Esoterikfrage

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Re: Wer war Jesus?

Beitragvon onThePath » Fr 15. Mai 2015, 22:50

Inneres Leben ist nicht dasselbe wie Esoterik.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wer war Jesus?

Beitragvon jes_25913 » Sa 16. Mai 2015, 08:25

onThePath hat geschrieben:Inneres Leben ist nicht dasselbe wie Esoterik.

lg, oTp


Doch. Wiki: Esoterik (von griechisch ἐσωτερικός esōterikós ‚innerlich‘, ‚dem inneren Bereich zugehörig‘) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen. Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ und arkanes, althergebrachtes Wissen.

Mit anderen Worten, Esoterik ist inneres Wissen und damit Leben, das aus der Erkenntnis der Wahrheit kommt. Eigentlich wäre es ja Aufgabe der Theologie gewesen, der Gemeinde dieses innere Wissen zu lehren. Aber die "Theologen" betrieben ja nur Philologie und Exoterik. Deshalb der Mangel an Reife der Gemeinden.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Wer war Jesus?

Beitragvon onThePath » Sa 16. Mai 2015, 09:51

Mit anderen Worten, Esoterik ist inneres Wissen und damit Leben, das aus der Erkenntnis der Wahrheit kommt. Eigentlich wäre es ja Aufgabe der Theologie gewesen, der Gemeinde dieses innere Wissen zu lehren.


Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ und arkanes, althergebrachtes Wissen.


Jes, mit Wahrheit hat esoterisches Wissen nicht zwangsläufig zu tun.

Wenn z.B. in der Bibel von verführeischen Lehren die Rede ist, stammt das auch aus esoterischen Quellen. Lehren verführerischer Geister.

Und alle überzeugten Esoteriker meinen natürlich, nur zu göttlichen Quellen Verbindung zu haben.
Allein der Gebrauch des Wortes Esoteriker nur positiv zu benutzen, ist leichtsinnig.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wer war Jesus?

Beitragvon jes_25913 » Sa 16. Mai 2015, 10:21

onThePath hat geschrieben:
Mit anderen Worten, Esoterik ist inneres Wissen und damit Leben, das aus der Erkenntnis der Wahrheit kommt. Eigentlich wäre es ja Aufgabe der Theologie gewesen, der Gemeinde dieses innere Wissen zu lehren.


Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ und arkanes, althergebrachtes Wissen.


Jes, mit Wahrheit hat esoterisches Wissen nicht zwangsläufig zu tun.
Doch. Sonst ist es keine Esoterik.
Wenn z.B. in der Bibel von verführeischen Lehren die Rede ist, stammt das auch aus esoterischen Quellen. Lehren verführerischer Geister.
Verführerisch wird nur das, was anstelle des durch die göttliche Natur des Menschen vorgegebenen Zieles der Befreiung von allen Bindungen ein anderes setzt.
Und alle überzeugten Esoteriker meinen natürlich, nur zu göttlichen Quellen Verbindung zu haben.
Die wenigsten Menschen, die sich Esoteriker nennen, sind auch solche. Das ist wie bei den Christen und anderen Gläubigen.
Sie beschäftigen sich lediglich mit dem von Esoterikern gegebenem Gedankengut und praktizieren auf eine Weise mit esoterischem Wissen, wie es heute vielleicht nicht mehr unbedingt angebracht ist.
Allein der Gebrauch des Wortes Esoteriker nur positiv zu benutzen, ist leichtsinnig.

lg, oTp


Nein, wenn man im Auge hat, wie es ursprünglich gemeint ist, nicht.

Mit anderen Worten, nur der Insider weiß, was Sache ist. Der Außenstehende sieht nur die Schale und missinterpretiert deshalb alles.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Wer war Jesus?

Beitragvon onThePath » Sa 16. Mai 2015, 10:46

Mit anderen Worten, nur der Insider weiß, was Sache ist. Der Außenstehende sieht nur die Schale und missinterpretiert deshalb alles.


Entschuldige jes, das ist Blödsinn, es nur nach Deinem Verständnis zu formulieren.
Esoterik umfaßt heutzutage alles was mit Übernatürlichem zu tun hat.
Da ist der Schamane ebenso gemeint wie der Channeler, der Heiler und viele mehr.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wer war Jesus?

