Religion in der Black Metal Szene

Musik und Tonträger, Buch- und Filmbesprechungen, herkömmliche und elektronische Spiele

Moderator: firebird

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Mo 26. Jul 2004, 17:44

Original von Epikur
Hab mir jetzt wirklich die ganzen 14 Seiten durchgelesen und mir ist folgende Frage eingefallen:

Was ist an einem Loblied an Gott besser als an einem Loblied an Satan?
Besser ist es, den Schöpfer zu preisen, als das Geschöpf.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon mischa » Mo 26. Jul 2004, 17:56

@enggi: halte dich von sachen raus die du nicht verstehst...
wenn manche komische chrsten sich der sache annehmen müssen ihren "schöpfer" zu preisen, dann aber einfach nicht im blackmetal...es wird mir hier auch viel zu allgemein gesagt das es sich nur um satan handle...nehme man mal bands wie graveland oder woodtemple die alte germanische götter in ihren liedern wieder aufleben lassen, oder sich mit der wunderbarsten aller sachen, der natur widmen. da hat enggi schon recht, es ist schön den schöpfer, die natur zu preisen, es ist besser als in seinem lied über personen zu singen...mag sein...
die natur is das wunderbarste und sie verdient undendlich viele loblieder....*träum* so schöööön....
mischa
Newcomer
 
Beiträge: 16
Registriert: Mo 19. Jul 2004, 23:48

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Mo 26. Jul 2004, 18:06

Original von mischa
@enggi: halte dich von sachen raus die du nicht verstehst...
wenn manche komische chrsten sich der sache annehmen müssen ihren "schöpfer" zu preisen, dann aber einfach nicht im blackmetal...es wird mir hier auch viel zu allgemein gesagt das es sich nur um satan handle...nehme man mal bands wie graveland oder woodtemple die alte germanische götter in ihren liedern wieder aufleben lassen, oder sich mit der wunderbarsten aller sachen, der natur widmen. da hat enggi schon recht, es ist schön den schöpfer, die natur zu preisen, es ist besser als in seinem lied über personen zu singen...mag sein...
die natur is das wunderbarste und sie verdient undendlich viele loblieder....*träum* so schöööön....
Was hat die Natur davon, dass du ihr Loblieder singst?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon mischa » Mo 26. Jul 2004, 18:22

das ist meine ehrerbietung?

editiert
mischa
Newcomer
 
Beiträge: 16
Registriert: Mo 19. Jul 2004, 23:48

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Mo 26. Jul 2004, 18:31

Original von mischa
das ist meine ehrerbietung? editiert
Soll das die Antwort auf meine Frage sein? Ich will dir nichts verbieten, sondern von dir erfahren, was die Natur, die ja nach deinem Glauben aus Evolution (Zufall, Zeit und Materie) entstand, davon hat, dass jemand ihr Loblieder singt.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Epikur » Mo 26. Jul 2004, 19:05

Original von Enggi
Original von Epikur
Hab mir jetzt wirklich die ganzen 14 Seiten durchgelesen und mir ist folgende Frage eingefallen:

Was ist an einem Loblied an Gott besser als an einem Loblied an Satan?
Besser ist es, den Schöpfer zu preisen, als das Geschöpf.


Ansichtssache.
Beides ist ab einem gewissen Grade genau gleich lächerlich.
Einige finden Satan besser (nicht den bösen gehörnten Mann), andere Gott.
Für mich läuft es aufs gleiche hinaus.
The reason men are silenced is not because they speak falsely, but because they speak the truth. This is because if men speak falsehoods, their own words can be used against them; while if they speak truly, there is nothing which can be used against them – except force.
Benutzeravatar
Epikur
Member
 
Beiträge: 144
Registriert: Mo 26. Jul 2004, 08:12

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Mo 26. Jul 2004, 20:22

Original von Epikur
Original von Enggi
Original von Epikur
Hab mir jetzt wirklich die ganzen 14 Seiten durchgelesen und mir ist folgende Frage eingefallen:

Was ist an einem Loblied an Gott besser als an einem Loblied an Satan?
Besser ist es, den Schöpfer zu preisen, als das Geschöpf.


Ansichtssache.
Beides ist ab einem gewissen Grade genau gleich lächerlich.
Einige finden Satan besser (nicht den bösen gehörnten Mann), andere Gott.
Für mich läuft es aufs gleiche hinaus.


