Homosexualität Synonym

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Mo 22. Apr 2013, 17:14

Trixi hat geschrieben:... und auch im Bild vom Splitter und Balken geht es, soweit ich erkenne, Jesus nicht um die Größe der Sünde, sondern darum dass man genug damit zu tun hat, seine eigenen Verfehlungen auf die richtige Bahn zu bekommen. Und dass es meistens so ist, dass die eigenen Verfehlungen durch das aufbauschen der Verfehlungen anderer verschönt wird.


Das mit dem Auge ist schon so, es geht um das eigene darauf habe ich auch meine Texte gerichtet. Es kann aber auch um das der Gemeinde Christi gehen, welche mal daran geht den Balken zu entfernen. Denn Balken der Toleranz, den Balken Sünde gut zu reden, die Balken dieser Gesellschaft, mit ein paar Bibelversen, Sünde schön zu reden. Oh je ist ja nicht so schlimm die Gnade ist ja so so gross das wir am Schluss alle versöhnt da stehen. Das ist eben nicht Wort Gottes.

Beim Splitter und Balken ging es um das richten, niemand hat bisher jemanden hier gerichtet. Es ging ursprünglich um das Thema das man Sünde abstossend findet. Was ist daran so schlecht? Wo ist das schlechte, wenn man aufzeigt das unter dem Teufelswort "Toleranz" immer mehr, in den Bann der Sünde gezogen werden?

Da kann sich ja jeder selbst prüfen vor Gott, ob er/sie dieses Thema anschneidet, um von sich abzulenken oder was sein Motiv ist. Ein Christ kann das. Ich gehe aber davon aus das einer der dieses Thema anschneidet es nicht aus bösen Motiven heraus macht oder um abzulenken. Dies muss jeder selber prüfen, soll aber eben nicht Vorwand sein dafür, das wir vom Thema hier abgelenkt werden.

Das wir uns mit dem Balken der Gesellschaft beschäftigen, hat nichts damit zu tun das wir uns nicht mit uns selber beschäftigen wollen. Die Gesellschaft nimmt eben sehr wohl Einfluss auf die Kirchen in der heutigen Zeit und will Ihren Balken dort absegnen lassen. Das ist ein Teil der Thematik hier und von dem sollten wir uns nicht ablenken lassen.


Wenn man nämlich mal ehrlich mit sich selber ist, kann man oft erkennen, dass man immer bei bestimmten Sünden anderer Menschen besonders hellhörig wird. Das sind dann meistens solche Dinge, die eigene Schwachpunkte aufdecken. Weil diese Erkenntnis schmerzt, dass man schwach ist, versucht man seine eigene Schwäche in Stärke zu verwandeln, indem man die Sünden des Anderen hoch hält, und sich quasi dahinter versteckt.


Kann sein wenn Du aber all meine Texte aufrichtg gelesen hast dann solltest Du wissen, das dies nicht mein Ansatz ist und ich das nicht getan habe. Mir geht es darum, das man Unzucht Sünden nicht absegnet, Gesellschaftlich und auch Kirchlich nicht und dabei noch die Bibel missbraucht. Wenn die Welt das tun will soll sie aber ich werde sagen das ist falsch.

Das ist für mich selbst wenn ich noch zehn Balken in meinem eigenen Auge habe ein Punkt, wo ich nie dazu schweigen würde. Nie. Christus hätte nie dazu geschwiegen und seinen Segen gegeben, wenn er es nicht tut dann ich auch nicht. Sein Wort das jeder bei sich selber zu schauen hat, ist nicht dazu da, das wir solche Balken nicht diskutieren. Wenn das geschieht dann wird etwas verdreht.


Es ist oft so schwer erkennbar, weil die Auswirkungen unterschiedlich sind. So sind die "Ankläger" der Homosexuellen meist nicht auch Homosexuell. Aber sie haben im sexuellen Bereich ihre eigenen Probleme und machen dort Fehler. Genau diesen Menschen gelten die Worte Jesu, welche hier oft zitiert werden. Genau das hat Jesus auch bei der geplanten Steinigung für die Ehebrecherin demonstriert. Er hat nur den einen Satz gesagt, der die Ankläger darauf hinwies, dass sie erst einmal ihre eigenen Fehler anschauen sollten. Und wenn sie dann noch meinen, die Steinigung wäre gerechtfertigt, dann sollen sie es tun. Und da hat KEINER bestanden, von den vermeindlich so frommen und gottesfürchtigen Menschen.


Hier sind aber keine Ankläger der Homosexuellen und darum sollten wir auch keine basteln. Ich habe bereits mehrmals geschrieben das man einen, der den Lohn der Verirrung bereits empfangen hat, sicher nicht anklagt.

Bin aber der Meinung das wir uns dem Thema schon stellen müssen, warum die Gesellschaft dann dies absegnet und die Kirchen dann der Gesellschaft nachäfft anstatt Licht und Salz zu sein. Ja warum finden wir Sünde nicht abstossend und eben gerade Unzucht Sünden? Warum rebelliert unser Fleisch so dermassen wenn einer sagt ich finde Sünde abstossend? Also wenn wir mit uns beschäftigen wollen kann das jeder tun. Aber bleiben wir beim Thema Homosexualität und wieso gerade diese Sünde so Toleranz findet.

Ich denke, die Botschaften Jesu in diesem Bereich sind ziemlich eindeutig. Und trotzdem werden hier sogar seine Worte dazu benutzt, um genau das Gegenteil von dem zu verkündigen, als er immer wieder betont hat.


So was ist den die Botschaft Christi zu sexueller Unzucht? Umkehr und Busse oder toleriere weil du selber Sünder bist? Was sagt den das Gesetz dazu? Was bedeutet dies für einen der nicht in Christus ist? Was für den der Christ ist?

Verdreht wurde bisher nur eines, das man Menschen schlechte Motive unterstellt, das man sie anklagt wegen der falschen Wortwahl und das man mit Biblischen Texten versucht die Diskussion zum Thema hier zu verwässern indem man davon ausgeht das derjenige der das Thema auf das Parkett bringt, nur von seinem Balken ablenken will.

Christus hat gelernt Menschen zu respektieren in Ihrem freien Willen, Menschen nicht anzuklagen, Sünde zu hassen.

Beim hassen der Sünde da habe ich noch wenig AMEN gehört. Beim andern sind wir uns einig.

Verdreht wird hier schon aber was genau darüber sind wir uns auch nicht ganz einig.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Mo 22. Apr 2013, 17:24

Columba hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Wen ich es richtig verstanden habe wollte er über die Toleranz gegenüber Sünde sprechen und wie er sich manchmal vorkommt, das er dies als abstossend empfindent und die Gesellschaft findet das ist alles o.k.


Vielleicht wollte er das, doch wenn er Mühe hat neben einem homosexuellen Mann zu sitzen, dann gehts bei dieser Formulierung voll gegen den Menschen.

...und wenn es dann noch heisst, dass andersdenkende Christen bei seiner Gemeinde rausgeworfen werden, gehts halt nochmals um den Menschen und nicht um (allfällige!) Sünde. Und da fordert Rektar dann für sein Handeln Toleranz und ist nicht bereit, gegenüber andere Menschen nur kleinste Toleranz zu üben?

