Fahrenheit 9/11

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Fahrenheit 9/11

Beitragvon FutureKnight » Do 1. Jul 2004, 08:20

Ich habe gestern den neuen Film von Michael Moore "Fahrenheit 9/11" und war völlig erstaunt über das Verhalten Bush´s.

Der Film ist genial und ihr müsst ihn umbedingt sehen wenn er dann in die Kinos kommt!

(Ich selber finde ihn nicht besser als "Bowling for Columbine" aber er ist trotzdem absolut genial!)
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon McLee » Do 1. Jul 2004, 08:38

eigentlich habe ich schon vor diesen Film schauen gehen, würde mich sehr interessieren!
Vergib druf los!!!
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Schöggeli » Fr 2. Jul 2004, 11:42

Hi,

Zuerst einmal: Ich bin auch ein absoluter Bush-Verfechter !

ABER.....

Ich habe mal mit meinem Mam über das Thema Bush geredet. Das war zum Zeitpunkt, als die US-Truppen im Irak einmarschiert sind. Ich habe in diesem Gespräch kein gutes Haar an Bush gelassen und habe mich gerade so richtig eingeschossen in dieses Thema, als mich meine Mutter mal so ganz nebenbei fragte: Und woher weisst Du, dass Bushs vorgehen falsch ist ? Was ist, wenn er recht hat ? Ist sein Vorgehen wirklich so falsch ?

Nicht dass meine Mutter ein Bush-Fan ist, aber manchmal erstaunt sie mich immer wieder mit ihrer Weisheit.

Gruss

Schöggeli


PS: Bin immer noch ein Bush-Kritiker !!! :P
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon FutureKnight » Fr 2. Jul 2004, 15:19

OK, ich hab mich lange auch gefragt ob es eigentlich einen guten Sinn dahinter hat, einen Krieg zu führen. (Immerhin ist jetzt Saddam gefangen!)
Ich denke es lohnte sich nicht tausende Menschen umzubringen (darunter viele Zivilisten)! Es könnte ja sein das die Amis dabei dich oder einer deiner Familie getötet hätten? Wärst du glücklich dabei?

Schlussendlich ist es im Krieg vorallem um das Öl gegangen!

Ich rate dir mal an den Film, Fahrenheit 9/11 zu schauen.
Darin wird verraten was Bush gemacht hat während der zerstörung des WTC... nämlich nichts! Er war bei einem Schulbesuch und las etwas für die Schüler vor. Seine Sicherheitsleute sagtem ihm, dass ein Flugzeug in das WTC stürzte und er sass nur da und wartete 10min!
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Zombiepolizist » So 4. Jul 2004, 04:18

Original von FutureKnight
Ich habe gestern den neuen Film von Michael Moore "Fahrenheit 9/11" und war völlig erstaunt über das Verhalten Bush´s.


Logisch warst du das. Der Film ist schliesslich fast reine Fiktion. Moore hat sich diesen Streifen nur zusammengebastelt um seinem "Erzfeind" George W. Bush eins auszuwischen. Mit der Realität hat Fahrenheit 9/11 nur wenig am Hut. Schon seinen Vorgängerfilm (Bowling for Columbine) war ziemlich satirisch und keinesfalls immer an die Wahrheit gebunden. Dort liessen sich aber immerhin noch gute Absichten erkennen. Fahrenheit 9/11 habe ich zwar noch nicht selbst gesehen. Aufgrund der bisherigen Informationen halte ich ihn jedoch für reine "Wahlkampfhetze".

Zum Irakkrieg:
Überlegt euch auch mal, wieviele Menschen in dieser Zeit von Saddam und seinem Regime umgebracht worden wären, wenn die Amis und die Briten nicht einmarschiert wären. Dies hätte natürlich Niemand beachtet, da es nicht so ausführlich in den Medien gebracht worden wäre...
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Zombiepolizist » So 4. Jul 2004, 04:25

Original von FutureKnight
Ich rate dir mal an den Film, Fahrenheit 9/11 zu schauen.
Darin wird verraten was Bush gemacht hat während der zerstörung des WTC... nämlich nichts! Er war bei einem Schulbesuch und las etwas für die Schüler vor. Seine Sicherheitsleute sagtem ihm, dass ein Flugzeug in das WTC stürzte und er sass nur da und wartete 10min!


Was hätte er den machen sollen? Vielleicht seine Zeitmaschine hervornehmen und die Zeit um 5h zurückdrehen??

