Doktorspiele als Anschauungsunterricht

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Fr 3. Jun 2011, 01:10

doro hat geschrieben:@Savonlinna: Klingt ja fast so, als würde hier wirklich niemand moderieren. Das ist aber nicht so.


Doro, ich meinte doch: niemand von uns Usern.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 10:51

sugi hat geschrieben:...
Nur weil (versaute) Menschen es verbocken und missbrauchen, müssen nun die Kleinsten aufgeklärt werden, mit Holspenisse und Plüschvaginas...tztztztzzz :roll:


es ist hier schon genügend deutlich gemacht worden, dass es man um das Wie diskutieren kann. aber dass heute etwas gemacht werden soll, müsste doch klar sein. auch die vielen missbrauchsfälle in den kirchen wären z.t. früher vermieden worden, wenn im christlichen bereich die sexualität n so tabuisiert worden wäre. interessant dabei ist aber, dass die meisten elternhäuser früher versagt haben, man hat nichts gemerkt oder merken wollen, dass die eigenen kinder missbraucht wurden.

müssen die kleinsten schon aufgeklärt werden? es ist n das müssen entscheidend sondern die tatsache, dass viele es schon sind oder mindestens fragen haben.

...und die kinder einfach misstrauisch machen vom fremden "bösen" mann, der kinder im auto mitnehmen will, ist noch viel fataler. da zerstört man bei den kindern ein gesundes geschlechtsverhalten stark. diejenigen welch jetzt kollektives empören zelebrieren, v.a. lionne und laodicea sind mal eingeladen konkret vorzuschlagen, wie sie konkret den sexualunterricht in der schule sehen. lionnes "wer, wie, wann,wo, etc...." ist mir zu wenig fassbar!

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 11:09

sugi hat geschrieben:Nach einem Grundlagenpapier der PHZ Luzern sollen bereits vier-jährige Kinderchen sexualisiert werden [/url]

kannst du mir das zitat zeigen, dass kinder sexualisiert werden sollen?

im papier wird "sexualisiert" nur als ein eindeutug negativer begriff benutzt. es wird aber von sexualerziehung und sexueller sozialisation gesprochen, was aber etwas ganz anderes als sexualisierung ist. Die Wörter "Holzpenisse" und "Plüschvaginas" finde ich auch nicht im grundlagenpapier. Vielleicht habe ich da was überlesen im grundlagenpapier der phz.

es dürfte dir leicht fallen, mir das schnell aufzuzeigen

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Fr 3. Jun 2011, 12:21

Salü columba :)

Ich diskutiere mit dir echt gern, einfach um es dir zu sagen!! Ich finde es interessant..


Columba hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:...
Nur weil (versaute) Menschen es verbocken und missbrauchen, müssen nun die Kleinsten aufgeklärt werden, mit Holspenisse und Plüschvaginas...tztztztzzz :roll:


es ist hier schon genügend deutlich gemacht worden, dass es man um das Wie diskutieren kann. aber dass heute etwas gemacht werden soll, müsste doch klar sein. auch die vielen missbrauchsfälle in den kirchen wären z.t. früher vermieden worden, wenn im christlichen bereich die sexualität n so tabuisiert worden wäre.

Du behauptest, es hätte vermieden werden können, wenn in christlichen Bereichen es nicht tabuisiert worden wäre...

Und verlangst von mir wegen dem:
Columba hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Nach einem Grundlagenpapier der PHZ Luzern sollen bereits vier-jährige Kinderchen sexualisiert werden [/url]

kannst du mir das zitat zeigen, dass kinder sexualisiert werden sollen?


..das Zitat, sprich die Quelle!!

Du sagst, dass es nicht so weit gekommen wäre, wenn man es nicht in christlichen Bereichen tabuisiert hätte??

Denkst du nicht auch, das Böse ist gesät? Seit dem Sündenfall??
Da merkt man doch, wie verklemmt/gehemmt/gestört man in diesem Bereich ist, und das ist seit Anbeginn, seit Sündenfall:

1. Mose 3, 8-10 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter die Bäume im Garten. (Jeremia 23.24) 9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.


interessant dabei ist aber, dass die meisten elternhäuser früher versagt haben, man hat nichts gemerkt oder merken wollen, dass die eigenen kinder missbraucht wurden.

Früher wurde vieles aus Angst totgeschwiegen..


müssen die kleinsten schon aufgeklärt werden? es ist n das müssen entscheidend sondern die tatsache, dass viele es schon sind oder mindestens fragen haben.

Ja, und mit diesen Fragen gehen sie zu den Eltern..
Du kannst nichts ändern..jedenfalls übernimmt so der Staat einen Bereich wo es um Erziehung geht..!
Dabei sagen sie doch immer so lautstark, wir sind nicht für die Erziehung verantwortlich!

...und die kinder einfach misstrauisch machen vom fremden "bösen" mann, der kinder im auto mitnehmen will, ist noch viel fataler. da zerstört man bei den kindern ein gesundes geschlechtsverhalten stark.

Es gibt auch andere.. Du denkst also, das es gut ist, dass bereits 4-jährige da eingeführt werden..?

Beispiel! Wenn z.Bsp. ich aus der Dusche komme, nackt im Badezimmer bin und plützlich mein Kind kommt:

Variante 1: Ich verstecke alles und schreie das Kind an, hej, gehst du wohl raus? Gehts noch?
Variante 2: Erschrick ein wenig, sage aber dem Kind im normalem Ton, kannst du bitte rausgehen, ich bin gleich soweit!

Was denkst du, wo wird es für das Kind "interessanter"? Da wo ein Aufstand gemacht wird, oder da wo man es klar und deutlich sagt?? Eben, du weisst die Antwort.

Weisst du, es genügt, in der Schule diesen "Stoff" durchzunehmen..
Mein jüngerer Sohn geht in die 3. Klasse, sie nehmen jetzt das Thema (Mein Körper gehört mir) durch..er sagt: Ich finde es gut! Und wenn es mir peinlich ist/wird, sage ich es! Finde ich gut.

Da geht es aber mehr darum, wie man sich schütz! Und nicht wie man entstanden ist! Das kommt immer wieder mal diese Fragen.......... Aufklärung geschieht eben über mehrere Jahre....................

