Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon imhotep » Mo 30. Apr 2012, 11:26

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 63144.html

Vielleicht kann uns Thomas etwas über die Signifikanz dieser Entdeckung erzählen? Ich wäre jedenfalls interessiert.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Di 1. Mai 2012, 19:31

imhotep hat geschrieben: Nochmals: Higgs und Evolution haben nichts miteinander zu tun. Der einzige, der sie immer wieder in Verbingung zueinander bringt bist du, und nicht die Wissenschaft.


Dann hast du die Sache mit dem Schlepptau niemals kapiert!:
Jeffrey mc hat geschrieben:z.B. Thomas Millack Ebene (wovon er spricht und so (ja, nicht in einem Atemzug!): Higgsteilchen --> Evolution --> Bibel nicht wörltich nehmen (wer von einer dieser Sachen redet, hat die anderen im Schlepptau).
z.B. Jeffrey mc Ebene (wovon er spricht): KreationitenTeilchen --> Adam aus der Erde des Ackers und Eva aus seiner Rippe (kreationistisch halt) --> Bibel hauptsächlich wörtlich nehmen (wer von einer dieser Sachen spricht, hat die anderne im Schlepptau).


Wenn Christen, die keine Kreationisten sind (bzw. die Evolution befürworten) ein Buch schreiben sollten, vom Urknall bis 2012, dann würden diese sich wünschen, dass das Higgsteilchen gefunden wird, und würden darüber im Zusammenhang mit dem Urknall berichten (sonst eben ohne das gefundene Higgsteilchen). Und weil vom Urknall bis 2012 geredet wird, wird zwangsläufig auf den Menschen gekommen, der, aus Sicht der Wissenschaft, die ja auch vom Urknall redete, über Evolution (was auch erklärt wird (mit Theorien und oder so)) zu dem wurde, was er heute ist:
Daher hat Higgsteilchen und Evolution einander im Schlepptau!!!!
Oder will echt gesagt werden, wenn das Higgsteilchen gefunden wird, was die pyhsikalischen Begebenheiten nach dem Urknall waren, dass Gott zwischendurch z.B. den Menschen erschuf, wie es die Kreationisten hinnehmen, wenn ein Buch geschriben werden sollte, vom Urknall bis 2012?

Urknall und Evolution sind zwei Paar Schuhe, die aber in einer Lehre verpackt werden (weil das eine hat das andere im Schlepptau), in einem Buch (wenn es das gibt (...)), das Urkanll bis heute bleuchtet, die Gott bestimmt nicht als aktiven Schöpfer (wie es die Kreationisten hinnehmen) dazwischen quetschen (weil Gottes aktive Schaffen kann man ja nicht verstehen bzw. wissenschaftlich aufzeigen: :pray: für die Wahrheit!).
Ich glaube nicht, dass Wissenschaft vom Urknall redet und dann Gottes aktives Schaffen (das Wissenschaft nicht aufzeigen kann und woran die Kreationisten festhalten) im Schlepptau hat!!

So!!

:praisegod:
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon doro » Di 1. Mai 2012, 22:36

Hallo Jeffrey

Aber wenn du doch selber sagst, dass man mit oder ohne Higgs-Teilchen berichten wird "vom Urknall bis 2012", dann sagst du doch auch selber, dass das Higgs-Teilchen nicht nötig ist für diese Schilderung. Oder verstehe ich dich falsch?

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Di 1. Mai 2012, 23:36

doro hat geschrieben:Hallo Jeffrey

Aber wenn du doch selber sagst, dass man mit oder ohne Higgs-Teilchen berichten wird "vom Urknall bis 2012", dann sagst du doch auch selber, dass das Higgs-Teilchen nicht nötig ist für diese Schilderung. Oder verstehe ich dich falsch?

lg, doro


Naja, das Higgsteilchen wurde ja noch nicht gefunden. Aber es würde zu einer Lehre gehören, die Gottes aktiven Schaffensprozess (wie es die Kreationisten hinnehmen) ausschließt. Ohne Higgsteilchen hat man ersteinmal keine Aussagen über die physikalischen Vorgänge nach dem Urkanll. Mit oder ohne Higgsteilchen wird trotzdem eine (ein und dieselbe) Lehre vertreten (um deine Frage zu beantworten), gegen die ich bin, da ich Gott beim Wort nehme. Jene Lehre ist aus meiner Ansicht falsch!
Man kann ja vom Urkanll sprechen, auch wenn man das Higgsteilchen nicht gefunden hat. Dann bleibt halt erstmal eben offen, was für physikalsichen Vorgänge nach dem Urknall, die es ja dann gegeben haben müsse, herrschten.

Mit Higgsteilchen handelt es sich um eine Lehre, die ich mit meinem Glauben nicht vereinbaren kann, und ohne Higgsteilchen wird von den enstprechenden Menschen, auch nicht von dem gesprochen, was ich als einziges mit meinem Glauben vereinbaren kann.
Nebst dem Higgsteilchen, wird es in Zukunft vielleicht noch x andere Versuche geben, die das untermauern sollen, was Kreationisten anders sehen, und die sich auch in einem Buch wiederfinden können, die vom Urkanll bis 2012 berichten.

Der Konflikt Kreationist und Chrsit, der z.B. die Evolution befürwortet, bleibt.

Kurz gesagt: Das Higgsteilchen steht dafür ein, wogegen ich bin, denn Gott beim Wort zu nehmen ist richtig! Wird das Higgsteilchn nicht gefunden, steht immer noch die Lehre im Raum, gegen die ich bin. Das Higgsteilchen würde in dem Buch stehen, das über den Urknall bis heute berichtet, als Hoffnungsträger oder so, den man noch am suchen sei..

Wenn es das Teilchen gibt, dass gesucht wird, wenn kleinste Teilchen kollidieren, dann wird jenes Teilchen für eine Lehre mißbraucht, die Gott nicht beim Wort nimmt, und Atheisten und machen Christen Hand in Hand gehen lassen, denn es dreht sich nur um das Verstehen! Doch der Kreationist nimmt Gott beim Wort, und weiß, dass nicht alles erklärbar ist (Gottes aktiver Schaffensprozess), und kann trotzdem vieles anderes verstehen (Photosynthese und so)!
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 2. Mai 2012, 00:02

@ doro

Nachtrag:
Wenn das Higgsteilchen nicht gefunden wird, wird trotzdem ein und dieselbe Lehre weiter verfolgt. Und andere Experimente könnten dann auch fast den Thread-Titel tragen, denn: Experiment x: Warum wird es gesucht/durchgeführt (denn es gilt Gott beim Wort zu nehmen!)?
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Gnu » Mi 2. Mai 2012, 02:46

Mit oder ohne Higgs-Teilchen: Der Urknall ist nur ein Denkmodell, niemand hat ihn gehört, niemand war dabei. Am einfachsten, man schweigt über ihn, dann stirbt er von selbst.

Der Grund, weshalb das Higgs-Teilchen gesucht wird, ist, weil es noch nicht gefunden wurde. Wenn man es findet, wird man es behalten und ausstellen. Dann müssen die Leute Eintritt zahlen, um es ansehen zu können.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon imhotep » Mi 2. Mai 2012, 09:14

Jeffrey mc hat geschrieben:Aber es würde zu einer Lehre gehören, die Gottes aktiven Schaffensprozess (wie es die Kreationisten hinnehmen) ausschließt. Ohne Higgsteilchen hat man ersteinmal keine Aussagen über die physikalischen Vorgänge nach dem Urkanll. Mit oder ohne Higgsteilchen wird trotzdem eine (ein und dieselbe) Lehre vertreten (um deine Frage zu beantworten), gegen die ich bin, da ich Gott beim Wort nehme. Jene Lehre ist aus meiner Ansicht falsch!

Du redest vom Standardmodell der Teilchenphysik. Dieses steckt so ziemlich hinter allem was die Technik im 20. Jh. erreicht hat, insbesondere Kernspaltung, Elektronik oder moderne medizinische Diagnostik. Ach ja, im Falle des Higgs steckt sie sogar hinter der Schwerkraft. Du kannst selbstverständlich "gegen" sie sein, auch wenn du ganz selbstverständlich täglich von ihr Gebrauch machst. Dein Compi funktioniert nur deshalb, weil andere zum Glück nicht "dagegen" waren, sondern sich überlegten wie diese Zusammenhänge zu einer nützlichen Maschine zusammengebaut werden können. Der Kernspintomograph wird deinen Körper durchleuchten, ob du die Theorie dahinter befürwortest oder nicht. Und wenn du nachts im Bett liegst und über Gott und die Welt nachdenkst und deinen nächsten Livenet-Post formulierst, dann ist es die Gravitation die dich dort hält, egal ob du sie "befürwortest" oder nicht.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon ThomasMillack » Mi 2. Mai 2012, 12:14

imhotep hat geschrieben:http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neues-Teilchen-am-CERN-entdeckt-1563144.html

Vielleicht kann uns Thomas etwas über die Signifikanz dieser Entdeckung erzählen? Ich wäre jedenfalls interessiert.

