Religion in der Black Metal Szene

Musik und Tonträger, Buch- und Filmbesprechungen, herkömmliche und elektronische Spiele

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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Nidhøggr » Di 17. Aug 2004, 23:36

Naja, aber was hat das bitte mit dem Thema zu tun?
[align=center]
I embraced my vision
As it was common for me
A fate, a destiny, an inevitable early death
Finally I´m dead
And the vision is revealed for everyone else...
[/align]
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon JustinTime » Di 17. Aug 2004, 23:54

Original von Corvin
Und zu Bands wie Slipknot möchte ich am besten gar nichts sagen, weil ich insb. Slipknot nicht wirklich ernst nehmen kann...


Nichts, aber ich habe nur darauf reagiert in meiner Art. :D
Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Shanee del Van » Di 24. Aug 2004, 20:29

Oh Bitte Leute... jetzt sagt mir nicht... das ihr ernsthaft darüber diskutiert ob es eine RELIGION IN DER BLACK METAL SZENE gibt... *hoff*

Was hat denn die Religion mit der Musik zu tun? *kopf schüttelt*

Euch kann man mit sowas echt auf Trab halten oder?
Kann mir mal jemand sagen, wo es eine ERNSTHAFTE Diskussion zum Satanismus... Okkultismus... und Gothic gibt?

Ihr redet immer über so nebensächliche Dinge... redet ihr auch mal über die Hintergründe???
WARUM Menschen das glauben?
Habt ihr euch schon damit beschäftigt, welche ART von Menschen in diesen Einstellungen leben? Diese Subkultur ausleben???

Bitte sagt mir mal WO ich sowas finde... :?
Menschen fürchteten die Dunkelheit,
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Ainu Elfe » Di 24. Aug 2004, 20:40

ich kanns Dir sagen, mail den Link aber hier ned, nicht, weil ich ihn anderen vorenthalten möcht, sondern weil ich denk, der hat an dieser Stelle nix verloren.
Aber: schick mir PN, wenn Du/ihr interessiert bist/seid.
Tempora mutantur nos et mutamur in illis.


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einmal herbst und welke spüren
halte blatt geduldig still
wenn der wind dich will entführen


ewiges ist nicht auf erden
als der wandel, als die flucht


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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Hastur » Mi 25. Aug 2004, 10:14

@Arwald:


hmm satanisten. ich mach mach keinen unterschied zwischen satanisten und christen, das ist für mich die gleiche religion und satanisten sind entweder "christen" die eben satan ehren (genau wie es auch früher leute gab die eher den bösen götter huldigten) oder *****en die meinen satanismus steht für irgend eine besondere Lebenseinstellung. (siehe shadows thread) die lebenseinstellung dahinter ist zwar meistens ganz gut, nur weiss der teufel warum man dafür eine figur aus einer anderen religion klauen muss die mit der vertretenen einstellung etwa so viel zu tun hat wie kacke mit schokolade.


Ich kann dir nur sagen warum ICH mich Satanist nenne, obwohl ich nur einer der Idioten bin, die diese Lebenseinstellung haben:

Ich empfinde es nicht als das Klauen einer Figur einer anderen Religion. In UNSEREM Kulturkreis, ist Satan nunmal der Name für all das, was vom Chistentum und der immer noch weit vorherschenden Sklavenmentalität der Leute("Was sollen die Nachbarn sagen?";) unterdrückt wird.
Durch die Bezeichnung Satanist mache ich HIER klar, dass die herrschenden Werte und Normen keine Gültigkeit für mich haben und dass ich meiner eigenen Ethik folge.
Im alten Griechenland wäre Pan das Symbol.
Im alten Ägypten Seth.
An anderen Orten Luzifer, Kali oder Tiamat.

Veränderung der eigenen Mentalität(hier Befreiung der eigenen Mentalität von Vorurteilen der Kindheit und Gruppenzwang) ist auch immer die Veränderung des Unterbewusstseins. Dieses versteht aber keine Worte nur Bilder und Emotionen.
In Satan, Luzifer, Kali, Pan, Tiamat, Seth, Baron Samedi etc. sind bestimmte Bilder mit bestimmten Emotionen verknüpft(normalerweise mit dem Symbol deiner eigenen Kultur seit deiner frühen Kindheit).
Ich benutze diese Symbole zur Veränderung meines Unterbewusstseins OHNE daran zu glauben, dass es irgendwo eine wirkliche Hölle oder einen wirklichen Satan gibt.