Beitragvon jes_25913 » Sa 16. Mai 2015, 11:18

onThePath hat geschrieben:
Mit anderen Worten, nur der Insider weiß, was Sache ist. Der Außenstehende sieht nur die Schale und missinterpretiert deshalb alles.


Entschuldige jes, das ist Blödsinn, es nur nach Deinem Verständnis zu formulieren.
Esoterik umfaßt heutzutage alles was mit Übernatürlichem zu tun hat.
Da ist der Schamane ebenso gemeint wie der Channeler, der Heiler und viele mehr.

lg, oTp


Ja, es wird eben vieles missbräuchlich verwendet. Deshalb ist immer wichtig, den Kontext zu beachten, in dem jemand ein Wort gebraucht, oder eine Aussage macht.

Diese ganze Pauschalisiererei ist hauptsächlich verantwortlich für den allgemeinen Wirrwar. Worte wie "okkult" und "esoterisch" kann man kaum noch gebrauchen, ohne in einem bestimmten Umfeld negative Konnotationen zu wecken.
Aber welches Wort soll man an deren stelle setzen, wenn man etwas Positives dazu sagen will?

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Sa 16. Mai 2015, 23:49

Man muß immer differenzieren.

Ich unterscheide ja auch zwischen christlicher Mystik und z.B. fernöstlicher Mystik oder Sufi-Mystik usw.

Und christliche Mystik zähle ich zu keinerlei Esoterik.
Und vor allem ist für mich nicht alles gleich, was einem Gott näher bringen soll.

Ich verstehe nicht Deine totale Gleichmacherei, jes

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2015, 08:59

Ein Beispiel für Verallgemeinerung:

Es geht um Hexen
Wie in einem Gebet werden bei magischen Ritualen göttliche Mächte um Beistand gebeten, um ein Ziel oder eine Problemlösung zu erreichen.


Stand auf einer Internet-Seite über Esoterik.
Was alles hat der Verfasser wohl ausgeblendet in seinem Verständnis ?

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Esoterikfrage

Beitragvon POW » So 17. Mai 2015, 09:01

Die liebe Esoterik...

Ich beantworte das mal in einem etwas weniger höflichen deutsch:

Die Menschen beschäftigen sich nicht mehr so unbedingt mit der Gottesfrage, aber sobald die Esoterik in's Spiel kommt, da glauben die Menschen jeden Sch...., ich bin ja nun wirklich kein Kind von Traurigkeit, aber was hier den Menschen auf's Gemüt gedrückt wird, da ist von vollkommen lächerlich bis kriminell so ziemlich alles vertreten.

Es ist einfach haarsträubend, was da am Esoterik Markt so alles angeboten wird, da haben wir (haben wir?) dann mit Tantra und Tarot, außerkörperliche Erfahrung und Runenzauber, Energiekörper und Nachtodkontakten, New Age und Wahrsagerei in allen "Formen", Zahlensymbolik und Geistheilung, Trancetanz und Chakralehren die seltsamsten Auswüchse menschlichen Aberglaubens vertreten, wobei diese Aufzählung nur die Spitze des Eisberges ist, denn der esoterischen "Lehren" sind Legion.

Wobei dann noch Satanismus, Spiritismus und die Magie den Menschen in böse Abhängigkeiten treiben können, die so gesund für Geist und Seele nicht sind und aus den Menschen selbst mit die übelsten Zeitgenossen machen.

Bleibt die Frage: was tun? Ich sage - nichts, überlassen wir diesen Acker dann Gott zum Pflügen und Ernten, denn ich habe es aufgegeben, mit diesen Leuten zu diskutieren.
POW
Vorübergehend gesperrt
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » So 17. Mai 2015, 09:24

