Doktorspiele als Anschauungsunterricht

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Mi 1. Jun 2011, 18:36

NEM hat geschrieben:Dieser neue Sexualunterricht hat nicht nur die Aufklärung, sondern auch die Prägung einer gewissen Mentalität zum Ziel.


.... Du hast es erfasst.

@Laodicea:
Im Rahmen des „Lehrplan 21“, der im Jahr 2014 für alle 21 Deutschschweizer Kantone in Kraft tritt, soll der staatlich verordnete Sexualunterricht bereits für Kindergärtler obligatorisch werden.
Ab dem Schuljahr 2011/2012 führt mit Basel-Stadt der erste Kanton den obligatorischen Sexualunterricht für Kindergärtler ein.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. Diese Möglichkeiten werden von Bürger/innen auch wahrgenommen.

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Mi 1. Jun 2011, 22:22

Laodicea hat geschrieben:[...]
Hallo Savonlinna,
soviel sollte wohl erstmal reichen.
Auf dem von mir beschriebenen Weg gehts übrigens auch ganz einfach und schnell und übersichtlich.


Danke erst mal dafür, dass Du zumindest erst einmal belegt hast, wo Du die Information her hast.

Ich bin diesen Links gefolgt, habe aber nun dort nirgends eine Quelle gefunden, die belegt, dass das, was sie behaupten, in dieser Form stattgefunden hat.

Das bereits zeichnet diese Website als unseriös aus.

Seriöse Informationsmedien geben stets die Auskunfstquelle an, sodass der Leser die ursprüngliche Situation durch Verfolgung weiterer Quellen möglichst genau rekonstruieren kann.

Auf der von Dir verlinkten Seite "Medrum" hingegen landete ich überall in einer Sackgasse. Es wird einfach nur behauptet, nicht belegt.

Per Zufall bin ich auf dies hier gestoßen:

22.06.2010
Staatliche Willkür: Wieder ist eine mehrfache Mutter in Erzwingungshaft!
Eva Herman
[...]

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... haft-.html

Es könnte also sein, dass die Artikel auf medron vom Kopp-Verlag und Eva Hermann stammen. Da die Quellen nicht angegeben sind, kann man da nur vermuten.

Als gelernter Bürger müsste ich also nun herauszukriegen suchen, wie die Faktlage tatsächlich war. Wir alle wissen ja, dass man nie einem Polemiker einfach so vertrauen darf.

Da in diesem Thread bisher alle Informationen aus unbelegten Quellen stammen, sind sie für mich solange nicht interessant, wie die Behauptungen nicht durch seriöse Tageszeitungen oder Ähnlichem untermauert sind.


Dass der Staat Übergriffe macht, halte ich durchaus für möglich. Aber ob das hier stattgefunden hat, dazu brauche ich seriös dokumentiertes Material.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Oiner » Do 2. Jun 2011, 00:11

Servus!

Wieder einmal habe ich den Eindruck, daß Erziehung immer mehr zur Sache der Schule (bzw. des Staates) gemacht werden soll und die Eltern, die für diese Sache m. E. zuständig sind oder sein sollen, die Befugnisse mehr und mehr beschnitten werden. Als ich allerdings unlängst die Meinung äußerte, daß Erziehung Sache der Eltern und nicht der Schule sei, wurde ich deswegen von einer der Anwesenden etwas harsch angegangen mit der Begründung, daß sie ihre Eltern, die beide berufstätig waren, ja kaum zu sehen bekommen hätte. Meine Ansichten und Einstellungen mögen hart sein, aber ich vertrete den Standpunkt, daß ein Paar, das sich seinen Kindern nicht angemessen widmen kann, überhaupt keine Kinder in die Welt setzen soll. Aber es ist ja doch so bequem, alles, was man selber nicht machen will, jemandem anderen aufzubürden - wenn's nicht zum gewünschten Resultat führt kann man dann diejenigen ja dafür verantwortlich machen.
In diesem Sinne halte ich die sexuelle Erziehung für eine Sache des Elternhauses und diesen Koffer für eine absolute Fehlentwicklung. Aber das wird leider nicht die letzte sein.
Zum Thema Eva Hermann möchte ich auch noch ein wenig anmerken.
Sie als "rechte Schlampe" oder "NS-Sympathisantin" zu bezeichnen ist beleidigend, dümmlich und niveaulos. Sie hat sich mehrfach unzweifelhaft vom Gedankengut des dritten Reichs distanziert. Sie tritt aber auch für eine Geschlechtertrennung und "altmodische" Tugenden ein, und da dies teilweise auch von den Machthabern der NS-Ideologie propagiert wurde, war es für gewisse journalistische Kreise ein gefundenes Fressen, Frau Hermann rechtes Gedankengut zu unterstellen. Wer sich dazu näher informieren möchte, der möge sich ihr Buch "Die Wahrheit und ihr Preis" beorgen um die Sachlage von ihrem Standpunkt aus zu sehen.

