Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Über aktuelles in der Gesellschaft

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Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Yehudit » So 2. Okt 2005, 18:51

Gestern habe ich etwas im Fernseher gesehen, da sind mir die Haare zu Berge gestanden!
In Amerika ist in einem Staat das Gesetz herausgekommen, dass man, wenn man sich bedroht oder so fühlt, schiessen darf. Vier andere Staaten sind am Prüfen, ob sie dieses Gesetz auch annehmen wollen. Dies soll die Opfer schützen.

Man stelle sich mal vor, der Herr Müller ist wütend auf seinen Nachbarn, weil der jeden Abend im Garten eine Party steigen lässt. So nach dem Motto "Dä Schnäller isch de Gschwinder" schiesst er auf seinen Nachbarn, um nachher zu sagen, er hätte sich aus irgend einem Grund von ihm bedroht gefühlt.
Ich fürchte, das wird die Gewaltspirale nur noch verstärken, anstatt die Opfer zu schützen.
Was denkt ihr darüber?

Grüessli Yehudit
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Jack » So 2. Okt 2005, 19:26

Ich denke, dass dies in den USA schon lange realität ist. Wobei ich diesen Sachverhalt eigentlich gar nicht so spannend finde, denn neben den Schuhen sind die Amis ja schon länger.


Interessanter finde ich den Vergleich mit Kanada. Obwohl dort fast gleich viele Schusswaffen pro 1´000 Einwohner kommen und die Gesetze nicht viel anders sind, sind die Kanadier ja fast Heilige, wenn man die Mordraten und den Gebrauch der Schusswaffen vergleicht.

Voran das wohl liegen mag. Land of the free? God´s own country?

wie auch immer....?

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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon jeig » So 2. Okt 2005, 21:20



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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Fellow » So 2. Okt 2005, 22:02

Das könnte ja wirklich noch heikel werden, vorallem wenn dieses Gesetz allenfalls auch noch für Jugendliche gelten könnte? Gilt das nur für die Erwachsenen? Oder dürfen dann dort auch schon 16-Jährige aus Bedrohungs-Gefühl mit den Waffen antworten, wenn ihre Gefühle hochkommen? Puuuhh, das male ich mir lieber nicht aus!

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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon thery » So 2. Okt 2005, 22:21

Es ist ja kein Wunder wenn dann Schüler zur Waffe greifen und ihre Kameraden erschiessen.
Ich habe einmal in einem Dokumentarfilm gesehen wie Väter voller Stolz erzählten wie sie mit ihren kleinen Söhnen im Wald Schiessübungen machten.
In Amerika gehören scheinbar Waffen zum Haushalt wie bei uns der Staubsauger.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Jack » So 2. Okt 2005, 22:41

Original von pearl-river
Es ist ja kein Wunder wenn dann Schüler zur Waffe greifen und ihre Kameraden erschiessen.
Ich habe einmal in einem Dokumentarfilm gesehen wie Väter voller Stolz erzählten wie sie mit ihren kleinen Söhnen im Wald Schiessübungen machten.
In Amerika gehören scheinbar Waffen zum Haushalt wie bei uns der Staubsauger.



Das alleine ist eben noch kein Grund, denn in Kanada gibt es etwa gleich viele Waffen pro Einwohner, die Kanadier sind auch Jagdverrückt und machen Schiessübungen im Wald.

Der Grund muss gänzlich woanders liegen.



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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon thery » So 2. Okt 2005, 22:48

Ja dann habe ich auch keine Ahnung woran das liegen könnte.
Wäre schon noch interessant das herauszufinden.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Yasha » Mo 3. Okt 2005, 10:39


Fellow hat ja Bowling for Columbine ins SPiel gebracht. Micheal Moore hat die These, dass die Kanadier einfach weniger Angst haben, weil die Berichterstattung in den Medien auch nicht daraus ausgelegt ist den Leuten Angst zu machen.

