Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Wo sind die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten?

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Re: Christentum und andere Religionen

Beitragvon chrystal » Mi 20. Aug 2008, 16:46

noah hat geschrieben:
Diese Geschichte haben wir in Koran .Was nicht Koran ist ist nicht von Hadithen sondern von Judentum/Christentum genommen.
Leider selbst die Übersetzer sind so tief vom Bibel/Judaismus beeinflusst so dasss sie die Überstezungen auch falsch machen.



Die Geschichten der Propheten sind aus den Suren des Koran zusammengefasst und nacherzählt. So wie auch die Hadithe aus den Suren entwickelt sind. Darüberhinaus sind in der Litratur der Hadithe noch eine Menge an Vorschriften hinzugekommen, die aber auch aus den Suren hergeleitet sind bzw. interpretiert werden.
Das Problem der Suren ist ja ihre Ungeordnetheit. Eigentlich ist es so, wie wenn man Geschichten aus dem Zusammenhang reisst und die Sätze verstreut. Wenn man also wieder Geschichten daraus machen will, muß man eben durch den Koran sich durchkämmen.
Im Grunde ist der Aufbau eines solchen Textes typisch für mediale Aufnahme, also dem Folgen innerer Eingebungen.

Der Koran ist eine Mischung von vorgegebene Texten der Juden und Christen zur Zeit seiner Entstehung.
Nach der islamischen Theologie ist eine Übersetzung nicht möglich, da jede übersetzung auch eine Interpretation ist. Deshalb rezitieren die Sufis auch lediglich die Laute.
Da die meisten auch nicht Hoch-Arabisch sprechen bzw. verstehen, werden bzw. wurden auch die Lesungen üblicherweise nicht verstanden.
Das ist so wie bei den Christen der Lateinische Ritus.

Da der Koran heute übers Netz zugängig ist, sollte jeder ihn lesen und sich die Geschichten der Propheten ersparen. Was die Auslegung anbetrifft, so legt sowieso jeder Iman den Koran so aus, wie es ihm passt.


Gruß
chrystal
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Re: Christentum und andere Religionen

Beitragvon noah » Mi 20. Aug 2008, 20:34

chrystal hat geschrieben:
noah hat geschrieben:
Diese Geschichte haben wir in Koran .Was nicht Koran ist ist nicht von Hadithen sondern von Judentum/Christentum genommen.
Leider selbst die Übersetzer sind so tief vom Bibel/Judaismus beeinflusst so dasss sie die Überstezungen auch falsch machen.



Die Geschichten der Propheten sind aus den Suren des Koran zusammengefasst und nacherzählt. So wie auch die Hadithe aus den Suren entwickelt sind.


Es waren am Anfang so viele hadithe so dass ein Mensch sie in seinem Lebenalang nicht möglich ist alles ausgesprochen zu haben.
So dass nicht alle hadithe sind aus den suren entwickelt.


Darüberhinaus sind in der Litratur der Hadithe noch eine Menge an Vorschriften hinzugekommen, die aber auch aus den Suren hergeleitet sind bzw. interpretiert werden.

Zb?
Mir fällt nichts ein.


Das Problem der Suren ist ja ihre Ungeordnetheit. Eigentlich ist es so, wie wenn man Geschichten aus dem Zusammenhang reisst und die Sätze verstreut. Wenn man also wieder Geschichten daraus machen will, muß man eben durch den Koran sich durchkämmen.

Na ja,
Je nach wie es gelesen wird.
Zb.
In Sure Al-Kafhi,(18.Sure) hast du die Ereignisse was wir sie heute als paranormal bezeichnen.

Der Koran ist eine Mischung von vorgegebene Texten der Juden und Christen zur Zeit seiner Entstehung.


Also in Koran kann ja nicht stehen dass die Juden aus dem Mond gekommen sind.
Sondern das was in der Geschichte geschehen war.Wenn vieles so steht wie es in Bibel steht, ist es unvermeidlich da es in der Geschichte auch so war.
Die Unterschiede kann man in Koran nachfolgen.Zb:Zur Zeit von Joseph wo er lebte herrschte in Agypten kein Pharao ,sondern Könige zu Unterschied der Bibel...Ein Pharao ernannte nie einen Fremden zu einem hohen Amt.

Nach der islamischen Theologie ist eine Übersetzung nicht möglich, da jede übersetzung auch eine Interpretation ist. Deshalb rezitieren die Sufis auch lediglich die Laute.

Bist du Islam Theologe?
Koran ist zum Verstehen da ohne zu übersetzen ist es nicht möglich für die, die arabisch nicht können.


Da die meisten auch nicht Hoch-Arabisch sprechen bzw. verstehen, werden bzw. wurden auch die Lesungen üblicherweise nicht verstanden.


das ist die Sorge der Araber! ,falls sie wirklich hocharabisch brauchen.:roll:

Das ist so wie bei den Christen der Lateinische Ritus.

Da der Koran heute übers Netz zugängig ist, sollte jeder ihn lesen und sich die Geschichten der Propheten ersparen. Was die Auslegung anbetrifft, so legt sowieso jeder Iman den Koran so aus, wie es ihm passt.


Gruß
chrysta


Ja danke für den Links .
http://www.muslim-markt.de/Bibliothek/h ... -quran.htm

Auch für dies:
http://www.eslam.de/begriffe/t/translit ... _quran.htm


ja jeder sollte den Koran lesen
Und mit den verschiedenen Übersetzungen prüfen ob der Imam den Koran so ausgelegen hat wie ihm zu passen war.


gruss
noah
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Re: Christentum und andere Religionen

Beitragvon Enggi » Do 21. Aug 2008, 08:32

noah hat geschrieben:ja jeder sollte den Koran lesen
Und mit den verschiedenen Übersetzungen prüfen ob der Imam den Koran so ausgelegen hat wie ihm zu passen war.

Dass ein Christ den Koran einmal zur Kenntnisnahme lesen sollte, kann ich noch unterstützen. Aber einem Imam zuhören geht mir zu weit.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Enggi » Fr 22. Aug 2008, 09:53

Lamdil hat geschrieben:Es kommt leider immer wieder vor, dass Christen in ihrem Eifer andere Menschen verletzen, demütigen oder sogar mit physischer Gewalt gegen sie vorgehen. Da sie glauben (also unbewiesen annehmen) im Recht zu sein und der Weisheit letzten Schluss gefunden zu haben, zeigen sie sich rücksichtslos gegen alles, was anders und damit in ihren Augen falsch ist. Dieser Konflikt besteht nicht nur unter Christen und Nichtchristen, sondern auch zwischen verschiedenen christlich orientierten Strömungen (Katholiken, Protestanten, Zeugen Jehovas, Adventisten etc.)

Ich möchte jeden einladen, in diesem Thread seinen Standpunkt darzulegen: Wie gehst du mit Andersgläubigen um?

Schwafelst du sie zu mit deinen eigen Vorstellungen von Höllenqualen und anderen vermeintlichen Bedrohungen für Andersgläubige (vielleicht sogar Irrgläubige in deinen Augen)?

Worauf stützt du deinen Glauben, dass ausgerechnet dein Weltverständnis richtiger ist als das deines Nächsten?

Kalkulierst du die Möglichkeit mit ein, selbst im Irrtum zu sein, oder bist du selbstherrlich genug, dich über jeden Irrtum erhaben zu sehen?

Weitere Fragen zu diesem "Interview" fallen mir grad nicht ein. Wer andere interessante Fragen zu diesem Thema hat, ist herzlich gebeten, sie zu stellen.


Mit obigem Beitrag eröffnete Lamdil am 20.08.2007, also vor mehr als einem Jahr, diesen Thread unter dem Titel Christentum und andere Religionen. Er nannte seinen Beitrag also genau gleich, wie das Unterforum heisst, in welchem er steht. Das spielte insofern keine Rolle, als man sich damals via Mail nur über neue Beiträge zu Threads orientieren lassen konnte. Im neuen Forum kann man sich zusätzlich auch zu Änderungen in einem ganzen Unterforum informieren lassen, was bei mir zu Mails mit gleichem Betreff aber unterschiedlichem Inhalt führte. Ich bat deshalb Robby, er solle doch diesem Thread einen neuen Titel verpassen, was er dankenswerter Weise getan hat.

Der Thread heisst jetzt Verhalten der Christen zu anderen Religionen.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon ralf-fennig » Sa 23. Aug 2008, 21:22

Um einfach mal auf die Eingangsfrage zu antworten und jetzt nicht weiter darauf einzugehen wem ich zuhören würde - ich empfinde tiefes Mitleid mit Jedem, der Jesus Christus nicht als Herrn anerkennt und sich nicht durch dessen Werk auf Golgatha erlösen läßt.
Wie ich auf ihn zugehe hängt von der Situation ab. Mit einigen lebe ich in Freundschaft und warte auf deren Fragen - manchmal kann es aber auch dran sein sie auf die Tatsache ewiger Verdamnis hinzuweisen.
Und ja: Ich bin mir absolut sicher das Jesus Christus der (einzige) Weg, die (einzige) Wahrheit und das (einzige) Leben ist. Niemand kann gerettet werden - außer durch ihn.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Pilgrim » Sa 23. Aug 2008, 22:48

ralf-fennig hat geschrieben:Und ja: Ich bin mir absolut sicher das Jesus Christus der (einzige) Weg, die (einzige) Wahrheit und das (einzige) Leben ist. Niemand kann gerettet werden - außer durch ihn.