Gruß,

Oiner
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon alegna » Do 2. Jun 2011, 01:41

Oiner hat geschrieben:Wieder einmal habe ich den Eindruck, daß Erziehung immer mehr zur Sache der Schule (bzw. des Staates) gemacht werden soll und die Eltern, die für diese Sache m. E. zuständig sind oder sein sollen, die Befugnisse mehr und mehr beschnitten werden. Als ich allerdings unlängst die Meinung äußerte, daß Erziehung Sache der Eltern und nicht der Schule sei, wurde ich deswegen von einer der Anwesenden etwas harsch angegangen mit der Begründung, daß sie ihre Eltern, die beide berufstätig waren, ja kaum zu sehen bekommen hätte. Meine Ansichten und Einstellungen mögen hart sein, aber ich vertrete den Standpunkt, daß ein Paar, das sich seinen Kindern nicht angemessen widmen kann, überhaupt keine Kinder in die Welt setzen soll. Aber es ist ja doch so bequem, alles, was man selber nicht machen will, jemandem anderen aufzubürden - wenn's nicht zum gewünschten Resultat führt kann man dann diejenigen ja dafür verantwortlich machen.
In diesem Sinne halte ich die sexuelle Erziehung für eine Sache des Elternhauses und diesen Koffer für eine absolute Fehlentwicklung. Aber das wird leider nicht die letzte sein.

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Do 2. Jun 2011, 09:42

Oiner hat geschrieben:Servus!

Wieder einmal habe ich den Eindruck, daß Erziehung immer mehr zur Sache der Schule (bzw. des Staates) gemacht werden soll und die Eltern, die für diese Sache m. E. zuständig sind oder sein sollen, die Befugnisse mehr und mehr beschnitten werden.


du vergisst aber, dass die erziehung der kinder nie alleine den eltern überlassen wurde. im gegenteil, früher war die erziehung noch viel mehr gemeinschaftlicher art: grosseltern, schule, kirche, "strasse" und andere hausbewohner (knechte, mägde, ammen, erzieher) waren weit mehr an der erziehung beteiligt als heute. das ist doch das problem: eltern alleine sind heute überfordert.

...und dazu kommt, dass heute immer weniger das nötige haushaltseinkommen von nur einer person verdient werden kann!

Grüße Columba
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Do 2. Jun 2011, 11:07

Wie schon gesagt, finde ich 'Aufklärung' grundsätzlich gut; nun aber das wer, wie, wann,wo, etc.... das ist das was Schwierigkeiten bereitet.
Grundsätzlich finde ich, dass 'Sexualkunde' im Kindergarten mal gar nichts zu suchen hat. Diese 'Sex-Box' grenzt für mich an Abartigkeit/Perversität. Man versetze sich mal in die Gedanken- und Empfindungswelt eines/einer 4jährigen (falls überhaupt noch möglich)!
Mir wird ganz schlecht, wenn ich nur daran denke..... :warn:

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon NEM » Do 2. Jun 2011, 11:43

Savonlinna hat geschrieben:Da in diesem Thread bisher alle Informationen aus unbelegten Quellen stammen, sind sie für mich solange nicht interessant, wie die Behauptungen nicht durch seriöse Tageszeitungen oder Ähnlichem untermauert sind.


Und was bitteschön sind denn "seriöse" Tageszeichnungen?

@ Liebe Savonlinna,
Betreffend der Medien, bitte ich Dich zu bedencken, dass das Prinzip "Divide et impera" in diesem Zusammenhang vorrangig ist.
Was Du als "seriös" bezeichnest, hat eigentlich nur eine Dir gefällige Farbe. "Seriös"? Divide et impera "Seriös"?

Savonlinna hat geschrieben:Dass der Staat Übergriffe macht, halte ich durchaus für möglich. Aber ob das hier stattgefunden hat, dazu brauche ich seriös dokumentiertes Material.

Haben alle gesagt bis eines Tages die ersten Menschen mit der schwarzen Linousine abtransportiert wurden.

...................

Columba hat geschrieben:du vergisst aber, dass die erziehung der kinder nie alleine den eltern überlassen wurde. im gegenteil, früher war die erziehung noch viel mehr gemeinschaftlicher art: grosseltern, schule, kirche, "strasse" und andere hausbewohner (knechte, mägde, ammen, erzieher) waren weit mehr an der erziehung beteiligt als heute. das ist doch das problem: eltern alleine sind heute überfordert.


Das ist nun eben das Resultat wenn alle Werte über Bord geworfen werden und nichts mehr zählt. Eines der grösten Ziele Satans ist die Vernichtung das Familie. Das ist ihn bisher ganz gut gelungen.



Columba hat geschrieben:...und dazu kommt, dass heute immer weniger das nötige haushaltseinkommen von nur einer person verdient werden kann!


Was wir ja dann dem zweiten Sündenfall zu verdanken haben, ein logisches Resultat aus dem ganzen Schlamassel.
Zuletzt geändert von NEM am Do 2. Jun 2011, 12:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Sandra73- » Do 2. Jun 2011, 11:48

@Savonlinna: Die "Weltwoche", von der mein Link stammt, ist in der Schweiz eine seriöse Zeitung, habe noch nie davon gehört, dass diese zur "Klatschpresse" zählen würde....aber vielleicht hast Du mein Post und den Link ja einfach nur übersehen.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Do 2. Jun 2011, 11:55

Oiner hat geschrieben:...
In diesem Sinne halte ich die sexuelle Erziehung für eine Sache des Elternhauses
...