Die Signifikanz ist "interessant"

Das besagte Teilchen ist nicht revolutionär, weil es im Rahmen des Standardmodells (quarks) vorhergesagt wurde. Nur eben nachgewiesen wurde es bisher nicht. Das ist wohl jetzt anders geworden.

Obwohl nach dem, was ich gelesen habe, ist die statistische Signifikanz ein wenig mäßig. Zu wenig Ereignisse. Natürlich bemühen sich jetzt die Forscher, die Staistik zu verbessern, aber das kann Monate dauern.

Gruß
Thomas
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon ThomasMillack » Mi 2. Mai 2012, 12:19

Jeffrey mc hat geschrieben:
Ohne Higgsteilchen hat man ersteinmal keine Aussagen über die physikalischen Vorgänge nach dem Urkanll


Hier liegst Du falsch. Man hat eine Menge Aussagen und eine Menge passende Daten für die physikalischen Vorgänge nach dem Urknall. Die prominentesten fallen mir sofort ein:

- 3-Grad Hintergrundstrahlung
- Verhältnis He/H
- globale Rotverschiebung
- "Körnigkeit" der 3-Grad Hintergrundstrahlung
- Bertrand-Russel Diagramm der Sterne
- Galaxienformationen
- Erste Sternbildung und Supernovae
- ...

Mit etwas Mühe könnte ich Dir wohl umn die 20-30 Phänomene dieser Art listen, aber die da reichen erst mal ohne große Mühe

Gruß
Thomas
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 2. Mai 2012, 19:38

imhotep hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:Aber es würde zu einer Lehre gehören, die Gottes aktiven Schaffensprozess (wie es die Kreationisten hinnehmen) ausschließt. Ohne Higgsteilchen hat man ersteinmal keine Aussagen über die physikalischen Vorgänge nach dem Urkanll. Mit oder ohne Higgsteilchen wird trotzdem eine (ein und dieselbe) Lehre vertreten (um deine Frage zu beantworten), gegen die ich bin, da ich Gott beim Wort nehme. Jene Lehre ist aus meiner Ansicht falsch!

Du redest vom Standardmodell der Teilchenphysik. Dieses steckt so ziemlich hinter allem was die Technik im 20. Jh. erreicht hat, insbesondere Kernspaltung, Elektronik oder moderne medizinische Diagnostik. Ach ja, im Falle des Higgs steckt sie sogar hinter der Schwerkraft. Du kannst selbstverständlich "gegen" sie sein, auch wenn du ganz selbstverständlich täglich von ihr Gebrauch machst. Dein Compi funktioniert nur deshalb, weil andere zum Glück nicht "dagegen" waren, sondern sich überlegten wie diese Zusammenhänge zu einer nützlichen Maschine zusammengebaut werden können. Der Kernspintomograph wird deinen Körper durchleuchten, ob du die Theorie dahinter befürwortest oder nicht. Und wenn du nachts im Bett liegst und über Gott und die Welt nachdenkst und deinen nächsten Livenet-Post formulierst, dann ist es die Gravitation die dich dort hält, egal ob du sie "befürwortest" oder nicht.


Gehört das Higgsteilchen, dass man nicht gefunden hat, zum Standartmodell der Teilchenphysik? Bei mir ging es um das Higgseilchen, welches, ob gefunden oder nicht, zu einer Lehre gehört, die eine Lüge ist. Also, kannst du bitte den Inhalt aufzeigen und markieren, wo ich vom Standartmodell der Teichlchenphysik geredet haben soll?
Ich bin gegen das Higgsteilchen, dass in die Lehre gehört, die dagegen geht, Gott beim Wort zu nehmen.
Kernspaltung, Elektrotechnik oder moderne medizinische Diagnostik: dieses funktioniert nun mal und gehört nicht zu einer Lehre (wird höchstens mißbraucht), die gegen Gottes Wort ist. Wenn Gott die Welt zu erschaffen hat, wie es die Kreationisten hinnhemen, und wenn es wahr ist, woran ich glaube, dann gibt es Kernspaltung usw. auch. (aber das hatten wir ja schon mal...)

@ Thomas Millack:
Dann entschuldige ich mich, dass doch Aussagen getroffen werden können, was für physikalsiche Vorgänge nach dem Urknall, laut deiner Fraktion, geherrscht haben sollten. Das war doof und dumm von mir, mein Territiorium zu verlassen, denn ich bleibe bei der Wahreit und nicht in euren Gefielden. Mit der Aussage, die du verneintest oder so, war ich zu sehr auf eurem Territiorium. Doof, dass mir dass passiert ist!!

Eine Frage noch:
Handelt es sich bei deinen Beispielen um gleiche Bedingungen, so wie man vom Higgsteilchen auf die physikalsichen Vorgänge nach dem Urkanll kommen würde, wo auch gleiche Bedingungen sind?
Ansosnten kann man eine Lüge verstehen (das geht über Rahmenbedingungen) ;)

Ist mir noch mal wichti aufzuzeigen:
Evolution und und so ist und bleibt eine Lüge !!! Und Gott nicht beim Wort zu nehmen ist bitterböse!!!! Wie gesagt: man keine eine Lüge verstehen. Man kann eine Lüge leben. Solange, bis sie aufgeflogen ist. Und dazu gehört die Evolution und so!!!
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Valentin » Mi 2. Mai 2012, 21:34

Jeffrey mc hat geschrieben:Ist mir noch mal wichti aufzuzeigen:
Evolution und und so ist und bleibt eine Lüge !!! Und Gott nicht beim Wort zu nehmen ist bitterböse!!!! Wie gesagt: man keine eine Lüge verstehen. Man kann eine Lüge leben. Solange, bis sie aufgeflogen ist. Und dazu gehört die Evolution und so!!!


:D :D :D

Schade um dich. Da diskutieren wohlmeinende, geduldige Menschen mit dir, und du hörst nicht zu und steckst dir einfach die Finger in die Ohren. Aber jedem das Seine.

Ich frage mich nur, warum sich manche Leute die Mühe machen, überhaupt noch mit dir zu reden bzgl. dieser Angelegenheiten. Weil du eh nicht zuhörst oder zuhören kannst. Oder willst. Aber wahrscheinlich kannst du es wirklich nicht.

:(
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 2. Mai 2012, 22:47

Valentin hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:Ist mir noch mal wichti aufzuzeigen:
Evolution und und so ist und bleibt eine Lüge !!! Und Gott nicht beim Wort zu nehmen ist bitterböse!!!! Wie gesagt: man keine eine Lüge verstehen. Man kann eine Lüge leben. Solange, bis sie aufgeflogen ist. Und dazu gehört die Evolution und so!!!


:D :D :D

Schade um dich. Da diskutieren wohlmeinende, geduldige Menschen mit dir, und du hörst nicht zu und steckst dir einfach die Finger in die Ohren. Aber jedem das Seine.

Ich frage mich nur, warum sich manche Leute die Mühe machen, überhaupt noch mit dir zu reden bzgl. dieser Angelegenheiten. Weil du eh nicht zuhörst oder zuhören kannst. Oder willst. Aber wahrscheinlich kannst du es wirklich nicht.

:(



Du bist vielleicht ein komischer Kauz, der geschickt versucht, mit dieser von mir zitierten Aussage hier, so zu tuen, als ob ich auf andere Beiträge nicht eingehe. Sogar habe ich Fragen gestellt, da sich das ergeben hat. Aber das wird übersehen. Nur weil ich noch mal aufzeigen wollte, dass eure Lehre eine Lüge ist, übersiehst du meine Fragen und so.
Ferner: Was verlangst du? Dass ich Eure Argumente aufsauge und meine "Sichtweise" sausen lassen, nur weil ihr was anderes sagt, als ich? Das ist doch lächerlich! Ihr gebt euch Mühe. Ok! Und als ob ich mir keine Mühe gebe. Und ob ich mir Mühe gebe!
Wer nicht zuhört, kann man ja sehen z.B. bei meinem Beitrag von letztens, wo ich sagte, dass das schon mal Thema war...

P.S.: Als ob du meiner Ansicht bist bezüglcih Gott beim Wort zu nehmen. Du/Ihr(eure Fraktion) schreibst/schreibt das nicht, dass ich falsch liege, doch ist es in euren Köpfen. Ich habs halt aufgeschrieben und krieg einen reingedrückt. Ihr schreibt es nicht, das ich falsch liege, und wahrt euch dahingehend einen Konter bekommen, der auch fairer sein kann, als den, den du geschrieben hast.

Ich schrieb in meinem letzten Beitrag 4 Absätze: und auf den 4., der nur mal so ist, wird eingegangen: und zwar so, dass ich öffentlich in die Ecke gedrängt werde, sonst nichts geschrieben zu haben (die anderen 3 Absätze vorher)... :shock:
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Mi 2. Mai 2012, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Valentin » Mi 2. Mai 2012, 22:58

Jeffrey mc hat geschrieben:Ist mir noch mal wichti aufzuzeigen:
Evolution und und so ist und bleibt eine Lüge !!! Und Gott nicht beim Wort zu nehmen ist bitterböse!!!! Wie gesagt: man keine eine Lüge verstehen. Man kann eine Lüge leben. Solange, bis sie aufgeflogen ist. Und dazu gehört die Evolution und so!!!


