Das "Böse"

Moderator: bigbird

Re: Das Böse......

Beitragvon Andi69 » Mi 28. Okt 2009, 16:12

Oli4 hat geschrieben:Das Böse ist ...
ab 0.47

:D

Genau das war heute morgen mein erster Gedanke, als ich den Threadtitel gelesen hatte.
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Re: Das Böse......

Beitragvon tiktak » Mi 28. Okt 2009, 16:26

Haimax hat geschrieben:
bluna hat geschrieben:Es ist gemainnt,das Du nicht das Böse(Sachen was Gott nicht gefällt)nicht an Dich heran lassen.

Welchem Film hast Du es gesehen?

bluna


Satanische Verse.

ahah :warn: :mrgreen: Stargate
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Re: Das Böse......

Beitragvon tiktak » Mi 28. Okt 2009, 16:28

Robby hat geschrieben:Hi all

Ich habe den Thread in den Filmbereich verschoben. Mit diesem Hintergrund und dem geposteten Link der passendere Bereich.

Lieber Gruss
Robby

Oh-hat aber nichts mit Film zu tun-sondern das Böse ...und was damit gemeint ist und man darüber philosophiert
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Re: Das "Böse"

Beitragvon Robby » Mi 28. Okt 2009, 16:53

Okay, dann halt das Zusammenführen mit dem bereits existierenden Thread 8-)

Lieber Gruss
Robby
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Re: Das "Böse"

Beitragvon tiktak » Fr 30. Okt 2009, 05:38

Was wäre, wenn es das Böse und Unheil von heute auf morgen plötzlich nicht mehr geben würde?
Morgen sind plötzlich alle Menschen lieb und nett zueinander,Friede herrscht, keine Naturkatastrophen und kein Krieg, man möchte nur mehr gutes tun für andere, alle Krankheiten werden plötzlích geheilt,die Menschen würden nicht mehr krank werden und ab morgen müsste keiner mehr sterben- und alle folgen dem einen Gott, aus dem alles geschaffen ist,würde das klappen hier auf Erden?
Aber man sollte dabei bedenken, dass der Mensch und Tier sich weiter vermehrt!
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Re: Das "Böse"

Beitragvon pirate23 » Fr 30. Okt 2009, 12:20

tiktak hat geschrieben:Aber man sollte dabei bedenken, dass der Mensch und Tier sich weiter vermehrt!

Dann muss man eben einen Nutzungsplan erarbeiten, wer sich wie lange auf der Erde aufhalten darf. Wenn sowieso alle unsterblich sind, dann kann man ja ruhig alle 80 Jahre durchwechseln und den Rest der Menschheit in den Weltraum schießen. Denen passiert ja dabei nichts, und irgendwann platzt das Universum wegen Überfüllung und Gott muss noch paar Zimmer anbauen.

würde das klappen hier auf Erden?

Nein. Wenn ein neuer Mensch entstehen soll, dann braucht man dafür Materie, und die muss irgendwo herkommen. Normalerweise wird dieses Problem dadurch gelöst, dass Lebewesen sich gegenseitig verspeisen. Aber das können sie ja nicht mehr, wenn sie unsterblich sind. Sogar wenn man die neuen Menschen aus Lehm formen würde, wird der trotzdem irgendwann mal alle. Dann wird die Erde immer kleiner und die Menschheit immer größer, und irgendwann wird man wohl den Nullpunkt erreicht haben, weil die Gesamtmasse im Universum ja gleich bleibt.
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Re: Das "Böse"

Beitragvon tiktak » Fr 30. Okt 2009, 16:02

pirate23 hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Aber man sollte dabei bedenken, dass der Mensch und Tier sich weiter vermehrt!

Dann muss man eben einen Nutzungsplan erarbeiten, wer sich wie lange auf der Erde aufhalten darf. Wenn sowieso alle unsterblich sind, dann kann man ja ruhig alle 80 Jahre durchwechseln und den Rest der Menschheit in den Weltraum schießen. Denen passiert ja dabei nichts, und irgendwann platzt das Universum wegen Überfüllung und Gott muss noch paar Zimmer anbauen.

würde das klappen hier auf Erden?

Nein. Wenn ein neuer Mensch entstehen soll, dann braucht man dafür Materie, und die muss irgendwo herkommen. Normalerweise wird dieses Problem dadurch gelöst, dass Lebewesen sich gegenseitig verspeisen. Aber das können sie ja nicht mehr, wenn sie unsterblich sind. Sogar wenn man die neuen Menschen aus Lehm formen würde, wird der trotzdem irgendwann mal alle. Dann wird die Erde immer kleiner und die Menschheit immer größer, und irgendwann wird man wohl den Nullpunkt erreicht haben, weil die Gesamtmasse im Universum ja gleich bleibt.

