Der falsche Christus

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Re: Der falsche Christus

Beitragvon sugi » Di 4. Mai 2010, 15:11

Und wiederum kommt mir der Vers in den Sinn: Da wo zwei, oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. (frei zitiert)
Das ist die Gemeinde! Der Geist verbindet uns, zu der Gemeinde..

Wenn man klein beginnt, eben bei zwei, ist dies prinzipiell schon möglich..
Nur kommt es darauf an, wie gross man sie will!

Ich sagte mal vor über 10 jahren zum Prediger von der GvC, ob er den Unterschied merke, von, der Gemeinde zu gefallen, oder Gott!
Er sagte mir daraufhin: Gott!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon sugi » Di 4. Mai 2010, 15:12

Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:...
Und wie es Heuschrecke erwähnte: da wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte!
Das ist eine absolute Zusage unseres Herrn :clap:

Ja, aber das ist noch keine Gemeinde!

Gruss Taube

Doch!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Taube » Di 4. Mai 2010, 15:13

Sandra73- hat geschrieben:Ich schreib nur, "das Thema Gemeinde", nicht "das Thema Gemeinde verlassen" ;)
Mir ging es dabei darum, darüber zu schreiben, was Gemeinde konkret ist, und wie wir uns verhalten können, wenn wir Irrlehren in der Gemeinde begegnen.
Und dies ist ja das zentrale Thema hier im Thread, deshalb können wir das Thema Gemeinde nicht aussen vor lassen aus meiner Sicht.

Du hast recht, die Gemeinde kann in dieser Thematik nicht weggelassen werden. Im Gegenteil, es ist eines der wichtigsten Themata der Gemeinde.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Taube » Di 4. Mai 2010, 15:16

sugi hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:...
Und wie es Heuschrecke erwähnte: da wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte!
Das ist eine absolute Zusage unseres Herrn :clap:

Ja, aber das ist noch keine Gemeinde!

Gruss Taube

Doch!

Dann lies mal die Briefe des Paulus. Gemeinde geht z.B. viel weiter als nur ein Hauskreis.

Gruss Taube
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon onThePath » Di 4. Mai 2010, 15:29

Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:...
Und wie es Heuschrecke erwähnte: da wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte!
Das ist eine absolute Zusage unseres Herrn :clap:

Ja, aber das ist noch keine Gemeinde!

Gruss Taube


Na, dann bin ich nach sugi gerechtfertigt mit unserer Hauskreisgemeinde. ;)

lg, oTp
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Taube » Di 4. Mai 2010, 15:32

:?:
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Pilgrim » Di 4. Mai 2010, 15:56

sugi hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:...
Und wie es Heuschrecke erwähnte: da wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte!
Das ist eine absolute Zusage unseres Herrn :clap:

Ja, aber das ist noch keine Gemeinde!

Doch!

Jein! Christus ist immer gegenwärtig mit den Seinen, sogar mit einem von Gefängnismauern oder durch hunderte von Kilometern total von Mitchristen abgeschiedenen Gläubigen. Jeder Gläubige ist Teil der insgesamten Gemeinde Christi. Der Kontext von Matthäus 18:20 verlangt aber, daß diese zwei oder drei Zeugen im Prozess der Disziplin sind um die Gemeinde zu reinigen!
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Pilgrim » Di 4. Mai 2010, 16:01

sugi hat geschrieben:Wenn man klein beginnt, eben bei zwei, ist dies prinzipiell schon möglich..
Nur kommt es darauf an, wie gross man sie will!

Mann kann die Gemeinde nicht aufbauen, Gott baut sie auf. Mann kann und muss lediglich Gottes Wort predigen, basta!
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon onThePath » Di 4. Mai 2010, 16:21

Faith,

Ich durchforste die Gemeinden quasi weltumfassend nach Zeichen und Wundern seit ich Christ bin.

Aber niergendwo treten sie gehäuft auf.
Pseudo-charismatische Zeichen und Wunder hingegen findet man überall. Für Leute wie heuschrecke ( wenn ich das mal so sagen darf) und auch mich sind sie meist fragwürdig.

Allerdings, wer zu den eher Wenigeren gehört, die etwas Einblick in dämonisches Wirken bekommen haben, wissen, dass Christi Kraft gegen diese Mächte der Finsternis noch immer klar und deutlich und sichtbar wirkt. Sogar durch die Verantwortung und das richtige Handeln der Christen.

Andererseits wirken diese Kräfte bis in die Gemeinden hinein ( falsche Charismatik).

lg, oTp
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon alegna » Di 4. Mai 2010, 16:39

Pilgrim hat geschrieben:Jein! Christus ist immer gegenwärtig mit den Seinen, sogar mit einem von Gefängnismauern oder durch hunderte von Kilometern total von Mitchristen abgeschiedenen Gläubigen. Jeder Gläubige ist Teil der insgesamten Gemeinde Christi. Der Kontext von Matthäus 18:20 verlangt aber, daß diese zwei oder drei Zeugen im Prozess der Disziplin sind um die Gemeinde zu reinigen!

