrunde.
Zum Beispiel bei der von Dir erwähnten Erwachsenentaufe. Und Du wärest überrascht, wieviele Leute auch in anderen Konfessionen, diese für richtiger halten (ohne deswegen gleich die Glaubensrichtung zu wechseln).


Und natürlich sind sie alle der Meinung, dass Jesus die Menschen liebt, aber den kommenden Weltuntergang und die Bestrafung des Christentums können sie kaum abwarten. Das ist keine Nächstenliebe, die ja laut Jesus das höchste Gebot ist (genau wie den himmlischen Vater zu ehren).

Es empfiehlt sich Kritikpunkte vorzutragen, die nicht als Boomerang verwendet werden können. Denn nicht wenige Christen aller Konfessionen, sehen auch christlich-Andersgläubige in der Hölle. Abgesehen davon, dass es auch nicht Nächstenliebe sein kann, es richtig zu finden, dass Atheisten ewig gefoltert werden, weil sie an etwas nicht glauben, was sie nicht wahrnehmen.

Manchmal frage ich mich, warum der himmlische Vater seinen Sohn sandte, der noch als Zimmermann tätig war. Er hätte lieber einen Rechtsanwalt schicken sollen, wenn das Christentum darin besteht, dass man möglichst rechtgläubig lebt.
Ob man nur dann in die Herrlichkeit eingeht, wenn man am Jüngsten Gericht eine Theologieprüfung erfolgreich absolviert?

Naja, dass der gezimmert hat, steht nicht im NT. Genaugenommen kann man aus der Bibel nicht einmal sagen, dass Papa Josef ein Zimmermann war. Das griechische Wort umfasst da eine ganze Palette von Möglichkeiten der antiken Bauindustrie einschließlich eines leitenden Architekten. Wenn damals 2 % der Bevölkerung wie Jesus lesen konnte, kann man aber davon ausgehen, dass sein Vater durchaus zu höheren Kreisen zählte als der einfache Mann auf dem Dach, der die Anweisungen ausführte von dem, der die Pläne und Anmerkungen auch lesen konnte.

Wo ist der Vorteil einer Theologieprüfung zu einer "Wer-glaubt-das-richtige-Dogma"-Prüfung? Erstere kennen sich zumindest aus. Denke aber, dass es Gott im wesentlichen um das Herz geht, aus dem heraus wir handeln.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 17:15

Gnu hat geschrieben:Ich selbst bin, allein durch Bibelstudium, ohne Beeinflussung durch adventistische Literatur, schon sehr früh auf den Gedanken gekommen, der Sonntag sei als Ruhetag nicht biblisch zu begründen, sondern ausschliesslich kirchengeschichtlich. Leider habe ich während rund 28 Jahren gekuscht, und mich nie öffentlich für den siebenten Tag (der bei uns Samstag heisst) als Ruhetag ausgesprochen. Heute kenne ich einige Christen, die den Sabbat (hebräisch für Ruhetag) am Samstag halten und nicht am Sonntag.

Wie schon der Name Sonntag ausdrückt, handelt es sich bei ihm um einen Tag zu Ehren der Sonne, und somit eine Reverenz an den Sonnengott Babylons.


Offenbarung 14,6-12: "Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen! Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker. Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild und wer das Zeichen seines Namens annimmt. Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!"

Offenbarung 18,1-5: "Danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte große Macht, und die Erde wurde erleuchtet von seinem Glanz. Und er rief mit mächtiger Stimme: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Tiere. Denn von dem Zorneswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit. Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel."

Der Sonntag entspringt babylonischem Gedankengut und es ist schon erstaunlich wie der Johannes in seinen Visionen alles vorhergesehen hat, es trifft der Hammer genau auf des Nagels Kopf! Hmm, nicht erstaunlich da vom HERRN selbst gegeben!

Und schon mal bemerkt, das Jesus aus dem Himmel heraus seinem Jünger Johannes gegenüber nicht nur den Teufel und unreine Geister benannt hat, sondern das der HERR auch nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt unreine Vögel und unreine, ihm verhasste Tiere benennen kann? Wie kann das angehen, wenn es doch angeblich alles rein ist? An solchen Aussagen kann man erkennen, wie doch hier und da das NT verdreht wird! Da will man hier und da aus den Aussagen von Petrus und Paulus dieses und jenes heraus lesen und viele Jahre später gibt Jesus dem Johannes zu verstehen, das sich dieses Denken im Himmel nicht verändert hat!

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon blakki » Di 11. Mai 2010, 17:21

Kalle,

deinen Beitrag fand ich sehr interessant, besonders die Stelle mit dem Rechtsanwalt und der Theologieprüfung :mrgreen:
(Klasse, neidlose Anerkennung :clap: ).

Aber mal im Ernst, was mir schon immer zu denken gab und mich seit meiner Jugend auch davon abgehalten hat, den Glauben zu suchen, ist die Tatsache, dass es das Christentum seit nahezu 2.000 Jahren nicht geschafft hat, sich zu einigen.

Im Gegenteil, das so genannte Christentum ist heute zersplitterter und uneiniger als je zuvor. Es sind nicht nur Unterschiede in der Lehre und der Theorie zu verzeichnen, es ist schlimmer, vor wenigen Jahren sind die Christen in Nordirland und auf dem Balkan noch aufeinander losgegangen und haben sich gegenseitig umgebracht.

Wie es Kalle so schön dargestellt hat, können sich die Christen nicht mal in den Kernpunkten einigen, jede Glaubensgemeinschaft hat ihre Dogmen und Regeln, die als heilsnotwendig verkündet werden.

Warum ist für mich als Atheist das Christentum nicht attraktiv? Wo sehe ich in den Errungenschaften der Moderne die Meriten der Christen?

In den Menschenrechten? Nein, wie heißt es so schön, bei uns steht Jesus im Mittelpunkt.
In der Gleichberechtigung der Frau? Nein, vor Gott sind zwar alle gleich, aber hier auf Erden bestimmen die Männer.
Bildung und Wissenschaft? Brauchen wir nicht, in der Bibel steht alles notwendige drin.

Und so geht es weiter, das allgemeine Wahlrecht, die Ächtung der Sklaverei, die Abschaffung des Feudalstaats, das musste alles gegen den massivsten Widerstand der (vorwiegend) katholischen Kirche mit Blut abgerungen werden.

Wieso spricht die RKK den anderen Glaubensrichtungen nach wie vor das Heil ab?
Wieso sprechen die Evangelikalen permanent von der Wiedergeburt?

Lasst doch jedem Menschen seinen eigenen Weg zu Gott suchen.

