Lehren oder Belehren

Moderator: bigbird

Lehren oder Belehren

Beitragvon Schoham » Sa 15. Dez 2007, 23:38

Was ist der Unterschied zwischen Lehren und Belehren?

Lehren verstehe ich das weiter zu geben was man meint aus der Bibel verstanden/erkannt/begriffen zu haben.

Belehren ist den Nächsten zu ermahnen wenn man denkt er handle gegen das Gebot der Liebe.

Lehren kann jeder anhören und dem zustimmen oder es ablehnen.

Belehren sollte man vor allem Menschen die sich belehren lassen wollen. Andere werden einem beissen wenn man ihnen so zu nahe kommt.

Und was denkt ihr darüber?
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon keksschaf » Sa 15. Dez 2007, 23:50

Meistens belehren wir dann, wenn jemand nicht mit der von uns erkannten Lehre übereinstimmt.

Doch eigentlich ist:

Die Lehre verkündigt das Evangelium des Herrn Jesus.

Die Belehrung zeigt in Liebe wieder auf das Evangelium des Herrn Jesus hin, wenn jemand in der Gefahr steht sich nicht am Evangelium genügen zu lassen.
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Gideon » Sa 15. Dez 2007, 23:55

Original von keksschaf
Meistens belehren wir dann, wenn jemand nicht mit der von uns erkannten Lehre übereinstimmt.

Doch eigentlich ist:

Die Lehre verkündigt das Evangelium des Herrn Jesus.

Die Belehrung zeigt in Liebe wieder auf das Evangelium des Herrn Jesus hin, wenn jemand in der Gefahr steht sich nicht am Evangelium genügen zu lassen.


Treffender könnte es man nicht ausdrücken. Bin ganz deiner Meinung :)
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Schoham » So 16. Dez 2007, 00:02

Original von Gideon
Treffender könnte es man nicht ausdrücken. Bin ganz deiner Meinung :)


Ich habe Michi nicht recht verstanden Gideon.
Wenn du es so gut findest dann ist es dir sicher möglich es mit deinen Worten anderst zu formulieren - so das ich es besser verstehen kann.
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon ma.ma » So 16. Dez 2007, 01:07

Hello und guten Abend, Schoham

„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" Offenbarung 3:1-6
Ich denke, wir sollen nicht nur das lesen was geschrieben ist, sondern wir sollen auch aus den Botschaften lernen, welche gesagt worden sind.

Wenn wir uns als immer lernende Jünger verstehen, sollten wir nicht unreflektiert eine gehörte oder gelesene Lehre kopieren und annehmen.
Wir Jünger sind immer auf Wanderschaft , auf einem gemeinsamen Weg - zusammen mit anderen Jüngern.
Auf diesem Weg werden wir viele Fragen haben.
Was ist wahr, was ist nicht wahr?

Ein schlechter Lehrer sagt: Komm, werde wie ich!

Ein guter Lehrer sagt: Komm zu mir und lerne das Leben kennen.

Lebe dein Leben mit allem seinem Reichtum und teile es mit anderen Jüngern!
Werde Jesus ähnlich, auf einer Weise, in welcher Jesus die Mission verstand!
Dieses bedeutet eine Einladung auszusprechen und nicht Menschen zu manipulieren oder zu belehren!

Jesus hat alle seine Zuhörer eingeladen, mit IHM am Tisch zu sitzen und Gemeinschaft auf dem Wege zur Verwirklichung des Reiches Gottes zu halten.

Wenn WIR /DU /ICH den Jünger Befehl von Jesus in diesem Licht sehen und unserem Gegenüber mit Offenheit und Demut begegnen, dann werden neue Gemeinschaften und Beziehungen entstehen.
Wir sind Lehrer und Schüler zugleich!

"Darum gehet hin und lehret alle Völker"
(aus Matthäus 28,18-20)

Aus dem tägliche Leben betrachtet, sieht es heute mit dem Lehren recht beschwerlich aus. Lehrer stehen nicht besonders hoch im Kurs
Der Sprachgebrauch sagt, Lehre und Lehrersein hat etwas mit Autorität zu tun.
Doch dieses wird oft mit autoritär verwechselt. Man hört das nicht gern - es ist ein Schimpfwort.

Für uns Christen und Kinder Gottes, ergibt sich die Forderung untereinander einträchtig gesinnt zu sein.
Unser Lehrbuch hierzu ist zum einen das geistliche Leben, sowie das Buch des im Glauben gelebten Lebens - die Lebenslehre der Heiligen Schrift.