Das hast du geschrieben. Sind das deine Worte? Stehst du zu deinen Worten? Ja oder nein? Wenn ja, nehme ich keine Silbe meiner Aussage zurück.

Und ja, in Anbetracht der dir mühsam und geduldig entgegengebrachten Argumente solltest du vielleicht die eine oder andere deiner Ansichten überdenken. Aber dein Dogma ist stark, ich kapiere das schon. Darum bewundere ich auch die Leute, die sich noch mit dir beschäftigen. Aber ich bemitleide sie auch, irgendwie... Das ist reiner Masochismus!

Aber nichts für ungut. Es tut nur noch weh, hier mitzulesen.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Valentin » Mi 2. Mai 2012, 23:09

BTW: Leute wie Thomas Millack reden mit dir wie Erwachsene, die einem Fünfjährigen erklären, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Sanft, fürsorglich, vorsichtig, ja nicht verletzend, ja nicht verstörend... Aber du merkst das wohl gar nicht, wie lieb und rücksichtsvoll mit dir umgegangen wird! Ich pfeffere dir lieber mal die Realität vor den Latz, mit dem Risiko, dass dich das irritieren könnte und das du mich für unsympathisch hältst. Ist aber nur zu deinem Besten! ;)
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon imhotep » Mi 2. Mai 2012, 23:11

Jeffrey mc hat geschrieben:Gehört das Higgsteilchen, dass man nicht gefunden hat, zum Standartmodell der Teilchenphysik? Bei mir ging es um das Higgseilchen, welches, ob gefunden oder nicht, zu einer Lehre gehört, die eine Lüge ist. Also, kannst du bitte den Inhalt aufzeigen und markieren, wo ich vom Standartmodell der Teichlchenphysik geredet haben soll?

Das Higgs wird vom Standardmodell vorausgesagt. Wenn du vom Higgs sprichst, dann sprichst du also vom Standardmodell. Wird das Higgs gefunden, dann bestätigt sich das Standardmodell. Wird es dagegen nicht gefunden, dann wird man sich etwas anderes einfallen lassen müssen.

Ich bin gegen das Higgsteilchen ...

Merkst du denn nicht, wie dumm und ignorant diese Aussage ist? Dem Higgs ist deine persönliche Meinung so lang wie breit. Es existiert oder es existiert nicht, ganz unabhängig davon ob du oder irgendwer "dafür" oder "dagegen" ist. Du könntest geradesogut "gegen" den Magnetismus oder den Gefrierpunkt des Wassers sein.

... dass in die Lehre gehört, die dagegen geht, Gott beim Wort zu nehmen.

Jede andere physikalische Tatsache gehört in dieselbe "Lehre", ohne dass du "dagegen" wärst. Warum beim Higgs? Der Urknall benötigt das Higgs übrigens genausowenig wie das Higgs den Urknall.

Kernspaltung, Elektrotechnik oder moderne medizinische Diagnostik: dieses funktioniert nun mal und gehört nicht zu einer Lehre (wird höchstens mißbraucht), die gegen Gottes Wort ist.

Doch, diese Technologien basieren allesamt auf dem Standardmodell und wurden durch das dieses überhaupt erst möglich.

Wenn Gott die Welt zu erschaffen hat, wie es die Kreationisten hinnhemen, und wenn es wahr ist, woran ich glaube, dann gibt es Kernspaltung usw. auch. (aber das hatten wir ja schon mal...)

Die bei der Kernspaltung freiwerdende Energie ist eine wichtige Anwendung von E=m*c^2. Dieses Prinzip besagt, dass Energie und Masse weder generiert noch vernichtet, sondern nur ineinander umgewandelt werden können. Mit anderen Worten, E=m*c^2 widerspricht einer Schöpfung aus dem Nichts, wie sie die Schöpfung beschreibt. Du bejahst dieses Prinzip jedes Mal, wenn du das Licht anmachst. Es ist an dir zu erklären, inwiefern das unschuldige Higgs "gegen Gottes Wort verstösst", die Energie/Masse-Äquivalenz hingegen nicht, obwohl ihre Implikationen mindestens so bibelfremd sind. Der Verdacht liegt nahe, dass du nur eine sehr punktuelle Vorstellung davon hast, worum es in den verschiedenen Bereichen der Physik überhaupt geht. Wärst du auch gegen die Lichtgeschwindigkeit, wenn du ihre Bedeutung für das Alter des Universums verstehen würdest?
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Valentin » Mi 2. Mai 2012, 23:16

^Und noch mehr Perlen vor die Säue... :|
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon doro » Mi 2. Mai 2012, 23:23

Kriegt euch wieder ein, bitte! :warn:

@Jeffrey: Mir fällt auf, dass du in den letzten Beiträgen verstärkt von "eurer Fraktion", von "ihr"/"euch" sprichst... Du scheinst da eine Feindschaft zu sehen, obwohl wir hier doch eigentlich friedlich spannende Themen diskutieren wollen, ohne uns als Gegner zu betrachten. Ich finde das schade... Und ich habe auch das Gefühl, dass diese Haltung nicht dazu beiträgt, den anderen zu verstehen.

Zum Inhalt: ich frage mich noch ein wenig, weswegen du solche Angst zu haben scheinst vor dem Higgs. Wenn Gott beim Wort nehmen wirklich bedeutet, dass es das Higgs-Teilchen nicht geben kann, dann wird es doch gar nicht gefunden werden. WAs kümmert es dich überhaupt? Oder hast du ev. doch etwas Angst, dass es gefunden werden könnte? Weil das vielleicht deinen Glauben erschüttern würde? Deine Beiträge hinterlassen bei mir diesen Eindruck.
Aber hey: vor ein paar Jahren dachten viele Leute, dass ihr Glaube zerstört würde, wenn es wahr sein sollte, dass die Erde gar nicht flach ist, sondern mehr oder minder rund. Was ist mit dem christlichen Glauben passiert? Nichts. Nach wie vor macht es absolut Sinn, an Gott zu glauben! Das würde es auch, wenn ein Higgs-Teilchen gefunden würde. Ich fände das absolut spannend (wenn ich mich auch in Physik nur äusserst rudimentär auskenne), meinem Glauben würde es aber keinen Abbruch tun.

@imhotep und Valentin: euch bitte ich ganz besonders, wieder anständig zu werden. Ja, die Diskussionen in diesem Forum verlangen oft viel Geduld und nicht immer kann man sich verständlich machen. Das ist frustrierend. Dennoch: Es gibt keinen Grund in der Wortwahl derart herablassend zu werden. :warn: Ich habe vor euch beiden grossen Respekt. Enttäuscht mich nicht! ;)
Ansonsten stünde der Rotstift durchaus bereit.

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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 2. Mai 2012, 23:25

Valentin hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:Ist mir noch mal wichti aufzuzeigen:
Evolution und und so ist und bleibt eine Lüge !!! Und Gott nicht beim Wort zu nehmen ist bitterböse!!!! Wie gesagt: man keine eine Lüge verstehen. Man kann eine Lüge leben. Solange, bis sie aufgeflogen ist. Und dazu gehört die Evolution und so!!!


Das hast du geschrieben. Sind das deine Worte? Stehst du zu deinen Worten? Ja oder nein? Wenn ja, nehme ich keine Silbe meiner Aussage zurück.


Wie schön, dass die vohrherigen Absätze keine Bedeutung haben. (Ironie)

Und ja, in Anbetracht der dir mühsam und geduldig entgegengebrachten Argumente solltest du vielleicht die eine oder andere deiner Ansichten überdenken.


@ alle: hier kann man sehen, dass einseitig geredet wird, denn es wir gesagt, dass mir mühsam und geduldig Arguemente entgegengebracht wurde. Und das ohne mit der Wimper zu zucken wird ignoriert, dass deren Gegenüber auch Geduld und so hatte. Ferner wird gesagt, dass ich die eine oder andere Ansicht überdenken soll, da Argumente mir entgegengebracht wurden. Doch umgekehrt ist da nicths...

@Valentin
Deine Fraktion ist ungemein stark. Vielleicht seid ihr im Recht. Doch aber vielleicht ist eure Fraktion auch der Goliath, der eines Tages besiegt wird (die Gruppe der Kreationisten wird immer kleiner). Doch wird es zur Offenbarung hin immer schlimmer mit der Sünde. Kein Wunder, dass ihr immer mehr werdet. Ihr nehmt Gott nicht beim Wort: Daher liegt ihr falsch. Aus meiner Sicht. Doch ihr könnt theoretisch den Spieß umdrehen...

Aber dein Dogma ist stark, ich kapiere das schon. Darum bewundere ich auch die Leute, die sich noch mit dir beschäftigen. Aber ich bemitleide sie auch, irgendwie... Das ist reiner Masochismus!


