Diabetes Typ 2

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Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Mo 21. Apr 2014, 21:33

Ob's hier jemand gibt, der auch an Diabetes Typ 2 leidet? Ich würde gerne über die Erfahrungen in der Frühphase austauschen.

greenliche Grüsse
:] Gott ist immer grösser ... grösser als alles, was dir heute begegnet! :))
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Di 22. Apr 2014, 19:38

Muss auch aufpassen, daß mein Blutzucker nicht zu hoch wird. Ist noch unbedenklich.

hab aber noch keinen plan, brauche eigentlich nicht noch mehr abnehmen und esse recht wenig süßes.

Lg otp
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Reginald 32 » Mi 23. Apr 2014, 22:29

Hallo green.
Ich habe seit ungefähr 25 Jahren Diabetes Typ2. Erbanlage. Aber ich kann gut damit leben.

Bewegung habe ich immer ganz viel gehabt. Und ich musste mich auch viel anstrengen. Das hat aber letztlich nichts mehr genutzt

Zuerst nahm ich eine Tablette morgens, doch weil das meine Werte nicht zufrieden stellend beeinflusste, musste ich auf Repaglinid umsteigen, jeweils 1 mg zu einer Mahlzeit mit Kohlehydraten. Als auch das noch nicht so richtig half, vor allem nachts nicht, verordnete mir der Arzt noch ein Langzeit Insulin, von dem ich abens 12 IE spritze. Das läuft jetzt seit 7 Jahren bestens. Ich muss aber bei anderen Tabletten, die hin und wieder mal nötig habe, aufpassen, weil sich dann die Werte verändern können. Deshalb messe ich regelmäßig 2 mal die Woche. Ansonsten habe ich keine Probleme. Ich kann essen, was ich will, in Island oder in den Tropen Ich darf nur nicht vor einer Mahlzeit noch einen längeren Weg (6 km) machen. Dann sackt der Zucker weg.

Wenn ich Unterzucker habe, merke ich das. Deshalb habe ich in allen Taschen Traubenzucker, für alle Fälle

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » So 27. Apr 2014, 15:38

onThePath hat geschrieben:hab aber noch keinen plan, brauche eigentlich nicht noch mehr abnehmen und esse recht wenig süßes.


Hallo OTP
Danke für deine Antwort. Es würde mich schon interessieren wie hoch dein Blutzuckerwert ist, wie oft du den kontrollieren lässt und wie lange du auf deine Werte achten musst.
Und natürlich interessiert mich auch, wie stark der Zusammenhang zwischen Gewichtsabnahmen und Blutzuckerwerte ist.
Du schreibst, dass du wenig Süsses isst. Wie hältst du es mit andern Kohlehydratbomben wie Teigwaren und Reis?

greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » So 27. Apr 2014, 15:46

Hallo Reginald 32
Danke auch dir für deine Antwort, für dein Erzählen!
Reginald 32 hat geschrieben:Bewegung habe ich immer ganz viel gehabt. Und ich musste mich auch viel anstrengen. Das hat aber letztlich nichts mehr genutzt

Es ist genau diese Phase der Erkrankung, die mich interessiert. Wie lange konntest du deinen Blutzucker "nur" durch Bewegung im Zaum halten?
Zuerst nahm ich eine Tablette morgens, doch weil das meine Werte nicht zufrieden stellend beeinflusste, musste ich auf Repaglinid umsteigen, jeweils 1 mg zu einer Mahlzeit mit Kohlehydraten. Als auch das noch nicht so richtig half, vor allem nachts nicht, verordnete mir der Arzt noch ein Langzeit Insulin, von dem ich abends 12 IE spritze. Das läuft jetzt seit 7 Jahren bestens. Ich muss aber bei anderen Tabletten, die hin und wieder mal nötig habe, aufpassen, weil sich dann die Werte verändern können. Deshalb messe ich regelmäßig 2 mal die Woche. Ansonsten habe ich keine Probleme. Ich kann essen, was ich will, in Island oder in den Tropen Ich darf nur nicht vor einer Mahlzeit noch einen längeren Weg (6 km) machen. Dann sackt der Zucker weg.

Ja, solches und Ähnliches wird wohl auch irgendwann auf mich zukommen, aber ich sorge nicht im Voraus. Habe aber gelesen, dass die Krankheit jedenfalls fortschreitet.

Wenn ich Unterzucker habe, merke ich das. Deshalb habe ich in allen Taschen Traubenzucker, für alle Fälle!

Ja, das weiss ich von meinen "alten" Freunden - wer spritzt muss immer mit einer Unterzuckerung rechnen. Darum der allgegenwärtige Traubenzucker. Ich möchte aber alles tun, um diese Phase der Krankheit noch lange aufzuhalten. Auch an die dich Frage - wie alt warst du, als es angefangen hat?

greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » So 27. Apr 2014, 15:50

Noch eine weitere Frage an die Betroffenen.

Seit geraumer Zeit (einige Jahre) passiert es mir immer mal wieder, dass ich eine (leichte) Unterzuckerung habe, in verschiedenen Situationen:
- am Morgen, wenn ich am Abend viel gegessen habe (ich weiss, dass man das nicht sollte)
- auf einem Spaziergang/Marsch (darum esse ich meistens vorher noch einen Apfel, um etwas Kohlehydrate nachzuschieben.

Kanntet ihr das auch, bevor bei euch erhöhte Blutzuckerwerte festgestellt wurden?

greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Reginald 32 » So 27. Apr 2014, 21:50

Hallpo green.
Ich wad so gegen Ende 50, als mir der Doktor sagte, ich solle auf meinen Zucker aufpassen. Das habe ich aber nicht getan. Und Anfang 60 ging es dann mit Tabletten (1 morgens) los. Dabei habe ich noch fleißug gearbeitet und mit 63 noch ein Haus gebaut, in dem ich jetzt wohne. Etwa ab 65 hat mich ein Diabetoiloige auf 3 mal 1 mg Repaglinid umgestellt, und wenig später kam dann die Insulin Therapie hinzu. Alle 3 Monate wird der genauere Lamngzeit Wert Hba1c erhoben, und der liegt immer unter 7. Damit bin ich, aber auch die Ärzte sehr zufrieden.

