Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Sa 15. Mai 2010, 09:36

wahrheit48 hat geschrieben:Und wo sind jetzt Jene, die früher in diesem threat den Mund soweit aufgerissen haben, daß man am anderen Ende des "Tunnels" schon wieder Licht sehen konnte?
Wo sind jene Humanisten oder vorgeblichen Christen, die eh alles schon wußten und diesen Bischof mit ihrer ach so edlen "Menschlichkeit" verfolgten?
Wo sind Jene, die sich im "sexuellen Mißbrauch", ausgeübt durch diesen Bischof, gesuhlt haben?
http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/10422996-iptc-bdt-20100514-300-dpa_24842444.html#.00000002

Es gibt hier auch einen threat "Ich entschuldige mich"! Wie wäre es dort mit einem Eintrag?
lg.w48


Ach Gottchen, die übliche Wahrheit48 Zeigefinger - Deadline für seine demagogische Kernschmelze, einmal wieder.

Keiner hat hier geschrieben, das Mixa es getan hat, sonder das er im Verdacht des...

Übrigens, auch der Papst macht den Krieg der christlichen Fundamentalisten gegen die Presse - nicht mit. Hier ein Ausschnitt aus seiner Rede anlässlich seine Besuchs in Portugal:

Überschattet von den Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche hat Papst Benedikt XVI. einen viertägigen Besuch in Portugal begonnen. «Der größte Angriff auf die Kirche kommt heute aus dem Innern der Kirche selbst - durch die Sünde», sagte der Papst auf dem Flug nach Lissabon.


Hier dann der ganze Artikel aus dem Stern:

http://www.stern.de/politik/deutschland ... 65670.html

Na also, geht doch, damit ist der Krieg gegen die Presse, gegen Humanisten und Atheisten - aus!
(Jedenfalls ersteinmal, die letzten christlich fundamentalistischen Krieger können dann schon einmal langsam die Stühle hochstellen, denn das Schummerlicht der religiösen Unwahrheit, das haben die Atheisten schon lange - aus gemacht!)

Was kann ich sonst noch für eine aufmunternde Seelenmassage tun, Wahrheit48?

(Und nicht vergessen Wahrheit48: «Der größte Angriff auf die Kirche kommt heute aus dem Innern der Kirche selbst - durch die Sünde», denn Atheisten, Humanisten, Freidenker, Agnostiker und einfach zur Selbstreflexion fähige Menschen interessiert weder Gott, noch Glaube, noch irgendwelches steriles Sündengedöhns.)
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon wahrheit48 » Sa 15. Mai 2010, 10:15

Lichtenberg hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:Und wo sind jetzt Jene, die früher in diesem threat den Mund soweit aufgerissen haben, daß man am anderen Ende des "Tunnels" schon wieder Licht sehen konnte?
Wo sind jene Humanisten oder vorgeblichen Christen, die eh alles schon wußten und diesen Bischof mit ihrer ach so edlen "Menschlichkeit" verfolgten?
Wo sind Jene, die sich im "sexuellen Mißbrauch", ausgeübt durch diesen Bischof, gesuhlt haben?
http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/10422996-iptc-bdt-20100514-300-dpa_24842444.html#.00000002



Na also, geht doch, damit ist der Krieg gegen die Presse, gegen Humanisten und Atheisten - aus!
(Jedenfalls ersteinmal, die letzten christlich fundamentalistischen Krieger können dann schon einmal langsam die Stühle hochstellen, denn das Schummerlicht der religiösen Unwahrheit, das haben die Atheisten schon lange - aus gemacht!)

Es geht hier nicht um "christlich fundamentalistische Krieger"und auch nicht um irgendwelch vermeintliches Schummerlicht religiöser Unwahrheit, sondern um den Umgang mit der Wahrheit, speziell in diesem Fall. Und da haben sich u.a. die user "Lichtenberg" und "Jonah" nicht gerade als besonders "human" gezeigt, was so ziemlich die Mehrzahl der user hier bestätigen wird.

Was kann ich sonst noch für eine aufmunternde Seelenmassage tun, Wahrheit48?

Wenn ich Seelenmassage benötigen würde, dann ganz gewiss von einem anderen "Institut" als der Humanistischen Union ;) !

(Und nicht vergessen Wahrheit48: «Der größte Angriff auf die Kirche kommt heute aus dem Innern der Kirche selbst - durch die Sünde», denn Atheisten, Humanisten, Freidenker, Agnostiker und einfach zur Selbstreflexion fähige Menschen interessiert weder Gott, noch Glaube, noch irgendwelches steriles Sündengedöhns.)

Das weiß ich längst, da der in der Schrift angekündigte Abfall ja nur von denen zu erwarten ist, die zuvor "drinnen" waren ;)
lg. w48
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Sa 15. Mai 2010, 10:33

wahrheit48 hat geschrieben:
(Und nicht vergessen Wahrheit48: «Der größte Angriff auf die Kirche kommt heute aus dem Innern der Kirche selbst - durch die Sünde», denn Atheisten, Humanisten, Freidenker, Agnostiker und einfach zur Selbstreflexion fähige Menschen interessiert weder Gott, noch Glaube, noch irgendwelches steriles Sündengedöhns.)

Das weiß ich längst, da der in der Schrift angekündigte Abfall ja nur von denen zu erwarten ist, die zuvor "drinnen" waren ;)
lg. w48


Die christliche Legitimationskrise samt den anhängenden, christlich assoziativen Atemlosigkeiten sind mir restlos uninteressant, W48.
Und das "Taumeln von einer bürgerverschreckenden Improvisation in die nächste", das ist immer noch eine rein christliche Baustelle oder religiöse Katakombe, meine war es nie.
Außerdem sind diese ewig chaotisch christlichen Obsessionen der Internetphilister immer so fürchtersam diabolisch, um dafür weiterhin meine kostbare Zeit zu verschwenden.

(Und jetzt bitte: Szenenapplaus für Lichtenberg.)
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon doro » Sa 15. Mai 2010, 10:48

Lichtenberg hat geschrieben:(Und jetzt bitte: Szenenapplaus für Lichtenberg.)