Nun, Moore selbst berichtet oft etwas überspitzt. Ich bin bei ihm ebenfalls vorsichtig was ich für bare Münze nehme,aber er hat durchaus ein paar sehr gute Ansätze. .h. ich habe noch nicht selbst überprüft wo nach m.E. die Unterschiede in der Berichterstattung liegen, aber ich denke dass TV DAS KOntrollinstrument unserer Zeit ist. Und mit Angst konnte man schon immer die Leute gefügig machen.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon elena » Mo 3. Okt 2005, 12:48

Original von pearl-river
Ja dann habe ich auch keine Ahnung woran das liegen könnte.
Wäre schon noch interessant das herauszufinden.

Ich könnte mal versuchen eine These aufzustellen,

Man sollte vielleicht die Wurzeln dieser Menschen betrachten.

Ich war in Kanada, es ist nicht nur ein wunderschönes Land,sondern die Leute sind auch sehr freundlich.

Etwas,was mir wohl immer in Erinnerung bleiben wird ist,dass ich gesehen habe,wie ein Schwarzer eine alte Chinese -Dame mit Buckel und Stock über die Strasse geholfen hat.

In Kanada sind die Menschen sehr offen und vertrauenswürdig.Dort ist man stolz in einem Multikulti-land leben zu dürfen.Kanada ist auch ein Land,wo sich die "Vertriebenen" der ganzen Welt niedergelassen haben.



Die Staaten, hier hat meiner Meinung nach schon immer die Gewalt geherrscht,der Stärkere/Schnellere überlebt.Man traut niemandem überm Weg,das ist besonders schlimm in den Südstaaten,würde ich meinen.(Mexiko hat zum Teil eine ähnliche Mentalität.)

Zuerst wurden alle Indianer fertiggemacht, wenn nicht getötet halt von einer anderen Form, irgendwann wurden dort die Afrikaner als Sklaven fertiggemacht.

Heutzutage gibt es dort sogar Menschen, die nach Illegalen Einwanderer auf der Pirsch sind!(Minuteman-proyect)

Die Staaten waren schon immer rassistisch,was in Kanada nicht der Fall ist.

Vielleicht könnte dies helfen herauszufinden,warum manche Amis solche "Pistoleros" sind!

mfg,
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon thery » Mo 3. Okt 2005, 13:47

Nur komisch dass dann gerade Amerika vorgibt so "religiös" zu sein.
Da stimmt doch etwas nicht.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon bender » Mo 3. Okt 2005, 14:45

Also in der Schweiz hat übrigens auch jeder das Recht sich zu verteidigen. Also wenn sich einer bedroht fühlt, kann er sich wehren... schlussendlich ist auch der Tod Selbstverteidigung.

Man muss das ganze natürlich beweisen können... also dass es notwehr war.

Müsste mich da brutal täuschen, wenn das nicht so ist. :?
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Noreia » Mo 3. Okt 2005, 14:49

Original von bender
Also in der Schweiz hat übrigens auch jeder das Recht sich zu verteidigen. Also wenn sich einer bedroht fühlt, kann er sich wehren... schlussendlich ist auch der Tod Selbstverteidigung.

Man muss das ganze natürlich beweisen können... also dass es notwehr war.

Müsste mich da brutal täuschen, wenn das nicht so ist. :?


Vor gar nicht so langer Zeit ist ein Mann verurteilt worden, weil er einen Einbrecher bei sich im Haus erschossen hat.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon jeig » Mo 3. Okt 2005, 16:47

Original von Jack
Der Grund muss gänzlich woanders liegen.


Jack, bin gespannt auf deine Thesen.

Gruss

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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon bender » Di 4. Okt 2005, 07:55

Original von Noreia
Vor gar nicht so langer Zeit ist ein Mann verurteilt worden, weil er einen Einbrecher bei sich im Haus erschossen hat.


