Psychiatrie und Freiheit

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Moderator: bigbird

Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon lionne » Do 11. Apr 2019, 12:31

Die Dok habe ich mir auch angeschaut! Ist das alles noch normal? :(
Wie gesagt: Wir haben es mit einem kranken System zu tun! :x
Gruss lionne
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon lionne » Do 11. Apr 2019, 18:58

Der Schweizer Blick titelt heute (passend zum Thema hier):
Die gekauften Ärzte
Kongresse, Sponsoring, Weiterbildung:
Mediziner und Spitäler kassieren Millionen von der Pharmaindustrie :oops:
Pharma-Multis zahlen jährlich 163 Millionen an Ärzte und Spitaler :oops:
Analog hier online https://www.google.ch/search?source=hp& ... JloEU5q8DQ
LG lionne
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon onThePath » Do 11. Apr 2019, 22:16

Tja, sehr unerfreulich das alles.
Eine Art Wespennest.

Lg, otp
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon Gnu » So 28. Apr 2019, 12:15

Ein Verbrecher dient als Versuchskaninchen

(17:53) https://youtu.be/RLLRbbpmUcA
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon onThePath » So 28. Apr 2019, 12:19

Gnu, ich mag keine Filmchen als Informationsquelle. Schon deshalb, weil ich Artikel überfliegen kann, das Wichtige sofort finde und jede beliebige Stelle sofort mehrmals finden kann und so leichter überdenken kann.

Filme empfinde ich eher als Zwang und Zeitverschwendung. Es sei denn, ich möchte mir die Zeit nehmen. Und vor allem möchte ich zeitsparend erfahren, ob das Thema wirklich zu mir gerade passt, ohne mir gleich ein ganzes Filmchen ansehen zu müssen.

Lg, otp
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon Columba » So 28. Apr 2019, 13:12

onThePath hat geschrieben:Gnu, ich mag keine Filmchen als Informationsquelle. Schon deshalb, weil ich Artikel überfliegen kann, das Wichtige sofort finde und jede beliebige Stelle sofort mehrmals finden kann und so leichter überdenken kann.

Filme empfinde ich eher als Zwang und Zeitverschwendung. Es sei denn, ich möchte mir die Zeit nehmen. Und vor allem möchte ich zeitsparend erfahren, ob das Thema wirklich zu mir gerade passt, ohne mir gleich ein ganzes Filmchen ansehen zu müssen.

Lg, otp


Geht mir auch so. Wenn wenigstens der Versuch unternommen würde in ein bis zwei Sätzen zusammenfassend zu sagen, um was es im TouTubchen geht, dann ginge es ja noch. Dann kann man sich überlegen, ob es sich lohnt.

Es ist eh ein Elend auf YouTube. Vieles musste früher teuer im Selbstverlag gedruckt werden. Heute wird jeder Schrott direkt auf YouTube veröffentlich. Da nun viele Leute den Geist der Unterscheidung eh nicht haben, wird alles auf Teufel komm raus verlinkt. Wie heisst es doch: Es gibt nichts im Internet, das nicht mindestens einer dann auch als Wahrheit glaubt.

Da sind wir wieder beim Thema: Gerade im Gesundheitsbereich, wo man es mit vielen hilfsbedürftigen Personen zu tun, hat sind viele solche Fiilmchen aus dem Gesundheitsbereich verantwortungslos.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon Gnu » So 28. Apr 2019, 17:29

Wenn einem das Thema nicht interessiert, wird man sowieso nicht draufklicken, und sonst kann man ja den Anfang anschauen. Hätte ich mir die Mühe gemacht, die unter dem Video zitierten Originalquellen selbst anzuschauen, so wäre ich nämlich vor lauter Werbung jetzt noch nicht fertig mit dem Durchklicken. Früher war Informatik noch einfach, aber heute schaffe ich es nicht einmal mehr, eine Auskunft bei der SBB zu bekommen.

Es geht darum, dass ein Sexualstraftäter zu mehreren Jahren Haft verurteilt wird, dass aber seine Strafe auf Bewährung erlassen wird, wenn er sich bereit erklärt, mittels Depotspritzen eine psychoaktive Substanz zu bekommen, welche angeblich den Ausbruch seiner Schizophrenie unterdrücken kann. Es wird aber bezweifelt, ob die Substanz überhaupt wirkt, und der Täter ist eine wandelnde Zeitbombe, wenn er ausbüxt und sich nicht zur richtigen Zeit beim Arzt meldet. Dann werden die bekannten Nebenwirkungen aufgezählt.
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon onThePath » So 28. Apr 2019, 20:42

Ja, das ergibt schon einiges an brisanter Problematik, Gnu

Columba, so sehe ich das auch.

