Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

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Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon PhiloMuc » Sa 22. Aug 2009, 06:49

Liebe Leute!

Nach vorwiegend begeisterter Aufnahme in einem evangelikalen Forum habe ich dieses Buch nun auch gelesen und war im Wesentlichen einverstanden. Es interessiert mich, wer es auch kennt und wie Eure Meinung ausfällt! Interessant ist auch, dass sehr verschieden weltanschaulich geprägte Verlage es in Deutschland hereingenommen haben.
"Falls ich nicht in der Gnade Gottes bin,
wolle Gott mich in sie versetzen;
falls ich in ihr bin,
möge Gott mich in ihr bewahren"
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon PhiloMuc » Sa 22. Aug 2009, 12:36

Wollte noch ergänzen, dass Manche davon vl. eher vom Untertitel gehört haben: Ein Wochenende mit Gott
"Falls ich nicht in der Gnade Gottes bin,
wolle Gott mich in sie versetzen;
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Inetwa » Fr 2. Okt 2009, 18:46

Huhu

Ich bin gerade drann the shack zu lesen als pdf auf dem Bildschirm.

Es war mir zu peinlich das Buch zu kaufen und über die Theke zu schieben. Das ist ja noch schlimmer als Kondome zu kaufen : D

Über Rapidshare habe ich mir das Hörbuch runtergeladen. Natürlich im Original [: und man versteht noch erstaunlich viel. Geldausgeben würde ich dafür nicht.

Mal gucken, wie es ausgeht. Verratet ja den Schluss nicht. :warn:

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon PhiloMuc » Sa 3. Okt 2009, 09:21

Was soll denn bitte daran peinlich sein, dieses Buch zu kaufen??

Sehr interessant finde ich, an ihm entlang eine Diskussion über das Gottesbild zu entwickeln. In einem konservativ-evangelikalen Forum gab es zwei Lager: 60% begeistert und oft weiterverschenkt an nicht-Gläubige, 40% erschüttert über den Weichei-Gott, der angeblich als Botschaft rüberkommt.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Inetwa » Sa 3. Okt 2009, 10:48

Huhu

Naja, man müsste in den einschlägigen Buchhandel. Zudem wollte ich nicht dass mein Geld dann dafür gebraucht wird andere christliche Bücher unter die Leute zu bringen. Darum habe ich es mir grau runtergeladen. Plus nachher noch das audiobook gesaugt.

Ich finde es lustig, dass Wert auf die Dreifaltigkeit gelegt wurde. Dass "Papa" weiblich huge und schwarz ist, finde ich strub.

Leider überzeugen mich die selben Sachen nicht, die mich auch schon als Kind am Glauben störten. Anscheinend gibt es da einfach keine guten Erklärungen dafür.

Naja, wenigstens ist es (bis) jetzt nicht hetzerisch. Mir fehlen noch 2 Discs. Mal gucken wie es ausgeht.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Schoham » Sa 3. Okt 2009, 14:31

Huhu zurück

Vor kurzem war ich bereits in diesem einschlägigen Laden und sah die Hütte vor mir auf einem Tisch liegen. Dann las ich hier im Forum von dem Buch. Und jetzt wo das Schaf sich dafür interessiert und ich grad von einem Spaziergang Stadt Bruderhaus Stadt unterwegs war - hab ich es mir gekauft und das ohne mich zu schämen :-P.

Mal schauen....
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon rm8405 » So 4. Okt 2009, 00:12

Das Buch hat mich nicht besonders berührt, weder positiv noch negativ. Wenn ich durch Lektüre Gott näher kennen lernen will, dann greife ich zur Bibel und zu entsprechenden Kommentaren zur Bibel. Ich kann sowohl übertriebene Ablehnung als auch übertriebene Zustimmung nicht gut nachvollziehen. Selbst wenn das Buch unbiblische Inhalte vermitteln sollte, wird ja wohl durch dessen Lektüre nicht gleich mein ganzer Glauben gefährdet.


Inetwa hat geschrieben:Naja, man müsste in den einschlägigen Buchhandel. Zudem wollte ich nicht dass mein Geld dann dafür gebraucht wird andere christliche Bücher unter die Leute zu bringen. Darum habe ich es mir grau runtergeladen. Plus nachher noch das audiobook gesaugt.

Nennt man das nicht Diebstahl?
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Inetwa » So 4. Okt 2009, 13:02

Huhu

Besser kann ich es nicht sagen:

http://questioncopyright.org/piracy_is_not_theft

piracy is not a theft.