Grundsatz in der Schweiz: In dubio pro reo (im Zweifelsfall für den Angeklagten) -> Bewiesen ist der Mord und jetzt muss der andere die Notwehr beweisen, weil jetzt die Parteien wechseln. jetzt ist nicht mehr er der angeklagte, sondern er klagt den anderen (toten) an, dass er ihn bedroht hat und somit ist die beweislast beim angeklagten!

Also der Typ wurde warscheindlich verurteilt, weil er gegen das Waffengesetz verstossen hat. Illegaler Waffenbesitz...

Aber wenn einer auf dich los geht, darfst du dich in der Schweiz wehren... auch wenn du dich bedroht fühlst... muss nicht zuerst ein blaues auge bestehen. und schlussendlich, wenn einer in dein Haus eindringt bedroht das noch lange nicht dein Leben. Wenn der andere einen Bleistift nach dir wirft, darfst du ihm natürlich keine Kugel in den Kopf jagen.

Wenn ich hier was total falsches schreibe wäre ich froh jemand würde mich aufklären.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Noreia » Di 4. Okt 2005, 07:58

Original von bender
Grundsatz in der Schweiz: In dubio pro reo (im Zweifelsfall für den Angeklagten) -> Bewiesen ist der Mord und jetzt muss der andere die Notwehr beweisen, weil jetzt die Parteien wechseln. jetzt ist nicht mehr er der angeklagte, sondern er klagt den anderen (toten ) an, dass er ihn bedroht hat und somit ist die beweislast beim angeklagten!



Na, da bin ich mal gespannt, wie der sich verteidigen will. :D :P
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Ainu Elfe » Di 4. Okt 2005, 08:03

Ein solches Notwehrgesetz existiert in den Usa jetzt schon, das neue Gesetz muss also was Neues beinhalten, dass überhaupt drüber diskutiert wird. Und wie definiert man bitteschön "bedroht fühlen"? Das ist wohl ein Unterschied zu "bedroht werden".
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halte blatt geduldig still
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ewiges ist nicht auf erden
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Yehudit » Di 4. Okt 2005, 11:32

Original von Ainu Elfe
Und wie definiert man bitteschön "bedroht fühlen"? Das ist wohl ein Unterschied zu "bedroht werden".
Das ist ja eben der Hacken. Bedroht fühlen kann man sich noch schnell mal oder man gibt es danach als solches an....
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Jack » Di 4. Okt 2005, 16:10

Original von Yehudit
Original von Ainu Elfe
Und wie definiert man bitteschön "bedroht fühlen"? Das ist wohl ein Unterschied zu "bedroht werden".
Das ist ja eben der Hacken. Bedroht fühlen kann man sich noch schnell mal oder man gibt es danach als solches an....

wobei, DAS Gesetz möchte ich zuerst mal sehen....
Verbreitet und Gerüchte gestreut wird ja alleweil, auch bei uns. Grad so hoppla-hopp ist auch in den USA kein Gesetz mal schnell "gemacht".

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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Jack » Di 4. Okt 2005, 16:25

Original von jeig
Original von Jack
Der Grund muss gänzlich woanders liegen.


Jack, bin gespannt auf deine Thesen.

Gruss

jeig


tja, ich hab da auch keine Allerweltstheorie darüber. Du hast M. Moore hier eingestellt, ich denke, obwohl ein er ein fürchterlicher Polemiker ist, seine Analyse trifft wohl den Kern der Sache: Angst.
Angst der ersten Pilger vor Verfolgung in Europa. Angst der Siedler vor den Indianern. Angst vor den Sklaven. Angst vor den befreiten Schwarzen. Angst vor den kriminellen Städten. Angst vor dem eigenen Nachbar. Angst vor Terrorismus. Angst, als Versager dazustehen.

Die permanente Angst verbunden mit dem Verfassungszusatz dass jeder Bewaffnet sein darf, trägt wohl wesentlich dazu bei, dass die USA "führend" sind was Schiessereien im Allgemeinen und Massaker à la Littleton oder Columbine im Speziellen betrifft.

