Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

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Warum das geringe Interesse an Tierinteressen?

Beitragvon Tulbi » Di 27. Mai 2014, 15:16

Guten Tag zusammen,

Christen kümmern sich ja häufig um Menschen, sie bauen Schulen/Spitale/Brunnen etc...

Warum nur gibt es aus den christlichen Institutionen oder auch Kirchen fast gar keine Aktivität um die Situation von Tieren zu verbessern oder wenigstens über die Situation aufzuklären?
Wenn kirchliche Vertreter zu diesem Thema befragt werden bekommt man höchstens Statements wie "Tierrechte sind schon gut aber ...".
Und dies im Angesicht, dass Milliarden von (hochintelligente, leidensfähige) nichtmenschliche Tiere jährlich eingepfercht und getötet werden für kulinarischen Genuss.

Gründe die ich mir dafür vorstellen könnte:
- Tradition
- Speziesismus
- Tiere kann man nicht missionieren
- biblische Rechtfertigung (aus `Tiere sind nicht zum essen da` wurde ein `Tiere kann man gebrauchen [stark paraphrasiert])

Was habt ihr für Ideen?

Liebe Grüsse,
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Di 27. Mai 2014, 21:35

Wird der Name von diesem Thread `Programm`? :lol:
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Thelonious » Di 27. Mai 2014, 22:23

Selbstverständlich haben wir eine ganz besondere Beauftragung hinsichtlich "Bewahrung der Schöpfung". Das ist es doch: Gottes wundervolle Schöpfung - die beseelte und die unbeseelte - hegen & pflegen!

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Di 27. Mai 2014, 22:32

Hallo Thelonius,

Wie erklärst du es dann, dass in Kirchen so gut wie nie über nichtmenschliche Tiere und das Tierwohl gesprochen wird?
Auch wird in den meisten Kirchen standardmässig ein Fleischmenu angeboten (bei Anlässen) und man müsste sich schon engagieren um ein vegetarisches (oder gar veganes) Menu zu bekommen.
Ich bin ja auch den ganzen `Kirchliche Unterweisung`-Parcours durchgangen und da wurde NIE ein Wort über Tiere verloren.

Liebe Grüsse,
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Such_Find » Di 27. Mai 2014, 22:54

Leben Menschen artgerecht?

Interessieren Menschen-Interessen?

Haben Menschen einen Bezug zu den Tieren die du meinst? Oder ist da eine Distanz(z.B. bei Tierversuchen die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden)?
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Di 27. Mai 2014, 22:59

@Tulbi

So gesehen ist der Mensch in der Situation sich letzen Endes für oder gegen Gott zu entscheiden. Und Gott und sein Wort führt kann zur Errettung führen (über Jesus zum Vater) und ist der Weg um ein gottgerechtes Leben zu führen, indem man sich nach Gott richtet. Aber die Tiere sind von der Errettung ausgeschlossen in der Form, dass sie keine Errettung bedürfen, wobei ich davon ausgehe, dass Gott Leben, dass er erschuf, und jetzt bezogen auf Tiere, liebt und dementsprechend werde ich mir keine Sorgen machen, denn Gott ist gerecht bzw. vollkommen. Und Kirchen gehen in erster Line den Auftrag Jesus Christus nach, zu Jüngern machen alle Völker, wozu gehört, auch für die Menschen da zu sein in Not. Und wer zu Gott gefunden hat, der weiß darum, dass "Tierquälerei" nichts mit Liebe zu tun hat:
Und an dieser Stelle finde ich jetzt gut zu erwähnen, wenn Menschen, dann außerhalb der Verkündigung und innerhalb von Tierschutzorganisationen, auch Christen sein werden. Und wie wir sehen können, hat sich in Punkto Tierquälerei in fleischproduzierenden Betrieben vieles nicht geändert, denn da gibt es kein Gesetz
"die Würde des Tieres ist unantastbar im Sinne einer Haltung, die innerhalb einer Gefangenschaft, nicht den Faktor "permanentes Leid" dem Tier zugesteht, denn dieses widerspricht dem Leben in freier Wildbahn, wo das Tier zwar um sein Überleben einsteht (oder so), aber nicht permanent, selbst wenn es auf der Hut ist, in permanenten Leid lebt. Und daher sind Aussagen wie "das Tier hätte keine Seele" oder "empfindet kein Schmerz" nicht anzuwenden um den Punkt von eben außer gefecht setzen zu wollen. Und die Tötung eines Tieres für die Lebensmittelproduktion der Bevölkerung (auch für Exprotgeschäfte), ist dementsprechend entgegenzukommen, dass der Tod schnell eintritt, wobei keinerlei Fahrlässigkeit damit ausgedrückt wird.".

Kleiner Nachtrag:
- Das Christen essen, wozu auch Fleisch gehört (wie Bratwurst und so), auch an Gemeindetagen, ist vollkommen in Ordnung. Aber ob und wie viel und welcher Christ über was spricht (von wegen Themen wie Tierschutz, etc) kann man so nicht sagen.
- Was Lebensmittel angeht, wie geklontes Fleisch, genmanipulierter Joghurt (ich habe gestern beim Aufräumen eine Anzeige wieder gefunden, die heißt "der erste gentechnikfreie Joghurt Deutschlands" (ich würde dieses uploaden, die Werbung, aber weiß nicht ob ich das darf und lasse es daher sein), etc. Wo nun was drin steckt von Leid bis manipuliertes Leben/etc: ist so ne Sache für sich. usw.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Di 27. Mai 2014, 23:18

Such_Find hat geschrieben:Leben Menschen artgerecht?

`artgerecht` ist halt so ein Wort (ich persönlich brauche es nicht), dass impliziert, dass das beste für das Tier sein natürliches Habitat ist. Ich interessiere mich dafür, dass möglichst viele Tiere möglichst wenig Leid und möglichst viel Glück erleben...

Interessieren Menschen-Interessen?

Es scheint so, dass es enorm detaillierte Gesetze darüber gibt, wie der zwischenmenschliche Austausch sein darf.
In der Kirche werden neben Gottes-Interessen auch sehr häufig Menschen-interessen (im positiven Sinne) angesprochen.

Haben Menschen einen Bezug zu den Tieren die du meinst? Oder ist da eine Distanz(z.B. bei Tierversuchen die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden)?

Wäre das ein weiterer Grund, zur Erklärung des Desinteressens?
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon viva » Mi 28. Mai 2014, 04:39

Tulbi hat geschrieben:Guten Tag zusammen,
Gründe die ich mir dafür vorstellen könnte:
Was habt ihr für Ideen?
Tulbi


ich sehe zwei Gründe, einer ist in der Bibel zu lesen, dass Gott alles zum Essen frei gibt, resp. es so interpretiert wird, der andere ist einfach, keiner will wirklich auf etwas verzichten, die grösste Schwäche des menschen.
glaube ist toll und man gehört dazu, aber wenn es darum geht konsequent auf etwas zu verzichten, dann sucht man sich Türen die das unnötig machen und die findet man immer.
Der Mensch will alles haben und nichts aufgeben müssen. Mir ist auch aufgefallen wie wenig unter Christen für Tiere gemacht wird, aber gegessen wird alles ohne zu hinterfragen, ausser bei den Adventisten, die kennen sich gut aus und sind auch bereit ihre Ernährung umzustellen, weil sie erkannt haben, dass man sich krank essen kann, denn Fleisch essen macht krank, egal was da alles in der Bibel steht, als hätte Gott es nicht gewusst, es war sicher nicht sein Wille, dass es Tierfabriken gibt und Tiere gequält werden.
Psalm 32,8..Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,
den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Such_Find » Mi 28. Mai 2014, 10:34

Tulbi hat geschrieben:
Such_Find hat geschrieben:Interessieren Menschen-Interessen?

Es scheint so, dass es enorm detaillierte Gesetze darüber gibt, wie der zwischenmenschliche Austausch sein darf.
In der Kirche werden neben Gottes-Interessen auch sehr häufig Menschen-interessen (im positiven Sinne) angesprochen.

Haben Menschen einen Bezug zu den Tieren die du meinst? Oder ist da eine Distanz(z.B. bei Tierversuchen die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden)?

Wäre das ein weiterer Grund, zur Erklärung des Desinteressens?

Bei beiden Punkten ist die Frage nach einem existierendem oder fehlendem Bezug des Menschen zu dem anderen Menschen oder zum Tier.