Er wird sich vermutlich sein weiteres Vorgehen überlegt haben. Vielleicht war er auch nur geschockt, wie viele seiner Mitbürger auch.
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Gefiona » So 4. Jul 2004, 16:58

Hm, soweit ich weiß, sieht man zwar, dass jemand Bush etwas ins Ohr flüstert, man erfährt jedoch nicht, was genau es ist...demnach lässt sich sein Verhalten auch schwer beurteilen.
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon FutureKnight » So 4. Jul 2004, 17:28

Original von Gefiona
Hm, soweit ich weiß, sieht man zwar, dass jemand Bush etwas ins Ohr flüstert, man erfährt jedoch nicht, was genau es ist...demnach lässt sich sein Verhalten auch schwer beurteilen.


Ok, das stimmt, dass man es nicht weiss, was ins Ohr geflüstert wurde und ja, es ist sicher eine Antibushkampagne, dass er nicht wiedergewählt wird, aber mal ganz ehrlich, Bush ist ein versager und er hat bei seinen Wahlen ganz grob "cheatet". Wer möchte da nicht lieber John F. Kerry?
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Saoirse » Mi 22. Sep 2004, 22:01

Das positive wenn Bush für 4 weitere Jahre gewählt werden würde ist, dass Hillary Clinton eine gute Chance hätte, die erste PRÄSIDENTIN der Vereinigten Staaten zu werden...

von dieser Warte aus gesehen wünsche ich mir nochmals Bush Junior als Präsident, dann kann er vier weitere Jahre zeigen was er nicht kann...

Meiner Meinung nach ist der Film gelungen, zeigt er doch anschaulich die Verknüpfung der Familie Bush mit der Saudischen Königsfamilie und das es nur um wirtschaftliche Interessen geht. Den 11. September als Aufhänger zu gebrauchen finde ich indess unnötig, da sich der Film ja mehr mit der Figur Bush befasst als mit den Hintergründen des Anschlags auf die "freie Welt".
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Flegri » Do 23. Sep 2004, 16:18

@ Zombiepolizist,
und woher willst du wissen, dass Bush wirklich so rein und unschuldig ist?
Es gibt viele Bücher zu dem thema, die keineswegs satirisch sind, sondern reine fakten wiedergeben. Ich selber glaube kaum, dass Moore sich das ausgedacht hat. es stimmt nämlich in etwa mit dem überein, was man auch in anderen Büchern lesen kann. Z.B.: Die CIA hatten Infos über den Anschlag auf WTC, die aber ignoriert wurden. ...
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Zombiepolizist » Sa 25. Sep 2004, 13:54

Ich weiss es nicht. Ich kenne ihn nicht und ich habe auch keine Fakten um irgendetwas zu beweisen oder zu wiederlegen. Ich wollte nur mal zeigen das es auch noch andere Ansichten gibt als diese, welche in der Anti-Bush-Propaganda von Moore dargestellt werden.
Zum Thema Bücher:
Genauso wie es Anti-Bush-Bücher gibt, gibt es auch Bücher, welche zu behaupten versuchen, dass Israel kein Recht auf sein Land hat, dass Homosexualität etwas Normales sei oder das die Evolutionstheorie als Entstehung der Welt zu betrachten ist. Bücher gibt es wie Sand am Meer und es wird auch viel Müll aufs Papier gebracht.
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Joggeli » Sa 25. Sep 2004, 14:03

Original von Zombiepolizist
Ich weiss es nicht. Ich kenne ihn nicht und ich habe auch keine Fakten um irgendetwas zu beweisen oder zu wiederlegen. Ich wollte nur mal zeigen das es auch noch andere Ansichten gibt als diese, welche in der Anti-Bush-Propaganda von Moore dargestellt werden.
Zum Thema Bücher:
Genauso wie es Anti-Bush-Bücher gibt, gibt es auch Bücher, welche zu behaupten versuchen, dass Israel kein Recht auf sein Land hat, dass Homosexualität etwas Normales sei oder das die Evolutionstheorie als Entstehung der Welt zu betrachten ist. Bücher gibt es wie Sand am Meer und es wird auch viel Müll aufs Papier gebracht.


Da hast du recht! Dann ist es ja vielleicht ein Vorteil, dass die Jugend von heute immer weniger in Büchern liest?!

Andererseits kommt der Müll in einer Art Massenberiesung über Radio und vor allem TV.

