Diabetes Typ 2

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Moderator: bigbird

Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mo 3. Jul 2017, 19:03

Man unterscheidet zwischen
- nüchtern
und
- postprandial (d.h. 2 Stunden nach dem Essen)

Ein Nüchternzucker ist 'normal' zwischen 3,5 und 5,6;
postprandial zwischen 4,5 und 7,8

Es nützt nichts 10 Minuten nach dem Trinken von 5 dl Himbeersirup oder Orangensaft oder nach Verzehr eines Stk. Schwarzwäldertorte den BZ zu messen >>>> das ist für die Füchse >>> messen nach 2 Stunden!

LG lionne
P.S. Das ist was ich gelernt habe..... bei der Diabetesberatung hier am Ort
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Mo 3. Jul 2017, 19:23

Danke lionne für Deine Antwort. Die Person nimmt genau dieses Medi. Heute Morgen hatte sie nüchtern einen Wert von 18,2. Sie hat übergewicht und einen zu hohen Blutdruck.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Jure » Mo 3. Jul 2017, 19:57

Es nützt nichts 10 Minuten nach dem Trinken von 5 dl Himbeersirup oder Orangensaft oder nach Verzehr eines Stk. Schwarzwäldertorte den BZ zu messen >>>> das ist für die Füchse >>> messen nach 2 Stunden!
Hmmm - davon sprach ich doch auch gar nicht...

Allerdings ergeben sich mit den Abbott-Sensoren echt interessante Verläufe, wenn man sich mal die Mühe macht, einige Nahrungsmitel zu "verfolgen" in ihren BZ-Bahnen.

Hallo @Schoham, ich berichte mal aus meiner Erfahrung.

Wenn ich beispielsweise Schokolade esse, berührt das meinen Blutzucker nur langsam und auch recht wenig, denn das Fett in der Schokolade sorgt für eine langsamere Aufnahme des Zuckers. Würde ich mir ein Stück Weißbrot mit Marmelade einverleiben, würde mein Blutzucker beinahe so etwas wie "explodieren". Diese Eigenschaften der Lebensmittel, unterschiedlich schnell ins Blut zu gelangen, nennt man den "glykämischen Index". Je höher der bei einem Nahrungsmittel ist, desto rascher bringt er den BZ nach oben. Das geht zuweilen binnen weniger Minuten. Das ist natürlich überhaupt gar nicht gut. Denn ein hoher Blutzuckerspiegel lässt, je höher, desto mehr, Blutplättchen miteinander verklumpen (verkleben). Das führt auf Dauer zunächst in den kleinsten Blutgefäßen zu Verletzungen, da diese vergrößerten "Blutmoleküle" sich durch engste Gefäße zwängen müssen.

Was sich der Körper "merkt", das ist die Menge des Blutfarbstoffes, die über einen Zeitraum von 90 Tagen verzuckert war. Dieser Wert wird von kurzzeitigen "Zuckerspitzen" kaum beeinflusst und gibt daher recht genaue Auskunft, wie gut der BZ bei einem Patienten eingestellt ist. Ausgedrückt wird der Wert in %.

Wenn bei jemandem ein Diabetes "entdeckt" wurde, wird es, je nach Energie des Patienten, nicht innerhalb weniger Tage zu nachhaltigen Änderungen kommen. Um wirklich Erfolge messen zu können, wäre es sinnvoll, genau und regelmäßig zu messen. Als Beispiel: Nach einigen Stunden Nahrungskarenz den Nüchternzucker messen. Dann einmal eine genau dosierte Menge an Kohlehydraten zu sich nehmen und dann in bestimmten Zeitabständen messen UND NOTIEREN, wie stark sich der BZ ändert. Ich hab' das vielmals durchgeführt um einigermaßen genau abschätzen zu können, wie welche Nahrungsmittel bei mir sich auswirken. Doch - das ist eine etwas mühsame und auch leicht blutige Angelegenheit. Nicht jeder hat die Fingerkuppen, um sich alle 15 Minuten den BZ zu messen, bis er wieder den Nüchtern-BZ erreicht hat. Und hier in D bekommt auch nicht jeder Typ2-Diabetiker so viele Messsäbchen, um das oft genug durchführen zu können.