Bei einer Arbeit in der Schweiz werden hohe Maßstäbe angelegt, wenn dessen Produkt billiger aus einem anderen Land kommt wird es von den meisten gekauft, auch wenn die den eigenen Maßstäben nicht entsprechen. Wieso? Reichen für einen Chinesen niedrige Maßstäbe, die hohen aber sind einem Schweizer entsprechend?

Und gegenüber dem eigenen Haustier können Menschen rührend sein, aber im Supermarkt wird dann so ein (billiges) 'rotes Zeug' für die Pfanne gekauft, und das obwohl sie wissen wie es da abging, und bestimmt nicht wollen das es ihrem Haustier genauso geht wie dem dessen Teile sie sich in den Mund schieben.

Für mich eine Frage des Bezugs, vieles ist heutzutage einfach zu weit weg(räumlich, erfahrbar, ...) das ein Bezug entstehen könnte.
Vor 75 Jahren konnte man in Deutschland über lange Zeit Menschen in Viehwaggons einladen und das interessierte nicht grossartig, weil man diese vorher zu Untermenschen erklärte d.h. man schuf eine Distanz, der Bezug brach weg.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 28. Mai 2014, 11:54

In dem Thread fände ich gut, wenn über Lösungsansätze gesprochen würden: ob so oder so. Denn es gibt nicht nur die Meinung (je nachdem wer sich worüber Gedanken gemacht hat), sondern auch, wie man sich was vorstellt wie es mindestens sein müsste oder so, "weil..".
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Mi 28. Mai 2014, 18:19

Such_Find hat geschrieben:Bei einer Arbeit in der Schweiz werden hohe Maßstäbe angelegt, wenn dessen Produkt billiger aus einem anderen Land kommt wird es von den meisten gekauft, auch wenn die den eigenen Maßstäben nicht entsprechen. Wieso? Reichen für einen Chinesen niedrige Maßstäbe, die hohen aber sind einem Schweizer entsprechend?

Die Verhältnisse in der Schweiz mag ein bisschen besser sein als im Ausland und ein gutes Stück besser sein als in China oder den USA, gut sind sie dennoch nicht.
Wenn man Tiere (einigermassen ökonomisch) nützt, dann müssen Tiere getötet werden. Dies ist schlichtwegs notwendig.
Ein Ei wäre sehr, sehr teuer, wenn nicht fast alle männlichen Küken getötet werden und ältere Hühner nicht geschlachtet werden. [Solche Tatsachen gibt es fast für jedes tierische Produkt...]

Und gegenüber dem eigenen Haustier können Menschen rührend sein, aber im Supermarkt wird dann so ein (billiges) 'rotes Zeug' für die Pfanne gekauft, und das obwohl sie wissen wie es da abging, und bestimmt nicht wollen das es ihrem Haustier genauso geht wie dem dessen Teile sie sich in den Mund schieben.

Ja, da gibt es sicherlich eine grosse Heuchelei. Wenn der Fido leidet, dann geht man zum Doktor und wenn die Elsa hinkt, wird sie geschlachtet.

Für mich eine Frage des Bezugs, vieles ist heutzutage einfach zu weit weg(räumlich, erfahrbar, ...) das ein Bezug entstehen könnte.
Vor 75 Jahren konnte man in Deutschland über lange Zeit Menschen in Viehwaggons einladen und das interessierte nicht grossartig, weil man diese vorher zu Untermenschen erklärte d.h. man schuf eine Distanz, der Bezug brach weg.

Leider nicht ganz unpassender Vergleich...
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Mi 28. Mai 2014, 18:26

Jeffrey mc hat geschrieben:In dem Thread fände ich gut, wenn über Lösungsansätze gesprochen würden: ob so oder so. Denn es gibt nicht nur die Meinung (je nachdem wer sich worüber Gedanken gemacht hat), sondern auch, wie man sich was vorstellt wie es mindestens sein müsste oder so, "weil..".


Ich denke, dass es zwei Lösungsansätze gibt:
- man probiert die pflanzliche Ernährung zu verbreiten
- man versucht das Tierwohl der Tiere zu verbessern.

Der erste Ansatz wird wohl am besten mit Aufklärung und Anpassung der Essensgewohnheiten erreicht.
Der zweite wohl mit Gesetzen [und bewussten Einkauf, wenn man sich nicht zum ersten Ansatz durchringen kann].
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 28. Mai 2014, 19:02

@ Was wäre dein Ziel, wenn pflanzliche Ernährung verbreitet würde, weil: in erster Line Tiere in der Lebensmittelproduktion gequält werden, und oder auch weil du vielleicht sagst, dass Fleisch krank machen kann (wenn nicht sorry: aber wenn Fleisch aus deiner Sicht nicht krank machen kann bzw. nicht der Grund wäre, dann wäre für dich echt eine Alternative vermehrt Pflanzen zu essen und so)? Und ein Gesetz für gute Tierhaltung finde ich selber gut!!!

Für mich wollte ich Fleisch essen aber keine tierischen Produkte essen wollen, die gelitten haben wie Schwein!! Und bei Fleisch würde ich gerne selber entscheiden, ob ich das essen will oder nicht (falls du Fleisch als krankmacher sehen würdest), wenngleich vermehrter Pflanzenanbau und so, kein Garant sein muss, dass die Betriebe die Tiere gut behandeln. Daher ist ein Gesetzt für gute Tierhaltung sehr gut (wie schon gesagt). Und ankurbeln bezüglich pflanzlichen Produkten, finde ich gut, zu einen weil wir im Durchschnitt mehr Fleische essen als unsere Großväter und davor und in dem Sinne ist "back to the roots" richtig gut, und zu anderen finde ich den Weg, Leid der Tiere per Gesetz zu regeln (und nicht in erster Line an Essgewohnheiten (...)), wenngleich weniger Fleisch bzw. so viel wie heute, weil die Menschen dafür entschieden z.B. bei Wahlen (und "alle" :pray: Tiere würde nicht mehr in Leid gehalten), bedeutet, dass Tiere nicht mehr (so viel) leiden: und das finde ich gut (wenn Leid weniger wird) und spitze finde ich, wenn alle an einem Strang zögen und Leid verhindern in der Lebensmittelproduktion am besten gar nicht mehr gäbe: also ich fände es gut bis spitze: wenn Leid gemindert wird oder kein Thema mehr ist, durch Gesetz und oder durch eigene Einsicht: "ja, so ist es wirklich gut".
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Mi 28. Mai 2014, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Johelia » Mi 28. Mai 2014, 19:13

Tulbi hat geschrieben:Der erste Ansatz wird wohl am besten mit Aufklärung und Anpassung der Essensgewohnheiten erreicht.

Solange keine staatliche Lenkung aufdoktriniert wird, schadet Aufklärung nicht. Die Freiheit gewichte ich jedoch höher als eine momentane Ideologie.
Ich halte mich lieber an die Bibel und behandle Tiere mit Respekt.

Der zweite wohl mit Gesetzen [und bewussten Einkauf, wenn man sich nicht zum ersten Ansatz durchringen kann].


Aber bitte nicht ausser acht lassen was eine Schweiz im globalen Bild für eine Gewichtung hat. Sehr viel ist in der CH bereits besser für die Tiere als überall sonst, daher muss man die Tierhalter auch leben lassen.
Militanter Aktivismus und Antispeziesistismus ist abzulehnen.

Ich stimme zu dass in der Massenproduktion in vielen Ländern die reine Profitgier herrscht und vieles höchst verwerflich ist. Das muss in jenen Ländern dringend reguliert werden. Die Schweiz kann höchsten den Import regulieren.

@Tulbi
Mit gefällt der unterstelle Generalangriff gegen Christen in Deinem Eingangspost nicht.

lg
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
(basirend auf 2.Tim3)
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Mi 28. Mai 2014, 20:01

Johelia hat geschrieben:Solange keine staatliche Lenkung aufdoktriniert wird, schadet Aufklärung nicht. Die Freiheit gewichte ich jedoch höher als eine momentane Ideologie.
Ich halte mich lieber an die Bibel und behandle Tiere mit Respekt.

Staatliche Lenkung fände ich nicht per se schlecht. Die Freiheit des einen hört dort auf wo die Freiheit des anderen anfängt... Und die Freiheit der Tiere vor Leid und die Freiheit der zukünftigen Generationen vor dem Klimawandel [30% der globalen Treibhausgasen lassen sich auf die Tiernutzung zurückführen] ist für mich höher zu gewichten als die Freiheit von kulinarischem Genuss.