Du bist schon lange im Forum und weisst dann auch, dass es bei der Frage um Homosexualität unter Christen verschiedene Ansichten gibt. Deshalb wäre es schon gut, wenn Du beiden Seiten gleich moderierst und nicht bei Rektar bloße Ungeschicktheiten registriest dafür bei den anderen auf volle Kritik fährst.


Grüße Columba


Raktar hat Busse getan und meine Vergebung hat er....Deine auch?

Es gibt bei sexueller Unzucht verschiedene Erkenntnis aber meinen Segen erteile ich für Sexuelle Unzucht nicht genau so wenig, wie ich die Wortwahl von Raktar befürwortete.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Mo 22. Apr 2013, 17:31

Trixi hat geschrieben:

Ich hoffe sehr, dass nicht nicht jemand irreführen lässt von den Frommen, die meinen, über arme Sünder richten zu dürfen, indem sie Worte von Jesus als einfachen Spruch abtun und ihre eigenen Anklagen hochhalten.

Schaut doch einmal die Reden und Handlungen Jesu mit den Menschen an.
Jesus hat immer die vermeintlich Gerechten abgewiesen und die tatsächlichen Sünder angenommen - bevor sie Buße taten.
Er hat sogar recht heftig gegen die Frommen geredet. Gegen solche, die meinten, das Gesetz und damit Gott auf ihrer Seite zu haben, was sie sogar schriftlich festgelegt hatten. Das galt vor Jesus gar nichts.


Busse und Vergebung lassen sich nicht trennen sie gehören zusammen. Wie sie erfolgt das bestimmt der Herr nicht ich.

Wer seine Sünden nicht erkennt, bekennt vor Gott der wird einen schweren Stand haben vor Gericht.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Mo 22. Apr 2013, 17:57

Trixi hat geschrieben:
In der Bibel ist Buße aber etwas Anderes, als hier im Forum dargestellt wird. Da bedeutet es einfach: "Umkehren".



Was bedeutet den umkehren im Hinblick auf das Thema hier?

Weiter machen wie bis anhin? Sünde verteidigen weil sie die Welt auch verteidigt?

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 18:33

Trixi hat geschrieben:Nur leider wurden die Jungfrauen nicht ausgeschlossen, weil sie etwas Böses getan hätten, sondern weil sie nicht wirklich bereit waren.


In den Augen Gottes ist dieses nicht bereit sein, so schlimm, dass Er diese Menschen vor geschlossenen Türen stehen lässt und sie nicht kennt. Kann es etwas geben, dass schlimmer wäre, als nicht bereit zu sein, auf die Wiederkunft von Jesus Christus?

Sollten wir nicht dankbar sein, für die wahren Hirten, des guten Hirten? Solche die Sünde noch beim Namen nennen und die Heiligkeit Gottes erkennen und die Dringlichkeit, wahrer Verkündigung?
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 18:33

kingschild hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:
In der Bibel ist Buße aber etwas Anderes, als hier im Forum dargestellt wird. Da bedeutet es einfach: "Umkehren".



Was bedeutet den umkehren im Hinblick auf das Thema hier?



Genau das selbe wie bei allen anderen Themen: Blickrichtung ändern, von den Dingen die das Leben bestimmen auf Gott hin.
Gott kommt dem einzelnen Menschen genau da entgegen. Daraus entsteht eine Beziehung zwischen Gott und Mensch.

Alles Andere ergibt sich aus dieser Beziehung heraus!
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 18:46

Schoham hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:Nur leider wurden die Jungfrauen nicht ausgeschlossen, weil sie etwas Böses getan hätten, sondern weil sie nicht wirklich bereit waren.


In den Augen Gottes ist dieses nicht bereit sein, so schlimm, dass Er diese Menschen vor geschlossenen Türen stehen lässt und sie nicht kennt. Kann es etwas geben, dass schlimmer wäre, als nicht bereit zu sein, auf die Wiederkunft von Jesus Christus?

Sollten wir nicht dankbar sein, für die wahren Hirten, des guten Hirten? Solche die Sünde noch beim Namen nennen und die Heiligkeit Gottes erkennen und die Dringlichkeit, wahrer Verkündigung?


Ich habe meine Antwort auf dieses Gleichnis bezogen, weil du es als Beweis für deine Aussage genommen hast.

Dieses Gleichnis gibt aber die Antwort darauf nicht so, wie du es dargestellt hast.

Was das "bereit sein" betrifft, denke ich, dass wir Menschen vielleicht auch oft eine zu festgefahrene Vorstellung davon haben. Ich denke, bereit sein bedeutet einfach, nahe bei Gott bleiben. Auch dann, wenn wir ihn nicht spüren oder verstehen, können wir ihm alles sagen, was uns bewegt, auch und gerade das Negative des Lebens.

Ich denke, es ist eher ein Problem der menschlichen Hirten, wenn sie ihre Aufgabe darin zu sehen meinen, den Schafen ihre Sünden vorzuhalten, damit diese in Zukunft vermieden werden. Das gelingt nämlich nie. Denn menschliche Hirten sind selbst auch Schafe eines Hirten, selbst begrenzt und abhängig. Die Aufgaben der menschlichen Hirten ist, meiner Meinung nach, eher die Schafe immer wieder zu der Beziehung zu Gott hinzuführen. Nicht mit dem Ziel zur Vermeidung der Sünde, sondern indem sie ihren Blick auf Gott wenden, eine Beziehung zulassen und Gott vertrauen, dass er den Weg zu den Herzen der Schafe kennt und sie auf den richtigen Weg führt.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 18:48

Sünde Sünde zu nennen, ist kein richten und kein verurteilen des Sünders. Der Verführte und von der Welt fehlgeleitete wird es vielleicht annehmen, Busse tun und Gott danken. Der Tor wird den hassen, der ihm die Sünde vor Augen hält und sich selber richten...
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 19:08

Schoham hat geschrieben:Sünde Sünde zu nennen, ist kein richten und kein verurteilen des Sünders. Der Verführte und von der Welt fehlgeleitete wird es vielleicht annehmen, Busse tun und Gott danken. Der Tor wird den hassen, der ihm die Sünde vor Augen hält und sich selber richten...


Meinst du nicht, dass es viel wirksamer ist, wenn man den "Sünder" auf Gott hinweist, so dass Gott es ihm direkt ins Herz reden kann?

Ich erfahre jedenfalls, dass dieser Weg viel wirksamer ist, als wenn ich viele Worte mache, um Jemandem etwas beizubringen, was ich für "richtig" halte. Und wenn ein Mensch nicht auf Gott hören will, nützt es ihm auch nichts, wenn ein Sünder mit einem Sünder über Sünden reden will.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Fee » Mo 22. Apr 2013, 20:05

Wie begründet Ihr inhaltlich, dass Homosexualität Sünde sei?

Also wenn jemand einen anderen verletzt durch liebloses Verhalten, durch Diebstahl, Körperverletzung, Ehebruch etc. Klar. Das ist Sünde.
Oder für Leute, die gerne nur ihre Interpretation der Bibel in Moralfragen zum Besten geben: Warum sollte Gott Homosexualität zur Sünde erklären? Welchen Grund hätte er hierfür?
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 20:17

Trixi hat geschrieben:Meinst du nicht, dass es viel wirksamer ist, wenn man den "Sünder" auf Gott hinweist, so dass Gott es ihm direkt ins Herz reden kann?