Ich bin überzeugt, dass Gott (sollte es ihn tatsächlich geben) selbst mich zynischen Spötter aufnehmen wird, da er barmherzig sein soll.
(Er tritt mir wahrscheinlich kräftig einmal in den Ar***, das hätte ich wahrscheinlich auch verdient :mrgreen: ).
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Naqual » Di 11. Mai 2010, 17:34

SunFox hat geschrieben:[
Der Sonntag entspringt babylonischem Gedankengut und es ist schon erstaunlich wie der Johannes in seinen Visionen alles vorhergesehen hat, es trifft der Hammer genau auf des Nagels Kopf! Hmm, nicht erstaunlich da vom HERRN selbst gegeben!


Naja, ich vermag aus der Offenbarung nicht einmal die Beschwerde herauszulesen, dass der Sabbath von den dunklen Mächten auf den falschen Wochentag verschoben wurde.

Und Gott dürfte auch andere Probleme mit uns haben, als der Umstand, dass Moses den Tag des Herren noch am gleichen Tag in der Woche gefeiert haben wie wir heute.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 17:40

Kalle hat geschrieben:Die mysteriöseste Gestalt ist Ellen G. White, die als prophetisch begabt gilt. Obwohl sie nie eine offizielle Funktion oder ein Amt ausübte und Adventisten nicht als Freunde von Frauen am Altar gelten, ist Ellen G. White eine bis heute prägende Gestalt.


Ja lieber Kalle, da hat sich aber jemand leicht vertan! In der katholischen Kirche gibt es wohl keine Priesterinnen und Bischöfinnen, aber bei den Adventisten werden auch Frauen zugelassen zum Amt der Pastorin!

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Naqual » Di 11. Mai 2010, 17:41

blakki hat geschrieben:Im Gegenteil, das so genannte Christentum ist heute zersplitterter und uneiniger als je zuvor. Es sind nicht nur Unterschiede in der Lehre und der Theorie zu verzeichnen,


Historisch gesehen war das "Christentum" bereits im 2. Jahrhundert derart vielgestaltig, dass die froh gewesen wären, nur unsere Unterschiede zu kennen. Und zwar Unterschiede in der Anzahl der Meinungsgruppen, als auch fundamentalen Unterschiede in der Dogmatik selbst. (Es gab auch an Jesus orientierte Gruppen, die bis zu 365 Götter kannten)

Die katholische Kirche hat damit aufgeräumt bekanntermaßen. Und mit Methoden, die wir hier nicht diskutieren brauchen.
Nach Erfindung der Buchdruckerkunst, war Luther der erste Bibelübersetzer, der nicht verbrannt wurde (!)
Und die Kirche(n) verlor(en) seither immens an politischem Einfluss. Auch im letzten halben Jahrhundert. Entsprechend vielgestaltiger werden die Glaubensrichtungen.
Zuletzt geändert von Naqual am Di 11. Mai 2010, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 17:42

Naqual hat geschrieben:(Gott ist wohl weder Rechtsanwalt noch Mathematiker)


Mach dich ruhig lustig über IHN lieber Naqual, ER wird es dir mal danken! :baby:

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Naqual » Di 11. Mai 2010, 17:44

SunFox hat geschrieben:
Naqual hat geschrieben:(Gott ist wohl weder Rechtsanwalt noch Mathematiker)


Mach dich ruhig lustig über IHN lieber Naqual, ER wird es dir mal danken! :baby:


Das ist mir ferne. Wenn überhaupt, kann ich mich nur über menschliche Vorstellungen lustig machen, die Gott beschreiben wollen.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 18:21

Schoham hat geschrieben:Uns gelten heute ganz andere Gesetze.
Die müssen wir einhalten weil von der Obrigkeit so verordnet.

Zuviel ist es um als Gnade zu gelten.

Anders gesagt: Der HERR Selbst will unser Gesetz sein.
Unser Herz so anders machen das wir Gottes Gesetz der Liebe
vom Herzen aus - vom innern heraus halten.

Wollte das Gott nicht auch im Alten Testament? Galt das Gesetz der Liebe nicht auch vor Jesus Erscheinung auf der Erde?
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 18:23

GOTTES ANTWORT auf die Veränderung der 10 Gebote:

Psalm 119,126: "Zeit ist´s zu handeln, Herr, sie haben DEIN Gesetz gebrochen."

Daniel 7,25: "Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen (die wahren Gläubigen) des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern."

Er steht hier für den Papst und die Verlästerung ist zum Beispiel darin gegeben, das er sich lästerliche Weise als Heiliger Vater betiteln läßt! Die Heiligen des Höchstens ("Hier ist die Geduld der Heiligen, hier sind die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus"; Offenbarung 14,12) wurden über über alle Jahrhunderte verfolgt, weil sie nicht den geänderten Festzeiten und Gesetzen des Papsttums folgten, sondern unter anderem am Sabbat festhielten, an den Geboten Gottes!

Jesaja 24,5: "Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund."

Hier wird nicht von Juden gesprochen, die einen ewigen Bund brechen, sondern von den Bewohnern der Erde, also ist hier im AT auch die gesamte Menschheit gemeint, die da einen ewigen Bund brechen! Der Bundesbruch besteht darin, das man Gottes Gesetze übertritt und man SEINE Gebote ändert!

Psalm 89,35: "Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist."

Aber Gott selbst bekräftigt eindeutig und unmissverständlich, das er seinen Bund nicht ändern wird, nicht ändern wird das, was ER selbst verfasst hat!

Als Jesus auf Erden war bekräftigte ER dieses ausdrücklich in folgendem Vers:

Matthäus 5,18: "Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht."

Ja Jesus geht sogar noch weiter, denn ER sagt solange Himmel und Erde bestehen wird SEIN Gesetz Bestand haben, unverändert bis auf den kleinsten Buchstaben!

Somit entlarvt sich derjenige selbst, welcher den Höchsten lästert! Schutz und Deckung macht mitschuldig, Offenbarung 18,5: "Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden (Übertretung der Gebote Gottes) und nichts empfangt von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel."

Man kann also nicht der Meinung sein, das es egal ist welchen Tag der Ruhe man begeht, denn wir sollen nicht Anteilhaben an diesem Frevel und die gleichen Sünden begehen, ansonsten stehen einem auch die angesagten Plagen an! Das kommt nicht von mir, es ist auch keine Drohung von mir, es ist ein Wort des HERRN selbst! Gutgläubigkeit kann also schaden!

"Heute so ihr SEINE Stimme höret, verschliesst eure Herzen nicht!"

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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon Taube » Di 11. Mai 2010, 18:35

SunFox hat geschrieben:Das kommt nicht von mir, es ist auch keine Drohung von mir, es ist ein Wort des HERRN selbst! Gutgläubigkeit kann also schaden!
...

...aber ausgelegt durch Dich und nach Deinem und Deiner Kirche Verständnis. Das heisst, es muss nicht so sein, wie Du es sagst. Deshalb stimmt es, was Du sagst: "Gutgläubigkeit kann also schaden!"