Genau, die absolute Wahrheit!
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Psalm150 » Sa 23. Aug 2008, 23:53

Ich finde, wir haben ein bisschen zu sehr den Islam thematisiert.
Ich könnte ja jetzt weitermachen und mal was zum Thema "Verhalten der Muslime zu anderen Religionen" sagen, aber stattdessen zurück zum eigentlichen Thema.
Christen sind angehalten, die Menschen zu lieben, auch die Sünder zu lieben, aber die Sünde abzulehnen.
Die Aufgabe der Christen ist es nicht, den Menschen zu schmeicheln und dem Sünder zu vermitteln "alles ist ok".
Liebe ohne Wahrheit ist genauso verkehrt, wie Wahrheit ohne Liebe.
Das Grundproblem ist, dass die meisten Leute zwischen Sünde und Sünder nicht differenzieren können und sich verletzt fühlen, wenn man deren Taten und Meinung kritisiert.
Wie verhalte ich mich zu anderen Religionen? Ich widerspreche diesen und empfehle deren Anhängern Jesus, weil nach meinem besten Wissen und Gewissen, keine Religion retten kann, aber Jesus.
MfG & GBU
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Wenn Christen sich vom Bösen überwinden lassen, ist ihre erste Aktion, denen den Mund zu verbieten, die sich darüber Sorgen machen, dass sie sich vom Bösen überwinden liessen
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Pilgrim » So 24. Aug 2008, 00:04

Psalm150 hat geschrieben:Wie verhalte ich mich zu anderen Religionen? Ich widerspreche diesen und empfehle deren Anhängern Jesus, weil nach meinem besten Wissen und Gewissen, keine Religion retten kann, aber Jesus.

Und das macht uns in vielen Fällen persona non grata.....und vor dem fürchten sich viele "Christen"... :(
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Enggi » So 24. Aug 2008, 05:37

Pilgrim hat geschrieben:
Psalm150 hat geschrieben:Wie verhalte ich mich zu anderen Religionen? Ich widerspreche diesen und empfehle deren Anhängern Jesus, weil nach meinem besten Wissen und Gewissen, keine Religion retten kann, aber Jesus.
Und das macht uns in vielen Fällen persona non grata.....und vor dem fürchten sich viele "Christen"... :(
Stimmt, aber es heisst doch Gottesfurcht vertreibt Menschenfurcht.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » So 24. Aug 2008, 10:27

Psalm150 hat geschrieben:Christen sind angehalten, die Menschen zu lieben, auch die Sünder zu lieben, aber die Sünde abzulehnen.
Die Aufgabe der Christen ist es nicht, den Menschen zu schmeicheln und dem Sünder zu vermitteln "alles ist ok".

Ja. Und sie sind angehalten zuerst bei sich selbst zu beginnen.
Liebe ohne Wahrheit ist genauso verkehrt, wie Wahrheit ohne Liebe.

Es gibt nur keine Wahrheit ohne Liebe. Wahrheit ohne Liebe nennt man Lüge.
Das Grundproblem ist, dass die meisten Leute zwischen Sünde und Sünder nicht differenzieren können und sich verletzt fühlen, wenn man deren Taten und Meinung kritisiert.

Wie wäre es mal, wenn der Christ den Balken in seinem Auge sieht, ehe er den Strohhalm bei seinem Nächsten betrachtet?
Wie verhalte ich mich zu anderen Religionen? Ich widerspreche diesen und empfehle deren Anhängern Jesus, weil nach meinem besten Wissen und Gewissen, keine Religion retten kann, aber Jesus.

Dann solltest du dir die Worte Jesu zu Herzen nehmen, damit sie dir nicht zu Kopfe steigen.

Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » So 24. Aug 2008, 10:29

Enggi hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
Psalm150 hat geschrieben:Wie verhalte ich mich zu anderen Religionen? Ich widerspreche diesen und empfehle deren Anhängern Jesus, weil nach meinem besten Wissen und Gewissen, keine Religion retten kann, aber Jesus.
Und das macht uns in vielen Fällen persona non grata.....und vor dem fürchten sich viele "Christen"... :(
Stimmt, aber es heisst doch Gottesfurcht vertreibt Menschenfurcht.


Allerdings. Nur was heisst das wirklich "Gottesfrucht". Das ist vor allem Ehrfurcht vor Gott.

Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon kingschild » So 24. Aug 2008, 15:17

chrystal hat geschrieben:Ja. Und sie sind angehalten zuerst bei sich selbst zu beginnen.
Gruß
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Hallo Chrystal

Das ist unser täglich Brot aber eben nebenbei den Bruder und die Schwester nicht vergessen das ist wahre Nächsten Liebe. Über die Wahrheit zu schweigen nur weil man noch selbst im Prozess des Stückweisen erkennen ist nicht ratsam, das gibt zwar Einheit und Frieden aber verfehlt trotzdem das Ziel.

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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon ralf-fennig » So 24. Aug 2008, 19:44

So kann es Chrystel ja auch nicht gemeint haben - wahrscheinlich meint sie das wir Sünder in Liebe zurechtweisen sollen und die Liebe zum Sünder über den Hass zur Sünde nie vergessen dürfen.
Wenn sie meinen würde "ich weise Euch zurecht das ihr niemanden zurechtweisen dürft!" wäre das ja schon eine Inkonsequenz par excelence.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » So 24. Aug 2008, 22:12

ralf-fennig hat geschrieben:So kann es Chrystel ja auch nicht gemeint haben - wahrscheinlich meint sie das wir Sünder in Liebe zurechtweisen sollen und die Liebe zum Sünder über den Hass zur Sünde nie vergessen dürfen.
Wenn sie meinen würde "ich weise Euch zurecht das ihr niemanden zurechtweisen dürft!" wäre das ja schon eine Inkonsequenz par excelence.


Danke, daß du hier mich ergänzt.

Mir war nur eben aufgefallen, daß die Menschheit eingeteilt wird, in solche, die an Christus glauben und in solche die nicht an Christus glauben. Diejenigen, die nicht an Christus glauben heißen Sünder, da "nicht an Christus glauben" Sünde ist. Das finden wir ja auch im Johannes Evangelium: Sünde ist, wer nicht an mich glaubt. Da diese Erkenntnis, was Sünde ist, aber durch den Heiligen Geist kommt, sehe ich noch ein weiteres Problem - über die Gabe des Heiligen Geistes verfügt keiner -, also kann es sein, daß ich mir nur einbilde, da sei eine Sünde und ich würde damit völlig unberechtigt "hassen".
Der ganze Abschnitt heißt
Joh 16
8 Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen (und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist;
9 Sünde: dass sie nicht an mich glauben;
10 Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
11 Gericht: dass der Herrscher dieser Welt gerichtet ist.


Also - nicht ich decke auf, was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist, sondern der Heilige Geist. Er kann in mir wirken, aber auch in dem, den ich als Sünder betrachte. Da ich das nicht wissen kann, muß ich immer davon ausgehen, daß ich gemeint bin, wenn es um einen Sünder geht. Das meinte ich mit zuerst bei mir anfangen.
Insofern meinte ich das - zuerst sollte ich mich als Sünder sehen und so, als Mensch in Demut dem Mit-Menschen begegnen, von dem ich glaube, daß er nicht an Christus glaubt. Denn es kann ja sein, daß meine Definition falsch ist und ich mich irre.

Nun finden wir im Matthäus Evangelium aufgezählt, was es bedeutet "an Christus zu glauben" - dies zeigt sich ja in Taten und nicht in schönen Bekenntnissen.
Da steht nun aber garnichts darüber, daß "die Sünder zurechtweisen" in irgendeiner Weise gerecht macht. Das kommt überhaupt nicht vor.
Aufgezählt werden folgende Werke
Matthäus 25
35 Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen;
36 ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.
37 Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben?
38 Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben?
39 Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
40 Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.


Und es wird außerdem deutlich, daß diese Werke nicht im Bewußtsein als Christ zu handeln, getan werden, sondern daß wir hier unmittelbar die Not des Mitmenschen erkennen und lindern, ohne Rücksicht auf die Frage der Gerechtigkeit.
Diese Haltung macht gerecht. Und diese Haltung zeichnet dann auch jemanden aus, der Christus nachfolgt.

Verhalten kommt immer aus einer Haltung - die Haltung zu wissen, was richtig ist und was falsch - scheint mir nach diesen Bibelstellen zu urteilen, unangemessen. Ich sehe eher, daß wir überhaupt nicht dazu da sind, um Sünder zurecht zuweisen. Das sollten wir dem Heiligen Geist überlassen und Geduld haben. Wenn die Zeit gekommen ist, wird alles aufgedeckt.
Im Verhältnis zu Menschen anderer Religionen ist mir diese Zurückhaltung noch wichtiger. Und es ist mir auch wichtiger die Einheit zu sehen, als die Getrenntheit. Diese Einheit kann ich sehen, wenn ich mich gleichfalls als Sünder sehe. Und ich kann sie auch sehen, wenn ich beim anderen den Christus sehe.
Denn das, "was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."

Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon ralf-fennig » Mo 25. Aug 2008, 13:21

Tut mir leid. Ich bin kein Sünder mehr.
Der Sund (Abgrund, Untiefe) zwischen mir und Gott ist durch Jesus Christus beseitigt. Die Macht der Sünde ist in mir gebrochen.
Dem gegenüber: Der "DalaiLama", der überall mal wieder wegen seiner Güte und Weisheit göttlich verehrt wird oder Mahatma Gandhi - sie sind Sünder, auch wenn sie vielleicht weniger "Sünde tun" als ich.
Es mag unverständlich sein das ich kleiner, fieser Möp zu solchen "Heiligkeiten" sagen muss das sie nötig haben umzukehren um gerettet zu werden - aber es ist meine Pflicht als Christ es zu tun.

Es wäre fatal zu warten bis man Perfektion erreicht hat (das wird nämlich in dieser Welt nicht geschehen) um anderen den Weg zu Jesus Christus weisen zu dürfen. Das wäre dann ähnlich als wenn man sagen würde "nur berufsmäßige Rettungsschwimmer dürfen Ertrinkende aus dem Wasser ziehen! Alle anderen sollen erstmal selbst schwimmen üben und sich nicht um andere kümmern.".
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Mo 25. Aug 2008, 13:37

ralf-fennig hat geschrieben:Tut mir leid. Ich bin kein Sünder mehr.

Herzlichen Glückwunsch -
Der Sund (Abgrund, Untiefe) zwischen mir und Gott ist durch Jesus Christus beseitigt. Die Macht der Sünde ist in mir gebrochen.

Und du bist auch kein Mensch mehr.
Dem gegenüber: Der "DalaiLama", der überall mal wieder wegen seiner Güte und Weisheit göttlich verehrt wird oder Mahatma Gandhi - sie sind Sünder, auch wenn sie vielleicht weniger "Sünde tun" als ich.
Es mag unverständlich sein das ich kleiner, fieser Möp zu solchen "Heiligkeiten" sagen muss das sie nötig haben umzukehren um gerettet zu werden - aber es ist meine Pflicht als Christ es zu tun.

Das ist keineswegs unverständlich, schließlich spricht aus dir der reine Hochmut.

Es wäre fatal zu warten bis man Perfektion erreicht hat (das wird nämlich in dieser Welt nicht geschehen) um anderen den Weg zu Jesus Christus weisen zu dürfen. Das wäre dann ähnlich als wenn man sagen würde "nur berufsmäßige Rettungsschwimmer dürfen Ertrinkende aus dem Wasser ziehen! Alle anderen sollen erstmal selbst schwimmen üben und sich nicht um andere kümmern.".

Wahrscheinlich hast du noch nie einen Rettungsschwimmerkurs gemacht, sonst könntest du so einen Blödsinn nicht von dir geben. editiert
Ertrinkende ziehen meistens den Retter mit in die Tiefe. Daher brauchst da schon Kompetenz und Augenmaß. editiert

Gruß
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Zuletzt geändert von Robby am Mo 25. Aug 2008, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte keine Beleidigungen!
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon ralf-fennig » Mo 25. Aug 2008, 14:16

Hey Chrystel!
Was ist denn los mit Dir?
"reiner Hochmut", "Blödsinn",...
Wollen wir uns jetzt persönlich mit Schlamm bewerfen oder worum geht es hier?

Gut - wenn Du der Meinung bist das nur berufsmäßige Retter Ertrinkende aus dem Wasser ziehen dürfen und andere sich gefälligst um ihre eigenen Probleme kümmern sollen - dann bist Du wenigstens konsequent. Mehr will ich doch garnicht.
Im geistlichen Bereich ist es doch ähnlich - auch da muss man bei der Lebensrettung aufpassen das die Ertrinkenden nicht den Helfer mit in die Tiefe reißen. Diese Weisheit gilt doch überall.
Wie kommst Du darauf das ich dies nicht wüßte? :|

Was den Hochmut angeht: Kann ich nicht von mir weisen.
Aber wenn Du es bringst jemandem Hochmut zu unterstellen nur weil Du möchtest das er aufhört zu versuchen anderen das Leben zu retten - dann stehe ich (fürchte ich) mit meinem Hochmut noch ganz gut da (trotzdem bitte ich den Herrn mir Demut zu schenken - das ich nicht aus Stolz und Menschenfurcht die Wahrheit verheimliche, ist ja klar).
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Mo 25. Aug 2008, 14:37

ralf-fennig hat geschrieben:Hey Chrystel!
Was ist denn los mit Dir?
"reiner Hochmut", "Blödsinn",...
Wollen wir uns jetzt persönlich mit Schlamm bewerfen oder worum geht es hier?

Matsch ist doch was Tolles. Das Kind in mir sagt da nicht nein :lol:
Gut - wenn Du der Meinung bist das nur berufsmäßige Retter Ertrinkende aus dem Wasser ziehen dürfen und andere sich gefälligst um ihre eigenen Probleme kümmern sollen - dann bist Du wenigstens konsequent. Mehr will ich doch garnicht.
Im geistlichen Bereich ist es doch ähnlich - auch da muss man bei der Lebensrettung aufpassen das die Ertrinkenden nicht den Helfer mit in die Tiefe reißen. Diese Weisheit gilt doch überall.
Wie kommst Du darauf das ich dies nicht wüßte? :|

Was den Hochmut angeht: Kann ich nicht von mir weisen.
Aber wenn Du es bringst jemandem Hochmut zu unterstellen nur weil Du möchtest das er aufhört zu versuchen anderen das Leben zu retten - dann stehe ich (fürchte ich) mit meinem Hochmut noch ganz gut da (trotzdem bitte ich den Herrn mir Demut zu schenken - das ich nicht aus Stolz und Menschenfurcht die Wahrheit verheimliche, ist ja klar).


Die Frage ist doch, WER rettet? Paulus, mit dem sich niemand vergleichen kann, hat gesagt - nicht ich lebe, sondern Christus lebt in mir - also hat er auch ganz klar gesehen, daß alles was er sammelt, nicht sein Werk ist. Er hat auch oft vor dem Hochmut gewarnt. Und der schleicht sich ja in sehr subtiler Weise in unser Herz - .
Nur - niemand steht mit Hochmut gut da - sei er noch so klein - deshalb sollte man eben wissen, daß wir diesbezüglich keinen festen Boden unter den Füssen haben, auf dem wir stehen. Wir schwimmen. Das war ja ganz gut mit deinem Beispiel.
Ich glaube, niemand kann "Wahrheit" verheimlichen, weder aus Stolz, noch aus Angst. Die meisten verbergen ihre Wahrheit aus Angst. Die Wahrheit ist nichts, worüber wir verfügen. Sie ist sogar noch in mitten der Lüge zu erkennen. Wenn also der Stolze die Wahrheit verkündet, dann macht er nur deutlich, daß er im Besitz von Wahrheit sei - genau das aber ist die Lüge. Wenn überhaupt, so können wir doch nur dankbar sein, daß wir in der Gnade sind, Wahrheit oder das, was wir für Wahrheit halten, zu verkünden. Diese Dankbarkeit vertreibt jeden Anflug von Stolz, wenn uns klar wird, daß wir nichts, aber auch garnichts dafür können. Für den Ruf in die Nachfolge, als Jünger, gibt es in uns selbst keinen Grund. Worauf können wir also dann Stolz sein?


Gruß
chrystal
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Sohar » Mo 25. Aug 2008, 15:05

chrystal hat geschrieben:Wenn überhaupt, so können wir doch nur dankbar sein, daß wir in der Gnade sind, Wahrheit oder das, was wir für Wahrheit halten, zu verkünden. Diese Dankbarkeit vertreibt jeden Anflug von Stolz, wenn uns klar wird, daß wir nichts, aber auch garnichts dafür können. Für den Ruf in die Nachfolge, als Jünger, gibt es in uns selbst keinen Grund. Worauf können wir also dann Stolz sein?
Gruß
chrystal


Ich danke dir für diese sehr interessante Gedankenfolge, liebe Chrystal, damit beschäftige ich mich nun auch schon eine ganze Zeit lang.