Hallo,

das alles ist doch eben viel zu pauschal. Es geht um etwas ganz anderes.
Wenn diese Welt und wir Menschen tatsächlich von Gott geschaffen sind, und Gott Geist ist, dann ist eben diese Welt und das, was wir sind, eben nur auf geistige Weise erforschbar und nicht, wie der Materialismus behauptet mit Wägen und Messen. Letzteres ist nur für den rein materiellen Bereich möglich.
Die ideologischen Vertreter der Wissenschaft aber behaupten, das, was mit materiellen Mitteln erkennbar sei, sei alles, was existiert. Damit schafft man natürlich Gott, die übersinnliche Welt, ein Leben nach dem Tod usw. ab.
Man hat also dieser Richtung menschlichen Denkens nichts entgegenzusetzen, wenn man nicht aufzeigt, dass eben doch Immaterielles die Grundlage der Welt ist. Und umso überzeugender gelingt dies, wenn man das mit immer mehr Fakten belegen kann.
Und das ist heute, Gott sei dank, möglich!
Da es aber Christen in den vergangenen Jahrhunderten versäumten nach Erkenntnis Gottes zu streben, wurden also nur die Inhalte bekannt, die aus der vorchristlichen Welt stammen.
Natürlich gibt es z.B. Chakren. Es ist nur die Frage, ob und wie und welche oder in welcher Reihenfolge sie in Bewegung gesetzt werden sollten.
Und natürlich gibt es diese unsichtbaren Energiebahnen, die in der Akupunktur genutzt werden. Sie offenbaren, wie die Seele energetisch mit dem physischen Körper verknüpft ist. Und es ist auch richtig, dass durch die Stimulation einzelner Energiepunkte Veränderungen erzeugt werden.
Das alles sind Argumente gegen den Materialismus. Und der Antichrist, also der Materialismus ist der Feind der Christen.
Das nur als Andeutung.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » So 17. Mai 2015, 09:39

onThePath hat geschrieben:Ein Beispiel für Verallgemeinerung:

Es geht um Hexen
Wie in einem Gebet werden bei magischen Ritualen göttliche Mächte um Beistand gebeten, um ein Ziel oder eine Problemlösung zu erreichen.


Stand auf einer Internet-Seite über Esoterik.
Was alles hat der Verfasser wohl ausgeblendet in seinem Verständnis ?

lg, oTp


Hallo OTP,

wenn jemand "göttlichen Beistand" will, dann ist das doch gut! Er will sich an das Höchste wenden, was dem Menschen denkbar ist.
Dann ist aber die Frage, was der jeweilige Mensch als Problem ansieht und welche Lösung er erwartet, bzw. was er als Lösung akzeptiert. Das alles hängt ab, von seiner Vorstellungswelt.
Yonghi Cho z.B. lebte in der Vorstellungswelt, dass der christliche Gott, dem Christen auch materiellen Reichtum schenken müsse. Das aber widerspricht völlig dem christlichen Weg. Er hat aber auf Grundlage seines Glaubens materiellen Reichtum erlangt. Aber war das christlich und nicht eher schwarze Magie?
Er lernt ja nun vielleicht, dass das nicht Gottes Weg ist, dadurch, dass er jetzt im Gefängnis sitzt.

Ja, und was eben die Rituale betrifft. Das sind nichts anderes als Mittel zur Einstimmung, zum Vergessen des alltäglich Bedrängenden, damit Raum für neue Gedanken und Möglichkeiten geschaffen wird. Wenn wir die Knie beugen oder eine Kerze anzünden oder vor dem Gebet ein paar Anbetungslieder singen, tun wir nichts anderes.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon POW » So 17. Mai 2015, 10:24

jes_25913 hat geschrieben:Da es aber Christen in den vergangenen Jahrhunderten versäumten nach Erkenntnis Gottes zu streben, wurden also nur die Inhalte bekannt, die aus der vorchristlichen Welt stammen.


Diese Argumentationsweise halte ich für unsinnig, für arrogant und auch gefährlich.

Im Klartext formuliert heißt das dann: die Christen früherer Zeiten waren alle dusslig und nur die heutigen Christen, vorzugsweise die, die die Göttliche Weisheit mit Löffeln gefressen haben, die allein haben den Stein des Weisen gefunden.

Noch einmal deine Worte:

Da es aber Christen in den vergangenen Jahrhunderten versäumten nach Erkenntnis Gottes zu streben,


ist das nun der religiöse Hochmut der sich selbst auserwählt Sehenden, ist das die religiöse Egomanie der esoterischen Trugbildner oder einfach nur eine etwas krankhafte Form religiöser Hybris?