Das Bibelstudium bedarf der Lehre und der hinter ihr stehenden Autorität.
Unser christliche Glaube steht auf der Lehre der Heiligen Schrift sowie dessen Überlieferung

Lehrer und Schüler zu sein ist kein Selbstzweck und keine Belehrung, sondern ein gesundes Wissen um die Basis des Menschlichen.
Wir sind Lehrer und Schüler im Interesse des Menschen, denn aus unserem gelernten Wissen sprudelt die Quelle und das Fundament des christlichen "In der Welt" Seins.

Sicherlich gehört zum Studium und der Annahme der Lehre, sowie zur Erforschung der Schrift viel Geduld.
Es ist auch ein Reifeprozess.

Ich denke, so soll es auch bei uns Christen - z.Bsp. hier im Chat sein.
Wir sollen uns mit all unserer Unterschiedlichkeit ergänzen, Wissen weitergeben und empfangen und daraus eine Einheit bilden.

Jeder kann von Jesus Christus lernen, sich am Verhalten von Jesus orientieren um so und darin Gott zu loben!
Jesus ist der Lehrer - wir sind ewige Schüler - Jesus ist das Vorbild - wir werden IHM nachfolgen!

Viele herzliche Grüße
Gott segne dich!
ma.ma.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Gideon » So 16. Dez 2007, 01:45

Original von Schoham
Original von Gideon
Treffender könnte es man nicht ausdrücken. Bin ganz deiner Meinung :)


Ich habe Michi nicht recht verstanden Gideon.
Wenn du es so gut findest dann ist es dir sicher möglich es mit deinen Worten anderst zu formulieren - so das ich es besser verstehen kann.


Gerne versuche ich es.

Gott und Jesus Christus sind meine Lehrer. Diese wahren Lehren stehen ausschliesslich in den 66 inspirierten Büchern der Bibel. Von diesen lasse ich mich gerne belehren.

Wer von uns Menschen wäre schon imstande zu behaupten, ALLES was in der Bibel steht restlos zu verstehen, und erst noch so wie Gott es tatsächlich meinte? Es ist Stückwerk.

Heutzutage fällt mir auf, dass viele Menschen gerne Lehren und Belehren möchten, im alltäglichen Leben und ganz besonders in biblischen Angelegenheiten.

Namhafte Bibelkenner zeigen das Wort Gottes auf, können daher gleichzeitig lehrend und belehrend sein. Alle zusätzliche biblische Literatur, die ich nebst der Bibel habe, ist für mich eine Lehre und belehrend, aber keiner der Autoren ist aufdringlich zur Lehre oder gar Belehrender. Von solchen Autoren kann man sehr viel lernen!

Es ist gut möglich, dass eine Person dazu neigt, andere zu Belehren, um sein eigens ICH und seine Ueberzeugung bestätigt zu wissen, sei dies nun richtig oder falsch.

Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, sich allseits etwas zurück zu nehmen, um das Wort Gottes nicht zu überstrapazieren. Ich glaube auch, dass Gott uns auffortert in Seinem Wort einfach zu sein.

Lieben Gruss
Gideon

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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Schoham » Mo 17. Dez 2007, 07:35

Original von keksschaf
Die Belehrung zeigt in Liebe wieder auf das Evangelium des Herrn Jesus hin, wenn jemand in der Gefahr steht sich nicht am Evangelium genügen zu lassen.

Original von ma.ma
Wir sind Lehrer und Schüler im Interesse des Menschen...

Original von Gideon
Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, sich allseits etwas zurück zu nehmen, um das Wort Gottes nicht zu überstrapazieren. Ich glaube auch, dass Gott uns auffortert in Seinem Wort einfach zu sein.


Danke Michi - ma.ma und Gideon.
Habe ich euch recht verstanden so?

Lehre muss auf Christus weisen - auf Ihn Selbst. Wir stehen immer in Gefahr uns davon zu entfernen. Darum hat uns Gott Geschwister zur Seite gestellt die uns ermahnen. Einmal dürfen wir belehrt werden und ein andermal belehren wir. Sind einmal für den Bruder Lehrer und ein andermal Schüler. Es ist wichtig das wir abnehmen - uns zurückstellen - damit die Menschen das einfache Evangelium von der Gnade Gottes verstehen können.
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Gideon » Mo 17. Dez 2007, 15:32

Hallo Schoham

Aus meiner Sicht eine treffliche Zusammenfassung :)
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Schoham » Mo 17. Dez 2007, 16:20

Original von Gideon
Hallo Schoham

Aus meiner Sicht eine treffliche Zusammenfassung :)


Bild - danke "herr Lehrer" - mal schauen was für Noten das Schaf und die ma.ma mir geben. :baby: ;)
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Lehren oder Belehren

Beitragvon ma.ma » Mo 17. Dez 2007, 17:04

Der Kandidat "Schoham" erhält zehn Punkte! :)

Wir alle "studieren" täglich Philosophie und Logik aus der Lehre der Bibel.