...dann müssten die eltern dies auch übernehmen und zwar vorteilsweise, bevor die kinder auf der strasse aufgeklärt worden sind. Solange das lehrpersonal und die eltern n getrauen, auf die fragen der kinder in bezug auf die sexualiät einzugehen, wird halt sexualaufklärung in der schule durch aussenstehende gemacht. solange lehrer und lehrerinnen zudem Angst haben, dass v.a. islamische und christliche extremgruppen grossen druck auf die lehrpersonen selbst machen, wird die situation noch zusätzlich verschlechtert.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Do 2. Jun 2011, 11:58

Sandra73- hat geschrieben:@Savonlinna: Die "Weltwoche", von der mein Link stammt, ist in der Schweiz eine seriöse Zeitung, habe noch nie davon gehört, dass diese zur "Klatschpresse" zählen würde....aber vielleicht hast Du mein Post und den Link ja einfach nur übersehen.


die weltwoche zeigt meines erachtens v.a. auf, dass n die art der aufklärung probleme bietet, sondern die eltern und lehrer, welche noch zu wenig gewohnt sind über sexualität offen zu reden.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 12:03

Sandra73- hat geschrieben:@Savonlinna: Die "Weltwoche", von der mein Link stammt, ist in der Schweiz eine seriöse Zeitung, habe noch nie davon gehört, dass diese zur "Klatschpresse" zählen würde....aber vielleicht hast Du mein Post und den Link ja einfach nur übersehen.


Nicht übersehen, aber dann vergessen. Entschuldigung. Ich werde das morgen nachlesen.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon NEM » Do 2. Jun 2011, 12:04

Columba hat geschrieben:.... solange lehrer und lehrerinnen zudem Angst haben, dass v.a. islamische und christliche extremgruppen grossen druck auf die lehrpersonen selbst machen, wird die situation noch zusätzlich verschlechtert.


Grüße Columba


Ist doch wahr! Wenn so ein paar becknakte Extremgruppen nicht das wollen was ich will, dann verleumde und defamiere ich einfach mal alles bis die Sache nur noch klein ist oder vergessen wird.

Definiere mal dieses Extremgruppen! Wer polemisiert denn??
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Do 2. Jun 2011, 12:17

Columba hat geschrieben:
Oiner hat geschrieben:...
In diesem Sinne halte ich die sexuelle Erziehung für eine Sache des Elternhauses
...

...dann müssten die eltern dies auch übernehmen und zwar vorteilsweise, bevor die kinder auf der strasse aufgeklärt worden sind. Solange das lehrpersonal und die eltern n getrauen, auf die fragen der kinder in bezug auf die sexualiät einzugehen, wird halt sexualaufklärung in der schule durch aussenstehende gemacht. solange lehrer und lehrerinnen zudem Angst haben, dass v.a. islamische und christliche extremgruppen grossen druck auf die lehrpersonen selbst machen, wird die situation noch zusätzlich verschlechtert.

Grüße Columba


Meiner Ansicht nach gehört Aufklärung ins Elternhaus. Ich persönlich würde dieses äusserst wichtige Thema nicht der Schule oder irgend jemand anderem überlassen wollen. Von daher wäre es m.E. besser - anstatt die 4jährigen die Eltern aufzuklären - da wäre sicher bei vielen noch Nachholbedarf vorhanden.

Hier eine kleine Hilfestellung für betroffene Eltern:
http://www.babycenter.ch/kinder-3-und-4 ... fklaerung/

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 12:20

- 2 -

NEM hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:Da in diesem Thread bisher alle Informationen aus unbelegten Quellen stammen, sind sie für mich solange nicht interessant, wie die Behauptungen nicht durch seriöse Tageszeitungen oder Ähnlichem untermauert sind.

Was Du als "seriös" bezeichnest, hat eigentlich nur eine Dir gefällige Farbe.


Ich fände das sehr schade, falls man wirklich gute von schlechten Zeitungen nicht unterscheiden kann und glaubt, der Unterschied läge nur in der Farbe.

Es wäre mal interessant, darüber einen Thread aufzumachen: denn Qualität der Berichterstattung ist durchaus quantifizierbar, lässt sich an Kriterien festmachen.

Es gibt gute und schlechte Berichterstattung innerhalb aller Farben.


NEM hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:du vergisst aber, dass die erziehung der kinder nie alleine den eltern überlassen wurde. im gegenteil, früher war die erziehung noch viel mehr gemeinschaftlicher art: grosseltern, schule, kirche, "strasse" und andere hausbewohner (knechte, mägde, ammen, erzieher) waren weit mehr an der erziehung beteiligt als heute. das ist doch das problem: eltern alleine sind heute überfordert.


Das ist nun eben das Resultat wenn alle Werte über Bord geworfen werden und nichts mehr zählt. Eines der grösten Ziele Satans ist die Vernichtung das Familie. Das ist ihn bisher ganz gut gelungen.

Savonlinna hat geschrieben:...und dazu kommt, dass heute immer weniger das nötige haushaltseinkommen von nur einer person verdient werden kann!