Ich denke, es ist lächerlicher, Satan zu preisen. Soweit ich das verstehe läuft es nämlich darauf hinaus, dass man Satan preist, weil der tut, was man von ihm erwartet: Er ist böse! Gott tut nicht das, was man von ihm erwartet, also preist man ihn nicht. Wenn man Gott lobt, egal was er tut, so handelt man nicht egoistisch, ergo nicht satanisch. Denn Egoismus ist die herausragendste Eigenschaft von Satanisten.
Und ich denke selbstloses Handeln bringt dich im Leben weiter. Zuerst nicht, aber dann hält es länger. :]
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Zio » Mi 28. Jul 2004, 01:16

Und wieder jemand der von Satanismus nicht die geringste Ahnung hat, und es besser sein lässt darüber zu disskutieren.

Warum nicht die Natur loben? Sie macht unser Leben möglich, gibt uns Nahrung etc. Die Natur hat imo auch einen Geist, der sich erfühlen lässt, es steckt mehr dahinter als einfach ein Haufen Atomverbindungen.


Ideologien haben dich infiziert,
siehst nur noch eine Sicht der Dinge
Hältst deinen Kopf bis zum senilen Ende
in der enger werdenden Schlinge.
Warum lebst du?


Die apokalyptischen Reiter
Benutzeravatar
Zio
Member
 
Beiträge: 274
Registriert: Mi 12. Feb 2003, 19:21
Wohnort: Hyrule

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Endstille » Do 29. Jul 2004, 01:03

Ich bin irgendwie durch Zufall auf diesen Thread gestossen, und da muss ich als sogenannter "Black Metaller" auch mal meinen Senf dazu geben.

Also, zum Thema Satanismus & Black Metal:
Black Metal ist nicht per se satanistisch. Der Grund für die weite Verbreitung des Satanismus im Black Metal ist vielmehr die Tatsache, dass Black Metal für die Negation der allgemein "anerkannten" Werte steht. Und da sich die meisten "Werte" in der westlichen Welt aus dem christl. Glauben ableiten (lassen), war die Bemühung anti-christlichen Gedankenguts nur allzu naheliegend. Fragt man in der Szene nach, was Satanismus denn sei, dann bekommt man von jeder befragten Person eine andere Definition, wobei die wenigsten Definitionen wirklich "religiöse" Dimension haben. Satanismus wird im Black Metal meist viel mehr als "individuelle Absage" an die geltenden Konventionen der (christlichen) Gesellschaft gesehen.
Im Laufe der 90er Jahre hat sich das Selbstbild der Black Metal Szene in weiten Teilen stark erweitert. Es gilt nicht mehr das Dogma des "satanischen Black Metal". Selbstverständlich sind immer noch viele Bands dem "satanischen Lager" zuzuordnen, aber immer häufiger geht es nich mehr um rein anti-chrsitliches Gedankengut, sondern um eine allgemeine Anti-Religiösität, egal ob Christentum, Islam, etc., etc. Religion im allgemeinen wird als Schwäche verstanden.
Wiederum andere Strömungen praktizieren eine Art Neo-Heidentum, dass sich mit den alten germanischen/skandinavischen Göttern befasst, bekannt als "Pagan Metal" oder "Viking Metal", aber dem Black Metal sehr verbunden.
Als "dritte, grosse Strömung" könnte man die -ich nenne sie mal so- Kriegs-Black Metal Strömung benennen. Immer mhr Bands wenden sich dem Thema Krieg und Zerstörung zu, wobei man sich oft auf die Kriege der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts bezieht. Warum? Weil diese Material- und Menschenschlachten das ultimative Beispiel für die Boshaftigkeit der Menscheit sind. Diese Strömung tut nichts weiter, als der Menscheit den Spiegel vorzuhalten, frei nach dem Motto: "Wer braucht den Teufel, wenn der Mensch allein zu solchem fähig ist?"

Da sollten diejenigen, die sich hier über den angeblich so gewalttätigen, boshaften Inhalt von Black Metal beschweren doch mal kurz hinsetzen und überlegen:
Glaubt ihr wirklich, dass Black Metal "schädlich" ist? Dass er Menschen "verdirbt"? Oder ist er vielleicht doch nur ein Spiegel, in denen viele nicht zu blicken wagen?
Endstille
Newcomer
 
Beiträge: 17
Registriert: Do 29. Jul 2004, 00:07

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Ainu Elfe » Do 29. Jul 2004, 08:42

Original von Endstille
Oder ist er vielleicht doch nur ein Spiegel, in denen viele nicht zu blicken wagen?

