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Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Do 5. Mär 2009, 15:00
von bluna
Hallo Leute,Es ist eine sehr Wichtige Frage wo es im Leben dazu braucht,einander zuverstehen im gegenseitigem Verztrauen,Kunst ist das mann vertrauen kann,deshalb diese Fragen;

Wie erlebt ihr Vertrauen mit den Menschen?

Wie werdet ihr Ernstegenommen?


Was ist Ernst= Ehrlich?

bluna

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Do 5. Mär 2009, 15:05
von bluna
Ich erlebe vertrauen in einer Version,wo mann sieht,das ist kein Vertrauen,weil mann dabei nict ernst genommen wird.

Ernst genommen wird zb.: Alleine sein heisst nicht Einsam,weil das wieder etwas anderes ist.Aber mann sieht es so das mann Einsam = Alleine ist.

Ich möchte Wissen von Euch was habt ihr für Vertrauen zu den Kolegen,wie vertraut ihr mit denen Leuten die ihr zutun habt Wirklich?

bluna

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Fr 6. Mär 2009, 01:04
von morais
Vertrau dir selber.. dann hast du mal einen grossen schritt hinder dir.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Fr 6. Mär 2009, 11:43
von Enggi
Vertrauen mag zwar schwer sein, aber nicht eine Kunst im Sinne von Kunst und Kultur. Sonst könnte man da Fördergelder beantragen für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Mi 22. Apr 2009, 05:44
von marie-theres
Da bin ich ebenso der Meinung wie Enggi und das Thema gehört nicht hierher.

Zu deiner Frage könnte man unsere Sichtweise als Masstab anwenden. Sehen wir zum Beispiel auf alle Enttäuschungen in welchen wir Vertrauensvorschuss gaben und enttäuscht wurden, nähmen dies als Messlatte, so könnten wir uns einsam und alleine fühlen weil es hinderlich ist, anderen zu Vertrauen, also uns völlig zurückziehen.

Setzen wir unser Vertrauen jedoch auf Gott und entscheiden uns für den Spagat, doch trotzdem wieder Vertrauen auszuteilen Meschen gegenüber, (Wesen Gottes), Menschen vergeben von welchen wir enttäuscht wurden, so werden wir aus der Isolation (Einsamkeit) heraustreten können. Stärken damit die Doppelwirkung, dass Menschen, welche uns verletzt haben oder wir auch sie, wieder gegenseitig zu Vertrauen beginnen.

Denke mir auch, nur Menschen, welche als Folge von einer oder mehrer Enttäuschungen sich an der Verletzung festklammern, nicht vergeben können, bleiben in der eigenen Gefangenschaft indem sie die Verletzung des anderen als schwerwiegendes Delikt an den Pranger stellen und festhalten.

Die Lösung heisst also Vergebung. Vergebung anderen Menschen und sich selber gegenüber. Bei sich bleiben bzw. sich zurücknehmen und mit Gott die Sache ins Reine bringen. Darin liegt die Kraft, sich neu aufzumachen, sich selber als einen zwar fehlerhaften Menschen zu betrachten und trotzdem wissend, man ist von Gott her erwünscht und angenommen und weiter im Wissen, dass auch andere Menschen auf demselben Weg unterwegs sind.

Gott ist gross an Gnade und Barmherzigkeit und er liebt die Menschen. Er hat sie (uns, mich, dich) geschaffen in eine nicht immer angenehme Umgebung und doch, er vertraut uns, dass wir es schaffen, er vertraut uns, dass wir mit ihm zusammen aus den schwierigsten Situationen hinaus weitergehen können. Wir sind in seiner Lehre und er unser bester Lehrmeister und Ratgeber.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 22:33
von Dreieck
Politikern vertrauen halte ich durchaus für Kunst; zum Glück bin ich dieser nicht mächtig.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Sa 8. Apr 2017, 06:47
von Helmuth
Ich denke Vertrauen ist keine Kunst sondern eine Herzenshaltung, für die man sich entscheidet.

Ich gehe an eine neue Sache möglichst unvoreingenommen heran, und erst aufgrund gewonnener Erfahrung stufe ich das Maß entsprechend herab.