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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Yehudit » Mi 5. Okt 2005, 09:33

Naja, ich bin ja mal gespannt. Leider weiss ich nicht mehr, auf welchem Sender und in welcher Sendung dies gezeigt wurde, habe auch über Internet nix rausgekriegt. Aber, um ganz ehrlich zu sein, traue ich das den Amis zu, so ein Gesetz zu verabschieden... :cry:
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Lamdil » Mi 5. Okt 2005, 09:47

Ich hörte heute in den Nachrichten, dass die Tourismusbranche in Florida besorgt ist, die Urlauber könnten ausbleiben, wenn der erste Tourist erschossen wird, weil sich jemand bedroht fühlt.

Wuie ist das eigentlich mit Paranoiden? Die fühlen sich ständig bedroht. Dürfen die dann also ganz legal Amoklaufen? :D Versteh´ einer die Amis. :roll:


Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Wolfi » Mi 5. Okt 2005, 12:27

Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten... :tongue: Wie oft hatten wir nicht schon das Gefühlt, jetzt kann´s nur noch besser werden und dann kam´s doch noch eine ganze Ecke schlimmer?- :tongue: Aber eigentlich schliesst sich damit ja bloss ein Kreis für die Amerikaner: Sie sind wieder dort gelandet, wo sie mal vor gut 200 Jahren begonnen haben: Jeder den Colt in der Hand und dann voran und schauen, was man sich damit alles unter den Nagel reissen kann. Der Wilde Westen halt... :tongue:
Nun, die Panzerglas-Produzenten wird´s freuen und das Bestattungswesen wird sich wohl derartigen Entwicklungen auch nicht unbedingt in den Weg stelltn... ;)
Aber wie sieht´s denn bei uns inzwischen aus?- Hat Jemand eine Ahnung, wieviel Prozent der Bevölkerung zu Hause über mind. 1 Waffe (ohne Militär-Knarren) verfügt?- Also ich wär noch nicht mal überrascht, wenn es inzwischen an die Hälfte der Bevölkerung ausmachen würde... Schon mal aufgefallen, wie auch hier bei uns die Paranoia-Förderer enorm zugenommen haben im freien Markt?- Wie aber begegnen wir diesem Umstand am Sinnvollsten, das würde mich mal von Euch interessieren?- Ist es sinnvoll, sich mit Alarmanlagen oder gar irgendwelchen Waffen aufzurüsten, wie uns diverse Branchenzweige und ihre Handlanger glauben machen wollen?- Wie gross ist die Chance, dass es mich als Individuum überhaupt mal treffen könnte?- Sicher, Einbrüche und Gewaltverbrechen haben auch in der Schweiz zugenommen. Aber wie schlimm ist es wirklich?- Weiss Jemand, wo man verlässliche und ev. gar detaillierte Zahlen darüber finden kann?-
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Nemo » Mi 5. Okt 2005, 12:43

Da weiß man eigentlich nicht mehr ob man da Lachen oder Weinen soll, in diesen GOD´s OWN COUNTRY .... :cry: :tongue:

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Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon gehirnathlet » Mi 2. Nov 2005, 23:36

In der Natur unter den Tieren gibt es auch Rangkämpfe und Höllenverteidigungen und Revierkämpfe und Völkerkämpfe und und..

Lasst doch die Menschheit und derer Überbevölkerung sich auf natürliche Weisse Regulieren!

Alle sollen Waffen bekommen und genügen Munition und der den 1. Stein äh Kugel werfe, schiesse wird Überleben und seine Art weiterleben, bestehen lassen.

Waffen sind nur das Werkzeug zu einem ganz natürlichen Menschsein und seinem ganz normalen Völkerregulieren.

Seit Menschengedenken so alt wie Moses und noch mehr wird mit der Keule, dem Bogen und dem Schwert Blut vergossen.