Noch was: Das sind meine Gedanken und meine Meinung, dazu gibt es keine Quelle ;)
Zuletzt geändert von sugi am Fr 3. Jun 2011, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Fr 3. Jun 2011, 12:24

Columba hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Nach einem Grundlagenpapier der PHZ Luzern sollen bereits vier-jährige Kinderchen sexualisiert werden [/url]

kannst du mir das zitat zeigen, dass kinder sexualisiert werden sollen?

Ich habe den Link im Post gesetzt, hier nochmal der Link

Es steht im fettgedruckten!
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Fr 3. Jun 2011, 12:26

Columba hat geschrieben: diejenigen welch jetzt kollektives empören zelebrieren, v.a. lionne und laodicea sind mal eingeladen konkret vorzuschlagen, wie sie konkret den sexualunterricht in der schule sehen. lionnes "wer, wie, wann,wo, etc...." ist mir zu wenig fassbar!
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Hei, Hei, Columba!
Nicht so gai, gälle!
Ich zelebriere hier nicht 'theatralisch' ein Empörtsein, capito.
Ich gebe meine Meinung in dieser Sache wieder und ich sage dir (so am Rande) mit allen Personen, mit denen ich diesbezüglich ins Gespräch gekommen bin, waren gleicher Meinung wie ich! Ich habe niemanden gefunden, der diese Sexbox toll findet!
Ansonsten würde sich wohl nicht Widerstand dagegen bilden!?
2. Ich muss hier kein Konzept für die Sexualerziehung der Kinder und Jugendlichen vorlegen. Ich habe meine Meinung deponiert, das sollte reichen (kann im Thread nachgelesen werden).
Au fur et à mesure poste ich noch mehr davon, wenn nötig....

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 12:42

sugi hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Nach einem Grundlagenpapier der PHZ Luzern sollen bereits vier-jährige Kinderchen sexualisiert werden [/url]

kannst du mir das zitat zeigen, dass kinder sexualisiert werden sollen?

Ich habe den Link im Post gesetzt, hier nochmal der Link

Es steht im fettgedruckten!


bitte zeige es mir doch im grundlagenpapier! die svp bezieht sich auf dieses grundlagenpapier, sie schreibt: "Nach einem Grundlagenpapier der PHZ Luzern sollen bereits vier-jährige Kinderchen sexualisiert werden – mit Holzpenissen und Plüschvaginas aus dem „Sex-Koffer“!"

...nur dies könntest du wenigstens nachweisen. ich beziehe mich auf das "Grundlagenpapier Sexualpädagogik und Schule - Grundlagen für die schweizweite Verankerung von Sexualerziehung in der Schule sowie Überlegungen für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen an Hochschulen" der PHZ luzern. da finde ich all das nicht, was hier die junge svp schreibt. ...oder kannst du es mir zeigen?


Grüße Columba
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Fr 3. Jun 2011, 12:44

Ich komme nicht draus was du willst columba..sry!

Was für ein Grundlagenpapier? Ich kann kein Papier posten :D
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 12:55

sugi hat geschrieben:Ich komme nicht draus was du willst columba..sry!

Was für ein Grundlagenpapier? Ich kann die kein Papier posten :D


sorry sugi, ich habe meinen beitrag noch ergänzt. aber es ist einfach. es wird von einem grundlagenpapier der phz gesprochen. prüfe es doch einmal nach, ob das darin steht, was du schreibst, bzw. zitierst.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Fr 3. Jun 2011, 13:04

sugi hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Nach einem Grundlagenpapier der PHZ Luzern sollen bereits vier-jährige Kinderchen sexualisiert werden [/url]

kannst du mir das zitat zeigen, dass kinder sexualisiert werden sollen?

Ich habe den Link im Post gesetzt, hier nochmal der Link

Es steht im fettgedruckten!


Dein Link verweist NICHT auf das Grundlagenpapier der PHZ Luzern! Der Link führt zur Website der Jungen SVP Kanton Luzern.

Ich denke, es ist selbstverständlich, dass man im Grundlagenpapier selber nachlesen muss, ob die Anschuldigungen überhaupt stimmen.


Hier ist die Website der PHZ Luzern:
http://www.wbza.luzern.phz.ch/gesundhei ... aedagogik/

Wenn man ein wenig herunterscrollt, findet man einen Link zum "Grundlagenpapier Sexualpädagogik", jeweils in deutscher und französischer Sprache.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Fr 3. Jun 2011, 13:08

Hast eine PN columba!

Linna, sorry, ich "tschäggs" echt nicht :oops:
Verzeih mir..vllt kann dir jemand anders weiter helfen :)
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Fr 3. Jun 2011, 13:25

sugi hat geschrieben:Hast eine PN columba!

Linna, sorry, ich "tschäggs" echt nicht :oops:
Verzeih mir..vllt kann dir jemand anders weiter helfen :)


sugi: wenn in einem anderen Forum - nur als Beispiel - über dich hergezogen wird, du hättest dies und dies behauptet:

ist es dann nicht logisch, dass man erst mal nachguckt, ob du das tatsächlich wirklich behauptet hast?

Man kann doch keinen verurteilen, ohne dass man überprüft hat, ob das Verurteilte überhaupt zutrifft.

Das ist doch auch im Christentum verankert, im achten Gebot:
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 13:52

Savonlinna hat geschrieben:Hier ist die Website der PHZ Luzern:
http://www.wbza.luzern.phz.ch/gesundhei ... aedagogik/



danke savonlinna

....und hier der link direkt zum pdf dokument!

http://www.wbza.luzern.phz.ch/fileadmin ... _4_1_D.pdf
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Sandra73- » Fr 3. Jun 2011, 14:50

Savonlinna hat geschrieben:Die Quelle all dieser Quellen ist aber der Schweizeir "Blick" - habe ich das richtig verstanden?


Nein, falls Du meinen eingestelten Link aus der "Weltwoche" immer noch nicht angeklickt hast und nicht gelesen hast, dass ich längst erwähnt habe, dass der "Blick" hier als Klatschpresse gilt, und deshalb ein von Laodicea eingestelltes Blick-Zitat nicht viel seriöser gilt als "Ersatz" zum Kopp Verlag....
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Fr 3. Jun 2011, 15:21

Sandra73- hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:Die Quelle all dieser Quellen ist aber der Schweizeir "Blick" - habe ich das richtig verstanden?

