Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Tulbi » Mi 25. Jun 2014, 02:10

Jeshu hat geschrieben:Im Moment ist es tatsächlich so, dass ich meine geliebte Fleischzufuhr nun stark gedrosselt habe, weil das die direkteste "Sofortwirkung" bedeutet. Ich lasse die Nachfrage sinken, zwar nur verschwindend gering, aber immerhin. Wenn nur 100 Menschen so reagieren wie ich, dann müssen schon einige Tiere weniger sterben.
DAS meine ich mit "wir". WIR haben es in der Hand.


Es sind sehr viel mehr als `einige` Tiere, welche weniger sterben müssten.
Ein durchschnittlicher Deutscher lässt in seinem Leben 1094 (Land-)Tiere (vorallem Hüher) für sich sterben. Das heisst ca. 15 Tiere pro Jahr. Wenn diese 100 Menschen (mit einer durchschnittlicher weiterer Lebeserwartung von 40 Jahren) also sich vegan ernähren würden, würden für diese Gruppe von Menschen 100*40*15 = 60`000 Tiere weniger sterben. Das heisst auch, dass du mit deinem Konsumverhalten ca. 600 Tiere vor diesem Leben/Tod "retten" kannst.

Es ist also schon eine gewaltige Macht, welche der Konsument hier besitzt!
Der Herr sei mit dem, welcher nicht mit einem Herrn ist.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 25. Jun 2014, 05:24

Lieber Jeffrey, by the way, ich erlaube es mir nur ansatzweise in einem Ton mit Dir zu sprechen, wie Du es selbst ständig machst...

Also den Tofall kannst du den Buchstaben nicht entnehmen!! Und abgesehen davon, wenn du Gott und sein Wort derart missachtest, in der Form, wie du in Gottes Lüge siehst z.B. 3. Mose 20, und sowas sagst
Jeshu hat geschrieben:Die Christen - auch Islamisten - die Seine "Schafe" sind und Seine Gebote halten, werden eine Herde sein...
, hörst du niemals auf Jesus Christus. Und dein Herz schlägt nicht für Jesus und macht sich bemerkbar.


...aber eigentlich wollte ich mit meinem Einleitungssatz vielmehr andeuten

und ich habe Stellung bezogen.

Ich weiß jetzt nicht, ob du meinem Link überhaupt gefolgt bist und wirklich weißt, was es mit dem Begriff „Kunstfleisch“ auf sich hat? Natürlich ist es trotzdem „echtes“ Fleisch, aber einfach reproduziert. Lebendes Gewebe wird gezüchtet wie vorher lebende Tiere.

Und abgesehen vom Link, kann man, wie gesagt, ein Konzern auf die Beine stellen, der Tiere vorbildlich hält und schlachtet, oder Fleisch reproduziert.

Genauso wie Du auch eigene Organe als „Ersatz“ reproduzieren kannst. In Zukunft wird das so sein, der Mensch wird dies schaffen, mit Sicherheit. Und dann dieses Wissen auch für andere Märkte nützen.

Was man kann ist eine Sache! Aber Grenzen zum Bösen wurden oft genug überschritten, das Leben zu missachten, über Schiege bis ein gezüchtetes Ohr auf dem Rücken einer Maus und noch Perversionen, und genau wie die z.B. ferngesteuerten Kakerlaken mit der teuflischen Bezeichnung "Roboraches", die Sünde auch aufzeigen, die mit Umworben werden mit Engelszunge in der der Teufel sprechen kann und dem Menschen bewusst folgen oder auf dessen Geister sie hören, denn die Unterscheidung der Geister, betrifft jeden. Abgesehen davon, ist die Wissenschaft, die mit Genen matscht und patscht usw. und im Namen des Übels weiter voranschreitet, niemals von Gott. Und ja, man kann Menschen helfen, ohne die Grenzen zum Bösen zu überschreiten.
Und Medikament und Tierversuche, von wegen, das Christen davon profitierten, wenn sie das Medikament schlucken, gibt es einiges zu sagen von: und an folgender Stelle rede ich so, dass man den Sinn verstehen kann, ohne weitere Aufsührung: wenn man sterben möchte man will nicht, einem das Gehirn eine Babies aufgelöst in Kroborsit in sein Herz gespritzt wird (oder wer Ethik redet, der wird vieleicht auf Embryos ausweichen, wenn Heilung in Aussicht wäre, weil das keine Menschen sind und sogar abgetrieben werden können), damit man vielleicht (oder darauf hin gearbeitet wird, dass aus dem vielleicht immer wird oder), aber immer durch Teufelswerk, die Sünde getan zu haben, überlebt. Und man kann sich dafür einsetzten dass ich ein Ohr nicht von von Ratte bekommt, sondern von einem Latexprdozenten (...). Dazu: Krankheiten zu heilen und Medikamente zu testen, ist ohne "Genmmatschpatsch" und so, die Entscheidung eines jeden einzelnen, und kein Regelwerk für alle, wenngleich keiner den ersten Stein schmeißen kann, aber Transparenz was genau mit den Tieren passiert(e), DIE Entscheidung die einem auch zum Nachdenken bringt und so ob man das überhaupt will, was man das sieht, damit man überlebt, sei es an neuen Krankheiten oder ob man wie früher ohne diese Medikamente starb, ohne Angefochten zu werden, Zeugen Jehova zu sein, denn eine Bluttransfusion und so, muss man kein Leid unterstellt bekommen, wenn man beim Roten Kreuz Blut spendete und auch mal bei einer Operation Blut bekommen hat. usw.

Dieses „Kunst-Fleisch“ herstellen zu können wird dann auf jeden Fall effektiver sein als Dein gut angedachter „pro-live“-Konzern.

Für dein "gut angedacht", sehe ich in "Pro-life", dass das ein Betrieb ist, der finanziert würde um Leid zu verhindern und Fleisch essen zu können ohne traurig sein zu müssen und so, während dein Kunstfleischbetrieb finanziert würde um Leid zu lassen bzw. nicht zu verhindern (vielleicht dass keiner mehr Fleisch isst?) in der Flesichproduktion (und sonst: ja, Tierinterressen sind gut und Fleischessen auch!! Und das sehen etliche so!!) und Kunstfleisch zu essen um glücklich zu sein, das deswegen Tiere durch Kunstfleisch nicht leiden müssen. Meine Version finde ich besser, auch hinsichtlich, dass in der Zukunft Mais und Wasser (siehe oben, wegen z.B. Wassermangel) dann die Tiere nicht mehr wichtig sein können weil Wasserknappheit (denn sonst braucht das Futter (und sonst unser Mais) und dann auch noch die Tier das Wasser) ist, wenngleich du hoffentlich nicht auch noch für Mais und andere Pflanzen Kunstgedanken hast.

Aber nur darum geht es in der Marktwirtschaft. Effektivität. Wenig Aufwand, hohe Gewinne.

Sind in der Marktwirtschaft viele wie du, die so denken? Da hat was gewirkt, dass Bauern, die sagen wir 500 Rinder hielten und vorbildlich hielten, und davon leben konnten, von den Fleischmassen, dass du so redest wie du tust.
Nur mal so: in Deutschland mit 80 Mio. essen viele Millionen Menschen viel Fleisch und Finanzieren den Konzern oder so, der das Fleisch liefert, die Gewiss schon allein daher, gut einnehmen bzw. eingenommen haben.

Tiere leiden also deswegen trotzdem woanders, in China oder sonst wo, da helfen "Dein Konzern" oder "mein Kunstfleisch" vielleicht leider auch nichts, solange freie Marktwirtschaft herrscht.

1) Das jeder bei sich anfängt, ist eine gute Sache, wenngleich in Deutschland z.B. eine Millionen Vegetarier, die auch wegen dem Leid der Tiere kein Fleisch essen, nicht wirklich was erreicht haben. Das hat so gewirkt, als ob jemand was sagt und die Antwort ist "das so interessiert keinen, sowie als ob in China ein Sack Reis umgefallen ist".
2) "Pro-Life" ist eine gute Sache: da gäbe es mehre Ansätze (die mir so einfielen). Ein gutes Gesetz, das die Tatsache des natürlichen Umfeld, dass Tiere seit jeher kein permanentes Leid kannten wenngleich überleben zu wollen, auch mal Angst mit sich brachte und aufmerksam zu sein, nicht die Lebensfeindlichkeit zu schüren hat , wie was du in den Tierbetrieben siehst, wie Legebatterien, Schnabel kürzen damit sie sich in der Not der Enge und Angst nicht tothacken, etc.
usw.