Also zweimal am Tag den BZ messen schont zwar die Fingerkuppen, bringt jedoch keinerlei Einscht in die Regelung des eigenen Körpers bz. / und der Medikamente. Es sei denn, jemand könnte sich das Monitor-System von Abbot leisten oder verordnen lassen.

Was auf jeden Fall sehr viel hilft, ist regelmäßige Bewegung. Den Erfolg eines Zehnminutenspazierganges, vorausgesetzt, jemand ist zu Fuß noch fit, läässt sich direkt mit dem BZ-Messgerät feststellen.

Was diese Krankheit braucht ist viel Geduld und viel Selbstdisziplin - nicht jeder hat immer beides in ausreichendem Maß zur Verfügung. Das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung. Wenn erst einmal die Füße kein Gefühle mehr über den Untergrund vermitteln, auf dem sie gehen, bekommt man schon reuige Gedanken...

Achja - was ich fast vergessen hätte: Gewichtsreduktion bessert sowohl die Reaktion des Körpers auf die Medikamente als auch auf das "hausinterne" Regelsystem.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Di 4. Jul 2017, 08:43

Schoham hat geschrieben:Danke lionne für Deine Antwort. Die Person nimmt genau dieses Medi. Heute Morgen hatte sie nüchtern einen Wert von 18,2. Sie hat übergewicht und einen zu hohen Blutdruck.

Da kommt einiges zusammen..... Ich hoffe doch sehr, dass der Blutdruck therapiert wird; bitte verschriebene Medikamente dringend sorgfältig einnehmen!
Ein Nüchternzucker von 18,2 ist schon krass; das kann nicht so stehen gelassen werden, keine Frage.
Seit wann nimmt die Person das Metformin? Seit einigen Tagen, seit Wochen?
Ist die Person bei einem Diabetologen/Endokrinologen (Spezialisten)?
Ich bin kein Arzt, aber was ich vom Schiff aus sagen kann: Das Uebergewicht muss l a n g s a m reduziert werden, keine Crashdiät, sondern eine Essensumstellung auf Low Carb (wenig Kohlenhydrate). Als ich selber mit den Kohlenhydraten aufgepasst habe, gingen die Pfunde (etliche) weg! Mir hat die Mitarbeiterin von der Diabetesberatung damals gesagt: die Kohlenhydrate nur "als Beilage" betrachten, nicht als Hauptanteil des Essens, also nicht einen Haufen Spaghetti (auch nicht Vollkornspaghetti), oder einen vollen Teller Risotto essen!
Gewisse Kohlenhydrate sind total tabu (vorläufig); eine Auswahl:
Zucker, Puderzucker, Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup
Weisses Mehl, Auszugsmehl, Weissbrot, Baguette, Kuchen, Pizza, Brötchen/Semmeln, Schokolade, Eis, Konfi, Ketchup, weisser Reis, Pastagerichte
Aufgepasst mit 'verstecktem' Zucker: Früchtejoghurts, Müeslimischungen
Auch bitte keine Fertigprodukte/Fertigmenüs...
Heute esse ich auch meinen geliebten Risotto milanese, esse auch ab und zu Schokolade oder ein Stück Kuchen!!)
Wie früher im Thread geschrieben, habe ich am Anfang ganz ausgiebig gemessen und mir so quasi ein Profil erstellt, dann habe ich gewisse Reaktionen auf gewisse Lebensmittel ausgetestet (immer 2 Std. nach dem jeweiligen Essen gemessen). So habe ich herausgefunden, dass ich beispielsweise jetzt 40 g Teigwaren (Rohgewicht) durchaus essen kann, ohne eine Auswirkung auf den BZ. Oder eben auch ein bis zwei Reihen Schokolade.....
Aktuell bin ich dran die Bewegung 'auszuchecken': Wie reagiert der BZ auf einen 30minütigen Marsch? Wie der Nüchternzucker auf einen 20minütigen Marsch nach dem Abendessen, bzw. vor dem Schlafengehen?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich absolut nicht gelitten habe, als ich meine Ernährung "diabetes-konform" angepasst habe. Es ist möglich und gleichzeitig purzeln die Pfunde. Eine Zeitlang ging ich am Mittag ins Migros-Restaurant und habe mir dort meine Mahlzeit zusammengestellt: wenig KH, Gemüse, Salat, etwas Fleisch oder Fisch. Hat prima geklappt.
<uebrigens: Die Gewichtreduktion kann dann u.U. auch eine Auswirkung auf den Blutdruck haben; nicht selten konnten die Medis dann reduziert werden.
Was selber getan werden kann, jetzt und dringend (wenn möglich):
- Gewicht abnehmen, dazu muss die Ernährung umgestellt werden
- körperlich bewegen
- Stress reduzieren!