Was wir ja dann dem zweiten Sündenfall zu verdanken haben, ein logisches Resultat aus dem ganzen Schlamassel.


Die beiden Beiträge, die Du hier unter meinem Namen "Savonlinna" laufen hast, stammen nicht von mir, sondern von Columba. (Erkennbar zum Beispiel daran, dass ich nicht alles mit kleinen Buchstaben schreibe).

Wenn Du das oben in Deinem Beitrag noch ändern kannst, NEM, dann lösche ich diesen Anteil hier in meinem post.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Do 2. Jun 2011, 12:51

lionne hat geschrieben:Hier eine kleine Hilfestellung für betroffene Eltern:
http://www.babycenter.ch/kinder-3-und-4 ... fklaerung/


dieser artikel zeigt doch gerade, wie schief die sexualaufklärung geschieht im privaten raum:

    "Bleiben sie so sachlich wie möglich, wenn Ihr Kind etwas über Sex oder andere schwierige Themen wissen will,..."

hier wird den eltern eingeredet, dass sex ein schwieriges thema ist. die sexualität ist kein schwieriges thema, wenn eltern die sexualität als etwas schönes und freudvolles betrachten.

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Do 2. Jun 2011, 13:12

Laodicea hat geschrieben:Gender sagt: Nehmt die Kinder und bringt ihnen alle nur erdenklichen Ferkeleien bei und lehrt sie das das alles ganz normal ist und lebe deine Lust nur recht aus...
Das ist zum erbrechen...

Liebe Laodicea

alle "erdenklichen Ferkeleien"? Hast Du diese erdacht, ist es Deine Phantasie? Erkläre doch mal, was Du einfach unter Ferkeleien verstehen willst. einfach so Beschuldigungen in die Welt zu setzen, ist n fair, wenn man diese n substanziieren will.

das gleich ist die feststellung, dass eltern ins gefängnis müssen, wenn sie die kinder aus dem sexualunterricht nehmen. dass eltern ins gefängnis müssen, ist tatsächlich unerträglich. mir sind 2 dinge aufgefallen.

    1. es wird kein grundsatzurteil genannt (ich habe jedenfalls im link keines gefunden), wo z.b. das bundesverfassungsgericht ein urteil gefällt hätte. die lobby wäre jedenfalls genügend finanzkräftig, um ein urteil zu bewirken.

    2. es wird oft von einem theaterstück gesprochen, das von katholischen und anderen christlichen kreisen beanstandet wird. ist es das stück "nase, bauch und Po"? statt einfach von ferkeleien und gefängnisfällen zu sprechen, werde doch mal konkret, was du genau kritisierst? ...dann kann auch darüber diskutiert werden, besser jedenfalls, als wenn nur polemik aus dem kopp-verlag zitiert und verlinkt wird.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 13:52

NEM hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:Dass der Staat Übergriffe macht, halte ich durchaus für möglich. Aber ob das hier stattgefunden hat, dazu brauche ich seriös dokumentiertes Material.

Haben alle gesagt bis eines Tages die ersten Menschen mit der schwarzen Linousine abtransportiert wurden.


Ach ja, stimmt ja auch. Gestern Nacht war da vor dem Nachbarhaus bei mir auch so was Dunkles, und da wurde jemand reingezerrt. Kann gut 'ne Limousine gewesen sein.

Ich bin bestimmt auch bald dran, immerhin habe ich gewagt, hier im Forum den Staat anzugreifen.

Ich habe lange genug in Verschwörerforen mitdiskutiert, um zu wissen, wie die so drauf sind.
Nur waren damals niemals Christen dabei. Die sind nun inzwischen auch davon inflitriert, wie ich sehe.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Do 2. Jun 2011, 14:06

Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Hier eine kleine Hilfestellung für betroffene Eltern:
http://www.babycenter.ch/kinder-3-und-4 ... fklaerung/


dieser artikel zeigt doch gerade, wie schief die sexualaufklärung geschieht im privaten raum:

    "Bleiben sie so sachlich wie möglich, wenn Ihr Kind etwas über Sex oder andere schwierige Themen wissen will,..."

hier wird den eltern eingeredet, dass sex ein schwieriges thema ist. die sexualität ist kein schwieriges thema, wenn eltern die sexualität als etwas schönes und freudvolles betrachten.

Grüße Columba

Na ja, da haben wir sie wieder, die unterschiedliche Wahrnehmung!
Also ich sehe im geposteten Link keinerlei Anzweichen dafür, dass die Sexualaufklärung im privaten Raum schief läuft!
Ich sehe auch kein Indiz dafür, dass Sexualität nun als 'schwieriges Thema' dargestellt wird. Ehrlicherweise würde ich aber schon meinen, dass das Thema Sexualität/Aufklärung (inkl. Verhütung) etc. nun wirklich nicht ein 'einfaches Thema' ist. Solche Gespräche mit den Kindern, welchen Alters auch immer, gehören sicher zu den anspruchvollsten (und zukunftsweisenden), die Eltern mit ihren Kindern haben können. Sex ist 'kein einfaches Thema', auch wenn die Eltern die Sexualität als etwas schönes und wertvolles betrachen....

