Marsch fürs Läbe 2016

Sozial- und Familienpolitik, Randgruppen,

Moderator: kingschild

Marsch fürs Läbe 2016

Beitragvon Robby » So 19. Aug 2012, 21:33

Hallo zusammen

Auch dieses Jahr findet der Marsch fürs Läbe statt. Neu auf dem Münsterhof, um Konfrontationen mit Gewaltbereiten auszuweichen, zumindest was an den Organisatoren liegt.
Bist du auch dabei? Christen stehen zusammen für das Leben ein.
:pray:
Datum: 15. September auf dem Münsterhof

http://www.marschfuerslaebe.ch

Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon thery » So 19. Aug 2012, 23:13

Ich kann leider nicht, bin schon an einem anderen Ort engagiert, auch gerade am 15. September.

Liebe Grüsse von thery
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Di 21. Aug 2012, 17:11

Danke Thery und schade! Aber natürlich verständlich. Es gibt übrigens Carfahrten zu familienfreundlichen Preisen aus fast der ganzen Schweiz nach Zürich an diesem Tag:

http://www.marschfuerslaebe.ch/fileadmin/sites/mfl/files/Dokumente-eigene/Flyer_MfL_Reisecar_Web.pdf


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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Sa 1. Sep 2012, 09:42

Es werden viele Teilnehmer erwartet. Leider nicht nur geladene Gäste:
http://www.revmob.ch/

Abtreibung ist Frauenrecht
Mit Lärm und Sünde gegen den Aufmarsch rechter Christen
Der Spuk hört nicht auf: Bereits zum dritten Mal soll am 15. September 2012 in Zürich der „Marsch fürs Läbe“ stattfinden, ein Aufmarsch christlicher AbtreibungsgegnerInnen.

http://www.aufbau.org/attachments/article/1391/Flyer_Fundis_120915.pdf

Kommt bitte, wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt und versucht auch Freunde einzuladen. Dieser Marsch braucht eine friedliche und demütige Versammlung, die die Werte Gottes neben der Sünde, die von der Gegendemo angekündigt wurde, leuchten lässt.


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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Johelia » Mi 5. Sep 2012, 22:10

Robby hat geschrieben:Es werden viele Teilnehmer erwartet. Leider nicht nur geladene Gäste:
http://www.revmob.ch/

Abtreibung ist Frauenrecht
Mit Lärm und Sünde gegen den Aufmarsch rechter Christen
Der Spuk hört nicht auf: Bereits zum dritten Mal soll am 15. September 2012 in Zürich der „Marsch fürs Läbe“ stattfinden, ein Aufmarsch christlicher AbtreibungsgegnerInnen.

http://www.aufbau.org/attachments/article/1391/Flyer_Fundis_120915.pdf

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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon blakki » Do 6. Sep 2012, 13:00

Johelia hat geschrieben:
Robby hat geschrieben:Es werden viele Teilnehmer erwartet. Leider nicht nur geladene Gäste:
http://www.revmob.ch/

Abtreibung ist Frauenrecht
Mit Lärm und Sünde gegen den Aufmarsch rechter Christen
Der Spuk hört nicht auf: Bereits zum dritten Mal soll am 15. September 2012 in Zürich der „Marsch fürs Läbe“ stattfinden, ein Aufmarsch christlicher AbtreibungsgegnerInnen.

http://www.aufbau.org/attachments/article/1391/Flyer_Fundis_120915.pdf

Kommt bitte, wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt und versucht auch Freunde einzuladen. Dieser Marsch braucht eine friedliche und demütige Versammlung, die die Werte Gottes neben der Sünde, die von der Gegendemo angekündigt wurde, leuchten lässt.


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Zunächst gibt es in der Schweiz kein "System" sondern eine Demokratie, in der jedermann das Recht auf freie Meinungsäußerung hat.

Und wenn bibeltreue Gläubige eine Demonstration abhalten dürfen, muss es auch Menschen, die diese Meinung nicht teilen, gestattet sein, eine Gegendemonstration abzuhalten.

Gut, diese linke Kampftruppe ist nicht mein Fall, deren Methoden sowieso nicht. Aber das muss eine freie Demokratie aushalten.

Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass der Marsch fürs Leben oder wie ihr den nennt, nicht unbedingt das richtige Medium ist, um eure Meinung kund zu tun.

Im Endeffekt ist Randale vorprogrammiert und im nachhinein wird nur das von der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Die Beweggründe für den Marsch gehen dabei völlig unter.

Ich bin auch Gegner der Abtreibung, könnte mich aber mit so einem Marsch nie identifizieren.
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Do 6. Sep 2012, 16:45

blakki hat geschrieben: Und wenn bibeltreue Gläubige eine Demonstration abhalten dürfen, muss es auch Menschen, die diese Meinung nicht teilen, gestattet sein, eine Gegendemonstration abzuhalten.


Hi Blakki

Das ist natürlich so. Die Frage stellt sich eher, warum das Ziel ist, die Veranstaltung vom Marsch fürs Läbe zu stören bis hin zum Verhindern. Das ist nicht unter der freien Meinungsäusserung zu finden, das ist sogar anti-demokratisch, weil andere am Äussern ihrer freien Meinung gehindert werden. Weshalb organisieren die Gegner nicht einfach eine Veranstaltung an einem anderen Ort? Sie rufen aber bewusst zur selben Zeit am selben Ort auf.

Ich bin auch Gegner der Abtreibung, könnte mich aber mit so einem Marsch nie identifizieren.

Das ist ja auch keine Voraussetzung. Mein Bruder findet die "Form" dieses Marsches auch nicht treffend.
Ich finde es in der Zwischenzeit angebracht und notwendig.


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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon blakki » Fr 7. Sep 2012, 10:48

Robby hat geschrieben:
Die Frage stellt sich eher, warum das Ziel ist, die Veranstaltung vom Marsch fürs Läbe zu stören bis hin zum Verhindern. Das ist nicht unter der freien Meinungsäusserung zu finden, das ist sogar anti-demokratisch, weil andere am Äussern ihrer freien Meinung gehindert werden. Weshalb organisieren die Gegner nicht einfach eine Veranstaltung an einem anderen Ort? Sie rufen aber bewusst zur selben Zeit am selben Ort auf.


Wenn ich mir die Homepage der revmob anschaue, komme ich schon zu dem Schluss, dass diese Gruppe auf Krawall aus ist, aus welchen Gründen auch immer. Die ganze Aufmachung wirkt auf mich abstoßend und auf den ersten Blick typisch für extrem linke Agitation.
Selbst als Abtreibungsbefürworter würde ich mich mit denen nicht identifizieren können, da ich den Eindruck habe, dass die Abtreibungsdebatte bei denen nur Mittel zum Zweck ist.

Genau so kritisch sehe ich allerdings auch den so genannten Marsch fürs Läbe. Ich gehe mal davon aus, dass der Großteil der Marschierer hehere Ziele verfolgt und bewusst gegen Abtreibung demonstrieren will.

Allerdings stellt ich auch hier die Frage, was für Ziele die Initiatoren verfolgen und ob die Teilnehmer nicht nur instrumentalisiert werden.