Phu, so verstehe ich diese Bibelstelle auch, habe jetzt rumstudiert was ich schreiben soll und siehe da Pilgrim war mal wieder schneller :)) . Die Stelle zeigt, dass die Durchführung zur Gemeindezucht notwendige Einheit auf dem Einssein im Gebet beruht. Dort (im Einssein) hat die Gemeinde unbegrenzte Macht, wenn ihr auch sonst äussere richterliche Mittel fehlen. Nicht die Grösse der Versammlung, sondern ihre Bindung an Christus verleiht ihr die Vollmacht.(steht in meiner Bibelauslegung)

Ich sehe einfach die Gefahr des Eigenbrötlerisch werden, wenn sich ein Christ aufmacht um selber etwas wie eine Hauszelle oder so zu gründen, oder auch nur in seiner Stube weiterzumachen. Gar niemandem möchte ich da zu nahe treten, doch sehe ich da die schon die Gefahr, dass dann die eigenen Ideen und Auslegungen und Gedanken und das Ausgerichtetsein sich ebenfalls in falsche Richtungen entwickeln können. Aus eigenem erleben, waren es immer Christen die sich nicht in eine Gemeinschaft einfügen konnten, weil nicht alles so war wie sie sich dies gewünscht hätten, doch gerade auch der Gedanke von Gemeinde heisst ja auch, sich einfügen um am Reich Gottes zu arbeiten, dazu gehört auch mal etwas tolerieren was nicht dem eigenen Empfinden entspricht, auch das Auseinandersetzen mit anderen Christen, damit sie als Einheit fungieren können. Ich rede nicht davon klare Irrleheren gut zu heissen, aber meiner Meinung nach gibt es so viele verschiedene Gemeinden, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man sich in keiner Zuhause fühlen kann.
onThePath hat geschrieben:Was macht man, wenn Christen mehr wollen und zu "christlichen Propheten" laufen oder zu charismatischen Veranstaltungen, um "mehr von Gott zu erleben" ?

Diese Frage finde ich sehr interessant und ich denke sie passt in unsere Zeit sehr gut, der Mensch sucht nach Action, Sensation, es muss "knallen", "Einfahren" etc. und leider auch immer mehr Christen, doch in den meisten normalen Gemeinden sind normale Christen die ein ganz normales Leben führen, hier denke ich sollten die Gemeinden mehr Zeugnisteile anbieten, wo ein jeder sein Erlebnis mit Gott erzählen kann und Gott wirkt nicht in sensationellen Dingen, sondern eben im Kleinen, meist verborgenem, ganz normalen Alltag. Da geht es um wiedergefundene Schlüssel, oder eine Erkenntnis über sich selbst, um überwundene Schwierigkeiten, ist das zu wenig?
Persönlich halte ich nichts von Grossveranstaltungen wo ich nicht sicher sein kann, ob dieses Erleben vom Heiligen Geist nicht massenbedingt erlebt wird, gibt sicher auch gute aber......eben viel viel schlechte!
Wie schön und wahr erlebe ich in der Gemeinde Lobpreiszeiten, Zeugnisgottesdienst, Abendmahl und einfach Gemeinschaft etc.
Wirkt Gottes Geist nur da wo der Christ mit rhytmisch hoch erhobenen Armen sich im Takt zur Musik bewegt, nur da wo Christen in Zungen reden, nur da wo es Christen gibt die meinen direkte Botschaften von Gott zu empfangen, nur da wo sich Christen hysterisch schreiend auf den Boden werfen?

Ich halte auch nicht so viel von einer Gemeinde in der nur ein einziger das absolute Sagen hat, ich denke es braucht ein Team das zusammen die Gemeinde leitet dessen Oberhaupt unser Herr Jesus ist, so kann eher gewährleistet werden, dass sie einander wenn nötig korrigieren können.
Zuletzt geändert von alegna am Di 4. Mai 2010, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Taube » Di 4. Mai 2010, 17:01

Pilgrim hat geschrieben:Jein! Christus ist immer gegenwärtig mit den Seinen, sogar mit einem von Gefängnismauern oder durch hunderte von Kilometern total von Mitchristen abgeschiedenen Gläubigen. Jeder Gläubige ist Teil der insgesamten Gemeinde Christi. Der Kontext von Matthäus 18:20 verlangt aber, daß diese zwei oder drei Zeugen im Prozess der Disziplin sind um die Gemeinde zu reinigen!

Also Mat 18,20 ist zugehörig zur Gemeinde und hat eine Funktion für die Gemeinde, aber ist selbst nicht die Gemeinde?
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Pilgrim » Di 4. Mai 2010, 17:06

Taube hat geschrieben:Also Mat 18,20 ist zugehörig zur Gemeinde und hat eine Funktion für die Gemeinde, aber ist selbst nicht die Gemeinde?

Häh… :?
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Pilgrim » Di 4. Mai 2010, 17:39

alegna hat geschrieben:Ich sehe einfach die Gefahr des Eigenbrötlerisch werden, wenn sich ein Christ aufmacht um selber etwas wie eine Hauszelle oder so zu gründen, oder auch nur in seiner Stube weiterzumachen. Gar niemandem möchte ich da zu nahe treten, doch sehe ich da die schon die Gefahr, dass dann die eigenen Ideen und Auslegungen und Gedanken und das Ausgerichtetsein sich ebenfalls in falsche Richtungen entwickeln können.