...und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe..
Mat. 28,20


Es ist der Heilige Geist der das Herz des Menschen berührt und von Sünde überführt. Und doch will Gott, dass Jünger andere lehren, zu halten was Er befohlen hat.

Durch Verführung und Irrlehre und der Verkündigung eines falschen Evangeliums wird auf einen gott hingewiesen, auf einen, den die Bibel nicht kennt. Dieser wird den Sünder in seinen Sünden ruhen lassen...
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 20:22

Fee hat geschrieben:Wie begründet Ihr inhaltlich, dass Homosexualität Sünde sei?


Gott schuf den Menschen als Mann und als Frau und nur sie zusammen können Frucht bringen: Ein Kind durch ihre Liebe erschaffen. Wird in der Gesellschaft HS als etwas normales angesehen, so werden Kinder verführt und in die Irre geleitet. Jeder einzelne hat vor Gott, vor der Gesellschaft und vor andern Menschen eine Verantwortung zu tragen, wie er lebt, wie er Vorbild ist. Ein abweichen von Gottes heiligem Willen ist Sünde.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Mo 22. Apr 2013, 20:24

Trixi hat geschrieben:Genau das selbe wie bei allen anderen Themen: Blickrichtung ändern, von den Dingen die das Leben bestimmen auf Gott hin.
Gott kommt dem einzelnen Menschen genau da entgegen. Daraus entsteht eine Beziehung zwischen Gott und Mensch.


Ja Gott ist dem Menschen entgegen gekommen, indem Ihr ihnen aufzeigte was Gut und was Böse ist. Wenn Du umkehren willst, so musst Du auch wissen von was du umkehren solltest. Wenn Du das nämlich nicht weisst, so weisst Du ja noch nicht einmal ob Umkehr der richtige Weg ist und was Gut und Böse ist.

Wenn Dir dann alle predigen ist schon o.k dann wirst du wohl eher auf dem Weg bleiben der eben nicht o.k ist. Wenn Christus aufklärte über Gut und Böse, dann tun das die Nachfolger auch. Wie soll der Mensch sich entscheiden wenn er nicht mal aufgeklärt ist über das?

Alles Andere ergibt sich aus dieser Beziehung heraus!


Die Beziehung zu Gott geht aber schlecht ohne sein Wort von statten, wo wir dann wieder beim Thema wären das wir schon einmal hatten. ;) Beziehung pflegen heisst auch den anderen kennen lernen und wenn Du dem Bösen absterben willst, so musst Du auch wissen was Böse ist und was für Folgen es hat. Sonst kannst Du gleich ein Beziehung mit Dir selbst pflegen und Dir noch einreden das was aus Dir heraus käme, sei von Gott.

Noch etwas, bei Gott ist das Böse immer abgesondert vom Guten. Ein Himmelreich wo das Böse Platz hat, das gibt es vielleicht in den Vorstellungen von Menschen welche ganz ganz weit von der Wahrheit und dem Leben entfernt sind.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Gnu » Mo 22. Apr 2013, 20:26

Fee hat geschrieben:Wie begründet Ihr inhaltlich, dass Homosexualität Sünde sei?

Also wenn jemand einen anderen verletzt durch liebloses Verhalten, durch Diebstahl, Körperverletzung, Ehebruch etc. Klar. Das ist Sünde.
Oder für Leute, die gerne nur ihre Interpretation der Bibel in Moralfragen zum Besten geben: Warum sollte Gott Homosexualität zur Sünde erklären? Welchen Grund hätte er hierfür?

Es gibt keinen Grund, ausser dass es JAHWEH ein Gräuel ist, wenn ein Mann mit einem Mann wie mit einer Frau zusammen liegt. Dies gilt für das Volk Gottes. Für die Heiden und das entsprechende bei Frau mit Frau ist die Begründung jedem Einzelnen überlassen. Inhaltliche Begründungen kannst du selbst erfinden, sie sind alle richtig. Suche vielleicht am einfachsten bei der psychischen Gesundheit derer, die das tun. Sie sind meistens depressiv.
Zuletzt geändert von Gnu am Mo 22. Apr 2013, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 20:27

Trixi hat geschrieben: Die Aufgaben der menschlichen Hirten ist, meiner Meinung nach, eher die Schafe immer wieder zu der Beziehung zu Gott hinzuführen.


Zu dem Gott - der durch seine Propheten, Seinen Sohn, Seine Apostel und seit 2000 Jahren durch von Ihm berufenen Menschen.... zur Busse ruft!

Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR , der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.
2. Mose 3,15
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 20:40

Schoham hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:Meinst du nicht, dass es viel wirksamer ist, wenn man den "Sünder" auf Gott hinweist, so dass Gott es ihm direkt ins Herz reden kann?


...und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe..
Mat. 28,20


Es ist der Heilige Geist der das Herz des Menschen berührt und von Sünde überführt. Und doch will Gott, dass Jünger andere lehren, zu halten was Er befohlen hat.

Durch Verführung und Irrlehre und der Verkündigung eines falschen Evangeliums wird auf einen gott hingewiesen, auf einen, den die Bibel nicht kennt. Dieser wird den Sünder in seinen Sünden ruhen lassen...


Es war Jesus, der dies zu seinen Jüngern gesagt hat.
Kannst du mir sagen, wo Jesus den Jüngern befiehlt, den Leuten ihre Sünden zu predigen?

Wer bestimmt, was das falsche Evangelium ist?

Wenn Christen verkündigen, dass es nur einen Gott gibt, dann ist es schwer verständlich wenn sie in Bezug auf Lehren und Dogmen behaupten, dass jemand einen anderen Gott habe, der ein anderes Verständnis von den Lehren der Bibel hat. Es gibt unzählige verschiedene Verständnisse, die sich genau auf die Bibel berufen und das auch mit Bibelversen belegen, genauso wie es hier im Forum geschieht. Wer ist nun befugt, auszuwählen, welcher Gott der Richtige ist, wenn es doch nur den Einen Gott gibt?

Paulus hat das anders gemacht. Er hat sich auf den Areopag gestellt und verkündigt, dass der eine Gott, den die Menschen dort verehren, der Gott sei, den Jesus geschickt hat. Das hat Paulus getan, ohne zu wissen, was alles dem einen unbekannten Gott an Dogmen und Lehren zugesprochen wird.

Ob ein Sünder wirklich in seinen Sünden ruht, wie du es ausdrückst, kann kein Mensch vom anderen wirklich beurteilen. Meistens redet ein Mensch davon erst, wenn er aus einem Problem heraus ist. Besonders dann, wenn er weiß, dass er von den Menschen dafür verurteilt würde. Ins Herz eines Menschen kann kein anderer Mensch schauen. Und das hat auch Jesus nicht den Jüngern in Auftrag gegeben. Zumindest weiß ich davon nichts.

Menschen können immer nur von ihren eigenen Erfahrungen reden. Und selbst die haben Menschen immer nur begrenzt im Griff. Weil viele Dinge ein ganzes Leben brauchen, damit sie erkannt werden. Wenn die Bereitschaft da ist, Gottes Wege zu gehen, in seiner Nähe zu bleiben - dann lässt Gott diesen Menschen nicht "im Regen stehen", selbst wenn er (in den Augen der Mitmenschen) ein großer Sünder ist.