Im Moment ist es tatsächlich so, dass ich meine geliebte Fleischzufuhr nun stark gedrosselt habe, weil das die direkteste "Sofortwirkung" bedeutet.

Und was du damit sagen? Das du den Weg weißt?

Ich lasse die Nachfrage sinken, zwar nur verschwindend gering, aber immerhin. Wenn nur 100 Menschen so reagieren wie ich, dann müssen schon einige Tiere weniger sterben.
DAS meine ich mit "wir". WIR haben es in der Hand.

Also ist hier die Anwendung "jeder fängt bei sich an", wie oben eben erwähnt die Millionen Vegetarier, aber während du z.B. für Kunstfleisch bist. Und was ist, wenn die Tiere nicht weniger werden, weil dann das Fleisch ins Ausland verkauft wird, die es haben wollen?
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 25. Jun 2014, 06:04

Hier wird über den Anbeginn der Menschen geredet, die dem Tode geweiht sind, weil über sie so geredet wird:
http://www.eurostemcell.org/fr/node/31443

Und so wie über Menschen geredet wird, wie im Link zuvor, wird auch folgendes geredet:
http://www.welt.de/wissenschaft/article1863011/Mischwesen-aus-Mensch-und-Tier-erschaffen.html
Und die Perversion steigert sich, wenn Thema wird, ob ein Mischwesen zu essen sei oder nicht, etc (denn es ist davon auszugehen, dass Besessenheit sie leitet, Gottes Willen zu missachten, weil sie bestimmen, wie Leben zu sein hat und was damit geschehen soll.).
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Hanspeter » Mi 25. Jun 2014, 08:22

Jeffrey mc hat geschrieben:
Lieber Jeffrey, by the way, ich erlaube es mir nur ansatzweise in einem Ton mit Dir zu sprechen, wie Du es selbst ständig machst...

Also den Tonfall kannst du den Buchstaben nicht entnehmen!!


Wenn du denkst, dass Jeshu aus deinem Buchstaben nicht den an ihn gerichteten Tonfall entnehmen kann, warum entnimmst du dann aus seinen Buchstaben seinen an dich gerichtetenTonfall? Hast du ein besseres, höheres Wahrnehmungsvermögen betreffend Tonfall als Jeshu?

LG Hanspeter
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 25. Jun 2014, 12:30

Hanspeter hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:
Lieber Jeffrey, by the way, ich erlaube es mir nur ansatzweise in einem Ton mit Dir zu sprechen, wie Du es selbst ständig machst...

Also den Tonfall kannst du den Buchstaben nicht entnehmen!!


Wenn du denkst, dass Jeshu aus deinem Buchstaben nicht den an ihn gerichteten Tonfall entnehmen kann, warum entnimmst du dann aus seinen Buchstaben seinen an dich gerichtetenTonfall? Hast du ein besseres, höheres Wahrnehmungsvermögen betreffend Tonfall als Jeshu?


Diese Formulierung empfand ich von den ersten Wort frech (und die z.B. unter Kindern streit erzeugen können (sagen wir in der Schule), während wir keine Kinder sind und erwachsen, aber wer auch immer mal eins sein kann und wird),
Jeshu hat geschrieben:]Dann halt Dir doch selber Tiere und bringe sie dann um, wenn Du unbedingt drauf bestehst, dass das Tier vorher am Leben sein muss, bevor Du es isst!


wenngleich der Streit hier weitergehen kann, hier halt Tonfall: "
Jeshu hat geschrieben:...wie Du es selbst ständig machst...
(und bei Jeshu, war so ne Situation z.B. im Dialog zu mir, die auch ohne Tonfall: http://www.forum.livenet.ch/viewtopic.php?f=17&t=21148&p=813678&hilit=ebene#p813678)

"ne du", "ne du": und was sagt große und besonders zu den Argumenten, als er zuhört und, mal wer schauen was Johann sagt, der jeder sein kann: "...

Aber ich denke, dass das Jeshu und ich klären können oder nicht.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeshu » Mi 25. Jun 2014, 13:28

@ Jeffrey
Bezüglich "Tonfall" antworte ich Dir dann im OT Thread, hier geht's jetzt um Tiere und sonst Mal um nichts anderes.
Aber bitte auch nicht um Jesus' Seine Schafherde... ;)
... alias ob ich nun Sein Schaf bin und auf Ihn höre oder nicht.

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 25. Jun 2014, 13:50

Jeshu hat geschrieben:@ Jeffrey
Bezüglich "Tonfall" antworte ich Dir dann im OT Thread, hier geht's jetzt um Tiere und sonst Mal um nichts anderes.
Aber bitte auch nicht um Jesus' Seine Schafherde... ;)
... alias ob ich nun Sein Schaf bin und auf Ihn höre oder nicht.


Was uns beide betrifft und außerhalb der Threads können wir gerne im PN-Bereich sprechen, was unser Verhältnis angeht. Ansonsten können wir zitieren bezüglich Tonfall, denn daran können wir aufzeigen. Und wenn du meinst im OT-Thread zu reden, dann bitte mache dann auch keine Lufthängerei ohne Zitate. Und wie du über Jesus redest, sieht man im Thread ob Jesus der Sohn von Allah sei, den es nicht gibt, denn Gott ohne Jesus als Sohn zur Errettung, den gibt es nicht, denn Gott ist "Vater unser, Herr Jesus Christus und Heiliger Geist". Jesus ist kein Prophet und sagt im Koran anders als dass er der Sohn Gottes sei und man hat Jesus die Lüge somit in den Mund gelegt. Aber das könne wir z.B. da diskutieren oder auch nicht.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeshu » Mi 25. Jun 2014, 17:58

Jeshu hat geschrieben:
Aber nur darum geht es in der Marktwirtschaft. Effektivität. Wenig Aufwand, hohe Gewinne.

Jeffrey hat geschrieben:
Sind in der Marktwirtschaft viele wie du, die so denken? Da hat was gewirkt, dass Bauern, die sagen wir 500 Rinder hielten und vorbildlich hielten, und davon leben konnten, von den Fleischmassen, dass du so redest wie du tust.
Nur mal so: in Deutschland mit 80 Mio. essen viele Millionen Menschen viel Fleisch und Finanzieren den Konzern oder so, der das Fleisch liefert, die Gewiss schon allein daher, gut einnehmen bzw. eingenommen haben.


Ich denke so, weil ich weiß, dass die Marktwirtschaft so denkt, nicht weil ich das für gut halte, Jeffrey!
So und jetzt rechne das mal hoch die vielen Millionen Menschen, die allein in Deutschland! Fleisch essen.
Tulbi hat das oben recht anschaulich, bzw. eher absolut erschreckend mal hochgerechnet, was das heißt, wenn nur 100 Menschen aufhören Fleisch zu essen:

Tulbi hat geschrieben:
Ein durchschnittlicher Deutscher lässt in seinem Leben 1094 (Land-)Tiere (vorallem Hüher) für sich sterben. Das heisst ca. 15 Tiere pro Jahr. Wenn diese 100 Menschen (mit einer durchschnittlicher weiterer Lebeserwartung von 40 Jahren) also sich vegan ernähren würden, würden für diese Gruppe von Menschen 100*40*15 = 60`000 Tiere weniger sterben. Das heisst auch, dass du mit deinem Konsumverhalten ca. 600 Tiere vor diesem Leben/Tod "retten" kannst.

Es ist also schon eine gewaltige Macht, welche der Konsument hier besitzt!


Allerdings die Natur auch. Das heißt, es wird ohnehin irgendwann utopisch werden, dass die Menschheit diesen regelmäßigen Konsum von Fleisch auf der Erde aufrecht erhalten kann.
Tiere zu halten, die zum Schlachten bestimmt sind, bedeutet im Endeffekt eine riesige "Energieverschwendung" für den Planeten! Etwas, das wir uns schon lange nicht mehr leisten können.

Apropos Energieverschwendung: ein Großteil der Menschheit isst nicht mehr, sondern schlemmt und frisst.
Und zwar Unmengen, jeden Tag - die einen werden immer dicker und die anderen verhungern.
Fleisch essen war einmal Luxus, heute ist es völlig normal. Das muss eben wieder anders werden.
Jesus hat uns Bescheidenheit gelehrt, also kann man da gleich mal anfangen.

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 25. Jun 2014, 19:18

Jeshu hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:
Aber nur darum geht es in der Marktwirtschaft. Effektivität. Wenig Aufwand, hohe Gewinne.