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 18:49

Taube hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Das kommt nicht von mir, es ist auch keine Drohung von mir, es ist ein Wort des HERRN selbst! Gutgläubigkeit kann also schaden!
...

...aber ausgelegt durch Dich und nach Deinem und Deiner Kirche Verständnis. Das heisst, es muss nicht so sein, wie Du es sagst. Deshalb stimmt es, was Du sagst: "Gutgläubigkeit kann also schaden!"

Gruss Taube


Liebe Taube, man muß schon reichlich naiv sein, wenn man die Eindeutigkeit der Worte nicht wahr haben will!

Matthäus 13,41-43: "Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. Dann werden die Gerechten (Offenbarung 14,12) leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!"

Offenbarung 2,7: "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist."

Wenn wir keine Überwinder sind, dann wird uns der Baum des Lebens im Paradies Gottes versagt bleiben, ganz egal was wir glauben!

Das Sprichwort sagt: "Wer nicht hören will, der muß fühlen!" und in diesem Fall möchte ich nicht fühlen mögen, also werde ich nach bestem Gewissen versuchen nicht an den Sünden der Welt und ihrer Anführer Anteil zu haben! Und wenn ich hier und da dennoch mal gefehlt habe, dann weiß ich das der HERR mit seinem Blut dafür einsteht!

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 18:52

Kalle hat geschrieben:Die mysteriöseste Gestalt ist Ellen G. White, die als prophetisch begabt gilt. Obwohl sie nie eine offizielle Funktion oder ein Amt ausübte und Adventisten nicht als Freunde von Frauen am Altar gelten, ist Ellen G. White eine bis heute prägende Gestalt. Ellen G. White fiel übrigens nicht vom Pferd, das war in der Tat Uriella. Aber wie Uriella gilt Ellen G. White als eine Neuoffenbarerin. Ellen G. White war eine gesundheitlich stark angegriffene Frau. Deshalb war Ellen G. White auch empfänglich für diverse Vorstellungen von alternativer Medizin. Im damaligen wilden Westen gab es mehr Indianer als Mediziner. Wer keine reguläre Medizin in Anspruch nehmen kann, der bedient sich der alternativen Medizin. Lange Spaziergänge an frischer Luft, Verzicht auf Alkohol und Tabak und eine vegetarische Ernährung waren deshalb zur Vorsorge angesagt. Aber – diese Vorsorgemaßnahmen in Verbindung mit Spiritualität und Religion findet sich erstmals bei der damals zeitgleich entstehenden Spiritistenbewegung. Hier lassen sich direkte Linien nachzeichnen bis zur Entstehung der „Christlichen Wissenschaft“ und späteren pfingstlichen Heilungspredigern. Gerade in der Spiritistenbewegung sind es hauptsächlich Frauen, die als Medien der anderen Welt fungieren und „zeitgemäße“ Ansagen machen. Und es ist auffällig, dass ausgerechnet Frauen immer wieder in adventistischen Gruppen und Grüppchen zu einer übersteigerten Prophetenfunktion finden (Amo Bishop Roden).

Das hört sich interessant an. Gibt es dafür auch klare Belege? Ich meine, der Verfasser dieses Textes muss diese Information von irgendwoher geholt haben. Was sind die Quellen? Für mich klingt es unseriös, Frau White in Verbindung mit Okkultismus zu bringen. Hast du denn einige ihrer Schriften gelesen?
Zuletzt geändert von Leuchte am Di 11. Mai 2010, 19:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 18:54

Taube hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Das kommt nicht von mir, es ist auch keine Drohung von mir, es ist ein Wort des HERRN selbst! Gutgläubigkeit kann also schaden!
...

...aber ausgelegt durch Dich und nach Deinem und Deiner Kirche Verständnis. Das heisst, es muss nicht so sein, wie Du es sagst. Deshalb stimmt es, was Du sagst: "Gutgläubigkeit kann also schaden!"

Gruss Taube


Und was ist dann liebe Taube, wenn es genau der Wahrheit entspricht?

Kannst du dir mal die dann anstehende Tragweite vor Augen führen!

Bloß wenn der HERR dann wiederkommt, dann ist es für ein Umdenken endgültig zu spät! Dieses wird aller Regel nach vergessen, ja gänzlich außer acht gelassen!

Irgendwo handelt man bewußt fahrlässig, denn man nimmt es billigend in Kauf mit der Hoffnung, das dem nicht so ist! Ein ganz schönes Risiko das man da eingeht!

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon scutum » Di 11. Mai 2010, 19:08

Hallo

Ich versteh' die ganze Sache mit der E.G.White von der Bibel her sowieso nicht: die Frau hätte nach 1Kor 14 und 1Tim2 ohnehin keinen Ton von sich geben dürfen. Was war mit der Gemeinde los, dass die sie als Prophetin akzeptiert haben. Das war schweres Versagen....


Wann trafen sich die ersten Christen? Was sehen wir im NT? Am ersten Tag der Woche, also am Sonntag! Wir lesen nicht, dass sie sich wie die Juden am Sabbath trafen und die "selbstgebastelten" Sabbathgesetze hielten!...

..der Quatsch von den Adventisten ist nicht nur unbiblisch, sondern auch irrational und nicht ausgegoren d.h. nicht durchgängig:
Wenn man die Zeit der Gnade mit dem Gesetz mischt, hat man nicht nur das Problem, dass wir de facto _nach_ Golgatha leben und nicht mehr unter dem Gesetz Mose stehen, sondern auch dass wir keine Juden sind, d.h. die Sabbatisten unterliegen einem doppelten Irrtum.
Zudem nimmt man sich nur das heraus, was das Fleisch gerne in religiöser Eigenleistung leisten kann. Wo bleiben aber die Sanktionen:
Exodus 31:14 Und deshalb sollt ihr den Sabbat halten, weil er euch heilig ist. Wer ihn entheiligt, der soll unbedingt sterben; wer an ihm eine Arbeit verrichtet, dessen Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk!
Also wir haben es m.E. mit einem dreifachen Irrtum zu tun.
Hoffentlich kommen nie Sabbatisten an die Regierung - dann lieber noch reine Weltmenschen ! Wehe denen, die dann noch am Sonntag den Tag des Herrn begehen.
Freundlichst
scutum
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 19:31

scutum hat geschrieben:Ich versteh' die ganze Sache mit der E.G.White von der Bibel her sowieso nicht: die Frau hätte nach 1Kor 14 und 1Tim2 ohnehin keinen Ton von sich geben dürfen. Was war mit der Gemeinde los, dass die sie als Prophetin akzeptiert haben. Das war schweres Versagen....