Ich hoffe, mit diesen Angaben zu dienen.
LG lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Di 4. Jul 2017, 19:01

Hallo Jure

Ganz herzlichen Dank für Deine mitgeteilten Erfahrungen. Lieb von Dir. Habe sie weitergeleitet und sie wurden gelesen.

Mit liebem Gruss
Maria
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Di 4. Jul 2017, 19:04

Liebe lionne

Bestimmt dienen Deine Angaben. Wenn nicht dem Patienten so auf jeden Fall mir. Freue mich über Deine geleistete Hilfe. Gegen den Bluthochdruck nimmt die Person drei verschiedene Medis.

Mit liebem Gruss
Maria
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mi 5. Jul 2017, 10:08

Mit dem angesprochenen 'Abbot Sensor' habe ich persönlich keine Erfahrung; ich habe das/mein BZ-Profil, wie gesagt, gemäss Messungen Old School erstellt.

Bei Interesse >>> https://www.d-journal.ch/archiv/diabete ... ung-24116/

Wenn ich so rechts und links um mich schaue (und auch mich selber), stelle ich fest, wie viele Menschen doch mich teils schwerwiegenden Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben.... Das macht mich schon traurig. :cry:
Nur so ein Gedanke!
LG lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Mi 5. Jul 2017, 12:57

Lionne, die Person nimmt die Medis seit zwei Wochen und ist beim Hausarzt in Behandlung. Ich hätte noch eine Frage: Mir ist ich hätte irgendwo gelesen das man mindestens 12 Stunden nichts essen sollte um am Morgen einen exakten Nüchternwert zu erhalten. Ist das so?
Schoham
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mi 5. Jul 2017, 13:17

Die Frage um das 'nüchtern' habe ich mir seinerzeit auch gestellt; ich habe dazu kontroverse Antworten bekommen.
Wenn der Arzt einen Patienten "nüchtern" zu einem Termin bittet, geht es i.d.R. um eine Blutabnahme. Dafür sollte man rund 8 bis 12 Stunden vorher weder etwas essen noch trinken (nur Wasser ist erlaubt).

Auf meinem Kärtli von der Diabetesberatung heisst es:
> nüchtern (8 Std. nichts gegessen / getrunken ausser Wasser)
:?
Mein NüchternBZ verändert sich in diesen 4 Stunden zum meinem Nachteil!
>>> ist also nach 8 Std. besser als nach 12 Std. :?
Da soll noch jemand drus cho!!!!
LG lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Jure » Mi 5. Jul 2017, 13:32

Hallo,

für mich galten bei solchen Messungen "eine Nacht", also ca. 8 Stunden. Bleibt man länger nüchtern, kann es durchaus sein, dass die Leber beginnt, wieder Zucker auszuschütten, denn sie ist ja für den Menschen die "Notfallreserve". Ohne BZ-Abgabe durch die Leber müssten wir Menschen nächtens immer wieder einen Happen essen oder was Zuckeriges trinken. Das gilt aber nur für Menschen, denen nicht bereits eine diabetische Polyneuropathie das autonome Nervensystem aus dem Tritt gebracht hat. Bei mir selbst kann ich längst nicht sicher sein, dass eine kleine Mahlzeit beispielsweise (so bei ca. 80 mg/dl) auch wirklich meinen BZ stabil hält. Streikt die Magenentleerung, hilft das nämlich nichts oder nur verspätet - und das ist ausgesprochen unerquicklich.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mi 5. Jul 2017, 13:49

Jure hat geschrieben:für mich galten bei solchen Messungen "eine Nacht", also ca. 8 Stunden. Bleibt man länger nüchtern, kann es durchaus sein, dass die Leber beginnt, wieder Zucker auszuschütten, denn sie ist ja für den Menschen die "Notfallreserve".