Beim Versuch, den Zuckerwert durch Gewichtsabnahme und Nahrungskontrolle in den Groff zu bekommen, muss man mehr als eisern sein. Dabei ist schon mancher unleidlich geworden. Welche Therapie für einen selbst am besten ist, muss man einfach mal probieren. Beim Essen kommt es auch nicht nur auf die BE an, sondern auch auf den Glyx. Und Unterzuckerung hat nicht nur mit Spritzen zu tun, sondern am meisten mit der Verbrennung. Ich merke es immer dann, wenn ich so "hohl" im Kopf werde und anfange, zu schwitzen

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Mo 28. Apr 2014, 18:47

Ich brauche noch keine medikamente,meint mein hausarzt.
aber ich sollte was tun, um meine zuckerwerte zu verbessern, ehe es sich weiter verschlechtert

sport wurde angeraten von euch.

lg otp
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Mo 28. Apr 2014, 18:52

Reginald 32 hat geschrieben:Hallpo green.
Ich wad so gegen Ende 50, als mir der Doktor sagte, ich solle auf meinen Zucker aufpassen.
Also ja, ich bin doch schon 64. Man hat mir gesagt, dass ich aufpassen soll.
Das habe ich aber nicht getan.

Ja, es ist schwierig, ich merke das auch. Mein letzter bekannter Langzeitzucker war bei 6,4 - aber der Nüchternwert bei 7, obwohl ich im Zusammenhang mit der Fastenzeit teilweises Kohlehydratfasten übte (abends keine KH, ausser vielleicht einen Apfel oder so. Es ist dieser Wert, der mich aufgeschreckt hat.
Habe allerdings noch eine Messung seither, von der ich das Resultat noch nicht habe. Aber am Freitag weiss ich dann mehr.

Und Anfang 60 ging es dann mit Tabletten (1 morgens) los. Dabei habe ich noch fleißug gearbeitet und mit 63 noch ein Haus gebaut, in dem ich jetzt wohne. Etwa ab 65 hat mich ein Diabetoiloige auf 3 mal 1 mg Repaglinid umgestellt, und wenig später kam dann die Insulin Therapie hinzu. Alle 3 Monate wird der genauere Lamngzeit Wert Hba1c erhoben, und der liegt immer unter 7. Damit bin ich, aber auch die Ärzte sehr zufrieden.
Gut, dann kannst du wohl auch zufrieden sein.
Beim Versuch, den Zuckerwert durch Gewichtsabnahme und Nahrungskontrolle in den Groff zu bekommen, muss man mehr als eisern sein.
Ja, das denke ich auch.

Dabei ist schon mancher unleidlich geworden. Welche Therapie für einen selbst am besten ist, muss man einfach mal probieren. Beim Essen kommt es auch nicht auf die BE an, sondern auch auf den Glyx. Und Unterzuckerung hat nicht nur mit Spritzen zu tun, sondern am meisten mit der Verbrennung. Ich merke es immer dann, wenn ich so "hohl" im Kopf werde und anfange, zu schwitzen.
Nun ja, die Unterzuckerung bei Anstrengung ist eigentlich logisch, aber ich habe das noch nicht lange.

Vielen Dank und greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Mo 28. Apr 2014, 18:53

onThePath hat geschrieben:Ich brauche noch keine medikamente,meint mein hausarzt.
aber ich sollte was tun, um meine zuckerwerte zu verbessern, ehe es sich weiter verschlechtert

sport wurde angeraten von euch.

lg otp


Ja, ich brauche auch keine - vorläufig. Angeraten wurde mir Bewegung und Gewichtsabnahme, damit könne ich die Werte noch einige Zeit niedrig genug halten. Mal sehen.

greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Mo 28. Apr 2014, 19:30

Da ich vor 4 jahren 10kg abgenommen habe, sehe ich ausser noch etwas hartnäckigem resistentem bauchfett kaum abnehmbedarf. Ideal wären noch 5 kilo plus umwandlung des noch vorhandenen letzten bauchfetts in muskeln.

die 10 kilo abnahme sind jedenfalls bleibend und bereiten ausser aufmerksamkeit keine muehe. Habe nämlich auch mein hungergefuehl unter Kontrolle bekommen. Vor 4 jahren noch fand ich es fast unmöglich abzunehmen.


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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Reginald 32 » Mo 28. Apr 2014, 21:34

Hallo.

Bauchfett und Diabetes II hängen eng zusammen, ja, bedingen einander. Ich habe demnächst einen Termin bei meinem Diabetiligen, da werde ich ihn mal fragen, was ,man da machen kann. Es gibt da einige Medikamente. Mein Neffe arbeitet in der Aufnahme der Diabetes Klinik der Uni Düsseldorf und erzählte mir, dass sie bei erheblichem Übergewicht (über BMI 26) bestimmte Zucker Tabletten verschreiben, bei denen man abnimmt.. Außerdem soll Merformoin (verschreibnungs pflichtig) auch beim Abnehmen helfen.

An Bewegung ist strammes Spazieren gehen ( 1 km in 10 Min) oder Nordic Walking mit langen Schritten die beste Hilfe.
3 x wöchentlich je 5-10 km, je nach körperlichem Gesamt zustand, hilfreich. Rad fahren hilft auch, aber dabei muss man die Strecken verdreifachen.