Jeffrey hat geschrieben:
Sind in der Marktwirtschaft viele wie du, die so denken? Da hat was gewirkt, dass Bauern, die sagen wir 500 Rinder hielten und vorbildlich hielten, und davon leben konnten, von den Fleischmassen, dass du so redest wie du tust.
Nur mal so: in Deutschland mit 80 Mio. essen viele Millionen Menschen viel Fleisch und Finanzieren den Konzern oder so, der das Fleisch liefert, die Gewiss schon allein daher, gut einnehmen bzw. eingenommen haben.


Ich denke so, weil ich weiß, dass die Marktwirtschaft so denkt, nicht weil ich das für gut halte, Jeffrey!

Und was du zu meinem Aspekt?

Und jetzt redest von dir, ok:
So und jetzt rechne das mal hoch die vielen Millionen Menschen, die allein in Deutschland! Fleisch essen.
Tulbi hat das oben recht anschaulich, bzw. eher absolut erschreckend mal hochgerechnet, was das heißt, wenn nur 100 Menschen aufhören Fleisch zu essen:


Jetzt redet Tulbi:
Tulbi hat geschrieben:
Ein durchschnittlicher Deutscher lässt in seinem Leben 1094 (Land-)Tiere (vorallem Hüher) für sich sterben. Das heisst ca. 15 Tiere pro Jahr. Wenn diese 100 Menschen (mit einer durchschnittlicher weiterer Lebeserwartung von 40 Jahren) also sich vegan ernähren würden, würden für diese Gruppe von Menschen 100*40*15 = 60`000 Tiere weniger sterben. Das heisst auch, dass du mit deinem Konsumverhalten ca. 600 Tiere vor diesem Leben/Tod "retten" kannst.

Es ist also schon eine gewaltige Macht, welche der Konsument hier besitzt!
(Jeffrey sagt dazu: 1 Millionen Vegtarier haben das Problem nicht in den Griff bekommen und du sprichst von erstmal 100 Menschen, Tulbi, wenngleich nicht gekauftes Fleisch von Firmen auch wo anders verkauft werden kann bzw. haben wir auch dann mehr Fleisch.)


Jeshu hat geschrieben:Allerdings die Natur auch. Das heißt, es wird ohnehin irgendwann utopisch werden, dass die Menschheit diesen regelmäßigen Konsum von Fleisch auf der Erde aufrecht erhalten kann. (Jeffrey mc sagt: z.B. in Deutschland haben keinen wirklichen Geburtenzuwachs oder wie das heißt, wennglich um die Sache schrieb von wegen Mais und Wasser und Wasserknappheit: also ein Gegenargument, das nicht mit 80 Mio. zu tun hat sonder, mit Wasserknappheit und die Quelle dazu bitte)
Tiere zu halten, die zum Schlachten bestimmt sind, bedeutet im Endeffekt eine riesige "Energieverschwendung" für den Planeten! Etwas, das wir uns schon lange nicht mehr leisten können. (Jeffrey mc sagt: bitte die Quelle nennen, wobei ich noch erwähnen möchte, dass die Forschung bestimmt von der Energieverschwendung dich das sagen lassen kann und in wie fern was und wie dagegen getan wird, wenngleich wenn wir auf einen durch die Forschung aufgezeigte Katastrophe hinsteuern, welchen Zeitraum hat man so vermutet bzw. in fern und warum werden z.B. gerade Ländern mit Flieschkonsum in Massen, wie die westliche Welt nicht involviert, denn weniger Fleisch (was aber letzten Endes nicht unbdingt das Thema Tierquälerei ist in der Fleischprodzierenden Tierhaltung) würde da helfen, und meine Frage wäre dazu noch, ist Zeitraum kurz- mittel- oder langfristig und braucht den Bürger nicht dazu, weil er nicht wollte (bei kurz- mittel- oder langfreistig (was machen dann mehr egal ist, von wegen wer nicht mehr lebt, lebt dann nicht im Schaden)) oder weil die Forschung das aufzuhalten versucht und dann eigentlich kein Thema ist bzw. kein Thema mehr sein soll aber ohne den Bürger zu involvieren).


Apropos Energieverschwendung: ein Großteil der Menschheit isst nicht mehr, sondern schlemmt und frisst.

Die Reichen und Dummen? Und die die sich mal was gutes gönnen und auch mal reinhauen und sonst einmal am Tag warm? Und anonsten verweisen ich auf eben, was ich sagte zum Bürger inovolvieren und so.
Und zwar Unmengen, jeden Tag - die einen werden immer dicker und die anderen verhungern.

Im Gesamten gesehen wird viel Fleisch konsumiert, das stimmt. Aber die Menschen sind verschieden, wenngleich das Tierwohl nicht das Thema sein soll, um was zu tun: Fleischkonsum zu verbieten oder so, für Kustfleisch zu werben, die Lebensmittelproduktion zwangsumstellen bzw. den Bürger zwingen auf Fleisch zu verzichten, etc. usw.
Fleisch essen war einmal Luxus, heute ist es völlig normal. Das muss eben wieder anders werden.
Jesus hat uns Bescheidenheit gelehrt, also kann man da gleich mal anfangen.

1) Wenn man "gleich mal anfangen kann" dann bitte ich dich besonders von dem Bürger zu reden, wobei manche darauf achten werden, denke ich mal, welche Antworten du zu welchen Punkten und du wie geben wirst.
2) du sagst "das muss anders werden": dann frage ich dich, mit dem was du so sagst, "den Bürger zu involvieren" oder einen Weg der den Bürger dann in der Form sagt "Klar esse ich Kunstfleisch, (wobei uns zu involvieren kein Thema war, denn "das muss anders werden" ist nun so geschehen und das weiß noch nicht mal, dass man wollte das wir anders zu essen haben, und denke das nicht sondern Jeffrey sagt es für gerade, wenngleich "was soll ich tun, auch in der Zukunft und was hätte ich anders machen können, wenn ich involviert wäre?). Und dann noch: Glaubensfreiheit hat man allerdings, wenn der Bürger nichts machen kann als zu Essen was auf den Tisch kommt, während sich alles geändert hat, handelt es sich hier um "keine Essensfreiheit" (Stichwort: Bürger involvieren; Kondinitionierung und "ja sagen" bzw. "nein sagen" und "du hast keine Wahl?") während der Fleischkonsum an Wasserresrven und am Wachstum dementsprechend mit Bürger zusammen die Reduzierung über x Jahre geht (Stichwort: Katastrophe, wird es vielleicht verhindert während Maßnahmen wie Kunstfleisch griffen, Bürger involviern nicht weil die von Wissenschaft keine Ahnung haben und hungrig sind und fauchen, wenn sie verzichten müssen, wobei dann "sie werden ja sagen" als begann das sich was ändern muss, denn das passierte schleichend über Konditionierung, wie das wir Genetsich manipulierte Lebensmittel essen etc. ?[/quote]

Wie es aussieht, sind die Bürger Geldquelle, pschologisch relevant dass sie auch kaufen, gewöhnt sind dass die Supermärtke voll sind, aber sich lenken und leiten lassen bzw. mitreden können, wie die ganze Zeit nicht, weil gegessen wird, was verkauft wird, ohne zu fragen ob sie das essen wollen, während sie gegessen haben, wobei sie eine Geldquelle bleiben, psychlogisch relevant bleiben dass sie auch daher kaufen, gewöhnt sind dass die Supermärkte voll sind und sich weiter lenken und leiten lassen, denn kein Mitspracherecht bedeutet ihr esst was auf den tisch kommt. Und ja, vorbildliche Unternehmen gibt es bestimmt.

@Jeshu: dir ist auch das Tehma bewusst: Genmanipulation am Mais damit genug Mais überlebt und wir dazu (aber dieser Punkt war eine fette Lüge, während du fragen kannst oder dementieren: ich werde sehen, auch wenn du nichts dazu schreibst oder dazu warum du nichts schreibst. Und ist das Tehma bewusst von Klonrindern in Amerika, die immer die fettesten Rinder haben wollen, damit immer gut mehr Fleisch da ist, während sonst weniger da wäre, aber bestimmt nicht weil wir verhungert wären, denn auch ist die Lüge drin (schon alleine, weil wir wirklich viel Fleisch haben, und wenn immer keine Ahung 700 500 Kilo Rinder im Durchschnitt auf der Farm sind als 700 345 Kilo Rinder auf der Farm wären) und ansonsten haben viele Bürger zugelangt, weil viel da ist, und dann ist Fettsucht ein Thema sowie Abnehmen, Krankenasse, Dummheit: und Konditionierung über immer mehr zu essen, was aber nicht alle betrifft.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeshu » Do 26. Jun 2014, 08:59

Jeffrey mc hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:
Aber nur darum geht es in der Marktwirtschaft. Effektivität. Wenig Aufwand, hohe Gewinne.