Das will ich demnächst mal intensiv untersuchen, bzw. messen.
(a) messen nach 8 Std.
(b) messen nach 12 Std.
Nüchternphase, d.h. nichts gegessen / getrunken ausser Wasser
Gruss lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mi 5. Jul 2017, 14:17

Schoham hat geschrieben:Lionne, die Person nimmt die Medis seit zwei Wochen und ist beim Hausarzt in Behandlung.

Ich habe mal kurz 'rumgegoogelt': Also 2-3 Wochen muss man schon zuwarten, bis sich die Wirkung voll entwickelt.

Merke: Metformin nehmen heisst nicht, dass die allgemein gültigen Ansätze zur Diabetesbehandlung/-bekämpfung, d.h. Abnehmen, mehr bewegen, weniger Stress,
einfach über Bord geworfen werden können!!!
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Mi 5. Jul 2017, 14:53

Hallo Ihr beiden :)

Habe jetzt mal gegoogelt und bin auf eine Seite gestossen wo es heisst:

Nüchternzucker

Der morgens vor dem Frühstück gemessene Nüchtern-Blutzuckerwert spielt eine wichtige Rolle. Denn nachts steigt der Blutzuckerspiegel bei Menschen mit Diabetes oft an. Das liegt am Stoffwechsel selbst, aber auch daran, dass die Wirkung der blutzuckersenkenden Tabletten oder des Insulins vom Vortag eventuell nicht mehr ausreicht. In diesem Fall wird die Diabetestherapie "nachgebessert" – zum Beispiel, indem die Tabletten- oder Insulindosis erhöht wird.

http://www.diabetes-ratgeber.net/Blutzu ... 10337.html

So wie ich es verstehe kann er durchaus höher sein nach 12 Stunden als nach 8 Stunden. Wenn er Nachts steigt.

Die Person hatte am Abend um ca. 22.00h gemessen und er war auf 15,2. Dann hat sie einen Löffel Viomalt mit Magnesium gegessen und morgens war er wieder 18,2. Ich habe ihr geraten doch lieber Magnesium Tabletten zu nehmen als diese Gerstenkeimhonigartige Nahrung.

Danke Lione fürs nachschauen. Geduld ist wohl gefragt.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mi 5. Jul 2017, 16:16

Viomalt/Biomalt ist total ungeeignet für Diabetiker!!!! (Kraftnahrung).
Ein BZ von 15,2 um 22.00h ist schlchtweg der helle Wahnsinn.
Weiss der HA, was die liebe Person so alles zu sich nimmt (an selbstgekauften Medis)?? Wahrscheinlich nicht!
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Jure » Mi 5. Jul 2017, 17:30

Hallo @Maria,

als ich diese Werte las - und sie umgerechnet hatte - wurde mir auch ganz anders. Bei dem Wert 18.2 - umgerechnet fast 330 mg/dl - müsste Dein Bekannter ja schon fast wieder müde werden. Wenn man solche Werte gewohnt ist, merkt man das nicht so. Aber wenn mir heute mal der Zucker über 250 entgleist, könnte ich ratzen wie ein Stein.

Ein Problem, das es beim Diabetes gibt, ist seine Heimtücke. Er tut erst einmal viele Jahre nicht weh. Wenn man aber daran denkt, was ein so hoher BZ-Wert in den winzigen Gefäßen der Augen oder der Nieren anrichtet - man mag nicht daran denken.