Der Friede und die Freude sind erst durch Jesus in unser Herz gekommen.
Und wir haben erkannt, dass ER allein die Macht hat, Sünden wegzunehmen und ein ewiges Leben zu schenken!

Seitdem wir zu Jesus gekommen sind, hat sich in uns etwas verändert.

Wenn wir Unrecht tun wollen - so wie wir es früher taten - spüren wir ein innerliches Zögern, und Angst befällt uns.
Tun wir es doch, so macht uns dieses selbst unglücklich.

Wir haben gelernt, dass nur Jesus Christus unser Herz verändern kann!

Viele herzliche & sonnige Grüße aus Portugal
ma.ma.
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon keksschaf » Mo 17. Dez 2007, 18:43

In der heutigen modernen Pädagogik geht das etwas anderst :)

Uns fragen die Profs. immer.

Reflektieren sie selbst. Was würden sie sich für eine Note geben? Was haben sie richtig/falsch gemacht? Was haben sie vergessen? :) :)
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Beitragvon Schoham » Di 8. Jan 2008, 03:38

Vorleben der Lehre ist die sanfteste Belehrung. :baby:
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon lux-lucet-in-tenebris » Fr 11. Jan 2008, 08:16

Original von Schoham

Lehre muss auf Christus weisen - auf Ihn Selbst. Wir stehen immer in Gefahr uns davon zu entfernen. Darum hat uns Gott Geschwister zur Seite gestellt die uns ermahnen. Einmal dürfen wir belehrt werden und ein andermal belehren wir. Sind einmal für den Bruder Lehrer und ein andermal Schüler. Es ist wichtig das wir abnehmen - uns zurückstellen - damit die Menschen das einfache Evangelium von der Gnade Gottes verstehen können.


Wieviel Beachtung wird denn im sogenannten Christentum überhaupt noch den von Jesus Christus - gemäss Bibel - verkündetet Lehren geschenkt?

Johannes ermahnt und belehrt wohl ganz bewusst und eindrücklich:

2. Joh.1.6 Und das ist die Liebe, dass wir leben nach seinen Geboten, dass ist das Gebot, wie ihr´s gehört habt von anfang an, dass ihr darin bleibt

2. Joh. 1.8 Seht euch vor, dass hr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt.

9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der LEHRE CHRISTI ( = was Jesus auf Weisung seines himmlischen Vaters hin gelehrt und vorgelebt hat) der hat Gott nicht, wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn

Folgende geistgeführte Belehrung Jakobus = "wer in dieser Lehre bleibt " bezieht sich doch auf jene Lehre , die Jesus Jünger von Jesus gelernt und weitergelehrt haben.

Somit ist es doch fragwürdig, wenn Christen und Christinnen wie ich, die Christsein im Sinne von konsequenten Leben nach den Lehren Jesus Christus in der Bibel verstehen,

editiert

... die sich aber trotzdem auch als JüngerInnen Jesus Christus bezeichnen

... ständig der Irrlehren- respektive Sonderlehrenverbreitung bezichtigt?

Gottes Segen Lucia
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon lux-lucet-in-tenebris » So 13. Jan 2008, 18:34

Doch eigentlich ist:

Die Lehre verkündigt das Evangelium des Herrn Jesus.

Die Belehrung zeigt in Liebe wieder auf das Evangelium des Herrn Jesus hin, wenn jemand in der Gefahr steht sich nicht am Evangelium genügen zu lassen.


Und was lehrte Jesus von Nazareth als Evangelium in der Bibel?

Und was für Lehren führen zur wahren Gotteskindschaft?


Was würde Jesus wohl über die Thesen in den Alphalivekursen sagen, wo es darum geht, wie man Christ wird und was für Voraussetzungen bei seinem Gott zählen um vom Vater im Himmel ebenfalls mit seinem Geist gesalbt zu werde`n?

Warum gelten die Lehren von Päpsten in den meisten christlichen Kreisen noch immer mehr als Weg zur Errettung, anstelle jener Lehre Jesu, die seine Jünger und Apostel noch als anzunehmende Gottesleher verkündeten?

Jakobus, Petrus, Johannes wären sicher tieftraurig, wüssten sie, dass man in gewissen Christenkreisen belehrt wird, dass man sowieso nicht Jesus Gebote einhalten könne und man deshalb besser bezeuge, dass.......um so Gottes Geist zu empfangen.

Ich frage mich seit längerer Zeit, warum man Gott nicht zutraut, selber bestimmen zu können, an wem er dermassen Wohlgefallen hat, dass er sich mit ihm/ihr durch seinen Heiligen Geist verbinden will.

Hat Christi Gotteslehre eigentlich nur noch mehr in Herzen und Köpfen von Nichtchristen Platz gefunden?