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Do 2. Jun 2011, 14:47

Columba hat geschrieben:
Laodicea hat geschrieben:Gender sagt: Nehmt die Kinder und bringt ihnen alle nur erdenklichen Ferkeleien bei und lehrt sie das das alles ganz normal ist und lebe deine Lust nur recht aus...
Das ist zum erbrechen...

Liebe Laodicea

alle "erdenklichen Ferkeleien"? Hast Du diese erdacht, ist es Deine Phantasie? Erkläre doch mal, was Du einfach unter Ferkeleien verstehen willst. einfach so Beschuldigungen in die Welt zu setzen, ist n fair, wenn man diese n substanziieren will.

das gleich ist die feststellung, dass eltern ins gefängnis müssen, wenn sie die kinder aus dem sexualunterricht nehmen. dass eltern ins gefängnis müssen, ist tatsächlich unerträglich. mir sind 2 dinge aufgefallen.

    1. es wird kein grundsatzurteil genannt (ich habe jedenfalls im link keines gefunden), wo z.b. das bundesverfassungsgericht ein urteil gefällt hätte. die lobby wäre jedenfalls genügend finanzkräftig, um ein urteil zu bewirken.

    2. es wird oft von einem theaterstück gesprochen, das von katholischen und anderen christlichen kreisen beanstandet wird. ist es das stück "nase, bauch und Po"? statt einfach von ferkeleien und gefängnisfällen zu sprechen, werde doch mal konkret, was du genau kritisierst? ...dann kann auch darüber diskutiert werden, besser jedenfalls, als wenn nur polemik aus dem kopp-verlag zitiert und verlinkt wird.


Grüße Columba

Also ich verstehe Laodicea nur zu gut.. musste ein wenig schmunzeln wegen dem Wort "Ferkeleien" (für was die Tiere immer hinhalten müssen), aber, ich sehe es auch so!!!

Das hat jetzt wirklich nichts damit zutun, ob ich Christ bin oder nicht.. Gut, klar, der Rahmen Gottes wird dabei ja völlig ausser acht gelassen..das Sex ja in die Ehe gehört..aber eben, ein anderes Thema!!! Die Werte so wie sie Gott will, geht dabei immer mehr verloren! Das ist so, denn das Böse macht sich mehr und mehr breit!

Als ich den Artikel meinem Mann zeigte war er sehr empört darüber........
ie sind doch alle Krank im Kopf!!!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Do 2. Jun 2011, 16:56

sugi hat geschrieben:Also ich verstehe Laodicea nur zu gut.. musste ein wenig schmunzeln wegen dem Wort "Ferkeleien" (für was die Tiere immer hinhalten müssen), aber, ich sehe es auch so!!!

...dann kannst du es ja erklären, wenn du es verstehst, was diese "ferkeleien" konkret bedeuten! ...oder spielt auch bei die einfach deine phantasie etwas wild? ..zumindest hat bei dir das wort "ferkeleien" schon etwas ausgelöst.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 19:05

Columba hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Also ich verstehe Laodicea nur zu gut.. musste ein wenig schmunzeln wegen dem Wort "Ferkeleien" (für was die Tiere immer hinhalten müssen), aber, ich sehe es auch so!!!

...dann kannst du es ja erklären, wenn du es verstehst, was diese "ferkeleien" konkret bedeuten! ...oder spielt auch bei die einfach deine phantasie etwas wild? ..zumindest hat bei dir das wort "ferkeleien" schon etwas ausgelöst.


Mich würde auch langsam mal interessieren, worüber genau sich hier aufgeregt wird.

Das ist irgendwie wie Stille Post. Was am Anfang geflüstert wurde, weiß keiner, aber von Person zu Person wird es immer absurder und ferkeliger.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Do 2. Jun 2011, 19:56

Columba hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Also ich verstehe Laodicea nur zu gut.. musste ein wenig schmunzeln wegen dem Wort "Ferkeleien" (für was die Tiere immer hinhalten müssen), aber, ich sehe es auch so!!!

...dann kannst du es ja erklären, wenn du es verstehst, was diese "ferkeleien" konkret bedeuten!

Ich habe gesagt, ich verstehe Laodicea, nicht aber was genau wortwörtich mit dem Wort "ferkeleien" gemeint werden kann, denn dazu braucht es:
phantasie

;)

Savonlinna hat geschrieben:Mich würde auch langsam mal interessieren, worüber genau sich hier aufgeregt wird.

Ich weiss nicht was du hast..aber Empörung muss nicht gleich was mit Aufregung zu tun haben..!!

Man kann auch den Kopf schütteln ohne dabei sich aufzregen..

Ausserdem erwähnst du auch das Wort:
aber von Person zu Person wird es immer absurder und ferkeliger.

Was es wohl bei dir bedeutet??


;)
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Do 2. Jun 2011, 19:59

lionne hat geschrieben:Wie schon gesagt, finde ich 'Aufklärung' grundsätzlich gut; nun aber das wer, wie, wann,wo, etc.... das ist das was Schwierigkeiten bereitet.
Grundsätzlich finde ich, dass 'Sexualkunde' im Kindergarten mal gar nichts zu suchen hat. Diese 'Sex-Box' grenzt für mich an Abartigkeit/Perversität. Man versetze sich mal in die Gedanken- und Empfindungswelt eines/einer 4jährigen (falls überhaupt noch möglich)!
Mir wird ganz schlecht, wenn ich nur daran denke..... :warn:

Ich sehe es so wie du..