Zudem lehrt das Neue Testament, daß jeder Gläubige unter dem Schutz und der Pflege der Führerschaft der örtlichen Gemeinde sein soll…Hebräer 13:7 und 17 hilft uns zu verstehen, daß Gott uns gnädigerweise Rechenschaft durch göttliche Führerschaft gewährt hat.
Aus eigenem erleben, waren es immer Christen die sich nicht in eine Gemeinschaft einfügen konnten, weil nicht alles so war wie sie sich dies gewünscht hätten, doch gerade auch der Gedanke von Gemeinde heisst ja auch, sich einfügen um am Reich Gottes zu arbeiten, dazu gehört auch mal etwas tolerieren was nicht dem eigenen Empfinden entspricht, auch das Auseinandersetzen mit anderen Christen, damit sie als Einheit fungieren können.

Als Paulus dem Timotheus für die öffentlichen Versammlungen gewisse Anleitungen gab, sagte er "Bis ich komme, sei bedacht auf das Vorlesen, das Ermahnen und das Lehren" (1.Timotheus 4:13). Das ist doch gerade die Betonung im öffentlichen Gottesdienst…das Wort hören, zum Gehorsam ermahnt sein und Taten durch Ermutigung und Lehre. Das kann nur im Kontext der örtlichen Versammlung in wirksamster Weise geschehen.
Ich rede nicht davon klare Irrleheren gut zu heissen, aber meiner Meinung nach gibt es so viele verschiedene Gemeinden, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man sich in keiner Zuhause fühlen kann.

Gott hat festgesetzt, daß die Gemeinde ein Wesen der Umgebung anbietet worin ein kompromissloses Leben florieren kann.
Ich halte auch nicht so viel von einer Gemeinde in der nur ein einziger das absolute Sagen hat, ich denke es braucht ein Team das zusammen die Gemeinde leitet dessen Oberhaupt unser Herr Jesus ist, so kann eher gewährleistet werden, dass sie einander wenn nötig korrigieren können.

Auch wenn die Gemeinden sich äusserlich unterscheiden, so müßen sich doch alle auf dieselben Wahrheiten, Einstellungen und Funktionen festlegen.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon doro » Di 4. Mai 2010, 17:44

Nur kurz und ohne alles nachgelesen zu haben bisher:

Der Vorschlag das Thema Gemeinde abzutrennen kam von mir vor allem deswegen, weil ich Sandra so verstanden hatte, dass sie es abtrennen möchte eigentlich. Ich hatte ihren Aufruf, uns doch nicht darauf zu konzentrieren so verstanden.
Ausserdem existiert das Thema Gemeinde schon nicht nur unter dem Eindruck "der falsche Christus" und sollte auch nicht nur unter diesem Eindruck diskutiert werden. Wenn wir das schaffen, auch in diesem Thread, dann können wir das gerne tun.
Vielleicht könnte dann der Titel angepasst werden.

lg, doro
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Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Sandra73- » Di 4. Mai 2010, 17:50

Liebe doro,

nein, ich habe das nicht in dieser Interpretation gemeint. Sondern dass wir uns nicht darauf konzentrieren, lediglich im ersten Impuls Gemeinde zu verteidigen, sondern es wagen, uns wirklich mit den genannten Punkten auseinander zu setzen.
Und ich sehe es auch als keine Option, irgend etwas abzutrennen vom Thema Gemeinde, noch den Titel "anzupassen", denn es geht um genau dieses Thema: Wo wird in Gemeinden ein falscher Christus eingeschlichen und gepredigt.
So können wir weder den Titel "anpassen" noch das Thema Gemeinde aussen vor lassen, abtrennen oder einschränken auf irgend etwas, wenn wir dem Threadthema gerecht werden wollen.

Es ist mir klar, dass es unangenehm wird, sobald gemeindekritisch diskutiert wird.
Jedoch kommen wir einfach nicht darum herum, wenn wir Christen mit offenen Augen sein wollen. Und es geht ja auch nicht in erster Linie darum, alles schlecht zu machen udn schlecht zu sehen.
Ein Thread wird so gut und so reif diskutiert, wie wir selbst es tun. Also haben wir selbst es auch in der Hand.
Wenn etw3as überbordet, eingreifen, aber das Thema an sich aufzurollen und darüber zu schreiben, sollte wirklich drinliegen.
Denn es ist eines der entscheidend wichtigsten Themen überhaupt in meinen Augen!

Liebe Grüsse,
Sandra
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon heuschrecke » Di 4. Mai 2010, 18:22

Hallo OTP

Ich muss Dir leider beipflichten. Auch ich konnte in christlichen Kirchen bisher ausschliesslich dämonische Wunder feststellen. Diese Manifestationen waren ja auch immer an eine total verdrehte Lehre gekoppelt. Aber nicht nur dies. Da ich sehr sensitiv bin, habe ich diese Kräfte jeweils auch körperlich wahrgenommen. Sie fühlten sich genau gleich an, wie die Energien verschiedenster Geistheiler/Energiearbeiter. :shock: Und auch die "Folgen" waren dieselben.

Dass es keine göttlichen Wunder mehr gäbe, will ich nicht behaupten. Aber Jesus hat ja vorausgesagt, dass all diese GEistesgaben und Wunderkräfte zurückgehen werden und am Ende noch Liebe, Glaube und Hoffnung bleiben werden. Zudem hat er gesagt, dass dann vorallem die Verarschungen Satan's "aufblühen" würden. Somit hätten wir die Erklärung weshalb wir überall vorallem diese Irrlehren begleitet von dämonischen Wundern vorfinden.