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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Robby » Mo 14. Jan 2008, 14:24

Original von lux-lucet-in-tenebris
Jakobus, Petrus, Johannes wären sicher tieftraurig, wüssten sie, dass man in gewissen Christenkreisen belehrt wird, dass man sowieso nicht Jesus Gebote einhalten könne und man deshalb besser bezeuge, dass.......um so Gottes Geist zu empfangen.


Hi Lucia

Diese Aussage ist tendenziös geschrieben. Die Gebote kann man sowieso nicht einhalten heisst, sich darum schon gar nicht bemühen. Das ist natürlich absurd. Die Aussage worauf du dich beziehst ist, dass niemand ausser Jesus ohne Sünde ist. Das klingt dann doch schon etwas anders als, man kann die Gebote sowieso nicht halten.
Hingegen hat dies mit dem Threadthema nichts zu tun und deshalb ist es als OT zu bezeichnen. Also back to topic.


Lieber Gruss
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Frau Katz » Di 15. Jan 2008, 09:06

Diese Aussage ist tendenziös geschrieben. Die Gebote kann man sowieso nicht einhalten heisst, sich darum schon gar nicht bemühen.


Hi Robby

ich hab schon mehrfach diesen Satz in der Formulierung gelesen. Und frage mich dann immmer: wer oder was hindert denn diese Leute daran, in der Liebe zu sein?

grüsse, barbara
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Robby » Di 15. Jan 2008, 09:11

Original von Frau Katz
Hi Robby

ich hab schon mehrfach diesen Satz in der Formulierung gelesen. Und frage mich dann immmer: wer oder was hindert denn diese Leute daran, in der Liebe zu sein?


Hi Barbara

Wie vorher geschrieben ist dies nicht das Thema dieses Threads. Das Thema ist:
Was ist der Unterschied zwischen Lehren und Belehren?


Lieber Gruss
Robby
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Schoham » Di 15. Jan 2008, 09:21

Original von Robby
Was ist der Unterschied zwischen Lehren und Belehren?
Das ist das Resultat der User von mir zusammengefasst:

Original von Schoham
Lehre muss auf Christus weisen - auf Ihn Selbst. Wir stehen immer in Gefahr uns davon zu entfernen. Darum hat uns Gott Geschwister zur Seite gestellt die uns ermahnen. Einmal dürfen wir belehrt werden und ein andermal belehren wir. Sind einmal für den Bruder Lehrer und ein andermal Schüler. Es ist wichtig das wir abnehmen - uns zurückstellen - damit die Menschen das einfache Evangelium von der Gnade Gottes verstehen können.


Nochmals ein Versuch:

Lehren ist das Wort Gottes zu verkünden und belehren ist wenn wir den Nächsten auf einen Fehler von ihm aufmerksam machen. Das kann mit Vorleben oder mit Worten geschehen.

Ist das so oder wie seht ihr den Unterschied der beiden Worte?

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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon sugi » Di 15. Jan 2008, 09:22

Original von Robby
Original von Frau Katz
ich hab schon mehrfach diesen Satz in der Formulierung gelesen. Und frage mich dann immmer: wer oder was hindert denn diese Leute daran, in der Liebe zu sein?

Wie vorher geschrieben ist dies nicht das Thema dieses Threads. Das Thema ist:
Was ist der Unterschied zwischen Lehren und Belehren?

Da würde ich einfach mal "geradeaus" sagen:

Jesus lehrte!
Die Schriftgelehrten belehrten!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon sugi » Di 15. Jan 2008, 09:32

In 1.Kor.3,1-4 Fleischlicher Sinn hindert geistliches Wachstum
2 Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht feste Speisen; denn ihr konntet noch nicht . Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht,

Hebr. 5,12-14 Aufforderung und Warnung
12 Denn während ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr wieder nötig, dass man euch lehre, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise. 13 Denn jeder, der noch Milch geniesst, ist richtiger Rede unkundig, denn er ist ein Unmündiger; 14 die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon lux-lucet-in-tenebris » Mi 16. Jan 2008, 08:14

Original von Robby
Original von Frau Katz
Hi Robby

ich hab schon mehrfach diesen Satz in der Formulierung gelesen. Und frage mich dann immmer: wer oder was hindert denn diese Leute daran, in der Liebe zu sein?


Hi Barbara

Wie vorher geschrieben ist dies nicht das Thema dieses Threads. Das Thema ist:
Was ist der Unterschied zwischen Lehren und Belehren?


Lieber Gruss
Robby


a)Jesus Christuslehrte , unmissverständlich, dass wer ihn liebt, SEINE Gebote hält, um dadurch Gemeinschaft mit IHM und dem Himmlischen Vater zu haben, was ja bedingt jene Liebe liebe zu leben beginnen, die geistliche Früchte und daraus resultierende gute Werke hervorbringt.

b)Sich zum Glauben an Jesus Bekehrte belehren ihre Mitmenschen, dass ein Christ, trotz Bekehrung immer wieder gegen Jesus Gebote sündige.