So in etwa würde ich das sehen. Black Metal, wie eigentlich alle Musik, ist nichts weiter als ein Spiegel der Gesellschaft.
Tempora mutantur nos et mutamur in illis.


auch der schönste sommer wird
einmal herbst und welke spüren
halte blatt geduldig still
wenn der wind dich will entführen


ewiges ist nicht auf erden
als der wandel, als die flucht


Ainu Elfe
Wohnt hier
 
Beiträge: 2724
Registriert: Fr 20. Sep 2002, 17:15
Wohnort: nirgendwo

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Do 29. Jul 2004, 17:09

Original von Zio
Und wieder jemand der von Satanismus nicht die geringste Ahnung hat, und es besser sein lässt darüber zu disskutieren.

Warum nicht die Natur loben? Sie macht unser Leben möglich, gibt uns Nahrung etc. Die Natur hat imo auch einen Geist, der sich erfühlen lässt, es steckt mehr dahinter als einfach ein Haufen Atomverbindungen.


Hi Zio, weißt du was? Wenn ein Atheist oder nicht gläubiger Mensch über Gott herzieht obwohl er keinen Peil hat, dann ist das ok. Dann wird ihm erklärt, was die Wahrheit ist.

Warum hälst du das nicht genauso und klärst mich mal auf?
Falls das hier in dem Forum wieder unter den Hammer der Zensur fällt (was mich nicht überraschen würde), dann schick mir ne Private Message. Aber tu nicht so, als wärst du der Einzige Mensch, der sich mit Satanismus auskennt. Ich kenne einige Satanisten oder zumindest interessierte und habe auch einiges über Satanismus gelesen, weil ich einige Bands mag, die damit von den Medien in Zusammenhang gebracht worden sind und weil ich wissen will, WARUM!?
Also lass uns WISSEN! Dank dir! :)


Achso, was ich fast vergessen hätte: Wer hat denn hier überhaupt was gegen die Natur gesagt!? Ich bin halt für Geistesfreiheit und wenn ich meinen Körper meinen Geist beherrschen lasse, dann funktioniert das nicht! Die Natur hat damit garnichts zu tun!
Die Natur ist wunderschön und sie zu bewundern und dankbar dafür zu sein, sollte Pflicht eines Gläubigen Menschen sein.
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Arwald » So 1. Aug 2004, 04:13

Original von Enggi
Was hat die Natur davon, dass du ihr Loblieder singst?


Was hat dein Gott davon wenn du zu ihm betest?
Benutzeravatar
Arwald
Vorübergehend gesperrt
 
Beiträge: 62
Registriert: So 1. Aug 2004, 02:41
Wohnort: Bern

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon jeremia » So 1. Aug 2004, 05:12

nichts hat gott davon, aber,so habe ich´s erfahren und erlebt, DU hast was davon.
jeremia
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
jeremia
Power Member
 
Beiträge: 681
Registriert: So 25. Jul 2004, 06:12
Wohnort: österreich

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » So 1. Aug 2004, 10:14

Original von Arwald
Original von Enggi
Was hat die Natur davon, dass du ihr Loblieder singst?
Was hat dein Gott davon wenn du zu ihm betest?
Sehr viel, denn dazu hat er mich ins Leben gerufen. Jesus sagte:

»Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.«

Jesus wusste alles über Gott, deshalb weiss ich das, was Jesus gesagt und seine Jünger aufgeschrieben haben, auch über Gott. Ich weiss natürlich noch ein wenig mehr von Gott, aber das ist nicht zur Veröffentlichung bestimmt, weil die Spötter es zum Anlass nehmen würden, Gott zu lästern.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Endstille » So 1. Aug 2004, 14:43

Soviel zum Thema Toleranz...
Endstille
Newcomer
 
Beiträge: 17
Registriert: Do 29. Jul 2004, 00:07

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Mo 2. Aug 2004, 18:27

Original von Endstille
Soviel zum Thema Toleranz...
Hallo Endstille

willkommen im Forum. Wenn du eine Bibel hast, am besten eine elektronische (es gibt sie auch im Internet), so würde ich dir empfehlen, als Einstieg eine Bibelarbeit zum Thema Toleranz zu machen. Wer war wann wie tolerant und was war die Folge davon? Was ist überhaupt Toleranz? Was gibt es für deutsche Wörter für den Begriff Toleranz?