Ich weiß es nicht zu sagen, aber wer so diskutiert, also praktisch die Abermillionen von Christen früherer Generation so einfach ausgrenzt und als dümmlich und unwissend definiert und sich dann selbst in einem unheilschwangeren Labyrinth aus einem mehr als verwegenen Mischmasch aus esoterischen Spekulationen verliert, der hat nicht viel gelernt, von Jesus Christus.
POW
Vorübergehend gesperrt
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2015, 10:57

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ein Beispiel für Verallgemeinerung:

Es geht um Hexen
Wie in einem Gebet werden bei magischen Ritualen göttliche Mächte um Beistand gebeten, um ein Ziel oder eine Problemlösung zu erreichen.


Stand auf einer Internet-Seite über Esoterik.
Was alles hat der Verfasser wohl ausgeblendet in seinem Verständnis ?

lg, oTp


Hallo OTP,

wenn jemand "göttlichen Beistand" will, dann ist das doch gut! Er will sich an das Höchste wenden, was dem Menschen denkbar ist.
.....
LG,
jes


Man sollte wirklich nicht wichtige Fakten ausblenden.
Der Typische Fehler von Esoterikern, die mit übernatürlichen und jenseitigen Kräften rumhantieren möchten. Genügt die Warnung der Bibel nicht vor bösen Mächten und Gewalten ?


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2015, 11:00

Yonghi Cho z.B. lebte in der Vorstellungswelt, dass der christliche Gott, dem Christen auch materiellen Reichtum schenken müsse. Das aber widerspricht völlig dem christlichen Weg. Er hat aber auf Grundlage seines Glaubens materiellen Reichtum erlangt. Aber war das christlich und nicht eher schwarze Magie?


Genau Jes, und bei Hexen ist es auch so, dass von guten Kräften geredet wird.

Cho war mir schon immer heikel und benutzte anscheinend "positive", esoterische Vorstellungskräfte, ähnlich wie in der Hexen-Magie.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » So 17. Mai 2015, 11:52

POW hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Da es aber Christen in den vergangenen Jahrhunderten versäumten nach Erkenntnis Gottes zu streben, wurden also nur die Inhalte bekannt, die aus der vorchristlichen Welt stammen.


Diese Argumentationsweise halte ich für unsinnig, für arrogant und auch gefährlich.

Im Klartext formuliert heißt das dann: die Christen früherer Zeiten waren alle dusslig und nur die heutigen Christen, vorzugsweise die, die die Göttliche Weisheit mit Löffeln gefressen haben, die allein haben den Stein des Weisen gefunden.

Hallo Pow,

Du meinst also, es fällt den Menschen superleicht die Wahrheit zu erkennen und nach ihr zu leben?
Du musst bedenken, die Wahrheit und das neue Leben, das aus ihr quillt, ist etwas, was der Mensch bisher gar nicht kannte. Ihm stehen die fleischlichen Begierden und Vorstellungen entgegen.

Du brauchst ja auch nur das A.T. Dir anschauen. Zu wem sprachen vorzugsweise die Propheten? Nicht zu den Heiden, sondern zum "Volk Gottes"! Die wurden dauernd ermahnt und kritisiert...
Und Du meinst, die Entwicklung des neuen "Volkes Gottes" liefe problemloser und zufriedenstellender?
Noch einmal deine Worte:
Da es aber Christen in den vergangenen Jahrhunderten versäumten nach Erkenntnis Gottes zu streben,


ist das nun der religiöse Hochmut der sich selbst auserwählt Sehenden, ist das die religiöse Egomanie der esoterischen Trugbildner oder einfach nur eine etwas krankhafte Form religiöser Hybris?
Das ist das, was man feststellt, wenn man vergleicht, das, was uns gegeben und was daraus geworden ist.
Ich weiß es nicht zu sagen, aber wer so diskutiert, also praktisch die Abermillionen von Christen früherer Generation so einfach ausgrenzt und als dümmlich und unwissend definiert und sich dann selbst in einem unheilschwangeren Labyrinth aus einem mehr als verwegenen Mischmasch aus esoterischen Spekulationen verliert, der hat nicht viel gelernt, von Jesus Christus.