Nein, falls Du meinen eingestelten Link aus der "Weltwoche" immer noch nicht angeklickt hast und nicht gelesen hast,


Gestern hatte ich ihn nicht gelesen, da habe ich viel gesucht, um die Quelle aller der Behauptungen, die hier im Thread gemacht wurden, zu finden.

Nun habe ich ihn aber gelesen. Darauf beziehen sich aber nicht die Links, die Laodicea und lionne eingestellt haben.

Der Artikel der Weltwoche ist sicher diffenrezierter, da da verschiedene gegenteilige Ansichten einander gegenübergestellt werden - da aber auch da jede Menge unbelegter Aussagen stehen, kann ich daraus nicht schließen, was tatsächlich Fakt ist.


Sandra73- hat geschrieben:dass ich längst erwähnt habe, dass der "Blick" hier als Klatschpresse gilt, und deshalb ein von Laodicea eingestelltes Blick-Zitat nicht viel seriöser gilt als "Ersatz" zum Kopp Verlag....


Warum aber werten dann Christen wie Laodicea, lionne und sugi diese Klatschpresse fast wie eine Art Bibel, die nicht mehr hinterfragt werden darf?

Warum die Weigerung, die Originale selber zu lesen und mit dem, was die Klatschpresse daraus gemacht hat, zu vergleichen? Ich verstehe das echt nicht.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon doro » Fr 3. Jun 2011, 15:29

Liebe Savonlinna

Ich hatte nicht den Eindruck einer Weigerung, mehr eines Missverständnisses, worum es dir und Columba ging. Vielleicht war der Begriff "Grundlagenpapier" nicht so geläufig.

lg, doro
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Fr 3. Jun 2011, 15:31

Das ist möglich.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Sandra73- » Fr 3. Jun 2011, 15:37

Savonlinna hat geschrieben:Gestern hatte ich ihn nicht gelesen, da habe ich viel gesucht, um die Quelle aller der Behauptungen, die hier im Thread gemacht wurden, zu finden.


Das verstehe ich nicht ganz - denn die "Quelle aller Behauptungen" gibt es nicht, da der Weltwocheartiklel auch dazu gehört.
Es geht um das Thema an sich - so verstehe ich eigentlich den Thread, nicht um die Meinung von Laodicea.

Savonlinna hat geschrieben:Nun habe ich ihn aber gelesen. Darauf beziehen sich aber nicht die Links, die Laodicea und lionne eingestellt haben.


Ich habe diesen Text auch nicht als "Quelle der eingestellten Links" behauptet. Sondern ich habe geschrieben, dass ich dieses Thema auch an anderen Orten bereits gelesen habe. Um zu sagen, dass das Thema nicht eine erfundene Lüge von Kopp Verlag sei oder von Blick.

Vermutlich, so merke ich gerade, reden wir aneinander vorbei.
Während es mir um die Thematik dieser Sex Box ganz allgemein geht, und ich dies als Threadthema interpretiere, siehst Du es als Threadthema an, genau jenen Link von Kopp Verlag zu diskutieren und nicht das Thema, über das dort geschrieben wird, allgemein?

Savonlinna hat geschrieben:Der Artikel der Weltwoche ist sicher diffenrezierter, da da verschiedene gegenteilige Ansichten einander gegenübergestellt werden - da aber auch da jede Menge unbelegter Aussagen stehen, kann ich daraus nicht schließen, was tatsächlich Fakt ist.


Fakt ist, dass wir in der Schweiz in verschiedenen Kantonen konfrontiert sind mit einer eventuellen Einführung "altersangepassten" Kisten, in denen Material drin ist, das zur "Aufklärung" dienen soll und zum "in Berührung kommen mit dem Thema Sexualität".
Darin sind auch Dinge wie Holzpenisse und Plüschvaginas. Diese Boxen sollen bereits im Kindergarten Einzug finden.
Damit soll über das Thema Sexualität geredet werden und auch "geübt" werden, was Berührungen anbelangt und die Gefühle dabei, was noch gesund sei udn was nicht und wofür die Sexualorgane da sind usw.

Das sind die Grund-Facts, so wie ich sie aus bisher allen Quellen verstehe.
Und ich verstehe den Thread bisher so, dass über diese Grundfacts ausgetauscht werden soll unter uns, was wir davon halten.
Ich denke, dass sich dies eigentlich durchaus machen lässt.

Savonlinna hat geschrieben:
Sandra73- hat geschrieben:dass ich längst erwähnt habe, dass der "Blick" hier als Klatschpresse gilt, und deshalb ein von Laodicea eingestelltes Blick-Zitat nicht viel seriöser gilt als "Ersatz" zum Kopp Verlag....

Warum aber werten dann Christen wie Laodicea, lionne und sugi diese Klatschpresse fast wie eine Art Bibel, die nicht mehr hinterfragt werden darf?


Das weiss ich nicht udn es ist ja auch gar nicht das Threadthema.
Und ich denke auch nicht, dass diese drei den Blick so werten wie die Bibel, unhinterfragbar.
Es ist nur so, dass wir eben in der Schweiz momentan mit diesem Thema konfrontiert sind und das eben nicht nur durch den "BVlick" geprägt ist, sondern durch Radio, Fernsehnachrichten, Diskussionen unter den Menschen udn nicht zuletzt auch dadurch, dass Frauen wie sugi ja auch Mütter von Kindern sind, die davon bald persönlich betroffen sein könnten.
Das ist eventuell eine andere Ausgangslage, auch emotional, zu dem Thema...als ich als kindrlose Frau oder Du als jemand, der bestimmt kein Kind hat das in den Kindergarten geht oder in die Schule kommt.

Savonlinna hat geschrieben:Warum die Weigerung, die Originale selber zu lesen und mit dem, was die Klatschpresse daraus gemacht hat, zu vergleichen? Ich verstehe das echt nicht.