Ich denk auch-es würde nicht gehn und scheitert an vielen Fakten, denn ,man würde nicht mehr nach materiellen Dingen streben,dies und das würde es nicht mehr geben, man würde sich besinnen auf die wichtigsten Dinge, die der Mensch braucht zum leben und es ginge sich dann Platzzmässig nicht mehr aus!
Das begründet auch gut und böse,denn wenn nur die guten auf der neuen Erde wohnen-bleibt genug Paltz da für jeden guten und die bösen sind dann eh weg, nachgezeugt wird dann nicht mehr-und alles ist :jump:
Der Tod und das "böse" gehört einfach zum leben, und man sollte nicht mehr nach "böse" beurteilen...denn was ist der Hintergrund, das jemand "böse" denkt oder handelt!
Sicher kein Teufel oder ne Erbsünde ist der Grund! :warn:
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Re: Das "Böse"

Beitragvon Matoser » Fr 30. Okt 2009, 18:32

Der Buddhismus geht davon aus, dass es keine "böse Leute" gibt, sondern nur "verwirrte".
Die Unwissenheit der Einheit mit der "Schöpfung" lässt die Menschen die Welt in Ich und anderes, subjekt /objekt aufteilen, dadurch entstehe Anhaftung (extrem in : Gier, Eifersucht, Neid, Egoismus, Verlustängste) und Abneigung (Resultierendes Extrem: Zorn, Hass, Abneigung) = Herkunft des Bösen ??
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Re: Das "Böse"

Beitragvon onThePath » Fr 30. Okt 2009, 18:40

Matoser hat geschrieben:Der Buddhismus geht davon aus, dass es keine "böse Leute" gibt, sondern nur "verwirrte".
Die Unwissenheit der Einheit mit der "Schöpfung" lässt die Menschen die Welt in Ich und anderes, subjekt /objekt aufteilen, dadurch entstehe Anhaftung (extrem in : Gier, Eifersucht, Neid, Egoismus, Verlustängste) und Abneigung (Resultierendes Extrem: Zorn, Hass, Abneigung) = Herkunft des Bösen ??


Ich glaube, dass Satan durchaus Mittel und Wege kennt, auf solche Art zu verwirren.
Aber es hat mit dem eigenen Wollen zu tun. Bleiben wir stark im Willen, hat selbst Satan keine Macht. Er ist nur ein Verstärker unseres falschen, schädlichen Wollens. Unseren Willen verwirrt er auch, indem er uns mit Lügen füttert.

Sicher ist Satan bestrebt, uns zu verwirren und uns innerlich zu verwüsten.
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Der Kampf gegen das Böse

Beitragvon GerhardIngold » So 16. Okt 2011, 11:42

„Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächtigen der Finsternis“ (Epheser 6,12). Dieses Zitat ist wahrscheinlich richtig und falsch zugleich.

Den größten Schaden im Christentum, im Islam, im Judentum usw. haben nicht Außenstehende angerichtet. Der Koran bringt es in der 2. Sure Vers 9 auf den Punkt: „Betrügen wollen sie Allah und die Gläubigen.“

Man gibt vor, Christ, Jude, Muslim usw. zu sein. In Wirklichkeit ist alles fromme Maskerade. Jesus Christus hatte diese Mentalität zu seiner Zeit durchschaut. Die Geistlichen gingen in schönsten Papstkleidern herum, sprachen schöne Gebete und raubten Witwen und Waisen, was diese Schwachen zum Leben nötig gehabt hatten.

Das Böse hat seinen Ursprung in unserem Unterbewusstsein. Es ist unser hartnäckiger Egoismus. Um diesen Egoismus zu verbergen, legen wir uns eine fromme Maske um. Wir halten uns an die Vorgaben der Religionen, doch im Innern aber sind wir rücksichtslose Egoisten geblieben. Das heißt: Können wir einen Vorteil erwirken, sind uns alle Mittel recht.

Ob wir dieses Böse in uns nun mit der Erbsünde erklären, wie es das Christentum tut, oder ob uns die tierischen Urahnen im Unterbewusstsein leiten, muss letztlich offen bleiben.

Die Propheten des Alten Testaments sahen das Übel in der Gottesferne. Einer Gottesferne, die sich in bösen Denk- und Verhaltensmuster zeigte: „Wehe denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum anderen bringen, bis dass kein Raum mehr da sei, dass sie allein das Land besitzen!“ (Jesaja 5,8).