Statt einem autofreien Sonntag könnte man ja mal eine Fernsehfreie Woche einführen. Allen Kabelverteilern würde für 7x24 Stunden der Strom abgestellt, und das Schweizer Fernsehe dürfte in dieser Zeit nur klassische Konzerte übertragen :D

Dies wäre eine echt interessante Sache :jump:

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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon chR!g1 » Sa 25. Sep 2004, 14:27

Würd mich nöd gross störe ;) Mer händ nämlich kein Fernseh :D
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Zombiepolizist » Sa 25. Sep 2004, 16:54

Mich auch nicht. Ich kaufe mir meine Filme auf DVD. Aber es wäre sicher nicht schlecht, wenn mal eine Woche vergehen würde, ohne das sich jemand eine dieser dümmlichen Talkshows oder so etwas wie Big Brother ansehen müsste :)
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon knöse » Sa 25. Sep 2004, 17:43

Ich werde mir den Film nicht anschauen. Meiner Meinung nach finde ich es daneben eine solche Hass-Hetze gegen einen Menschen zu machen. Ist das Nächstenliebe? Ich bin auch kein Bush-Freund, aber ich segne auch ihn und probiere ihn zu mögen.

Dass der Film viele Sachen enthält die nicht so ganz der Wahrheit entsprechen habe ich auch schon gehört. Genauso wie all die Verschwörungstheorien in diesen Büchern.

Zu der Szene wie Bush reagiert hat kann ich nur sagen dass wenn ich an der Stelle gewesen wäre hätte ich zuerst auch keinen Ton mehr rausgebracht und hätte mir auch mal zuerst überlegt was nun.

Die Anti-Bush-Hetze ist heutzutage sowieso eine Riesenmodebewegung geworden. Auf jedem Konzert, überall in Songtexten, ich kanns einfach nicht mehr hören. Jeder gibt nochmals seine Portion Hass dazu. Alle motzen über den Krieg und wieviel besser sie das machen würden. Aber trotzdem wird ein Riesenhass verbreitet und Flüche werden ausgesprochen gegen eine einzelnen Mann oder noch schlimmer gegen eine Nation.

Ich denke es wäre eher daran zu vergeben und selber Busse zu tun.

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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Country Trash » Sa 25. Sep 2004, 19:05

Original von knöse
Die Anti-Bush-Hetze ist heutzutage sowieso eine Riesenmodebewegung geworden. Auf jedem Konzert, überall in Songtexten, ich kanns einfach nicht mehr hören.

Nur weil hier einmal viele Menschen mal einer Meinung sind, liegen diese gleich falsch? Irgendwie paradox.
Ich finde es ziemlich anmaßend, diesen Menschen ihre Meinung abzusprechen und sie zu Teilnehmern einer Mode zu degradieren.
Sicherlich gibt es unter ihnen auch einige Mitläufer, aber ich denke der Großteil dieser Menschen ist einfach mit Bushs Politik höchst unzufrieden und verleiht ihrer Unzufriedenheit Ausdruck - daran kann ich nichts falsches sehen und ich finde es besser als einfach schweigend zuzusehen und Unrecht geschehen zu lassen.


Ich denke es wäre eher daran zu vergeben und selber Busse zu tun.


Ich bin auch dafür Verbechen zu vergeben, aber dennoch müssen Verbechen auch bekämpft werden. Vergeben darf nicht bedeuten, tatenlos Verbrechen geschehen zu lassen.
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon Cèsar » So 26. Sep 2004, 03:33

AMERIKKKA

Wer will hier sagen das was Moore in diesem Film aufzeigt sei unwahr; der soll mit gleichwertigen Beweisen das Gegenteil aufzeigen. Oder doch besser stillschweigen und garnichts schreiben.
Es gibt kein Buch, kein anderen Film, der uns als Aussenstehende besser die Realität nahe bringt, als dieser Film.

Wer hier etwa sagt die Citigroup ( u.a. Citibank) gehöre nicht teilweise zur Bin Laden Familie. Von dem möchte ich gerne seine Informationsquellen erfahren.

Wer hier behaupten will der Terror ist schon vor dem WTC Anschlag so schlimm gewesen, und bedrohte die Völker dieser Welt wie er es jetzt tut. So kann aus seinem Munde nur die Unwissenheit sprechen.

Wir - die wir hier hinter unseren Computern beim Kaffee sitzen und unsere Meinung wichtig nehmen - haben doch in Wirklichkeit nicht die blasseste Ahnung von dem was unser Weltgeschehen bestimmt. Mehr als einen nutzlosen Meinungsausstausch bekommen wir doch garnicht auf die Reihe.
Sei es in den politischen Dingen oder aber auch in den religiösen Fragen.
Da wird gelabert und gelabert nur kaum gelernt oder vereint um zu bessern, um zu siegen.

Ob es Jesus gab oder nicht, egal...
Ob es Gott gibt oder nicht, egal...

Ob auf dieser Welt gemordet wird oder nicht, nicht egal...
Ob diese Welt vom westlichen Kapitalismus zerstört wird oder nicht, nicht egal...

Was nutzt es uns zu sagen; wir glauben, wenn wir nichts wahrhaftiges für unseren glauben tun als nur rumzulabern, ohne Sinn und Produkt?

