Meine Gedanken vor dem Kino

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Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon jeig » Mo 29. Mär 2004, 20:54


Hallo ihr Lieben

Also zur Zeit hört und liest man fast nichts anderes als über den Film.
Ich denke dass ich ihn mir auch ansehen werde.

Was mir aber zu denken gibt, ist folgendes:

Da werden ja nur die letzten 12 Stunden Jesus "physisches" Leben auf der Erde gezeigt. Die sind, wie man so hört, und liest ja extrem "grausam" dargestellt im Film.

Wollte denn Jesus das wir Ihm folgen wegen seines Todes?
Was ist mit seinem Leben?
Sieht man auch etwas davon?

Ich wollte mir den Film nämlich mit meiner Schwester anschauen, doch wenn man nichts von seinem leben sieht, ( was ich denke, denn es sind ja die letzten 12 hours), dann werde ich doch lieber alleine gehen.

Gott mit euch

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon bigbird » Mo 29. Mär 2004, 20:57

Es gibt einige - zum Teil gelungene und tiefgründige - Rückblenden in sein Leben, eine als Kind, das Abendmahl, Maria Magdalena usw ...

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon jeig » Mo 29. Mär 2004, 21:16


gelungene und tiefgründige


Auch wenn man Jesus nicht kennt?

Meine Schwester ist nicht gläubig. Darum habe ich Angst, dass ihr der Film schaden wird.

Gruss

jeig
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Faith » Mo 29. Mär 2004, 21:24

der Film wird sie nicht schaden !!! Wer sagt den sowas ? ...

geh mit Ihr rein und nach dem Film könnt Ihr ja drüber reden.

Also hab keine Angst

Faith
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon jeig » Mo 29. Mär 2004, 21:43


Hallo Faith

Wer würde denn Jesus folgen wenn er nicht von all dem wüsste, was er uns während seinem Leben vermittelte?

Also, ich glaube, ich nicht. Deshalb war es mir wichtig zu wissen, ob man auch etwas davon sieht.

Grüsse

jeig
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon BlueMary » Di 30. Mär 2004, 00:29

Meine Tochter , die noch nicht bekehrt ist hat sich den Film angeschaut... das wichtigste ist dabei, sie nach den Film nicht alleine zu lassen...ihre Fragen zu beantworten, denn sie wird Fragen haben...
Geh ruhig mit Deiner Schwester hin... es kann nicht mehr schaden als einen anderen Film... wie mattrix oder so...

Meine Tochter hat mir gebeten, mit ihr ein 2. Mal hinzugehen, was ich auch tun werde.
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon WeißesLicht » Di 30. Mär 2004, 06:45

Hallo jeig

wenn deine SChwester keinerlei religiöse Vorbildung hat, dann wird es nicht ganz einfach werden, insbesondere auch deshalb, weil Gibson eine Rückblendentechnik verwendet, die nahtlos von der gerade stattfindenden Szene in eine Rückblende überwechselt. In manchen Filmen ist das ja anders. Das heißt du befindest dich recht unvermittelt in einer Szene, die aus dem Leben Jesus vor seinem Lebensweg ist.
Ich würde dir, wenn du schon mit deiner Schwester dort hingehen willst, empfehlen, dass du ihr jeweils gleich während des Films sagst, um welche rückgeblendete Szene es sich jeweils handelt. Denn, wenn man nicht um die dort kurz angerissenen Szenen (meiner ERinnerung bis auf die Tischlerszene biblische Szenen) weißt, wird das gesamte Verstehen des Films erschwert.
Da mit der Passion allerdings der Teil des Lebens Jesu behandelt ist, der sicherlich die größten Verständnisschwierigkeiten bereitet, wäre es vielleicht sogar günstiger, schon im Vorfeld mit ihr über das Leben Jesu zu sprechen.