Der Unterschied zwischen lehren und belehren liegt hier, dass b) nie Errettung aus Sündenknechtschaft erleben kann, wenn sie sich nicht zu a) bekehren.

Jesus lehrte Christsein, wer anders lehrt als er, sollte die Bibel lesen und sich von Gottes Wort aus Christi Mund belehren lassen.
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon lux-lucet-in-tenebris » Mi 16. Jan 2008, 08:16

Original von sugi
Original von Robby
Original von Frau Katz
ich hab schon mehrfach diesen Satz in der Formulierung gelesen. Und frage mich dann immmer: wer oder was hindert denn diese Leute daran, in der Liebe zu sein?

Wie vorher geschrieben ist dies nicht das Thema dieses Threads. Das Thema ist:
Was ist der Unterschied zwischen Lehren und Belehren?

Da würde ich einfach mal "geradeaus" sagen:

Jesus lehrte!
Die Schriftgelehrten belehrten!



Die Beherzigung/Umsetzung Jesus Lehre führt ins Licht

Die Belehrungen der Schriftgelehrten in die Finsternis


Ist doch heute nicht anders, oder? ;)
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Re: Lehren oder Belehren

Beitragvon Robby » Mi 16. Jan 2008, 09:22

Original von sugi
Da würde ich einfach mal "geradeaus" sagen:

Jesus lehrte!
Die Schriftgelehrten belehrten!



Richtig Sugi. Und es gibt noch weitere Untergruppen. Z.B. die Irrlehrer, welche Teile der Bibel ablehnen und vom "Rest" dann eine Sonderlehre kreieren, welche mit der Aussage der Bibel nicht mehr viel gemeinsam hat. Meist begleitet von einem Exklusivanspruch ans Christsein (=nur die sind errettet, alle anderen Christen gehen verloren). Das nennt man dann auch belehren 8-)


Lieber Gruss
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Mit vollmacht lehren

Beitragvon Schoham » Mi 16. Jan 2008, 09:37

Im Tempel wurde die Schrift gelesen und das sollten die Menschen von den Pharisäern annehmen.

Denn auch der Herr Jesus lehrte Seine Jünger nach Seiner Auferstehung aus der Schrift. Tat ihnen das Herz auf damit sie die Schrift verstehen konnten.

Jeschua war es durch den Heiligen Geist gegeben die Jünger so zu lehren das Seine Worte zum Leben führten. Zur Bekehrung. Zur ganzen Hingabe an Gott den Vater.

Darum sagte Er immer wieder: "Ich aber sage euch..!"

Die Quelle war von beiden die Schrift - das Wort Gottes.

Nur war es den Schriftgelehrten nicht gegeben die Worte richtig zu deuten. Denn sie erkannten den Sohn Gottes nicht - obwohl Er leiblich vor ihnen stand.

Jesus Christus lehrte mit Vollmacht und darum führte Seine Lehre zu einem neuen Leben.


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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon lux-lucet-in-tenebris » Mi 16. Jan 2008, 13:53

Original von Schoham
Nur war es den Schriftgelehrten nicht gegeben die Worte richtig zu deuten. Denn sie erkannten den Sohn Gottes nicht - obwohl Er leiblich vor ihnen stand.

Jesus Christus lehrte mit Vollmacht und darum führte Seine Lehre zu einem neuen Leben.



Seine Lehre führt aber nur dort zu einem neuem und zum ewigen Leben, wo man Jesus glaubt und das Leben auf Christi Verhaltens- und Vergebungslehren Gottes in der Bibel hält.

(Wer mich belehren will, dass dies durch ein Lippenbekenntnis unnötig würde, bringt mir nicht Christi Lehre.)

Wer Sünde tut ist solange der Sünde Knecht, bis er sich von aller Boshaftigkeit und Ungerechtigkeit bekehrt hat und sich vollkommen zum Knecht Gottes gewandelt hat.

(So lehrt die Bibel den Weg zur Errettung aus etwelcher Sündenknechtschaft)

Doch offenbar wird dies in solchen Kapiteln, Briefen,gelehrt, die nicht in die Herzen und Köpfer derjenigen dringen, die die ganze Bibel als Gottes Wort bezeugen. 8-)

Ein glaubwürdig Gottesfürchtiger lehrte mich: Früher habe man die Bibel vorwiegend dort gelesen, wo man lernte, wie man sich zum wahren Christen verändern kann.

Doch seit langer Zeit würden viele Christen nur noch jene Stellen aus der Bibel zitieren, die ihnen ein Alibi verschaffen würden, sich gar nicht ändern zu müssen.