Dass man sich mit mir noch beschäftigt, ist eine Bewuderung wert? Als ob meine Weltanschuung (Gott beim Wort zu nehmen) der größte Mißt ist...
Aber du bist in der mächtigeren Fraktion und hast sehr, sehr, serh, viele Menschen hinter dir...

Trachtet nach der Wahrheit, ist der Schlüssel, um voneinander zu erfahren.
Nur mal so: es stehen noch Fragen aus, die du übergangen hast, weil es dir wichtig war, nur den 4. Absatz zu beleuchten..

(mittlerweile kamen viele Postings. Daher werde ich diesen Post uploaden und die anderen danach lesen)
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Mi 2. Mai 2012, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon imhotep » Mi 2. Mai 2012, 23:25

doro hat geschrieben:Es gibt keinen Grund in der Wortwahl derart herablassend zu werden.

:?: Häh? Du hättest den Abschnitt sehen sollen, den ich bereits getippt hatte und dann doch nicht postete. Das ist Zurückhaltung! Aber ok, ich nehm's zur Kenntnis und gehe ins Bett! :D
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Valentin » Mi 2. Mai 2012, 23:40

@Doro: Zur Kenntnis genommen! :)

@Jeffrey: Ich bin nicht Teil einer "Fraktion". Viele, die "gegen" dich argumentieren, sind Christen. Ich bin keiner, nur so nebenbei. Also lies mal sorgfältig, was deine eigenen Leute, "deine Fraktion", dir zu sagen haben. Du betonst, dass du neben dem von mir zitierten Text noch viele andere Argumente gebracht hättest und ich mir einfach etwas herausgegriffen hätte, um meinen Standpunkt zu untermauern. Meiner Meinung nach hast du aber nicht ein Fitzelchen einer "Argumentation" zustande gebracht in diesem Thread und den vielen anderen von dir, die sich ebenfalls fast schon zwangshaft um dieses Thema drehen. Du argumentierst nicht, du rezitierst Dogmen. In Journalistenkreisen nennen wir das "Thesenjournalismus". Die Wahrheit steht fest, und jetzt gilt es, die Realität dieser Wahrheit anzugleichen. Vielleicht erkennst du das eines Tages. Gute Nacht und lg.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Do 3. Mai 2012, 00:03

doro hat geschrieben:Kriegt euch wieder ein, bitte! :warn:

@Jeffrey: Mir fällt auf, dass du in den letzten Beiträgen verstärkt von "eurer Fraktion", von "ihr"/"euch" sprichst... Du scheinst da eine Feindschaft zu sehen, obwohl wir hier doch eigentlich friedlich spannende Themen diskutieren wollen, ohne uns als Gegner zu betrachten. Ich finde das schade... Und ich habe auch das Gefühl, dass diese Haltung nicht dazu beiträgt, den anderen zu verstehen.


I. Wenn ich schreibe "Christen, die die Evolution befürworten", wenn es um Urknall geht, dann wird gesagt, dass das eine mit dem anderen ncihts zu tun habe.
II. Hast du mal den Threadbeitrag von mir gelesen (Smalltalk für Kleinigkeiten (oder so)), wo ich ansprach, wie man jenen Christen nennt, die keine Kreationisten sind, und ZB die Evolution befürworten? Gib mir darauf eine Antwort und ich werde diese übernehmen. Aber immer einen langen Satz zu schreiben, finde ich doof. So kurz als wie wenn man Kreationist sagt. "Eure Fraktion" kann man negativ sehen: muß man aber nicht. Soviel dazu etwas schade zu finden.
III. den anderen nicht zu versthen: erstens siehe II (Bitte nenne ein kurzes Wort wie als wenn man zu mir Kreationiste sagt, wenn es um die andere Fraktion geht) und zweitens redest du jetzt nur von mir und meiner Haltung.. aber was sag ich da, Valtenin hat sich ja entschuldigt..

Zum Inhalt: ich frage mich noch ein wenig, weswegen du solche Angst zu haben scheinst vor dem Higgs. Wenn Gott beim Wort nehmen wirklich bedeutet, dass es das Higgs-Teilchen nicht geben kann, dann wird es doch gar nicht gefunden werden. WAs kümmert es dich überhaupt? Oder hast du ev. doch etwas Angst, dass es gefunden werden könnte? Weil das vielleicht deinen Glauben erschüttern würde? Deine Beiträge hinterlassen bei mir diesen Eindruck.

I. Doro: bist du Kreationist oder ein Christ, der die Evolution befürwortet (bitte beantworte die Frage). Oder hast du dich nicht festgelegt?
II. Du hast nicht mitgelesen und verursachst damit Hoffnungslosigkeit, denn erinnerst du dich noch an das Kreationistenteilchen? (Warum sollte es nicht ein kleinstes Teilchen geben, wenn Teilchen kollidieren? Doch dann würde ein Kreationist nicht über gleiche Bedingungen, von einer Lehre sprechen, die Gott nicht beim Wort nimmt, sondern andere Aussagen treffen.)
III. Damit erübrigen sich deine weiteren Fragen.
IV. Zu dem Glauben erschüttern: erstens (bist du Kreationist oder Christ, der z.B. die Evolutiuon befürwortet)? Zweitern: Du redest von mir und meinem Glauben, er scheinbar als einzigen erschüttert werden könnte. Taugen meine Arguemente nicths? Denn diese könnten evtl. Christen der anderen Fraktion überezugen. Doro: Du schaffst für mich als einzigen eine Einbahnstraße oder so. Wenn es wahr ist, dass Christen die die Evolution befürworten, recht haben, dann wird das wohl jeder so nachvollziehen können, so wie ich nun sage, dass das hier Buchstaben sind, die ich hier schreibe (wird wohl keiner abstreiten) und ich werde dann dem Kreationist sein absagen: aber nicth den Gott der 3-Einigkeit der dann immernoch Bestand hat. Soviel zu dem "Glauben erschüttern". Das die Christen, die z.b. die Evolution befürworten, Gott nicht beim Wort nehmen, wie es aber die Kreationisten tun, scheint dir wurscht, denn so wie du mir entgegnest entgegnest du den Christen, die z.B. die Evolution befürworten, nicht. Denn z.B. das Arguement, Gott nicth beim Wort zu nehmen, könnte theoretisch veranlassen, dass du z.B. zu Thomas Millack sagst "Hast du Angst, dass dein Glaube erschüttert wird"? Tust du aber nicht.... Daher die Einbahnstraße, die ich erwähnte.

Aber hey: vor ein paar Jahren dachten viele Leute, dass ihr Glaube zerstört würde, wenn es wahr sein sollte, dass die Erde gar nicht flach ist, sondern mehr oder minder rund. Was ist mit dem christlichen Glauben passiert? Nichts. Nach wie vor macht es absolut Sinn, an Gott zu glauben! Das würde es auch, wenn ein Higgs-Teilchen gefunden würde. Ich fände das absolut spannend (wenn ich mich auch in Physik nur äusserst rudimentär auskenne), meinem Glauben würde es aber keinen Abbruch tun.


I. Siehe oben
II. Wie bist du gesinnt
III. Scheinst du nicht verstanden zu haben, dass, wenn man die Bibel übertragen sieht, evtl. bei manchen gut und böse auch nur übertragen gelten kann, was ich nicht egal finde. Wenn du darin kein Problem sehen würdest: :shock: . Frage: Glaubst du, dass alle Christen, die die Bibel übertragen sehen, ausschließlich dasselbe übnertragen sehen und dass es keinen Konflikt gibt? Wo steht das geschrieben für jedermann, was übertragen gemeint ist? (Von wegen Wahrheit für alle). Beim hauptsächlich wörltich nehmen, ist die Wahrheit gegenseitig bekannt.

@imhotep und Valentin: euch bitte ich ganz besonders, wieder anständig zu werden. Ja, die Diskussionen in diesem Forum verlangen oft viel Geduld und nicht immer kann man sich verständlich machen. Das ist frustrierend.

Tja, soviel zur Einbahnstraße...
Als ob ich keine Geduld habe.
Als ob ich mich nicht versuche verständlich zu machen.
Bin echt gespannt, ob die Kreationist bist, oder ein Christ, der z.B. die Evolution befürwortet.

@Valtenin

Na klar bist du einer der Fraktion, die auch von Evolution sprechen (mitsamt was in jenem Schlepptau sich befindet (nur auf die Bibel wird dann scheibar nichts gegeben, wenn man kein Christ ist, aber z.B. auch die Evolution befürwortet)) und sich freuen würden wenn das Higgs gefunden wird. Doch das Evolution ist falsch: ob in eurer Fraktion an Gott geglaubt wird, oder nicht!!!!
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Do 3. Mai 2012, 00:24

imhotep hat geschrieben:
Ich bin gegen das Higgsteilchen ...

Merkst du denn nicht, wie dumm und ignorant diese Aussage ist? Dem Higgs ist deine persönliche Meinung so lang wie breit. Es existiert oder es existiert nicht, ganz unabhängig davon ob du oder irgendwer "dafür" oder "dagegen" ist. Du könntest geradesogut "gegen" den Magnetismus oder den Gefrierpunkt des Wassers sein.