Liebe Grüßße von Reginald.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Di 29. Apr 2014, 10:07

Ich weiß schon lange, daß gerade bauchfett schädlich ist. Und dass schnelles gehen, meine lieblingsbewegungsart, fett verbrennt. In den letzten drei jahren habe ich aber bewegung vernachlässigt.
Hinzu kam, dass ein halbes jahr cholesterintabletten mein knie fast kaputt gemacht hatten und zu muskelschwaeche führten. Davon erhole ich mich gerade gut mit Märschen hier in israel. Dise tabletten sind pharmazeutischer Giftmüll. Aber ohne muss ich nun auch auf mein cholisterin achten.

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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 13. Jun 2014, 17:17

Sechs einfache Tipps zum Umsetzten, bzw. zum Anpassen des Lebensstils:
1. Null Industriezucker
2. Essen Sie 'Superfoods'
3. Sport - jeden Tag ein bisschen (z.B. 30minütiger Spaziergang)
4. Sonne tanken (Vitamin D)
5. Tauschen Sie industriell verarbeitete Nahrungsmittel gegen frische Lebensmittel
6. Versorgen Sie sich mit Magnesium

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ti ... es-ia.html

Viel Erfolg!!! LG lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 20. Jun 2014, 19:09

Zimt, der Diabetes-Killer!
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zimt.html

P.S.: Ich würde auf jeden Fall nur 'Bio-Zimt' verwenden!

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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Fr 20. Jun 2014, 20:29

lionne,
es gibt auch eine Sorte Zimt mit schädlichem Stoff drin

"Grob gesagt gibt es Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt. Ceylon-Zimt enthält nur geringe Mengen Cumarin und ist aus Sicht des BfR gesundheitlich unbedenklich. Cassia-Zimt liefert deutlich mehr von dem Aromastoff und ist daher nur mit Vorsicht zu genießen, wenn man regelmäßig große Mengen an Zimt und zimthaltigen Backwaren verzehrt",


http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehr ... 30235.html

Allerdings in Deinem Link:
Denn mittlerweile weiss man, dass jene Leber- und Nierenschäden nur bei sehr wenigen Menschen nach übermässigem Cumarin-Genuss auftreten – und zwar nur bei solchen Menschen, die bereits vorgeschädigte Organe hatten. Das weiss man deshalb, weil Cumarin einst in isolierter Form als Medikament gegen bestimmte Venenleiden verordnet wurde und die beschriebenen Nebenwirkungen bei einigen der Patienten auftraten.

Für Cumarin gibt es daher Grenzwerte. Sie liegen bei 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet, man kann ein Leben lang täglich 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen, ohne mit irgendwelchen gesundheitlichen Schäden rechnen zu müssen. Wiegen Sie nun beispielsweise 70 Kilogramm, dann läge Ihr persönlicher unbedenklicher Cumarin-Grenzwert bei 7 Milligramm.

Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass Zimt einen Cumaringehalt von 0 bis allerhöchstens 0,45 Prozent aufweist, dann nehmen Sie mit dem empfohlenen einen Gramm Zimt maximal 4,5 Milligramm Cumarin zu sich und liegen damit – selbst wenn Sie nur 50 Kilogramm wiegen würden – unterhalb des Grenzwertes.

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zi ... z35D3c3TdQ


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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 20. Jun 2014, 22:06

Bei uns in der Stadt (CH) gibt es eine Diabetesberatung, die ganz kompetent informiert und ganz konkret unterstützt. Ich bin sicher, dass solche Diabetesberatungen in den grösseren Schweizer Stäten vorhanden sind.
Wie es in D und A aussieht, weiss ich nicht.
Auf jeden Fall hat sich der Diabetes mellitus zu einer epidemischen Volkskrankheit entwickelt....
Schätzungen der Vereinten Nationen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2025 die Zahl der weltweit an Diabetes erkrankten Menschen von jetzt 250 Millionen um mehr als 50 Prozent auf etwa 380 Millionen ansteigen wird. Diabetes wurde deshalb von den Vereinten Nationen als erste nicht durch eine Infektion ausgelöste Erkrankung zu einer globalen Bedrohung der Menschheit erklärt.
Ebenso wie weltweit hat in Deutschland und der Schweiz die Häufigkeit von Diabetes mellitus in den letzten 50 Jahren stark zugenommen. Nach aktuellen Prognosen wird sie künftig noch schneller ansteigen.
Es ist also ein Problem, das uns alle betrifft.... (etweder direkt oder indirekt, entweder früher oder später... :shock: )
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Sa 21. Jun 2014, 12:06

onThePath hat geschrieben:Da ich vor 4 jahren 10kg abgenommen habe, sehe ich ausser noch etwas hartnäckigem resistentem bauchfett kaum abnehmbedarf. Ideal wären noch 5 kilo plus umwandlung des noch vorhandenen letzten bauchfetts in muskeln.
Gratuliere!
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Sa 21. Jun 2014, 12:11

Danke allerseits!

green hat geschrieben:Noch eine weitere Frage an die Betroffenen.

Seit geraumer Zeit (einige Jahre) passiert es mir immer mal wieder, dass ich eine (leichte) Unterzuckerung habe, in verschiedenen Situationen:
- am Morgen, wenn ich am Abend viel gegessen habe (ich weiss, dass man das nicht sollte)
- auf einem Spaziergang/Marsch (darum esse ich meistens vorher noch einen Apfel, um etwas Kohlehydrate nachzuschieben.