Viel Spass bei uns wünscht dir
Enggi
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Endstille » Mo 2. Aug 2004, 20:01

Jaja, die Bibel. Quell aller Weisheit und Werte...

[/ironie]

Ich brauche keine Bibel um meinen Begriff von Toleranz zu definieren. Vielleicht solltest Du das auch mal in Erwägung ziehen.
Endstille
Newcomer
 
Beiträge: 17
Registriert: Do 29. Jul 2004, 00:07

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Mo 2. Aug 2004, 21:14

Original von Endstille
Jaja, die Bibel. Quell aller Weisheit und Werte...

[/ironie]

Ich brauche keine Bibel um meinen Begriff von Toleranz zu definieren. Vielleicht solltest Du das auch mal in Erwägung ziehen.


Jaja, Toleranz. Toleranz ist eine Eigenschaft, die entweder komplett fehlt oder oft mit "Mir doch egal, was der macht!" definiert wird. :(
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Captain Howdy » Mo 2. Aug 2004, 23:18

Hallo allerseits erstmal!

Bin durch Zufall auf dieses Forum gestossen und habe mir die mittlerweile 15 Seiten mal angetan...

Zuerst kurz etwas zu meiner Einstellung:

Ich bin weder Christ nocht Satanist (gehöre auch keiner anderen Religion an!)

Hätte da mal ne Frage an "das Ich"
(natürlich kann auch jemand andere dazu Stellung nehmen...)

Du sagst also wer nicht für Gott ist, sei gegen ihn, ich denke mal ich habe das so richtig interpretiert...Ich nehme an dir ist klar, dass Hitler diesen Satz in seinen Parolen auch verwendet hat...!

Desweiteren bist du der Meinung (und viele andere Christen auch), dass ein nicht Christ nicht in euren "Himmel" kommen kann richtig?

Bist du (ihr) Christ/en geworden weil du/ihr Angst hattet in die Hölle zu kommen?

Was geschieht mit jemandem der sein ganzes Leben "in Sünde" gelebt hat (nehmen wir als krasses Beispiel jetzt mal einen Mörder) der sich jedoch dann quasi auf dem Totenbett noch zu Gott bekennt?

Wiso willst/wollt du/ihr so genau wissen was nach dem Tod geschieht und bist/seit
lasst euch doch einfach "überraschen"...! ;)

Ach ja zur Zeit geht ja gerade um Toleranz...ich hoffe jetzt mal die Administratoren sind so tolerant diesen Beitrag so stehen zu lassen, es gehen ja noch viele andere nicht direkt ums Thema...find´s aber trotzdem sehr interessant...

Hier zum Schluss noch was zu Los Tioz 2000

Bevor du das nächste mal jemanden als Satanisten betitelst (und dir allem anschein nach ja "ganz" sicher bist) recherchiere lieber genau nach und erzähl nicht solchen Blödsinn, sorry ist aber so!

AC/DC sind keine Satanisten (bin übrigens ein grosser Fan!)
AC/DC= Anti Christ/Death Christ oder Anti Christ/Devil
Coorporation oder sogar auf Deutsch AntiChistlicher/
Dämonen Chor...

ach ja genau und KISS heisst ja bekanntlich Knights In Satans Service...

Ist ja wirklich zum todlachen, wer erfindet bloss Solchen Quatsch..!?

AC/DC forever - Let there be Rock!
Illegitimus Non Carborundum!
Captain Howdy
Lebt sich ein
 
Beiträge: 25
Registriert: Mo 2. Aug 2004, 22:36

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Di 3. Aug 2004, 16:48

Hallo Endstille

was verstehst du unter Toleranz? Ich kann mir darunter alles und nichts vorstellen.

Gruss, Enggi
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Endstille » Di 3. Aug 2004, 17:57

Toleranz bedeutet für mich, in diesem Kontext, dass man es als gegeben hinehmen sollte, dass er mehr als eine Wahrheit gibt. Bezüglich Deiner Frage, was die Natur denn davon habe, dass man ihr Loblieder singt, würde das bedeuten, dass Du in Erwägung ziehen solltest, dass es für manche Menschen genauso viel bedeutet, der Natur zu huldigen, wie es Dir bedeutet zu Deinem Gott zu beten.