@ livenet.ch: es wird mit anderen Worten gesagt, dass man dagegen ist, Gott beim Wort nehmen (in welcher Form auch immer) (denn die sind für das Higgsteilchen): und doro hat vor imhotop (z.B.) Respekt...
Magnetismus/Gefrierpunkt: finde es fatal, Gott nicht beim Wort zu nehmen. z.B. Evolution gehört dazu, denn es läßt die Bibel nicht wörltich nehmen. Magnetismus und so, fällt nicht darunter, die Bibel nur übertragen sehen zu lassen!! Aber das wird bestimmt immer noch nicht kapiert. Tja, der Frust wird nur bei den Christen, gesehen, die Kreationisten von der Denke mit Evolution und so überzeugen (oder so) wollen.

... dass in die Lehre gehört, die dagegen geht, Gott beim Wort zu nehmen.

Jede andere physikalische Tatsache gehört in dieselbe "Lehre", ohne dass du "dagegen" wärst. Warum beim Higgs? Der Urknall benötigt das Higgs übrigens genausowenig wie das Higgs den Urknall.

Das mit dem Schlepptau wurde immer noch nicht kapiert. Tja, der Frust wird nur bei den Christen gesehen, die Kreationisten von der Dene mit Evolution und so überzeugen (oder so) wollen. Oder soll ich sagen "die andere " Fraktion? Doch da wird wahrscheinlich auch nix geschnallt...

Kernspaltung, Elektrotechnik oder moderne medizinische Diagnostik: dieses funktioniert nun mal und gehört nicht zu einer Lehre (wird höchstens mißbraucht), die gegen Gottes Wort ist.

Doch, diese Technologien basieren allesamt auf dem Standardmodell und wurden durch das dieses überhaupt erst möglich.


I. Ich verweise auf den Thread, den Thomas Millack eröffnete (Wieviel Naturwissenschaft galt bei der Schöpfung), wo ich darauf verwies, dass Gott nicth nicths übrig ließ, als er die Welt so erschuf, wie es die Kreationisten hinnehmen.
II. Dann hättest du ja den ultimativen Beweis, dass Kreationsiten falsch liegen.
III. Wenn Gott die Welt erschaffen hat, wie es die Kreationisten hinnhemen, ist in der Technik kein Stillstand!! Oder willst du sagen, dass Kreationsiten nie auf Kernspaltung gekommen wären?

Wenn Gott die Welt zu erschaffen hat, wie es die Kreationisten hinnhemen, und wenn es wahr ist, woran ich glaube, dann gibt es Kernspaltung usw. auch. (aber das hatten wir ja schon mal...)

Die bei der Kernspaltung freiwerdende Energie ist eine wichtige Anwendung von E=m*c^2. Dieses Prinzip besagt, dass Energie und Masse weder generiert noch vernichtet, sondern nur ineinander umgewandelt werden können. Mit anderen Worten, E=m*c^2 widerspricht einer Schöpfung aus dem Nichts, wie sie die Schöpfung beschreibt. Du bejahst dieses Prinzip jedes Mal, wenn du das Licht anmachst. Es ist an dir zu erklären, inwiefern das unschuldige Higgs "gegen Gottes Wort verstösst", die Energie/Masse-Äquivalenz hingegen nicht, obwohl ihre Implikationen mindestens so bibelfremd sind. Der Verdacht liegt nahe, dass du nur eine sehr punktuelle Vorstellung davon hast, worum es in den verschiedenen Bereichen der Physik überhaupt geht. Wärst du auch gegen die Lichtgeschwindigkeit, wenn du ihre Bedeutung für das Alter des Universums verstehen würdest?


Hab ich nicht geschnallt.
Wissenschaft ist nicht gleich richtig, nur wiel man was aufzeigen kann, denn wenn Gott nicht beim Wort genommen wird, kann sie nur falsch sein.
Menschen, die Gott nicht beim Wort nehmen (Christ: 6TageSchöpfung "nein"/ Atheist: Gott gibt es ncith) liegen falsch.
Menschen, die Gott beim Wort nehmen, können Naturgesetze und so aufzeigen: Da ist dann alles in Ordnung (...).
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Do 3. Mai 2012, 00:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Do 3. Mai 2012, 00:27

imhotep hat geschrieben:Und wenn du nachts im Bett liegst und über Gott und die Welt nachdenkst und deinen nächsten Livenet-Post formulierst, dann ist es die Gravitation die dich dort hält, egal ob du sie "befürwortest" oder nicht.


Ich befürworte Gravitation. Ist ja dabei nicht das Problem, dass Gott nicht beim Wort genommen wird.
(aber das willst und willst du nicht schnallen)
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon doro » Do 3. Mai 2012, 00:38

Hallo Jeffrey

Gut, ich nehme gerne kurz Stellung. Zunächst: ich bin keine Naturwissenschafterin und habe in diesen Themengebieten wirklich nur die Kenntnisse eines Laien. Die Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Inhalten überlasse ich deswegen lieber Leuten, die sich damit besser auskennen.

Dennoch geb ich gerne ab und an meinen Senf dazu, meine Einwände, meine Kritik.

Ich glaube, dass die Erde alt ist. Auch die Evolutionstheorie verteufle ich keineswegs. Ich weiss aber, dass man sie doch am ein oder anderen Punkt kritisieren kann... Aber auch das habe ich dann eher als Input von aussen, bestenfalls aus geisteswissenschaftlicher Sicht einzubringen - oder aber ich muss mich dabei auf andere Leute stützen, die Naturwissenschafter sind.

Sprich: Ja, ich "befürworte" die Evolutionstheorie. Ich glaube aber auch, dass das gar nicht der wesentliche Punkt ist. Der wesentliche Punkt ist, dass Gott diese Welt geschaffen hat. Dieses Wunder ist so dermassen gross, egal, in welcher Zeitspanne es entstand. Dass da einer ist, der etwas erschaffen kann - etwas, was vorher nicht ist, das ist unglaublich krass. Und dass er das auch noch will und tut. Dass er auch mich gemacht hat, weil er das eine gute Idee fand. Ist doch mega! Das ermutigt mich, gibt mir Wert und Sinn.

Ich nehme Gott übrigens durchaus beim Wort. Ich finde das nicht ok, dass du das für dich und andere Kreationisten alleine in Anspruch nimmst.

Wenn es wahr ist, dass Christen die die Evolution befürworten, recht haben, dann wird das wohl jeder so nachvollziehen können, so wie ich nun sage, dass das hier Buchstaben sind, die ich hier schreibe (wird wohl keiner abstreiten) und ich werde dann dem Kreationist sein absagen: aber nicth den Gott der 3-Einigkeit der dann immernoch Bestand hat.

Ok, dann bin ich froh, dass du das auch so siehst, dass Gott Gott bleibt, egal ob es dieses Higgs-Teilchen nun gibt oder nicht. :)

Beim hauptsächlich wörltich nehmen, ist die Wahrheit gegenseitig bekannt.

Hier sagst du selber "hauptsächlich"... ;)

So, ich bin jetzt auf ein paar Aspekte eingegangen. Ich finde es oft schwierig nachzuvollziehen, was du meinst. Aber du darfst davon ausgehen, dass ich hier mitlese. Da ich mich aber auch mit anderen Themen beschäftige, kann es schon sein, dass ich nicht mehr jeden Beitrag dieses Threads immer präsent habe... Das ist aber wohl verständlich.
Deswegen kurz meine Nachfrage:
Du hast nicht mitgelesen und verursachst damit Hoffnungslosigkeit, denn erinnerst du dich noch an das Kreationistenteilchen?

Meinst du damit unsere Diskussion über den Namen des Higgs-Teilchen? Dass du es lieber Kreationisten-Teilchen nennen würdest? Also, dazu habe ich schon geschrieben, was ich zu schreiben hatte.

und doro hat vor imhotop (z.B.) Respekt...

Soll ich den Usern hier etwa in einer respektlosen Art begegnen?

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Do 3. Mai 2012, 01:07

doro hat geschrieben:Dennoch geb ich gerne ab und an meinen Senf dazu, meine Einwände, meine Kritik.


Da du die Evolution "befürwortest" wirst du wohl in DIESER Hinsicht mehr das Rückrad von den Nicht-Kreationisten sein...
Eine Antwort, wie man die Christen nennt, die z.B. die Evolution befürworten: wäre nett, wenn man mir das Wort sagt. Gibt es das überhaupt? (...)

Sprich: Ja, ich "befürworte" die Evolutionstheorie. Ich glaube aber auch, dass das gar nicht der wesentliche Punkt ist. Der wesentliche Punkt ist, dass Gott diese Welt geschaffen hat. Dieses Wunder ist so dermassen gross, egal, in welcher Zeitspanne es entstand. Dass da einer ist, der etwas erschaffen kann - etwas, was vorher nicht ist, das ist unglaublich krass. Und dass er das auch noch will und tut. Dass er auch mich gemacht hat, weil er das eine gute Idee fand. Ist doch mega! Das ermutigt mich, gibt mir Wert und Sinn.