Eine lustige Definition von Diebstahl hast du *grins*

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Pilgrim » So 4. Okt 2009, 14:20

rm8405 hat geschrieben:Selbst wenn das Buch unbiblische Inhalte vermitteln sollte, wird ja wohl durch dessen Lektüre nicht gleich mein ganzer Glauben gefährdet.

Zwar ist das Buch lediglich theologische Erfindung, macht aber leider durch seine gute Fiktion beim Lesen gefühlsbetonte Einwirkung, was dann leicht manipulative Auswirkungen haben kann und Gefühle die Fähigkeit überbrücken zwischen wahr und falsch zu unterscheiden. Aber schon wegen dem bloßen Umfang der Fehler und wegen den vom Autor neu erfundenen Lehren, ist es für Christen (speziell junge Christen) nicht des Lesen wert....und die Einladung Gott in "der Hütte" zu begegnen ist abzulehnen.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Inetwa » So 4. Okt 2009, 14:34

Huhu

Am Anfang war das Beispiel, Pilgrim. Wenigstens erzeugt das Buch keine Fundis, was zu begrüssen ist.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon rm8405 » So 4. Okt 2009, 14:36

Inetwa hat geschrieben:Huhu

Besser kann ich es nicht sagen:

http://questioncopyright.org/piracy_is_not_theft

piracy is not a theft.

Eine lustige Definition von Diebstahl hast du *grins*

Biba Mondschaf


Ich habe das ja zunächst mal als Frage gestellt. Ausserdem hatte ich mehr etwas Juristisches Im Kopf. Was Diebstahl ist und was nicht, entzieht sich meiner Definitionshoheit und ist schlicht eine Frage des Gesetzes.

Aber es ist natürlich schön, dass ich Dich erheitern konnte.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Faith » So 4. Okt 2009, 23:09

Pilgrim hat geschrieben:
rm8405 hat geschrieben:Selbst wenn das Buch unbiblische Inhalte vermitteln sollte, wird ja wohl durch dessen Lektüre nicht gleich mein ganzer Glauben gefährdet.

Zwar ist das Buch lediglich theologische Erfindung, macht aber leider durch seine gute Fiktion beim Lesen gefühlsbetonte Einwirkung, was dann leicht manipulative Auswirkungen haben kann und Gefühle die Fähigkeit überbrücken zwischen wahr und falsch zu unterscheiden. Aber schon wegen dem bloßen Umfang der Fehler und wegen den vom Autor neu erfundenen Lehren, ist es für Christen (speziell junge Christen) nicht des Lesen wert....und die Einladung Gott in "der Hütte" zu begegnen ist abzulehnen.


Gott in der Hütte zu begegnen sei abzulehnen ? hm was fü+r ein Gottesbild scheinst du wohl zu haben. So haben die Pharisäer damals auch argumentiert.

Ein Christ sollte nicht wagen Gott vorzuschreiben, wie er den Menschen zu begegnen habe, sei es in einer Hütte, Toilette oder sonst wo. Gott macht zum Glück was "ER" will und lässt sich von Christen nichts vorschreiben.

Das Buch ist für mich keine Fiktion mehr, sondern leitet meiner Meinung nach einen Paradigmenwechsel ein, der bitte nötig ist unter Christen. Den Gott den die meisten Gemeinden meiner Meinung nach verkünden ist absolut unbiblisch und erzeugen Druck und eine Unheilige Dreieinigkeit, nähmlich Bindung, Gemeinde und vieles mehr.

Das Buch ist bestens zur Seelsorge geeignet und ich hoffe nur, dass gerade die Jungen Leute das Buch lesen und erkennen, dass Gott viel anders ist, als viele Christen ihn in den Gemeinden predigen.

EIn guter Freund von mir bekommt diese Woche das Buch, wie auch das Hörbuch zum Geburtstag geschenkt, er ist noch nichteinmal Christ.

Ich bin Gott dankbar für dieses Buch, den das ist meiner Meinung nach Offenbarungserkenntnis und sorgt dafür, dass die Menschen frei werden von christlichen Zwängen.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Oli4 » Mo 5. Okt 2009, 07:02

Faith hat geschrieben:Das Buch ist für mich keine Fiktion mehr, sondern leitet meiner Meinung nach einen Paradigmenwechsel ein, der bitte nötig ist unter Christen.