Kanntet ihr das auch, bevor bei euch erhöhte Blutzuckerwerte festgestellt wurden?

greenliche Grüsse

Diese Fragen nach persönlichen Erfahrungen sind eigentlich noch offen. Mich interessieren wirkliche persönliche Erfahrung, alles andere kann ich selber nachlesen.

greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Sa 21. Jun 2014, 19:55

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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 27. Jun 2014, 20:22

Die Mandel - das Blutzuckerwunder

Mandeln regulieren den Blutzuckerspiegel
>>> http://www.womenweb.de/gesundheit-und-m ... andel.html
In Süditalien kamen (vor rund 35 Jahren) nach jedem Mittagessen noch Mandeln auf den Tisch! Diese Angewohnheit hätte man wohl am besten das weitere Leben stets beibehalten, wie noch viele andere Gewohnheiten der ital. Küche)....
Aber es ist ja nie zu spät, doch noch damit anzufangen!
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mi 16. Jul 2014, 19:18

Ganz offensichtlich sind hier im Thread nur wenige, die das Thema interessiert (oder betrifft) und die sich dazu melden möchten. Nun gut, es ist klar, dass einen ein Thema gar nicht interessiert; im Fall von Diabetes II liegt m.E. die Sache ein bisschen anders.... Klar gibt es interessantere Themen als Krankheit/Diabetes - das versteht sich von selbst. Nun ist Diabetes II eben nicht (mehr) ein Thema, das (ausschliesslich) die alte Oma (Z'Grossmüeti) oder den alten Opa (dr Grossätti) betrifft.... wie das schon in früheren Postings gesagt/geschrieben wurde. Von daher hat m.E. der Slogan (nach Hippokrates) "vorbeugen ist besser als heilen" durchaus seine Berechtigung.
In diesem Zusammenhang möchte ich an dieser Stelle auf das Bauchfett hinweisen.

(Zitat) Fett ist nicht gleich Fett! Man weiss heute, dass nicht alle Fettdepots in unserem Körper die gleiche gesundheitliche Bedeutung haben. Die ausgesprochen negativen Einflüsse auf den Stoffwechsel werden vom Bauchfett verursacht, genauer gesagt: vom Fett, das in der Leber und in anderen Organen im Bauch eingelagert wird. Deshalb ist die Adipositas in Apfelform (Fett im Bauch) gesundheitlich viel bedenklicher als jene in Birnenform (Fett am Gesäss).

Der BMI (Body-Mass-Index) kann diesen Umstand nur bedingt berücksichtigen.

Die Gefährdung für Diabetes, hohen Blutdruck, hohe Blutfette und Herz-Kreislauf-Erkrankungen lässt sich deshalb noch besser erfassen durch die einfache Messung des Bauchumfangs.

Die kritischen Zahlen, die ein stark erhöhtes Risiko angeben, sind:
•für Frauen: über 88 cm
•für Männer: über 102 cm (Zitat Ende)
Quelle: http://www.diabetesstiftung.org/risiko-bauchumfang.html
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Do 17. Jul 2014, 09:53

Aufgehorcht habe ich, als mein Hausarzt vor wenigen Jahren sagte, meine Leber sei "etwas" zu groß.
Inzwischen habe ich ja 10kg abgenommen, aber das restliche Bauchfett geht nicht einfach so weg.

Krank wurde ich durch Cholesterinmedikamente. Sie führen zu einer Gesamt körperlichen Vergreisung wegen allgemeiner erheblichen Muskelschwäche und das macht Sport auch unmöglich. Dieser körperliche Vitalitätsverlust geschieht wochenlang unmerklich langsam.

Ich setzte die Tabletten eine Woche vor Ostern ab und merke erst jetzt, dass meine alte, normale körperliche Vitalität wieder völlig erreicht ist.

Cholisterintabletten sind deshalb wohl allgemein sehr bedenklich als Problemlösung gegen hohe Cholisterinwerte. Das Internet ist voll von Klagen wegen erheblicher Nebenwirkungen.
Mein Hausarzt verharmloste und relativierte dennoch als ich ihn ansprach.

lionne, Deine Apfel- und Birnenform ist wohl ziemlich geschlechtsspezifisch weiblich. Denn es heißt, Männer neigen grundsätzlich häufiger zur Bauchverfettung.

Bei mir sind ja die Zuckerwerte etwas schlecht und die Cholisterinwerte zu hoch. Letzteres hat auch meine immer schlanke Schwester. Mittel bei mir: Ernährung und Sport. Bauchfett muß ziemlich ganz weg. Zu Sport muß ich mich aufraffen. Aber im Moment fordert mich der Garten sehr. Ist schon mal was.


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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Do 17. Jul 2014, 11:47

onThePath hat geschrieben:Krank wurde ich durch Cholesterinmedikamente. Sie führen zu einer Gesamt körperlichen Vergreisung wegen allgemeiner erheblichen Muskelschwäche und das macht Sport auch unmöglich. Dieser körperliche Vitalitätsverlust geschieht wochenlang unmerklich langsam.

Ich setzte die Tabletten eine Woche vor Ostern ab und merke erst jetzt, dass meine alte, normale körperliche Vitalität wieder völlig erreicht ist.

Die Frage bezüglich Cholesterinsenkern wird ja weltweit kontrovers diskutiert. Sobald die Cholesterinwerte zu hoch sind oder man einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall (oder sogar mehrere Ereignisse) gehabt hat, werden die Cholesterinsenker (Statine) automatisch (um neue Ereignisse zu verhindern) verschrieben.
Wie ich aus deinem Posting erahne, hast Du die Cholesterintabletten eigenmächtig abgesetzt.... Dein Hausarzt ist wohl nicht sehr erfreut darüber....
Wie lange hast Du denn die Cholesterinsenker insgesamt genommen?? ..dass Du nun den Unterschied der körperlichen Vitalität bereits feststellen kannst?
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Do 17. Jul 2014, 11:58

Hm, wann hatte ich nochmal genau den Mini-Schlaganfall. So etwa bis ein Jahr zurück ?