Insofern kann er ja fast froh sein, dass er bislang mit Tabletten behandelt wird. Wer bei solchen Werten Insulin spritzt, um rasch wieder in den Normalbereich zu kommen, spritzt sich quasi den zu hohen Zucker direktemang in die Fettpolster.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mi 5. Jul 2017, 18:32

Meines Erachtens ist der vorliegende "Fall" ein gutes Beispiel dafür,
- dass eben nicht jedes Naturprodukt/Ergänzungsmittel auch für alle gleich gut ist (nein, es kann sogar verheerende Auswirkungen haben, im schlimmsten Fall!) und
- dass es durchaus Sinn macht, mit dem Arzt oder Apotheker zu besprechen, ob sich das Produkt/Naturmittel (frei verkäuflich in den Apotheke, Drogerie, etc.) auch mit den vom Arzt verschriebenen Mitteln/Medis verträgt, bzw. kompatibel ist.

Viomalt, Biomalt, Jemalt u.ä ist für Diabetiker nicht geeignet!
Hier mal zur Info die Zusammensetzung:
http://viomalt.wander.ch/webautor-data/ ... sium-1.pdf

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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Do 6. Jul 2017, 08:20

Schoham hat geschrieben:Geduld ist wohl gefragt.

Ja, das auf jeden Fall. Und eine schonungslose, ehrliche Analyse, was alles gegessen und an (selbstgekauften) Medis/Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen wird, und zwar ziemlich dringend!
Es ist total paradox, auf der einen Seite Metformin zu nehmen und auf der anderen Seite Produkte wie Viomalt (wenn möglich noch 3x am Tag!) zu sich zu nehmen - als Person mit Zuckerstoffwechselstörung.
Ich bin zuversichtlich, dass sich danach wirklich Erfolge zeigen werden....
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 7. Jul 2017, 10:01

Erste Symptome wie Gewichtszunahme (aber auch Gewichtsabnahme), Müdigkeit oder Abgeschlagenheit werden ignoriert. Kommt später der unstillbare Durst als typisches Symptom hinzu, ist der Diabetes schon weit fortgeschritten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt sogar vor einer Diabetes-Epidemie. Es klingt vielleicht verrückt, aber:
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, selbst an Diabetes Typ 2 zu erkranken und das nicht nur (erst) im fortgeschrittenen Alter. (>>> Diabetes Typ 2 geht uns alle an!)

Denn: Diabetes ist eine Wohlstandskrankheit. Mit jedem zusätzlichen Kilogramm Körpergewicht vervielfältigt sich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Die beste Vorsorge ist deshalb, genau zu wissen, was Mann/Frau machen sollte, um der Krankheit erst gar nicht in die Klauen zu fallen.
Kurz in Stichworten:
- Abnehmen/Ernährung umstellen (kein Fastfood!!!)
- Bewegung: mehr bewegen >>> laufen Sie ihrem Diabetes davon!
- Stress: Stress reduzieren! :roll: :idea:

In diesem Strang finden sich viele brauchbare Anregungen.
LG lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Fr 7. Jul 2017, 19:11

lionne hat geschrieben:Ich bin zuversichtlich, dass sich danach wirklich Erfolge zeigen werden....


Nach dem Radfahren gemessen sank er auf 9. Auch sonst geht er langsam runter. Wahrscheinlich wegen der änderung der Essgewohnheiten und der Wirkung der Medis.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 7. Jul 2017, 19:53

Ich hoffe doch sehr, dass es die liebe Person mit der Bewegung (Sport) langsam angehen lässt, denn schliesslich ist sie eine 'geschädigte' Person und ich weiss nun auch nicht, wie 'fit' sie ist (aber wahrscheinlich nicht so fit >>> Uebergewicht).
Siehe hier: http://www.diabetes-ratgeber.net/Sport
Alles Gute,
lionne

Achtung: Bei zu hohen Werten keinen Sport treiben
Bitte unbedingt Rücksprache mit HA!
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Sa 8. Jul 2017, 16:16

Hallo Lionne

Sie ist jahrelang dreimal pro Woche im Schnitt 40 Kilometer Rad gefahren, einmal pro Woche ca. 90 Minuten gelaufen und einmal pro Woche einen Kilometer schwimmen gegangen. In letzter Zeit nur noch einmal Radfahren in der Woche. Weniger gelaufen und nicht mehr geschwommen weil sie mit dem Hüftgelenk ziemlich Probleme hat. Da hat sie nächstens einen Termin im Spital um über eine OP zu reden.

Danke für den Sport Link.