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon birchermuesli » Di 30. Mär 2004, 07:08

ich kann mir vorstellen, wenn du die "geschichte" von jesus nicht kennst, das dich der film auch nicht so sehr berührt, wie wenn du daran glaubst, das es wirklich passiert ist.

deshalb denke ich das mindestens die letzten paar kapitel aus matthäus und johannes gelesen werden, bevor man sich ins kino setzt. (dachte im vorfeld immer das lukas evangelium spiele die "hauptrolle", aber es kommen mehr szenen vor, die bei matthäus und johannes genauer beschrieben sind).

ich muss gestehen, das ich nach dem film sprachlos war. wir waren zu 3t da, aber ich musste zuerst einfach alleine sein, das gesehene setzen lassen und mit jesus darüber reden.
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Divine » Di 30. Mär 2004, 16:22

Original von jeig

Hallo Faith

Wer würde denn Jesus folgen wenn er nicht von all dem wüsste, was er uns während seinem Leben vermittelte?

Also, ich glaube, ich nicht. Deshalb war es mir wichtig zu wissen, ob man auch etwas davon sieht.

Grüsse

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Da könnte was dran sein. Man sieht ja schon zwei, drei Szenen aber irgendwie ist das auch nicht das Wahre... Ich kann mir, als Nichtchristin, nur schwer vorstellen, wie sich jemand durch den Film bekehren lässt.
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon BlueMary » Di 30. Mär 2004, 17:26

Original von Divine
Da könnte was dran sein. Man sieht ja schon zwei, drei Szenen aber irgendwie ist das auch nicht das Wahre... Ich kann mir, als Nichtchristin, nur schwer vorstellen, wie sich jemand durch den Film bekehren lässt.


Na ja, klar kannst du das nicht als Nichtchristin, aber wer auf der suche ist, dem wirds vielleicht endlich klar, was Jesus auf sich nahm um Jeden einzelnen Menschen zu retten und könnte somit zu einer Bekehrung kommen.
:angel: :praisegod: BlueMary :praisegod: :angel:

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon BlueMary » Di 30. Mär 2004, 17:30

Original von birchermuesli
ich kann mir vorstellen, wenn du die "geschichte" von jesus nicht kennst, das dich der film auch nicht so sehr berührt, wie wenn du daran glaubst, das es wirklich passiert ist.

Also ich denke, das ist jedem klar das es passiert ist...ja sogar die Juden wissen es, doch nicht alle erkennen Jesus als Erlöser der Sünden und der Krankheiten...nicht jeder glaub daran... Aber passiert ist es, da sind sich alle einig
:angel: :praisegod: BlueMary :praisegod: :angel:

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon WeißesLicht » Di 30. Mär 2004, 17:45

Original von Gabrielle
Original von birchermuesli
ich kann mir vorstellen, wenn du die "geschichte" von jesus nicht kennst, das dich der film auch nicht so sehr berührt, wie wenn du daran glaubst, das es wirklich passiert ist.

Also ich denke, das ist jedem klar das es passiert ist...ja sogar die Juden wissen es, doch nicht alle erkennen Jesus als Erlöser der Sünden und der Krankheiten...nicht jeder glaub daran... Aber passiert ist es, da sind sich alle einig


diese aussage verstehe ich nicht

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Divine » Di 30. Mär 2004, 17:54

Original von Gabrielle
Original von Divine
Da könnte was dran sein. Man sieht ja schon zwei, drei Szenen aber irgendwie ist das auch nicht das Wahre... Ich kann mir, als Nichtchristin, nur schwer vorstellen, wie sich jemand durch den Film bekehren lässt.


Na ja, klar kannst du das nicht als Nichtchristin, aber wer auf der suche ist, dem wirds vielleicht endlich klar, was Jesus auf sich nahm um Jeden einzelnen Menschen zu retten und könnte somit zu einer Bekehrung kommen.