Lg, otp
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon lionne » Di 16. Jul 2019, 11:38

Hat hier jemand Erfahrung mit den sog. Psychose-Seminaren?
Seit Ende der 80er Jahre entstehen von Norddeutschland ausgehend Psychose-Seminare (Trialog - reden über Psychose).
Definition: Es ist ein gleichberechtigten Gespräch zwischen (Psychiatrie-)Erfahrenen, Angehörigen, welche mit Psychosen konfrontiert sind und Fachleuten.
Grundidee ist wechselseitiges Lernen mit dem Ziel, das gemeinsame Wissen und das eigene Bild von Psychosen zu verwollständigen (Text aus einem Flyer).
LG lionne
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon onThePath » Di 16. Jul 2019, 12:11

Wäre allgemein sehr wünschenswert. Ich habe sowas aber nie erlebt. Und ich zweifle daran, dass diese gute Idee umgesetzt wird allgemein.


lg, oTp
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon Thelonious » Di 16. Jul 2019, 12:25

lionne hat geschrieben:Hat hier jemand Erfahrung mit den sog. Psychose-Seminaren?
Seit Ende der 80er Jahre entstehen von Norddeutschland ausgehend Psychose-Seminare (Trialog - reden über Psychose).
Definition: Es ist ein gleichberechtigten Gespräch zwischen (Psychiatrie-)Erfahrenen, Angehörigen, welche mit Psychosen konfrontiert sind und Fachleuten.
Grundidee ist wechselseitiges Lernen mit dem Ziel, das gemeinsame Wissen und das eigene Bild von Psychosen zu verwollständigen (Text aus einem Flyer).
LG lionne


Ich befürchte tatsächlich (und selbstverständlich absolut einzig ernst gemeint), dass auf deine, lionne, Psychosenbekämpfung-betreffende Anfrage hier - ich würde mich freuen, wenn es doch anders käme - doch nicht gleich substantielle Antworten kommen Auch oder insbesondere in deinem Interesse möchten wir dir jedoch raten, dich hierzu (auch) an professionelle Instanzen (Neurologen, Psychologen) zu wenden (wenn noch nicht geschehen). Bitte verstehe, ich will hierzu selbstverständlich keine Hilfestellungen aus dem board heraus unterdrücken oder so. Möchte dich aber in aller Eindeutigkeit ermutigen, dich (auch) direkt an professionelle Instanzen zu wenden. Alles also in einzig in deinem Interesse.

Bitte verstehe das nicht falsch, aber in diesem Kontext kommt es doch auch auf die schnellstmögliche Hilfe an. Oder?

Gruß
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon onThePath » Di 16. Jul 2019, 12:46

Bedenken müssen wir aber die umfangreichen Belastungen und negativen Erfahrungen der Angehörigen.
Das Problem ist ja gerade, dass die Psychiatrie selbst viele Probleme hat. Und eines ist sicher Zeitmangel, sodass es gar nicht erst zum Erfahrungsaustausch kommt. Das Problem ist: Wie bekommt man Fachleute zum Klären und zu einem Veränderungsgesgespräch an einen Tisch ?

lg, oTp
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon Thelonious » Di 16. Jul 2019, 12:57

onThePath hat geschrieben:Bedenken müssen wir aber die umfangreichen Belastungen und negativen Erfahrungen der Angehörigen.
Das Problem ist ja gerade, dass die Psychiatrie selbst viele Probleme hat. Und eines ist sicher Zeitmangel, sodass es gar nicht erst zum Erfahrungsaustausch kommt. Das Problem ist: Wie bekommt man Fachleute zum Klären und zu einem Veränderungsgesgespräch an einen Tisch ?

lg, oTp


Ich bin ja sonst alles andere als ein "Leisetreter", oTP. Aber wie sollen wir
onThePath hat geschrieben:...Fachleute zum Klären und zu einem Veränderungsgesgespräch an einen Tisch
bekommen? Diese Initiative kann - meiner Meinung nach einzig uns allein - Alternative: unter wesentlicher Einbeziehung eben dieser Fachleute - zu Stande kommen. Ich kenne -lasse mich aber gern korrigieren - kein Laiengremium, welches das initiieren könnte.

LG
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon onThePath » Di 16. Jul 2019, 13:04

Aber nicht mal Hausärzte lassen sich Zeit für notwendige Fragen und Gespräche. Die Psychiatrie hat gar keine Zeit. Ein Psychiater in der Praxis gibt doch höchstens 10 Minuten. Es müssten jede Menge Fachleute mehr eingestellt werden. Die Medizin ist vielfach nur eine Verschreibung von Medikamenten. Nicht mal da kümmern sich die Ärzte und Psychiater um geziehlte Wirkung mit möglichst wenig Nebenwirkungen.