Die Prophetinnen gab es aber schon früher, schaue dir:

2Mo 15.20
Ri 4.4
2Kön 22.14
2Ch 34:22
Ne 6.14
Jes 8.3
Lk 2.36

Es wird gesagt - habe das extra nicht nachgeprüft, dass Gott kurz zuvor auf einen anderen Menschen - einen Mann - abgezielt hat (habe seinen Namen jetzt nicht im Kopf), aber dieser hat sich geweigert den prophetischen Dienst zu tragen. Frau White war dann die Folgeperson, zu der Gott gesprochen hat - laut ihren Worten.
Zuletzt geändert von Leuchte am Di 11. Mai 2010, 19:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 19:32

Wer sich einmal selbst über die Adventisten informieren möchte, der kann das vom 12. bis 16. Mai in München tun!

München, 10.05.2010/APD

Fast 3.000 Veranstaltungen enthält das 720-seitige Programmheft des 2. Ökumenischen Kirchentages, der unter dem biblischen Leitwort “Damit ihr Hoffnung habt“ vom 12. bis 16. Mai in München stattfindet. Auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wird bei der Großveranstaltung, zu der über 100.000 Dauerteilnehmer erwartet werden, präsent sein.

Am Donnerstag, 13. Mai, findet von 14 bis 15:30 Uhr das Gespräch “Was ich an euch schätze – Konfessionen überkreuz vorgestellt“ auf dem Messegelände im Workshopraum der Halle B0 statt. Daran nehmen der Pastor für Diakonie und Ökumene der Evangelisch-reformierten Kirche, Dietmar Arends (Leer), Dr. Johannes Hartlapp, Dozent für Kirchengeschichte, Philosophie, Ökumenik und Religionsgeschichte der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, und die Privatdozentin für Dogmatik und ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, Dr. Annemarie Mayer, teil. Die Moderation übernimmt Pfarrerin Dr. Maria Stettner, Theologische Referentin im Büro der Regionalbischöfe der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche im Kirchenkreis Nürnberg.

In der “Agora“ auf dem Messegelände informieren die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern unter dem Motto “Christ-Sein im Alltag“ (Halle A5, Stand I33) und die adventistische Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg zum Thema “Bildung und Gesundheit“ (Halle B6, Stand J12).

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ist ebenfalls mit einem Präsentationsstand vertreten (Halle B4, Stand D28).

In der “Medienmeile“ stellt das adventistische Medienzentrum “Stimme der Hoffnung“ sein Radio- und Fernsehprogramm, den “Hope Channel“, vor (Halle B3, Stand M01).

Zu konfessionellen Gottesdiensten lädt die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten am Samstag, 14. Mai, von 18 bis 19.30 Uhr ein. In den Adventgemeinden München-Nymphenburg, Tizianstraße 18, und München-Pasing, Bodenseestraße 61, findet das Abendmahl mit Fußwaschung und in der Adventgemeinde München-Isartal, Isartalstraße 40, ein Taufgottesdienst (Erwachsenentaufe nach biblischem Vorbild) statt.

Neben dem umfangreichen thematischen, liturgischen und kulturellen Programm steht den Besucherinnen und Besuchern des 2. Ökumenischen Kirchentages in München auch ein fachlich fundiertes Angebot psychologischer Beratung, Seelsorge und geistlicher Begleitung durch rund 90 Beraterinnen und Beratern aus unterschiedlichen Konfessionen zur Verfügung.

In Einzel- oder Gruppengesprächen sowie durch geistliche Begleitung können persönliche Konflikte, Lebensentscheidungen, Leidenserfahrungen oder aktuelle Notsituationen angesprochen werden. Zu den Beratern zählen die Diplom-Psychologen Matthias und Ulrike Dauenhauer aus Reutlingen. Er gehört zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, seine Ehefrau zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Quelle

Wenn ich sehe mit welchem Misstrauen man hier im Forum den Adventisten begegnet, bin ich doch recht froh, das man in Deutschland über seinen Schatten gesprungen ist und nicht ausgrenzt, trotz unterschiedlichem Denken!

Also auf, München ist nicht weit und so schnell gibt es die Möglichkeit nicht wieder, das man ganz ohne Berührungsängste (Testbesuch ihrer Gottesdienste) die Adventisten kennen lernen kann!

Liebe Grüße von SunFox

PS: Dort laufen nicht nur adventistische Christen herum! :mrgreen:
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon scutum » Di 11. Mai 2010, 19:37

Hallo Leuchte

Zu:

2Mo 15.20
Ri 4.4
2Kön 22.14
2Ch 34:22
Ne 6.14
Jes 8.3
Lk 2.36


Sind das Lehrbriefe für die Gemeinde?

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Naqual » Di 11. Mai 2010, 19:41

SunFox hat geschrieben: Zu den Beratern zählen die Diplom-Psychologen Matthias und Ulrike Dauenhauer aus Reutlingen. Er gehört zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, seine Ehefrau zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.


Am Samstag geht sie mit ihm, aber Sonntag er mit ihr in die Kirche. Hat was. ;)
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 19:42

scutum hat geschrieben:Wann trafen sich die ersten Christen? Was sehen wir im NT? Am ersten Tag der Woche, also am Sonntag! Wir lesen nicht, dass sie sich wie die Juden am Sabbath trafen und die "selbstgebastelten" Sabbathgesetze hielten!...

Apg 2.46 Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Frohlocken und Schlichtheit des Herzens, 2.47 lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk.


Adventisten können nichts dafür, dass das Gebot der Sabbatheiligung im Dekalog steht.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 19:46

Leuchte hat geschrieben:2Mo 15.20, Ri 4.4, 2Kön 22.14, 2Ch 34:22, Ne 6.14, Jes 8.3, Lk 2.36

scutum hat geschrieben:Sind das Lehrbriefe für die Gemeinde?
"Die Bibel spricht immer zu uns, aber nicht immer von uns"
freundlichst

Dein Argument ist mir jetzt nicht klar. Gott sucht sich die Propheten aus und nicht die Menschen entscheiden sich von selbst. Wenn nun Gott im Alten Testament sich weibliche Propheten ausgesucht hat, warum sollte das nach dem Tod Jesu anders sein? Ich sage dir aber, dass E.White ein Segen für die Gläubigen sowie für die Gemeinde war und nicht eine Schande!
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 19:49

scutum hat geschrieben:Wann trafen sich die ersten Christen? Was sehen wir im NT? Am ersten Tag der Woche, also am Sonntag! Wir lesen nicht, dass sie sich wie die Juden am Sabbath trafen und die "selbstgebastelten" Sabbathgesetze hielten!...


Hallo lieber scutum, das ist faktisch falsch! ;)

Apostelgeschichte 17,2: "Nach seiner Gewohnheit aber ging Paulus zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen aus den Schriften!"

Die Gewohnheit des Gottesdienstbesuches eine Paulus fand am Sabbat statt!