Aber bitte nicht ausser acht lassen was eine Schweiz im globalen Bild für eine Gewichtung hat. Sehr viel ist in der CH bereits besser für die Tiere als überall sonst, daher muss man die Tierhalter auch leben lassen.
Militanter Aktivismus und Antispeziesistismus ist abzulehnen.

Antispeziesismus ist abzulehnen? Wenn man `Antispeziesismus` als die Gegenposition von Speziesismus sieht, würde das ja heissen, dass "Speziesismus anzunehmen" wäre !?
Da würde ich dir vehement widersprechen.

Mir geht es auch nicht darum die Tierhalter zu verteufeln. Diese machen ihren Job und versuchen (oft) den Tieren ein relativ gutes Leben zu bieten. `Relativ` daher, da die Nachfrage [und Preislage] von tierischen Produkten so hoch [resp. tief] sind, dass nichts anderes übrig bleibt als die Tiere auszunutzen und leiden zu lassen. Gibt aber auch Tierhalter, welche diesen Anforderungen nicht gebückt sind und Alternativen suchen...


@Tulbi
Mit gefällt der unterstelle Generalangriff gegen Christen in Deinem Eingangspost nicht.

Ich würde meinen, der Post war doch nicht ein Generalangriff!
Das gleiche Desinteresse gibt es ja auch in der sonstigen Bevölkerung. Nur fällt auf, dass die Christen sich nicht besonders damit beschäftigen (aber sich häufig besonders mit humanitären Dingen befassen {oder zumindest darüber reden}).
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Mi 28. Mai 2014, 20:05

Jeffrey mc hat geschrieben:@ Was wäre dein Ziel, wenn pflanzliche Ernährung verbreitet würde, weil: in erster Line Tiere in der Lebensmittelproduktion gequält werden, und oder auch weil du vielleicht sagst, dass Fleisch krank machen kann (wenn nicht sorry: aber wenn Fleisch aus deiner Sicht nicht krank machen kann bzw. nicht der Grund wäre, dann wäre für dich echt eine Alternative vermehrt Pflanzen zu essen und so)? Und ein Gesetz für gute Tierhaltung finde ich selber gut!!!

Ich verstehe deinen Post nicht ganz, aber pflanzliche Ernährung würde nicht erfordern, dass Tiere unnötigerweise ein leidvolles Leben führen müssten.
Finde ich gut, dass du dich auch für eine bessere Tierhaltung, geringere Tiernutzung interessierst!
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Thelonious » Mi 28. Mai 2014, 20:31

Ist das hier vielleicht was für dich, Tulbi?

Also ich weiß "nix" über die, stiess nur durch simples googeln darauf.

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Mi 28. Mai 2014, 20:37

Thelonious hat geschrieben:Ist das hier vielleicht was für dich, Tulbi?

Also ich weiß "nix" über die, stiess nur durch simples googeln darauf.


Danke für den Link, ist ganz interessant.

Man muss ja nicht mit ihren Anliegen und ihrem Auftreten einverstanden sein, so ein Aktivismus ist mir aber sicher lieber als das weitesgehende Verschweigen von riesigen Tierleid, welches durch den Menschen verursacht wird.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Thelonious » Mi 28. Mai 2014, 21:16

Auf die Frage, warum "von Menschen verursachtes Tierleid" nicht auch kirchlicherseits stärker thematisiert wird, weiß ich auch keine gute Antwort, Tulbi. Zum biblischen Auftrag der Schöpfungsbewahrung würde es jedenfalls gehören.

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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Meisterigel » Fr 30. Mai 2014, 01:39

Solche Schlüsselanhänger habe ich in China auch schon gesehen. Es scheint dort legal zu sein.Zoophilie ist in Deutschland seit letztem Jahr wieder illegal. Es war lange Zeit legal.

Als Kind konnten wir uns selten Fleisch leisten. Heute esse ich mindestens 5 mal in der Woche Fleisch. Manche haben ein schnelles Auto oder ein Haus. Ich esse gerne Fleisch. Es schmeckt mir und macht mich glücklich. Gesund ist Fleischessen wohl nicht. China-Studie

Ich bin Gott dankbar, dass ER das Fleisch der Tiere so wohlschmeckend gemacht hat.

Ich denke der Umgang mit Tieren ist ein Wohlstandsproblem, wenn man sich ansieht, was auf der Welt sonst noch so vorgeht.

In der Bibel steht doch, dass GOTT eine neue Erde machen wird. Da könnte man fragen:"Warum dann überhaupt Umwelt- und Tierschutz?" Dazu muss man die Bibel wortgetreu annehmen/lesen. (Das hier zu diskutieren macht wohl nicht viel Sinn.)
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Fr 30. Mai 2014, 13:42

War das jetzt Sarakasmus, Misterigel? [Mag jetzt nicht ein Replik schreiben nur um herauszufinden, dass du ironisch warst...]
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 30. Mai 2014, 14:26

Tulbi hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:@ Was wäre dein Ziel, wenn pflanzliche Ernährung verbreitet würde, weil: in erster Line Tiere in der Lebensmittelproduktion gequält werden, und oder auch weil du vielleicht sagst, dass Fleisch krank machen kann (wenn nicht sorry: aber wenn Fleisch aus deiner Sicht nicht krank machen kann bzw. nicht der Grund wäre, dann wäre für dich echt eine Alternative vermehrt Pflanzen zu essen und so)? Und ein Gesetz für gute Tierhaltung finde ich selber gut!!!

Ich verstehe deinen Post nicht ganz, aber pflanzliche Ernährung würde nicht erfordern, dass Tiere unnötigerweise ein leidvolles Leben führen müssten.
Finde ich gut, dass du dich auch für eine bessere Tierhaltung, geringere Tiernutzung interessierst!


Der Ausgang meiner Frage "Wäre dein Ziel" war deine Lösungsansätze in deinem Post:
Tulbi hat geschrieben:Ich denke, dass es zwei Lösungsansätze gibt:
- man probiert die pflanzliche Ernährung zu verbreiten
- man versucht das Tierwohl der Tiere zu verbessern.

FALLS du den Lösungsansatz in Punkt 1 "pflanzliche Ernährung verbereiten" zum Threadthema auffürhtest, habe das hier gesagt:
Jeffrey mc hat geschrieben: Was wäre dein Ziel, wenn pflanzliche Ernährung verbreitet würde, weil: in erster Line Tiere in der Lebensmittelproduktion gequält werden ((((und bei mehr plfanzlicher Ernährung dann nicht mehr bzw. weniger))))...wenngleich vermehrter Pflanzenanbau und so, kein Garant sein muss, dass die Betriebe die Tiere gut behandeln. Daher ist ein Gesetzt für gute Tierhaltung sehr gut (wie schon gesagt)

Jeffrey mc hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:oder auch weil du vielleicht sagst, dass Fleisch krank machen kannwenngleich vermehrter Pflanzenanbau und so, kein Garant sein muss, dass die Betriebe die Tiere gut behandeln. (Und habe davon gesprochen: Back to the roots (wo zwar Fleisch gegessen wurde, aber nicht in dem großen Umfang wie heute), wenngleich es auch Ausnahmen gegeben haben wird, wie heute Menschen auch trotzdem nicht so viel oder gar kein Fleisch essen. Etc)

Und ansonsten:
Worauf hat sich dein Lösungsansazt belaufen, von wegen "man probiert die pflanzliche Ernährung zu verbreiten"?
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Meisterigel » Fr 30. Mai 2014, 15:15

Ich suche seit einem halben Jahr ein bezahlbares WG-Zimmer. Wenn dann jemand kommt und sich für grössere Käfige für Tiere einsetzt finde ich das seltsam ... Sollte man nicht erst bezahlbaren Wohnraum für Menschen schaffen bevor man sich um die Bedürfnisse von Tieren kümmert?
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Fr 30. Mai 2014, 16:51

Meisterigel hat geschrieben:Solche Schlüsselanhänger habe ich in China auch schon gesehen. Es scheint dort legal zu sein.Zoophilie ist in Deutschland seit letztem Jahr wieder illegal. Es war lange Zeit legal.

Verstehe nicht genau was du meinst.
Natürlich sind solche Schlüsselanhänger [und ähnliche Dinge] schrecklich, doch eigentlich nur ein sehr kleiner Teil des Leides von Tieren. Das meiste ungerechtfertigte Tierleid fällt auf Bauernhöfen an.