Merke ich, dass jemand ständig lügt, also was soll ich so einem dann vertrauen? Wenn ich erfahre, dass jemand zuverlässig ist, dann kann ich das anfangs gesetzte Vertrauen beibehalten. Ich lehre auch meinen Kindern immer zuerst den Vertrauenesvorschuss zu geben. Bedeutende Dinge sind in der Regel eh irgenwo abgesichert.

Wichtig finde ich immer vorbehaltlos zu beginnen. Nicht dass man dabei bleibt,aber so beginnen. Und manchmal kostet das gesetzte Vertrauen auch einen Preis. Aber ich möchte deswegen nicht zum grundlos misstrauischen Menschen werden, nur aufgund einer negativen Erfahrung.

Als Gott Adam und Eva einen Baum der Erkenntnis pflanzte, setzte er sein Vertrauen darauf, dass sie sein Gebot, davon nicht zu essen, einhalten werden. Erst als es offenkundig war, dass sie es übertreten hatten, setzte Gott Konsequenzen, aber nicht vorher.

Vertrauen ist auch Gottes Haltung. In der Bibel nennt man es Glauben.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Sa 8. Apr 2017, 09:07
von firebird
Dreieck hat geschrieben:Politikern vertrauen halte ich durchaus für Kunst; zum Glück bin ich dieser nicht mächtig.


solche Aussagen über Politiker haben mindestens 2 Komponenten:

1.Humor -> ganz klar ein Lächeln erheitert das Gemüt.

2.Sarkasmus -> auch mit dem humorvollen Gewand steckt eigentlich Verbitterung dahinter der man Raum gibt. Oftmals äussert man sich damit sehr pauschal. Pauschalurteile sind immer destruktiv.

Das Gegenteil von pauschalisieren ist differenzieren. Auch Politiker verdienen es, dass man zwischen hellgrauen und schwarzen Schafen differenziert.

Differenzieren zu können, das ist eine Kunst.

Firebird

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 10:12
von Helmuth
firebird hat geschrieben:Differenzieren zu können, das ist eine Kunst.

Oder wie in unserem Fall eine Gabe Gottes, nämlich die Geister unterscheiden zu können.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: So 9. Apr 2017, 20:09
von firebird
Helmuth hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:Differenzieren zu können, das ist eine Kunst.

Oder wie in unserem Fall eine Gabe Gottes, nämlich die Geister unterscheiden zu können.


So in den alltäglichen Belangen, vor allem im Umgang mit Massenmedien, braucht es Wissen, Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und noch Einiges mehr um differenzieren zu können. So glaube ich nicht einmal die Hälfte von all dem was da über Donald Trump weitergegeben wird. Wäre Donald Trump so grottenschlecht wie er in den Medien dargestellt wird, so hätte er nicht die Mehrheit der Wahlmänner für sich gewinnen können. Irgendwo hat dieser Mann seine Stärken, welche die amerikanischen Wähler an ihm schätzen.

Geister zu unterscheiden, da geht es um die unsichtbare Geistwelt. Da braucht es die Befähigung durch den Heiligen Geist.

Freundlicher Gruss
Firebird

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 09:17
von Helmuth
firebird hat geschrieben:So glaube ich nicht einmal die Hälfte von all dem was da über Donald Trump weitergegeben wird. Wäre Donald Trump so grottenschlecht wie er in den Medien dargestellt wird, so hätte er nicht die Mehrheit der Wahlmänner für sich gewinnen können. Irgendwo hat dieser Mann seine Stärken, welche die amerikanischen Wähler an ihm schätzen.

Genau so sehe ich das auch. Du gibst den Vertrauensvorschuss. Gut so.

firebird hat geschrieben:Geister zu unterscheiden, da geht es um die unsichtbare Geistwelt. Da braucht es die Befähigung durch den Heiligen Geist.

Das hast du hiermit gerade getan. :D

Wie auch das Wort "Richtet nicht, verurteilt nicht" eine klare Forderung Jesu ist, nicht x-beliebig jeder Medienjustiz Folge zu leisten.