So erlebe ich Gott zumindest, in meinem eigenen Leben. Und durch diese Erfahrung habe ich mir erlaubt, manche Aussagen der Bibel neu zu überprüfen und zu hinterfragen. Danach passt für mich vieles besser, als das was ich gelehrt bekam. Und vor Allem steht dabei das Gesetz der Liebe, welches Jesus als das höchste Gesetz gestellt hat, als Leitfaden für alle Gesetze. Das heißt, gültig werden die biblischen Gesetze erst durch die Liebe.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 20:42

kingschild hat geschrieben:.. bei Gott ist das Böse immer abgesondert vom Guten.


Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.
1. Mose 1,4


denn sie haben ihre Schwelle an meine Schwelle und ihre Pfosten neben meine Pfosten gesetzt, sodass nur eine Wand zwischen mir und ihnen war, und haben so meinen heiligen Namen entweiht durch die Gräuel, die sie taten; darum habe ich sie auch in meinem Zorn vertilgt.
Hes. 43,8


Der Tempel Gottes muss ungeteilt vom Bösen sein und darum beten wir: Erlöse uns vom Bösen.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 20:43

Schoham hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben: Die Aufgaben der menschlichen Hirten ist, meiner Meinung nach, eher die Schafe immer wieder zu der Beziehung zu Gott hinzuführen.


Zu dem Gott - der durch seine Propheten, Seinen Sohn, Seine Apostel und seit 2000 Jahren durch von Ihm berufenen Menschen.... zur Busse ruft!

Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR , der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.
2. Mose 3,15


Stimmt genau - zur Umkehr zu Gott hin. Genau das ist der Auftrag eines jeden Christen, nicht mehr und nicht weniger. :D
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 20:49

Schoham hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:.. bei Gott ist das Böse immer abgesondert vom Guten.


Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.
1. Mose 1,4


denn sie haben ihre Schwelle an meine Schwelle und ihre Pfosten neben meine Pfosten gesetzt, sodass nur eine Wand zwischen mir und ihnen war, und haben so meinen heiligen Namen entweiht durch die Gräuel, die sie taten; darum habe ich sie auch in meinem Zorn vertilgt.
Hes. 43,8


Der Tempel Gottes muss ungeteilt vom Bösen sein und darum beten wir: Erlöse uns vom Bösen.


Es geschah hier ...
Lukas 23,45 hat geschrieben:....und der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei.


... als Jesus am Kreuz starb. ER hat den Weg frei gemacht im Tempel zu Gott hin.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 21:07

Trixi hat geschrieben:Kannst du mir sagen, wo Jesus den Jüngern befiehlt, den Leuten ihre Sünden zu predigen?


Gott ermahnt, Jesus predigt, Jünger reden ins Gewissen.
Wozu sollte der Aufruf zur ermahung gut sein - wo keine Sünden zu bemängeln wären?

Denn ich habe eure Väter ermahnt von dem Tage an, als ich sie aus Ägyptenland führte, bis auf den heutigen Tag, und ich ermahnte sie immer wieder und sprach: Gehorcht meiner Stimme! Aber sie gehorchten nicht, kehrten auch ihre Ohren mir nicht zu, sondern ein jeder wandelte nach seinem bösen und verstockten Herzen.
Jer. 11,7


Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.
Joh. 14,15


Darum ermahnt euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.
1. Thess. 5.11
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 21:09

Kingschild hat geschrieben:Ja Gott ist dem Menschen entgegen gekommen, indem Ihr ihnen aufzeigte was Gut und was Böse ist. Wenn Du umkehren willst, so musst Du auch wissen von was du umkehren solltest. Wenn Du das nämlich nicht weisst, so weisst Du ja noch nicht einmal ob Umkehr der richtige Weg ist und was Gut und Böse ist.


Ich denke, im Grunde weiß das jeder Mensch, dass es Gut und Böse gibt. Die Unterschiede bestehen nur darin, dass man unterschiedliche Dinge als solches empfindet. Darum hat Jesus als Hilfestellung das Gebot der Liebe darüber gestellt. An der Liebe gemessen kann man feststellen, was Sünde ist und was nicht.

Ich glaube auch nicht, dass Gott es so meint, dass man von Böse nach Gut umkehren soll. Sondern von den eigenen Wegen umkehren, zu Gott hin. Jesus hat auch gesagt, dass die bösen Gedanken aus dem Herzen des Menschen kommen. Deshalb müssen wir von unseren eigenen Wegen umkehren und uns an Gott orientieren, um zum guten Ziel zu kommen.

Die Beziehung zu Gott geht aber schlecht ohne sein Wort von statten, wo wir dann wieder beim Thema wären das wir schon einmal hatten. Beziehung pflegen heisst auch den anderen kennen lernen und wenn Du dem Bösen absterben willst, so musst Du auch wissen was Böse ist und was für Folgen es hat. Sonst kannst Du gleich ein Beziehung mit Dir selbst pflegen und Dir noch einreden das was aus Dir heraus käme, sei von Gott.


Seltsame Interpretation. :|

Wenn ich eine Beziehung zu Jemandem will, dann wende ich mich demjenigen zu und kommuniziere mit ihm. So lerne ich ihn kennen. Nicht dadurch, dass ich erst einmal schaue, was andere über diese Person sagen, damit ich sie erst mit einem gewissen Vorurteil kennen lernen kann.

Genauso geht das mit Gott. Und genauso schief läuft es, wenn Menschen meinen, erst einmal den anderen Menschen verklickern zu müssen, wie Gott denn sei, weil sie Gott nicht zutrauen, dass er auch ohne menschlich vorgeschriebene Worte zu dem Herzen eines Menschen reden kann.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Mo 22. Apr 2013, 21:16

Fee hat geschrieben:Wie begründet Ihr inhaltlich, dass Homosexualität Sünde sei?

Also wenn jemand einen anderen verletzt durch liebloses Verhalten, durch Diebstahl, Körperverletzung, Ehebruch etc. Klar. Das ist Sünde.
Oder für Leute, die gerne nur ihre Interpretation der Bibel in Moralfragen zum Besten geben: Warum sollte Gott Homosexualität zur Sünde erklären? Welchen Grund hätte er hierfür?


Entweder interessiert uns was Gott sagt oder es interessiert uns nicht. Daran erkennen wir Gut und Böse. Niemand muss es interessiern aber wenn einer den Weg des guten wählt so kommt er an Gottes Wort nicht herum.

Was heisst hier sollte, er hat es bereits gesagt. Die Textstellen wurden bereits gepostet.

Das Gesetz Gottes ist bis heute gültig. Christus hat kein Strichlein aufgelöst.

Gott weiss was Gut ist für den Menschen, darum hat er das Gesetz gegeben. Wenn Gott sagt iss nicht vom Baum auch wenn es Dich gelüstet, dann weiss er warum er das sagte. Um uns zu schützen vom Tod, von dem der seine Schöpfung zerstören will.

Der Teufel will alles was Gott geschaffen hat zerstören. Mann und Frau sollen eins sein und mit Gott eins sein. Genau auf dieses eins sein hat es das Böse abgesehen.