Also monatelang Cholisterinsenker.
Nach etwa 3 Monaten Absetzen merke ich nun wieder volle Vitalität

Klar war mein Arzt gegen das Absetzen. Wollte mir eine geringere Dosis eines ähnlichen Präperates aufzwingen.

Ich nehme aber Herzrhytmustabletten , Blutdrucksenker und Aspirin. Das wirkt schon mal Herzinfarkt und Schlaganfall entgegen.

Cholisterinsenker sind, wie Du schon sagst, üblich bei Fällen wie ich.

Meine Schwester, 13 Jahre älter als ich, hat dieselben Gesundheitsprobleme wie ich, aber noch nie einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die Cholisterinpillen verursachten bei ihr auch Nebenwirkungen und sie nimmt schon lange keine mehr. Es gibt auch skeptische Ärzte die gegen die Senker sind.

lg, oTp
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Do 17. Jul 2014, 15:54

onThePath hat geschrieben:Es gibt auch skeptische Ärzte die gegen die Senker sind.

Die gibt es ganz sicher. Ich habe aber bis jetzt noch keinen gesehen....
Die machen einem nur Angst, dass man das nehmen muss, um ein weiteres Ereignis zu verhindern... vor allem eben, wenn man schon einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gehabt hat.....(und dazu gehöre ich eben....)
Ich habe die Statine zuerst reduziert (um die Hälfte), war auf der Höchstdosis, dann abgesetzt. Konsequenz Cholesterinwerte wieder nicht mehr gut. Wieder reduzierte Dosis genommen: Cholesterinwerte okay. Jetzt habe ich wieder abgesetzt.... Ich muss einen Weg finden, wie das Cholesterin normale Werte aufweist :?: (und zwar rasch)!
Ich esse nicht fettig und/oder viel Wurst (oder was sonst noch so verboten ist)! Antwort vom Arzt/von den Aerzten: Das ist genetisch.
Ich nehme seit 4 Jahren Statine.
Bei der letzten (umfassenden) Blutuntersuchung hat man festgestellt, dass der Zucker zu hoch ist..... Die Aerztin wollte sofort mit Tabletten (Metfin) beginnen, was ich abgelehnt habe....
M.E. muss ich umgehend (und da bin ich dran...) eine Lebensstil-Korrektur vornehmen: ein paar Kilos abnehmen und mehr bewegen..... und natürlich die Ernährung entsprechend umstellen (low carb). Die Effekte sieht man aber eben dann nicht innert 2 Wochen, das braucht schon ein bisschen Zeit! Und Energie! Die Diabetes-Beraterin hat mir gesagt, dass wenn ich schon nur 5 Kilos abnehme, würde sich das positiv auf den Blutzucker auswirken..... Das motiviert mich natürlich jetzt ausserordentlich!
LG lionne
P.S. Statine und Diabetes-Risiko! .... und somit sind wir wieder beim Thema!!
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... etesrisiko
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Do 17. Jul 2014, 20:45

Ja, lionne, alles nicht so einfach. Nachdem ich schon lange 10 kg runter habe, gehts auch ohne Sport nicht mehr weiter runter. Muß aber und zwar noch mehr Bauchfett. Wiege bei ca 1,80 90 kg, was relativ wenig ist.

Auch ich muß Wege finden. Die Ernährung soll ja höchstens 20% weniger Cholisterin bewirken. Werde schon mal so an die 6 Walnüsse pro Tag essen.

http://www.welt.de/gesundheit/article13 ... enker.html

lg, oTp
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Reginald 32 » Do 17. Jul 2014, 21:40

Guten Abend.

Ich war noch mal beim Diabetes Facharzt und habe ihn gefragt, wie das mit einer Gewichts Reduzierung ist. Mein Großneffe arbeitet in der Diabetes Aufnahme der Uni Klinik Düsseldorf und hat mir da ein paar der neuesten Behandlungsmöglichkeiten im Umfeld "Diabetes und Gewichts Abnahme" genannt.

Bisher nahm ich als Diabetes Medikament 1 mg Repaglinid 3 x täglich ein, plus 12 IE Langzeit Insulin für die Nacht. Und ich konnte machen, was ich wollte, ich kam von meinen 88 kg nicht runter. Und das hat folgende Ursache: Repaglinid treint die Bachspeichesdrüse (Langerhans Zellen) zu Höchstleistungen an, sodass man ständig einen überhöhten Insulin Spiegel hat. Dabei werden die Nährstoffe anhaltend lange auf genommen, sodass man nicht abnimmt. Nebenwirkung: Hin und wieder ärgerliche Unterzuckerungen.

Nun bekomme ich ein anderes Medikament (Xelovia). Die wirkt im Darm und bremst die Aufnahme von Kohlehydraten. Wenn nun die Bauchspeicheldrüse normal arbeitet, ist wegen der geringeren Menge an Kohlehydraten immer genügend Insulin vorhanden. Angenehme Nebenwirkung: Gewichtsabnahme fällt leichter (aber nicht automatisch), keine Unterzuckerungen mehr. Unangenehme Nebenwirkung: Man muss auf die Nieren aufpassen.

Es gibt auch noch einige andere gleichartig wirkende Medikamente, aber alle mit Nieren Wirkung.

Jetzt mache ich 2 Monate Probe. Mal sehen, wie es aus geht.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Do 17. Jul 2014, 21:44

Ja, in der Tat: alles nicht so einfach!
Den Link kannte ich (auch) schon. Ja, je nach Möglichkeit und Vorliebe, einen oder mehrere dieser Tipps in die tägliche Ernährung einbauen, eben beispielsweise die Walnüsse oder auch die 4 Tassen Grüntee pro Tag.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Do 17. Jul 2014, 22:29

Um schlechte Zuckerwerte habe ich mich noch nicht ernsthaft gekümmert.
Ist auch noch nicht behandlungsbedürftig.
Allerdings esse ich weniger Süßes als früher.