Ich weiss ja nicht, ob dieses "Du bist schuld am Tod von Jesus" viel zur Bekehrung beiträgt... Hat bei mir nicht geklappt. Und eigentlich sollen ja Nichtchristen bekehrt werden. Aber ich kann ja nur von mir reden.
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Divine » Di 30. Mär 2004, 17:56

Original von Gabrielle
Original von birchermuesli
ich kann mir vorstellen, wenn du die "geschichte" von jesus nicht kennst, das dich der film auch nicht so sehr berührt, wie wenn du daran glaubst, das es wirklich passiert ist.

Also ich denke, das ist jedem klar das es passiert ist...ja sogar die Juden wissen es, doch nicht alle erkennen Jesus als Erlöser der Sünden und der Krankheiten...nicht jeder glaub daran... Aber passiert ist es, da sind sich alle einig

Bitte? :D Ich will dich ja nicht beleidigen, aber ich kenne sehr viele Leute, die nicht glauben, dass es so war!
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Zombiepolizist » Mi 31. Mär 2004, 17:07

Original von Gast

ich weiss von menschen, die halten die bibel für ein buch mit geschichten, die vergleichbar sind mit märchen. ich denke solche menschen sehen die brutalen szenen im film (oder auch andere bedeutende szenen) eifach als brutal oder einfach als film-szenen, während gläubige menschen "mitleiden, erkennen, verstehen, mitfühlen" wenn sie den film sehen.


@ Gast: Willst du dich nicht registrieren?

Ich kann dir im übrigen nicht ganz zustimmen. Auch wenn jemand nicht am die Bibel glaubt, heisst das noch lange nicht, dass er/sie bei The Passion nicht mitleidet. Es liegt in der Machart eines Filmes, ob die Zuschauer mitleiden oder anfangen zu lachen. Und genau dort liegt ein grosser Vorteil von The Passion. Menschen, die in ihrem Leben wahrscheinlich nie die Bibel in die Hand genommen hätten, sehen sich den Film an und werden berührt. Sie fangen sich an Fragen zu stellen weshalb dies alles geschehen musste. Ich sehe in dem Film eine gute Möglichkeit vielen Menschen die Bibel näherzubringen. Deshalb kann ich überhaupt nicht verstehen, wie sich sogar Christen an solchen kleinen und teils unbedeutenden Details aufregen können. Es wird gejammert über Antisemitismus, katolische Inhalte und die Gewalt wird angeklagt. Aber die wesentliche Botschaft wird dabei übersehen. Das kommt mir schon fast so vor wie bei den Pharisäern, die Jesus anklagten weil er am Sabbat jemanden geheilt hat.
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon birchermuesli » Do 1. Apr 2004, 13:04

hallo zombiepolizist

der "gast" war ich, hab nur vergessen mich einzuloggen. sorry. es gefällt mir was du geschrieben hast.

ich denke mir nur, dass wenn sich jemand wirklich überlegt was jesus für uns getan hat, und daran glaub das er für unsere sünden gestorben ist, dass das ein anderes gefühl gibt, als wie wenn du dir den film als "nichtgläubiger" und "nur als Film" ansiehst. (allerdings kann ich das nur aus meiner sicht beurteilen). Ich denke der Film hat Potenzial, wie du schon erwähnt hast, Bibel-fremde Leute in der Bibel schnuppern zu lassen oder auch sich für das Christentum zu interessieren. Und wie der Heilige Geist wirkt ist sowieso immer wieder erstaunlich.

mich nähme noch wunder:
was habt ihr direkt nach dem film gemacht? habt ihr darüber diskutiert? gebetet? musstet ihr alleine sein? wie war das für euch?
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Das Nachher

Beitragvon Gaerion » Do 1. Apr 2004, 14:23

Nun ja, meine Freudin hat sich darüber aufgeregt und stellte mir mal wieder die Frage: "Wie kann man nur an sowas glauben?" Ich - der eher für mich ein Bisschen überlegen wollte - versuchte ihr zu Erklären, was es mit der ganzen Sache auf sich hat. :]
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon jeig » Do 1. Apr 2004, 15:05

Original von birchermuesli [/I
mich nähme noch wunder:
was habt ihr direkt nach dem film gemacht? habt ihr darüber diskutiert? gebetet? musstet ihr alleine sein? wie war das für euch?