Ich befinde mich in keinem unheilschwangeren Labyrinth. Ich habe Klarheit, weil ich diese angesterbet habe und weiter anstrebe. Sie ist uns ja auch verheißen.
Aber offensichtlich blickst Du nicht durch.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » So 17. Mai 2015, 12:00

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Hallo OTP,

wenn jemand "göttlichen Beistand" will, dann ist das doch gut! Er will sich an das Höchste wenden, was dem Menschen denkbar ist.
.....
LG,
jes


Man sollte wirklich nicht wichtige Fakten ausblenden.
Der Typische Fehler von Esoterikern, die mit übernatürlichen und jenseitigen Kräften rumhantieren möchten. Genügt die Warnung der Bibel nicht vor bösen Mächten und Gewalten ?


lg, oTp


Es geht überall menschlich zu, wie bei Christen, so bei "Esoterikern". "Esoteriker" sind in der Regel Suchende, und als solche sollten sie ernst genommen werden. Glücklicherweise haben auch viele von ihnen erkannt und erlebt, dass Streben nach materiellem Wohlstand und das Ausleben von Begierden nicht alles ist, sondern es etwas besseres geben muss. Sie haben oft auch erfahren, dass es mehr als das Materielle gibt. Das ist eine gute Grundlagen für den Glauben. Ein Materialist glaubt ja nicht.
Böse Mächte und Gewalten gibt es nur in der seelischen Welt des Menschen und in seinen Vorstellungen. Dieser Welt sind die Menschen ständig ausgesetzt. Da ist es gut, wenn diese erkannt werden. Denn nur dann können diese Mächte losgelassen und überwunden werden. Unerkannt bestimmen sie jeden Menschen.
Was ist denn "Esoterikern" durch ihre Praktiken böses geschehen? Oder haben sie dadurch anderes böses getan?

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » So 17. Mai 2015, 12:08

onThePath hat geschrieben:
Yonghi Cho z.B. lebte in der Vorstellungswelt, dass der christliche Gott, dem Christen auch materiellen Reichtum schenken müsse. Das aber widerspricht völlig dem christlichen Weg. Er hat aber auf Grundlage seines Glaubens materiellen Reichtum erlangt. Aber war das christlich und nicht eher schwarze Magie?


Genau Jes, und bei Hexen ist es auch so, dass von guten Kräften geredet wird.
Ja, freilich, der mensch sehnt sich einerseits nach dem Guten. Dem Fleisch nach aber will er das Böse.
Nicht ein böser Geist hat Yonghi Cho beeinflusst, sondern sein mangelnder Durchblick und damit seine Begierde nach irdischem Wohlleben.
Yonghi Cho war ja vor seiner "Bekehrung" Buddhist. Aber das hat ihm anscheinend nicht so geschmeckt. Denn da wird ja die Abkehr von allem Irdischem gelehrt. Da kam ihm das A.T. entgegen. Da las er, dass Abraham usw. reich wurde. Das war dann eher was für ihn.
So läufts nämlich lang. Nicht mit bösen Geistern und den Quatsch.
Ja, und wie viele sind hauptsächlich nur deshalb Christen weil manche ein Wohlstandsevangelium predigen?
Cho war mir schon immer heikel und benutzte anscheinend "positive", esoterische Vorstellungskräfte, ähnlich wie in der Hexen-Magie.
lg, oTp


Positiv soll man denken. Mit negativem Denken erreicht man auch nur Negatives.
Was verwirklicht werden soll, muss man sich auch vorstellen können. Von dem, was der Mensch nicht meint erreichen zu können, lässt er die Finger. Deshalb strebt auch kaum ein Christ an, vollkommen zu werden.
Alle nutzen nichts anderes als die dem Menschen gegebenen Möglichkeiten. Die Vorstellungswelt und die Motivation sind entscheidend, ob etwas gut oder böse ist.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2015, 12:11

Böse Mächte und Gewalten gibt es nur in der seelischen Welt des Menschen und in seinen Vorstellungen. Dieser Welt sind die Menschen ständig ausgesetzt. Da ist es gut, wenn diese erkannt werden. Denn nur dann können diese Mächte losgelassen und überwunden werden. Unerkannt bestimmen sie jeden Menschen.
Was ist denn "Esoterikern" durch ihre Praktiken böses geschehen? Oder haben sie dadurch anderes böses getan?


Da muß ich deutlich Klartext zu sprechen:

Wie völlig naiv ist so ein Standpunkt.

Der Feind des Glaubens ist der Materialismus. Ja, richtig erkannt.

Und das naive Beschäftigen mit Esoterik, dass Haschen nach dem Übernatürlichen ist genauso ein Feind (echten) Glaubens.