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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jul 2014, 08:23

(Zentrum der Gesundheit) - Statine senken zwar den Cholesterinspiegel, aber erhöhen gleichzeitig auch das Risiko für Herzerkrankungen und – laut einer aktuellen Studie – sogar das Risiko für Speiseröhrenkrebs. Darüber hinaus erhöhen sie in erheblichem Maße die Wahrscheinlichkeit, an Grauem Star, Muskelschwäche oder Leber- und Nierenversagen zu erkranken. Experten raten daher zu einer sorgfältigen Dosierung dieser Medikamente.


Fluvastatin. Es erhöhte das Risiko auf eine Leberdysfunktion in größerem Maße als die anderen Statine – und das, wo doch Fluvastatin eigentlich als eines der wirkschwächeren und auch als das am besten verträgliche Statin gilt.


Während bei Frauen 259 Patientinnen in Bezug auf die Myopathie schadlos Statine schlucken können (statistisch gesehen), bevor die 260. daran erkrankt, ist es bei Männern schon jeder 91. Patient, den die schwere Muskelkrankheit dank Statintherapie ereilt.


Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/st ... z37oRcdgv3


Aufgrund dieser Ergebnisse empfahlen die Forscher schließlich, Statin-Patienten künftig sorgfältig auf mögliche Nebenwirkungen hin zu beobachten und solchen Patienten, die bereits im Vorfeld zu Augenproblemen oder Leber- und Nierenschwäche tendierten, mit (wenn überhaupt) einer geringeren Statin-Dosis zu behandeln.

Bevor jedoch überhaupt an die Einnahme von Statinen gedacht wird, ist abzuklären, ob der Patient nicht gar die Sache selbst in die Hand nehmen möchte und sein Leben und seine Ernährung so weit zu ändern bereit ist, dass sich sein Cholesterinspiegel auf ganz natürliche Weise wieder einpendelt.






http://www.zentrum-der-gesundheit.de/st ... en-ia.html
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Mo 21. Jul 2014, 08:23

Hallo lionne

Du hast dir viel Mühe gegeben und Links zusammengekramt. Danke! Danke auch für die andern Beiträge!

Mein Wunsch wäre aber eigentlich, hier direkt mit Betroffenen über die Frühphase auszutauschen und nicht irgendwelche Berichte zu lesen. Und ja, im Internet kann ich mich auch selber informieren.

Cholesterinwerte interessieren mich auch nicht, diese sind bei mir tipptopp, ebenso Leber- und Nierenwerte.

Tschuldigung! :oops:

greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mo 21. Jul 2014, 20:02

green hat geschrieben:Mein Wunsch wäre aber eigentlich, hier direkt mit Betroffenen über die Frühphase auszutauschen und nicht irgendwelche Berichte zu lesen. Und ja, im Internet kann ich mich auch selber informieren.

Das würde ich persönlich ja auch begrüssen; es ist jedoch offenbar niemand daran interessiert oder betroffen..... , so dass dieser gewünschte Erfahrungsaustausch nicht stattfinden kann.
Also, ich selber bin keine Diabetikerin (ich bezeichne mich selber nicht als Diabetikerin); bei mir wurde bei der letzten Blutuntersuchung ein erhöhter Nüchternblutzucker festgestellt. Die Aerztin wollte mir sogleich Metfin verschreiben, was ich aber abgelehnt habe.
Anschliessend war ich bei der Diabetesberatung (1.Ernährungsberatung/2. Umgang mit dem Messgerät). Seither bin ich wie wild am messen.... :oops:
Ich habe natürlich die Werte anhand der Tabelle analysiert; Resultat: meine Nüchternblutzuckerwerte sind zu hoch..... Die Werte 2 Stunden nach dem Essen sind okay. Am 29. Juli habe ich einen Termin mit der Hausärztin..... ich werde mich nach wie vor gegen Medikamente entscheiden und den Lebensstil (Schritt für Schritt) weiter anpassen. Das heisst praktisch vor allem: mehr Bewegung....
Dann geht es natürlich darum mal die Resultate dieser vermehrten Bewegung zu überprüfen.... Dann bin ich daran mein Gewicht zu reduzieren (habe nicht extrem Uebergewicht), aber die Diabetesberaterin hat gesagt, so 5 Kilo würden sich positiv auf den BZ auswirken. Ich muss jetzt einfach mal diese 2 Sachen in Angriff nehmen..(Bewegung/Abnehmen).. Das geht alles nicht von heute auf morgen..('der innere Schweinehund'!). Resultate dieser Aenderungen wird man erst noch einiger Zeit/einigen Monaten sehen, hoffentlich!
>>> http://www.youtube.com/watch?v=jK1Gwl39ADk (ab Minute 6:50)
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Di 22. Jul 2014, 06:56

Mit meinen Zuckerwerten beschäftige ich mich noch nicht systematisch.

Aber so viel ich dennoch mitbekommen habe, spielt Übergewicht, Bauchfett, Ernährung und Sport eben auch eine Rolle bei der Entwicklung und Bekämpfung schlechter Zuckerwerte.

Also ich brauche solche Links wie diesen:

http://www.gesundheit.de/krankheiten/di ... edikamente

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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Di 22. Jul 2014, 12:20

green hat geschrieben:Hallo lionne
Du hast dir viel Mühe gegeben und Links zusammengekramt. Danke! Danke auch für die andern Beiträge!

Gern geschehen.... :))
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Do 31. Jul 2014, 16:47

lionne hat geschrieben:
green hat geschrieben:Mein Wunsch wäre aber eigentlich, hier direkt mit Betroffenen über die Frühphase auszutauschen und nicht irgendwelche Berichte zu lesen. Und ja, im Internet kann ich mich auch selber informieren.