Gottes Segen, Lucia


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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon heuschrecke » Mi 16. Jan 2008, 16:34

Doch seit langer Zeit würden viele Christen nur noch jene Stellen aus der Bibel zitieren, die ihnen ein Alibi verschaffen würden, sich gar nicht ändern zu müssen.


Hallo Lucia

Das stimmt so nicht ganz. Ich kenne einige Christen, die sich trotz "Erlösung-durch-den-Tod-Jesu-Glauben" ehrlich bemühen, gerecht, sanftmütig, geduldig und wohltätig zu sein.
Frei und erlöst wirken auf mich weder die Wohltätigen noch die Losgekauften. Bei mir kommt da in beiden Fällen Gebundenheit, Verstrickung, Anhaftung rüber. Beim Glauben an die Kreuztheologie ist es ein Klammern, beim "Gut-Mensch-Sein-Wollen" eine stete krampfhafte Bemühung mit einem latenten Schuldgefühl verbunden , nicht oder noch nicht so heilig zu sein, wie Jesus es wohlgefallen würde.

Ein wirklich veränderter, wahrer und erlöster Mensch, müsste all seine materiellen Körper überwunden haben. ER müssste mit dem Geist eins sein und sich damit die Materie/die welt untertan gemacht haben.

Solch ein Mensch wär´ dann wirklich verändert, neu, wiedergeboren!

Lieber Gruss


P.s: vermutlich erreicht man diese Veränderung nur durch Liebe=alles so annehmen wie es ist. Man dürfte sich weder von "Positivem" noch "Negativem" verblenden und aus seiner Mitte ziehen lassen.
Jedenfalls bin ich überzeugt, dass Fixierung (auf Dogma, oder Wohltätigkeit) uns nicht in den inneren Tempel bringt.



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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon lux-lucet-in-tenebris » Mi 16. Jan 2008, 23:00

Original von heuschrecke
Doch seit langer Zeit würden viele Christen nur noch jene Stellen aus der Bibel zitieren, die ihnen ein Alibi verschaffen würden, sich gar nicht ändern zu müssen.


Hallo Lucia

Das stimmt so nicht ganz. Ich kenne einige Christen, die sich trotz "Erlösung-durch-den-Tod-Jesu-Glauben" ehrlich bemühen, gerecht, sanftmütig, geduldig und wohltätig zu sein.
Frei und erlöst wirken auf mich weder die Wohltätigen noch die Losgekauften. Bei mir kommt da in beiden Fällen Gebundenheit, Verstrickung, Anhaftung rüber. Beim Glauben an die Kreuztheologie ist es ein Klammern, beim "Gut-Mensch-Sein-Wollen" eine stete krampfhafte Bemühung mit einem latenten Schuldgefühl verbunden , nicht oder noch nicht so heilig zu sein, wie Jesus es wohlgefallen würde.

Ein wirklich veränderter, wahrer und erlöster Mensch, müsste all seine materiellen Körper überwunden haben. ER müssste mit dem Geist eins sein und sich damit die Materie/die welt untertan gemacht haben.

Solch ein Mensch wär´ dann wirklich verändert, neu, wiedergeboren!

Lieber Gruss


P.s: vermutlich erreicht man diese Veränderung nur durch Liebe=alles so annehmen wie es ist. Man dürfte sich weder von "Positivem" noch "Negativem" verblenden und aus seiner Mitte ziehen lassen.
Jedenfalls bin ich überzeugt, dass Fixierung (auf Dogma, oder Wohltätigkeit) uns nicht in den inneren Tempel bringt.




Hallo Heuschrecke

Ich habe nicht geschrieben dass ALLE Freikirchenangehörigen die Alibiübung durchführen würden. Ich habe sogar sehr guten, Kontakt zu solchen Glaubensgeschwistern, Bekehrten, die aus Liebe zu Jesus sich auch an seine Lehren in der Bibel halten.

Erlöste Menschen haben an sich gearbeitet, sich in Christi Lehre in der Bibel vertieft und zwar so, dass man in jeder Situation weiss, was Jesus von einem wahren Kind Gottes wann erwarten darf. Dies kostet anfangs ordentliche Selbstüberwindung, doch Gott hilft wirklich, stark zu bleiben.

Ich springe der Wohltätigkeit keineswegs nach, Gott achtet wirklich auf Ausgewogenheit betreffend meinen Einsätzen.

Wir bekommen doch immer wieder Gelegenheit uns selbst zu überprüfen wo wir schon im Erlöstsein Fortschritte gemacht haben oder wo wir Gott noch um Kraft bitten könnten.

Jede Ueberwindung, jede Loslösung von einer fleischlichen Frucht, die ich eher als finsterweltlich bezeichne (Neid, Hass, Wut,Eifersucht etc.) führt uns dem Seelenheil näher, führt uns näher zu Gott.