Böse Mächte und Gewalten gibt es nur in der seelischen Welt des Menschen und in seinen Vorstellungen.


OK, dann glaube weiter daran, die Bibel hätte es Dir besser erklärt als Du Dir selber.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2015, 12:15

Die Menschen beschäftigen sich nicht mehr so unbedingt mit der Gottesfrage, aber sobald die Esoterik in's Spiel kommt, da glauben die Menschen jeden Sch...., ich bin ja nun wirklich kein Kind von Traurigkeit, aber was hier den Menschen auf's Gemüt gedrückt wird, da ist von vollkommen lächerlich bis kriminell so ziemlich alles vertreten.


Ja Pow, Deine Beurteilung der Esoterik im Ganzen kann ich bestätigen.

Und auch, dass man meistens vergebens einen vernünftigen Standpunkt dagegen predigt.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » So 17. Mai 2015, 12:18

onThePath hat geschrieben:
Böse Mächte und Gewalten gibt es nur in der seelischen Welt des Menschen und in seinen Vorstellungen. Dieser Welt sind die Menschen ständig ausgesetzt. Da ist es gut, wenn diese erkannt werden. Denn nur dann können diese Mächte losgelassen und überwunden werden. Unerkannt bestimmen sie jeden Menschen.
Was ist denn "Esoterikern" durch ihre Praktiken böses geschehen? Oder haben sie dadurch anderes böses getan?


Da muß ich deutlich Klartext zu sprechen:

Wie völlig naiv ist so ein Standpunkt.
Du glaubst naiv an Teufel und Dämonen. Das hindert Dich klar zu sehen. es ist ja auch noch Dein Steckenpferd, wie auch andere an Dir bemerkten.
Der Feind des Glaubens ist der Materialismus. Ja, richtig erkannt.

Und das naive Beschäftigen mit Esoterik, dass Haschen nach dem Übernatürlichen ist genauso ein Feind (echten) Glaubens.
Keinesfalls. Wie sollte auch Wahrheit ein Feind des Glaubens sein? Die Welt ist nun mal übernatürlich. Und Christen ist es gegeben alles zu erforschen, sogar die Tiefen der Gottheit.
Böse Mächte und Gewalten gibt es nur in der seelischen Welt des Menschen und in seinen Vorstellungen.


OK, dann glaube weiter daran, die Bibel hätte es Dir besser erklärt als Du Dir selber.

lg, oTp

Die Bibel erklärt gar nichts. Der Mensch muss Verständnis gewinnen. Dazu kann ihm die Bibel helfen. Aber sie allein genügt nicht.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2015, 13:57

Du glaubst naiv an Teufel und Dämonen. Das hindert Dich klar zu sehen. es ist ja auch noch Dein Steckenpferd, wie auch andere an Dir bemerkten


Steckenpferd ? Wer würde außer Dir eine ernsthafte langwierige Nachforschung so benennen ?

Nach gründlicher weitreichender, langwieriger Beschäftigung mit allen relevanten Themen darüber:
Die Existenz von körperlichen Wesen, die, wie das NT sagt, Menschen echt schaden können, ist sehr wahrscheinlich.

Seltsam Deine Mischung aus Naivität, Glauben an Deine fortschrittliche Vernunft und esoterischen Durchblick.
Das bemerkt ganz klar auch POW.

ist das nun der religiöse Hochmut der sich selbst auserwählt Sehenden, ist das die religiöse Egomanie der esoterischen Trugbildner oder einfach nur eine etwas krankhafte Form religiöser Hybris?


Ich lasse es zwar unentschieden, wie POW über das Böse in Persona denkt, aber ich halte ihn für kompetent, Deine Überzeugung klar zu erkennen.

Meine Meinung nach tut sich auf solche Weise

Du glaubst naiv an Teufel und Dämonen

ein Denkblockade kund, ein blinder Fleck in der Urteilsfähigkeit, die man gerade bei Esoterikern antrifft....

Du schimpft immer auf Atheisten und gibt ihnen auf solch paradoxe Weise recht mit solch atheistischer Abwehr.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Esoterikfrage

Beitragvon POW » So 17. Mai 2015, 15:29

jes_25913 hat geschrieben:
Du musst bedenken, die Wahrheit und das neue Leben, das aus ihr quillt, ist etwas, was der Mensch bisher gar nicht kannte. Ihm stehen die fleischlichen Begierden und Vorstellungen entgegen.