Die Raubtiger verstehen sich eben!!!!
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Do 2. Jun 2011, 20:03

Columba hat geschrieben:alle "erdenklichen Ferkeleien"? Hast Du diese erdacht, ist es Deine Phantasie? Erkläre doch mal, was Du einfach unter Ferkeleien verstehen willst. einfach so Beschuldigungen in die Welt zu setzen, ist n fair, wenn man diese n substanziieren will.

Beschuldigungen in die Welt setzen? Also das muss man nicht mehr setzen, denn das ist es schon :?

Beschuldigungen.. In Schutz nehmen ist auch keine optimale Stellung, vorallem wenn man doch weiss, wieviel Missbrauch sexueller Art geschieht :x

Krank sowas..aber eben, es wird auch hier die Minderheit sein...leider!!!!
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Do 2. Jun 2011, 20:25

Anstoss nehmen m.E. viele Menschen an Aussagen wie beispielswese:
(Zitat) "Das wichtigste Stichwort, das die Kleinen jetzt lernen müssen, heißt Lust", sagt der Konrektor Kindergärten, Daniel Schneider, der den Sex-Leitfaden zusammen mit sogenannten Fachpersonen für den Kanton Basel-Stadt ausgearbeitet hat. Die kleinen Kinder sollen »erkennen, dass Berührungen an Körperstellen lustvoll sein können«. In der Praxis kann das dann so aussehen: Die Kinder massieren ­einander gegenseitig – oder berühren sich mit warmen Sandsäcken, heißt es. Leise Musik untermalt den Lustunterricht. :o -»Wichtig ist, dass sie lernen, Nein zu sagen, wenn sie an einer Stelle nicht ­berührt werden wollen.«Schneider glaubt, dass »Kinder dabei unterstützt werden sollen, ihre Sexualität lustvoll zu entwickeln und zu ­erleben«. -»Dass Kinder in diesem Alter Lust empfinden, ist normal. Das darf man nicht abklemmen – sonst kann sich das negativ auf die Entwicklung auswirken«, so der ehemalige Kindergärtner Schneider. (Ende Zitat)

m.E. gibt es andere (bessere) Methoden einem Kind beizubringen, Nein zu sagen. Warum organisieren diese Fachpersonen (!) nicht gleich Tantra-Kurse für die 4jährigen??
Hat jemals irgend einer dieser Fachpersonen ein 4jähriges Kind gefragt, ob es den Heiri oder die Annemarie (sein Kindergarten-Gschpänli) massieren möchte?? oder von ihnen massiert werden möchte??
Ich kann nur wiederholfen, was isch schon weiter oben geschrieben habe: einfach nur krank! Und solchen Menschen sollen wir unsere Kinder in Obhut geben? Nein danke!

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Columba » Do 2. Jun 2011, 20:54

sugi hat geschrieben:In Schutz nehmen ist auch keine optimale Stellung, vorallem wenn man doch weiss, wieviel Missbrauch sexueller Art geschieht :x

das ist doch das problem. "missbrauch sexueller Art" duldet n, dass hinter floskeln verstecken gespielt wird. ...um kinder und erwachsene vor sexueller gewalt zu schützen, sind die probleme deutlich zu artikulieren. kinder, welchen die worte fehlen, was ihnen zustösst, können keine hilfe holen.

um die kinder zu schützen, müssen sie auch gelehrt werden, die angemessene ausdrucksweise in bezug auf die sexualität zu finden. eine tabuisierung der sexualität in der familie ist gift für die kinder. leider wird gerade die bedeutung der sprache unterschätzt, wenn es um den missbrauch von kindern geht.


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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 21:13

lionne hat geschrieben:Anstoss nehmen m.E. viele Menschen an Aussagen wie beispielswese:
(Zitat) "Das wichtigste Stichwort, das die Kleinen jetzt lernen müssen, heißt Lust", sagt der Konrektor Kindergärten, Daniel Schneider, der den Sex-Leitfaden zusammen mit sogenannten Fachpersonen für den Kanton Basel-Stadt ausgearbeitet hat. Die kleinen Kinder sollen »erkennen, dass Berührungen an Körperstellen lustvoll sein können«. In der Praxis kann das dann so aussehen: Die Kinder massieren ­einander gegenseitig – oder berühren sich mit warmen Sandsäcken, heißt es. Leise Musik untermalt den Lustunterricht. :o -»Wichtig ist, dass sie lernen, Nein zu sagen, wenn sie an einer Stelle nicht ­berührt werden wollen.«Schneider glaubt, dass »Kinder dabei unterstützt werden sollen, ihre Sexualität lustvoll zu entwickeln und zu ­erleben«. -»Dass Kinder in diesem Alter Lust empfinden, ist normal. Das darf man nicht abklemmen – sonst kann sich das negativ auf die Entwicklung auswirken«, so der ehemalige Kindergärtner Schneider. (Ende Zitat)