Tja, ich hab ihn immer noch nicht geguckt, aber ich hol das demnächst nach...

Meine Freundin will immer übrigens auch nicht mitkommen. Sie ist zwar auch gläubig, aber sie "erträgt" keine "brutale Szenen", egal in welchen Filmen...

Grüsse

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon bigbird » Do 1. Apr 2004, 15:49

Hallo Gast

Deine Beleidigungen werden postwendend gelöscht, wie du das gemerkt hast. Es braucht allerdings nur wenige Mausklicks, um auch dieses Forum für Gäste wieder zu sperren. Also mässige ich dich - oder alle Gäste leiden unter deiner Frechheit und werden gesperrt!

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon WeißesLicht » Do 1. Apr 2004, 16:22

Original von Divine
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Na ja, klar kannst du das nicht als Nichtchristin, aber wer auf der suche ist, dem wirds vielleicht endlich klar, was Jesus auf sich nahm um Jeden einzelnen Menschen zu retten und könnte somit zu einer Bekehrung kommen.


Ich weiss ja nicht, ob dieses "Du bist schuld am Tod von Jesus" viel zur Bekehrung beiträgt... Hat bei mir nicht geklappt. Und eigentlich sollen ja Nichtchristen bekehrt werden. Aber ich kann ja nur von mir reden.


Dieses "Du bist schuld am Tod von Jesus" ist non Natur aus kontraprodúktiv, wenn man Menschen in einen Dialog führen will. Denn es liegt in der Natur des Menschen, dass er Schuld von sich weist, abschiebt. Das wusste man schon in 1 Mose, wo Adam die Schuld auf Eva und diese wiederum auf die Schlange abschiebt.
Und nun erkläre mir mal einer, wieso ein heutiger Mensch gewillt sein sollte, aufgrund eines Filmes, die Schuld am bestialischen Tod Jesu auf sich zu nehmen?

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Re: Das Nachher

Beitragvon WeißesLicht » Do 1. Apr 2004, 16:26

Original von Gaerion
Nun ja, meine Freudin hat sich darüber aufgeregt und stellte mir mal wieder die Frage: "Wie kann man nur an sowas glauben?" Ich - der eher für mich ein Bisschen überlegen wollte - versuchte ihr zu Erklären, was es mit der ganzen Sache auf sich hat. :]


hmmm...und da fängt für mich der Erklärungsnotstand an. Wie will ich jemandem erklären, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann? Sorry, das muss bei aller theologischer Akrobatie bei jedem Menschen, der christliche Theologie nicht täglich infusioniert bekommt, die Frage auslösen "Woe kann man nur sowas glauben?"

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Re: Das Nachher

Beitragvon Joggeli » Fr 2. Apr 2004, 07:04

Wie will ich jemandem erklären, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann?


Was wiederum zeigt was du vom Evangelium begriffen, oder vielmehr nicht begriffen hast, gell? :oops: :shock:

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Re: Das Nachher

Beitragvon Taube » Fr 2. Apr 2004, 07:07

Original von Joggeli
Wie will ich jemandem erklären, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann?


Was wiederum zeigt was du vom Evangelium begriffen, oder vielmehr nicht begriffen hast, gell? :oops: :shock:

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...oder vor allem Du nicht verstehst (oder verstehen willst), dass sie es um einiges differenzierter meint?
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Joggeli » Fr 2. Apr 2004, 07:14

Original von Taube
...oder vor allem Du nicht verstehst (oder verstehen willst), dass sie es um einiges differenzierter meint?


Taube scheint es ja wieder sehr viel besser verstanden zu haben :x

Vielleicht könnte es aber auch sein, dass du selber im gleichen Strom schwimmst wie WeissesLicht, und deswegen die störende Strömung gar nicht wahr nimmst? Wer weiss...