Tja lieber Faith, wer länger hier im Forum dabei ist weiss, dass DU solchen neuen Paradigmawechsel alle paar Monate unterliegst ....
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Inetwa » Mo 5. Okt 2009, 18:15

Huhu

Hihi, Spalter! (life of brian)

Danke faith, auch wenn ich selbst Papa nicht mag. :umarm:

Verdammt, ich muss mich sputen mit fertiglesen :lesen:

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Faith » Mo 5. Okt 2009, 23:28

Inetwa hat geschrieben:Huhu

Hihi, Spalter! (life of brian)

Danke faith, auch wenn ich selbst Papa nicht mag. :umarm:

Verdammt, ich muss mich sputen mit fertiglesen :lesen:

Biba Mondschaf


warum magst du "Papa" nicht ? ich find "IHN" cool und lässig, so stelle ich mir Gott vor, ich finde es toll und klasse wie Gott in dem Buch vorgestellt wird und ich glaube auch dass Gott so ist.

EIn sehr guter Freund von mir wird das Hörbuch von mir zum Geburtstag geschenkt bekommen, er ist kein Christ, hält so auch nichts davon, aber beten tut er manchmal trotzdem und er hat auch schon viel Leid erfahren und ich bin der Meinung, dass ihm das Buch gut helfen kann, auch wenn er kein Christ wird dbzgl. ABer eine Hilfe kann es sein.

Ja dann spute dich mal :-P
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Faith » Mo 5. Okt 2009, 23:31

Inetwa hat geschrieben:Huhu

Am Anfang war das Beispiel, Pilgrim. Wenigstens erzeugt das Buch keine Fundis, was zu begrüssen ist.

Biba Mondschaf


Hallo Biba,

dem stimme ich zu, endlich mal ein Christliches Buch, dass absolut keine Fundis überzeugt und erzeugt und einen absolut entspannten und fröhlichen Glauben ohne Druck erzeugt und in ein Leben von Freiheit führen kann, wenn man bereit ist sich auf das Buch einzulassen, seine Denkweisen abzulegen die man sich über Jahre in der Gemeinde angeeignet hat, falsche Gottesbilder ablegt und akzeptiert, dass Gott soooo viel anders ist :)
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Inetwa » Mi 7. Okt 2009, 18:00

Huhu

So, bin durch. Ich dachte mir irgendwie, dass es noch einen Zwischenfall (Autounfall) geben wird :)

Ich mag Gott einfach nicht und daran hat sich nichts geändert. Gut, es hätte mich überrascht, wenn sich daran was geändert hätte.

Naja, jetzt weiss ich wenigstens wie sich die Christen die Umweltkatastrophen etc erklären...und das Gott nicht böse ist, sondern ich einfach zu wenig sehen kann und mir der Kontext fehlt! :] Und man darf nicht über ihn urteilen ^^... auch wenn man es besser weiss...

Zudem gibt es keine Hölle sondern nur Gottesferne... konnte mir das nicht wer sagen, als ich noch Kind war und in die Kirche gezerrt wurde? Gottesferne?!-Damit hätte ich leben können, aber die Vorstellung von Hölle war Horror für mich.

Anscheinend ändert sich alles. Diesbezüglich wenigstens zum guten hin. Mit dieser Version des Glauben hätte ich auch mehr anfangen können, aber das ist jetzt auch nicht mehr aktuell.

Und doch, man kann ein Wertesystem auch ohne Gott haben...

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Schoham » Mi 14. Okt 2009, 19:15

Inetwa hat geschrieben:So, bin durch.


i au :)
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon thery » Mi 14. Okt 2009, 19:46

Bin ja, mal gespannt auf dieses Buch. Eine Freundin von mir will es mir ausleihen. Selber hätte ich es wohl nicht gekauft.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon thery » Mi 14. Okt 2009, 19:47

Wie hat es dir den gefallen Shoham?
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Inetwa » Do 15. Okt 2009, 09:20

Schoham hat geschrieben:
Inetwa hat geschrieben:So, bin durch.


i au :)


Hmm, der alte Gott hat mir besser gefallen, vorallem war es viel einfacher sich vom alten Gott zu distanzieren als von dem aus "the Shack".

Da bekommt man fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn man einen "liebenden" Gott ablehnt^^
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Schoham » Do 15. Okt 2009, 10:14

thery hat geschrieben:Wie hat es dir den gefallen Shoham?