Das ist auch wieder sehr verallgemeinert, weil das auf mich z.B. nicht zutrifft.
Und wie gesagt - ich empfinde es nicht als Theradthema.
Dass dies Fact ist, dass so etwas in Arbeit ist, ist ja nicht zu hinterfragen. Oder hinterfragst Du hier bereits? Dann würde ich Dich eher verstehen. Aber es ist m.E. sehr unwahrscheinlich, dass dies einfach eine Zeitungsente ist, die durchs ganze Land geistert.

Liebe Grüsse,
Sandra
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Fr 3. Jun 2011, 16:01

Savonlinna hat geschrieben:Warum aber werten dann Christen wie Laodicea, lionne und sugi diese Klatschpresse fast wie eine Art Bibel, die nicht mehr hinterfragt werden darf?


Aeh.... :roll: Wer hat solches behauptet, also ich ganz bestimmt nicht, bin nicht mal regelmässige Blick-Leserin! Ich halte nicht allzuviel von dieser Boulevard-Zeitung. Du ziehst Schlussfolgerungen, die so nie gemacht wurden. Die Bibel ist die Bibel = das Wort Gottes / Blick ist Blick!

Meines Erachtens wäre hier beim Diskutieren schon mehr Sorgfalt dringendst angebracht. Da wird frisch fröhlich alles durcheinandergemixt, das ist der reinste Fruchtsalat. :?

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 16:17

Sandra73- hat geschrieben:...
Fakt ist, dass wir in der Schweiz in verschiedenen Kantonen konfrontiert sind mit einer eventuellen Einführung "altersangepassten" Kisten, in denen Material drin ist, das zur "Aufklärung" dienen soll und zum "in Berührung kommen mit dem Thema Sexualität".
Darin sind auch Dinge wie Holzpenisse und Plüschvaginas. Diese Boxen sollen bereits im Kindergarten Einzug finden.
Damit soll über das Thema Sexualität geredet werden und auch "geübt" werden, was Berührungen anbelangt und die Gefühle dabei, was noch gesund sei udn was nicht und wofür die Sexualorgane da sind usw.


fakt ist aber auch, dass die gleichen erfahrungen früher von den kindern selbst gemacht worden sind. wenn sie doktorspiele hinter dem haus gemacht haben, ist man wahrscheinlich sehr nahe an die heutigen berührungen gekommen. nur war es damals im bereiche des schmuddeligen, bösen, verbotenen und geheimen, es hinterliess schlechtes gewissen.

wenn aber, wie in den usa, eltern straffällig werden, weil sie die kinder zu wenig überwachten, die solche doktorspiele machten, dann bleiben halt nur noch künstliche darstellungen der sexualorgane im unterricht. die neugier bei den kindern ist nämlich da, heute so drängend wie früher. ...oder die kinder gehen selbst zum brunnen auf dem rathausplatz mit dem nackten jüngling oder der unbekleideten nymphe. alternative ist natürlich der kiosk oder die papiersammlung, wo selbst christlich erzogene interessiert sich umschauen. ich weiss von christlichen familien, wo die kinder selbst die eltern nie nackt sehen. die müssten also die kinder direkt einschliessen, damit kein blick an den falschen ort gerät.

also was sind dann die vorschläge? wie und wann darf soll und muss von sexualität gesprochen werden mit den kindern? was soll der lehrer antworten, wenn kinder im kindergarten entsprechende fragen stellen? solange ideen von der notwendigkeit öder sex-boxen (wie unsinnlich) herumgeistern, ist n die sex-boxe schuld sondern eltern und lehepersonal haben wahrscheinlich ein hilfloses verhältnis zu ihrer eigenen sexualität.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 16:34

natürlich wäre es schön, wenn das elternhaus die sexualerziehung machen könnte und die schule später das nötige biologiewissen über die sexualität vermitteln könnte. ...aber es ist halt leider gottes n so. dabei ist wahrscheinlich kein grosser unterschied zwischen christlichen und nichtchristlichen eltern. viele eltern und lehrer sind überfordert. sie selbst sind missbrauchte und verletzte. ....wenn selbst eltern überrascht werden, wenn ihre 13-jährige tochter mutter wird - so tabuisiert wird die sexualität.

das sind doch die ausgangspunkte aller diskussionen!

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Fr 3. Jun 2011, 16:40

Sandra73- hat geschrieben:Vermutlich, so merke ich gerade, reden wir aneinander vorbei.
Während es mir um die Thematik dieser Sex Box ganz allgemein geht, und ich dies als Threadthema interpretiere, siehst Du es als Threadthema an, genau jenen Link von Kopp Verlag zu diskutieren und nicht das Thema, über das dort geschrieben wird, allgemein?


Genau. Ich beziehe mich konkret auf das, was im Eingangsthread verlinkt wurde und was dann lionne verlinkt hat.

Die Inhalte dieser Artikel wurden hier ja mehrfach erwähnt und für bare Münze genommen.


Sandra 73 hat geschrieben:Fakt ist, dass wir in der Schweiz in verschiedenen Kantonen konfrontiert sind mit einer eventuellen Einführung "altersangepassten" Kisten, in denen Material drin ist, das zur "Aufklärung" dienen soll und zum "in Berührung kommen mit dem Thema Sexualität".
Darin sind auch Dinge wie Holzpenisse und Plüschvaginas. Diese Boxen sollen bereits im Kindergarten Einzug finden.


Gut. Das scheinen zwei verschiedene Sachen zu sein: das Grundlagenpapier der Pädagogishen Hochschule und die Anweisung der Behörden, diesen Koffer zu verteilen.

Wo aber findet man nun diese behördliche Anweisung? Auch sie muss ja irgendwo nachlesbar formuliert sein, deren pädagogische Ziele eindeutig erläutert sein.

Ich habe da gestern auch schon nach "Sexkoffer" gegoogelt, stieß aber überall nur auf Eva Hermann und den "Blick".

Auch nach "Holzpenisse und Plüschvaginas" hatte ich gegoogelt, stieß aber auf keine andere Quelle als den Blick". Selbst der "'Tagesanzeiger" bezieht sich nur auf den Blick.

Ich hatte fast den Eindruck, als sei der "Blick" DIE Zeitung, die maßgeblich ist. Und der "Blick" selber gibt eben keine Quellen an.