Entweder man lebt in Gottes Schöpfungsplan oder im Plan dessen, der diese Schöpfung zerstören will.

Entweder man ist eins mit Gott und hört was er sagt und er ist an erster Stelle oder die Lust zu sündigen steht höher als Gott, wenn das der Fall ist dann bist Du längst Sklave der Sünde. Mit was sind wir eins mit Gottes Geboten oder mit unseren Lüsten.Wenn wir das Gute Lieben und das Leben dann sind wir eins mit Gott.

1 Mos. 3.6 Als nun das Weib sah, daß von dem Baume gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen und ein wertvoller Baum wäre, weil er klug machte, da nahm sie von dessen Frucht und aß und gab zugleich auch ihrem Mann davon, und er aß.

Diese Lust war tödlich und Gott hat den Menschen gewarnt, weil er die Macht des Bösen kannte.

Andere Lüste sind genau so tödlich und sie basieren immer auf dem Prinzip des Bösen, Unglauben erzeugen und festigen damit die Sünde nachher den Tod gebären kann.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 21:18

Schoham hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:Kannst du mir sagen, wo Jesus den Jüngern befiehlt, den Leuten ihre Sünden zu predigen?


Gott ermahnt, Jesus predigt, Jünger reden ins Gewissen.
Wozu sollte der Aufruf zur ermahung gut sein - wo keine Sünden zu bemängeln wären?



Ermahnung, den Blick nicht von Gott abzuwenden, bei ihm zu bleiben ...

Warum ist der Mensch so erpicht darauf, die Sünden zu bewerten? Weil man sich dann wenigstens noch ein bißchen gut finden kann, wenn man Menschen findet, die scheinbar böser sind als man selbst? Macht es glücklich, den Menschen ihre Sünden zu sagen?

Jesus hat unsere Sünden getragen, damit wir frei sind, den Blick zu Gott zu finden. Aber immer wieder wenden Menschen den Blick auf das menschliche und versuchen, daraus ein Gesetz zu machen, ohne Liebe.

Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.
Joh. 14,15


Mit der Liebe hat Jesus die Gebote zusammengefasst. Wenn man sich daran orientiert, dann funktioniert es einfach.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 21:19

Trixi hat geschrieben:... als Jesus am Kreuz starb. ER hat den Weg frei gemacht im Tempel zu Gott hin.


Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler
und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.
Mat. 21, 12.13


Alles unheilige, böse und sündige muss raus aus dem Tempel. Und weil die Menschen durch falsche Lehrer und die Welt mit ihren Medien nicht wissen, was heilig ist - müssen sie es hören. Darum wird es gepredigt. Wird Sünde beim Namen genannt. Hätten die Menschen erkenntnis über die Heiligkeit Gottes so könnte man sie zu Gott hin rufen und es wäre genug. Es gibt schon nur einen Gott. Aber unzählige Menschen die ihre Götter für den einen halten.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Mo 22. Apr 2013, 21:31

Trixi hat geschrieben:Macht es glücklich, den Menschen ihre Sünden zu sagen?


Liebende Menschen, die gerne Frieden haben, macht die Reaktion des Bruders oft sehr traurig. Viel lieber würden sie den andern loben und freundlich mit ihm reden, als ihn zu ermahnen. Weil sie jedoch den Bruder wirklich lieben, nehmen sie die Wut, den Hass oder die Verachtung des ermahnten auf sich, weil sie wissen, dass es das Beste ist, was sie dem Bruder zu sagen haben. Ermahnung kann zur Umkehr und zur Busse und zu einem befreiten leben führen. Glücklich macht es für den Moment sicher nicht. Doch im Blick auf das Ewige Leben, dann am Ende vielleicht sogar glückselig :praise: .
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 21:39

Schoham hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:... als Jesus am Kreuz starb. ER hat den Weg frei gemacht im Tempel zu Gott hin.


Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler
und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.
Mat. 21, 12.13


Alles unheilige, böse und sündige muss raus aus dem Tempel. Und weil die Menschen durch falsche Lehrer und die Welt mit ihren Medien nicht wissen, was heilig ist - müssen sie es hören. Darum wird es gepredigt. Wird Sünde beim Namen genannt. Hätten die Menschen erkenntnis über die Heiligkeit Gottes so könnte man sie zu Gott hin rufen und es wäre genug. Es gibt schon nur einen Gott. Aber unzählige Menschen die ihre Götter für den einen halten.
(Hervorhebung durch mich)

Hätten die Christen Erkenntnis der Heiligkeit Gottes, würden sie stille sein und froh in ihrer Selbsterkenntnis, dass Gott ihnen den Weg frei gemacht hat, trotz ihrer Sünden. Dann würden sie gar keine Zeit mehr haben, auf die Sünden anderer Menschen zu schauen. Das war der Grund, weshalb Jesus kam und starb.

Wenn die Sünde aus dem Tempel raus muss, dann hätten wir alle keine Chance. Auch nicht, wenn wir meinen, wir hätten es im Glauben richtig gemacht.

Aber ich will mich hier nicht weiter streiten. Ich möchte einfach darauf hinweisen, dass Jesus das Gebot der Liebe als Maßstab gesetzt hat für alle anderen Gebote. Danach kann man eigentlich den Weg finden, der gut ist und zum Leben dient.
Wenn man allerdings lieber an den Sünden anderer herumwerkelt, anstatt Gott dankbar zu sein, dass er die Hindernisse für uns ausgeräumt hat, die wir gerne wieder für andere aufbauen wollen, dann muss man eben selbst schaun, wo das hinführt. Denn das Gesetz, welches wir anderen Menschen zur Last legen, das kommt auf uns selbst zurück. Wenn wir ein Gesetz den anderen Menschen stellen, müssen wir uns diesem selbst auch stellen.
Zuletzt geändert von Trixi am Mo 22. Apr 2013, 22:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Fee » Mo 22. Apr 2013, 21:50

kingschild hat geschrieben:
Fee hat geschrieben:Wie begründet Ihr inhaltlich, dass Homosexualität Sünde sei?
Also wenn jemand einen anderen verletzt durch liebloses Verhalten, durch Diebstahl, Körperverletzung, Ehebruch etc. Klar. Das ist Sünde.
Oder für Leute, die gerne nur ihre Interpretation der Bibel in Moralfragen zum Besten geben: Warum sollte Gott Homosexualität zur Sünde erklären? Welchen Grund hätte er hierfür?


Entweder interessiert uns was Gott sagt oder es interessiert uns nicht. Daran erkennen wir Gut und Böse. Niemand muss es interessiern aber wenn einer den Weg des guten wählt so kommt er an Gottes Wort nicht herum.


Das ist keine Antwort auf die Frage, wie Du inhaltlich begründest, warum Homosexualität Sünde sein soll.
Du sagst nur, Gott habe es so gesagt. Aber warum weißt Du nicht.

Das Gesetz Gottes ist bis heute gültig. Christus hat kein Strichlein aufgelöst.

Dann steinige Leute, die Sonntags Holz im Wald sammeln wie im Alten Testament, oder die da ihre Wäsche im Garten aufhängen. Oder halte den weiblichen Kirchgängern vor, wenn sie im Gotteshaus ihr Haupt nicht bedeckt halten.
Das scheint aber nicht so hoch bei Euch zu diskutiert zu werden wie die Homosexualität. Warum? Steht doch schließlich alles glasklar in der Bibel.