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon toffil » Fr 2. Apr 2004, 07:21

Joggeli,

ich bin überrascht von dem Durchblick, den Du hier zeigst!
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Re: Das Nachher

Beitragvon WeißesLicht » Fr 2. Apr 2004, 07:58

Original von Joggeli
Wie will ich jemandem erklären, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann?


Was wiederum zeigt was du vom Evangelium begriffen, oder vielmehr nicht begriffen hast, gell? :oops: :shock:

Joggeli


Joggeli, das ist wirklich eine total super Argumentation von dir! ;)
Kannst du dir vorstellen, dass ich seit Jahren in der christlichen Erwachsenenbildung tätig bin und auch lange Zeit mit Kindern gearbeitet habe? Und zwar in der Diaspora, also an einem ort, an dem man nicht davon ausgehen kann, dass eine gewisse religiöse Vorbildung da ist. Und meine Erfahrung ist, dass es Menschen ohne religiöse Vorbildung nicht erklärbar zu machen ist, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann. Diese Menschen sprechen nämlich auf religiöse Floskeln und theologische vorgestanzte Formeln nicht an, weil ihnen diese Sprache fremd ist. Das ist für sie völlig unverständliches Fachchinesisch. Da muss man eine neue Sprache finden, eine Sprache, die ihrer eigenen Sprache nahekommt, oder wie Paulus sagt:
da muss man den Griechen ein Grieche, den Heiden ein Heide usw. sein

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon WeißesLicht » Fr 2. Apr 2004, 08:02

Original von Joggeli
Original von Taube
...oder vor allem Du nicht verstehst (oder verstehen willst), dass sie es um einiges differenzierter meint?


Taube scheint es ja wieder sehr viel besser verstanden zu haben :x

Vielleicht könnte es aber auch sein, dass du selber im gleichen Strom schwimmst wie WeissesLicht, und deswegen die störende Strömung gar nicht wahr nimmst? Wer weiss...

Joggeli


Lieber Joggeli,

sein könnte vieles.
Und um in diese Reihe der Mutmaßungen einzustimmen:
Vielleicht könte es aber auch sein, dass du mich auch gar nicht verstehen willst.
Vielleicht könntest du ein wenig näher beschreiben, inwiefern meine Strömung eine störende ist. Vielleicht weil ichb gegen den Strom schwimme und nicht alles und jedes, was mir vorgekaut wird, schlucke?
Übrigens, Jesus schwamm offenbar auch auf einem den Hohen Rat störenden Strom.....


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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon WeißesLicht » Fr 2. Apr 2004, 08:02

Original von toffil
Joggeli,

ich bin überrascht von dem Durchblick, den Du hier zeigst!


das meinst du doch sicher ironisch :P

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Ach ja?

Beitragvon toffil » Fr 2. Apr 2004, 08:03

da muss man den Griechen ein Grieche, den Heiden ein Heide usw. sein

Und das bedeutet für Dich scheinbar im Klartext, dass die frohe Botschaft überhaupt nicht mehr vermittelt werden darf?

Oder willst Du jetzt auch abstreiten, dass wir, Allversöhnung hin oder her, ohne Jesu Tod und Auferstehung keine Chance auf einen Zugang zu Gottes Reich haben?
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Re: Ach ja?

Beitragvon WeißesLicht » Fr 2. Apr 2004, 08:11

Original von toffil
da muss man den Griechen ein Grieche, den Heiden ein Heide usw. sein

Und das bedeutet für Dich scheinbar im Klartext, dass die frohe Botschaft überhaupt nicht mehr vermittelt werden darf?


nein, bedeutet es für mich nicht. Wenn es fürm mich das bedeutete, dann würde ich mich nicht in der christlichen Erwachsenenbildung gerade im Bereich der Verkündigung engagieren.