Eva Hermann stellt das so dar, dass dies als Sexspielzeug dienen soll:

Der Schweizer Blick berichtete vergangene Woche über ganz offensichtliches Sexspielzeug, das derzeit für den Unterricht an Kindergärten und Schulen in Basel-Stadt verteilt wird.
Eva Hermann


Sie nun wieder nennt als Quelle den Blick

Im "Blick" allerdings steht nichts von "ganz offensichtlichem Sexspielzeug". Das geht offenbar auf Eva Hermanns Phantasie zurück.

Dass diese Modelle dem Schutz von Kindern dienen sollen, scheint sie nicht für möglich zu halten.

Was also schreiben die Behörden als Begründung für diese Box? Und wo steht das?
Es muss doch ein öffentliches Schreiben dazu geben.

Erst mit so einem Schreiben können die "Grundfacts" studiert werden. Ohne dieses ist alles nur Mundpropaganda.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 16:41

sugi hat geschrieben:...... Aufklärung geschieht eben über mehrere Jahre....................

auf einige deiner fragen und bemerkungen bin ich schon eingegangen in den vorhergehenden beiträgen.

obwohl ich es auch immer wieder falsch schreibe, sollte man sich bemühen n mehr von aufkläung zu sprechen sondern von sexualerziehung und vermittlung von wissen über die sexualität. der ort dieser aufgabenerfüllung ergibt sich damit von selbst. es würde einiges erleichtern in der diskussion.

Grüße Columba
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 17:08

sugi hat geschrieben:...
Denkst du nicht auch, das Böse ist gesät? Seit dem Sündenfall??
Da merkt man doch, wie verklemmt/gehemmt/gestört man in diesem Bereich ist, und das ist seit Anbeginn, seit Sündenfall:

1. Mose 3, 8-10 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter die Bäume im Garten. (Jeremia 23.24) 9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.


die frage ist nun aber dringend, was das böse ist im sündenfall. ist es die sexualität und die nacktheit? oder ist es der ungehorsam, der adam und eva bewusst wurde und sich verstecken liess? der ungehorsam liess doch die nacktheit nackt erscheinen. vorher waren sie auch nackt. Adam und eva assen aber vom Baum der Erkenntnis des Guten UND Bösen. so ist auch die sexualität unter dem blick von gut UND böse - und ist also n nur böse.

sexualerziehung hat also mit dem gut und böse zu tun - und mit der unterscheidung. was ist erlaubt und was n, sind solche fragen. in der erziehung. das beginnt schon sehr früh. warum sollte dies erst später beginnen in bezug auf die sexualität? jeder mensch ist von anbeginn ein sexuelles wesen.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 17:15

sugi hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:...und die kinder einfach misstrauisch machen vom fremden "bösen" mann, der kinder im auto mitnehmen will, ist noch viel fataler. da zerstört man bei den kindern ein gesundes geschlechtsverhalten stark.

Es gibt auch andere.. Du denkst also, das es gut ist, dass bereits 4-jährige da eingeführt werden..?


verführt werden kinder doch gerne mit lustgefühlen, süssigkeiten, etc. ist es deshalb n wichtig, dass kinder lernen, dass lust auch missbräuchlich angewendet werden kann - unterscheidung muss gelernt werden.? ist hier der bezug zur sexualität n plötzlich sehr nahe geworden?
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Fr 3. Jun 2011, 17:28

sugi hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Weisst du, es genügt, in der Schule diesen "Stoff" durchzunehmen..

ich denke, dass in den unteren klassen n die stoffvermittlung wichtig ist, sondern dass raum gegeben wird zum fragen - auch wenn fragen kommen, welche auch in den familienkreis gehören würden. gerade das geheimnis der sexualität soll offen beantwortet werden dürfen. ...weil eben alle sexuelle wesen sind.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Sandra73- » Fr 3. Jun 2011, 17:36

@Savonlinna:

Dann liegt es wirklich daran, dass wir das Threadanliegen beide etwas anders verstehen.
Ich habe auch nie auf der Basis von "Sexspielzeug" diskutieren wollen. Dass diese Artikel bereits mit Meinung/Ansicht von Frau Herman versehen sind, ist mir schon klar, ich kann das auch gut unterscheiden.

Hier habe ich die Thematik noch in einer Fernsehsendung aufgerollt gefunden:

http://www.schweizerzeit.ch/cms/index.p ... graphie-35
"Werfet Euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat."
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Sandra73- » Fr 3. Jun 2011, 17:37

Auch dies hat nichts mit Blick zu tun, sondern mit einer sehr seriös anerkannten Insitution in der Schweiz:

http://www.bildungsangebote.curaviva.ch ... lid=103142

ebenfalls hier:

http://www.erwachsenenbildung.ch/alisea ... a/cura/8/3

Hier dies aus der "20minuten", was ich ursprünglich gesucht habe:

http://www.20min.ch/news/zentralschweiz/story/21603624
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Sandra73- » Fr 3. Jun 2011, 17:44

Und hier:

http://www.news.cain-factory.ch/protest ... ul-kinder/

Hier ein Meinungsartikel zu der Thematik:

http://dieweiterdenkerin.wordpress.com/ ... dergarten/

Ich habe diese Artikel alle unter "Sex Box" gefunden bei Google, also nichts mit "nur Blick".
Aber ich belasse es mal hier damit.
Vielleicht sollte Laodicea selbst noch einmal präzisieren, welche Fragestellung sie genau diskutieren will hier.

Liebe Grüsse,
Sandra
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Laodicea » Fr 3. Jun 2011, 19:00

Ihr Lieben,
es ist schrecklich, wenn man 2 Tage mal nicht rein geschaut hat...man findet nur schwer noch einen Faden und Überblick!

Es ist einfach so, dass ich von dem Artikel bei Kopp ziemlich erschüttert war ob der Situation unserer Gesellschaft im Allgemeinen.
Ich bin nicht so ein Recherchierfuchs wie manch anderer hier, vielleicht ist das naiv.
Mir reicht es einfach verschiedene Zeitungen ab und zu zu lesen um daran die Welt-uhrzeit abzulesen. Mein Hauptaugenmerk liegt auf dem Bibelstudium, das beansprucht meine ganze Aufmerksamkeit, daher lasse ich so weltliche Nachrichten eher schonmal ungefiltert rein.
Vielleicht sollte Laodicea selbst noch einmal präzisieren, welche Fragestellung sie genau diskutieren will hier.