Was denkst Du, ist Unterzuckerung für sie kein oder noch kein Thema?

Mit liebem Gruss
Maria
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Sa 8. Jul 2017, 17:16

Das nenn' ich ein Pensum; Respekt!
Das ist natürlich ein Grund, das (schmerzhafte) Hüftgelenk! So kann kein Mensch mehr gross Sport machen! Ich wünsche viel Erfolg bei der weiteren Abklärung i.S. OP.
Unterzuckerung sollte m.E. (noch) kein Thema sein; ein Hypoglykämie-Risiko ist bei einem Diabetiker immer gegeben - allerdings auf Deine Frage bezogen: Metformin gehört nicht zu den Medikamenten, welches die Gefahr birgt, eine Unterzuckerung zu bewirken. >>> Weil Metformin ein anderes Wirkungsprinzip gegenüber anderen Antidiabetika aufweist!
LG und schönes WE,
lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Sa 8. Jul 2017, 19:09

Lionne,

Du bist ja eine richtige Expertin :).

Herzlichen Dank!
Schoham
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 14. Jul 2017, 18:48

Das ganze Drum und Dran bezüglich Diabetes wird (für mich) immer konfuser!

HbA1c 5,9 % bedeutet Diabetes-Alarm!
Die American Diabetes Association (ADA) präsentiert ihre überarbeiteten Praxisleitlinien 2014. Wichtige aktuelle Statements betreffen u.a. die Diagnostik mittels HbA1c.

Neben Nüchternzucker und Zweistundenbelastungswert gehört das HbA1c inzwischen niet- und nagelfest zum diagnostischen Armamentarium, unterstreichen die ADA-Experten.
Und auch beim Screening nach Personen mit erhöhtem Dia­betes-Risiko hat der Marker, der einen mehrwöchigen Stoffwechselzeitraum widerspiegelt (= der Langzeitzuckerwert HbA1c), seinen Platz.
Bei einem HbA1c zwischen 6,0 und 6,5 % liegt die 5-Jahres-Rate bereits zwischen 25 und 50 % – das Risiko dieser Patienten ist gegenüber Personen mit einem HbA1c von 5,0 % sage und schreibe 20-fach erhöht.
Alles Weiter dazu hier nachzulesen >>>> http://www.medical-tribune.ch/medizin/f ... alarm.html
Es wird immer enger! Nach diesen (immer engeren) Richtlinien wird sich das Heer der Diabetiker/Prädiabetiker noch mehr vergrössern!
Meine Strategie dazu: weiter abnehmen (hin zum 'Normalgewicht') und (noch) mehr bewegen! :mrgreen:
....und natürlich die Essens-/Trinkgewohnheiten auch entsprechend anpassen/umsetzen!
LG lionne

Gemäss letzten Gespräch bei der Diabetes-Beratung soll ich mich nicht 'verrückt' machen >>>> alles gut!
Wie schon gesagt: ich wiege mich nicht gerne in einer Pseudo-Sicherheit. :mrgreen:
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Jure » Sa 15. Jul 2017, 09:30

Das beste Rezept gegen "'verrückt' machen" ist nach meiner Erfahrung eine hervorragende Informationslage sowie eine möglichst hohe Eigenkompetenz in Sachen "Mein persönlicher Diabetes". Wenn man selbst jederzeit eine gute (oder gar hervorragende) Einstellung des Diabetes dokumentieren kann, kann man entspannt damit umgehen und tut sich selbst den besten Gefallen und dann kann man sogar dem Diabetesberater gegenüber belegen, dass und wie und warum man bei einer autonomen PNP in bestimmte Kurvenverläufe des Insulin, beispielsweise, noch einen "draufsetzt".
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » So 16. Jul 2017, 05:36

Hervorragende Informationslage, hohe Eigenkompetenz: zwei entscheidende Faktoren im Bemühen, dem Diabetes die Stirn zu bieten.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Gnu » So 16. Jul 2017, 08:31

Und am besten ist natürlich, dem Immunsystem einen Eigenauftrag zur Selbstheilung zu erteilen. :D
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Jure » So 16. Jul 2017, 09:40