Es war kurzweilig/spannend/interessant zu lesen. Ob es recht ist Gott als rundliche schwarze Frau darzustellen mögen sich die Gemüter streiten. Das der Vater sich wünscht sein ermordetes Kind lebe glücklich in einer andern Welt kann ich verstehen jedoch nicht mit meinem Glauben - so wie ich die Bibel verstehe teilen. Die Sprache ist für meinen Geschmack etwas gewagt - die Art wie der Hauptdarsteller sich mit Gott unterhält ist mir zu kumpelhaft. Die Gespräche zwischen Gott als Mutter/Sohn/Geist mit dem Mann in der Hütte hatten manchmal eine Tiefe die mir gefiel. Ich frag mich ob das Buch gut ist für Menschen die die Bibel nicht kennen. Der Gott von dem die Bibel spricht ist Heilig. Jesus ist der Freund der Menschen die Ihm gehorchen. Vermittelt das Buch den Gott der Bibel? Mir ist es falle ein wenig sehr auf die eine Seite die zwar auch wahr ist aber eben nur halb...Wer regelmässig in der Bibel liest und auch immer wieder mal ein Buch von Männern der Vergangenheit die sich in ihrem Glauben bewährt haben - der wird das Buch einzuorden wissen und das Gute herauslesen und das behalten.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Schoham » Do 15. Okt 2009, 10:26

Inetwa hat geschrieben:Hmm, der alte Gott hat mir besser gefallen, vorallem war es viel einfacher sich vom alten Gott zu distanzieren als von dem aus "the Shack".

Da bekommt man fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn man einen "liebenden" Gott ablehnt^^


Ja da kommt mir grad ein Vers in den Sinn:

Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über Seine Lehre..
Mat. 7,28


Was für einen Gott zeigt das Buch? Einen der es einem leicht macht ihn anzunehmen weil er so kuschelig lieb ist? Nichts von Kreuz und entsetzen Seiner Lehre?
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Inetwa » Do 15. Okt 2009, 10:55

Schoham hat geschrieben:Was für einen Gott zeigt das Buch? Einen der es einem leicht macht ihn anzunehmen weil er so kuschelig lieb ist?


Jupp. :umarm:

Schoham hat geschrieben: Nichts von Kreuz und entsetzen Seiner Lehre?


Mpff, den Bibel-Gott mag ich immer noch nicht. ^^
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Schoham » Do 15. Okt 2009, 20:21

Inetwa hat geschrieben:Mpff, den Bibel-Gott mag ich immer noch nicht. ^^


Dein ich mag nicht.
Horch mal in dein Herz Schöfli - ganz tief hinein...
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon alegna » Di 11. Mai 2010, 13:05

Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon onThePath » Di 11. Mai 2010, 13:14

Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon alegna » Di 11. Mai 2010, 13:17

Oh, super oTP
so etwas hab ich noch gesucht, danke, warst schneller :))
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon scutum » Di 11. Mai 2010, 19:31

Hallo alenga

Hier auch noch ein bisschen Kritik:
Das Buch Die Hütte (The Shack) von William Paul Young. Eine große Zahl von Leuten hat behauptet, dass dieses Buch ihr Leben verändert hat, indem es ihnen eine „neue und wunderbare Kenntnis von Gott gegeben hat, welche sie aus der Bibel nicht gewonnen hatten“. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Mann, Mack Philips, dessen kleine Tochter während des Familienurlaubs entführt wurde. Obgleich ihre Leiche nicht gefunden worden war, wurden Beweise, die auf ihren Mord hindeuten, in einer verlassenen Hütte in der Wildnis des östlichen Oregon entdeckt, daher der Titel.

Nach mehreren Jahren, die auf Mack und seine Familie gefühlsmäßig total verheerend wirkten (er nennt diese Zeit „Die Große Traurigkeit“) findet er ein Briefchen in seinem Briefkasten, das ihn zurück in die Hütte einlädt. Das Briefchen ist unterschrieben mit „Papa“, ein sehr vertraulicher und persönlicher Name, welchen Macks Gattin zärtlich für Gott verwendet. Mack geht besorgt auf die Einladung ein und begegnet der Gottheit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, auf eine Art und Weise, auf Wegen und in Erscheinungen, die sowohl unbiblisch wie auch bizarr sind. Gott der Vater erscheint als schablonenhafte, übergewichtige schwarze Frau, die dennoch Papa genannt wird. Sie ist von Zeit zu Zeit etwas ungehobelt, mag es, zu Funkmusik zu tanzen, und einige ihrer Dialoge lassen dich fragen, ob sie die dritte Klasse geschafft hat: „Nun, Mackenzie, steh nicht einfach dort und glotze mit offenem Mund, als ob deine Hosen voll sind“; „Nimm es leicht mit diesen Grünschnäbeln, junger Mann. Da kannst du Dünnpfiff bekommen, wenn du nicht aufpasst“. Und wenn sie gefragt wird, ob es jemand auf der Welt gibt, den sie nicht besonders mag, antwortet sie, „Nein, ich habe keinen gefunden. Ich denke, so bin Ich einfach.“