Als Kind konnten wir uns selten Fleisch leisten. Heute esse ich mindestens 5 mal in der Woche Fleisch. Manche haben ein schnelles Auto oder ein Haus. Ich esse gerne Fleisch.

Nun ein paar Fragen:
- Bist du einverstanden, dass Fleischessen nicht notwendig ist, für den Menschen?
- Bist du einverstanden, dass (fast) alle Nutztiere Leid erfahren für die Fleischproduktion?
- Bist du einverstanden, dass es falsch ist Lebewesen ungerechtfertigterweise Leid zuzuführen?

Ich bin Gott dankbar, dass ER das Fleisch der Tiere so wohlschmeckend gemacht hat.

Gott hat auch das Affenfleisch (oder das Menschenfleisch) schmackhaft gemacht, dennoch finden es fast alle Menschen unmoralisch solch Fleisch zu essen.

Ich denke der Umgang mit Tieren ist ein Wohlstandsproblem, wenn man sich ansieht, was auf der Welt sonst noch so vorgeht.

Abermilliarden von Nutztiere werden auf engstem Raum gehalten, zum Teil schrecklich behandelt und dann getötet.
Ich sehe nirgends auf der Welt eine solche Anzahl an Menschen die solches Leid erfahren!
Das heisst natürlich nicht, dass man sich nicht auch für die Situation von Menschen einsetzen soll.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Meisterigel » Fr 30. Mai 2014, 18:58

Tulbi hat geschrieben:Das meiste ungerechtfertigte Tierleid fällt auf Bauernhöfen an.


Ich finde den Tieren in der Schweiz geht es gut. Ferkel werden zB betäubt bei der Kastration. Der Tod des Tieres mit Bolzenschuss geht auch schnell. Also liegt es nur an der Grösse des Käfigs oder was stört dich konkret an der Tierhaltung in der Schweiz? Was würdest du anders machen als Bauer?

Tulbi hat geschrieben:Bist du einverstanden, dass Fleischessen nicht notwendig ist, für den Menschen?


Ja, man kann auch gut leben ohne Fleisch zu essen. Fleisch ist Luxus. Man kann auch in einer Wohnung ohne Heizung leben. Beides (Fleischessen und die Wohnung heizen) ist Luxus und schlecht fürs Weltklima.

Tulbi hat geschrieben:Bist du einverstanden, dass (fast) alle Nutztiere Leid erfahren für die Fleischproduktion?


Werde konkret. Welches Leid meinst du? Ich denke kein Bauer in der Schweiz quält seine Tiere extra.

Tulbi hat geschrieben:Gott hat auch das Affenfleisch (oder das Menschenfleisch) schmackhaft gemacht, dennoch finden es fast alle Menschen unmoralisch solch Fleisch zu essen.


Die Probleme mit dem Affenfleisch sind wohl die Krankheiten, die man sich holen kann. Walfleisch würde ich gerne mal probieren. Menschenfleisch eher nicht.

Würdest du ein Tier essen, dass eines natürlichen Todes starb? Macht es für dich einen Unterschied, wie es starb?

Würden wir in den USA oder in China leben, gäbe ich dir Recht. Da sind die Verhältnisse echt übel (Siehe Videos von peta). In der Schweiz würde ich lieber erstmal alle Menschen von der Strasse holen...
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Johelia » Fr 30. Mai 2014, 19:26

Tulbi hat geschrieben:Staatliche Lenkung fände ich nicht per se schlecht.

Per se gehört die Tierschutzgesetzgebung zu den Aufgaben, die der Staat m.E. unbedingt auszuführen hat. In der Schweiz ist diese Gesetzgebung schon auf einem sehr hohen Stand. Anti-Spezistische Perversionen braucht es in der Tierschutzgesetzgebung nicht.

Sonst müssen wir ja auch ein Schutzalter für Welpen einführen, damit sie nicht zu früh gedeckt werden. Wäre dann ja ein Rüde der ein zu junges Hundeli vernascht ein Pädophilier und müsste mit einem Berufsverbot belegt werden. (Ein abstruser Gedanke!!).

Die Freiheit des einen hört dort auf wo die Freiheit des anderen anfängt... Und die Freiheit der Tiere vor Leid und die Freiheit der zukünftigen Generationen vor dem Klimawandel [30% der globalen Treibhausgasen lassen sich auf die Tiernutzung zurückführen] ist für mich höher zu gewichten als die Freiheit von kulinarischem Genuss.

Diese Gedankengänge kann ich so nicht nachvollziehen. Die Zusammenhänge die Du da machst eröffnen sich mir nicht, sind mir zu extrem, polemisieren und führen schlussendlich zu nichts.

Antispeziesismus ist abzulehnen? Wenn man `Antispeziesismus` als die Gegenposition von Speziesismus sieht, würde das ja heissen, dass "Speziesismus anzunehmen" wäre !?
Da würde ich dir vehement widersprechen.
Dann wiersprich mir mal vehement!!

Im Detail habe ich die Gedanken des Richard Ryder nicht analysiert und werde mir solches auch nicht antun. M.E ist Antispeziesismus FÜR die Gleichstellung von Mensch und Tier uns DAS lehne ich vehement ab.

Die Biblische Hierarchie stellt den Menschen eindeutig ÜBER das Tier und gibt uns Menschen den Auftrag die Schöpfung zu bewahren.

Jegliche andere Behauptung die den Mensch und das Tier gleichstellt ist satanisch.

(Ok, heutzutage in unserer TOTAL pervertierten Gesellschaft sind SEHR viele Menschen sogar tiefer gesunken als Tiere. Da stimme ich den "Antispeziesifisten" sogar zu, wenn sie ihre Stellung erkennen.)

Mir geht es auch nicht darum die Tierhalter zu verteufeln. Diese machen ihren Job und versuchen (oft) den Tieren ein relativ gutes Leben zu bieten.

Die "Antispeziesifisten" machen diesen Unterschied leider nicht und WOLLEN die Extremposition. Z.B Alle müssen Veganer werden. Das Tier steht über dem Menschen, usw. (Völlig naiv und dumme Tiere in Menschengestallt eben!)

`Relativ` daher, da die Nachfrage [und Preislage] von tierischen Produkten so hoch [resp. tief] sind, dass nichts anderes übrig bleibt als die Tiere auszunutzen und leiden zu lassen.

Das finde ich eine Abstruse Schlussfolgerung die völlig am Problem vorbei geht. Das Problem fängt ja schon beim WTO an, der vorschreibt wieviel Fleisch „zollfrei“ importiert werden muss.

Genau da sind auch unsere zwei Marktbeherrschenden Monopolisten COOP und MIGROS in hohem Mass mitschuldig. Bisher konnten sie sämtliche offenen Kontingente aufkaufen, damit sie aus Profitgier die Preise der tiergerechten Produzenten drücken konnten. Diese Importe bringen ja das „Grüselfleisch“ in die Schwez.

Es ist reine Polemik den CH-Tierhalter zu verteufeln. Der Handel und speziell die Konsumenten SIND DAS PROBLEM!!!!!

Gibt aber auch Tierhalter, welche diesen Anforderungen nicht gebückt sind und Alternativen suchen...

Hunderte!! Hunderte gibt es!! Leider ist das den Konsumenten völlig egal, sie lassen lieber einen GUTEN Bauer über die Klinge springen, nur damit sie ihr billiges Grüselfleich " enet der Grenze" kaufen können.

Tulbi hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben: @Tulbi
Mit gefällt der unterstelle Generalangriff gegen Christen in Deinem Eingangspost nicht.

Ich würde meinen, der Post war doch nicht ein Generalangriff!
Das gleiche Desinteresse gibt es ja auch in der sonstigen Bevölkerung. Nur fällt auf, dass die Christen sich nicht besonders damit beschäftigen (aber sich häufig besonders mit humanitären Dingen befassen {oder zumindest darüber reden}).

Die Trennung von Religion und Staat, der Abfall der Menschen von Gott, der "Humanismus", der Sozialismus, der Atheismus haben dazu geführt, dass sich Christen nicht mehr über solche Themen äussern dürfen. Wer es trotzdem tut ist sofort ein "Fundamentalist" (wie ich!!), ein Stündeler, oder am glimpflichsten ein Spinner!