Apostelgeschichte 18,4; "Paulus unterredete sich aber in der Synagoge an jedem Sabbat und überzeugte Juden und Griechen."

Da frag ich mich doch glatt, warum der Paulus in Griechenland den Juden und Griechen nicht mitgeteilt hat, das christliche Versammlungen am Sonntag stattfinden?

Es war ihm fremd, er beachtet nach seiner Gewohnheit an jedem Sabbat den Ruhetag Gottes!

Liebe Grüße von SunFox
Zuletzt geändert von SunFox am Di 11. Mai 2010, 19:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 19:49

scutum hat geschrieben:Wenn man die Zeit der Gnade mit dem Gesetz mischt, hat man nicht nur das Problem, dass wir de facto _nach_ Golgatha leben und nicht mehr unter dem Gesetz Mose stehen, sondern auch dass wir keine Juden sind, d.h. die Sabbatisten unterliegen einem doppelten Irrtum.

Was bedeutet jetzt - ganz praktisch gesprochen - "in der Gnade" sowie "unter Gesetz" leben?
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 19:53

Naqual hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben: Zu den Beratern zählen die Diplom-Psychologen Matthias und Ulrike Dauenhauer aus Reutlingen. Er gehört zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, seine Ehefrau zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.


Am Samstag geht sie mit ihm, aber Sonntag er mit ihr in die Kirche. Hat was. ;)


Ich schließe das nicht unbedingt aus lieber Naqual, wobei der gute Mann aber in keinster Weise den Gedanken hat, das er hier zu einem Ruhetagsgottesdienst geht, denn dieser ist ja nach adventistischen Verständnis am Sabbat (Samstag)!

Gottes Wort kann man an jedem Tag hören und auch Adventisten haben Veranstaltungen die mitten in der Woche sind (dann meistens Abends), welche aber in keinster Weise dem Gottesdienst am Sabbat gleich gestellt werden!

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 19:59

Naqual hat geschrieben:Ausgangspunkt ist u.a. , dass kein Jota des Gesetzes geändert wird, wie Jesus im Matthäusevangelium sagt. Hiermit waren aber nicht die 10 Gebote gemeint, sondern das Gesetz wie von Mose geregelt. Dies geht aus anderen Einlassungen Jesu deutlich genug hervor.

Warum halten die Adventisten sich dann nicht an das GESAMTE Gesetz?

Mt 5.19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.

Zwei Gegensätze. Die ersten lösen das Gesetz auf und lehren entsprechend. Die zweiten tun und lehren. Frage: was tun die wohl? Das was die zweiten tun, wird von den ersten abgelöst.

Wir befinden uns bei der Bergpredigt. Gleich nach dieser Aussage beginnt Jesus die Gebote aufzuzählen, indem Er ihren Sinn und Charakter beschreibt und dabei ausdücklich betont, dass sie gehalten werden müssen. Es wäre komisch zu folgern, dass nach dem Zerreißen des Tempelvorhangs diese Gebote plötzlich nicht mehr gelten sollten.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon scutum » Di 11. Mai 2010, 20:15

Hallo Leuchte

Irgendwie habe ich auf deine Frage gewartet:

Was bedeutet jetzt - ganz praktisch gesprochen - "in der Gnade" sowie "unter Gesetz" leben?


Nun, die Frage nach dem Verhältnis zwischen dem Gesetz und dem Christen ist eine Frage, die nicht nur im Zusammenhang mit den STA gestellt werden muss. Auch unter Christen gibt es verschiedene Auffassungen diesbezüglich. So lehrt auch die reformatorische Tradition, dass der Gläubige immer noch unter dem Gesetz stehe, welches ihm als Lebensregel vorgegeben sei.

Die STA unterscheiden, wie die reformatorische Theologie, zwischen dem „Moralgesetz“ (den 10 Geboten) und den Opfer- und Kultgesetzen (= „Zeremonialgesetz“). Die Christen seien noch unter dem Moralgesetz, aber nicht mehr unter dem Zeremonialgesetz: Röm 3,31. Auch das Geben des Zehnten gilt als Gesetz.

Die biblische Lehre über das Gesetz
Die Bibel kennt verschiedene „Gesetze“. Wir müssen unterscheiden, welches Gesetz vom Zusammenhang jeweils gemeint ist (z.B.: „Gesetz der Sünde“ (Röm7,25;8,2); „Gesetz des Christus“ (Gal 6,2), „Gesetz des Todes“ (Röm 8,2)).
Der Begriff „das Gesetz“ wird auch für die 5 Bücher Mose gebraucht (Lk 24,44)
Das Gesetz vom Sinai = Das mosaische Gesetz
1) Es bewirkt keine Rechtfertigung: Röm 3,20a.28; 11,6; Gal 2,16; 3,11; 5,4.
2) Es besteht nicht seit der Schöpfung: Joh 1,17; Röm 5,13.20; Gal 3,17.19. (Es bestand aber ein Bund Gottes mit Noah und seinen Nachkommen).
3) Es wurde nur Israel gegeben: 2.Mo 31,13.17; Röm 2,12.19; 1.Kor 9,20.21; Gal 4,4.5
4) Es bringt Erkenntnis der Sünde: Röm 3,20b; 5,20; 7,7
5) Es bringt den Tod: Gal 3,21; Röm 7,4.6; 2.Kor 3,6 (Der Buchstabe tötet)

Kleiner Exkurs: Der Buchstabe tötet?

Oft hört man als Einwand gegen wörtliche Bibeltreue: »Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig« (2Kor 3,6). Was ist hier mit dem »Buchstaben« gemeint? Wenn wir den Vers im Zusammenhang lesen, sehen wir, dass damit nicht das Wort Gottes allgemein gemeint ist, wie viele irrtümlich meinen, sondern speziell das alttestamentliche Gesetz (2Kor 3,3-15; vgl. Röm 7,6). Dieses Gesetz hatte den Zweck, den Menschen zu zeigen, dass sie verlorene Sünder sind und unter einem Todesurteil stehen (Röm 3,19-20; 7,7.13; Gal 3,24).