Psychotherapien dauern wiederum Monate bis Jahre. Und Termine überall dauern Wochen und Monate. Ich frage mich, wo wird überhaupt noch angemessen Hilfe angeboten ?

lg, oTp
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon Thelonious » Di 16. Jul 2019, 13:17

JA, d'accord, lieber oTP, mit Sicherheit gibt es auch oder insbesondere in diesem Bereich enorme strukturelle Defizite in der Wahrnehmung, in der psychosozialen Wahrnehmung.

Aber noch mal. wie soll dieses von lionne

lionne hat geschrieben:Definition: Es ist ein gleichberechtigten Gespräch zwischen (Psychiatrie-)Erfahrenen, Angehörigen, welche mit Psychosen konfrontiert sind und Fachleuten.
Grundidee ist wechselseitiges Lernen mit dem Ziel, das gemeinsame Wissen und das eigene Bild von Psychosen zu verwollständigen (Text aus einem Flyer).
ohne Beteiligung der Fachleute selbst funktionieren, wenn selbst die zweifelsfrei super wichtige Grundversorgung in dieser existentiellen psychologischen Betreuung schon nicht funktioniert?

Ich kenne das aus meinem Bekanntenkreis. Die Wartelisten der Psychologen, Neurologen, Gesprächstherapeuten quellen über. "Quellen über" in einem Segenment, in welchem gerade sofortige Hilfe super, super wichtig wäre!

Gruß
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon onThePath » Di 16. Jul 2019, 14:06

Als ich vor vielen Jahren vor Rückenschmerzen weder mich bewegen noch schlafen konnte, was Monate anhielt, kam direkt ein solches Problem beim Knochenarzt. Voller Schmerzen sollte ich bis 2 Stunden warten. OK, psychische Probleme sind wieder ganz anders.


Auf dem Sektor psychischer Nöte wird man die Probleme so schnell nicht in den Griff bekommen. Einzelinitiativen sind da schon beispielhaft. Kommt aber meist auch aus dem Betroffenen-Kreis heraus.


Ein Hauskreismitglied erzählte mir, später vielleicht ein Heim für Obdachlose auf zu machen. Er hat in seiner Umgebung eben auch Nöte wahrgenommen. Kennt den Problemkreis Psychosen, Sucht und Entwurzelungen.


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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon lionne » Di 16. Jul 2019, 14:50

In der Schweiz werden die Psychose-Seminare von der Stiftung "Pro Mente Sana" in Zürich koordiniert.
http://www.promentesana.ch

Ich bin nicht interessiert, ein solches Seminar zu belegen; hätte mich einfach interessiert, ob hierzu jemand (positive!!!) Erfahrungen hat.
Meine Erfahrungen i.S. Hilfe für Angehörige (Selbsthilfegruppen u.a.) sind negativ: Im Akutfall (Notfall) steht man als Angehöriger/Angehörige allein im Regen da und kann dann mal schauen (Polizei/Notfallpsychiatriestelle (falls vorhanden),..... Meistens tritt ja der Notfall auch zur "Unzeit" auf... (nachts/Wochenende/Feiertag....)!
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Re: Psychiatrie und Freiheit

Beitragvon Thelonious » Di 16. Jul 2019, 15:20

lionne hat geschrieben:In der Schweiz werden die Psychose-Seminare von der Stiftung "Pro Mente Sana" in Zürich koordiniert.
http://www.promentesana.ch

Ich bin nicht interessiert, ein solches Seminar zu belegen; hätte mich einfach interessiert, ob hierzu jemand (positive!!!) Erfahrungen hat.
Meine Erfahrungen i.S. Hilfe für Angehörige (Selbsthilfegruppen u.a.) sind negativ: Im Akutfall (Notfall) steht man als Angehöriger/Angehörige allein im Regen da und kann dann mal schauen (Polizei/Notfallpsychiatriestelle (falls vorhanden),..... Meistens tritt ja der Notfall auch zur "Unzeit" auf... (nachts/Wochenende/Feiertag....)!
LG lionne


Diesen Ansatz verstehe ich natürlich sehr gut, lionne. Das Herz, eine Krebskrankheit etc., quasi überall hat man Instanzen, die man auch nachts oder am Wochenende konsultieren kann. Mein Onkologe bietet wirklich eine persönliche 24/7 Rufbereitschaft, genial! Aber bei psychischen und oder psychosomatischen Krankheitsgründen, die selbstverständlich ebenso oder sogar noch dramatischer sein können? Wo sind da die dringend benötigten Akutinstanzen???

Gruß
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