Die Anklage der Christen in diesem Punkt ist pure Polemik. Wir sind am Punkt wo wir sind wegen der Gottlosikeit der Gesellschaft. Einen solchen Generalangriff auf die Christen betrachte ich als satanisch um auch noch den letzten Rest des Glaubens zu vernichten.

Tubli:
Bitte lass Deine extrem Polemik gegen Christen in einen Christlichen Forum einfach weg. Wenn Du uns zuerst eine in die Fr***e haust kannst dann auch keine gute Diskussion erwarten.

lg
:praise:
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Fr 30. Mai 2014, 21:36

Johelia hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Staatliche Lenkung fände ich nicht per se schlecht.

Per se gehört die Tierschutzgesetzgebung zu den Aufgaben, die der Staat m.E. unbedingt auszuführen hat. In der Schweiz ist diese Gesetzgebung schon auf einem sehr hohen Stand. Anti-Spezistische Perversionen braucht es in der Tierschutzgesetzgebung nicht.

Sonst müssen wir ja auch ein Schutzalter für Welpen einführen, damit sie nicht zu früh gedeckt werden. Wäre dann ja ein Rüde der ein zu junges Hundeli vernascht ein Pädophilier und müsste mit einem Berufsverbot belegt werden. (Ein abstruser Gedanke!!).

Die Tierschutzgesetzgebung ist erstaunlicherweise recht gut:

"2 Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. [...]"(Art.4)

Dies ist sicherlich klar, dass Tieren all dies unnötigerweise angetan wird!
Und weiter über Tierversuche:

"2 Versuche dürfen an evolutiv höher stehenden Tieren nur durchgeführt werden, wenn [...] keine geeigneten Alternativmethoden vorhanden sind." (Art.20)

Nun wenn man das Prinzip der `geeigneten Alternativmethoden` übertragen wird auf die Tiernutzung bezüglich Essensproduktion sagst du ja selber, dass es geeignete Alternativmethoden gibt. Diese Art der Tiernutzung müsste also analog auch ungerechtfertigt und somit illegal sein.

Zum Thema Antispeziesismus:
Der Antispeziesismus sagt aus, dass eine wertende Unterscheidung zwischen Individuen rein auf der Basis der Spezieszugehörigkeit falsch ist. Das heisst natürlich nicht, dass eine wertende Unterscheidung zwischen Spezien nicht gerechtfertigt sein kann, die meisten Menschen verfügen beispielsweise über einen viel höheren Intellekt als Schimpansen.
Ich weiss nicht, was daran Perversion sein soll, ich sehe nur vernünftiges Denken.

Die Freiheit des einen hört dort auf wo die Freiheit des anderen anfängt... Und die Freiheit der Tiere vor Leid und die Freiheit der zukünftigen Generationen vor dem Klimawandel [30% der globalen Treibhausgasen lassen sich auf die Tiernutzung zurückführen] ist für mich höher zu gewichten als die Freiheit von kulinarischem Genuss.

Diese Gedankengänge kann ich so nicht nachvollziehen. Die Zusammenhänge die Du da machst eröffnen sich mir nicht, sind mir zu extrem, polemisieren und führen schlussendlich zu nichts.

Es ist recht simpel: Die Freiheit von uns ein Wurstbrot zu essen ist geringer zu gewichten als die Freiheit des Schweins vor Tod und Leid.

Mir geht es auch nicht darum die Tierhalter zu verteufeln. Diese machen ihren Job und versuchen (oft) den Tieren ein relativ gutes Leben zu bieten.

Die "Antispeziesifisten" machen diesen Unterschied leider nicht und WOLLEN die Extremposition. Z.B Alle müssen Veganer werden. Das Tier steht über dem Menschen, usw. (Völlig naiv und dumme Tiere in Menschengestallt eben!)

Ich kenne sehr viele Antispeziesisten (probiere selber einer zu sein) und niemand verlangt von allen Leuten ein Veganer zu werden, aber sich auch mit dem Tierwohl und nicht nur mit dem Menschenwohl zu beschäftigen.

Genau da sind auch unsere zwei Marktbeherrschenden Monopolisten COOP und MIGROS in hohem Mass mitschuldig. Bisher konnten sie sämtliche offenen Kontingente aufkaufen, damit sie aus Profitgier die Preise der tiergerechten Produzenten drücken konnten. Diese Importe bringen ja das „Grüselfleisch“ in die Schwez.

Es ist reine Polemik den CH-Tierhalter zu verteufeln. Der Handel und speziell die Konsumenten SIND DAS PROBLEM!!!!!

Wenn du meinen Post gelesen hättest, dann hättest du gesehen, dass ich dasselbe behaupte. KEIN GRUND ZUM SCHREIEN ALSO ;)

Die Trennung von Religion und Staat, der Abfall der Menschen von Gott, der "Humanismus", der Sozialismus, der Atheismus haben dazu geführt, dass sich Christen nicht mehr über solche Themen äussern dürfen. Wer es trotzdem tut ist sofort ein "Fundamentalist" (wie ich!!), ein Stündeler, oder am glimpflichsten ein Spinner!

Natürlich dürfen sich Christen zu solchen Themen äussern, sie tun es nur (fast) nicht. Christliche Anzeigen schaffen es ja auf alle Plakatwände und auf die Titelseite von Gratiszeitungen. Die Zeitungen schrieben auch darüber wenn ein Politiker das Überleben eines Unfalles Gott verdankt...

Die Anklage der Christen in diesem Punkt ist pure Polemik. Wir sind am Punkt wo wir sind wegen der Gottlosikeit der Gesellschaft. Einen solchen Generalangriff auf die Christen betrachte ich als satanisch um auch noch den letzten Rest des Glaubens zu vernichten.

Tubli:
Bitte lass Deine extrem Polemik gegen Christen in einen Christlichen Forum einfach weg. Wenn Du uns zuerst eine in die Fr***e haust kannst dann auch keine gute Diskussion erwarten.

Jaja, wenn die Argumente ausgehen bezeichnet man das Gegenüber als Satanisten.

Die Gesprächskultur war deutlich besser, bevor du deine Posts gesendet hast (ich glaube, dass kann jeder im Forum bezeugen).
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Fr 30. Mai 2014, 21:52

Meisterigel hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Das meiste ungerechtfertigte Tierleid fällt auf Bauernhöfen an.


Ich finde den Tieren in der Schweiz geht es gut. Ferkel werden zB betäubt bei der Kastration. Der Tod des Tieres mit Bolzenschuss geht auch schnell. Also liegt es nur an der Grösse des Käfigs oder was stört dich konkret an der Tierhaltung in der Schweiz? Was würdest du anders machen als Bauer?

4-9% der Rinder sind noch bei Bewusstsein, nach dem Bolzenschlag und es muss nachgebolzt werden (Unvorstellbare Qualen dazwischen). Bei ca. 1% der Schweine versagt die Vergasung (hast du schon mal Videos von einer solchen Vergasung gesehen? Wenn dies nicht Leiden ist...) Männliche Küken werden vergast oder unbetäubt geschreddert. Mutterkuh und Kalb werden (meistens) nach der Geburt getrennt [man denke daran, dass Kühe Säugetiere sind und die Mutter-Kindbeziehung instinktiv sehr ausgeprägt ist]. Schweine werden eingepfercht und bekommen eine Eisenkette zum spielen. Alle drei Tiere sind so gezüchtet, dass sie unnatürlich viel produzieren und deswegen früh krank werden und auch andere Leiden haben.
Kannst dir ja mal dieses Video von neuen schweizerischen Bauernhofaufnahmen anschauen: tiere-essen.ch [kannst ja den Ton abschalten und nur die Bilder anschauen/ oben links siehst du immer ob die Aufnahmen aus der Schweiz sind]

Tulbi hat geschrieben:Bist du einverstanden, dass Fleischessen nicht notwendig ist, für den Menschen?


Ja, man kann auch gut leben ohne Fleisch zu essen. Fleisch ist Luxus. Man kann auch in einer Wohnung ohne Heizung leben. Beides (Fleischessen und die Wohnung heizen) ist Luxus und schlecht fürs Weltklima.

Ok.

Tulbi hat geschrieben:Bist du einverstanden, dass (fast) alle Nutztiere Leid erfahren für die Fleischproduktion?


Werde konkret. Welches Leid meinst du? Ich denke kein Bauer in der Schweiz quält seine Tiere extra.