Es mag simpel und einfältig klingen, in den Ohren eines Nichtgläubigen sowieso, aber die Dankbarkeit für Das, was Gott in mich wirkte und wirkt, die Dankbarkeit dafür das Gott aus einem dickköpfigen, egozentrischen und introvertierten und Zeitweise durchaus religionsfeindlichen Berserker am Ende dann doch immer wieder den zurückkehrenden (verlorenen) Sohn macht und wirkt, das erfüllt mich mit unaussprechlicher Dankbarkeit.
Stolz, in dieser Form, gibt es bei mir nicht mehr, nur noch ein leises und oft verzweifeltes Kopfschütteln über das, was dieser Sohar dann so alles in seinem Leben an Unsäglichem "fabrizierte".
Ich meine - in der Tiefe des Glaubens und der Nachfolge stellen sich nach und nach (religiös motivierte) Charaktereigenschaften ein, die unter anderem auch den Stolz, den Hochmut, die oft sehr persönlich eingefärbte Aggressivität und für mich ganz wichtig - die rhetorischen "Emotionen" langsam aber dafür um so sicherer Ausmerzen.
Auch wenn das mit großen "geistigen" Schmerzen verbunden ist, vielleicht soll es auch so sein, denn was Gott wirkt, das wirkt er richtig, nachhaltig und für immer.

Wenn man bei diesen phantastischen und von Gott gewollten und damit selbstverständlich auch von mir gewollten Prozess der Liebesdurchdringung und "Durchchristung" doch bloss mehr Geduld hätte, daran mangelt es bei mir enorm!

:))

Liebe Grüße

Sohar
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon kingschild » Mo 25. Aug 2008, 19:19

chrystal hat geschrieben:
Also - nicht ich decke auf, was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist, sondern der Heilige Geist. Er kann in mir wirken, aber auch in dem, den ich als Sünder betrachte. Da ich das nicht wissen kann, muß ich immer davon ausgehen, daß ich gemeint bin, wenn es um einen Sünder geht. Das meinte ich mit zuerst bei mir anfangen.
Insofern meinte ich das - zuerst sollte ich mich als Sünder sehen und so, als Mensch in Demut dem Mit-Menschen begegnen, von dem ich glaube, daß er nicht an Christus glaubt. Denn es kann ja sein, daß meine Definition falsch ist und ich mich irre.

Gruß
chrystal


Chrystal aber wir wissen ja bereits das wir Sünder sind, verkündigen können wir nur denen die es noch nicht wissen.

Wenn Du davon ausgehst das Deine Definition falsch ist dann sagst Du besser nichts. Aber als Christ hast Du eben einen Auftrag empfangen und den kann man ausführen. Das schlussendlich der Heilige Geist ist der überführt heisst noch lange nicht das wir Schweigen müssen nur weil wir eben noch nicht alles erkannt haben.

Also was wird man den Völkern verkünden:

Lk 24, 47Und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, predigen, dass sie zu Gott umkehren sollen, um Vergebung der Sünden empfangen zu können.

Also was Sünde ist muss der Mensch erfahren damit er Vergebung empfangen kann. Was Sünde ist das ist ausreichend beschrieben im Wort Gottes. Dabei wirkt man vielleicht auf einige Arrogant aber dort wo der Same auf guten Boden fällt wird der Mensch erkennen das es Dir um ein wichtiges anliegen geht das nicht dich selbst betrifft, denn wir kennen die Vergebung, wir kennen wie uns der Geist überführt und wir wissen was dann zu tun ist.

Der Sünder weiss aber dies alles nicht und deshalb sind wir aufgerufen zu erzählen.
Aber wenn Du Dir unsicher bist dann verkündest Du wirklich besser nicht.

Wenn Du an Christus den auferstandenen Herrn glaubst der Dir die Sünden vergibt dann bist Du 100% nicht falsch und irrst nicht.

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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 09:46

kingschild hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:
Also - nicht ich decke auf, was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist, sondern der Heilige Geist. Er kann in mir wirken, aber auch in dem, den ich als Sünder betrachte. Da ich das nicht wissen kann, muß ich immer davon ausgehen, daß ich gemeint bin, wenn es um einen Sünder geht. Das meinte ich mit zuerst bei mir anfangen.
Insofern meinte ich das - zuerst sollte ich mich als Sünder sehen und so, als Mensch in Demut dem Mit-Menschen begegnen, von dem ich glaube, daß er nicht an Christus glaubt. Denn es kann ja sein, daß meine Definition falsch ist und ich mich irre.

Gruß
chrystal


Chrystal aber wir wissen ja bereits das wir Sünder sind, verkündigen können wir nur denen die es noch nicht wissen.

Wenn Du davon ausgehst das Deine Definition falsch ist dann sagst Du besser nichts. Aber als Christ hast Du eben einen Auftrag empfangen und den kann man ausführen. Das schlussendlich der Heilige Geist ist der überführt heisst noch lange nicht das wir Schweigen müssen nur weil wir eben noch nicht alles erkannt haben.

Wissen bezieht sich immer auf die Vergangenheit - und da auch noch mangelhaft, denn vieles wird wieder vergessen. Außerdem ist Wissen immer sozial und kulturell, d.h. entsteht als gemeinschaftliches Wissen und wird auch so zur Erhaltung von Gemeinschaft bzw. Gesellschaft angewandt. Ich mache also Erfahrung daraus. Mit diesem Wissen und dieser Erfahrung - also meinem sozio-kultruellen Hintergund und Fundament - begegne ich nun einem Menschen und bilde mir ihn ein, denn ich weiß nichts von ihm , habe noch keine Erfahrung mit ihm, d.h. ich bin mit ihm noch kein Stück meines Lebens gemeinsam gegangen - aber eines glaube ich zu wissen - er ist Sünder, er glaubt nicht an Jesus, hat noch nie etwas von ihm gehört, er ist verdammt, weil er seine Sünden nicht bereut - alles Konzepte. Und dann gebe ich mein Wissen weiter, meine Weltanschauung, meine Konzepte - und so ist das Bild, daß ich vom Menschen habe.
Die Wahrheit ist eine andere: so kann ich keinem Menschen mehr vorbehaltlos begegnen. Ich trage eine Schablone im Kopf.
Aber ich soll nicht mein Wissen, sondern mein Leben geben - und das ist was ganz anderes.

Also was wird man den Völkern verkünden:

Lk 24, 47Und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, predigen, dass sie zu Gott umkehren sollen, um Vergebung der Sünden empfangen zu können.

Also was Sünde ist muss der Mensch erfahren damit er Vergebung empfangen kann. Was Sünde ist das ist ausreichend beschrieben im Wort Gottes. Dabei wirkt man vielleicht auf einige Arrogant aber dort wo der Same auf guten Boden fällt wird der Mensch erkennen das es Dir um ein wichtiges anliegen geht das nicht dich selbst betrifft, denn wir kennen die Vergebung, wir kennen wie uns der Geist überführt und wir wissen was dann zu tun ist.


Gott vergibt. Auch dir - ohne das du das jetzt z.B. weißt. Schließlich bist du immer ein Armer im Geiste und bildest dir nur ein, du wüsstes was über Jesus und Gott.
Man wirkt nicht nur auf andere überheblich, sondern man ist überheblich. Es ist ja schon mal schön, daß dir das auffällt.Diese Überheblichkeit besteht darin, daß Christen sich gerettet denken und glauben. Und das ist ein Betrugan sich selbst und dann an den anderen.
Die Jünger waren jedesmal erschrocken, wenn sie erlebten, daß sie da keine sichere Bank haben, sondern daß nur Vertrauen, aber keine Sicherheit ihnen gegeben ist. Deshalb hat ja Jesus ihnen den Heiligen Geist geschickt - damit sie vertrauen in der Ungewissheit.

Wenn du aber schreibst -
Also was Sünde ist muss der Mensch erfahren damit er Vergebung empfangen kann.

Die Erfahrung der Sünde setzt sündigen voraus. Woran erkennst du, ob ein Mensch von Gott getrennt ist? Weil er nicht getauft ist? Das ist total mißverstandenes Christentum.
Und dann denkst du auch noch, das wäre Voraussetzung für Vergebung - also du denkst dir einen Gott, der für seine Vergebung Bedingungen geschaffen hat. Das ist ein Gott, der mit dir Geschäfte macht und du machst dann Geschäfte mit deinen Kunden - die Sündern heißen.

Fassen wir zusammen - du erzählst den Leuten, ihr seid nicht getauft, glaubt nicht an den Retter, das ist Sünde, also gibt es für euch keine Vergebung, sondern nur ewige Verdammnis -
d.h. du schaffst erst ein Bedürfnis, daß du dann befriedigst.
Kommt mir irgendwie bekannt vor - ist was unsere kapitalistische Konsumgesellschaft auszeichnet.

Die Verkündigung geht ganz anders. Sie sieht den anderen, in seinem Glück oder Unglück und vrsucht ihm zu helfen, in seinem Unglück.
Wenn ich z.b. sehe, daß der andere in einem Paradies lebt, also glücklich und zufrieden ist, dann lasse ich das so sein und helfe ihm sogar, daß er nicht da heraus fällt.

Das Paradies endet ganz von selbst, wenn er nämlich darüber nachdenkt, da dem Verstand alles fragwürdig wird. Und diese Fragen, des anderen an mich, sind immer Verkündigung des Glaubens.
Wenn ich aber schon nicht mehr sauber trennen kann, zwischen den Bereichen des Wissens, den Bereichen des Glaubens und denen der Erfahrung, dann bin ich ein verwirrter Geist und schaffe Verwirrung. Bestes Gelegenheit für Verkäufer - übrigends. Jetzt kann man dem Kunden sagen - DA habe ich was für dich.