Das Gesetz tötete, weil es zum Tod verurteilte. Es hatte in sich selber keine Kraft, Leben zu geben, sondern konnte nur töten (Röm 7,10). Deshalb ist auch die Bezeichnung »gesetzlich« für Christen, die das Wort Gottes ernst nehmen, unangebracht. Gesetzlichkeit bedeutet, an eine rettende und heiligende (also geistlich lebensbringende) Wirksamkeit des Gesetzes zu glauben.
6) Das Gesetz ist gut: Röm 7,7.12. Das Problem liegt nicht beim Gesetz, sondern am
Menschen: Röm 7,14.
7) Es wurde nie abgeschafft: Mt 5,17-19; Lk 16,17
8) Es hat eine zeitlich begrenzte Aufgabe als Erzieher auf Christus hin: Gal 3,19.24.
Es soll dem Menschen wie ein Spiegel die Sünden aufzeigen und ihn zu Christus führen. Von den Sünden reinigen kann es nicht.
Christus hat das Gesetz erfüllt, er ist „das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden der glaubt.“ (Röm 10,4)
9) Christus hat die, die unter dem Gesetz sind, losgekauft (Gal 4,4.5). Er wurde zum Fluch für uns (5.Mo 21,23; Gal 3,13).
10) Die Gläubigen sind dem Gesetz gestorben (Röm 6,4; 7,4.6; Gal 2,19). Das Gesetz hat keine Gewalt über einen Gestorbenen: Röm 7,1. (Nicht das Gesetz ist gestorben, sondern die Gläubigen!) Die Gläubigen gehören jetzt Christus!
11) Die Gläubigen stehen nicht mehr unter dem Gesetz Moses, welches nicht zur Heiligkeit führen kann, sondern unter dem „Gesetz Christi“ (Gal 3,1-3; 5,18; 6,2; 1.Ko 9,21).
Auf viele der genannten Bibelstellen entgegnen die STA, dass diese nur das Zeremonielle Gesetz betreffen.

Gesetzesdienst bringt Fluch (Gal 3,10). Jeder, der das Gesetz nicht völlig hält, steht unter dem Fluch (5.Mo 27,26). Das Gesetz ist ein Ganzes (Jak 2,10). Wer das Sabbatgebot hält, muss das ganze Gesetz halten (Gal 3,10: „alles“; Gal 5,2-4)

Das Gesetz kann man „gesetzmässig“ gebrauchen, um den Ungläubigen ihre Sündhaftigkeit zuzeigen: 1.Tim 1,8+9.

Liebe Leuchte praktisch genug?

Freundlichst
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 20:22

scutum hat geschrieben:Es (das Gesetz) bringt den Tod: Gal 3,21; Röm 7,4.6; 2.Kor 3,6 (Der Buchstabe tötet)

Bevor ich das Übrige eingehe, möchte ich noch dazu die Frage stellen. Inwiefern bringt eine Buchstabe den Tod? Wie bringt das Halten des Gesetzes den Tod?

PS: hat sich erledigt, Augen waren schuld an Dummheit.
Zuletzt geändert von Leuchte am Di 11. Mai 2010, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon scutum » Di 11. Mai 2010, 20:24

lies weiter, Erklärung folgt unten..
gute nacht
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon Taube » Di 11. Mai 2010, 20:25

SunFox hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Das kommt nicht von mir, es ist auch keine Drohung von mir, es ist ein Wort des HERRN selbst! Gutgläubigkeit kann also schaden!
...

...aber ausgelegt durch Dich und nach Deinem und Deiner Kirche Verständnis. Das heisst, es muss nicht so sein, wie Du es sagst. Deshalb stimmt es, was Du sagst: "Gutgläubigkeit kann also schaden!"

Gruss Taube


Und was ist dann liebe Taube, wenn es genau der Wahrheit entspricht?
...

Es geht um etwas Anderes, nämlich um die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Wenn ich da lese:
"Wir anerkennen, dass sich wahre Religion auf Gewissen und Überzeugung gründet. Deshalb ist es unser beständiges Anliegen, dass niemand aus egoistischem Interesse oder wegen vorübergehender Vorteile in unsere Freikirche gezogen wird. Auch soll kein Mitglied durch etwas anderes an unsere Freikirche gebunden sein als durch den Glauben und die Überzeugung, auf diese Weise die wahre Verbindung mit Christus zu finden. Wenn ein Gesinnungswechsel ein Mitglied unserer Freikirche zu dem Empfinden führt, nicht mehr mit dem Glauben und dem Gemeindeleben der Siebenten-Tags-Adventisten im Einklang zu sein, anerkennen wir nicht nur das Recht, sondern auch die Verpflichtung eines solchen Mitgliedes, dass es seine religiöse Zugehörigkeit entsprechend seiner Überzeugung wechselt, ohne ihm Böses nachzusagen. Wir erwarten von anderen religiösen Organisationen, dass sie im gleichen Geist der religiösen Freiheit reagieren."

bedeutet das, dass diese Freikirche verschiedene Theologieansätze akzeptiert. Damit akzeptiert die STA auch, dass ihre eigen Theologie eine mögliche Interpretation ist. Möglich ist natürlich, dass Du ein sehr extremer Vertreter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten bist, und damit nicht die übliche anerkannte Auffassung vertrittst. Aber wenn ich Deine Aussagen als typisch anerkannte Lehre der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten annehme, müsste ich zum Schluss kommen, dass die Stellungnahme Eurer Weltkirchenleitung nicht ehrlich ist.

Da aber die Siebenten-Tags-Adventisten auch im ökumenischen Rat der Kirchen mitmachen, zwar nicht als Vollmitglied, aber als in beratender Funktion, muss ich annehmen, das die Weltkirchenleitung etwas mehr Achtung hat vor dem christlichen Denken anderer als Du, der Du immer nur meinst, Deine Auffassung sei die biblische und richtige. Ich komme hier fast zum Schluss, dass ich Dich nicht mehr als Vertreter der üblichen Auffassung der Siebenten-Tags-Adventisten betrachten sollte, sondern als ein sehr extremes Mitglied. Was auch meinem früheren Bild der Adventisten entsprechen würde, die ich doch in einer offeneren Art kennen gelernt habe.


Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 20:25

scutum hat geschrieben:lies weiter, Erklärung folgt unten..

Habe meine Brille abgesetzt und los an die Tastatur. lol. Ja, ich lese jetzt mal ruhig weiter. In einer Stunde gebe ich dir die Antwort.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon scutum » Di 11. Mai 2010, 20:27

ja dass kannst du gerne tun..muss gehen, Tochter hat dass Schlafzimmer eingenommen.
Freundlichst
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 20:49

scutum hat geschrieben:Oft hört man als Einwand gegen wörtliche Bibeltreue: »Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig« (2Kor 3,6). Was ist hier mit dem »Buchstaben« gemeint? Wenn wir den Vers im Zusammenhang lesen, sehen wir, dass damit nicht das Wort Gottes allgemein gemeint ist, wie viele irrtümlich meinen, sondern speziell das alttestamentliche Gesetz (2Kor 3,3-15; vgl. Röm 7,6). Dieses Gesetz hatte den Zweck, den Menschen zu zeigen, dass sie verlorene Sünder sind und unter einem Todesurteil stehen (Röm 3,19-20; 7,7.13; Gal 3,24).

Das Gesetz tötete, weil es zum Tod verurteilte. Es hatte in sich selber keine Kraft, Leben zu geben, sondern konnte nur töten (Röm 7,10). Deshalb ist auch die Bezeichnung »gesetzlich« für Christen, die das Wort Gottes ernst nehmen, unangebracht. Gesetzlichkeit bedeutet, an eine rettende und heiligende (also geistlich lebensbringende) Wirksamkeit des Gesetzes zu glauben.
Das Gesetz ist gut: Röm 7,7.12. Das Problem liegt nicht beim Gesetz, sondern am
Menschen: Röm 7,14.
Es wurde nie abgeschafft: Mt 5,17-19; Lk 16,17

Bis hierhin stimme ich dir vollständig zu, mit kleiner Bemerkung: Gott gab den Menschen das Gesetz nicht nur um zu erkennen, dass man es nicht vollständig halten kann, sondern, damit sich die Menschen daran auch orientieren.

Es hat eine zeitlich begrenzte Aufgabe als Erzieher auf Christus hin: Gal 3,19.24.

Wie erzieht das Gesetz? Wie stellst du dir den Vorgang vor?

Es soll dem Menschen wie ein Spiegel die Sünden aufzeigen und ihn zu Christus führen. Von den Sünden reinigen kann es nicht.

Was auch kein Adventist behauptet.

Christus hat das Gesetz erfüllt, er ist „das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden der glaubt." (Röm 10,4)

Jesus hat das Gesetz in der Bergpredigt ausdrücklich wiederholt. Somit muss Rö 10.4 anders verstanden werden.

Die Gläubigen stehen nicht mehr unter dem Gesetz Moses, welches nicht zur Heiligkeit führen kann, sondern unter dem „Gesetz Christi" (Gal 3,1-3; 5,18; 6,2; 1.Ko 9,21).

Ich glaube auch nicht, dass das Gesetz zur Heiligung führt, aber es zeigt eben die Übertretungen. Was verstehst du unter "Gesetz Christi" bzw "unter Gnade sein", warum soll dieses mit dem Halten des Gesetzes unmöglich sein?

Gesetzesdienst bringt Fluch (Gal 3,10).

Wenn ich nicht töte, womit ich das fünfte Gesetz halte, stehe ich somit unter dem Fluch?

Wer das Sabbatgebot hält, muss das ganze Gesetz halten (Gal 3,10: „alles"; Gal 5,2-4)

Anders ausgedrückt: wer das fünfte Gebot hält, muss das ganze Gesetz halten.

Das Gesetz kann man „gesetzmässig“ gebrauchen, um den Ungläubigen ihre Sündhaftigkeit zuzeigen: 1.Tim 1,8+9.

Und nicht nur den Ungläubigen, sondern auch Gläubigen. Diese harren oft noch mehr in Sünden als die Ungläubigen.

Es wurde nur Israel gegeben: 2.Mo 31,13.17; Röm 2,12.19; 1.Kor 9,20.21; Gal 4,4.5

Damit bin ich nicht einverstanden. Die Zeremonialgesetze dürften zwar nur beschnittene feiern - das stimmt - aber Gott hat ursprünglich darauf abgesehen, dass Er samt den Gesetzen von jedem Menschen angenommen werden.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Schoham » Di 11. Mai 2010, 20:51

Leuchte hat geschrieben:Wollte das Gott nicht auch im Alten Testament? Galt das Gesetz der Liebe nicht auch vor Jesus Erscheinung auf der Erde?


Weil wir der Liebe den Rücken kehren brauchen wir Gebote und Gesetze damit unser Zusammenleben einigermassen funktioniert.

Glückselig bist Du spricht die Gnade :)).
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Leuchte » Di 11. Mai 2010, 20:56

Schoham hat geschrieben:Weil wir der Liebe den Rücken kehren brauchen wir Gebote und Gesetze damit unser Zusammenleben einigermassen funktioniert.

Glückselig bist Du spricht die Gnade :)).

Glückselig ist jeder Mensch der glaubt. Glaube steht an erster Stelle. Aber diese bewirkt auch den Gehorsam zum Gottes Willen. Der Unterschied zu dir ist nur, dass ich das vierte Gebot als den Willen Gottes mir gegenüber erkenne.

Die Liebe, die der Mensch praktizieren soll, ist im Neuen Testament eigentlich nichts Neues. Jesus hat es lediglich so zum Ausdruck gebracht, dass die Menschen nun den Willen Gottes verstanden haben. Aber die Liebe zu Gott und zu den Menschen war bereits ein Gebot zu den Zeiten zuvor.

Liebe ich etwa weniger, weil ich das vierte Gebot halte? Oder weise ich die Gnade Gottes von mir ab, weil ich mich an Speisegeboten orientiere? Oder, vielmehr, nehme ich die Sache mit der Sünde und dem Willen Gottes, nicht mehr zu sündigen, so ernst, dass ich bereit bin, jeden, von mir erkennbaren Willen Gottes, zu Tat bringen? Mein Gewissen sagt mir, das vierte Gebot sei fortbeständig. Und so handle ich nach meinem Gewissen - in Gnade und Freude.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Schoham » Di 11. Mai 2010, 21:09

Leuchte hat geschrieben: Mein Gewissen sagt mir, das vierte Gebot sei fortbeständig. Und so handle ich nach meinem Gewissen - in Gnade und Freude.


Musst Du des Sabbattages gedenken wenn Christus - die Hoffnung der Herrlichkeit in Dir lebt :) ?
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 21:19

Taube hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:...aber ausgelegt durch Dich und nach Deinem und Deiner Kirche Verständnis. Das heisst, es muss nicht so sein, wie Du es sagst. Deshalb stimmt es, was Du sagst: "Gutgläubigkeit kann also schaden!"

Gruss Taube


Und was ist dann liebe Taube, wenn es genau der Wahrheit entspricht?
...


Es geht um etwas Anderes, nämlich um die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.


Liebe Taube, du verlagerst jetzt die von mir gemachte rein biblische Ausführung in die Freikirche der STA hinein! ;)

Es ist zwar richtig, das die Adventisten diese Meinung vertreten, aber dennoch geht es dabei nicht um die Adventisten, sondern um die biblischen Aussagen!

Man kann ja nicht argumentieren, das weil die Adventisten an diese Bibelworte festhalten, das diese Bibelworte ungültig sind! Sie stammen nicht von den Adventisten, sondern sind Gottes Wort!

Taube hat geschrieben: Wenn ich da lese:
"Wir anerkennen, dass sich wahre Religion auf Gewissen und Überzeugung gründet. Deshalb ist es unser beständiges Anliegen, dass niemand aus egoistischem Interesse oder wegen vorübergehender Vorteile in unsere Freikirche gezogen wird. Auch soll kein Mitglied durch etwas anderes an unsere Freikirche gebunden sein als durch den Glauben und die Überzeugung, auf diese Weise die wahre Verbindung mit Christus zu finden. Wenn ein Gesinnungswechsel ein Mitglied unserer Freikirche zu dem Empfinden führt, nicht mehr mit dem Glauben und dem Gemeindeleben der Siebenten-Tags-Adventisten im Einklang zu sein, anerkennen wir nicht nur das Recht, sondern auch die Verpflichtung eines solchen Mitgliedes, dass es seine religiöse Zugehörigkeit entsprechend seiner Überzeugung wechselt, ohne ihm Böses nachzusagen. Wir erwarten von anderen religiösen Organisationen, dass sie im gleichen Geist der religiösen Freiheit reagieren."

bedeutet das, dass diese Freikirche verschiedene Theologieansätze akzeptiert. Damit akzeptiert die STA auch, dass ihre eigen Theologie eine mögliche Interpretation ist.


Falsche Schlussfolgerung liebe Taube, hier geht es nicht um den Wahrheitsgehalt irgendwelcher Lehren, sondern darum, das wenn jemand sich nicht mehr mit dem adventitischen Glauben identifizieren kann, das man ihn ohne Nachteile aus der Gemeinschaft entläßt!

Der gesamte Text spricht über die Gewissensfreiheit eines jeden Menschens, das er sich jederzeit zu diesem oder jenem bekennen kann, ohne irgendwelche Zwänge von außerhalb: "Auch soll kein Mitglied durch etwas anderes an unsere Freikirche gebunden sein als durch den Glauben und die Überzeugung, auf diese Weise die wahre Verbindung mit Christus zu finden."

Es geht hier also nicht um theologische Inhalte, sondern darum, das wenn von jemandem Entscheidungen getroffen werden (egal ob dafür oder dagegen), das dieses in vollem Umfang hinzunehmen ist und das gleiche erwartet man eben auch von anderen religiösen Institutionen!

Taube hat geschrieben:Möglich ist natürlich, dass Du ein sehr extremer Vertreter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten bist, und damit nicht die übliche anerkannte Auffassung vertrittst.


Und weil du etwas falsch verstanden hat, gehst du auch davon aus, das ich den von dir geposteten Text nicht unterschreiben, aber du irrst!

Taube hat geschrieben:Aber wenn ich Deine Aussagen als typisch anerkannte Lehre der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten annehme, müsste ich zum Schluss kommen, dass die Stellungnahme Eurer Weltkirchenleitung nicht ehrlich ist.


Das eine hat mit dem anderen nichts direkt zu tun, denn auf der einen Seite steht die Lehre und auf der anderen Seite derjenige der sich zwanglos dafür oder dagegen entscheiden kann!

Taube hat geschrieben:Da aber die Siebenten-Tags-Adventisten auch im ökumenischen Rat der Kirchen mitmachen, zwar nicht als Vollmitglied, aber als in beratender Funktion, muss ich annehmen, das die Weltkirchenleitung etwas mehr Achtung hat vor dem christlichen Denken anderer als Du, der Du immer nur meinst, Deine Auffassung sei die biblische und richtige.


Hast du mal darüber nachgedacht, warum die Adventisten womöglich kein Vollmitglied sind?

Die Weltkirchenleitung würde mit Sicherheit gerne die Adventisten als Vollmitglied in ihren Reihen begrüßen, ich denke aber das die Adventisten da von ihrer Seite aus unter den gegebenen Vorbedingungen nicht zusagen und darum sind sie jetzt auch schon seit Jahren nur Gastmitglied!

Taube hat geschrieben:Ich komme hier fast zum Schluss, dass ich Dich nicht mehr als Vertreter der üblichen Auffassung der Siebenten-Tags-Adventisten betrachten sollte, sondern als ein sehr extremes Mitglied. Was auch meinem früheren Bild der Adventisten entsprechen würde, die ich doch in einer offeneren Art kennen gelernt habe.


Adventisten haben nun einmal ihre Lehre, die sich mit denen anderer christlichen Kirchen in für Adventisten entscheidenen Punkten schlecht vereinbaren läßt, obwohl man im reformatorisch christozentrischen Denken weitgehend einig ist! Dieses ist auch der Grund, weshalb die Adventisten als Gastmitglied aufgenommen wurden! Würden Adventisten von gewissen Glaubenspunkten Abstand nehmen, dann stände einer Vollmitgliedschaft nichts im Wege! Von adventistischer Seite aus wird es genau anders herum eingefordert, nämlich das die Weltkirchenleitung es akzeptieren müßte, das die Adventisten von ihren Glaubenspunkten keine Abstriche machen brauchen!

Adventisten werden von ihren grundlegendem Schriftverständnis keine Abstriche machen, nur um irgendwo als Vollmitglied aufgenommen zu werden, dieses wäre ein Verrat ihrer Überzeugung!

Somit müßte also die Weltkirchenleitung adventistisches Schrifverständnis akzeptieren, ansonsten bleiben die Adventisten auch weiterhin nur Gastmitglied!

Du siehst, es wäre für die Adventisten eigentlich relativ einfach dieses immer noch schemenhafte Mäntelchen einer Sekte loszuwerden, aber auf Kosten der erkannten Wahrheit wird dieses nicht geschehen!

Lukas 6,22: "Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen."

Dann lieber als Sektierer bezeichnet werden um des Sohnes des Menschen willen!

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 21:25

Schoham hat geschrieben:
Leuchte hat geschrieben: Mein Gewissen sagt mir, das vierte Gebot sei fortbeständig. Und so handle ich nach meinem Gewissen - in Gnade und Freude.


Musst Du des Sabbattages gedenken wenn Christus - die Hoffnung der Herrlichkeit in Dir lebt :) ?


Ja liebe Schoham, das muß man, denn Christus hat sich selbst als den HERRN des Sabbats bezeichnet, und wenn dieser HERR in einem lebt, dann übernimmt man seine Gesinnung, man wird eins mit ihm!

Der Sabbat ist genau genommen ein Christustag!

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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Di 11. Mai 2010, 21:34

Leuchte hat geschrieben:
Schoham hat geschrieben:Weil wir der Liebe den Rücken kehren brauchen wir Gebote und Gesetze damit unser Zusammenleben einigermassen funktioniert.

Glückselig bist Du spricht die Gnade :)).

Glückselig ist jeder Mensch der glaubt. Glaube steht an erster Stelle. Aber diese bewirkt auch den Gehorsam zum Gottes Willen. Der Unterschied zu dir ist nur, dass ich das vierte Gebot als den Willen Gottes mir gegenüber erkenne.


Lieber Leuchte, möchte noch etwas dazu anmerken! ;)

1.Korinther 13,13: "Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe."

Erst die uneingeschränkte Liebe zu seinem Wort befähigt einem zu einem uneingeschränkten Glauben, welche dann zu einer uneingeschränkten Hoffnung führt!

Johannes 15,10: "Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe."

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