Ich dachte es sei wichtig:
1. mitzubekommen was los ist
2. reflektieren wo stehe ich persönlich mit meiner Meinung
3. was sagt Gottes Wort was Richtig ist
4. was soll Christ tun


Gruß Laodicea
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Johncom » Sa 4. Jun 2011, 07:42

Ich bin nicht mehr ganz so jung, also meine Kindergartenzeit fand in den frühen 60er Jahren statt. Ich glaub, es war ein konfessioneller Kindergarten. Von diesen jungen Jahren hab ich nicht so viele Erinnerungen im Kopf. Ausser irgendwie aus der Rolle fallenden Momenten. Einer war dieser: Ich muss wohl an den Toiletten vorbeigegangen sein, da hörte ich ein Mädchen aufschreien 'Ihhh .. was hat den der da !'

Dann sah ich wie die Erzieherin einen Jungen, dem sie gerade im Waschraum half, panisch erschrocken herumdrehte und eiligst die Tür schloss. Ein Moment, der in Erinnerung blieb. Ich muss damals wohl schon gewusst haben, was anders ist an mir und meiner Schwester. Nur der Schreck dieser Erzieherin erschreckte auch mich.

Wenn diese Nachrichten über von oben verordnete Früh-Sexualaufklärung stimmen, dann ist das schon zweifelhaft. Alle kulturellen und religiösen Gruppen der Gesellschaft müssten befragt werden, vorher. Auch die Muslime.

Laodicea hat geschrieben:Ich dachte es sei wichtig:
1. mitzubekommen was los ist
2. reflektieren wo stehe ich persönlich mit meiner Meinung
3. was sagt Gottes Wort was Richtig ist
4. was soll Christ tun


Aber erst mal cool bleiben.
Der Kopp Verlag ist spezialisiert auf alles Schockierende, das Abendland bedrohende.
Der Kopp Verlag füttert den Endzeit-Gläubigen jeder Glaubensrichtung mit 'immer schlimmer'-Nachrichten aller Art. Ich denke, jeder schaue selbst. Wer ein kleines Kind hat, sucht sich einen Kindergarten aus zu dem er Vertrauen hat. Wer sein Kind wach beobachtet, weiss auch wann es Zeit ist, schrittweise über die biologische Funktion des Körpers aufzuklären.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Sa 4. Jun 2011, 10:10

Laodicea hat geschrieben:Ihr Lieben,
es ist schrecklich, wenn man 2 Tage mal nicht rein geschaut hat...man findet nur schwer noch einen Faden und Überblick!

Ich dachte es sei wichtig:
1. mitzubekommen was los ist
2. reflektieren wo stehe ich persönlich mit meiner Meinung
3. was sagt Gottes Wort was Richtig ist
4. was soll Christ tun

Gruß Laodicea


zu deinen vier punkten:
    zu 1 und 2
    sich informieren und reflektieren, das wurde hier ja intensiv versucht. einiges scheint doch klarer zu werden. ich weiss aber immer noch n, warum sich einige eltern einsperren lassen, weil die kinder ein theater besuchen sollten. was so gefährlich daran sein sollte, wurde noch n gesagt, aber behauptet, dass es schlimm sei. reflektion kann aber nur geschehen, wenn versucht wird, gewissen informationen auf den grund zu gehen.

    zu 3
    gott sagt mal gar nichts persönlich wie damals in den schönen alten zeiten zu adam. gott aber hat sich im heiligen geist zu uns gesandt, dies ist wichtig zu erkennen.
    die bibel sagt auch kein wort über die sex-box, weder paulus noch moses dachten an den kanton basel-stadt mit ihrem problem mit der sex-box.
    was richtig ist, wird also zu einer ganz heiklem frage, welche wie gewöhnlich unter christen nie einheitlich beantwortet werden wird.

    deshalb zu 4
    für den christen bleibt deshalb nur eine leider n ganz leichte möglichkeit: vertrauen, dass der heilige geist mit dem christen ist und christen dann die heilige schrift als gottes wort erkennen können. so kann miteinander nach einer sexualethik gesucht werden, welche für die heutigen konkreten probleme verantwortungsvoll und achtsam im sinne des christlichen geistes mögliche antworten formulieren kann. die freiheit des christenmenschen lässt es aber auch zu, dass es verschiedene antworten geben kann.

es ist nun deine verantwortung vor gott und den kindern, wie du deine kinder erziehen willst: abgeschlossen im privatkindergarten und einer hausschule, damit die kinder unter möglichst wenigen einflüssen der umwelt stehen? oder mit einer liberaleren erziehung, die unter dem vertrauen stehen, dass gott doch mit den kindern ist? aber bedenke, sicher bist du nie, welches der absolut richtige weg ist. dieses risiko musst du auf dich nehmen, dass die kinder später mal sagen "es wäre besser gewesen, wenn du es anders gemacht hättest."


Grüße Columba
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Laodicea » Sa 4. Jun 2011, 15:19

Columba hat geschrieben:ich weiss aber immer noch n, warum sich einige eltern einsperren lassen, weil die kinder ein theater besuchen sollten. was so gefährlich daran sein sollte, wurde noch n gesagt, aber behauptet, dass es schlimm sei. reflektion kann aber nur geschehen, wenn versucht wird, gewissen informationen auf den grund zu gehen.