Mit lieben Grüssen
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Sandra73- » Di 4. Mai 2010, 18:29

Ich denke, dass hier die Gabe der Geisterunterscheidung sehr entscheidend ist.
Denn ja, es gibt viele falschgewirkte Wunder. und es gibt sie dennoch, die echten Wunder, aus dem Heiligen Geist heraus gewirkt.

Ich habe ja selbst Heilung erfahren von meinen körperlichen Krankheiten, aber allesamt sind rein unspektakulär abgelaufen udn nicht im Rahmen eines Gottesdienstes oder einer Zusage oder Prophetie von jemandem.

Glaube, Liebe, Hoffnung.
Mir kommt folgender Gedanke: Jedes davon trägt aber gleichwohl das Potenzial zu einem Wunder in sich.
Aber nicht um des Wunders Willen, sondern um der Verherrlichung und Ehre Gottes Willen.

Liebe Grüsse,
Sandra
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon heuschrecke » Di 4. Mai 2010, 18:35

Ausserdem existiert das Thema Gemeinde schon nicht nur unter dem Eindruck "der falsche Christus" und sollte auch nicht nur unter diesem Eindruck diskutiert werden.


Doch, genau dies wollte ich diskutieren, Doro! Wo glaubst Du denn, ist der falsche Christus zu finden, wenn nicht in den eigenen Reihen/christlichen GEmeinden? Satan hat's auf die Christen abgesehen. Die Anderen hat er ja schon längst im Sack!

:roll:
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon heuschrecke » Di 4. Mai 2010, 18:37

Glaube, Liebe, Hoffnung.
Mir kommt folgender Gedanke: Jedes davon trägt aber gleichwohl das Potenzial zu einem Wunder in sich.


Schön gesagt. :) Dem kann ich zustimmen!
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Gnu » Di 4. Mai 2010, 19:07

Darf ich meine Beobachtungen hier einbringen? Der evangelikale Abfall von den durch die Reformation erkämpften Wahrheiten ist in Hochblüte. Man muss nicht Anhänger von Verschwörungstheorien sein, um wahrzunehmen, dass die Gegenseite mit ihrer Subversion daran ist, sämtliche Freikirchen in eine falsche Richtung zu steuern, nämlich weg vom schriftgebundenen Glaubensevangelium hin zum erfahrungsgebundenes Erlebnisevangelium. Im Internet kann man (noch) herausfinden, woher das kommt und wohin es führt. Das Internet ist nicht die Quelle, aus der Christen ihre Glaubenswahrheit beziehen sollen, aber vorläufig ist es noch ein wenig demokratisch, und so kann dies oder das gelesen werden, was stimmt. Man muss es sich allerdings zusammensuchen, und je länger desto weniger gibt es Lehrer, die nicht diesen oder jenen Irrtum in ihre Erkenntnisse einbauen. Der Endzustand dieses sich anbahnenden Chaos könnte sein, dass Christen, die ihre Nachfolge noch ernst nehmen, sich vom Medium Internet verabschieden werden.

Für mich gilt als Unterschreidungskriterium: Wahre Christen bauen auf der Reformation auf und führen sie weiter in Richtung ausschliesslich biblisches Christentum, denn die Reformation hatte noch nicht alle Mißstände aus der Kirche entfernt. Falsche Christen sind dauernd damit beschäftigt, neue und alte Irrtümer aus dem Heidentum und der Welt in ihr Glaubensgebäude einzubauen und zu lehren, um vermeintlich dadurch die Bibel zu verbessern.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon onThePath » Di 4. Mai 2010, 19:15

Man muss es sich allerdings zusammensuchen, und je länger desto weniger gibt es Lehrer, die nicht diesen oder jenen Irrtum in ihre Erkenntnisse einbauen


Gnu, völlig ohne Irrtum lehrt kein Mensch, das ist unmöglich.

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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Faith » Di 4. Mai 2010, 21:12

heuschrecke hat geschrieben:Hallo OTP

Ich muss Dir leider beipflichten. Auch ich konnte in christlichen Kirchen bisher ausschliesslich dämonische Wunder feststellen. Diese Manifestationen waren ja auch immer an eine total verdrehte Lehre gekoppelt. Aber nicht nur dies. Da ich sehr sensitiv bin, habe ich diese Kräfte jeweils auch körperlich wahrgenommen. Sie fühlten sich genau gleich an, wie die Energien verschiedenster Geistheiler/Energiearbeiter. :shock: Und auch die "Folgen" waren dieselben.

Dass es keine göttlichen Wunder mehr gäbe, will ich nicht behaupten. Aber Jesus hat ja vorausgesagt, dass all diese GEistesgaben und Wunderkräfte zurückgehen werden und am Ende noch Liebe, Glaube und Hoffnung bleiben werden. Zudem hat er gesagt, dass dann vorallem die Verarschungen Satan's "aufblühen" würden. Somit hätten wir die Erklärung weshalb wir überall vorallem diese Irrlehren begleitet von dämonischen Wundern vorfinden.