Cheers

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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Sturmkrähe » Mi 25. Aug 2004, 10:42

Original von Hastur

Im alten Griechenland wäre Pan das Symbol.
Im alten Ägypten Seth.
An anderen Orten Luzifer, Kali oder Tiamat.



Der Pan?

Meiner Ansicht nach repräsentiert diese Figur völlig andere Werte und hat mit Satanismus meiner Meinung nach nicht viel zu tun.
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Hastur » Mi 25. Aug 2004, 13:12

@Down:

Und meiner Ansicht nach sind beides unterschiedliche Repraesentationen des gleichen Archetyps. Guck dir dochmal alleine die volkstuemliche Vorstellung des Teufels an: Hoerner, Hufe, Schwanz, etc. : Pan
Das Symbol fuer alles was vom Christentum unterdrueckt wird: Rausch, Sexualitaet, das Tierhafte.

Cheers

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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Sturmkrähe » Mi 25. Aug 2004, 15:05

Hallo Hastur

Deine Vorstellung vom Pan ist doch recht christlich Geprägt - und du bist warscheinlich genau so einer, der sich absolut von der christlichen Volksdenkweise getrennt zu glauben vermag.

Cerunnos hat sicher auch negative Eigenschaften, doch ist er ein liebenswürdiger Gott und Beschützer der Tiere und des Lebens.

Seine Hörner zeigen seine Verbundenheit zu den Tieren und der Natur, seine menschliche Aspekte zeugen von Fruchtbarkeit, Stärke und Kraft.

Bild
Mit Satan hat er nichts zu tun
- Götter sind keine Archetypen.
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Hastur » Do 26. Aug 2004, 09:35

@Down:

Nunja, ich argumentiere hier halt auch in einem christlichem Forum.

Generell ist es mir aber ganz egal, was irgendwelche Symbole(z.B. Pan) irgendwelchen anderen Menschen bedeuten, oder ob meine Meinung die "richtige" Meinung ist.

Ich habe ein bestimmtes Bild von Pan. Das benutze ich.
Mein Bild von Pan unterscheidet sich deutlich von deinem Bild von Pan, weil wir eine andere Herangehensweise und einen anderen Hintergrund haben.

Und ich benutze Goetter als Symbole psychologischer Archetypen.
Ich habe keine Ahnung, was sie SIND.
Was SIND sie denn?

Cheers

Hastur

--

Cogito cogito, ergo cogito sum.

P.S.: Ausserdem: wer sagt denn, dass ich Rausch, Sexualitaet und das Tierhafte als etwas negatives betrachte???

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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Pan » So 29. Aug 2004, 20:43

Nana, werft mir hier mal nicht meinenNickname über den Haufen *lol*.

Pan, ein Mischwesen aus Ziegenbock und Mensch war der griechische Gott der Schäfer, der Berge und der Wälder, hatte also reichlich wenig mit Satan zu tun.
Das Wort "Panik" leitet sich übrigens von Pan ab, dem, so die Legende, es Freude machte, nach einem Mittagsschläfchen urplötzlich vor unbedarften Menschlein aufzutauchen und ihnen einen "panischen" Schrecken einzujagen.

Nach heutigen Maßstäben deutet man Pan jedenfalls als Sinnbild der gesamten Natur, und nicht als Vorläufer oder Vergleichswesen Satans, und nebenbei ist das latinisierte Pan heute der Gattungsname für die beiden bekannten Schimpansenarten Pan troglodytes und Pan pansicus.

LG,
Ric, der den Namen Pan gewählt hat, um damit seinem Hang zum Darwinismus und der dahingehenden Verwandtschaft mit dem lateinischen Pan Ausdruck zu verleihen.
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Medaron » Di 31. Aug 2004, 22:02

der satan, und das wort alleine, wie er immer wieder in etlichen filmen auftaucht in bezug nahme auf die christliche religion, und wie er auch immer wieder dargestellt wurde/ wird ist eine mischform aus zwei verschiedenen sachen!

in dieser figur manifestieren sich einerseits die physiognomische erscheinugsform des Pan, wie er weiter oben bereits beschrieben wurde und eine muslimische gruppierung, die den namen gibt!
diese gruppe nannte sich shaitan!
dieser name bezog sich auf eine droge diese gruppe vor attacken gegen den ersten oder zweiten kreuzzug unternommen hat!