Siehe oben. Es geht nicht darum ob die Tiere extra gequält werden oder nicht, es geht darum, dass die Fleischproduktkion die Tiere immer schädigt.

Tulbi hat geschrieben:Gott hat auch das Affenfleisch (oder das Menschenfleisch) schmackhaft gemacht, dennoch finden es fast alle Menschen unmoralisch solch Fleisch zu essen.


[...]Menschenfleisch eher nicht.

Warum nicht? Gott hat es doch schmackhaft gemacht...
[Übrigens wurden die Tiere ja angeblich zu einer Zeit kreiert, wo Gott noch explizit die Tiere als Non-Food deklarierte. Dein Argument hinkt also sogar inner-biblisch gewaltig...]

Würdest du ein Tier essen, dass eines natürlichen Todes starb? Macht es für dich einen Unterschied, wie es starb?

Würde ich grundsätzlich schon essen [habe auch schon mal eine Bratwurst bei einem Mülltaucher gegessen]. Ich esse nur dann kein Fleisch (und fast keine tierische Produkte) wenn die Konsumation (wegen vorhergehendem Kauf) die Tiernutzung in der heutigen Form unterstützen würde.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 31. Mai 2014, 01:07

@Tulbi
Du hast etwas nicht verstanden gehabt und ich antwortete dir. Sodann stellte ich dir auch diese Frage:
Jeffrey mc hat geschrieben:Worauf hat sich dein Lösungsansazt belaufen, von wegen "man probiert die pflanzliche Ernährung zu verbreiten"?

Ich würde mich über eine Antwort (die im Zusammenhang jenes Beitrages zu dir war)!
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Sa 31. Mai 2014, 11:04

Jeffrey mc hat geschrieben:Worauf hat sich dein Lösungsansazt belaufen, von wegen "man probiert die pflanzliche Ernährung zu verbreiten"?


Meinst du damit konkrete Beispiele?
Man könnte beispielsweise in der staatlichen Kochschulen einführen, dass jedes zweite Menu, dass die Kinder lernen pflanzlich ist. Oder man könnte staatliche Mensenköche Kürse in der pflanzlichen Kochkunst bieten. Oder man könnte die Kochlehrausbildungsinstitute dazu bewegen auch ein zwei pflanzliche Gerichte in die Lehrabschlussprüfung einzubinden [heutzutage sind glaub ich grundsätzlich alle 8-12 Gerichte, welche man vorführen muss mit Fleisch oder Fisch]. Man könnte evtl. auch eine Fleischsteuer oder eine vergünstigung von pflanzlichen Lebensmitteln einführen. Man könnte die Leute besser informieren darüber, was die heutige Tiernutzung für Konsequenzen hat und das es feine und gesunde pflanzliche Ernährung gibt.

Ist das mal genug? ;)
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 31. Mai 2014, 13:00

Tulbi hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:Worauf hat sich dein Lösungsansazt belaufen, von wegen "man probiert die pflanzliche Ernährung zu verbreiten"?


Meinst du damit konkrete Beispiele?
Man könnte beispielsweise in der staatlichen Kochschulen einführen, dass jedes zweite Menu, dass die Kinder lernen pflanzlich ist. Oder man könnte staatliche Mensenköche Kürse in der pflanzlichen Kochkunst bieten. Oder man könnte die Kochlehrausbildungsinstitute dazu bewegen auch ein zwei pflanzliche Gerichte in die Lehrabschlussprüfung einzubinden [heutzutage sind glaub ich grundsätzlich alle 8-12 Gerichte, welche man vorführen muss mit Fleisch oder Fisch]. Man könnte evtl. auch eine Fleischsteuer oder eine vergünstigung von pflanzlichen Lebensmitteln einführen. Man könnte die Leute besser informieren darüber, was die heutige Tiernutzung für Konsequenzen hat und das es feine und gesunde pflanzliche Ernährung gibt.

Ist das mal genug? ;)


Nein, denn ich habe nach Lösungsansätzen im Sine des Threads gefragt.
Hast du eine Konkrete Idee zu Fleischsteuer, was mit der Steuer gemacht wird (oder kam es dir nur in den Sinn und u hast es geschrieben?)? Vielleicht im Sinne des Threads, damit sich das Leid der Tiere verringert? Und wenn ja, wie stellst du dir das vor?
Und die heutige Tiernutzung: Aufklärung im Sinne, dass die Bürger, mit dem Fleischkonsum wie umgehen? (nicht kaufen, weil Tiere leiden?; nur von den Betrieben kaufen wo man dann die Tranzparenz hat (...), dass die mit Tieren gut umgehen?; und was bedeutet das für die Betriebe die Tieren leid zufügen und dann, wenn sie keine Absatz im Land, das Leid der Tiere beibehalten und dann ins Ausland exportieren: Leid der Tiere geht weiter?)
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Sa 31. Mai 2014, 13:28

`Lösungsansätze im Sinne des Threads` wären also Lösungsansätze spezifisch für Christen/ die christliche Gemeinschaften?

Da könnte ich mir vorstellen, dass Pfarrer eine gewisse Verantwortung annehmen könnten und auch mal eine Predigt über das Verhältnis zwischen Mensch und nicht-menschlichen Tieren machen könnten.
Zum Thema `Umgang mit der Natur` (in einem ökologischen Sinne) wird dies ja manchmal gemacht.

Wie das Geld einer Fleischsteuer eingesetzt werden könnte... habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht (evtl. in die Forschung des Tierwohls, also zur Beantwortung der Frage `Was verursacht Glück und Leid bei den Nutztieren?` und `Wie kann man das Tierwohl am besten verbessern?`).

Aufklärung ist schwierig...
Wenn man denkt, dass auf Zigarettenpackungen Warnbilder gedruckt werden, obwohl die Konsumenten vorallem sich selbst schädigen, wäre es gar nicht so abwegig auch Informationshinweise auf Fleischverpackungen zu drucken.
(Finde ich jetzt aber nicht die klügste Idee...)

Jedenfalls ist klar, dass der Staat in seiner Informationsaufgabe bezüglich Tierschutz vernachlässigt.
2 Der Bund sorgt für die Information der Öffentlichkeit über Tierschutzfragen.2 (Art.5)

Wenn man sich solche Artikel anschaut http://www.srf.ch/konsum/themen/umwelt-und-verkehr/schweizer-mastrinder-sehen-oft-weder-gras-noch-sonne-2, dann wird schnell klar, dass die Bevölkerung nicht informiert ist. Beispielsweise wissen mehr als 80% der gefragten Leute nicht, dass Nutztieren keine gestreute Liegeflächen und auch keinen Auslauf garantiert wird. [http://www.tierschutz.com/media/191113/pdf/02_umfrageresultate_QMfleisch.pdf]
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 31. Mai 2014, 14:08

Tulbi hat geschrieben:`Lösungsansätze im Sinne des Threads` wären also Lösungsansätze spezifisch für Christen/ die christliche Gemeinschaften?

1) ok
2) ich meinte du solltest deine Lösungsansatz, um den es beim mir zu dir ging, erläutern: der war doch im Sinne des Threads, oder? Und ansonsten: kannst du den bitte erläutern?

Aufklärung ist schwierig...
Wenn man denkt, dass auf Zigarettenpackungen Warnbilder gedruckt werden, obwohl die Konsumenten vorallem sich selbst schädigen, wäre es gar nicht so abwegig auch Informationshinweise auf Fleischverpackungen zu drucken.
(Finde ich jetzt aber nicht die klügste Idee...)

Aufklärung finde ich gut! Aber d.h. nicht, dass etwas besser werden muss: kann so gesehen von kleinen bis ins große gehen (die Wirkung der Aufklärung) usw.
Ich fände eine Steuer auf jegliche Produkte gut, die den Krankenkassen zugute kommen, dass z.B. (um einfach auszudrücken), bei Alkohol, oder Diabetikern, etc. dadurch Krankenkassenbeiträge leisten über den Einkauf (je nachdem, werden viele Produkte von Millionen Menschen gekauft und es würden auf Dauer schon 10 cent oder weniger was bringen bei Süßigkeiten oder bei Alkohol mehr, etc), während man vom Arbeitgeber aus, dahingehend einen Krankenkassenbeitrag zahlt: Das wichtige ist mir dabei, dass jeder alles konsumieren kann, was er möchte und nicht alle hauptsächlich vom Krankenkassenbeitrag durch den Arbeitgeber gesund finanziert (wenn es erfolg hatte). Somit kann jeder alles konsumieren, aber wer Süßigkeiten in Massen und Krank wird, finanziert sich ein Stück weit selber und der andere, der damit nichts zu tun, steuert zwar eine Teil dazu bei, wenn es sonst nicht reichen würde, wobei er jederzeit alles konsumieren kann, wenn er wollte und braucht nicht hauptsächlich mit zu finanzieren, womit er nichts zu tun hat.