- Die Kreationisten oder die andere Fraktion: Einer verkündet eine Lüge!
- Wer z.B. die Evolution befürwortet und Christ ist, sieht die Bibel übertragen (nehmen Gott nicth beim Wort, wie die Kreationisten) und können sich im schlechtesten Falle unterscheiden, ob es gut oder böse gibt, denn das kann auch übertragen zu sehen sein, was ich dann fatal fände! Du nicht auch?

I
ch nehme Gott übrigens durchaus beim Wort. Ich finde das nicht ok, dass du das für dich und andere Kreationisten alleine in Anspruch nimmst.


Die andere Fraktion: im Zusammenhang mit (ab) der Schöpfung die Bibel übertragen zu sehen (von manches bis alles (einen Gläubign kenne ich, der alles übertragen sieht. Und Jeus ist für den nur Mensch.)). Ansonsten: 6TageSchöpfung (z.B. Adam aus dem Acker der Erde und so); Sündenfall; Nachkommen von Adam und Eva (wer wen zeugte), wie Mose, der die 10 Gebote erhielt, Maria, die Jesus gebar, Adam und Eva waren im Paradies (die Einzeller auch?), etc.: Das resultiert alles ab dem Anfang der Bibel... ist schon viel, wo man Gott beim Wort nehmen kann. Oder auch nicht! Wo steht der Klartext von denjenigen, die die Bibel übertragen sehen, so wie es die Kreationisten nicth tuen (von wegen Wahrheit für alle, die ansonsten geschrieben steht)? Dann würde man ja sehen, wo beide (...) Gott beim Wort nehmen, und wann nicht (weil wegen übertragen).

Beim hauptsächlich wörltich nehmen, ist die Wahrheit gegenseitig bekannt.

Hier sagst du selber "hauptsächlich"... ;)


I. Kreationist: Schöpfung, Sündenfall, Adam aus der Erde des Ackers, Nachfarhen von Adam und Eva, gut und böse, die 10 Gebote: da wird Gott beim Wort genommen.
II.Kreationist: In den Auslegungen unterscheiden sich Christen, wobei es Überschneidungen gibt.

Zu I. hat die andere Fraktion einen anderen Klartext, der nirgends geschrieben steht und sich somit von Christ zu Christ unterscheiden kann. Sonst: warum nicht?
Zu II. Auslegungen können sich bei der anderen Fraktion auch unterscheiden.

Bei wem gibt es mehr Unterschiede?


Du hast nicht mitgelesen und verursachst damit Hoffnungslosigkeit, denn erinnerst du dich noch an das Kreationistenteilchen?

Meinst du damit unsere Diskussion über den Namen des Higgs-Teilchen? Dass du es lieber Kreationisten-Teilchen nennen würdest? Also, dazu habe ich schon geschrieben, was ich zu schreiben hatte.


Was ich meinte, habe ich in Klammern dahinter geschrieben: "II. Du hast nicht mitgelesen und verursachst damit Hoffnungslosigkeit, denn erinnerst du dich noch an das Kreationistenteilchen? (Warum sollte es nicht ein kleinstes Teilchen geben, wenn Teilchen kollidieren? Doch dann würde ein Kreationist nicht über gleiche Bedingungen, von einer Lehre sprechen, die Gott nicht beim Wort nimmt, sondern andere Aussagen treffen.)"


und doro hat vor imhotop (z.B.) Respekt...

Soll ich den Usern hier etwa in einer respektlosen Art begegnen?

lg, doro[/quote]

Naja, mittlerweile verstehe ich, dass du nie bei DIESEM THEMA mein Rückrat sein wirst, weil du Respek vor den beiden hast.
Kam nur doof rüber, weil ich zu meinen Sachen so stehe, wie die anderen beiden zu deren.
Nein, in einer respektlosen Art sollst du die User hier nicht begegnen.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon ThomasMillack » Do 3. Mai 2012, 09:43

Hallo Doro

Ist hier OT, aber weil gerade eine Bemerkung von Dir kam:
doro hat geschrieben:
Aber hey: vor ein paar Jahren dachten viele Leute, dass ihr Glaube zerstört würde, wenn es wahr sein sollte, dass die Erde gar nicht flach ist, sondern mehr oder minder rund. Was ist mit dem christlichen Glauben passiert? Nichts.

So ganz ohne Folgen war die Entdeckung des kopernianischen Weltbildes auch nicht.

Die Kirche des Mittelalters nahm für sich einen absoluten Wahrheitsanspruch ein, so wie Jeffrey dies für sich einnimmt. Begründet wurde dieser mit Autoritäten wie Aristoteles und Ptolemäus und er bezog sich nicht nur auf Aussagen zur Stellung der Sonne, sondern bis hinein in das persönliche Glaubens- und Verhaltensleben der Menschen.

Dann stellte sich heraus, dass die Autoritäten auch irren konnten.

Die Folge war Machtverlust der Kirche und Defizite bei der Begründung ihres Einflusses. Weil die Menschen anfingen, selbst zu denken, musste sich das Christentum ändern von "glaube oder Kopf ab" zu einem Glauben aus Überzeugung mit freier Wahl für jeden. Das lässt Menschen wie Jeffrey, die von Autoritäten geleitet werden wollen aber im Leeren stehen.

Ich sehe hier Beispiele wie Prof. Scherer, der von einem glühenden Vertreter des Kreationismus von Jeffreyscher Machart (allerdings untermalt mit echten Kenntnissen in der Naturwissenschaft) zu einem (Ver)zweifler geworden ist. Er selbst hat gesagt, dass er über diese Erkenntnis (die intellektuelle Unmöglichkeit des Kurzzeit Kreationismus) fast den Glauben verloren hat.

Auch die modernen Entwicklungen unserer Gesellschaft hat zur Konsequenz, dass der Glaube sich anpassen muss, um glaubwürdig zu bleiben. Und die wahren Gefahren der heutigen Zeit kommen weder aus der Physik, noch aus der Biologie, sondern aus der Hirnforschung und der Genetik. Jeffrey kämpft lediglich ohne Not einen schon lange beendeten Kampf.

Gruß
Thomas
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon imhotep » Do 3. Mai 2012, 10:01

Lieber Jeff, du beklagst dich dass auf deine Einwände nicht eingegangen werde. Ich kann dir gerne sagen, weshalb dies in meinem Fall so ist. Erstens liegt es am Verständnis. Ich komme häufig nicht draus, worüber du jetzt effektiv diskutieren willst. Ich sehe zwar deinen Eifer, es scheint dir also wichtig zu sein. Aber es scheitert dann eben häufig an den unvollständigen Sätzen, dass du in der Eile über die Tastatur stolperst, an nicht nachvollziehbaren Gedankensprüngen und an deiner extrem lästigen und auffälligen Angewohnheit, jedes Thema auf irgendwelche Schlagworte zu reduzieren und nach seitenlangen Diskussionen mit trotziger Beständigkeit mit vielen Ausrufezeichen das zu behaupten, was du anfänglich scheinbar zur Diskussion stellen wolltest. Zweitens stelle ich fest, dass es dir meistens nicht um die Sache an sich geht, sondern um die Politik rund um die Debatte. Dh. du bringst immer wieder Dinge ins Spiel wie das Schlepptau, gleiche Bedingungen, Fraktionen, Wissenschaft für alle, du teilst Menschen in Typen ein, etc. Das sind Nebenschauplätze die von der Sache ablenken, und die finde ich wahnsinnig uninteressant.

Um diesen Thread hier vielleicht wieder etwas auf eine normale Bahn zu lenken: Warum wird das Higgs gesucht? Nicht wegen dem Urknall, nicht wegen Gott (und damit es hier mal gesagt ist - der Name "Gott-Teilchen" ist einfach nur stupid), sondern weil der Nachweis seiner Existenz bzw. Nicht-Existenz ein wichtiger Schritt bei der Verfeinerung des Standardmodells ist, und ein wichtiger Schritt in der Vereinigung von Quantenmechanik (starke, schwache und elektromagnetische Kraft) und Relativität (Gravitation).
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon doro » Do 3. Mai 2012, 10:57

Hallo Thomas

ThomasMillack hat geschrieben:So ganz ohne Folgen war die Entdeckung des kopernianischen Weltbildes auch nicht.

Ja, da hab ich mich zu einer undifferenzierten Ausdrucksweise hinreissen lassen. Pardon! ;) Danke für deine Ausführungen.
Aber mein Punkt war: es ist heute nach wie vor absolut legitim, an Gott zu glauben - auch als Wissenschafter. Das wird sich auch nicht ändern, falls ein Higgs-Teilchen gefunden wird. Deswegen hab ich das so knapp formuliert. ;)

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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon imhotep » Do 3. Mai 2012, 12:15

ThomasMillack hat geschrieben:Die Kirche des Mittelalters nahm für sich einen absoluten Wahrheitsanspruch ein, so wie Jeffrey dies für sich einnimmt. Begründet wurde dieser mit Autoritäten wie Aristoteles und Ptolemäus und er bezog sich nicht nur auf Aussagen zur Stellung der Sonne, sondern bis hinein in das persönliche Glaubens- und Verhaltensleben der Menschen. Dann stellte sich heraus, dass die Autoritäten auch irren konnten.