Jeffrey hat geschrieben:
Sind in der Marktwirtschaft viele wie du, die so denken? Da hat was gewirkt, dass Bauern, die sagen wir 500 Rinder hielten und vorbildlich hielten, und davon leben konnten, von den Fleischmassen, dass du so redest wie du tust.
Nur mal so: in Deutschland mit 80 Mio. essen viele Millionen Menschen viel Fleisch und Finanzieren den Konzern oder so, der das Fleisch liefert, die Gewiss schon allein daher, gut einnehmen bzw. eingenommen haben.


Ich denke so, weil ich weiß, dass die Marktwirtschaft so denkt, nicht weil ich das für gut halte, Jeffrey!

Und was du zu meinem Aspekt?


Zu Deinem Aspekt sage ich, dass es nicht nur darauf ankommt, ob die Tiere gut gehalten werden, sondern jetzt nochmal: sie brauchen zuviel Platz und beeinflussen unser Treibhausklima negativ!
In Deinem Aspekt fehlt, wieviele Wälder wie z.B. in Südamerika, bei uns und überall abgeholzt werden, damit diese vielen Millionen Leute "richtiges Fleisch" essen können? Erstens, damit das Futter für die Tiere angebaut werden kann + zweitens für die Tiere selber. Das ist einfach nicht "effektiv", sondern wird die Erde zum Kollabieren bringen. Wenn Du meinst, Du kannst Dich hier in Deutschland, Schweiz u.a. Ländern bequem zurücklehnen, weil die Bevölkerung nicht wächst und es betrifft Dich der Rest der Welt nicht, dann ist das nicht nur egoistisch gedacht, sondern auch kurzfristig. Hauptsache WIR können nach wie vor Fleisch essen?
Nach mir die nächste Sintflut?
Hier stehen ein paar Fakten, u.a. auch wie sich die verschiedenen Religionen in Bezug auf Tiere verhalten, was ich sehr interessant finde:

https://www.vebu.de/tiere-a-ethik/religion/christentum

Ein hauptsächlicher Vegetarismus (+ ab und zu Fleisch/Fisch) ist auf jeden Fall die "ursprünglichere" Ernährungsform, zumindest glaube ich nicht, dass der Mensch dahingehend zum "Raubtier" switchen sollte. Denn dann muss er irgendwann übereinander herfallen, wenn die Ressourcen knapp werden.
Wird er auch, wenn wir nicht die Notbremse reinhauen...

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeffrey mc » Do 26. Jun 2014, 19:03

Jeffrey mc hat geschrieben:dass Bauern, die sagen wir 500 Rinder hielten und vorbildlich hielten, und davon leben konnten, von den Fleischmassen, dass du so redest wie du tust.
Nur mal so: in Deutschland mit 80 Mio. essen viele Millionen Menschen viel Fleisch und Finanzieren den Konzern oder so, der das Fleisch liefert, die Gewiss schon allein daher, gut einnehmen bzw. eingenommen haben.

Jeshu hat geschrieben:Ich denke so, weil ich weiß, dass die Marktwirtschaft so denkt, nicht weil ich das für gut halte, Jeffrey!

Und was du zu meinem Aspekt?


Jeshu hat geschrieben:Zu Deinem Aspekt sage ich, dass es nicht nur darauf ankommt, ob die Tiere gut gehalten werden, sondern jetzt nochmal: sie brauchen zuviel Platz und beeinflussen unser Treibhausklima negativ!

Und steckt hier dein Kustfleichgedanke drin? Wieviel Zeit haben bis zum Kollaps, die Forschung sieht, aufgrund der Beeinflussung, und wie fern wird der Bürger involviert (und wenn, warum nicht?), denn ich weiß, man kann alles versuchen, damit Tiere nicht gequält werden, während ein weiteres Thema ist, das wir nicht jeden Tag und immer Fleisch brauchen (wo es zutrifft und so), und während "pro-life" und der Weg bis wir Mais und Wasser nur für uns brauchen anstelle zusätzlich für die Tierhaltung, wobei an der Stelle wichtig ist, wann die Forschung eine Kollaps sieht, was sie dagegen tut, ob sie den Bürger dazu braucht bzw. involviert (oder solche wie dich, die für einen anderen Wirtschaftszweig sind), wobei ein Kollaps, der Forschung aufgzeigt wird, zum einen so ist wie "Klimaveränderung ist normal" contra "ne ist nicht normal", und zum anderen wenn über einen Fleischkonsum wie vor 100 Jahren oder so, dadurch einen Kollaps, logischerweis nach hinten in der Zeit verlagert wird, was dann nicht nur das Treibhausklima sondern auch gut Wasservorräte wäre.

In Deinem Aspekt fehlt, wieviele Wälder wie z.B. in Südamerika, bei uns und überall abgeholzt werden, damit diese vielen Millionen Leute "richtiges Fleisch" essen können?

Du bist blauäugig, denn wir haben schon abgeholzte Wälder, die zum einen dafür er her halten können, während es nicht egal ist, und je nachdem wie die vielen Millionen konditioniert werden massen an Fleisch zu haben oder annähernd dass es wird wie vor hundert Jahren mit Einbezug des Bürgers, der sonst durch sein Verhalten im Kauf der Massen an Fleisch, immer schneller an Kunstfleisch kommt und hat dann vielleicht Mais in Regebogenfarben auf den Teller.
@Jeshu: was sagst du zur Milch (von Kühen), die in unserer Nahrung eine bedeutende Rolle spielt. Da könnte man z.B. auch was machen, denn die Kuh gibt auch Fleisch, z.B. wenn das Kalb selber Milch gibt und die "alte" Kuh dann für das Fleisch sorgt und das "große" Kälbchen, dann die Milch. Auf jeden Fall könnte man so auch momentan, x Bürger in diesem Kontext, helfen lassen, für weniger Fleisch zu sein und so ein Anfang ist.

Erstens, damit das Futter für die Tiere angebaut werden kann + zweitens für die Tiere selber. Das ist einfach nicht "effektiv", sondern wird die Erde zum Kollabieren bringen. Wenn Du meinst, Du kannst Dich hier in Deutschland, Schweiz u.a. Ländern bequem zurücklehnen, weil die Bevölkerung nicht wächst und es betrifft Dich der Rest der Welt nicht, dann ist das nicht nur egoistisch gedacht, sondern auch kurzfristig. Hauptsache WIR können nach wie vor Fleisch essen?

1) Und zum X. mal: wie lange zum Kollabieren mit allen die unterschiedliche Meinungen haben, während es Möglichkeiten gibt, die einem Kollabieren entgegenstehen, sei es für 200 Jahre und dann auf Mais und co umzusteigen und villeicht dann noch Milchkühe für weiter 200 Jahre bleiben und Fleischverkauf, mit involvieren des Bürgers im Vorfeld, und pö a pö, sagen dann sagen lassen "ich kann nicht jeden Tag mehr Fleisch essen" und je nach Zeit "ich bin froh, einen Sonntagsbraten, eine Wochebraten, etc" bis "gut, dass wir Mais und Wasser haben".
2) Ja, ich sprach von Deutschland. Und ich sprach vom Bürger involvieren. Und du sprichst vom rücklehen. Und den Rest der Welt: was hast du eine Plan, wie der Rest der Welt auf solche wie DICH hört, denn du gibst extrem zu verstehen, was du hier du hier tust.
3) Ja, wenn wir Fleisch essen würden, und nicht mehr in Massen, wäre das gut: und ohne Tierquälerei wäre das TOP"
Nach mir die nächste Sintflut?

Die kommt schon mit dir!
Hier stehen ein paar Fakten, u.a. auch wie sich die verschiedenen Religionen in Bezug auf Tiere verhalten, was ich sehr interessant finde:
https://www.vebu.de/tiere-a-ethik/religion/christentum

Vegatarier essen Pflanzen aus Überzeugung und wenn ich mit "dem verlorenen Sohn" komme (z.B.), und als erretteter Christ, so rede, wie hier im Thread, dann haben wir noch Zeit bis zum Mais, den ich übrigens nicht wiedernatürlich im Labor zurechtgegent wissen möchte, denn weder ist Fresssucht noch Gottes Wille zu missachten christlich, dass Pflanzen und Tiere (und Menschen, aber die sind jetzt nicht das Thema und sind nicht zum essen da), seitdem Gott das so wollte, wie sie sind, durch menschengemachte Genmanipulation.