Jedenfalls ist klar, dass der Staat in seiner Informationsaufgabe bezüglich Tierschutz vernachlässigt.
2 Der Bund sorgt für die Information der Öffentlichkeit über Tierschutzfragen.2 (Art.5)

Wenn man sich solche Artikel anschaut http://www.srf.ch/konsum/themen/umwelt-und-verkehr/schweizer-mastrinder-sehen-oft-weder-gras-noch-sonne-2, dann wird schnell klar, dass die Bevölkerung nicht informiert ist. Beispielsweise wissen mehr als 80% der gefragten Leute nicht, dass Nutztieren keine gestreute Liegeflächen und auch keinen Auslauf garantiert wird. [http://www.tierschutz.com/media/191113/pdf/02_umfrageresultate_QMfleisch.pdf]

guck ich mir später, denn ich mähe jetzt den Rasen! Bis dann!!
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Meisterigel » Sa 31. Mai 2014, 14:34

Du bist mir noch eine Antwort schuldig:
Was würdest du anders machen als Bauer?

Tulbi hat geschrieben:4-9% der Rinder sind noch bei Bewusstsein, nach dem Bolzenschlag und es muss nachgebolzt werden (Unvorstellbare Qualen dazwischen).


Grössere Bolzen verwenden und das Problem ist gelöst.

Ich finde ein gezielter Schuss in den Kopf mit Abstand die sauberste Art zu sterben. Was denkst du warum machen viele Menschen so Suizid?

Tulbi hat geschrieben:Männliche Küken werden vergast oder unbetäubt geschreddert.


Ein Kücken zu schreddern ist doch auch ein schneller Tod nicht? Was stört dich daran? Das Kücken ist in weniger als einer Sekunde tot.

Wie gross würdest DU als Bauer eine Schweinebox wählen? Wieviele Quadratmeter braucht es deiner Meinung nach für ein Schwein? -Worte sind gut, aber Zahlen besser...

Tulbi hat geschrieben:Alle drei Tiere sind so gezüchtet, dass sie unnatürlich viel produzieren und deswegen früh krank werden und auch andere Leiden haben.


Hast du dir mal eine Doku über die Menschen in Texas angeguckt? Die leben auch nicht gesund und die haben sich es ausgesucht. Spezielle Zucht brauchte es dafür nicht. Krankheiten wie Diabetes gibt es auch ... :|

Es gibt schlimmeres als peta-Videos ... Ab 18 Jahren!

In China sind keine Schusswaffen erlaubt. So würde ich ein Schwein dort schlachten.

Tulbi hat geschrieben:Es geht nicht darum ob die Tiere extra gequält werden oder nicht, es geht darum, dass die Fleischproduktkion die Tiere immer schädigt.


Das ist kein Argument sondern ein Glaubenssatz. Hat dann diskutieren überhaupt einen Sinn?

Ich lese die Bibel nicht wortwörtlich. Meine Kinder zu züchtigen oder Hexen zu töten finde ich nicht sinnvoll. Das Argument mit der neuen Erde war nicht Ernst gemeint. Ich rege mich nur über die Menschen auf, die alles in der Bibel wortwörtlich verstehen wollen...

Mal eine hypothetische Frage: Kämen Aliens auf die Erde und würden herausfinden, das Menschen-Burger sehr schmackhaft sind. Wie denkst du sähe eine nach Alienmassstäben "menschgerechte" Farm aus?
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 31. Mai 2014, 14:55

Meisterigel hat geschrieben:Das ist kein Argument sondern ein Glaubenssatz. Hat dann diskutieren überhaupt einen Sinn?

Ich lese die Bibel nicht wortwörtlich. Meine Kinder zu züchtigen oder Hexen zu töten finde ich nicht sinnvoll.


1) Wonach man sich richtet ist einerseits nach Gott (...) oder nicht nach Gott und trotzdem nach irgendwas sich richten. Und ob nun Gott beim Wort genommen wird (ab Schöpfung) oder nicht: es gibt auch zu Atheisten und Christen Überschneidungen. Und wäre der Art. 1 des Grundgesetzes nicht "die Würde des Menschen ist unantastbar" dann wäre das so nicht ein Thema, und ggf. sehr schlimm. Wobei mit Art. 1. des Grundgesetzes zusammenpasst, wenn man die Liebe lebt (auch als Christ). Und nun komme ich zu Punkt 2
2) Das AT ist vorbei, man (...). Und mit Jesus gilt es, den Weg der Liebe zu gehen, ohne zu strafen!!
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Sa 31. Mai 2014, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 31. Mai 2014, 14:55

So, jetzt bin ich aber weg Rasen mähen! :oops:
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Tulbi » Sa 31. Mai 2014, 14:56

Ich bin der Meinung, dass die Tötung von Nutztieren gegen ein basalstes Interessen dieser Tiere verstört und daher falsch ist.

Das heisst aber nicht, dass wenn man die Tötung (und die Aufzucht) nicht verhindern kann, man dennoch für leidfreiere Variante sprechen kann.
Ich finde Label-haltung von Rindern zwar besser als die konventionelle, desshalb aber lange noch nicht gut.

Nach deiner Logik sollte es auch kein Problem sein einen Menschen schmerzlos zu töten.
Willst du sicher aber nicht, desshalb kann es auch kein Argument für die Fleischproduktion sein.

Warum soll ich hier jetzt entscheiden, wieviel Platz ein Schwein braucht? Was eine gute Bedingnung für ein Schwein ist muss zum Teil noch erforscht werden, dass es die heutige Schweinehaltung aber nicht ist, ist eigentlich jedem klar.
Der Bund spricht auch davon, dass die 6qm [mit Auslauf] der Label-haltung viel für das Tierwohl verbessert, im Vergleich zur konventionellen 3qm Haltung [meist ohne Auslauf].

Die `Menschen in Texas` [komisches Beispiel wirklich...] wählen aber zu einem grossen Teil ihre Lebensstandards... Die Nutztiere können das nicht.

Was willst du mit solchen Videos zeigen? Dass es neben dem Tierleid auf Bauernhöfen auch extremstes Tierleid durch Tierquäler gibt?
"So würde ich ein Schwein dort schlachten" -> äusserst perverse Aussage, da es recht offensichtlich ist, dass das Tier enormes Leid erfährt und seiner bevorstehenden Tötung bewusst ist.

Ich hätte sagen sollen "einigermassen ökonomische Tierhaltung schädigt die Tiere immer".
Man könnte natürlich schon die Tiere alt werden lassen und nur ab und zu ein paar Liter Milch und ein paar Eier nehmen. Man könnte auch das Fleisch der Tiere essen, wenn man sie tötet weil sie alt und krank sind.
Nur könnte sich diese Produkte niemand leisten!
Von einer Tierhaltung zu sprechen, welche nicht systembedingt Tiere Leiden lässt ist also utopisch...
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 31. Mai 2014, 15:21

http://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/schweine?gclid=CjgKEAjw-6WcBRCsgNjFy-2OuGYSJADf4R2suuA7yibZGIa-plVnlzUEIHzb-Efg-UgRN8XItYwFwfD_BwE

Tierhaltung geht auch, wenn die Tiere mehr Platz haben. Und Tiere töten werden, wie unsere Großeltern das gemacht haben, in der Hinsicht (auch wenn man ein Tötung nicht so toll verlief, so hat er das aber nicht gewollt bzw. so war ihm das auch für die nächsten Tötungen nicht egal und wir vereinzelnd wieder vorgekommen sein: und wenn ein Tier merkt es wird getötet, dann ist ein "so geht das nicht" ein Gegenargument, dass denen in den Rücken fallen kann, die die Tiere gut halten und wo die Tiere platz haben und dann das Tier töten müssen um Fleisch zu haben), das Tier ist wertvoll und wir essen Fleisch (wenn auch nur hin und wieder) und das ist voll in Ordnung.
Tulbi hat geschrieben:Von einer Tierhaltung zu sprechen, welche nicht systembedingt Tiere Leiden lässt ist also utopisch...