Die Folge war Machtverlust der Kirche und Defizite bei der Begründung ihres Einflusses. Weil die Menschen anfingen, selbst zu denken, musste sich das Christentum ändern von "glaube oder Kopf ab" zu einem Glauben aus Überzeugung mit freier Wahl für jeden. Das lässt Menschen wie Jeffrey, die von Autoritäten geleitet werden wollen aber im Leeren stehen.

Diese Darstellung der galileischen Kontroverse greift zu kurz. Die Kirche war einem heliozentrischen Weltbild gegenüber durchaus offen. Dieses zirkulierte ja bereits seit Kopernikus, ohne dass es von der Kirche angegriffen oder unterdrückt wurde. Kopernikus war sehr vorsichtig, sein Modell als eine bessere Erklärung der physikalischen Realität vorzuschlagen, ohne zu den theologischen Implikationen Stellung zu nehmen. Nicht so Galileo - dieser betätigte sich nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch selbstbewusst als Dogmatiker und Exeget und kam damit der Kirche in die Quere. Die Kirche versteifte sich als Reaktion auf ein geozentrisisches Weltbild, von welchem sie erst abrückte, als der Heliozentrismus auch vom wissenschaftlichen Mainstream akzeptiert war. Dies war zur Zeit Galileos übrigens bei weitem nicht der Fall. Es ist nicht so, dass die Kirche sich blind gegen offensichtliche wissenschaftliche Erkenntnisse stemmte. Der Heliozentrismus war eine radikale Idee, die noch von sehr wenigen Gelehrten geteilt wurde. Das aktuelle Weltbild, welches auch durch die Wissenschaft vertreten wurde war der Geozentrismus.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Do 3. Mai 2012, 19:43

Eigentlich stehe ich ziemlich alleine einer anderen Fraktion gegenüber, die sehr, sehr stark ist, und über Wissenschaft und so eine Sprache spricht. Aber die anderen Fraktion ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Z.B. wenn wenn ich öfters erwähne "Schlepptau" etc, dann hatte das seinen Grund. Ob er verstanden wurde, ging nicht hervor und oder so. Aber wenn ich etwas öfters erwähne, dann hat das seinen guten Grund, den die andere Fraktion, die sehr geschickt ist, nicht sieht (s. z.B. kürzliches Post von imhotep an mich): Auf manche Fragen, z.B. wie man die anderen Fraktion kurz nennen kann, gab es null Antwort, wobei es für mich wichtig ist. Aber vielleicht wird daher keine Antwort gegeben?!
Vielleicht sind meine Erklärungen manchmal kompliziert, doch wirft man mir das dann lieber vor, während manche der andere Fraktion forschen und über etwas kompliziertes brüteten. Doch das ist ja dann für den Selbstnutzen und kratzt nicht, wie ich es tue, an deren Glaubwürdigkeit.

P.S.: Wo man den Klartext der Christen der anderen Fraktion bezüglich der Bibel findet, wurde nie beantwortet (warum wohl): als ob für diejenigen, die die Bibel hauptsächlich wörltich nehmen, automatisch ersichtlich wäre, was das Übertragene wäre... Tja, vielleicht muß es "klick" machen und man gehört zur anderen Fraktion?!

@ imhotep
Du hast scheibar nichts kapiert mit gleichen Bedingungen, Schlepptau etc.
Außerdem: ich verstehe wovon ich rede!!!
@Thomas Millack
Hier sieht man dass du geschickt bist, denn du schreibst, dass ich einen absoluten Wahrheitsanspruch habe.. als ob du ihn nicht hast (du stehst ja für nichts ein und gibst mir ja nie kontra (Ironie))... und in deiner Texterei, bin ich mit meinem Wahrheitsanspruch, auf dem falschen Dampfer. Und das klänge noch besser, wenn du es so sagen würdest (das mit dem falschen Dampfer), als wie du es tatest!
Und zur absoluten Wahrheit: Jeder hat sein Leben vor sich, was bedeutet, dass man eines Tages von der Welt geht, mit Festlegungen, die frisch bis alt sind!!!
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon doro » Do 3. Mai 2012, 23:03

Hallo Jeffrey

Jeffrey mc hat geschrieben:Eigentlich stehe ich ziemlich alleine einer anderen Fraktion gegenüber, die sehr, sehr stark ist, und über Wissenschaft und so eine Sprache spricht.

Ich finde das eine seltsame Reaktion, wenn du in einem Thread, in welchem es um wissenschaftliche Themen gehen soll, den anderen eigentlich vorwirfst, sie hätten zu viele Kenntnisse in genau diesem Bereich. Das leuchtet mir nicht ein.

Ich finde es super, dass hier jemand wie Thomas mitschreibt, der sich in Physik auskennt. Das ist spannend, da können wir alle etwas lernen. :)) Und natürlich sollen wir selber auch kritisch denken und unsere Argumente und Sichtweisen einbringen. So ist es ja nicht...

Ansonsten, wie du die andere Fraktion nennen sollst...? Das weiss ich auch nicht. Aber mir scheint einfach, du siehst deine Gesprächspartner als Gegner (als deine Gegner und als die Gegner Gottes)... Das finde ich schade.
Das ist einfach meine Wahrnehmung.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon doro » Fr 4. Mai 2012, 00:26

Hallo Jeffrey

Jeffrey mc hat geschrieben:Eine Antwort, wie man die Christen nennt, die z.B. die Evolution befürworten: wäre nett, wenn man mir das Wort sagt. Gibt es das überhaupt? (...)

Nein, dafür gibt es keinen speziellen Ausdruck.

- Die Kreationisten oder die andere Fraktion: Einer verkündet eine Lüge!

Ich würde es anders formulieren: es können nicht beide Recht haben, da sich die Ansichten gegenseitig ausschliessen. Aber das Wort "Lüge" würde ich hier eher aussen vor lassen. Oder wie meinst du das?

können sich im schlechtesten Falle unterscheiden, ob es gut oder böse gibt, denn das kann auch übertragen zu sehen sein, was ich dann fatal fände! Du nicht auch?

Doch, natürlich ich auch. So wie übrigens jeder Christ. Natürlich wissen Christen, dass es Gut und Böse gibt. Wüssten sie das nicht, hätten sie sich selber nicht als Sünder erkannt und Gott nicht um Vergebung gebeten, nicht verstanden, was Jesus am Kreuz für sie getan hat, und wären auch keine Christen.

I. Kreationist: Schöpfung, Sündenfall, Adam aus der Erde des Ackers, Nachfarhen von Adam und Eva, gut und böse, die 10 Gebote: da wird Gott beim Wort genommen.
II.Kreationist: In den Auslegungen unterscheiden sich Christen, wobei es Überschneidungen gibt.

Weisst du, was mir auffällt? Du erwähnst hier nicht Jesus, nicht Seinen Tod, nicht Seine Auferstehung. Das sind doch die zentralen Punkte.

Naja, mittlerweile verstehe ich, dass du nie bei DIESEM THEMA mein Rückrat sein wirst, weil du Respek vor den beiden hast.
Kam nur doof rüber, weil ich zu meinen Sachen so stehe, wie die anderen beiden zu deren.

Ich bin übrigens auch nicht imhoteps und Valentins Rückgrat. Dieses müssen sie schon selber haben. ;)

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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Valentin » Fr 4. Mai 2012, 01:47

doro hat geschrieben:Ich bin übrigens auch nicht imhoteps und Valentins Rückgrat. Dieses müssen sie schon selber haben. ;)


Ich habe allerhöchstens das Rückgrat eines Zwergtintenfischs (Sepiolida) und bin ja froh, dass du mir doch irgendwie den Rücken stärkst... :D Sonst müsste ich nämlich unter dem Druck von Jeffreys Argumentation jämmerlich zusammenbrechen und mich sofort zum Kreationismus bekennen. :D

(Ernsthaft: Ganz stark, deine letzten Beiträge hier. Das Bekenntnis zu einer "alten Erde" und zur ET wird dir nicht so leicht gefallen sein, kann ich mir vorstellen. Dies mal auszuformulieren als überzeugte Christin mit freikirchlichem Background fällt sicher nicht leicht. Mein Respekt ist jedenfalls gestiegen vor dem Christentum. Und vor dir natürlich auch.)

Ganz ehrlich gesagt finde ich die Diskussion müssig. Das Verständnis, das ihr Jeffrey entgegenbringt, habe ich schon lange nicht mehr. Was natürlich für euch spricht, und gegen mich. In einem ungeschützten Umfeld wäre die Diskussion schon nach Post Nr. 1 beendet gewesen.