Und es fehlt wieder die Quelle dieses Zitates!
Wer hat das geschrieben?
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Do 2. Jun 2011, 21:46

Savonlinna hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Anstoss nehmen m.E. viele Menschen an Aussagen wie beispielswese:
(Zitat) "Das wichtigste Stichwort, das die Kleinen jetzt lernen müssen, heißt Lust", sagt der Konrektor Kindergärten, Daniel Schneider, der den Sex-Leitfaden zusammen mit sogenannten Fachpersonen für den Kanton Basel-Stadt ausgearbeitet hat. Die kleinen Kinder sollen »erkennen, dass Berührungen an Körperstellen lustvoll sein können«. In der Praxis kann das dann so aussehen: Die Kinder massieren ­einander gegenseitig – oder berühren sich mit warmen Sandsäcken, heißt es. Leise Musik untermalt den Lustunterricht. :o -»Wichtig ist, dass sie lernen, Nein zu sagen, wenn sie an einer Stelle nicht ­berührt werden wollen.«Schneider glaubt, dass »Kinder dabei unterstützt werden sollen, ihre Sexualität lustvoll zu entwickeln und zu ­erleben«. -»Dass Kinder in diesem Alter Lust empfinden, ist normal. Das darf man nicht abklemmen – sonst kann sich das negativ auf die Entwicklung auswirken«, so der ehemalige Kindergärtner Schneider. (Ende Zitat)


Und es fehlt wieder die Quelle dieses Zitates!
Wer hat das geschrieben?

Soviel mir ist habe ich das auch gelesen.. Bin jetzt nicht sicher on das im ersten Link oder in einem anderen erwähnt wird.. Vllt solltest du mal die Links die hier eingestellt werden mal genau druchlesen, bevor du immer nach einer Quelle forderst..!!! :arrow: :idea:
Zuletzt geändert von sugi am Do 2. Jun 2011, 21:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Do 2. Jun 2011, 21:47

Columba hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:In Schutz nehmen ist auch keine optimale Stellung, vorallem wenn man doch weiss, wieviel Missbrauch sexueller Art geschieht :x

das ist doch das problem. "missbrauch sexueller Art" duldet n, dass hinter floskeln verstecken gespielt wird. ...um kinder und erwachsene vor sexueller gewalt zu schützen, sind die probleme deutlich zu artikulieren. kinder, welchen die worte fehlen, was ihnen zustösst, können keine hilfe holen.

um die kinder zu schützen, müssen sie auch gelehrt werden, die angemessene ausdrucksweise in bezug auf die sexualität zu finden. eine tabuisierung der sexualität in der familie ist gift für die kinder. leider wird gerade die bedeutung der sprache unterschätzt, wenn es um den missbrauch von kindern geht.


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Nur weil (versaute) Menschen es verbocken und missbrauchen, müssen nun die Kleinsten aufgeklärt werden, mit Holspenisse und Plüschvaginas...tztztztzzz :roll:
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 22:15

Savonlinna hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Und es fehlt wieder die Quelle dieses Zitates!
Wer hat das geschrieben?

Soviel mir ist habe ich das auch gelesen.. Bin jetzt nicht sicher on das im ersten Link oder in einem anderen erwähnt wird.. Vllt solltest du mal die Links die hier eingestellt werden mal genau druchlesen, bevor du immer nach einer Quelle forderst..!!! :arrow: :idea:


Derjenige, der zitiert, steht in der Pflicht, seine Zitate mit Quellen zu belegen. Nicht die anderen User müssen die Quellen suchen.

lionne weIß genau, dass sie das tun muss. Sie ermahnt ja auch andere User, das nicht zu unterlassen.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Do 2. Jun 2011, 22:55

Spätestens seit Karl Theodor wissen wir jetzt alle um die Wichtigkeit der Quellenangaben!! ;)
Also der guten Ordung halber: die Zitate stammen aus den Eingangs-Links, die zu diesem Thread geführt haben, aber auch können sie in anderen Links gefunden werden
http://www.google.ch/#hl=de&source=hp&q ... 89&bih=580

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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 23:07

Die Quelle all dieser Quellen ist aber der Schweizeir "Blick" - habe ich das richtig verstanden?

http://www.blick.ch/news/schweiz/verdir ... der-173049

Will man also herausfinden, ob das alles stimmt, muss man sich an dne "Blickä" halten und da weiterforschen, oder wie?

Wir in Deutschland glauben der "Bild-Zeitung" nicht aufs Wort. Jedenfalls die nicht, die nicht sensationslüstern sind.

Wie verhält es sich da mit dem "Blick"? Als wie vertrauenswürdig gilt er?
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Do 2. Jun 2011, 23:16

Savonlinna hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Und es fehlt wieder die Quelle dieses Zitates!
Wer hat das geschrieben?

Soviel mir ist habe ich das auch gelesen.. Bin jetzt nicht sicher on das im ersten Link oder in einem anderen erwähnt wird.. Vllt solltest du mal die Links die hier eingestellt werden mal genau druchlesen, bevor du immer nach einer Quelle forderst..!!! :arrow: :idea:


Derjenige, der zitiert, steht in der Pflicht, seine Zitate mit Quellen zu belegen. Nicht die anderen User müssen die Quellen suchen.

lionne weIß genau, dass sie das tun muss. Sie ermahnt ja auch andere User, das nicht zu unterlassen.