******

Es war einmal ein Mann, der war des Lebens so müde das er des Selbstmordes nahe war und er entschied vom Hochhaus zu springen. Um sich den Sprung nun nicht zu schwer zu machen, sprang er mit geschlossenen Augen vom 16. Stock eines Bürogebäudes, und während er nach unten fiel, sagte er immer wieder zu sich:" Bis hier her ging es noch gut. Bis hier her ging es noch gut. Bis hier her ging es noch gut..."

Doch wichtig und entscheidend war nicht alleine der Fall.
Sondern das was ihn das Leben nahm, war nur der kurze Augenblick des Aufpralls.

********

Ich will sagen, die Völker dieser Welt fallen und bis hier her ging es noch gut !?

Grüßle César
Lasst uns untersuchen, ob dies eine fundierte Behauptung ist oder ob wir sie uebergehen sollen. Wenn einer von uns oder sonst jemand bloss sagt, dass dies so ist, akzeptieren wir, dass es so ist. Oder sollten wir untersuchen, was der Sprecher wirklich meint?
Sokrates
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Re: Fahrenheit 9/11

Beitragvon doro » So 26. Sep 2004, 11:08

@joggeli:

Deine Idee wäre nicht schlecht :D Doch probier mal sie durchzusetzen :(

@all:

Den Film hab ich gesehen... Zwar in der zweitvordersten Reihe (das Kino war gerammelt voll!), deshalb hab ich nicht alles mitbekommen.

Ich glaube dem meisten, was da rausgekommen ist. Könnte Moore sich wirklich erlauben solche Lügen zu verbreiten (wenn es denn wirklich Lügen wären)?

Zur Szene, wo Bush vom Anschlag auf das WTC erfährt. Find ich auch nicht so toll. Ich glaube, da sollte man nicht einfach so drüber richten. Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung, was ich in den ersten 7 Minuten nach einer solchen Hiobsbotschaft tun würde... Wahrscheinlich auch nur dumm rumsitzen und geschockt sein und überlegen was zu tun ist.

Den ganzen Film fand ich etwas (sehr) zu reisserisch... Er kam trotz allem nicht wirklich seriös rüber! Und das störte mich doch so ziemlich.
Weil es mir eigentlich nicht darum ging, mich über Bush lustig zu machen, sondern Hintergründe zu erfahren.
Lieber einen trockeneren Film (aber der häts eh nicht in die Kinos geschafft), den man dann aber ernst nehmen kann und muss.

Lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Michael Moore ist ein Lügner und Blender !!!

Beitragvon Faith » So 3. Okt 2004, 00:41

Original von FutureKnight
Ich habe gestern den neuen Film von Michael Moore "Fahrenheit 9/11" und war völlig erstaunt über das Verhalten Bush´s.

Der Film ist genial und ihr müsst ihn umbedingt sehen wenn er dann in die Kinos kommt!

(Ich selber finde ihn nicht besser als "Bowling for Columbine" aber er ist trotzdem absolut genial!)



naja, wenn man aber weiß, dass auch ein Moore ein Lügner ist, dann sollte man mit so einer Doku seinerseits etwas vorsichtig sein:

Der Spiegel hat dazu was sehr interessante geschrieben, zu diesem Film:

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,310795,00.html

Dann was zu dieser Fahrenheithype 9/11:

http://www.fahrenhype911.com/trailer.php

http://www.bowlingfortruth.com/


also glaubt nicht alles, was dieser Moore Weltweit verbreitet !!!!

In meinen Augen ein großer Blender und Lügner !!!

Faith
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Re: Michael Moore ist ein Lügner und Blender !!!

Beitragvon Shatiel » So 17. Okt 2004, 23:29

Klar sagt Moore nicht die ganze Wahrheit. aber Bush ist auch nicht so unschuldig und sauber, wie er immer tut. Wenn ihm wirklich der Weltfrieden am Herzen liegen würde, hätte doch mal die Saudis angreifen können. Saudi-Arabien verstößt gegen die Menschenrechte, richtet Leute öffentlich hin und der Scheich (oder wie auch immer der Herrscher heißt) herrscht wie ein Diktator.

Außerdem kann man nicht alles glauben, was der Spiegel schreibt. Manche der Artikel sind wirklich sehr schlecht und schwachsinnig (das soll aber nicht heißen, dass der Artikel über Moore ***** ist).

Zumindest hat Farenheit 9/11 den Amis mal gezeigt, was für Auswirkungen Krieg hat. In Amerika wird fast nur Kriegspropaganda betrieben und die Auswirkungen sind nicht gerade schön: Die Menschen in Amerika haben keinerlei Mitleid mit den irakischen Bürgern.
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