Der Sünder weiss aber dies alles nicht und deshalb sind wir aufgerufen zu erzählen.
Aber wenn Du Dir unsicher bist dann verkündest Du wirklich besser nicht.


Wenn du dich selbst als Sünder siehst - wie du oben ja geschrieben hast - du weisst also, daß du Sündern bist - dann wende genau diesen Satz jetzt auf dich an!

Der Sündern - also du und ich - wissen aber dies alles nicht und deshalb sind wir aufgerufen - zu glauben - und wir verkündigen diesen Glauben. Du verkündest immer deinen Glauben und ich verkünde immer meinen Glauben. Wir haben nämlich unterschiedliche Erfahrungen mit Jesus.

Und da scheint bei dir der Glaube mit dem Wissen verwechselt zu werden. Genau das ist meine Kritik - Glaube ist was ganz anderes als Wissen. Ich glaube, daß ich gerettet bin, weil ich glaube - in der Gerichtsrede des Mattäus geht es genau um diesen Unterschied - keiner weiss, ob er in diesem Augenblick gerecht ist - er glaubt es aber. Das kann ein Irrtum sein.
WArum sit das ein Irrtum? Weil er nicht an seine Rettung glauben soll, die er sich durch gute Taten verdient, sondern an Jesus Christus - an den der rettet. Also er soll nicht beim Tun an sich glauben, sondern an IHN.

Wir tragen unseren Glauben in zerbrechlichen Gefäßen. Soweit zur Sicherheit.

Wenn Du an Christus den auferstandenen Herrn glaubst der Dir die Sünden vergibt dann bist Du 100% nicht falsch und irrst nicht.

Genau das ist der Irrtum. Arroganz, Überheblichkeit und Stolz haben eine Wurzel - einen fundamentalen Mangel an Liebe.
Du mußt auch dazu von Christus berufen sein, um ihn zu verküdigen. Der Glaube allein reicht da nicht. Man kann ja in jedem Augenblick wieder vom wahren Glauben abgefallen sein, ohne daß du es weißt. Unter den Blinden ist der Einäugige König.


Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Zorro » Di 26. Aug 2008, 10:00

chrystal hat geschrieben:Gott vergibt. Auch dir - ohne das du das jetzt z.B. weißt. Schließlich bist du immer ein Armer im Geiste und bildest dir nur ein, du wüsstes was über Jesus und Gott.
Man wirkt nicht nur auf andere überheblich, sondern man ist überheblich. Es ist ja schon mal schön, daß dir das auffällt.Diese Überheblichkeit besteht darin, daß Christen sich gerettet denken und glauben. Und das ist ein Betrugan sich selbst und dann an den anderen.
Die Jünger waren jedesmal erschrocken, wenn sie erlebten, daß sie da keine sichere Bank haben, sondern daß nur Vertrauen, aber keine Sicherheit ihnen gegeben ist. Deshalb hat ja Jesus ihnen den Heiligen Geist geschickt - damit sie vertrauen in der Ungewissheit.


Sagt dir der Begriff Heilsgewissheit etwas? Menschen, die Jesus Christus als Herrn ihres Lebens annehmen und die Erlösung durch ihn beanspruchen, sind gerettet. Das ist kein Hochmut, keine Überheblichkeit sondern Gewissheit, weil Gott es uns in seinem Wort selber bestätigt.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 10:41

Zorro hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Gott vergibt. Auch dir - ohne das du das jetzt z.B. weißt. Schließlich bist du immer ein Armer im Geiste und bildest dir nur ein, du wüsstes was über Jesus und Gott.
Man wirkt nicht nur auf andere überheblich, sondern man ist überheblich. Es ist ja schon mal schön, daß dir das auffällt.Diese Überheblichkeit besteht darin, daß Christen sich gerettet denken und glauben. Und das ist ein Betrugan sich selbst und dann an den anderen.
Die Jünger waren jedesmal erschrocken, wenn sie erlebten, daß sie da keine sichere Bank haben, sondern daß nur Vertrauen, aber keine Sicherheit ihnen gegeben ist. Deshalb hat ja Jesus ihnen den Heiligen Geist geschickt - damit sie vertrauen in der Ungewissheit.


Sagt dir der Begriff Heilsgewissheit etwas? Menschen, die Jesus Christus als Herrn ihres Lebens annehmen und die Erlösung durch ihn beanspruchen, sind gerettet. Das ist kein Hochmut, keine Überheblichkeit sondern Gewissheit, weil Gott es uns in seinem Wort selber bestätigt.
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Klar - doch unterscheidest du auch zwischen Heilsgewißheit und Heilssicherheit?
Und ist dir der Unterschied zwischen Was und Wie klar?


Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Zorro » Di 26. Aug 2008, 10:52

chrystal hat geschrieben:Klar - doch unterscheidest du auch zwischen Heilsgewißheit und Heilssicherheit?
Und ist dir der Unterschied zwischen Was und Wie klar?


Gruß
chrystal


Nein. Heilsgewissheit ist mir durch Gott in seinem Wort gegeben. Ich habe die Gewissheit, dass ich und alle anderen Menschen, die Jesus Christus annahmen, die Vollmacht erhalten haben, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Wie und was wird in der Bibel beschrieben.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon kingschild » Di 26. Aug 2008, 12:17

chrystal hat geschrieben:
Das Paradies endet ganz von selbst, wenn er nämlich darüber nachdenkt, da dem Verstand alles fragwürdig wird. Und diese Fragen, des anderen an mich, sind immer Verkündigung des Glaubens.
Wenn ich aber schon nicht mehr sauber trennen kann, zwischen den Bereichen des Wissens, den Bereichen des Glaubens und denen der Erfahrung, dann bin ich ein verwirrter Geist und schaffe Verwirrung. Bestes Gelegenheit für Verkäufer - übrigends. Jetzt kann man dem Kunden sagen - DA habe ich was für dich.


Genau das ist der Irrtum. Arroganz, Überheblichkeit und Stolz haben eine Wurzel - einen fundamentalen Mangel an Liebe.
Du mußt auch dazu von Christus berufen sein, um ihn zu verküdigen. Der Glaube allein reicht da nicht. Man kann ja in jedem Augenblick wieder vom wahren Glauben abgefallen sein, ohne daß du es weißt. Unter den Blinden ist der Einäugige König.


Gruß
chrystal


Hallo Chrystal

Die Frage wie kommt der Mensch zum Nachdenken. Durch Schiksalschläge, durch Gegebenheiten oder ganz einfach durch das Wort und die Meinung eines anderen. Wir haben als Christen eine Auftrag gefasst und das wir Schweigen sollen kann unter gewissen Umständen angebracht sein aber nur Schweigen da dienen wir nur Satan und ganz bestimmt nicht der Verkündigung.


Wenn man Gott liebt und seinen Auftrag wahr nimmt dann lässt man seinen Bruder und seine Schwester nicht im Irdischen Paradis zur Hölle fahren.

Das ich nicht mit Vorurteilen an einen Mensch herangehe und zuerst höre was er zu sagen hat und versuche heraus zu finden wo er steht das ist dann Menschlich zwangsläufig gegeben und der Geist leitet mich und befähigt mich dazu.

Was wir Wissen und was wir im Glauben erbitten und glauben das können wir sehr wohl klar trennen.

Die Schrift gibt uns genügend Hinweise wer wir sind und wie wir dienen sollen. Manchmal ist demut gefragt und manchmal muss man auch einfach klar die Dinge beim Namen nennen.

Wenn Du das Wort Gottes verkündest und Dich niemand anklagt dann könnte es sein das Du das falsche verkündest. Damit meine ich wenn Dir alle nur brav auf die Schultern klopfen dann sprichst du zwar schön aber nicht die Wahrheit.

Wer die Wahrheit verkündet wird mit dem Gegner zu tun bekommen. Dem Ankläger seit jeher. Klar sollen wir bedächtig sein aber des Evangelium muss man sich nicht schämen. Bedenke Jesus wurde um seiner Worte willen gekreuzigt und es wurde im sogar Blasphemie nachgeschrien. Das heisst seine Gegner (der Ankläger) haben ihn der Hochmütigkeit und Arroganz bezichtigt obschon der demütig war und nur die Wahrheit sagte.

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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Enggi » Di 26. Aug 2008, 12:28

Zorro hat geschrieben:Sagt dir der Begriff Heilsgewissheit etwas? Menschen, die Jesus Christus als Herrn ihres Lebens annehmen und die Erlösung durch ihn beanspruchen, sind gerettet. Das ist kein Hochmut, keine Überheblichkeit sondern Gewissheit, weil Gott es uns in seinem Wort selber bestätigt.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 13:36

Zorro hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Klar - doch unterscheidest du auch zwischen Heilsgewißheit und Heilssicherheit?
Und ist dir der Unterschied zwischen Was und Wie klar?

Nein.


Schade - ich unterscheide lieber die Geister.
Zorro hat geschrieben:Heilsgewissheit ist mir durch Gott in seinem Wort gegeben.