Ich denke eher, die Warheit war schon immer da und Gott war noch nie "weg".

Gott war schon immer da und damit die Warheit auch. Der Mensch kann diese Wahrheit erkennen und so schwer ist diese Wahrheit nicht zu begreifen, womit wir dann schon wieder bei deinem Ur-Problem sind:

Gott kündet nicht die Wahrheit nur allein für irgendwelche elitären Zirkel, Gottes Wahrheit ist niemals an "Geheimlehren" gebunden, Gottes Wahrheit wird nicht häppchenweise den Auserwählten auf einem goldenen Löffel serviert und Gottes Wahrheit ist nicht die Lehre von Chakren und sonstigen esoterischen Unsinn.

Gottes Wahrheit begreift der Ackersmann ebenso, wie der Bierkutscher, begreift eine Verkäuferin ebenso wie eine Professorin der Philologie und die Wahrheit eines Jesus ist damit jedem, jedem Menschen auf dieser Erde absolut und grundsätzlich zugänglich, dazu braucht's nicht mehr als ein ehrliches, aufgeschlossenes Herz und einen offenen Geist.
Mehr brauchte es noch nie, für Gottes Wahrheit.

Allerdings bist du dann das bildliche Paradebeispiel dafür, was Esoterik aus einem Menschen so alles machen kann, denn an Hochnäsigkeit und religiöser Egomanie, dafür lieferst du dann hier schon bühnenreife Beispiele.
Jedenfalls kündet ein Mensch, in der Nachfolge und im Glauben an Jesus, ganz gewiss nicht so einen horriblen Unsinn wie du.
POW
Vorübergehend gesperrt
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2015, 16:03

Gott kündet nicht die Wahrheit nur allein für irgendwelche elitären Zirkel, Gottes Wahrheit ist niemals an "Geheimlehren" gebunden, Gottes Wahrheit wird nicht häppchenweise den Auserwählten auf einem goldenen Löffel serviert und Gottes Wahrheit ist nicht die Lehre von Chakren und sonstigen esoterischen Unsinn.


Pow,
Kann ich von meiner Sicht bestätigen.
Doch auch wenn man von esoterischem Unsinn spricht:
Für mich ist nicht alles nur fauler Zauber und Einbildung.
Da kann wirklich was Übernatürliches geschehen, und das ermutigt den Esoteriker, auf dem richtigen Weg zu sein.

Im Einklang mit der Bibel kann der Esoteriker schon Kontakt zum Übernatürlichen bekommen, aber mit allen Arten verführerischer Geister. In Wirklichkeit spielt er mit Kräften und Mächten, die er nicht kennt und die er fehlinterpretiert.

Er denkt, er bewegt den Himmel, wird aber von ganz anderen Kräften und Mächten selber benutzt.

Wir haben die ganze Palette von Betrug und Selbstbetrug bis hin zu übernatürlichen Geschehnissen. Und die kommen dann aber nicht von Gott, auch wenn sie noch so angenehm und verführeisch sind.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20313
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » So 17. Mai 2015, 17:22

POW hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Du musst bedenken, die Wahrheit und das neue Leben, das aus ihr quillt, ist etwas, was der Mensch bisher gar nicht kannte. Ihm stehen die fleischlichen Begierden und Vorstellungen entgegen.



Ich denke eher, die Warheit war schon immer da und Gott war noch nie "weg".

Gott war schon immer da und damit die Warheit auch. Der Mensch kann diese Wahrheit erkennen und so schwer ist diese Wahrheit nicht zu begreifen, womit wir dann schon wieder bei deinem Ur-Problem sind:


Aha, dann sind ja alles Christen und Christen stimmen in allen Punkten überein.
Denn wo Wahrheit ist, kann sich keine Lüge halten.
Was ist das für eine Kinderei? Das was Du sagst ist wie wenn ein Kind sagt, wenn ich groß bin, werde ich Austronaut oder sonstwas großes, weil es überhaupt nicht weiß, was alles dazu gehört und wovon es spricht.

Die meisten Menschen sind an Wahrheit überhaupt nicht interessiert. Ich bin auch persönlich noch keinem Christen begegnet, der an ihr Interesse hätte...