Mein Immunsystem ist intakt. So intakt, dass ich in den letzten zanzig Jahren eine einzige Infektion bekommen habe. Nein, es ist der Metabolismus, der die Probleme verursacht hat und noch verursacht.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » So 16. Jul 2017, 15:15

Der Stoffwechsel kann beeinflusst werden indem man ein paar Dinge beachtet. So lese ich nach googeln. Oder ist Diabetes eine Krankheit die unheilbar ist und der Mensch durch gesunde Lebensweise nichts mehr erreicht?
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Jure » So 16. Jul 2017, 16:15

Beim Typ 1 sicher nicht - aber Du fragst ja sicher zum Typ 2, dem mal so genannten "Altersdiabetes". Wer Acht auf sich hat, kann ihn oft vermeiden, wenn er seinen Stoffwechsel auf eine gesunde Basis stellt. Mit mäßiger, aber regelmäßiger Bewegung und gesunden, weitestgehend unbehandelten Lebensmitteln. Wer allerdings erst 20 Jahre, nachdem der Diabetes sich manifestiert hat, entdeckt, dass er dessen Opfer ist, kann nur noch Schadensbegrenzug betreiben, um möglichst viele Folgeschäden zu vermeiden. "Heilbar" ist er dann sicher nicht mehr. Es gab in der Vergangenheit einige "Musterdiabetiker", die den Typ2 bei sich entdeckt haben, ihr Leben umstellten und dadurch auf jegliche Medikation verzichten konnten. Und eine Weile wurde man als Diabetiker dann auf solche Typen hingewiesen und sie wurden einem als "Vorbilder" hingestellt. Nur - "geheilt" waren die auch nicht, die Regelung funktionierte auch weiterhin nur, wenn sie Gewicht und alle anderen Parameter in bestimmten Rahmen hielten.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » So 16. Jul 2017, 20:12

Danke für Deine Antwort Jure. Mir ist das Wort in den Sinn gekommen: Wehret den Anfängen.

Jure hat geschrieben:Wer Acht auf sich hat, kann ihn oft vermeiden, wenn er seinen Stoffwechsel auf eine gesunde Basis stellt. Mit mäßiger, aber regelmäßiger Bewegung und gesunden, weitestgehend unbehandelten Lebensmitteln.


Wie wenige achten darauf solange sie jung und gesund sind...
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mo 17. Jul 2017, 06:19

Viele (!!) Typ-2-Diabetiker haben die Lösung ihres Problems selbst in der Hand: Bereits minimale Gewichtsabnahmen reduzieren das Risiko für Diabetes beträchtlich, bei bereits betroffenen Diabetikern normalisieren sich die Stoffwechselparameter mit jedem verlorenen Kilogramm..... das ist genau das, was mir damals auch die Diabetesberaterin gesagt hatte!
Von daher ist meine Strategie nach wie vor die Gleiche:
- Gewichtsreduktion (in meinem Fall: Ziel 5 kg weniger als Nahziel :roll: )
- mehr Bewegung
- Essens- und Trinkgewohnheiten beherzigen/beibehalten, wie es sich bewährt hat: wenig KH, kein, bzw. wenig Alkohol, keine Fertiggerichte, keine Transfette, keine Süssgetränke (Cola), etc.....

Meines Erachtens geht alles immer in die gleiche Richtung und das heisst konkret:
Selbstdisziplin, (anders ausgedrückt: den inneren Schweinehund überwinden :mrgreen:)
LG lionne

P.S. wir reden hier immer von Typ 2-Diabetiker (früher 'Altersdiabetes', Neusprech jetzt 'Lifestyle-Diabetes')
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Mo 17. Jul 2017, 13:51

lionne hat geschrieben:Selbstdisziplin


Wie ist das zu erreichen falls es fehlt?
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Jure » Mo 17. Jul 2017, 13:59

Das liest wirklich niemand gerne, denn es hat dann so viele unangenehme Vokabeln dabei, die noch dazu so mancher nicht mehr kennt.