Und derjenige der zitiert sollte schauen, dass das richtige zitiert wird :lol:
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon sugi » Do 2. Jun 2011, 23:24

Savonlinna hat geschrieben:Wie verhält es sich da mit dem "Blick"? Als wie vertrauenswürdig gilt er?

Das ist unterschiedlich, was die einen gut finden, finden wiederum andere nicht..nichts neues ;)
(Männer vllt mehr, als Frauen)

Aber was macht das für einen Unterschied, was jetzt zum Beispiel hier steht?

Ab dem Schuljahr 2011/2012 führt mit Basel-Stadt der erste Kanton den obligatorischen Sexualunterricht für Kindergärtler ein. Nach einem Grundlagenpapier der PHZ Luzern sollen bereits vier-jährige Kinderchen sexualisiert werden – mit Holzpenissen und Plüschvaginas aus dem „Sex-Koffer“! Um zu verhindern, dass das Sexualkunde-Obligatorium auch im Kanton Luzern Realität wird, hat die Junge SVP Luzern nun eine Petition lanciert. Link dazu!
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Thelonious » Do 2. Jun 2011, 23:26

Bitte überlasse das Moderieren den Moderatoren. Danke.

Selbstverständlich sollte bei Zitaten die diesbezügliche Quelle vermerkt werden.

Einen schönen Abend wünscht
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 23:32

Na, hier hab ich doch mal einen Anhaltspunkt gefunden, wo man weiterforschen kann:

Eva Hermann schreibt:

Doch auch in Deutschland sind wir seit Langem schon so weit. Hier war es die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die unter dem Großsegel der ehrgeizigen Familienministerin von der Leyen 2003 entsprechende Aufklärungsbroschüren herausgab, in denen Kindergärtner und Familienangehörige ermuntert wurden, die Kleinsten sexuell durch Streicheln zu stimulieren. Nur aufgrund des erbitterten Protests einiger »Kinderkämpfer« wie der Soziologin Gabriele Kuby und christlicher Gruppierungen musste von der Leyen diese Hefte 2007 wieder vom Markt nehmen.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... B1FC17CC11


Das ist doch immerhin etwas, das sich überprüfen lässt.

Ursula Leyen also habe Broschüren verteilt, in der die Kleinsten sexuell erregt werden sollten?
Oder sollten sie einfach nur gestreichelt werden?
Hat Ursula von Leyen allen Ernstes geschrieben, dass die Sexualorgane durch Kindergärtner stimuliert werden sollen?

Das lässt sich vermutlich recherchieren. Da können wir dann überprüfen, ob Eva Hermann die Wahrheit geschrieben hat.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon lionne » Do 2. Jun 2011, 23:32

Savonlinna hat geschrieben:Die Quelle all dieser Quellen ist aber der Schweizeir "Blick" - habe ich das richtig verstanden?

http://www.blick.ch/news/schweiz/verdir ... der-173049

Will man also herausfinden, ob das alles stimmt, muss man sich an dne "Blickä" halten und da weiterforschen, oder wie?

Wir in Deutschland glauben der "Bild-Zeitung" nicht aufs Wort. Jedenfalls die nicht, die nicht sensationslüstern sind.

Wie verhält es sich da mit dem "Blick"? Als wie vertrauenswürdig gilt er?

Die Zitate stammen aus den eingangs geposteten Links, die zu diesem Thread geführt haben. Wie ich schon weiter oben in einem Posting gesagt habe, ist mir dieses Thema der Sex-Koffer schon anderswo (nicht bei Kopp und Blick) unter die Augen gekommen.
Daher auch der Link http://www.google.ch/#hl=de&source=hp&q ... 89&bih=580
Mann muss sich also nicht zwingend im/am Blick orientieren!
Ich hoffe doch, dass nun alles claro ist.
lionne :angel:
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Do 2. Jun 2011, 23:54

lionne hat geschrieben:Ich hoffe doch, dass nun alles claro ist.
lionne :angel:


Leider nein. Denn sowohl der Link im Eingangspost (Autorin Eva Hermann) als auch Deine google-Links gehen offenbar alle auf den "Blick" zurück.

Ich habe schon versucht, das Thema in der "Neuen Zürcher Zeitung" zu finden, aber google hat nichts ausgespuckt.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon Savonlinna » Fr 3. Jun 2011, 00:17

Thelonious hat geschrieben:Bitte überlasse das Moderieren den Moderatoren. Danke.


Hier hat niemand moderiert. Wenn sinnvoll diskutiert werden soll, dann müssen Zitate verlinkt sein, denn wie soll man sonst weiter diskutieren? Die Beiträge bauen doch auf den Links auf.
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Re: Doktorspiele als Anschauungsunterricht

Beitragvon doro » Fr 3. Jun 2011, 01:08

Ach, ich bin ja schon wieder da. :baby:

@Savonlinna: Klingt ja fast so, als würde hier wirklich niemand moderieren. Das ist aber nicht so.

lg, doro - Admin und hier zuständiger Mod und nicht dauernd online, man möge es mir verzeihen :D
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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