Auf dem Flyer wird u.a. von Frauen gesprochen, die sich durch Abtreibung schuldig gemacht haben. Das ist eine Aussage, die so nicht stehen darf, denn hier wird pauschaliert.

Und so habe ich auch hier die Vermutung, dass die Abtreibung nur vorgeschoben wird, um eine rückwärtsgewandte frauenfeindliche Gesellschaft zu propagieren.

Dass dieser Marsch provoziert, dürfte eigentlich klar sein.
Das ist ja auch keine Voraussetzung. Mein Bruder findet die "Form" dieses Marsches auch nicht treffend.
Ich finde es in der Zwischenzeit angebracht und notwendig.


Okay, da hat jeder seine eigene Sichtweise.

Ich sehe das allerdings anders, das Thema Abtreibung gehört nicht auf die Straße, darüber hat das Volk im gesamten zu entscheiden und nicht die Extremisten. Deren Meinung ist wichtig und soll gehört werden, jedoch haben sie nicht die Oberhoheit über das Thema.

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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Fr 7. Sep 2012, 17:05

Hi Blakki

Danke für deine ausführliche Antwort.
Gehört zwar vielleicht nicht zwingend hierhin, aber warum bist du gegen Abtreibungen?


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Columba » Fr 7. Sep 2012, 17:30

@ blakki

Sehr gute Argumentation, sehe es genau so! Ich bin zwar klar gegen Abtreibungen, wenn es nicht im Einzelfall ethisch gewichtige Gründe gibt, aber bei dem Aufruf "Marsch für s'Läbe" würde ich mich instrumentalisiert fühlen.


Grüße Columba
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Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon blakki » Fr 7. Sep 2012, 18:56

Robby hat geschrieben:Hi Blakki

Danke für deine ausführliche Antwort.
Gehört zwar vielleicht nicht zwingend hierhin, aber warum bist du gegen Abtreibungen?


Lieber Gruss
Robby


Hallo Robby,

das ist schwierig zu formulieren, dazu bräuchte ich eigentlich mehrere Seiten, aber ich versuche es mal in Kurzform:

Wenn ich sage, dass ich Abtreibungen nicht befürworte, dann ist dies zunächst mal meine höchstpersönliche Meinung, die aus freier Entscheidung kommt. Ich würde allerdings anderen Menschen diese Meinung nicht aufzwingen bzw. verlangen, dass diese Meinung allgemein gültig wird.

Im Übrigen halte die gesetzliche Regelung zur Abtreibung, die es in Deutschland gibt, für nicht einmal so schlecht, aber das ist die rein juristische Betrachtung.

Aber mal ins Detail:

Das Leben an sich, seien es höhere oder niedere Lebensformen ist für mich etwas Wunderbares und zugleich Unfassbares, dieser Planet hat mit uns Menschen in Jahrmillionen eine Lebensform entwickelt, die heute in der Lage ist, über ihre Stellung im grenzenlosen Universum nachzudenken, was jedoch nicht unbedingt bedeutet, das wir anderen Lebewesen überlegen sind.

Leben ergibt sich für mich ausschliesslich aus dem Wirken der Evolution, das Wirken der Evolution erfüllt mich mit Ehrfurcht. Leben auf irgendwelche Götter oder intelligente Designer zurückzuführen ist für mich nur ein schwache, fade Erklärung.

Und gerade diese Ehrfurcht vor dem Leben führt mich dazu Leben zu schützen, auch entstehendes Leben. Deshalb bin ich auch gegen die Todesstrafe.
Ein Lebewesen soll meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, diese Welt zu entdecken, sei es ein Mensch oder ein Tier. Auch Tiere empfinden Schmerz und auch Tiere können sich freuen.

Leider kann ich das nicht so umsetzen wie ich gerne möchte. Ich esse Tiere, was ich eigentlich nicht möchte, mein Verstand und mein Gewissen sagt nein, mein Gebiss und mein Verdauungstrakt sagt ja.
Vielleicht ist das damit zu erklären, dass unser Verstand sich schnell oder weiter entwickelt hat als unser Körper.

Noch was zur Abtreibung:

Ich weiss, dass bei Frauen viele befruchte Eizellen aus unerklärlichen Gründen abgehen, meisten bekommen das die Frauen nicht mit. Vielleicht wirkt hier die Evolution erkennt und verhindert, dass Missbildungen entstehen. Solch ein Zellklumpen ist für mich noch kein Mensch. Deshalb ist die Pille danach für mich keine Abtreibung.

Viele Religiöse neigen dazu, Frauen, die abtreiben, schuldig zu sprechen. Es kommt auch immer wieder vor, dass Frauen, die abtreiben, leichtfertiges und unverantwortliches Verhalten vorgeworfen wird. Das finde ich ausgesprochen widerlich.
In Deutschland gibt es eine religiöse Splitterpartei, die PBC. Die haben es tatsächlich fertig gebracht, auf ihren Ständen in den Städten an Passanten kleine Plastikembryos zu verteilen. Wenn ich sowas sehe, schwillt mir der Kamm, widerlicher geht es nicht mehr.

Meiner Meinung nach darf man Menschen, die abtreiben oder abgetrieben haben, nicht verurteilen, sondern muss ihnen helfen.

LG blakki
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Fr 7. Sep 2012, 19:29

Columba hat geschrieben:@ blakki

Sehr gute Argumentation, sehe es genau so! Ich bin zwar klar gegen Abtreibungen, wenn es nicht im Einzelfall ethisch gewichtige Gründe gibt, aber bei dem Aufruf "Marsch für s'Läbe" würde ich mich instrumentalisiert fühlen.


Grüße Columba


Hi Columba

Instrumentalisiert wozu? Meine Motivation ist, Unrecht aufzuzeigen in einer friedlichen Kundegebung. Auf Marsch für's Läbe lese ich:
"Abtreibung ist der grösste Zerstörer des Friedens" (Mutter Teresa von Kalkutta). Zehntausende Mütter, Väter, Sozialarbeiter und Ärzte haben sich durch Abtreibungen vor Gott und Mitmenschen schuldig gemacht. Diese Personen bedürfen der Vergebung und der seelischen Heilung.

Wenn die Abtreibung das ist, was ich glaube, nämlich eine Tötung eines ungeborenen Menschen, dann machen sich diese Menschen vor Gott schuldig. Das ist Punkt eins. Es geht aber damit weiter, dass diverse Vereine Träger dieses Marsches sind und diese Vereine unterstützen schwangere Mütter, Mütter die abgetrieben haben und Hilfe suchen, Familien in Not und so weiter. Es bleibt nicht bei der Feststellung der Schuld, es gibt Hilfsangebote vor und nach der Geburt/Abtreibung. Ich weiss, dass es den Initianten auch sehr um die Menschen geht. Es geht nicht ums Recht haben, oder noch schlimmer, ein sich besser fühlen als andere. Darunter befinden sich auch Frauen, die selber abgetrieben haben. Es ist in meinen Augen ein wichtiges Zeugnis an die Gesellschaft, dass es nicht normal ist, abzutreiben. Dass es in den Augen Gottes, Unrecht ist, Leben zu töten. Und auch dass diese Menschen Hilfe brauchen. Egal in welchem Stadium. Dafür steht der Marsch fürs Läbe neben dem Schutz des ungeborenen Lebens ein. Und da kann ich mich sehr gut anschliessen, auch wenn ich kein besonderer Freund der Ökumene bin. Aber die Gemeinschaft der teilnehmenden Menschen, gerade unter diesen schlimmen Bedingungen, zeigt, wir glauben wirklich alle an denselben Gott! :praisegod:


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Fr 7. Sep 2012, 19:42

blakki hat geschrieben:Meiner Meinung nach darf man Menschen, die abtreiben oder abgetrieben haben, nicht verurteilen, sondern muss ihnen helfen.