Mann und Frau sollen eins sein und mit Gott eins sein. Genau auf dieses eins sein hat es das Böse abgesehen.

Wenn Du mit Gott eins bist, kannst Du seinen Willen auch erklären, sonst ist es bloß Gerede.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Mo 22. Apr 2013, 22:17

Trixi hat geschrieben:
Ich denke, im Grunde weiß das jeder Mensch, dass es Gut und Böse gibt. Die Unterschiede bestehen nur darin, dass man unterschiedliche Dinge als solches empfindet. Darum hat Jesus als Hilfestellung das Gebot der Liebe darüber gestellt. An der Liebe gemessen kann man feststellen, was Sünde ist und was nicht.

Ich glaube auch nicht, dass Gott es so meint, dass man von Böse nach Gut umkehren soll. Sondern von den eigenen Wegen umkehren, zu Gott hin. Jesus hat auch gesagt, dass die bösen Gedanken aus dem Herzen des Menschen kommen. Deshalb müssen wir von unseren eigenen Wegen umkehren und uns an Gott orientieren, um zum guten Ziel zu kommen.


Wenn der Mensch es wüsste dann wären bereits alle bei Gott. Die Welt kennt das Reich Gottes nicht und sie kann es nicht erfassen. Nur was von neuem geboren ist, kann das Reich Gottes sehen. Für Liebe hat so jeder Mensch seine Definition, der eine sagt ich Liebe die Lust und damit schade ich niemanden, der andere sagt ich Liebe mein Ich und es ist mein Leben und der andere sagt ich Liebe Gott und will hören was Gott zum Thema sagt. Auch zu diesem hier.

Wenn ich sage ich liebe Gott und mich interessiert nicht, was Gottes Gebot ist zum Thema Homosexualität dann liebe ich Gott nicht. Von eigenen Wegen umkehren heisst hören was der Weg Gottes ist und nicht was meine Vorstellung ist über Homosexualiät. Wenn ich nur hören will was ich mir zurecht lege, dann bin ich nicht umgekehrt.

Seltsame Interpretation. :|
Sollte Dir eigentlich nicht seltsam erscheinen.

Wenn ich eine Beziehung zu Jemandem will, dann wende ich mich demjenigen zu und kommuniziere mit ihm. So lerne ich ihn kennen. Nicht dadurch, dass ich erst einmal schaue, was andere über diese Person sagen, damit ich sie erst mit einem gewissen Vorurteil kennen lernen kann.

Genauso geht das mit Gott. Und genauso schief läuft es, wenn Menschen meinen, erst einmal den anderen Menschen verklickern zu müssen, wie Gott denn sei, weil sie Gott nicht zutrauen, dass er auch ohne menschlich vorgeschriebene Worte zu dem Herzen eines Menschen reden kann.


Sicher kann Gott direkt zu den Herzen sprechen nur sprechen auch noch andere als Gott zum Herzen und das Herzen ist empänglich für solche Botschaften. Aus dem Herzen kommen dann ein paar Böse Dinge heraus.

Wort Gottes sind nicht Menschliche Worte, wenn Du seine Worte nicht von Menschlichen Worten zu unterscheiden vermagst, wie willst Du wissen ob der Teufel spricht, dein Ich, oder Gott? Der Geist bezeugt sein Wort, der Geist bezeugt den Sohn, der Geist bezeugt den Vater, der Geist bezeugt wer ein Gesandter Gottes ist und wer nicht, der Geist bezeugt auch das Homosexualität Sünde ist.

Joh 10:27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;

Da gibt es also Schafe die hören das Homosexualität Sünde sei und Schafe die hören nein das ist sie nicht...eigenartig gäll. ;) Es gibt Schafe die sagen kehrt um und Schafe die sagen kommt wir segnen euch mit dem Segen von Gott...wau was für ein Balsam wenn man nicht umkehren möchte. Direkt von oben mitten ins Herz oder doch eher aus dem Herzen heraus?

Zwei Schafe, zwei Hirten und du meinst also der Mensch kann wissen welches der gute Hirte ist? Ja Trixi wenn das so einfach wäre, dann müsste man sich fragen warum so wenige dem guten Hirten folgen und soviele dem Bösen?

Das Herzchen hört ja so gerne wenn man Ihm schmeichelt und ist ja so bedroht, wenn man seine Lüste vergraulen will...

God bless
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 22:38

Wenn ich sage ich liebe Gott und mich interessiert nicht, was Gottes Gebot ist zum Thema Homosexualität dann liebe ich Gott nicht. Von eigenen Wegen umkehren heisst hören was der Weg Gottes ist und nicht was meine Vorstellung ist über Homosexualiät. Wenn ich nur hören will was ich mir zurecht lege, dann bin ich nicht umgekehrt.


Mir geht es hier weniger um dieses spezielle Thema. Es ist eines von vielen, die von den Christen ganz oben hängen und die, welche ihre eigenen Schwächen zu arg betonen, die werden ganz unten angesiedelt.

Sicher kann Gott direkt zu den Herzen sprechen nur sprechen auch noch andere als Gott zum Herzen und das Herzen ist empänglich für solche Botschaften. Aus dem Herzen kommen dann ein paar Böse Dinge heraus.


Sag ich doch, dass aus dem Herzen der Menschen die bösen Dinge kommen ... ;)

Aber du sprichst immer nur von dem Herzen der Menschen.
Gott ist aber stärker als das Herz des Menschen.

Wenn Gott sagt, dass er sich finden läßt, von denen die ihn suchen - dann glaube ich, dass er die ganzen anderen "Stimmen" den Herzens übertönt. Das kann er und das tut er!

Nur weil das Herz des Menschen so schwach ist, muss ich nicht an der Schwäche der Menschen herumdoktorn, damit ändert man nichts.

Hat mal jemand einen weisen Spruch gebracht:

"Es kommt nicht auf unseren großen Glauben an, sondern auf den Glauben an einen großen Gott".

Guten Abend! :)
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 22. Apr 2013, 22:46

Schoham hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:Macht es glücklich, den Menschen ihre Sünden zu sagen?


Liebende Menschen, die gerne Frieden haben, macht die Reaktion des Bruders oft sehr traurig. Viel lieber würden sie den andern loben und freundlich mit ihm reden, als ihn zu ermahnen. Weil sie jedoch den Bruder wirklich lieben, nehmen sie die Wut, den Hass oder die Verachtung des ermahnten auf sich, weil sie wissen, dass es das Beste ist, was sie dem Bruder zu sagen haben. Ermahnung kann zur Umkehr und zur Busse und zu einem befreiten leben führen. Glücklich macht es für den Moment sicher nicht. Doch im Blick auf das Ewige Leben, dann am Ende vielleicht sogar glückselig :praise: .


Und wie kommst du darauf, dass gerade diese Art, Liebe zu zeigen, die richtige ist?