Das Buch mag eine freie Erfindung sein, Gott aber ist es nicht. Sollten Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist in diesem Roman Dinge sagen und tun, die ihrem Charakter nicht entsprechen, wie er in der Schrift offenbart wird, dann ist das offensichtlich eine falsche Darstellung. Verständnis und Erklärungen über Gott machen Lehre aus. Entweder entsprechen sie Gottes Wort, spiegeln gesunde Lehre wieder, oder sie sind Lügen oder Legenden, welche Menschen sich ausdenken. Die prophetischen Worte der Warnung von Paulus in 2 Timotheus 4,3-4 bewahrheiten sich bei der Popularität von Die Hütte eindeutig: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.“
Die Jesusfigur ist ein kichernder „guter alter Junge“, der von Seiner Schöpfung sehr angetan ist. Er ist ein wenig trottelig und lässt eine Schale mit Soße fallen, die über Papas ganzen Rock spritzt, was die drei Personen der „Dreieinigkeit“ sehr zum Lachen bringt. Als Mack ihn über sein unterdurchschnittlich gutes Aussehen befragt, schreibt Jesus das seiner „großen jüdischen Nase“ zu, welche er, so sagt er, von Marias Seite der Familie hat, genau gesagt von seinem Großvater. Wir lernen, dass Jesus gerne Forellen fängt, indem er versucht, sie zu erhaschen, wenn er auf dem Wasser läuft. Am Erfolg mangelt es ihm noch, aber er mag den Sport außerordentlich. Angesprochen auf Papas unerwartete Rohheit, sagt er, „sie ist ein Brüller“. In der ganzen Erzählung ist es Jesus nicht möglich, nicht zu kichern und zu glucksen. Er und die anderen Personen der Dreieinigkeit sind uns so ähnlich, dass viele Leser behaupten, sie „fühlten sich jetzt mit Gott wohler“. Es ist erstaunlich, dass sich ein Namenschrist mit dem, was auf Verleumdung des Charakters unseres heiligen Gottes hinausläuft, wohler fühlt
Beinahe alle literarischen Erfindungen in dem Buch sind entweder emotionale oder psychologische Haken. Der Köder besteht darin, „gefühlte Bedürfnisse zu erfüllen“. Jesus, der Zimmermann, konstruiert zum Beispiel einen Sarg für den nun gefundenen Leichnam von Macks Tochter, obgleich sie ihrem Daddy ein besseres Gefühl verschafft, indem sie ihm vom Himmel mitteilt (Totenbeschwörung?), dass sie ziemlich glücklich ist. Ein weiteres Beispiel: der Grund, warum Gott der Vater Mack als Frau erscheint, liegt an Macks schlechter Beziehung zu seinem eigenen düsfunktionellen Vater (der nach der Allversöhnungslehre [jeder wird schließlich mit Gott versöhnt] dennoch in den Himmel kam, was in diesem Roman angedeutet wird). Häresien und Verdrehungen biblischer Wahrheit werden Seite auf Seite im Buch Die Hütte gefunden. (Siehe Extra Sektion).
Wenn man an Jesu Worte in Matthäus 24 denkt, dass falsche Christusse auftreten und viele in die Irre führen würden, dann qualifiziert sich der Jesus von Die Hütte ohne weiteres als Erfüllung dieser Prophezeiung. Noch mal, mehr als sieben Millionen Leuten wurde bis heute ein falscher Jesus vorgestellt, und für manche mag das die einzige Einführung zu ihm sein. Das betrübt mich zutiefst. Ein falscher Jesus kann niemanden retten. Falsche Vorstellungen über Jesus zerstören jede Hoffnung auf eine wirklich fruchtbare Beziehung zu Ihm. Jesus war und ist gewiss menschlich. Aber Er ist auch Gott, und Sein Menschsein war und ist in jeder Hinsicht vollkommen. In diesem Licht ist jeder Versuch, Ihn uns – der sündigen Menschheit – ähnlicher erscheinen zu lassen, entweder in einem Buch oder in unsrem Denken, eine blasphemische Handlung. Blasphemie bedeutet nicht nur, Gott oder Jesus einfach übel zu beschimpfen, sondern auch Ihm Eigenschaften zu unterstellen, die nicht wahr sind – jede falsche Eigenschaft. Man zaubert einen „anderen Jesus“ hervor, was die Schrift verdammt.
„Das sage und bezeuge ich nun im Herrn, dass ihr nicht mehr so wandeln sollt, wie die übrigen Heiden wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes, deren Verstand verfinstert ist und die entfremdet sind dem Leben Gottes, wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens“ (Epheser 4,17-18). Der Erfolg von Die Hütte bei denen, die sich als Evangelikale bekunden, ist so anstößig wie zerstörerisch, doch es zeigt auch, dass „Nichtigkeit“ ihres Sinnes und „Unwissenheit“ nicht ausschließlich auf Ungläubige beschränkt sind. Nur eine Liebe für die Wahrheit und Bereitschaft, zu tun, was das Wort Gottes sagt, wird uns vor dem Abfall bewahren, der nach der Schrift die Welt überfallen wird.
Freundlichst
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon alegna » Di 11. Mai 2010, 20:04