Mit lieben Grüssen


Ich lass mal Patricia King zu dem was du geschrieben hast zu Wort kommen, sie schreibt:

In der kommenden geistlichen Revolution wird wie nie zuvor ein geistlicher Hunger entstehen. Du wirst einen Hunger nach dem Übernatürlichen und der Kraft Gottes verspüren. Besonders junge Leute werden nach einem tieferen Sinn im Leben suchen. Sie suchen NICHT nach einem Gottesdienst, an dem sie teilnehmen oder nach einem Verein, dem sie beitreten können. Sie suchen nach geistlichen Realitäten, die religiöse Traditionen übersteigen. Sie suchen nach vorbildlichen Beispielen, die sie in ihrem Leben anwenden können. Sie suchen nach dem Wahren, Echten und Ewigem. Sie sind es leid, einfach nur Worte gepredigt zu bekommen. Sie wollen Beweise, Paulus verstand dieses Prinzip und auch wir müssen dieses apostolische Beispiel wiederentdecken:

Und meine Rede und meine Predigt bestand NICHT in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des GEISTES und der KRAFT
. (1.Kor. 2,4)

wie Recht sie da nur hat! und es wird passieren und wir sind auf den besten Weg dorthin, den Gott lässt sich nicht aufhalten, auch nicht durch kleinkarierte Christen und vorallem nicht durch Kritiker und hinter jedem Busch Dämonenseher. Und das ist auch gut so, den ich glaube der Heilige Geist wird durchfegen und uns zu-und ausrüsten mit der Kraft Gottes um die frohe Botschaft zu verkünden und zwar in Erweisung des Geistes und der Kraft, aber nur für diejenigen die auch offen sind für den Heiligen Geist. :praisegod:


Und nochwas zu den Geistesgaben, sie haben nicht aufgehört und sie werden auch nicht aufhören und zwar solang bis Jesus wieder kommt, den das Volkommene ist erst dann da wenn Jesus der Vollkommene wieder kommt, vorher nicht. Und nein die Bibel ist auch nicht dass Vollkommene.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Taube » Di 4. Mai 2010, 21:14

onThePath hat geschrieben:
Man muss es sich allerdings zusammensuchen, und je länger desto weniger gibt es Lehrer, die nicht diesen oder jenen Irrtum in ihre Erkenntnisse einbauen
Gnu, völlig ohne Irrtum lehrt kein Mensch, das ist unmöglich.

So ist es!
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon alegna » Di 4. Mai 2010, 21:18

Faith hat geschrieben:Und nein die Bibel ist auch nicht dass Vollkommene.

Wie begründest Du diese Deine unvollkommene Behauptung?
Jaja ich weiss schon, nur Gott ist vollkommen, doch Deine Aussage lässt viel Raum zu Spekulationen ;)
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Reginald 32 » Di 4. Mai 2010, 21:18

Hallo zusammen.

Wenn Satan als Satan auftreten würde und für jedermann erkennbar wäre, wäre er keine Gefahr mehr. So aber verstellt er sich als Engel des Lichts. Er wird alle Wunder nachahmen, die Christus gewirkt hat, er wird sogar die Wiederkunft Christi nachahmen. Und sicher auch die Ausgießung des Heiligen Geistes mit nachgemachten, aber falschen Zungen.

Wer heute seinen Glauben auf Wunderwirkungen gründet, wird mit Sicherheit nicht das ewige Ziel erreichen.
Der Antichrist ist kein Wüterich gegen das Christentum. Nach dem Verständnis der Bibel kommt er aus der Gemeinde und versucht, sie von innen heraus aus zu höhlen und um zu krempeln.

Man muss kein Bösewicht werden, um sein Anhänger zu sein. Nur ein bisschen Abweichung vom biblischen Glauben reicht ihm schon. Und am liebsten sind ihm betont fromme Menschen, die aber nicht die ganze Bibel gelten lassen oder dies oder jenes noch zusätzlich in sie hinein lesen.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Faith » Di 4. Mai 2010, 21:25

alegna hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:Und nein die Bibel ist auch nicht dass Vollkommene.

Wie begründest Du diese Deine unvollkommene Behauptung?
Jaja ich weiss schon, nur Gott ist vollkommen, doch Deine Aussage lässt viel Raum zu Spekulationen ;)


Ich empfehle dir diese Bibelarbeit mal durchzulesen und zu studieren, den meine AUssage ist keine unvollkommene Aussage, nur ich habe keine Lust ewig lang zu schreiben, was am ende eh niemand liest, siehe eine Seite vorher, hat eh niemanden interessiert.

http://yah.ch/index.php?page=330
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon alegna » Di 4. Mai 2010, 21:32

Faith hat geschrieben:Ich empfehle dir diese Bibelarbeit mal durchzulesen und zu studieren, den meine AUssage ist keine unvollkommene Aussage, nur ich habe keine Lust ewig lang zu schreiben, was am ende eh niemand liest, siehe eine Seite vorher, hat eh niemanden interessiert.

http://yah.ch/index.php?page=330

Das ist aber schade, denn mich hätte interessiert, Deine eigene Meinung, warum Du sagst die Bibel sei nicht vollkommen. Auf dem Link selbst steht, dass die Bibel die Wahrheit sei, wie also kann sie dann unvollkommen sein, sicher ist einiges nicht gleich verständlich aber unvollkommen, würde heissen, es braucht noch weitere Literatur um dem Gott der Bibel nahe zu kommen.....
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Gnu » Di 4. Mai 2010, 22:47

Faith hat geschrieben:Ich lass mal Patricia King zu dem was du geschrieben hast zu Wort kommen, sie schreibt:

In der kommenden geistlichen Revolution wird wie nie zuvor ein geistlicher Hunger entstehen. Du wirst einen Hunger nach dem Übernatürlichen und der Kraft Gottes verspüren.