Ein hauptsächlicher Vegetarismus (+ ab und zu Fleisch/Fisch) ist auf jeden Fall die "ursprünglichere" Ernährungsform, zumindest glaube ich nicht, dass der Mensch dahingehend zum "Raubtier" switchen sollte.[quote
Nein Jeshu, keiner ist zum Raubtier geswitcht, denn es ist kein Problem mit Gott, Fleisch zu essen (z.B. Jesus hatte dafür gesorgt, dass man Fisch gefangen hat), und Fressucht (die gefördert wird, mit immer mehr fleischproduzierende Betriebe ein Ungleichgewicht durch "jeden Tag Fleisch wer will" mit sich brachte) usw. sind gottgerecht.

Denn dann muss er irgendwann übereinander herfallen, wenn die Ressourcen knapp werden.
Wird er auch, wenn wir nicht die Notbremse reinhauen...

Zu den Ressourcen habe ich was gesagt. Und zur Konditionierung usw. auch, wenngleich die Forschung den Bürger nicht involviert, während die Forschung z.B. dich als Sprachrohr hat, weil du dafür einstehst wie hier und zum Verstehen gibst.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeshu » Do 26. Jun 2014, 21:29

Jeffrey hat geschrieben:
Und steckt hier dein Kustfleichgedanke drin? Wieviel Zeit haben bis zum Kollaps, die Forschung sieht, aufgrund der Beeinflussung, und wie fern wird der Bürger involviert (und wenn, warum nicht?), denn ich weiß, man kann alles versuchen, damit Tiere nicht gequält werden, während ein weiteres Thema ist, das wir nicht jeden Tag und immer Fleisch brauchen (wo es zutrifft und so), und während "pro-life" und der Weg bis wir Mais und Wasser nur für uns brauchen anstelle zusätzlich für die Tierhaltung, wobei an der Stelle wichtig ist, wann die Forschung eine Kollaps sieht, was sie dagegen tut, ob sie den Bürger dazu braucht bzw. involviert (oder solche wie dich, die für einen anderen Wirtschaftszweig sind), wobei ein Kollaps, der Forschung aufgzeigt wird, zum einen so ist wie "Klimaveränderung ist normal" contra "ne ist nicht normal", und zum anderen wenn über einen Fleischkonsum wie vor 100 Jahren oder so, dadurch einen Kollaps, logischerweis nach hinten in der Zeit verlagert wird, was dann nicht nur das Treibhausklima sondern auch gut Wasservorräte wäre.


Also ich bin jetzt eigentlich nicht der große "Kunstfleischvertreter", ich bin auch absolut gegen "Gen-Mais", da hast Du etwas missverstanden, Jeff!
Ich bin nur realistisch und ich weiß, dass diese "Manipulationsmöglichkeit" von der Wirtschaft unabwendbar umgesetzt werden wird, weil es für sie lukrativ sein wird.
Und ich befinde erstere "Lösung" allenfalls als "gut" im Hinblick darauf, dass es eine Alternative zum Tiere halten ist, nur um sie zu töten und aufzuessen.
Also zusätzlich zu der anderen Alternative, einfach weniger Fleisch zu essen, das ist natürlich die einfachste Lösung.
Das, was Du schreibst, sagt mir, wenn schon, natürlich auch eher zu:

@Jeshu: was sagst du zur Milch (von Kühen), die in unserer Nahrung eine bedeutende Rolle spielt. Da könnte man z.B. auch was machen, denn die Kuh gibt auch Fleisch, z.B. wenn das Kalb selber Milch gibt und die "alte" Kuh dann für das Fleisch sorgt und das "große" Kälbchen, dann die Milch. Auf jeden Fall könnte man so auch momentan, x Bürger in diesem Kontext, helfen lassen, für weniger Fleisch zu sein und so ein Anfang ist.


So haben es die Bauern einmal gemacht! Sie haben Nutztiere hauptsächlich gehalten, um Eier und Milch zu bekommen - und wenn die Tiere alt oder krank wurden, dann erst wurden sie geschlachtet. Das ist irgendwo "gesund", denn die Tiere hatten ja ein relativ normales Leben mit Auslauf zwischen Misthaufen und Wiesen. Was es eben zum Glück auch heute noch gibt und auch vermehrt versucht wird, wieder anzustreben wie von Dir jetzt mit pro-life auch.

Ich kenne auch Bauern, denen es nicht nur um den Profit geht, die nebenher sogar noch etwas anderes arbeiten, um Geld zu verdienen, weil sie ihre Tiere nicht ausnutzen wollen! Das ist schön zu sehen und es gibt noch viele andere Trends, die positiv sind! Hab ich erst vor kurzem einen Bericht gesehen:

Dachbepflanzung. Also die Fläche, die durch das stehende Haus blockiert wird, soll einfach oben am Dach wieder hergestellt werden.
Dort werden dann Gemüsegärten gezogen und alles mögliche angepflanzt.
Finde ich super! Das System ist noch nicht ganz ausgereift, wird aber vermehrt, z.B. wie auch in Hongkong praktiziert und bestimmt irgendwann optimiert.

Also rennen bei uns vielleicht schon bald auch gesunde Hühner auf dem Dach rum. Wer weiß das schon... und das Klima wird auch wieder positiv verändert..."Pö a pö"
:]

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeffrey mc » Do 26. Jun 2014, 23:50

Jeshu hat geschrieben:Also ich bin jetzt eigentlich nicht der große "Kunstfleischvertreter", ich bin auch absolut gegen "Gen-Mais", da hast Du etwas missverstanden, Jeff!

Habe ich echt gesagt, dass du für Genmais bist? Da wird ein Irrtum vorliegen, denn ich kann nicht in deinen Kopf schauen.
Und Kunstfleisch: so wie du redest: worauf läuft das hinaus, in Gegensatz wie ich rede?

Ich bin nur realistisch und ich weiß, dass diese "Manipulationsmöglichkeit" von der Wirtschaft unabwendbar umgesetzt werden wird, weil es für sie lukrativ sein wird.

Umgesetzt werden will viel. Das hat die jüngste Lehre mit sich gebracht, diese Toleranz zur Sünde.
Und ich befinde erstere "Lösung" allenfalls als "gut" im Hinblick darauf, dass es eine Alternative zum Tiere halten ist, nur um sie zu töten und aufzuessen.

Ist erste Lösung für dich, bezogen auf "Kunstfleisch"? Jeshu, nicht der große Kunstfleischverter, der die Lösung allenfalls als gut ansieht: worauf soll es denn deiner Ansicht nach hinauslaufen wofür du einstehst?
Also mit Jesus hat man Fische fangen können und ist mal keine Sünde Tiere zu essen usw. Und viele Menschen, von Christen bis Atheisten essen gerne Fleisch: da ist "Pro-life" und den Bürger zu involvieren usw. sehr gut!!

Also zusätzlich zu der anderen Alternative, einfach weniger Fleisch zu essen, das ist natürlich die einfachste Lösung.

Dazu müssen die Bürger involviert werden und die Flesichproduzenten können den Staat verstehen, der Interesse daran haben darf und kann, dass es Deutschland auch in 400 Jahren gut geht und auch woanders zum Thema macht, auch wenn sie nicht wollen, was aber gut aufgefasst werden kann, dass "Unsere Nachfahren haben das Erbe unserer HInterlassenschaft von Natur und Klima usw" sehr wohl wichtig ist. Eine kaputte Umwelt und so in der Zukunft, ist für Nachfahren ein Tritt in den *****. Und wenn keiner mitmachen wollte, so ist es nicht egoistisch den ersten Schritt zu machen, auf den man aufspringen kann, ohne sich eine Vorwurf machen zu brauche bzw. unsere Nachfahren, die sogar dann gerne an uns denken!!

So haben es die Bauern einmal gemacht! Sie haben Nutztiere hauptsächlich gehalten, um Eier und Milch zu bekommen - und wenn die Tiere alt oder krank wurden, dann erst wurden sie geschlachtet. Das ist irgendwo "gesund", denn die Tiere hatten ja ein relativ normales Leben mit Auslauf zwischen Misthaufen und Wiesen. Was es eben zum Glück auch heute noch gibt und auch vermehrt versucht wird, wieder anzustreben wie von Dir jetzt mit pro-life auch.