Hallo scutum
ist das Deine eigene Zusammenfassung? Wenn ja hast Du selbst das Buch gelesen...
scutum hat geschrieben:Eine große Zahl von Leuten hat behauptet, dass dieses Buch ihr Leben verändert hat, indem es ihnen eine „neue und wunderbare Kenntnis von Gott gegeben hat, welche sie aus der Bibel nicht gewonnen hatten“.

Diese Aussage erschreckt mich dann schon sehr, die Bibel genüge nicht? Schade schade schade :(
Wenn ich die Kritiken so lese, könnte ich das Buch nicht empfehlen, schon gar nicht einem Frischling, ein erfahrener Christ würde noch gehen, aber einem Neuling wohl eher nicht, die Gefahr ist zu gross, dass er ein falsches Gottesbild bekäme.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon parepidimos » Di 11. Mai 2010, 22:31

alegna hat geschrieben:ist das Deine eigene Zusammenfassung?

Scheinbar nicht :oops:
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Faith » Di 11. Mai 2010, 22:46

Gott faszinierend anders:

http://www.wochenende-mit-gott.de/?p=159

ERF-Calando Interview:

http://www.erf.de/download/mp3/die_huette_calando.mp3

Leseprobe von Kapitel 7:

http://www.wochenende-mit-gott.de/?p=91

ich kann das Buch jedemn Christen empfehlen, vorallem Christen die es jetzt erst geworden sind.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Oli4 » Mi 12. Mai 2010, 07:02

alegna hat geschrieben:Hallo scutum
ist das Deine eigene Zusammenfassung?

Nein.

scutum hat geschrieben:Eine große Zahl von Leuten hat behauptet, dass dieses Buch ihr Leben verändert hat, indem es ihnen eine „neue und wunderbare Kenntnis von Gott gegeben hat, welche sie aus der Bibel nicht gewonnen hatten“.

Diese Aussage erschreckt mich dann schon sehr, die Bibel genüge nicht? Schade schade schade :(

Eben deshalb diese mahnende Kritik.


Quelle "the berean call"
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon Ihr » Mi 12. Mai 2010, 07:10

Boah, Faith ist ja voll der Fanboy :roll:

Wir finden es bedenklich, wenn Gott zum Inhalt von Unterhaltungsliteratur wird. Das Buch könnte eine Anregung sein, wenn man es kritisch liest. Aber wer tut das schon bei einem Roman? Da geht es um Nervenkitzel und Gefühlsduselei, und nicht um das Erwägen biblischer Sachverhalte. Wenn Leser sich dem Hüttengott mehr zugetan fühlen als dem Gott Israels, dann ist das eine Verletzung des ersten Gebotes, sprich: Götzendienst. Man verehrt Gott nicht als den, der er ist, sondern zieht ein Bild vor, welches den eigenen Vorstellungen und Vorlieben entspricht. Der Mensch ist dann nicht mehr als Abbild Gottes erschaffen, sondern der Mensch erfindet Gott als Abbild seiner selbst. Letztendlich vernarrt sich der Mensch in sich selber, ohne es zu merken. Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.
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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon kingschild » Mi 12. Mai 2010, 16:53

Pilgrim hat geschrieben:
rm8405 hat geschrieben:Selbst wenn das Buch unbiblische Inhalte vermitteln sollte, wird ja wohl durch dessen Lektüre nicht gleich mein ganzer Glauben gefährdet.

Zwar ist das Buch lediglich theologische Erfindung, macht aber leider durch seine gute Fiktion beim Lesen gefühlsbetonte Einwirkung, was dann leicht manipulative Auswirkungen haben kann und Gefühle die Fähigkeit überbrücken zwischen wahr und falsch zu unterscheiden. Aber schon wegen dem bloßen Umfang der Fehler und wegen den vom Autor neu erfundenen Lehren, ist es für Christen (speziell junge Christen) nicht des Lesen wert....und die Einladung Gott in "der Hütte" zu begegnen ist abzulehnen.



Wenn ein Menschenbild gekonnt via Roman den Menschen, als Gottesbild verkauft wird dann ist der Glauben eben schon beeinträchtigt und wenn die Christen dann anfangen mit einem Romangott zu kommunizieren dann wird dort ein falscher Pfad gelegt der sehr wohl gefährlich ist.