Du sagst es, bzw. sie schreibt es.

Und siehst du, genau auf diesem Mist wächst das falsche Allianz-Evangelium, vor dem man nur warnen kann. Es aufhalten kann niemand. Eine Gemeinde, die davon erfasst ist, wandert stracks in den Abgrund. Da hilft nur noch die Flucht und der Neubeginn mit Gleichgesinnten.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon sugi » Di 4. Mai 2010, 23:05

heuschrecke hat geschrieben: Satan hat's auf die Christen abgesehen. Die Anderen hat er ja schon längst im Sack!

So ist es!
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Faith » Di 4. Mai 2010, 23:06

Gnu hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:Ich lass mal Patricia King zu dem was du geschrieben hast zu Wort kommen, sie schreibt:

In der kommenden geistlichen Revolution wird wie nie zuvor ein geistlicher Hunger entstehen. Du wirst einen Hunger nach dem Übernatürlichen und der Kraft Gottes verspüren.

Du sagst es, bzw. sie schreibt es.

Und siehst du, genau auf diesem Mist wächst das falsche Allianz-Evangelium, vor dem man nur warnen kann. Es aufhalten kann niemand. Eine Gemeinde, die davon erfasst ist, wandert stracks in den Abgrund. Da hilft nur noch die Flucht und der Neubeginn mit Gleichgesinnten.


ist ja schön wenn du wieder alles aus dem Zusammenhang reist, den sie schreibt warum dass so ist und wie man das laut Paulus beheben kann.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Faith » Di 4. Mai 2010, 23:09

sugi hat geschrieben:
heuschrecke hat geschrieben: Satan hat's auf die Christen abgesehen. Die Anderen hat er ja schon längst im Sack!

So ist es!


so ist es nicht!

Satan hat es nur auf solche Christen abgesehen, die an forderster Front stehen und die Hölle plündern und die wie Paulus das Evangelium in Erweisung des GEISTES und der KRAFT. (1.Kor. 2,4) verkünden, bei Christen die schlafen, die die Kraft Gottes leugnen und hinter jedem Busch einen Dämon sehen und nicht in der wahren Kraft Gottes mit mitfolgenden Zeichen leben, die hat er schon.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon sugi » Di 4. Mai 2010, 23:10

Äh Faith..auf alle schlussendlich!!
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Faith » Di 4. Mai 2010, 23:11

alegna hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:Ich empfehle dir diese Bibelarbeit mal durchzulesen und zu studieren, den meine AUssage ist keine unvollkommene Aussage, nur ich habe keine Lust ewig lang zu schreiben, was am ende eh niemand liest, siehe eine Seite vorher, hat eh niemanden interessiert.

http://yah.ch/index.php?page=330

Das ist aber schade, denn mich hätte interessiert, Deine eigene Meinung, warum Du sagst die Bibel sei nicht vollkommen. Auf dem Link selbst steht, dass die Bibel die Wahrheit sei, wie also kann sie dann unvollkommen sein, sicher ist einiges nicht gleich verständlich aber unvollkommen, würde heissen, es braucht noch weitere Literatur um dem Gott der Bibel nahe zu kommen.....


alegna, ich schreib dir später was dazu, du hast mich nur falsch verstanden :)
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon sugi » Di 4. Mai 2010, 23:12

onThePath hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:...
Und wie es Heuschrecke erwähnte: da wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte!
Das ist eine absolute Zusage unseres Herrn :clap:

Ja, aber das ist noch keine Gemeinde!

Gruss Taube


Na, dann bin ich nach sugi gerechtfertigt mit unserer Hauskreisgemeinde. ;)

lg, oTp

oTp, ich glaube wir zwei müssen nicht darüber reden, wer wann gerechtfertigt ist.. 8-)
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon doro » Di 4. Mai 2010, 23:30

Liebe heuschrecke

heuschrecke hat geschrieben:
Ausserdem existiert das Thema Gemeinde schon nicht nur unter dem Eindruck "der falsche Christus" und sollte auch nicht nur unter diesem Eindruck diskutiert werden.


Doch, genau dies wollte ich diskutieren, Doro! Wo glaubst Du denn, ist der falsche Christus zu finden, wenn nicht in den eigenen Reihen/christlichen GEmeinden? Satan hat's auf die Christen abgesehen. Die Anderen hat er ja schon längst im Sack!

:roll:

Hmm, irgendwie wurde ich missverstanden. Ich meinte damit nicht, dass dieses Thema nicht diskutiert werden darf. Sondern, dass das Thema Gemeinde nicht nur den Aspekt "falscher Christus" aufweist. Damit meinte ich das Thema Gemeinde allgemein und nicht diesen Thread.

Ich glaube, so wie du bei Rick Warren (dessen Buch ich nie gelesen habe und es auch nicht vorhabe) und Esoterik sensibilisiert bist, bin ich es, wenn ich das Gefühl habe, dass Gemeinde nur negativ dargestellt wird oder als unnötig. Vielleicht hilft es uns, einander besser zu verstehen, wenn wir das beachten.