Und 80 Mio. Deutsche werden so viel Fleisch essen, dass so viel Geld eingenommen wird, dass Platz für Tiere da sein KANN. Und leider ist Leid von Tieren profitabel, wie Legeabtterien, was echt zum kotzen ist.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Meisterigel » Sa 31. Mai 2014, 16:09

Ja, wenn du das denkst ist kein Fleisch zu essen konsequent. Das akzeptiere ich. Mir schmeckt CornNature etc nicht und ich denke das Leid der Nutztiere in der Schweiz ist vertretbar.

Meine Definition von Leid ist Schmerz*Zeit. Ich denke ein Huhn das ertränkt wird leidet. Es kämpft sekundenlang um sein Leben. Trennt man ihm den Kopf vom Körper "leidet" das Huhn in diesem Moment nicht wirklich.

Ich denke auch die meisten Menschen wünschen sich einen schnellen schmerzlosen Tod am Ende ihres Lebens. Warum soll es bei Tieren anders sein? Denkst du ein Tier will lieber an Altersschwäche sterben? Dabei wird es wohl mehr leiden ...

Du drückst dich vor Zahlen, das finde ich schade.
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Re: Warum das geringe Interesse an Tierinter-essen?

Beitragvon Johelia » Sa 31. Mai 2014, 18:39

Tulbi hat geschrieben:Die Tierschutzgesetzgebung ist erstaunlicherweise recht gut:

"2 Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. [...]"(Art.4)

Dies ist sicherlich klar, dass Tieren all dies unnötigerweise angetan wird!

Definiere mal im Detail was Du mit "all dies unnötigerweise angetan" genau meinst.

Schade, dass Du unehrlich selektiv aus dem Gesetz zitierst. Warum hast Du den Mut nicht den ganzen Artikel 4 zu zitieren? Bricht Deine Argumentation sonst zusammen?

Im Art. 4 des Tierschutzgesetzes steht:
2 Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten. 3 Der Bundesrat verbietet weitere Handlungen an Tieren, wenn mit diesen deren Würde missachtet wird.


Tulbi hat geschrieben:Und weiter über Tierversuche:
"2 Versuche dürfen an evolutiv höher stehenden Tieren nur durchgeführt werden, wenn [...] keine geeigneten Alternativmethoden vorhanden sind." (Art.20)

Auch hier zitierst Du wieder nur einen Bruchteil des Gesetzes den Du sogar noch kürzt. Immer wird nur ein Teil dargestellt, damit nicht auffällt, dass Polemik verbreitet wird. :roll:

Wenn Du wirklich ehrlich sein willst dann bestehen die Artikel zu den Tierversuchen aus Abschnitt 6 & 6a bestehend aus den Artikeln 16, 17, 18, 19, 20, 20a, 20b, 20c, 20d, 20e.

Für mich als Diplom-Landwirt ist diese Gesetzgebung umfänglich detailliert und schützt des Tier genügend.

Tulbi hat geschrieben:Nun wenn man das Prinzip der `geeigneten Alternativmethoden` übertragen wird auf die Tiernutzung bezüglich Essensproduktion sagst du ja selber, dass es geeignete Alternativmethoden gibt. Diese Art der Tiernutzung müsste also analog auch ungerechtfertigt und somit illegal sein.

Hier verdrehst Du meine Worte, so nicht!!! :shock: :warn:
Mit solcherlei Übertragungen kann man ALLES verdrehen, übertragen, zweckentfremden und rechtfertigen. Aber es ist nicht ehrlich, sondern verachtet den Gesprächspartner.

Der Text mit `geeigneten Alternativmethoden` stammt aus der Gesetzgebung zu den Tierversuchen (Art 20.2) und hat überhaupt nichts mit Essensproduktion zu tun. Deine Aussage hat nur den Zwek der Polemik.

Tulbi hat geschrieben:Zum Thema Antispeziesismus:
Der Antispeziesismus sagt aus, dass eine wertende Unterscheidung zwischen Individuen rein auf der Basis der Spezieszugehörigkeit falsch ist. Das heisst natürlich nicht, dass eine wertende Unterscheidung zwischen Spezien nicht gerechtfertigt sein kann, die meisten Menschen verfügen beispielsweise über einen viel höheren Intellekt als Schimpansen.
Ich weiss nicht, was daran Perversion sein soll, ich sehe nur vernünftiges Denken.

Da bist Du mir wieder zu schwammig und versteckt die Perversion des Antispeziesismus in wohltönenden Worten.

Ich wehre mich dagegen, dass das Wort "Individuen" in Deiner Aussage auch auf Tiere angewendet wird. Bei Menschen spreche ich von "Individuen". Bei Tieren von Einzeltieren.

Der Mensch ist kein Tier!
Der Mensch wurde als Ebenbild Gottes erschaffen und über die Tiere gestellt. Aussagen die Tiere und Menschen gleichstellen sind Blasphemie. siehe 1.Mos 1,26 und 28.

darum schrieb ich:
Johelia hat geschrieben:Jegliche andere Behauptung die den Mensch und das Tier gleichstellt ist satanisch.

( und nich das was du daraus verdreht hast)

Es ist recht simpel: Die Freiheit von uns ein Wurstbrot zu essen ist geringer zu gewichten als die Freiheit des Schweins vor Tod und Leid.

Das kann ich nicht unterstützen, weil die Basis des Gedanken gegen Gott ist.
Kol 2:8 Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß!

Ich kenne sehr viele Antispeziesisten (probiere selber einer zu sein) und niemand verlangt von allen Leuten ein Veganer zu werden, aber sich auch mit dem Tierwohl und nicht nur mit dem Menschenwohl zu beschäftigen.

Mit Deinem Link-Tip an Meisterigel strafst Du Dich hier selber Lügen. Guckst Du mal was Andreas Hänni "verlangt".

Tulbi hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Genau da sind auch unsere zwei Marktbeherrschenden Monopolisten COOP und MIGROS in hohem Mass mitschuldig. Bisher konnten sie sämtliche offenen Kontingente aufkaufen, damit sie aus Profitgier die Preise der tiergerechten Produzenten drücken konnten. Diese Importe bringen ja das „Grüselfleisch“ in die Schwez.

Es ist reine Polemik den CH-Tierhalter zu verteufeln. Der Handel und speziell die Konsumenten SIND DAS PROBLEM!!!!!

Wenn du meinen Post gelesen hättest, dann hättest du gesehen, dass ich dasselbe behaupte. KEIN GRUND ZUM SCHREIEN ALSO ;)

Ich habe Deine Posts sogar so gut gelesen, dass ich sehe wie Du Polemik verbreitest und die Wahrheit beugst.ohne wirklich auf Gegenargumente einzugehen.

Tulbi hat geschrieben:Natürlich dürfen sich Christen zu solchen Themen äussern, sie tun es nur (fast) nicht. Christliche Anzeigen schaffen es ja auf alle Plakatwände und auf die Titelseite von Gratiszeitungen. Die Zeitungen schrieben auch darüber wenn ein Politiker das Überleben eines Unfalles Gott verdankt...
Meine Antwort zu Deiner Aussage und dem Threadthema ist:
Es gibt in unserer degenerierten Gesellschaft extrem viele Themen die angesprochen werden müssen um Menschen vor Abfall, Sünde und Tod zu retten. Da ist es unnötig der Bibel wiedersprechende Themen wie Antispeziesismus auf der Kanzel anzusprechen.

Tulbi hat geschrieben:Jaja, wenn die Argumente ausgehen bezeichnet man das Gegenüber als Satanisten.

Die Gesprächskultur war deutlich besser, bevor du deine Posts gesendet hast (ich glaube, dass kann jeder im Forum bezeugen).


Mir gehen die Argumente in Bezug auf Gott und die Bibel niemals aus.
Mir gehen die Argumente höchstens dann aus wenn mein Gesprächspartner verdreht, polemisiert und unehrlich argumentiert.

Was nun die Gesprächskultur im Forum betrifft tut es mir leid, wenn ich Irrlehren, Lüge, und billige Menschenphilosophie bekämpfe und Du damit nicht klar kommst.

Ehrlich gesagt ist mir meine Zeit mit der Familie wichtiger als an solch einer Diskussion auf diesem unehlichen Niveau teilzunemen. Dasum beweihräuchere Dich nur selbst an Deiner weltlichen Philosohpie.

lg
:praise:
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
(basirend auf 2.Tim3)
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