aus dem name shaitan leiten sich zwei wörter ab die in der heutigen sprache geläufig sind!
1: Satan (dazu komme ich gleich)
2: Assasine, den es waren assasinen!!

der name shaitan wurde von dieser gruppe genommen und auf die illuminaten gestempelt um sie als das personifizierte böse zu kennzeichnen aufgrund ihrer vorliebe zu den wissenschaften und ihrer "lingua pura"
da die illuminaten auch das pentagram verwendeten als eines ihrer symbole ( bedeutung des pentagramms bitte per PN erfragen) und die kirche, will sagen der papst, das pentagramm als symbol des Teufels ansahen (bedeutung des pentagramms!!) wurde aus dem namen shaitan später "SATAN"
denn die wissenschaften waren zu dem damaligen zeitpunkt darauf ausgelegt die existenz gottes zu wiederlegen!

das ganze spielte sich in dem zeitraum von ca. 200 - 300 jahren ab! so sicher sind sich die historiker da auch nicht!
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Corvin » Mi 1. Sep 2004, 05:41

Original von Medaron
aus dem name shaitan leiten sich zwei wörter ab die in der heutigen sprache geläufig sind!
1: Satan (dazu komme ich gleich)
2: Assasine, den es waren assasinen!!


Die Bezeichnung Assassin kommt vom orientalischen hashashin, was soviel heißt, wie Haschisch-Esser.
Während den Kreuzzügen brachten sich diese hashishin mit Haschisch in Extase, um furchtlos (und wahrscheinlich ziemlich langsam *lächelt*) gegen die Kreuzritter zu ziehen - sie griffen vorwiegend aus Hinterhalten an, was die Begründung dafür ist, daß Meuchelmörder auch heute noch so genannt werden.

Im 15. - 17. Jahrhundert übernahmen diverse vorderasiatische Gruppierungen diese Bezeichnung, wodurch der Anschein erweckt wurde, daß die Assassinen übermenschlich / geisterhaft wären.
Mit Sheitan hat das allerdings wenig zu tun...

Der christliche Satan ist eine Zusammensetzung auf diversen Symbolfiguren anderer Religionen, unter anderem eben auch Pan. Ich kann momentan nicht aufzählen, wer/was da genau beteiiligt ist - keine Unterlagen - aber ich kann´s gerne nachreichen.

Ich jedenfalls betrachte die Sache so, daß eben alles, was nicht-christlich war, als teuflisch bezeichnet wurde... Kräuterweiblein, die nicht auf Gott vertrauten, sondern auf Überlieferungen bzw. "Fach"Wissen,...

Jedoch hat die Kirche selbst einige dieser Bräuche - Weihnachten, Erntedank, Ostern, ... (vgl. die "Hexensabatte", Winter- und Sommersonnenwende,...) adaptiert, um diese Religionen zu assimilieren...

Wölfchen

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Ich bin der Geist der nie versteht,
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Medaron » Mi 1. Sep 2004, 11:40

ich hab da wohl was was verwechselt! ich bitte das zu entschuldigen!
es war aber auch schon spät!
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Corvin » Fr 3. Sep 2004, 07:54

Original von Medaron
ich hab da wohl was was verwechselt! ich bitte das zu entschuldigen!
es war aber auch schon spät!


Doch kein Problem... net jeder weiß alles. ;o)
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Archie » So 12. Sep 2004, 21:12

Hallo bin über google auf diese seite gekommen und möchte als mitglied und verfolger der kärntner underground-metal-szene auch mal meinen senf dazugeben:

1.) Black Metal entstand aus der Meinung von Bands wie Venom, sie müssten einen auf Satanismus machen, was allerdings nur jugendlicher Trotz gegen gesellschaftliche Werte war wie auch bei allen anderen Vorreitern der BM-Szene. heißt: BM entstand weil ein paar Norweger oben gemeinte bands und deren Texte zu ernst nahmen

2.) Religion in der Szene ist a.) Satanismus und b.) Heidentum
Allerdings halte ich Leute wie den Frontmann von Carpathian Forest (BM-Band) der bei Auftritten mit umgedrehten Kreuzen herumfuchteln muss für Witzfiguren und Poser, aus denen ein Grossteil der Szene besteht. Nicht das deren Musik nicht gut ist aber sowas hat eher was mit Rebellion zu tun als mit Satanismus im eigentlichen Sinne. Es ist einfach viel Schockiererei dahinter und nichts ernst gemeintes. es gibt ein paar Leute die das mit dem Satanismus ernst meinen aber die sind unter den vielen Posern schwer zu erkennen.