Mir fällt nämlich mehr und mehr auf, dass hier viele, obwohl wir von "Glauben" reden, doch recht sicher zu sein scheinen, wofür Gott sie ins Leben gerufen hat, und was er erwartet. GLAUBT ihr das, oder WISST ihr das? Wenn ihr es GLAUBT, dann drückt euch nicht so aus, als wäre es Tatsache!
Endstille
Newcomer
 
Beiträge: 17
Registriert: Do 29. Jul 2004, 00:07

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Di 3. Aug 2004, 21:10

@ Captain Howdy!

"It`s A Long Way To The Top, If You Wanna Rock`N`ROll!!" :D

Yes! Angus 4 ever!!! :D :D :D ;)
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Captain Howdy » Di 3. Aug 2004, 22:01

@Justin Time da kann wohl jemand mit AC/DC was anfangen...!
gut so! (Gehe jetzt mal davon aus, der post war nicht sarkastisch gemeint).
Illegitimus Non Carborundum!
Captain Howdy
Lebt sich ein
 
Beiträge: 25
Registriert: Mo 2. Aug 2004, 22:36

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon jeremia » Di 3. Aug 2004, 22:10

@das ich
wer nicht fuer gott ist, ist gegen ihn?
jesus christus: wer nicht gegen mich ist, ist fuer mich!
jeremia
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
jeremia
Power Member
 
Beiträge: 681
Registriert: So 25. Jul 2004, 06:12
Wohnort: österreich

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Daishi » Mi 4. Aug 2004, 00:48

Aua, ich hab mir nicht alle Seiten angetan sondern irgendwann mit einem Lachkrampf am Boden liegend den NEXT Button nichtmehr erreicht ^^

Also, ich selbst höre ebenfalls gerne Black Metal und hab mich auch mit der Religion angefreundet, wobei man sagen muss, dass es 2 völlig unterschiedliche Dinge sind und gleichzeitig das selbe sind. Der Satanismus ruft natürlich nicht dazu auf zu morden oder Satans Imperium zu erwarten, das sind nur die Liedtexte um zu provozieren und die Wurzeln des Satanismus zu betonen -> Die Anti-Christliche Einstellung.

Und was manche Leute hier schreiben ist echt unter aller Sau und mir ist nicht nur einmal der berühmte Satz "Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Klappe halten !" ins Gedächtniss gerufen worden, da hier eine menge Mist erzählt wurde.

Findet euch einfach damit ab, Gruppen wie Isegrim, Dark Funeral, Aeba, Wyrd, Temple of Baal, Gorgoroth, usw. wollen nicht beeinflussen, sondern provozieren im positiven Sinne und Sachen wie Morde in der Szene sind etwas normales, sie werden nur mehr herausgehoben um dem Satanismus Image unseres Landes ein wenig zu fröhnen, da es im Pop, im Rock und sonstwo ebenfall schon Morde aus Einfersucht oder Wut oder sonstwas gegeben hat, ist es nunmal nichts anderes.
Daishi
Gesperrt
 
Beiträge: 22
Registriert: Di 3. Aug 2004, 23:53

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Mi 4. Aug 2004, 12:59

Original von Captain Howdy
@Justin Time da kann wohl jemand mit AC/DC was anfangen...!
gut so! (Gehe jetzt mal davon aus, der post war nicht sarkastisch gemeint).


Nein! War er nicht! AC/DC sind Kult und das zu recht. :]

Sie zählen zwar nicht zu meinen Lieblingsbands, aber das schließt nicht aus, einige Alben zu Hause zu haben!

Ich kann dir auch sagen, warum diese Bands als "satanisch" abgetan werden.
Der Grund ist, dass sie dazu aufrufen, dir selbst zu helfen und dich nicht darauf zu verlassen, dass man dir hilft.
Das reichte damals, um satanisch zu sein.
Genauso wie Kiss ;)
I`m the King of the Night-Time World!!! DA DA DA... :P
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon tiefe Trauigkeit » Mi 4. Aug 2004, 13:07

Original von Captain Howdy
Hier zum Schluss noch was zu Los Tioz 2000

Bevor du das nächste mal jemanden als Satanisten betitelst (und dir allem anschein nach ja "ganz" sicher bist) recherchiere lieber genau nach und erzähl nicht solchen Blödsinn, sorry ist aber so!

AC/DC sind keine Satanisten (bin übrigens ein grosser Fan!)
AC/DC= Anti Christ/Death Christ oder Anti Christ/Devil
Coorporation oder sogar auf Deutsch AntiChistlicher/
Dämonen Chor...

ach ja genau und KISS heisst ja bekanntlich Knights In Satans Service...