Die Könige und neuzeitlichen Könige raffen die existenzsichernden Lebensgüter – Land, Bodenschätze, fischreiche Gewässer, Unternehmen und Geld – zusammen. Entsprechend sind heute über 95% dieser Lebensgüter auf ca. 5% der Weltbevölkerung geparkt. Und statt, dass die geistlichen Führer dieses schwerwiegende Unrecht bekämpfen, hoffieren sie den Mächtigen der Welt. Dafür haben sie den Sex haarklein reglementiert.

Dieses verkehrte Denken zeigt sich auch in religiösen Foren. Da wird über spekulative Glaubensinhalte diskutiert. Von den wesentlichen Ungerechtigkeiten gegen die geoffenbarten Werke einer schöpferischen Kraft – Gott oder blindwirkende Energie/Materie – wird kaum etwas gesagt. Aber man ist noch stolz der schwächstenfeindlichen Volkspartei (SVP) anzugehören und diese zu wählen.

Was denkt Ihr dazu.
Ist der Text am richtigen Platz eingestellt?

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Re: Der Kampf gegen das Böse

Beitragvon onThePath » So 16. Okt 2011, 11:55

Das Böse hat seinen Ursprung in unserem Unterbewusstsein. Es ist unser hartnäckiger Egoismus


Auch Satan wirkt auf diese Weise in uns.
Also rede ruhig weiter, aber im Hinterkopf solltest Du wissen, dass das Böse nicht nur im Wesen des Menschen verankert ist, sondern auch durch "Resonanz" von Satan aus angeregt werden kann.

„Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächtigen der Finsternis“ (Epheser 6,12). Dieses Zitat ist wahrscheinlich richtig und falsch zugleich.


Ja richtig oder falsch, jenachdem wir darüber spekulieren.

Und für beide Arten des Bösen gilt: Nicht reinlassen, mit Wille und Vernunft es abwehren, ob es nun das Unterbewußtsein ist oder satan uns etwas einflüstern will, dass wir straucheln mögen.

Wir halten uns an die Vorgaben der Religionen, doch im Innern aber sind wir rücksichtslose Egoisten geblieben. Das heißt: Können wir einen Vorteil erwirken, sind uns alle Mittel recht.


Nun ja, das ist in dem Problem begründet, dass der Mensch an seinem "fleischlichen", egoistischen Wesen hängt.
Dazu gehört, dass er auch als Christ sich mehr fleischlich als neugeboren benehmen kann. Auch etwas, was in uns neugeboren wurde, muß wachsen können, das Ego muß zu diesem guten Zweck abnehmen.

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Re: Das "Böse"

Beitragvon GerhardIngold » So 16. Okt 2011, 13:06

Genau! Deinen Kommentar kann ich größtenteils teilen. 100%-tige Übereinstimmung würde uns mit unseren unterschiedlichen Hintergründen und Entwicklungen überfordern.

Die Maske, von der ich schreibe, stelle ich auch bei mir immer wieder fest. "Das Gute, das ich will, tue ich nicht...." Dann, wenn ich solches feststelle, stehe ich da und frage mich, habe ich überhaupt ein Recht, auf Unrecht hinzuweisen.

In solchen Augenblicken denke ich dann: "Du kennst mein Herz und weisst, wie ich es meine" (David Psalm 139).

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Re: Das "Böse"

Beitragvon onThePath » So 16. Okt 2011, 13:12

GerhardIngold hat geschrieben:Genau!

Die Maske, von der ich schreibe, stelle ich auch bei mir immer wieder fest. "Das Gute, das ich will, tue ich nicht...." Dann, wenn ich solches feststelle, stehe ich da und frage mich, habe ich überhaupt ein Recht, auf Unrecht hinzuweisen.

In solchen Augenblicken denke ich dann: "Du kennst mein Herz und weisst, wie ich es meine" (David Psalm 139).

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Ich denke Paulus, als er von diesem menschlichen Jammer schrieb, war schon etwas weiter und hatte sein "Selbstmanagement" etwas mehr unter Kontrolle.

Und die Apostel waren Menschen wie Du und ich, keine Weisen aus dem Morgenland, keine Mystiker, keine gebildeten Idealisten. Gott möchte uns normalen Menschen auf die Sprünge helfen. Dazu ist Jesus ins Fleisch gekommen.

Er möchte uns Hoffnung geben und Mut machen. Aber ohne Gehen kommt man nicht vorwärts. Jesus ermutigt uns zu ersten Babyschritten, bis unser Schritt fest wird auch auf mühsamen Boden.

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