Also alt und krank kam in meiner Variante nicht vor.
Wer den Link für "pro-life" hat, bitte nennen. Und wer anstrebt, der kann es über ein Neuanfang, oder während er darin steckt, ein Finanzkonzept entwickeln, wie z.B. ein neuer Hof mit Verteilung der Tiere um Platz zu schaffen (...). Und wer eingestellt wird, der tritt mal nicht den Tieren ins Gesicht, usw, denn dass kann im Arbeitsvertrag geregelt werden + Kontrollen, denn der Betrieb will dem Bürger Fleisch anbieten, im Umgang mit Tieren wie unsere Vorväter als Vorbild genommen wurden.

Ich kenne auch Bauern, denen es nicht nur um den Profit geht, die nebenher sogar noch etwas anderes arbeiten, um Geld zu verdienen, weil sie ihre Tiere nicht ausnutzen wollen! Das ist schön zu sehen und es gibt noch viele andere Trends, die positiv sind! Hab ich erst vor kurzem einen Bericht gesehen:

Wenn jemand nicht mehr leben kann von seiner Arbeit, wie ein Bauer, der das konnte, ist ein Konkurrenzkampf dann nicht sinnig, wenn dahingehend in einem Volk mit 80 Millionen Einwohner, und die Versorgung mit Fleisch, Betriebe unrentabel machen (und quälende Massientierhaltung kam irgendwann auf: leider!)

Dachbepflanzung. Also die Fläche, die durch das stehende Haus blockiert wird, soll einfach oben am Dach wieder hergestellt werden.
Dort werden dann Gemüsegärten gezogen und alles mögliche angepflanzt.
Finde ich super! Das System ist noch nicht ganz ausgereift, wird aber vermehrt, z.B. wie auch in Hongkong praktiziert und bestimmt irgendwann optimiert.

Ich setze da woanders an: Städtebauplanung: von Parks in es alten Plattensiedlungen dann geben wird (usw.), von neuen Stadteilen (...), usw.
Und: ein Mann kann ein Konzern haben, der 20 Schlachthöfe hat (...) einer Größe die Tierleid entgegenstehen wird, wobei jeder Schlachthof ein Gebiet dauerhaft beliefert (wobei der Bürger z.B. auch Führungen im Betrieb machen kann (einmal im Monat und über all die Jahre und oder so; und man kann im Inernet über die Sache mit 200 Jahren sprechen usw.)

Also rennen bei uns vielleicht schon bald auch gesunde Hühner auf dem Dach rum. Wer weiß das schon... und das Klima wird auch wieder positiv verändert..."Pö a pö"

Dachbegrünung ist ok. Gemüsegarten, wo man dann auf den Schwarzmarkt Samen von "Gensamen" verschiedenster Sorte gefüttert werden an Hühner, damit der oder wer Berichte gibt damit wir das später essen, denn Kontrollen in Zeiten von ferngesteuerten Kakerlaken, wo aufs Leben z.T. gesch***en wird, ist eine nicht zu unterschätzende Sache, denn Blendung wäre, dass Tierversuche nicht mehr von Peta und Tierrechtlern gesehen werden, weil geschickt verteilt. Das ist schon ein Problem.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeshu » Fr 27. Jun 2014, 14:29

Jeshu hat geschrieben:
So haben es die Bauern einmal gemacht! Sie haben Nutztiere hauptsächlich gehalten, um Eier und Milch zu bekommen - und wenn die Tiere alt oder krank wurden, dann erst wurden sie geschlachtet. Das ist irgendwo "gesund", denn die Tiere hatten ja ein relativ normales Leben mit Auslauf zwischen Misthaufen und Wiesen. Was es eben zum Glück auch heute noch gibt und auch vermehrt versucht wird, wieder anzustreben wie von Dir jetzt mit pro-life auch.

Jeffrey hat geschrieben:
Also alt und krank kam in meiner Variante nicht vor.

Naja, wir müssen die Tiere ja nicht halten bis sie vor Altersschwäche umfallen, aber zumindest eine Milchkuh eine Weile normal leben lassen, bis man sie eventuell doch schlachtet. Jungbullen sind nur zum Essen da, das ist klar, die bekommst halt Du dann... ;)

Mir hat jemand erzählt, dass sie früher am Bauernhof die kleinen Küken, wenn es kalt geworden ist, mit in die Stube genommen haben und über Nacht am Ofen in einer Kiste schlafen haben lassen, damit sie nicht (er)frieren.
Heute schaufelt man sie auf ein Laufband und zerschreddert sie teils bei lebendigem Leibe. Wie man überhaupt auf so eine Idee nur kommt, ist mir ein absolutes Rätsel... und die dann auch noch gnadenlos durchzuführen ist eigentlich unvorstellbar. Wenn sich die Hühnerzucht ansonsten nicht rentiert, dann darf ich eben kein solches Gewerbe aufmachen, so seh ich das.

Aber auch hier gibt es Entwicklungen, denn in den Städten gibt es nach wie vor einige völlig ungenutzte Grünflächen/Höfe, wo man zunehmend zu überlegen beginnt, ob man nicht etwas Essbares anzubauen beginnt.
Eine Nachbarin von meiner Schwester will nun z.B. durchsetzen, dass in dem großen Innenhof Hühner gehalten werden, da bin ich schon gespannt ob das gelingt (Lärmbelästigung durch Gegacker und Gekrähe hemmt sowas).

Aber das wird von manchen eh vorhergesagt, dass wenn das Erdöl noch knapper wird, die Mobilität stark eingeschränkt werden wird, weil Energie gespart werden muss. Wieso müssen auch Tomaten aus Frankreich kommen, wenn die Bauern nebenan sie auch produzieren kann? Oder man eben selber auf der Terrasse/Balkon.

Viele Menschen wollen zudem wieder eine Beziehung zu dem haben, was sie essen, denn zu abstrakt ist alles im Prinzip geworden. Und sie werden es auch irgendwann müssen, sonst wird alles immer pervertierter auf unserem Planeten. Und wir auch.

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 27. Jun 2014, 15:43

@Jeshu

Du hast im Verlauf so einiges Angesprochen, jetzt auch das Erdöl (und ich empfand dich letzen Endes als schnell wie das Licht) und es gibt wahrlich viel zu sagen. Auch zu Erdöl. Ich weiß das. Aber wir unterscheiden uns, wenngleich es auch Überschneidungen gibt, und die Auffälligkeit, dass deine Schwester zuletzt ein Thema wurde und, wenn es um Eier oder auch Fleisch gehen sollte und gute Tierhaltung, so passt das dann ziemlich zu dem, was ich zuvor schrieb, mit Einbezug der Tatsache, dass deine Schwester was die Beine stellt, was immer größer werden kann ohne dass die Tiere leiden, denke ich mir bzw. hoffe letzten Endes. Und wenn du sagst, weder Fleisch noch Eier sind wichtig zum Verkauf und so, dann, und bevor ich mir ein Ei lege, denn deine Infos waren diesbezüglich knapp, dann habe ich das somit erwähnt. Wie es aussieht wissen beide, was wir so sagen können, während der Gesprächsverlauf so war, wie er war, und in der Politik auch sein kann. Und wer möchte kann sich mal überlegen, welchen Weg wer geht (wären du oder ich Politiker die sich hier unterhielten (ja, wir sind nicht hier nicht in der Politik) und würden hier für die Konzepte unserer Partei werben) und wer wen wählen würde oder nicth, oder ob einer dann selber in die Politik ginge um etwas zu verändern, ja, wenn man sich das Theorie vorstellt, wir wären Politiker (oder wollten es werden: oder sag bloß, du bist es?), und wohin der Weg geht bzw. gehen könnte und wer sich wonach verhält bezüglich Gott und seinem Wort ab Schöpfung beim Wort genommen oder nicht.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeshu » Fr 27. Jun 2014, 18:25

Hi Jeff!
Das Wichtigste hier beim Thema ist:
Wir sind uns in der Gesinnung absolut einig und zwar zu 100%, nämlich dass das Tierleid aufhören oder zumindest stark vermindert werden muss. Egal in welchem Bereich. Du bist vermutlich auch gegen Stierkampf wie ich, als auch gegen teilweise völlig überflüssige Tierversuche.

Und speziell bei der Haltung von Zucht- und Mastvieh, bzw. Alternativen zum großen Fleischkonsum, gibt es verschiedene gute Lösungswege, da schließt sich bei unseren beider Vorschlägen aber nichts gegenseitig aus, sondern man kann alles gleichzeitig umsetzen. Sowohl das, was Du vorschlägst, als auch ich.
So wird es auch sein. Viele unterschiedliche Ansätze wird es in der Zukunft geben, nicht nur einen!
Auch was unser Energieproblem betrifft.