Nein, den bekommst du nicht von mir, sorry. Bitte, auch hier: beide zurück zur Sachlichkeit! :warn:

lg, doro

Ps:
denn Atheisten, Humanisten, Freidenker, Agnostiker und einfach zur Selbstreflexion fähige Menschen interessiert weder Gott, noch Glaube, noch irgendwelches steriles Sündengedöhns

Christen sind zur Selbstreflexion unfähige Menschen?
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Sa 15. Mai 2010, 10:54

doro hat geschrieben:
Ps:
denn Atheisten, Humanisten, Freidenker, Agnostiker und einfach zur Selbstreflexion fähige Menschen interessiert weder Gott, noch Glaube, noch irgendwelches steriles Sündengedöhns

Christen sind zur Selbstreflexion unfähige Menschen?


Nein.
Das kann so niemals verallgemeinert werden. Von keiner weltanschaulichen "Glaubensseite".
Aber viele Menschen, die unter dem Deckmantel ihres angeblichen "Christseins" ihre inhumanen Glaubenssüppchen kochen, denen spreche ich die Fähigkeit zur Wahrheit und samit zur Selbstreflexion in dieser ebenjenerwelchen ab.
(Man kann natürlich darüber diskutieren. Gerne.)
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon doro » Sa 15. Mai 2010, 11:01

Lichtenberg hat geschrieben:Nein.
Das kann so niemals verallgemeinert werden. Von keiner weltanschaulichen "Glaubensseite".

Genau das hast du aber getan mit deiner Aussage. Und solche und ähnliche polemische und pauschalisierende Aussagen sind nicht wirklich förderlich.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Sa 22. Mai 2010, 20:43

wahrheit48 hat geschrieben:
Es geht hier nicht um "christlich fundamentalistische Krieger"und auch nicht um irgendwelch vermeintliches Schummerlicht religiöser Unwahrheit, sondern um den Umgang mit der Wahrheit, speziell in diesem Fall. Und da haben sich u.a. die user "Lichtenberg" und "Jonah" nicht gerade als besonders "human" gezeigt, was so ziemlich die Mehrzahl der user hier bestätigen wird.


Lichtenberg hat geschrieben:
Keiner hat hier geschrieben, das Mixa es getan hat, sonder das er im Verdacht des...


So ist es Lichtenberg! Auffällig ist, sich den Nick "Wahrheit48" anzueignen, dabei andere User der Unwahrheit zu bezichtigen, aber selbst als "Wahrheit48" nicht bei der Wahrheit zu bleiben. Weder Du Lichternberg, noch ich Jonah, haben Mixa des sexuellen Missbrauchs bezichtigt, sondern lediglich, die Info eingestellt, dass er dessen verdächtigt wird. Das sind zweierlei Paar Schuhe! Habe länger nicht im Thread gelesen, aber was ich von der angeblichen "Wahrheit" las, ist fast durchgängig gespickt mit Angriffen, Beleidigungen, Zynismus. Alles Eigenschaften und Verhaltensweisen, die nicht aus göttlicher Quelle stammen. Unter einem christlichen Umgang verstehe ich etwas anderes. Für mich keine gute Basis, um mich mit dieser vorgeblichen "Wahrheit" auseinandersetzen zu wollen.

:praisegod: Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon wahrheit48 » Sa 22. Mai 2010, 23:16

Jonah hat geschrieben: Für mich keine gute Basis, um mich mit dieser vorgeblichen "Wahrheit" auseinandersetzen zu wollen.

Wer Gerüchte oder gar Lügen über Andere weiterverbreitet, ist genauso schuldig, wie deren Urheber! Die Meldung, daß besagter Bischof sich auch des sexuellen Mißbrauchs schuldig gemacht hätte, hat sich als Lüge herausgestellt!
Du wirst nicht daran vorbeikommen, dich mit dieser Wahrheit auseinanderzusetzen, lieber Freund!
Die Verrohung der Sitten hast du mit deinen letzten Äußerungen hinreichend unter Beweiß gestellt, während es mir immer nur um einen fairen Umgang mit dem Thema, wie auch den Opfern und Tätern gegenüber ging.
Die wahrheitsliebenden user wissen dies!
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon wahrheit48 » So 23. Mai 2010, 00:34

Jonah hat geschrieben: Unter einem christlichen Umgang verstehe ich etwas anderes.

Ganz übersehen, weil für mich außer Zweifel, daß manche Leute, die sich als "Christen" bezeichnen, vom "Christsein" reden wie der Blinde von der Farbe!
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » So 23. Mai 2010, 07:31

wahrheit48 hat geschrieben:Wer Gerüchte oder gar Lügen über Andere weiterverbreitet, ist genauso schuldig, wie deren Urheber! Die Meldung, daß besagter Bischof sich auch des sexuellen Mißbrauchs schuldig gemacht hätte, hat sich als Lüge herausgestellt!


Savonlinna hatte es Dir "Wahrheit"48 schon sehr treffend geschrieben:

Savonlinna hat geschrieben:Jeder, der Dir hier schreibt, schreibt bei Dir gegen eine Wand. Du scheinst entschlossen, Dein Vorurteil unter allen Umständen gegen die Wahrheit durchhalten zu wollen.


Es ist schon ein Phänomen zu sehen, wie Du als angebliche "Wahrheit"48, Sachverhalte von Mitschreibern absichtlich verdrehst und beleidigend wirst. Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Thread.

Deshalb noch einmal: Solches stammt nicht aus göttlicher Quelle!

Jonah hat geschrieben: Unter einem christlichen Umgang verstehe ich etwas anderes.


wahrheit48 hat geschrieben:Ganz übersehen, weil für mich außer Zweifel, daß manche Leute, die sich als "Christen" bezeichnen, vom "Christsein" reden wie der Blinde von der Farbe!


"Wahrheit"48, ein altbekanntes Sprichwort lautet: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Den ersten Schritt dorthin, scheinst Du mit Deinen vorstehenden Zeilen gemacht zu haben. :clap:
Zuletzt geändert von Jonah am So 23. Mai 2010, 08:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » So 23. Mai 2010, 07:38

Der Tagesspiegel / Weltspiegel berichtet:

Der Verdacht des sexuellen Missbrauchs gegen den zurückgetretenen Augsburger Bischof Walter Mixa hat sich nicht erhärtet. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt stellt deshalb ihre Vorermittlungen ein. Die Prügelvorwürfe gegen Mixa werden dagegen massiver.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 38484.html

Protest eines Opfers beim Ökumenischen Kirchentag:
http://netzwerkb.org/2010/05/23/missbra ... %E2%80%9C/

Aufzeichnung der ERF-Sendung "Sexueller Missbrauch":
http://www.immanuelskirche-bochum.de/in ... &Itemid=19

Im Vordergrund dieser Sendungen soll nach Angabe des Senders die Hilfe für Opfer und Angehörige stehen, aber auch die Früherkennung und der Umgang mit einem Missbrauchsfall.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon wahrheit48 » So 23. Mai 2010, 20:58

Jonah hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:Wer Gerüchte oder gar Lügen über Andere weiterverbreitet, ist genauso schuldig, wie deren Urheber! Die Meldung, daß besagter Bischof sich auch des sexuellen Mißbrauchs schuldig gemacht hätte, hat sich als Lüge herausgestellt!


Savonlinna hatte es Dir "Wahrheit"48 schon sehr treffend geschrieben:

Savonlinna hat geschrieben:Jeder, der Dir hier schreibt, schreibt bei Dir gegen eine Wand. Du scheinst entschlossen, Dein Vorurteil unter allen Umständen gegen die Wahrheit durchhalten zu wollen.


Es ist schon ein Phänomen zu sehen, wie Du als angebliche "Wahrheit"48, Sachverhalte von Mitschreibern absichtlich verdrehst und beleidigend wirst. Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Thread.



All den "Agit/Prop-Fetischisten" ins Stammbuch: eine Lüge wird nicht dadurch zur Wahrheit, indem man sie 100- oder gar 1000-fach wiederholt: weder "Lichtenberg" noch "Savonlinna" haben den von mir hierfür angeforderten Beweis jemals angetreten!
Hingegen haben du und deine Gesinnungsgenossen die Gerüchte zum Vorwurf des sexuellen Mißbrauch durch jenen Bischof mit viel Wonne weiterverbreitet. Ein dreifach Hoch eurer Wahrheitsliebe!
Ohne jeden Gruß
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Thelonious » So 23. Mai 2010, 21:09

@ all:

gerade bei diesem sehr sensiblen Thema sollte man bitte wirklich die größtmögliche Sorgfalt hinsichtlich verwendeter Formulierungen und Thematisierungen aufwenden. Bitte nicht weiter so persönlich werden. Danke!

Gruß
Thelonious
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 3. Jun 2010, 13:36

Wieder geht ein neuer Verdacht, im Zusammenhang mit den sexuellen Missbrauchsfällen, durch die Presse.Im Falle Mixas hat sich der Verdacht des sexuellen Missbrauch nicht bestätigt. Jetzt gerät der Freiburger Erzbischof und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch unter Verdacht, sich der Beihilfe zum sexuellen Missbrauch schuldig gemacht zu haben.

Jesus.de berichtet:

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailan ... rauch.html

Muss die Staatsanwaltschaft diesen Verdacht an die Presse weitergeben? Ist sie dazu verpflichtet? Oder darf sie ihn eigentlich erst weitergeben, wenn sich der Verdacht tatsächlich bestätigt? Weiss jemand, wie die Rechtssprechung hierzu aussieht?

Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 3. Jun 2010, 14:52

Jonah hat geschrieben:Wieder geht ein neuer Verdacht, im Zusammenhang mit den sexuellen Missbrauchsfällen, durch die Presse.Im Falle Mixas hat sich der Verdacht des sexuellen Missbrauch nicht bestätigt. Jetzt gerät der Freiburger Erzbischof und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch unter Verdacht, sich der Beihilfe zum sexuellen Missbrauch schuldig gemacht zu haben.

Jesus.de berichtet:

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailan ... rauch.html

Muss die Staatsanwaltschaft diesen Verdacht an die Presse weitergeben? Ist sie dazu verpflichtet? Oder darf sie ihn eigentlich erst weitergeben, wenn sich der Verdacht tatsächlich bestätigt? Weiss jemand, wie die Rechtssprechung hierzu aussieht?

Grüsse Jonah


Hallo Jonah,

in kernkatholischen Kreisen wird das Thema "heiß" diskutiert. Aber aus einem gewissen katholischen Insiderwissen heraus scheint hier eher eine innerkatholische (katholische Priester und Bischöfe sprechen hier offen) Intrige "zu laufen". Zollitsch hat bei einigen katholischen Verantwortlichen noch - einige Rechnungen offen und so scheint es da dann ein..., ist schon alles sehr "mehrdeutig zu betrachten", was da läuft. Es geht hier auch um den alten Streit innerhalb der RKK zwischen dem ultraorthodoxen Flügel und den gemäßigten Bischöfen und deren Fussvölker.
Es scheint auch, was Anzeige und "Nachrichtenverarbeitung" angeht, das da einige höhere katholische "Dienstgrade" ein nicht ganz ehrliches Spiel spielten, alles auf dem Rücken der wirklich noch an die katholische Kirche glaubenden Christen.
Mir ist das alles nun doch ein wenig zu schmutzig.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 3. Jun 2010, 15:19

Hallo Lichtenberg,

:warn: sehr ungut, wenn es zutreffen sollte, dass es eine Intrige ist, die innerhalb der Kirche stattfindet.

Das würde bedeuten: Statt aufzuräumen und es besser zu machen, aus Fehlern zu lernen, schiesst man sich gegenseitig an und intrigiert. Das Gegenteil von christlichem Verhalten.

Nun kann man nur abwarten, was die Staatsanwaltschaft als Nächstes an die Öffentlichkeit heraus gibt und hoffen, dass die Intrigen offengelegt werden.

Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Reginald 32 » Do 17. Jun 2010, 12:55

Hallo zusammen.
Heute steht in der NOZ, dass sich Bischof Mixa in einem Interview mit der "Welt" darüber beschwert, zuwenig brüderliche Unterstützung von seinen Mitbischöfen erhalten zu haben. Wenn ich das richtig verstehe, möchte Mixa also, dass sich die katholischen Bischöfe mit ihm, dem Prügel-Bischof, verbrüdern.

Ist es vielleicht dieses eigenartige Klassendenken, das die Bischöfe und Ordens-Oberen, die ja auch alle Priester sind, dazu veranlasst hat, bei den Missbräuchen ihrer Priester-"Brüder" beide Augen zu zu machen und weg zu sehen, bis es nicht mehr ging? Ist vielleicht der Priester-Täter mehr wert als das Priester-Opfer?
Wenn dem so wäre, würde das ja auf gewisse mafiöse Strukturen in der RKK hindeuten.
Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Oli4 » Do 17. Jun 2010, 14:41

Reginald 32 hat geschrieben:Heute steht in der NOZ, dass sich Bischof Mixa in einem Interview mit der "Welt" darüber beschwert, zuwenig brüderliche Unterstützung von seinen Mitbischöfen erhalten zu haben.

Vielleicht meint er auch, dass trotz reuigem Bekenntnis (wovon ich ausgehe) keine Vergebung seitens der Brüder erhält.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 17. Jun 2010, 16:17

Reginald 32 hat geschrieben:Heute steht in der NOZ, dass sich Bischof Mixa in einem Interview mit der "Welt" darüber beschwert, zuwenig brüderliche Unterstützung von seinen Mitbischöfen erhalten zu haben. Wenn ich das richtig verstehe, möchte Mixa also, dass sich die katholischen Bischöfe mit ihm, dem Prügel-Bischof, verbrüdern.


Reginald, meinst Du dieses Interview?

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... feuer.html

Die Augsburger Allgemeine schreibt:

"Der Fall des ehemaligen Augsburger Bischofs Walter Mixa eskaliert weiter. Nach seinem Vorwurf, er sei Opfer einer Intrige geworden, unterstellt die Kirche ihm nun psychische Probleme."

http://www.augsburger-allgemeine.de/Hom ... ,4289.html
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon MaryjahDior » Fr 18. Jun 2010, 00:17

Okay Wenn ich mal was klarstellen darf.


1. HAt Homosexualität nichts mit Pädophilie zu tun. (Ich bewege mich in dieser Szene)
2. Sexueller Missbrauch, findet vorallem dort statt, wo ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht, und meist geschieht dies bei Täter und Opfer in Internate, Sportvereine, Familien etc. Und gefährdete Kinder sind; Behinderung, Introvertiertes Verhalten etc. etc. etc. etc. Die Täter die sowas machen, sind PÄDOPHIL und nicht Homosexuell. ALLES KLAR?

3. Kinder wurden von Priestern missbraucht. Ich denke, dass sich viele Priester die Nähe der Kinder gesucht haben,um die Kinder zu vergewaltigen. Und da kann weder eure Kirche noch Homosexuelle etwas dafür.
Zuletzt geändert von bigbird am Fr 18. Jun 2010, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: OT gelöscht
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Reginald 32 » Fr 18. Jun 2010, 16:30

MaryjahDior hat geschrieben:Okay Wenn ich mal was klarstellen darf.


1. HAt Homosexualität nichts mit Pädophilie zu tun. (Ich bewege mich in dieser Szene)
2. Sexueller Missbrauch, findet vorallem dort statt, wo ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht, und meist geschieht dies bei Täter und Opfer in Internate, Sportvereine, Familien etc. Und gefährdete Kinder sind; Behinderung, Introvertiertes Verhalten etc. etc. etc. etc. Die Täter die sowas machen, sind PÄDOPHIL und nicht Homosexuell. ALLES KLAR?

3. Kinder wurden von Priestern missbraucht. Ich denke, dass sich viele Priester die Nähe der Kinder gesucht haben,um die Kinder zu vergewaltigen. Und da kann weder eure Kirche noch Homosexuelle etwas dafür.


Wenn nun ein pädophiler Mann sich an kleinen Mädchen vergreift, ist er heterosexuell. Manche Priester suchen sich auch ihre Opfer unter jungen Frauen in derr Gemeinde. Solche Fälle sind mir in größerer Zahl bekannt.
Aber die meisten Priester, um die es hier im Thread geht, vergriffen sich ja an Jungen. Wie kann ein Heterosexueller sich an Gleichgeschlechtlichen vergreifen? Dann muss er doch homosexuell sein, oder?
Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon SunFox » Sa 19. Jun 2010, 00:09

Oli4 hat geschrieben:
Reginald 32 hat geschrieben:Heute steht in der NOZ, dass sich Bischof Mixa in einem Interview mit der "Welt" darüber beschwert, zuwenig brüderliche Unterstützung von seinen Mitbischöfen erhalten zu haben.

Vielleicht meint er auch, dass trotz reuigem Bekenntnis (wovon ich ausgehe) keine Vergebung seitens der Brüder erhält.


Oder aber er weiß, das viele andere in gleicher Art und Weise verfahren haben und gerade deswegen Unterstützung erwartet!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon MaryjahDior » Mi 23. Jun 2010, 13:46

Wenn nun ein pädophiler Mann sich an kleinen Mädchen vergreift, ist er heterosexuell. Manche Priester suchen sich auch ihre Opfer unter jungen Frauen in derr Gemeinde. Solche Fälle sind mir in größerer Zahl bekannt.
Aber die meisten Priester, um die es hier im Thread geht, vergriffen sich ja an Jungen. Wie kann ein Heterosexueller sich an Gleichgeschlechtlichen vergreifen? Dann muss er doch homosexuell sein, oder?
Reginald.


Ne nee, Reginald, pass auf mit solchen Äusserungen. Wenn du dich damit nichtr auskennst, bitte ich dich, solche Äusserungen zu unterlassen.
Pädophilie ist;
* Das sexuelle Interesse gilt Kindern, die sich vor der Pubertät im Sinne der Geschlechtsreifung befinden.
* Das sexuelle Interesse ist dabei primär, das heißt ausschließlich bzw. überwiegend und ursprünglich auf Kinder ausgerichtet.
* Das sexuelle Interesse ist zeitlich überdauernd.

Alles klar, Reginald????? Es geht nicht um das Geschlecht des Kindes. Sondern eben weil das Opfer ein Kind ist, spricht man von Pädophilie. Und es gibt nebst der Homosexualität, Hetero- und Bisexualität die Pansexualität. Pansexuelle sind solche Menschen, die zum Beispiel auf Transsexuellen und Hermaphroditen (Menschen mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmale) stehen. Und diese sind auch nicht Pädophil.
Ich kann dir einen Tipp geben, setz dich doch mal mit dem Thema auseinander und wenn dir die Literatur zuwider ist, kann ich dir die Serie The L Word (über lesbische Frauen) empfehlen, da kommen alle sexuelle Präferenzen zum Vorschein, auf eine meistens humorvolle und vernünftige Art und Weise.

Thema Beiseite.

Eben, die Misshandlungen können überall stattfinden und ich finde es von den
MEdien nicht in Ordnung, wie sie mit der Kirche umgeht. Und früher, wurden Kinder anders erzogen, nicht wie heutzutage, wo Empowerment grossgeschrieben wird (WHO, Gesundheitsförderung) und unter anderem die Kinder sensibilisiert werden was die eigene Sexuelle Entwicklung angeht.
Doch da bei der Kirche, die Missbräuche meist totgeschwiegen wurde und zur selben Zeit Homosexuelle als krank bezeichnet worden sind, hab ich auch Probleme mit sowas.
MaryjahDior
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Haimax » Mi 23. Jun 2010, 15:39

MaryjahDior hat geschrieben:[
Eben, die Misshandlungen können überall stattfinden und ich finde es von den
MEdien nicht in Ordnung, wie sie mit der Kirche umgeht.


Jeder wird am Massstab gemessen, den er selber der Welt anlegt!

Wenn die Kirche sagt, sie sei unfehlbar, sie sein Christi nachfolger, dann denke ich schon, dass die Messlatte an der so eine Organisation, mit solchen Unfehlbarkeitsansprüchen hat, auch damit leben muss, wenn man diese Ansprüche ernst nimmt!

Sagt man, dass solches überall, also auch in der Kirche stattfinden kann, ja dann ist sie nichts besseres als jeder Kaninchenzüchterverein!

-----dann aber kann man die Kirche als moralische Instanz wirklich nicht ernst nehmen!

Es ist nun mal so!
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Reginald 32 » Di 29. Jun 2010, 13:50

Wenn man in diesem Thread aber über die Ausschweifungen von Priestern spricht und nach den Ursachen fragt, so meine ich, dass das Sprichwort: "Wie der Herre, so's Gescherre" auch bedacht werden sollte.

editiert

Liebe Grüße von Reginald.
Zuletzt geändert von bigbird am Di 29. Jun 2010, 19:58, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: OT gelöscht
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon bigbird » Di 29. Jun 2010, 19:52

Reginald 32 hat geschrieben:Wenn man in diesem Thread aber über die Ausschweifungen von Priestern spricht ...

In diesem Thread geht es um die aktuell bekannt gewordenen Missbrauchsfälle durch katholische Priester. Es geht nicht um die Exzesse, die sich Priester und Päpste vor Hunderten von Jahren leisteten. Ich lösche darum diese Postings.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 1. Jul 2010, 07:02

Haimax hat geschrieben:
MaryjahDior hat geschrieben:[
Eben, die Misshandlungen können überall stattfinden und ich finde es von den
MEdien nicht in Ordnung, wie sie mit der Kirche umgeht.


Jeder wird am Massstab gemessen, den er selber der Welt anlegt!

Wenn die Kirche sagt, sie sei unfehlbar, sie sein Christi nachfolger, dann denke ich schon, dass die Messlatte an der so eine Organisation, mit solchen Unfehlbarkeitsansprüchen hat, auch damit leben muss, wenn man diese Ansprüche ernst nimmt!


Haimax, gehe mit Dir in diesem Punkt konform. Es erklärt auch, warum die Empörung der Menschen gegenüber den Kirchen (den dortigen Tätern) so enorm ist und das m.E. mit Recht.

Hier noch ein paar aktuelle Entwicklungen zum Thema:

Protest: Belgische Missbrauchskommission tritt nach Razzia zurück

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailan ... rueck.html


Bistum Augsburg: Mixa gibt auf

Zitat:
"Außerdem soll sich Mixa in mindestens zwei öffentlich noch nicht bekannten Fällen jungen Männern so sehr genähert haben, dass diese das als Grenzüberschreitung empfunden hätten. Die Bischöfe bestätigten, dass die jetzt bekannt gewordenen Vorwürfe im April 2010 nach Rom weitergeleitet wurden."

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailan ... frage.html

Hat sich Mixa doch schuldig gemacht in einer Grenzüberschreitung an jungen Männern, oder ist er Opfer einer Verleumdungskampagne? Für Aussenstehende nicht zu durchschauen.

Hauen und Stechen in der Kirche

http://www.ksta.de/html/artikel/1273823424102.shtml
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 8. Jul 2010, 21:00

Reginald 32 hat geschrieben:Letzte Woche berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung von einem früheren Jesuitenpriester, der mit Anfang 40 heiratete, weil er den Zölibat nicht mehr ertragen konnte. Dieser Mann wurde dann Religionslehrer. Er schrieb, dass er im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung der Psychologen auf Grund eigener Insider-Kenntnisse sehr wohl glaubt, dass ein ziemlich großer Anteil der gegenwärtigen sexuellen Probleme der Kirche dem Zölibat an zu lasten sei. Seiner Kenntnis nach würde jeder dritte Priester ein Geliebte haben. Doch das würde beiden wegen der Geheimhaltung auch manche Schwierigkeiten machen.


Reginald, heute las ich zum Thema folgende Nachricht:

"Verheirateter Mann wird katholischer Priester"

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 53,00.html

Wenn das in solchen Fällen akzeptiert wird, wieso kann man das nicht allen kath. Priestern zugestehen?

Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Fr 9. Jul 2010, 19:40

Vatikan verschärft offenbar Regeln für Umgang mit Missbrauch

http://www.google.com/hostednews/afp/ar ... u0hVXQ3eHg
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon kingschild » So 11. Jul 2010, 15:09

Haimax hat geschrieben:
MaryjahDior hat geschrieben:[
Eben, die Misshandlungen können überall stattfinden und ich finde es von den
MEdien nicht in Ordnung, wie sie mit der Kirche umgeht.


Jeder wird am Massstab gemessen, den er selber der Welt anlegt!

Wenn die Kirche sagt, sie sei unfehlbar, sie sein Christi nachfolger, dann denke ich schon, dass die Messlatte an der so eine Organisation, mit solchen Unfehlbarkeitsansprüchen hat, auch damit leben muss, wenn man diese Ansprüche ernst nimmt!

Sagt man, dass solches überall, also auch in der Kirche stattfinden kann, ja dann ist sie nichts besseres als jeder Kaninchenzüchterverein!

-----dann aber kann man die Kirche als moralische Instanz wirklich nicht ernst nehmen!

Es ist nun mal so!
Gruss


Das Stimmt schon Haimax aber die Kirche ist sich sehr wohl bewusst das ihre Mitgllieder nicht unfehlbar sind. Sonst hätte sie die Worte Busse, Beichte und Sündenvergebung gänzlich geschtrichen. Wenn die Kirche und allle Mitglieder gerecht wären dann bräuchten sie eben nicht das Vater unser zu sprechen, das da auch beinhaltet, [color=#0040FF]vergib uns unsere Sünden wie auch wir vergeben unseren Sündigern.

Das Prinzip des vergeben ist aber sehr verpönt bei einigen Menschen. Bei dem Grundprinzip der Vergebung bekommen und auch Vergebung ausprechen können da hat die Kirche den Anspruch der Unfehlbarkeit. Das Grundprinzip keine Vergebung zu geben und auch selbst keine zu empfangen das finde ich ein falscher Ansatz.

Unfehlbare Menschen gibt es ja in jeder Organisation aber ist es ist so eine Weltliche Sitte das man nicht den fehlbaren verurteilt, sondern gerne mal zur kollektiven Verurteilung gedrängt fühlt. Da wird plötzlich alles nur noch im Licht derer gesehen, die sich vergangen haben und genau das ist was falsch läuft. Das man die fehlbaren und uneinsichtigen einer gerechten Strafe zuführt das wiederum sollte so sein.

God bless
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » Sa 21. Aug 2010, 15:58

Es scheint das Missbrauchsfälle für den Sensationsjournalismus nicht mehr interessant zu sein scheinen und die Hysterie verflogen ist.......

Ich denke das man hier nun eine grosse Chance vertan hat, denn:

Weltweit gibt es über 400000 kath. Priester, über 1Million Ordensleute, Millionen kath.Laien, die sich für eine bessere Welt in mehr als 70000 von der Kirche geleiteten Krankenhäusern,Leprastationen,Behindertenheimen, Waisenhäuser, Schulen etc etc einsetzen.
Weltweit besuchen mehr als 40 Mllionen Schüler kath.Schulen.

Alles ohne andere christliche Organisationen gerechnet

In Deutschland sind nach Kriminologe Christian Pfeifer 0.1% der Missbrauchstäter Mitarbeiter der kath. Kirche.
Wenn man dann 99,9% der Täter aussen vor lässt, macht man dieses Thema nicht nur klein sondern zeigt, das es ihm gar nicht um die Opfer geht, sonder man lediglich gerne solche Fälle instrumentalisiert.
Instrumentalisiert um der heiligen kath.Kirche Christi zu schaden.
Da scheint es keine Rolle zu spielen was Statistiken und Experten zu sagen haben.
Wenns um die Kirche geht ist die ach so wissenschaftsgläubige heuchlerische Gesellschaft plötzlich immer so unwissenschaftlich.


Wer nicht völlig blind ist sieht nun wirklich um was es denn gegangen ist.
Nicht um die Opfer, sondern um Satan der die Kirche vernichten möchte und dazu einige "Judasse" die nunmal auch in der kath.Kirche vorkommen zu benutzen., wie auch eine weltmeinung der Verblendeten und Feinde Christis in dieser Welt

Nunja.
Man müsste Misstrauisch werden bei einer Gemeinschaft bei der alles glatt läuft weil Satan sich nicht dafür interessiert

Schade.
Denn eine Diskussion hierüber und was in der Gesellschaft alles schief läuft hat bisher gefehlt.
Diese Chance wurde wohl leider vertan.



Gruss Sascha
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Sa 21. Aug 2010, 16:18

Stimmt die Chance wurde nicht genutzt, auch hier im Forum kam es kaum zu einer Diskussion. Die Verlinkung zu den Pressemeldungen war anscheinend interessanter. Dabei haben aber auch die Kirchen ihren Anteil daran, dass nicht weiter diskutiert wurde. Die Scham über die Vorfälle und die Angst noch mehr aufzudecken war leider stärker, als der Mut mal diese Sachen in der Tiefe anzusehen.

Positiv habe ich eine kurze Diskussion zwischen Bischof Kurt Koch und der evang. Theologin Ina Praetorius am Schweizer Fernsehen in Erinnerung. Innerhalb 10 Minuten konnten sie auf gute Art die wichtigsten Problemkreise beleuchten. Wenn man ehrlich ist, sind nämlich die Probleme sehr einfach zu umreissen.

Die Aufarbeitung dürfte jedoch jahrelang gehen vor allem für die Opfer. Da hoffe ich, dass dies nicht vergessen geht, auch wenn die Medienpräsenz nicht mehr da ist.


Gruss Taube
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon passionsdarsteller » Sa 21. Aug 2010, 17:21

Leiurus hat geschrieben:In Deutschland sind nach Kriminologe Christian Pfeifer 0.1% der Missbrauchstäter Mitarbeiter der kath. Kirche.
Wenn man dann 99,9% der Täter aussen vor lässt, macht man dieses Thema nicht nur klein sondern zeigt, das es ihm gar nicht um die Opfer geht, sonder man lediglich gerne solche Fälle instrumentalisiert.
Instrumentalisiert um der heiligen kath.Kirche Christi zu schaden.
Da scheint es keine Rolle zu spielen was Statistiken und Experten zu sagen haben.
Wenns um die Kirche geht ist die ach so wissenschaftsgläubige heuchlerische Gesellschaft plötzlich immer so unwissenschaftlich.


Wer nicht völlig blind ist sieht nun wirklich um was es denn gegangen ist.
Nicht um die Opfer, sondern um Satan der die Kirche vernichten möchte und dazu einige "Judasse" die nunmal auch in der kath.Kirche vorkommen zu benutzen., wie auch eine weltmeinung der Verblendeten und Feinde Christis in dieser Welt


Ich hatte hier eigentlich ganz ausführlich was dazu geschrieben. Ich nehme es wieder raus. Das hat keinen Zweck - nach DER Reaktion:
Zuletzt geändert von passionsdarsteller am Sa 21. Aug 2010, 21:05, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » Sa 21. Aug 2010, 17:27

passionsdarsteller hat geschrieben: Es ist kaum zu glauben, doch es gibt solche Leute, die die teils schwer verletzten Missbrauchsopfer in einem Atemzg mit Satan nennen, der ihr Bild einer sacrosankten heiligen Kirche zerstören wolle.

Satan zerstört den Menschen.
Zu diesem Zweck will er auch die Kirche zerstören.
....und bedient sich auch der Verräter in der Kirche selbst


passionsdarsteller hat geschrieben:Denen möchte ich sagen: Falls es Satan gibt, hat der schon vorher zugeschlagen. Das sacrosancte Kirchenbild ist bereits beschädigt, mächtig. Und Satan wirkt weiter

Ja, Satan wird nichts unterlassen um die Seelen zu rauben und die Kirche zestören zu wollen.

Und was sagst Du zu den 99,9 %der nichtkirchlichen Täter?
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon passionsdarsteller » Sa 21. Aug 2010, 17:46

Leiurus hat geschrieben:
passionsdarsteller hat geschrieben: Es ist kaum zu glauben, doch es gibt solche Leute, die die teils schwer verletzten Missbrauchsopfer in einem Atemzg mit Satan nennen, der ihr Bild einer sacrosankten heiligen Kirche zerstören wolle.

Satan zerstört den Menschen.
Zu diesem Zweck will er auch die Kirche zerstören.
....und bedient sich auch der Verräter in der Kirche selbst


passionsdarsteller hat geschrieben:Denen möchte ich sagen: Falls es Satan gibt, hat der schon vorher zugeschlagen. Das sacrosancte Kirchenbild ist bereits beschädigt, mächtig. Und Satan wirkt weiter

Ja, Satan wird nichts unterlassen um die Seelen zu rauben und die Kirche zestören zu wollen.

Und was sagst Du zu den 99,9 %der nichtkirchlichen Täter?


Puh...

Und dann auch noch der Spruch "mit dem Kinde lieb"...
Zuletzt geändert von passionsdarsteller am Sa 21. Aug 2010, 21:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » Sa 21. Aug 2010, 20:52

passionsdarsteller hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:
passionsdarsteller hat geschrieben: Es ist kaum zu glauben, doch es gibt solche Leute, die die teils schwer verletzten Missbrauchsopfer in einem Atemzg mit Satan nennen, der ihr Bild einer sacrosankten heiligen Kirche zerstören wolle.

Satan zerstört den Menschen.
Zu diesem Zweck will er auch die Kirche zerstören.
....und bedient sich auch der Verräter in der Kirche selbst


passionsdarsteller hat geschrieben:Denen möchte ich sagen: Falls es Satan gibt, hat der schon vorher zugeschlagen. Das sacrosancte Kirchenbild ist bereits beschädigt, mächtig. Und Satan wirkt weiter

Ja, Satan wird nichts unterlassen um die Seelen zu rauben und die Kirche zestören zu wollen.

Und was sagst Du zu den 99,9 %der nichtkirchlichen Täter?


Puh...

Und dann auch noch der Spruch "mit dem Kinde lieb..."

Besser gar nichts schreiben wenn man nicht weiss was man schreiben soll, lieber passionsfalter :roll:
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Reginald 32 » Sa 21. Aug 2010, 21:18

Leiurus schreibt:
Instrumentalisiert um der heiligen kath.Kirche Christi zu schaden.
Da scheint es keine Rolle zu spielen was Statistiken und Experten zu sagen haben.
Wenns um die Kirche geht ist die ach so wissenschaftsgläubige heuchlerische Gesellschaft plötzlich immer so unwissenschaftlich.


Hallo, Leiurus.

Es geht hier nicht um die Menge der Missbräuche in der Kirche, Deren Anzahl ist ja -zig mal größer als die ans Tageslicht gekommenen Fälle. Empörend ist letzen Endes der Umgang der Kirche bis in die höhsten Stellen hinein mit diesen Opfern und die zynische Art und Weise, wie diese von den Verbrechern im Priesterkleid dann behandelt werden ( siehe die Schilderungen von Passionsdarsteller).
Im bürgerlichen Leben kommt jeder erkannte Überltäter vors Gericht, im kirchlichen Leben wird er aus der Schusslinie genommen, fällt unter die "brüderliche" , alles zudeckende Liebe und es wird alles so lange vertuscht, bis alles verjährt ist.

Ich plädiere nach wie vor dafür, dass jedes Missbrauchsopfer wie in den USA üblich, eine Millionensumme als Wiedergutmachung erhält. Wenn das Vermögen der Kirche nicht reichen sollte, kann man ja eine Zusatz-Kirchensteuer erheben.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » So 22. Aug 2010, 17:49

Reginald 32 hat geschrieben:
Es geht hier nicht um die Menge der Missbräuche in der Kirche, Deren Anzahl ist ja -zig mal größer als die ans Tageslicht gekommenen Fälle.[b]

Oh doch lieber Reginald.
Denn hier fängt die Sachlage mal an um seriös und sachlich zu bleiben.
...da ändert auch das kleine Satzanhängsel von Dir nichts daran



Reginald 32 hat geschrieben:Empörend ist letzen Endes der Umgang der Kirche bis in die höhsten Stellen hinein mit diesen Opfern und die zynische Art und Weise, wie diese von den Verbrechern im Priesterkleid dann behandelt werden
Im bürgerlichen Leben kommt jeder erkannte Überltäter vors Gericht, im kirchlichen Leben wird er aus der Schusslinie genommen, fällt unter die "brüderliche" , alles zudeckende Liebe und es wird alles so lange vertuscht, bis alles verjährt ist.

Empörend finde ich hier die damals reisserische Berichterstattung bei der es nie um die Opfer ging.
Oft Sachlagen geflissentlich übergangen wurden, ohne innhaltliche Kenntnisse der Fälle und die Kirche durch Zölibat etc. als Ursache für den ganzen Dreck an den Pranger stellen wollte.
Obwohl 99,9% der Täter nichts mit der Kirche zu tun haben
Als ob ein Pädophiler bei Heirat seine Finger und Gelüste von Kindern lassen wollte :roll:


Reginald 32 hat geschrieben:Ich plädiere nach wie vor dafür, dass jedes Missbrauchsopfer wie in den USA üblich, eine Millionensumme als Wiedergutmachung erhält. Wenn das Vermögen der Kirche nicht reichen sollte, kann man ja eine Zusatz-Kirchensteuer erheben.

Ich plädiere auch dafür!

Aber nicht nur bei der Kirche.
Somit werden wohl bald die viele Institutionen die mit Kinder zu tun haben pleite gehen.
Ev könnte man auch Parteien und Sexualwissenschaftler belangen?
1970 erklärte der angesehene Sexualwissenschaftler Eberhard Schorsch UNWIDERSPROCHEN bei einer Anhörung im deutschen Bundestag:
"Ein gesundes Kind in einer intakten Umgebung verarbeitet nichtgewalttätige sexuelle Erlebnisse ohne negativen Dauerfolgen"

Die linke Szene hätschelte die Pädophilen:
Jan Carl Raspe pries bevor er sich in die RAF verabschiedete, 1969 im Kursbuch die Kommune2, in der Erwachsene Kinder gegen ihren Wiederstand zum koitieren brachten.

1985 machten die Grünen einen Antrag für die Entkriminalisierung von Sex mit Kindern.

1989 erschien im renomierten deutschen Arzteverlag ein Buch, das offen für Erlaubniss von pädosexuellen Erlaubniss warb.

Und und und.

Satan ist überall am werkeln lieber Reginald.
In der Welt und in der Kirche.
Denn wo ist die kath. Kirche Christi am verletzlichsten?
Bei den Priestern.
Wie Du weisst ist Satan nicht dumm.
Gut vielleicht weisst Du es ja nicht, das würde einiges erklären

Liebe Grüsse von mir
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » So 22. Aug 2010, 18:32

Leiurus hat geschrieben:...
Denn wo ist die kath. Kirche Christi am verletzlichsten?
Bei den Priestern.
Wie Du weisst ist Satan nicht dumm.
Gut vielleicht weisst Du es ja nicht, das würde einiges erklären...

Dann sind also die straffälligen Priester Opfer des Satans und der Grünen Partei? Irgendwie scheint mir Deine Kirchenweisswäscherei auch nicht aufzugehen. Wenn Du oben von einer heuchlerischen Gesellschaft gesprochen hast, haben wahrscheinlich auch die Kirchen einen grosse Mitschuld daran. Eine antiquierte Sexualmoral der Kirchen kann eben plötzlich auch auf die Kirche zurückschlagen.

Da wäre eben schon eine weitere Sichtweise nötig, als nur den Linken und dem Satan die Schuld zu geben. Wenn Du wirklich darüber diese Sachen diskutieren und aufarbeiten willst, geht es nicht, ohne dass man auch die eigenen lieb gewonnenen Institutionen hinterfragt. Die Frage nach einer gesamtgesellschaftlichen Statistik kann sonst leicht die Wahrheit verdunkeln, weil die Missbrauchsfälle in der ganzen Gesellschaft immer grösser sind als in den Teilbereichen. Damit kann man sich immer rein waschen.

....und die Tatsache, dass die Opfer gerne nicht ernst genommen werden, ist eben auch überall aktuell. Das zeigst auch Du in einer Antwort an den Passionsdarsteller. Ohne es beurteilen zu können, wird schon einmal hinterfragt und es werden nicht erst die Fakten gesucht. So geht es im grossen Bereich wie auch im kleinen. ...und so sieht man, nicht nur die Presse ist an allem schuld.

Gruss Taube
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » So 22. Aug 2010, 19:08

Liebe Taube.
Wenn es Satan nicht geben würde, wäre die Sünde inexistent.
Die Hölle ist die Ursache ALLEN Übels!
Der einzelne Mensch kann der Hölle schlussentlich erliegen oder nicht.
Alle Menschen werden gerichtet werden und vorallem Priester die ihre heiligen Pflichten, die Seelsorge nicht angeandt sondern missbraucht haben und von ihrer von Gott gegebenen Macht gegen Satan nicht profitiert und angewendet gebrauch gemacht haben.
...sie werden freilich furchtbar büssen.

Ich möchte hier lediglich aufzeigen das Satan schon seit Jahrhunderten seine Pläne Stück für Stück strickt und er ist erfolgreich darin.
Menschen und Politik jeglicher Herkunft sind hier anfällig.

Ist es vielleicht nicht so das ein Mensch der in Versuchung gerät noch eher schwach ist und mehr zu kämpfen hat, wenn er in div Aussagen des Relativismus sogar Rückendeckung für das Schlechte bekommen hat?

Liebe Taube.
Satan will die Kirche zerstören und darum ist er bemüht in ihr zu wirken und will das Silberbesteck der kath. Kirche, die Priester, zu Nachttöpfen machen.
Auch das ist hervorragend gelungen.
Wenn auch nur ein Priester such was zuschulden kommen lässt, büssen alle dafür.

Papst Paul XII hat es treffend formuliert wenn er sagt, das der Rauch Satans längst in die Kirche eingedrungen ist.

Und noch das Andere liebe Taube: Du selbst sagst das man immer alles prüfen soll.
Das gilt auch für I-netforen in der grundsätzlich Jeder schreiben kann was er will ob nun Lüge , Wahrheit oder Halbwahrheiten.

Gerade dieses Forum ist wie Du selber weisst durchsetzt von Unwahrem.

Gruss Sascha
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