Ist ja wirklich zum todlachen, wer erfindet bloss Solchen Quatsch..!?

AC/DC forever - Let there be Rock!


Kennst du den Begriff Sarkasmus? Schon mal gehört? Schlag doch mal im Fremdwörter-Lexikon nach!
Manchmal hat ein Jahr zwölf Stunden
Ein Tag nur 10 Sekunden
Die Zeit ist ein Dieb
Sie nimmt sich, was sie kriegt

tiefe Trauigkeit
Member
 
Beiträge: 364
Registriert: Di 18. Jun 2002, 12:40

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Mi 4. Aug 2004, 17:42

Original von Endstille
Toleranz bedeutet für mich, in diesem Kontext, dass man es als gegeben hinehmen sollte, dass er mehr als eine Wahrheit gibt. Bezüglich Deiner Frage, was die Natur denn davon habe, dass man ihr Loblieder singt, würde das bedeuten, dass Du in Erwägung ziehen solltest, dass es für manche Menschen genauso viel bedeutet, der Natur zu huldigen, wie es Dir bedeutet zu Deinem Gott zu beten.

Mir fällt nämlich mehr und mehr auf, dass hier viele, obwohl wir von "Glauben" reden, doch recht sicher zu sein scheinen, wofür Gott sie ins Leben gerufen hat, und was er erwartet. GLAUBT ihr das, oder WISST ihr das? Wenn ihr es GLAUBT, dann drückt euch nicht so aus, als wäre es Tatsache!
Für mich bedeutet Toleranz nicht, dass es mehrere Wahrheiten gibt. Mit einer solchen Auffassung von Wahrheit führt die Philosophie den Wahrheitsbegriff ad absurdum. Es gibt viele Wahrnehmungen, typischerweise genau so viele, wie es Menschen gibt, aber Wahrheit ist das, was für alle gilt. Für mich ist Toleranz deshalb das Ertragen von Menschen, die Dinge tun, die mir nicht gefallen. Weil mir nicht bekannt ist, dass die Natur irgendwo aufgeschrieben oder sonstwie mitgeteilt hat, dass man ihr Loblieder singen soll, tue ich das nicht. Gott der Vater des Herrn Jesus hat aber schriftlich festhalten lassen, dass er solche suche, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Du verstehst unter "Glauben" das Gegenstück zu "Wissen". Ich verstehe darunter "Vertrauen, Treue, Gehorsam". Diese Auffassung von Glauben schliesst Wissen nicht aus, deshalb kann es sehr gut sein, dass ein Glaubender weiss, wofür er lebt, nämlich wenn Gott es ihm mitgeteilt hat. Viele ungläubige Wissende aber wissen nicht, wofür sie leben, nehmen aber an, dass sie leben, um glücklich und reich zu werden, oder einfach, um zu essen, trinken und fröhlich zu sein, denn morgen sind sie tot. Es gibt auch noch andere Gründe, um zu leben, aber das führt hier zu weit, weil wir sowieso schon off topic diskutieren.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Endstille » Mi 4. Aug 2004, 18:44

Original von Enggi
Für mich ist Toleranz deshalb das Ertragen von Menschen, die Dinge tun, die mir nicht gefallen. Weil mir nicht bekannt ist, dass die Natur irgendwo aufgeschrieben oder sonstwie mitgeteilt hat, dass man ihr Loblieder singen soll, tue ich das nicht. Gott der Vater des Herrn Jesus hat aber schriftlich festhalten lassen, dass er solche suche, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Du verstehst unter "Glauben" das Gegenstück zu "Wissen". Ich verstehe darunter "Vertrauen, Treue, Gehorsam". Diese Auffassung von Glauben schliesst Wissen nicht aus, deshalb kann es sehr gut sein, dass ein Glaubender weiss, wofür er lebt, nämlich wenn Gott es ihm mitgeteilt hat. Viele ungläubige Wissende aber wissen nicht, wofür sie leben, nehmen aber an, dass sie leben, um glücklich und reich zu werden, oder einfach, um zu essen, trinken und fröhlich zu sein, denn morgen sind sie tot. Es gibt auch noch andere Gründe, um zu leben, aber das führt hier zu weit, weil wir sowieso schon off topic diskutieren.