Ich selber versuche bei einer Lösung immer alles in einem großen Gesamt-Komplex zu betrachten, was demnach auch realistisch umzusetzen ist, nicht nur wünschenswert.
Mag sein, vielleicht denke ich manchmal zu viel aufeinmal. Du vielleicht auch... :))

LG
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon lionne » Mo 22. Sep 2014, 17:30

Eine Meldung, die ich bereits am Samstag, 20. September 2014, in verschiedenen Tageszeitung am Rande mitgelesen habe und die gestern nun auch noch im Schweizer Teletext zu lesen war:

Wieder Tests mit Affen
Zürich Die Uni Zürich und die ETH wollen wieder Versuche mit Affen durchführen. Die Studie habe grosse Relevanz in Bezug auf psychische Krankheitenm teilen die Forscher mit.
Das Institut für Neuroinformatik der Universität und der ETH Zücich will wieder Versuche mit Affen durchführen. Die Universität bestätigte gestern einen entsprechenden Bericht des "Tages-Anzeigers". Die Forscher wollen mit den umstrittenen Tests neuropsychiatrische Krankheiten wie Schizophrenie erforschen. Seit 2009 waren am Insititut keine Tierversuche mehr mit Primaten durchgeführt worden, nachdem das Bundesgericht das Verbot der Uürcher Behörden für zwei dort geplante Projekte bestätigt hatte.
Implantate im Gehirn
Die Forscher wollen den Makaken Elektroden implantieren. Die Implantate seine 'nur wenige Millimeter gross und werden den Tieren in einer Oeration ebenfalls nach humanmedizinischen Standards" eingesetzt, schreibt die Universität Zürich. "Die Schädeldecke wird wieder vollständig verschlossen , von den kleinen Implantaten merken die Tiere überhaupt nichts - das Gehirn ist scherzfrei."
Die Uni schreibt weiter, dass bei jedem neuen Gesuch eine Güterabwägung vorgenommen werde. Die Studie habe eine grosse Relevanz für viele psychische Krankheiten des Menschen.
>>> http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medi ... y/15536941
---------------------------------------------------------------------------------------------
Fachleute und Angehörige sind sich einig, dass die unter dem Oberbegriff „Psychische Krankheit“ bekannten Erkrankungen (Manie, Depression, Schizophrenie, schizoaffektive Psychosen usw.) wegen ihren psychosozialen Auswirkungen eines der schwerwiegendsten und zugleich kompliziertesten Gesundheitsprobleme darstellt. Es handelt sich um zerstörerische Krankheiten mit schwerem Leidensdruck und Behinderung für den Patienten und seine Angehörigen.
Die Schizophrenie ist eine grausame Krankheit und hinterlässt schreckliche Wunden und es gibt keine Heilung (abgesehen von dem statistischen Drittel mit guten Remissionen oder Totalremissionen).
Aus diesem Blickwinkel gesehen, befürworte ich die Tests. :cry:
Gruss lionne
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Jeshu » Di 23. Sep 2014, 22:19

Die Gehirnforschung befindet sich nach wie vor in den Kinderschuhen, also eher in einem sehr "groben Kenntnis-Stadium".
Was sich also genau in einem menschlichen Gehirn abspielt, ist von einem lückenlosen Fachwissen auch heute noch meilenweit entfernt.

Bloß da frage ich mich dann schon, wie will man unter solchen Voraussetzungen mit eingesetzten Elektroden in Affengehirnen hochkomplexen Krankheitssymptomen wie der "Schizophrenie" nachgehen? Dazu müsste der Versuchs-Makake doch theoretisch wenigstens schizophren oder (manisch)-depressiv sein, um ein halbwegs repräsentatives Ergebnis zu erzielen. Aber wie kann man das wiederum eindeutig wissen?
Ich fürchte, dass ist alles nichts als pure Schönrednerei.

Vermute, da wird mehr auf gut Glück in diesen Affen-Gehirnen herumgeforscht, irgendwas wird dabei herauskommen. Aber wahrscheinlich mehr durch Zufall - wie schon so oft. Ob die Affen darunter leiden werden, kann man jetzt schlecht beurteilen.

Aber die Frage in unserer Welt ist prinzipiell, wer und wieviele müssen für andere leiden, damit die es dann in ihrem Leben besser haben.

LG
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon lionne » Di 23. Sep 2014, 22:33

Jeshu hat geschrieben:Die Gehirnforschung befindet sich nach wie vor in den Kinderschuhen, also eher in einem sehr "groben Kenntnis-Stadium".
Was sich also genau in einem menschlichen Gehirn abspielt, ist von einem lückenlosen Fachwissen auch heute noch meilenweit entfernt.

Bloß da frage ich mich dann schon, wie will man unter solchen Voraussetzungen mit eingesetzten Elektroden in Affengehirnen hochkomplexen Krankheitssymptomen wie der "Schizophrenie" nachgehen?

Da gebe ich dir sogar Recht....
Ich frage mich das auch; andererseits wäre ich froh, wenn man psychisch Kranken Menschen, die an z.B. Schizophrenie leiden, (weiter-)helfen könnte....
LG lionne
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Emily » Di 23. Sep 2014, 22:51

lionne hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Die Gehirnforschung befindet sich nach wie vor in den Kinderschuhen, also eher in einem sehr "groben Kenntnis-Stadium".
Was sich also genau in einem menschlichen Gehirn abspielt, ist von einem lückenlosen Fachwissen auch heute noch meilenweit entfernt.

Bloß da frage ich mich dann schon, wie will man unter solchen Voraussetzungen mit eingesetzten Elektroden in Affengehirnen hochkomplexen Krankheitssymptomen wie der "Schizophrenie" nachgehen?

Da gebe ich dir sogar Recht....
Ich frage mich das auch; andererseits wäre ich froh, wenn man psychisch Kranken Menschen, die an z.B. Schizophrenie leiden, (weiter-)helfen könnte....
LG lionne



Ja, das wäre wünschenswert!
Letzte Woche war übrigens ein Beitrag im TV zum Thema Tierversuche...da wurden Affen Elektroden eingepflanzt die haben dann daran gezerrt, sind gestorben bzw. eingeschläfert worden.
Tierversuche sind für mich eine zweischneidige Sache, ich habe selbst viele Tiere, liebe sie ganz doll, weiß aber dass Versuche eben gemacht werden um irgendwann Menschen zu retten...

Irgendwie gehe ich ja noch mit, wenn an Tieren die Wirkung von z.B. einem Medikament gegen Krebs oder ein Antibiotikum getestet wird, bei psychischen Krankheiten finde ich es persönlich schwierig mit Tierversuchen...wie kommt man da zu Ergebnissen? Ein Affe äußert doch nicht, wie er sich fühlt, ob er z.B. Stimmen hört oder depressiv ist oder das Bedürfnis hat, sich selbst zu verletzen ... Klar kann man am Verhalten einiges ablesen, aber reicht das?
Gerade psychische Krankheiten sind so komplex.... das sollte man nicht unterschätzen! Leider werden psychische Krankheiten oft von der Umwelt nicht für voll genommen, klar einen gebrochenen Arm sieht man, die gebrochene Seele nicht!

LG Emily
Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch daselbst deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten!
Ps 139,9-10
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Schoham » Mo 30. Mär 2015, 20:22

Jeshu hat geschrieben:Also ich habe jetzt ein wenig im Internet nachgeforscht und es sieht so aus, als wenn viele Urchristen tatsächlich vegetarisch oder sogar vegan gelebt hätten! Das steht in sehr alten Schriften über viele Apostel geschrieben. Und dass auch Jesus in diese Richtung gegangen wäre. Selbst in der Bibel steht:
Gott sprach in der Schöpfungsgeschichte:

"Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen,
die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume
mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise."
(Bibel, Genesis 1,29)


Da steht nichts von Tiere essen ... und weiter:

"Das Land wird euch seine Früchte geben, dass ihr euch satt essen könnt. Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt."
(Jesaja 66, 3-4)

Hm, also ich habe gestern angefangen kein Fleisch oder Fisch mehr zu essen, was ich leider sonst sehr oft tue. Ich liebe zwar Tiere wirklich sehr, aber ich esse sie auch gerne. Irgendwie passt das nicht zusammen, wenn ich ehrlich bin.
Es ist merkwürdig, aber alle Zeichen deuten um mich herum gerade darauf hin, dass ich diesen Verzehr von Tieren zumindest sehr stark einschränken soll.