Das Wort, daß durch Gott zu uns kam und Fleisch geworden ist, ist das Heil.
Wenn ich die Bibel lese, dann habe ich da in keinem Wort Zweifel - auch wenn ich weiß, wann was, von wem, unter welchen Bedingungen verfasst worden ist.
Allerdings ist das ein langer Prozess gewesen, in dem ich vieles durchgekaut habe. Wirklich aufgegessen, also gekaut, geschluckt und verdaut und wieder und wieder - .
Darüber habe ich Gewißheit - das habe ich mir einverleibt - das ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Und so habe ich auch Heil erfahren. Das ist meine Heilsgewißheit.
Ob ich diese noch morgen haben werde - weiß ich nicht. Und ob ich diese an andere verkünden kann, weiß ich auch nicht.

Ich habe die Gewissheit, dass ich und alle anderen Menschen, die Jesus Christus annahmen, die Vollmacht erhalten haben, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.

Das ist eine Formel - ich will sie mal auflösen -
a - ich habe die Gewißheit
b - daß ich und alle anderen Menschen,
c - die Jesus Christus annahmen
d - die Vollmacht erhalten haben
e - Gottes Kinder zu werden
f - denen, die an seinen Namen glauben

Du hast also die Gewißheit darüber - daß du Jesus Christus angenommen hast -
wodurch hast du die Gewißheit?
Ich sag es dir - diese Gewißheit könntest du nur haben, wenn du Jesus Christus selber wärest.
Bist du es?
Matthäus 11
4 Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht:
5 Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium verkündet.
6 Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.
- ich verstehe jetzt, warum so manche Christen auf solche Sachen fixiert sind -

Durch diese Annahme, deren du dir gewiß bist, glaubst du eine Vollmacht erhalten zu haben, bezüglich aller anderen Menschen
Diese Vollmacht ermöglicht es dir, für andere Gottes Kinder zu sein, die wiederum an seinen Namen glauben.

Verstehe ich das richtig? Also - DAS ist deine Schablone.

Wie und was, wird in der Bibel beschrieben.

Da kann ich dir nicht widersprechen - aber DAS ist ja auch nicht der Punkt. Zeig mir doch ein Beispiel davon. Über das Was und über das Wie.


Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 13:56

kingschild hat geschrieben:
Wer die Wahrheit verkündet wird mit dem Gegner zu tun bekommen. Dem Ankläger seit jeher. Klar sollen wir bedächtig sein aber des Evangelium muss man sich nicht schämen. Bedenke Jesus wurde um seiner Worte willen gekreuzigt und es wurde im sogar Blasphemie nachgeschrien. Das heisst seine Gegner (der Ankläger) haben ihn der Hochmütigkeit und Arroganz bezichtigt obschon der demütig war und nur die Wahrheit sagte


Wahrheit und Lüge bedingen sich - wer also die Wahrheit sagt, hat automatisch die Nicht-Wahrheit mit ausgesagt - und der, der da gerissen ist, erkennt das sofort und kann dir eine Fangfrage stellen.
Bedenke - Jesus wurde gekreuzigt, weil es der Wille Gottes war, um unserer Sünden willen.
Das heißt - seine Gegener waren bezüglich der Wahrheit mit Blindheit geschlagen - warum? Weil es Gott so gewollt hat.
Und daher ist es auch Gottes Wille, wenn Christen wegen ihres Bekenntnisses verfolgt werden - aber niemand darf Gott auf die Probe stellen. Also wenn du da den Umkehrschluß ziehst, da bist du im Irrtum.
Das ist ein sehr schwieriges Gebiet - was ist der Wille Gottes? Und was heißt das für mich?

Und wenn du die Gefangennahme Jesus noch mal nachliest - dann schwieg Jesus da und verteidigte sich nicht. Warum wohl?


Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon ralf-fennig » Di 26. Aug 2008, 16:13

Liebe Chrystal!
Tut mir leid das zu sagen - aber Deine Theologie ist reichlich verdreht ;)

Ich frage mich gerade ob es einfach eine postmoderne Ablehnung von allem was "Wahrheit" ist bedeutet - oder ob Du überhaupt Christin bist. Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur das Gottes Geist in meinem Herzen bekennt das ich errettet, das ich Kind Gottes bin.
Wenn Du sagst das Du "lieber Geister unterscheidest" (das ist eine Gabe die ohne Gottes Geist, ohne Errettung, nicht wirklich zuverlässig möglich ist) dann prüfe ob Du diesen Geist hast - wenn nicht dann bekenne Gott Deine Schuld und bitte ihn darum, er wird Dich durch unseren Herrn Jesus Christus nicht enttäuschen und Dich damit reich beschenken. Auch das sagt die Bibel unmissverständlich zu.
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon kingschild » Di 26. Aug 2008, 16:48

chrystal hat geschrieben:Das heißt - seine Gegener waren bezüglich der Wahrheit mit Blindheit geschlagen - warum? Weil es Gott so gewollt hat.
Und daher ist es auch Gottes Wille, wenn Christen wegen ihres Bekenntnisses verfolgt werden - aber niemand darf Gott auf die Probe stellen. Also wenn du da den Umkehrschluß ziehst, da bist du im Irrtum.
Das ist ein sehr schwieriges Gebiet - was ist der Wille Gottes? Und was heißt das für mich?
Und wenn du die Gefangennahme Jesus noch mal nachliest - dann schwieg Jesus da und verteidigte sich nicht. Warum wohl?

Gruß
chrystal


Hallo Chrystal

Jeus wusste eben in dem Moment gerade genau was der Willen des Vaters war. Ich habe ja bereits erwähnt das man zwischendurch auch schweigen muss um den Willen des Vaters zu tun.

Der Wille Gottes ist das jeder Mensch umkehrt und errettet wird und dazu sind wir gesandt das Gute zu säen. Der Wille Gottes ist nicht das wir deshalb verfolgt werden aber er sagt es wird so sein wenn Ihr die Wahrheit verkündet Ihr kommt nicht darum herum. Der Wille Gottes war ein anderer nähmlich das der Mensch immer noch im Paradis währe.

Die Gegner Jesus wahren nicht mit Blindheit geschlagen weil Gott dies so gewollt hat er hat lediglich vorausgesehen das Sie durch die Trennung von Ihm mit Blindheit geschlagen sein werden. Gott wollte nie das der Satan den Menschen mit Blindheit schlagen kann aber der Mensch in seiner Sturheit lässt es zu und so kommt es meist wie Gott es vorausgesagt hat. Diese Situation nützte Gott aber wieder um den Heilsplan zu vollenden. Er musste seinen Heilsplan zwangsläufig umsetzen und auch die Blindheit der Menschen und von Satan hinderten in nicht daran zu vollenden.

Der Wille Gottes währe das alle Menschen das Evangelium mit Freuden aufnehmen aber sicher nicht das wir verfolgt werden dabei. Ein anderer möchte das wir verfolgt werden und das wir deswegen möglichst still werden.

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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Grasy » Di 26. Aug 2008, 22:05

Pilgrim hat geschrieben:
ralf-fennig hat geschrieben:Und ja: Ich bin mir absolut sicher das Jesus Christus der (einzige) Weg, die (einzige) Wahrheit und das (einzige) Leben ist. Niemand kann gerettet werden - außer durch ihn.

Genau, die absolute Wahrheit!


:umarm:

"Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." (Apg 4:11-12 - Lut1912)


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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 22:16

ralf-fennig hat geschrieben:Liebe Chrystal!
Tut mir leid das zu sagen - aber Deine Theologie ist reichlich verdreht ;)

Das muß dir nicht leid tun - ich leide da ja nicht. Schaun wir mal, ob sich da was wieder begradigen wird. ;)
Ich frage mich gerade ob es einfach eine postmoderne Ablehnung von allem was "Wahrheit" ist bedeutet - oder ob Du überhaupt Christin bist. Ich weiß es nicht.

Ich verrate es dir nicht . Aber du fragst dich selbst und da findest du auch selbst die Antwort.

Ich weiß nur das Gottes Geist in meinem Herzen bekennt das ich errettet, das ich Kind Gottes bin.

So?

Ich weiß, daß ich Kind Gottes bin, wie alle Menschen.

Ansonsten glaube ,liebe und hoffe ich .
Ich glaube an Gott, meinen Vater, und an Jesus Christus, seinen Sohn und an den Heiligen Geist.
Ich bemühe mich Gott mit ganzem Herzen zu lieben, aber ich weiß auch, daß da verborgene Ecken sind, in denen ich mich mehr liebe.

Ich glaube, daß Jesus Christus der Retter aller Menschen ist.
Ich glaube, daß allein Gottes Wille Menschen zum Glauben führt und, diejenigen, die er nicht zum Glauben an Jesus Christus führt, die sind keineswegs verloren.