Das würde ich persönlich ja auch begrüssen; es ist jedoch offenbar niemand daran interessiert oder betroffen..... , so dass dieser gewünschte Erfahrungsaustausch nicht stattfinden kann.

Ja, schade - ich dachte eigentlich, Diabetes 2 sei weit verbreitet ... :(

Also, ich selber bin keine Diabetikerin (ich bezeichne mich selber nicht als Diabetikerin); bei mir wurde bei der letzten Blutuntersuchung ein erhöhter Nüchternblutzucker festgestellt. Die Aerztin wollte mir sogleich Metfin verschreiben, was ich aber abgelehnt habe.

Also, ich bin nicht Diabetiker - auch meine Ärztin sagt das so nicht. Mein Nüchternblutzucker war das letzte Mal genau am Grenzwert, und der Langzeitzucker war bei den letzten drei Messungen jedes Mal ein klein bisschen höher. Aber noch grad unter 7 - also noch keine Tabletten, auch keine Ernährungsberatung.

Anschliessend war ich bei der Diabetesberatung (1.Ernährungsberatung/2. Umgang mit dem Messgerät). Seither bin ich wie wild am messen.... :oops:
Ich habe natürlich die Werte anhand der Tabelle analysiert; Resultat: meine Nüchternblutzuckerwerte sind zu hoch..... Die Werte 2 Stunden nach dem Essen sind okay. Am 29. Juli habe ich einen Termin mit der Hausärztin..... ich werde mich nach wie vor gegen Medikamente entscheiden und den Lebensstil (Schritt für Schritt) weiter anpassen. Das heisst praktisch vor allem: mehr Bewegung....
Dann geht es natürlich darum mal die Resultate dieser vermehrten Bewegung zu überprüfen....
Nun bist du wohl weiter, darf ich fragen, wie dein Wert am 29. Juli war?
Um mehr Bewegung kämpfe ich auch, mein Ziel ist täglich eine halbe Stunde.

Dann bin ich daran mein Gewicht zu reduzieren (habe nicht extrem Uebergewicht), aber die Diabetesberaterin hat gesagt, so 5 Kilo würden sich positiv auf den BZ auswirken. Ich muss jetzt einfach mal diese 2 Sachen in Angriff nehmen..(Bewegung/Abnehmen).. Das geht alles nicht von heute auf morgen..('der innere Schweinehund'!). Resultate dieser Aenderungen wird man erst noch einiger Zeit/einigen Monaten sehen, hoffentlich!
Ja, Gewichtreduktion ist die zweite Empfehlung. Nach einem Kohlehydrat-Teilfasten in der Fastenzeit hatte ich 3,5 Kilo verloren (ohne sonst auf irgendwas zu achten). Ich esse nun möglichst "normal" Kohlehydrate (habe diesbezüglich keine Empfehlung von der Ärztin), also nicht zuviel (wie ich das sonst meistens tat), aber auch nicht ohne.
Seit Ostern habe ich nochmals drei Kilo abgenommen, nur dadurch, dass ich mit den Kohlehydraten aufpasse.
Wenn es so weiter geht, bin ich zufrieden.

Danke Lionne, dass du nun von deinen persönlichen Erfahrungen erzählt hast. Ein Thema ist noch offen, hast du auch Unterzuckerungen?

greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Do 31. Jul 2014, 16:48

onThePath hat geschrieben:Mit meinen Zuckerwerten beschäftige ich mich noch nicht systematisch.



Sind sie denn in Ordnung, deine Zuckerwerte? Weil, falls nicht, sollte man sich schon damit beschäftigen.

@ Lionne: Messen tu ich übrigens auch nicht.

greenliche Grüsse
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Do 31. Jul 2014, 19:11

@green

Diabetes II ist weit verbreitet....glücklicherweise betrifft es offenbar in diesem Forum (fast) niemanden!
Zu meinen Werten am 29.7.2014, NüchternBZ 7,5.
Den Hba1c habe ich inzwischen auch erhalten: 5,7!! Ist vieel besser als vor 3 Monaten, obwohl ich mit 'meinem Programm' gar noch nicht richtig 'durchgestartet' bin...

Mein (kurzfristiges) Ziel ist auch 30 Minuten Bewegung, besser wären 45 Minuten pro Tag!
Das sollte machbar sein... :oops: Hab's noch nicht geschafft!!
Bezüglich Gewichtsreduktion: 3,5 kg und nochmals 3 kg! Das ist ja phantastisch! :] Da kannst Du wirklich zufrieden sein (weiter so...). Bei mir sind es (nur/erst) 2,5 kg. Bin aber auch zufrieden!
Was genau ist ein Kohlenhydrat-Teilfasten?? Was heisst: "auf Kohlenhydrate aufpassen?" Also den Teller Spaghetti oder Penne all'arabiata oder die Pizza hat die Ernährungsberaterin abgewunken: Teigwaren, nur als Beilage!! Pizza, nur 1/2.
Auch keine Fruchtjoghurts (zuviel Zucker): besser Nature-Joghurt mit z.B. Beeren drin....
Bezüglich Unterzuckerung: Bis jetzt habe ich das zum Glück nicht! Die Aerztin hat mir erklärt, dass in der Nacht der Zucker runter geht, dann der Körper die Hormone ausschüttet... und dass das dann den erhöhten Nüchternblutzucker bewirkt??? Ich sehe noch nicht klar in dieser Sache! :?
Vielleicht hilft Dir eine kleine Zwischenverpflegung. Ich erinnere mich, dass mein Chef, der Diabetiker war, immer gegen 9h00 und 15h00 etwas Kleines gegessen hat!! (eine halbe Banane/einen halben Apfel, so weit ich mich erinnern kann). Frag doch mal Deine Aeztin.
Ich hoffe sehr, dass wir dem Diabetes II den Garaus machen können! Habe mir das Buch von Dr. med. Volker Schmiedel "Typ-2-Diabetes, Heilung ist doch möglich" gekauft und hoffe, dass ich darin wertwolle und vor allem umsetzbare Hinweise finden werde....