Oder willst Du jetzt auch abstreiten, dass wir, Allversöhnung hin oder her, ohne Jesu Tod und Auferstehung keine Chance auf einen Zugang zu Gottes Reich haben?



wieso sollte ich das abstreiten?
Kreuz und Auferstehung sind kosntituierend für den christlichen Glauben. ICh werde mir wohl kaum den eigenen religiösen Boden unter den Füßen wegziehen.


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Re: Ach ja?

Beitragvon toffil » Fr 2. Apr 2004, 08:16

Is ja hochinteressant.

Und wie funktioniert diese wundervolle Erwachsenenbildung und Verkündigung dann, OHNE neben der Auferstehung auch den Tod Jesu, der wohl bekanntermaßen grausam war, nebenbei mal zu erwähnen?
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Joggeli » Fr 2. Apr 2004, 10:29

Original von WeissesLicht
Original von Joggeli
Wie will ich jemandem erklären, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann?


Was wiederum zeigt was du vom Evangelium begriffen, oder vielmehr nicht begriffen hast, gell? :shock:

Joggeli


Joggeli, das ist wirklich eine total super Argumentation von dir!
Kannst du dir vorstellen, dass ich seit Jahren in der christlichen Erwachsenenbildung tätig bin und auch lange Zeit mit Kindern gearbeitet habe? Und zwar in der Diaspora, also an einem ort, an dem man nicht davon ausgehen kann, dass eine gewisse religiöse Vorbildung da ist. Und meine Erfahrung ist, dass es Menschen ohne religiöse Vorbildung nicht erklärbar zu machen ist, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann. Diese Menschen sprechen nämlich auf religiöse Floskeln und theologische vorgestanzte Formeln nicht an, weil ihnen diese Sprache fremd ist. Das ist für sie völlig unverständliches Fachchinesisch. Da muss man eine neue Sprache finden, eine Sprache, die ihrer eigenen Sprache nahekommt, oder wie Paulus sagt:
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Deine Argumentationen sind nicht besser. Nur wer in irgendeiner christlichen Arbeit, oder sogar als Lehrer tätig ist - hat nicht automatisch das Evangelium kapiert. Beispiele dafür gibt es in der reformierten Landeskirche zu genüge. Pfarrer ist grundsätlich ein Beruf mit einem Studium, welcher in vielen Kirchgemeinden ein angenehmes Leben erlaubt, solange man nicht zu fundamentalistisch (bzw. bibeltreu) lehrt.

Dass Jesus sich für die Sünder geopfert hat, steht in der Bibel - aber ob dies auch gelaubt und gelehrt wird, ist ein anderes Thema.

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Re: Ach ja?

Beitragvon WeißesLicht » Fr 2. Apr 2004, 10:29

Original von toffil
Is ja hochinteressant.

Und wie funktioniert diese wundervolle Erwachsenenbildung und Verkündigung dann, OHNE neben der Auferstehung auch den Tod Jesu, der wohl bekanntermaßen grausam war, nebenbei mal zu erwähnen?


Hallo toffil,

sei funktioniert, indem man genau den umgekehrten Weg geht, den man hier offenbar meint gehen zu müssen. Ich halte nichts von einer christlichen Schocktherapie. Das führt nur zu einer Traumatisierung, nicht aber zu einem echten Gesinnungswandel.
Hier wurde leider sogar schon die Ansicht vertreten, dass eine Schocktherapie nötig sei, um Menschen heutzutage überhaupt noch zum Glauben bringen zu können.
Man sieht aber doch, wohin es führt, wenn Menschen im Schockzustand in Kirchen und Gemeinden kommen. Nimm mal den 11.September. Da waren selbst bei uns in der Diaspora über Wochen hinweg die Kirchen geradezu brechend voll. Manch einer sprach schon von erfolgten Bekehrungen. Tja....das waren aber offensichtlich nur "Kurzzeitbekehrungen", kurzes Strohfeuer und nicht das Licht, das Jesus Christus in uns entzündet. Denn heute ist davon nichts mehr zu spüren. Der 11.September ist ja auch schon eine Weile her. Madrid hatte bezeichnenderweise schon nicht mehr dieselbe Schockwirkung auf die Menschen. Man ist schon dabei, sich mental an solche Form von Gewalt zu gewöhnen. Traurig, aber offensichtlich leider Realität.