1. Die Bibel ist nicht das Wort Gottes, sondern eine Sammlung historischer "Zeugenaussagen"

2. Nur weil es nicht in deiner Bibel steht, heisst es noch lange nicht, dass es keine Religionen gibt, in deren Schriften sehr wohl geschrieben steht, man solle der Natur huldigen. Oder ist das "Lüge" weil es nicht ein dein Bild von Wahrheit passt?

3. Und bitte zeig mir mal bitte diejenigen, denen Gott persönlich mitgeteilt hat, wofür sie leben . Ach, so direkt hat er das gar nicht gesagt? Na, dann wars wohl eben doch was es immer ist: Interpretation und Wunschprojektion

Sorry für den sarkastischen Tonfall, aber du bist das beste Beispiel für Intoleranz. "das Ertragen von Menschen, die Dinge tun, die mir nicht gefallen." Wenn ich sowas schon höre. Wie gnädig, dass du die Andersdenkenden erträgst. Komm mal von deinem hohen Ross hinunter.

MfG
Endstille
Endstille
Newcomer
 
Beiträge: 17
Registriert: Do 29. Jul 2004, 00:07

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Arwald » Mi 4. Aug 2004, 19:06

Enggi, wenn du tatsächlich glaubst die Wahrheit zu kennen bist du ein Narr und für jegliche Diskussion nicht zu gebrauchen.
Benutzeravatar
Arwald
Vorübergehend gesperrt
 
Beiträge: 62
Registriert: So 1. Aug 2004, 02:41
Wohnort: Bern

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Mi 4. Aug 2004, 19:18

Ich denke nicht, dass die Tatsache oder der Glaube, die Wahrheit zu kennen, jemanden davon abhält, andere Dinge zu akzeptieren oder zu verstehen, warum jemand anderes nicht genauso denkt.

Toleranz bedeutet ja nicht, dass du das, was andere tun für dich annehmen musst, sondern dass du akzeptieren kannst, dass sie anders sind.

Immer ist Toleranz auch nicht richtig.
(Ich denke gerade an die Nambla-Folge von South Park, wo der eine Pedofile gerade versucht zu rechtfertigen, warum er das tut :D ...)
Aber manchmal ist Toleranz das Wichtigste.

Denn wie heißt es so schön: "Andersdenkende sind meistens anders, als wir denken!?" ;)
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Captain Howdy » Mi 4. Aug 2004, 19:48

@Justin Time, da hat wohl jemand einen guten Musikgeschmack!
Ist schon klar, früher reichte noch bedeutend weniger um
als satanistisch abgestempelt zu werden...heute ist man da
ja etwas toleranter... ;)

@Tiefe Traurigkeit, natürlich weiss ich was Sarkasmus ist!
Aber ich bin mir nicht ganz sicher, wie das der Los Tioz
2000 in seinem post gemeint hat...da dachte ich mir ich
geb da auch mal meinen Senf dazu, damit allfällig kein
falsches Bild entsteht...
Illegitimus Non Carborundum!
Captain Howdy
Lebt sich ein
 
Beiträge: 25
Registriert: Mo 2. Aug 2004, 22:36

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Captain Howdy » Mi 4. Aug 2004, 21:08

Kleine Frage noch an Enggi, habe gerade deinen letzten Beitrag gelesen...

Deine Aussage zweifle ich nicht an, es wird sicher schon stimmen, dass in der Bibel steht man soll Gott anbeten und ihm Loblieder singen...(kenne die Bibel eben nicht) was mich aber interessieren würde ist folgendes:

Wieso ist Gott denn so sehr darauf erpicht, dass man ihm ständig Loblieder singt und ihn anbetet?

Will er immer hören wie toll man (die Gläubigen) ihn finden?

Will er dauernd hören wie gross und gut und sonst noch was alles er ist?

Ist Gott denn derart "geil" nach Ruhm und Anerkennung?

Ich weiss, sind provakante Äusserungen, würde mich aber trotzdem interessieren... :?
Illegitimus Non Carborundum!
Captain Howdy
Lebt sich ein
 
Beiträge: 25
Registriert: Mo 2. Aug 2004, 22:36

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Mi 4. Aug 2004, 21:22

Aus Christlicher Sicht würde mich die Antwort auf deine Frage auch interessieren.

Aus islamischer Sicht allerdings antworte ich dir gerne.
Es ist so, dass Gott das Beste für uns möchte. Er weiß, wie die Welt aufgebaut ist und er weiß, wie man am glücklichsten in diesem Leben wird. Daher hat er den verschiedenen Völkern die verschiedenen Religionen als Leitfaden gegeben.