Die Feinheit das Eindrücke von Realität erweckt werden aber nur Fiktion dahintersteckt, das ist brillant und gefährlich zugleich, weil es hier um ein ernsthaftes Thema geht. Auf jeden Fall gibt der Autor seinen Vorstellung von Gott weiter und diese hat nicht viel mit dem Gott der Bibel zu tun. Mit dem Gott den die Welt sucht schon, darum auch der grosse Erfolg dieses Buches. Klar man kann sagen es wird ja gesagt das es eine Geschichte ist aber das entstandene Bild wird man unter Umständen nicht mehr so leicht los, wenn man sich zu tief einlässt und zu fest von den Emotionen schütteln lässt die durch solche Romane hervor gerufen werden. Es ist ein Bild wo jeder Mensch wenn er sich sein eigenes Gottesbild kreirt sagen kann genau das ist der Gott den ich mir wünsche.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » Do 13. Mai 2010, 13:51

die hütte oder nicht die hütte? das ist hier die frage.

ich würde mal sagen, dass jedes gottesbild welches wir hier in der gefallenen schöpfung haben können, lediglich bruchstücke sein können.
einer sagt gott schmeckt so, der andere sagt nein mein gott schmeckt so. das gottesbild hängt entscheidend davon ab in welcher beziehung du mit gott lebst, und welche erfahrungen und wege du mit ihm gegangen bist.
ich masse mich nicht an eines anderen gottesbild als "richtig" oder "falsch" zu beurteilen. die frage besteht auch nciht darin ob "ich" ein problem damit habe, sondern ob gott eins damit hat.
Daher bin ich recht gelassen. ich denke dass er für seine sache schon einzustehen vermag.

wenn jeder von uns ein buch schreiben würde von seinem gottesbild, würde wohl keines besser abschneiden. denn sie währen alle nicht die bibel.

gott ist nicht so sehr erpicht darauf "theologisch" korrekt zu sein :-)
da kann es schonmal sein, dinge passieren, die wir nicht verstehen. Da spricht er durch einen Esel, dort prophezeit er durch einen ungläubigen, hier werden ungetaufte voll heiligen geistes...
Mein gott ist wunderbar! und er vermag mich immer wieder zu überraschen. ich liebe das!

ich habe dieses buch erst letzte woche in zwei anläufen durchgelesen. und ich atte sehr geweint, gelacht und gestaunt. auch hatte ich einige "aha" erlebnisse.
ich würde nicht eine kirche darauf gründen oder eine theologie darauf stüzten (es ist nicht die bibel) doch gott hat zu mir geredet durch dieses buch!

mein "schiksal" ist sehr ähnlich der von mackensie und ich kenne die gefühle und den schmerz

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon kingschild » Do 13. Mai 2010, 15:14

truth rider hat geschrieben:
gott ist nicht so sehr erpicht darauf "theologisch" korrekt zu sein :-)

truth rider


Das stimmt aber Gott ist schon erpicht darauf das etwas seinen Wahrheiten entspricht. Hier versagt das Buch zum Teil schon sehr stark.

Du sagst das Gott zu Dir geredet hat durch das Buch. Aufgrund Deiner Geschichte die ich ja nicht kenne, kann ich das sogar verstehen gerade wenn es um Vergebung und Heilung geht. Gerade hier spricht das Buch viele Menschen die eben auch Schicksalschläge erlitten haben und enttäuscht sind von dem Gott der Ihnen bis jetzt vermittelt wurde auch von anderen Menschen.

Wenn aber ein Buch Deine Emotionen ansprechen kann, so hat das meist noch nichts mit dem Reden Gottes zu tun. Ich bin auch ein sensibler Mensch der oft auch Emotionell berührt ist aber dies allein sagt noch nicht darüber aus ob etwas von Gott ist oder nicht.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » Do 13. Mai 2010, 15:42

@ kingschild

ich sagte auch nicht, dass die emotionen die ich hatte das reden gottes seien.

und ist es deiner meinung nach so, wenn jemand, sagen wir mal echte vergebung und befreiung spürbar erfährt, dass dieser jemand die echtheit der vergebung zu bezweifeln hat ?

wie prüfst du "reden und handeln" gottes?
natürlich mit der bibel. aber sagen wir mal, gott legt dir aufs herz deinem nachbarn blumen zu geben. da wirst du keine bibelstelle dazu finden. wie stellst du das an?

darf ich fragen ob du glaubst, dass dein persönliches gottesbild 100% seiner wahrheit entspricht?