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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon heuschrecke » Do 17. Jan 2008, 10:59

Erlöste Menschen haben an sich gearbeitet, sich in Christi Lehre in der Bibel vertieft


Hallo Lucia

Da kommt in mir die Frage auf, was Du eigentlich unter "Gnade" verstehst?

Ist denn die Liebe ein Lohn für geleistete Arbeit an sich selbst und für Wohltätigkeit?

Wird man von Gott also nur geliebt, wenn man "arbeitet"? Hmm..wenn ich was leiste, bin ich..? :shock: Bist Du eine Lichtarbeiterin, weisse Bruderschaft und so..? :D ;)

E liebe Gruess

heuschrecke
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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon Wolfi » Do 17. Jan 2008, 11:06

Lehren sollte bloss Derjenige, der dazu berufen wird. Belehren tun Jene, die sich nicht im Zaume halten können.
lg, wolfi
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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon Schoham » Do 17. Jan 2008, 11:25

Original von Wolfi
Lehren sollte bloss Derjenige, der dazu berufen wird. Belehren tun Jene, die sich nicht im Zaume halten können.


Könnte man es noch kürzer und treffender sagen? *freu*

Ich lasse mich sehr gerne von Menschen die berufen sind zu lehren auch belehren. Die dürfen dann den Zaum rausnehmen und am langen Zügel ganz offen mit mir reden. Das Problem ist dann das der andere aus lauter Freiheit übermütig wird und mich seine Bocksprünge aus dem Sattel heben und mich tief fallen lassen...

Was ich noch gelernt habe ist - das auch von selbstberufenen oft viel wahres in ihrem Reden enthalten ist.
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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon Robby » Do 17. Jan 2008, 13:06

Original von Schoham
Ich lasse mich sehr gerne von Menschen die berufen sind zu lehren auch belehren.


Das ist ein Punkt, den ich gut finde. Die Frage, die sich mir aber stellt, ist, wer definiert ob jemand berufen ist? Sich berufen fühlen haben schon viele Menschen, ob sie wirklich alle Gott berufen hatte? Wie gehst du damit um?


Lieber Gruss
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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon Schoham » Do 17. Jan 2008, 13:13

Original von Robby
Wie gehst du damit um?

Original von Schoham
Was ich noch gelernt habe ist - das auch von selbstberufenen oft viel wahres in ihrem Reden enthalten ist.
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Mit vollmacht lehren

Beitragvon Schoham » Fr 18. Jan 2008, 13:54

Original von Robby
Wie gehst du damit um?


Ich glaube dem Wort Gottes das ich die Stimme meines guten Hirten aus allen Stimmen heraus höre. Oft spricht Er durch Umstände oder Menschen die sich selbst nicht als Christen bezeichnen. Wenn ich bereit bin zu hören so weiss ich wann Er zu mir geredet hat. Das macht mich auch frei zu richten und selbst zu urteilen ob ich es von diesem oder jenem Menschen annehmen will oder soll. Denn wenn Gott gesprochen hat dann weiss man das Er es war. Denn Seine Stimme ist unmissverständlch klar für Seine Schafe.
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Re: Mit vollmacht lehren

Beitragvon Stevie Sunshine » Fr 18. Jan 2008, 15:56

Lehre ist die Theorie (die Praxis wird zeigen, ob es eine gute Theorie war).

Belehren ist die Kritik an der Praxis des Belehrten. Das ist beziehungstechnisch brisant, da es oft (gewollt oder ungewollt) mit Kritik an der Person selbst verbunden wird.

Ohne Liebe ist Lehre wie Belehrung Zielverfehlung, egal wie sinnig oder perfekt es alles klingen mag.
Ohne Liebe ist Belehrung eigentlich immer Erniedrigung. Ahnung von Schmerz und Ablehnung, Gefühl des Aus-der-Gnade-Gefallenseins.

Ich habe mal ein Kleinkind gesehen (konnte grade mal sprechen), das etwas verschüttete und darauf todtraurig sagte: "Ich bin halt ein Versager."
Zuviel Belehrung ohne Liebe.
Zuviel Richten des Menschen ohne Gnade.

Die Lehrer mancher christlicher Gruppen machen es aber nicht anders.
"Du bist ein Versager" wird oft gesagt (nicht offen meist, aber zwischen den Zeilen), statt Hoffnung zu machen, dass Gott einen liebt und diese Beziehung (in Liebe) einen ändert.
Zu einem Nicht-Versager? Nein, das sei ferne. Die Massstäbe dieser Welt werden so dann oft gänzlich überflüssig, haben kaum noch Bedeutung.
Die Kraft liegt in der Liebe und der Gnade.