Im Grunde genommen gefällt mir der amerikanische Rechtsgrundsatz, dass jedermann solange als unschuldig gilt, solange seine Schuld nicht bewiesen ist. Das hat was und es setzt einen gewissen Geist des Grundvertrauens voraus, den auch Gott uns gegenüber walten lässt. Darum meinte ich es ist zuallererst ein Haltung, ein Prinzip, nach dem ich etwas beurteile.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 10:48
von firebird
Helmuth hat geschrieben: Im Grunde genommen gefällt mir der amerikanische Rechtsgrundsatz, dass jedermann solange als unschuldig gilt, solange seine Schuld nicht bewiesen ist. Das hat was und es setzt einen gewissen Geist des Grundvertrauens voraus, den auch Gott uns gegenüber walten lässt. Darum meinte ich es ist zuallererst ein Haltung, ein Prinzip, nach dem ich etwas beurteile.


Dies ist nicht allein ein amerikanischer Rechtsgrundsatz, sondern es ist ein Grundsatz von jedem Rechtsstaat. Hierzulande nennt man das "Unschuldsvermutung".

Um ein gerechtes Urteil zu fällen, müssen wir über einen Angeklagten alle Fakten wissen, die auf eine Straftat einen Einfluss hatten. Alles was belastet oder dann ebenso alles was einen Angeklagten entlastet. Alles über alle zu kennen, dazu ist allein der allwissende Gott in der Lage. Nur er kann ein zu 100% gerechtes Urteil fällen. Das ist der Grund weshalb wir nicht richten sollen.

Firebird

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 17:08
von Dreieck
Helmuth hat geschrieben: Ich gehe an eine neue Sache möglichst unvoreingenommen heran, und erst aufgrund gewonnener Erfahrung stufe ich das Maß entsprechend herab.

Merke ich, dass jemand ständig lügt, also was soll ich so einem dann vertrauen? Wenn ich erfahre, dass jemand zuverlässig ist, dann kann ich das anfangs gesetzte Vertrauen beibehalten.


Dem stimme ich zu. Das Wahlvolk wird von Hochrangigen Politikern jahrein jahraus belogen und für dumm verkauft. Sodass es dafür zum Dank sogar noch üppig Wählerstimmen gibt.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 18:01
von firebird
Dreieck hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben: Ich gehe an eine neue Sache möglichst unvoreingenommen heran, und erst aufgrund gewonnener Erfahrung stufe ich das Maß entsprechend herab.

Merke ich, dass jemand ständig lügt, also was soll ich so einem dann vertrauen? Wenn ich erfahre, dass jemand zuverlässig ist, dann kann ich das anfangs gesetzte Vertrauen beibehalten.


Dem stimme ich zu. Das Wahlvolk wird von Hochrangigen Politikern jahrein jahraus belogen und für dumm verkauft. Sodass es dafür zum Dank sogar noch üppig Wählerstimmen gibt.


- Nicht alle hochrangigen Politiker
- Auch wird nicht das ganze Wahlvolk für dumm verkauft

Verallgemeinern ist überhaupt keine Kunst.

Doch die Fähigkeit um differenzieren zu können, das betrachte ich als Kunst.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 18:08
von Dreieck
firebird hat geschrieben:
Dreieck hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben: Ich gehe an eine neue Sache möglichst unvoreingenommen heran, und erst aufgrund gewonnener Erfahrung stufe ich das Maß entsprechend herab.

Merke ich, dass jemand ständig lügt, also was soll ich so einem dann vertrauen? Wenn ich erfahre, dass jemand zuverlässig ist, dann kann ich das anfangs gesetzte Vertrauen beibehalten.


Dem stimme ich zu. Das Wahlvolk wird von Hochrangigen Politikern jahrein jahraus belogen und für dumm verkauft. Sodass es dafür zum Dank sogar noch üppig Wählerstimmen gibt.


- Nicht alle hochrangigen Politiker
- Auch wird nicht das ganze Wahlvolk für dumm verkauft

Verallgemeinern ist überhaupt keine Kunst.

Doch die Fähigkeit um differenzieren zu können, das betrachte ich als Kunst.

Tut mir leid, falls Du Dich persönlich angegriffen fühlen solltest, aber:
Genau diese von Dir unterstrichenen Worte habe ich nicht verwendet, somit auch nicht jene Verallgemeinerung vorgenommen.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2017, 21:13
von Hanspeter
firebird hat geschrieben:
Doch die Fähigkeit um differenzieren zu können, das betrachte ich als Kunst.


Differenziert nicht eine grosse Mehrheit nach ihrer Voreingenommenheit?

Unvoreingenommen zu differenzieren ist eine Kunst. Eine sehr seltene Kunst, welche viele meinen zu haben.

Hanspeter

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Di 11. Apr 2017, 07:23
von maria139
Mich spricht in Sache Vertrauen der Bericht von marie-theres vom 22.April 2009 an:
Gott ist gross an Gnade und Barmherzigkeit und er liebt die Menschen. Er hat sie (uns, mich, dich) geschaffen in eine nicht immer angenehme Umgebung und doch, er vertraut uns, dass wir es schaffen, er vertraut uns, dass wir mit ihm zusammen aus den schwierigsten Situationen hinaus weitergehen können. Wir sind in seiner Lehre und er unser bester Lehrmeister und Ratgeber.


Also seit ich mir angewöhnt habe Gott in allen Lebenslagen, Alltags- und Erwerbsfragen, zwischenmenschlichen Beziehungen vollkommen zu vertrauen, kann ich mit allen Begebenheiten, die auf mich zukommen, jeweils gelassener/sachlicher/verständnisvoller umgehen. I

ch weiss, Gott liebt mich und er hat einen auf mich und meine Fähigkeiten/Gaben/Talente abgestimmten Plan mit mir. Er weiss, was er mir zutrauen kann und hilft mir beim Umsetzen. Dies auf dermassen geniale Art, dass es für mich keine Kunst mehr ist Gott zu vertrauen.

Gruss Maria

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Di 11. Apr 2017, 07:45
von firebird
Hanspeter hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:
Doch die Fähigkeit um differenzieren zu können, das betrachte ich als Kunst.


Differenziert nicht eine grosse Mehrheit nach ihrer Voreingenommenheit?

Unvoreingenommen zu differenzieren ist eine Kunst. Eine sehr seltene Kunst, welche viele meinen zu haben.

Hanspeter


Differenzieren zu können schliesst für mich mit ein, dass man über einen Menschen oder über eine Sache seine Meinung ändern kann. Natürlich fällt das einer grossen Mehrheit schwer. Gerade heute wo so viel polarisiert wird.

Firebird

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Di 11. Apr 2017, 08:06
von Le Chef
Aber mal ohne Quatsch: Ich habe am Anfang auch gesagt, gebt dem Trump mal ein bisschen Zeit und dann gucken wir, was rauskommt. Nun muss man leider resümieren, dass das komplette Kacke ist, was der gute Mann da macht, und zwar von vorne bis hinten. Er ist dumm, primitiv und ahnungslos. Und er lügt, seine gesamte Politik ist einzig auf Lügen, äh sorry, alternative Fakten, aufgebaut. Wer das nicht sieht, ist entweder blind oder genau so dumm.

Ich gehe übrigens immer noch davon aus, dass er seine Amtszeit nicht beenden wird. Entweder Sarg oder Klapse.

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2017, 19:03
von Thelonious
Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich mir jemals Barack Obama s o zurückwünsche :?

Re: Vertrauen ist eine Kunst

BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2017, 18:15
von Helmuth
maria139 hat geschrieben:ch weiss, Gott liebt mich und er hat einen auf mich und meine Fähigkeiten/Gaben/Talente abgestimmten Plan mit mir. Er weiss, was er mir zutrauen kann und hilft mir beim Umsetzen. Dies auf dermassen geniale Art, dass es für mich keine Kunst mehr ist Gott zu vertrauen.

Ich sehe auch den Begriff Kunst für andere Dinge reserviert als für Vertrauen. Vertrauen ist eine Haltung, eine Entscheidung: "Ich kenne dich zwar noch nicht , aber ich vertraue dir mal."

Oder es kommt aus Glauben. Ich weiß, dass du so und so bist, also kann ich mich darauf verlassen, dass dieses und jenes bei dir so ist. Darauf kann man vertrauen.

Kunst ist eine Gabe, man bekommt ein Talent für eine Sache, wie z.B. für ein besimmtes Handwerk. Du bist dann gut darin und kannst damit anderen dienen.
Man spricht auch von Kunstfertigkeit.

Vertrauen eine Haltung. Man kann sie einnehmen oder nicht. Ich vertraue dir oder ich vertraue dir nicht, und fertig. Hier gibt es kein Erwerben.

Aber man muss auch nicht über Begriffe streiten, man sollte sie nur etwas einstimmiger verwenden, sonst redet man bloß ständig aneinander vorbei oder philisophiert nur herum.