Hallo Columba,
ich hatte zu Anfang geschrieben, dass in D-land zum Teil Eltern eingesperrt wurden, wenn sie nicht mit dem Schulsystem konform liefen. Savonlinna forderte diesbezüglich Quellenangaben die ich dann auf Seite 1 auch eingestellt habe.
Aber es hat nichts direkt mit dem Thema hier zu tun.
Es handelte sich dort um Christen, die mit dem Inhalt des Theaterstücks nicht einverstanden waren und deshalb ihre Kinder vom Unterricht beurlaubt haben.
Das ist aber nach deutschen Gesetzen nicht so einfach, weil hier grundsätzlich ein Schulzwang besteht. Daher hatten sich die Eltern von Gesetzeswegen schuldig gemacht und soweit ich mich erinnere wurde ein Bußgeld verhängt, was aber nicht bezahlt wurde und dann kamen diese Eltern in Erzwingungshaft.
Das ist eine andere kranke Geschichte.
Ich glaube nicht das Eltern wie überängstliche Glucken über ihre Kinder wachen sollten...der Arm unseres Gottes ist immernoch lang genug um die Kinder zu schützen, wenn man Ihn darum bittet. Andererseits obliegen die Eltern einer Fürsorgepflicht wo sich der Staat nur bedingt einmischen sollte.
Aber es ist ein sehr breitgefächertes Thema und in D-land oft diskutiert auf den oben angegebenen Seiten.
Ich stimme mit diesen Christen nicht überein in der Art, wie sie die Dinge gehandhabt haben aber grundsätzlich finde ich es richtig die eigene Meinung zu sagen.

die bibel sagt auch kein wort über die sex-box, weder paulus noch moses dachten an den kanton basel-stadt mit ihrem problem mit der sex-box.

Natürlich sagt Er das nicht, aber wer möchte kann Gott durch das Studium der Schriften ganz gut kennenlernen.
Dann muß man entscheiden ob man gemäß den Anleitungen Gottes sein Leben und das der Kinder gestaltet oder eben nicht.
Vielleicht gibt es unter Christen keine einheitliche Meinung wie man mit einem Problem umgeht aber was doch möglich sein sollte ist, gemeinsam zu sehen und zu erkennen das ein Problem vorhanden ist.

so kann miteinander nach einer sexualethik gesucht werden, welche für die heutigen konkreten probleme verantwortungsvoll und achtsam im sinne des christlichen geistes mögliche antworten formulieren kann. die freiheit des christenmenschen lässt es aber auch zu, dass es verschiedene antworten geben kann.

Ja.


Ach übrigens, ich habe selbst keine Kinder.

Gruß Laodicea
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon blakki » Sa 4. Jun 2011, 16:12

Laodicea hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:ich weiss aber immer noch n, warum sich einige eltern einsperren lassen, weil die kinder ein theater besuchen sollten. was so gefährlich daran sein sollte, wurde noch n gesagt, aber behauptet, dass es schlimm sei. reflektion kann aber nur geschehen, wenn versucht wird, gewissen informationen auf den grund zu gehen.

Hallo Columba,
ich hatte zu Anfang geschrieben, dass in D-land zum Teil Eltern eingesperrt wurden, wenn sie nicht mit dem Schulsystem konform liefen. Savonlinna forderte diesbezüglich Quellenangaben die ich dann auf Seite 1 auch eingestellt habe.
Aber es hat nichts direkt mit dem Thema hier zu tun.
Es handelte sich dort um Christen, die mit dem Inhalt des Theaterstücks nicht einverstanden waren und deshalb ihre Kinder vom Unterricht beurlaubt haben.
Das ist aber nach deutschen Gesetzen nicht so einfach, weil hier grundsätzlich ein Schulzwang besteht. Daher hatten sich die Eltern von Gesetzeswegen schuldig gemacht und soweit ich mich erinnere wurde ein Bußgeld verhängt, was aber nicht bezahlt wurde und dann kamen diese Eltern in Erzwingungshaft.
Das ist eine andere kranke Geschichte.


Ich weiss nicht, was daran krank sein soll, jedenfalls hatte das Bußgeld bzw. die Erwingungshaft nichts damit zu tun, welchem Glauben diese Eltern angehören. Hätte ein Atheist aus seiner Überzeugung das Gleiche gemacht, wären für ihn auch Bußgeld bzw. Erwingungshaft angeordnet worden.

Krank daran ist nur, dass bestimmte fundamentalistische Kreise das zum Anlass nahmen, lauthals das Wort Christenverfolgung hin die Welt hinauszukrähen.

Demnach müsste jedes Bußgeld, das ein fundamtalistischer Christ wegen zu Schnellfahren oder Falschparken erhält, auch in die Rubrik Christenverfolgung fallen.
.

Ich glaube nicht das Eltern wie überängstliche Glucken über ihre Kinder wachen sollten...der Arm unseres Gottes ist immernoch lang genug um die Kinder zu schützen, wenn man Ihn darum bittet. Andererseits obliegen die Eltern einer Fürsorgepflicht wo sich der Staat nur bedingt einmischen sollte.
Aber es ist ein sehr breitgefächertes Thema und in D-land oft diskutiert auf den oben angegebenen Seiten.
Ich stimme mit diesen Christen nicht überein in der Art, wie sie die Dinge gehandhabt haben aber grundsätzlich finde ich es richtig die eigene Meinung zu sagen.


Okay, aber was wolltest du mt deinem Post dann eigentlich aussagen?
.

die bibel sagt auch kein wort über die sex-box, weder paulus noch moses dachten an den kanton basel-stadt mit ihrem problem mit der sex-box.

Natürlich sagt Er das nicht, aber wer möchte kann Gott durch das Studium der Schriften ganz gut kennenlernen.
Dann muß man entscheiden ob man gemäß den Anleitungen Gottes sein Leben und das der Kinder gestaltet oder eben nicht.
Vielleicht gibt es unter Christen keine einheitliche Meinung wie man mit einem Problem umgeht aber was doch möglich sein sollte ist, gemeinsam zu sehen und zu erkennen das ein Problem vorhanden ist.

so kann miteinander nach einer sexualethik gesucht werden, welche für die heutigen konkreten probleme verantwortungsvoll und achtsam im sinne des christlichen geistes mögliche antworten formulieren kann. die freiheit des christenmenschen lässt es aber auch zu, dass es verschiedene antworten geben kann.

Ja.


Ach übrigens, ich habe selbst keine Kinder.

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Laodicea » Sa 4. Jun 2011, 19:32

Hallo blakki,
krank finde ich einerseits die überzogen Reaktion der Eltern und andererseits das in D-land oft nur auf Paragraphen rumgeritten wird ohne die spezifische Situation des Einzelnen Menschen genauer zu beleuchten. Da geht es oft nur um Paragraphen einhalten, die Menschlichkeit wird dabei vergewaltigt. Aber das ist ein anderes Thema.