Ich habe ausserdem mehr das ganze Forum im Blick gehabt und es schade gefunden, dass Gemeinde jetzt einzig unter diesem Gesichtspunkt thematisiert wird. - In Bezug auf das ganze Forum.
Hier in diesem Thread sind wir in erster Linie kritisch. Und das ist auch ok.
Aber ich würde es mir wünschen, wenn wir uns im Forum auch einfach überlegen könnten, was eine Gemeinde ausmacht, was sie beinhalten muss. Ohne immer im gleichen Atemzug zu sagen oder den Eindruck zu erwecken, dass das eh keine tut.

Aber klar, ich glaube dir, dass du bisher noch keine Gemeinde gefunden hast, hinter der du stehen könntest als der deinigen. Ich wünsche dir aber von Herzen, dass du einen solchen Ort findest! :pray:

lg, doro

Ps: Und wegen des Titels: das meinte ich einzig deswegen, weil ich mich fragte, ob dann der Titel aussagekräftiger würde in Bezug auf den Inhalt des Threads.
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Leuchte » Mi 5. Mai 2010, 00:06

Sandra73 hat geschrieben:Ich habe ja selbst Heilung erfahren von meinen körperlichen Krankheiten, aber allesamt sind rein unspektakulär abgelaufen udn nicht im Rahmen eines Gottesdienstes oder einer Zusage oder Prophetie von jemandem.

Das ist wichtig, was du sagst. Jesus sagte ja, nachdem Er die Wunder gewirkt hat, dass die betreffende, geheilte Person niemanden was sagen sollte. Jesus wollte nicht die Menschen zu sich durch Wunder ziehen, sondern durch eigenen Glauben und eigene Erfahrungen. Erst sollte der Glaube kommen, dann die Wunder, nicht umgekehrt. So konnte er an manchen Plätzen keine Wunder vollbringen, da dort kein Glaube herrschte. Die Art, nach der Jesus Wunder tat, war eine ruhige, geschlossene, im Gegensatz zum heutigen Charismatismus, wo die Wunder laut und durcheinander, prahlerisch und showmässig appellieren. Gottes Wunder geschieht nicht als ein Wunder, sondern als ein ganz normales Geschehen, nach außen gesehen. Nur die betreffende Person bzw der Gebetskreis für diese Person würde das Ereignis als Wunder wahrnehmen. Echte Wunder finden ruhig und unbemerkt statt.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon heuschrecke » Mi 5. Mai 2010, 00:20

Hallo Faith
In der kommenden geistlichen Revolution wird wie nie zuvor ein geistlicher Hunger entstehen.
Wo steht was von einer geistlichen Revolution in der Bibel? Forsche mal nach mit wem diese Dame so in Verbindung steht, woher sie diese Ideen hat! Ich könnte es Dir sagen, finde es aber lehrreicher, wenn man selbst danach forscht. ;)
Du wirst einen Hunger nach dem Übernatürlichen und der Kraft Gottes verspüren.

Der Geist Gottes gibt Frieden, Weisheit und vorallem LIebe. Der Hunger nach Sensation und Uebernatürlichem kommt aus einem abgestumpften unzufriedenen und leeren GEist, der keine inneren WErte schenkt, sondern suchtmässig nach schriller Action giert. Wenn Du Dich umschaust, siehst Du diesen WErtezerfall und diese leeren Blicke und diese pervertierte Verhaltensgestörtheit doch überall.

Der Begriff "Kraft" ist in der Esoterik ein zentrales Schlüsselwort. "Kraft" steht für den unpersönlichen Gott, die universelle Energie, den kosmischen Christus. Damit ist ganz sicher nicht der echte Jesus aus der Bibel gemeint, sondern eben die falsche Version.


Besonders junge Leute werden nach einem tieferen Sinn im Leben suchen.
Klar, auf die junge Generation hat's die NewAge-Bande ganz besonders abgesehen. Denn in der Pubertät ist man besonders suchend, empfänglich und dementsprechend beeinflussbar. Besonders wenn man noch mit Strahlen bombardiert, Fastfood vergiftet, mit Ritalin ruhiggestellt, mit Tv und stundenlangem Compispielen, am Handy hangen noch die letzten Hirnzellen verliert , dumpf und noch manipulierbarer gemacht wird. Einige kippen sich dann noch freiwillig jedes Weekend literweise Alkohol hinter die Binde. Kein Wunder schluckt man dann jeden geistigen Müll!

Sie suchen NICHT nach einem Gottesdienst, an dem sie teilnehmen oder nach einem Verein, dem sie beitreten können.
Nein, die Meisten suchen im Innersten nach Liebe. Die heutige Generation ganz besonders ,weil sie ein riesiges Defizit in sich haben. Heute Kind zu sein, ist wirklich ein hartes Los, denn unsere gegenwärtige Gesellschaft ist mehrheitlich eiskalt, egozentrisch , machtgeil,geldgeil, masslos und pervertiert, geistig krank und verrückt. Gott könnte ihnen Liebe und inneren Frieden geben. ABer die meisten Jungen kennen die Liebe gar nicht.Wie auch, wenn die Eltern, Lehrer u.a. Bezugspersonen bereits dauergestresst, ausgebrannt und depressiv sind. Deshalb findet der andere GEist, der sie mit Allmachtsgefühlen aufpeitscht,der ihnen grosse Kräfte, weltlichen Erfolg ,TopGesundheit, sensationelle Wunder und Power verspricht, schneller Zugang. Sie wissen, dass man in dieser WElt wer sein muss, ein Powerman/frau und dies erreicht man heutzutage nur noch mit übermenschlichen Kräften. Der Satan gibts gerne. Aber er will dafür die Seele!
Zuletzt geändert von heuschrecke am Mi 5. Mai 2010, 00:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon heuschrecke » Mi 5. Mai 2010, 00:23