Zwischen dem Glauben an Jesus Christus und dem Glauben daran, daß Sünden vergeben sind, gibt es keinen Automatismus zur Rettung. Niemand ist automatisch gerettet, wenn er den Glauben bekennt. Und auch nicht wenn er glaubt, den Willen Gottes zu tun. Meistens irrt er sich nämlich darin.
Wir haben darüber keine Sicherheit und der Glaube an Jesus ist keine Versicherung vor Verdammnis. Sonst bräuchten wir keine Hoffnung mehr, denn dann wären wir ja völlig gewiß, wie die Dinge laufen. Deshalb gibt es ja den Paraklet - den Anwalt, Beistand - der uns aufdeckt, was Sünde ist, was Gericht und dass der Herrscher der Welt schon gerichtet ist.
Der Glaube an Jesus Christus bedeutet, daß er in seine Nachfolge ruft und du darin frei einwilligen sollst. Dann wirst du umgestaltet in seiner Liebe und immer nur mit deinem Einverständnis. In dem Maße, wie du dich darauf einlässt, bist du gerettet - durch ihn. Doch in dem Maße, wie du nicht seinem Willen entsprechen kannst/willst, wirst du eben nicht gerettet.
Was mit denjenigen geschieht, die nicht in seine Nachfolge gerufen werden - wir sollten ihnen vergeben, aus tiefstem Herzen, denn wenn man weiß, was Nachfolge sein kann, dann versteht man diejenigen, die da zurück schrecken. Da du aber - als Jünger und Apostel - zu ihrem Heil gesandt bist, wirst wahrscheinlich du auch für ihre Rettung beten und bitten. So wie Jesus - Herr, vergib ihnen, sie wissen nicht was sie tun.

Und bestimmt weißt du auch, was Versuchung ist, und da wirst auch du großzügig und barmherzig den Sündern ihre kleinen Sünden vergeben.
Also sorgen wir uns erst um das Reich Gottes und dann wird das weitere gegeben.

Wenn Du sagst das Du "lieber Geister unterscheidest" (das ist eine Gabe die ohne Gottes Geist, ohne Errettung, nicht wirklich zuverlässig möglich ist) dann prüfe ob Du diesen Geist hast -


Also ich beziehe mich da auf Paulus, der sagte "Prüft alles, das Gute behaltet."
Ich bin berufsmäßig darin tätig - ich forsche. Ohne Gott ist garnichts möglich, auch nicht meine Arbeit und auch nicht "Geister unterscheiden" - weder zuverlässig, noch wirklich.
Ich prüfe aber nicht, ob ich den Geist habe - einen Geist hat man nicht - also man hat da eher anderes. Ich prüfe alles und das Gute behalte ich - und ich beherzige auch den zweiten Satz da - ich meide das Böse in jeder Gestalt.
Ich glaube, daß Jesus den versprochenen Geist zu uns gesandt hat und in diesem Vertrauen unterscheide ich die Geister.

wenn nicht dann bekenne Gott Deine Schuld und bitte ihn darum, er wird Dich durch unseren Herrn Jesus Christus nicht enttäuschen und Dich damit reich beschenken. Auch das sagt die Bibel unmissverständlich zu.


Weisst du, das hört sich garnicht schön an. Ich danke dir trotzdem, daß du für mich betest. Es ist ja gut gemeint. Doch wir sollten das ja im Verborgenen tun.

Die Bibel ist so ziemlich das mißverständlichste Buch auf der Welt - deswegen ist es ja so lange auf dem Markt.

Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 22:34

Grasy hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
ralf-fennig hat geschrieben:Und ja: Ich bin mir absolut sicher das Jesus Christus der (einzige) Weg, die (einzige) Wahrheit und das (einzige) Leben ist. Niemand kann gerettet werden - außer durch ihn.

Genau, die absolute Wahrheit!


:umarm:

"Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." (Apg 4:11-12 - Lut1912)


Mfg,
Grasy


Lieber Grasy,

das hilft nicht viel - ein Plakat neben ein anderes zu stellen.

Jesus hat gesagt - ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er hat nichts von "einzig" gesagt. Er hat auch gesagt - selig die glauben und nicht sehen -
Wer an Jesus glaubt, wird diesen Weg geführt - in einfältigem Gehorsam in Richtung Kreuz in den Tod, als Durchgang zum Leben.

Deine zwei Sätze aus der Apostelgeschichte stehen in einem wichtigen Zusammenhang und daher poste ich das Kapitel 4 in diesem Anschntt.
Was du machst ist typisch für Konkordanz-Benutzer - Stichwort -Bibelstelle - päng - .

Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat
1 Während sie zum Volk redeten, traten die Priester, der Tempelhauptmann und die Sadduzäer zu ihnen.
2 Sie waren aufgebracht, weil die Apostel das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung von den Toten verkündeten.
3 Sie nahmen sie fest und hielten sie bis zum nächsten Morgen in Haft. Es war nämlich schon Abend.
4 Viele aber, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.
5 Am anderen Morgen versammelten sich ihre Führer sowie die Ältesten und die Schriftgelehrten in Jerusalem,
6 dazu Hannas, der Hohepriester, Kajaphas, Johannes, Alexander und alle, die aus dem Geschlecht der Hohenpriester stammten.
7 Sie stellten die beiden in die Mitte und fragten sie: Mit welcher Kraft oder in wessen Namen habt ihr das getan?
8 Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten!
9 Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,
10 so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.
11 Er (Jesus) ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
12 Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.
13 Als sie den Freimut des Petrus und des Johannes sahen und merkten, dass es ungelehrte und einfache Leute waren, wunderten sie sich. Sie erkannten sie als Jünger Jesu,
14 sahen aber auch, dass der Geheilte bei ihnen stand; so konnten sie nichts dagegen sagen.
15 Sie befahlen ihnen, den Hohen Rat zu verlassen; dann berieten sie miteinander
16 und sagten: Was sollen wir mit diesen Leuten anfangen? Dass offensichtlich ein Wunder durch sie geschehen ist, ist allen Einwohnern von Jerusalem bekannt; wir können es nicht abstreiten.
17 Damit aber die Sache nicht weiter im Volk verbreitet wird, wollen wir ihnen bei Strafe verbieten, je wieder in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu sprechen.
18 Und sie riefen sie herein und verboten ihnen, jemals wieder im Namen Jesu zu predigen und zu lehren.
19 Doch Petrus und Johannes antworteten ihnen: Ob es vor Gott recht ist, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst.
20 Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.
21 Jene aber drohten ihnen noch mehr und ließen sie dann gehen; denn sie sahen keine Möglichkeit, sie zu bestrafen, mit Rücksicht auf das Volk, da alle Gott wegen des Geschehenen priesen.
22 Denn der Mann, an dem das Wunder der Heilung geschah, war über vierzig Jahre alt.


So kann nur einer reden, der weiß er durch Jesus wirkt.
Da wir hier alle "wissen", daß wir durch Jesus wirken, wird mit Sicherheit etwas Großartiges aus unserer Diskussion herauskommen.
Ich danke dir und euch.

Gruß
chrystal
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Grasy » Di 26. Aug 2008, 22:40

chrystal hat geschrieben:Er hat auch oft vor dem Hochmut gewarnt. Und der schleicht sich ja in sehr subtiler Weise in unser Herz - .


Es ist aber keine rechte Demut aus Toleranz den Namen Jesus zu verleugnen oder ihn in der Verkündigung vom einzigem Erlöser den es gibt zu "einer guten Option von vielen" zu machen.

"Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm." (Joh 3:36 - Lut1912)

Wenn auch andere Religionen das (vielleicht) nicht so eng sehen mögen daß jeder halt dahinwurstelt wie er meint (so lange er selbst ungestört das machen kann was er will) so ist das doch nicht die Botschaft aus der Bibel. Diesbezüglich ist der christliche Glaube aber auch ein Störfaktor in der Welt den man nicht einfach "rund" machen kann.

"Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt haßt." (1.Joh 3:13 - Lut1912)

"Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt." (Joh 15:19 - Lut1912)

"Weh euch, wenn euch jedermann wohlredet! Desgleichen taten eure Väter den falschen Propheten auch." (Luk 6:26 - Lut1912)

Das heißt nicht daß man jetzt absichtlich überall anecken soll. :tongue: Aber auch nicht daß man überall auf Wohlwollen trifft...

"Und ihr werdet gehaßt sein von jedermann um meines Namens willen." (Luk 21:17 - Lut1912)


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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Grasy » Di 26. Aug 2008, 23:00

chrystal hat geschrieben:Jesus hat gesagt - ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er hat nichts von "einzig" gesagt.


Was verstehst du denn unter "niemand"? Da geht's ja noch weiter in dem Vers:
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh 14:6 - Lut1912)

Niemand heißt hier eigentlich auch "niemand".

"Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." (Mk 16:15-16 - Lut1912)

Es geht doch nicht daraum daß wir uns als Christen auf uns selbst was einbilden oder uns als Richter aufspielen sollten. Es gibt aber nicht viele Evangelien. Das stimmt nicht! Und wenn es da heißt daß niemand zum Vater kommt außer durch Jesus dann gilt auch das.

"Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserm HERRN Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, daß er uns errettete von dieser gegenwärtigen, argen Welt nach dem Willen Gottes und unseres Vaters, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem anderen Evangelium, so doch kein anderes ist, außer, daß etliche sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren." (Gal 1:3-7 - Lut1912)


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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 23:27

Grasy hat geschrieben:Es ist aber keine rechte Demut aus Toleranz den Namen Jesus zu verleugnen oder ihn in der Verkündigung vom einzigem Erlöser den es gibt zu "einer guten Option von vielen" zu machen.