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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon onThePath » Do 31. Jul 2014, 20:40

green hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Mit meinen Zuckerwerten beschäftige ich mich noch nicht systematisch.



Sind sie denn in Ordnung, deine Zuckerwerte? Weil, falls nicht, sollte man sich schon damit beschäftigen.

@ Lionne: Messen tu ich übrigens auch nicht.

greenliche Grüsse


Hab vor einigen Tagen einen Bluttest gehabt. Der sollte alle Werte, besonders Cholisterin und Zucker klären.
Wegen Zucker gab der Arzt mir keine Rückmeldung. Aber ich wehrte mich gegen die krankmachende Einnahme von Cholisterintabletten. Wie ich meinen Arzt kenne, müssen die Zuckerwerte zumindest nicht besorgniserregend sein, Aber beim nächsten Gespräch frage ich ihn.

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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon green » Fr 1. Aug 2014, 14:32

lionne hat geschrieben:@green

Diabetes II ist weit verbreitet....glücklicherweise betrifft es offenbar in diesem Forum (fast) niemanden!
Zu meinen Werten am 29.7.2014, NüchternBZ 7,5.
Den Hba1c habe ich inzwischen auch erhalten: 5,7!! Ist vieel besser als vor 3 Monaten, obwohl ich mit 'meinem Programm' gar noch nicht richtig 'durchgestartet' bin...
Mein höchster Nüchternwert lag bei 7,0 - der Hba1c hingegen schon bei 6,8 - und dieser sei ja wichtiger als der Nüchternwert.

Mein (kurzfristiges) Ziel ist auch 30 Minuten Bewegung, besser wären 45 Minuten pro Tag!
Das sollte machbar sein... :oops: Hab's noch nicht geschafft!!
Momentan bin ich ziemlich fleissig.
Bezüglich Gewichtsreduktion: 3,5 kg und nochmals 3 kg! Das ist ja phantastisch! :] Da kannst Du wirklich zufrieden sein (weiter so...). Bei mir sind es (nur/erst) 2,5 kg. Bin aber auch zufrieden!
Ich finds gut, dass du zufrieden bist, denn es zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist, und weils ein langer Weg ist, sollte man ihn nicht allzuforsch angehen.
Was genau ist ein Kohlenhydrat-Teilfasten??
Ich hatte es für mich so formuliert: Am Morgen und am Mittag nur wenig KH (also eben, nur als Beilage). Und abends dann keine KH, ausser vielleicht eine Frucht.

Was heisst: "auf Kohlenhydrate aufpassen?" Also den Teller Spaghetti oder Penne all'arabiata oder die Pizza hat die Ernährungsberaterin abgewunken: Teigwaren, nur als Beilage!! Pizza, nur 1/2.
Auch keine Fruchtjoghurts (zuviel Zucker): besser Nature-Joghurt mit z.B. Beeren drin....

Genau, KH nur als Beilage, und eben als kleine Beilage. Ich esse auch keine Desserts, verwende natürlich keinen Zucker in Tee oder Kaffee, keine zuckerhaltigen Getränke, keine Schokolade usw. Das war während der Fastenzeit - nach Ostern hab ich dann meine Schoggihasen auf kleine Portionen verteilt gegessen, also doch ziemlich aufs Ganze gesehen. Ich denke, dass mein Hba1c von 6,8 genau davon kommt. Nun bin ich gespannt auf die nächste Kontrolle, aber das ist dann erst Mitte Oktober.

Bezüglich Unterzuckerung: Bis jetzt habe ich das zum Glück nicht! Die Aerztin hat mir erklärt, dass in der Nacht der Zucker runter geht, dann der Körper die Hormone ausschüttet... und dass das dann den erhöhten Nüchternblutzucker bewirkt??? Ich sehe noch nicht klar in dieser Sache! :?
So wie du das schilderst, ist es mir auch nicht klar ... :o
Vielleicht hilft Dir eine kleine Zwischenverpflegung. Ich erinnere mich, dass mein Chef, der Diabetiker war, immer gegen 9h00 und 15h00 etwas Kleines gegessen hat!! (eine halbe Banane/einen halben Apfel, so weit ich mich erinnern kann). Frag doch mal Deine Aeztin.
Die Unterzuckerung ist ja zum Glück nicht schlimm, bloss unangenehm. Ich frage danach, weil dies die ersten Symptome waren, dass mit dem Zuckerstoffwechsel etwas nicht stimmt. Und ja, meistens esse ich dann einen Apfel. Ansonsten habe ich gelesen, dass man von den Zwischenmahlzeiten wegkommt. Eine ganz neue Studie schreibt, dass es sogar besser sei, bloss zwei Mahlzeiten pro Tag zu essen. Da ich in der Regel nichts frühstücke, liegt das für mich im Bereich des möglichen (Anmerkung: Die Unterzuckerung kommt nicht nach dem fehlenden Frühstück, im Gegenteil, eher nach einer reichlichen Mahlzeit).
Ich hoffe sehr, dass wir dem Diabetes II den Garaus machen können! Habe mir das Buch von Dr. med. Volker Schmiedel "Typ-2-Diabetes, Heilung ist doch möglich" gekauft und hoffe, dass ich darin wertwolle und vor allem umsetzbare Hinweise finden werde....
Meine Ärztin meint eben auch, dass wir den Diabetes besiegen können, wie oben erwähnt durch regelmässige Bewegung und Gewichtsreduktion.

Danke, Lionne, finds schön, dass du nun doch auf den persönlichen Austausch umgeschwenkt bist ;)

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