Für mich ist die Lehre daraus, dass man mit Gewalt nichts erreichen kann. Und Leute mit was auch immer zu schockieren, ist eine Form von Gewalt.


gby

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Joggeli » Fr 2. Apr 2004, 10:32

Original von WeissesLicht
Vielleicht könte es aber auch sein, dass du mich auch gar nicht verstehen willst.
Vielleicht könntest du ein wenig näher beschreiben, inwiefern meine Strömung eine störende ist. Vielleicht weil ichb gegen den Strom schwimme und nicht alles und jedes, was mir vorgekaut wird, schlucke? Übrigens, Jesus schwamm offenbar auch auf einem den Hohen Rat störenden Strom.....


Mein liebes weisses Licht

Du schwimmst offensichtlich eher mit dem Strom

Dies ist natürlich auch viel einfacher, ausser in einem Forum wie diesem hier vielleicht ;)

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon Joggeli » Fr 2. Apr 2004, 10:33

Original von WeissesLicht
Original von toffil
Joggeli,

ich bin überrascht von dem Durchblick, den Du hier zeigst!


das meinst du doch sicher ironisch


Meinst du wirklich :?
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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon WeißesLicht » Fr 2. Apr 2004, 10:39

Original von Joggeli
Original von WeissesLicht
Original von Joggeli
Wie will ich jemandem erklären, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann?


Was wiederum zeigt was du vom Evangelium begriffen, oder vielmehr nicht begriffen hast, gell? :shock:

Joggeli


Joggeli, das ist wirklich eine total super Argumentation von dir!
Kannst du dir vorstellen, dass ich seit Jahren in der christlichen Erwachsenenbildung tätig bin und auch lange Zeit mit Kindern gearbeitet habe? Und zwar in der Diaspora, also an einem ort, an dem man nicht davon ausgehen kann, dass eine gewisse religiöse Vorbildung da ist. Und meine Erfahrung ist, dass es Menschen ohne religiöse Vorbildung nicht erklärbar zu machen ist, dass dieser bestialische Tod eines Unschuldigen ein Geschenk an mich sein soll, damit ich leben kann. Diese Menschen sprechen nämlich auf religiöse Floskeln und theologische vorgestanzte Formeln nicht an, weil ihnen diese Sprache fremd ist. Das ist für sie völlig unverständliches Fachchinesisch. Da muss man eine neue Sprache finden, eine Sprache, die ihrer eigenen Sprache nahekommt, oder wie Paulus sagt:
da muss man den Griechen ein Grieche, den Heiden ein Heide usw. sein

gby

WeißesLicht


Deine Argumentationen sind nicht besser. Nur wer in irgendeiner christlichen Arbeit, oder sogar als Lehrer tätig ist - hat nicht automatisch das Evangelium kapiert. Beispiele dafür gibt es in der reformierten Landeskirche zu genüge. Pfarrer ist grundsätlich ein Beruf mit einem Studium, welcher in vielen Kirchgemeinden ein angenehmes Leben erlaubt, solange man nicht zu fundamentalistisch (bzw. bibeltreu) lehrt.

Dass Jesus sich für die Sünder geopfert hat, steht in der Bibel - aber ob dies auch gelaubt und gelehrt wird, ist ein anderes Thema.