LG blakki


Hi Blakki

Da bin ich mit dir im Boot. Der Zweck dieses Marsches ist nicht, Frauen, die abgetrieben haben zu verurteilen. Hier geht es um eine Feststellung, dass Abtreibung aus christlicher Sicht Sünde ist. Es geht darum, dass auch aus gesellschaftlicher Sicht, Abtreibung nicht als normal verkauft wird, wie das neulich im BLICK mit bekannten Frauen gemacht wurde. Wer da die Beweggründe zur Abtreibung gelesen hatte, der weiss nun, Abtreibungen sind normal in unserer Gesellschaft. Ich habe vor einiger Zeit eine Diskussion von Arbeitskolleginnen mitbekommen, wo eine der anderen sagte: "Meine Tochter (ca. 16) hatte ihre Periode nicht erhalten, dies sagte sie mir und ich habe ihr sofort klargemacht, dass im Falle einer Schwangerschaft, sie das Kind wegmachen lassen solle."
Ich erschrak und war wie gelähmt. Die Worte waren so hart, als ob es um die Entfernung eines Tumors ginge.

Es braucht in der Gesellschaft das Bewusstsein, dass Abtreibung Unrecht ist. Dieses Bewusstsein ist nach und nach verschwunden und die junge Generation ist oder wird bereits daran gewöhnt, dass Abtreibungen etwas Normales seien und wenn eine Schwangerschaft nicht passt, dann halt abgetrieben wird. Dass der Vorgang in Realität selber, inklusive Entscheidungszeit nicht leicht von der Schulter geht ist klar. Aber die Grundlage für die "Befreiung" aus der Problemsituation, die ist gelegt. Hemmungen und Bedenken sind abgelegt.

Da will der Marsch fürs Läbe ein Zeichen setzen. Ob das gelingt und ob es auf die richtige Art (welche andere Art gäbe es denn noch?) geschieht, steht auf einem anderen Blatt Papier. Eine Provokation ist es immer, wenn du dich entgegen dem Main Stream mit christlichen Werten in die Nesseln setzt.

Ich freue mich auf nächsten Samstag und hoffe, einige von Euch auch anzutreffen!


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon jeig » Fr 7. Sep 2012, 20:48

Hallo Robby

Mir liegt es fern, dir das mies zu machen und ich bin auch nicht für Abtreibungen. Jedoch frage ich mich, warum nicht mal ein "Marsch gegen Völlerei"? (Mal als Beispiel, man könnte auch was anderes nehmen)
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon NEM » Sa 8. Sep 2012, 09:18

blakki hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:
Robby hat geschrieben:Es werden viele Teilnehmer erwartet. Leider nicht nur geladene Gäste:http://www.revmob.ch/

Abtreibung ist Frauenrecht
Mit Lärm und Sünde gegen den Aufmarsch rechter Christen


Ich frage nur, wie weit darf Linksfundamentalismus gehen bis das System reagiert. Wenn ein bürgerlicher Rülpst sind sofort alle Zeitungen voll. Erbärmliche Gleichheit


Zunächst gibt es in der Schweiz kein "System" sondern eine Demokratie, in der jedermann das Recht auf freie Meinungsäußerung hat.

Träume weiter, das System hat die freie Demokratie schon so weit kastriert, dass nur noch Verwässertes rauskommt.

Was die freie Meinungsäusserung, sehen wir ja wie gut die Linksfundis zuhören wollen! Die Meinung der Gegner mit Lärm unterbinden wollen sie.

Was sie für sich fordern sind sie nicht gewillt anderen zu gewähren.
Super Gesellschaftsmitglieder, die dann noch durchgefüttert werden müssen.

"Mit Lärm und Sünde" aufmarschieren zeugt nur von Unreife. Wer Respekt will sollte auch Respekt geben.

blakki hat geschrieben:Und wenn bibeltreue Gläubige eine Demonstration abhalten dürfen, muss es auch Menschen, die diese Meinung nicht teilen, gestattet sein, eine Gegendemonstration abzuhalten.

Aber mit demokratischem Respekt und nicht in Anarchie.

Gut, diese linke Kampftruppe ist nicht mein Fall, deren Methoden sowieso nicht. Aber das muss eine freie Demokratie aushalten.

Gut, dass Du solche Truppen nicht toll findest. Und nein: das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun und muss daher nicht toleriert werden. Und hier liegt die Lüge im System, denn das System ist zu Schwach um Ordnung zu schaffen.

Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass der Marsch fürs Leben oder wie ihr den nennt, nicht unbedingt das richtige Medium ist, um eure Meinung kund zu tun.

Das ist Deine Meinung, die andere nicht mit Dir teilen. Es gibt Leute, die das Bedürfnis haben, die Ungerechtigkeit anzuprangern. Staatlich tolerierter Mord, wohin kommen wir denn da hin.

Im Endeffekt ist Randale vorprogrammiert und im nachhinein wird nur das von der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Gelenkte Meinungsbildung durch zulassen einseitiger Berichterstattung, eben.

Die Beweggründe für den Marsch gehen dabei völlig unter. .

Das ist total schade aber genau das wollen die Linksfundis ja. Man lässt sie und so gewinnen sie. Schönes System?

.
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Columba » Sa 8. Sep 2012, 09:42

Robby hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:@ blakki

Sehr gute Argumentation, sehe es genau so! Ich bin zwar klar gegen Abtreibungen, wenn es nicht im Einzelfall ethisch gewichtige Gründe gibt, aber bei dem Aufruf "Marsch für s'Läbe" würde ich mich instrumentalisiert fühlen.

Grüße Columba

Hi Columba

Instrumentalisiert wozu? Meine Motivation ist, Unrecht aufzuzeigen in einer friedlichen Kundegebung.


Blakki hat es oben schon ziemlich genau beschrieben:

Allerdings stellt ich auch hier die Frage, was für Ziele die Initiatoren verfolgen und ob die Teilnehmer nicht nur instrumentalisiert werden.

Auf dem Flyer wird u.a. von Frauen gesprochen, die sich durch Abtreibung schuldig gemacht haben. Das ist eine Aussage, die so nicht stehen darf, denn hier wird pauschaliert.

Und so habe ich auch hier die Vermutung, dass die Abtreibung nur vorgeschoben wird, um eine rückwärtsgewandte frauenfeindliche Gesellschaft zu propagieren.


Zudem ist es kein eigentlich "Marsch für s'Läbe" sondern ein "Marsch gege d'Abtriibig". Leben ist nur ehrlich zu schützen, wenn es vor und nach der Geburt geschützt wird. Aber die Einstiegsseite der HP beginnt "nur" mit den fehlenden Menschen, die nicht geboren wurden. Das Leben geht weiter, aber die Trägerorganisationen sind da weniger initiativ. Z.B. die EDU: Als verschiedene Male im Parlament die "Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung" diskutiert wurde in den letzten zehn Jahren habe ich kein Votum in den Ratsprotokollen gefunden von der EDU, dass sie sich dafür einsetzt. Man kann sehr leicht gegen Abtreibung sein. Wo es aber um weiterführende Massnahmen gegen Abtreibungen ginge, ist diese Partei auffallend ruhig. Konkrete Massnahmen, auch wenn sie kosten und nicht genau im Sinne der Familienpolitik der Partei gehen, müssten dann einfach auch parlamentarisch unterstützt werden - und nicht nur in Parteiprogrammen


Grüsse Columba
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Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Sa 8. Sep 2012, 09:56

Columba hat geschrieben:Blakki hat es oben schon ziemlich genau beschrieben:


Hi Columba
Wenn ich die Startseite anklicke, dann erscheint folgender Text:
"Abtreibung ist der grösste Zerstörer des Friedens" (Mutter Teresa von Kalkutta). Zehntausende Mütter, Väter, Sozialarbeiter und Ärzte haben sich durch Abtreibungen vor Gott und Mitmenschen schuldig gemacht. Diese Personen bedürfen der Vergebung und der seelischen Heilung.


Da werden ja bewusst nicht einfach die Frauen an den Pranger gestellt, auch wenn sie rechtlich alleine die Verantwortung tragen dürfen und müssen. Hier geht es um ein gesellschaftliches Problem. DIe Projizierung auf die Frauen betreibt im Übrigen die Gegenseite, die "Abtreibung ist Frauenrecht" als Kampfslogan wählt.

Zudem ist es kein eigentlich "Marsch für s'Läbe" sondern ein "Marsch gege d'Abtriibig". Leben ist nur ehrlich zu schützen, wenn es vor und nach der Geburt geschützt wird.


Und da gibt es diverse Institutionen, die genau das tun (zukunft.ch, mamma etc.). Es ist meines Erachtens ein sehr ehrliches und ausgewogenes Programm.


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Sa 8. Sep 2012, 10:00

NEM hat geschrieben:
Das ist total schade aber genau das wollen die Linksfundis ja. Man lässt sie und so gewinnen sie. Schönes System?

.


Hi NEM

Ich glaube nicht, dass diese Gewalttätigen gewinnen. Gerade dieses Jahr haben sie den Kampf den Christen erklärt, wie man in den Flyers gut erkennen kann. Ob das dann wirklich so erfolgreich ist, wage ich heute noch zu bezweifeln. Ich werde auch mit Videokamera vor Ort sein, viele andere auch und festhalten, was durch wen geschieht. Die Medien werden wohl wie letztes Jahr, mit Ausnahme von TeleZüri, ein gefiltertes und tendenziöses Bild widergeben, aber heute gibt es Gott sei Dank auch das Internet 8-)


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon blakki » Sa 8. Sep 2012, 15:34

NEM hat geschrieben:Träume weiter, das System hat die freie Demokratie schon so weit kastriert, dass nur noch Verwässertes rauskommt.
Ehrlich? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen, im Gegenteil, die angeblich verwässerte Demokratie gestattet den Bibeltreuen doch ihren Marsch. Oder ist der etwa illegal, weil verboten?

Aber das kennen wir ja schon, wenn man mit manchen Fundi-Christen nicht sofort einer Meinung ist, dann sind sie sofort beleidigt.
Widerspricht man einen Fundi-Christen, dann heisst es gleich: Christenverfolgung.

Gut, das war nicht ernst gemeint, aber man kann nicht nur für sich Rechte fordern und diese anderen verweigern.

Was die freie Meinungsäusserung, sehen wir ja wie gut die Linksfundis zuhören wollen! Die Meinung der Gegner mit Lärm unterbinden wollen sie.
Ja und, dann lass doch diese kleine linke Splittergruppe schreien, das interessiert doch eh niemanden.
Was sie für sich fordern sind sie nicht gewillt anderen zu gewähren.
Super Gesellschaftsmitglieder, die dann noch durchgefüttert werden müssen.
Das ist eine bösartige Unterstellung, es gibt auch Christen, die wir durchfüttern.

"Mit Lärm und Sünde" aufmarschieren zeugt nur von Unreife. Wer Respekt will sollte auch Respekt geben.
...
Gut, dass Du solche Truppen nicht toll findest. Und nein: das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun und muss daher nicht toleriert werden. Und hier liegt die Lüge im System, denn das System ist zu Schwach um Ordnung zu schaffen.

Doch, das muss toleriert werden, deshalb ist eine Demokratie auch besser als ein autoritäres System.

... Staatlich tolerierter Mord, wohin kommen wir denn da hin.
Du kannst das nennen, wie du willst ... Jedenfalls hat die Gesellschaft beschlossen, dass es kein Mord. Basta.

Gelenkte Meinungsbildung durch zulassen einseitiger Berichterstattung, eben.
Ach was, sind wir jetzt wieder bei Verschwörungstheorien? Schau doch einfach mal auf kath.net, da wird berichtet, wie der Fundi-Christ sich das so vorstellt.


Die Beweggründe für den Marsch gehen dabei völlig unter. .


Nem, diesen Marsch für Leben interessiert ausser ein paar Fundi-Christen kein Mensch, zum einen haben die Menschen ganz andere Probleme, zum anderen erfüllt dieser Marsch ganz genau die Vorurteile, die der Bürger bezüglich christlichen Fundamentalisten hat: weltfremd, verbohrt und rechthaberisch, da fehlen nur noch Frauen mit Dutt und langem Faltenrock.

Wenn ich gegen Abtreibung argumentieren will, dann komme ich mit der Bibel nicht weit, denn darüber steht da nichts drin, denn das Thema Abtreibung ist ein modernes Phänomen.
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 14. Sep 2012, 18:37

blakki hat geschrieben:Wenn ich gegen Abtreibung argumentieren will, dann komme ich mit der Bibel nicht weit, denn darüber steht da nichts drin, denn das Thema Abtreibung ist ein modernes Phänomen.


Die Bibel (Gottes Wort) spricht u.a. von Gerechtigkeit und Liebe. Aber ungeborenen Leben steht man nicht mit Liebe gegenüber und ist zudem noch ungerecht, was böse ist:

Es ist ungerecht und frei von Liebe, ein ungeborenes Leben zu töten, nur weil es lebt! Und es geht oft um Gründe, die nach der Tatsache aufkommen, dass ein ungeborenes Kind im Mutterleib existiert, und ausschlaggebend sind wie Geld, drücken vor der Verantwortung, etc.
Nur mal so: z.B. Afrikaner bekommen trotz Armut Kinder. z.B. in Deutschland gäbe es Kindergeld...

Es gibt Gründe, die aber im extremst kleinsten zu finden sind, wann Abtreibung wahrscheinlich der Aussage der Bibel nach, dass nicht alles zum Guten dient, durchgeführt werden könnte:

Das eine Frau abtreiben kann und darf, wenn sie z.B. psychisch zu erkranken droht, weil sie von einem Vergewaltiger ein Baby bekommt. (Beispiel).
Hierbei ginge es um das Leben der Frau.

Na klar kann man diskutieren und so. Und dass es eine Babyklappe gibt, will ich auch noch anfügen.
Also, es gibt ein Nein und scheinbar ein Ja zur Abtreibung. Doch würde man Abtreibung als "Gegen das ungeborene Leben" nennen, dann würde es nicht annähernd so viele Abtreibungen geben, wie es aber der Fall ist.

@blakki
Ich will nicht unbdingt mit dir über Abtreibung dikutieren, aber hier konnte ich aufzeigen, wie sehr die Bibel einen Stellenwert auch zu diesem Thema hat!

@blakki
um es mit Yodas Worten zu sagen, würde er in unserer Welt leben: Blakki, keine Ahnung du von der Bibel und dessen Standhaftigkeit auch heute in unserer Zeit du hast. Gottes Wort nicht erkannt haben du hast!! Dein Urteil über die Bibel falsch das ist!!!
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon blakki » Fr 14. Sep 2012, 20:35

Jeffrey mc hat geschrieben:...
@blakki
Ich will nicht unbdingt mit dir über Abtreibung dikutieren, aber hier konnte ich aufzeigen, wie sehr die Bibel einen Stellenwert auch zu diesem Thema hat!


Von mir aus

@blakki
um es mit Yodas Worten zu sagen, würde er in unserer Welt leben: Blakki, keine Ahnung du von der Bibel und dessen Standhaftigkeit auch heute in unserer Zeit du hast. Gottes Wort nicht erkannt haben du hast!! Dein Urteil über die Bibel falsch das ist!!!


Jeffrey,
ob du das mit Yodas Worten oder deinen eigenen Worten sagst, so ein Urteil steht dir nicht zu.
ALS GOTT MICH SCHUF, WOLLTE ER ANGEBEN
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 14. Sep 2012, 20:51

blakki hat geschrieben:Wenn ich gegen Abtreibung argumentieren will, dann komme ich mit der Bibel nicht weit, denn darüber steht da nichts drin, denn das Thema Abtreibung ist ein modernes Phänomen.


blakki hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:
@blakki
um es mit Yodas Worten zu sagen, würde er in unserer Welt leben: Blakki, keine Ahnung du von der Bibel und dessen Standhaftigkeit auch heute in unserer Zeit du hast. Gottes Wort nicht erkannt haben du hast!! Dein Urteil über die Bibel falsch das ist!!!


Jeffrey,
ob du das mit Yodas Worten oder deinen eigenen Worten sagst, so ein Urteil steht dir nicht zu.


Na klar steht mir ein solches Urteil zu, denn du sprichst der Bibel ab, topaktuell zu sein bzw. anwendbar im Miteinander zu sein, das in der Bibel ein sehr, sehr großen Teil einnimmt.
Hast du schon mal von "Liebe deinen nächsten wie dich selbst" gehört? Falls du es nicht weiß: das ist ziemlich wichtig und unabdingbar. Also nix da, auch zudem aus dem Gründen von Gerechtigkeit und Liebe, mit heutigen Themen wie die Abtreibung, die Bibel nicht gebrauchen zu können!!
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon imhotep » Sa 15. Sep 2012, 13:30

Ich finde das eine wichtige Sache und wünsche den Marschierenden, dass ihre Aktion von Gottes Frieden gesegnet sein möge.

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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Sa 15. Sep 2012, 18:12

imhotep hat geschrieben:Ich finde das eine wichtige Sache und wünsche den Marschierenden, dass ihre Aktion von Gottes Frieden gesegnet sein möge.

:praisegod:


Mit deinen Worten, imhotep, gebe ich hier Zeugnis, dass Gott diese Kundegebung geschützt hat. Es waren deutlich weniger "Autonome" vor Ort, und die Gewalt beschränkte sich dieses Mal auf enormes Lärmen und Spucken, als auch Mittelfinger zeigen. Aber damit können die meisten gut umgehen. Es ist eine Ehre wegen dem Glauben an Christus so behandelt zu werden.

Fazit: Viele Menschen am Marsch, der Marsch verlief friedlich, viele Kinder, viele alte Menschen. Toll, eine gesegnete Stimmung, besser wie letztes Jahr. Und Gott wurde dutzdenden von Touristen bezeugt, dutzenden von Schaulustigen und natürlich auch den Krawallanten. Toll, ich freue mich sehr.

Und ich rufe gerne für nächstes Jahr auf, nehmt teil wenn Ihr ein Zeichen setzen wollt. es ist so wichtig und es lohnt sich. Ich werde noch einige Videos posten, aber etwas später, muss zuerst etwas Ruhe haben, meine Ohren sausen von diesem Störlärm.


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Sa 15. Sep 2012, 20:12

Hi all

Hier erste Eindrücke vom heutigen Marsch fürs Läbe. Ein recht friedlicher Marsch, einfach sehr laute Störung durch erstaunlich wenige Krawallanten. Meinen SChätzungen zufolge ca. 70, letztes Jahr aber 200.

http://www.youtube.com/watch?v=4gWX9gGKShs
http://www.youtube.com/watch?v=-FSEiXsi0Ps
http://www.youtube.com/watch?v=uCP_NMAAkao

Lieber Gruss
Robby
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Sa 15. Sep 2012, 20:13

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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » So 16. Sep 2012, 09:47

Guten Morgen

Hier noch die offizielle Seite mit professionellen Videos und Bildern. Gegen 2000 Teilnehmer!

http://www.marschfuerslaebe.ch/de/home/


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon lionne » Sa 22. Sep 2012, 22:42

„Marsch für das Leben“ mit Rekordbeteiligung
Eine Rekordbeteiligung erlebte der „Marsch für das Leben“ am 22. September in Berlin. Nach Polizeiangaben nahmen daran 3.000 Demonstranten teil, etwa 800 mehr als im Vorjahr. Dazu eingeladen hatte der Bundesverbandes Lebensrecht, in dem 14 Organisationen zusammengeschlossen sind. Der Marsch stand unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“. Er begann mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt.

Berlin (idea) – Eine Rekordbeteiligung erlebte der „Marsch für das Leben“ am 22. September in Berlin. Nach Polizeiangaben nahmen daran 3.000 Demonstranten teil, etwa 800 mehr als im Vorjahr. Dazu eingeladen hatte der Bundesverbandes Lebensrecht, in dem 14 Organisationen zusammengeschlossen sind. Der Marsch stand unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“. Er begann mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Anschließend zogen die Teilnehmer schweigend am Deutschen Bundestag vorbei, am Mahnmal für die ermordeten Juden Europas und am Bundesrat. Die Demonstranten trugen weiße Kreuze, um ihre Trauer über die im Mutterleib getöteten Kinder auszudrücken. Den Abschluss bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), rief in seiner Predigt dazu auf, entschieden und friedvoll für die Wahrheit einzutreten und die Verfolger zu segnen. Zwar müssten Christen Verunglimpfung und Verleumdungen aushalten. Durch „dummes Gebrüll“ lasse sich die Wahrheit jedoch nicht verhindern, so Lohmann in Anspielung auf die Störversuche von Gegendemonstranten. Der „Marsch für das Leben“ sei in den letzten zehn Jahren gewachsen und in der Gesellschaft nicht mehr zu übersehen. Es gelte, Zeugnis zu geben für den Lebensschutz und die Unantastbarkeit der Würde des Menschen. Jeder Mensch habe ein Recht auf Leben, unabhängig davon, ob er gesund oder krank, geboren oder ungeboren sei. Auch solle man alte Menschen nicht „wegspritzen“. Lohmann: „Ein Mensch darf nicht durch die Hand eines anderen Menschen sterben, sondern – wenn die Sterbestunde gekommen ist – an der Hand des anderen Menschen.“

Gegendemonstranten: „Deutschland stirbt aus, da klatschen wir Applaus“
Gegen den „Marsch für das Leben“ hatte eine Initiative „Gegen christlichen Fundamentalismus und Abtreibungsverbot“ unter dem Motto „What the *****!“ zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Etwa 100 Demonstranten störten den Schweigemarsch der Lebensrechtler mit Trillerpfeifen und Sprechchören, etwa „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ und „Deutschland stirbt aus, da klatschen wir Applaus“. Plakate zeigten unter dem Motto „Jesus, du Opfer“ ein gekreuzigtes Schwein und ein über ein Kreuz gestülptes Kondom mit dem Slogan „Gib Religion keine Chance“. Nach Angaben der Polizei blieb es bei den Protesten friedlich. Im vergangenen Jahr hatten noch 400 Gegendemonstranten ihren Protest gegen den „Marsch für das Leben“ bekundet.

„Berliner Erklärung“: Staat soll Abtreibungsgesetze prüfen
In einer „Berliner Erklärung“ forderte der Bundesverband Lebensrecht den Staat dazu auf, genetische Tests zum Zweck der tödlichen Selektion potenziell behinderter Menschen zu verbieten. Außerdem müsse das „schwere Unrecht“ der Tötung ungeborener Kinder beim Namen genannt und der Propagierung eines angeblichen „Menschenrechts auf Abtreibung“ entgegengetreten werden. Es sei notwendig, die geltenden Abtreibungsgesetze und ihre Praxis zu überprüfen und zu korrigieren. Mit dem „flüchtigen Blick“ auf die offizielle Abtreibungsstatistik werde der Bundesgesetzgeber seiner Beobachtungs- und Korrekturpflicht nicht gerecht. Der Bundesverband Lebensrecht tritt ferner für ein Ende der staatlichen Finanzierung von Abtreibungen ein. In Deutschland werden die Kosten für über 90 Prozent aller „beratenen“ Abtreibungen in Höhe von jährlich mehr als 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder bestritten. Statt Hilfe zum Töten müssten Schwangere und Familien nachhaltige Hilfe zum Leben mit ihren Kindern erfahren, so der Verband. Das Leiden von Frauen, Männern und Familien unter den Folgen einer Abtreibung müsse enttabuisiert und vorurteilsfrei erforscht werden. Der Verband ruft ferner dazu auf, dem Aufkommen von Sterbehilfe und Euthanasie Einhalt zu gebieten. Jede organisierte Beihilfe zum Suizid – nicht nur die gewerbsmäßige – solle unter Strafe gestellt werden.

Behindertenbeauftragter: Recht auf Leben gerät immer mehr unter Druck
Zum „Marsch für das Leben“ erreichten den Veranstalter eine Vielzahl an Grußworten aus Politik und Kirche. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe (CDU) erklärte, das Recht auf Leben gerate immer mehr unter Druck. Dies sei durch die Debatte über den vorgeburtlichen Bluttest erneut deutlich geworden. Eine Selektion, wie sie der Test ermöglicht, sei nicht akzeptabel. Hüppe: „Wir haben die Pflicht, uns für die einzusetzen, die dies selber für sich nicht tun können: die ungeborenen Kinder, die Kranken und die Menschen mit Behinderungen. Auch wenn der Eindruck entsteht, der Kampf für das Lebensrecht sei verloren: jeder Mensch, den wir retten, lohnt den Einsatz.“

Jedes sechste Kind kommt nicht zur Welt
Nach den Worten des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, wird in Deutschland jedem sechsten Kind das Leben verwehrt, weil es zur vermeintlich falschen Zeit, unter problematischen Umständen oder in persönlichen Krisenzeiten zur Welt komme. Zudem wachse durch die Möglichkeiten zur vorgeburtlichen Diagnostik der Druck auf Eltern, mit aller Macht gesunde Kinder zu bekommen. Kauder: „Die Bilder von den diesjährigen paralympischen Spielen in London haben eine geradezu ansteckende Lebensfreude der Sportlerinnen und Sportler vermittelt. Sie sind ein wunderbares Zeichen dafür, dass der Mensch in all seinen Facetten, auch ohne vermeintliches Normmaß, auch mit Schwächen und Gebrechen über sich hinauswachsen und zu Höchstleistungen fähig ist.“

Junge Union und Senioren-Union begrüßen Einsatz der Lebensschützer
Der Bundesvorsitzende der Jungen Union und CDU-Bundestagsabgeordnete, Philipp Mißfelder, erklärte: „Wir dürfen es nicht zu einer Situation kommen lassen, in der sich Eltern dafür rechtfertigen müssen, dass sie ihr Kind am Leben gelassen haben.“ Er freue sich, dass der Bundesverband Lebensrecht sich unbeirrt für den Lebensschutz einsetze. Auch der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Otto Wulff (Schwerte), begrüßte das Engagement des Verbandes. Man lege großen Wert darauf, „dass unser politisches Handeln auf einem christlichen Verständnis basiert und die Würde des Menschen – auch des ungeborenen und des sterbenden – ein unverrückbarer Eckpfeiler unserer Politik ist“.

Vatikan: Der Lebensschutz ist für den Staat grundlegend
Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, schrieb, der unbedingte Lebensschutz ergebe sich nicht nur aus dem Evangelium, sondern wurzele auch in der Würde des Menschen. Er sei grundlegend für die Ordnung des Staates und das gelingende Zusammenleben der Menschen. Müller dankte für das Zeugnis, das durch die Demonstration gegeben werde. Der katholische Erzbischof von Berlin, Rainer Maria Kardinal Woelki, bedauerte, dass trotz der wachsenden Zahl von Ethik-Kommissionen und Ethik-Debatten immer neue Dämme brächen. Als Beispiele nannte er unter anderem Tests zur Feststellung von Behinderungen bei Ungeborenen, erleichterte Möglichkeiten zum Suizid und den Organspende-Skandal. Eine geplante „Gesellschaft der perfekten Menschen“ könne sich schnell als eine „Gesellschaft ohne menschliches Antlitz“ offenbaren.

Bischof Dröge: Kirche als Anwalt für die Stummen
Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge (Berlin), forderte, die Kirche müsse für diejenigen zum Anwalt werden, die keine eigene Stimme haben, und für den Schutz des Lebens eintreten. Frauen, die vor der Gewissensentscheidung stehen, sich für oder gegen das Leben eines ungeborenen Kindes zu entscheiden, seien auf Hilfe angewiesen.

Präses Hörsting: Beten und helfen
Grüße übermittelte auch der Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Ansgar Hörsting (Witten). Nach seinen Worten haben Deutschland und und das übrige Europa ein Problem, das häufig totgeschwiegen werde: „Kinder werden gesellschaftlich häufig als Hindernis gesehen, werdende Mütter alleine gelassen, Gottes gute Gebote missachtet.“ Man müsse die Gesellschaft darauf hinweisen, dass etwas nicht in Ordnung sei, solange jedes Jahr Tausende Ungeborener getötet werden: „Wir weisen darauf nicht besserwisserisch hin, sondern mitleidend. Und wenn der Marsch vorbei ist, folgen 364 Tage, an denen wir helfen, beten, unterstützen und an der Seite der betroffenen Menschen stehen.“
Quelle: http://www.idea.de
Gruss lionne
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon lionne » Fr 5. Sep 2014, 20:18

Linksorientierte Parteien protestieren gegen „Marsch für das Leben“
Berlin (idea) – Politiker von SPD, Grünen und der Linkspartei rufen zu Protesten gegen den „Marsch für das Leben“ am 20. September in Berlin auf. Er verzeichnete im vergangenen Jahr mit 4.500 Personen eine Rekordbeteiligung. Veranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht. In diesem Jahr steht der Marsch unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!“. Die Veranstaltung beginnt mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt und endet mit einem Gottesdienst. Der Marsch muss jährlich von einem starken Polizeiaufgebot geschützt werden, weil linksradikale Störer die Teilnehmer angreifen, ihnen Kreuze entreißen und in die Spree werfen. Die Partei „Die Linke“ stellt nach eigenen Angaben 1.500 Euro zur Verfügung, um für Gegenaktionen zu mobilisieren. Das Geld stamme aus dem Fonds des Parteivorstandes. Die Mittel würden für Flugblätter und Plakate verwendet. Ein „„Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ ruft zu einer Gegenkundgebung am 20. September am Brandenburger Tor auf. Sie steht unter dem Motto „Mein Körper, meine Verantwortung, meine Entscheidung“. Unterstützer sind neben der Linkspartei unter anderem die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, die Grüne Jugend, die Beratungsorganisation „Pro Familia“, der Humanistische Verband Deutschlands und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg. Das Bündnis wirft den Teilnehmern des Marsches für das Leben vor, ein „reaktionäres, christlich-fundamentalistisches Weltbild“ zu vertreten, „in dem der Schwangerschaftsabbruch als eine ‚vorgeburtliche Kindstötung‘ dargestellt wird“. Der von den Abtreibungsgegnern vertretene Begriff des „Lebensschutzes“ beinhalte „die totale Kontrolle über Frauen und die Rekonstruktion der ‚alten Ordnung‘ mit der ‚heiligen Familie‘“.

SPD-Politikerin: „So genannte Lebensschützer“ machen Frauen zu Gebärmaschinen
Im Vorfeld des Marsches übte die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert scharfe Kritik an den „selbsternannten ‚Lebensschützern‘“. Sie stellten sich gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und degradierten sie zu Gebärmaschinen. Mehrfach hätten „sogenannte Lebensschützer vor ärztlichen Praxen und Kliniken gelauert, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden, und jede Patientin, die versuchte, die Einrichtung zu erreichen, als Mörderin tituliert“.

Kolumnist: Abtreibungsgegner werden beleidigt
Der Kolumnist der Zeitung B.Z. (Berlin), Gunnar Schupelius, warf der Politikerin daraufhin am 4. September in einem Kommentar vor, Abtreibungsgegner zu beleidigen. Die Teilnehmer des Marsches für das Leben versammelten sich still und zeigten ihre Meinung: „Sie lauern keiner Frau auf.“ Die Veranstaltung erinnere daran, dass in Deutschland pro Jahr mehr als 100.000 Embryonen abgetrieben werden. Auch in späten Schwangerschaftsphasen dürften Kinder getötet werden, wenn sie eine schwere Krankheit oder Behinderung hätten: „Diese Spätabtreibungen kann man getrost als unglaublichen Skandal und als Absurdität in einer zivilisierten Gesellschaft wie der unsrigen bezeichnen.“ Den Marsch für das Leben unterstützen unter anderem die Deutsche Evangelische Allianz, die pietistische „ChristusBewegung Lebendige Gemeinde“ in Württemberg, das Forum Deutscher Katholiken, die Junge Union Deutschlands und die Senioren-Union der CDU.
Quelle:
http://www.idea.de/nachrichten/detail/m ... 87818.html
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(P.S.: Kleine Frage am Rande: Wer wohl macht Frauen zu 'Gebörmaschinen'? :roll: )
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon lionne » Fr 5. Sep 2014, 20:39

Hier noch die Infos zum Marsch für das Leben 2014 in Berlin:
http://www.marsch-fuer-das-leben.de/

Schweiz: March fürs Läbe 2014
http://www.marschfuerslaebe.ch/home/

LG lionne :praisegod:
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon Robby » Sa 6. Sep 2014, 18:04

Danke Lionne. Leider kann ich dieses Jahr nicht teilnehmen. Immer ein eindrückliches Glaubenserlebnis. Wer denkt, als Christ wird man in der Schweiz nicht verfolgt und mit Gewalt bedroht, der muss am Marsch teilnehmen. "Christsein" kostet.


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2012

Beitragvon lionne » Fr 19. Sep 2014, 23:41

Kurzer Reminder!

Morgen Samstag, 20. September 2014, ab 14.00 Uhr, Marsch fürs Läbe 2014
>>> http://www.marschfuerslaebe.ch/home/
Trotz gegnerischen Störaktionen: "Marsch fürs Läbe" findet statt!
>>> http://www.ideaschweiz.ch/nachrichten/d ... 76c67ac67b

(Zitat)
Gegendemonstration angesagt
Es wird auch diesmal wieder so sein, dass die friedliche Lebensrechtsdemo nur dank eines grossen Polizeiaufgebots stattfinden kann. Daniel Regli vom OK des Marsches: "Das Lebensrecht der Ungeborenen bleibt heftig umkämpft! Bitte marschieren Sie mit, für das Leben." Er hofft auf 2500 bis 3000 Teilnehmende, was nochmals einige hundert mehr wären als letztes Jahr. Die Polizei und das Sicherheitsteam der Veranstalter sind vorbereitet, um Angriffe auf den Marsch möglichst zu verhindern oder abzufangen. Teilnehmende der Kundgebung und des Marsches werden gebeten, sich von den verbalen Attacken der Gegner nicht provozieren zu lassen und die Reihen während des Marsches möglichst geschlossen zu halten.

Jeder hat ein Recht auf Leben
Der Marsch fürs Läbe will daran erinnern, dass jeder Mensch von seiner Zeugung an das Recht auf Leben hat. "One of us!" - jedes Kind gehört zu uns - lautet das Motto diesmal. Gemäss Daniel Regli wird der Fokus auf die Tatsache gerichtet, dass Menschen mit Down-Syndrom nach pränataler Diagnostik bald gänzlich eliminiert werden. "Es ist paradox. Einerseits fordert man die Rechte diverser noch so kleiner Minderheiten, andererseits verweigert man den 'Downies' das Lebensrecht", sagte Regli in einem Interview mit dem "EDU-Standpunkt". Menschliches Leben in jeder Ausprägung sei ein Geschenk. "Jedes Kind, das im Mutterleib heranwächst, gehört bereits zu uns. Ab dem 22. Tag der Schwangerschaft beginnt das Herz zu schlagen! Emotionen fliessen nun durch Leib und Seele des kleinen Wesens. Es ist ein Wunderwerk Gottes, das Liebe, Freude und Lebensfülle in die Welt bringen will."

Fest für das Leben
Der 5. Marsch fürs Läbe bietet Gelegenheit, für das Leben, die Liebe und die Familie auf die Strasse zu gehen. Der Bekenntnismarsch beginnt um 14.00 Uhr. Als farbig-fröhliche Parade soll er daran erinnern, dass das Leben dem Tod jederzeit vorzuziehen ist. Ein DJ wird den Marsch auf einem Musikwagen begleiten. Einige Rapper werden sein musikalisches Programm bereichern. Den Teilnehmenden werden Plakate, Ballons und Banner abgegeben. Zusätzlich werden viele Marschierende ihre eingen Instrumente, Plakate und Fahnen mitbringen, um den Marsch zu einem grossen Fest für das Leben werden zu lassen. Die Veranstaltung schliesst mit einem ökumenischen Gottesdienst beim Hafen Enge um 16.15 Uhr.
(Zitat Ende)


Schon extrem, dass der Marsch fürs Läbe nur mit grossem Polizeiaufgebot stattfinden kann. :( Ich finde das beschämend!

Allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen wünsche ich alles Gute und gutes Gelingen!
Kommt alle gesund wieder nach Hause! Ich kann leider nicht persönlich mitmachen, werde Euch alle im Gebet unterstützen. :pray:
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Re: Marsch fürs Läbe 2014

Beitragvon lionne » So 21. Sep 2014, 09:48

Hier vorerst zwei Berichte zum "Marsch für das Leben" in Berlin:

Lebensrecht Ungeborener
Rekordbeteiligung beim 10. „Marsch für das Leben“ in Berlin

http://www.idea.de/nachrichten/detail/t ... 82906.html
http://www.kath.net/news/47619

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Re: Marsch fürs Läbe 2014

Beitragvon lionne » So 21. Sep 2014, 10:16

Zürich, Schweiz:
>>> http://www.marschfuerslaebe.ch/home/
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Re: Marsch fürs Läbe 2014

Beitragvon lionne » Fr 17. Okt 2014, 16:46

Jedes Jahr nehmen mehr Bürger und Bürgerinnen an der Veranstaltung teil, jedes Jahr werden mehr Bürger und Bürgerinnen mit der schrecklichen Thematik vertraut gemacht.
Aus diesem Grund empfehle ich hier das Buch "Abtreibung – ein neues Menschenrecht?" als hervorragende Vertiefung des eigenen Wissens und als Argumentationsgrundlage.
(Zitat) Kommen Menschenwürde und das Recht auf Leben Kindern schon vor ihrer Geburt zu? Internationale Organisationen propagieren ein "Menschenrecht auf Abtreibung". Von UNO und EU gefördert, bieten sie die Tötung Ungeborener weltweit an, angeblich im In-teresse der "reproduktiven Gesundheit" der Frauen und ihres Selbstbestimmungsrechts. Die in diesem Buch gesammelten Beiträge setzen sich aus der unterschiedlichen Perspektive sachkundiger Autoren mit dieser Propaganda und Praxis kritisch auseinander. Sie zeigen ihre verhängnisvollen Folgen für die Frauen, die Familien wie für die Gesellschaft auf und befeuchten die Rolle der Ärzteschaft sowie der Medien. (Zitat Ende)
http://www.amazon.de/Abtreibung-neues-M ... 3882898119
LG lionne

PS. hier noch eine Diskussion zum Thema http://www.youtube.com/watch?v=LSyK52lTQ5o
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Re: Marsch fürs Läbe 2014

Beitragvon lionne » Mo 11. Mai 2015, 20:54

Am gestrigen Muttertag (festa della mamma) fand in Rom (wieder) der italienische Marsch fürs Läbe (marchia nazionale per la vita) statt. Es war der 5. Marsch fürs Läbe in Italien. Der Muttertag, als Ehrentag für die Mamma und die Familie, wird bewusst für diese Veranstaltung gewählt. Es nahmen über 40'000 Menschen am Marsch teil (Angabe gemäss Behörden und Presseagenturen!!) Ein absoluter Rekord und eine nochmalige Steigerung zum letztjährigen Marsch - ein aussergewöhnlicher Erfolg!
Aus ganz Italien kamen die Menschen nach Rom, von Bolzano (Bozen) bis Palermo, von Triest bis Lecce, mit mehr als 60 Autobussen, aber viele sind auch per Bahn oder per Auto gekommen. Auch aus dem Ausland sind Menschen angereist: aus Rumänien, Irland Malta, Kroatien......
LG lionne :praise: :praisegod:
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Re: Marsch fürs Läbe 2014

Beitragvon Hanspeter » Mi 16. Sep 2015, 15:24

http://www.livenet.ch/news/schweiz/2799 ... erich.html

So sieht die Toleranz derjenigen aus, welche den Christen Intoleranz vorwerfen....

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Re: Marsch fürs Läbe 2014

Beitragvon doro » Mi 16. Sep 2015, 16:24

Traurig.
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Marsch fürs Läbe 2014

Beitragvon Robby » Mi 16. Sep 2015, 18:00

Da werden noch mehr folgen, sicher aber wird die Gewalt am Samstag auch wieder deutlich spürbar sein. Wer ist sonst auch noch am Marsch dabei?


Lieber Gruss
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Re: Marsch fürs Läbe 2014

Beitragvon firebird » Do 17. Sep 2015, 11:17

Hanspeter hat geschrieben:http://www.livenet.ch/news/schweiz/279994-anschlag_auf_evpbuero_in_zuerich.html

So sieht die Toleranz derjenigen aus, welche den Christen Intoleranz vorwerfen....

Hanspeter



Da hoffe ich sehr, dass das der fürs Polizeidepartement zuständige Stadtrat Richard Wolf gleich sieht, wie die EVP. Herr Wolf ist als Vertreter der Alternativen Linken im zürcher Stadtrat. Hoffentlich erfüllen seine Leute ihre Pflicht auch am 19.9.2015 so wie es in einem Rechtsstaat üblich ist.

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