In der vollkommenen Liebe gibt es nur noch Freunde (Brüder) auf gleicher Augenhöhe.
Der Vater hat nicht mehr das Gefühl der Erniedrigung, wenn sein Kind ihn belehrt.
Und umgekehrt. In völligem Vertrauen und völliger Liebe ist es nicht mehr existent, diese Angst abgelehnt zu sein.

Love, Stevie.
Ich bin für Liebe.
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Liebe hungert nach Gerechtigkeit

Beitragvon Schoham » Fr 18. Jan 2008, 16:14

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Der Vater hat nicht mehr das Gefühl der Erniedrigung, wenn sein Kind ihn belehrt.


Stevie Sunshine



:umarm: :] :umarm: :]:umarm: :] :umarm: :]:umarm: :] :umarm: :]:umarm: :] :umarm: :]
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Re: Liebe hungert nach Gerechtigkeit

Beitragvon F.R.O.G » Fr 18. Jan 2008, 16:29

Danke Stevie für deinen obigen Post :)
There is none in heavens like you,,
And upon the earth, who´s your equal?
You are far above, You´re the highest of hights,
And i´m bowing down to exalt you.
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Re: Liebe hungert nach Gerechtigkeit

Beitragvon Stevie Sunshine » Fr 18. Jan 2008, 18:42

Huch.
Ick hebb doch nur so vor mich hinjeschnattert... :D

Nun ja, etwas ergänzen muss ich schon noch - dieses "in vollkommener Liebe", wer kennt das schon? Jesus uns gegenüber und in Ansätzen gibt es das zwischen einzelnen Menschen, die sich sehr liebhaben. Wenn man in grösseren Zusammenhängen ist, in der Öffentlichkeit, dann ist das, leider, viel schwieriger.
Dort herrscht seltenst Liebe von allen zu allen, manche warten nur darauf "Schwachstellen" zu finden.
Das ist der eigentliche Schmerz, finde ich, diese Menschen, die Schwachstellen suchen und die Gesellschaft, die gewissen Leuten mehr Autorität zubilligt als anderen.
Dadurch wird alles so viel schwieriger.
Durch den drohenden Verlust von Ansehen von Autoritätspersonen (Chefs, Lehrer, irgendwelche Leiter, Eltern...) wird so viel harmloser Austausch zu nem Drahtseilakt.
So wird, wenn überhaupt, die freimachende Liebe nur im Privaten ausgeübt und in der Öffentlichkeit muss der Schein gewahrt bleiben. Wenn jeder nur wollte, dass der andere glücklich ist, dann wär irgendwie alles viel einfacher. Dann gibt es nur Austausch und Sich-gegenseitig-Fördern (!), das wär schön.
Stevie träumt wieder.

Von Liebe und Sonnenschein. :)
Ich bin für Liebe.
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Re: Liebe hungert nach Gerechtigkeit

Beitragvon Sandra73- » Fr 18. Jan 2008, 18:44

Liebe Stevie,

Deine Posts sind einfach sehr wertvoll!
Ich sehe Liebe gemischt mit Weisheit und auch eine Portion Kindlichkeit und Schmerz.
LEBEN halt.
Danke Stevie.

:umarm: von Sandra
"Werfet Euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat."
Hebräer 10,35 ( cori, 5. Oktober 09 )

"Defrommiert!" 30.10.2011
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Re: Liebe hungert nach Gerechtigkeit

Beitragvon lux-lucet-in-tenebris » Fr 18. Jan 2008, 20:08

Lieber Stevie

Auch mich haben Deine Wort tief bewegt. Du hast mir sozusagen aus dem Herzen, aus der Seele geschrieben.

Ja, Gott ist Liebe und wer Liebe lebt, in der Liebe bleibt, lebt in Gott und Gott in solchen Menschen, die erkannten, dass Gottes Liebe ewig ist.

Gott liebt alle seine Geschöpfe und sandte ja Jesus explizit, um die ins Licht Gottes, also zum Seelenheil führenden Anleitungen auf Erden zu verbreiten, damit möglichst viele sich unter den Schutz des Höchsten begeben können, um die finstere Welt in sich, gemäss Gottes individuellen Plan hierfür, überwinden zu können.

Gottes Segen und ein herzliches Dankeschön von Lucia

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Christus in uns...

Beitragvon Schoham » Fr 18. Jan 2008, 20:52

Original von lux-lucet-in-tenebris
Gott liebt alle seine Geschöpfe und sandte ja Jesus explizit, um die ins Licht Gottes, also zum Seelenheil führenden Anleitungen auf Erden zu verbreiten,


Gott wurde Mensch um uns das Leben Seines Sohnes einzupflanzen.

Anleitungen kommen von aussen an den Menschen und machen ihn nicht so wie Gott ihn haben will.
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