Joggeli


HAllo Joggeli,

du übersiehst hierbei, dass ich keineswegs auf meine Ausbildung hinwies, sondern auf die Erfahrungen, die ich diesbezüglich gemacht habe. Und die sind nun mal, dass man religiös nicht bereits vorgebildete Menschen nicht erreichen kann, wenn man mit ihnen so spricht, wie man in Gemeindeveranstaltungen über Glaubensthemen spricht.
Ausserdem habe ich dies sogar mit dem Hinweis auf Paulus biblisch belegt.
Ich gebe dir aber grundsätzlich Recht, dass eine theologische Ausbildung noch lange nichts darüber aussagt, ob man das Evangelium verstanden hat. Fürmich bedeutet Evangelium Frohbotschaft, das steckt im Wort. Und wenn es das bedeutet, dann muss das in der Verkündigung auch klar und deutlich herauskommen. Froh macht mich nicht, dass Jesus Christus all dieses Leiden auf sich nehmen musste. Es macht mich auch nicht froh, dass er auf diese bestialische Weise sterben musste. Froh macht mich, dass er auferstanden ist und uns damit neues Leben geschenkt hat. Er ist aus der Spirale von Gewalt und Gegengewalt ausgebrochen, hat sich nicht von diesem Gewaltsog mitziehen lassen, wie z.B. ein Petrus, der am Ölberg das SChwert zog, der aus Angst vor Gewalt Jesus verleugnete, obwohl er zuvor groß tönte, dass das nie geschehe.
Ich wünsche mir, dass mir mein Glauben an Gott die Kraft schenkt, im entscheidenden Moment, der Gewalt widerstehen zu können, sie aushalten zu können, ohne zurückschlagen zu müssen.
Für mich die Verführung durch Satan schlechthin, dass der Mensch immer wieder sich von diesem GEwaltstrudel herunterziehen lässt. Das wäre etwas, was man an dem Film auch sehr gut sehen kan. Leider wird das in den Diskussionen über den Film nicht thematisiert.

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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon WeißesLicht » Fr 2. Apr 2004, 10:44

Original von Joggeli
Original von WeissesLicht
Vielleicht könte es aber auch sein, dass du mich auch gar nicht verstehen willst.
Vielleicht könntest du ein wenig näher beschreiben, inwiefern meine Strömung eine störende ist. Vielleicht weil ichb gegen den Strom schwimme und nicht alles und jedes, was mir vorgekaut wird, schlucke? Übrigens, Jesus schwamm offenbar auch auf einem den Hohen Rat störenden Strom.....


Mein liebes weisses Licht

Du schwimmst offensichtlich eher mit dem Strom

Dies ist natürlich auch viel einfacher, ausser in einem Forum wie diesem hier vielleicht ;)

Joggeli


Lieber Joggeli,

du kannst mich gerne einmal besuchen, um dich zu vergewissern, dass ich sicher nicht mit dem Strom schwimme. Würde ich mit dem Strom schwimmen, dann wäre ich sicher nicht mehr engagierte Christin, die offen ausspricht, dass sie das ist.
Das ist nämlich bei uns ganz und gar nicht so sonderlich vorteilhaft, sich klar zum christlichen Glauben zu bekennen.
Es wäre schön, wenn du dich ab und an von deinen Klischees etwas loslösen könntest.
Hast du eine Ahnung, was es bedeuten kann, in einer Gegend zu leben, die durch mehrere Jahrzehnte staatlich verordneten Atheismus geprägt ist? Wir können uns da gerne mal darüber austauschen


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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon WeißesLicht » Fr 2. Apr 2004, 10:45

Original von Joggeli
Original von WeissesLicht
Original von toffil
Joggeli,

ich bin überrascht von dem Durchblick, den Du hier zeigst!


das meinst du doch sicher ironisch


Meinst du wirklich :?


:D
Was zu beweisen war:
du verstehst mich halt einfach nicht


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Re: Meine Gedanken vor dem Kino

Beitragvon bigbird » Fr 2. Apr 2004, 10:53

Stopp!
Bitte unbedingt zurück zum Thema und Ende mit den Streitereien!

bigbird - in Eile!

bb
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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