Der Sinn der Anbetung Gottes zielt darauf ab, unabhängig und frei zu sein (klingt für einen Religionslosen recht komisch, ist aber so). Denn wer Gott anbetet kann nicht kontrolliert oder irritiert werden, denn er hat die Gebote, seinen Kopf und sein Herz.
Die Anbetung Gottes beinhaltet zusätzlich den Wunsch nach Einheit. Einheit der gesamten Welt, der Menschen, Tiere, Pflanzen, ja jeden einzelnen Atoms und darüberhinaus alles zusammen zu einer Einheit mit Gott.

Glaubt ein Gläubiger nun an Gott und hält sich somit aus Liebe zu ihm an seine Gebote, strebt der Mensch durch dieses Verhalten hin zu dieser Einheit mit Gott.
Deshalb legt Gott so viel Wert darauf und deshalb legt er auch soviel Wert darauf, dass er EINER ist.

Ob das in der Praxis jetzt so funktioniert hängt natürlich von der Einstellung eines jeden Einzelnen ab.
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Do 5. Aug 2004, 10:48

Hallo Endstille

Nö ich komme nicht vom Ross herunter, denn ich bin nicht oben, im Gegensatz zu denen, die immer Toleranz fordern.

Bist du bereit, jene zu ertragen, die Dir etwas zu Leide tun?

Gruss, Enggi
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Do 5. Aug 2004, 10:50

Hallo Arwald

ich behaupte nicht, die Wahrheit zu kennen, sondern nur, dass es sie gibt, und wenn es sie gibt, dass sie einzigartig und exklusiv sein muss, weil sie sonst den Namen Wahrheit nicht zu Recht tragen würde.

Gruss, Enggi
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Enggi » Do 5. Aug 2004, 10:52

Hallo Captain Howdy

willkommen im Forum. Ich bin nicht Gottes Ratgeber, deshalb kann ich deine Frage nicht schlüssig beantworten.

Ich schliesse mich aber JustinTime an, dass Gott weiss, wofür er die Menschen gemacht hat, ihnen ein gutes Handbuch mit auf den Weg gegeben hat, und wer sich daran hält, kann Gott persönlich kennenlernen.

Gruss, Enggi
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Do 5. Aug 2004, 11:08

Original von Enggi
Hallo Arwald

ich behaupte nicht, die Wahrheit zu kennen, sondern nur, dass es sie gibt, und wenn es sie gibt, dass sie einzigartig und exklusiv sein muss, weil sie sonst den Namen Wahrheit nicht zu Recht tragen würde.

Gruss, Enggi


Wo du recht hast, haste recht! :]
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon oliom » Fr 13. Aug 2004, 21:51

jungs ich zähle mich ja zur schönen musik fraktion (apocalyptica - Blindguardian) und hab ja mit BM nicht so viel zu tun aber zu der diskusion von wegen lobpreisen in liedern....

der einzige dem ihr für irgend was in eurem leben danken solltet oder müsst (sind so dumme wörter) seid ihr selber schliesslich zahlt euch gott nicht eure telefonrechnung und füllt den kühlschrank für euch. geld bring er auch nur denen die das heilige geschäft enddeckt haben...

a und ja und Satanisten wenn ihr richtige sehen wollt > Therion sind welche ja die schauen schon so böse aus das man fast vom stuhl fällt...

vieles andere ist Psoydo böses gehabe und ist eigentlich mehr fürs image

(ich hab jetz sicher einiges wiederholt was schon gesagt wurde...)

a und für die dies nicht wissen... Satanisten opfern keine kleinen kätzchen und trinken dan in ritualen ihr Blut :D
oliom
Newcomer
 
Beiträge: 16
Registriert: Fr 13. Aug 2004, 21:10

Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Sa 14. Aug 2004, 00:42

Original von oliom
a und ja und Satanisten wenn ihr richtige sehen wollt > Therion sind welche ja die schauen schon so böse aus das man fast vom stuhl fällt...


Therion sind Gothic, oder war das sarkastisch gemeint ?
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Benutzeravatar
JustinTime
Wohnt hier
 
Beiträge: 1025
Registriert: Do 24. Jun 2004, 15:10
Wohnort: Deutschland

VorherigeNächste

Zurück zu Unterhaltungsmedien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste