Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Mo 23. Aug 2010, 08:32

Leiurus hat geschrieben:...
Gerade dieses Forum ist wie Du selber weisst durchsetzt von Unwahrem.
...

Was ist schon das Unwahre? ...an sich bedeutungslos. Ob es überhaupt IST, ist schon eine Frage. Was wir wissen ist, dass Jesus Christus die Wahrheit ist: Er redet nicht die Wahrheit sondern IST die Wahrheit. Somit hat er selbst die Wahrheit (und auch die Unwahrheit) an sich als Abstraktum vernichtet.

Er ist die Wahrheit. ...und als Gegenüber der Mensch, welcher dieser Wahrheit zwar nichts entgegen zu setzen hat und deshalb sich aus dem Wirkkreis der seienden Wahrheit herausstehlen will: die Gottesferne. Also nicht immer zuerst auf etwas Unwahres oder den Satan schauen, sondern auf den Menschen. Was dahinter ist, kann man immer noch überlegen, aber erst an zweiter Stelle.

...und da wären wir wieder beim Thema: ...nur auf irgendwelche Zeitzeichen etc. zu schauen, hilft nicht.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » Mo 23. Aug 2010, 09:10

Taube hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:...
Gerade dieses Forum ist wie Du selber weisst durchsetzt von Unwahrem.
...

Was ist schon das Unwahre? ...an sich bedeutungslos. Ob es überhaupt IST, ist schon eine Frage. Was wir wissen ist, dass Jesus Christus die Wahrheit ist: Er redet nicht die Wahrheit sondern IST die Wahrheit. Somit hat er selbst die Wahrheit (und auch die Unwahrheit) an sich als Abstraktum vernichtet.


Du solltest die Bibel lesen liebe Taube.
All die Lügen und das Böse das auf Erden herrscht und viele Menschen blendet und beeinflusst, wird noch vernichtet werden.
Aber Satan hat als Fürst dieser Welt noch mehr oder weniger freie Hand.
...und man macht es ihm sehr leicht.

Nochmals: ALLES übel das wir kennen hat als Urheber die Hölle

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Mo 23. Aug 2010, 09:12

Leiurus hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Was ist schon das Unwahre? ...an sich bedeutungslos. Ob es überhaupt IST, ist schon eine Frage. Was wir wissen ist, dass Jesus Christus die Wahrheit ist: Er redet nicht die Wahrheit sondern IST die Wahrheit. Somit hat er selbst die Wahrheit (und auch die Unwahrheit) an sich als Abstraktum vernichtet.
Du solltest die Bibel lesen liebe Taube.
All die Lügen und das Böse das auf Erden herrscht und viele Menschen blendet und beeinflusst, wird noch vernichtet werden.
Aber Satan hat als Fürst dieser Welt noch mehr oder weniger freie Hand.
...und man macht es ihm sehr leicht.

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Das bestreite ich doch gar nicht.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » Mo 23. Aug 2010, 09:15

Taube hat geschrieben:Das bestreite ich doch gar nicht.

Doch:

Taube hat geschrieben:Was ist schon das Unwahre? ...an sich bedeutungslos. Ob es überhaupt IST, ist schon eine Frage.


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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Mo 23. Aug 2010, 10:06

Leiurus hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Das bestreite ich doch gar nicht.

Doch:
Taube hat geschrieben:Was ist schon das Unwahre? ...an sich bedeutungslos. Ob es überhaupt IST, ist schon eine Frage.
Satan ist der Vater der Lüge.
Lüge ist Unwahrheit, Verdrehung.

...aber dieser Jemand ist wichtig. Wer lügt, wer spricht die Unwahrheit, wer verdreht. Da ist der Ansatzpunkt. Lüge, Unwahrheit, Verdrehung sind selbst nicht Subjekte. ...ohne ein Subjekt offenbart sich die Lüge nicht. Ich bin und bleibe immer Subjekt, ...und Objekt ist derjenige, den man belügt, etc. in der Beziehung des Menschen zu Gott und zum Mitmenschen (Doppelgebot der Liebe) wird das Böse erst sichtbar. Da kommt dieses Dämonische in meinen Sichtkreis, und da werde ich gefordert. Das Böse an sich kann nichts zu seiner Bosheit. ...nur ich bin gefordert zu reagieren. ...und wenn ich nur dem Bösen an sich in der Welt schuld gebe, habe ich eben nicht reagiert, sondern lasse mich regieren vom Bösen.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » Mo 23. Aug 2010, 10:25

Taube hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Das bestreite ich doch gar nicht.

Doch:
Taube hat geschrieben:Was ist schon das Unwahre? ...an sich bedeutungslos. Ob es überhaupt IST, ist schon eine Frage.
Satan ist der Vater der Lüge.
Lüge ist Unwahrheit, Verdrehung.

...aber dieser Jemand ist wichtig. Wer lügt, wer spricht die Unwahrheit, wer verdreht. Da ist der Ansatzpunkt. Lüge, Unwahrheit, Verdrehung sind selbst nicht Subjekte. ...ohne ein Subjekt offenbart sich die Lüge nicht. Ich bin und bleibe immer Subjekt, ...und Objekt ist derjenige, den man belügt, etc. in der Beziehung des Menschen zu Gott und zum Mitmenschen (Doppelgebot der Liebe) wird das Böse erst sichtbar. Da kommt dieses Dämonische in meinen Sichtkreis, und da werde ich gefordert. Das Böse an sich kann nichts zu seiner Bosheit. ...nur ich bin gefordert zu reagieren. ...und wenn ich nur dem Bösen an sich in der Welt schuld gebe, habe ich eben nicht reagiert, sondern lasse mich regieren vom Bösen.

Gruss Taube

Natürlich, in dieser Hinsicht sind wir auch einig.
...und waren es vorher auch.....

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Cyril » Mo 23. Aug 2010, 10:34

Leiurus hat geschrieben:Nochmals: ALLES übel das wir kennen hat als Urheber die Hölle


Eine kleine Nebenbemerkung: Die Hölle ist ein Ort oder ein Zustand, kann also per definitionem nicht der Urheber allen Übels sein. Die Ursache liegt vielmehr beim Diabolos, dem 'Durcheinanderwerfer', den die Schrift Teufel, Satan etc. nennt.

Pax tecum

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » Mo 23. Aug 2010, 19:37

Cyril hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:Nochmals: ALLES übel das wir kennen hat als Urheber die Hölle


Eine kleine Nebenbemerkung: Die Hölle ist ein Ort oder ein Zustand, kann also per definitionem nicht der Urheber allen Übels sein. Die Ursache liegt vielmehr beim Diabolos, dem 'Durcheinanderwerfer', den die Schrift Teufel, Satan etc. nennt.

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Hast schon recht.
Aber wenn man z.B sagt der "Hiimmel" hat mir geholfen wenn man Gott und seine Engel meint gilt das gleiche Schema auch für die Hölle ;)

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Reginald 32 » Fr 17. Sep 2010, 19:24

Hallo zusammen.
In Belgien ist scheinbar "die Hölle" los. Neue Nachrichten entnehme ich der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 15.9.2010, S. 3. Das Land ist schockiert. Der weithin bekannte Kinderpsychiater Peter Andriaenssens hat seinen Bericht der offiziellen Untersuchungen vorgelegt. In jedem belgischen katholischen Schulinternat, in jeder Kirchengemeinde saß ein pädophiler Geistlicher. Der Vatikan erwägt die höchste Kirchenstrafe für den damaligen Erzbischof Danneels,,74, : Er soll in den Laienstand zurückversetzt werden und das Priesteramt soll ihm entzogen werden. Er hat alles gewusst, alles vertuscht, nichts getan, nur weggehört.. Und dann fordert er, die Opfer sollen vergeben..
Inzwischen haben sich im kleinen Belgien 488 Opfer gemeldet, 327 männliche und161 weibliche, Dunkelziffer unbekannt. Das jüngste Opfer war ein damals zweijähriger Junge. Bei seinen Vergewaltigungen sah eine lüsterne Nonne auch noch sadistisch zu..

Reginald.
Zuletzt geändert von doro am Fr 17. Sep 2010, 22:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: OT und Verleumdung
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon doro » Fr 17. Sep 2010, 22:22

Reginald 32 hat geschrieben:Hallo zusammen.
In Belgien ist scheinbar "die Hölle" los. Neue Nachrichten entnehme ich der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 15.9.2010, S. 3.

Die Online-Version des Artikels ist hier nachzulesen: http://www.noz.de/artikel/47732172/das- ... -jahre-alt

Es ist schrecklich. :cry: :cry: :cry: Ich bin aber froh, dass Aufklärung geschieht.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Batia » So 7. Nov 2010, 16:24

Eine kleine Anmerkung zu einem Posting von Reginald:
Es geht hier nicht um die Menge der Missbräuche in der Kirche, Deren Anzahl ist ja -zig mal größer als die ans Tageslicht gekommenen Fälle. Empörend ist letzen Endes der Umgang der Kirche bis in die höhsten Stellen hinein mit diesen Opfern und die zynische Art und Weise, wie diese von den Verbrechern im Priesterkleid dann behandelt werden ( siehe die Schilderungen von Passionsdarsteller).
Im bürgerlichen Leben kommt jeder erkannte Überltäter vors Gericht, im kirchlichen Leben wird er aus der Schusslinie genommen, fällt unter die "brüderliche" , alles zudeckende Liebe und es wird alles so lange vertuscht, bis alles verjährt ist.

Das kann ich nur unterschreiben.
Ich wurde (in Deutschland) von einem Ordensbruder missbraucht, als ich 17 war, was mittlerweile verjährt ist. Dennoch habe ich mit Hilfe eines Mediators der Caritas Beratung (er ist als Psychologe und Berater bei der Deutschen Bischofskonferenz angestellt) ein Verfahren eröffnet, welches dank dessen Hilfe sehr gute Fortschritte machte. Eine Entschädigung - mehr symbolisch als wirklich hilfreich - wurde mittlerweile gezahlt. Die weiteren Vorgehensweisen, die übrigens seit dem 2. September von der DBK vertieft wurden, wurden entwerder beschönigt: "Der Pater, mittlerweile 60, zieht sich aus der Jugendarbeit zurück". Ha, von wegen Missbrauchstäter. Aber das ist mir relativ egal - viel wichtiger ist mir, dass dieser Pater G.S. keinen beruflichen Kontakt mehr mit Jugendlichen hat. Was aber völlig ins Stocken geraten ist: Die Selbstanzeige. Da wird gezögert, geschwiegen, beschichtigt - es ist nicht zu glauben! Und macht mich einfach nur unendlich traurig, wenn ich denke, dass dies alles doch Kirchenmänner Gottes sein sollen, vertrauenswürdige Hirten.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Reginald 32 » So 7. Nov 2010, 18:58

Hallo Batia.

Die Missbrauchsfälle kommen ja nicht nur in der katholischen Kirche vor, sondern in allen Denominationen. Es ist ausdrücklich keine ausgenommen. Doch in keiner Kirche treten sie so häufig auf wie in der katholischen. Mir kam in den Sinn, ob das wohl an deren Männerstruktur liegt? Wenn mehr Frauen Priesterinnen wären, wenn mehr Verheiratete Priester, Bischöfe und Kardinäle um den Missbrauch ihrer eigenen Kinder in ihrer Kirche fürchten müssten, würden sie wohl wesentlich radikaler durchgreifen als das bis heute geschieht.. In einem etwas weiter entfernten Dorf, aus dem unser Nachbar stammt, trieb über viele Jahre hin ein pädophiler Priester sein Unwesen. Man munkelte zwar darüber, doch andererseits glaubte man den missbrauchten Kindern nicht. Der "heilige" Priester war ja glaubwürdiger. Doch die Mitglieder des Kirchenvorstandes wussten mehr, hielten aber eisern den Mund. Doch ihren eigenen Kindern verboten sie energisch, Messdiener zu werden. Sie wussten, warum.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Batia » Fr 11. Mär 2011, 10:05

Melde mich auch mal wieder ...

Nun ist es ha offiziell, dass Opfer sexueller GEwalt von katholischem Bodenpersonal € 5000.- erhalten sollen. Die Empörung von Opferorganisationen ist immens - wenn man mit Zahlungen von rund 1 Mio. Dollar in den USA vergleicht.
Natürlich ist es schwierig, eine angemessene Summer zu finden, aber € 5000.- finde ich trotzdem ein SChlag ins Gesicht. Ich hätte das für mich so defniniert: Ein Übergriff verändert das Leben eines Kindes, eines Menschen nachhaltig. Massive körperliche und psychische Störungen begleiten das ganze Leben oder treten erst im Erwachsenenalter auf. Meiner Meinung nach sollte eine Zahlung eine weitere Lebensänderung ermöglichen: Eine berufliche Veränderung, ein Wegzug in ein sozial weniger belastendes Umfeld, eine Auszeit mit umfassend therapeutischer Begleitung, etc.

Zu meinem eigenen Fall: "Mein" Pater (Da von ihm ein schriftliches Geständnis vorliegt - darf ich da eigentlich seinen Namen öffentlich nennen?) weigert sich immer noch, eine Selbstanzeige zu machen (Obwohl die neuen Richtlinien das vorschreiben). Mittlerweile hat der Orden beschlossen, diese Anzeige zu übernehmen und hat einen Anwalt damit beauftragt (dieser Anwalt hat meinen detaillierten und intimen Bericht natürlich auch zu lesen bekommen ....). Seit Wochen (!!!) steht nun eine Bestätigung durch diesen Anwalt oder den Ordensoberen aus, mein Vermittler muss immer wieder nachfragen, erntet nur SChweigen.
Wir haben uns nun entschlossen, dass ich selber auf jeden Fall eine eigene Anzeige machen werde, ob vom Orden eine Anzeige gemacht wurde oder nicht.
Mittlerweile wurde der Orden zwar von der Jugendarbeit abgezogen, dies wurde aber nicht kommunizert. Es hiess nur, dass er sich zurück zöge. Lediglich orendsintern wurde von Missbrauchsbezichtigungen geredet.
Offenbar ist der Pater intern unter Druck geraten, denn irgendwann hiess es, er wolle den Orden verlassen, weil er von dem fehelnden Rückhalt seiner Mitbrüder enttäuscht sei. Man stelle sich vor!!!
Nach wie vor aber reist er mit Vorträgen in Süddeutschland umher und gibt u.a. Eheseminare.

Langsam bin ich so weit, mich mit meiner grossen Journalisten-Knipse zu bewaffnen und ihn an einem seiner Vorträge etwas zu erschrecken ;-)
Naja, ich werde zynisch ...
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Gnu » Mi 26. Dez 2018, 11:51

editiert
Zuletzt geändert von bigbird am Mi 26. Dez 2018, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Stundenlange Videos sind in einem Diskussionsforum nicht zielführend!
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