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon kingschild » Do 13. Mai 2010, 16:21

truth rider hat geschrieben:ich sagte auch nicht, dass die emotionen die ich hatte das reden gottes seien.


Du hast gesagt was für Gefühle dieses Buch bei Dir ausgelöst hat und dann hast Du geschrieben das Gott zu Dir gesprochen hat durch dieses Buch. Das Gefühle ausgelöst wurden das glaube ich Dir auf anhieb das andere da mache ich eben meine berechtigten Fragezeichen? Dieses Buch hat Dich getroffen und es trifft jeden Menschen der Schiksalschläge erlitten hat aber das muss noch nicht bedeuten das da ein Reden Gottes ist.

und ist es deiner meinung nach so, wenn jemand, sagen wir mal echte vergebung und befreiung spürbar erfährt, dass dieser jemand die echtheit der vergebung zu bezweifeln hat ?


Das kommt ja immer darauf an wie er eben die Vergebung und Befreiung erlebte. Der Gottlose Mensch ignoriert die Aussagen Gottes und sagt mir ist alles vergeben und ich bin befreit vom Gesetz Gottes, es gibt nichts was ich tun müsste. Er sagt auch weil ich viel gutes tun bin ich gerechtfertigt vor Gott. Wenn jemand echte Vergebung erfährt dann muss man nicht zweifeln daran.

wie prüfst du "reden und handeln" gottes?
natürlich mit der bibel. aber sagen wir mal, gott legt dir aufs herz deinem nachbarn blumen zu geben. da wirst du keine bibelstelle dazu finden. wie stellst du das an?


Wenn der Geist Gottes mir sagt kaufe Blumen und schenke sie Deinem Nachbarn dann tue ich selbst wenn es meine eigene Stimme wäre sicher nichts unrechtes, weil es nicht dem Wort Gottes wiederspricht. Wenn ich aber Blumen kaufen würde und meinem Nachbarn die schenken würde weil er einen falschen Gott angenommen hat, dann wäre ich schon nicht mehr in der Liebe und wenn ich dann noch behaupten würde oh der Geist Gottes hat mir dies ausdrücklich befohlen, dann würde ich schon längst nicht mehr auf den Geist Gottes hören.

darf ich fragen ob du glaubst, dass dein persönliches gottesbild 100% seiner wahrheit entspricht?

truth rider


Truth rider ich bin Sünder und fehle, einer ist gut. Aber Du kannst nicht davon ausgehen wenn ich nicht 100% korrekt bin oder andere Autoren, das dies dann die Legimitation dafür ist Bücher anzunehmen die im wesentlichen ein total falsches Gottesbild vermitteln, selbst wenn dieses Bild dann an Gefühle gekünpft wird so wird es dadurch nicht besser. Das dieses Buch Gefühle von Menschen anspricht ist ja unbestritten, die Frage ist ja das Gottes Bild das vermittelt wird treffend oder untreffend und sollten wir sogar solche Bilder machen?

Ich bin der Meinung das jeder Mensch einmal träumt wie es denn sein könnte aber Bilder die dann als prägende Bilder übernommen werden von vielen Menschen die zum Teil nicht kompatibel sind mit dem Wort da wird es sehr gefährlich.

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Re: Bestseller "Die Hütte" von Paul Young

Beitragvon truth rider » Do 13. Mai 2010, 16:47

wie jetzt?
das buch hat mich getroffen, und das muss nicht bedeuten, dass das ein reden gottes ist?

das habe ich nicht behauptet! ich sagte weder, dass ich meine emotionen als reden gottes ansehe, noch meine betroffenheit!

ach wenn jemand echte vergebung erfährt brauchst du nicht zu zweifeln? gut! wan ist sie denn deiner meinung nach "echt"?

weisst du was der geist gottes sagt oder beauftragt, ist meist nicht mit dem verstand oder der logik zu fassen. oder nicht mal theologisch.
das tuch vom himmel in der vision von petrus, war weder logisch noch theologisch fassbar.
du weisst nicht was die blumen für einen auftrag haben, du entscheidest über gottes motive? weil dein nachbar einen anderen gott angenommen hat gehorchst du nicht? vieleicht hat er im zweifel seiner entscheidung doch noch einmal zum gott der bibel gebetet, und einen liebes beweis seiner existenz gefordert?

und hey; kann gott zu dir sprechen durch deinen ungläubigen chef? durch einen nicht erretteten arzt? oder durch ein leid, das dir widerfährt?
oder muss diese person oder ereignis erst 100% in der wahrheit sein und biblisch einwandfrei bevor du glaubst was gott sagen will??

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