Wenn ich Beiträge von Thomas Millack (oder Columba in anderen Threads) lese, verführt mich dies dazu, wieder mal eine Bibel zur Hand zu nehmen und unvoreingenommen an die Thematik ranzugehen, ohne Scheuklappen.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Gnu » Fr 4. Mai 2012, 06:50

doro hat geschrieben: Hallo Jeffrey

Jeffrey mc hat geschrieben:Eine Antwort, wie man die Christen nennt, die z.B. die Evolution befürworten: wäre nett, wenn man mir das Wort sagt. Gibt es das überhaupt? (...)

Nein, dafür gibt es keinen speziellen Ausdruck.

Vorschlag: „Schöpfungsliberale“
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon imhotep » Fr 4. Mai 2012, 09:37

Gnu hat geschrieben:Vorschlag: „Schöpfungsliberale“

Nein danke! Muss denn überhaupt eine Schublade her, nur weil Jeffrey eine braucht?
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon imhotep » Fr 4. Mai 2012, 10:50

Jeffrey mc hat geschrieben:Du hast scheibar nichts kapiert mit gleichen Bedingungen, Schlepptau etc.

Was ich kapiert habe, ist dass dir diese Dinge wahnsinnig wichtig sind - wichtiger als die Sache an sich. Mich interessiert die Sache an sich, unabhängig von irgendwelchen Schlepptauen. Wir müssen doch nicht bei jedem Thema (zB. Higgs) auch noch die "Evolutionslüge" und die "Erde vom Acker" durchkauen, nur weil du da Schlepptaue siehst. Wenn du unbedingt Schlepptaue knüpfen und diskutieren willst, dann musst du vielleicht in ein Schlepptauforum gehen. Ich finde Schlepptaue uninteressant, da sie echter Wissenschaft im Weg stehen. Und deshalb lasse ich mich auf diese Diskussionen nicht ein.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon ThomasMillack » Fr 4. Mai 2012, 12:29

Jeffrey mc hat geschrieben:
@Thomas Millack
Hier sieht man dass du geschickt bist, denn du schreibst, dass ich einen absoluten Wahrheitsanspruch habe.. als ob du ihn nicht hast

Nein, ich habe keinen absoluten Wahrheitsanspruch, Du lässt aber einen wirken (absichtlich oder nicht absichtlich).

Meine Argumentationsbasis sind
- Fakten (objektiv, messbare Daten)
- Logik (Mathematik, Naturwissenschaft)
- Mein Verständnis von Bibeltexten (von der ich immer gesagt habe, dass es mein Verständnis ist, also relativ)
Das heisst, man kann mir mit Fakten, Logik und einer Darstellung des eigenen Bibelverständnisses entgegentreten. Das heisst also nicht absolut, sondern relativ zu meinen Argumenten.

Deine Argumentationsbasis beruht nicht auf Fakten (die dich nur interessieren, wenn es dir passt), nicht auf Logik und von Deinem Bibelsverständnis behauptest Du, dass es das einzig mögliche wäre, also absolut.

Dein Bibelverständnis kann ich akzeptieren, aber du weigerst dich (wie viele Vertreter deiner Art), die sehr zahlreichen Widersprüche zu Fakten, Logik und Bibelstellen anzuerkennen.

Für mich hast Du daher den Status eines ernsthaften Diskussionspartners schon lange verloren. Ich versuche nur noch ab und zu, Deine schlimmsten Behauptungen zu korrigieren oder mindestens nicht unwidersprochen stehen zu lassen.

Gruß
Thomas
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 7. Mai 2012, 02:26

doro hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:Eigentlich stehe ich ziemlich alleine einer anderen Fraktion gegenüber, die sehr, sehr stark ist, und über Wissenschaft und so eine Sprache spricht.


Ich finde das eine seltsame Reaktion, wenn du in einem Thread, in welchem es um wissenschaftliche Themen gehen soll, den anderen eigentlich vorwirfst, sie hätten zu viele Kenntnisse in genau diesem Bereich. Das leuchtet mir nicht ein.


Liebe doro, die Wissenschaft, den die andere Fraktion aufzeigt (Ja, weil Gott nicht geglaubt wird (Adam aus der Erde des Ackers, wie es die Kreationisten hinnehmen), steht man trotzdem nicht mit leeren Händen da, und spricht, und kann was aufzeigen: Evolution. Gott hat nicht nichts übrig gelassen, als er so schuf, wie es die Kreationitsten hinnehmen), ist eine falsch Wissenschaft (mit vielen Anhängern (...)), da sie unwahre Behauptungen macht, denn wie es die Keationisten hinnehmen, ist die Wahrheit, denn es wird Gott beim Wort genommen (6TageSchöpfung (contra Evolution)). Bei anderen Gebieten wie "Sauerstoffaustasuch in der Lunge" greift Wissenschaft, wo keiner uneins mit einem anderen ist.





------------

doro hat geschrieben:Ansonsten, wie du die andere Fraktion nennen sollst...? Das weiss ich auch nicht. Aber mir scheint einfach, du siehst deine Gesprächspartner als Gegner (als deine Gegner und als die Gegner Gottes)... Das finde ich schade.
Das ist einfach meine Wahrnehmung.


Das habe ich mal geantwortet (vorher):
Jeffrey mc hat geschrieben:II. Hast du mal den Threadbeitrag von mir gelesen (Smalltalk für Kleinigkeiten (oder so)), wo ich ansprach, wie man jenen Christen nennt, die keine Kreationisten sind, und ZB die Evolution befürworten? Gib mir darauf eine Antwort und ich werde diese übernehmen. Aber immer einen langen Satz zu schreiben, finde ich doof. So kurz als wie wenn man Kreationist sagt. "Eure Fraktion" kann man negativ sehen: muß man aber nicht. Soviel dazu etwas schade zu finden.


Das ich einfach Worte gefunden habe (die andere Fraktion; Christen, die z.B. die Evolution befürworten,) soll eine Beleidigung sein (kann man die andere Fraktion nicht benennen?)? Und dann ein Kommentar von imhotep zu diesem Thema:

Nein danke! Muss denn überhaupt eine Schublade her, nur weil Jeffrey eine braucht?


(zu Gnu, weil Gnu hat das Wort "Schöpfungsliberale als Vorschlag gesagt----ich sag: die Schöpfung ist nur ein Teil der Bibel, wenngleich der Rest auch übertragen gesehen werden kann, weswegen Schöpfungsliberale nicht passt (schon alleine ist die Geburtenabfolgen nicht in Adam und Eva begründet, auf dem Weg, wie es Kretionisten sehen.), weil die mind. oder so, die Offenbarung dazugehört, weshalbt "Schöfpungsliberale" als Wort für dessen die andere Fraktion einstünde, nicht gut genug ist, da die Bibel mit der Schöpfung nicht endet, wenn ihr versteht, was ich meine. Was und wieviel dann noch übertragen sehen wird, ist dann eine interessante Frage (der Umgang mit der Bibel)!

Nur mal so: Wort "Kreationist": Eine Schublade?

----------------------


Ach, ich hätte noch so viel schreiben können (...), doch belass ich es erstemal dabei.
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 7. Mai 2012, 02:27

imhotep hat geschrieben:Was ich kapiert habe, ist dass dir diese Dinge wahnsinnig wichtig sind


Ich bin zufrieden mit dem Threadverlauf, denn es kam viel zu sprache (es wurde diskutiert - wie auch immer). Jeder wird sich seine Gedanken oder so machen oder hat sie gemacht: Dir sind deine Inhalte, Gedanken oder so doch auch wichtig, oder?
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Re: Higgs-Teilchen: warum wird es gesucht?

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 7. Mai 2012, 04:06

Abgewandeltes Zitat von mir (*): "Die Wissenschaft, den die andere Fraktion aufzeigt steht trotzdem nicht mit leeren Händen da, und spricht, und kann was aufzeigen "Evolution" und Gott hat nicht nichts übrig gelassen, als er so schuf, wie es die Kreationitsten hinnehmen), ist eine falsch Wissenschaft (mit vielen Anhängern (...)), da sie unwahre Behauptungen macht, denn wie es die Keationisten hinnehmen, ist die Wahrheit, denn es wird Gott beim Wort genommen (6TageSchöpfung (contra Evolution)). Bei anderen Gebieten wie "Sauerstoffaustasuch in der Lunge" greift Wissenschaft, wo keiner uneins mit einem anderen ist."

(*)So, im unterstrichenen Bereich habe ich das korrigiert, wo sich voher ein Fehler eingeschlichen hat, denn da stand ein Punkt (nach "Evolution" (s.o.)), der dem 2. Komma danach als Teil eines Inhaltes absorbiert oder so. Naja, wie dem auch sei: "Die Wissenschaft, den die andere Fraktion aufzeigt, ist eine Wissenschaft, da sie..." ist jetzt korrekt.

Zu dem Aspekt, dass Gott nicht nichts übrig ließ. Er ließ alles übrig, was uns "zur Verfügung steht". Doch die eine Fraktion sagt zu Gegebenheiten das und die andere Fraktion sagt jenes. Und manchmal sagt man dasselbe...
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