Warum Aufregen ist ganz Normal, dass täglich hundete erschossen werden.

Wenn sich ein Tier bedroht fühlt, beisst es zu.
Wenn ein Mensch sich bedroht fühlt, macht er...
Stichtzu, Hautdrauf, Würgtzu, wirft Bomben, schiesst drauf los usw...

Der einzige Unterschied zwischen Mensch und Tier in der Berdohungsfrage ist, der Mensch hat bedeutend mehr Waffen zum seine Bedrohung zu erwiedern.

Das bedrohte Gehirn und der ab und zu schiessende Athlet.
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Lambert » Do 26. Jan 2006, 07:49

Hallo Ihr Lieben!
Es kam mal zu einen Tragischen Zwischenfall in den USA,als ein Mädchen den Schlüssel verloren hat,kletterte es durch das Badezimmerfenste in der Nacht,und der Vater dieses Mädchen hat es als bedrohung gesehen und erschoß diese, seine eigene Tochter.Ich glaube,da braucht man kein Kommentar abzugeben.
Grüsse,Lambert
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Corni » Fr 27. Jan 2006, 00:15

Ja, da fällt mir nix mehr ein!!!!!!!
Die Frage ist nur die: Waffen=Pistole oder doch schon Küchenmesser. Scheiße ist, das wenn Angst geschürt wird alles als Waffe möglich ist! Hätte er keine Knarre, was hätte er? Weißt was ich meine. Oder?
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In me, around me, Your presence
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon samsara » Sa 8. Sep 2007, 09:09

Original von Jack
Das alleine ist eben noch kein Grund, denn in Kanada gibt es etwa gleich viele Waffen pro Einwohner, die Kanadier sind auch Jagdverrückt und machen Schiessübungen im Wald.

Der Grund muss gänzlich woanders liegen.


Ganz richtig Jack! In der Schweiz hat jeder eine automatische Waffe im Schrank, inkl. Munition oder zumindest jeder, welcher Militärdienst macht. In der Schweiz haben wir die allgemeine Wehrpflicht! :)

Allerdings sind im Moment gerade Diskussionen im Gange, ob man die Waffen nicht besser im Zeughaus einlagern sollte.

Es MUSS tatsächlich woanders liegen! Wir sind eben keine Cowboys. :(

Gruss samsara :D
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Kantate » Sa 8. Sep 2007, 11:37

Original von samsara
Original von Jack
Das alleine ist eben noch kein Grund, denn in Kanada gibt es etwa gleich viele Waffen pro Einwohner, die Kanadier sind auch Jagdverrückt und machen Schiessübungen im Wald.

Der Grund muss gänzlich woanders liegen.


Ganz richtig Jack! In der Schweiz hat jeder eine automatische Waffe im Schrank, inkl. Munition oder zumindest jeder, welcher Militärdienst macht. In der Schweiz haben wir die allgemeine Wehrpflicht! :)

Allerdings sind im Moment gerade Diskussionen im Gange, ob man die Waffen nicht besser im Zeughaus einlagern sollte.

Es MUSS tatsächlich woanders liegen! Wir sind eben keine Cowboys. :(

Gruss samsara :D


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen Samsara, wir sind keine Cowboys und die Sache mit den Schusswaffen hat tatsächlich etwas mit der Gründungszeit der Amerikaner zu tun. Allerdings, wieso Pastoren mit dem Colt unterm Kopfkissen schlafen müssen ist mir schon immer ein Rätsel gewesen. Wobei ich "Pastor" jetzt mal in Anführungsstriche setzen möchte. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten darfst du dich bereits "Pastor" nennen und eine eigene Kirche Gründen wenn du den Ein-Jahres-Grundkursus bestanden hast während hier ein Theologiestudium 8-9 Jahre dauert.