Der Name ist nicht die Person. Es wird getauft IM Namen - das ist eine vertretende Bezeichnung. Ich achte alle anderen Gläubigen aller Religionen, weil ich das von meinem christlichen Verständnis her für richtig halte. Wer mir Fragen stellt zu meinem Glauben, der bekommt Antworten. Was hast du gegen eine gute Option? Wenn es/er für dich der Einzige ist, dann ist das doch für dich in Ordnung. Wenn du nicht gerne allein bist, dann bist du als Christ auch nicht geeignet. Also zu zweit werdet ihr aber doch immer sein?
Als Christ wird man aus der Gesellschaft heraus gelöst und in Gemeinschaft mit Christus berufen - das ist dann das einzige in deinem Leben. Das reicht dir nicht?
Es soll auch für die anderen das einzige sein? Was hat sich Gott dabei wohl gedacht? Da wirst du deinen Anspruch aufgeben müssen. Es geht nicht um deinen Vorstellungen und Wünsche.
Es geht um die Menschheit, die aus vielen einzelnen Menschen besteht und die mit Sicherheit nicht deinen Weg gehen. Es waren und sind immer nur wenige, die auserwählt wurden und werden. Daß es so viele zur Zeit sind, liegt an bestimmten Traditionen, die sich ja nun verändern. Die Chinesen sind allerdings mit Sicherheit ganz begeisterte Christen, wenn man sie ließe. Da ist noch viel Arbeit bzw. das ist ein großer Markt.


"Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm." (Joh 3:36 - Lut1912)

Dann bitte Gott darum, daß er sich erbarmt. Ihm ist doch nichts unmöglich.

Wenn auch andere Religionen das (vielleicht) nicht so eng sehen mögen daß jeder halt dahinwurstelt wie er meint (so lange er selbst ungestört das machen kann was er will) so ist das doch nicht die Botschaft aus der Bibel. Diesbezüglich ist der christliche Glaube aber auch ein Störfaktor in der Welt den man nicht einfach "rund" machen kann.

Die einzige Religion, die sich mit den Christen um den wahren Glauben bis aufs Blut bekämpft ist doch der Islam. Dann mal los - lerne vom Islam.
"Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt haßt." (1.Joh 3:13 - Lut1912)

"Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt." (Joh 15:19 - Lut1912)

"Weh euch, wenn euch jedermann wohlredet! Desgleichen taten eure Väter den falschen Propheten auch." (Luk 6:26 - Lut1912)

Das heißt nicht daß man jetzt absichtlich überall anecken soll. :tongue: Aber auch nicht daß man überall auf Wohlwollen trifft...

"Und ihr werdet gehaßt sein von jedermann um meines Namens willen." (Luk 21:17 - Lut1912)



Weisst du, Grasy, was heißt es nun denn? Mal so - ein bißchen anecken - mal so, ein bißchen Wohlwollen? Oder wie. Das ist doch überhaupt nicht hilfreich. Aber man muß sich auch nicht selbst im Weg stehen.
Wenn du mit Muslimen diskutierst, dann hauen die dir auch ihre Koran-Suren um die Ohren, genau wie du das hier wieder dran - tackerst.
Ich kann dir da einige Spitzen-Zitate heraussuchen - der Koran läßt sich, genau wie die Bibel perfekt verwenden, um anderen Menschen so richtig einen zu brettern.

Trotzdem, danke für deine Bibelzitate - ich nehme sie immer, und lese dann den entsprechenden Abschnitt mit dabei. Ich bin ja hier zum Studium :praise:

Ihr werdet alle Schüler Gottes sein. (guckst du mal in deiner Konkordanz, wo das im NT steht?)
Danke.

Gruß
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 23:38

Grasy hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Jesus hat gesagt - ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er hat nichts von "einzig" gesagt.


Was verstehst du denn unter "niemand"? Da geht's ja noch weiter in dem Vers:
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh 14:6 - Lut1912)

Niemand heißt hier eigentlich auch "niemand".


Schön, daß dir das auffällt. Weißt du denn was ein "jemand" ist?
Das bedeutet, daß jeder sich Christus angleichen lassen muß. Das geht nur, wenn du das, was du glaubst, du wärest der oder das, aufgibst und auf eine eigene Identität verzichtest. Du kannst diesen Weg nämlich nicht gehen ohne dich selbst aufzugeben.
Die Wahrheit ist, daß alles, was du von dir selbst glaubst, das bist du nicht. Gott hat das alles gemacht. Du hast nichts und du bist auch nichts ohne Gott.

"Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." (Mk 16:15-16 - Lut1912)

Es geht doch nicht daraum daß wir uns als Christen auf uns selbst was einbilden oder uns als Richter aufspielen sollten. Es gibt aber nicht viele Evangelien. Das stimmt nicht! Und wenn es da heißt daß niemand zum Vater kommt außer durch Jesus dann gilt auch das.

"Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserm HERRN Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, daß er uns errettete von dieser gegenwärtigen, argen Welt nach dem Willen Gottes und unseres Vaters, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem anderen Evangelium, so doch kein anderes ist, außer, daß etliche sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren." (Gal 1:3-7 - Lut1912)


Lies mal die Abschiedsreden von Jesus im Johannesevanglium und wenn du es kannst, dann lerne sie auswendig. Und überhaupt, wenn man das Evangelium wirklich ernst nimmt, dann lernt man es Abschnittsweise auswendig.
Und dann erschließt sich der Geist in einer viel tieferen Weise.

Mfg,
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Grasy » Di 26. Aug 2008, 23:57

chrystal hat geschrieben:Was hast du gegen eine gute Option?


Eben daß Jesus nicht nur eine gute Option ist. Jesus ist der einzige Weg zum Vater, zum Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch Jesus. Man könnte freilich auch fragen muss es denn unbedingt durch Jesus Christus sein? JA - es muss! Da führt kein Weg vorbei. Und um es nochmal zu schreiben. Es gibt nicht viele Evangelien. Das stimmt nicht!


Mal so - ein bißchen anecken - mal so, ein bißchen Wohlwollen?


Nö. Da hast du mich falsch verstanden? Der Name Jesus ist hier der springende Punkt. Aber ich dachte daß hätten die Bibelzitate (die du natürlich im Kontext lesen kannst und sollst) auch aufgezeigt? Ein bisschen wohlwollen und darüber hinaus wird man wohl leicht erreichen wenn Jesus verleugnet wird.

"Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat." (Joh 15:21 - Lut1912)


Ihr werdet alle Schüler Gottes sein. (guckst du mal in deiner Konkordanz, wo das im NT steht?)
Danke.


Ich wüßte ehrlich gesagt nicht daß das SO wo im NT steht. Ich weiß auch nicht was du immerzu mit Konkordanz hast? Heute gibt's die Bibel zum Download auf PC, da sucht es sich viel besser. :lesen: :))


Mfg,
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon ralf-fennig » Mi 27. Aug 2008, 00:10

Gut. Dann akzeptiere ich das Du keine Christin bist - das macht Deine Meinung dann wenigstens nachvollziehbar. Wenn Du keine Heilsgewissheit kennst ist das bedauerlich.

Längst nicht jeder Mensch ist ein "Kind Gottes" - ich weiß nicht woher Du diese Vorstellung hast. Kind Gottes wirst Du (könntest Du werden) durch ein klares Bekenntnis zum Herrn Jesus Christus (Joh 1,12). Bis dahin stehst Du unter dem Gericht. Bis dahin wird Dir "Heilsgewissheit" fremd bleiben.

Was die Errettung angeht:
Da sagt Röm. 10,10 sehr klar wie es geht. Auch der 1. Johannesbrief ist da sehr klar. Er sagt uns auch das Jeder der leugnet das Jesus der Erlöser ist und ihn und den Vater leugnet der Antichrist ist. Wenn Du Geister unterscheiden möchtest kannst Du dort im 4. Kapitel auch DEN hilfreichen Hinweis bekommen.

Und die Heilsgewissheit?
Gal 4,6 (Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreit: Abba, lieber Vater!) drückt es schon recht schön aus.

Könnte noch mehr raussuchen um Dir zu zeigen wie eindeutig die Bibel ist. Bin aber doch jetzt etwas müde...
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Re: Verhalten der Christen zu anderen Religionen

Beitragvon Grasy » Mi 27. Aug 2008, 00:11

chrystal hat geschrieben:Lies mal die Abschiedsreden von Jesus im Johannesevanglium und wenn du es kannst, dann lerne sie auswendig.


Huh? Das letzte Kapitel vom Johannesevangelium? Ich finde ja eigentlich das ganze Johannesevangelium wichtig - aber das ist mir ehrlich gesagt zu lange um es auswendig zu lernen. :D ...und da sind dann noch die anderen Bücher der Bibel - die sind ja auch wichtig!

Aber mal davon abgesehen, willst du auf was besonderes im letzten Kapitel vom Johannesevangelium hinaus? :))


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