Ja, Du hast natürlich recht bezüglich Christ oder Atheist, das ist wirklich egal, bei dem Thema übrigens auch, denn das geht ja alle an, die gerne ihren Kindern ein sauberes behütetes Heranwachsen ermöglichen wollen.

Übrigens, wie kommst Du denn nun auf Christenverfolgung?
Das habe ich mit keinem Wort erwähnt!

Okay, aber was wolltest du mt deinem Post dann eigentlich aussagen?

Es war ein Antwort auf Savonlinna und Columba.

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon blakki » Sa 4. Jun 2011, 20:13

Laodicea hat geschrieben:Hallo blakki,
krank finde ich einerseits die überzogen Reaktion der Eltern und andererseits das in D-land oft nur auf Paragraphen rumgeritten wird ohne die spezifische Situation des Einzelnen Menschen genauer zu beleuchten. Da geht es oft nur um Paragraphen einhalten, die Menschlichkeit wird dabei vergewaltigt. Aber das ist ein anderes Thema.

Ja, Du hast natürlich recht bezüglich Christ oder Atheist, das ist wirklich egal, bei dem Thema übrigens auch, denn das geht ja alle an, die gerne ihren Kindern ein sauberes behütetes Heranwachsen ermöglichen wollen.

Übrigens, wie kommst Du denn nun auf Christenverfolgung?
Das habe ich mit keinem Wort erwähnt!

Okay, aber was wolltest du mt deinem Post dann eigentlich aussagen?

Es war ein Antwort auf Savonlinna und Columba.

Gruß Laodicea


Liebe Laodicea,

ein Rechtsstaat fußt nun mal auf Gesetzen, an die sich jedermann zu halten hat.

Das deutsche Rechtssystem hat seine Fehler, aber so schlecht wie es manchmal dargestellt wird, ist es definitiv nicht.
Gerade weil der Gesetzgeber alle Eventualitäten berücksichtigen will, ist es sehr kompliziert.

Ich habe die Sache um die in deinem Post genannte Famile aus beruflichen Gründen sehr aufmerksam verfolgt und bin der Ansicht, dass der zuständige Richter die Sache so human wie möglich entschieden hat.

Das Problem bei der Sache war, dass einzelne Personen und Organisationen den Vorfall sofort reflexartig instrumentalisiert haben, darunter waren auch Menschen, die an anderer Stelle wiederholt den Holocaust geleugnet hatten.

Natürlich hast du den Begriff der Christenverfolgung nicht erwähnt, diesen Eindruck wollte ich auch nicht erwecken :umarm: .

LG blakki
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Laodicea » Mo 6. Jun 2011, 13:36

blakki hat geschrieben:Das Problem bei der Sache war, dass einzelne Personen und Organisationen den Vorfall sofort reflexartig instrumentalisiert haben, darunter waren auch Menschen, die an anderer Stelle wiederholt den Holocaust geleugnet hatten.

Ja, das ist heute ein großes Problem der Presse, dass nur noch Sensation statt Information geliefert wird...
Schuld daran ist aber auch der Verbraucher der sich das gefallen läßt.

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon blakki » Mo 6. Jun 2011, 14:13

Laodicea hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:Das Problem bei der Sache war, dass einzelne Personen und Organisationen den Vorfall sofort reflexartig instrumentalisiert haben, darunter waren auch Menschen, die an anderer Stelle wiederholt den Holocaust geleugnet hatten.

Ja, das ist heute ein großes Problem der Presse, dass nur noch Sensation statt Information geliefert wird...
Schuld daran ist aber auch der Verbraucher der sich das gefallen läßt.

Gruß Laodicea


Sorry, Laodicea,

das hat mit der Presse relativ wenig zu tun, über den bzw. ähnliche Fälle wurde vereinzelt berichet, vorwiegend in den lokalen Medien.

Was ich meinte, war, dass von fundi-christlicher Seite versucht wurde, diese Fälle als Christenverfolgung darzustellen, was gründlich in die Hose ging, da diese Leute und Organisationen selbst für evangelikale Christen zu extrem waren.

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Laodicea » Mo 6. Jun 2011, 18:10

das hat mit der Presse relativ wenig zu tun, über den bzw. ähnliche Fälle wurde vereinzelt berichet, vorwiegend in den lokalen Medien.

Ok, das mag sein.

Was ich meinte, war, dass von fundi-christlicher Seite versucht wurde, diese Fälle als Christenverfolgung darzustellen, was gründlich in die Hose ging, da diese Leute und Organisationen selbst für evangelikale Christen zu extrem waren.



Hm, weil zufällig nur Christen sich am Thema gestört und protestiert haben, wie hätte es sich angehört, wenn Atheisten oder Moslems protestiert hätten! :shock:

Ich denke, gerade als Christ habe ich die Verantwortung mir vorher genau meine Handlungsweise und die Konsequenzen zu überlegen. Denn es geht nicht um meine eigene Ehre sondern um Gottes Ehre. Viele scheinen das zu vergessen...!

Gott läßt sich nicht vor jeden Karren spannen!
Und nicht überall wo Christ drauf steht ist Christus drin...!
Das kommt mir gerade so in den Sinn, denn ich las heute in der Bibel 1. Samuel 4.
Da versuchen die Israeliten einen Krieg gegen die Phillister zu gewinnen, in dem sie die Bundeslade vor ihrem Heer herziehen ließen. Ihnen war nicht bewußt dass dieser kunstvoll gefertigte Holzkasten allein nichts bewirkt, wenn Gott nicht in der Sache ist.

Gruß Laodicea
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Mo 6. Jun 2011, 19:13

blakki hat geschrieben:...
Ich habe die Sache um die in deinem Post genannte Famile aus beruflichen Gründen sehr aufmerksam verfolgt und bin der Ansicht, dass der zuständige Richter die Sache so human wie möglich entschieden hat.

zusätzlich ist festzustellen, dass das gericht n nur die interessen der eltern sondern auch die interessen der kinder berücksichtigen muss. n alles, was eltern für ihre kinder fordern, ist auch im interesse der kinder.

so darf ruhig gefragt werden, ob eine dispensation der kinder vom besuch dieses theaterstückes im interesse der kinder gewesen wäre.


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