Jesus hat doch genau das Gegenteil davon verkündigt.
Auch damals gab es Menschen, die glaubten, die Gesetze voll erfasst zu haben und diese den Menschen aufzuerlegen und sie zu strafen, wenn die Gesetze nicht eingehalten wurden. Jesus hat diese Superfrommen ganz hart kritisiert. Hat genau zu diesen Leuten, die damalige Schriften genauestens kannten und anwandten, von der Verdammnis gesprochen. Sie waren nach dem damaligen Gesetz gerecht. Aber nicht vor Jesus.

Tut mir leid, diese Art von "Liebe" verstehe ich nicht. Und so finde ich sie auch nicht in der Bibel. :|
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Patch Adams » Mo 22. Apr 2013, 23:22

Trixi
In der Bibel tritt der Teufel als Ankläger auf. Jesus als Barmherziger. Ich folge da lieber Jesus nach.


Das kann man auch deutlich wahrnehmen. In meinen Augen bist du ein sehr gesegneter Mensch. Wie tief muss Gott dich angerührt haben, dass dir das möglich ist, die Größe und Liebe Gottes, im Gegensatz zu der teilweise doch beklemmenden Härte und lieblosen Gesetzlichkeit, wie sie hier in einigen Texten ausgedrückt wurde, so stark herauszuheben. Deine Texte lassen Gott groß sein und rühren das Herz an. Ich wünsche mir für Homosexuelle, viele Begegnungen mit Christen nach deiner Art. Dann bekommen sie wohl eher einen Begriff von der Aussage: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.

Für mich ist das Thema an dieser Stelle beendet. Deine Texte habe ich mir kopiert, weil sie für mich einen Wert besitzen.

Ich wünsche dir jetzt nicht alles Liebe, denn ich glaube, du bist in Liebe und auch ein ganz besonderer Christ.

Herzliche Grüße

Patch Adams
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Di 23. Apr 2013, 10:09

In diesem Zusammenhang ist auch der folgende Spiegelartikel interessant:

Hetze gegen Homosexuelle nimmt zu

...unabhängig davon noch der Hinweis, dass neben Juden, Roma, u v a, vor allem auch homosexuelle Menschen im 3. Reich verfolgt und ermordet wurden.

Es sollte wohl klar sein, dass solche Diskriminierungen, Abwertungen, tätliche Angriffe, wie wir sie in letzter Zeit immer wieder hören, auch von allen Christen abzulehnen und zu verurteilen sind. Allen theologischen Diskussionen zum Trotz, dies darf man nicht vergessen. Deshalb sollte man auch unter Christen soweit sein, dass man Homosexuelle nicht abwertet mit Vulgärausdrücken wie im Eingangsbeitrag. ...auch darf man solches nicht verniedlichen, indem der Schreiber entschuldigt wird mit ungeschickter Ausdrucksweise. Sonst ist man schnell in einem fundamentalistischen und populistischen Sumpf, da nützen dann auch die obligaten aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelzitate nichts mehr.

Fast immer ist hier im Forum auch von sehr stark "Homosexualitäskritikern" wenigstens klar unterschieden worden zwischen homosexuellen Veranlagung und Ausleben der Homosexualität. Mit diesem Thread scheint mir auch diese Grenze überschritten. Zumindest diese Unterscheidung sollte auch von den Hardlinern dieser Debatten fairerweise akzeptiert werden.


Grüsse Columba
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon onThePath » Di 23. Apr 2013, 11:02

Fast immer ist hier im Forum auch von sehr stark "Homosexualitäskritikern" wenigstens klar unterschieden worden zwischen homosexuellen Veranlagung und Ausleben der Homosexualität.


Ich kann Homosexuelle akzeptieren, aber z.B. nicht, dass die Homo-Lebensgemeinschaft Homo-Ehe genannt wird.
Das verstößt meiner Meinung nach gegen die Heiligkeit des Ehebundes. Solange ich Homosexualität als Sünde benennen darf, wird meine Unzufriedenheit mit der Gesellschaft im Umgang mit der Homosexualität auch nicht geschürt.

Was die Gesellschaft so alles fertig bringt, weiß man nicht: Vielleicht verbietet sie es irgendwann sogar, Homosexualität Sünde zu nennen.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Schoham » Di 23. Apr 2013, 11:03

Trixi hat geschrieben:Tut mir leid, diese Art von "Liebe" verstehe ich nicht.


Die Liebe Gottes ist untrennbar mit dem Kreuz unseres HERRN verbunden.

Am Kreuz erkennen wir den Zorn Gottes über die Sünde.
Am Kreuz erkennen wir die Liebe Gottes für den Sünder.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Richard3 » Di 23. Apr 2013, 11:14

Columba hat geschrieben:...unabhängig davon noch der Hinweis, dass neben Juden, Roma, u v a, vor allem auch homosexuelle Menschen im 3. Reich verfolgt und ermordet wurden.


Homosexualität schadet mangels (soldatischem) Nachwuchses primär der Wehrhaftigkeit eines Volkes.

Deshalb wurde dies mit dem Strafrecht verfolgt.
Als die Männer knapp wurden im 2. Weltkrieg, überwog der direkte soldatische Vorteil.
Das Strafrecht wurde geändert. Sie landeten an der Front.

Gleiches im alten Judentum.
Der Zweck bestimmt, was ein Gräuel in den Augen Gottes ist.

Da Homosexualität der Stammesgesundheit und der militärischen Stärke auch des jüdischen Volkes abträglich war, wurde sie von den Stammesführern in der Bibel als ein Gräuel in Gottes Augen stigmatisiert und mit dem Sündenbegriff belegt.

Ähnlich pragmatisch ist der Umgang mit der ehelichen (sexuellen) Treue.

Da "Mann" sich nicht sicher sein kann, ob er seine eigenen Kinder aufzieht bzw. seinen eigenen Kindern vererbt, wird eine aussereheliche Beziehung zur Sünde in den Augen Gottes.
Wenn allerdings die Abstammung eindeutig und damit die Erbfolge zweifelsfrei ist, war nach alttestamentlichem Recht das Schwängern der eigenen verwitweten Schwägerin kein Greuel in den Augen Gottes.

Der Mann darf (soll) plötzlich zwei oder mehrere Frauen haben.

Der Zweck bestimmt auch hier die als göttlich deklarierte Moral.
Eigentlich einfach zu durchschauen.

Gruß Richard
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon onThePath » Di 23. Apr 2013, 11:15

Trixi hat geschrieben:
Schoham hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:Macht es glücklich, den Menschen ihre Sünden zu sagen?


Liebende Menschen, die gerne Frieden haben, macht die Reaktion des Bruders oft sehr traurig. Viel lieber würden sie den andern loben und freundlich mit ihm reden, als ihn zu ermahnen. Weil sie jedoch den Bruder wirklich lieben, nehmen sie die Wut, den Hass oder die Verachtung des ermahnten auf sich, weil sie wissen, dass es das Beste ist, was sie dem Bruder zu sagen haben. Ermahnung kann zur Umkehr und zur Busse und zu einem befreiten leben führen. Glücklich macht es für den Moment sicher nicht. Doch im Blick auf das Ewige Leben, dann am Ende vielleicht sogar glückselig :praise: .


Und wie kommst du darauf, dass gerade diese Art, Liebe zu zeigen, die richtige ist?