Was das Heidentum angeht halte ich diejenige Fraktion der BM-Szene die die Rückkehr zum Glauben an die alten nordischen Götter fordert einfach nur für Träumer und die ganz Hartnäckigen für Irre. Natürlich sind da auch wieder ein Haufen Poser dabei.
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon weißer Drache » So 12. Sep 2004, 21:46

Satan ist meiner Meinung nach eine eher künstlich erzeugte Figur.
Vorbild ist ja wohl Luzifer, der gefallene Engel.
Ich glaube nicht an den Satan.
Und Götter wie Pan oder Cernunnos mit "Satan" gleichzusetzen grenzt an Gotteslästerung.
Und Seth war ursprünglich eine beliebte Lokale Gottheit bei den alten Ägyptern, bevor er von Amun verdrängt und nach und nach in eine "böse" Rolle gedrängt wurde.
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Steinmauer » So 3. Okt 2004, 15:00

Mann sollte echt drauf achten denn Satanismus selbst ist sehr sehr facetten reich, BlackMetal DeathMetal etc.
Und bands die über satanismus singen vielleicht auch selbst meinen sie seien es, ist alles in dem sinne gedacht das man hier eben erstmal die schockierung der anderen erreichen will aber ebenso diese zu erreichen und eben zu sagen wir sind anders wie ihr ,gegen das christen tum selbst geht es im eigentlichen sinne dann auch nicht mehr sondern um denn was hier in der Welt geschiet und eben die realität versucht zu sehen zu erklären was für eine Schei*e auf dieser welt passiert, und nicht blauäugig rumzulaufen.!

Es wäre zuviel um alles hier zu erwähnen was es alles für wege gibt um satanismus zu erklären und bzw. jeder hat eine andere ansicht und auslegung von daher kann man nicht unbedingt sagen Richtig oder Falsch!

Jedoch würde ich auch hier sehen das satanisten die Welt der realität ansehen so wie sie sich offenbart wo es eben nichts gibt an dem man sagt ich glaube dran ich glaube und glaube....

Natürlich gibt es auch kasten die natürlich wirklich sachen nachleben ahmen von opfer ritualen etc. das hat wie gesagt nichts für mich mit irgendein satanismus zu tun sondern mit reinen psychogestörten menschen die kindermissbrauchen etc.

ob man das noch als satanismus bezeichen sollte sei jedem selbst überlassen
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Corvin » Di 5. Okt 2004, 07:41

Original von Steinmauer
...
Jedoch würde ich auch hier sehen das satanisten die Welt der realität ansehen so wie sie sich offenbart wo es eben nichts gibt an dem man sagt ich glaube dran ich glaube und glaube....


Mh... das, was ihr hier als landläufigen Satanismus bezeichnet... sprich, die Anbetung eines "Anti-Gottes", is m. E. sowieso *****...
Aber ich muß hier mal widersprechen: Jeder Angehörige einer wie auch immer gearteten Gruppe bzw. Glaubensrichtung sieht die Welt verklärt, Geschehnisse zu seinen Gunsten interpretiert, usw.
Neutral kann man die Welt nicht sehen. Es gibt m. M. n. auch kein Problem, auch wenn die verschiedenen Welt-"Deutungen" unterschiedlich bzw. gegenläufig sind - solange eben die eine Regel befolgt wird: Leben und leben lassen.
Ansonsten artet das in Fanatismus aus... und die Folgen von Fanatismus und religiösem Terror kann man ja in der letzten Zeit gut im TV beobachten.

Jeder Mensch hat Meinungs- Gedanken- und Glaubensfreiheit, die schon nach diversen Grundgesetzen rechtlich zugesichert ist. Nebenbei heißt es auch in der Bibel, daß der Mensch einen freien Willen besitzt, sich also entscheiden kann. Dieses Recht, sich zu entscheiden, ist also göttlich, wenn man es so auslegen will... könnte man vielleicht sogar draus folgern, daß bewußte Eingriffe in den Entscheidungsprozeß eines Menschen (Missionierung, "Schäfchenfang",...) ein Verstoß gegen göttlichen Willen ist? *grübel*
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Re: Religion in der Black Metal Szene

Beitragvon Corvin » Di 5. Okt 2004, 07:41

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