Sie suchen nach geistlichen Realitäten, die religiöse Traditionen übersteigen.
Ja, sie werden konditioniert, um Alles übersteigen zu wollen, höher und schneller muss alles sein, bis man im Grössenwahn endet und sich einflüstern lässt, dass man Gott selbst wäre. Dazu will der NewAGe GEist die Menschen bringen. Den Christen wird dieser GEist im Mantel eines neuen Powerevangeliums, einer noch nie dagewesenen "Supernova- Erweckung" untergejubelt.
Sie suchen nach vorbildlichen Beispielen, die sie in ihrem Leben anwenden können. Sie suchen nach dem Wahren, Echten und Ewigem. Sie sind es leid, einfach nur Worte gepredigt zu bekommen. Sie wollen Beweise, Paulus verstand dieses Prinzip und auch wir müssen dieses apostolische Beispiel wiederentdecken:

Lies mal nach, lieber Faith, nein nicht in Patricias SChriften, sondern in der Bibel, was genau Jesus zu Jenen sagte, welche nach Zeichen und Beweisen verlangten.

Gute Nacht!
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon alegna » Mi 5. Mai 2010, 07:32

Faith hat geschrieben:alegna, ich schreib dir später was dazu, du hast mich nur falsch verstanden :)

Ohhh, gut, dann bin ich gespannt wie Du es gemeint hast, so dass wir uns verstehen *fröi*
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Der falsche Christus

Beitragvon Ihr » Mi 5. Mai 2010, 08:38

Möchte jemand den Aufsatz "Betrogen mit Vision" von Warren Smith diskutieren, welcher Anlass für diesen Thread gegeben hat? Ich habe ihn mal etwas angelesen und mir fällt auf, wie wichtig der Autor sich selber und seine Erfahrung in der Esoterik nimmt. Seitenweise müssen wir uns anhören, auf welchem Radioprogramm er bereits 1984 vor diesem und jenem "gewarnt" habe. Was er nie erklärt ist weshalb dieses autobiografische Gejammer relevant ist. Es scheint, als ob der Autor partout nicht verstehen könne, weshalb die Gefahr der Esoterik nicht allen Christen derart im Nacken sitzt wie ihm selber, der ein gebranntes Kind ist. Rick Warren schrieb nicht ein apologetisches Buch, welches esoterisches Gedankengut mit biblischer Doktrin kontert und es ist unfair, ihn an dieser Erwartung zu messen.

Zweitens fungiert der Autor auf Schritt und Tritt mit Beweisführung durch Assoziation. Zwei Beispiele: Er kritisiert Warren dafür, dass ein Aufsatz von ihm und anderen Christen in einem Buch zu 9/11 erschienen ist, in welchem auch Leute schreiben, welche von Smith als "Esoteriker" bezeichnet werden, und dass Warren nicht auf deren Aussagen Bezug nimmt. Dabei haben Autoren, welche für einen derartigen Sammelband schreiben die Entwürfe der anderen Autoren nicht vor sich. Häufig wissen sie nicht einmal definitiv, wer sonst noch schreibt. Anderes Beispiel: Der Autor tadelt Warren dafür, dass er aus "The Message" zitiert, als ob sie Gottes Wort sei. ("The Message" ist eine umgangssprachliche Übertragung der Bibel, welche mit der "Guten Nachricht" oder "Hoffnung für Alle" vergleichbar ist, wenn sie auch noch ein Stück freier ist.) Um seine Klage zu stützen untersucht Smith aber nicht etwa die Bibelstellen, welche von Warren tatsächlich zitiert wurden, sondern zieht andere Stellen aus "The Message" heran um aufzuzeigen, dass diese "esoterisches Gedankengut" enthält und sich deshalb jeder strafbar macht, der sie zur Hand nimmt. Die Rezeption von "The Message" will Smith daran ablesen, dass sie in seinem Bekanntenkreis von niemandem ernst genommen wird. Und inwiefern soll das jetzt Warrens Fehler sein? Es illustriert lediglich, wie wenig Smith fähig ist, selbstkritisch über sein eigenes Gärtchen hinauszudenken.

Eine fundierte, inhaltliche und vor allem theologische Kritik von "Leben mit Vision" sucht man auf den ersten 15 Seiten von "Betrogen mit Vision" vergeblich. Es scheint fast als ob das, was Smith wirklich ärgert der Umstand ist, dass Warren mehr Aufmerksamkeit zuteil wird als ihm selber. Sein Aufsatz ist von einem Ton und einer Qualität, welche bei keinem halbwegs ernsthaften Journal akzeptiert würde. Ich verstehe, dass er bei "heuschrecke" offenbar auf Resonanz gestossen ist und ich möchte auch nicht bestreiten, dass einzelne Punkte daraus durchaus bedenkenswert sind. Aber aus nüchterner Distanz betrachtet erscheint er mir wenig hilfreich.
Zuletzt geändert von Ihr am Mi 5. Mai 2010, 08:45, insgesamt 1-mal geändert.
'Twas good until it wasn't. So long.
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