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon kingschild » So 17. Mai 2015, 18:09

jes_25913 hat geschrieben:Die meisten Menschen sind an Wahrheit überhaupt nicht interessiert. Ich bin auch persönlich noch keinem Christen begegnet, der an ihr Interesse hätte...


Christen sind sehr wohl an der Wahrheit interessiert aber auf Esoterik, kann getrost verzichten, wer die Wahrheit gefunden hat.

Es ist eine Prophetische Erfüllung Christi, wenn Christen an Esoterischen Lügen, kein Interesse zeigen. Gott sei Dank, für jeden der erkennt, was er verwerfen muss. Gott erlöst aus der Esoterik.

Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6153
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Esoterikfrage

Beitragvon POW » Mo 18. Mai 2015, 08:11

jes_25913 hat geschrieben:
Die meisten Menschen sind an Wahrheit überhaupt nicht interessiert. Ich bin auch persönlich noch keinem Christen begegnet, der an ihr Interesse hätte...

LG,
jes


Hast du dich zum Göttlichen Maßstab der Menschen aufgeschwungen?
WIllst du Menschen wie Götter, du, der du über alle Christen den Stab brichst?
Dann du bist dem Herrn der Fliegen näher, als Gott.

Und das hier, damit stelltst dich dann vollends selbst in das Abseits alljeder Glaubhaftigkeit:

Ich bin auch persönlich noch keinem Christen begegnet, der an ihr Interesse hätte...


mir sind schon viele Christen begegnet, religiöse und auch nichtreligiöse Menschen begegnet, die die Suche nach der Wahrheit zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Und wir behalten dabei immer im Hinterkopf - wir sind Menschen, Menschen mit all unseren Fehlern, mit unseren Irrwegen, mit unseren Fehlschlüsssen, mit unseren Gefährdungen und auch mit unseren allzu menschlichen Schwächen, geboren aus unserer Unvollkommenheit.

Du magst nun dich nun als weißen Raben unter den Christen sehen, als auserwählten Propheten oder auch als von Gott gesondert und allein Geliebten, aber ich glaube eher, du bist eines von den unglücklichen Kindern des Zorns, hast dich verannt in den dunkel schaurigen Welten einer Pseudoreligiösität, die dir noch viel Unglück bringen wird.

Wenn du den Menschen nicht als Menschen annehmen kannst, dann kannst du den Menschen, der für die Menschen starb, wohl auch nicht annehmen.
POW
Vorübergehend gesperrt
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » Mo 18. Mai 2015, 09:24

Hallo POW,

bleib Du bei Deiner Kaffeesatzleserei. Ich beende für mich dieses Thema hier.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4571
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Esoterikfrage

Beitragvon POW » Mo 18. Mai 2015, 09:43

jes_25913 hat geschrieben:Hallo POW,

bleib Du bei Deiner Kaffeeleserei. Ich beende für mich dieses Thema hier.

LG,
jes


Du hättest jetzt mit Argumenten, mit Gründen und natürlich auch mit gut formulierten Entgegenungen antworten können.
Aber auch hier wieder nur der Hochmut des Christen, also du, der und hier noch einmal in deinem Wortlaut aufgezeigt:

Ich bin auch persönlich noch keinem Christen begegnet, der an ihr Interesse hätte...


der einzig die Wahrheit für sich gepachtet hat.

Gut, wenn du dich in den esoterischen Nierderungen zweifelhaftester Scheinreligiösität wohlfühlst, zwischen Chakrenzauber und sonstigen okkulten und abergläubischen Humbug, dann ist das deine höchstpersönliche Angelegenheit, allerdings für einen Menschen, der sich den Menschen einfach nur als Mensch gegenüberstellt, für so einen Menschen halte ich dich nicht, mit Verlaub gesagt und geschrieben.

Denn von Chakren und Geheimlehren (und was da auch immer) hat mir Jesus nie etwas erzählt, aber sehr viel von der Demut und der bedingungsloser Liebe zu den Menschen.
POW
Vorübergehend gesperrt
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Esoterikfrage

Beitragvon Thelonious » Mo 18. Mai 2015, 19:54

Hallo,

da hier zuletzt leider teils nur noch netikettenwidrig gepostet wurde, schließe ich hiermit.

Gruß
Thelonious - Senior-Mod.
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15251
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Vorherige

Zurück zu Sekten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast