Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

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Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Mi 17. Feb 2016, 08:02

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Kurz zum Hauptthema: Der Beleg, dass sich unser Universum, während ich hier schreibe, um ca. mehrere hundert Mill. km ausgedehnt hat, hat die ganze Diskussion neu entfacht, dass das Ewige, das anfangs- und endlose, das Prinzip der Schöpfung sein könnte. Wenn Jesus uns das "ewige Leben" verspricht, dann doch wohl auch, dass wir dann dem wahren Prinzip der Schöpfung, dieser von Gott geschaffenen Linie, erst zu 100% entsprechen.
Und damit wird auch der Bibelsatz "Am Anfang schuf ..." der Ideologieverdacht zu unterstellen sein. Denn dieser Kosmos war wohl doch so anfanglos wie er endlos ist. Somit wäre die "heidnische" Antike bestätigt, die nie was anderes behauptet hat.
editiert
Zuletzt geändert von doro am Mi 17. Feb 2016, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beleidigung, Diskussion von Modmassnahmen und OT
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon toemu » Mi 17. Feb 2016, 11:21

Meine Lieben,

ansich bin ich mehr amThema interessiert als an eurem Knatsch.
Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Lieber Hermann, Du willst doch nicht etwa meinen dass wir mit unserem menschlichem Wissen die Tiefen der göttlichen Schöpfung verstehen?
Ich zumindest nicht.

LG
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon doro » Mi 17. Feb 2016, 12:18

Hallo Hermann und alli zäme

Respekt und Anstand bitte!

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Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Mi 17. Feb 2016, 14:46

toemu hat geschrieben:Meine Lieben,

ansich bin ich mehr amThema interessiert als an eurem Knatsch.
Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Lieber Hermann, Du willst doch nicht etwa meinen dass wir mit unserem menschlichem Wissen die Tiefen der göttlichen Schöpfung verstehen?
Ich zumindest nicht.

LG
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Thomas, ich behaupte doch nur, dass der Bibel-Übersetzer bzw. Schreiber von Moses 1 ein Weltbild hatte, in dem er sich nicht vorstellen konnte, dass etwas anfanglos sei. Nun beweist die Physik, dass es doch wohl so sei. Ich vergleiche also Menschen-Auffassung Nr. 1 mit solcher Nr. 2.
otp, versuche doch bitte mal, das was Du als Wahrheit erkannt hast, in einer nicht-konfessionellen, sozusagen wetlichen Sprache darzustellen. Was halt die Substanz Deiner Erkenntnis ist. Ich setze gerne meine Lösungs-Version dieser Aufgabe entgegen. Mehr als fünf Sätze sollten nicht nötig sein. Dann kann jeder sehen, wer einen Leitsatz wie "Mensch, werde wesentlich!" klarer erfasst hat. Voraussetzung ist allerdings, dass dieser nicht aus der Bibel entnommene, eher schmetterlingshaft irgendwo eingesammelte Satz von Dir auch bejaht wird.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Mi 17. Feb 2016, 16:14

Fangen wir mal bei dem ersten Faden an.

Es geht also um ein anfangloses Etwas. Das wäre dann genau zu bestimmen, damit nicht schon wieder umständlich nachgefragt werden muss. Und zwar Bitte deutlich machen was da die Physik beweisen soll, was die Autoren des AT sich angeblich nicht vorstellen könnten.

LG, otp
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon toemu » Mi 17. Feb 2016, 16:15

Hallo Hermann,
Hermann hat geschrieben:Thomas, ich behaupte doch nur, dass der Bibel-Übersetzer bzw. Schreiber von Moses 1 ein Weltbild hatte, in dem er sich nicht vorstellen konnte, dass etwas anfanglos sei.

Kein Problem ;)
Ich gehe davon aus dass der Author von Mose 1 inspiriert geschrieben hat ohne den Text vielleicht wirklich zu verstehen und/oder zu hinterfragen (insbesondere den Schöpfungsbericht).

LG
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Mi 17. Feb 2016, 16:20

toemu hat geschrieben:Hallo Hermann,
Hermann hat geschrieben:Thomas, ich behaupte doch nur, dass der Bibel-Übersetzer bzw. Schreiber von Moses 1 ein Weltbild hatte, in dem er sich nicht vorstellen konnte, dass etwas anfanglos sei.

Kein Problem ;)
Ich gehe davon aus dass der Author von Mose 1 inspiriert geschrieben hat ohne den Text vielleicht wirklich zu verstehen und/oder zu hinterfragen (insbesondere den Schöpfungsbericht).

LG
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Wenn Du inSPIRiert eschreibst, dann meinst Du damit wohl vom HG, oder?
So wie Spirtualität ja den Versuch meint, in das Bewusstsein des Heiligen Geistes hineinzuwachsen.
Das müsste aber daran erkennbar sein, dass das Gesagte auf allen Ebenen irrtumsfrei ist.
Ich meine, gezeigt zu haben, dass der damalige Schreiber/bezahlte Übersetzer wohl nur eine Wahrheit mit Verfallsdatum niedergeschrieben hat.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Mi 17. Feb 2016, 16:25

Herman, was sollte denn deiner Meinung nach beweisen können, dass der Kosmos anfangloses sei ?
Deine Aussage steht im Gegensatz zu gängigen esoterischen und hinduistischen Vorstellungen.


LG, otp
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon toemu » Mi 17. Feb 2016, 16:44

Lieber Hermann,

ich glaube, da kommen wir etwas vom Thema ab.
Hermann hat geschrieben:Wenn Du inSPIRiert eschreibst, dann meinst Du damit wohl vom HG, oder?
So wie Spirtualität ja den Versuch meint, in das Bewusstsein des Heiligen Geistes hineinzuwachsen.

Nach meinem Verständnis kann man aus eigener Kraft nicht in das Bewusstsein des Heiligen Geistes hineinwachsen.
Das ist eine Offenbarung bzw. Geschenk Gottes die er zur Zeit des AT seinen ausgewählten Knechten/Propheten gegeben hat.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Mi 17. Feb 2016, 17:20

toemu hat geschrieben:Lieber Hermann,

ich glaube, da kommen wir etwas vom Thema ab.
Hermann hat geschrieben:Wenn Du inSPIRiert eschreibst, dann meinst Du damit wohl vom HG, oder?
So wie Spirtualität ja den Versuch meint, in das Bewusstsein des Heiligen Geistes hineinzuwachsen.

Nach meinem Verständnis kann man aus eigener Kraft nicht in das Bewusstsein des Heiligen Geistes hineinwachsen.
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ja, da haben wir wohl ein versch. Verständnis. Für mich weht der HG, wo er will, vl. nicht, wo Du meinst.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Mi 17. Feb 2016, 17:31

onThePath hat geschrieben:Herman, was sollte denn deiner Meinung nach beweisen können, dass der Kosmos anfangloses sei ?
Deine Aussage steht im Gegensatz zu gängigen esoterischen und hinduistischen Vorstellungen.


LG, otp


Man sollte nicht etwas zur Diskussion stellen, was man als wahr behauptet und dann nicht weiter darüber reden möchte.
Das ist gegen alle Regeln der Glaubwürdigkeit.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hanspeter » Mi 17. Feb 2016, 17:35

Hermann hat geschrieben:
toemu hat geschrieben:Lieber Hermann,

ich glaube, da kommen wir etwas vom Thema ab.
Hermann hat geschrieben:Wenn Du inSPIRiert eschreibst, dann meinst Du damit wohl vom HG, oder?
So wie Spirtualität ja den Versuch meint, in das Bewusstsein des Heiligen Geistes hineinzuwachsen.

Nach meinem Verständnis kann man aus eigener Kraft nicht in das Bewusstsein des Heiligen Geistes hineinwachsen.
Das ist eine Offenbarung bzw. Geschenk Gottes die er zur Zeit des AT seinen ausgewählten Knechten/Propheten gegeben hat.

LG
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ja, da haben wir wohl ein versch. Verständnis. Für mich weht der HG, wo er will, vl. nicht, wo Du meinst.



Natürlich weht der Heilige Geist, wo er will. Das heisst aber auch, dass der Heilige Geist selber entscheidet, wo er wehen will. Und das heisst auch, dass wir, wie Thomas sagt, nicht aus eigener Kraft in das Bewusstsein des Heiligen Geist hineinwachsen können, sondern dass es ein Geschenk Gottes ist. Vielleicht weht er tatsächlich nicht nur dort, wo wir es erwarten würden, das ist aber des Heiligen Geistes Entscheidung und damit immer noch ein Geschenk.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Mi 17. Feb 2016, 18:41

onThePath hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Herman, was sollte denn deiner Meinung nach beweisen können, dass der Kosmos anfangloses sei ?
Deine Aussage steht im Gegensatz zu gängigen esoterischen und hinduistischen Vorstellungen.


LG, otp


Man sollte nicht etwas zur Diskussion stellen, was man als wahr behauptet und dann nicht weiter darüber reden möchte.
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Ach, Kriitk an Esoterik und Hinduismus? Habe ich keine Probleme damit. Wo bitte genau? Ich liebe die Neue Physik und das antike Denken Griechenlands. Bin eben gerne und bewusst Europäer!
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Mi 17. Feb 2016, 20:22

Hermann hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Herman, was sollte denn deiner Meinung nach beweisen können, dass der Kosmos anfangloses sei ?
Deine Aussage steht im Gegensatz zu gängigen esoterischen und hinduistischen Vorstellungen.


LG, otp


Man sollte nicht etwas zur Diskussion stellen, was man als wahr behauptet und dann nicht weiter darüber reden möchte.
Das ist gegen alle Regeln der Glaubwürdigkeit.

LG, otp

Ach, Kriitk an Esoterik und Hinduismus? Habe ich keine Probleme damit. Wo bitte genau? Ich liebe die Neue Physik und das antike Denken Griechenlands. Bin eben gerne und bewusst Europäer!


Ein gutes Beispiel für deine verantwortungslose Schreiberei.
Wieder ein draufgesetzt im Nein ich antworte nicht Geplänkel. Wer nicht antwortet, soll nichts behaupten.
Ausgerechnet du kritisierst Christen. Und raubt kostbare Zeit.

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Zuletzt geändert von onThePath am Mi 17. Feb 2016, 23:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon doro » Mi 17. Feb 2016, 22:35

Hallo Hermann

So, nun bin ich am Computer online und kann näher auf diesen Thread hier eingehen. Thelo hat dir bereits gesagt, dass diese Diskussion am bestem in den Bereich "Ethik, Wisschenschaft und Forschung" passt. Warum du es nochmal in einem anderen Unterforum versucht hast, verstehe ich nicht. Ich hab jetzt hierher verschoben und werde nun noch im Thread aufräumen.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon doro » Mi 17. Feb 2016, 22:45

Hallo zäme

So, ich habe nun aufgeräumt.

Ich bitte euch, insbesondere Hermann bald etwas Substanzielles zum Thread-Thema zu bringen. Ansonsten macht dieser Thread meines Erachtens keinen Sinn. Ob sie ihn dann löschen würde, würde ich der zuständigen Administratorin überlassen.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Remo » Sa 20. Feb 2016, 18:10

Ich bin mir nicht sicher, lieber Hermann, ob dein Anliegen richtig verstanden habe. Aber ich versuche dennoch, Stellung zu beziehen:
Ewig, so denke ich, meint wohl im biblischen Kontext eher "zeitlos" als "ungeheuer langer Zeitraum". Zeitlos aber bedeutet, dass wir mit unserer Sprache und auch mit der Mathematik keinen Begriff der Ewigkeit schaffen können. Wenn im 1. Mose und etwa im Johannes-Evangelium von "Am Anfang" die Rede ist, so meint dies wohl, dass Gott, der an sich ewig (zeitlos) ist, zum ersten Mal einen Schöpfungsakt vornahm und für uns beschreibbare, zeitgebundene Welt hervorbrachte respektive Christus aus der Ewigkeit in die Zeit gekommen, sprich: Fleisch geworden ist. So betrachtet ist die Bibel in sich schlüssig. Ganz anders die Wissenschaft à la Stephen Hawking. Denn sie geht davon aus, dass das ganze Universum aus einer punktartigen, ausdehnungslosen, masselosen Singularität hervorging, und zwar durch den Urknall. Das ist nach wie vor eine Hypothese. Bewiesen ist dies noch nicht. Das heisst: Die Wissenschaft kann weniger erklären als die Bibel. Und es gibt keinen Grund die Bibel als weniger erkenntnisfördernd anzusehen als die Wissenschaft, die Leute wie Stephen Hawking betreiben. Ich würde Dir also widersprechen, wenn Du sagst, dass die Wissenschaft die Bibel in Zweifel zieht.

Erst wenn einer einen Beweis für den Urknall und die Sigularitätsthese bringt, könnte ich mir zu überlegen vorstellen, ob ich deswegen die Bibel anzweifeln soll. Wohl eher nicht. Denn die Bibel scheint mir in sich schlüssig zu sein. Sie kann also nur als Ganze angenommen oder als Ganze verworfen werden.

Grüsse
Remo
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Leben Atheisten eigentlich auch im 21. Jahrhundert nach Christus?
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Mo 22. Feb 2016, 13:48

Remo, danke für Deinen Beitrag. Er enthält für mich aber einige Widersprüche. Ausgangspunkt war für mich ein Zitat eines hier vom Mainstream sehr wenig geschätzten Mannes, nämlich C.G. Jung: Er sagt sinngemäß, dass die entscheidende Frage im Leben eines Menschen die ist, wie er sich zur Ewigkeit stelle. Dieser Satz, ähnlich fundamental wie die Aufforderung "Mensch, werde wesentlich!", deutet an, was ich denke und glaube.
Es ist unlogisch, dass Du meinst, Gott habe wohl sicherlich "zum ersten Mal" eine Erde in die Raum-Zeit-Dimension hinein geschaffen. Wo ist das belegt? Es ist doch ebenso möglich, dass die Ewige Wiederkehr des Friedrich Nietzsche näher an der Wirklichkeit dran ist und der Kosmos schon x-mal mal entstand, wieder verschwand, usw. Da aber die die Übersetzer beauftragenden Bischöfe sich gerade von der Antike absetzen wollten (u.a. auch von Platons Behauptung, die Erde sei eine Kugel!), haben sie den Leuten vorgegeben, dass alles auf einen "echten Anfang" hinausläuft. Das ist auch sicherlich für den einfachen Menschen, der von der Kirchenlehre überzeugt werden sollte, eine kompatiblere Sichtweise. Doch sie führt nicht zur Forderung, die C.G. Jung -s.o.- und der andere Autor für besser halten.
Warum stellst du den Urknall, den ich - wie vieles in der Schulwissenschaft- für falsch halte, in einen Gegensatz zur Bibellinie? Wenn es ihn gab, dann hat Gott ihn doch vermutlich (immer wieder) ausgelöst.
Der anfanglose Kosmos ist Lehre der Antike; nicht die Wissenschaft kritisiert in meinem Anliegen vor allem die Bibel, sondern das sog. Heidentum das Kirchen-Christentum. Europa gegen das paulinische Ephesus oder Bethlehem also.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Mo 22. Feb 2016, 14:45

Hallo Hermann.

Zuerst lassen wir mal C.G. Jung lieber da heraus. Er hat sich sehr vom Spiritismus leiten lassen. Entsprechend sind seine Lehren. Sie kamen wohl auch unter dem Einfluß von Geistern zustande, er selbst hatte ja mindestens zwei Leitgeister.

Schon der Hinduismus mutmaßt, dass die sichtbare Welt in Zyklen aus ihren Gottheiten heraus erschaffenen wird und wieder verschwindet.

Und wer auch immer: Man weiß genaues nicht. Also warum argumentierst du dennoch gegen die Bibel ? Mehr als daß die sichtbare Welt von Gott erschaffen wurde, wer will Genaueres wissen ? Alles was notwendig ist wurde final von Jesus geoffenbart und gelehrt.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Johelia » Mo 22. Feb 2016, 23:00

Sali Hermann

Ich glaube es ist nun an der Zeit, dass ich mal deine Ansätze zu dieser Diskussion hinterfrage, sonst beehrst du uns noch lange mit deinen selbst gebastelten philosophischen Ansätzen und gibst vor dass das alles dann sogar noch hoch wissenschaftlich sein soll. :roll: :shock:

Hermann hat geschrieben:Kurz zum Hauptthema: Der Beleg, dass sich unser Universum, während ich hier schreibe, um ca. mehrere hundert Mill. km ausgedehnt hat, hat die ganze Diskussion neu entfacht, dass das Ewige, das anfangs- und endlose, das Prinzip der Schöpfung sein könnte.

Dass sich das Universum ausbreitet ist spätestens seit Einstein mathematisch und der Radiotechnologie optisch bewiesen. Was soll da neu sein??

Woher aber nimmst du den Ansatz, dass das Universum anfangs- und endlos sein soll.
Bitte belege mit einem wissenschaftlichen Artikel, denn dein Diskussionsansatz ist außerhalb des Lambda-CDM-Modells oder sogar des kosmologischen Standardmodells und daher unglaubwürdig.

Hermann hat geschrieben:Und damit wird auch der Bibelsatz "Am Anfang schuf ..." der Ideologieverdacht zu unterstellen sein. Denn dieser Kosmos war wohl doch so anfanglos wie er endlos ist. Somit wäre die "heidnische" Antike bestätigt, die nie was anderes behauptet hat.


Das halte ich schwerst für eine deiner philosophischen Wunschvorstellungen.
Bitte belege mit einem wissenschaftlichen Artikel, wo namhafte Wissenschaftler die Gravitationswellen Einsteins in Zusammenhang mit deiner antibiblischen Betrachtung in Verbindung bringen und zu deinen Schlussfolgerungen kommen.

Ich persönlich kann die heutige Wissenschaft sehr gut mit Genesis1.1ff vereinbaren wo Gott Himmel und Erde schuf. Gott existiert ausserhalb unserer linearen Raum Zeit und hat die anfängliche Singularität erschaffen und zur Explosion gebracht, was dann in der Plank-Ära und später zu unserem Universum führte. :praise:

Auch die von dir proklamierte zeitliche Unendlichkeit unseres Raum Zeit Universums bezweifle ich denn Off.6,14 erzählt von der künstigen Vernichting des uns bekannten Universums. Off 21.1 erzählt vom neuen Universum nach der Aussiebung allen Bösen und gegen Gott gerichteten.

Bitte sei so lieb und bringe eindeutige Beweise für meine obigen Fragen oder schweige wenn du keine Beweise hast.

Liebe Grüsse Johel
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
(basirend auf 2.Tim3)
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Di 23. Feb 2016, 05:57

onThePath hat geschrieben:Hallo Hermann.

Zuerst lassen wir mal C.G. Jung lieber da heraus. Er hat sich sehr vom Spiritismus leiten lassen. Entsprechend sind seine Lehren. Sie kamen wohl auch unter dem Einfluß von Geistern zustande, er selbst hatte ja mindestens zwei Leitgeister.

Schon der Hinduismus mutmaßt, dass die sichtbare Welt in Zyklen aus ihren Gottheiten heraus erschaffenen wird und wieder verschwindet.

Und wer auch immer: Man weiß genaues nicht. Also warum argumentierst du dennoch gegen die Bibel ? Mehr als daß die sichtbare Welt von Gott erschaffen wurde, wer will Genaueres wissen ? Alles was notwendig ist wurde final von Jesus geoffenbart und gelehrt.

LG, otp


otp, das ist jetzt wieder typisch: Wenn einer etwas sagt, wird es abqualifiziert, weil er mal anderes gesagt hat, das du -mit etwas überzeugenderem Ansatz- zurückweist. Und der andere Satz "Mensch, werde wesentlich!" wird schlicht übergangen, weil er nicht so billig abgewertet werden kann wie bei Jung. Ebenso eisiges Schweigen zu Platon, weil dann der Schuss nach hinten losgehen könnte: Ihn zu erwähnen, würde betonen, wie wahrheitsfreudig er bei der Frage, ob die Erde eine Kugel sei (er!) oder eine Scheibe (A l l e kichlichen. geweihten Häupter, bis Gallilei die Dinge klarstellte).

Johelia, warum soll ich mich "wissenschaftlich" zu Deinen Gegenthesen äußern, wenn das Wesentliche im Leben, nämlich Gott und die Ewigkeitsaspekte des Lebens von ihr als "nicht ihr Thema" angesehen werden? Wenn der von mir sehr geschätze Physiker Heisenberg sagt: "Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott," antwortet ein Mainstream-Wissenschaftler: "Woher weiß denn dieser esoterisch angehauchte Nobelpreisträger das? Das ist unseriös."
Dennoch: Habe ich denn behauptet, etwas "Neues" zu bringen, wenn ich an die Konsequenzen der Relaitivitästheorie erinnere? Nein, ich sage nur, dass Kirchenchristen endlich -80 Jahre nach ihrer Entdeckung und ihrer nun erfolgten Bestätigung- die Anwendung von ihr auf angebliches "göttliches Wissen" vollziehen sollten.
Zuletzt geändert von Hermann am Di 23. Feb 2016, 06:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Di 23. Feb 2016, 06:35

Hermann, wer irgendwann mal irgendwas gesagt hat, ist im Durcheinander der verschiedenen Meinungen so wie du das vertrittst reichlich ohne Belang. Da du wie willkürlich Aussagen wählst um sie gegen die Bibel und die Christen zu richten.
Schau mal hier:
http://www.jesus.ch/themen/leben/lifest ... kugel.html
Kleiner Ausschnitt daraus:
Laut der Webseite «Bibel.com» findet sich in der Bibel kein einziger Vers, der eindeutig auf eine flache Erde hinweist. Gleichzeitig sei die Bibel kein Physikbuch, das sich zur Aufgabe gemacht hat, biologische und physikalische Vorgänge zu beschreiben. Dennoch sei ersichtlich, dass die Bibel die Verhältnisse auch nach heutigem Kenntnisstand richtig wiedergibt.


Das hatte dir auch auffallen müssen, wenn du ernsthaft nach Wahrheit suchst.
Vor Gericht hättest du als Anwalt gegen Bibel und Christentum bisher wenig Überzeugungskraft.

Mensch werde wesentlich könnte noch am ehesten dir dienen, wenn du es beherzigt.
Ich beherzigt es jedenfalls schon lange seit ich die ganze Fülle verschiedener Wahrheit das sich es gegeneinander abwäge. Was ich über C.G. Jung weiß, genügt um åussert skeptisch wegen seinem geistigen Hintergrund zu sein.

Einiges Schweigen zu Platin ? Überlege selber, ob diese Aussage Sinn macht.

LG, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 23. Feb 2016, 07:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Di 23. Feb 2016, 06:58

Tatsache ist doch, otp, dass die Kirchenfürsten Gallilei bekämpften, weil er die Ketzerei behauptete, die Erde sei nicht Mittelpunkt der Erde, dieser hochheilige Ort, wo Jesus doch erschienen sei, der Vater des Universums. Zudem wurde seitens der Bischöfe die Behauptung kritisiert, die Erde sei eine Kugel. Dein Artikel ist schon interessant, zeigt er doch, dass evtl. nicht die Autoren der Bibel hinter Platon zurückblieben sondern eben die Übersetzer, die wohl etwas im Übersetzungs-Nebel stocherten. So entstand eine Kirchenmainstream-Meinung, die sich in dem Punkt als falsch herausstellte. Dass Letzeres an dreihundert anderen Bibelstellen von mir (und nicht von euch!) auch vermutet wird, daran sei doch auch noch mal kurz erinnert.
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Daher ist sie bei vielen Menschen so unbeliebt.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Di 23. Feb 2016, 07:21

Hermann hat geschrieben:Tatsache ist doch, otp, dass die Kirchenfürsten Gallilei bekämpften, weil er die Ketzerei behauptete, die Erde sei nicht Mittelpunkt der Erde. , dieser hochheilige Ort, wo Jesus doch erschienen sei, der Vater des Universums. Zudem wurde seitens der Bischöfe die Behauptung kritisiert, die Erde sei eine Kugel. Dein Artikel ist schon interessant, zeigt er doch, dass evtl. nicht die Autoren der Bibel hinter Platon zurückblieben sondern eben die Übersetzer, die wohl etwas im Übersetzungs-Nebel stocherten. So entstand eine Kirchenmainstream-Meinung, die sich in dem Punkt als falsch herausstellte. Dass Letzeres an dreihundert anderen Bibelstellen von mir (und nicht von euch!) auch vermutet wird, daran sei doch auch noch mal kurz erinnert.


Da haben Verantwortliche lange nach der Niederschrift der Bibel Mist gemacht.
Nur beweist das wiederum nicht, dass du richtig denkst gegenüber deinen dreihundert Bibelstellen. Die die Unzuverlässigkeit der Bibel beweisen sollen.
Ich habe durch meine Wahrheitsuche und Wahrheitshunger so viel Verschiedenes gegen die Bibel erfahren was man einordnen, verdauen, gegeneinander abwägen muss.

Wesentlich sind Fragen wie körperliche Wiedergeburt ja oder nein,
ist Jesus der einzige Sohn Gottes oder nur ein Vollkommener unter vielen,
wie ist das mit der angeblichen Höherentwicklung bis zur Vergöttlichung,
welche Ursachen haben hõhere Kräfte,
was sind Dämonen und wie können sie in Menschen hineinwirken,
was geschieht, wenn Menschen die Grenze zum Jenseits psychisch durchbrechen ?

Das ist nur eine kleine Auswahl wirklich interessanter, tiefer Fragen. Und die entscheiden, ob man Christ sein kann oder nicht.
Ich fürchte keine Argumente mehr gegen die Bibel, weil mir fast nichts unbekannt ist, weil ich die Zweifel und Konflikte schon gehabt habe und durchlebt habe. Deshalb finde ich sowohl dein Auftreten wie das von je ziemlich unangebracht.




LG, otp
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Di 23. Feb 2016, 07:31

Ja, das ist dann schon richtig, diese Fragen entscheiden es; ich bitte doch nur um Toleranz, dass -durchaus im Geiste der Relativitätstheorie- die nämlich letztlich alles relativ macht, auch den Anspruch, Christ zu sein, dass es immer Minderheiten- und Mehrheitsmeinungen in der großen, 2020 Jahre ziehenden Karawane des Abendlandes gab. Sie relativiert sich zusätzlich dadurch, das es die tausende von Jahren vor Christi auch schon hochbegabte Wahrheitssucher gab -ich nenne die Vorsokratiker- di zur weiteren Wahrheits-Relativierung ihren Beitrag leisteten. Die eigentlichen Gegner von Dir und mir sind doch wohl die Wissenschafts-Gläubigen, die nichts anerkennen, was über ihre analysierende Verstandes-Hutschnur hinausgeht.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Di 23. Feb 2016, 07:42

Hermann hat geschrieben:Ja, das ist dann schon richtig, diese Fragen entscheiden es; ich bitte doch nur um Toleranz, dass -durchaus im Geiste der Relativitätstheorie- die nämlich letztlich alles relativ macht, auch den Anspruch, Christ zu sein, dass es immer Minderheiten- und Mehrheitsmeinungen in der großen, 2020 Jahre ziehenden Karawane des Abendlandes gab. Sie relativiert sich zusätzlich dadurch, das es die tausende von Jahren vor Christi auch schon hochbegabte Wahrheitssucher gab -ich nenne die Vorsokratiker- di zur weiteren Wahrheits-Relativierung ihren Beitrag leisteten. Die eigentlichen Gegner von Dir und mir sind doch wohl die Wissenschafts-Gläubigen, die nichts anerkennen, was über ihre analysierende Verstandes-Hutschnur hinausgeht.


Ja, wer glaubt, Gott existiere nicht, denkt jedenfalls falsch, weil Gottes Gesetze hinter der sichtbaren Welt verborgen sind.

Ich habe selber mich mit dem Yoga und dem Hinduismus auseinander gesetzt. Es ist eine Vergöttlichungslehre wie die moderne Theosophie und Anthroposophie, wie New Age Ideen und moderne Esoterik.

Vergöttlichung und Wiedergeburt, diese Gedanken gehören zusammen. Und das sind hartnäckige Ansichten gegen die Lehren der Bibel. Nach meinem Verständnis sind alle diese Annahmen und Wege der möglichen Vergöttlichung falsch.

Das uralte Wissen beeindruckt mich deshalb nicht. Und natürlich auch keine blinde Selbstübrzeugung moderner Denker, die nur das Weltall sehen und nichts dahinter als Ursache sich denken können.
Dass es mehr gibt zeigen wiederumBeobachtungen. Parapsychologie, Übernatürliches und die ganze Palette ungewöhnliche psychische Zustände, auch die Frage nach Dämonischem und psychischen Krankheiten.

All das kann ich beantworten und guten Wissens Christ sein in dessen Gesamtschau. Deshalb habe ich auch keine Probleme, deine oder jes Gedankengänge zu verstehen. Und frage mich, warum seid ihr derart selbstüberzeugt und meint mich überzeugen zu können, mich engstirnigen Christen.
Meine Bibel wäre auch gerne perfekter. Auch ich hätte Manches anders geschrieben.
Aber da Jesus für die Wahrheit steht, ist sein Zeugnis nicht zu widerlegen und wer ihn richtig versteht, verstehtdi Bibel richtig.


LG, otp
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Di 23. Feb 2016, 08:16

Ach, otp, hältst du die Konzilsväter von Nicäa, die die Reinkarnation nicht nur als christlich festschreiben wollten, sondern -in der eigentümlichen Absolutheit, die eben Kirchenart ist- diese dann hundert Jahre später als einzige christlich zu nennende Denkweise festgeschrieben hätten, für wirkliche Antichristen? Nur deshalb, weil sie knapp die Mehrheit verpasst haben? Warum kann man nicht parallel die Einwegflaschentheorie und das Recyclingdenken als christlich sehen?
Du hast jetzt wieder gezeigt, dass du mindestens so ein Themenhüpfer bist wie ich :) , denn eigentlich ging es hier um Phsyik und westliches Denken. Dazu, auch an Johelia, habe ich noch eine Ergänzung:

Die moderne Quantenphysik bildet die theoretische Grundlage der Physik und der Chemie. Über die letztere ist auch die Biologie durch die Quantenphysik geprägt.
Viele Physiker haben erkannt, dass Materie in einem festen und stabilen Sinne nicht existiert, sondern dass Materie eine besondere Form von Energie ist. In östlichen Religionen wird Materie als Illusion angesehen. Ist damit dasselbe gemeint? Könnten Physik und Religion somit übereinstimmen?
Im Kirchen-Christentum jedoch wird achselzuckend die veraltete Newtonsche Physik, die auch noch die Schulen bestimmt, weiter akzeptiert.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Di 23. Feb 2016, 08:28

Hermann,
Der Hindu sagt, die sichtbare Welt sei eine Täuschung, unreal.

Klar bestehen sogar Atome aus Energie. Also selbst die festeste Materie erweist sich bei näherem Hinsehen als Energie.
Hinter den Erscheinungen ist die wirkliche Welt Gottes. Die für uns so lange unzugänglich ist, wie wir an unser Gehirn gebunden sind.
Da ist also eine Grenze, hinter der die Welt Gottes verborgen ist. Und diese Welt Gottes, die betreten wir, die erfahren wir, sobald wir tot sind. Wie wir wissen gibt es auch Menschen, die als Lebende über diese Grenze in die normalerweise verborgene Wirklichkeit Gottes geschaut haben. Dazu gibt es ja Psychotechniken. Mystik hat Techniken, die Schamanen und die Spiritisten haben ihre Techniken dazu. Sie wollen eine Welt erfahren, die der Wissenschaftler nur erahnen kann.

Mystiker aller Zeiten haben etwas vom Jenseits erlebt.
Aber deshalb muss trotzdem nicht alles so sein, wie sie es verstanden haben wollen. Ein Mensch taugt nicht viel als einer, der in Gottes Welt hineinschaut. Wer auch immer daraus eine Religion macht, macht es falsch.
Du wirst sagen, dass die Liebe, die ein Mystiker erlebt hat, ein besseres Zeugnis von Gott ist, als die Liebe, die uns Jesus gezeigt hat von Gott. Wichtig ist nur, was uns wieder mit Gott vereint. Und nicht ein Spektrum von übernatürlichen Erlebnissen. Auch das sind nur Bruchstücke.


LG, otp
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Di 23. Feb 2016, 09:01

otp schreibt: Ein Mensch taugt nicht viel als einer, der in Gottes Welt hineinschaut. Wer auch immer daraus eine Religion macht, macht es falsch.

Aus Gotteserfahrung soll man keine Religion machen? Lieber durch Lesen einer Überlieferung und das Mittun bei kirchlichen Ritualen? Durch Betonung der Bibel, die jedoch durch Kultur-Tunnel und Übersetzer-Mentalitäten gegangen ist? Da bin ich eben anderer Meinung. Die Bibel stimmt, allerdings nur in der Deutung der Heiligen, so meine Kurzformel.
Aber wir sind wieder beim Anfangsthema: 70% aller Heiligen waren mystisch geprägt, allenfalls 5% aller Päpste und Glaubenswächter. Könnte es nicht doch sein, dass die Glut einer Gottes- und Lichterfahrung, eines alles erschütternden Wahrheitsschubs glaubwürdiger den Charakter eines Menschen zum Guten hin wandelt als das mehr veräußerlichte Gebaren, was Kirchenfunktionäre und Nebenberufs-Christen (ich nehme da gerne immer die Mönche aller Jh. aus) zeigen?
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Di 23. Feb 2016, 09:05

Hermann, die Liebe Gottes erleben, diese Mystik taugt nur dazu, staunend zu erkennen, wie wirklich Gott ist.
Sie macht einen nicht gleich zum Experten aller Wahrheiten Gottes.
Dieses Erleben macht Hunger nach Gott und beseitigt alle Zweifel an ihm. Das ist ja auch gut daran.

Dann muss man sich entscheiden ob man Buddha glaubt oder Christus.
Ein Sundar Singh, der Christus erlebt hat weiß daß ohne Christus nichts geht. Und auch der christliche Mystiker akzeptiert das. Entweder man glaubt alles selber erreichen zu können wie Buddha oder man akzeptiert, dass ohne Jesus kein Weg zu Gott existiert. Sundar Singh war das klar und er hat die Herrlichkeit Christi im Himmel geschaut und erkannt. Und obwohl ein Inder, tauschte er alle Mystik und Mystiker Indiens gegen die Erkenntnis Christi sofort ein.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Di 23. Feb 2016, 13:30

otp, gehe doch bitte auf mein Argument ein, dass Gotteserfahrung den Menschen charakterlich bessern könnte. Was ich mit dem Hinweis auf die unterschiedliche Mystik-Prägung bei Heiligen und Amtsträgern der Kirche versucht habe, klarzustellen. Weiterhin hast Du nichts zu meiner Idee gesagt, Reinkarnation als eine Strömung im christlichen Denken zu tolerieren. Ferner bitte ich Dich, da du nun wieder mit Sundar Singh kommst, um eine Bewertung des Satzes Von Karl Rahner: "Der Mensch des 21. Jh. wird Mystiker sein oder er wird nicht mehr sein." Er hat also die Fähigkeit des Menschen, die Allverbundenheit des Menschen mit der letzten Mücke in Alaska zu erspüren, als Überlebensfrage der Menschheitsfamilie erkannt.
Und da wir mal bei Einstein waren: Dieses sehr kirchenferne Genie meinte auch: "Wenn die Bienen sterben, werden wir ihnen bald nachfolgen." Wie Du vl. schon gehört hast, geht die Zahl der Bienenvölker derzeit stetig weltweit zurück. Da ich mal einige Jahre selbst geimkert habe, komme ich gerne mit diesem Beispiel.
Das Alleinheitsdenken - wo ich gerade bei den Bienen bin- haben meine Imker-Kollegen bis in die 30er Jahre des letzten Jh. s in einem Begriff verdeutlicht: Entgegen dem Gerede moderner Biologen, die nur das Einzeltier Drohne oder Arbeiterin/Königin zu betrachten pflegen, sprachen sie vom Bien, also einem Tier aus 40 - 60000 "Gliedern".
Zu Sundar Singh: Er scheint tatsächlich wie für Dich geschaffen, nicht? Und wenn es ihn nicht gäbe, müsste man ihn für deinesgleichen quasi erfinden. Meine Meinung zu ihm: Er mag Asien besser gekannt haben als ein Normalpfarrer in D. Aber deshalb hat er noch nicht unbedingt alle Erweiterungsmöglichkeiten der Philosophie für Europäer erkannt oder gar durchlebt; er hat auch seine "Brille" aufgehabt, wie jeder von uns.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Di 23. Feb 2016, 13:59

Hermann, was du da über Sundar Singh behauptest ist jämmerlich falsch.
Er hat Christen gehasst und war eifrig religiös nach indischem Muster. Anscheinend kommt es dir ja hier gar nicht auf Wahrheit an. Unbegreiflich auch, dass du ihn sogar in Hinblick auf seine breite Spannweite seiner mystischen Erlebnisse nicht beachtest.

Entweder er hat recht oder du. Entweder er oder Buddha.

Gotteserfahrung zeigt dem Mensch den unvergleichlichen Wert seiner Beziehung zu Gott. Aber das ist nur der Anreiz dazu, ein gottgefälliges Leben zu beginnen. Nach wie vor muss der Mensch sich mit seiner menschlichn Natur herumschlagen.
Und mystische Wahrheitserlebnisse bekommt man nicht, nur weil man daran glaubt. Auch die Mehrzahl derer, die daran glauben, wird niemals viel erleben. Dann ist es schon wahrscheinlicher, dass sie Pseudoerlebnisse durch verführerische Geister haben und die dann für geistliches Wachstum halten. Und die sie bestärken im Vollkommenheitsdenken und den Glauben an die Wiedergeburt.

Reinkarnation spukt dir im Hinblick auf die Bibel nur in deinen Gedanken herum. Sie spielt auch bei Jesus keinerlei Rolle.

Natürlich kann man sagen, wir alle Menschen sind miteinander verbunden. Ja, durch die Liebe Gottes, die auch in uns für einander da sein soll.

Klar mache ich mir sogar um die Bienen Sorgen. Sie sind sehr wichtig.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Di 23. Feb 2016, 14:17

Okay, ein kurzer Google-Rundgang zu Sundar Singh zeigt mir, dass er etwas anders einzuschätzen ist; allerdings verzichtet er auf den philosophischen Unterbau, die Weisheit also, und das empfinde ich schon als Mangel. Alle Quellen haben etwas das Fluidum eines Sektentzirkels, "Geschichten" über ihn mehr als Darlegungen von Überzeugungen. Wenn du mir einen Beleg geben könntest, wie er den Opfertod deutet, dann hatte ich eine gute Nagelprobe für meine Einschätzung von ihm. Zweifellos war er eine beeindruckende Persönlichkeit, der von der Lebensführung her jesuanische Züge hatte.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon onThePath » Di 23. Feb 2016, 14:22

Schau mal nach auf der Seite Gottesbotschaft nach. Ausserdem sind Teile seiner Bücher im Netz. Viel hat er nicht verfasst, sodass ich den größten Teil seiner Veröffentlichungen in Form eines Buches habe.
http://www.gottesbotschaft.de/?pg=2045

Mit Sundar haben sich im Netz alle möglichen Menschen herumgeschlagen. Solche Botschaften scheuchen nun mal auf. Da kommen Viele aus ihrer Verborgenheit und wollen ihr persönliches Gottesbild retten und verteidigen.

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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon doro » Di 23. Feb 2016, 14:37

Hallo zäme

Darf ich euch daran erinnern, euch an das Threadthema zu halten? Es wird hier wieder alles durcheinander geworfen.

Ob hier noch aufgeräumt wird, überlasse ich der zuständigen Admin. Aber die Ermahnung gilt so oder so.

lg, doro - Admin
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Di 23. Feb 2016, 20:09

Gut, doro, ich wechsele und mache einen anderen thread auf.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Johelia » Di 23. Feb 2016, 23:51

Hermann hat geschrieben:Johelia, warum soll ich mich "wissenschaftlich" zu Deinen Gegenthesen äußern,....

Erstens mal habe ich keine Gegenthesen aufgestellt.
Zweiten habe ich an die Grundlage deiner Threaderöffnung angeknüpft und die von dir angedeuteten und zu deinem Zweck entfremdeten wissenschaftlichen Thesen eingefordert.

Da du dich ausserstande fühlst wissenschaftlich zu antworten ist dein Wissenschaftlicher Strohmann entlarvt. Es geht also rein nur um Philosophie, und zwar nur um Deine. :roll:

Hermann hat geschrieben:Dennoch: Habe ich denn behauptet, etwas "Neues" zu bringen, wenn ich an die Konsequenzen der Relaitivitästheorie erinnere?

Ich denke nicht, dass du die Grundlagen der Relativitätstheorie verstanden hast wenn du das Wort nur rein dazu verwendest um deine Philosophie gross erscheinen zu lassen.

Die Relativitätstheorie hat nichts aber auch rein gar nichts mit Relativität Gottes, der Bibel, der Ewigkeit und des Menschen zu tun. Du vergewaltigst Wissenschaft um deine Thesen interessant erscheinen zu lassen. :baby:

Sei ehrlich und vertrete deine Meinung ohne allem mit Vergewaltigung der Wissenschaft einen seriösen Anstrich verleihen zu wollen. :roll:

Hermann hat geschrieben:Ja, das ist dann schon richtig, diese Fragen entscheiden es; ich bitte doch nur um Toleranz, dass -durchaus im Geiste der Relativitätstheorie- die nämlich letztlich alles relativ macht, auch den Anspruch, Christ zu sein, dass es immer Minderheiten- und Mehrheitsmeinungen in der großen, 2020 Jahre ziehenden Karawane des Abendlandes gab.

Hier bezeugst du schön, dass du eben diesen Geist der Relativitätstheorie nicht begriffen hast!

Zudem lehne ich deine Meinung ab dass jeder Freidenker der irgendwelche philosophischen Konstrukte aufbaut die im entferntesten an die Bibel erinnern noch zu den Christen gezählt werden muss, nur weil er ja so lieb ist. So funktionirert Glaube nun mal nicht.

So und nun kannst du ohne mich in deinen Gefilden schwelgen, denn für das hier ist mir meine Zeit zu kostbar,

Grüsse Johel
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
(basirend auf 2.Tim3)
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Mi 24. Feb 2016, 07:17

Johe, du hast offenbar nicht gemerkt, dass ich mit meinem Nachtrag zur Quantentheorie -ein wenig verspätet- die wissenschftliche Ebene voll-seriös wieder betreten habe. Und da kommt eine Tatsache zutage, die ich auch bei der Bibeldeutung sehe: Jeder hat seine "Philosophie" und legt sie beim Umgang mit der Bibel und mit physikalischen Grundlagenforschungen doch nicht wie einen Mantel ab!! Die Quantenphysik macht aber noch mehr: Sie lässt den Gegensatz zwischen Spiritualität und Philosophie, der bei Newton noch fast unüberbrückbar erschien, immer weiter wegschmelzen. Das sagen sogar Physiker, die zunächst nicht auf einer asienfreundlichen Linie (wie ich) waren.
Und, da Du Dich hier als wissenschaftlich Korrekte gegen mich, den angeblichen philosophischen Schwadronierer aufspielst: Wo ist der wissenschaftlich-seriöse Beleg, dass die Evolutionstheorie nicht haltbar ist? Ich fürchte nämlich,dass Du da die amerikanisch-bibeltreue Linie vertrittst, wo fanatisierte Eltern die Schulleiter bequatschen, dass dort die "unwahren Dinge" nicht ihren bibelgläubigen Kindern vorgestellt werden sollen. Glaubst Du schließlich auch, dass die Menschen 6000 Jahre erst auf der Erde sein sollen? Solltest du das -weil angeblich bibelgemäß- auch annehmen, dann könnte die Diskussion zwischen uns jeden Sinn verloren haben.
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Ashur » Mi 24. Feb 2016, 08:53

Hermann hat geschrieben:editiert
Kurz zum Hauptthema: Der Beleg, dass sich unser Universum, während ich hier schreibe, um ca. mehrere hundert Mill. km ausgedehnt hat, hat die ganze Diskussion neu entfacht, dass das Ewige, das anfangs- und endlose, das Prinzip der Schöpfung sein könnte. Wenn Jesus uns das "ewige Leben" verspricht, dann doch wohl auch, dass wir dann dem wahren Prinzip der Schöpfung, dieser von Gott geschaffenen Linie, erst zu 100% entsprechen.
Und damit wird auch der Bibelsatz "Am Anfang schuf ..." der Ideologieverdacht zu unterstellen sein. Denn dieser Kosmos war wohl doch so anfanglos wie er endlos ist. Somit wäre die "heidnische" Antike bestätigt, die nie was anderes behauptet hat.
editiert


hallo

ich verfolge die entwicklung der Wissenschaft sein Jahren und es ist mein Hobby. Ich denke ich bin auf dem neuesten Stand.

Es wird immer noch in der wissenschaft der Urknall Anfang von allem angesehn. Vor Urknall kann wissenschaftlich keine Aussage gemacht werden. Es gibt verschiedene vorstelleung wie es zum urknall kommen könnte. aber keines davon kann wissenschaftlich belegt oder wiederlegt werden.

Es gibt auch ein ende des Universum. Bezüglich Ende alles Lebens. Die ZeitPfeil in der zukunft wird nach heutiger sicht unendlich sein. Das kann sich aber noch ändern. Also Lasst euch nicht dem weltbild von irgend eine hypotethische annahme nehmen.

LG
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus Christus
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Re: Fortschritte der Physik ziehen Bibelthesen in Zweifel

Beitragvon Hermann » Mi 24. Feb 2016, 09:03

Ashur, und wie stehst du zur Quantenphysik? Sie bestärkt die Tendenz, dass alles mit allem verbunden sein könnte . Das wäre ein Riesen-Sieg für alle, die Asien nicht nur als Urlaubsziel mögen.
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