Irgendwer sagte dass die USA ein christliches Land wären. Das stimmt soweit. Nur backen sich viele Christen ihre eigene Religion selbst mit Schwerpunkt auf Prophecy. Und es ist unglaublich wieviele Propheten dort aus dem Boden geschossen sind seitdem Mr President W.George Bush in den Krieg zog um seinem Papi mal zu zeigen dass er es ohne Papi auch schafft. Tja, und wenn man bedenkt dass dieser W. George Bush seine eigene Bischöfin von der Polizei abführen ließ bloß weil die ihn bitten wollte diesen Krieg eben nicht zu führen, dann fällt einem gar nichts mehr ein.

Ich möchte hier noch einmal ausdrücklich betonen dass ich mit den "Pastoren" in Anführungszeichen nicht alle Pastoren/Innen gemeint habe. Es gibt ganz, ganz viele die die lange Studienzeit hinter sich haben und auch ganz normal bei ihren entsprechenden Kirchen angestellt sind und gute Arbeit machen.

Übrigens haben wir auch die Wehrpflicht. Aber bei uns ist es strengstens untersagt die Schusswaffen mit nach Hause zu nehmen. Und das wird auch kontrolliert.

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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon samsara » Sa 8. Sep 2007, 13:53

Tja, Kantate, ich bin zwar überhaupt kein Kirchengänger. Aber bei Dir würde ich da mal nen Ausnahme machen! :) :)

Gruss samsara :D
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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon Kantate » Sa 8. Sep 2007, 14:05

Original von samsara
Tja, Kantate, ich bin zwar überhaupt kein Kirchengänger. Aber bei Dir würde ich da mal nen Ausnahme machen! :) :)

Gruss samsara :D


LOL vielen Dank, erwarte aber bitte keine "Softpredigt" :D :D

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Re: Bei Bedrohungsgefühl schiessen...

Beitragvon nobira » So 20. Jan 2008, 00:14

Mal kurz auf die Waffen zu sprechen zu kommen, das ist bei uns in der Schweiz ja ein Dauerthema mit sehr unterschiedlichen Ansichten. Es wird ja immer über Schusswaffen diskutiert und Delikte, welche mit solcher Art von Waffen verübt werden geben auch immer schreckliche Medienmitteilungen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass es deutlich mehr Delikte im Gewaltbereich gibt, welche mit Stichwaffen verübt werden. Die Hemmschwelle, ein Messer gegen einen anderen Menschen einzusetzen und jemanden dadurch zu verletzen ist deutlich tiefer als bei einer Schusswaffe. Zudem haben wir in der Schweiz doch eine relativ gute Kontrolle über die Schusswaffen (den illegalen Besitz mal ausgenommen). Es fragt sich nur, wie weit will man Zeit/Energie und Kosten treiben, um die (rest)Risiken nochmals zu minimieren..? Meiner Meinung nach bedarf es da keiner Änderung. Bei den Armeewaffen ist es sinnvoll, dass man endlich damit beginnt, die Vorstrafen von Armeeangehörigen abzuklären und dann über eine Aushändigung der Waffe zu entscheiden.

Bezüglich dem Sicherheitsgefühl in der Schweiz denke ich, dass wir uns hier in einer glücklich - sicheren Umgebung fühlen dürfen. Zahlen zu Kriminalität etc. findet man online beim Statistischen Amt Zürich.

Bezüglich dem USA-Gesetz auf das Recht, bei einer Bedrohungslage mit einer Waffe angreifen zu dürfen.... Es gibt in den USA schon seit langem sehr komische Gesetze, einer mehr wäre nicht verwunderlich (z.b. darf man in einem Bundesstaat nur in der Missionarsstellung miteinander schlafen :-) Es ist aber auch so, dass das Rechtssystem in den USA ganz anders funktioniert als hier in der Schweiz. Trotzdem würde es mich schon noch interessieren, bevor man solche "Gerüchte" verbreitet, wie das Gesetz denn wirklich formuliert ist und was für konkrete Rechte in konkreten Situationen es den Bürgern einräumt.


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