Im Grund bedeutet es nichts andere, als den höchstpersönlichen Allerwertesten hoch zu bekommen und die Dinge, die man sich vornimmt - oder die einem manchmal vorgegeben werden - auch zu tun.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Mo 17. Jul 2017, 19:18

Ja, da gibt es viele Möglichkeiten:
z.B. sich zusammenzutun mit Gleichgesinnten (in der Gruppe geht ja alles besser, meistens). Ich habe jetzt eine Frau gefunden, die ich schon länger kenne, aber nicht so nahe: mit der gehe ich jetzt zusammen zügig laufen.... (ein Anfang!)
oder sich einer Walking-Gruppe anschliessen (gibt es übrigens auch bei Pro Senectute)
oder mal mit der Bitte an unseren Herrn gelangen...
LG lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Schoham » Fr 21. Jul 2017, 13:42

Guten Nachmittag

Die Person ist kein Gruppenmensch und das was nötig wäre nicht so sehr ihre Stärke. Ich denke aber bei Gott ist nichts unmöglich und man muss nicht bleiben wie man ist.

Janumet heisst das neue Medi. Habe mich gefragt wesshalb der Arzt die Dosis beim ersten nicht hat erhöhen wollen. Na ja, er wird seine Gründe haben.
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 21. Jul 2017, 19:56

Ja, das kann ich nachvollziehen.....
Bin auch kein 'Gruppenmensch' (z.B. abnehmen in der Gruppe, Weight watchers, eine Horrorvorstellung!).
Ja, der Arzt wird wissen, was/wie/warum....
LG lionne

>>> Mt 19,26
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Sa 5. Aug 2017, 12:36

Erschreckend hohe Dunkelziffer bei Diabetes Typ 2 :shock:

Wenn Wohlstand zum Tod führt
Es ist traurig, aber wahr: Die Gründe für Diabetes sind grösstenteils hausgemacht! Die schnelle Pommes in der Mittagspause, abends eine Pizza in den Ofen schieben und dazu eine kalte Cola oder ein Bierchen trinken.
Mit dem Auto zur Arbeit, mit dem Auto zum Einkaufen, am Abend vor dem Fernseher sitzen und Gummibärchen, Chips oder sonst was (masslos und sinnlos) 'verdrücken', totale Auslastung durch Beruf und ev. Familie >>> keine Zeit für Sport und Bewegung

Kommt euch das bekannt vor?
Höchste Zeit eine Lebensstil-Korrektur vorzunehmen, um nicht gesundheitlichen Schaden zu nehmen (Diabetes, Adipositas...) Mit jedem zusätzlichen Kilogramm Körpergewicht vervielfältigt sich das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Schönen (Rest-)Sommer wünscht
lionne
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon lionne » Fr 11. Aug 2017, 17:33

Laufen Sie Ihrem Diabetes davon!

oder

Mit dem Fahrrad dem Diabetes davonradeln!

Radfahren optimal als Ausdauersport für Diabetiker
Nicht nur zur Vorbeugung ist Radfahren optimal. Auch wer bereits an Typ-2-Diabetes erkrankt ist tut sich und seinen Blutzuckerwerten etwas Gutes. "Für Menschen mit Diabetes ist Radfahren als Ausdauersportart besonders gut geeignet. Fahrradfahren verbrennt nicht nur Kalorien, sondern stärkt auch das Herz-Kreislauf-System und die Lunge", kommentiert Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe. Der niedergelassene Diabetologe aus Hamburg empfiehlt, fünf bis sechs Mal pro Woche für je eine halbe Stunde sportlich aktiv zu sein. So lässt sich der Blutzucker langfristig ohne bzw. mit weniger Insulin oder Tabletten senken. Radeln ist optimal, auch für ältere Menschen. "Menschen mit Diabetes die neu oder nach längerer Zeit wieder auf das Fahrrad steigen, sollten sich vor dem ersten Training von ihrem behandelnden Arzt beraten lassen", rät Dr. Jens Kröger.

Quelle: https://www.diabetes-news.de/nachrichte ... avonradeln
Sportliche Grüsse,
lionne :-P
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Re: Diabetes Typ 2

Beitragvon Gnu » So 13. Aug 2017, 01:10

Auch auf den Geist Gottes hören und Bibel lesen kann u. U. Wunder wirken. :mrgreen:
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