Insofern finde ich es gut, dass Tulbi uns hier ein wenig "anschubst". Wenn manche dies als Angriff empfinden, sollten sie darüber nachdenken, warum das so ist.
Aber das riesige Problem der Tier-Massenzucht geht alle an, gleich ob Christ oder Atheist, denn es geht hier nicht um uns oder wer Recht hat, sondern um wehrlose Geschöpfe, die wegen uns viel Leid ertragen müssen. Das kommt alles irgendwann zu uns zurück, wenn wir in unserem Anstand nicht weiter wachsen und etwas dagegen tun!
Es sind viele weitere Massenzucht-Betriebe bereits geplant, um dem ständig wachsenden Fleischbedarf (Billigware vor allem) gerecht zu werden.
Irgendwie müsste man schon lange die Notbremse ziehen, aber die Wirtschaft ist gnadenlos. Die Nachfrage ist da, also wird sie bedient - auf volle Kosten der Tiere.

LG
Jeshu


Das geht mir richtig zu Herzen. Danke Jeshu.
Schoham
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon lionne » Mi 1. Apr 2015, 18:06

Immer mehr Menschen in der Schweiz entscheiden sich dafür, dass ihretwegen kein Tier mehr leiden oder sterben soll. Veganer verzichten aus ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Gründen auf den Konsum aller tierischen Produkte.

Ein Film von Helen Arnet

http://www.srf.ch/sendungen/dok/vegan-v ... ren-tieren

LG lionne
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 16:06

Schoham hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Also ich habe jetzt ein wenig im Internet nachgeforscht und es sieht so aus, als wenn viele Urchristen tatsächlich vegetarisch oder sogar vegan gelebt hätten! Das steht in sehr alten Schriften über viele Apostel geschrieben. Und dass auch Jesus in diese Richtung gegangen wäre. Selbst in der Bibel steht:
Gott sprach in der Schöpfungsgeschichte:

"Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen,
die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume
mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise."
(Bibel, Genesis 1,29)



Das geht mir richtig zu Herzen. Danke Jeshu.


Stimmt, das war mir noch gar nicht bewusst aufgefallen, dass Tiere hier nicht zu den von Gott gegebenen Nahrungsmitteln für den Menschen zählen. Aber spielen hierbei wirklich Tierinteressen eine Rolle? Denn immerhin hat Gott früher ja Tieropfer verlangt.

Nach meinem persönlichen Empfinden steht das Töten von Tieren nicht in Übereinstimmung mit der Liebe zu allen lebenden und fühlenden Geschöpfen und auch nicht mit dem 5. Gebot (auch wenn es sich offenbar nur auf Menschen bezieht). Evolutionsbiologen sagen dagegen, dass der Mensch ohne die Aufnahme tierischer Proteine niemals ein so großes Gehirn und somit eine Überlegenheit gegenüber anderen Spezies entwickelt hätte...
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
«

(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Columba » Di 8. Jan 2019, 16:13

Hallo Nachteule

Beim Rauswurf aus dem Paradies machte Gott Adam und Eva noch "Röcke von Fellen". Wie kann man Fellkleider machen ohne Töten von Tieren?

...und als die Isreaeliten in der Wüste waren, gab Gott den Leuten Wachteln zum Essen. Die mussten ja auch zuerst getötet werden, oder nicht?

...und im Bund mit Noah heisst es doch:
Genesis 9,3
Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich's euch alles gegeben.


...und dem Elia wurde am Morgen und am Abend von Raben Brot und Fleisch gebracht. 1. König 17


Grüsse Columba
Zuletzt geändert von Columba am Di 8. Jan 2019, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 16:21

Kunstfell? :D
Natürlicher Tod? :D

Ja, Tierinteressen spielen in der Bibel anscheinend keine so große Rolle.
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Columba » Di 8. Jan 2019, 16:27

Auch im Zweiten Testament: Bei der Bergpredigt liess Jesus Fische als Speisen verteilen.

Aber auch Fischer waren ja unter den Jüngern.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 16:35

Ist ja in Ordnung, liebe(r) Columba, ich sag' ja auch gar nichts, sondern stelle nur fest. ;)
Wer als Christ Fleisch zu seinen Nahrungsmitteln zählt oder andere Tierprodukte nutzt, braucht also kein schlechtes Gewissen zu haben, denn es ist ja von der Bibel gedeckt.
Ich finde allerdings, man sollte schon etwas auf die "Produktions"bedingungen achten und unnötiges Leid für Tiere (und Menschen) sowie Umweltfolgen vermeiden oder zumindest versuchen zu minimieren.
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon lionne » Di 8. Jan 2019, 17:37

Mein Senf noch dazu.... ;)
Ich bin einfach der Meinung, dass da kein Zwang ausgeübt werden sollte!
Den Menschen aufzwingen, was sie zu essen haben und was nicht! Das geht nun gar nicht! :shock:
Selbstverständlich ist das eine Schande, wie die Tiere zum Teil gehalten werden; da muss (endlich) was Nachhaltiges geschehen. Immer wieder kommen Skandale ans Licht (Pferde, Hühner,.....)! Pfui!
Als Kind war bei uns Hause ja der Freitag immer ein fleischloser Tag; eigentlich eine gute Tradition! Fleischessen oder nicht-Fleichessen ist keine Frage im (christlichen) Glauben!
Gruss lionne
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon bigbird » Di 8. Jan 2019, 17:38

Nachteule hat geschrieben:Ich finde allerdings, man sollte schon etwas auf die "Produktions"bedingungen achten und unnötiges Leid für Tiere (und Menschen) sowie Umweltfolgen vermeiden oder zumindest versuchen zu minimieren.


Richtig, unnötiges Leid sollte man vermeiden, für Mensch und Tier! Es sind sich einfach nicht alle einig, was nötig und was unnötig ist. Jeder muss für sein eigenes Gewissen schauen und sich, sein Leben und seine Taten selber verantworten.

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Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Gnu » Di 8. Jan 2019, 19:56

In der Bibel steht in Apostelgeschichte 3.21 der Begriff „Wiederherstellung aller Dinge“.

So wie ich die Bibel verstehe, ist unsere Menschheitsgeschichte nur ein kurzzeitiger Unfall. Gott musste diese Schöpfung so machen, wie wir sie aktuell erleben, damit er dem Teufel zeigen konnte, wohin das führt, wenn man gegen Gott rebelliert.

Ich erwarte selbstverständlich, dass auf der neuen Erde (Jesaia 66) keine Tiere mehr getötet werden. Offenbarung 21.4: „Der Tod wird nicht mehr sein.“
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Lazar » So 13. Okt 2019, 13:29

Es geht voran... und zwar mit glaubwürdig prophezeiter
Laborfleisch-Revolution für letztendlich global gesündere Ernährung

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/vegan-ei-und-labor-fleisch-revolution-auf-dem-teller-wie-innovative-start-ups-die-nahrungsmittelbranche-aufruetteln/25097138.html?utm_source=pocket-newtab&ticket=ST-31647641-Nw7cw9qoXaAObTxEzIJV-ap6

2040 werden nur noch 40 Prozent der Fleischprodukte von Tieren stammen

"Wir stehen vor nichts weniger als dem Ende der Fleischproduktion, wie wir sie kennen“, prophezeit Carsten Gerhardt, Partner der Beratung AT Kearney.
Dies bedeute auch ein Schrumpfen der Massentierhaltung mit all ihren Problemen.

Bereits 2040 werden nur noch 40 Prozent der konsumierten Fleischprodukte von Tieren stammen. Dann soll der globale Markt für Fleischersatzprodukte schon 450 Milliarden Dollar schwer sein."


YES! :))

So hoffe ich, wird die Wirtschaft bald noch mehr in diese richtige Richtung boomen, wenn sie schon ständig boomen muss. Doch bis dahin werden sämtliche "Fleischerzeuger" noch das Beste für sich an Gewinn herausholen wollen.
Also lasst uns die Umstellung beschleunigen durch unser Konsumverhalten, und pushen wir alle Start-Up-Unternehmen, die dies möglich machen.

Essen wir weiterhin, was uns schmeckt, ohne dass darin Fleisch enthalten sein muss - es gibt so viel davon!

Herzliche Grüße
Eleazar
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Matthäus 18, 19-20
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon lionne » So 13. Okt 2019, 14:31

Da kommt mir unweigerlich der (Kult-)Film aus dem Jahr 1973 in den Sinn:
Solylent Green (deutsch: … Jahr 2022 … die überleben wollen)
https://www.youtube.com/watch?v=N_jGOKYHxaQ

https://www.youtube.com/watch?v=HUBI1fmO1Z0

Merke: Die Richtung stimmt...! :mrgreen: Guten Appetit! :mrgreen:
LG lionne
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