Jesus hat doch genau das Gegenteil davon verkündigt.
Auch damals gab es Menschen, die glaubten, die Gesetze voll erfasst zu haben und diese den Menschen aufzuerlegen und sie zu strafen, wenn die Gesetze nicht eingehalten wurden. Jesus hat diese Superfrommen ganz hart kritisiert. Hat genau zu diesen Leuten, die damalige Schriften genauestens kannten und anwandten, von der Verdammnis gesprochen. Sie waren nach dem damaligen Gesetz gerecht. Aber nicht vor Jesus.

Tut mir leid, diese Art von "Liebe" verstehe ich nicht. Und so finde ich sie auch nicht in der Bibel. :|


Ich halte nichts davon, Sünde und Mißstände zu verdrängen. Wenn mir der sündige Mitmensch wichtig ist, muß ich ihm auch in Liebe sagen können, was Gott möchte.

Jesus hat doch genau das Gegenteil davon verkündigt.
Auch damals gab es Menschen, die glaubten, die Gesetze voll erfasst zu haben und diese den Menschen aufzuerlegen und sie zu strafen, wenn die Gesetze nicht eingehalten wurden. Jesus hat diese Superfrommen ganz hart kritisiert.

Ich finde diese Aussage in der Tendenz irreführend. Jesus ging freundlich liebevoll mit Sündern um. Das Gesetz und die Gesetzes-Frommen verurteilten nur. Er machte aber deutlich, was die Folgen der Sünde hat.

Also das Gegenteil von was verkündet ?

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon onThePath » Di 23. Apr 2013, 11:20

Der Zweck bestimmt auch hier die als göttlich deklarierte Moral.
Eigentlich einfach zu durchschauen.


Richard3

Die Einehe ist schon die Norm von Gott her, aber die Israeliten waren auch Menschen wie alle anderen: ungehorsam.

Göttliche Moral ?
Wird bestimmt von Gesetzen auch der Sünde. Wie Naturgesetze bestimmen sie, was geschieht. Wer in Übereinstimmung mit Gottes Gesetzmäßigkeiten lebt, für den gibt es ewiges Leben.

Wichtig ist nicht das eigene, menschliche Moralverständnis, sondern das, was Gott meint.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Di 23. Apr 2013, 11:33

Fee hat geschrieben:
Das ist keine Antwort auf die Frage, wie Du inhaltlich begründest, warum Homosexualität Sünde sein soll.
Du sagst nur, Gott habe es so gesagt. Aber warum weißt Du nicht.


Sicher habe ich es begründet, wer hören kann, hat es auch verstanden.


Dann steinige Leute, die Sonntags Holz im Wald sammeln wie im Alten Testament, oder die da ihre Wäsche im Garten aufhängen. Oder halte den weiblichen Kirchgängern vor, wenn sie im Gotteshaus ihr Haupt nicht bedeckt halten.
Das scheint aber nicht so hoch bei Euch zu diskutiert zu werden wie die Homosexualität. Warum? Steht doch schließlich alles glasklar in der Bibel.


Da ich keine Homosexuellen steinige werde ich auch nicht die steinigen die am Samstag Holz sammeln. Niemand tut dies, für mich ist das Gesetz erfüllt. Der Richter ist ein anderer. Wer keinen Respekt hat vor Gottes Gesetz der hat seinen Richter und das bin nicht ich. Gnade ist gekommen damit wir Leben die genüge haben. Sünde ist aber Tod und nicht Leben.


Wenn Du mit Gott eins bist, kannst Du seinen Willen auch erklären, sonst ist es bloß Gerede.


Das habe ich bereits getan, ich kann es nicht ändern, das Du meine Sprache nicht verstehst.

Die Sünde gebiert den Tod, der Teufel liebt Tod und Zerstörung der Schöpfung Gottes. Der Schöpfungsplan Gottes ist offenbar, seine Gebote sind offenbar, entweder man liebt sie oder man hasst sie. Entweder man glaubt dem Vater oder man glaubt Ihm nicht. Glauben kann nur Gott Dir geben Fee, Unglauben ist die Ursünde, wer in dieser gefangen bleibt, der bleibt Tod, wer Tod bleibt der versteht auch meine Sprache nicht.

Ich kann Dir erklären, warum Du nicht verstehst aber vorher müsstest Du Dir zuerst überlgen will ich den überhaupt in ein Reich wo es keine Sünde geben wird? Wo Sünde vom Herrscher über Gut und Böse definiert ist? Und nicht von mir oder Dir? Will ich in ein solches Reich, wo ich meinem Vater vetraue, in allem was er sagt? Kinder glauben den guten Vätern.

Wenn Du in dem Reich bleiben willst wo Homosexualität als Gut angesehen wird, dann wäre es unnütz wenn ich Dir weiter erklären würde, du würdest es nie verstehen.

Joh 12:46 Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf daß jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe;

Wenn Du ans Licht willst, dann lege den Unglauben und die Sünde nieder und fange an zu Glauben und Du wirst aus der Finsternis heraus kommen und verstehen was ich sage und was Christus sagte.

Mt 5:19 Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reiche der Himmel; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reiche der Himmel.

Christus hat erfüllt aber nicht dafür, das wir weitersündigen oder gar sagen das ist keine Sünde. Unser Tempel soll rein und heilig sein. wenn er mit sexueller Unzucht verunreinigt ist, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn es Finster bleibt und wir Gottes Wort nicht verstehen.

Die Frage ist ja wollen wir überhaupt sein Reich verstehen oder wollen wir lieber noch weiter sündigen?

Beides dürfen wir aber nicht beides ist heilsam. Also muss sich jeder zuerst mal überlegen, was will ich den weiter sündigen und Tod bleiben oder ins Reich Gottes und Leben.

Es darf ja jeder entscheiden, das ist doch grossartig, will ich Sünder bleiben und weiter sündigen oder will ich durch Gottes Kraft der Sünde absterben. Will ich oder eben nicht wir entscheiden.

Beiden Herren können wir nicht dienen und entscheiden müssen wir ob wir der Sünde und dem Tod dienen oder Gott. Niemand muss glauben das Homosexualität Sünde ist, jeder ist frei zu glauben was er will.

Ich weiss es ist Sünde und zwar eine grosse, das sage nicht ich, sondern das sagt Gott und wer weder die Stimme Gottes hört noch die seiner gesandten, der sollte sich vielleicht mal die Frage stellen wieso ist das so?

Selig ist wer hören kann.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Richard3 » Di 23. Apr 2013, 11:43

onThePath hat geschrieben:Wichtig ist nicht das eigene, menschliche Moralverständnis, sondern das, was Gott meint.
lg, oTp


Und das ist was Menschen als Meinung Gottes deklarieren, in Büchern niederschreiben und dann das Geschriebene ständig wiederholen, denn

Joh 1,18
Niemand hat Gott je gesehen...


Gruß Richard
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon SunFox » Di 23. Apr 2013, 12:25

Richard3 hat geschrieben:Joh 1,18
Niemand hat Gott je gesehen...


Gruß Richard


Was sich lieber Richard genau genommen auf den Vater bezieht und nicht auf den Sohn! ;)

Jesus sagte aber auch: "Wer mich sieht, der sieht den Vater!"

Da geht es aber nicht um das direkte sehen vom Vater, sondern um die Wesensart: "Ich und der Vater sind eins (uns einig)!"

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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